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eric

Cuben/Dyneema Erfahrungen und Bezugsquellen

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

gerade eben ist mir aufgefallen, dass Zpacks den Verkauf von Cuben/Dyneema (und allen anderen MYOG-Stoffen/Textilien) bist auf weitere eingestellt hat.

Sie schreiben:

Zitat

In order to better focus on our core business (building gear) fabrics are no longer available for purchase direct from Zpacks.

http://www.zpacks.com/materials/waterproof-fabric.shtml

Daher hier meine bitte zu einer aktuellen Bestandsaufnahme: wo kann man aktuell (noch) Cuben/Dyneema kaufen? (Eine Übersicht über die mir bereits bekannten Quellen (Extremtextil, Ripstop by the roll, Dutch Ware) hatte ich schon mal in dieser Tabelle zusammengefasst)

Besonders geht es mit um eine neue Quelle für das sehr leichte 11,5 g/m² (0.34 oz/sqyd) Cuben/Dyneema, aus dem ich vor einiger Zeit mal ein Tarp gebaut hatte und mit dem ich bisher gute (Langzeit-)Erfahrungen gemacht habe – auch was die "Robustheit" angeht. 

PS: generell scheint mir hier im Forum der Trend eher weg von Cuben/Dyneema zu gehen – dabei würde mich interessieren welche neuen/anderen Materialien ihr statt dessen so bevorzugt und einsetzt.

bearbeitet von SouthWest
Titel in Absprache mit dem TO geändert

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Bei ExTex gibts doch so ziemlich alles an Cuben was das Herz begehrt - auch das dünne 12g https://www.extremtextil.de/dyneema-sup-sup-composite-fabric-ehem-cuben-fiber-ct03e08-12g-qm.html zu Cuben-Typischen Preisen eben ;-) 

bearbeitet von backpackersimon

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vor 17 Minuten schrieb KlausD:

Heißt das, dass die Quellen für Cuben versiegen? Wenn ja, warum ist das so? 

Oder geht einfach beim MYOG der Trend in eine andere Richtung? Wenn ja, warum?

Der Preis von Cuben ist seit der Übernahme von CubicTech durch Dyneema eben ziemlich gestiegen und abgesehen von kleinen Tarps überwiegt der Nachteil des höheren Preises die Vorteile des Materials eben für viele. Es gibt auf fast allen Ebenen gleichwertige Alternativen zu niedrigeren Preisen. 

Kaufen kann man es aber nach wie vor bei genügend Shops (u.a. ExTex, DutchwareGear, RSBTR, ...). 

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@Matthias & @Andreas K. habt ihr denn überhaupt mal Erfahrung mit 12g Cuben gemacht, seiner Verarbeitung und praktischen Nutzung?

Ich habe mir nach @micha90's Anleitung ein Tarp aus 12g Cuben genäht und geklebt. Zpacks bietet ja auch eines aus dem Material an.

Dieses nutze ich jetzt schon mehrere Touren und habe auch Erfahrungen bei starkem Wind, Schnee und Regen sammeln können. Das Material fühlt sich sehr filigran an, ist aber viel robuster als man denken könnte. Das Tarp macht was es soll, ich brauch kein anderes (schwereres) dazu.

Was genau man sonst noch so mit 12g Cuben machen könnte?  Ein Regenkilt zum Beispiel, einen Biwi-Sack (Unterseite), Regenponcho, etc. man muss eben (sehr) gut aufpassen wo und wie man dann mit den Gegenständen umgeht > Skills eben… ;-)

bearbeitet von eric

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vor 4 Stunden schrieb Andreas K.:

Nein, die Jacke ist ja aus dem viel "schwereren" 19g Cuben gemacht! :shock: 

Solche "UH-Auswüchse" habe ich wirklich nicht im Sinn! ;-)

bearbeitet von eric

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vor 9 Minuten schrieb eric:

Skills eben…

Freut mich, dass Du diese offenkundig besitzt.

Ich habe bisher die robustere 19 g/m² Cuben Variante zu Tarps und Pyramiden verarbeitet und ich würde das Material nicht uneingeschränkt empfehlen. Ganz im Gegenteil, ich würde sogar davon abraten.

Cuben ist für Segel entwickelt. Also große Flächen die nicht gefaltet oder geknickt werden. Dafür ist das Material auch gut...

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vor 26 Minuten schrieb Andreas K.:

Freut mich, dass Du diese offenkundig besitzt.

Ich habe bisher die robustere 19 g/m² Cuben Variante zu Tarps und Pyramiden verarbeitet und ich würde das Material nicht uneingeschränkt empfehlen. Ganz im Gegenteil, ich würde sogar davon abraten.

Cuben ist für Segel entwickelt. Also große Flächen die nicht gefaltet oder geknickt werden. Dafür ist das Material auch gut...

Alternative, welche auch kein Wasser zieht?

