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Ultraleicht Trekking

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vor 5 Minuten schrieb bri:

... das Tyvek softstructure (https://www.extremtextil.de/tyvek-softstructure-1443r-1442r-44g-qm.html)? Einfach 3m bestellen, dann das Zelt raufstellen und umrumschneiden?

Ich nehme immer das etwas schwerere 'hard structure' von hier: https://www.trekking-lite-store.com/tyvek-hardstructure-1057d-54-g/qm.html

Das wiegt nicht so viel mehr, hält wirklich dicht und hält auch sehr lange. Weich genug wird es mit der Zeit auch.

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Zum Thema Campen in Schottland habe ich Folgendes gefunden:

Zitat

 

The Access Code says:

Access rights extend to wild camping. This type of camping is lightweight, done in small numbers and only for two or three nights in any one place. You can camp in this way wherever access rights apply, but help to avoid causing problems for local people and land managers by not camping in enclosed fields of crops or farm animals and by keeping well away from buildings, roads or historic structures. Take extra care to avoid disturbing deer stalking or grouse shooting. If you wish to camp close to a house or building, seek the owner's permission.

 

Quelle: http://www.outdooraccess-scotland.com/Practical-guide/public/camping

Das hatte ich auch immer so verstanden. Den Karten nach zu urteilen gibt es einfach in den Highlands mehr Möglichkeiten, Plätze außerhalb von Gärten, Feldern, Viehweiden und Verkehrsinseln liegen.

@martinfarrentIch habe gelesen, dass das 'hard structure' raschelt. Stimmt das nicht?

bearbeitet von bri

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OT:  Ein bisschen redet ihr aneinander vorbei, oder? @dani @martinfarrent wer @rolis Bericht über CWT liest merkt dass er Ahnung sowohl vom geltenden Recht als auch Navigation usw. hat. Sein Foto finde ich sehr illustrativ, genau sowas ist oft der bestmögliche Weg und wird zu der Jahreszeit nass und kalt (und anstrengend!), egal was für "Skills" man hat. Auch die Schlafplatz "Wahl" ist nicht unbedingt der Freiheitstraum den man sich ausmalt, manchmal muss sich man wie @Freierfall beschreibt mit sehr suboptimalen Plätzen zufrieden geben. So ist eine Auseinandersetzung mit Vorschlägen wie 'Zeltunterlage' oder 'Sealskinz' (schwer aber warm),  zu diesem Planungsstadium hilfreich und angebracht, oder? 

 

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@DerBlinde @bri

Es geht nicht nur um Schlafplätze. Es geht um das verbriefte Recht, sozusagen kreuz und quer durch die Gegend zu laufen... nun eben auch südlich der Highlands (wohingegen es im Norden schon immer gängige Praxis war). Und weit südlich der Highlands fängt der von bri anvisierte Weg auch an.

vor 41 Minuten schrieb bri:

@martinfarrentIch habe gelesen, dass das 'hard structure' raschelt. Stimmt das nicht?

Vielleicht ein, zwei Nächte lang... kann mich nicht einmal genau erinnern. Das lässt jedenfalls schnell nach. An meiner Antwort erkennst du auch, wie lange das Zeug hält. :-) 

Manche Leute beschleunigen laut Literatur den Flexibilisierungsprozess, indem sie Tyvek durch die Waschmaschine jagen. Das habe ich aber nie ausprobiert und halte es für unnötig.

bearbeitet von martinfarrent

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es ging mir nicht darum roli anzugreifen oder zu korrigieren, sondern einzig darum, darauf hinzuweisen, dass man in schottland nicht einmal irgendwelche GPS-punkte verbinden muss, sondern das recht hat, sich seinen weg komplett frei wählen zu können.

jeder kann sich seinen eigenen scottish national oder cape wrath trail zusammenkombinieren, denn diese "wege" sind ja auch nur vorschläge und ideen.

bearbeitet von dani

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Am 23.11.2017 um 23:22 schrieb bri:

Die Matten werde ich mir mal demnächst ansehen und dann die Entscheidung treffen.

