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Ultraleicht Trekking

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Die Firma Fjällräven baut in ihre Rucksäcke statt Alu zunehmend Holz ein. Oder besser gesagt, versiegeltes Holz. Ist mindestens genauso stabil und tragfähig wie "normale" Materialien. Über den Preis der Rucksäcke brauchen wir nicht zu reden, ebenso nicht über den mittlerweile vollständig eingestellten Service dieser Firma. Und mit UL haben diese Rucksäcke auch nix zu tun, wollte nur ein Beispiel für Materialien bringen.

LG Schwerlastregal

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+1 für Southwest...Ich hatte zu meinen Anfangszeiten nen Norröna Beito AG-Rucksack mit dezenten 4,7 kg Leergewicht,war ein unzerstörbares Monster und wird wohl heute noch irgendwo seinen Dienst tun.Das Vargo-Teil nehme ich persönlich auch nicht ernst,aber bestimmt gibt es Nischen (z.B. Kleintierjagd o.ä.?) ,wo es seinen Nutzwert hat.Und es sei natürlich den Leuten gegönnt,die schlichtweg gut damit klarkommen...

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Alle genannten Beispiele von Aussengestellrucksäcken hier sind deutlich über 2 kg. Das Vargo Teil hat ca 1 kg.

Ausgangspunkt dieses Fadens ist der Fund im Keller von @martinfarrent, ein alter Aussengestellrucksack der anscheinend fast so leicht wie das Titanteil ist. Kann man davon mehr sehen / lesen?

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vor 56 Minuten schrieb SouthWest:

Ausgangspunkt dieses Fadens ist der Fund im Keller von @martinfarrent, ein alter Aussengestellrucksack der anscheinend fast so leicht wie das Titanteil ist. Kann man davon mehr sehen / lesen?

Hat nicht mal einen erkennbaren Namen - kann jedenfalls nicht sehr teuer gewesen sein. Ich hab's wieder verstaut, kann aber nachher Fotos machen. Leute in meinem ungefähren Alter dürften das Teil zumindest generisch erkennen. Immer bestand Verwechslungsgefahr.

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vor 11 Minuten schrieb dani:

OT: wie du unschwer feststellen wirst, handelte es sich dabei um das unterforum forumgestaltung und nicht um das unterforum für ultraleichte ausrüstung.

OT: Nee... ich meine die Threads mit ellenlangen Listen von Produkten, die es bei Aliexpress gibt. Mich selbst stören sie nicht, aber wenn ich 'Gear Junkies' so nervig fände wie du...

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@dani

OT: Mich hat von vornherein mehr interessiert, dass möglichst leichtes Gewicht bei diesem Rucksacktyp schon vor so vielen Jahren realisiert wurde. Aber in den China-Threads geht's eher um billig als um leicht... denn i.d.R. sind die Produkte bei Ali etwas schwerer als die bekannten Vorbilder. Davon abgesehen: Es scheint so einige Leute zu geben, die sie regelrecht sammeln... was ich auch gar nicht verurteile, sondern lustig und teilweise informativ finde. Nur: Gear-Nerderei müsstest du auch ihnen vorwerfen. 

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es geht in dem titel erstmal nur um aussengestellrucksäcke, das eigengewicht mal dahingestellt.
nun kann man diskutieren wie ein solches tragesystem eingesetzt werden könnte oder ab welchem gewicht es sinnvoll sein könnte.
nicht jeder der ul unterwegs ist, hat die möglichkeit sich alle 2-3 tage mit nahrungsmitteln zu versorgen und ein depot ist nicht in jeder gegend einzurichten.