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Naja, auch Segel bleiben nicht die ganze Zeit am Mast und werden dann auch zusammen gerafft, denke schon das das Cuben dafür ausgelegt ist, wichtig ist halt das bei der Tarpkonstruktion die Kräfte gut in die Fläche eingeleitet werden, zb. mit Stufenweise 3lagigen Verstärkungen wie sie auch im Segelsport verwendet werden.

@Andi wie sehen denn deine Konkreten negativen Erfahrungen mit Cuben aus?

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Ich denke man muss unterscheiden zwischen Tarps aus nur einer Bahnbreite Cuben und mehrteiligen Tarps. Erstere haben naturgemäß weniger Schwachstellen wie Verbindungsnähte oder -klebungen. Die Abriebsfestigkeit ist natürlich in beiden Fällen gleich.

Meine Erfahrungen stützen sich allesamt auf das 19 g/m² Cuben, verarbeitet zu zwei mehrteiligen Tarps und einer Pyramide. Die Teile kamen von mir genutzt auch nie auf Tour zum Einsatz, da sich erste Verschleißerscheinung bereits direkt nach der Herstellung gezeigt haben. Ich persönlich traue dem Material schlichtweg keine ernsthafteren Bedingungen zu!
Zudem finde ich das Packmaß von Cuben nicht sonderlich gut.

Alles in allem empfinde ich das Material für die gebotene Leistung als zu teuer. Ich teile also den Hype um CF nicht und greife lieber zu günstigeren und bewährten Stoffen.

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vor 44 Minuten schrieb Andreas K.:

Meine Erfahrungen stützen sich allesamt auf das 19 g/m² Cuben, verarbeitet zu zwei mehrteiligen Tarps und einer Pyramide. Die Teile kamen von mir genutzt auch nie auf Tour zum Einsatz, da sich erste Verschleißerscheinung bereits direkt nach der Herstellung gezeigt haben. Ich persönlich traue dem Material schlichtweg keine ernsthafteren Bedingungen zu!

Dann hast Du also bisher keinerlei praktische Erfahrungen mit der längeren Nutzung von 19g Cuben auf Tour gemacht, aber traust dem Material keine ernsthaftere Bedingungen zu? (Was auch immer Du jetzt unter "ernsthaft" verstehst)

Sorry aber das scheint mir dann doch ein klassischer Fall von "Schere im Kopf zu sein"!

Mich würden dann aber mal die Erfahrungen von anderen Nutzern hier im Forum interessieren, die wie ICH Erfahrungen mir der Nutzung von 12/19g Cuben (im praktischen Einsatz auf Tour) gemacht haben, und die nicht bloß Mutmaßungen anstellen!

bearbeitet von eric

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vor 9 Stunden schrieb eric:

@Matthias & @Andreas K. habt ihr denn überhaupt mal Erfahrung mit 12g Cuben gemacht, seiner Verarbeitung und praktischen Nutzung?

man muss eben (sehr) gut aufpassen wo und wie man dann mit den Gegenständen umgeht > Skills eben… ;-)

 

Das ist echt witzig! 

Bitte erzähle mir mehr über deine skills! 

Irgendwo auf meiner Seite findest du Fotos vom besagten Material und wie es nach 5 Wochen dauernutzung aussieht.

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vor 10 Minuten schrieb eric:

Sorry aber das scheint mir dann doch ein klassischer Fall von Schere im Kopf zu sein!

 

Wenn Du meinst...  Ich will Dir Deine Illusionen nicht nehmen. jeder hat halt seine Vorlieben und Erfahrungen. Meine sind MYOGen mit den unterschiedlichsten Materialien und die Verwendungen der Produkte daraus vorzugsweise auf Alpentouren.

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Gerade eben schrieb Matthias:

Irgendwo auf meiner Seite findest du Fotos vom besagten Material und wie es nach 5 Wochen dauernutzung aussieht.

Von welcher Materialstärke sprichst denn Du bitte? 12 oder 19g Cuben? Die Fotos würde ich gerne sehen!

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Jetzt habe ich mich doch noch erbarmt und ja es ist definitv stärker als 12 oder 19 :)

MLD Stuffsacks (so gut wie keine Bodenberührung) und da will mir jemand sagen das sich das 12g als Boden für ein Bivy eignet? 

-> Der Artikel aus 2011: https://photo.matthiaskodym.com/wordpress3/blog/2011/09/25/pct-gear-reflections/

(Das Superlight Bivy mit dem Silfloor verwende ich immer noch )

dsc01265.jpg

 

dsc01267.jpg

bearbeitet von Matthias

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vor 15 Minuten schrieb Andreas K.:

BTW: das 12 g/m² CF ist bestimmt viel stabiler als das mit 19 g/m² ;)

Verstehe ich jetzt nicht – es ist doch klar, dass das 19 g/m² Cuben stärker als 12 g/m²  Cuben ist!

