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Eigentlich reicht ein Notfallbivy, wenn man eine Hüttentour macht.

Da man dieses Jahr Dank Corona einen Schlafsack auf der Hütte braucht, könnten man überlegen, eine Isomatte mitzuführen.

Ich würde darauf verzichten, den Wetterberichten vertrauen (Gewitter muss man aussitzen, Kälteeinbrüche kommen mit Ansage) und bei Bedarf auf die nächstgelegene Hütte (manchmal halt Abstieg vom Weg) ausweichen.

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Offizielle Zeltplätze gibt es kaum unterwegs. Ich hatte Tarp, Isomatte und Schlafsack dabei, würde es aber jetzt daheim lassen. Allein schon wegen der Geselligkeit auf der Hütte und wenn man dann mal unterwegs Mitwanderer gefunden und sich ne tolle Gruppe gebildet hat, will man dann auch nicht alleine wo anders schlafen. So gings mir zumindests. Für den Notfall kann ich mich wieder Fettewalze anschließen, ein Notfallbivy reicht...

Bearbeitet von lobo
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Ich möchte als Fitnessvorbereitung eine Woche im Harz vorher noch wandern und bin mir aber nicht sicher ob ich zwischen den beiden Trips eine oder lieber 2 Wochen Generation einplanen sollte. Ich tendiere zu einer Woche. Bei 2 habe ich etwas Schiß, dass der Trainingseffekt wieder flöten geht. Was meint ihr?

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vor 4 Stunden schrieb Oska:

Ich möchte als Fitnessvorbereitung eine Woche im Harz vorher noch wandern und bin mir aber nicht sicher ob ich zwischen den beiden Trips eine oder lieber 2 Wochen Generation einplanen sollte. Ich tendiere zu einer Woche. Bei 2 habe ich etwas Schiß, dass der Trainingseffekt wieder flöten geht. Was meint ihr?

Lässt sich so nicht beantworten.  Hängt vom aktuellen Fitnesslevel ab und davon wie intensiv die Harzwanderung sein würde.  Meines Erachtens sind 2 Wochen nicht erforderlich.  

Man muss es natürlich nicht so machen, wie es sich bei mir jetzt leider ergibt:  ab Freitag auf die Via Alpina und in den vergangenen 4 Wochen gar nichts gemacht :-(  D.h. Fitness im Keller.  Aber hey, habe ja viel Zeit und ausreichend Kilometer, um die Fitness wieder hochzupeitschen :-)  Wir halt die ersten Tage etwas verhaltener sein müssen.  Ich muss keine bestimmten Tagesetappen einhalten, so dass ich das Tagespensum der Tagesform anpassen kann.

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  • 2 Wochen später...

habe gerade Mal auf den DAv Seiten geschaut welche Regeln momentan auf den Hütten in Österreich wegen Corona gelten. Schlafsack verstehe ich ja, aber warum ist ein Hüttenschlafsack nicht erlaubt? Hab nun Schiß dass mein Schlafsack den ich eigetlich sonst fürs Zelt nehme dann für innen zu warm ist und ich im worst case, wenn ich dann nur einen leichteren Schlafsack mitnehme bei einem Kälteeinbruch mit dem Notfallbivy nicht ausreichend Reserven habe, oder ist das übertrieben?

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vor einer Stunde schrieb Oska:

Schlafsack verstehe ich ja, aber warum ist ein Hüttenschlafsack nicht erlaubt?

Weil sie aus "Hygienegründen" keine Decken haben, war zumindestens letztes Jahr so.
Hüttenschlafsack wird nicht explizit verboten sein, aber evtl. zu kalt sein?
Ich hatte meinen leichtesten und kleinsten Quilt dabei, den ich hatte.
Willst Du geplant draußen biwakieren? Falls nicht, warum einen dicken Schlafsack mitnehmen?

