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Ultraleicht Trekking

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OT:

 OT

Sorry, natürlich ist das Jagdzeug oft leichter, als das Trekkingzeug bei denen. Das Material ist oft schwerer, meinte ich, das Endprodukt oft leichter oder wiegt das selbe.

Ich meinte, die Decathlon Jagdabteilung orientiert sich bei Schnitten und Materialqualitäten eher an neuesten militärischen Entwicklungen, während die Entwickler der Trekkingabteilung eher den internationalen Trekking und Bergsport Markt im Auge halten.

Das führt dazu, dass die funktionalen Schnitte bei Decathlon vor allem in der Jagdabteilung, aber auch in der Kletterabteilung zu finden sind, das Trekking Zeug hingegen häufig sehr verspielt ist, was zu lasten des Gewichtes und der Haltbarkeit geht. Da wird eben ein ziviles Erscheinungsbild über die Funktion gestellt. Das siehst Du zum Beispiel bei den Trekkingrucksäcken an Nähten, die nur gesetzt werden, um Farbwechsel zu gestalten. Eine funktionale Teufelei!

Das Zeug aus der Trekking Abteilung ist an der Straßenmode orientiert. Es soll auch zu Back Packing und städtischer Nutzung dienen.

Beim Design des Kletterzeugs und Jagdzeugs wird  voll auf Funktionalität gesetzt.

 

bearbeitet von Erbswurst

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vor 49 Minuten schrieb Erbswurst:

OT: Das führt dazu, dass die funktionalen Schnitte bei Decathlon vor allem in der Jagdabteilung, aber auch in der Kletterabteilung zu finden sind, das Trekking Zeug hingegen häufig sehr verspielt ist, was zu lasten des Gewichtes und der Haltbarkeit geht. Da wird eben ein ziviles Erscheinungsbild über die Funktion gestellt.

OT: Finde ich nicht so sehr. Die Gewichtsunterschiede bei den Rucksäcken gehen vor allem auf unterschiedliche Tragesysteme zurück. Der Jagdrucksack hat da nur eine ganz dünne Plastikfolie im Rückenteil. Die Trekkingrucksäcke haben zumindest eine etwas dickere Pufferschicht (nicht unbedingt reinen Schaumstoff, z.T. etwas fester). Mit militärischen Entwicklungen hat das erst einmal wenig zu tun.

Wir sollten aber den Thread nicht so sehr entführen. Die vielleicht valide Frage, ob quasi-militärische Design- und Konstruktionsansätze beim ultraleichtenTrekking Sinn machen, hat ja für das Ausgangsanliegen von @Haxenkraxler nicht wirklich viel Bedeutung. 

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Am 9.12.2017 um 11:07 schrieb Erbswurst:

dass er schon mal draußen war.

Korrekt. :D

Das Poncho-Tarp müsste schon ziemlich riesig sein, um mich mit Ausrüstung unterbringen zu können... Ich würde lieber beim Tarp bleiben, sodass ich auch beim richtig miesem Wetter die Möglichkeit habe, ausreichend geschützt zu sein.

@wilbo danke für den ausführlichen Kommentar.

Am 9.12.2017 um 15:09 schrieb wilbo:

Kocher+Brennstoff

Schaue ich mal rein!:)

Am 9.12.2017 um 15:09 schrieb wilbo:

es muss nicht immer titan sein ...

Das stimmt. Ich esse jedoch nicht zu gerne von Kunststoff-Besteck. Sonst hätte ich mir schon n' günstigen und schnell ersatzbaren Löffel von SeaToSummit etc. besorgt.. :)

 

Am 9.12.2017 um 15:09 schrieb wilbo:

btw... wie groß bist du ?

196cm.. Die Cuben Fibre Variante wiegt im Gegensatz zur SilNylon Variante 80Gramm weniger. Ich weiß, dass ich an anderen Punkten noch viel mehr Gewicht sparen könnte, jedoch möchte ich später diese 80 Gramm nicht durch ein komplett neues Tarp einsparen müssen. Wobei da die Frage wäre, welche Größe angemessen wäre (für mich und Rucksack)? :o

 

Am 9.12.2017 um 16:59 schrieb Erbswurst:

Eine Bodenplane würde ich nicht mit nehmen, wenn ich einen Biwaksack mit habe

Würde ich mir bei schönem Wetter noch mal durch den Kopf gehen lassen. Bei miesem Wetter, wie du schon sagtest, nehme ich das Ding lieber mit. Das hätte bei der letzten Tour schon ne riesen Sauerei gegeben..

Liebe Grüße

 

EDIT: Sonst noch jemand eine Idee, wie ich meine Ausrüstung leichter bekommen könnte? https://www.geargrams.com/list?id=45329

bearbeitet von Haxenkraxler

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vor 42 Minuten schrieb Haxenkraxler:

EDIT: Sonst noch jemand eine Idee, wie ich meine Ausrüstung leichter bekommen könnte?

billiger als cuben und leichter als titan: holzlöffel. fotogoogeln in verbindung mit japanisch, asiatisch, mittelalter, selbstgeschnitzt und party (party: 2gr). horn gibts in verbindung mit mittelalter, find ich aber unangenehm.