OT: BTW von jemandem der in diesem Forum AUCH als Moderator auftritt würde ich mir irgendwie konstruktivere Einlassungen wünschen… 

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vor 12 Minuten schrieb eric:

OT: BTW von jemandem der in diesem Forum AUCH als Moderator auftritt würde ich mir irgendwie konstruktivere Einlassungen wünschen… 

OT: Zur Kenntnis genommen. Neben meiner Moderatorentätigkeit bin ich aber auch noch normaler Nutzer, also durchaus Jemand der anderen nicht nur nach dem Mund redet, sondern seine eigene Meinung vertritt. Mit sowas wirst Du also leben müssen.
Meine Einlassung beruhte auf Deinem vehementen Nachfragen (rein rhetorischer Natur meiner Einschätzung nach), ob die Erfahrungen mit 12 oder 19 g/m² stattfanden. Die Erfahrungen beruhten auf der 19 g/m² Version bzw. noch stabiler, und daraus wird doch wohl klar, dass das 12 g/m² Material nicht stärker sein kann. Also schon eine ernstzunehmende Vergleichsbasis. Das Du Dir jetzt Dein Material schönredest hingegen, ist doch sehr subjektiv - Aber ok, wenn Du damit zufrieden bist ist doch alles gut! Viele Menschen, viele Meinungen...

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    • Von einar46
      @wilbo: Interessantes Projekt, bitte berichte!
      So hat es ein Forumsteilnehmer in einem anderen Thread geäußert, wo ich nach geeigneten Reißverschlüssen für eine MYOG-Regenjacke gefragt habe.
      Idee
      Da meine Regenjacke von zpacks (Vertice Rain Jacket) nach 2 Jahren intensiver Nutzung und mehrmaliger Imprägnierung nicht mehr richtig dicht ist, habe ich lange überlegt, ob ich mich nicht einmal an einer Regenjacke (MYOG-Projekt 3) versuchen sollte.
      Angestachelt durch die vielen hervorragenden MYOG-Projekte hier im Forum, bin ich dann  zur Tat geschritten.
      Vorbereitung
      Durch Zufall bin ich auf der Internet-Seite von extremtextil über ein Projekt gestolpert, in dem eine Regenjacke aus DCF (Cuben) nur durch kleben angefertigt wurde. Sofort war ich „angefixt“. Durch das Kleben konnte ich das Nähen weitestgehend vermeiden. So war der Plan.
      Ein zweiter Zufall hier im Forum hat mich über einen Thread stolpern lassen, wo ein bestimmtes atmungsaktives DCF-Gewebe (Dyneema® Composite Fabric, atmungsaktiv m. ePTFE-Membran, CTB1B3-1.0/H2 I, 40g/qm) eine Rolle gespielt hat. Obwohl ich die Atmungsaktivität von Materialien kritisch sehe, schien mir das Material für eine Regenjacke geeignet zu sein.
      Jetzt hatte ich die Art der Verarbeitung und das Material geklärt.
      Weil ich nicht sofort mit dem teuren DCF-Material loslegen wollte, habe ich mir noch „billigeres“ DCF von extremtextil besorgt. Mit diesem Material habe ich DCF-Beutel (MYOG-Projekt 1) verschiedener Größen angefertigt. Ich verstaue zusammengehörende Ausrüstungsgegenstände (Quilt, Kleidung, Hygiene, Medizin usw) gerne in Beuteln. Dadurch habe ich sehr schnell Zugriff auf bestimmte Ausrüstungsgegenstände und muss nicht ewig im Rucksack rumsuchen. Diese Beutel waren bisher aus einem Netzgewebe (zB Cocoon). Nach und nach habe ich alle Netzbeutel durch leichtere DCF-Beutel ersetzt. Bei der „Massenproduktion“ der einfachen DCF-Beutel habe ich viel über den Umgang mit dem DCF-Transferklebeband gelernt.
      Dann habe ich mich an ein filigraneres Projekt herangetastet. Ich habe mir eine DCF-Geldbörse (MYOG-Projekt 2) für Karten, Scheine und Münzen angefertigt. In diesem Projekt kam es vor allem auf eine saubere Klebetechnik auf kleinstem Raum an. Die Geldbörse (19 g) hatte ich schon im Oktober/November 2019 auf meiner 1200-km-Tour auf dem Jakobsweg Camino de Levante in Spanien im Einsatz. Dort hat sie sich sehr gut bewährt. Alles hat gehalten, nichts ist kaputt gegangen.
      Jetzt hatte ich eine ganze Menge an Erfahrung in der Verarbeitungstechnik (Klebetechnik) gesammelt.
      Es fehlte nur noch ein Schnittmuster. Dann konnte es losgehen.
      Als Schnittmuster habe ich mich nach einer intensiven Recherche im Internet für die Herrenjacke „Fehmarn“ von Farbenmix entschieden (siehe Bild 1).

