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Ultraleicht Trekking

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vor 5 Minuten schrieb bri:

... das Tyvek softstructure (https://www.extremtextil.de/tyvek-softstructure-1443r-1442r-44g-qm.html)? Einfach 3m bestellen, dann das Zelt raufstellen und umrumschneiden?

Ich nehme immer das etwas schwerere 'hard structure' von hier: https://www.trekking-lite-store.com/tyvek-hardstructure-1057d-54-g/qm.html

Das wiegt nicht so viel mehr, hält wirklich dicht und hält auch sehr lange. Weich genug wird es mit der Zeit auch.

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Zum Thema Campen in Schottland habe ich Folgendes gefunden:

Zitat

 

The Access Code says:

Access rights extend to wild camping. This type of camping is lightweight, done in small numbers and only for two or three nights in any one place. You can camp in this way wherever access rights apply, but help to avoid causing problems for local people and land managers by not camping in enclosed fields of crops or farm animals and by keeping well away from buildings, roads or historic structures. Take extra care to avoid disturbing deer stalking or grouse shooting. If you wish to camp close to a house or building, seek the owner's permission.

 

Quelle: http://www.outdooraccess-scotland.com/Practical-guide/public/camping

Das hatte ich auch immer so verstanden. Den Karten nach zu urteilen gibt es einfach in den Highlands mehr Möglichkeiten, Plätze außerhalb von Gärten, Feldern, Viehweiden und Verkehrsinseln liegen.

@martinfarrentIch habe gelesen, dass das 'hard structure' raschelt. Stimmt das nicht?

bearbeitet von bri

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OT:  Ein bisschen redet ihr aneinander vorbei, oder? @dani @martinfarrent wer @rolis Bericht über CWT liest merkt dass er Ahnung sowohl vom geltenden Recht als auch Navigation usw. hat. Sein Foto finde ich sehr illustrativ, genau sowas ist oft der bestmögliche Weg und wird zu der Jahreszeit nass und kalt (und anstrengend!), egal was für "Skills" man hat. Auch die Schlafplatz "Wahl" ist nicht unbedingt der Freiheitstraum den man sich ausmalt, manchmal muss sich man wie @Freierfall beschreibt mit sehr suboptimalen Plätzen zufrieden geben. So ist eine Auseinandersetzung mit Vorschlägen wie 'Zeltunterlage' oder 'Sealskinz' (schwer aber warm),  zu diesem Planungsstadium hilfreich und angebracht, oder? 

 

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@DerBlinde @bri

Es geht nicht nur um Schlafplätze. Es geht um das verbriefte Recht, sozusagen kreuz und quer durch die Gegend zu laufen... nun eben auch südlich der Highlands (wohingegen es im Norden schon immer gängige Praxis war). Und weit südlich der Highlands fängt der von bri anvisierte Weg auch an.

vor 41 Minuten schrieb bri:

@martinfarrentIch habe gelesen, dass das 'hard structure' raschelt. Stimmt das nicht?

Vielleicht ein, zwei Nächte lang... kann mich nicht einmal genau erinnern. Das lässt jedenfalls schnell nach. An meiner Antwort erkennst du auch, wie lange das Zeug hält. :-) 

Manche Leute beschleunigen laut Literatur den Flexibilisierungsprozess, indem sie Tyvek durch die Waschmaschine jagen. Das habe ich aber nie ausprobiert und halte es für unnötig.

bearbeitet von martinfarrent

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es ging mir nicht darum roli anzugreifen oder zu korrigieren, sondern einzig darum, darauf hinzuweisen, dass man in schottland nicht einmal irgendwelche GPS-punkte verbinden muss, sondern das recht hat, sich seinen weg komplett frei wählen zu können.

jeder kann sich seinen eigenen scottish national oder cape wrath trail zusammenkombinieren, denn diese "wege" sind ja auch nur vorschläge und ideen.

bearbeitet von dani

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Am 23.11.2017 um 23:22 schrieb bri:

Die Matten werde ich mir mal demnächst ansehen und dann die Entscheidung treffen.

Meine Empfehlung wäre, wenn du schon eine neue Matte besorgst, gleich eine für 4-Jahreszeiten holen, wenn du das Geld hast (bzw. sparst ja, wenn du zwei Matten holen müsstest für kältere Jahreszeiten).
Die X-Therm gibt es jetzt nämlich in leichter.  Ist jetzt von der Form her wie die XLite geschnitten und wiegt in 183 cm gerade mal 430g (100g mehr als XLite) - dafür aber mit einem R-Wert von 5,7 (-22 °C). In kürzer gibts die nicht - nur noch in L mit 196 cm. Falls du die nicht kennst:  http://www.therm-a-rest.net/neoair/neoair-xtherm.php
Ich selber bin 1,68 und schlafe auf einer 1,83 Neoair. Kürzer geht es nicht, da entweder Füße oder Kopf (inkl. Kopfissen) nicht drauf passen wüden. Dabei bin ich Seitenschläfer mit leicht angezogenen Beinen.

Was bei der Isolation gerne vergessen wird ist das einsinken. Der R-Wert bezieht sich auf die vollständig entfaltete Matte. D.h XLite mit R-Wert 3,2 (-6 °C) bei 6,3 cm.  Man sinkt ja aber ein, vor allem als Seitenschläfer am Becken, was ich schon bei ~0°C bei meiner NeoAir mit R-Wert von 4,9 (-16°C) gemerkt habe (Quilt - kein Schlafsack, wodurch man nach unten nur die Isomatte als Isolation hat). Daher nehme ich trotz des hohen R-Werts immer ein Stück Autoscheibeniso für den Beckenbereich unter der Isomatte mit wenn es in Richtung 0° C geht. Erübrigt sich dann nächtes Jahr mit der neuen X-Therm - dann spare ich sogar ~230g gegenüber der NeoAir  ;)

Zum Tyvek:  es mus das Hardstructure sein (das 52 oder 54g reicht). Das Softstructure ist nicht durchstichfest und saugt sich gerne mit Wasser voll.

