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Ultraleicht Trekking

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vor 49 Minuten schrieb Erbswurst:

OT: Das führt dazu, dass die funktionalen Schnitte bei Decathlon vor allem in der Jagdabteilung, aber auch in der Kletterabteilung zu finden sind, das Trekking Zeug hingegen häufig sehr verspielt ist, was zu lasten des Gewichtes und der Haltbarkeit geht. Da wird eben ein ziviles Erscheinungsbild über die Funktion gestellt.

OT: Finde ich nicht so sehr. Die Gewichtsunterschiede bei den Rucksäcken gehen vor allem auf unterschiedliche Tragesysteme zurück. Der Jagdrucksack hat da nur eine ganz dünne Plastikfolie im Rückenteil. Die Trekkingrucksäcke haben zumindest eine etwas dickere Pufferschicht (nicht unbedingt reinen Schaumstoff, z.T. etwas fester). Mit militärischen Entwicklungen hat das erst einmal wenig zu tun.

Wir sollten aber den Thread nicht so sehr entführen. Die vielleicht valide Frage, ob quasi-militärische Design- und Konstruktionsansätze beim ultraleichtenTrekking Sinn machen, hat ja für das Ausgangsanliegen von @Haxenkraxler nicht wirklich viel Bedeutung. 

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Am 9.12.2017 um 11:07 schrieb Erbswurst:

dass er schon mal draußen war.

Korrekt. :D

Das Poncho-Tarp müsste schon ziemlich riesig sein, um mich mit Ausrüstung unterbringen zu können... Ich würde lieber beim Tarp bleiben, sodass ich auch beim richtig miesem Wetter die Möglichkeit habe, ausreichend geschützt zu sein.

@wilbo danke für den ausführlichen Kommentar.

Am 9.12.2017 um 15:09 schrieb wilbo:

Kocher+Brennstoff

Schaue ich mal rein!:)

Am 9.12.2017 um 15:09 schrieb wilbo:

es muss nicht immer titan sein ...

Das stimmt. Ich esse jedoch nicht zu gerne von Kunststoff-Besteck. Sonst hätte ich mir schon n' günstigen und schnell ersatzbaren Löffel von SeaToSummit etc. besorgt.. :)

 

Am 9.12.2017 um 15:09 schrieb wilbo:

btw... wie groß bist du ?

196cm.. Die Cuben Fibre Variante wiegt im Gegensatz zur SilNylon Variante 80Gramm weniger. Ich weiß, dass ich an anderen Punkten noch viel mehr Gewicht sparen könnte, jedoch möchte ich später diese 80 Gramm nicht durch ein komplett neues Tarp einsparen müssen. Wobei da die Frage wäre, welche Größe angemessen wäre (für mich und Rucksack)? :o

 

Am 9.12.2017 um 16:59 schrieb Erbswurst:

Eine Bodenplane würde ich nicht mit nehmen, wenn ich einen Biwaksack mit habe

Würde ich mir bei schönem Wetter noch mal durch den Kopf gehen lassen. Bei miesem Wetter, wie du schon sagtest, nehme ich das Ding lieber mit. Das hätte bei der letzten Tour schon ne riesen Sauerei gegeben..

Liebe Grüße

 

EDIT: Sonst noch jemand eine Idee, wie ich meine Ausrüstung leichter bekommen könnte? https://www.geargrams.com/list?id=45329

bearbeitet von Haxenkraxler

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vor 42 Minuten schrieb Haxenkraxler:

EDIT: Sonst noch jemand eine Idee, wie ich meine Ausrüstung leichter bekommen könnte?

billiger als cuben und leichter als titan: holzlöffel. fotogoogeln in verbindung mit japanisch, asiatisch, mittelalter, selbstgeschnitzt und party (party: 2gr). horn gibts in verbindung mit mittelalter, find ich aber unangenehm.

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Matte: TAR NeoAir Large zu Regular oder Small tauschen oder gleich nur ne gekürzte TAR Z-Lite -100 bis -200g
Kopfkissen: raus, stattdessen Jacke, Fleece oder ähnliches nehmen -200g
Groundsheet: GG Polycro wiegt 44g -56g
Biwaksack: MLD Superlight Bivy
Tarp-Stange: MLD Carbon Tarp Pole oder ähnliche -103g
Seat: raus... nimm doch deine Matte -60g
Stuffsack: brauchst du den wirklich? Eigentlich nicht! -21g
Löffel: empfehle den StS Löffel lang
Kocher: empfehle einen Spiritus Kocher ala Traildesigns Caldera Cone und ne PET für Sprit... mein MYOG Cone wiegt 70g komplett + 22g die 250ML Flasche -108g
Feuerstahl: raus, stattdessen BIC Mini und ggf. paar Streichhölzer als Backup -9g
Regenschirm: Raus, hast ja ne Regenjacke. Schirm lohnt nur bei sehr heissem Wetter. Entscheide dich! -200g
Daunenjacke: geht leichter! -50g minimum
Bandana: raus, hast ja das Buff -33g
Hemd: sind Hemden echt so schwer? -50g sollten da drinn sein
Handschuhe: raus... solltest du ne Tour machen, wo du sie brauchst, brauchst du eh ein paar andere Teile, z.B. ne lange Hose (Running Tight) -33g

Das mal auf die schnelle! Da sollten also noch rund -1kg möglich sein.

bearbeitet von Mil

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Ich finde den Titan- Klapplöffel von Esbit gut. Er ist eher so groß wie ein Suppenlöffel und poliert.

