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Ultraleicht Trekking
tib

Trekkingstöcke für 1,6m Lavvu gesucht

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Hallo,

für mein neues Lavvu brauche ich noch eine passende Aufstellstange. Das würde ich gleich im Zuge von Trekkingstöcken abdecken. Dazu habe ich folgende Ansprüche:

  • sie sollten schon starken Wind bei dem Zelt aushalten
  • auf ca. 130 als Stöcke zu nutzen sein
  • wenn es geht in der Länge variabel verstellbar sein (nicht ganz so wichtig)
  • in einzelne Segmente zerteilbar sein, sodass sie zu einer langen Stange für das Zelt zusammengesteckt werden können (bei guten Alternativen kann ich darauf aber auch verzichten)
  • nicht zu teuer sein (da gehe ich auch gerne auf Alu statt Carbon).

Ach und die Stange sollte im Zelt in einem Stück sein. Zwei Stöcke aneinander zu binden, ist mir von der Stabilität irgendwie nichts.

Generell bin ich für Vorschläge zum MYOG-en zu haben. Nur ist mir da Carbon zu teuer (meine Ideen hätten ca. 200 Euro gekostet) und bei Flugzeugaluminium von Finsterwalder lassen sich die Durchmesser nicht zu Steckverbindungen kombinieren. Das ist irgendwie Mist! Ansonsten finde ich es schwierig rauszukriegen, wo ich Material herkriege. Vielleicht hat da noch jemand andere Tipps?

Bisher habe ich zu Testzwecken diese hier verwendet: Naturehike klappbar . Aber die sind einfach nicht zu gebrauchen (war auch bei dem Preis zu erwarten). Aber vom Aufbau/der Komplexität wäre mir sowas schon ausreichend.

Ich bin über ein breites Angebot an Vorschlägen dankbar...

bearbeitet von tib

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N´Abend tib!
Ein schönes kleines Lavvu hast Du da gestrickt, Glückwunsch!

Trekkingstöcke mit 160 cm findest Du bei den Langläufer-Modellen. Aber leider meist ohne Verstellung oder gerade mal 5 cm zu kurz. (Da die 5 cm unterhalb vom Teller bei der Länge mit gerechnet werden.)

Für das Problem, gäbe es neben der (recht hoffnungslosen) Internetrecherche, noch zwei weitere Lösungsansätze.

Entweder die Doppelnutzung eines carbon Einbeinstatives. Das wiegt bei 160 cm, ca. 300 g.
Oder die Umkehrung des Trekkingstockprinzips als Zeltstange, indem ich eine Zeltstange zum Trekkingstock umbaue. ;-)
Dazu würde ich eine Esvo Alustange mit einer Spitze, und einem Schaumgriff versehen. Das ganze wäre natürlich mit einem Federknopf verstellbar.
https://www.esvocampingshop.com/de/zeltzubehoer/zeltstangen-zeltgestaenge-de/teleskopierbare-zeltstangen/
https://www.amazon.de/gp/product/B00AIYGG9M/ref=oh_aui_detailpage_o01_s00?ie=UTF8&psc=1
https://www.amazon.de/gp/product/B001MHY6ZU/ref=oh_aui_detailpage_o00_s00?ie=UTF8&psc=1
Die Teile sind bestellt und als bald wird ein Prototyp gebaut!

VG. -Wilbo-

bearbeitet von wilbo

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Nein. Hatte die nur mal so in der Hand und hab mich mit Gewicht drauf gestützt. 

Für extrem windige Regionen ist das natürlich nichts. Aber wenn man in europäischen Mittelgebirgen unterwegs ist und sicher weiß, dass man im Zweifel in einen Wald oder ähnliches ausweichen kann, kann ich mir das schon vorstellen.

mfg
der Ray

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vor 3 Stunden schrieb wilbo:

Entweder die Doppelnutzung eines carbon Einbeinstatives. Das wiegt bei 160 cm, ca. 300 g.

Ist das denn wirklich stabil? das sieht mir nicht ganz so danach aus...

 

vor 3 Stunden schrieb wilbo:

Oder die Umkehrung des Trekkingstockprinzips als Zeltstange, indem ich eine Zeltstange zum Trekkingstock umbaue. ;-)
Dazu würde ich eine Esvo Alustange mit einer Spitze, und einem Schaumgriff versehen. Das ganze wäre natürlich mit einem Federknopf verstellbar.

Da bin ich auf deinen Bericht gespannt. Den Gedanken hatte ich auch schon entweder mit Esvo-Stange oder mit der dicken von MSR. Mein einziges Bedenken wäre da, dass eine Tarpstange auf Dauer nicht die Stöße beim Laufen mitmacht – gerade bei Längenverstellbaren.

@derray: diese Geschichte mit den Trekkingstöcken von Luxe klingt spannend. Das gucke ich mir nochmal genauer an. Hat da sonst schon jemand Erfahrungen mit? Aber wirklich windstabil soll es schon sein. Ich will mit dem Zelt nächstes Jahr nach Patagonien...

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Hallo tib!

Ich habe für unsere Pyramide (kein MYOG, ein gekauftes Nigor WikiUp) eine Zeltstange aus einem Paar Fizan Compact gebaut, um die schwere mitgelieferte Stange zu ersetzen.