Gruß
Paul

bearbeitet von AlphaRay

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@dani Danke für die Info, aber die Strecke steht für mich fest.

@AlphaRay Guter Tipp. Besonders den Hinweis mit dem Einsinken hatte ich noch nicht bedacht. Vielen Dank. Ich hab sie mal in meine Packliste aufgenommen. Ist ja noch etwas Zeit, Sparschweine zu suchen, die ich schlachten kann ;-) 

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@bri - Nur noch ein Hinweis zum SMD Skyscape Trekker, das du suchst.

Ich habe seit Jahren ein Lunar Solo von SMD - und es gefällt mir sehr, sehr gut. Aber viele Leute finden es nicht sonderlich leicht, die theoretische Tiefe der Bodenwanne real hin zu bekommen. Sie ist der Bodenwanne beim Skyscape ziemlich ähnlich. Ich persönlich nutze die Carbonstange von SMD und habe somit eine feste Höhe - spanne dann, bis sich die Stange ganz leicht zu biegen beginnt, und lasse dann nur so viel nach, dass sie wieder gerade steht. Das klappt beim Lunar Solo immer. Ich vermute ziemlich stark, dass diese feste Höhe auch beim Skyscape die Voraussetzung dafür sein wird, eine ordentlich hohe Bodenwanne zu erzielen. Das will ein bisschen geübt werden. 

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Mal meine Meinung.

Das Skyscape Trekker ist speziell für Deinen Teil der Tour sicherlich gut geeignet. Aber ich halte es nicht für gut geeignet, wenn Du Blut leckst und Küste und mehr vorhast. Da würde ich jederzeit das Lunar Solo (LE) vorziehen. Das hat ordentliche Bodenverankerungspunkte und ist in der Höhe etwas variabel, wenn es stürmt. Starken Böen kommen in Schottland öfter vor.

Auch halte ich den Cumulus  LL300 mit seiner hochgezüchteten Daune aus Lebendrupf nur bedingt geeignet. Da sind kaum unempfindliche Kleinfedern zum Stützen drin und die Superdaune zieht gierig Feuchtigkeit. Schotten gehen mit Daune eigentlich nur in die Munros. Sonst ist eher KuFa praktikabel. Mit dem LL300 hast Du kaum Reserve, wenn die Daune klamm wird und an Loft einbüßt. Ich hatte früher mit Daune immer Glück, aber vor 2 Jahren im April hat es mit meinen alten Marmot doch ein wenig zusammengefaltet.

Und was die Wegerechte betrifft. Die Farmer stehen nicht wirklich drauf, wenn man ihnen alles kaputt trampelt. Es gibt durchaus Pfade.

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vor 16 Stunden schrieb Dingo:

Da würde ich jederzeit das Lunar Solo (LE) vorziehen. Das hat ordentliche Bodenverankerungspunkte und ist in der Höhe etwas variabel, wenn es stürmt. Starken Böen kommen in Schottland öfter vor.

Da bin ich mit fast allem einverstanden, da ein großer Fan dieses Zelts. Nur finde ich die Höhe eben nicht wirklich variabel - wenn man gleichzeitig eine ordentliche Bodenwanne kreieren will/muss, was in Schottland durchaus sein kann: durchnässtes Erdreich und dazu noch Sturm.

Allerdings dürfte es in Schottland meist nicht allzu schwer sein, die empfindlichere Seite ('beak') zu einem natürlichen Schutz hin aufzustellen.

bearbeitet von martinfarrent

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Hallo,

ich bin mir jetzt nicht sicher ob ich hier einfach meine Frage ebenfalls stellen kann aber eigentlich passt diese ganz gut zum Thema des Threads.

Mein Freund und ich wollen ebenfalls im Mai nach Schottland den West Highland Way laufen. Dazu hätte ich dann auch die ein oder andere Frage:

1. Wenn man auf dem Flughafen in Glasgow ankommt, wie kommt man dann am besten zum Startpunkt des WHW ?

2. Kann man am Startpunkt des WHW die Gaskartuschen noch kaufen oder sollte man das bereits vorher getan haben und falls vorher, wo dann am besten ? Dabei ist aber zu beachten, dass wir jetzt nicht noch große Umwege machen möchten wegen der Gaskartuschen (also nicht erst noch durch halb Glasgow zum Outdoorladen und dann weiter zum Startpunkt des WHW, sondern am besten in Flughafennähe, falls das geht und dann direkt zum Startpunkt).

3. Ich bin am überlegen ob ich mir den Opsrey Exos 48 zulegen soll oder den Osprey Exos 58, welchen würdet ihr nehmen ? Irgendwie scheint bei den Gewichtsangaben im Internet bei beiden das gleiche Gewicht angegeben zu sein aber das kann ich mir nicht vorstellen. In den 58 Liter geht doch mehr rein also sollte dieser doch schwerer sein oder ?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen und wenn das hier nicht der richtige Platz für meine Fragen sein sollte, dann bitte ich das zu entschuldigen.

