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Ultraleicht Trekking
Erbswurst

Bushcraft & UL -- Wer ersetzt von Euch Ausrüstung durch Bushcraft Wissen?

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vor 3 Minuten schrieb Erbswurst:

Ich hab noch gar nicht genau drüber nach gedacht. Eigentlich lässt sich fast alles ersetzen. Jedenfalls war ich im Sommer und auch um 0*C fast ohne Ausrüstung unterwegs. Und zwar zum Wandern, und nicht zum auf der Lichtung rumspielen.

 

Damit muss man aber einen Großteil der Zeit damit verbringen das Camp zu präparieren. Somit ist die Zeit des Wanderns sehr stark eingeschränkt und damit wiederum bewegt man sich gaaaanz weit weg von Ultralight Trekking!

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Gast
vor 9 Minuten schrieb Erbswurst:

bei den Pfadfindern (...)

Sie sind der größte Wanderverein Deutschlands. Und zusammen mit (...) den Schülerbibelkreisen auch die ältesten.

sorry fürs erneute OT: weder grösse noch alter sind ein argument :-)

ausserdem dürfte der verband der wandervereine der grösste wanderverein im land sein. oder der dav. könnte man bestimmt schnell nachgoogeln.

(gut ist allerdings die zwischen den zeilen lesbare idee, die vögel bei der weltweiten pfadibewegung zu verschubladisieren. learning by doing und diy.)

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Man sollte fein unterscheiden zwischen Fähigkeiten und Arbeit.

Wer würde sich denn täglich einen neuen Löffel schnitzen, damit er die paar Gramm spart? Die Fähigkeit Ausrüstung zu ersetzen wendet der typische UL-Trekker eben nur dann an, wenn sie keine Arbeit macht.

 

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Für mich persönlich geht es in diesem Forum und auch in meinem Hobby um Trekking. Also mehrere Tage langes Wandern bei Übernachtung im Freien. Mein Fokus ist daher auf der Weg gerichtet und ein Trekkingtag teilt sich circa so ein: 1h aufstehen, essen, einpacken, 12h gehen mit Pausen, 1h Lager aufbauen und essen, 10h schlafen. In diesem Kontext sehe ich keinen Überlapp zu Buscrafting. Wenn ich jetzt z.B. nur 6h am Tage wandere und die restliche Zeit am Lagerfeuer Bier trinke, dann wäre das zwar sicher nett und lustig, aber kein Trekking.

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Gast
vor 5 Stunden schrieb Erbswurst:

Naja, also bei den Pfadfindern (...).

Sie sind der größte Wanderverein Deutschlands. Und zusammen mit (...) den Schülerbibelkreisen auch die ältesten.

OT: nochmal OT, nachdem mein OT verschwunden ist:

1) die vögel international in die pfadigeschichte zu integrieren, ist zwischen den zeilen eine gute idee.

2) mittlerweile nachgeguckt: wandervereine in d gibts seit 1862. wanderverband und dav sind grösser als die pfadis.

3) der thread gehört in philosophie in anderen sportarten.

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Nein, es geht mir nicht um eine andere Sportart, sondern um eine andere Einstellung bei Ausübung derselben Sportart. 

Es geht mir um Langstrecken Wandern mit geringst möglichen Gepäck!

Deshalb habe ich das hier rein gestellt, und nicht bei den anderen Sportarten!

 

Ich habe ein wenig das Gefühl, dass Ihr das nicht probiert habt oder nicht viel geübt habt.

Ganz klar: Wenn man Strecke wandern will, kann man dabei nicht gut Regen feste Naturshelter bauen. Das dauert viel zu lange. Das ist auch hinsichtlich Naturschutz und Bildbeeinflussung gegenüber anderen Wanderern in Besiedelten Gebieten eher nicht zu empfehlen. Wenn man das mal irgendwo macht, ist dagegen nichts zu sagen. Würden das aber alle überall und ständig machen, dann würde das die Natur schon beeinflussen und die Landschaft verschandeln. Man würde das Leben der Tiere, Pilze und Pflanzen nachhaltig beeinflussen.

 

Nimmt man aber ein Tarp, einen Poncho oder einen Biwaksack mit, und zieht ansonsten beim Wandern abends das volle Bushcraft Programm ab, dann dauert das nicht besonders lange, sofern man das richtig beherrscht.

