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Ultraleicht Trekking
Erbswurst

Bushcraft & UL -- Wer ersetzt von Euch Ausrüstung durch Bushcraft Wissen?

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Ein  leichtes Hallo

..nun Gut ...ihr habt es nicht anders gewollt....:-D

....wer ersetzt von euch Ausrüstung durch "Bushcraft Wissen"......ICH....

....das nennt sich nun nicht "Bushcraft Wissen" ....sondern heißt im allgemeinem Sprachgebrauch "Allgemeinwissen"....

einige Skills:

  1. Je weniger ich mitnehme um so weniger muss ich tragen.....
  2. Je wärmer meine Isomatte um so leichter mein Schlafsack....
  3. um so leichter mein Rucksack,  je mehr kann ich essen...
  4. Der Grundumsatz eines menschlichen Körpers beträgt 700 kcal also weniger als 100g meines Fettgewebes pro Tag
  5. ....und ...wer kann hier im Forum mehr als 30 Tage im Jahr auf Tour gehen ....?.... (mal umrechnen auf Fettgewebe....)

...Wallfahrer

 

....aber das interessiert mich eigentlich nicht....

 

bearbeitet von Wallfahrer

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Hallo

@Alf... Um sich vom Wegesrand einigermaßen ernähren zu können muss man 8 bis 10 Stunden am Tag sammeln...da kommt man nicht mehr zu Wandern....

@Erbswurst

"Pfadis" schleppen sich zu Tode......ein Kotenbalatt wiegt 2,5 kg...und wer trägt den Hordentopf?...

letztens habe ich einen "Pfadi" in Harzgerode gesehen....1m Schulterhöhe und einen Affen von 0,5x0,5m auf dem Rücken...man lernt bei den Pfadis nur überleben....

 

Wallfahrer

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Ja, da gebe ich Dir recht.

Da gibt es enorme  Qualitätsunterschiede.

Nicht bei allen kann man mehr lernen, wie es geht.

Eltern , die die Auswahl haben, sollten sich verschiedene Gruppen ansehen.

 

bearbeitet von Erbswurst

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@Wallfahrer: Ich habe nicht dafür plädiert, sich vom Wegrand zu ernähren. Ich wollte nur anmerken, dass ich bei manchen Touren Gemüse und Obst vom Wegrand ergänzen kann, also zwei Sachen, die eher schwer sind.

Ebenso kann ich Wanderstöcke, Zeltstöcke und Zeltheringe per "Bushcraft" herbeizaubern, brauche sie also nicht zu schleppen.

Wasser auch und Feuer kann auch Sinn machen.

Und man kann dabei Gewicht sparen, selbst wenn man ein 45-Gramm Messer extra mitnimmt. Der zusätzliche Zeitaufwand ist mit einigen Minuten bis 2 Stunden Täglich auch noch Trekking-Kompatibel.

Also gibt es Überschneidungen zwischen Bushcraft und UL.

Bushcraft-Shelter-Bau macht keinen Sinn, aber man kann mit Busch-Kenntnissen den Lager-Ort besser auswählen in Bezug auf Wind, Kondenswasser, Gefahrenvermeidung, Insekten, Liege-Komfort und Wärme im Lager.

Und weil man als Ultraleicht-Trekker die Grenzen der Ausrüstung eher mal erreicht, hat man mit Bushcraft-Techniken noch die Möglichkeit im Notfall Mängel oder Ausfälle der Ausrüstung zu kompensieren.

2015-02-21+150302.jpg

2017-01-14_203948.jpg

Ich denke, es macht auch keinen Sinn, UL-Trekking so eng zu definieren, dass fast nichts mehr übrig bleibt, sondern es wäre gut, eine Plattform zu haben, wo alle sich wiederfinden, die schnell, leicht, kompakt und beweglich wandern wollen.

bearbeitet von ALF

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vor 8 Stunden schrieb ALF:

...

Ich denke, es macht auch keinen Sinn, UL-Trekking so eng zu definieren, dass fast nichts mehr übrig bleibt, sondern es wäre gut, eine Plattform zu haben, wo alle sich wiederfinden, die schnell, leicht, kompakt und beweglich wandern wollen.

Sehr wahr! Weil dann könnten wir eine Standard-UL-Packliste hier im Forum zusammenbasteln mit von jedem Gegenstand den leichtesten und dann im Anschluss das Forum mit Dauerverweis auf diese eine Packliste dichtmachen.

OT: Ich hatte aber tatsächlich mal über so eine Packliste nachgedacht, das würde eine Menge Packlistenerklärerei sparen, und ich hab am Anfang meiner UL-Laufbahn Packlisten anderer Leute quasi verschlungen und hab da in der Theorie mit am meisten gelernt. Also quasi eine gemeinsame fiktive destillierte Packliste für eine genau definierte Tour, möglichst abgespeckt und leicht. Hach, was könnte man sich herrlich über diese Packliste mit anderen hier im Forum auseinandersetzen! Schließlich hat jeder andere Vorstellungen und am Ende hat ja auch jeder was anderes mit.