Gruß Dirk

 

 

bearbeitet von Dirk_Bonaventura

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vor einer Stunde schrieb Dirk_Bonaventura:

1. Wenn man auf dem Flughafen in Glasgow ankommt, wie kommt man dann am besten zum Startpunkt des WHW ?

Zug zum City Centre und dann nach Milngavie.

vor einer Stunde schrieb Dirk_Bonaventura:

2. Kann man am Startpunkt des WHW die Gaskartuschen noch kaufen

Ja, in Milngavie ist ein Ausrüstungsladen. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, findest du die in Glasgow auch tausendfach. Auf dem WHW musst du dir auch keine großen Sorgen machen, du kriegst oft etwas, manchmal aber etwas teurer. 

vor einer Stunde schrieb Dirk_Bonaventura:

3. Ich bin am überlegen ob ich mir den Opsrey Exos 48 zulegen soll oder den Osprey Exos 58,

Die Frage kann man schlecht pauschal beantworten. Wir sind ein Ultraleicht-Trekking Forum, also selbst 48 Liter wären für  die meisten von uns für eine einwöchige Wintertour in Ordnung - für den WHW im Mai wirklich Overkill! 
Beim Rucksack gilt: erst die Ausrüstung zusammenstellen und dann gucken, wie groß der Rucksack sein muss. Je größer der Rucksack, desto schwerer ist er! Also kaufe ihn zum Schluss und kauf ihn nicht zu groß. So ein Rucksack wird dann nämlich auch schneller voll.
Es gibt auch kleinere, genauso taugliche Rucksäcke. Du kannst gerne mal hier im Forum recherchieren, einige benutzen Rucksäcke ohne Gestell (~250g), oder mit leichtem Gestell haben viele den ÜLA Ohm 2.0 (~800g, wenn ich mich nicht irre), immernoch eine Stange leichter als der Osprey.

Wenn dich das Thema interessiert, stell dich doch mal vor und öffne nen Faden für deine Tour, dann helfen wir dir bestimmt bei deiner Planung. Die meisten Infos kann man aber auch aus der Suchfunktion bekommen.

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Die Frage kann man schlecht pauschal beantworten. Wir sind ein Ultraleicht-Trekking Forum, also selbst 48 Liter wären für  die meisten von uns für eine einwöchige Wintertour in Ordnung - für den WHW im Mai wirklich Overkill! 
Beim Rucksack gilt: erst die Ausrüstung zusammenstellen und dann gucken, wie groß der Rucksack sein muss. Je größer der Rucksack, desto schwerer ist er! Also kaufe ihn zum Schluss und kauf ihn nicht zu groß. So ein Rucksack wird dann nämlich auch schneller voll.
Es gibt auch kleinere, genauso taugliche Rucksäcke. Du kannst gerne mal hier im Forum recherchieren, einige benutzen Rucksäcke ohne Gestell (~250g), oder mit leichtem Gestell haben viele den ÜLA Ohm 2.0 (~800g, wenn ich mich nicht irre), immernoch eine Stange leichter als der Osprey.

Wenn dich das Thema interessiert, stell dich doch mal vor und öffne nen Faden für deine Tour, dann helfen wir dir bestimmt bei deiner Planung. Die meisten Infos kann man aber auch aus der Suchfunktion bekommen.
Vielen Dank erst mal für die schnelle Antwort und den Tip mit dem Rucksack. Einen Faden werde ich mal noch eröffnen, wenn ich etwas weiter in der Planung bin. Da kommt sicherlich noch die eine oder andere Frage auf und dann kann man das gesammelt angehen.

Gruß Dirk

Gesendet von meinem SM-G950F mit Tapatalk

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vor 1 Stunde schrieb bansaim:

Wir sind ein Ultraleicht-Trekking Forum, also selbst 48 Liter wären für  die meisten von uns für eine einwöchige Wintertour in Ordnung - für den WHW im Mai wirklich Overkill! 

OT: Da gibt es aber wenigstens eine ziemlich gängige Ausnahme: Größerer Mann und zierliche Frau touren zusammen - und der Mann entscheidet sich, einen größeren Teil der Ausrüstung und Lebensmittel zu schleppen. Das ist bei mir so, wenn ich mal vom Bike steige und mit meiner Frau wandern will. Wobei es natürlich auch sehr viel leichtere 40- bis 50l-Rucksäcke als das erwogene Modell gibt.

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Weiter geht's ...

Nachdem der Urlaub etwas näher rückt und ich die ersten Nächte im Garten probeweise in meinem neuen Zelt auf meiner neuen Iso-Matte probegeschlafen habe, geht die Planung in die Feintuning-Phase.
Vielen Dank nochmal für eure Tipps, die mir sehr geholfen haben.

Ich habe jetzt meine Packliste fertig, die ich hier zur Diskussion stelle.

Nochmal die Grundlage:
Ich werde mit einer Freundin zusammen ab 6. Mai für zwei Wochen den Scottish National Trail von Süd nach Nord beginnen.
Das heißt, dass wir die ersten anderthalb Wochen in Südschottand wandern werden, mit mindestens einem Ort pro Tag.
Wir werden diese Orte nutzen, um während einer Essenspause unsere Handys aufzuladen. Deshalb der Adapter für zwei USB-Kabel.

Vorgesehen ist aber durchaus die Option, dass wir uns trennen, wenn eine aus irgendeinem Grund aussteigen will oder muss.
Deshalb habe ich meine Packliste so zusammen gestellt, als ob ich allein gehen würde.

