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Ultraleicht Trekking
  1. micha90

    micha90

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    • Von cafeconleche
      Ich bin mir nicht sicher, ob ich das als Ausrüstungs-Thema oder als Philosophie-Thema einordnen soll, aber ich pack's optimistisch mal hier hin:
      http://schlafsacke-cumulus.de/de/kategorien/jacken/damen/climalite-full-zip-lady?gid=174&vid=1
      wiegt lt. cumulus in M knapp 300 g
      Vor einiger Zeit liebäugelte ich mit der Jungs-Jacke; für Mädels / Frauen gabs bislang ja nichts Entsprechendes. Da mir aber Männergrößen nicht so ganz passen, hab ich das dann nache einigen Anproben nicht verwirklicht. Nun gibt es sie und ich scharwenzel seit Wochen um sie herum OT: (und sie sieht doch wirklich klasse aus in Schwarz mit den roten Reißern - so richtig @LAUFBURSCHE-mäßig)
      Die Frage ist: Brauch ich das Teil wirklich (was ich mir wünsche) - oder tappe ich gerade mal wieder in die Falle des "Haben-Wollens", die eigentlich das Gegenteil des Ultraleicht / Minimal-Gedankens ist? Sprich: Erweitert sie neben Forclaz-Fleece plus Frogg Toggs das Spektrum wirklich sinnvoll in Bezug auf wandern hier, Colorado Trail und - nächstes Jahr - PCT?  (Temperaturbereich, Volumen) In Richtung Daune will ich für eine Jacke nicht gehen, ich merke immer zu spät, dass ich längst schwitze, manchmal brauch ich aber auch zusätzliche Wärme beim Laufen.
      Zweite Frage, wenn die Kapuze groß genug für einen Helm ist - nervt das ohne Helm - oder lässt die sich vernünftig trimmen?
       
       
       
    • Von backpackersimon
      Nachdem ich meine ersten zwei Jacken nach dem eigens modifizierten Schnitt meiner WindyWendy genäht hatte, habe ich mich an ein lange geplantes Projekt gewagt - Die APEX Jacke. 
      Der Aufwand ist in etwa der Doppelte bis Dreifache als der, der zum Nähen der Windjacke nötig war. Jedes Jackenteil muss 3x zugeschnitten werden - ohne Zuschnitttisch ein ziemlich nerviges und vor allem zeitintensives Unterfangen. Der Rollschneider hat mir dabei gute Dienste geleistet, denn mit der Schere bekomme ich keine vernünftigen geraden Schnitte bei dem rutschigen 7den Stöffchen hin. Eventuell würde hier eine mikroverzahnte Schere helfen. 
      Zur Konzeption: 
      Im Prinzip wollte ich meinen Microgrid-Hoodie in APEX für kältere Bedingungen. Da ich auch mit der Jacke laufen möchte, ohne zu überhitzen, habe ich Unterarmzipper und Halfzipper eingebaut - um für Belüftung zu sorgen. Da die Jacke mein Schlafsystem ergänzt, ist die Kapuze natürlich Pflicht, aber gerade auch bei eisigem Wind erhoffe ich mir einiges an Komfort dadurch. Die Kängurutasche hat sich als überaus praktisch erwiesen um allerhand Kleinkram von A nach B zu schleppen und auch zum Hände wärmen ist so eine Tasche echt top. 
      Die Ausführung als Schlupfjacke ist hier primär der Kängurutasche geschuldet, da ich diese gegenüber zwei getrennten Taschen bevorzuge. 
      Die Materialien:
      Zum Einsatz kamen feinstes 22g/qm Ripstop Nylon von ExTex - ein supergeiles Material, aber leider extrem teuer. Außerdem als Isolation das 67g/qm von AdventureXpert (GramXpert). AdventureXpert ist neben Orri.fr die einzige mir bekannte Quelle für 67g/qm APEX in Europa. APEX Soll sich auch gut teilen lassen. Ein paar Versuche mit APEX Resten haben mich aber nicht überzeugen können. Deshalb habe ich mich entschieden es kurzerhand in der (für mich) idealen Stärke zu bestellen. 
      Neben den beiden Hauptmaterialien habe ich noch YKK 3C Meterware (sowie Reißverschlüsse, ...) und Einfassband verarbeitet. 
      Der Schnitt: 
      Der Zuschnitt ist wie bereits erwähnt sehr zeitaufwändig, da alles 3x ausgeschnitten werden muss.
       
      Die Teile sehen dann in etwa so aus. 
       
      Das Nähen: 
      Da der Schnitt quasi identisch war mit dem meiner Windjacke, habe ich mich an die selbe Reihenfolge gehalten. Zunächst die Kapuze, dann die Schulterpartien an die Vorder- und Rückseite, im Anschluss die Ärmel (Seitenteile vorher mit Unterarmzipper versehen) und zum Schluss die Kapuze an die Jacke. 
      Als aller letztes dann noch den Frontreißverschluss einsetzen und die Kanten mit Einfassband versäubern.
      Die fertige Jacke passt perfekt unter meine Windjacke. Durch den schwarzen Stoff erhoffe ich mir im Falle eines Falles eine schnellere Trocknung. Zur Haltbarkeit des 22g Ripstops kann ich noch nichts sagen, aber ich bin bislang extrem angetan von dem Material (abgesehen vom Preis). 