es gibt landschaften bei deren durchquerung große tagesmengen an wasser von nöten sind. hier könnte ein herkömmlicher pack schnell an seine grenzen kommen; oder dessen träger. denn nicht jeder ist in seiner vergangenheit mit einer schweizer militär kraxe konfrontiert worden.
btw. gibt es einen deutlichen unterschied zwischen einem “tragräf” und einem “modernen” tragesystem wie dem von jansport.
https://www.google.de/search?client=firefox-b&dcr=0&biw=1086&bih=574&tbm=isch&sa=1&ei=8LD0Wfr2C8f1apWXhOAL&q=jansport+kraxe&oq=jansport+kraxe&gs_l=psy-ab.3...7524.10289.0.11109.6.6.0.0.0.0.100.546.4j2.6.0....0...1.1.64.psy-ab..0.2.200...0j0i67k1j0i19k1.0.PXr3BP3UFjs#imgrc=jgL1AQW5H4BgOM:

https://www.google.de/search?q=tragräf&client=firefox-b&dcr=0&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwi4j6b24ZPXAhUIuRoKHdr4BCcQ_AUICygC&biw=1086&bih=574
(diese militär kraxe würde ich nur mit vorgehaltener waffe aufsetzen) :mrgreen:

insofern fände ich eine sachliche diskussion über traglastenverteilung wünschenswert. das da jeder seine eigenen individuellen vorlieben hat ist klar. muss ich aber nicht in jedem zweiten faden wiederholen.

mich würden z.b. erfahrungswerte vom zpack, arc blast interessieren.

vg. -wilbo-

bearbeitet von wilbo

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vor 45 Minuten schrieb wilbo:

nun kann man diskutieren wie ein solches tragesystem eingesetzt werden könnte oder ab welchem gewicht es sinnvoll sein könnte.

Z.B. um kleine Abkömmlinge über die Alpen zu schleppen.

So eine ausgediente Deuter Kraxe habe ich mal, schnipp-schnapp-schraub-bieg, zweckentfremdet und für eine autarke Seekajaktour mit etwas längeren Landpassagen mit einem  60L Packsack aus 210D ? (Sealline) bestückt. Leider kein Gewicht genommen, aber in gefühlter Erinnerung unter 2 KG Leergewicht und sehr passabel zu tragen gewesen.

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Die Außengestelle verschwanden in Deutschland viel früher, als in Skandinavien,  wenn sie dort nicht noch immer existieren. Da skandinavisches Material ewig hält, muss es jetzt ja nicht produziert werden, damit man es benutzen kann. Das schwedische und Norwegische Armeematerial wird Dir aller Orten in teils neuwertigem Zustand hinter her geworfen.

Außengestelle eignen sich nicht nicht gut zum Skifahren, aber vor allem nicht zum Transport in Auto, Bus, Bahn und Flugzeug. Sie brechen, wenn man sie wirft und sie sind sperrig.

Die Skandinavier schleppten ihr voluminöses Winterzeug damit durch die Gegend. Deutsche Pfadfinder nutzten in den 80ern und 90ern noch immer Tornister nach Bauart des 2.Weltkrieges und waren damals die einzigen, die man mit vollständiger Campingausrüstung in Deutschland wandern sah. Dabei wird ja um eine Art große Damenhandtasche eine Zeltbahnrolle gespannt. Heute nennt man das multiuse. Teile des Rucksacks sind zugleich Zelt. Das senkt das Gewicht enorm.

Die Innengestellrucksäcke hat man vor allem untrainierten Leuten verkauft, die die Dinger vom Fahrzeug zum Hostel schleppen wollten.

Unter den ersten schwitzte man sich tot. Ist wohl heute noch so.

Wirklich wandernd fand ich immer das gut belüftete Außengestell gut für große Lasten und vor allem große Volumina, bin aber immer beim Rahmenlosen Rucksack geblieben, d.h. Vom Wehrmachtstornister zum Bundeswehrrucksack umgestiegen.

Ich habe nie begriffen, worin der Vorteil liegen soll, wenn ein sau schwerer Rucksack mir erlaubt die Last zu tragen, die er selbst verursacht.