Da ich in Küchendingen eine absolute Nullnummer bin, eier ich hier noch etwas rum.
Ich plane kaltes Frühstück mit Wurst und Käse und Brot, das ich mir vor Ort kaufe. Beim Kaffee werde ich eine Einzeltütenversion ausprobieren, bei der der Filter gleich dabei ist. Die habe ich schon.
Tagsüber werden wir sicherlich in einem Ort essen. Aber Abends möchte ich mir durchaus - zunächst - ein Fertiggericht aus der Tüte kochen (ich muss üben!). Ich hatte mir schon mal einen Dosenkocher gebaut, der aber noch nicht reisereif ist. Da ich bis zur Abfahrt definiv keine Zeit mehr für Experimente habe, liebäugel ich mit dem https://www.amazon.de/Overmont-Spirituskocher-Campingkocher-Aluminium-Olivgrün/dp/B0787W1GC5.

1. Rät jemand ab davon? Kennt jemand das Teil und kann Erfahrungen teilen?
2. Kann ich in einem 650ml-Topf ein Fertiggericht kochen oder muss der Topf zum Umrühren größer sein? Wenn ja, welche Größe empfehlt ihr?

Dass das Kopfkissen leichter geht, habt ihr ja schon geschrieben. Aber es ist neu und ich werde es erstmal benutzen.

Ich habe mir noch die TerraFlex von Xeroshoes bestellt, weiß aber nicht, wann sie ankommen und ob ich bis zu meinem Urlaub noch genug Zeit habe, sie zu testen. Ansonsten gehe ich wieder mit meinen geliebten Merrel Trailrunnern los.

Auf euren Rat hin habe ich mir die Neoair Xtherm schenken lassen ;-)
3. Packt ihr die so in den Rucksack oder sollte man den Packsack mitnehmen und sie zum Schutz dort reinpacken?

Für dies und das und alles mögliche habe ich 10m Maurerschnur vorgesehen.
4. Macht das Sinn? Zu viel? Zu wenig?

Und dann natürlich die letzte grundlegende Frage:
5. Habe ich etwas wesentliches vergessen?

Danke schon mal für eure Hilfe!

Und jetzt zur Packliste: https://lighterpack.com/r/g3hl31

LG
Inge

bearbeitet von bri

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vor 11 Minuten schrieb bri:

1. Rät jemand ab davon? Kennt jemand das Teil und kann Erfahrungen teilen?

Sieht aus wie ein Verschnitt vom Trangia Mini - der funktioniert zwar - ist aber alles andere als leicht... Einen Windschutz wirst du brauchen, aber das weißt du sicher. 

vor 17 Minuten schrieb bri:

2. Kann ich in einem 650ml-Topf ein Fertiggericht kochen oder muss der Topf zum Umrühren größer sein? Wenn ja, welche Größe empfehlt ihr?

Das kommt darauf an was du wie kochen möchtest... Grundsätzlich würde ich mal sagen dass das geht. Ich hab z.B. hin und wieder die Knorr Fertigmahlzeiten dabei. Da kippt man das heiße Wasser einfach in den Beutel und lässt sie darin ziehen. Das geht dann auch mit ner 300ml Tasse. 

vor 13 Minuten schrieb bri:

3. Packt ihr die so in den Rucksack oder sollte man den Packsack mitnehmen und sie zum Schutz dort reinpacken?

Kann man beides machen. Ich würde sie vermutlich als Rückenpanel gefaltet einpacken. Das ist einfacher als das Gefummel mit dem Packsack. 

vor 21 Minuten schrieb bri:

4. Macht das Sinn? Zu viel? Zu wenig?

Hab ich bisher nie dabei gehabt und nicht vermisst - was hast du damit vor? 

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Ohne den Anfang des Threads gelesen zu haben oder den Trail selbst zu kennen, einige Gedanken zu deiner Packliste:

Schlafsystem:
- Kissen hast du ja selbst geschrieben, geht deutlich leichter
- Rettungsfolie wozu, bzw. warum Teil des Schlafsystems?
- Tyvek Unterlage: muss die sein? Ich nutze bei meinem Zelt (auch 30D Silnylon) keinen und bisher habe ich keine Probleme - überlegte Standortwahl bzw. Boden absuchen vorausgesetzt
 

Schlafkleidung:
- Nylonstrümpfe und lange Merinohose? Würde eines weglassen...
- Funktionsshirt + Merino Longsleeve + Kapuzenpulli?

Kleidung Tagsüber:
- das Langarmshirt erscheint mir recht schwer, bzw. als First Layer über dem BH recht dick/warm. Das wäre mir zu wenig Spielraum was die Temperatur angeht. Oder kommt noch das Funktionsshirt darunter?
- Hast du Erfahrung mit dem Regencape bei Wind und Regen? Ich könnte für 2 Wochen Schottland wohl nicht auf Regenhosen (und Jacke) verzichten (dafür die Trekkinghose leichter wählen).
- Ein Schlauchtuch / Bandana finde ich als Mützen Ersatz oder Nacken-Sonnenschutz sehr praktisch

Hygiene:
- Handtuch geht leichter, mein Packtowl UL M ist gross genug um mir den Rücken zu trocknen und wiegt 26g. Andere nehmen noch weniger mit.
- Meine Reisezahnbürste wiegt die Hälfte
- Kein Sonnenschutz?

Küche
- MYOG Dosenkocher nochmals bauen - wiegt unter 10g! Auch Gaskocher wiegen unter 50g (ohne Kartusche)
- Wenn die Zeit noch reicht (sollte gut klappen) evtl. bei Stormin' Stove einen passgenauen Cone (= Windschutz, aber effektiver!) für deinen Toaks machen lassen (ca 35g). Dazu gibt es noch einen sparsamen Dosenkocher (12g). http://www.storminstovesystems.co.uk/stormin-cone/
- Statt einem Spork besser auf einen Löffel setzen - den Tipp habe ich oft gelesen, nicht beachtet und nach 2 Wochen konnte ich nur noch die Löffelseite meines Sporks benutzen (da abgebrochen).
- Der 650ml passt für mich auf Solotouren, du musst aber etwas vorsichtig rühren und das Gericht nicht im Wasser mitkochen, sondern im kochenden Wasser ziehen lassen. Couscous, Kartoffelpü oder (zerbrochene) Nudeln klappen gut. Bei Hiker-Hunger reicht mir eine Portion manchmal nicht.

