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Ultraleicht Trekking

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vor 10 Minuten schrieb Erbswurst:

Kurzum: Man muss den Hersteller anfunken, um sicher zu gehen!

Allenfalls wird er dann versprechen, ein paar Erkundigungen einzuholen... und sich zwei Wochen später möglicherweise melden. Das war's dann mit schnell. ;-) 

Ultraleicht und ultrabillig finde ich ja noch sinnvoll... aber zwischen Studenten und Obdachlose (die sich vermutlich nur fade für Ananas interessieren) gibt's ja noch Unterschiede. Irgendwo im Euro-Shop lässt sich doch wohl ein ungiftiges Kochgefäß auftreiben, oder? 

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 Man probte allerdings dort auch den 3. Weltkrieg, der so wie so nicht zu überleben war.  (?) Waren diese Dosen denn beschichtet, Dani?

Martins Einwand ist nicht von der Hand zu weisen. Das gebe ich ja Zähne knirschend zu. Allerdings ist die Lage ja so:

Rüstet sich jemand wirklich von 0 an aus, sieht er sich, selbst wenn er bereits ein T-Shirt etc besitzt, ganz erheblichen Kosten gegen über.

Außerdem halte ich für klar, dass der Titan Topf bei jedem Studenten, der sich für Trekking interessiert, ein mittelfristiges Ziel sein wird. Warum also nicht zu Beginn improvisieren? Voraus gesetzt natürlich, man gefährdet seine Gesundheit nicht.

Ich werde das mit der Beschichtung der Ananasdose also noch mal erfragen.

Vielleicht findet sich ja auch jemand, der weiß, ob sich eine Beschichtung bei  Benutzung eines Spirituskochers überhaupt auf- bzw. ablöst.

Konzentrieren wir uns zunächst also erst einmal auf den BRENNER UND TOPFSTÄNDER bitte!

Ein vernünftiger Gasbrenner kostet etwa 40 €, wenn er unter 100 g wiegen soll. Hier kann der Einsteiger gut improvisieren.

Mir gefällt die Variante, den Topf auf die Tomatenmark Dose direkt drauf zu stellen und die Flammen seitlich aus Löchern austreten zu lassen nicht besonders. Würde ich das im Süden Frankreichs unter Pinien auf einem Campingplatz so machen, direkt auf dem Waldboden, würde ich gewiss richtigen Ärger bekommen.

Also Topfstand und Windschutz flach und mittelgroß, es gibt solche Dosen ja. Und innen Tomatenmarkdose als Brenner.

Wie muss der Windschutz gemacht werden?

Wir kaufen keine Feile. Wir hauen erst mal nur mit einem Nagel Löcher rein. Und suchen später auf Campingplätzen nach einer Feile zum Leihen.

Wo müssen die Löcher wie rein, und wie viele? Einseitig? Rings um? Unten und oben, oder wie?

 

 

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vor 1 Stunde schrieb Erbswurst:

Vielleicht findet sich ja auch jemand, der weiß, ob sich eine Beschichtung bei  Benutzung eines Spirituskochers überhaupt auf- bzw. ablöst.

ja, löst sich ab.

wollte mal so eine 1 liter bierdose als wasserkessel benutzen. war aber dummerweise nicht wie von mir angenommen aus unbeschichtem alu, wie die 0.5 liter dosen, sondern aus beschichtetem weissblech.

***

für den ganzen rest zum brenner-/kocherbau konsultierst du (falls es dir wirklich ums bauen und nicht bloss ums labern geht) am besten die suchfunktion, denn es gibt zig verschiedene modelle, die hier über die jahre vorgestellt wurden und die ALLE die besten sind.

bearbeitet von dani

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vor 1 Stunde schrieb Erbswurst:

 Mir gefällt die Variante, den Topf auf die Tomatenmark Dose direkt drauf zu stellen und die Flammen seitlich aus Löchern austreten zu lassen nicht besonders. Würde ich das im Süden Frankreichs unter Pinien auf einem Campingplatz so machen, direkt auf dem Waldboden, würde ich gewiss richtigen Ärger bekommen.