Mit Wehrmachtszeug und ähnlichem Bundeswehr Material hatte ich noch nie ein Basisgewicht über 10Kg. Und das trag ich auf einer Schulter weg!

In Berlin sind die Pfadfinder heute noch so ausgerüstet.

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vor 6 Stunden schrieb Erbswurst:

Ich habe nie begriffen, worin der Vorteil liegen soll, wenn ein sau schwerer Rucksack mir erlaubt die Last zu tragen, die er selbst verursacht.

Beim Bikepacking hat mir noch kein Gestell oder Rahmen genützt, jedenfalls nicht zum vorgesehenen Hauptzweck. Mir geht's ja nicht um die Lastenverteilung (der Rücken ist auf dem MTB eh krumm, und da liegt das Gewicht drauf). Wichtig ist allerdings, dass der Rucksack möglichst wackelfrei sitzt, was ja auch beim Wandern wünschenswert wäre. Und da finde ich das Konzept des Ortlieb Light-Pack Pro ziemlich gut. Die Aufblasbarkeit des Rückenpolsters, damit kombiniert aber vor allem die Beschaffenheit des Stoffes am Rücken reduzieren die Bewegungen deutlich - und so nutze ich seit 14 Monaten nichts anderes mehr. Warum diese Lösung bei größeren Rucksäcken nicht angeboten wird? Keine Ahnung. 

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vor 1 Minute schrieb martinfarrent:

Die Aufblasbarkeit des Rückenpolsters, damit kombiniert aber vor allem die Beschaffenheit des Stoffes am Rücken reduzieren die Bewegungen deutlich - und so nutze ich seit 14 Monaten nichts anderes mehr. Warum diese Lösung bei größeren Rucksäcken nicht angeboten wird? Keine Ahnung. 

Wurde schon versucht, seriöse Rucksackhersteller wie @LAUFBURSCHE sind wieder davon abgekommen. Das System (von Klymit bzw Granite Gear) ist einfach zu Defektanfällig. 

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vor 4 Minuten schrieb Andreas K.:

Wurde schon versucht, seriöse Rucksackhersteller wie @LAUFBURSCHE sind wieder davon abgekommen. Das System (von Klymit bzw Granite Gear) ist einfach zu Defektanfällig. 

Könnte mit der Größe zusammenhängen. Bei meinem kleineren Rucksack scheint die Luftpolsterung ziemlich unverwüstlich. 

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Gerade eben schrieb martinfarrent:

Könnte mit der Größe zusammenhängen. Bei meinem kleineren Rucksack scheint die Luftpolsterung ziemlich unverwüstlich. 

Hat eher etwas mit dem abweichenden Bewegungsmuster beim Laufen zu tun. Hierbei kommt deutlich mehr Reibung auf das Luftpolster.

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vor 13 Minuten schrieb Andreas K.:

Hat eher etwas mit dem abweichenden Bewegungsmuster beim Laufen zu tun. Hierbei kommt deutlich mehr Reibung auf das Luftpolster.

Mehr Reibung als bei einer technischen Abfahrt auf dem MTB lässt beim Laufen sich schwerlich vorstellen. Oder übersehe ich hier etwas?

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vor 2 Minuten schrieb martinfarrent:

Mehr Reibung als bei einer technischen Abfahrt auf dem MTB lässt beim Laufen sich schwerlich vorstellen. Oder übersehe ich hier etwas?

Naja, Bein anheben, Bein Absetzen - da ist am Rücken ganz schön was in Bewegung. Mehr als bei Abfahrten würde ich behaupten. 

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vor 20 Stunden schrieb wilbo:

Oh, so einen Jansport Tragegestellrucksack habe ich auch noch.

Geiles Teil und 20kg tragen macht damit noch Spass.

Allerdings wiegt er auch stolze 2,5kg mit Daypack Rucksack und Bauchtasche.

 

Gruss

Konrad

 

 

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