      Bild 1: Schnittmuster
      Dabei wollte ich zusätzlich auf die Ärmelbündchen, die Taschen und den durchgehenden Reißverschluss verzichten.
      Um mir ein Bild von den Größenverhältnissen zu machen und um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich meine 3 Kleidungsschichten (1=T-Shirt (Merino), 2=dünner langärmliger Pullover (Merino), 3=dicker langärmliger Cumulus Climalite KuFa-Pullover) im Extremfall unter einer Regenjacke der Größe XXL (selber trage ich in der Regel XL) „machen“, habe ich mir ein „Vorserienmodell“ aus stabilen Plastiksäcken aus dem Baumarkt gebastelt. Das Modell habe ich ohne Ärmel angefertigt und nur grob mit einem Tacker „zusammengetackert“.
      Beim Test hatte ich alle Kleidungsschichten an. Überrascht musste ich feststellen, dass es trotz des XXL-Modells relativ eng in der Test-Regenjacke zuging. Die Bewegungsfreiheit war nicht berauschend. Dann habe ich mich entschieden trotzdem das XXL-Modell zu nehmen, mehr war in dem Schnittmuster eh nicht abgebildet. Aber statt der Nahtzugabe von 1 cm, habe ich eine Nahtzugabe von 2 cm zu gewählt. Was das schneidertechnisch für Auswirkungen haben könnte, war mir nicht klar. Auch meine Frau konnte mir da nicht weiterhelfen. Ich habe mir dadurch einfach etwas mehr Bewegungsfreiheit versprochen.
      Die Vorbereitungen waren jetzt abgeschlossen. Der Plan war in groben Zügen klar. Irgendwo habe ich dann noch eine Fotoanleitung (PDF-Datei) aufgetrieben, wo für mich als absoluten Schneider-Laien zu erkennen war, wie ich anfangen muss.
      Go - „Vorwärts immer, rückwärts nimmer“ (frei nach E.Honecker)
      Dann habe ich das Schnittmuster hergenommen und dass XXL-Modell ausgeschnitten. Die von mir verwendeten Teile sind im Bild 2 zu sehen.

      Bild 2: Einzelteile in Position
      In dem Bild habe ich die Einzelteile so positioniert, wie sie ungefähr zusammengefügt werden müssen.
      1   = eine Hälfte des Vorderteils
      2   = eine Hälfte des Rückenteils
      3   = eine Hälfte der Schulterpasse
      6   = ein Arm
      10 = eine Seite der Kapuze
      11 = Mittelstreifen der Kapuze
      Schei.e! Als ich die ausgelegten Teile des Schnittmusters von oben betrachtet habe, wurde mir mit einem Schlag bewusst, was mir bevorstand. Kurven, teilweise schlimmer als bei der Alpenetappe der Tour de France hoch nach Alp d’Huez. Kurzfristig habe ich daran gedacht das Projekt zu den Akten zu legen. Kurven über Kurven, speziell die Armanschlüsse, schienen für mich auf den ersten Blick in der Klebevariante nicht vernünftig lösbar zu sein.
      Erstmal habe ich das Projekt zur Seite gelegt und überlegt, was ich mache. Nach ein paar Tagen des Grübelns und nach der Aufmunterung durch meine Frau war mein Ehrgeiz wieder erwacht.
      Dann habe ich die Teile mit der Nahtzugabe von 2 cm angezeichnet und ausgeschnitten. Bei den Teilen 1(=Vorderteil), 2(=Rückenteil), 3(=Schulterpasse), 6(=Arm) und 10(=Kapuze) habe ich das DCF-Material doppelt gelegt, weil diese Teile symmetrisch sind.
      Im Bild 3 ist zu sehen, dass ich die Ärmel ab der Mitte etwas breiter habe auslaufen lassen. Zusätzlich habe ich die Länge der Ärmelbündchen dazugegeben. Die wollte ich ja nicht haben.

      Bild 3: Arm verlaengert und verbreitert
      Ich habe lange überlegt und auch getestet, wie ich eine stabile Klebeverbindung herstellen kann. Dass es gehen muss, hat das MYOG-Projekt auf der Internetseite von extremtextil gezeigt. „Normales“ DCF hat einen etwas anderen Aufbau als das atmungsaktive DCF-Material. Bei Klebeversuchen habe ich festgestellt, dass die „weiße“ Membran-Innenseite, nicht besonders stabil ist. Die Klebeverbindung, Außenseite auf Innenseite und umgekehrt, ließ sich relativ leicht lösen. Das kannte ich von „normalem“ DCF aus meinen Test-MYOG-Projekten 1 und 2 so nicht. Mit der Außenseite, der „grau-weißen“ Seite, also Außenseite auf Außenseite, war die Klebeverbindung stabiler, aber für meine Begriffe auch nicht optimal (siehe Zugtest weiter unten).
      In den Bildern 4, 5 und 6 ist an Mustern zu sehen, wie ich letztendlich eine Klebeverbindung, Außenseite auf Außenseite, hergestellt habe.
      Zuerst habe ich die Außenseite (grau-weiß) in der Breite des DCF-Transferklebebandes (10 mm) in Richtung der Innenseite (weiß) gefaltet. Das DCF-Transferklebeband habe ich dann sozusagen auf einer gefalteten Außenseite aufgebracht und mit der anderen, ebenfalls gefalteten, Außenseite verklebt. Auf der Innenseite des DCF-Musters entsteht dann ein Steg, wie er im Bild 4 zu sehen ist.