Meine Empfehlung wäre, wenn du schon eine neue Matte besorgst, gleich eine für 4-Jahreszeiten holen, wenn du das Geld hast (bzw. sparst ja, wenn du zwei Matten holen müsstest für kältere Jahreszeiten).
Die X-Therm gibt es jetzt nämlich in leichter.  Ist jetzt von der Form her wie die XLite geschnitten und wiegt in 183 cm gerade mal 430g (100g mehr als XLite) - dafür aber mit einem R-Wert von 5,7 (-22 °C). In kürzer gibts die nicht - nur noch in L mit 196 cm. Falls du die nicht kennst:  http://www.therm-a-rest.net/neoair/neoair-xtherm.php
Ich selber bin 1,68 und schlafe auf einer 1,83 Neoair. Kürzer geht es nicht, da entweder Füße oder Kopf (inkl. Kopfissen) nicht drauf passen wüden. Dabei bin ich Seitenschläfer mit leicht angezogenen Beinen.

Was bei der Isolation gerne vergessen wird ist das einsinken. Der R-Wert bezieht sich auf die vollständig entfaltete Matte. D.h XLite mit R-Wert 3,2 (-6 °C) bei 6,3 cm.  Man sinkt ja aber ein, vor allem als Seitenschläfer am Becken, was ich schon bei ~0°C bei meiner NeoAir mit R-Wert von 4,9 (-16°C) gemerkt habe (Quilt - kein Schlafsack, wodurch man nach unten nur die Isomatte als Isolation hat). Daher nehme ich trotz des hohen R-Werts immer ein Stück Autoscheibeniso für den Beckenbereich unter der Isomatte mit wenn es in Richtung 0° C geht. Erübrigt sich dann nächtes Jahr mit der neuen X-Therm - dann spare ich sogar ~230g gegenüber der NeoAir  ;)

Zum Tyvek:  es mus das Hardstructure sein (das 52 oder 54g reicht). Das Softstructure ist nicht durchstichfest und saugt sich gerne mit Wasser voll.

Gruß
Paul

bearbeitet von AlphaRay

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@dani Danke für die Info, aber die Strecke steht für mich fest.

@AlphaRay Guter Tipp. Besonders den Hinweis mit dem Einsinken hatte ich noch nicht bedacht. Vielen Dank. Ich hab sie mal in meine Packliste aufgenommen. Ist ja noch etwas Zeit, Sparschweine zu suchen, die ich schlachten kann ;-) 

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@bri - Nur noch ein Hinweis zum SMD Skyscape Trekker, das du suchst.

Ich habe seit Jahren ein Lunar Solo von SMD - und es gefällt mir sehr, sehr gut. Aber viele Leute finden es nicht sonderlich leicht, die theoretische Tiefe der Bodenwanne real hin zu bekommen. Sie ist der Bodenwanne beim Skyscape ziemlich ähnlich. Ich persönlich nutze die Carbonstange von SMD und habe somit eine feste Höhe - spanne dann, bis sich die Stange ganz leicht zu biegen beginnt, und lasse dann nur so viel nach, dass sie wieder gerade steht. Das klappt beim Lunar Solo immer. Ich vermute ziemlich stark, dass diese feste Höhe auch beim Skyscape die Voraussetzung dafür sein wird, eine ordentlich hohe Bodenwanne zu erzielen. Das will ein bisschen geübt werden. 

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Mal meine Meinung.

Das Skyscape Trekker ist speziell für Deinen Teil der Tour sicherlich gut geeignet. Aber ich halte es nicht für gut geeignet, wenn Du Blut leckst und Küste und mehr vorhast. Da würde ich jederzeit das Lunar Solo (LE) vorziehen. Das hat ordentliche Bodenverankerungspunkte und ist in der Höhe etwas variabel, wenn es stürmt. Starken Böen kommen in Schottland öfter vor.

