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Ultraleicht Trekking

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vor 14 Minuten schrieb Stromfahrer:

Oder hast du die PB drunter geklebt?

Nein. noch nicht. Aber ich will da mit Klettband arbeiten und überlege, ob ich nicht eine "Doppeldecker"-Klettband-Lösung baue, um das Panel auch im unteren Bereich zu stabilisieren, indem ich da das Gummiband noch hindurchführe. Diese Löchle, die du in die unteren Ecken gebohrt hast (wie eigentlich? Heißer Nagel? Zahnarztbohrer?), sind mir zu fragil. Außerdem soll es auch ohne Schirm benutzbar werden und direkt auf dem Rucksack befestigt weren können.

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So sieht jetzt meine Lösung aus, auf Basis von @Stromfahrers langen Forschungsergebnissen:

IMG_0035.jpeg.f62bbc45e98c14aa709916587b49e5f0.jpeg

Das Powerbänkchen hat oben und unten Klettklebeband drauf. Unten fürs Panel, oben, um die Kordel da langzuführen und das Panel auf dem Rucksack noch etwas zu stabilisieren, da ich ja  die Eckenlöchlein nicht bohren mag.

Den Tanka habe ich mit aufgezogen, um das Gummiband oberhalb oder unterhalb der Powerbank zusammenzuführen (und das variieren zu können, je nachdem welche Tragevariante ich gerade gewählt habe), damit das weiße Aufnähklett besser hält. Vielleicht ersetze ich das noch durch einen Klett-Kabelbinder, sollte sich das nicht bewähren. Dass die Kordel noch zu lang ist, sehe ich auch, aber das lass ich noch, um ggf. noch Spannung nachlassen zu können, wenn es mir am Schirm zu straff erscheinen sollte.

IMG_0038.jpeg.836e97a54fa5ca97c73b8f4870bedb6b.jpeg

Vier Handschuhhaken für die Rucksackvariante, die zwei unteren sind unter dem Panel versteckt, sind aber wie die oberen an den Schlaufen befestigt.

IMG_0036.jpeg.392758a7b0c6ce3c6da5a69e5b1e4e28.jpeg

Einen Handschuhhaken brauche ich für die Schirmvariante; die drei anderen sind dafür überflüssig und hängen halt rum.

IMG_0037.jpeg.68b29949cccee083301a9c230ce07ac4.jpeg

An der Schirmspitze ist einfach ein Stück Gummikordel (normale ginge auch, habe ich aber gerade nicht da) mit zusätzlicher Schlaufe angeknotet.

Und das Ganze wiegt auf der Küchenwaage meines Vertrauens 151g. 3mal gewogen. Warum das angeblich leichter sein soll als Iteration Nr.5 von @Stromfahrer, leuchtet mir zwar nicht ein, zumal ich das Kabel dran habe und er nicht. Oder hast du mit Kabel gewogen? Egal, jedenfalls schön leicht:grin:.

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Gast
Am 11.5.2018 um 19:43 schrieb Stromfahrer:

Lösung 4: Dünner, leichter, billiger – China-Panel (96 g, 5 Watt, 3400 mAh, 81 g)

OT: Dickes Danke an @inspectorNorse, der diese schönen Labu-Bilder für mich gemacht hat:

TULF_Lixada_SolarPanel_front.jpeg.63395d8faa58d3d8fcf2dec98c966b91.jpeg   TULF_Lixada_SolarPanel_back.thumb.jpeg.b7683d8ca2654fc80b9950f3aba0c50d.jpeg   TULF_Lixada_SolarPanel_Labu-Use1.thumb.jpeg.cac00f6b9b9b550c43a185713ee252c1.jpeg   TULF_Lixada_SolarPanel_Labu-Use2.thumb.jpeg.396c22b3c1421828b7c5768355ae9e80.jpeg

Ich hab fast das gleiche und es wiegt nur 80g. Der einzige Unterschied ist, daß meines diesen Einschnitt in der Mitte nicht hat. Bei guter (normaler) Sonneneinstahlung kenne ich keinen Unterschied zu ner Steckdose.

Bei deiner Lösung vermisse ich übrigens  die Puffer-Funktion der Powerbank, die eine handelsübliche Powerbank eben nicht hat (wäre mir jedenfalls nichts bekannt). Außerdem hast du die USB-Kabel vergessen, die es für eine mobile Stromversorgung auch braucht.