      Bild 4: Klebeverbindung 1
      Diesen Steg lege ich dann in eine bestimmte Richtung um. In welche Richtung ich das mache, erkläre ich in einem späteren Bild. Im Bild 5 ist dieser teilweise umgelegte Steg zu sehen.

      Bild 5: Klebeverbindung 2
      Zum Abschluss einer Klebeverbindung überklebe ich den umgelegten Steg mit DCF-Reparaturklebeband (Dyneema® Composite Fabric (ehem. Cuben Fiber), Reparaturklebeband, 25mm). Das ist im Bild 6 zu sehen. Bei einer Breite des Steges von 10 mm (, wenn ich genau klebe, was mir nicht immer durchgehend gelungen ist) und einer Breite von 25 mm des DCF-Reparaturklebebandes, überlappt das DCF-Reparaturklebeband den Steg auf beiden Seiten mit 7-8 mm. Dadurch geht das DCF-Reparaturklebeband nicht nur eine Verbindung mit dem Steg ein, sondern auch mit der Innenseite des DCF-Materials. Der „glänzende“ Bereich im Bild 6 ist das DCF-Reparaturklebeband. Man sieht schön, wie es über der Verklebung liegt und auch noch rechts und links von der Verklebung Kontakt mit der Innenseite des DCF-Materials hat.

      Bild 6: Klebeverbindung 3
      Alle Stege auf der Innenseite habe ich zusätzlich mit DCF-Reparaturklebeband überklebt. Das hat das Gewicht der Regenjacke gehörig in die Höhe geschraubt. Am Schluss meines Berichts gehe ich noch auf das Gewicht der Regenjacke ein und welche Rolle das „reichlich“ verklebte DCF-Reparaturklebeband dabei gespielt hat.
      Warum habe ich das getan?
      Der erste Grund ist das negative Ergebnis eines Zugtests der Klebeverbindung.
      Bei Zugtests der Verklebung ohne DCF-Reparaturklebeband auf der Innenseite konnte ich die Verklebung unter mäßiger Kraftanstrengung lösen. Das ist mir auch mehrere Tage später gelungen. Dann habe ich den Steg auf der Innenseite umgelegt und mit DCF-Reparaturklebeband überklebt. Bei dem sofort anschließenden Zugtest ist es mir trotz äußerster Kraftanstrengung nicht mehr gelungen die Klebeverbindung zu lösen. Das DCF-Reparaturklebeband hat offenbar für eine Zugentlastung des Stegs gesorgt.
      Bleibt die Frage, ob solche extremen Zugbelastungen, wie ich sie simuliert habe, bei einer Regenjacke auftreten können.
      Den zweiten Grund für die Benutzung des DCF-Reparaturklebebandes auf der Innenseite des DCF-Materials erkläre ich etwas später.
      Zuerst habe ich die Schulterpasse (Teil 3) mit dem Rückenteil (Teil 2) verklebt. Das war kein Problem, weil die zu verklebenden Seitenkanten gerade waren. Anschließend habe ich das Vorderteil (Teil 1) an die Schulterpasse angeklebt. Alle Stege auf der Innenseite habe ich umgelegt und mit DCF-Reparaturklebeband überklebt.
      Jetzt habe ich mich an das erste „Kurventeil“, den rechten Arm, herangewagt. An den einzelnen Teilen sind Markierungen (Pfeile), die ich vom Schnittmuster auf das DCF-Material übertragen habe. Im Bild 7 ist ein solcher Pfeil zu sehen. Der Arm, das Teil unten im Bild 7, muss mit dem Teil oben genau an der Pfeilposition angeklebt werden.

      Bild 7: Markierungen
       
      Zusätzlich habe ich in regelmäßigen Abständen das gefaltete DCF-Material eingeschnitten, damit ich besser um die „Kurve“ komme. Die Einschnitte habe ich nur an dem Teil gemacht, das ich vorher aus den Teilen 1 (=Vorderteil), 2 (=Rückenteil) und 3 (=Schulterpasse) zusammengeklebt hatte.  
      Die Bilder 8, 9 und 10 zeigen das Kleben eines solchen „eingeschnittenen“ Teiles.
      Bild 8 zeigt das aufgebrachte DCF-Transferklebeband.