Die meisten anderen erinnern ja eher an Teelöffel. Bevor man die kauft, sollte man die sich echt mal in Natur ansehen.

Da wird einer auf leicht gemacht, in Wirklichkeit sind die Dinger einfach nur winzig.

Schau Dir mal das Victorinox Compact an. Es hat alles dran, was man auf längeren Wanderreisen braucht.  Hier nehmen viele solche Macheten nicht mit. Ich allerdings schon. Ich mache ja auch Holzfeuer.

bearbeitet von Erbswurst

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vor 9 Stunden schrieb Mil:

Kopfkissen: raus, stattdessen Jacke, Fleece oder ähnliches nehmen -200g
...

Biwaksack: MLD Superlight Bivy

Bei mir selbst (Seitenschläfer) klappt's ohne Kopfkissen nicht so gut - Klamotten werden einfach zerwühlt. Das habe ich nun endlich eingesehen. Trotzdem gibt es recht leichte - zum Beispiel das Sea To Summit Aeros Ultralight Pillow (60g).

Der Bivy geht natürlich, ist aber m.W. nur wasserabweisend und nicht -dicht. Bei ausreichend großem Tarp okay, als eigenständiger Regenschutz nicht (und bei kleinem Tarp dann ggf. eine ziemliche Quälerei).

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Ich habe eine Steppjacke im 6Liter Rollverschlussbeutel.

Ist wie ein Kopfkissen mit Kunstfaserfüllung, bequemer als mit Fleece Jacke drin. Man kann auf der Bodenseite natürlich noch mehr Wechselkleidung reintun, zB abgezippte Beine der Hose.

Ich nehme den von Osprey. Der ist zwar rutschig, aber entweder ich tue den zwischen Bivi und Schlafsack, damit er nicht wegrutschen kann, oder ich lasse ihn direkt im Rucksack und lege den Kopf da drauf. Dann wird er auch nicht geklaut. Will man es anders machen, sollte man über ein rauheres, schwereres Gewebe nach denken. Da rutscht dann nichts.

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vor 11 Stunden schrieb martinfarrent:

Bei mir selbst (Seitenschläfer) klappt's ohne Kopfkissen nicht so gut - Klamotten werden einfach zerwühlt. Das habe ich nun endlich eingesehen. Trotzdem gibt es recht leichte - zum Beispiel das Sea To Summit Aeros Ultralight Pillow (60g).

Der Bivy geht natürlich, ist aber m.W. nur wasserabweisend und nicht -dicht. Bei ausreichend großem Tarp okay, als eigenständiger Regenschutz nicht (und bei kleinem Tarp dann ggf. eine ziemliche Quälerei).

Hm, ich nehme meine Iso-Jacke, rolle die Jacke in die Kapuze, mache mit den Ärmeln einen Knoten und habe ein ideales Kissen, welches auch die ganze Nacht so bleibt. :-) Aber Kissen sind sehr individuell, deswegen muss man da einfach viel ausprobieren und für sich die beste Lösung finden. So ein leichter Beutel, in den man Jacke oder Fleece stopft ist auch eine gute Möglichkeit. Selbigen könnte man gleichzeig für die Wechselklamotten nehmen oder so.

bearbeitet von Mil

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Hey Mitwanderer,

 

ich danke Euch vielmals für die ganzen fleißigen Antworten, Ratschläge und Tipps. Ich werde mir die Empfehlungen von @Mil noch mal anschauen und auf mein BW übertragen.

Insgesamt müsste ich bei ca. 3,5 - 4KG BW liegen. Ich finde, das ist schon eine Verbesserung, die sich dank Eurer Hilfe sehen lassen kann!

In naher Zukunft werde ich meine Finger nach MYOG ausstrecken und schauen, dass ich eine Nähmaschine etc. auftreiben kann. Für meine erste Tour dann im Frühling werde ich dann wohl wesentlich schneller und leichter unterwegs sein. :)

Falls noch jemand Produktempfehlungen, Bezugsquellen für Nähmaschinen oder gute Näh-Blogs (für absolute Anfänger) hat, würde ich mich über eine Antwort freuen.