Dazu habe ich die Schaumstoffgriffe abgezogen (solange in heißem Wasser erhitzen, bis sich der Kleber löst). Danach kann man die zwei unteren Segmente des einen Stocks von oben in das oberste Segment des zweiten Stocks schieben. Die Stange hat dann insgesamt fünf Segmente und lässt sich über einen sehr weiten Verstellbereich einstellen (ca. 115-210cm).

Um die Stöcke weiterhin als Trekkingstöcke einsetzen zu können, habe ich mir neue Griffe aus Lenkerband für Rennräder gebastelt. Das kann man einfach in der gewünschten Länge um den Stock wickeln und mit Isolierband begrenzen. Zum Verschließen des nun offenen Stockendes habe ich Stuhlkappen aus Kunstoff in passendem Durchmesser genommen, damit man sich nicht an den doch recht scharfkantigen Rändern der Rohre verletzt.

Netter Nebeneffekt des Projekts ist, dass meine Trekkingstöcke dabei ein gutes Stück leichter geworden sind (knapp 40g). Als Paar wiegen meine Stöcke jetzt inkl. der zum Schutz des Zeltes notwendigen Gummikappen 298g.

Ob diese Konstruktion starken Wind verträgt, kann ich leider nicht sagen, kam noch nicht in die Situation. Die Fizan Compact sind schon recht dünnwanndig aber das Rohr mit dem größten Durchmesser sitzt genau in der Mitte, wo die größte Belastung auftreten sollte.

Man könnte diese Umbaumaßnahme aber bestimmt auch mit etwas schwereren und stabileren Stöcken umsetzen, vorausgesetzt man kann an diesen die Griffstücke demontieren (das sollte bei all jenen funktionieren, die angeklebte Griffe aus EVA haben) und sie haben eine Innenklemmung zum Festdrehen anstatt eine dieser neumodischen Außenklemmungen.

Liebe Grüße

Andi

bearbeitet von AndiFrischeLuft
Ergänzung Gewicht

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Weiß jetzt nicht direkt ob es schon mal erwähnt worden ist aber ich stell mal meine Option vor die ich in einem Luxe Tipi genutzt hatte.

Ich habe mir ein etwa 15cm langes Alurohr (Aussendurchmessser entspricht fast dem Innendurchmesser meine Wanderstöcke) abgelängt und nutze dieses als Verbingungsstück zwischen zwei Trekkingstöcken von BlackDiamont. Vor Ort baue ich jeweils das unterste Element vom entsprechenden Wanderstock ab und führe für 7,5cm in den restlichen Stab. Da meine Stäbe einen Klemmechanismus haben kann ich das Alurohr einfach fixieren und kann mit den beiden Griffen an den Enden eine große Auflage in der Zeltspitze bzw. am Boden. Die übrigen Endsegmente könnte ich zusätzlich als Erdnägel verwenden (#Multiuse).  Das Röhrchen lagert im Beutelchen vom Fly und wiegt nicht unbedingt die Welt.

 

Hab das ganze schon auf verschiedenen Touren genutzt und war bisher sehr zufrieden mit dieser einfachen und leichten Lösung. Vielleicht passt das ja für jemanden. Bild könnte ich mal raussuchen bzw. machen. 

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Habt alle vielen Dank für eure Antworten. Ich bin von so vielen Vorschlägen ganz begeistert!

@AndiFrischeLuft: oh... darauf hatte ich gehofft, dass jemand einen Stock empfehlen kann, bei dem das so geht! Ich gucke mir den Fizan mal in Ruhe genauer an. Der Name ist mir ja zumindest ein Begriff.

@aboyandhistree: Das klingt auch spannend. Hast du da einfaches Baumarkt-Alu genommen? Das ist ja dann genau in der Mitte und muss ja damit gute Stabilität aufweisen. Welche Stöcke von BD hast du denn und kann man die einfach auseinanderziehen und wieder zusammensetzen ohne großes Gefummel?

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vor 33 Minuten schrieb tib:

oh... darauf hatte ich gehofft, dass jemand einen Stock empfehlen kann, bei dem das so geht! Ich gucke mir den Fizan mal in Ruhe genauer an. Der Name ist mir ja zumindest ein Begriff

Siehe auch hier.

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Am 26.5.2018 um 22:55 schrieb tib:

Ist das denn wirklich stabil? das sieht mir nicht ganz so danach aus...

Es ist deutlich stabiler als alle "Trekkingstock-Improvisationen".
Die fünf Segmente haben Durchmesser vom 28-25-22-19-16 mm.
An den beiden Enden ist eine Zollgewinde eingelassen. So könnte man am 16 mm Rohr eine andere Spitze anschrauben.

Gewicht, 310 g.

VG. -Wilbo-

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irgendwie bin ich immernoch nicht so richtig weiter.