      Bild 8: Einschnitt mit DCF-Transferklebeband
      Bild 9 zeigt den Beginn des Ablösens der Schutzschicht vom DCF-Transferklebeband. Genau an dieser Stelle sollte die Schutzschicht vom DCF-Transferklebeband abgezogen werden. Macht man das an einer anderen Stelle, richtet sich die umgeknickte Kante wieder auf und kann nur unter großen Schwierigkeiten verklebt werden. Im Notfall muss man den Kleber mit den Finger berühren und die umgeknickte Kante wieder „flachlegen“ (Ha, der Ausdruck gefällt mir).

      Bild 9: Ablösen der Schutzschicht vom DCF-Transferklebeband
      Bild 10 zeigt den verklebten Steg an dieser Stelle.

      Bild 10: Verklebter Steg mit Markierungen
      Bild 11 zeigt einen Steg, der einige Falten enthält. Diese Falten entstehen,
      -wenn nicht sauber geklebt wird oder
      -wenn die Einschnitte zu weit auseinanderliegen oder
      -wenn es „krass“ um die Kurve geht.
      Die Abstände zwischen den Einschnitten habe ich aber absichtlich etwas größer gewählt, weil ich keine 1 cm- oder 2 cm-Stücke kleben wollte. Da wäre ich zwar besser um die „Kurven“ gekommen, aber das war mir zu viel „Fummel“-Arbeit. Nach dem Verkleben der Arme habe ich besonders faltige Stellen an den Stegen mit etwas Kraftaufwand „glattgezogen“.  
      Das mit den Falten hat mich aber weniger gestört, weil die meisten Falten innen liegen. Die Optik des DCF-Materials geht nach längerer Nutzung eh in einen „Knitterlook“ über, der angeblich die Eigenschaften von DCF nicht beeinträchtigen soll. Ich habe einige Ausrüstungsgegenstände aus DCF, die durch die jahrelange Nutzung genau diesen Knitterlook aufweisen. Einen Verlust von bestimmten Eigenschaften (zB Wasserdichtheit) konnte ich noch nicht feststellen.

      Bild 11: Verklebter Steg mit Falten
      Bild 12 zeigt ein weiteres Problem, ein kleines Loch, das entstehen kann,
      -wenn unsauber eingeschnitten wird oder
      -wenn die Einschnitte unsauber verklebt werden.

      Bild 12: Verklebter Steg mit Loch
      Genau dieses Loch ist der zweite Grund für die Verwendung des DCF-Reparaturklebebandes auf der Innenseite der Regenjacke. Um die Regenjacke an dieser Stelle trotz unsauberen Arbeitens dicht zu bekommen, lege ich den Steg einfach in Richtung des eingeschnittenen Teils um (siehe Bild 13 und 14) und überklebe ihn mit dem DCF-Reparaturklebeband.

      Bild 13: Umgelegter Steg

      Bild 14: Verklebter Steg wird mit DCF-Reparaturklebeband überklebt
      Mit dem 2.Arm bin ich ebenso verfahren.
      Das Ergebnis der für mich sehr komplizierten „Armoperation“ ist im Bild 15 zu sehen.

      Bild 15: Die Arme sind endlich dran
      Die Ärmel sind angeklebt, aber noch nicht geschlossen. Bevor ich die Arme schließen und das Vorderteil mit dem Rückenteil verbinden konnte, musste ich mir überlegen, was ich mit den Ärmelabschlüssen machen wollte.
      Ein Gedanke war eine elastische Kordel einzuziehen, wie es an vielen Regenjacken zu sehen ist. Ein anderer Gedanke war das Annähen eines Klettbandes, was auch oft Verwendung findet. Beide Varianten würden mir einen variablen und einigermaßen wasserdichten Abschluss gewähren.
      Da ich auch bei Minusgraden keine Handschuhe trage, die unter die Ärmel passen müssten, war ein variabler Ärmelabschluss eigentlich nicht unbedingt erforderlich. Deshalb habe ich mich entschieden für den Ärmelabschluss einfache Kam-Snaps zu verwenden. Das war für mich die einfachste Variante mit dem geringsten Aufwand.
      In den Bildern 16 und 17 ist zu sehen, wie ich den Ärmelabschluss einmal umklappe und verklebe und anschließend dann mit DCF-Reparaturklebeband auf der Innenseite verstärke.

      Bild 16: Armabschluss mit DCF-Transferklebeband

      Bild 17: Armabschluss mit DCF-Reparaturklebeband verstärkt
      In den Bildern 18 und 19 ist zu sehen, wie die Kam-Snaps angebracht werden.