Ansonsten wünsche ich Euch allen eine besinnliche Vorweihnachtszeit und verbleibe mit sportlichen Grüßen

Haxenkraxler :)

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    • Von Stromfahrer
      Ich poste hier mal meine Eindrücke vom
      Rucksack Berghaus Fast Hike 45 (529-922 g)
      OT: Disclaimer: Ich habe den Rucksack aus reiner Neugier/zum Testen selbst gekauft und von eigenem Geld bezahlt, stehe in keinerlei Verbindung zu dem Hersteller und habe über den Kauf des Rucksacks hinaus auch keinerlei Beziehung zu dem Outdoorladen, der den Rucksack geliefert hat. Ich werde den Rucksack nach dem Test wieder verkaufen (um Geld für den nächsten Rucksack zu haben) und hätte den Bericht auch in die Anzeige schreiben können. Aber ich fand die Infos unter Ausrüstung besser aufgehoben. Und in mein Blog passt er thematisch (mangels Modifikation) nicht.
      Die englische Firma Berghaus ist hier im Forum eher für Bekleidung bekannt. Berghaus entwickelt jedoch auch Rucksäcke und hat seit jeher eine hohe Affinität zum UL-Bereich (Stichwort Berghaus Hyper).
      Im letzten Jahr hat Berghaus die Rucksäcke Fast Hike 32 und Fast Hike 45 angekündigt, die inzwischen erhältlich sind. Bislang scheint es im Internet dazu kaum Informationen zu geben:
      Website von Berghaus Review auf TGO Da ich für die nächste Lappland-Tour schaue, wie ich 15 bis 16 kg Startgewicht für 3 Wochen autarkes Wandern anders oder besser transportiere, habe ich mir den 45er gekauft, genau angesehen und mit 14 kg beladen auf meiner 10 km Geländerunde getestet. (Mir ging es nicht primär um diesen Rucksack, sondern um das Tragesystem als solches. Dieser Testbericht ist also ein Abfallprodukt meines „Forschungsdrangs“ .)
       
      Zunächst: Passt der Rucksack in dieses Forum?
      Mit Blick auf Touren mit langer Resupply-Zeit finde ich eindeutig: Ja. Nicht, dass es nicht leichtere Auswahl mit Tragegestell gäbe. Aber nicht jeder kann oder will sich einen Zpacks ArcBlast für 480 Euro leisten. Das der Fast Hike 45 durchaus seine Berechtigung im UL-Bereich haben kann, ist gut im Vergleich mit dem Gossamer Gear Gorilla 40 zu sehen, einem hier im Forum häufiger genannten, ähnlich flexiblen Pack. (Ich vergleiche die am ehesten entsprechende Rückenlänge L des Gorilla, der in S, M, L und XL erhältlich ist.):
      Rucksack
      Berghaus Fast Hike 45 (2018, eigene Messung)
       
      Gossamer Gear Gorilla 40
      (2017, Größe L, Quelle: TLS)
       
      Volumen
      45 l
      40 l + ca. 7 l ext.
      Rückenlänge
      Ca. 46-56 cm (eigene Messung und Versuchspers., Min.-Wert ab Mitte Hüftgurt)
      48-56 cm
      Gewichte
       
       
      Packsack
      529 g (bereits mit Mesh-Rücken)
      568 g
      Dokumententasche
      30 g (entnehmbar)
      (Fest verbaut)
      Kompressionsriemen
      12 g (4 x 3 g, abnehmbar)
      (Fest verbaut)
      Brustgurt
      12 g (abnehmbar)
      (Fest verbaut)
      Trekkingstockhalterungen
      10 g (2 x 5 g, abnehmbar)
      (Fest verbaut)
      Tragegestell (U-Bügel)
      134 g (entnehmbar)
      94 g (entnehmbar)
      Sitpad/Rückenpolster
      63 g (entnehmbar)
      70 g (entnehmbar)
      Hüftgurt
      130 g (abnehmbar)
      266 g (abnehmbar)
      Gesamtgewicht ab Werk
      910 g (Gesamtgewicht auf meiner Waage, Summe obiger Einzelgewichte ist 922 g)
      976 g (L, als M 922 g, die Angabe lt. TLS, Summe obiger Einzelgewichte ist 998 g)
       
