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Ultraleicht Trekking

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Hallo,

ich möchte im Juli auf den Colorado Trail. Von Denver aus starten und halt so weit, wie ich in vier Wochen schaffe, ohne dass es mich schafft.

Dazu habe ich in der nächsten Zeit einige Fragen:

Zelt: Ich hoffe, dort geht mein ZPack Solplex klar - oder ist der Weg, da z.T wohl recht hoch, zu sehr den Elementen ausgesetzt? Im vergangenen Sommer war ich ja bei stärkerem Wind und ohne Windschutz in Nordschweden nicht immer so glücklich damit, meine das Zelt aber auch inzwischen etwas besser zu kennen. Andererseits konnte ich dort auch auf Hütten ausweichen, diesen Sommer kann ich das nicht. Aber es sollte gehen, oder -- ist so schön leicht.

Was für eine Unterlage: reicht Polycro (also nur gegen Dreck auf der Unterseite, damit das Cuben länger hält und ich das Zelt nicht ständig saudreckig einpacken muss), oder sollte es etwas Durchstichfestes sein (Tyvec: Soft oder Hard-Structure?)

Schlafsack: Zur Verfügung stehen eigentlich nur zwei Optionen: Mein bewährter, geliebter WM Apache oder ein hier im Forum gekaufter, etwas modifizierter Cumulus Comforter 350, den ich aber noch genauer erproben muss (Befestigung...). Fragen dazu habe ich ggf. später. Erst mal damit spielen. Auf der sicheren Seite sollte ich aber mit beiden sein, oder?

Total am Schwimmen, da komplett unerfahren, bin ich beim Thema Offline-Karten und Elektronik. Ich nehme mein neues smartes Gerät (mein erstes!) mit und dazu wahrscheinlich, obwohl das vielen bestimmt hirnrissig erscheint, meinen Tolino. Auf beiden Teilen habe ich das Trail- und das Databook drauf (Tolino hat Strom für Wochen, Bücher lesen sich viel besser, kann aber keine Farbe; die Kartenausschnitte aus dem Trailbook sind dort nicht wirklich gut zu lesen, dafür ist der Bildausschnitt größer). Dafür will ich auf den Garmin verzichten; was ich brauche, sollte das neue Gerät können, wenn ich es richtig füttere.

So, das reicht erst mal: Zelt, Unterlage und Karten.

bearbeitet von cafeconleche
Rechtschreibung

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Ach ja, ich nehme das Gatewood Cape, Solplex sollte also reichen. Polycro Unterlage oder ganz weglassen.

Habe ein 10°F EE Quilt + Seideninlett. Nachts kann es in Colorados Bergen recht kalt werden.

In Sachen Karten gibt's für mich nur eine Wahl: die Colorado Trail App von Guthook/Atlas Guides - gibt's im Playstore und ist jeden Cent Wert (hatte die letztes Jahr auf PCT, CDT und AT dabei und war sehr zufrieden).

bearbeitet von Rtwhiker
Ergänzung

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Hallo,

hier in aller Kürze unsere Erfahrungen - mehr unter https://happyhiker.de/tag/colorado-trail/

Zelt: Sollte passen - mit dem Teil laufen andere auch den CDT und der verläuft ja zum großen Teil parallel. Untergrund: Meist Waldboden, viele Nadeln. Pass ein wenig bei der Wahl des Platzes auf (wenn Du eine Wahl hast) - wir haben ein mal gepennt und hatten dann beim Gewitter 4 cm Wasser unterm Zelt ;-)

Schlafsack: Rtwhiker hat völlig recht - tu dir selbst einen Gefallen und nimm den WM Apache. Frost ist im Bereich der Baumgrenze keine Seltenheit (Wasserfilter mit ins Zelt / ggf. auch mal in den Schlafsack!). Zudem wirst Du öfters auch mal unterhalb von Pässen campieren, wo es dann auch entsprechend windig sein kann (komplett zugefrorene Apsis etc.). Wir waren beide mit älteren WM Versalite unterwegs - für mich hatte der noch Reserven. Meine Liebste schlief öfters mit zusätzlicher Daunenjacke (MH Ghost Whisperer), hat aber nie gefroren.

Karten / Elektronik: Der Weg ist ganz gut gekennzeichnet und das Wegenetz nicht so verwirrend dicht wie hierzulande. Wir hatten zur Navigation nur ein Android-Smartphone mit Locus Map Pro, Karten von Openandromaps.org und unseren GPX-Daten. Um Strom zu sparen, war stets der Flugmodus aktiviert. Nachschub für Smartphone, Kameras und Lampen lieferte ein 20000 mAh Akku (reichte locker).

Die Guthook-App hatten wir auch drauf - ich fand sie aber deutlich unübersichtlicher und die Zusatzinformationen beschränkten sich auf die ersten Teilstücke, wo man sie ohnehin kaum braucht. Zu den San Juans findest Du in der App dann schon gar nichts brauchbares mehr - hier waren das Databook und die Facebook-Gruppe deutlich hilfreicher.