Eigentlich hatte ich mich schon Richtung Fizan Compact entschieden und dann aber nochmal im Forum rumgelesen. Ich will etwas haben, worauf ich mich verlassen kann. Ohne Trekkingstock rumlaufen ist nicht das große Problem. Aber wenn ich das Zelt nicht mehr aufgebaut bekomme, ist es Mist! Ich habe bei Fizan nochmal geschaut: der Prestige hat komplett 1mm-Rohre (beim Compact ist das oberste Rohr nur 0,5mm dick). Somit gleich mal die Frage an diejenigen, die sagen, dass der Klemmmechanismus sich durch das Rohr fühlen lässt: ist das beim oberen oder bei beiden Rohren des Compact so?

@lutz-berlin: hast du eine Bezugsquelle für den 3f pole connector? Ich konnte leider nichts finden. Mit welchen Stöcken nutzt du das oder würdest es empfehlen? Wie würdest du die Stabilität im Vergleich zu den Fizans einschätzen?

@wilbo: hast du deine selbstgebaute Esvo-Stöcke schon testen können? Bist du zufrieden? Und noch eine Frage zur Esvo-Stange: ist die Variabel in der Länge oder fest? Laut den Bildern sieht es nicht variabel aus (außer weglassen der äußeren Segmente natürlich). Wenn man sowas mit verstellbaren macht, wie dieser oder dieser geht auf Dauer wahrscheinlich diese Nase zur Längenverstellung durch die Stöße kaputt, oder?

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vor 1 Stunde schrieb tib:

irgendwie bin ich immernoch nicht so richtig weiter. 

Das ist auch gut so :-D

Ich bin ueber einen langen Zeitraum mit div Mid unter allen Bedingungen unterwegs gewesen, habe alle moeglichen Stangen-Varianten in der Praxis durchprobiert.

Das "Problem" bei Mids ist, dass Wind (oder Schneelast) kraefte, die nicht andersweitig abgeleitet werden, letztendlich zum grossen Teil als Kraft auf die Aufstellstange wirken und natuerlich ist in der Hinsicht ist die Mid-Konstruktion mit einem Mittelstab erstmal im Nachteil gegenueber First-Konstruktionen mit 2 Staeben.
Vorteil beim Mid ist, dass ich rel leicht ein "gleichmaessiges Mehreck" konstruieren kann und je mehr Ecken ein Mid hat, umso eher naehert es sich dem "Ideal" des Kreises, der den geringsten Windwiderstand im Verhaeltnis zur Flaeche haette.
Diese theoretische Erkenntnis konnte ich immer wieder in der Praxis unter Starkwnd-Bedingungen nachvollziehen z.B. wenn ich nebeneinander in Camps mehrere Bergans Lavvus (10eck) neben Helsport (6-8eck) oder bei gemeinsamen Wanderungen bzw Segeltouren, Zelte mit der SL bzw WU3 Konstruktion (6eck) neben welchen mit der SL bzw WU 4/5 Konstruktion (4eck) stehen hatte.
Insofern bist Du schon mal mit Deinem 6eck gut dabei :-D

Jetzt kommt es auf den Einsatzzweck an, mit 55 g / Si-Nylon hast Du ja schon einen stabilen Stoff gewaehlt, Verstaerkungen, diie zu duenn ausgelegt sind, kannst Du nachbessern, die Heringe kann man je nach dem auf der Tour zu erwartenden Boden auswahlen, da laesst sich also jeder "Schwachpunkt" was Windfestigkeit betrifft, verbessern, wenn er nicht reicht.

Damit wird die Windfestigkeit durch die Stange bestimmt.

Hast Du nun vor, ueberwiegend in Waeldern u.A. unterwegs zu sein und falls Du mal woanders uebernachtest in der Naehe von "Fluchtmoeglichkeiten" z.B. im Gebirge Refugios, prima, dann kannst Du irgendeine Loesung verwenden, die Dir optisch gefaellt.

Wenn man nun aber z.B., wie ich, sehr viel im Gebirge (ich lasse jetzt mal den Punkt bzw Nachteil von Mids mit dem festen Heringssitz beiseite) und auch in Gegenden, wo man bei dynamischen Zusammenfalten des Zeltes nicht mal eben ein paar hundert m ins naechste Refugio rueberwetzen kann oder als Surfer in Starkwindgebieten an der Kueste, will man fuer den Stab eine Loesung haben, auf die man sich auch unter heftigen Bedingungen verlassen kann.

Da ist es nun vereinfacht ausgedrueckt so, bei gleichen Materialien ist ein dickes Rohr stabiler als ein Duennes, bei gleichem Durchmesser eine hoehere Wandstaerke stabiler als eine Duennere, bei gleichen Rohren 2 Gebuendelte stabiler als eins.
Btw tritt bei derartiger Krafteinwirkung die hoechste Belastung im mittleren Bereich auf, das ist z.B. die Ursache, weswegen mir bei den nestbaren Stangen (z.B. Tatonka) bei Starkwind reihenweise die Stangen an der Kroepfung der mittleren Stange und nicht oben an der Duennsten durchgebrochen sind.

Wenn wir nun mal diesem Gedanken in Bezug auf Trekkingstoecke weiter folgen und hoehere Wandstaerken ausschliessen, wir wollen ja schliesslich keine UH-Stoecke :-D, kommen wir recht schnell zu dem Punkt, dass eine Konstruktion, bei der wir nicht alle Rohrelemente beider Stoecke nutzen, im Nachteil sein wird.