Außerdem denk daran, dass es überall auf den Hütten Reservierungspflicht gibt, ohne vorherige Reservierung darf man angeblich gar nicht erst aufkreuzen. Keine Ahnung, wie streng das in der Praxis gehandhabt wird.
Es dürfte voll werden auf den Hütten dieses Jahr, wahrscheinlich noch schlimmer als sonst, weil einerseits die Hütten oft noch immer nicht die volle Belegung erlauben und andererseits, weil jetzt alle das Wandern und Urlaub in der Heimat wiederentdecken...

Wäre für mich ein Grund, dieses Jahr Hütten eher zu meiden, erst recht entlang des Traumpfad...

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vor 19 Stunden schrieb Bergrunner1973:

Weil sie aus "Hygienegründen" keine Decken haben, war zumindestens letztes Jahr so.
Hüttenschlafsack wird nicht explizit verboten sein, aber evtl. zu kalt sein?
 

Hmm verstehe ich nicht. Ein Hüttenschlafsack ist doch auch ein Schlafsack. Warum sollte der unhygienischer sein?

vor 19 Stunden schrieb Bergrunner1973:

Außerdem denk daran, dass es überall auf den Hütten Reservierungspflicht gibt, ohne vorherige Reservierung darf man angeblich gar nicht erst aufkreuzen.

Ja das habe ich schon gelesen, ich werde die Tage mal ein paar Hütten anrufen und nachfragen ob das für DAV Mitglieder auch so streng gehandhabt wird.

vor 19 Stunden schrieb Bergrunner1973:

Wäre für mich ein Grund, dieses Jahr Hütten eher zu meiden, erst recht entlang des Traumpfad..

Ja, scharf drauf bin ich auch nicht, aber ich muss mal raus hier. Ich hoffe, dass mein relativ spätes Startdatum ab Mitte August, dass etwas relativiert.

BTW, nein wildzelten möchte ich nicht, aber ich muss ja vorbereitet sein wenn ich mal nicht weiterkomme. Also bei Wetter/Kälteeinbruch und da war meine Überlegung ein etwas wärmerer Schlafsack mit Notfallbiwak. Ich werde dann wohl statt dem wärmeren dann einen Sommerschlafsack mitnehmen und das Notfallbiwak. Quilt ist kein Problem bezüglich Hygiene, das wird akzeptiert?

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vor 48 Minuten schrieb Oska:

Hmm verstehe ich nicht. Ein Hüttenschlafsack ist doch auch ein Schlafsack. Warum sollte der unhygienischer sein?

Zitat

ein Hüttenschlafsack ist im Lager bei offenen Fenstern eventuell zu kalt. Es gibt keine Decken im Moment.

vor 48 Minuten schrieb Oska:

Ja das habe ich schon gelesen, ich werde die Tage mal ein paar Hütten anrufen und nachfragen ob das für DAV Mitglieder auch so streng gehandhabt wird.

Dav Mitglieder haben keine Sonderrechte auf den Hütten, abgesehen vom reduzierten Übernachtungspreis und dem Bergsteigerfrühstück.

Bearbeitet von dennisdraussen
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Am 8.6.2021 um 08:31 schrieb Oska:

Ich möchte als Fitnessvorbereitung eine Woche im Harz vorher noch wandern und bin mir aber nicht sicher ob ich zwischen den beiden Trips eine oder lieber 2 Wochen Generation einplanen sollte. Ich tendiere zu einer Woche. Bei 2 habe ich etwas Schiß, dass der Trainingseffekt wieder flöten geht. Was meint ihr?

Ich würde eher jeden Tag einen Rucksack tragen (mit 2-5 1,5l-Pet-Wasserflaschen drin). Das trainiert langfristiger den Rücken und die Schultern. Die Kondition erhält man zur Not auch beim Wandern, Muskeln eher nicht. Mit einer Trainingstour zwei Wochen vor der eigentlichen Hauptwanderung kann man evtl. Defizite bei der Ausrüstung noch ausmerzen.

Am 18.6.2021 um 22:44 schrieb Oska:

Hab nun Schiß dass mein Schlafsack den ich eigetlich sonst fürs Zelt nehme dann für innen zu warm ist und ich im worst case, wenn ich dann nur einen leichteren Schlafsack mitnehme bei einem Kälteeinbruch mit dem Notfallbivy nicht ausreichend Reserven habe, oder ist das übertrieben?