      Konfigurierbarkeit
      Man bekommt mit dem Fast Hike 45 also einen ähnlich großen Rucksack wie den Gorilla, ebenso mit entnehmbaren Innengestell, mit ähnlichem Gewicht und Traglast, aber noch flexiblerem Aufbau. Praktisch alles am Fast Hike kann völlig schadlos entfernt oder durch etwas anderes ersetzt werden:
      Die Dokumententasche ist mit Kam-Snaps eingehängt. Man kann sie entfernen und statt dessen z. B. einen Schlüssel-Clip basteln und an-snappen. Oder irgendeinen anderen Gegenstand mit einem Kam-Snap versehen, den man ordentlich im Rucksack fixieren möchte.
        Die Kompressionsriemen finde ich sehr durchdacht. Sie liegen auf den Seiten und haben gegenläufige Schnallen. Man kann sie wahlweise zur Seitenkompression einsetzen oder aber die vorderen Enden verbinden und so um den ganzen Rucksack führen (Vollkompression) oder nur auf der Front verwenden (Schneeschuhbefestigung). Fand ich im Handling tatsächlich sehr einfach und friemelfrei. Die unteren Kompressionsriemen konfigurieren bei Bedarf auch die Seitentasche um (siehe unten).
        Das Rückenpolster ist trapezförmig geformt und hinter 3D-Mesh in einer eigenen Tasche eingesetzt. Zwischen Polster und Rucksack ist Platz für eine Trinkblase.

      Das Rückenpolster kann leicht entnommen werden, ist aber etwas schwierig in seinen ursprünglichen Platz wieder einzusetzen. Konstruktiv ist dies aber intelligent gelöst: Wenn man keine Trinkblase benutzt, schiebt man das Rückenpolster einfach in den Trinkblasenschacht. Das gelingt mit einem schlichten Handgriff und ist auch in einer 5-Minuten-Pause nicht lästig. Nur, wenn man eine Trinkblase benutzt, ist es empfehlenswert das Sitzpolster an seinen angestammten Platz vor die Zwischenwand zu schieben, der durch eine Abdeckleiste nicht ganz so einfach zu benutzen ist.

      Man kann das Polster aber auch ganz entnehmen und statt dessen zwei Z-Lite-Segmente in das Trinkblasenfach einsetzen, diese allerdings als gefaltetes Element (Breite nur 1 Segment). Vom Tragen her wird der Rucksack dadurch geringfügig beweglicher in seitlicher Richtung. Ich finde das aber kaum merklich. Man kann bei entsprechender Packweise auch ganz auf das Polster verzichten. Wenn dann etwas durch das 3D-Mesh hindurch stört, dann ist das durch anderes Packen zu beheben. Der Rucksack selbst hat dort keine störenden Elemente.

      Vermutlich aus Gewichtsgründen ist das Rückenpolster stark perforiert. Man kann zwar sehr bequem darauf sitzen, aber auf nassen Gras kommt man dennoch eine nasse Hose. Man kann sich allerdings leicht aus EVA eine Alternative schneiden.
        Das Gestell aus biegefestem Draht lässt sich sehr einfach entnehmen. Ein kleiner Klettverschluss ist zu öffnen, dann die Ecken herunterziehen, schon hält man den Drahtbügel in der Hand. Beim Wiedereinsetzen ist beim letzten Handgriff eine ausgediente Kundenkarte und maßvoll dosierte Kraft hilfreich, um die zweite Ecke des Gestells unter das Hepalon-Dreieck zu schieben.
       
