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Ultraleicht Trekking

Leichtes Zelt (2-3) für Trekking, z.B. Hex F6 von Luxeoutdoor


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Das stimmt, in Österreich oder auch Südtirol habe ich nie Zelte bei den Hütten gesehen, in den Pyrenäen oder auch im Ecrin häufiger. Dort darf man erst ab einer bestimmten Höhe, idealerweise in der Nähe der Hütten aufbauen und morgens müssen die Zelte immer abgebaut werden, auch bei mehreren Übernachtungen. Die Übernachtungen selbst kosten auch meist nicht so viel, das Essen ist in der Regel ein erheblich größerer Kostenpunkt.

Natürlich tasten wir uns langsam ran, aber mit irgendetwas muss man ja beginnen.

Aber du hast schon einen wunden Punkt angesprochen: Ist das F6 nicht zu groß? Aber benötige ich nicht auch eine gewisse Grundfläche, wenn ich einen einigermaßen kompfortablen Innenraum haben möchte?

 

Grüße

Thomas

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vor 9 Minuten schrieb sollitom:

Das stimmt, in Österreich oder auch Südtirol habe ich nie Zelte bei den Hütten gesehen, in den Pyrenäen oder auch im Ecrin häufiger. Dort darf man erst ab einer bestimmten Höhe, idealerweise in der Nähe der Hütten aufbauen und morgens müssen die Zelte immer abgebaut werden, auch bei mehreren Übernachtungen. Die Übernachtungen selbst kosten auch meist nicht so viel, das Essen ist in der Regel ein erheblich größerer Kostenpunkt.

Natürlich tasten wir uns langsam ran, aber mit irgendetwas muss man ja beginnen.

Aber du hast schon einen wunden Punkt angesprochen: Ist das F6 nicht zu groß? Aber benötige ich nicht auch eine gewisse Grundfläche, wenn ich einen einigermaßen kompfortablen Innenraum haben möchte?

 

Grüße

Thomas

Wie gesagt vor der Tour informieren was gilt. In den Alpen ist es meistens nicht erlaubt.

Was die Höhe angeht: langsam rantasten. Wichtig ist vor allen Dingen auch alpine Gefahren einschätzen zu lernen. Auf 3000m kannst du z.B. auch im Hochsommer mit Schnee und Minusgraden "überrascht" werden. Steinschlag ist allgegenwärtiges Risiko. Wetterstürze, Schneefelder, Absturzgelände, Gletscher, Geröllfelder, usw. sind je nach Tour Gefahren, die mit reisen. Gerade mit Kindern ist es wichtig, genau zu wissen, was die Tour an Anforderungen stellt. 

Essen kann theoretisch auch auf Hütten mitgebracht werden. Es wird zwar nicht besonders gern gesehen, ist aber möglich. - Die DAV/ÖAV/SAC Hütten sind keine Hotels sondern eben Schutzhütten (auch wenn es zunehmend eine gewisse Tendenz zur "Hotelisierung" der Hütten gibt. 

Die Stellfläche ist je nach örtlichen Gegebenheiten schon eher ein Problem - Da hat ein Kuppelzelt u.U. schon mehr nutzbare Innenraumhöhe auf kleinerer Stellfläche. Empfehlen würde ich das aber trotzdem nicht unbedingt (ist durch das Gestänge halt auch schwerer). Meine Wahl wäre eher etwas In Richtung Duo MID von MountainLaurelDesigns, Locusgear, o.ä.

Die Frage nach dem "Komfort" in puncto Innenraum ist wie immer höchst subjektiv. Zum Campen ist mehr immer besser. In den Alpen Muss man eben auch eine passende Stellfläche erst einmal finden - das kann je nach dem ziemlich schwierig werden. 