Ich bin solche Techniken anwendend auch 40 Kilometer am Tag gewandert, auch 60 und 70 sogar. Wenn die Handgriffe sitzen, dann verliert man durch das anwenden von Bushcraft Technik keine Wanderzeit.

Oft ist es eher sehen und wissen als irgenetwas machen.

Bezüglich der Isomatte bei wärmeren Temperaturen, der Polster Funktion also, verliert man gar keine Zeit. Man sucht den weichen , trockenen Waldboden beim Wandern, genauso den Laubhaufen. Man weiß aus der Ferne einfach, wo man sich ohne Isomatte hin hauen kann, und wo nicht.

Diese sogenannten Waldläuferbetten, Knüppelstege zum drauf pennen, sind eine Technik für übelste Tiefsttemperaturen unter Konditionen, die außerhalb von UL Trekking liegen, weil der Schlafsack allein dann schon fast den Rahmen sprengt.

Ich will hier nicht Kanadischen Wintercamping diskutieren. Mir geht es hier um stink normales 3Jahreszeiten Wandern mit Rucksack Gewicht unter 4,5Kg in Europa und ähnlichen Gegenden.

 

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vor 2 Stunden schrieb Erbswurst:

Na, die Sau schwere Isomatte läßt sich zum Beispiel ersetzen durch bushcraft, teile der Dämmstoffe in Kleidung und Schlafsack, Wasserfilter auch.

In den Details stecken - glaube ich - gewichtige Unterschiede. Willst du den Filter durch Bushcraft ersetzen, so meinst du doch das Abkochen von Wasser, oder? Dafür braucht man eine Menge Brennstoff... viel Gewicht; es sei denn, man baut ein Feuer (so man es darf und es sicher ist). An dieser Stelle ist Bushcraft also ein in sich geschlossenes System, genau wie andererseits das UL-Konzept; denn die fehlenden und vorhandenen Komponenten hängen voneinander ab. Brauchst vielleicht keinen Filter und keine Zeltstangen, aber dafür ein größeres Messer, eigentlich sogar mit Säge - und musst Brennstoff aus der Natur nutzen, musst damit Feuer machen, musst die entsprechende Zeit aufwenden. Für den Bushcrafter in Reinform alles kein Problem, weil er innerhalb eines bestimmten Systems denkt und darin für ein paar Tage eine bestimmte Lebensform genießt. Reine ULer denken/leben aber innerhalb eines anderen Systems. Punktuelle Vermählung der Systeme ist natürlich möglich, oft aber doch nur mit Rattenschwanz, oder?

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@Erbswurst Die von dir beschriebenen Techniken funktionieren mit Sicherheit tadellos, allerdings werden die Szenarien in denen diese auf UL Trekking übertragbar sind verschwindend gering sein.

Ich denke da an die großen, landschaftlich interessanten Wanderwege Europas, wie Kungsleden, Hrp, diverse via Alpinas, usw. Die sind entweder oberhalb der Baumgrenze oder klimatisch bedingt Baumlos, und geben allein deswegen schon sehr wenig "Grundmaterialien" für z.B. improvisierte Behausungen her. 

Dennoch, ich sehe in deinem Thema durchaus gute Ideen und Tipps, allerdings ist es hier im Forum Philosophie nicht richtig angesiedelt. 

Deshalb möchte ich nochmal auf meinen Vorschlag zurückkommen dieses Thema nach "UL in anderen Sportarten" zu verschieben. Was meinst du? 

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 Ich bin mit der Technik in halb Europa gewandert, Freunde von mir in den restlichen Ländern Europas. Eigentlich überall. Wie gesagt, wir machen das seit hundert Jahren.

Wenn das jetzt Euer geschlossenes Denksystem stört, kannst Du den Faden natürlich verschieben, wenn Du magst. Ich hab nicht vor mich mit Euch zu streiten.

Aber dann ist das ja weniger ein Philosophischer Bereich als ein Seminar zur Vermittlung einer reinen Lehre.

Philosophie bedeutet ja, dass Gedacht wird, und nicht nach gebetet, was mal irgendeiner aufgeschrieben hat.