      Bild 18: Armbund mit geöffneten Kam-Snaps

      Bild 19: Armbund mit geschlossenen Kam-Snaps
      Die Position der Kam-Snaps an den Ärmelabschlüssen habe ich durch ausprobieren bestimmt, so dass noch etwas „Luft“ zwischen Arm und Ärmel vorhanden ist.
      Jetzt habe ich das Vorderteil mit dem Hinterteil verklebt und gleichzeitig auch den dazugehörenden Arm. Auf der anderen Seite habe ich das auch getan. Das Ergebnis ist im Bild 20 zu sehen.

      Bild 20: Regenjacke nach Armverschluss
      Das Bild 21 zeigt im Gegenlicht die Verklebungen in der Breite (ca. 10 mm) des DCF-Transferklebebandes.

      Bild 21: Klebestellen im Gegenlichtbild
      Jetzt war die Kapuze an der Reihe. Bei der Kapuze habe ich mir überlegt, wie ich bei Regen und starken Winden einen festen Halt erreichen wollte. Bei meinen anderen Regenjacken wird das immer durch einen elastischen Kordelzug bewerkstelligt. Aber erstmal musste ich die 3 Teile der Kapuze verkleben. Dabei habe ich die Techniken verwendet, wie bei den anderen Teilen. In „Kurven“ habe ich das Seitenteil (Teil 10) eingeschnitten, wie bei den Armen, und dann das Seitenteil mit dem Mittelteil (Teil 11) verklebt. Mit dem anderen Seitenteil habe ich das ebenso gemacht.
      Jetzt habe ich im Vorderteil der Kapuze die Kante zweimal umgeklappt und verklebt. So ist ein Kanal für einen späteren Kordelzug entstanden. Leider habe ich von diesem Vorgang keine Bilder angefertigt.
      Zum Abschluss habe ich die Kapuze an den Torso der Regenjacke angeklebt. Dabei war es wichtig auf die Markierungen zu achten, damit die Kapuze genau in die Regenjacke eingepasst werden kann.
      Das Bild 22 zeigt die Regenjacke im fertig geklebten Zustand ohne den Reißverschluss.

      Bild 22: Regenjacke mit Kapuze und ohne Reißverschlss
      Jetzt war der Reißverschluss an der Reihe. Dafür habe ich mir Meterware (YKK AQUAGUARD 3C, Meterware, graphitgrau) nebst einem passenden Schieber von extremtextil besorgt. Den Reißverschluss habe ich auf die passende Länge zugeschnitten und oben und unten mit Metall-Endstücken versehen.
      Jetzt war die Frage: Wie befestige ich den Reißverschluss?
      Hier im Forum war die Meinung, dass es besser wäre den Reißverschluss wegen der zu erwartenden Schälbelastungen anzunähen.
      Also doch nähen.
      Dann habe wir, meine Frau und ich, versucht Probestücke des DCF-Materials mit einer einfachen Naht zu nähen. Nach ca. 1 Stunde haben wir entnervt aufgegeben. Es ist uns einfach nicht gelungen. Hier im Forum habe ich dann nach Problemen in MYOG-Nähprojekten gesucht und bin auf eine Menge von Kommentaren gestoßen, wo die unterschiedlichsten Probleme behandelt wurden. Einige habe ich auch bei unseren erfolglosen Versuchen vorgefunden, aber trotzdem habe ich das mit dem Nähen erstmal zur Seite gelegt.
      Dann habe ich mir überlegt, dass ich den Reißverschluss einfach mal einkleben könnte. Selbst wenn die Verklebung nicht richtig halten sollte, würde mir das später beim Nähen helfen, weil ich dadurch der provisorischen Befestigung des Reißverschlusses mit Stecknadeln aus dem Weg gehen würde.
      Also habe ich den Reißverschluss mit DCF-Transferklebeband eingeklebt. Schon bei der Verklebung habe ich festgestellt, dass die Klebeverbindung des Reißverschlusses mit dem DCF-Material erstaunlich stabil war. Zusätzlich habe ich auf der Innenseite den Reißverschluss mit dem DCF-Reparaturklebeband fixiert. Ein vorsichtiger Zugtest, den ich dann langsam immer weiter verstärkt habe, ergab die Erkenntnis, dass der Reißverschluss „bombenfest“ mit dem DCF-Material verbunden war. Ich war total überrascht.
      Das Bild 23 zeigt den „vorerst“ nur eingeklebten Reißverschluss.

      Bild 23: Regenjacke mit Reißverschluss
      Als letzte Arbeit habe ich das elastische Kordelband in die Kapuze eingefädelt, was im Bild 24 zu sehen ist.

      Bild 24: Regenjacke mit Kordelzug an der Kapuze
      Das Bild 25 zeigt das Endergebnis nach einem ersten Test in leichtem Regen.