      Wie die meisten Gestellrucksäcke macht auch der Fast Hike 45 bei voller Beladung das ein oder andere knarzende Geräusch, jedoch deutlich weniger und leiser, als z. B. der Osprey Exos.
        Der Hüftgurt wird wie üblich durch eine Klettlage hinter dem Steißpolster festgehalten und kann recht einfach entnommen werden. Er ist breit, aber nicht sehr dick. Ich fand den bei 14 kg über 6 km (den Rest der Strecke habe ich ohne Hüftgurt absolviert) aber bei weitem ausreichend. Tragesystem
      Durch das recht feste Rückenpolster hinter dem Meshrücken ist der Rucksack auch ohne Drahtbügel ein gut zu tragender Körperkontaktrucksack ohne allzustarkes Ausrunden. Im direkten Vergleich fand ich das Tragegefühl mit Bügel aber spürbar ausgeglichener, nicht zuletzt durch die bessere Lastübertragung auf die Hüfte.
        Die Schultergurte sitzen am besten mit Brustgurt. Dann sind sie überaus bequem. Ohne Brustgurt kommt die spezielle Form der Gurte nicht so gut zur Wirkung. Die Schultergurte sind im oberen Bereich deutlich fester, während die untere Hälfte auf Brusthöhe sehr dünn, weich und seitlich dehnbar ist. Der feste obere Teil sorgt dafür, dass der Rucksack sich recht direkt trägt und seitlich weniger schwingt, als ich das konstruktiv erwartet hätte. Der unterere weiche Teil liegt sehr angenehm an und ich habe den auf meiner Testrunde praktisch nicht gespürt. Ich kann mir darum gut vorstellen, dass die Gurte trotz der Breite der Konstruktion auch für Frauen angenehm zu tragen sind. Überdies kann der Brustgurt in Stufen über einen sehr weiten Bereich vom Bauch bis fast direkt unter dem Hals positioniert werden.
        Der Hüftgurt lässt sich in einem weiten Größenbereich benutzen. Ich bin sehr schlank, da war aber noch genug Spiel für dünnere Personen. Bei welchem größeren Hüftumfang Ende ist, vermag ich nicht zu sagen. Aber verlängern lässt sich ein Hüftriemen ja recht leicht. Taschen und Fächer
      Das Hauptfach ist ein klassischer Rolltop mit Quer- und Längsband, sehr gut geschnitten und der Verschluss durch das beidseitige Querband sehr gut und dicht zu benutzen. Ein Hilfsverschluss im Querband (Kam-Snaps, Magnete, Schnalle) fehlt jedoch, ich habe den auch nicht vermisst.
        Das Frontfach aus dehnbarem Mesh ist einen Ticken zu schmal für meinen Geschmack und dadurch geringfügig kleiner als das des Gorilla. Dafür sind die Seiten des Frontfachs aus geschlossenem Material und somit robuster.
        In die beiden Brusttaschen auf den Schultergurten passen keine normalen PET Flaschen (0,5 oder 0,75 l). Die schlanken runden Smoothie-Flaschen (0,25 bis 35 l) passen hingegen perfekt, sitzen sicher und stören auch nicht beim Tragen. Diese Fächer habe vor allem auch die richtige Größe, um ein Smartphone, GPS etc. vernünftig zu platzieren. Wem die Fächer anderer Hersteller zu eng oder flach sind, wird den Unterschied positiv feststellen.
        Von den beiden Hüftgurttaschen ist die rechte als offene dehnbare Mesh-Lasche gestaltet, die linke ist eine klassische Reißverschlusstasche, ebenfalls aus dehnbarem Mesh-Gewebe. Während man die offene Tasche sehr leicht benutzen kann, leidet die Reißverschlusstasche etwas daran, dass der Reißverschluss nicht sich nicht mit dem Mesh-Gewebe dehnen kann. Dadurch bleibt die Öffnung bei geschlossenem Hüftgurt am schlanken Körper etwas zu eng für eine komfortable Benutzung. Die Tasche an sich ist nicht sehr groß, aber ausreichend und dehnbar.
        Sehr gut finde ich die vier (!) Seitentaschen aus dehnbarem Mesh. Die jeweils untere ist so, wie man es von einer gerade geschnittenen Seitentasche erwartet. Nicht ideal mit der Hand erreichbar, aber dank der großen Dehnbarkeit problemlos mit Flaschen beliebiger Größe zu beladen.
       
      Die jeweils obere ist tatsächlich eine zweite Lage, die hinter der unteren Tasche bis zu Rucksackboden hinunter reicht. Man kann dort also sehr einfach und sicher eine breit aufgerollte NeoAir oder dünne EVA reinschieben oder ein Zeltgestänge, Trekkingstöcke etc. Zieht man den unteren Kompressionsgurt jedoch leicht an, dann verhindert der das Durchrutschen der Gegenstände in den unteren Bereich. In dieser Konfiguration geht die Ausdehnung der oberen Seitentasche nicht zu Lasten der unteren (vgl. Flaschenbild). Die obere Tasche „endet“ quasi über der unteren. Finde ich eine pfiffige und flexible Umsetzung.
        Zwiespältig finde ich die Dokumententasche. Sie hat mit 17 × 21 cm eine hinreichende Größe, z.B. für einen eBock-Reader (vgl. Bild), hängt aber für meinen Geschmack zu tief unten im Rucksack. Sicher, wenn ich den Rucksack nicht voll mache und den Rolltop schließe, darf die auch nicht im Weg sein. Aber für einen schnellen Zugriff ist das keine wirkliche Alternative. Leichter wäre da, einen Ziploc-Beutel statt dessen in den Rucksack zu legen. Fazit
      Alles in allem: Insgesamt fand ich den Fast Hike (mit 14 kg über 10 km) sehr bequem zu tragen. Trotz des Gestells bleibt es aber ein Kontaktrücken mit eher durchschnittlicher Belüftung.
      Dennoch ist das einer der wenigen „Big-Brand“-Rucksäcke, die ich tatsächlich berichtenswert finde, weil …
      noch wenig bekannt flexibel zwischen 529 und 922 g konfigurierbar durch die Vielseitigkeit der Kompressionsriemen auf nahezu jede Nutzgröße anpassbar. Im runter konfiguriertem „nackten“ Zustand ohne alle Optionen ist der Fast Hike zwar, wie auch der Gorilla, nicht Hardcore-UL. Da müsste er klar unter 400 g wiegen und weniger Features haben. Im oberen Bereich ist er dafür aber auch mal als Backcountry-Rucksack mit 12 kg Lebensmitteln gut erträglich. Dann ist er zwar 100 g schwerer als ein ähnlich tragfähiger Osprey Levity 45, dafür aber weniger steif und sperrig und aus dickerem Material.
      Die gesamte Verarbeitung des Packs scheint mir makellos und sehr robust zu sein. Trotz der vielen Features ist der Pack überraschend leicht zu konfigurieren. Er funktioniert. Die Schlichtheit, mit der die Kompressionsriemen den Rucksack umkrempeln (oder entnehmbar) sind, gefällt mir.
      Für wen ist der Fast Hike also geeignet?
      Das ist natürlich eine persönliche Entscheidung. Ich würde ihn am ehesten Leuten empfehlen, die …
      UL nicht zum äußersten treiben wollen, lieber kaufen als nähen, trotz UL-Ansprüchen viele Fächer haben mögen, gelegentlich längere Backcountry-Touren mit hohem Startgewicht unternehmen, die nicht für jede Art von Unternehmung einen anderen Rucksack anschaffen wollen, sondern einen einzigen, der sich in einem weitem Gewichts- und Volumenbereich konfigurieren lässt. OT: Warum verkaufe ich den Rucksack nach dem Test wieder?
      Weil ich ihn nur zum Test angeschafft habe. Ich habe in den letzten 18 Monaten 11 Rucksäcke neu oder gebraucht gekauft, getestet, modifiziert, auf Tour(en) mitgenommen, eingelagert und/oder wieder verkauft. Rucksäcke machen mir Spaß. Aber behalten kann ich nicht alle. Und für den Zweck einer langen autarken Tour besitze ich bereits einen MYOG-Pack mit Gestell und fast halbem Gewicht, der mir lieber ist.