Tolino: Spar dir die 170g Gewicht und lass ihn daheim. Pack ein paar Hörbücher auf dein Smartphone - wiegt nichts, braucht auch kaum Strom und funktioniert ebenfalls im Dunklen. Tagsüber läufst Du und abends wirst Du auch nicht lange lesen, denn am nächsten Tag solltest Du früh aufstehen, da ab mittags Monsum-Gewitter drohen. Und die Darstellung des Trail- und Databook ist im PDF-Viewer auf dem Smartphone ohnehin besser.

Stefan

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@bitblaster @RtwhikerDanke euch!

schade, dass der Quilt wohl zu leicht ist mit Comforttemperatur 2 Grad. Hatte ich schon befürcht. Dann wird es dafür wohl wirklich der Apache. Hat dann den Vorteil, dass ich das Vorjahressetup nicht groß ändern muss.

Sich widersprechende Navigationslösungen haben Nach- und den Vorteile. Kennst du, Rtwhiker, diesen Guthook Führer schon, oder schließt du von den anderen, nach denen du schon gewandert bist, auf diesen?

Deine Befestigung für den Comforter, @Stromfahrer, hab ich mir schon des öfteren angeguckt - beim Wintertreffen letztes Jahr und in deinem Video - ist ja auch pfiffig, aber der Vorbesitzer hat KamSnaps angebracht, entsprechend werde ich das eher modifiziert umsetzen und auch mal mit ZLite ausprobieren. Wird jetzt an Kurztouen erprobt.

 

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vor 6 Stunden schrieb bitblaster:

Tolino: Spar dir die 170g Gewicht und lass ihn daheim. Pack ein paar Hörbücher auf dein Smartphone - wiegt nichts, braucht auch kaum Strom und funktioniert ebenfalls im Dunklen.

Ein Tolino ist wirklich unglaublich sparsam... und natürlich ist das richtige Lesen ein anderes Erlebnis als das Hören. Ich nähme ihn mit.

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vor 13 Minuten schrieb cafeconleche:

der Vorbesitzer hat KamSnaps angebracht, entsprechend werde ich das eher modifiziert umsetzen und auch mal mit ZLite ausprobieren. Wird jetzt an Kurztouen erprobt.

TULF_TAR_Z-Lite_Sol_KAM-snaps1.thumb.jpg.093e086bb15d2e4f17d76c91dae2181e.jpgMein Vorschlag für die Z-Lite basiert ja ebenfalls auf KAMsnaps. (Die Z-Lite bietet m. E. nicht genug Querstabililtät für eine Lösung unter Spannung.). Wenn da schon KAMsnaps an dem Quilt sind, dann musst du ja nur noch vier (?) KAMsnaps durch die passenden Stellen der Z-Lite jagen. (Tipp: Da die üblichen Zangen nicht auf die Z-Lite passen: Das Stößel aus der Zange schrauben und mit Hämmerchen und Gefühl einen gezielten Schlag von Hand ansetzen. Probestückchen hilft.)

Ich habe meine Z-Lite zusätzlich mit KAMsnaps geteilt, so dass der kürzere Teil mit 4 Segmenten als Rückenpolster taugt, aber auch fest mit dem Rest verbunden werden kann. (Auf dem Foto sind am unteren Segmentstapel oben zwei von drei KAMsnaps für die Mattenverbindung erkennbar; am oberen Segmentstapel zwei, die am Fußende den Quilt fixieren.)

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@StromfahrerDanke dir! Ich kenn das Video. Habs wohl missverständlich ausgedrückt. An der Z-Lite will ich deine Version probieren, weiß aber noch nicht, wie mein alter Rücken, meine alte Schulter, meine alte Hüfte mit der Mtte klarkommt (ich denke: gut, wenn nicht, steht hier bald eine Matte zum Verkauf). An der kurzen Prolite erst mal modifiziert: Gummibänder mit den KamSnaps-Gegenstücken versehen müsste auch gehen. Wenn ich die Gummibänder schon annähen sollte, kann ich auch gleich das gute Knopflochgummi nehmen, falls ich doch auf die kleinen Knebelknöpfe umsteige. Falls ich noch Fragen habe, frag ich gern noch mal nach. Ist aber ab sofort hier OT, da mein Quilt  ja wohl zu dünn für den Colorado Trail ist, ich würde dann deinen Faden benutzen.

@martinfarrent @bitblaster Eine Tolino/Hörbücher-Diskussion ist einfach Geschmackssache (und ne 170-Gramm-Sache natürlich). Ich persönlich lese lieber auf einem größeren Bildschirm, denke auch an das Abwettern von Mittagsgewittern nach schnellem Zeltaufbau und mag Hörbücher nicht so gern. Entschieden, was mehr wiegt, habe ich noch nicht, aber durchaus eine Tendenz. Mal sehen, wo ich das einspare.