Entsprechend sind nun Loesungen mit dem klasischen Pole Extender, bei dem wir einen Trekkingstock mittels eines Rohrstuecks aus Alu oder Carbon verlaengern, oder z.B. der GG Pole Extender, bei dem wir mittels Diesem einzelne Elemente beider Stoecke zu einem Laengeren basteln, gegenueber 2 kompletten gebuendelten Stoecken im Nachteil.

Loesungen, bei denen die Spitzen der beiden Trekkingstoecke verbunden werden, dass alle Elemente der beiden Stoecke (fast komplett zusammengeschoben) verwendet werden, sind schon etwas besser, haben aber immer noch gegenueber gebuendelten Stoecken Nachteile. Wie ja schon ausgefuehrt, tritt die hoechste Belastung in der Mitte auf und genau da haben nun eine Schwachstelle durch das Verbindungsstueck.
(Auf die Betrachtung inwieweit locker ineinander geschobene Rohre, die gerade bei Verjuengung im unteren Teil von einer Aussenklemmung nicht mehr so fest gefasst werden, wie ausgezogene Rohre moechte ich lieber an dieser Stelle verzichten :-D).

2 ausgezogene Trekkingstaebe bzw 2 Staebe mit Festlaenge werden jeweils 125-145 cm lang sein, wenn ich nun die Mittellaenge 135 cm nehme und eine benoetigte Stablaenge von 160, ergibt sich, dass 12,5 cm an jedem Ende ein Stab ist und fast ueber die gesamte Laenge und erst recht im hoeher belasteten mittleren Teil, die Staebe "gedoppelt sind".
Genau dieses Konstrukt hat sich bei mir auch als das Stabilste gerade unter Starkwindbedingungen und viel Schnee bewaehrt.

Was nun die Konstruktion der Buendelung betrifft, ist meine Empfehlung sich aus reckarme Spannleine (also z.B. mit Dyneemakern oder geflochtene Dyneemaleine) eine Leinen mit 2 Schlaufen an den Enden so zu knoten, dass, wenn ich die Trekkingstoecke in der Laenge fuer Laufen eingestellt habe und ich nun die Spitzen gegenlaeufig in die Schlaufen stecke, diese Konstruktion unter Belastung die Stablaenge hat (also die Schnur sozusagen parallel zum gedoppelten Stabteil laeuft).

Ich habe frueher, als ich auf Wandertouren noch Mids verwendet habe, diese Schnur gedoppelt, damit ich weniger Dehnung hatte und das war natuerlich gleichzeitig ein Stueck "Schnurreserve" fuer Reps.
Heutzutage wuerde ich, wenn ich das Anfertigen wuerde, wahrscheinlich einfach ein Stueck Dynaglide verwenden, da sich Diese nur minimal dehnt (verwende ich z.B. gedoppelt auch mit meiner Reise-Haengematte und ich bin ncht gerade eine UL-Feder :-D...)

Was Esvostaebe betrifft, finde ich die ja ganz nett und sehr preiswert, nutze sie z.B. in Camps fuer Tarps, finde aber die Verarbeitung nicht so toll, musste da schon nachbessern...da gefaellt mir z.B. die HB Tarpstange deutlich besser...

Wenn man als Loesung einen Staff statt 2 Trekkingstaebe ueberlegt, kann ich vielleicht in einiger Zeit Erfahrungen zu einer leichten, stabilen Loesung berichten, ich habe mir vor wenigen Tagen via sackundpack den Zpacks Carbon Fiber Staff bestellt.
Falls der sich bei mir auf Wanderungen statt Trekkingstoecken bewaehrt, waere das glatt ein Anlass, darueber nachzudenken, mal wieder ein leichtes Mid fuer Wanderungen anzuschaffen oder zu naehen, das ginge dann aber wohl eher in Richtung Hexamid-Solo Plus o.A. als SL bzw WU3 :-D
 

 

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@khyal: danke für diese ausführliche Antwort. Viele von den von dir genannten Dingen hatte ich auch schon im Kopf. Drum ist es ja z. B. ein 6-Eck geworden. Mit dem (unter anderem und nicht ausschließlich) Einsatzzweck für Patagonien und den Te Araroa (ich habe eigentlich schon vor, häufig im Zelt zu schlafen – auch wenn sehr viele von den Hütten erzählen) sollte es schon wirklich sturmsicher sein.

Jetzt habe ich aber durch deinen Beitrag einige Fragen:

vor 33 Minuten schrieb khyal:

bei gleichen Rohren 2 Gebuendelte stabiler als eins.

Mit gebündelt meinst du ineinander gesteckt oder parallel nebeneinander und mit Schnur am verrutschen verhindert?

Was du als optimal (mit Verwendung von T-Stöcken) bezeichnest wäre sowas mit einer Schnur von Spitze zu Spitze, dass es sich nicht zusammenschiebt? https://cdn.shopify.com/s/files/1/1892/1939/products/Two_Trekking_Pole_Connection_530x@2x.jpg?v=1498513457 Das hatte ich eigentlich nicht machen wollen, sondern was gesucht, das nach einem langen Tag bei Sturm auch noch leicht aufzubauen geht. Oder sind das nur 3 Handgriffe wenn man es einmal richtig eingestellt hat?