Auch halte ich den Cumulus  LL300 mit seiner hochgezüchteten Daune aus Lebendrupf nur bedingt geeignet. Da sind kaum unempfindliche Kleinfedern zum Stützen drin und die Superdaune zieht gierig Feuchtigkeit. Schotten gehen mit Daune eigentlich nur in die Munros. Sonst ist eher KuFa praktikabel. Mit dem LL300 hast Du kaum Reserve, wenn die Daune klamm wird und an Loft einbüßt. Ich hatte früher mit Daune immer Glück, aber vor 2 Jahren im April hat es mit meinen alten Marmot doch ein wenig zusammengefaltet.

Und was die Wegerechte betrifft. Die Farmer stehen nicht wirklich drauf, wenn man ihnen alles kaputt trampelt. Es gibt durchaus Pfade.

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vor 16 Stunden schrieb Dingo:

Da würde ich jederzeit das Lunar Solo (LE) vorziehen. Das hat ordentliche Bodenverankerungspunkte und ist in der Höhe etwas variabel, wenn es stürmt. Starken Böen kommen in Schottland öfter vor.

Da bin ich mit fast allem einverstanden, da ein großer Fan dieses Zelts. Nur finde ich die Höhe eben nicht wirklich variabel - wenn man gleichzeitig eine ordentliche Bodenwanne kreieren will/muss, was in Schottland durchaus sein kann: durchnässtes Erdreich und dazu noch Sturm.

Allerdings dürfte es in Schottland meist nicht allzu schwer sein, die empfindlichere Seite ('beak') zu einem natürlichen Schutz hin aufzustellen.

bearbeitet von martinfarrent

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    • Von Chobostyle
      Hallo,
      ich freue mich immer über Packlisten von anderen, deshalb will ich meine auch gerne mit euch teilen. Am Sonntag geht es los und hier ist meine vorläufige Packliste für 8 Tage Schottland, mehr odre weniger auf dem WHW: https://lighterpack.com/r/22bw8k
      Die Gewichte von Geldbeutel und Essen sind (noch) geschätzt. Da ich mir Tarp und Bugnet teile, fallen nochmal ca. 500g weg. Vor Ort muss ich noch Spiritus und ein Kopfnetz kaufen. Wahrscheinlich werde ich noch ein paar Packsäcke aussortieren. Leider passt das Essen wohl nicht ganz in den Rucksack, auch weil der Quilt sehr voluminös ist. Evtl. werde ich es anfangs in einem separaten Packsack transportieren. Über sinnvolle Anregungen freue ich mich sehr, zB habe ich was Wichtiges vergessen, kann ich noch Gewicht sparen ohne dass es stupid light wird? Ich bin am Überlegennur die Elite als Stirnlampe mitzunehmen und die Isojacke wegzulassen und stattdessen den Quilt als Mantel zu nehmen. Da kann ich dann aber keine Regensachen drüber ziehen --> doofe Idee?
      Gruß
      Chobo
    • Von Freierfall
      Vorwort
      Hallo Leute,
      ich bin ja jetzt ebenfalls auf dem GR221 unterwegs gewesen, relativ spontan, hatte 8 Nächte dafür eingeplant, diese anhand der günstigsten Flüge gebucht, das Gepäck war schnell beisammen (nur ein paar "Experimente" diesmal) und mich nicht groß auf die Wegfindung mittels Führer o.ä. vorbereitet, lediglich ein Paar Tourenberichte gelesen und zur Navigation Vectorkarten von Mallorca mit dem Track von Alpenquerung.info + Map.Solutions Karten 1:33.000 als Backup besorgt. Schon konnte es losgehen.
      Vielen Dank nochmals insb. an @Lahmeente aber auch @Dr.Matchbox @derray @mrhardstone für die Reiseberichte hier im Forum. 
      Meine Packliste gibt es hier, mit ein paar Änderungen:
      Prolite 3 -> dünne Eva 190*50cm + Gossamer Gear Nightlight getauscht MLD Bugbivy -> Polycryo Groundsheet Es wurde ein Silnylon Drybag hinzugefügt (Handgepäck für den Flieger & Kleidersack)
       