Auf der Hütte wirst Du nachts selbst mit dickem Schlafsack nicht schwitzen. Dazu liegen die meisten Hütten einfach zu hoch und werden außer im Essensraum selten geheizt.

Willst Du jeden Tag auf einer Hütte übernachten, kommst Du über eine Reservierung der Hütten mindestens 4 Wochen vorher nicht herum. Und das war noch zu Nicht-Corona-Zeiten bei voller Kapazität. Ich würde also schleunigst mal telefonieren an Deiner Stelle.

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Ich würde mich an deiner Stelle mal nicht so stressen lassen... Erfahrungsgemäß werden die Corona-Maßnahmen von 90% aller Hüttenwirten maximal belächelt und nur halbherzig beachtet, zudem sich die Situation über den Sommer hinweg eh wieder bisschen beruhigen wird.

Ich war in diesem, wie auch im letzten Jahr, auf keiner Hütte, die wegen Corona keine Decken rumliegen hatte. Zudem kontrolliert wirklich niemand, ob du tatsächlich einen Hüttenschlafsack oder einen 'echten' Schlafsack verwendest.

Bzgl. Reservierungen habe ich folgende Erfahrung gemacht: Während ich auch schon ein bisschen als Planung für meine eigene Tour mit ein paar Hütten telefoniert habe, war ich dieses Jahr auch so schon auf der ein oder anderen Hütte unterwegs, um mir ein eigenes Bild zu machen. Im Internet (und leider auch in diesem Forum) werden allzu viele Falschmeldungen verbreitet bzw. wird regelrechte Angstmache und AV-Bashing unternommen. Kein Hüttenwirt, sofern nicht wirklich restlos ausgebucht und am Ende mit den Nerven, weil er sich tagtäglich mit unerfahrenen vorlauten Touristen herumschlagen muss, wird dir einen Schlafplatz verweigern; ganz egal, was die Corona-Maßnahmen besagen! 

Außerdem gilt jene Vorreservierungsfrist bis 18 Uhr am Vortag deiner geplanten Unterkunft, was in der Regel mehr als genug Flexibilität für eine spontane Routenplanung zulassen sollte. Du kannsr es einfach so handhaben wie ich: Ich wandere mit leichter Schlafausrüstung (Zelt, Isomatte, ... etc.) und versuche mein Glück durch spontanes Vorreservieren am Vortag (Anrufen; diese ganzen Online-Reservierungsseiten zeigen nicht die komplette Kapazität der Hütten an, zudem ich am Berg eh kein Internet habe bzw. haben will) oder durch das gezielte Anpeilen eher kleinerer Hütten, die den Namen "Schutzhütten" auch wirklich verdienen und keine großen Berghotels sind. Sollte mich wirklich jemand mal abweisen oder ich einfach Lust darauf habe, draußen zu schlafen (z.B. wenn es meine Routenplanung auch nicht anders erlaubt, weil sich keine Hütten bei Km xy befinden), dann kann ich immer noch mein Zelt aufschlagen (selbstverständlich unter der gewohnten Prämisse: spät bzw. im Dunkeln kommen, früh bzw. bei erstem Licht gehen, keine Taschenlampe/Feuer, ... etc,.). Außerdem bietet sich dadurch die Möglichkeit an, die Hüttenwirte - sofern freundlich gesinnt - zu fragen, ob man seine Schlafsachen (von Zelt muss erstmal keine Rede sein) vor der Hütte aufstellen darf, wenn es einmal wirklich keinen Platz geben sollte. 

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vor 19 Stunden schrieb Oska:

Hmm verstehe ich nicht. Ein Hüttenschlafsack ist doch auch ein Schlafsack. Warum sollte der unhygienischer sein?