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vor 23 Stunden schrieb tib:

@khyal: danke für diese ausführliche Antwort. Viele von den von dir genannten Dingen hatte ich auch schon im Kopf. Drum ist es ja z. B. ein 6-Eck geworden. Mit dem (unter anderem und nicht ausschließlich) Einsatzzweck für Patagonien und den Te Araroa (ich habe eigentlich schon vor, häufig im Zelt zu schlafen – auch wenn sehr viele von den Hütten erzählen) sollte es schon wirklich sturmsicher sein.

Jetzt habe ich aber durch deinen Beitrag einige Fragen:

Mit gebündelt meinst du ineinander gesteckt oder parallel nebeneinander und mit Schnur am verrutschen verhindert?

Was du als optimal (mit Verwendung von T-Stöcken) bezeichnest wäre sowas mit einer Schnur von Spitze zu Spitze, dass es sich nicht zusammenschiebt? https://cdn.shopify.com/s/files/1/1892/1939/products/Two_Trekking_Pole_Connection_530x@2x.jpg?v=1498513457 Das hatte ich eigentlich nicht machen wollen, sondern was gesucht, das nach einem langen Tag bei Sturm auch noch leicht aufzubauen geht. Oder sind das nur 3 Handgriffe wenn man es einmal richtig eingestellt hat?

Ja ein 6eckiges, nicht zu hohes Mids aus stabilem Stoff ist bei gutem Heringsgrund sehr windsicher.

Der Knackpunkt ist der gute Heringsgrund, da hat man meist kein Problem mit, im Sand braucht man halt grosse Sandheringe, aber auf steinigen Grund wird es u.U. schwierig und ein nicht gut sitzender Hering reicht, damit letztendlich das Mid auf dem Boden liegt.
Deswegen rate ich von der Benutzung von Mids auf steinigem Grund (z.B. Gebirge) ab.
Nimm Dir auf jeden Fall bei Einsatz in derartigen Gegenden, wenn es denn das Mid sein muss, genuegend Schnur mit, dass Du auch Heringe durch Felsen ersetzen kannst und bei schlechtem Heringsgrund such Dir nen windgeschuetzten Platz.

Bei knapp 2/3 muss nicht unbedingt die Stange im IZ stehen, von mir gibt es nen uralten Myog-Thread auf ODS, als ich da noch mehr geschrieben habe, da habe ich das alles durchgekaut.
Anforderung war IZ gross genug fuer meine Liebste und mich in einem SL3, was ja aehnliche Abmessungen wie Deins hat.
Ich habe dann ein bisschen mit der Kofferwaage und schraeg gestellter Stange rumgespielt und festgestellt, dass die Stange auch bei 25 cm verschobener Lage (auf dem Boden) noch nicht wegrutscht.
Entsprechend konnten wir dann das IZ direkt hinter die Stange setzen.
Falls Du Dir evtl diese Loesung fuer spaeter noch "offen lassen willst" brauchst Du eine etwas laengere Stange, ist aber nicht viel, Pythagoras laesst gruessen :-D

btw Da sich duenner IZ-Stoff sehr dehnt, wir ein straffes IZ wollten und gerade im vorderen angesetzten Teil des IZ die Winkel an der Bodenwanne nicht mehr vernuenftig theoretisch abzuschaetzen sind, sind wir da einen relativ aufwendigen Weg gegangen :
- Hohe Tarpstange mit Abspannungen oben im selben Winkel aufgebaut, wie hinterher die IZ-Stange stehen wird
- Die einzelnen grob zugeschnittenen IZ-Zeltbahnen an die Bodenwanne, an der in den Ecken schon die Schlaufen waren, angenaht, aber den hochgeklappten Teil der Bodenwanne an den Winkeln noch nicht miteinander vernaeht

- "Zeltspitze" in richtiger Hoehe zusammengebunden, an Stange straff aufgehaengt, Naehte der Bahnen abgesteckt
- Jede 2. Naht genaeht, nochmal an Stange, die anderen Naehte nachgesteckt, Naeht und Spitze genaeht
- An Stange, die Naehte der Bodenwanne anbgesteckt und genaeht
Das IZ war dann hinterher richtigf schoen stramm SL3 und dadurch dass die Stange nicht im IZ, sondern das IZ am AZ aufgehaengt war, hatte ich auch ein paar cm in der Aufhaengung zum Nachspannen

Nun zu Deiner Frage...

parallel gegenlaeufig nebeneinander, mit der Schnur am gegenseitig Verschieben gehindert und mit 2 kurzen Spanngurten, die ich eh fuer´s Gepaeck bei hatte, zusammengebunden, also an Zusatzgewicht nur die Schnur < 10 g

Wenn die Schnur richtig eingestellt ist, geht die ganze Aktion deutlich schneller, als bei allen Varianten mit Stabverlaengerung o.A., da Du eben an Deinen Trekkingstaeben nix veraendern / einstellen must

Wichtig ist, dass die Schnur sich nicht unter Belastung dehnt...
 

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Na da scheine ich doch viel richtig gemacht zu haben... Wie lang die Stange sein muss für den entsprechenden Winkel, habe ich auch schonmal probiert und berechnet. Das macht garnicht so einen großen Unterschied.