Sonstiges
- Das Opinel No. 5 soll nur 15g wiegen (habe aber selbst noch keins)
- Brauchst du so ein schweres Portemonnaie? Ziploc oder ähnliches?
- Maurerschnur? Wenn du alle nötigen Leinen am Zelt hast, brauchst du das wohl kaum. Sonst mit den Leinen am Zelt improvisieren. Ich finde ein Stück Gewebeklebeband (Gaffa o.ä.) praktischer um Rucksack/Regenzeug/Zelt zu flicken.
- Ich trinke nicht gerne direkt aus den Falflaschen, 1-2 Petflaschen 0.5 - 1L (je nach Tour) am Rucksackträger oder in der Seitentasche finde ich praktischer, plus eine Faltflasche im Rucksack (zum Filtern, Reserve, im Camp etc.).
 

Ich hoffe die eine oder andere Anregung kann dir helfen noch mehr Gewicht einzusparen :)

 

 

 

bearbeitet von der_ploepp

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Ich würde nicht auf so einen No-Name-Brenner setzen. Wenn du wirklich keinen Dosenkocher mehr basteln willst, rate ich dir zum bewährten Trangia-Brenner (110g) in Kombi mit Mini-Brenner-Gestell (50g) und einem leichten Windschutz (Titanfolie + Büroklammen, 14g). Klar ist das schwerer. Also: Dosenkocher. :-)

Ich liebe mein Exped AirPillow mit 65g.

Regencape? Ist es in Schottland nicht auch mal windig? 

Nylonstrümpfe? :shock: (Vielleicht ist das einen Versuch wert? Hat eine(r) damit outdoors Erfahrung?)

bearbeitet von sinje

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vor 12 Stunden schrieb bri:

Ich plane kaltes Frühstück mit Wurst und Käse und Brot, das ich mir vor Ort kaufe.

Gibt´s da inzwischen anständiges Brot? :|
Es ist schon eine weile her dass ich dort unterwegs war, hoffentlich hat dies bezüglich was geändert...
Schon auf Grund des recht "frischen Klimas" würde ich mir am Morgen lieber ein warmes Frühstück machen.
 

vor 12 Stunden schrieb bri:

Da ich bis zur Abfahrt definitiv keine Zeit mehr für Experimente habe, liebäugel ich mit dem ...

Die Trangia clone funktionieren meist ganz anständig. Ich habe einmal zwei clone, mit zwei original Trangia-Brennern verglichen und bei allen gab es Abweichungen in der Startgeschwindigkeit.
Wie breit ist Dein Topfboden? (Ich vermute mal, dass es sich um einen Brecher handelt).
Ich finde das breite Flammenbild dieser Brenner für einen Bechertopf unpassend. Die Flammen werden größtenteils an der Seite vorbei schlagen oder man muss den Abstand zu Topf so verringern, dass es zu unnötig langen Kochzeiten kommt.

Als Brenner für einen Becher würde ich eher den "Toaks Siphon" empfehlen.
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/4807-toaks-titanium-siphon-alcohol-stove-stv-01-test-erfahrungen/
https://happyhiker.de/toaks-titanium-siphon-stove-spirituskocher-test/
Der startet sofort und erzeugt eine zentrische Flamme. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich den übrig gebliebenen Sprit wieder zurück gießen kann und damit recht sparsam unterwegs bin.
Du findest im Netz noch viele andere Infos über den Brenner.

VG. -Wilbo-

 

 

 

bearbeitet von wilbo

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Danke schon mal für Eure Antworten.

Tyvek Unterlage:
Wurde im ersten Teil des Threads unterschidlich beurteilt. Da wir aber vermutlich im ersten Teil der Tour nicht unbedingt große Flächen für die Schlafplatzauswahl zur Verfügung haben, habe ich mit der Unterlage mehr Möglichkeiten.

@sinje: Das Exped AirPillow  habe ich auf der Einkaufsliste, wenn ich meins kaputtgeschlafen habe ;-)

Kocher:
@wilbo: In der allergrößten Not schmeckt die Wurst auch ohne Brot ;-) Ich werde nach der Tour berichten.
Der Toaks Siphon, den du empfohlen hast, kommt in die engere Auswahl. Windschutz ist klar, ist ja auch in der Packliste.
Wäre das http://www.storminstovesystems.co.uk/ti-stove-system/ eine Alternative, bei der ich gleich alles passend zusammen hätte?

Topf:
Ich werde dann erstmal mit dem einen losziehen.

Regencape:
Hat mir gut gefallen, weil ich es auch über den Rucksack ziehen kann. Oder in der Pause raufsetzen. Ansonsten müsste ich Regenjacke und -hose mitnehmen. Die, die ich habe, sind aber wesentlich schwerer.

Maurerschnur:
Ich hab keine andere Leinen. Da dachte ich an mehrere Möglichkeiten: Gürtel für's Regencape bei zuviel Wind, Wäscheleine, o. ä.
Das Zelt hat keine Leinen, nur feste Gurtbänder.

Nylonstrumpfhose:
Ich habe etwas Respekt vor der nächtlichen Durchschnittstemperatur von 5°C. Durchschnitt heißt ja, dass es auch kälter sein kann. In dem Fall kann diese Strumpfhose (erfahrungsgemäß) einiges retten. So dünn wie sie sind, wärmwn sie doch ganz gut. Ich denke, dass ich beim Packen die Wettervorhersage für die Zeit ansehen und dann entscheiden werde.