 

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vor 7 Minuten schrieb Erbswurst:

 Ich bin mit der Technik in halb Europa gewandert, Freunde von mir in den restlichen Ländern Europas. Eigentlich überall. Wie gesagt, wir machen das seit hundert Jahren.

Wenn das jetzt Euer geschlossenes Denksystem stört, kannst Du den Faden natürlich verschieben, wenn Du magst. Ich hab nicht vor mich mit Euch zu streiten.

Aber dann ist das ja weniger ein Philosophischer Bereich als ein Seminar zur Vermittlung einer reinen Lehre.

Philosophie bedeutet ja, dass Gedacht wird, und nicht nach gebetet, was mal irgendeiner aufgeschrieben hat.

 

Philosophie betrifft aber in diesem Fall die Philosophie hinter Ultraleicht Trekking ;)

Ich verschiebe den Thread jetzt. Danke für Dein Verständnis. 

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Schweinerei!

Mich hier einfach hin und her zu schieben!

----- Och, hier ist es ja auch ganz nett.

Wusst ich gar nicht. Eigentlich ganz gemütlich!

Danke.

:0)

 

Martin, wenn man dieses Wissen hat, diese Handgriffe beherrscht, dann braucht man kaum Zeit dafür.

Den optimalen Brennstoff zB sehe ich vom Weg aus.

Ich sehe, dass da 100 oder 200 Meter von mir tote Zweige am Baum hängen, die ich schneller abgerupft und angezündet habe, als Du Deinen Spiritus aus dem Rucksack holst und in den Kocher einfüllst. Und mein Wasser wird etwa gleich schnell kochen. Bei trockenem Wetter vermutlich schneller.

Ich kann überall Feuer machen mit jedem Holz. Ich wähle aber den Lagerplatz, an dem das optimale Holz in ausreichender Dicke und Menge liegt oder steht. Man verwendet stehendes totes Holz normalerweise.

Und genauso finde ich weichen Waldboden. Vom Weg aus sehe ich den. Ich sehe den normaler Weise schon in der Wanderkarte.

Eine Säge braucht man beim Wandern nicht. (Nur, wenn man das Feuer im Zelt machen will ist die wirklich sinnvoll und im Tiefschnee und während der Schneeschmelze. Dann ist die schon ganz praktisch. Meistens geht es aber selbst dann ohne, schlimmstenfalls dauert es geringfügig länger. Eine Säge ist auch gut, wenn man länger an einem Ort bleibt. Beim Wandern ist sie überflüssig.)

Ein Beil oder ne Axt braucht man auch nicht. Nur im Tiefschnee vielleicht in Skandinavien, wenn es richtig kalt ist. Aber nicht für Dreieinhalb Jahreszeiten in Mitteleuropa.

Die drei kleinen Häringe die ich für meinen Poncho brauche, schnitze ich in drei Minuten.

Das Tarp spanne ich am Baum.

Einen Löffel würde man durch einen Spatel ersetzen können, der auch schnell geht, aber das macht ,glaube ich, kein Mensch. Ein Titan Löffel wiegt ja nun wirklich nichts und der ist ja schon wesentlich angenehmer zum Essen.

Ich bin viele Jahre mit dieser Technik in Reinform wandern gegangen. Aber natürlich kann man das frei kombinieren. Gerade beim Kocher machen das viele. Der Kocher ist dann Rettungsboot bei akuter Waldbrandgefahr, aber vor allem oberhalb der Baumgrenze halt. Unten wird auf Holz gekocht, oben auf Gas oder Spiritus. Das senkt das Brennstoffgewicht im Rucksack enorm.

Als Messer reicht ein Opinel Carbone Nr 7. Das wiegt fast nichts und ist ein erstklassiges Bushcraft Messer. Das haben sehr viele erfahrene Leute dabei. Ich bevorzuge das Nr 8. Ich mag die 8 cm Klingenlänge, warum auch immer, ich komme damit eben optimal zu recht.

Die Opinel Carbone lassen sich an Natursteinen gut nach schleifen. Da braucht man also auch auf längeren Reisen keinen Schleifstein mit nehmen. (Wenn man es kann.)