Am 17.6.2018 um 20:05 schrieb khyal:

btw Da sich duenner IZ-Stoff sehr dehnt, wir ein straffes IZ wollten und gerade im vorderen angesetzten Teil des IZ die Winkel an der Bodenwanne nicht mehr vernuenftig theoretisch abzuschaetzen sind, sind wir da einen relativ aufwendigen Weg gegangen

ohje ohje... daher kommen meine Probleme mit dem Innenzelt. Aber ich hoffe, dass es mit den angebrachten elastischen Bändern und einer Hohen Abspannung auf gut steht und ich nicht nacharbeiten muss. Mal sehen!

Das mit den gegenläufigen Stöcken werde ich dann wahrscheinlich wirklich so machen. Auch wenn ich das vorher (aufgrund von falschen Vorstellungen) nicht wollte. Hat da jemand Empfehlungen für Stöcke? An sich nehme ich lieber 30g mehr pro Stock in Kauf und habe dafür stabile (und bezahlbare) Stöcke...

Fürs erste und für Kanutouren etc. habe ich mir jetzt die MSR Adjustable Tarp Pole 8' 2.4 m bestellt. Damit ist der Druck dann endlich weg, schnell sich entscheiden zu müssen. Ich will doch endlich das Zelt richtig nutzen können!

Vielen Dank soweit schonmal für all die Hilfe und Rückmeldung. Beste Grüße, tib

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vor 37 Minuten schrieb tib:

Na da scheine ich doch viel richtig gemacht zu haben... Wie lang die Stange sein muss für den entsprechenden Winkel, habe ich auch schonmal probiert und berechnet. Das macht garnicht so einen großen Unterschied.

....

Das mit den gegenläufigen Stöcken werde ich dann wahrscheinlich wirklich so machen. Auch wenn ich das vorher (aufgrund von falschen Vorstellungen) nicht wollte. Hat da jemand Empfehlungen für Stöcke? An sich nehme ich lieber 30g mehr pro Stock in Kauf und habe dafür stabile (und bezahlbare) Stöcke...

 

Noe, sag ich ja z.B. bei 160 cm und 25 cm aus dem Lot sind es gerade mal 2 cm...

Stoecke haengen ja auch immer ein bisschen vom Koerpergewicht ab, der Stock soll einen ja sicher abfangen, ohne zu brechen, wenn man mal heftig stolpert...

Ich bin bei Trekkingstoecken nicht so ein Freund von Carbonstoecken, aber das haengt sicher auch mit meiner Groesse / Gewicht zusammen und ich bin da etwas vorbelastet, weil uns frueher beim Starkwindsurfen die Carbonmasten reihenweise abgeknickt sind, habe dann lange beim Surfen nur Alu oder GFK benutzt, jetzt habe ich seit 2 Jahren wieder Carbonmasten mit geringem GFK-Anteil, bis jetzt habe ich Keinen klein bekommen, aber es war auch nie ueber 5-6 Bf

Ich habe seit etlichen Jahren Alu Helinox-Stoecke und die halten prima.

Was ich Dir echt empfehlen kann, sind die Helinox Ridgeline, gibt es bei wotws im Angebot fuer 128 €
Kenne so einige Leute, die die gekauft haben und bis jetzt sehr zufrieden sind, wenn ich nicht meine alten Helinox (noch mit Schraubverstellung) haette, wuerde ich mir die holen

Ich kenne aber auch viele, die die schoen leichten Carbonstoecke von GG halt LT4 oder LT5 haben, aber ich vermute, Du verstehst wahrscheinlich unter bezahlbar nicht deutlich  > 200 €


 

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Moin!
Ich post mal einiges paralell, da sich drüben bei ODS ein ähnliches Problem gestellt hat.

Die Esvo Stangen sind vom Material her ausreichend stabil und dabei recht leicht. Die Verbindungen sind zwar weniger knick anfällig als bei den Tatonka Stangen, haben aber für meinen Geschmack immer noch ein wenig zu viel Spiel. Leider kenne ich keine konstruktiv flexiblere, leichtere und günstigere Alternative. @khyal ?

Der Vorteil einer selbst konfigurierten Esvo Stange ist, dass man sich eine in Überlänge kauft und dann die dünneren Segmente weg lassen kann. So erhält man eine leichte Stange aus stabilen Segmenten mit großem Durchmesser. Zusätzlich kann man sich mit einigen Bohrungen und einem Federstecker die Esvo´s verstellbar bauen.

DSC4915.jpg

Möchte man eine besonders belastbare Stange, ist es von Vorteil das Segment mit dem größten Durchmesser in die Mitte zu setzen. In Verbindung mit der Rohrdoppelung der Stangenverstellung erreicht man eine sehr hohe Stabilität bei geringem Gewicht.

DSC7130.jpeg

Ein anderer Gedanke war, eine lange Esvo Stange in Doppelnutzung als Wanderstab zu verwenden.

OT: Ich möchte vor allem auch größere shelter, wie das 8-sided-mid, das Asta mid oder das Luxe f8 aufstellen. Damit habe ich für mich die 2 kg Grenze für ein vollstädiges Familien shelter gekanckt. ( Asta mid + Heringe / Schnüre, , 985 g & Innenzelt mit Boden 870 g.)

