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Ultraleicht Trekking

Wetterschutz für die Beine | Regenhose, Windhose, Kilt


DaFi

Empfohlene Beiträge

Hallo Zusammen,

ich zerbreche mir aktuell den Kopf über einen bestmöglichen und vor allem flexiblen Wetterschutz für die Beine.

Auch wenn ich es anfänglich nicht gedacht hätte, hat sich bei mir das tragen von Running Shorts in Verbindung mit einer langen Laufhose (bei kühleren Temperaturen) bewehrt. Als Regenschutz dient aktuell ein Regenrock/-kilt. Dies hat in der Vergangenheit auch grundsätzlich gut funktioniert. Im Frühjahr/Herbst oder in etwas windigeren Höhenlagen kam es aber gelegentlich zu Situationen, bei denen das Setup nicht mehr ganz so optimal war (Wind/Regen in Kombination mit kühleren/kalten Temperaturen).

Allerdings möchte ich auch nicht bei jeder Tour

  • Windhose
  • Windjacke/-shirt 
  • Regenhose
  • Regenjacke

mit mir herumschleppen und das ganze, wenn möglich, effizienter gestalten.

Als Wind-/Regenschutz oben rum bin ich bislang mit meiner OR Helium Jacket HD ganz gut zurecht gekommen, da diese mit den Ventilationsmöglichkeiten unter den Armen noch etwas Spielraum gibt, wenn es mal anstrengender wird. Meine Patagonia Houdini Jacket bleibt somit meist zu Hause im Schrank.

Unten rum bin ich mir nicht ganz sicher ob selbiges System anzuwenden ist, da ich mit Regenhosen (Hardshell) bislang eher schwitzig nasse Erfahrungen gemacht habe. Daher habe ich überlegt ob eine Kombination aus Windhose und Regenkilt die Lösung wären? In der Theorie stelle ich mir folgende Einsatzmöglichkeiten vor

 

heiß & trocken = Shorts

heiß & nass = Shorts + Regenkilt

kalt & trocken = Laufhose+Shorts

kälter & trocken = Laufhose+Shorts+Windhose

Kalt & nass = Laufhose+Shorts+Windhose

kälter & nässer = Laufhose+Shorts+Windhose+Regenkilt

 

Diese Aufstellung basiert darauf, dass der Regenrock das meiste Wasser vom Oberschenkel/Knie ablaufen lässt und eine Windhose mit der übrigen Feuchtigkeit gut zurecht kommt. Mir ist durchaus bewusst, dass dieses System nicht immer und überall anwendbar sein wir, aber zumindest sollte es bei Touren von Frühling bis Herbst in Süd- und Mitteleuropa zurecht kommen.

Hat jemand von Euch Erfahrungsberichte mit diesem/ähnlichen Setup? 

Wie sind Eure Erfahrungsberichte AS Tucas Millaris Pant, Patagonia Houdini Pants (welche es scheinbar nicht mehr gibt?) und Co. was Regenschutz anbelangt- die Atmungsaktivität sollte aber nicht darunter leiden.

Hat jemand im Bezug auf Anforderung/Anwendungsbereich eine Kaufempfehlung?

Wie bereits eingangs erwähnt würde ich gerne auf eine Regenhose verzichten aber bestmöglichen Wetterschutz - die Vellus lactes Porca ;-) 

Lg 

DaFi

Bearbeitet von DaFi
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Ich besitze die Milaris Windhose und bin super zufrieden!

Ich mache es im Grunde so wie du oben beschrieben hast,

  • Runningshorts sind immer am Mann
  • Lange lauftight wenn es kalt ist
  • Windhose gegen Wind, aber auch als zusätzliche Schicht.
  • Bei Regen und warmen Wetter ist die Milaris auch super, die hält schon viel Wasser ab und ist schnell wieder trocken
  • Bei kälte und Regen ist das so eine Sache, da macht mein System schlapp ... Irgendwann ist alles nass, inklusive Socken und Schuhe, man bekommt es nur noch schwierig trocken. Da hilft dann aber auch ein Regenrock nur bedingt. Deswegen spare ich ihn mir mittlerweile. Ich lebe einfach damit dass alles feucht ist, schlafe trocken und schlüpfe wieder in den feuchten kram ... 

