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Ultraleicht Trekking

Empfohlene Beiträge

vor 1 Stunde schrieb schrenz:

Die letzten beiden Posts sind wirklich das Seltsamste was ich seit langem zum Thema gelesen habe. 

Man läuft von A nach B mit C Höhenmeter bei Wetter D, ob das die Rocky Mountains oder Pyrenäen sind ist eigentlich zweitrangig.

So seltsam aber doch wieder nicht. Zwar lässt der von mir zitierte Andrew Skurka ja erkennen, dass auch Amerikaner gerne untergerüstet in die Berge gehen... weil sie Arizona-UL maßlos zu überziehen versuchen. Mir scheint der unreflektierte Nachahmeffekt hierzulande aber fast noch ausgeprägter, vielleicht weil das Regionenspezifische der amerikanischen Ausrüstungen vielen nicht bewusst zu sein scheint.  

Ich bin ja nicht gegen amerikanische UL-Produkte, liebe mein SMD Lunar Solo über alle anderen Behausungen, würde damit auch umsichtig in die Berge ziehen (habe es oft genug getan). Aber UL kann - falls das wichtig sein sollte - meines Erachtens eben auch der Pathfinder sein, als möglicherweise leichtestes Zelt seiner Stabilitätsklasse. Was du allerdings auch nicht bestritten hast... ich wollt's nur mal sagen. ;-) 

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So, lieber  @martinfarrentjetzt habe ich mein altes Pathfinder ZG, vermutlich 2006 oder 07 beli Globi gekauft, gewogen:

1919 g incl. der von mir abgedichteten Nähte und der orginalen Heringe, Heringssack, Reparaturhülse.

Ich fand und finde es ein tolles Zelt für gewisse Ansprüche.

- Es steht - Innen- wie Außenzelt - ohne einen einzigen Hering.

 

 

 

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so, hier geht der letzte Beitrag weiter :

Die Originalhülle wiegt 41 g, die 7 Heringe zusammen 68g, der Heringssack weitere 14g.

In den vergangenen Jahren gab es bei mir aber keine einzige Situation, bei der ich gedacht hätte: hätte ich doch besser dieses mitgenommen. Was vielleicht auch an den Situationen liegt, in die ich nicht gekommen bin. Und an der fehlenden Sitzhöhe.

Es war nur durch genaues Abspannen zu verhindern, dass sich bei Regen oben auf dem Zelt eine Pfütze gebildet hat (die zwar nie ein Problem bereitet hat, aber ich fand es doch komisch). Gab es die bei neueren Versionen auch?

 

 

bearbeitet von cafeconleche
zu früh hochgeladen

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Danke, @cafeconleche - passt genau ins Bild. 

Mein TL wiegt in derselben Konstellation ca. 240g mehr, hat aber schwerere Heringe und die doppelte Menge davon (14). Man kann also rund 160g von der Differenz abziehen, wenn man sowieso eigene Heringe verwendet... ergibt nur etwa 80g Gesamtunterschied. Gehen wir also mal von einer Spanne von 80g bis 150g echter Differenz aus... dies anhand der Gewichte von nunmehr zwei Zero Gs der ungefähren Jahrgänge 2006/07 und 2014/15.

Das ist interessant! Beide Zelte sind von Wechsel zu schwer(!) beziffert, das TL aber deutlicher übertrieben als das Zero G. Ich denke, der tatsächliche Unterschied wäre kaum noch auf dem Markt vermittelbar - da Kunden an viel größere Differenzen zwischen Polyester- und Silnylon-Zelten gewöhnt sind. Schon die offiziellen 360g wirken da ziemlich bescheiden. Da macht es wohl angesichts des ohnehin relativ hohen Gewichts eines so stabilen Designs viel Sinn, das TL nicht länger mit einem Zero G (nur leicht) auf der Waage zu unterbieten... sondern das teurere Modell mit vielen Features eines Expeditionszeltes auszustatten. Dieses darf dann ruhig etwas schwerer ausfallen, wie bei der Unlimited Line ja nun der Fall. Das Pathfinder Unlimited konkurriert hier jetzt mit anderen bunkermäßigen Zelten, die auch keine Federgewichte sind... kann in diesem Rahmen sogar als überraschend leicht betrachtet werden (außerordentlich preiswert sowieso). Es wiegt z.B. (offiziell) nur etwa 100g mehr als ein Hilleberg Soulo, könnte aber durchaus stabiler als das Soulo sein und hat einen viel dickeren Boden; dies alles für weniger als die Hälfte des Preises.

Immer mehr denke ich: Das ist in allen bisherigen Varianten ein tolles Zelt!

bearbeitet von martinfarrent
Reaktion auf neue Zahlen eines Vorposters

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Bei genauerem Hinsehen fallen so einige Zelte aus der Zero G-Linie von Wechsel raus... vorrangig offenbar die stabilsten, die es bald nur noch in der Travel Line (Polyester) oder in der Unlimited Line (ultra-robust) geben wird. 

Dafür kommen ein paar leichtere Designs in der Zero G-Reihe neu hinzu. Die scheinen alle eine Sil/PU-Beschichtung zu haben, während die Unlimited Line noch auf pures Silnylon setzt - mit offenbar deutlich höherer Reißfestigkeit (11 kg., wie früher auch beim Zero G-Portfolio). 

Die Zero G-Serie bekommt also einen neuen Charakter - die echten Bunker sind nicht mehr drin. Wer sich solche Zelte noch in der leichtesten Version zulegen will, muss daher wohl ziemlich bald zuschlagen. 

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Das Pathfinder wäre ein tolles Zelt für mich, wenn ich ein Hund wäre und mein Herrchen es schleppen würde.

Es mag ja die Sturmqualitäten verbessern, wenn das Zelt flach ist, aber andererseits will man in dem Zelt den Sturm auch nicht abwettern. Es ist schlicht und ergreifend viel zu niedrig.

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Ich hatte vor ein paar Wochen in Biarritz so einen Sturm, dass ich fast umgeblasen worden wäre. Ich bin vor vielen Jahren am Brenner anfang August eingeschneit.

Die leichte Antwort ist ein Biwaksack mit gutem Schlafsack. Und Kenntnis vom Schneehöhlenbau. 

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Das bei rakuten angebotene Zero G Pathfinder habe ich mir letzte Woche gekauft und heute aufgebaut. Im Vergleich zum Travelline ist es leichter und hat ein geringeres Packmaß. Um wieviel leichter es ist, kann ich momentan nicht sagen, da es noch aufgebaut ist.

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Ich habe jetzt Travel Line und Zero G... bin manchmal gierig, brauchte aber sowieso auch ein 'Gästezelt'. Es sind - mit eigenen Heringen und ohne Taschen - so ziemlich genau 100g Unterschied nach dem Dichten der Nähte. Beide Zelte sind leichter als von Wechsel angegeben. Aber die Untertreibung ist bei der Travel Line größer.

Ich gehe derzeit nicht davon aus, dass ich demnächst noch die Unlimited Line wiege. :-) 

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