      Bild 25: Das Kunstwerk ist fertig
      Gewicht
      Ich hatte ja schon angedeutet, dass das DCF-Reparaturklebeband das Gesamtgewicht der Regenjacke entscheidend beeinflusst hat. Hätte ich es nicht verwendet, würde die Regenjacke weniger als 100 g wiegen.
      DCF-Material (Stoff)                     75 g
      DCF-Reparaturklebeband und
      DCF-Transferkleber                      37 g
      Reißverschluss + Kordel             20 g
      Gesamt                                       132 g
      Das DCF-Material und den Reißverschluss habe ich exakt gewogen. Den Rest, das DCF-Reparaturklebeband und den DCF-Transferkleber (ohne Schutzschicht!!!), habe ich aus dem Gesamtgewicht der Regenjacke „herausgerechnet“. Dabei wird das Gewicht des DCF-Reparaturklebebandes den eigentlichen DCF-Transferkleber deutlich übersteigen.
      Fazit
      Den ersten Test im Regen und unter der Dusche hat die Regenjacke mit Bravour bestanden. Jetzt muss ich noch weitere Tests durchführen und prüfen, wie sich die Regenjacke im täglichen Alltag schlägt.
      Die Regenjacke macht wegen des DCF-Materials einen sehr „gebrechlichen“ Eindruck. Deshalb werde ich Tests mit dem Rucksack sehr vorsichtig angehen.
      Wenn das Problem mit dem Nähen des DCF-Materials gelöst ist, werde ich den Reißverschluss aus Sicherheitsgründen noch annähen. Man weiß ja nie…
      Ob ich das atmungsaktive DCF-Material nochmal verwenden würde?
      Ich kann es nicht genau sagen. Da bin ich zwiegespalten. Unschlagbar leicht ist es ja, wie in der obigen Rechnung zu sehen ist.
      Die nächsten Wochen müssen zeigen, was die Regenjacke kann…
       
    • Von JynSM
      Ich habe mal bei eBay einige Sachen bei Wild Sky Gear gekauft und bin recht angetan - von der Qualität und vom Service! Ich bestellte
      - 2 DCF dry bags (für den 350er Quilt und meinen 250er Underquilt von Cumulus )
      - einen kleinen DCF Sack für die Puffy Jacke,
      - eine kleine aber recht wasserfeste DCF Reissverschlusstasche (für Karten und Geld), und 
      - eine auf einfachen Zuruf (per Email) massangefertigte Tasche für die Querstreben meiner Ridgerunner.
       
      Qualität der Teile sieht echt gut aus, Service ist top und Preise sind fair. Anbei ein paar Bilder als Eindruck.
      Euch alles Gute und ein hoffentlich schönes Wochenende,
      Jyn


    • Von doman
      Vom Projekt des Rucksacks für meine Wintertour hatte ich noch ein etwa Din A 3 großes Stück DCF übrig und habe mir daraus kürzlich ein Portemonnaie geklebt, das ich hier vorstellen will. Normalerweise nutze ich ein Lederportemonnaie, das ich bisher auch auf meine Touren mitgenommen habe. Weil ich daran gewöhnt bin und es mir von der Form und Aufteilung her gut gefällt, habe ich mich auch bei der DCF-Neuerung daran orientiert. 

      Worauf es mir ankam war, dass ich 4 Karten unterbringen kann (Ausweis, Geld, Krankenversicherung und BahnCard) und dass es ein separates Kleingeldfach sowie die Möglichkeit, Scheine und Papiere zu verstauen gibt.
       

      Mit dem Ergebnis bin ich ziemlich zufrieden.

      Praktischerweise sehe ich jetzt immer gleich von außen, ob die Kasse noch was hergibt.

      Aber das Beste daran ist das Gewicht. Das leere Lederportemonnaie war eigentlich gar nicht so schwer:

      Aber die DCF-Börse bringt gerade einmal 10 % davon auf die Waage:

      90% Gewichtsersparnis! Ich wünschte mir, dass dieses Optimierungspotential für meine gesamte Ausrüstung bestünde...
       
       
       
    • Von ChristianS
      Hallo Gemeinde,
      nach meinem ersten 90 Grad Hängematten-Setup folgt hier nun die gewichtsoptimierte Version: (alle Bilder sind von mir) 

      Das Tarp:
      Das Tarp entstand hauptsächlich beim letzten MYOG-Treffen im Juni. Diesmal habe ich als Hauptmaterial das 19g/m² DCF gewählt, das es in schwarz eine Zeit lang bei Extremtextil im Angebot gab. Die Verstärkungen sind aus 100g/m² Hybrid-DCF, es lag noch vom letzten Rucksack ein wenig rum. Die Nähte sind als Doppelkappnaht ausgeführt und zusätzlich getaped. Der Schnitt wurde auf die DCF-Breite und den Bodenaufbau als Halbpyramide optimiert.

      Das Schnittmuster 

      Gewicht inclusive aller Leinen

      Verstärkungspunkt für Halbpyramidenaufbau 

      Abspannpunkt

      Bodenaufbau als Halbpyramide mit Beak
      to be continued
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