Ich denke dass auch eine Regenhose nicht viel bringt, da Schuhe und Socken trotzdem Nass sind. Beim Wandern in einer Regenhose werde ich vermutlich von innen genauso nass wie von außen.

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Da ich vom Biken eh diese Ausrüstung hatte:

- warm & mit Wahrscheinlichkeit kälter zu werden: Shorts / Shirt sowie Armlinge / Beinlinge

- durchgängig kalt: lange Unterwäsche / Wanderhose / Jacke

- Regenwahrscheinlichkeit: zusätzlich Regenjacke & Regenrock (von 3F für einen 10er)
 

Muss allerdings auch sagen, dass ich an den Beinen recht unanfällig bin. Wind & Kälte macht mir dort wenig aus. Wahrscheinlich könnte ich sogar bei Minusgraden Shorts + Beinlinge tragen.

Arm- und Beinlinge sind eben sehr flexibel einsetzbar, leicht, günstig etc.
Ich habe sogar noch ein sehr leichtes Paar Armlinge, das als Sonnenschutz fungiert (OR-irgendwas)

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Ich möchte auch auf ein Shorts+Tight+Windhose-System umsteigen und überlege derzeit, ob es den Regenrock braucht. Meine Sorge ist die Kombination nass+kalt+ggf windig. Bis zu welchen Temperaturen ist es okay, durch die Windhose hindurch etwas nass zu werden? Mein Anwendungsfall ist der HRP/GR10/11 diesen Sommer (ab September).

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vor einer Stunde schrieb Outdoorfetischist:

Ich möchte auch auf ein Shorts+Tight+Windhose-System umsteigen und überlege derzeit, ob es den Regenrock braucht. Meine Sorge ist die Kombination nass+kalt+ggf windig. Bis zu welchen Temperaturen ist es okay, durch die Windhose hindurch etwas nass zu werden? Mein Anwendungsfall ist der HRP/GR10/11 diesen Sommer (ab September).

Das ist sehr individuell, da hilft nur ausprobieren!

Ich gehe in der kalten Jahreszeit auch bei Regen in shorts laufen und die Beine sind OK. Für andere wäre das nix ... Dafür kommen die dann mit extrem warmen Temperaturen besser klar.

Ich kann bei Wind nasse Beine besser ertragen als nasse Arme ... das ist aber auch nicht bei jedem gleich.

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vor 1 Stunde schrieb Outdoorfetischist:

Ich möchte auch auf ein Shorts+Tight+Windhose-System umsteigen und überlege derzeit, ob es den Regenrock braucht. Meine Sorge ist die Kombination nass+kalt+ggf windig. Bis zu welchen Temperaturen ist es okay, durch die Windhose hindurch etwas nass zu werden? Mein Anwendungsfall ist der HRP/GR10/11 diesen Sommer (ab September).

Bei mir ist es zwischen ca 5 und 0° und den ganzen Tag draußen bei Dauerregen unterwegs. Dann wird es mir zu kalt und ich werde da in Zukunft lieber eine Regenhose anhaben (Raid light Stretch light neu gekauft, noch keine Erfahrung). So erging es mir zumindest letzten November im Spessart mit der Millaris und einem MYOG Regenrock, daher der Neukauf. Wobei mir da vielleicht ein wärmerer Fleece auch schon geholfen hätte. Mir war einfach öfters mal kalt zwischendurch.

Für die von dir genannten Konditionen würde ICH mit Windhose losziehen.

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Im Grunde mache ich es ähnlich wie die vorschreiber:

solo: runningshorts, runningtights, windjacke, gatewood ponchtarp als regenschutz

das ganze funktioniert bis 5-7grad auch bei wind und regen gut

das gute an meiner runningtights ist (irgendeine von ascis) dass sie selbst nass noch recht warm ist, demnach ist geht dass auch bis 5 grad (kälter hab ich noch nicht ausprobiert/ bzw. hat sich nicht ergeben...)