Ich finde die Idee von Erbswurst, über die Überschneidung von Bushcraft und UL-Trekking nachzudenken und den Faden hier (aber an dieser Stelle, Danke für's Verschieben, liebe Mods, wie ich überhaupt finde, dass sich die Mod-Tätigkeit zur Zeit bei mir mit vermehrter Lust, hier wieder zu Schmökern, deutlich auswirkt!) schon sinnvoll- mit der Einschränkung, dass auch ich keine Lust habe, wegen 100g Gewichtsersparnis eine halbe Stunde bis Stunde durch's Gebüsch zu kriechen und mit irgendwas zu Basteln. Aber wenn es schnell geht und was sparen hilft... An den Skills kann man nie genug arbeiten, und auch wenn es manchen sinnlos erscheint, weil 'Ist doch eh klar!' so könnte man das über so ziemlich alle Aspekte von ULT sagen. Also in diesem Sinne, lieber Erbswurst und andere: von mir aus immer her mit den Ideen.

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Wer schon alles weiß, der braucht das Forum ja nicht. Der kann sich ja unter einen Baum setzen und weise vor sich hin blicken.

Mal zum Zeitaufwand:

In einer Stunde baue ich Dir an einem geeigneten Lagerplatz alleine eine Pfadfinder Kohte auf, die ein 6Mann Zelt ist, nach dem ich die langen Zeltstangen gesucht und mit ner Taschensäge abgelängt und die großen Häringe geschnitzt habe. Außerdem suche und säge ich Dir noch in der Zeit einen Holzvorrat der es ermöglicht, das Zelt eine ganze Winternacht durch zu heizen.

Das schafft man so etwa in einer Stunde.

Gehen wir hier aber davon aus, dass wir das Feuer nicht im Zelt machen, sondern draußen, so wird gar nicht gesägt. Wir nehmen nämlich keine Säge mit.

Wir kochen auf überall herum liegendem Kleinzeug.

Selbst Material für ein Feuer um mich zu wärmen im Herbst habe ich in 10 Minuten zusammen gerafft und klein getreten. Dickes Zeug wird einfach durch gebrannt, auch so kann man eine Länge halbieren.

Wer sich nen Stuhl bauen will im Wald, der wird wohl ne Stunde brauchen. Ich persönlich kenne aber keinen, der sich nen Stuhl im Wald gebaut hätte. Meine Freunde und ich sitzen auf umgefallenen Baumstämmen oder auf dem Schlafsack.

Der hier angesprochene Zeitfaktor spielt überhaupt keine Rolle. 

Zeit braucht nur ein Anfänger, der nicht weiß, wie es geht.

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vor 9 Minuten schrieb Erbswurst:

In einer Stunde baue ich Dir an einem geeigneten Lagerplatz alleine eine Pfadfinder Kohte auf, die ein 6Mann Zelt ist, nach dem ich die langen Zeltstangen gesucht und mit ner Taschensäge abgelängt und die großen Häringe geschnitzt habe. Außerdem suche und säge ich Dir noch in der Zeit einen Holzvorrat der es ermöglicht, das Zelt eine ganze Winternacht durch zu heizen.

OT: ... und nebenbei machst du noch den abwasch! :-D

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vor 15 Minuten schrieb Erbswurst:

Der hier angesprochene Zeitfaktor spielt überhaupt keine Rolle. 

Für mich schon. Wir sind ja hier bei den anderen Outdoor-Sportarten, und für mich als (überwiegend) Bikepacker zählt abends oftmals jede Minute. Zwar sollte man annehmen, dass ich wegen der höheren Geschwindigkeit auch an mehr geeigneten Lagerplätzen vorbei komme. Dieser Effekt ist aber nur theoretisch - in der Praxis bin ich durch die Konzentration auf das Fahren mit ziemlichen Scheuklappen unterwegs. Mit der Platzsuche wird's zeitlich oft recht eng, so dass ich auch öfter mal kurz vor Sonnenuntergang absteige und schiebe, um die Gegend besser sichten zu können.

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Nein, ich meinte: Der Zeitaufwand für die beim Wandern verwendeten Bushcrafts Techniken ist so gering, dass man ihn vernachlässigen kann. Es dauert vielleicht zehn Minuten länger, als wenn man alles aus dem Rucksack zieht, abhängig davon, was man genau macht und wie gut der Platz gewählt ist. Am perfekten Platz dauert es überhaupt nicht länger.

Einen guten Platz zu finden ist vom Fahrrad aus schwieriger als beim Wandern.

Ein Grund, weshalb ich abgestiegen bin.

 

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vor 6 Minuten schrieb Erbswurst:

Der Zeitaufwand für die beim Wandern verwendeten Bushcrafts Techniken ist so gering, dass man ihn vernachlässigen kann

Beschreibe doch mal beispielhaft Deinen Lageraufbau in einem deutschen Wald (kein Nationalpark oder so), und wie lange die einzelnen Schritte dauern.