Meine (beschußsichere) Lösung:
- Solarpanel 80g
- Thrunite c2 - Ladegerät/Powerbank 38g
- 18650er Akku (3400mAh) - 48g
- ~ 20cm dünne Schnur (ich kann Knoten machen ;) ) zum befestigen und 5cm Isolierband, zum sichern der USB-Stecker 0,5g 
---------------------------------------------------------------
=> 166,5g (bzw. 186,5g mit 2 USB-Kabeln) also 6,5g mehr als deine leichteste Lösung, aber dafür habe ich:
- mit dem Ladegerät ist eine Pufferschaltung möglich
- 900mAh mehr an Speicherkapazität

.... aber das beste ist: der Akku ist auch gleichzeitig der Akku für die Taschenlampe, was die Gewichtsbilanz ordentlich nach unten korrigiert :D ... und wenn man dann eine Taschenlampe nimmt, die kein eingebautes Ladegerät hat (was man ja dann nicht braucht) ....

Es geht noch leicher, wenn man basteln will. Diese Lademodule gibts einzeln zu kaufen + Batteriehalterung aus Plastik oder je nach belieben

Ein paar Gramm könnte man aber ganz ohne viel basteln einsparen,, indem man das Solarpanel ein bichen zusammenschneidet. zB der Griff ist total überflüssig ....

bearbeitet von Gast

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Am 22.6.2018 um 17:46 schrieb Gast:

Ich hab fast das gleiche und es wiegt nur 80g.

Das von mir angegebene Gewicht ist inkl. Befestigungslösung.

Am 22.6.2018 um 17:46 schrieb Gast:

Bei deiner Lösung vermisse ich übrigens  die Puffer-Funktion der Powerbank, die eine handelsübliche Powerbank eben nicht hat (wäre mir jedenfalls nichts bekannt).

Hmm, ich verstehe diesen Punkt nicht. Die PowerBank ist doch der Energiepuffer für den Solarstrom. Während dem Laufen lädt das Panel die PowerBank und abends oder nachts die PowerBank das Smartphone.

Am 22.6.2018 um 17:46 schrieb Gast:

Außerdem hast du die USB-Kabel vergessen, die es für eine mobile Stromversorgung auch braucht.

Nicht vergessen. Kabel gibt es wie Sand am Meer. Der eine will ein langes, der andere ein extrakurzes, iPhone-User ein hybrides etc. Das Kabel spielt beim Gewichtsvergleich mit einer PowerBank oder einem Netzteil eigenlich keine Rolle. In meinen Packlisten ist das Kabel immer ein separater Gegenstand.

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Am 28.5.2018 um 10:32 schrieb finges:

Du kannst dir mal das Modul mit BQ24650 Chip anschauen.

 

Sieht interessant aus. Allerdings ist der Eigenverbrauch des Schaltreglers beim Laden mit 25mA doch wieder recht hoch (I(AC) auf Seite 5 des Datenblatts). Gerade bei wenig Sonne hätte ich die 25mA lieber im Akku drin statt im Regler verbraucht.

Das andere, was es zu bedenken gibt, ist dass man für eine Lösung mit MPPT ein Panel ohne bereits integrierten Schaltregler braucht. Es scheint mir immer wieder widersinning, erst die Panelspannung auf 5V am USB-Ausgang zu regeln (mit grossen % Verlust bei wenig Sonne) und dann mit einem nachgeschalteten Schaltregler in der Powerbank diese 5V auf die Akkuspannung zu senken (oder zu heben bei mehreren Zellen). Wobei das bei einer einzelnen Li-Zelle (5V -> 4.2V) eher Linearregler sein werden und der Verlust somit nicht so arg.

Meine Fragen dazu:

- Hat jemand von Euch bei obigem A5-Modul den Regler mal abgenommen?

- Sind in Powerbanks mehrere Zellen drin, und werden diese serielle geladen? D.h. findet eine Hochregelung von 5V auf x * 4.2V oder was auch immer statt?

 

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Am 19.6.2018 um 17:00 schrieb cafeconleche:

Diese Löchle, die du in die unteren Ecken gebohrt hast (wie eigentlich? Heißer Nagel? Zahnarztbohrer?), sind mir zu fragil.