 

bearbeitet von cafeconleche
was rausgenommen, war schon beantwortet

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Ein Tolino ist wirklich unglaublich sparsam... und natürlich ist das richtige Lesen ein anderes Erlebnis als das Hören. Ich nähme ihn mit.
Schon klar, auf kleineren Touren ist mein Kobo auch oft dabei. Aber wir waren auch zu zweit auf dem CT und hätten somit auch 2 Ebook Reader mitschleppen müssen. Mit Hörbücher haben wir also gleich doppelt gespart und nach ein wenig Eingewöhnungszeit hat das auch ganz gut geklappt...

m. E. satte Gewichtsersparnis ohne nennenswerte Komforteinbuße... Das Ding wiegt immerhin mehr als das gesamte Kochset der meisten User hier - und daran optimiert fast jeder noch rum [emoji41]

Stefan

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vor 8 Stunden schrieb cafeconleche:

so unterschiedlich sind die Menschen: Auf Kurztour (und mit netter Begleitung natürlich) kann ich viel leichter auf Buchstaben verzichten

Letztlich nimmt wahrscheinlich fast jeder irgendwelche Gewichtssünden als Luxusgut mit auf Tour (bei uns ist's dann eher die Kamera). Sollte ja auch nur als Anregung dienen, denn anderswo strampelst Du dich weit mehr ab, um 170 g zu sparen.

Stefan

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Ich habe meine Z-Lite zusätzlich mit KAMsnaps geteilt, so dass der kürzere Teil mit 4 Segmenten als Rückenpolster taugt, aber auch fest mit dem Rest verbunden werden kann. (Auf dem Foto sind am unteren Segmentstapel oben zwei von drei KAMsnaps für die Mattenverbindung erkennbar; am oberen Segmentstapel zwei, die am Fußende den Quilt fixieren.)


Uh uh - wie lange ist denn die geteilte Lösung schon genutzt? Da reißt nichts ein oder geht wieder auf? Ist noch was als Verstärkung der zlite unter den snaps unterfüttert?
Ziere mich ja noch etwas...

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vor 1 Stunde schrieb questor:
Am 22.4.2018 um 19:52 schrieb Stromfahrer:
Ich habe meine Z-Lite zusätzlich mit KAMsnaps geteilt

Uh uh - wie lange ist denn die geteilte Lösung schon genutzt? Da reißt nichts ein oder geht wieder auf? Ist noch was als Verstärkung der zlite unter den snaps unterfüttert?

 

Kurzantwort: Ich würde das bei der nächsten Matte wieder so machen.

TULF_Jungleleopard_mat2quilt-conn_split_conn_detail.thumb.jpg.d0dfec7d16fa529b58020e4fd17cd429.jpgLangantwort: Du kannst nichts verlieren. Falls die KAMsnaps ausreißen (das kann man auch mit den Fingern herbreiführen), kannst du dieselbe Modifikation eine Vertiefung weiter wieder anbringen. Vor der gemeinsam mit @Mario294 gebastelten Aktion haben wir nen Muster probiert und fanden die Haltekraft durchaus ausreichend. Meine eigenen Auf-zu-auf-zu-auf-zu-Versuche waren ok (kein Schaden). Die Haltkräfte der KAMsnaps untereinander sind deutlich geringer als die Haltekraft im Material. Aber man sollte auch nicht völlig wild dran rumreißen.

Ich habe eine sehr leichte und große China-Matte sowie eine Z-Lite Sol so ausgestattet. Die Z-Lite ist etwas dichter, aber dünner in den Mulden, daher geben sich die beiden hinsichtlich der Ausrissfestigkeit nichts.

Beide Matten durchlaufen derzeit einen Langzeit-Härtetest:

  • Die China-Matte ist bei @ys76 als Baby-Unterlage im Einsatz. Das ist Mattenstresstest schlechthin. :-D
  • Die Z-Lite ist, wenn ich das richtig erinnere, seit 7 Tagen mit @JoSt auf dem PCT (oder wer hat die beim Hersttreffen ’17 noch einmal übernommen?)

(Wie immer bei meinen ständigen Ausrüstungsexperimenten: Nach Versuch und Erfahrungsaufbau verkauft. Faltmatten passen einfach nicht in 25-Liter-Rucksäcke, nicht in 32er und stören in 45ern.)

vor 45 Minuten schrieb cafeconleche:

Und sind die ganzen alternativen Falt-Matten ähnlich stabil ?

Meine zwei: Nach dem Kauf ja. Auf Dauer? Die Wette Jost gegen Baby läuft noch. :-D

Gute Vergleichsinfos zu Faltmatten enthält dieser Faden mit den unvergleichlichen Fotos von @wilbo.