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Matte: TAR NeoAir Large zu Regular oder Small tauschen oder gleich nur ne gekürzte TAR Z-Lite -100 bis -200g
Kopfkissen: raus, stattdessen Jacke, Fleece oder ähnliches nehmen -200g
Groundsheet: GG Polycro wiegt 44g -56g
Biwaksack: MLD Superlight Bivy
Tarp-Stange: MLD Carbon Tarp Pole oder ähnliche -103g
Seat: raus... nimm doch deine Matte -60g
Stuffsack: brauchst du den wirklich? Eigentlich nicht! -21g
Löffel: empfehle den StS Löffel lang
Kocher: empfehle einen Spiritus Kocher ala Traildesigns Caldera Cone und ne PET für Sprit... mein MYOG Cone wiegt 70g komplett + 22g die 250ML Flasche -108g
Feuerstahl: raus, stattdessen BIC Mini und ggf. paar Streichhölzer als Backup -9g
Regenschirm: Raus, hast ja ne Regenjacke. Schirm lohnt nur bei sehr heissem Wetter. Entscheide dich! -200g
Daunenjacke: geht leichter! -50g minimum
Bandana: raus, hast ja das Buff -33g
Hemd: sind Hemden echt so schwer? -50g sollten da drinn sein
Handschuhe: raus... solltest du ne Tour machen, wo du sie brauchst, brauchst du eh ein paar andere Teile, z.B. ne lange Hose (Running Tight) -33g

Das mal auf die schnelle! Da sollten also noch rund -1kg möglich sein.

bearbeitet von Mil

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Ich finde den Titan- Klapplöffel von Esbit gut. Er ist eher so groß wie ein Suppenlöffel und poliert.

Die meisten anderen erinnern ja eher an Teelöffel. Bevor man die kauft, sollte man die sich echt mal in Natur ansehen.

Da wird einer auf leicht gemacht, in Wirklichkeit sind die Dinger einfach nur winzig.

Schau Dir mal das Victorinox Compact an. Es hat alles dran, was man auf längeren Wanderreisen braucht.  Hier nehmen viele solche Macheten nicht mit. Ich allerdings schon. Ich mache ja auch Holzfeuer.

bearbeitet von Erbswurst

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vor 9 Stunden schrieb Mil:

Kopfkissen: raus, stattdessen Jacke, Fleece oder ähnliches nehmen -200g
...

Biwaksack: MLD Superlight Bivy

Bei mir selbst (Seitenschläfer) klappt's ohne Kopfkissen nicht so gut - Klamotten werden einfach zerwühlt. Das habe ich nun endlich eingesehen. Trotzdem gibt es recht leichte - zum Beispiel das Sea To Summit Aeros Ultralight Pillow (60g).

Der Bivy geht natürlich, ist aber m.W. nur wasserabweisend und nicht -dicht. Bei ausreichend großem Tarp okay, als eigenständiger Regenschutz nicht (und bei kleinem Tarp dann ggf. eine ziemliche Quälerei).

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Ich habe eine Steppjacke im 6Liter Rollverschlussbeutel.

Ist wie ein Kopfkissen mit Kunstfaserfüllung, bequemer als mit Fleece Jacke drin. Man kann auf der Bodenseite natürlich noch mehr Wechselkleidung reintun, zB abgezippte Beine der Hose.

Ich nehme den von Osprey. Der ist zwar rutschig, aber entweder ich tue den zwischen Bivi und Schlafsack, damit er nicht wegrutschen kann, oder ich lasse ihn direkt im Rucksack und lege den Kopf da drauf. Dann wird er auch nicht geklaut. Will man es anders machen, sollte man über ein rauheres, schwereres Gewebe nach denken. Da rutscht dann nichts.

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      Wenn ich unterwegs bin rechne ich in der Regel mit 3 Litern Wasser und ca. 2 kg Essen. Das heißt mein Rucksackinhalt wird in der Regel 16 kg wiegen. Gelegentlich kann es auch sein, dass ich mehr Essen und Trinken mitnehmen muss und bis zu insgesamt 18 kg, ja vlt. sogar bis zu 20 kg aufstocken muss.
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      Bei meinen bisherigen Rucksäcken liebe ich die Möglichkeit, von mehreren Stellen auf den Inhalt zugreifen zu können, was auch durch die interne Unterteilung der beiden Rucksäcke unterstützt wird. Ich finde es sehr unbequem, wenn ich nur einen "Sack" vor mir habe, und mich von ganz oben mit dem langen Arm hindurchwühlen muss, um das Gewünschte zu finden. Zumal sich "gute Lastverteilung" und "praktischer Zugriff" oft diametral entgegen stehen 
      Daher suche ich einen praktikablen, robusten UL-Rucksack mit folgenden Ansprüchen:
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      Der Hyberg Attila geht auch in die richtige Richtung, ebenso einige weitere (ÜLA, ...), allerdings bin ich auf den ersten Blick noch über keinen gestolpert, der die entsprechenden Zugriffsmöglichkeiten bietet.
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      LG, Johannes
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