Entschuldige, diese Frage hatte ich übersehen: Ich habe tatsächlich eine normale Holzbohrspitze verwendet und die Ränder mit der Rasierklinge versäubert.

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Lösung 6: PowerTAB light (217 g, 5+ Watt, 6000 mAh)

Die neue Zielrichtung war also: Die gleiche Energie-Kombination wie das PowerTAB, sowohl in der PowerBank als auch im Solarpanel, aber als leicheres System. Außerdem dürfte es gerne flacher sein. Und Kleinigkeiten beim Befestigungssystem waren unter Usability-Aspekten nicht perfekt.

Ich beschaffte mir also erneut ein Lösung-5-Solapanel und schaute mich nach einer flachen PowerBank mit gutem Format und Leistungsgewicht um. Dabei stieß ich auf die weiter oben beschriebene PowerBank:

Zitat

Update 2018-07-25 zu der hier genannten PowerBank: Die Firmware schaltet die PB relativ schnell ab und ist schwer wieder einzuschalten. Infos hier.

 

Am 26.5.2018 um 11:40 schrieb Stromfahrer:

Aber eine gute, schön flache Mischung: 6 Ah, sehr flach, 136 g, fliegt aus dem Programm weil nur Lightning-Eingang, daher derzeit nur 11,90 Euro. Und ich hatte den 10 Euro-Gutschein. :-)

Das flache Format gefält mir allgemein und für den hier diskutierten Zweck sehr gut:

  • Maße stimmen fast: (Breite 57 mm statt 52 mm).
  • Gewicht 136 g stimmt.
  • Sie kann mit bis zu 2 A geladen werden. Das ist prima für Solarpanels und für mein kommendes Testsetup.
  • Sie lädt intelligent und passt den Ladestrom bei meinen bisher drei getesteten Geräten an das Mögliche an (ist aber kein QC 3.0), dass kann ich bereits bestätigen.

TULF_Aukey_PB6000_prep.thumb.jpg.9e7a0f0396db084e6ae1de541d141638.jpg

Aukey ist der Asia-Anker-Konkurrent und verwendet ein Anker sehr ähnliches „intelligentes Ladesystem“. Inzwischen hat die PowerBank einige gemessene Zyklen hinter sich und meine nicht zu hohen Erwartungen deutlich überfüllt.

  • Sie erkennt die Lademöglichkeiten diverser getester Geräte sehr gut und geht (bei meinen Tests dann auch auf 2,4 A).
  • Sie hat außer den Anschlüssen keine mechanischen Kompontenten, also auch keinen Ein-/Ausschalttaster.
  • Sie schaltet bei Nichtgebrauch zügig den Ausgang ab.
  • Sie geht bei längerer Liegedauer in einen Deep-Sleep-Modus (Restart nur mit hohem Ladewiderstand, Kabel allein reicht dann nicht mehr), so dass auch ein dauerhaft angeschlossenes USB-Kabel nicht zum Entleeren der PowerBank führt.
  • Nach über 8 Zyklen habe ich konstant 19,5 Wh entnehmen können, bevor das SmartPhone oder Tablet nicht mehr geladen werden konnte (PowerBank schaltet ab). Das entspricht eingedenk der Akkuschutzreserve und der üblichen Verluste durch Wandler und Leitung sehr gut der angegebenen Kapazität (ca. 90%, wie beim PowerTAB).

Der Rest sind zwei Stücke hochwertiges doppelseitiges Klebeband. Im Notfall wieder ablösbar, was aber nicht geplant ist.

TULF_MVPower_panel_Aukey_prep.thumb.jpg.04e44d1e0ef99abbd42c467a642aaacf.jpg  TULF_MVPower_panel_Aukey_finished.thumb.jpg.2275386f4796f4640f059b7e8e17923e.jpg

Die Löcher bohrte ich dieses Mal anders:

  • Obere Seite: 2 (eins je Ecke)
  • Untere Seite: 3 (Ecken und Mitte)

Der Grund: Bei bestimmten Rucksäcken verbinde ich die Haken jeweils mittig mit dem Rucksack. In dieser Konfiguration rutscht das Solarpanel mitunter seitlich hin und her, weil die Haken auf der Shock-cord laufen können. Wie auf dem Bild zu sehen ist, habe ich die Shock-cord bei Lösung 6 nun auf einer Seite durch das neue Mittelloch geführt. Das verhindert wirksam die seitliche Bewegung des Solarpanels. Auf der anderen Seite habe ich die bisherige Lösung belassen, weil an anderen Rucksäcken genau diese Freiheit die Befestigung erleichtert.