Für ein SL-3 kann man es natürlich kürzer und leichter bauen.

DSC05151.jpg
Die verwendeten Segmentdurchmesser sind hierbei 24-22-20-18 mm. Man kann jetzt mids in einer Höhe von 158 bis 188 cm aufbauen , (380 g mit Spitze + Gummi)

Um einen passenden Griffdurchmesser für den Schaumstoff zu erhalten, wurde der Verstellmechanismus ins obere Viertel gesetzt. Von Oberkante Griff bis zur Stockspitze beträgt der Abstand 137 cm, also wie das Maximum eines regulären Trekkingstocks.

DSC0489.jpg

DSC0486.jpg

An der Spitze habe ich Edelstahl Spikes wie für den Einsatz an Kamerastativen verwendet. Diese sind recht schwer, aber lassen sich mit ihrer 3/8 zoll Verschraubung fest anbringen und auswechseln. Mit einer Gummiabdeckung kann man nun den Stock ohne großes Umbauen im shelter verwenden.

DSC0492.jpg

DSC0506.jpg

Das Teil wiegt bei 160 cm, ca. 320 g und könnte ebenfalls mit den Spikes für die Spitze ausgestattet werden, (+ 10 g Gummi). So hätte man zusätzlich für unterwegs noch einen Wanderstab zur Verfügung.

- Griffschaum
- Spikes für die Spitze
- Gummiabdeckungen

Nun muss das Ganze in seiner Funktion als Wanderstab getestet werden. ;-)


VG. -Wilbo-

bearbeitet von wilbo

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vor 26 Minuten schrieb wilbo:

Die Esvo Stangen sind vom Material her ausreichend stabil und dabei recht leicht. Die Verbindungen sind zwar weniger knick anfällig als bei den Tatonka Stangen, haben aber für meinen Geschmack immer noch ein wenig zu viel Spiel. Leider kenne ich keine konstruktiv flexiblere, leichtere und günstigere Alternative. @khyal ?

Stabilere, besser verarbeitete Stangen, ja, fast jede Andere :-D
Aber die Esvo-Stangen sind halt preiswert und wenn man den Standardkram wie Bohrmaschine, Schleifpapier, Spitzzange usw zuhause hat, ist es ja kein Problem, das was in der Produktion / Endkontrolle geschlampt wurde, nachzubearbeiten....you get what you paid for...

Ich mag gefuehlsmaessig die Rastung mit nur einem Federknopf nicht so sehr, gefaellt mir z.B. bei Helinox-Stoecken mit dem "Doppelknopf" deutlich besser, da kann ich in so einigen Jahren Dauertest :-D auch gegenueber Spreizduebel nicht wirkliche Nachteile feststellen.

Wenn man nur schnell mal eine Stange fuer Testaufbauten sucht, kann man natuerlich auch die Tatonka-Teleskopstangen nehmen, 80-180 14,50 € bzw 100-250 19,50 € (kann eigentlich jeder normale Shop besorgen, der Eureka fuehrt) ist ja eine Ansage, allerdings sind sie aehnlich schwer (390 bzw 520 g) wie die entsprechenden Esvo-Stangen (meine ca 250 cm max Stangen mit Klemmschrauben-Aussenverstellung wiegen > 600 g), da geht durch die Einkuerzung natuerlich nochmal Einiges runter.
Von der Klemmung gefaellt mir die Spreizduebel-Verstellung der Tatonka besser als die Aussen-Klemmschrauben der Esvo, vom Material / Verarbeitung her machen die Rohre der Esvo einen schlechteren Eindruck.

 

vor 26 Minuten schrieb wilbo:

Möchte man eine besonders belastbare Stange, ist es von Vorteil das Segment mit dem größten Durchmesser in die Mitte zu setzen.

So ist es, da kann man sich ruhig was von den "Bogenbauern" abschauen...

 

vor 26 Minuten schrieb wilbo:

Ein anderer Gedanke war, eine lange Esvo Stange in Doppelnutzung als Wanderstab zu verwenden.

Du wirst es mit Sicherheit selber testen wollen, aber kurz gesagt, vergiss es...

Ich habe das Thema in den letzten Wochen schon durch, ich bin Holzstaebe sehr gewohnt von Visionssuchen usw, das ist schon richtig klasse und in unwegsamen Gelaende klar Trekkingstoecken ueberlegen, die Teile sind natuerlich viel zu schwer, da kommen 700-1200 g zusammen, ausserdem vom Packmass her unguenstig :-D, da ich nach vielen Jahren mit 2 Wanderstoecken auch mal beim Wandern nen Staff / Wanderstab ausprobieren will (als ULer bleiben wir ja alle flexibel / konzeptfrei und immer offen im Kopf fuer Neues, gelle...:-D) und ich vor dem Preis vom Zpacks zurueckschreckte, hatte ich natuerlich zuerst die Idee, mir eben so ein Teil aus Alustangen zu bauen.