Ich nehme aber auch oft einfach das normale Victorinox . Das Compact ist ja der Weisheit letzter Schluss beim Wandern. Ich nutze noch das Climber. Das ist etwas schwerer. (Habe das Compact erst vor kurzem entdeckt.)

Im Winter nehme ich zwar ein Fahrtenmesser mit 9,5 cm Klinge mit. Es geht aber auch nur mit dem Victorinox mit seiner 6 cm Klinge.

Kürzer und schwächer würde ich es nicht empfehlen.

Das heißt: Man nimmt ein Messer mehr mit von rind 50 g. Der Rest ist im Kopf.

Auf der anderen Seite kann man jede Menge Krimskrams zu Hause lassen.

Und dieser Kram läppert sich!

 

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Aber jetzt mal ernsthaft: Mit diesen Bushcrafttechniken ist man doch extrem eingeschränkt was das Wandergebiet, die Wanderroute betrifft. Man ist doch zwingend auf Wald angewiesen?!

Es gibt doch in Europa kaum mehr Gegenden in denen ich weitere Strecken - ich meine ein paar hundert Kilometer - Wandern kann, und durchgängig Wald habe?!
Zehnmal zickzack durch den z.B. Reinhardswald ist ja auf Dauer auch ziemlich öde... oder?

Bei UL Trekking hat man eine Grundaustattung dabei - also, in Bezug auf mobile Behausung und Wohnungseinrichtung - da ist man viel flexibler!

Die von Dir aufgeführten Techniken sind super wenn man eine Tour, in bewaldetes Gebiet, mit fest definierten klimatischen Bedingungen macht, keine Frage! Auch als Ergänzung von UL Trekking, sicherlich super! Aber ganz allein auf Feuerstahl und Messer zu setzen - Für mich wäre das nix!

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vor einer Stunde schrieb Erbswurst:

 Wenn das jetzt Euer geschlossenes Denksystem stört...

Wenn du meine Äußerung von vorhin meinst, so ging es um geschlossene Handlungs- und Ausrüstungssysteme, weniger um Denksysteme im engeren Sinne. Nach dem von mir genannten Beispiel: Nehme ich keinen Filter, brauche ich das Feuer.

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Ein leichtes Hallo

....ich meine doch das ist hier noch das Ultraleicht Trekking Forum.....

und hier sollte es doch um "Ultraleicht Trekking" gehen wenn ich mich recht erinnere......

für "Bushcraft" gibt es doch sicherlich auch ein Forum, auch für  Erbswurst.....

Ultraleicht-Trekking und Bushcraft sind nun mal zwei unterschiedliche Philosophien die auch unterschiedliche Herangehensweisen mit sich bringen.

Wenn sich nun Erbswurst hier im Forum unverstanden fühlt...ach Gott was solls........

 

Matu

 

 

 

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vor 29 Minuten schrieb Wallfahrer:

Ultraleicht-Trekking und Bushcraft sind nun mal zwei unterschiedliche Philosophien die auch unterschiedliche Herangehensweisen mit sich bringen.

OT: Genau um diese Frage geht es - ob es grundsätzlich und immer so sein muss. Deswegen finde ich den Thread auch legitim. 

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vor 28 Minuten schrieb Wallfahrer:

Ein leichtes Hallo

....ich meine doch das ist hier noch das Ultraleicht Trekking Forum.....

und hier sollte es doch um "Ultraleicht Trekking" gehen wenn ich mich recht erinnere......

für "Bushcraft" gibt es doch sicherlich auch ein Forum, auch für  Erbswurst.....

Ultraleicht-Trekking und Bushcraft sind nun mal zwei unterschiedliche Philosophien die auch unterschiedliche Herangehensweisen mit sich bringen.

Wenn sich nun Erbswurst hier im Forum unverstanden fühlt...ach Gott was solls........

 

Matu

 

 

 

OT:

Hallo Wallfahrer,

vor etwa einem Jahr wurde im Forum abgestimmt, dass auch andere "Sportarten" mit Bezug zu UL ihren Platz im Forum finden sollen.

Gerade Du wirst das sicherlich verstehen, da Du ja auch das Forum für Bikepacking-Themen nutzt.

Der Thread von Erbswurst wurde deshalb auch in das Extra geschaffene Forum "UL in anderen Sportarten" verschoben - Dort ist der dem Abstimmungsergebnis zufolge richtig aufgehoben.