Das Ergebnis: Eine flache, hinreichend rouste Lösung mit den Leistungen des PowerTAB, aber dem Zielgewicht von Lösung 2 (inkl. gewinkeltem und wendbarem Lightning-Kabel auf dem Bild oder Micro/USB-Lightning-Hybrid-Ladekabel):

Am 11.5.2018 um 19:43 schrieb Stromfahrer:

Die Marke von 225 g musste also geknackt werden.

Mit 217 g eine Punktlandung. :-D

Das einzige Problem, dass ich noch nicht befriedigend gelöst habe: Diese Lösung hat nicht die inzwischen von mir sehr geschätzte integrierte LED-Beleuchtung. Meine Idee dazu ist es, ein LED-Modul mit Micro-USB-Buchse auf die Rückseite des Panels zu kleben. So was als 2er, 3er oder 4er (Bild):

TULF_MVPower_panel_Aukey_SMD-idea.thumb.jpg.1835a7b06835f17612770a8b12466dad.jpg

  • Zum Einschalten müsste ich dann abends einfach das Kabel umstecken.
  • Das Mehrgewicht wäre minimal, das Gesamtgewicht läge wohl weiter unter 225 g.

Mein Problem dabei: Das LED-Modul wäre ungeschützt, ich habe noch keine passende Schutzkappe gefunden, nehme aber dankbar Vorschläge entgegen.

bearbeitet von Stromfahrer
Hinweis zu Fehlerverhalten der Aukey-PB erg.

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vor 49 Minuten schrieb ekorn:

Led-Modul […] mit Mirco-USB -Buchse
Kannst Du dazu noch deine "Quelle" angeben ?

Die sind inzwischen leider nicht mehr dort verfügbar:

Wenn du eine Quelle findest, gib bitte nen Funk. Bei Ali sollte das sicher irgendwo auftauchen.

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vor einer Stunde schrieb finges:

Ich konnte nur diese finden. Die einzelnen Reihen sollte man aber einfach absägen können.

Von den Bildern her (Platinenrückseite) denke ich nicht, dass man die einfach absägen kann. Das komplette Element ist mit 6 W angegeben. Da wäre eine 5000 bis 6000er PB nach drei Stunden geleert.

Man könnte auch solche hier nehmen und eine Micro-USB-Buchse dran löten.

Oder diese Langfassung (20 cm) hier. Die passt der Länge nach genau auf das Panel und die Buchse liegt dann außen. Die ist mit 4W/m angegeben, also bei 20 cm bei 0,8 W und vermutlich kann man die auch einfach kürzen. Das wäre mein Favorit. Selbstklebend ist die auch schon. Diese werde ich mal ausprobieren und berichten.

Aber ob eine dieser Lösungen, nachdem man die aufgeklebt und mit Silikon vergossen hat (Splitter- und Feuchtigkeitsschutz) noch leichter ist als eine separate NiteCore? Vermultich nicht.

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Hab mir das Panel auch mal geshoppt - bei 7€ macht man wohl nicht viel falsch.

Die Aukey Powerbank habe ich witzigerweise eh zu Hause rum fliegen.

Hier noch ein Tipp für ein sehr kurzes Ladekabel, dass für lightning UND micro USB kompatibel ist. 
Gab's allerdings schon mal deutlich billiger.
Sitzt aber auch nicht so bombenfest wie andere Kabel das ist der tradeoff...
https://www.amazon.de/gp/product/B072QZ42B1

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vor 10 Minuten schrieb Konradsky:

Warum nicht so etwas nehmen? Direkt mit USB Stecker integriert.

https://de.aliexpress.com/item/Mini-Pocket-Card-USB-Power-6-LED-Keychain-Night-Light-1W-5V-Touch-Dimmer-Warm-Light/32800741306.html?spm=a2g0s.9042311.0.0.27424c4dlqfbrM

Extrem hell und dimmbar. Habe ich als Notlösung immer mit.

Immer diese Chinabesteller....  :-?