Habe dann mal damit ein bisschen rumgetestet, aber letztendlich die Idee als unbrauchbar fallen gelassen, da zu schwer, du brauchst ja eine hoehere Stabiltaet als bei Wanderstoecken, da Du a) einen etwas laengeren Hebel hast und b) auch durch den Einsatz als Staff haeufiger eine hoehere Belastung auf den Stab kommt.
Wenn ich das nun aus Alu so baue, dass es ausreichend stabil ist, dass ich mich wirklich bei einer laengeren Tour drauf verlassen kann, lande ich insgesamt bei eher 500 als 400 g, das will ich nicht wirklich, gerade bei zwischendurch Einhand-Nutzung, tragen...
btw die Esvostangen haetten mir eh zuviel axiales Spiel gehabt
 

vor 26 Minuten schrieb wilbo:

An der Spitze habe ich Edelstahl Spikes wie für den Einsatz an Kamerastativen verwendet. Diese sind recht schwer, aber lassen sich mit ihrer 3/8 zoll Verschraubung fest anbringen und auswechseln. Mit einer Gummiabdeckung kann man nun den Stock ohne großes Umbauen im shelter verwenden.

Hmm, hast Du irgendwo mal einen Erfahrungsbericht ueber die Verwendung der Spitzen bei so etwas gelesen, beim Einsatz im Kamerastativ hat man ja wenig mechanische Belastung auf der Spitze, ich wuerde da erstmal von ausgehen, dass da rel weiches, billiges Material zum Einsatz kommt, da eine hohe Haerte ja unnoetig ist, aber das spielt ja, ausser bei sehr langen Wanderungen keine Rolle, da Du sie ja zuhause preiswert auswechseln kannst.

Vielleicht waere es auch eine Loesung, den Shelter fuer Spitze oben umzuruesten, braucht ja nur ein bisschen eingenaehtes Gurtband mit ner eingeschlagenen Oese. Ich finde es so rum angenehmer, frueher bei Stoecken im IZ brauchte ich nix auf die Spitze zu stecken (und morgens daran denken, es direkt unverlierbar einzupacken :-D), bei normalen Trekkingstoecken habe ich dann den Griff unten, wodurch der Stoeck auch auf weichem Grund nicht einsinkt.
Und fuer die Skeptiker...nein auch bei Felsgrund rutscht der Stab nicht weg...nein mir ist in so einigen Jahren Spitze nach oben noch nie bei normalem Aufbau die Spitze aus der Oese gerutscht und hat das Zelt geloechert...ja bei schlammigen Boden hast Du bei aussen stehenden Stoecken tatsaechlich etwas Erde / Schlamm auf dem Griff, was Du Abwischen must, aber das finde ich besser, als wenn der Stab mit der Spitze einsackt

 

Letztendlich habe ich mir ja, wie oben erwaehnt via S&P den Zpacks Carbon Staff bestellt.
Gibt zwar hier im Forum nette Anleitungen, wie man Stoecke aus Carbon baut (bis jetzt habe ich, was Rohre betrifft, nur viel Erfahrung mit div Metall und etwas mit GFK von Surfmasten usw), aber nach Gegenrechnen der Materialkosten und einem kritischen Blick auf meine verfuegbare Zeit (bei knapper Zeit lieber auf Tour als Basteln) mir den Fertigen bestellt.

Wenn er noch rechtzeitig vor meiner TerraNonna-Zeit ankommt, kann ich anschliessend von den Erfahrungen damit berichten, ansonsten halt im Herbst.

OT: Irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dass ich unbewusst das mit dem Staff ausprobieren will, um einen Grund zu haben, mir ein neues Zelt zu kaufen, ich will ja dann nicht fuer meine Zelte wie Saddle 2 / SS1 einen 2. extra Stab mitnehmen....waere ja eine Gelegenheit, mal wieder ein leichtes, stabiles Mid auszuprobieren, wie Plexamid oder Hexamid Solo Plus :-D

 

 

 

 

 

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vor 13 Minuten schrieb khyal:

Letztendlich habe ich mir ja, wie oben erwaehnt via S&P den Zpacks Carbon Staff bestellt.

Da bin ich seeehr gespannt auf Deinen Erfahrungsbericht. :mrgreen:

Abesehen vom größeren Rohrdurchmesser erschliessen sich mir die Vorteile nicht ganz.
Das Teil ist 152 cm lang, also nur 7 cm länger als meine 145iger Trekkingstöcke...

Hm,
ich könnte also einen Trekkingstock Zuhause lassen und damit knapp die Hälfte vom Gewicht sparen. Mit dem einzelnen Stock kann ich also mein kleines mid stabiler aufbauen. (Aber wozu werden denn diese unterdimensieonierten Carbon-Stengel angeboten? :rolleyes:)
Wenn ich den Carbon Stock noch etwas verlängern könnte, würde das Sinn machen. Aber so ...

vor 25 Minuten schrieb khyal:

die Esvostangen haetten mir eh zuviel axiales Spiel gehabt

Ja, das ist ebenfalls meine Hauptsorge.

vor 32 Minuten schrieb khyal:

hast Du irgendwo mal einen Erfahrungsbericht ueber die Verwendung der Spitzen bei so etwas gelesen,

...Versuch-macht-kluch.

VG. -Wilbo-

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