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Wenn ich Du wäre, würde ich meinen fast 16 Jährigen Kindern so eine Luxe Pyramide kaufen. Ein zwei Mann taugliches Solozelt, zB das Sil Hexpeak V4A. Das kann man dann später alleine mit nehmen, als junges Pärchen, mit nem Kumpel zum Buscraften und solo oder zu zweit universell auf Europareise nutzen, und eben auch jetzt schon tragen. Das ist dann eine sinnvolle Investition in die Zukunft.

Und da Du ein Riese bist, kaufst Du Dir die passende Variante davon, wo Deine Frau noch gut mit rein passt, denn die wirst Du ja auch längerfristig behalten wollen. In dem Ding könnt ihr dann vermutlich bei schlechtem windigen Wetter auch alle vier zusammen esssen.

Das kann Dir Florian Homeier ja sagen, der kennt die Dinger ja in und auswendig.

Danach verschwinden die Kinder so wie so in ihr eigenes Zelt, darum muss Deines nicht besonders groß sein. Die sitzen ja auch nicht den ganzen Sonntag lang am Frühstückstisch.

Beim Camping nimmst Du Deine Tarps mit. Das große über den Tisch, das kleine über die Küche.

Bei gutem Wetter beim Wandern isst man so wie so draußen.

Dann bist Du extrem universell mit einer einzigen Ausrüstung auf gestellt.

Besser kann man es eigentlich nicht machen.

Aber das mit den Bergen ist echt so ne Sache. Du wolltest doch auch mal in Schweden paddeln gehen, oder? Mach das 2018. Das ist auch geil, und Du musst weder alles schleppen, noch sofort neu kaufen. Und dann mal ne Wanderung durch deutsches Mittelgebirge 2019. Und dann noch mal eine in Mittelfrankreich, 2020. Dann ist das Expeditionsteam eingespielt, ihr beherrscht das Material und dann kannst Du zurück in die Alpen.

(Klick mal oben rechts. Ich habe Dir nen Brief geschickt.)

 

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mit den ersten beiden sätzen der letzten 3 beiträge von @Erbswurst stimme ich ausnahmsweise mal überein :-)

für 2 erwachsene reicht ein 2er mid (solange man nicht ganz tage darin vercampieren will). da kann mensch sich noch ü50 dran gewöhnen, frag mal frau w., sind auch ästhetisch sehr schöne gegenstände (konsens bei uns).

 

OT: wursti, wie ging man denn als jugendlicher steglitzer mit ner jugendgruppe im elbsandstein campieren? biste gar noch so jung?

Bearbeitet von Gast
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Vielen Dank für die rege Teilnahme und das "Kümmern". Ihr habt schon recht: Mit einem Zelt ist es nicht getan. Im Prinzip muss ich die gesamte Ausrüstung auf den Prüfstand stellen oder zumindest bei Neuanschaffungen einen intensiveren Blick auf das Gewicht werfen.

Ich tendiere ja mehr und mehr zum F6a, vielleicht auch erstmal nur das Außenzelt. Aber diese Tendenz war ja schon früh bei meinen Fragen zu erkennen, oder? :-)) Findet man denn ab und an so ein F6a auch gebraucht?

 

Viele Grüße

Thomas

Bearbeitet von sollitom
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Kleines update zu den F6ens.

Ersteinmal: Man kann das F6a IZ in alles Versionen des F6e einbauen, nur die Verbindungspunkte passen nicht ganz. Die Lösung ist es, die Abspannleinen vom IZ direkt mit auf die AZ Heringe zu legen, oder mit den bereits angebrachten Handschuhhaken in die Abspannleinenschlaufen des AZ einzuhängen, anstatt in die IZBefestigungsringe...

Ich habe das eben gerade nochmal genau so aufgebaut. Steht gut. Man kan das Komfort-feature mit den Ringen am AZ zum IZ Einhängen trotzdem nutzen, dann hat das IZ weniger Spannung als optimal wäre.

Die Abspannpunkte des F6e sowie der Zipperverlauf wurden inzwischen geändert. Abspannpunkte haben jetzt Alu-Leiterschnallen mit schmalem Gurtband, der zip ist jetzt auch J-end.