5 Stück = 8,99 € bei Amazon. Habe ich seit über nem Jahr.  Joa..sind nett - nicht ultraeffektiv, aber nett  ;)

https://www.amazon.de/gp/product/B01J3PB84Y/ref=oh_aui_search_detailpage?ie=UTF8&psc=1

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Am 20.7.2018 um 15:12 schrieb Konradsky:

Ich habe dieselbe Bauform einzeilig (ist leichter :-)).

  • Sehr hell, schätze das im Vergleich zur NiteCore in der Dunkelkammer auf 30 bis 40 lm ein (kann aber auch gänzlich daneben liegen)
  • Zieht 0,12 A bei 5,05 V = 0,6 W
  • Wiegt < 2g.

Nette Anwendung: In den USB-Ausgang eines Solarpanels stecken, dieses unter eine Glühlampe halten und helles LED-Licht erhalten. :-D

Nachteile, die es für mich beim Hiken wieder unbrauchbar machen:

  • Sitzt nur sehr locker im USB-Stecker, in einigen Ausgängen hält es gar nicht.
  • Bei Feuchtigkeit droht evtl. Kurzschluss der Platine.
  • Stecker nicht wendbar: Wenn die PowerBank (wie in meinem Fall) auf einem Panel fixiert ist, muss der USB-Anschluss „richtig herum“ liegen, sonst zeigen die LEDs zum Panel und sind relativ nutzlos. Ein beidseitig bestückter/wendbarer Stecker wäre besser.
  • Ist ein komplett loses Teil, dass verwahrt und geschützt werden will. Selbst im Ziplockbeutel ist das kaum zu finden.
  • U. U. nicht einsetzbar, wenn die PowerBank nur einen USB-Ausgang hat, der abends im Camp durch das SmartPhone belegt ist. Ein extra Y-Kabel würde jedoch den Gewichtsvorteil zunichte machen.
  • Es ist im Gebrauch letztlich frickelig.

Meine Schlussfolgerung: Nett, aber irgendwie unpraktisch. Es wäre sinnvoller, gleich eine PowerBank bzw. ein Panel mit integrierter LED-Leuchte zu haben (z.B. diese 6000er hier, leider mit 148 g angegeben).

Am 20.7.2018 um 14:15 schrieb questor:

Hier noch ein Tipp für ein sehr kurzes Ladekabel, dass für lightning UND micro USB kompatibel ist.
https://www.amazon.de/gp/product/B072QZ42B1

Das ist identisch mit dem schon erwähnten Smartr Colibri, dass ich sehr empfehlen kann. Unter den von mir gemessenen hybriden Anschlussleitungen liefert es mit die besten Werte, sprich: den geringsten Innenwiderstand. Ist halt sehr kurz, das ist elektrisch ein Vorteil. Ich habe so eines an dem Steg der Stütze des PowerTAB hängen und eines als Backup im Ziplock-Beutel.

bearbeitet von Stromfahrer
Gewicht im Beispiel lt. Shop korrigiert

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Hinweis zur PowerBank Aukey PB-N32 bzw. „Superslim-Powerbank, 6.000 mAh, mit Lightning LADE-Buchse“
(die ich weiter oben hier und hier vorgestellt/verwendet hatte)

Diese PowerBank hat mich inzwischen mehrfach per Sicherheitsabschaltung hängen gelassen. Die Notabschaltung bei Kurzschluss (z.B. verursacht durch hohe Luftfeuchtigkeit oder ein defektes Kabel) ist bei PowerBanks Standard und notwendig, weil die Li-Ion-Akkus bei Kurzschluss brandgefährlich sind.

  • Problem 1: Bei dieser PowerBank geschieht das offenbar häufiger. Schon mit einem wendbarer USB-Stecker eines bestimmten Kabels konnte ich das Problem reproduzieren.
  • Problem 2: Die PowerBank hat weder einen EIN/AUS-Schalter noch reagiert sie wie andere PowerBanks auf das Anlegen der Ladespannung verlässlich mit einem Restart. Aber mit etwas Fummelei läuft sie wieder.