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Wenn ich mich unverstanden fühle, dann erkläre ich gern noch mal!

:0)

Nee, ich meinte nicht Deinen Einwand, Martin, ich wollte Andreas ein bisschen pieken!

Also: Ich sehe auf 200 Meter Baumart und Größe. Ich kenne den Totholzanteil der Baumart in Augenhöhe. Optimal ist Fichte, 10 Jahre alt oder Kiefer, 20 Jahre alt. Auf der Leeseite sind die Zweige meistens trocken. Da erntet man Staub trockenes Holz in etwa Fingerdicke auch bei sehr nassen Wetter. Das bricht man einfach ab.

Will man nur Wasser kochen, ist das Fichtenholz optimal, dass inclusive Rinde am Stamm hängend nur so dick wie Mikadostäbchen ist. Das rupft man ohne Handschuh einfach vom Baum, legt es in der Hand parallel bis man es kaum mehr fassen kann und verdreht es dann, als ob man ein Handtuch aus wringen will. Man kann das Stehend mit einem einzigen Streichholz entzünden. Beim runterknien und hin legen des Holzes facht man es durch den Luftzug an.

Das Wasser kocht so schnell, dass man den Topf, der dann natürlich einen Henkel haben muss, einfach an einem Ast drüber halten kann.

Das reicht für Tee oder Kaffee.

Ansonsten sucht man sich drei Stöcker und bindet sie durch einen Dreibeinknoten mit einem 90 cm Baumwollschnürsenkel zusammen, was zwei Minuten dauert, und hängt Baumwollschnürsenkel oder Drahtschlinge dran ans Dreibein, unten einen offenen Haken zum Topf einhängen.

Zwar gehen auch zwei oder drei Steine oder zwei Äste zum draufstellen, dass ist aber eher was für flache Töpfe ab 3Liter Volumen. Und nie optimal von der Sauerstoffzufuhr bzw dem Luftzug. Man hat auch das Problem, dass dann die dicken Äste ankokeln. Könnte mam zwar auspinkeln, wenn kein Wasser vor Ort im Gewässer. Unterlässt man aber. Man verbrennt Rückstandslos zu Asche. Alles andere ist ne Sauerei.

 

Man braucht keinen Wald. Man braucht nur Büsche und einzelne Bäume.

Dass bedeutet unterhalb der Baumgrenze hat man in Europa kein Problem. Lappland mal ausgenommen. Es liegt überall Brennholz in den Hecken unter den Büschen. Fast immer findet man in den Büschen dürre, dh völlig trockene Zweige, die sich leicht ausbrechen lassen. Im Ziergarten schneidet der Gärtner sie aus, da es der Pflanze gut tut.

Die reichen zum Kochen völlig. Will man heizen, dann trocknet man herum liegendes Holz am Feuer, wenn man kein stehendes oder hängendes findet. Das ist immer trockener.

Wo kein Laub zum Schlafen, da findet sich Wiese. Sie sollte trocken sein. Man legt sich also oben auf die Bodenwelle. Lebendes Gras isoliert aber nicht so gut. Lauberde und Laub sind bequemer und wärmer. 

 

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Hallo

...sicherlich benutzt man bestimmte Technologien um seine Gesamtsituation auf einer Tour zu verbessern.... sich auf einen Moosuntergrund zu legen wenn die Isomatte nur 5 mm dick ist ...oder sich ein Laubbett unter der Isomatte zu bauen. Aber das ist nun mal nicht das wesentliche. Das ist auch unter "Skills" hier im Forum bekannt , und wurde auch ausreichend beleuchtet.....

OT:

Eventuell ist es auch nur die Unsensibilität  von Erbswurst , wie er mit einigen Themen umgeht.....

 

Wallfahrer

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Gerade eben schrieb Erbswurst:

Was heißt denn Unsensibilität?

Ich vertrete hier in meinem eigenen Faden eine meines Erachtens vernünftige Meinung. Mit der ich im Übrigen keines Wegs alleine stehe.

 

@Erbswurst 

Der Moderator hat bereits mit dem OT-Marker zugeschlagen. Bitte ruhig bleiben!

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Gast
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