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Erbswurst

improvisierte Kochstelle vs. Bushbuddy

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Andreas K. hat diesen Beitrag moderiert:

Ausgelagerte Diskussion aus "Bushbuddy und Ruß"

 

Ich halte von all diesen Hobo Konstruktionen überhaupt nichts. Sie wiegen, klappern, kosten, und gut befeuern kann man sie auch nicht.

Man sollte darauf achten, dass der Topf einen Henkel hat, und den unter ein Dreibein hängen. Den Dreibein Knoten findet man im Internet.

Wo Brennholz ist, gibt es auch Holz für ein Dreibein, das Binden dauert zwei Minuten.

Ein Haken an einem Baumwollschnürsenkel genügt, wenn man etwas vorsichtig ist.

Eine Drahtschlinge ist natürlich komfortabler. Notfalls tut es auch eine Victorinox Messerkette, ggf mit ausgebauter Drahtschließe.

Auf dem Foto ist der Toaks 750 ml Titan Topf. Zaenk hatte unlängst einen ähnlichen im Schnäppchenfaden empfohl

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vor 13 Stunden schrieb Erbswurst:

Ich mache einfach ein Pagodenfeuer über einem Reisigkern in Pyramidenform und spare mir das Zeug.

Man kann aber nicht einfach überall Feuer machen (Verbot, leave no traces etc). Oder nicht immer (starker Regen).

Ein woodstove ist klein und im Falle des BBU sogar tragbar. Ich benutze den sogar im bzw unterm Shelter. Auch um sich dran zu wärmen. 

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Ob das Verbot für an geeigneter Stelle korrekt gemachte Kochfeuer mehr oder weniger gilt als für Feuer in einer Dose darf bezweifelt werden.

Es ist unmöglich, keine Spuren zu hinterlassen und auch unnötig. Womit ich natürlich nicht meine, man solle mutwillig Natur durch ein ander bringen, seinen Müll im Wald verteilen und überall angekohlte Baumstämme rum liegen lassen.

Selbst verständlich soll man Feuer ausbrennen lassen, dass da nichts bleibt, als ein kleines Häufchen Asche.

Das schadet der Natur nicht. Und der nächste Regen schwämmt die Asche unter.

Ein richtig angelegtes Kochfeuer befindet sich unter dem Topf. Und ist damit überdacht. Man kann es natürlich auch unter einem Tarp machen, wenn es klein genug ist. Herumtragen kann man es natürlich nur im Ofen.

Mag sein, dass in Amerika Hobos toleriert werden wo normale kleine Kochfeuer nicht toleriert werden. Für Europa ist mir das so nicht bekannt.

Feuer ist Feuer. Allenfalls mit Gas kommt man vielleicht durch, wenn an verantwortungsvoller Stelle benutzt.

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Hobofeuer sind nach meiner Erfahrung (schon öfter im direkten Vergleich bei gleichen Bedingungen) wesentlich einfacher in Gang zu bringen und zu unterhalten als offene Feuer. Gründe sind wohl:

1. bessere Luftversorgung: Luft auch von unten

2. bessere Ascheentsorgung: Asche fällt unten aus dem Feuerbereich raus.

3. Wärmereflexion und Wärmespeicherung durch die Wände

4. weniger Wärmeverlust durch Wind

5. Kamineffekt = bessere Thermik

6. besserer Regenschutz

7. weniger Wärmeverlust zum Boden

8. Bei "Holzvergasern" doppelte Wärmeisolierung nach außen und forcierte Zufuhr von warmer Luft in die Flammen mit stärkerem Kamineffekt.

Bei Hobos ist ein Topfständer integriert. Man braucht keinen Topf mit Henkel, der sperriger und schwerer ist und wo man vermutlich leichter etwas verschüttet. Man Spart Zeit und Aufwand für die Konstruktion eines Topfständers oder Topfhalters oder das Gewicht, Grillständer oder Dreibein mitzuführen.

Mit Holzvergasern habe ich keine Erfahrungen. Sie werden vermutlich meistens eher geduldet als Lagerfeuer oder offene Hobos. Holzvergaser haben aber auch Nachteile: Kleiner Brennraum, schwieriges Nachlegen, nur zerkleinertes Holz, großes Packmaß, sofern nicht in Kombination mit passendem Topf, weniger Wärmeabstrahlung nach außen. Holzvergaser erscheinen mir eine Gute Lösung, wenn man damit überwiegend kurz kochen möchte. Normale Hobos sind besser als Wärmefeuer und für lange Koch- oder Heizaktionen.

bearbeitet von ALF

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vor 1 Stunde schrieb ALF:

Mit Holzvergasern habe ich keine Erfahrungen. Sie werden vermutlich meistens eher geduldet als Lagerfeuer oder offene Hobos. 

