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Ultraleicht Trekking
gregoreasy

Einstieg ins Leichtwandern: Corfu Trail Ostern 2018

Empfohlene Beiträge

Am 13.3.2018 um 14:18 schrieb gregoreasy:

Klamotten als Kissen habe ich bisher so gemacht, war aber für mich als Seitenschläfer nie ganz ideal.

Hast du es denn schon einmal so probiert?

vor 2 Stunden schrieb gregoreasy:

Hat vielleicht jemand eine Idee, wie ich Satelliten-Bilder von googlemaps/-earth offline speichern kann?

Einfach einen Screenshot des Ausschnitts machen (Android, iOS).

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Das ist natürlich eine clevere Idee, löst für mich aber leider das Hauptproblem nicht: Ich habe kein Puffy, sondern eine Fleecejacke dabei, deren Falten mir nachts ins Gesicht drücken. Sauberer falten würde helfen, aber ich muss das Kissen öfter noch etwas zusammenstauchen, um die nötige Stützung zu erreichen, und dann ist es meist wieder unbequem. Nun hab ich das bisher zwar auch überlebt, aber ein echtes Kissen würde meinen Komfort doch deutlich erhöhen, so jedenfalls meine Hoffnung. Mit einer Daunenjacke sähe das wahrscheinlich anders aus. Die Anschaffung steht aber noch aus.

 

Danke auch für den Tipp, Screenshots zu machen. Zur Not würde es helfen, aber ein voll zoombares Satellitenbild wäre schon sehr praktisch und viel flexibler. Werde mich noch mal auf die Suche begeben, aber meine erste Recherche hat leider nichts ergeben. 

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Hm, ich war ja schon etliche Jahre nicht mehr auf Corfu, aber ich vermute mal, auch dort gibt es mittlerweile in fast jedem Dorf ein mobiles Internet, d.h. Du kannst Dein Kontigent an GB auch auf Corfu nützen. Dann geht das wahrscheinlich öfter mal sich auf Google Maps die Satellitenbilder anzusehen.

Vodafone Coverage Map

Kissen: Bei mir sinds Schuhe, darauf der Hut, darüber die locker zusammengerollte Jacke. Durch die Kapuze vom Schlafsack spüre ich die  eventuellen Falten nicht.

Gruß hikingharry

 

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Am 13.3.2018 um 09:28 schrieb der_ploepp:

Nebst einigen Einsparungen, die nur durch Neukauf zu bewerkstelligen sind (Rucksack, Matte, Schlafsack, Topf etc.) würde ich dir raten einen Spiritusbrenner selbst zu machen! Du sparst dir nicht nur den sauschweren Trangia, sondern auch den Cross Stand. Ich war mit dem folgenden mehr als zwei Monate unterwegs:

 


Aber egal welchen du mitnimmst, Windschutz nicht vergessen!
Ausserdem ist ein Topfdeckel aus Pappe und Alu auch schnell selbst gebaut!



Gesendet von iPhone mit Tapatalk

 

Ich wollte gerade noch meinen eben gebastelten Windschutz testen, da bin ich auf folgendes Problem mit dem Brenner gestoßen: Am Anfang läuft er gut, aber nach ein paar Minuten wird er immer stärker und die Flammen lecken seitlich am Topf hoch. Wenn ich den Topf runternehme, ist ein kleiner Alkoholfilm auf der Unterseite und brennt dort ab. Ich habe den Verdacht, dass sich bei Hitze die Düsen weiten, und dann mehr Gas ausströmt. Habe probiert, die Düsen zuzudrücken. Das hat es etwas verbessert, aber nach ein wenig warten: Gleiches Problem. Ist mir alles sehr suspekt. 

Irgendwelche Ideen, woran es liegen könnte? Tipps? Danke...

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Zum Dank für eure Mithilfe hier noch ein kurzer Tourbericht sowie ein kleines Gearreview:

Es war wirklich eine sehr schöne Tour, tolle (aber leider anfangs sehr windige) Strände, verwunschene Olivenhaine und stets herrliche Aussichten. Die Wegbeschilderung war tatsächlich manchmal miserabel, die Navigation per Telefon hat aber super funktioniert. Ein paar mal verlaufen habe ich mich trotzdem, vor allem am ersten Tag, als ich schlaftrunken von Kavos loswanderte, nur um am Nachmittag wieder dort zu landen (waren aber nur ca. 2km Umweg, der Weg macht tatsächlich beinahe einen Kreis). Das Wetter war bis auf zwei Nächte mit einigen Schauern perfekt, 18-20° und (fast zu viel) Sonne. Eine Woche vorher hätte das noch ganz anders ausgesehen... Ich kann den Weg nur empfehlen, die Insel fühlt sich manchmal an wie ein großer "Wanderspielplatz", denn es gibt eine schöne Entwicklung vom eher flachen Süden hoch zum bergigen Norden, und man kann sehr oft den bisher zurückgelegten Weg betrachten. Der Pantokrator war für mich ein schöner Schlusspunkt. Die Suche nach Schlafplatzen war sehr leicht, gerade weil die vielen Olivenhaine durch ihre Terassen ein reichhaltiges Angebot bereitstellen. In fast allen Fällen hatte ich super Aussichten von den Schlafplätzen. Wasser zu finden, war selten ein Problem, nur für die Etappe auf den Pantokrator musste ich wirklich 3L mitnehmen, um für die Nacht auf halber Höhe noch genug zu haben (bei Palies Sinies lässt es sich prima zelten). Auch Einkaufen war trotz der meist völlig verlassenen Touri-Städte nie ein Problem, ich bin meist mehrmals täglich in kleinen Dörfern an Supermärkten vorbeigekommen. 