    • Von SouthWest
      OT: Ein Disclaimer. Ich habe den Rucksack selbst gekauft und von eigenem Geld bezahlt. Ich stehe in keinerlei Verbindung zu dem Hersteller.
       
      Diesen Frühling habe ich mir einen Rucksack von Atom Packs bestellt, nachdem ich in @roli's Faden auf diese Cottage aufmerksam wurde. Atom Packs sitzet in England und wird von Tom Gale geführt. Er war anscheinend selber schon 20.000 Kilometer zu Fuss unterwegs (Trailname "BC"), und sollte deshalb ganz gut wissen worauf es ankommt ... Seit vier Jahren baut er professionell Rucksäcke. Für uns interessant und unverzichtbar ist natürlich dass die Packs von ihm auf Wunsch individuell an die Bedürfnisse angepasst werden.
      Ein Rucksack mit Rolltop, den UL-typischen (Netz-)Aussentaschen und leichtem Tragesystem, mit dem man angeblich bis zu 15 kg gut tragen kann, das interessierte mich sehr. Und so etwas hat Atom Packs im Angebot. Das Teil heisst "The Prospector".
      Mein Hintergrund: Ich gehe ganz gerne mal mit Essen für mehrere Tage auf Tour, um Möglichst wenig Zivilisation zu berühren. In letzter Zeit auch immer öfter im Süden, wo man auch mal mehrere Liter Wasser tragen muss. Ich suchte also einen Rucksack, der etwa 40 Liter hält und sich mit über 10 Kilo noch gut tragen lässt. Eigentlich hatte ich den schon (Mountain Hardwear Summit Rocket 40L, erstes Modell mit Roll Top closure), aber bei dem hatten mir immer sehr Aussen- und Netztaschen gefehlt.
      Anfang März habe ich mir dann einen Prospector bestellt. Hier meine Bestelldaten an Tom:
      Capacity: 40 liters Torso length: 51 cm H2O port: Yes Load lifter: Yes Snack pocket: Yes Extras:
      Flexible cord and all highlights in black Side pockets in Black VX21 Front pocket made from Spandex PowerMesh 1 shoulder pocket left Da ich mir nicht alle Jahre einen neuen Rucksack kaufen will, habe ich die stabilste Standard Materialvariante (VX21) bevorzugt.
      Kommunikation:
      Die Kommunikation mit Tom war ganz okay. Ich habe das System auf seiner Webseite verwendet und keine anderen Kanäle. Er hat manchmal sofort geantwortet. Manche Fragen hat er jedoch nie beantwortet. Das fand ich natürlich komisch.
      Auf Instagram postet er immer die gerade fertiggestellten Rucksäcke.  Das ist ganz cool da man das Teil schon schön fotografiert sehen kann bevor man es in den Händen hält. Die erste wirklich gute Anwendung von Instagram!
      Was dann am Ende bei mir ankam ist in jedem Fall ein toller Rucksack. Schauen wir uns den mal an.
      Erster Eindruck:
      Ich bekam den Rucksack verspätet, etwa 6 Wochen nach meiner Bestellung (ich hatte mit 4 Wochen gerechnet, wie auf der Webseite angegeben), am Tag der Abreise auf meine Tour in Mittelitalien. Mein alter Rucksack war schon gepackt, also wurde der Inhalt nun innerhalb von wenigen Minuten in den Prospector umgepackt, ein kurzer Tragekomfort Test gemacht (nicht schlecht!), und los ging es zum Flughafen. Viel habe ich also nicht davon gesehen. Die ersten Eindrücke kommen direkt von der Tour.