       

       
       
      Zum Schluss noch das wichtigste: 
       
      Die Jacke wiegt gerade einmal 250g 
       
    • Von Tecumseh
      Hallo zusammen,
      ich bin noch relativ neu auf dem Gebiet UL und gerade am überlegen, ob ich meine Oberbekleidung um eine Thermojacke erweitere bzw. wenn welche. 
      Zusammen mit Langarmshirt, Fleecepullover (dünn) und ggf. Regenjacke sollten es noch bei Temperaturen bis -5/-10 Grad warm genug sein. Die Jacke soll auch im Zusammenspiel mit einem (noch zu besorgenden) Quilt für die genannten Temperaturen genutzt werden. Bei Temperaturen bis 0 Grad könnte man dann das Fleece zu Hause lassen und ab 10 Grad dann das Fleece gegen die Jacke tauschen. So weit meine generellen Überlegungen.
      Nun ist die erste Frage, ob Daune oder Synthetik. Ich tendiere momentan eher zu letzterem, da diese bei Nässe noch wärmer halten und schneller trocknen. Desweiteren wurde ja auch hier im Forum schon des öfteren das Thema der Daunenproduktion (Lebendrupfen etc.) diskutiert. Je nachdem wie viel Wert man auf Nachhaltigkeit legt, sind die Daunenjacken auch um einiges teurer. 
      Für Daune spricht natürlich das Gewicht und die Atmungsfähigkeit. 
      Bei den Synthetikjacken bin ich momentan bei der Bergans Nibbi Insulated Jacket hängengeblieben, die mit knapp 390g für Größe M allerdings nicht unbedingt UL ist.
      Für Empfehlungen und Erfahrungen wäre ich sehr dankbar um mir weitere Fehlkäufe zu vermeiden. (Rucksack und Schlafsack sind zwar halb so schwer wie meine ursprüngliche Ausrüstung, aber für das neue Setup immer noch zu schwer und zu groß)
      Schon mal vielen Dank und BG
      Tecumseh
    • Von Portaltrekking
      Nabend,
      Ich bin Maik und das ist mein erster Beitrag hier. Ein guter Freund konnte mich dazu überreden im April den West Highland weg gehen zu wollen. Da ich sonst meistens nur kleine Tagestouren von etwa 15- 20km im Harz bestritten habe, mangelt es mir an Ausrüstung. Eine Hose hab ich bereits, die Barents Pro. Mir fehlt noch eine relativ stabile Jacke für das dort herrschende Wetter und die den etwa 15- 20kg schweren Rucksack aushält. Muss es unbedingt eine Drei Lagen Jacke sein? Denn ich bin finanziell noch anders belastet. Auserdem werden wir in einem Zelt nächtigen und suche noch nach einem leichten warmen Thermoschlafsack, dieser darf auch etwas mehr kosten, denn ich friere Nachts ungern. Zudem habe ich mir eine kompakte Luftmatratze mit leichter Isolierung zugelegt aber ich glaube das war ein Fehler da es wohl doch sehr kalt wird. 
      mit freundlichen Grüßen 
      Maik
    • Von LesPaul
      Es ist soweit. Nach langer Arbeit endlich feritg: Die 100er Apex Jacke.
      Dabei viel rumprobriert und gelernt, diese Einsichten wollte ich mit euch teilen.
      Konzept des Schnitts:
      Ich habe alle Nähte, die durch alle drei Lagen gehen, an Stellen platziert, an denen sie in der Nähe der maximalen Belastung durch Rucksack und Bewegung liegen und damit die Isolierung bestmöglich fixieren, aber nicht scheuern oder drücken können.
      Dafür habe ich den Vorderseiten "Flossen" verpasst, die sich quer unter dem Hüftgurt nach hinten ziehen. Außerdem ziehen sich die Vorderteile über die Schulter nach hinten bis kurz über das Schulterblatt. Damit sind die Auflagestellen der Schultergurte des Rucksacks "eingerahmt" von Kragen-, Ärmel-, und Vorder-Hinterseitennaht.
      Die Ärmel haben auf der Unterseite einen nicht isolierten Streifen bekommen.
      Alle drei Lagen wurden auf einmal vernäht. Also nicht drei Jacken in einander gesteckt.. Dadurch verrutscht nix und das ganze ist weniger "wabbelig".
       

       
      Alle Lagen erst mal grob zusammenheften macht die weitere Verarbeitung deutlich einfacher.

       
      Alle Hauptnähte habe ich mit der Overlockmaschine versäubert zusammengenäht.


       
      Gummibändchen als Säume dran

       
      Reißverschluss rein, innen Zickzack, umklappen, von außen nochmal einfachen Geradstich drüber:

       
      Fertig.

       

       

      Hier nochmal die "Flossen" und die schräg nach hinten gezogene Seitennaht.
      Ist keine echte Wendejacke wegen der Overlocknähte innen, kann aber bei High-Visibility Bedarf auch andersrum angezogen werden.
      Gesamtkosten für Stoffe etc waren ca. 60€.
      LG
      Paule
       

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