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Das mit dem schnellen Lagerfeuer würde ich gerne mal bei Nieselregen im Winterhalbjahr sehen. Selbst im Sommer habe ich schon feuer-erfahrende Leute scheitern sehen, die versucht haben, ohne zusätzliche Ausrüstung ein Lagerfeuer in Gang zu bringen.

bearbeitet von ALF

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vor 24 Minuten schrieb ALF:

Das mit dem schnellen Lagerfeuer würde ich gerne mal bei Nieselregen im Winterhalbjahr sehen. Selbst im Sommer habe ich schon feuer-erfahrende Leute scheitern sehen, die versucht haben, ohne zusätzliche Ausrüstung ein Lagerfeuer in Gang zu bringen.

Es geht auch ohne Regen:   -4 °C mit einer schönen Eisschicht überzogen (letztens im Harz).  Ich habe das Holz mit mal mit dem Gasbrenner brennbar präpariert bekommen - und das war nur sehr dünner Reisig!  :D    Das Holz verkohlte nur oder gab ganz kurz eine Stichflamme von sich. Das wars dann auch schon. 

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Also ich red hier nicht vom Feuerbohren!

Du kannst am falschen Platz Probleme bekommen, trockenes Holz zu finden und das Problem ist vorprogrammiert Anfang März, wenn es seit Monaten von den Zweigen tropft.

Was Alpha Ray beschreibt, ist ja nicht der Normalfall. Dann muss man sich eben an den trockenen Kern des Holzes ran schnitzen. Das nächste am Feuer vor trocknen. Oder doch spalten. Deshalb nimmt man im Winter ein richtiges Fahrtenmesser mit. Weil dann solche Bedingungen auftreten können. Normal ist das aber auch im Winter nicht.

Ma muss beim Wandern eben nach den richtigen Bäumen suchen und dabei Nebel geschwängerte Niederungen und verlandete Gewässer meiden. 

Ich habe das Gefühl, dass die meisten Videos im Internet in denen gezeigt wird, wie man Feuer macht dazu dienen, übergroße Messer zu verkaufen.

Da wird erst mal Holz auf gespalten, dass sich gut spalten lässt und dann wird es angezündet.

So macht man aber normaler Weise kein Feuer, wenn man es kann.

Man sucht sich dünne trockene Zweiglein, dünn wie Spaghetti. Man Pflückt sie am besten von Nadelholzstämmen. An Arm bis Oberschenkel dicken findet man das beste und meiste Zeug.

Mit Zweigen von Laubholz geht es auch, aber nicht ganz so gut, und das Sammeln dauert etwas länger. Natürlich unterscheiden sich die einzelnen Arten auch noch. Das ist ne Wissenschaft für sich.

Ich werde das nachher mal beschreiben, was ich so mache. 

Kaffeepause vorbei. Muss leider was arbeiten.

 

 

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Hier ein, leider schon älteres Bild.

Nach mehreren Tagen Dauerregen, ohne Kocher, bei schon beginnender Unterkühlung Tarp aufgespannt, von der Uterseite einer zersplitterten Fichte ein paar dicke trockene Splitter mit einem (richtigen) Messer zerspahnt.

Die Säge war da sehr nett und fiel im Boot nicht ins Gewicht.

E30FFC18-CFC4-47FF-A57A-13DE57E84B9E.jpeg

https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/73620-CA-Mountain-River-Vom-Norseman-Lake-bis-nach-Sans-Sault-am-Mackenzie-River

bearbeitet von pielinen

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vor 26 Minuten schrieb Erbswurst:

Was Alpha Ray beschreibt, ist ja nicht der Normalfall. Dann muss man sich eben an den trockenen Kern des Holzes ran schnitzen. Das nächste am Feuer vor trocknen. Oder doch spalten. Deshalb nimmt man im Winter ein richtiges Fahrtenmesser mit. Weil dann solche Bedingungen auftreten können. Normal ist das aber auch im Winter nicht.

...

Da wird erst mal Holz auf gespalten, dass sich gut spalten lässt und dann wird es angezündet.

So macht man aber normaler Weise kein Feuer, wenn man es kann.

Ist hier nicht ein springender Punkt, @Erbswurst? Das Wort "normalerweise" beinhaltet ja immer noch eine gewisse Unberechenbarkeit, gegen die man sich wappnen muss, wenn man eine mehrtägige Tour macht (also über die zuverlässige Wetterprognosenfrist hinaus). Das heißt aber dann doch wohl: Entweder das große Messer mitnehmen oder zusätzlich wenigstens einen Notkocher plus Brennstoff.

Der UL-Tourende will ja i.d.R. gegen die Eventualitäten seiner Tour gerüstet sein - und allenfalls zur Not ausweichen (wenn bspw. das Zelt den zu erwartenden Winden auf einem Hochplateau nicht standhalten würde). Ihm geht es zwar nicht darum, absolut notwendige Reserven zu streichen. Wohl aber versucht er, die Notwendigkeiten selbst vorausschauend zu begrenzen.

 

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