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Falls jemand diesen Thread für die Vorbereitung nutzt: 

Ausrüstung:In puncto Zelt habe ich mich kurzfristig gegen das Gatewood Cape entschieden und stattdessen das Notch Solid mitgenommen. Das war für mich die 100% richtige Entscheidung, da es gerade bei den heftigen abendlichen Gewittern viel Splashback gab und ich im Gatewood nass geworden wäre. Die FroggToggs haben gute Dienste geleistet, Schirm ist aber ne Überlegung wert. Als bekennende Frostbeule war ich froh über meine x-therm!

Navigation:

Die Guthook/Atlasguide App war für mich perfekt und ist m.E. dem Guidebook haushoch überlegen. Dessen Nutzer fragten mich sehr oft: wie weit ist es noch bis zum Wasser/Strasse/Gipfel...? Ich wusste immer Bescheid und konnte es ihnen auf meinem Smartphone auf der Karte zeigen. Die Powerbank wog soviel wie das Buch, konnte aber auch meine Petzl Bindi laden :-D

Jerry Brown lief parallel zu mir und hat für ein Update 1200 Bilder von Wegpunkten gemacht, sodass die App jetzt noch besser werden dürfte. 

Zeitbudget/Organisation:

ich bin am 27. Juni in Waterton Canyon gestartet und war am 28. Juli in Durango (Durangos Hotels sind teuer!). Hatte 2 Zeros (Ruhetage) und habe keine Pakete verschickt, sondern immer vor Ort eingekauft, was super funktioniert hat. Denver: Uber von Littleton Mineral Station nach Waterton Canyon hat 16 Dollar gekostet.

Bei Fragen, gerne fragen. 8-)

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      Würde ich wieder nehmen (wenn auch mit Beak oÄ)!
      Aufstellstange: Die meiste Zeit habe ich tatsächlich einen Trekkingstock mit mir herum getragen. Meine Easton Alu Aufstellstange war viel zu flexibel um das Tarp bei Wind in Form zu halten. Alternativ wäre eine Carbon Stange von MLD eine gute Wahl gewesen (die hatte ich bestellt, dann aber doch nicht genutzt, da ich für den Gila-River den Trekkingstock behalten wollte und es mir zu doof war für die Paar Tage noch meine Ausrüstung zu ändern)
      Heringe: Für den Hauptabspannpunkt nutzte ich einen Easton Nano (der kurze mit ca 15cm). Die Easton Heringe sind deutlich stabiler als die klassischen V-Profile (daovn habe ich schon meherere verboben) und wiegen auch noch weniger. Für die anderen Punkte waren es 8 Titanheringe (3mm dick, ca 15cm lang) wovon einer als Backup gedacht war und bei Wind dazu diente meinen Schirm ebenfalls zu fixieren. In den ersten Wochen habe ich tatsächlich zwei oder drei verloren, so dass ich guten Gewissens den einen Extrahering mit herum trug.
      Würde ich genau so wieder nehmen.
      Unterlage: Klassisches Polycro. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht ganz genau erinnern ob ich zwei oder drei durchgelegen habe. Etwa zwei Wochen vor Schluss musste ich nochmal ein frisches aus der Bouncebox holen, da jemand mein (noch gutes) Poloycro für Müll gehalten und entsorgt hatte...
      Würde ich wieder nehmen, außer in New Mexico (hier wäre Tyvek oder sowas praktischer)
      Mückenschutz: Eigentlich nur ein riesiges Kopfnetz, dass sich auch über den Regenschirm spannen lässt. mit ca 100g durchaus tragbar, wurde nur für Montana genutzt. Die Mücken waren eigentlich echt moderat, bis auf einen Abschnitt (Leadore -> Lima) wo wir zwei oder drei Tage von beißenden Fliegen heimgesucht wurden. Das war der einzige Abschnitt, in dem das Mückennetz auch beim laufen genutzt wurde (und mich definitiv vor dem Wahnsinn gerettet hat!). Das Gute Stück wurde nach kurzer Zeit "BugDome" getauft.