Da kriegst du so oder so mit jedem Spirituskocher Ärger. Du kriegst den Ärger sogar, wenn du ihn einfach nur besitzt und beim Wildzelten (theoretisch dort verboten und zwar gerade wegen der Brandgefahr) damit erwischt wirst. In Südfrankreich kann man allenfalls mit Gaskochern Gnade erwarten. Das ist nicht ganz unverständlich, wenn man mal die rasante Geschwindigkeit eines Waldbrandes dort gesehen hat... ich vor sechs Jahren an der Côte Bleue (aber nicht als Verursacher ;-) ). 

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Ich werde das im französischen Bushcraft.fr Forum noch mal klären, plausibel erscheint mir durchaus, was Du schreibst.

Die Wälder dort kann man ja bereits durch einen scharfen Blick entzünden im Sommer. Ich mach mir schon beim Rauchen auf Campingplätzen fast ins Hemd vor Angst.

Für den nassfeuchten Nordteil Europas reicht wohl Löcher seitlich in eine Tomatenmarkdose rein zu hauen. Und sie als Topfständer und zugleich Kocher zu benutzen. Ich werde das mal ausprobieren.

(Habe gerade in meinem Rucksack zufällig nen Titantopf gefunden.Damit geht's wohl auch, sicher, nehm ich an.   ;0)

Vielen Dank für die Antworten!

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Mit dem freundlichen Dosenproduzenten habe ich damals eine ganze Weile geschnackt. Da ich bestimmte Abmaße brauchte und Sonderwünsche hatte, hat er mir quasi den gesamten Herstellungsprozess erklärt.

Ich wurde nicht vertröstet oder auf Wikipedia verwiesen. Schau schau, Schoschonen.

Ich wiederhole mich zwar, aber egal. Das Blech für die gesamte Doseproduktion wird idR fertig beschichtet angeliefert. Für fast alle Dosen ist eine, wie auch immer geartete, Kunststoffbeschichtung drauf.

Es gibt allerdings Dosen, für die galvanisiertes (<- Da steht übrigens "galvanisiertes", Kunststoff, Harze, Lacke werden nicht galvanisiert) Blech verwendet wird. Für die gesamte Dose. Also für die Wandung, und auch für den Boden. Und sogar für den Deckel. Und die Wandung. Und den Boden.

Als Paradebeispiel wurden mir, na? Genau! Ananasdosen genannt. Ich habe damals in einer Ananasdose nahgesehen. Keine Plaste oder sonstige Elaste gefunden.

Es kann Unordnung-in-Produktion-bedingt vorkommen, dass theoretisch eine Dose innen unterschiedliche Beschichtungen aufweist. Das muss man am Objekt nachschauen.

Wer nach dem Leeren der Dose nicht in der Lage ist herauszufinden ob es sich um eine brennbare oder um eine nicht brennbare Beschichtung handelt: Tut mir Leid, Du bist vermutlich doof. :mrgreen:

 

bearbeitet von FlorianHomeier

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vor 32 Minuten schrieb FlorianHomeier:

Es gibt allerdings Dosen, für die galvanisietes [...] Blech verwendet wird.

so wie ich das verstehe, wird das stahlblech aller dosen (aussen und innen) mit einer dünnen schicht zinn galvanisiert (sprich elektrolytisch überzogen), damit es nicht rostet. (nb: die bezeichnung für verzinntes stahlblech ist weissblech.)

erst darüber folgt dann (auf der innenseite) eine schicht kunststoff/harz/lack oder was auch immer. diese sollte die zinnschicht schützen. weil der beim öffnen hinzukommende luftsauerstoff zusammen mit der säure des doseninhalts das zinn chemisch angreift.

bearbeitet von dani

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In dem Link steht, dass das Plastik drinnen ist, weil man dann die offene Dose rum stehen lassen kann. Und das (Zinn? Zink? Keine Ahnung, bin kein Metallurg, ist das eine die Legierung des anderen???) nicht in die Suppe zieht.

Bei Säure sei es aufgrund gesetzlicher Grenzwerte so, dass Boden und Deckel beschichtet seien. Wand aber nicht.

Das allerdings wirkt irgendwie absurd.

Fake News?

Steckt da die Camping Industrie dahinter?

Weltverschwörung der Titanpottmafia?

 

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vor 5 Stunden schrieb Erbswurst:

Außerdem halte ich für klar, dass der Titan Topf bei jedem Studenten, der sich für Trekking interessiert, ein mittelfristiges Ziel sein wird. Warum also nicht zu Beginn improvisieren? Voraus gesetzt natürlich, man gefährdet seine Gesundheit nicht.