Ich kann aus unmittelbarer Erfahrung der formalen Regel-  und Einhaltungslage nur für Frankreich im Sommer sprechen.

Auf einem offiziellen Campingplatz südlich des Vercors-Plateaus waren wegen Dürre sogar die platzeigenen Grillanlagen gesperrt.

Nur Gas war zulässig.

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wenn man schnell und mit wenig brennholz kochen möchte, ist ein hobo effektiver.
besonders bei feuchtem wetter, bräuchte eine etwas größere feuerstelle um überhaupt ein kochfeuer in gang zuhalten.
dann freue ich ich mich über einen funktionierenden hobo. :P

vg. -wilbo-

bearbeitet von wilbo

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vor 14 Stunden schrieb Erbswurst:

Ich halte von all diesen Hobo Konstruktionen überhaupt nichts. Sie wiegen, klappern, kosten, und gut befeuern kann man sie auch nicht.

Man sollte darauf achten, dass der Topf einen Henkel hat, und den unter ein Dreibein hängen. Den Dreibein Knoten findet man im Internet.

Mehrere Gründe gegen offenes Feuer und für Hobo/Bushbox:

- offenes Feuer wird nicht mal in Norwegen/Schweden gerne gesehen. Auch wenn erlaubt

- Hobofeuer ist eher unsichtbar, da die Flamme vom Topf verdeckt wird. Eine offene Stelle ist je nach Lagerplatz Kilometer weit sichtbar. Im schlimmsten Fall die Rauchfahne ebenfalls (feuchtes Holz).

- offenes Feuer in Deutschen Wäldern wird nie gern gesehen. Wirst du mti Hobo erwischt, dann geht das meistens problemlos (Erfahrungen von  Youtubern)

- offenes Feuer ist viel schwerer zu kontrollieren. Wenn klein gehalten mehr Rauch als Feuer

- feuchtes Holz ist im Hobo viel unkritischer, weil es schneller auf die entsprechende Temperatur gebracht wird. Viel weniger Rauch und mehr Energie

- offenes Feuer verbraucht das mehrfache an Brennholz. Es muss viel mehr (einigermaßen) Trockenes Holz gesammelt werden

- offenes Feuer und Wind geht gar nicht - sogar Hobos baruchen zusätzlichen Windschutz, wenn man die Kochzeit einigermaßen runter halten will

- Bei starkem Wind kann es bei offenem Feuer gefährlich werden. Beim Hobo kann nicht einfach mal eben was brennenes "raus fliegen".

- offenes Feuer ist oft gar nicht möglich, da nichts zum Begrenzen bzw. Topfauflage da (man glaubt gar nicht wie oft man Stellen hat wo es keinen einzigen Stein in Faustgröße oder größer zu finden gibt!)

Mehr ist mir auf die schnelle nicht eingefallen.

Bau dir einfach nen Hobo aus einer deiner Dosen, von welchen du mittlerweile einige gesammelt hast. 800 ml Dose ist optimal für. Anleitungen gibts hier und bei Youtube oohne Ende. Und teste mal selber vs. offenes Feuer  :)

Gruß
Paul

bearbeitet von AlphaRay

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vor 19 Minuten schrieb Erbswurst:

Na, ich glaube, ich muss Euch allen mal zeigen, wie man ein richtiges Kochfeuer macht!

;-)

Tja... draußen im Hochsommer kriegst du vielleicht Ärger, und in der Kneipe beim nächsten Kölner Stammtisch möglicherweise auch... wie wär's mit einem Video?

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Unterbergmandl ist Salzburger.

Er steigt u.a. So hoch, dass es da oben nichts mehr zum verbrennen gibt. Deshalb nimmt er für da oben dieses Zeug mit.

Das mit den Gamskötteln wäre natürlich ne Idee, die man mal vorschlagen sollte.

Ne schöne Aufgabe für meinen Bruder, der da oben immer rum rennt.

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vor 32 Minuten schrieb Erbswurst:

Nee, wir werden uns mal alle treffen, und dann könnt Ihr mal zeigen, was Eure blöden Blechbüchsen drauf haben!

Der, bei dem das Wasser zu letzt kocht, zahlt nen Kasten Bier!

 

vor einer Stunde schrieb Erbswurst:

Na, ich glaube, ich muss Euch allen mal zeigen, wie man ein richtiges Kochfeuer macht!

Wir könnens..d.as ist mein aktueller Hobo (800 ml Dose) in der Elektro-Version mit Lüfter. 95% Rauchfrei und Leistungsmäßig vergleichbar mit nem großen Lagerfeuer - nur viel sicherer und mit winzigem Brennstoffbedarf. Die Glut ist hierbei zwischen hellgelb und weiß:

 

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