Da ich – wie häufig, wenn ich ein Produkt teste – zwei dieser PowerBanks getrennt voneinander beschafft habe, konnte ich auch ausschließen, dass es ein Einzelfall ist. Beim unzuverlässigen Restart handelt sich offenbar um einen Firmwarefehler. Auch gab es zum Kaufzeitpunkt in den Kommentaren beim großen Fluss schon Hinweise auf plötzliches Versterben der PowerBank. Aukey hat mir inzwischen bestätigt, dass es keine verlässliche Restart-Prozedur für dieses Modell gibt. :-( 

Erkenntnisgewinn: Man sollte vor dem Trail probiert haben, wie sich die PowerBank bei Kurzschluss verhält und neu starten lässt. Bei den meisten PowerBanks ist es einfach. Ich habe versucht, dass im Video zu beschreiben (ohne Anspruch auf den Stein der Weisen!):

(Original-Post auf in meinem Blog.)

Ich habe die Aukey-PowerBank trotz der ansonsten hervorragenden Werte (schnelles Laden, adaptiver Strom, klein, leicht) daher zurückgegeben. Auf dem Trail kann ich derlei Sperenzchen nämlich nicht gebrauchen. Ersatz eines anderen Herstellers ist auf dem Weg. Ich werde berichten.

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Hab auch noch ein bisschen rum recherchiert, die hier wäre wohl die Alternative.
6700mAh mit vernünftiger Kapazitätsausnutzung
Gewicht wohl 123g 
Maße ähnlich, allerdings leider n Zentimeter höher, dafür kürzer und schmaler.
Alles andere in flacher ist doch wieder schwerer.
https://techtest.org/die-ravpower-rp-pb060-6700mah-powerbank-im-test

Es scheint in der Kapazitätsklasse nichts mit Quick Charge zu geben wie mir scheint - oder kennt da jemand was?

bearbeitet von questor

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vor 13 Stunden schrieb questor:

Es scheint in der Kapazitätsklasse nichts mit Quick Charge zu geben wie mir scheint - oder kennt da jemand was?

Ich kenne keine PowerBank mit QC 3 in der Gewichtsklasse. Aber diese 5000er hier mit QC 3.0 macht einen schlanken Eindruck (138,5 × 72 × 9,8 mm), kann ohne Verpackung also eigentlich nicht mehr als 150 g netto wiegen.

Aber in diesem Faden geht es ja um eine möglichst flache PowerBank, die als Pufferspeicher am Solarpanel befestigt werden soll, das wiederum auf dem Rucksack befestigt ist. Für diesen Anwendungszweck ist die Schnellladefunktion – gleich ob über höhere Spannung mit QC 3.0 oder höheren Strom bis 2,4 A – nett, aber m. E. nicht notwendig:

  • Laden der PowerBank: Ein 5-Watt-Panel liefert unter den allerbesten Bedingungen nur ca. 1 A Ladestrom. Selbst ein (echtes) 10-W-Panel wird auf dem Rucksack selten mehr als 1,5 A bringen. Stationäres Laden der PowerBank in Cafés oder auf Hütten – hier wäre Schnellladen hilfreich – entfällt dank Solarpanel komplett, das Netzteil darf zuhause bleiben.
     
  • Entnahme von der PowerBank: Natürlich geht das Laden des SmartPhones mit QC 3 oder höherem Strom schneller. Aber im SolarPanel-Szenario (zumindest bei mir) erfolgt das Laden über Nacht. Da ist an Zeit (QC 3) kein Mangel. Und da geringe Ladeströme die PowerBank effektiver nutzen, ist ein herkömmlicher hochstromiger Ausgang mit 2,4 A nicht nur von Vorteil.

Aus diesen Gründen werde ich zunächst dieses Modell hier testen. Anbieterangaben:

  • Kapazität: 5500 mAh / 14,8 Wh
  • Eingang: DC 5V 1A (mehr liefert das Solarpanel eh nicht)
  • Ausgänge: DC 5V 2A (17% langsamer als die üblichen 2,4 A)
  • Größe: 120 × 66 × 8.5 mm (herrlich flach, perfekt fürs Solarpanel)
  • Taschenlampen-LED und Ein-Aus-Schalter
  • Gewicht: 109g  :-)

„Nachteil“: Die PB hat einen Micro-USB-Anschluss. Als iPhone-User habe ich aber ohnehin eine Hybridleitung im Einsatz.

Ich werde berichten, ob diese PowerBank die den Angaben entsprechenden Erwartungen (also 68 bis 75% Effektivität) erfüllt.