Bei all diesen Threads über ultrabilliges UL - also auch im Thread von @fettewalze - gehört ja eigentlich die Einsicht festgehalten, dass bei manchen Ausrüstungsteilen das Sparen am Anfang auch sinnvoll vermieden werden könnte. Eine Titantasse gibt es immer wieder im Angebot für unter € 30. Ein sehr leichter Gaskocher ist teils sogar billiger als die Angebote von Decathlon. An einigen Punkten könnte also durchaus von vornherein die Ideallösung gekauft werden - nämlich dann, wenn es ohnehin nicht um allzu hohe Beträge geht und Zwischenlösungen in kürzester Zeit unverkäuflich auf den Müll wandern dürften. Klar könnte man sich jetzt über die < € 30 unterhalten. Aber irgendwo müsste sich eine sinnvolle Grenze finden lassen, wo man dann sagen könnte: Hier lohnt Sparen möglicherweise nicht, weil es wirklich nur um kleine Summen geht.

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Denke ich auch, man kann sich jetzt einen Abbrechen, dass es ja wenig kostet, aber m.E. stehen Aufwand und Nutzen in keinem Verhältnis. 

Ein simples China-Set liegt in Alu irgendwo bei 20€ (z.B. BRS 3000 + einfaches Topfset) in Titan bei 30€ oder mit dem Trangia Solo Set ist man auch für 30€ rund um versorgt.

bearbeitet von schrenz

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vor 4 Stunden schrieb Konradsky:

Wird schwierig mit den Löchern reinkloppen in den Titan.

Im Gegenteil! Du nimmst einfach das Zeug, womit sie Konservendosen beschichten. Damit ätzt du einfach überall Löcher rein oder zersetzt die Diamanten deiner Ex. :-D

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vor 59 Minuten schrieb schrenz:

Ein simples China-Set liegt in Alu irgendwo bei 20€ (z.B. BRS 3000 + einfaches Topfset) in Titan bei 30€ oder mit dem Trangia Solo Set ist man auch für 30€ rund um versorgt.

Geht sogar preis-, dann aber auch wahrscheinlich gewichtsneutral, jetzt einmal auf das Gesamtprojekt von @Erbswurstund @fettewalze bezogen. Du machst z.B. die Küche gleich 'perfekt' - weil die Gewichtsoptimierung da nicht sehr viel kostet. Dafür vergrößert du anderswo einen Kompromiss - wo du sowieso ganz weit weg vom teuren Ideal bist.

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Das ist hier der Myog- Bereich...

Baut hier irgendwann in diesem Faden irgendwer Mal irgendwas?:huh:

Zwei Seiten Gerede - und nix! In der Zeit hätte ich 6 Kochsets aus dem gelben Sack gebaut, und keines wäre so schwer gewesen wie so eine blöde Ananasdose...

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@ Schwyzi hast ja recht !!

Deshalb zuerst ein Myog -Video für einen Topfständer aus Draht:

Draht -Topfständer

 

Topf:

Es gibt 470ml? Aludosen von Bonduel, allerdings mit Lack/Kunststoffschutzschicht inside.

Diverse 500ml Getränkedosen aus Alu, ebenfalls meist lackiert

Hundenapf aus Edelstahl

Rührschüsse aus Edelstahl

 

Windschutz:

Döner togo futtern und die Alufolie entsprechend upcyclen

Wichtig der Windschutz solte aus Metall bestehen.....

 

Kocher:

Fancy feast

Gibts diverse Möglichkeiten: 

zB.: Lidl vegetarischer Brotaufstrich (örks) kombiniert mit Bonduel MiniAludosen 3er Pack Erbschen ebenfalls Lidl, wenn de magst mir Küchenkrepp als "Saumaterial" , geht aber auch ohne 

 

Und wenn du jetzt noch eine Capri-Sonne mit nem fettem GEFAHRGUTSYMBOL aus der Apotheke ausstattest, hast du ein UL- Spiritusbehältnis.

Messbecher:

Dein letzter Hustensaft becher, ne Einwegspritze, oder besondeers gute Skills beim Augenmass......

 

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Vegetarisch? --- Wattn dattn?

Dit is ja nu ma völlich OT !!!