Schlafkleidung:
Funktionsshirt + Merino Longsleeve + Kapuzenpulli: Kapuzenpulli auch für Abends, wenn ich die feuchten Klamotten vom Tag nicht mehr tragen mag.

Kleidung tagsüber:
Funktionsshirt als First Layer hatte ich vergessen, einzutragen. Ist nachgeholt.
Schlauchtuch kommt mit.

Hygiene:
Handtuch wird ausgetauscht.
Zahnbürste: Recherchier ich noch mal.
Sonnenschutz: Läuft unter Creme. Ich nehm nur eine mit. Ich rieche wahrscheinlich bei Regen etwas ungewöhnlich, ist aber egal ;-)

Sonstiges:
Dann habe ich wohl das falsche Optinel erwischt. Kommt davon, wenn man an der Kasse eines Outdoorladens zu den Sonderangeboten greift.
Portemonnaie schau ich nochmal.
Eine kleine Plastikflasche hab ich in einer Außentasche am Rucksack. Hab ich vergessen, aufzuschreiben. Die Faltflaschen sind Vorratsflaschen im Rucksack.

LG
Inge

 

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    • Von Mina&Ayla
      Hallo ihr lieben!
      Ich möchte mit meinem 30kg-Hund im Mai 12 Tage im Elbsandsteingebirge wandern. Genaue Tour ist erst noch in Planung. Da ich für meinen Hund die Ausrüstung mitschleppe, muss diese so leicht wie möglich sein. Ich lasse auch gern vieles weg und nehme so wenig wie möglich mit, dafür soll neue Ausrüstung, die ich mir beschaffe, relativ qualitativ sein.
      Vorletztes Jahr war ich ohne Hund 3 Wochen in Schweden wandern mit etwa 23 kg Gepäck, bin aber selbst nur 1,60 cm groß und rund 48 kg schwer. Mussten wegen nur einem Zwischenstopp eben das gesamte Essen für 2 Wochen tragen. Auch auf dieser Tour möchte ich aus Kostengründen mein Essen selbst mitnehmen (morgens Porrdige mit Nüssen und Kokoschips, über den Tag Rohkostriegel, abends Tütensuppe).
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      Habt ihr Tipps, wie ich möglichst einfach und leicht meine Schlafstätte gestalten kann? Kann mich nicht entscheiden zwischen leichtem Zelt, Tarp, oder sonst iwelche Ideen. Oder ob ein neuer Schlafsack (oder Inlet) hermuss, ich lieber in einen Biwak-Sack investieren sollte oder eine isolierende Zeltunterlage hermuss. Weiß auch nicht, ob mein Schlafsack für die Temperaturen ausreicht, die waren sehr billig. Am liebsten würde ich ohne Zelt reisen oder mit einem sehr leichten mit geringem Packmaß.
      Meine bisherigen Ausrüstungsgegenstände, die ich habe (und ggf. weglassen oder optimieren würde) sind folgende:
      Schlafen:
      Therma-rest Neoair All Season (519g)
      High Peak lite pak Schlafsack Komforttemperatur 12°C (818g)
      Naturehike Schlafsack Komforttemperatur  9°C (866g)
      (Zelt decathlon, 2 Personen (1800g))
      Küche/Essen/Trinken:
      Plastik-Löffel-Gabel-Messer (9g)
      Gaskartusche (476g)
      Gaskocher (176g)
      Geiggerig Trinksystem 3 liter (268g)
      Geigerrig Wasserfilter (37g)
      Alu-Topf 1 Liter + Plastiktüte (125g) -> vllt. wäre ein Becher besser, dann kann ich gleich Tee draus trinken
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      Ich freue mich schon auf Antworten!! Danke!!
       
       
    • Von Simseon
      Hallo, ich bin hier noch gar nicht so lange dabei mit UL und bin grad dabei mir ne Schere zu entfernen. Ich möchte von einem Schlafsack auf einen Quilt umsteigen, ich hab mich lange gewunden aber denoch gefallen an dem konzept gefunden. Ich hab mir hier schon ein Paar andere Beiträge durchgelesen und habe gemerkt das mir eine verschließbare Fußbox ganz gut gefallen würde, genauso wie wenn der Quilt ein Stück länger ist damit man sich da schön rein kuscheln kann (macht das Sinn oder stört das nur). Zu meiner Person, ich bin ca 180cm Groß und ziemlich Dünn. Nun stehe ich vor der Entscheidung: Sea To Summit Ember EB II Quilt oder Enlightened Equipment Revelation 800 20°
      Zum Sea To Summit Ember EB II Quilt: https://www.trekking-lite-store.com/sea-to-summit-ember-eb-ii-quilt.html?number=11029-002
      Maße: 225 x 150 cm oder 200 x 120 cm
      Gewicht: 695g oder 620g
      Comfort Temperatur: zwischen 2 und -4°C
      Kosten: 245€
      Fußbox per Druckknöpfe verschließbar
       
      Enlightened Equipment Revelation 800 20°: https://www.trekking-lite-store.com/enlightened-equipment-revelation-800dt-200-quilt-vorfuehrmodell.html
      Maße:194 x 132 cm
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      Kosten: 270€
      Fußbox mit Reißverschluss schließbar
       