      links: überraschender Schneesturm über Nacht; rechts: der BugDome im Einsatz
      Schlafen:
      Quilt: Custom Cumulus auf Basis des 450. Extralang und mit 30g Overfill in der Beingegend wiegt das Teil geschlagene 720g, wobei ich aber kein Gramm Daune missen wollte (Insgesamt sind es ca 510g Daune!). Die Nächte waren deutlich öfter kalt und definitiv auch kälter als auf dem PCT. In Colorado hatte ich einige Nächte in denen es ganz schön frisch war und ich trotz voller Bekleidung ein wenig frieren musste. Genaue Temperaturen kann ich nicht nennen, geschätzt aber minimal -10°C.
      Isomatte: Das leidige Thema für mich, denn ein Optimum habe ich noch nicht gefunden. Losgezogen bin ich mit einer 5mm EVA (120cm lang, 124g) die an sich OK ist, aber von der Isolationsleistung einfach bald an ihre Grenzen stößt. Nach einiger Zeit wurde diese gegen eine Nunataak Schaummatte ausgetauscht, die zumindest von den Daten & Optik identisch mit der GG Nightlight zu sein scheint, aber im Gegensatz dazu in voller Länge zu kaufen war (die GG ist mir mit 78cm zu kurz, ich bin 1,88cm groß). Gekürzt auf ca 90cm war sie ausreichend lang, musste allerdings als Burrito gepackt werden. Leider ist der Schaum wesentlich schlechter als der von GG, so dass die Matte im Laufe der Tour sehr stark komprimierte. Ab Pie Town hatte ich dann wieder meine 5mm EVA.
      Die EVA würde ich wieder nehmen und nur für Colorado was wärmeres (zB eine Ridgerest). Hier habe ich noch keine Optimallösung gefunden..
      Kissen: meine 11g Kissenhülle erfüllte Ihren Zweck und hielt tagsüber meine Sachen als Packbeutel-Ersatz zusammen.
      Würde beim nächsten mal zu Hause bleiben (siehe Bekleidung).