 

die idee mit der windpants und dem rainskirt hatte ich mir auch schon überlegt... ich finde die überhaupt nicht abwegig, bin demnach auf praxiserfahrungen in dem thread gespannt ;)

 

btw.

für eine geplante tour im dezember auf dem fischermanstrail, habe ich mir folgendes überlegt:

da ich das gwt zu hause lasse - weil nicht allein unterwegs - dachte ich, ich kombiniere rainskirt und regenjacke in einem = regenmatel.

das gewicht ist nicht angeben, aber das verpackungsgewicht von 200gr spricht dafür, dass das dingen nicht so wirklich schwer ist, vom materialsiehts so aus als obs haltbarer als die einwegdinger sind (die ich zb aus vietnam kenne). klar atmungsaktiv ist es sicherlich nicht - aber ist dann halt so (irgendwann sind wir alle nass)

image.png.c9998cb23311ede1e2dd59be36758724.png

aliexpress, für billige 5 dollar... wenn das experiment schiefläuft ;)  

vg

*eff

 

 

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Eine Windhose halte ich als Ersatz für eine Regenhose wirklich nur bei warmem Wetter für geeignet. Die DWR hält starkem Regen nicht stand und hält auch nicht ewig - ich wasche meine eh sofort raus, um die Atmungsaktivität zu erhöhen. Der große Vorteil von Nylonhosen ist aber, dass sie wirklich sehr schnell trocknen - sogar wenn es noch leicht regnet.

Auch wenn es sich subjektiv anders anfühlen mag, dürfte über nasse Oberschenkel ziemlich viel Wärme entweichen, die sind schließlich ziemlich groß und gut durchblutet.

Ich nutze eine Nylonhose und eine kurze Regenhose, die bis über die Knie geht, und war damit unter anderem in der Hardangervidda und Hornstrandir unterwegs. Für mich funktioniert das System gut, ich mache aber auch selten längere Pausen.

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vor 20 Minuten schrieb Dr. Seltsam:

Ich nutze eine Nylonhose und eine kurze Regenhose, die bis über die Knie geht,

was ja dann dem von mir angesprochenen Setup mit Windhose und Regenrock/-kilt gleichzusetzen  wäre... 

Bearbeitet von DaFi
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  • 3 Jahre später...
Am 9.7.2021 um 17:49 schrieb rumo:

Entschuldigt, dass ich das Thema wieder aus der Versenkung hole. Ich mache mir gerade die gleichen Gedanken - @DaFi, bist du hier inzwischen fündig geworden? Ich überlege gerade eine Wind/Regen-Kombihose zu nähen. Also bis zum Knie Windhose, zwischen Knie und Beinabschluss wasserdichter Stoff.

 

Ich habe mir die OMM Kamleika Hose geholt. Viel leichter wird das DIY-Projekt vermutlich auch nicht. 

 

188 Gramm in XL, also leichter als auf der HP. Wenn man die Bungees an den Füßen entfernt, sollten das noch mal ein paar Gramm ausmachen. 

 

 

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Am 15.7.2021 um 13:15 schrieb Carsten K.:

Ich habe mir die OMM Kamleika Hose geholt. Viel leichter wird das DIY-Projekt vermutlich auch nicht. 

188 Gramm in XL, also leichter als auf der HP. Wenn man die Bungees an den Füßen entfernt, sollten das noch mal ein paar Gramm ausmachen.

Wenn's was wirklich wasserdichtes sein soll, so kann ich die Dynafit Transalper 3L empfehlen (https://www.dynafit.com/de-de/transalper-3l-hose-uni-08-0000070647). Die ist gewichtsmässig in derselben Liga, aus einem 3-Lagen-Material, und kann dank des relativ engen Schnitts auch einfach so über Shorts oder einem dünnen Baselayer getragen werden. Damit bin ich in Lappland bei viel Wind und Regen gut klargekommen. Bei deutlich wärmerem Wetter ist die aber nix, aber dann ist es ja auch eher egal ob man nass wird.

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vor 4 Stunden schrieb ULgeher:

Wenn's was wirklich wasserdichtes sein soll, so kann ich die Dynafit Transalper 3L empfehlen (https://www.dynafit.com/de-de/transalper-3l-hose-uni-08-0000070647). Die ist gewichtsmässig in derselben Liga, aus einem 3-Lagen-Material, und kann dank des relativ engen Schnitts auch einfach so über Shorts oder einem dünnen Baselayer getragen werden. Damit bin ich in Lappland bei viel Wind und Regen gut klargekommen. Bei deutlich wärmerem Wetter ist die aber nix, aber dann ist es ja auch eher egal ob man nass wird.

 

Und wo soll da der Unterschied zur OMM sein? Außer das die noch komplett elastisch und aus stabilem Nylon besteht. Der Schnitt ist auch bei der OMM recht körpernah und lässt darunter eine Isolationshose zu. Nur ist die Dynafit etwa 50 Euro teurer. 