      Da ich total unerfahren mit Quilts bin wäre ich auch sonst für Tipps offen oder andere Vorschläge
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    • Von Chobostyle
      Hallo,
      ich freue mich immer über Packlisten von anderen, deshalb will ich meine auch gerne mit euch teilen. Am Sonntag geht es los und hier ist meine vorläufige Packliste für 8 Tage Schottland, mehr odre weniger auf dem WHW: https://lighterpack.com/r/22bw8k
      Die Gewichte von Geldbeutel und Essen sind (noch) geschätzt. Da ich mir Tarp und Bugnet teile, fallen nochmal ca. 500g weg. Vor Ort muss ich noch Spiritus und ein Kopfnetz kaufen. Wahrscheinlich werde ich noch ein paar Packsäcke aussortieren. Leider passt das Essen wohl nicht ganz in den Rucksack, auch weil der Quilt sehr voluminös ist. Evtl. werde ich es anfangs in einem separaten Packsack transportieren. Über sinnvolle Anregungen freue ich mich sehr, zB habe ich was Wichtiges vergessen, kann ich noch Gewicht sparen ohne dass es stupid light wird? Ich bin am Überlegennur die Elite als Stirnlampe mitzunehmen und die Isojacke wegzulassen und stattdessen den Quilt als Mantel zu nehmen. Da kann ich dann aber keine Regensachen drüber ziehen --> doofe Idee?
      Gruß
      Chobo
    • Von Freierfall
      Vorwort
      Hallo Leute,
      ich bin ja jetzt ebenfalls auf dem GR221 unterwegs gewesen, relativ spontan, hatte 8 Nächte dafür eingeplant, diese anhand der günstigsten Flüge gebucht, das Gepäck war schnell beisammen (nur ein paar "Experimente" diesmal) und mich nicht groß auf die Wegfindung mittels Führer o.ä. vorbereitet, lediglich ein Paar Tourenberichte gelesen und zur Navigation Vectorkarten von Mallorca mit dem Track von Alpenquerung.info + Map.Solutions Karten 1:33.000 als Backup besorgt. Schon konnte es losgehen.
      Vielen Dank nochmals insb. an @Lahmeente aber auch @Dr.Matchbox @derray @mrhardstone für die Reiseberichte hier im Forum. 
      Meine Packliste gibt es hier, mit ein paar Änderungen:
      Prolite 3 -> dünne Eva 190*50cm + Gossamer Gear Nightlight getauscht MLD Bugbivy -> Polycryo Groundsheet Es wurde ein Silnylon Drybag hinzugefügt (Handgepäck für den Flieger & Kleidersack)
       
      Da ich solo unterwegs war, mittel fit (zuvor Monate nur rumgesessen wegen Examensvorbereitung) und normalerweise lange Etappentage mache,  hätte ich nicht so viel Zeit für den Trail gebraucht. Aber da ich überall die eindrückliche Warnung las, den Trail nicht zu unterschätzen habe ich darauf gehört und die vorsichtige "Zielvorstellung" von 7 Tagen Wandern + 1 Tag Strand / Backup eingeplant. Ich wäre im Nachhinein auch mit erheblich weniger ausgekommen, aber dazu später mehr.
      Start:
      Mein Abenteuer begann schon am Vortag, ging mein Flug doch um 5:45 am Morgen, so bin ich also schon am Abend zuvor mit der Bahn zum Flughafen gefahren und konnte dort direkt meine neue Isomatte (Gossamer Gear Nightlight Torsosize) ausprobieren, habe es mir nämlich hinter den Check-In Schaltern bequem gemacht und 3-4h geschlafen. Hat keinen gestört. Beim Aufwachen wurde ich aber halb entsetzt halb interessiert Zeuge eines medizinsch-neurologischen Phänomens, dass man im Studium schon früh lernt, aber ich noch nie gesehen hatte: Auf der Seite, auf der ich geschlafen hatte, hatte ich eine Radialislähmung mit Fallhand entwickelt... habe wohl ungünstig gelegen. Zum Glück verschwand der Spuk so schnell wie er gekommen war. Schnell noch den Rucksack in die Isomatte und den Rest einer Rolle Frischhaltefolie gewickelt, aufgegeben und los gings.

      Nach einem ereignislosen Flug mit Landung um ca. 8 Uhr konnte ich inklusive Einkauf von etwas Proviant (Salami, Manchego Hartkäse, Obst, Wasser) und Busfahrten schon um 10 Uhr in Port d'Andratx mit dem Wandern beginnen. Nachdem ich den Yachhafen passiert hatte verlief ich mich bereits das erste Mal, worauf mich ein älterer deutscher Wanderer (voll in Khaki) mit Rother Wanderführer hinwies und erstmal ausführlich darüber schimpfte, dass es auf Mallorca nur so schlechte Schilder gäbe. Es fehle dort einfach an einem Deutschen Alpen- oder Sauerländischen Gebirgsverein!

      Ich lief einige Minuten mit dem Herren die Straßen-Serpentinen hoch, während dieser die minutiöse Wegbeschreibung aus dem Wanderführer rezitierte (nach 286m an einem großen Baum halb rechts abbiegen und der Straße bis zur übernächsten großen Kurve folgen... so in etwa klingt es jedenfalls in meiner Erinnerung), verabschiedete ich mich von dem Herren der mich noch vor den Gefahren des alleinigen Wanderns im Gebirge warnte und kürzte die Straßenserpentinen über ausgelatschte Wege quer den Hang hinauf ab. 
      Dort Begann auch das "Navigations-Elend" von dem ich für die ersten Etappen bereits gelesen hatte, es gab nämlich Trampelpfade und auf diese weisende Steinmännchen in so ziemlich alle Richtungen, sodass ich mich irgendwann nicht mehr darum kümmerte und einfach grob in Richtung "oben" lief. Als ich schließlich am ersten Pass ankam und mit einer tollen Aussicht auf das tiefblaue Mittelmeer belohnt wurde, konnte ich aber irgendwann keinen Weg mehr finden und ließ mich vom Handy-GPS zum "Weg" bzw. nächsten Steinmännchen lotsen, ab jetzt ging es nämlich abwechselnd über einen Wanderpfad und ein verwinkeltes Kalksteinfeld. Da rüberhüpfen machte direkt richtig Spaß