      Eignung als Handgepäck:
      Der Rucksack in meiner Länge hat gerade so Handgepäckmaße (Maximum bei EasyJet: 56cm x 45cm x 25cm). Mit dem Shelter in einer der 2 Seitentaschen passt alles perfekt. Man könnte auch noch in die zweite Tasche Zeug packen und so die maximale Breite (45cm) ausnutzen.
      Gewichte:
      Rucksack aus VX21 in meiner Konfiguration Länge ohne Tragesystem und ohne Hüftgurttaschen: 710 g Tragesystem: 120 g Hüftgurttaschen (abnehmbar): Je 30 g Total: 890 g Die Extra Schultertasche aus Meshmaterial wiegt laut Tom 13 g. Das "Rausfallfach" unten ("snack pocket") wiegt 30 g. Diese Gewichte kann man sich natürlich  sparen. Mit VX07 statt VX21 spart man nochmal 30 g.
      Der sehr vergleichbare Atomp  Packs "The Atom" ist deutlich leichter und eher ein Hardcore UL Pack. Hat aber kein Tragesystem, ist also nur bei geringeren Gewichten komfortabel.
      Tragekomfort:
      Der erste Eindruck: Rücken ist sanft gepolstert. Nichts drückt obwohl ich mein Equipment mehr oder weniger nur in den Pack geschmissen hatte. Das Teil ist aber schön gerade und steif, so dass fast das ganze Gewicht (am Flughafen 8 kg, am Abend des ersten Wandertages mit Wasser 11 kg) gut auf den gut sitzenden Hüftgurt übertragen wird. Das weiche Cordura-Material am Rücken fühlt sich gut an und  ist schön leise. Nichts quietscht oder knarzt.

      Ich glaube dem Hersteller dass sich der Pack gut bis 15 kg tragen lässt. Kurzzeitig vielleicht sogar mehr.
      Tragesystem:
      Das Tragesystem besteht aus einer Plastikplatte (HDPE) mit einer integrierten Metallstange (grössere Modelle haben wohl dann 2 solche Stangen), und einem etwas 5 mm dicken Schaumstoff. Das ganze ist aus einem Innenfach herausnehmbar und wiegt 120 g.
        
      Ich habe auch probiert den Rucksack ohne das Tragesystem zur Probe getragen, mit einer 4-fach gefalteten 4mm dicken EVA Matte am Rücken. Das ging auch ganz hervorragend, aber der Rucksack ist dann spürbar weniger steif.

       
      Details:
      Das Rausfallfach am Boden ist clever gemacht. Man kommt dort viel besser dran als an die Seitentaschen und es ist meiner Meinung nach quasi unmöglich dass dort etwas herausfällt. Einmal ist das elastische Mesh sehr straff, zweitens hat das Fach eine Art umgeschlagenen Bund der Dinge am herausrutschen hindert.


      Das Volumen von 40 Liter beinhaltet meiner Meinung nach auch die beiden Seitentaschen (2.5 Liter jeweils), aber ich habe das nicht nachgemessen. Die Seitentaschen sind recht tief und haben Wasserablauflöcher.
      Die Gummizüge zur Kompression sind abnehmbar. Den vorderen werde ich wohl abnehmen, ich wüsste nicht wozu ich den brauchen sollte. Der ist ein wenig redundant zum vorderen Fach. Die seitlichen habe ich verwendet um den Pack auf einem Tagesausflug mit Minimalgepäck zum komprimieren. Das war ok.
        
      Der H20 port liegt bei mir in der Mitte. Ich denke von der Geometrie wird es wunderbar passen, egal ob man den Schlauch links oder rechts run verlegen will. Auf den meisten Touren verwende ich ihn nicht, deshalb habe ich damit im Moment noch keine Erfahrungen. Allerdings hat Tom das Design hier wohl auch inzwischen geändert.
      Die Hüftgurttaschen haben perfekte Größe für Kleinigleiten oder eine kleine Kamera (Sony RX 100).

      Der Rucksack sieht extrem gut aus, was ich auch super finde. Fast alle Nähte sind innen eingefasst so dass das Innere auch schön aussieht. 
      Jetzt würde ich sagen das es das erst mal war. Mehr Erfahrungen kann ich ja noch nachreichen und natürlich auf Eure Fragen eingehen.
       