Zur Ausrüstung:

Hosensetup: Hat sich bewährt. Die Running-Shorts waren sehr angenehm zum Laufen, die Tights erstaunlich warm und auch als Schlafwäsche bequem. Nur als ich einmal fast Sonnenbrand an den Beinen und kaum noch Sonnencreme hatte, war es nicht sehr angenehm, nachmittags bei Sonne in den Dingern zu gehen.

Wetterschutz: Das Forclaz-Fleece war ausreichend warm. Ich bin allerdings auch immer vor 21Uhr im Bett gewesen, es war also wahrscheinlich noch um die 13° warm. Die OR Helium HD habe ich nie als Regenschutz gebraucht (den Mülbeutel-Kilt dementsprechend auch nicht), als Windjacke war sie aber tauglich (an den ersten beiden Tagen brauchte ich sie am Strand bei Sonne, ~17°C und ~50-70km/h Gegenwind). Dank der Pitzips war das Klima unter der Jacke recht erträglich, viel wärmer hätte es aber nicht sein dürfen. Die Handschuhe waren überflüssig. Mütze und Halstuch waren in zwei etwas kühleren Nächten hilfreich, um die kalte Luft vom Gesicht fernzuhalten. Ich bin aber auch recht empfindlich.

Rucksack: Der Lightwave ist eigentlich super, aber: 1. war er nur etwas mehr als halb voll, 2. passt mir genau genommen die Rückenlänge nicht, 3. geht er nicht im Handgepäck mit. Werde mich daher demnächst auf die Suche nach Ersatz begeben, bin mir aber noch nicht sicher ob rahmenlos für mich infrage kommt. Wenn doch, wäre der Hyberg Attila ein heißer Kandidat.

Shelter: Das Lanshan ist auf dem Weg nach DE verschollen und wurde nun erneut verschickt, daher habe ich @Zippi's Ali-Trailstar mitgenommen (danke nochmal!). Ich habe das Tarp nur zweimal aufgebaut. Beim ersten Mal war alles super, beim zweiten Mal auf dem Berg habe ich mich nicht allzu geschickt angestellt beim Aufbau: Wegen des harten Bodens musste ich mir mit Steinen behelfen, und habe die Heringe als Anker verwendet. Dabei war ich wohl etwas zu optimistisch bei der Auswahl der Steine, und um 6Uhr morgens hat die gefühlt 1000ste Sturmböe zwei Heringe rausgerissen. Das Tarp ist "zum Glück" auf mich drauf  gefallen, so dass ich nicht gleich nass geworden bin vom leichten Regen. Ich habe es dann notdürftig am Boden beschwert und deutlich schwerere Steine gesucht, und die Leinen dann direkt um die Steine gebunden. Danach stand alles bombensicher, nur bin ich mir nicht sicher, ob die scharfen Kanten der Steinen den Leinen so gut tun. Vor der nächsten Tour steht da auf jeden Fall ein Skill-Upgrade an!
Die Entscheidung, keinen Mückenschutz mitzunehmen, war übrigens goldrichtig. Ein Einheimischer sagte mir, dass erst ungefähr ab Mai damit losgeht. Witzigerweise kam ich später durch einen recht sumpfigen Wald beim Korission See, da gab es schon ein paar. Ansonsten habe ich aber nur ungefähr drei gesehen, die mich dann wohl auch alle gestochen haben. Ein Innenzelt wäre daher überflüssig gewesen.
Das Polycro ist in der Tat erstaunlich haltbar, nur die Rutschigkeit ist recht nervig. In der ersten Nacht hatte ich ein leichtes Gefälle und bin bei jeder Bewegung mit der Matte aus dem Eingang heraus richtung Regen gerutscht. Ich denke mal, dass ein paar Streifen Silikon helfen würden?

Küche: Der Topf könnte kleiner sein. Der Dosenkocher hat die zwei Male, die ich auch wirklich gekocht habe, gut funktioniert, mit der Einschränkung, dass er zum Ende hin stärker wird. Löschen konnte ich ihn nicht, das Schätzen der benötigten Menge Alkohol ging aber gut. Den Alkohol habe ich übrigens in einer Apotheke an der ersten großen Kreuzung auf der Straße vom Flughafen weg ("Kerkiras Achiliou" laut gmaps) gefunden. Preis 9€ für einen knappen Viertelliter (trinkbar, 95%). An den Tankstellen daneben hat man mich nur fragend angeschaut. 
Meistens war ich aber einfach zu faul zum Kochen oder hatte zu wenig Wasser zum Spülen, weshalb ich teils nur einen Snack oder kalte Ramen-Nudeln gegessen habe. 