      Da ich solo unterwegs war, mittel fit (zuvor Monate nur rumgesessen wegen Examensvorbereitung) und normalerweise lange Etappentage mache,  hätte ich nicht so viel Zeit für den Trail gebraucht. Aber da ich überall die eindrückliche Warnung las, den Trail nicht zu unterschätzen habe ich darauf gehört und die vorsichtige "Zielvorstellung" von 7 Tagen Wandern + 1 Tag Strand / Backup eingeplant. Ich wäre im Nachhinein auch mit erheblich weniger ausgekommen, aber dazu später mehr.
      Start:
      Mein Abenteuer begann schon am Vortag, ging mein Flug doch um 5:45 am Morgen, so bin ich also schon am Abend zuvor mit der Bahn zum Flughafen gefahren und konnte dort direkt meine neue Isomatte (Gossamer Gear Nightlight Torsosize) ausprobieren, habe es mir nämlich hinter den Check-In Schaltern bequem gemacht und 3-4h geschlafen. Hat keinen gestört. Beim Aufwachen wurde ich aber halb entsetzt halb interessiert Zeuge eines medizinsch-neurologischen Phänomens, dass man im Studium schon früh lernt, aber ich noch nie gesehen hatte: Auf der Seite, auf der ich geschlafen hatte, hatte ich eine Radialislähmung mit Fallhand entwickelt... habe wohl ungünstig gelegen. Zum Glück verschwand der Spuk so schnell wie er gekommen war. Schnell noch den Rucksack in die Isomatte und den Rest einer Rolle Frischhaltefolie gewickelt, aufgegeben und los gings.

      Nach einem ereignislosen Flug mit Landung um ca. 8 Uhr konnte ich inklusive Einkauf von etwas Proviant (Salami, Manchego Hartkäse, Obst, Wasser) und Busfahrten schon um 10 Uhr in Port d'Andratx mit dem Wandern beginnen. Nachdem ich den Yachhafen passiert hatte verlief ich mich bereits das erste Mal, worauf mich ein älterer deutscher Wanderer (voll in Khaki) mit Rother Wanderführer hinwies und erstmal ausführlich darüber schimpfte, dass es auf Mallorca nur so schlechte Schilder gäbe. Es fehle dort einfach an einem Deutschen Alpen- oder Sauerländischen Gebirgsverein!

      Ich lief einige Minuten mit dem Herren die Straßen-Serpentinen hoch, während dieser die minutiöse Wegbeschreibung aus dem Wanderführer rezitierte (nach 286m an einem großen Baum halb rechts abbiegen und der Straße bis zur übernächsten großen Kurve folgen... so in etwa klingt es jedenfalls in meiner Erinnerung), verabschiedete ich mich von dem Herren der mich noch vor den Gefahren des alleinigen Wanderns im Gebirge warnte und kürzte die Straßenserpentinen über ausgelatschte Wege quer den Hang hinauf ab. 
      Dort Begann auch das "Navigations-Elend" von dem ich für die ersten Etappen bereits gelesen hatte, es gab nämlich Trampelpfade und auf diese weisende Steinmännchen in so ziemlich alle Richtungen, sodass ich mich irgendwann nicht mehr darum kümmerte und einfach grob in Richtung "oben" lief. Als ich schließlich am ersten Pass ankam und mit einer tollen Aussicht auf das tiefblaue Mittelmeer belohnt wurde, konnte ich aber irgendwann keinen Weg mehr finden und ließ mich vom Handy-GPS zum "Weg" bzw. nächsten Steinmännchen lotsen, ab jetzt ging es nämlich abwechselnd über einen Wanderpfad und ein verwinkeltes Kalksteinfeld. Da rüberhüpfen machte direkt richtig Spaß