      Rucksack: Natürlich ein MYOG Pack! Seit Anfang 2016 auch bei mir mit Rolltop, was sich sehr bewährt hat. Ursprünglich hatte ich insgesamt drei Rucksäcke dabei (zwei in der Bouncebox) um zu testen, wie das Materialmäßig hin haut: Der erste aus billigem 50g/m² TPU Nylon und 90g/m² Zeltboden machte eigentlich einen recht fragilen Eindruck, besonders das TPU Nylon hatte ich noch nicht zuvor getestet und habe nicht viel davon erwartet. Die anderen beiden waren einmal komplett DxG bzw X-Pac. Zu meiner eigenen Überraschung hielt der Nylon Pack jedoch den kompletten Trail ohne irgendwelche Defekte durch (Ok zwei Tage vorm Schluss bin ich an einem Stacheldrahtzaun hängen geblieben und riss mir eine 5x5mm Dreiangel in den Boden..). Das TPU Nylon delaminierte sichtbar am Rollverschluss, aber die Beschichtung ist noch nicht abgebröselt.
      Gefunden! Das Geweih konnte ich nicht einfach liegen lassen.. sau schwer aber ziemlich cool
      Küche:
      Ansich nicht vorhanden, ich war den kompletten Weg "no cook" Unterwegs (sprich kein Kocher oder Gefäß zum rehydrieren/ "cold-soaking"). Das ging wunderbar und wurde nur am aller ersten Abend vermisst, danach lief es super!
      Würde ich definitiv wieder so machen!
      Wasser: Die meiste Zeit hatte ich zwei ganz billige 0,5L Plastikflaschen, für New Mexico dann eine 0,7L und eine 0,6L Flasche für mehr Volumen. Zudem eine 2L Platypus (in die eigentlich eher 2,3L passen..). Maximales Volumen waren somit etwas ca 3,6L, was nur wenige Male komplett genutzt wurde.
      Beutel für Essen: einfacher Beutel mit Zugschnur aus Gleitschirmnylon. Tat seinen Zweck, ist noch gut in Schuss. (Der ZPacks Cubenbeutel meines Mitwanderers fiel am Ende dagegen völlig auseinander..)
      Löffel: Titanlöffel von Toaks. Alu versuche ich zu vermeiden und mit einem Plastiklöffel ist es echt kein Spaß sich durch Eiscreme zu arbeiten. Super Teil, ich bin nach wie vor zufrieden damit.
      Am Körper getragenes:
      Schuhe: Los ging es mit meinen geliebten Merrell Trail Gloves. Gute Schuhe, halten ca 900-1000mi/ 1500-1600km bei mir. In Breckenridge hatte ich noch ein Paar Saucony Peregrine liegen, die bei mir allerdings für ziemlich üble Fußschmerzen gesorgt haben! Da es sowieso in Richtung New Mexico ging wurden kurzerhand ein Paar Luna "Leadville Pacer" bestellt, in denen ich zufrieden die letzten 850mi/ 1370km zurück gelegt habe. Für Touren in wärmeren Gefilden werde ich absolut wieder in Lunas gehen, ansonsten bleibe ich den Trail Gloves treu. Lediglich bei Matsch sind die Luna Sandalen nervig.
      Trekkingstock: Fizan Compakt, mit GG Griff. Beim Wechsel der Griffe sollte man die neuen definitiv ankleben, da diese ansonsten langsam runter Rutschen und das Rohr irgendwann oben durchsticht. Als das bei mir passierte zog ich den Griff komplett ab um ihn mit Sekundenkleber wieder anzubringen: Leider wurde der Kleber fest, bevor ich den Griff komplett drauf stecken konnte, so dass ich das überstehende Stück kurzerhand abgeschnitten hatte. Der Griff war weiterhin super ergonomisch und machte keine Mucken mehr! Tatsächlich gelaufen bin ich nicht all zu viel mit dem Stock, bei sehr steilen Passagen war er praktisch, und im Gila River absolut Gold wert. Ansonsten auch öfter mal im Rucksack gelandet.
      Für Colorado und den Gila gut, ansonsten eben nur als Tarpstange.
      Hemd: Kurzarm Synthetikhemd zum Knöpfen. Ich war super zufrieden damit! Solange kein Elasthan im Materialmix ist stinken auch Synthetiksachen nicht so schlimm (aus irgendeinem Grund scheint flexibler/ stretchiger Stoff Gestank zu binden). Das Material trocknet wesentlich schneller als meine Merinoshirts und hielt den kompletten Thruhike durch! Einziger Defekt sind ein paar kleine Löcher (2-3mm) die sich am Rücken gebildet haben, wo der Rucksack über der Hüfte aufsetzt.
      Werde ich auf jeden Fall weiter nutzen!
      Shorts: Klassische kurze Laufshorts, Liner entfernt. Gibt es nichts dran auszusetzen, nach 1,5 Thruhikes sind die langsam durchgescheuert, aber das ist auch ok (Das sind immerhin ca 6000km)
      Socken: Darn Tough sind wie üblich super, ich habe ab und zu zwischen DT und Injinji Run gewechselt, einfach um den Füßen mal was anderes zu gönnen. Die Injinji bekommen relativ schnell löcher, aber sind ansonten auch ganz gut. Später dann Barfuß in den Sandalen und die Injinji waren nur als Backup für besonders kalte morgende noch dabei.
      45Meilen/  72km für einen Milchshake
      Zusätzliche Bekleidung:
      Warme Schicht: Los ging es mit einem Cumulus Climalite Pullover, der allerdings an der ersten Station in die Bouncebox wanderte. Ohne Kapuze und Taschen ist das Teil für mich wertlos, das sind die einzigen beiden Features, die ich Abends im Camp haben möchte! Zum Laufen sind Puffy Jacken mMn ungeeignet, da man zu schnell anfängt zu schwitzen, die Jacke ausziehen muss und dann doch wieder friert.. Zwischenlösung war für mich dann die Kombination aus einem Patagonia Cap4 Hoody und einer Decathlon Daunenweste. Das funktionierte eigentlich ganz gut so, die Weste hat Taschen, in dem Fleeceteil kann man laufen ohne sofort zu überhitzen. In Wyoming hatte ich nur das Patagonia Teil, es war nicht all zu kalt.
      Als ich dann jedoch durch Leadville, CO kam, konnte ich nicht widerstehen und kaufte mir ein Melanzana Microgrid Hoodie, welcher von da an meine einzige Isoschicht war. Insgesamt natürlich nicht ganz so warm wie eine Puffy, aber wesentlich flexibler. Ich kann darin noch laufen ohne zu überhitzen, in Kombination mit meiner Windjacke war die Temperatur super zu regulieren. Außerdem ist das Ding einfach tausendmal kuscheliger und gemütlicher als eine Puffy. Bonusfeature: in den Nächten, in denen es nicht all zu kalt ist, ist die Fleecejacke das beste Kissen überhaupt!
      Nächstesmal von Anfang an den Fleecepullover, evtl für Colorado noch die Daunenweste zusätzlich. Außerdem den Fleecepulli ein wenig anpassen und nochmal 30g sparen (ist vom Werk relativ weit..)
      Regenjacke: Driducks! Die billigste Variante, die bisher am besten für mich funktioniert hat. In allen Membranjacken ist es irgendwie schwitzig und der Plastikartige Stoff klebt an der Haut.. Für nur 20$ kann die Driducks da mehr! Innnenseite ist fleeceartig, scheint unglaublich atmungsaktiv zu sein und wiegt sehr wenig. Einzige Nachteile: Passform (extrem kurz und weit geschnitten) die sich aber leicht ändern lässt. Ich hatte eine XXL gekauft und einfach schmaler genäht. Außerdem sind die Jacken nicht all zu robust, so dass man in Gestrüpp etc aufpassen muss; lassen sich aber super mit Duct Tape flicken. Und ganz ehrlich: Welche Jacke sieht nach einem kompletten Thruhike noch gut aus?
      Windjacke: Ebenfalls aus Zeitmangel (wie beim Shelter) wurde eine eigentlich nicht dafür angedachte Jacke eingepackt, aus dem ExTex 27g/m² Stöffchen (ursprünglich wollte ich noch eine aus 35g/m² Pertex machen). Die Jacke hielt aber erstaunlich gut und hat trotz intensiver Nutzung kein einziges Loch und sieht noch fast aus wie neu! Kein Kleidungsteil habe ich so oft tagsüber an- und ausgezogen, die Wärmeregulierung damit ist einfach zu praktisch und man kann sie aufgrund des Packmaßes (ca so groß wie eine Mandarine) immer griffbereit in der Außentasche haben. Auf dem CDT, der häufig sehr ausgesetzt über der Baumgrenze verläuft würde ich das Teil nicht missen wollen!
      Windhose: Ich bin ebenfalls sehr zufrieden damit. Die Wärmeleistung ist erstaunlich gut, dabei ist aber das Packmaß und Gewicht wesentlich besser als eine ähnlich warme lange Unterhose. Gerade an frostigen Morgen war es doch ganz nett die erste halbe Stunde noch was an den Beinen zu haben... Kommt auf Touren mit kühleren Temperaturen auf jeden Fall wieder mit.
      Buff: Tolles Multifunktionsteil, wärmt den Hals, den Kopf und bedeckt Nase und Mund beim Schlafen, wenn es zu kalt wird nachts. Gelegentlich auch um die Hände gewickelt wenn ich meinen Schirm gehalten habe.
      Fleecemütze: mag für manch einen redundant scheinen, aber ich hatte genügend Nächte in denen ich Buff, Fleecemütze und Kapuze an hatte und nichts davon missen wollen würde. Die Fleecemütze war aus dem Fahrradbereich (eigentlich für unter den Helm) aus winddichtem Material auf dem Kopf, aber nicht an den Ohren (so dass man noch gut hört). Sieht bescheuert aus, aber funktionierte prima.
       