Ick hab da nich umsonst "Wurschtdose" oben rin jeschrieben!

Du willst ma wohl provozieren !?!?

--OK, ich schau mir die Dinger mal an.! 

 

Ich habe übrigens gestern etwas sehr abenteuerliches unternommen:

Ich ging in einen sogenannten 1 € Shop. Und siehe da: Sie bieten eine Art Müsli Schale für 1 € an. Ziemlich leicht das Ding, vermutlich Edelstahl. Zum Kochen geeignet, mangels Griff natürlich weniger zum Essen, aber immer hin: Martin hat Recht! (Wenigstens das kann gesichert fest gestellt werden. Schön, wenn man das hier wenigstens von einem von uns fest stellen kann.)

Schwyzi hat im Prinzip recht, dass so ein Süppchen schnell gekocht ist: Feuer machen, Glut produzieren, Suppenteller drauf stellen, fertig.

Der größte Teil des Fadens entstand aber, während ich in Regionalbahnzügen der DB saß. Und die regen sich mittlerweile ja sogar auf, wenn man sich ne Zigarette ansteckt. Da darf man vermutlich auch nicht mit prototypischen Spirituskochern experimentieren. Deshalb fielen bisher auch Kratz- und Brennversuche an meiner Dose aus: Ich habe sie im Hostel vergessen! 

Die Sache ist aber wirklich die: Ich habe NULL Ahnung von Spirituskochern. Ich habe vor zehn Jahren zufällig eine Woche auf nem Trangia gekocht. Das sind meine gesamten Erfahrungen damit.

Ich kochte mein Leben lang nur auf Holz und Gas.

Und Ich bin kein Student auf Europa Tour, der ein halbes Jahr Zeit hat, sich so was zu basteln. Ich bin sehr beschäftigt. Und daher interessiert, von Euch theoretisch zu lernen, wie man am schnellsten zu guten Resultaten kommt.

Mein Gedanke dahinter ist folgender:

Man könnte in der Jugendherberge Montpellier sitzend mit unserer Liste zu Decathlon fahren, dann weiter nach Palavas, dort in den Supermarkt gehen, da auf dem Campingplatz mit Dosen improvisieren, und sich dorthin zB eine UL Küchenausrüstung schicken lassen.

OK, in Montpellier gibt es zufällig eine Filiale von Expé. Da wird es wohl einen UL Topf geben. Woanders sind die aber meistens nicht.

Dass der Tip mit den Alu Dosen sich gerade auf Lidel bezieht, läßt mein Herz ja höher schlagen. Einen solchen gibt es ja nicht nur in jeder deutschen Stadt, sondern auch hinter jeder französischen Uni.

 

 

 

 

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Zu beschäftigt zum Machen oder belesen über Themen, die schon 100x durchgekaut würden hier - aber jede Menge Zeit für episches OT aus allen Rohren auf allen Kanälen.
Da bin ich raus, man muss nicht jeden sackfaulen Troll mit dem silbernen Löffel und mundgerechten Häppchen füttern.

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Lieber Erbswurst!

Billiger und auch nicht wesentlich leichter wirst du kaum ein komplettes Kochset zusammenstellen können.

Die Titantassen mit gleichem Volumen sind nur unwesentlich leichter, dafür aber 30 mal so teuer!

Der fancy feast wär sogar gleichzeitig Topfständer, und ich habe tapfer eine der drei vergetarischen Sorten aufgegessen und die anderen nur probiert und dann getrost entsorgt, mir gings um die Dosengrösse und nicht um den Inhalt!!

 

Wer schreiben kann, kann auch lesen und wer lesen kann ist im Zeitalter des Internets ziemlich im Vorteil.......

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So. Ich war bei Lidl!WP_20171111_18_19_23_Pro.thumb.jpg.ce512961c5b7dfab9cab0c4ce3a993ab.jpg

Das empfohlene Material wurde bereits beschafft und muss nur noch leer gefressen werden.

Habe ich die richtigen erwischt?

Ich muss mich jetzt mal einlesen, ob das auch mit der Leberwurstdose geht. Falls nicht, muss ich da eben durch!

Gott sei Dank habe ich wenigstens Mais statt Erbsen erstehen können.

Nur: Bonduelle ist das auf den Fotos nicht!