      Irgendwann traf ich wieder auf einen breiteren Weg (vermutlich hätte man diesem von Anfang an Folgen können, wenn man auf der Straße geblieben wäre), die einen jedoch irgendwann zu einer Sackgasse an einem kleinen "Gipfel" führt. Von dort hatte man zwar einen Tollen Ausblick auf St. Elm und Sa Dragonera, einen weiteren Weg schien es jedoch nicht zu Geben. Und auch das Navi sagte, der Weg wäre einfach nur nach Rechts, dumm nur dass dort überall eine Steile Abbruchkante verlief. Nach einigem Suchen fand ich schließlich den Durchlass durch die Felsen, machte eine Spitzkehre und lief daraufhin direkt unterhalb der Abbruchkante entlang (und stieß prompt auf eine große Rentner-Wandergruppe die dort großes Picknick machte)


      Der weitere Weg verlief leicht zu finden durch Kiefernwald, immer wieder mit schönen Ausblicken aufs Meer. 
      Als ich irgendwann schließlich an einer Bucht mit Häusern ankam, dachte ich schon am Zwischenziel St. Elm zu sein und genehmigte mir ersteinmal ein Bad im Meer, das Wasser war zwar noch kalt aber für mich in dem Moment genau richtig. Erst dann stellte ich fest dass es nach St. Elm noch ein Paar Kilometer Straße waren. 

      Dort angekommen gönnte ich mir erstmal ein Bocadilla con Jamon (Danke @Lahmeente für den Tipp) und ein Alkoholfreies Bier, eine kleine Mittagspause. 
      Aber der Tag war noch Jung, also brach ich aus St. Elm auf um nach la Trappa zu laufen, dort wollte ich ggf. übernachten. Der Weg dorthin war wieder recht schwer zu finden, nachdem man eine Weile durch Wald aufgestiegen war musste man zunächst leicht kraxeln, um zu einer ausgewiesenen Kletterstelle (mit Seil gesichert) zu kommen, hat mir zum Glück nur leichte Höhenangst bereitet. Als die Kletterpassage überwunden war, kommt man auf einen Bergpfad der dicht am Abgrund verläuft und sieht wieder das Meer direkt unter einem, traumhafte Aussicht! Dort traf ich auch noch etliche weitere Menschen, die ebenfalls nach La Trappa unterwegs waren, allerdings scheinen diese einen besseren Weg durch den Wald gefunden zu haben, trotz schnellem Wandertempo hatte ich zuvor niemanden davon gesehen.

      Bei der Klosterruine angekommen, die so aussieht als wäre das Projekt "Refugio" dort komplett gestorben (der Traktor der dort steht ist komplett durchgerostet) war es erst 16 Uhr, aber da ich durch die unruhige Nacht noch Schlafmangel hatte, beschloss ich dort zu bleiben. Nach einiger Zeit verschwanden auch sämtliche Tageswanderer, und ich hatte die ganze Ruine für mich alleine! Eine absolute Rarität zu dieser Jahreszeit, wie ich später erfuhr, andere Wanderer hätten dort auf der Plattform wohl keinen Platz mehr zum Zelten gefunden, so voll sei es Zeitweise o____o

       

      Ich erkundete erstmal ausführlich die Ruine und suchte nach einem guten Schlafplatz, fand keinen richtig optimalen und entschied mich letztlich doch für die Vorgelagerte Aussichtsplattform.