      Verschiedenes:
      Schirm: Das war mein erster langer Trail mit Schirm und ich muss sagen, er ist jedes Gramm für mich wert. Bei Regen hat man den Kopf frei, der ganze Oberkörper und der größte Teil des Rucksacks bleibt trocken, bei Hitze läuft man die ganze Zeit im Schatten (so dass sich das Gewicht des Schirms innerhalb weniger Kilometer durch das zu tragende Wasser amortisiert).
      Lampe: Thrunite TI3. Tolle Lampe, ich bin absolut zufrieden damit. Lediglich für das südlichste Stück des CDTs wäre irgend ein dicker Scheinwerfer praktischer gewesen, da es um 18:00 bereits dunkel wurde und kein Trail vorhanden war, ansonsten war die TI3 perfekt.
      Taschentuch: Eigentlich nur ein Stück eines alten Seideninletts, ca 15x15cm, 4g. Ich hatte öfters mal Nasenbluten und finde es ganz angenehm die Nase mal schnäuzen zu können. Reiner Luxusartikel, aber bei dem Gewicht durchaus tragbar.
      Handy: LG G4. Sehr gutes Handy! Die GPS Ortung geht schnell, das Display ist gut lesbar und die Kamera ordentlich. Super praktisch war der auswechselbare Akku, wodurch man sich die Powerbank (und den damit einhergehenden Verlust) spart. Der Akkuwechsel dauert vielleicht eine Minute und man hat wieder volle 100%. Nächstes mal nehme ich nur das Handy mit und lasse die Kamera ganz zu Hause. Für den CDT wollte ich aber auf jeden Fall Fotos von einer richtigen Kamera und habe es auch nicht bereut (Sony RX100, machte geniale Bilder)
       
      Das wars schon! Im Anhang ist noch die komplette Liste (vom Ende) mit Gewichten etc. Falls noch Fragen aufkommen, immer her damit.
      Schöne Grüße
      Micha

      Gearliste CDT 16.pdf
    • Von Gump
      Wie schon im Vorstellungsthread geschildert, möchte ich mich in Zukunft an Fastpacking probieren.
      Innerhalb der letzten Wochen habe ich mir einiges an Reviews und Tutorials zum Thema UL angeschaut. Auf Basis dieser Nachforschung ist folgende Packliste entstanden: Liste.
      Die Packliste soll für folgende Umstände dienen:
      Gebiet: deutsche Mittelgebirge, konkret HW1 Jahreszeit: Spätfrühling, Sommer, Frühherbst Essen: Nicht zu viel mitnehmen; öfters einkehren; öfters einkaufen Die Wegstrecke wird größtenteils / nach Kräften gelaufen (i.e., running), bergauf wird gewandert bei zu schlechtem Wetter wird die Tour abgesagt Auf meiner TODO-Liste (d.h. noch nicht auf der Packliste) stehen noch folgende Dinge:
      Wanderkarte aufblasbares Kissen (optional) Stuffsacks für Essen & Kleidung Trailschuhe (getragen) Sport-Sonnenbrille (optional) Abgespeckter Geldbeutel (ca. 15-20 g) Kontaktlinsen + Kontaktlinsenlösung, eventuell Brille Essen Wasser - zw. 0.5l & 1.5l ? Mit diesen letzten Dingen schätze ich das BW auf ca. 3.7 kg.
      Doch bevor es zu sehr ins Detail geht, würde ich mich über Feedback zu Schlafsystem, Bekleidung und Rucksack freuen. Anbei einige Fragen bzw. Gedankengänge. Oberste Maxim ist, das Packgewicht und Packvolumen zu minimieren, um den Bounce des Packs zu reduzieren. Nur so werde ich die Strecke joggend zurücklegen können.
      Rucksack: Essentiell fürs Fastpacking soll ja der Rucksack sein. Der UD Fastpack 15 ist sehr klein mit seinen 21l Fassungsvermögen und soll sich gut dafür eignen. Den Rucksack habe ich schon. Mit nur 1-2 Tagen Essensproviant passt mir Glück alles rein - falls zu klein, muss der 25er her.
       