Bonduelle kenne ich von Edeka.

Hast Du Dich nur im Namen geirrt, oder sollte ich ggf des Gewichtes wegen noch mal zu Edeka?

Klopapier als Saugmaterial geht auch? Das gehört ja eher zur Wanderausrüstung als Küchenkrepp.

bearbeitet von Erbswurst

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    • Von zeank
      Bin seit einiger Zeit schon ein großer Fan von myog alco stoves. Als solches habe ich in meiner "Freizeit" *hust* aka Home-Office so einige gebaut. Immer wieder mal Vergleichtests gemacht. So auch heute. Ich dachte ich teile meine Ergebnisse von heute mal mit Euch. Ich habe keine Excel-Tabellen sondern nur ein Gedächtnis-Protokoll, man möge mir verzeihen.
      Alle Tests mit einem Glas (370ml) kaltem Wasser (18.5º) und 10ml denaturiertem Alkohol wie er hier in Schweden als T-Röd erhältlich ist.
      Erste Testreihe mit meinem Toaks 1300ml Topf.
      Klassischer eFREVO ohne Simmerring: Wasser kocht in etwa 5 Minuten, Sprit alle in 5:30.
      Klassischer eFREVO mit Simmering (kleiner Innendurchmesser): Wasser kocht in etwa 10 Minuten, Sprit alle in 11 Minuten.
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    • Von zerial
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      - klein soll sie sein
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      - niedriger Verbrauch, Wasser muss nur heiß sein, ich brauche kein kochendes Wasser
      - es muss sich ein Tässchen Instantkaffee am Morgen ausgehen
      - und es muss sich am Abend eine kleine Mahlzeit ausgehen (wird im Ziplockbeutel und PotCozy zubereitet)
      - muss meinen Not/Ersatz Brennstoff verarbeiten können
      Was ist dabei rausgekommen:
      - das Packmaß gefällt mir ganz besonders
      - Der PotCozy und die Mandarinendose geben eine robuste Außenhülle ab.
      - Yeah, 138 Gramm - Ziel erreicht
      - Verbrauch zwischen 3 - 4 ml pro Kochvorgang, am Tag also ca. 6 - 8 ml Verbrauch, Wassertemperatur zwischen 50 und 65 Grad (das reicht)
      - 200 ml Wasser können zubereitet werden (mehr wollte ich nicht) - der Kaffee und das Abendessen ist gesichert
      - funktioniert, wenn auch mit leichter Rußbildung (kann ich verschmerzen)
      Fazit: 
      Hat eine Menge Spaß gemacht. Überlegen, Ideen verwerfen, einige Brenner in die Tonne gekloppt, von vorne anfangen, nicht aufgeben. Aber ich bin mit dem Ergebnis zufrieden.
      Aufstellung:
       7 Gramm - Kochtopf (Bierdose) 200 ml 
       1 Gramm - Schmutzschutz für Kochtopf (zusätzlicher Schutz für Brenner, falls Spiritus daneben geht)
      34 Gramm - Kaffee- bzw. Esstopf
      12 Gramm - Topfwärmer bzw. Schutz für die komplette Küche
       3 Gramm - Brenner (Teelichthalter mit Glasfaserfüllung + 10 Groschen) 5 ml pro Kochvorgang
       3 Gramm - Schutz für Brenner
      16 Gramm - Stand
       3 Gramm - Windschutz
       5 Gramm - Löffel
      30 Gramm - Spiritus ca. 45ml
       4 Gramm - Spritze für Spiritus einfüllen
       2 Gramm - Putztuch
      19 Gramm - Not/Ersatz Brennstoff (Baumwolle in Kerzenwachs getränkt)
      Summe: 138 Gramm
      Abmessungen: 
      Das ganze Set:
      Durchmesser: ca. 8.5 cm
      Höhe: 11 cm
      Stand/Brenner + Kochtopf aufgebaut:
      Höhe: 11 cm
      Kochtopf:
      Höhe: 7.5 cm
      Kaffee/Esstopf:
      Durchmesser: ca. 7.5 cm
      Höhe: ca. 8.5 cm
      Brenndauer:
      Zeit habe ich nicht gemessen (vom Gefühl her so um die 5 Minuten), aber mit einer 3 - 4 ml Füllung, je nach Wind und Temperatur komme ich auf eine Wassertemperatur von 50 bis 65 Grad. Übrigens, bis 50 Grad halten die Ziplockbeutel von Ikea aus.
      Vielleicht gefällt dem einen oder anderen mein Kochset. Nachbauen ausdrücklich erwünscht
      LG Mike
       
      Hier ein paar Bilder: 

    • Von SlitRaincoats
      Ich verkaufe das Set wie auf den Bildern zu sehen.
       