Es geht nicht um den Hüschla, sondern darum, dass es keine Decken gibt. Die Decken müssten sonst nach jedem Gast ausgetauscht und gewaschen werden, das ist auf AV-Hütten aber nicht machbar. Deshalb haben sie die Decken weggeräumt, war zumindestens auf den österreichischen AV-Hütten so, die ich letztes Jahr von innen gesehen habe.

vor 20 Stunden schrieb Oska:

Quilt ist kein Problem bezüglich Hygiene, das wird akzeptiert?

Interessiert niemanden, habe bisher nirgendwo erlebt, dass irgendjemand die Lager kontrolliert. Das kann ich bestätigen :wink:

Was ich noch vergessen hatte: Auf den Hütten gilt für Übernachtungen die GGG Regel. Das heißt, entweder darfst Du Deinen Impfpass mitnehmen oder einen Sack mit Selbsttests. Und ich vermute nicht, dass diese Regel bis zum August wieder abgeschafft sein wird.

vor 8 Stunden schrieb Tobi22:

werden allzu viele Falschmeldungen verbreitet bzw. wird regelrechte Angstmache und AV-Bashing unternommen

Wo wird das hier unternommen? Das schreibt der DAV ganz offiziell auf seiner Webseite.

vor 8 Stunden schrieb Tobi22:

Ich wandere mit leichter Schlafausrüstung (Zelt, Isomatte, ... etc.) und versuche mein Glück durch spontanes Vorreservieren am Vortag

So würde ich das auch machen, aber wenn @Oska kein Zelt dabei hat, fehlt ihm diese Flexibilität.

Ich will nur darauf hinweisen, dass es unter den gegebenen Umständen dieses Jahr etwas stressiger und anstrengender werden könnte, die durchgängige Reservierung der Übernachtungen zu organisieren.

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@Tobi22M-V ist aber genau entlang der großen Hütten angelegt, Dank geführter Touren und großer Bekanntheit in D schon zu normalen Zeiten ausgebucht. Wenn man eine reine Hüttentour wie @Oska machen will, muss man in Zeiten von Corona halt mehr und früher planen. Auch erfährt man vom Hüttenwirt jetzt vermutlich bessere Planungstipps als von uns hier.

Das hat nix mit Panikmache zu tun. Die Italiener ließen letztes Jahr auch nicht mehr Fünfe gerade sein, da Bergamo und Co sie ordentlich durchgeschüttelt hat. Vermeiden ließe es sich, wenn man ein komplettes Schlafsetup für Draußen mitnähme.

Bearbeitet von fettewalze
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Hallo Oska,

laß Dich nicht stressen bei Deinen Vorbereitungen.

Ich bin den Traumpfad 2018 gelaufen und habe auf der Tutzinger Hütte ( sehr schön),

im Karwendelhaus, auf der Glungezer Hütte ( dort erlaubt der Hütternwirt den Zeltaufbau vor der Hütte), Lizumer Hütte , Tuxer Jochhaus ( Dauerregen ) und im Rifugio Col Visentin übernachtet, ansonsten habe ich ohne Probleme Zeltplätze gefunden, in Deutschland und Italien ist es nicht so schwierig, in Österreich mußt Du wirklich aufpassen nicht entdeckt zu werden.

 

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der Tipp mit den Wasserflaschen im Rucksack ist super! Ich geh jetzt mit 6x1.5 L Flaschen spazieren.

Zum Thema Zelt und Konsorten bin ich wirklich unschlüssig gerade. Naja mal schauen wie sich mein Setup noch ändert. Jetzt heißt es erstmal den Quilt von EE testen im Harz.

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  • 4 Wochen später...

hat jemand Erfahrungen mit ANC(ActiveNoiseCanceling) Earkopfhörern zum Schlafen? Eine Kollegin hat mich auf das Thema aufmerksam gemacht. Ich werde ja wahrscheinlich viel in Matratzenlagern schlafen wo viele andere Leute auch pennen. Ich bin sehr geräuschempfindlich und habe etwas Sorge nicht gut schlafen zu können bei dem dann zu erwartenen Lärm. Ich nehme zwar Oropax mit, aber weiß nicht, ob die ausreichend sind.

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