      Irgendwann traf ich wieder auf einen breiteren Weg (vermutlich hätte man diesem von Anfang an Folgen können, wenn man auf der Straße geblieben wäre), die einen jedoch irgendwann zu einer Sackgasse an einem kleinen "Gipfel" führt. Von dort hatte man zwar einen Tollen Ausblick auf St. Elm und Sa Dragonera, einen weiteren Weg schien es jedoch nicht zu Geben. Und auch das Navi sagte, der Weg wäre einfach nur nach Rechts, dumm nur dass dort überall eine Steile Abbruchkante verlief. Nach einigem Suchen fand ich schließlich den Durchlass durch die Felsen, machte eine Spitzkehre und lief daraufhin direkt unterhalb der Abbruchkante entlang (und stieß prompt auf eine große Rentner-Wandergruppe die dort großes Picknick machte)


      Der weitere Weg verlief leicht zu finden durch Kiefernwald, immer wieder mit schönen Ausblicken aufs Meer. 
      Als ich irgendwann schließlich an einer Bucht mit Häusern ankam, dachte ich schon am Zwischenziel St. Elm zu sein und genehmigte mir ersteinmal ein Bad im Meer, das Wasser war zwar noch kalt aber für mich in dem Moment genau richtig. Erst dann stellte ich fest dass es nach St. Elm noch ein Paar Kilometer Straße waren. 

      Dort angekommen gönnte ich mir erstmal ein Bocadilla con Jamon (Danke @Lahmeente für den Tipp) und ein Alkoholfreies Bier, eine kleine Mittagspause. 
      Aber der Tag war noch Jung, also brach ich aus St. Elm auf um nach la Trappa zu laufen, dort wollte ich ggf. übernachten. Der Weg dorthin war wieder recht schwer zu finden, nachdem man eine Weile durch Wald aufgestiegen war musste man zunächst leicht kraxeln, um zu einer ausgewiesenen Kletterstelle (mit Seil gesichert) zu kommen, hat mir zum Glück nur leichte Höhenangst bereitet. Als die Kletterpassage überwunden war, kommt man auf einen Bergpfad der dicht am Abgrund verläuft und sieht wieder das Meer direkt unter einem, traumhafte Aussicht! Dort traf ich auch noch etliche weitere Menschen, die ebenfalls nach La Trappa unterwegs waren, allerdings scheinen diese einen besseren Weg durch den Wald gefunden zu haben, trotz schnellem Wandertempo hatte ich zuvor niemanden davon gesehen.

      Bei der Klosterruine angekommen, die so aussieht als wäre das Projekt "Refugio" dort komplett gestorben (der Traktor der dort steht ist komplett durchgerostet) war es erst 16 Uhr, aber da ich durch die unruhige Nacht noch Schlafmangel hatte, beschloss ich dort zu bleiben. Nach einiger Zeit verschwanden auch sämtliche Tageswanderer, und ich hatte die ganze Ruine für mich alleine! Eine absolute Rarität zu dieser Jahreszeit, wie ich später erfuhr, andere Wanderer hätten dort auf der Plattform wohl keinen Platz mehr zum Zelten gefunden, so voll sei es Zeitweise o____o

       

      Ich erkundete erstmal ausführlich die Ruine und suchte nach einem guten Schlafplatz, fand keinen richtig optimalen und entschied mich letztlich doch für die Vorgelagerte Aussichtsplattform.

      Das Wetter versprach stabil zu bleiben, also gab ich den Anfänglichen Versuch mein Tarp abzuspannen irgendwann auf, da der Boden zu hart für Heringe war und ich des Steinesammelns irgendwann überdrüssig wurde. Cowboy Camping war angesagt. Ich genoss auch einen tollen, einsamen Sonnenuntergang in La Trappa, wachte in der Nacht jedoch durch starken Wind auf. Da man in dem Mondlicht auch deutliche Wolken am Horizont erkennen konnte, befürchtete ich einen Wetterwechsel und verlagerte meine Schlafstätte in die historische Mühle auf dem Klostergelände, dort war ich Wettergeschützt. In der Nacht blieb es jedoch bei Wind und zum Morgen waren die Wolken wieder verzogen. 

       
    • Von Portaltrekking
      Nabend,
      Ich bin Maik und das ist mein erster Beitrag hier. Ein guter Freund konnte mich dazu überreden im April den West Highland weg gehen zu wollen. Da ich sonst meistens nur kleine Tagestouren von etwa 15- 20km im Harz bestritten habe, mangelt es mir an Ausrüstung. Eine Hose hab ich bereits, die Barents Pro. Mir fehlt noch eine relativ stabile Jacke für das dort herrschende Wetter und die den etwa 15- 20kg schweren Rucksack aushält. Muss es unbedingt eine Drei Lagen Jacke sein? Denn ich bin finanziell noch anders belastet. Auserdem werden wir in einem Zelt nächtigen und suche noch nach einem leichten warmen Thermoschlafsack, dieser darf auch etwas mehr kosten, denn ich friere Nachts ungern. Zudem habe ich mir eine kompakte Luftmatratze mit leichter Isolierung zugelegt aber ich glaube das war ein Fehler da es wohl doch sehr kalt wird. 
      mit freundlichen Grüßen 
      Maik
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