      Es befindet sich in guten Zustand und ist für eine bestimmte Topfgröße (750 ml und bestimmte Höhe und Durchmeßer) abgestimmt.
      Neben Titantopf, samt Deckel, kommt noch ein hochwertiger Potcozy dazu.
      Insgesamt will 55e,
      Versandkosten kommen noch dazu und liegen zwischen 4 und 7 e (unversichert oder versichert)



    • Von DaFi
      An alle Schottland-Wanderer,
      bei meinen Vorbereitungen auf den WHW bin ich nun schon paar mal auf Hinweise gestoßen, dass es in Schottland nicht viele Bezugsquellen für Spiritus (methylated spirit, denatured spirit) geben soll. Da hier bereits einige auf dem WHW unterwegs waren, würde ich gerne wissen ob dem so ist und ob man ggf. mit einem Gasbrenner-Setup besser aufgestellt wäre.
      Da ich davon ausgehe, dass Spiritus zumindest in Glasgow (Tesco) erhältlich sein wird, wäre es interessant zu erfahren ob man diesen auch unterwegs nachkaufen kann (sollte er zur Neige gehen) oder man sich bereits in Glasgow mit ausreichend Brennstoff eindecken sollte.
      Danke schon mal vorab für Eure Infos.
    • Von hotbird
      Eigentlich gibt es den Coctail von Bellini di Canella schon seit 2011 auch in einer 250 ml-Aluminiumflasche. Ich kannte ihn aber in dieser Form bisher nicht, weil er so wohl auch selten in den Handel kommt. Hier im Forum fand ich nichts dazu. Deshalb mal diese Vorstellung.
      Wie es so ist, wenn sich der Ultraleicht-Gedanke erst mal im Hirn eingenistet hat, scannt man beim Einkaufen irgendwann automatisch den Laden nach brauchbaren Leichtverpackungen, ohne wirklich am Inhalt oder Produkt an sich interessiert zu sein. So traf sich dann der Zufall bei meinen Weihnachtseinkäufen in der Metro. Tolles Fläschchen, dachte ich. Also schnell mal den Dreierpack Bellini in den Einkaufskorb gelegt. Inzwischen ist das Projekt beendet und ich wollte es hier mal vorstellen. Natürlich kann aus den Flaschen auch ein Aklohol-Kocher gebastelt werden. Dazu gibt es im Netz ja einige Anleitungen. Doch ich fand die Flasche interessanter. Das ist das Ergebnis.

      Meine Waage zeigt 20 Gramm an. Nicht schlecht, für einen recht soliden Transportbehälter, den ich noch dazu mit einem nahezu gewichtslosen Schutzüberzug versehen habe, um Beschädigungen zu vermeiden. Eine Flugmango brachte das Zubehör. Die Waage zeigt 0 Gramm an. Also wohl jenseits der Anzeigefähigkeit und unter einem Gramm.
      Hier noch mal die Einzelteile.

      Überrascht hat mich der Verschluss mit sehr ausgeprägtem Gewinde, das bei sachgemäßer Benutzung einige Zeit des Gebrauchs überleben sollte. Auch die Dichtung erscheint mir sehr solide.

      Innen scheint die Flasche eine hauchdünne Kunststoffbeschichtung zu haben. Sollte also allen trinkbaren Flüssigkeiten, auch mit Aklohol, standhalten. Lebensmittelverträglich muss sie ja sein. Alkoholbeständig bei dem Inhalt sowieso. Sollte also bestens als Transportbehälter für Brennspiritus einsetzbar sein. Die 250 ml reichen dann für einige Tage bis vielleicht eine Woche, je nachdem wie viel man kocht.
      Und hier noch mal das Ausgangsprodukt.

      Der Inhalt ist durchaus genießbar. Es gibt also einen Grund mehr, sich mal einen Cocktail und eine Flugmango zu gönnen.
       
       
       
       
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