      Schlafsystem: SMD Gatewood Cape, S2S Bugnet, Neoair xlite small & Cumulus Quilt 150.
      Ich besitze noch keine dieser Gegenstände, bin also bei Einwänden noch komplett flexibel - obwohl ich mich etwas in das Gatewood Cape verliebt habe  
      Ist der Quilt warm genug? Zur Not will ich nachts alle Kleidungsstücke tragen, die ich dabei habe (bin schlank). Ich bin nicht verfroren, schwitze nachts auch des Öfteren. Ganz generell verstehe ich die Ratings auf Schlafsäcken nicht; wie sind die ausgelegt? Auf Nackt-Schlafen, oder mit Baselayer, oder..? Geht es irgendwie noch leichter, ohne auf Insektenschutz und ein Dach über dem Kopf zu verzichten? Man bedenke den Mutli-use des Capes als Regenjacke. Ursprünglich wollte ich das SMD Serenity Nettent als Innenzelt nehmen, aber das schlägt mit stolzen 300g zu Buche... Zeltstange wird eventuell noch durch Trekking Stöcke ersetzt  
      Kleidung:
      Ich will natürlich unnötige Kleidungsstücke vermeiden, aber auch nicht frieren müssen. Ein Longsleeve shirt spare ich mir, dafür kommen Armlinge mit. Leider finde ich das Fleece und den Windstopper recht schwer. Allerdings habe ich die Jacken bereits. Der Buff und Polar Buff sollen mir nachts als Mütze und Schal dienen.
      Ist das Layering vernünftig? Habe ich zuviel oder zuwenig dabei? Beim Joggen wird mir sicherlich nicht kalt, aber vllt danach, verschwitzt bei Wind und Regen?  
      Viel Spaß beim Zerpflücken und danke schonmal fürs Feedback 
    • Von Alphahedgehog
      Servus liebes Forum. Ich habe vor im Juni auf eine Fahrradtour in Europa zu gehen und suche für diese noch passende Ausrüstung.
      Bisher habe auf meinen Reisen per Anhalter und kleineren Wandertouren das Zelt Jack Wolfskin Gossamer und bin meist ohne Schlafsack ausgekommen. Jetzt aber plane ich in Zukunft auch längere Touren per Fuß und Rad und das Gossamer ist mir für das Gewicht einfach zu eng und daher nicht für längere Touren geeignet. Schlafsack muss ich mir eh neu kaufen.
      Ich habe mich bereits im Forum umgeschaut und bin beim Zelt auf das SMD Lunar Solo gestoßen und ziehe das in Betracht (vielleicht hat ja hier Erfahrung zu bieten ggf. Alternativen zu den Zelt). Schlafsackmäßig bin ich noch total unentschlossen, denke aber über ein 3 season Schlafsack nach, da ich nicht vorhabe bis spät im Herbst draußen zu sein sondern eher Frühling-Mitte Herbst. Preismäßig bin ich bereit den Preis zu zahlen, der nötig ist um qualitativ gute und langlebige Ausrüstung zu kaufen. Trotzdem würde ich es bevorzugen mich preislich eher im Mittelfeld zu bewegen.
      LG
      Pascal
    • Von milkmonsta
      Hmm, ich bin ja bisher nur den AT gelaufen, von daher ist das jetzt keine objektive Meinung, aber: Gerade weil der AT landschaftlich nicht so spektakulär wie CDT oder PCT sind, würde ich die RX100 mitnehmen. Denn wenn man mal etwas vernünftiges zum Fotografieren findet, will man 1) auch ein brauchbares Foto davon haben und 2) ist es oft klein (z.B. Blumen, Mäuse oder Schmetterlinge), so dass ein gutes Freistellen viel Sinn ergibt. Außerdem läuft man viel im Wald, was automatisch wenig Licht bedeutet. Mit vielen noch so guten Smartphone-Kameras hat man da eher einen "Farbbrei". Aber wie gesagt: Nur meine Meinung.
      Dennis hat diesen Beitrag moderiert: Auf Wunsch habe ich die RX100 Diskussion aus dem CDT Gear-Review herausgetrennt.
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