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vor 59 Minuten schrieb Outdoorfetischist:

eine aktuelle Bezugsquelle für das "Lösung 5 Panel" (oder ein vergleichbares Modell)?

Derzeit nur eine mit kurzer Lieferzeit => PN  ;-)

Oder du nimmst doch das hier (Lösung 4 mit dem seitlichen Anschluss) und verwendest eine gewinkeltes Anschlussleitung wie diese hier (Lighning, USB-C). Dann steht der Stecker nicht so weit raus.

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Konnte nicht widerstehen und habe mir jetzt auch eines der Lixada-Panel bestellt...

Das Thema "Biegen" wurde ja bereits angesprochen... Wie schützt Ihr denn Eure Panels? Das Panel wird ja nicht immer aussen am Rucksack hängen... und im Rucksack drin fliegt bei mir immer ziemlich viel rum, was so ein Panel belasten könnte. Und der Tolino, der allenfalls mitkommt, ist zu klein, um als schützende Unterlage dienen zu können. Und mit zusätzlicher "Verpackung" ist das PowerTab gewichtsmässig wieder im Rennen...

 

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    • Von ULgeher
      Hat jemand Erfahrung mit dem Solarpanel hier?
      https://en.sunnybag.com/products/solarpanel-leaf-plus
      Die Daten zumindest sehen interessant aus...
    • Von Stromfahrer
      Ich verkaufe eines von zwei infinityPV HeLi-on Solarpanels mit integrierter PowerBank.


      Die PowerBank hat nominal eine Kapazität von 2600 mAh.
      Tatsächlich habe ich über den Micro-USB-Port 2556 mAh gemessen. Die PowerBank lädt über Micro-USB mit 500 mA/h. Zum integrierten, rollbaren Solarpanel gibt es keine offiziellen Angaben.
      Durch Tests konnte ich in 4½ Stunden herbstlicher Sonne eine Ladeleistung von knapp 800 mAh ±5% ermitteln. Weitere Infos zum Gerät finden sich im Kickstarter-Projekt sowie hier im Forum. Das System wiegt 142 Gramm. Man kann das System neu bei infinityPV für 92 Euro erwerben.
      Im Kickstarter-Projekt kostete es 84 Euro.

      Ich hätte gerne 72 Euro inkl. Versand.
    • Von Stromfahrer
      Hallo Leute,
      heute war das Ergebnis des Kickstarter-Projekts „HeLi-on - The World's Most Compact Solar Charger“ in der Post.


      Meine ersten Eindrücke sind positiv bis neutral:
      Es liegt gut und kompakt in der Hand. Der Inhalt ist gut geschützt. Es ist größer, als in der ursprünglichen Kampagne sichtbar. Es ist schwerer, als damals spezifiziert: 140 g statt 103 g. Es ist ordentlich, aber nicht überragend verarbeitet. Z. B. liegt der in der ursprünglichen Spezifikation nicht vorhandene Ein-/Ausschalter ungünstig am Rand einer Aussparung. Die Verbindungskanten der Gehäuseteile sind nicht überall flächenbündig. Die Grifflasche ist nicht, wie auf dem Projektvideo zu sehen, ein vorstehender Teil des gedruckten Panels, sondern ein GFK-Stift über die volle Breite, der mit Textilklebeband in Industriequalität (in meinem Fall: leicht schief) auf das Panel-Ende geklebt wurde. Das verhindert das vollständige Einrollen, erhöht aber auch das Gewicht. Das ausgerollte Panel misst 980 × 95 mm² = 0,093 m². Da das Panel transparent ist, werde ich unter anderem testen, ob die Leistung höher ausfällt, wenn ich es auf einer mitgeführten Windschutzscheibenmatte auslege. Die Anleitung geht nicht auf das Ladeverhalten ein. In der ursprünglichen Beschreibung online steht, dass man das angeschlossene Gerät wahlweise (Panel eingerollt) vom eingebauten 2600er-Akku laden könne oder (Panel ausgerollt) „von der Sonne“. Ob das Panel bei ausreichender Einstrahlung tatsächlich >500 mA liefert und direkt an den USB-Ausgang durchgeschleift ist, konnte ich noch nicht testen. Aber mit diesem Post ist der Anfang gemacht, lieber @TappsiTörtel.
      Und bevor jemand fragt: Nein, der Kugelschreiber war nicht dabei, der dient nur zum Größenvergleich.
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