Muss ein neues Video machen...

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Gast
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    • Von sambucus
      Ich verkaufe mein Flamescreed (3fUL) Lanshan 2 in grün mit Mesh Innenzelt. Es ist in einem guten gebrauchten Zustand. Nähte habe ich nicht versiegelt. Zwei Heringe sind leicht verbogen. Ein Top-Zelt, nur die Farbe gefällt mir nicht so, weshalb ich es jetzt in einer anderen bestellt habe. Falls es draußen nochmal trockener wird, kann ich es auch noch für ein Foto aufbauen, falls gewünscht. VB: 85€
    • Von Madame_Anne
      Hallo,
      wer hat Empfehlungen für ein ultraleichtes (optimalerweise unter 1 kg) Zelt, am liebsten Kuppel/freistehend. Gibt es irgendeins, bei dem Innen- uns Außenzelt gekoppelt aufzubauen sind?
      Einsatzgebiet: Fernwanderung in den Alpen.
      Preis erstmal egal.
      Danke schon mal für Tipps!
      Schönen Sonntag!
    • Von Dieter_Z.
      Zum Verkauf kommt ein UL Slingfin Split Wing Bundle bestehend aus Tarp, Innenzelt, Apsis und sechs Heringen. Außer zu einem Probeaufbau im Garten, wurde es nur einmal für eine Übernachtung im Wald genutzt. Das Zelt hat keinerlei Beschädigungen oder Abnutzungsspuren.
           
       

       
      Weitere Infos und Bilder finden sich beim Hersteller: https://www.slingfin.com/products/splitwing-bundle
      Da der Neupreis 450 Euro war, soll es für faire 370 Euro weiterverkauft werden.

      Bitte beachtet folgenden Hinweis:
      Es handelt sich um das von @Altes Mädel angeschaffte Set, dass sich aufgrund des niedrigen Eingangs für ihren Bedarf als nicht geeignet erwiesen hat. Ich verkaufe es für sie, da wir uns persönlich kennen und sie im Forum noch kein eigenes Angebotsrecht hat. Somit bin ich eurer Verkaufspartner: Alle Rückfragen und die Abwicklung laufen ausschließlich über mich.
       
       
    • Von Elydrasil
      Hallo,
      ich bin eigtl. kein Ultraleichtwanderer, möchte aber meineAusrüstung in die Richtung optimieren (da ich bald eine längere 6monatige Wanderung mache).
      Insbesondere beim Thema Trekkingstöcke bin ich für jedwede Tipps und Hinweise dankbar.
      Ich habe ein ultraleichres Zelt, das man mit einem Trekkingstock in der Mitte aufbaut. Bis dato habe ich Stöcke aus dem Wald verwendet.
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      Bis dato bin ich am meisten von dem AceCamp Carbon Stick fasziniert (er wiegt nur je Stock 100g):
      https://smile.amazon.de/dp/B07V4N355N/ref=cm_sw_r_cp_apa_i_3rvWEbXAT6XGZ
      Alternativ kommen die Black Diamond Distance Carbon Z Trekking Stöcke in die engere Auswahl mit je 140g pro Stock
      https://smile.amazon.de/dp/B0772QQSN7/ref=cm_sw_r_cp_apa_i_3svWEb9X2M86J
      Meint ihr die erfüllen meine Ansprüche ?
      Ich bin noch nie mit Stöcken gewandert, halte das Aber für sinnvoll. Ich will in jedem Fall ein Fliegengewicht an Stock, da ich sie nicht immer benutzen werde und meinen Rucksack nicht mit weiterem Gewicht belasten will. Mit ultraleicht habe ich auch wenig Erfahrung.
      Daher sind mir alle Erfahrungen zu den beiden Produkten, aber auch Tipps in andere Richtungen willkommen...
       
       
    • Von Norweger
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      Seid gerne dabei und geht mit mir auf diese virtuelle Tour durch meine Ausrüstungsschränke! 
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