    • Von Gump
      Wie schon im Vorstellungsthread geschildert, möchte ich mich in Zukunft an Fastpacking probieren.
      Innerhalb der letzten Wochen habe ich mir einiges an Reviews und Tutorials zum Thema UL angeschaut. Auf Basis dieser Nachforschung ist folgende Packliste entstanden: Liste.
      Die Packliste soll für folgende Umstände dienen:
      Gebiet: deutsche Mittelgebirge, konkret HW1 Jahreszeit: Spätfrühling, Sommer, Frühherbst Essen: Nicht zu viel mitnehmen; öfters einkehren; öfters einkaufen Die Wegstrecke wird größtenteils / nach Kräften gelaufen (i.e., running), bergauf wird gewandert bei zu schlechtem Wetter wird die Tour abgesagt Auf meiner TODO-Liste (d.h. noch nicht auf der Packliste) stehen noch folgende Dinge:
      Wanderkarte aufblasbares Kissen (optional) Stuffsacks für Essen & Kleidung Trailschuhe (getragen) Sport-Sonnenbrille (optional) Abgespeckter Geldbeutel (ca. 15-20 g) Kontaktlinsen + Kontaktlinsenlösung, eventuell Brille Essen Wasser - zw. 0.5l & 1.5l ? Mit diesen letzten Dingen schätze ich das BW auf ca. 3.7 kg.
      Doch bevor es zu sehr ins Detail geht, würde ich mich über Feedback zu Schlafsystem, Bekleidung und Rucksack freuen. Anbei einige Fragen bzw. Gedankengänge. Oberste Maxim ist, das Packgewicht und Packvolumen zu minimieren, um den Bounce des Packs zu reduzieren. Nur so werde ich die Strecke joggend zurücklegen können.
      Rucksack: Essentiell fürs Fastpacking soll ja der Rucksack sein. Der UD Fastpack 15 ist sehr klein mit seinen 21l Fassungsvermögen und soll sich gut dafür eignen. Den Rucksack habe ich schon. Mit nur 1-2 Tagen Essensproviant passt mir Glück alles rein - falls zu klein, muss der 25er her.
       
      Schlafsystem: SMD Gatewood Cape, S2S Bugnet, Neoair xlite small & Cumulus Quilt 150.
      Ich besitze noch keine dieser Gegenstände, bin also bei Einwänden noch komplett flexibel - obwohl ich mich etwas in das Gatewood Cape verliebt habe  
      Ist der Quilt warm genug? Zur Not will ich nachts alle Kleidungsstücke tragen, die ich dabei habe (bin schlank). Ich bin nicht verfroren, schwitze nachts auch des Öfteren. Ganz generell verstehe ich die Ratings auf Schlafsäcken nicht; wie sind die ausgelegt? Auf Nackt-Schlafen, oder mit Baselayer, oder..? Geht es irgendwie noch leichter, ohne auf Insektenschutz und ein Dach über dem Kopf zu verzichten? Man bedenke den Mutli-use des Capes als Regenjacke. Ursprünglich wollte ich das SMD Serenity Nettent als Innenzelt nehmen, aber das schlägt mit stolzen 300g zu Buche... Zeltstange wird eventuell noch durch Trekking Stöcke ersetzt  
      Kleidung:
      Ich will natürlich unnötige Kleidungsstücke vermeiden, aber auch nicht frieren müssen. Ein Longsleeve shirt spare ich mir, dafür kommen Armlinge mit. Leider finde ich das Fleece und den Windstopper recht schwer. Allerdings habe ich die Jacken bereits. Der Buff und Polar Buff sollen mir nachts als Mütze und Schal dienen.
      Ist das Layering vernünftig? Habe ich zuviel oder zuwenig dabei? Beim Joggen wird mir sicherlich nicht kalt, aber vllt danach, verschwitzt bei Wind und Regen?  
      Viel Spaß beim Zerpflücken und danke schonmal fürs Feedback 
    • Von Chrismoto84
      Hallo Zusammen, ich bin Chris und bin auf der Suche nach einem "kleinen" Rucksack, schätzungsweise 35 l.
      Kurze Vorgeschichte: Seid ich mit meiner Freundin unseren Trip in Schweden geplant bzw. gelaufen bin (2016), lässt mich das Thema Leichtwandern bzw. UL nicht mehr wirklich los!  Damals mit dem Osprey Exos 58 mit insgesamt 19 kg (jedoch auch für 10 Tage Essen und Kameraausrüstung von 2,3 kg dabei). 
      Jetzt bin ich auf der Suche nach einem weiteren kleineren Gefährten, der mir sowohl für Tagesausflüge, Hüttentouren sowie bis zu 4-Tages-Touren inklusive Essen beiseite stehen soll.
      Basisgewicht ist für die nächste Tour ca. 7 kg...mit Essen, Kameraequip. (1,3 kg), 1,5 l Wasser etc. vielleicht 10 - 11. Ich könnte sie auch noch etwas einkürzen, ist jedoch für diese Tour nicht groß geplant...
      Interessant finde ich z.B. den neuem Gossamer Gear Kumo 36 (2018).
      Habt ihr noch andere Kandidaten bzw. Erfahrung mit diesem?
       
      Vielen Dank schon einmal im Voraus! 
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