Hygiene: Wie schon erwähnt war ein kleines Döschen Sonnencreme zu wenig, ein Refill aber schnell erfragt. Die Outdoor-Seife habe ich nie benutzt, bis auf am letzten Tag, als ich morgens in Dasia am Strand einen Platz zum Übernachten gefunden hatte und mich vor der Stadtbesichtigung (Kerkira) ein bischen gründlicher waschen wollte. Insbesondere meine Haare hatten es nach 6 Tagen mit nur zwei mal im Meer Planschen und viel Schwitzen unter dem Hut (den ich ersetzen werde, weil nicht atmungsaktiv) dringend nötig, mit Seife gewaschen zu werden (Schande über mein Haupt ;-) ). Insofern war ich froh, welche dabei zu haben, auch wenn es sicher nicht ganz in Ordnung war, sie am Strand zu verwenden. Der viele Müll am Strand hatte wohl einen broken-windows-Effekt auf mich...
Das Vileda-Tuch hat mir an sich gut gefallen, nur etwas schneller trocknen könnte es meiner Meinung nach.

Sonstiges: Ich war froh, das Sitzpad mitgenommen zu haben. Nicht nur zum Sitzen, sondern auch als zusätlziche Stütze fürs Fleecepullover-Kissen, so dass ich das aufblasbare Kissen dann doch zu Hause lassen konnte und es auch nicht vermisst habe. 
Das Taschenmesser habe ich nicht verwendet (durch die Nagelschere war es aber m. E. dennoch sinnvoll, z. B. für den Fall einer Verletzung).
Die Powerbank mit 10.000mAh hat mich leider am 6. Tag hängen lassen: Mein Handy (Xperia Z1 compact) hat als Kamera und GPS-Ersatz pro Akkuladung ca. einen Tag gehalten (fast keine Internetnutzung, außer mal den Wetterbericht und "Mir geht's gut" nach Hause). 4 Ladungen waren also drin, eine habe ich noch aus der Powerbank einer anderen Wanderin bekommen. Am Abend des 5. Tages habe ich die PB dann noch in einem Restaurant geladen, wonach sie 2/4 Strichen anzeigte. Am mittag des 6. Tages waren dann leider trotzdem sowohl Handy als auch PB alle. Deshalb gibt's auch leider keine Gipfelfotos, und etwas mulmig war es mir ohne Strom auf dem Berg auch. Lohnt es sich über eine Solar-PB nachzudenken?
Achso, über die Karte aus Papier war aus obigem Grund natürlich froh!

Das ist soweit alles, was mir einfällt... Nein, halt, die Schuhe: Es sind die Merrell Moab 2 Ventilator geworden: Eigentlich war ich sehr zufrieden mit dem Komfort, aber schon am ersten Tag hat sich bei erstmaligem Felskontakt an zwei Stellen pro Schuh der Zehenschutz eingedellt (konnte ihn nicht dauerhaft zurückbiegen), so dass vom eigentlich großen Platzangebot vorne im Schuh nicht mehr viel übrig war. Zum Glück war es nicht so schlimm, dass ich nicht mehr weiterlaufen konnte, aber angenehm war es nicht. Außerdem löst sich nun nach ca. 160km vorne die Sohle ab. Das ganze ist also ein Fall für die Gewährleistung geworden, schade!

 

EDIT: Im Abschnitt Shelter Infos zu nicht vorhandenen Mücken ergänzt.

bearbeitet von gregoreasy

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Am 4/16/2018 um 13:24 schrieb gregoreasy:

Mein Handy (Xperia Z1 compact) hat als Kamera und GPS-Ersatz pro Akkuladung ca. einen Tag gehalten (fast keine Internetnutzung, außer mal den Wetterbericht und "Mir geht's gut" nach Hause).

Ich versetze meines (iPhone 6S) in den Stromsparmodus und in den Flight mode. GPS geht da trotzdem. So hält eine Ladung bis zu vier Tage.

bearbeitet von zeank

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vor 21 Stunden schrieb zeank:

Ich versetze meines (iPhone 6S) in den Stromsparmodus und in den Flight mode. GPS geht da trotzdem. So hält eine Ladung bis zu vier Tage.

So habe ich es auch gehandhabt. Ich habe das Handy halt einfach sehr häufig gebraucht, weil ich mich stellenweise gar nicht mehr auf die Beschilderung verlassen wollte, nachdem sie mich mehrfach in die falsche Richtung geschickt hatte. Ist also auch eine Besonderheit des Weges...

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Besten Dank, das sind genau die Infos, die ich brauche. Wenn die nächste Tour von mind. 5 Tagen ansteht, werde ich sicher darauf zurückgreifen.

Gestern habe ich übrigens bei meinem Sony Z1 Compact mal einen Factory-Reset durchgeführt, und die Akkulaufzeit hat sich gefühlt verdoppelt. Auch was die sonstige Nutzung angeht kann ich das jedem empfehlen, dessen Handy schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat (meins immerhin 4).

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