      Das Wetter versprach stabil zu bleiben, also gab ich den Anfänglichen Versuch mein Tarp abzuspannen irgendwann auf, da der Boden zu hart für Heringe war und ich des Steinesammelns irgendwann überdrüssig wurde. Cowboy Camping war angesagt. Ich genoss auch einen tollen, einsamen Sonnenuntergang in La Trappa, wachte in der Nacht jedoch durch starken Wind auf. Da man in dem Mondlicht auch deutliche Wolken am Horizont erkennen konnte, befürchtete ich einen Wetterwechsel und verlagerte meine Schlafstätte in die historische Mühle auf dem Klostergelände, dort war ich Wettergeschützt. In der Nacht blieb es jedoch bei Wind und zum Morgen waren die Wolken wieder verzogen. 

       
    • Von Portaltrekking
      Nabend,
      Ich bin Maik und das ist mein erster Beitrag hier. Ein guter Freund konnte mich dazu überreden im April den West Highland weg gehen zu wollen. Da ich sonst meistens nur kleine Tagestouren von etwa 15- 20km im Harz bestritten habe, mangelt es mir an Ausrüstung. Eine Hose hab ich bereits, die Barents Pro. Mir fehlt noch eine relativ stabile Jacke für das dort herrschende Wetter und die den etwa 15- 20kg schweren Rucksack aushält. Muss es unbedingt eine Drei Lagen Jacke sein? Denn ich bin finanziell noch anders belastet. Auserdem werden wir in einem Zelt nächtigen und suche noch nach einem leichten warmen Thermoschlafsack, dieser darf auch etwas mehr kosten, denn ich friere Nachts ungern. Zudem habe ich mir eine kompakte Luftmatratze mit leichter Isolierung zugelegt aber ich glaube das war ein Fehler da es wohl doch sehr kalt wird. 
      mit freundlichen Grüßen 
      Maik
    • Von Chris2901
      Hallo,
      verkaufe hier meinen ebenfalls in diesem Forum erworbenen o.g. Quilt inkl.Hood.Die Füllung besteht aus der 850 cuin hydrophobierten Daune .Die Größe ist 6´6  in wide ,was mir mit 1,89 gut gepasst hat.Durch das Klemmsystem ist die wide Version gut regulierbar und auch für schlanke Personen gut nutzbar.Die Verarbeitung braucht sich hinter einer Topfirma wie Western Mountaineering nicht zu verstecken.Ich verkaufe den Quilt auch nur,weil ich in den nächsten zwei Jahren kein Reiseziel habe,wo ich ihn sinnvoll nutzen könnte.Dafür ist er dann doch zu schade.Bilder schicke ich gerne per Mail oder Whatsapp.
      Meine PV liegt bei 400 Euro inkl.versichertem Versand. Einen Aufbewahrungssack habe ich nicht mehr.Besichtigung /Abholung gerne in Düsseldorf Hellerhof.
    • Von lazy_squirrel
      Hallo zusammen Das ist mein erster Post, ich lese aber schon einige Zeit mit. Vielen Dank für alle Beiträge hier, aus denen ich viel gelernt habe.
      Ich suche nach einem Zelt (1 Person) für Schottland Mitte September (West Highland Way).
      Ich liebäugele mit etwas ganz leichtem wie dem SMD Skyscape Trekker, aber ich frage mich, ob sowas dem dortigen Wetter standhält? Das Design stammt ja aus den USA, und da bin ich mir nie so ganz sicher ob das eher zum weniger feuchten Westküstenklima passt, und man gleich nach einer Nacht nassen Schlafsack etc hat, oder ob es sich hier (und in Schottland) auch bewährt.
      Alternativ mit etwas mehr Gewicht fände ich auch das Vaude Powerlizard SUL 1-2 oder das MSR Hubba NX interessant, die sind beide so knapp über 1kg.
      Die andere Frage ist, bei den Zelten ist meistens nicht die Maschendichte des Moskitonetzes angegeben, was bei der Größe der Midges aber relevant sein könnte. Hat da jemand Erfahrungen wie das üblicherweise ist?
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