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Am 16.7.2021 um 21:44 schrieb Carsten K.:

Und wo soll da der Unterschied zur OMM sein? Außer das die noch komplett elastisch und aus stabilem Nylon besteht. Der Schnitt ist auch bei der OMM recht körpernah und lässt darunter eine Isolationshose zu. Nur ist die Dynafit etwa 50 Euro teurer. 

Hast recht, auf der Beschreibung im Shop, die ich sah, stand in der Tabelle mit den Eigenschaften "winddicht" und nicht "wasserdicht", und im Text hatte ich das wasserdicht überlesen. Zum Preis: Die Dynafit hatte ich vor ein paar Jahren bei trekkinn bestellt für rund 100€.

 

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@rumo ich weiß ja nicht, wie gut du nähen kannst, hier ist eine Beschreibung, wie ich mal eine ganz einfache Windhose improvisiert habe. (Wichtig ist, den ganzen Faden vorher zu lesen, weil ich erst aus Versehen einen falschen Stoff genommen habe, sodass ich nun zwei Hosen besitze). Sie hat lange durchgehalten.

Die Idee, oben Windhose, knieabwärts was Wasserdichteres finde ich sehr interessant. Frage an Näherfahrenere: Mit was für einer Naht könnte man so einen dünnen winddichten Stoff an einen beschichteten annähen? Erst dem dünnen per Einschlag / Umschlag einen Saum gegen das Aufribbeln verpassen und dann beide mit einer einfachen Naht verbinden?

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vor einer Stunde schrieb cafeconleche:

Die Idee, oben Windhose, knieabwärts was Wasserdichteres finde ich sehr interessant. Frage an Näherfahrenere: Mit was für einer Naht könnte man so einen dünnen winddichten Stoff an einen beschichteten annähen?

Ich würde eine doppelte Kappnaht verwenden.

Meine Frage wäre eher, was du mit "oben Windhose" gewinnst? Klar bist du oben durch die Jacke geschützt, aber wenn du dich mal hinsetzt oder die Jacke raufrutscht wirst du oben trotzdem nass und innen läuft dann alles runter.

Es gibt ja auch Beinlinge, aber ob das eher Jäger und Fischerkram ist und zum Wandern taugt weiss ich nicht.

 

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      Der nächsten fünf Absätze sind inhaltlich identisch mit dem Text oben verlinkten Beitrag
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    • Von Janobert
      Hallo liebe UL-Gemeinde,
      ich habe nach langer Zeit mal meinen Wanderschrank aussortiert. Shakedowns müssen auch im Haushalt manchmal sein und 5 Quilts braucht man dann doch nicht...

      Also ich biete:
      Zpacks 20F Daunenquilt; es handelt sich hier nicht um das aktuelle Modell sondern ist von 2016;
      Gewicht: 740g; Version XX-Long und weit (ich bin 1,94m).
      Der Quilt hat einen kleinen Defekt an der Fußbox, den ich auf Tour mit Cubentape geflickt habe damit keine Daune verloren geht. Deshalb sieht's nicht so schön aus, ist aber funktional und hält gut. Ansonsten in neuwertigem Zustand.

      220 € VB

      Katabatic Gear Sawatch 15F Quilt in der "Flex-Version" von 2016 mit zwei Unzen Overfill (also noch wärmer); anbei das Originalzubehör bis auf den kompressionsbeutel und den Aufbewahrungssack;
      hydrophobe Daune, 6,6 Fuß lang (bin 1,94m und mir passt er gut) auch hier weite Version; Gewicht: 1007g
       
      250€  VB

      Frogg Toggs Regenhose in Größe XL *reserviert*
      Habe ich mir mal zum enger nähen geholt damit die Länge auch ausreicht. Ich nutze auf Tour jedoch selten eine Regenhose, sodass es dazu nie kam. Die Hose ist neu.
      3€ + Porto

      Zpacks Multipack in schwarz, innen aus Cuben  *reserviert*

      Es ist eine (für die Funktion irrelevante Grutbandschlaufe abgegangen -> die auf der anderen Seite des Reißverschlusses s. Foto)
      Tasche wurde nur 2-3mal im Alltag getragen ist also neuwertig. Bin mir nicht sicher, ob alle schlaufen, die noch bei der Lieferung vom Hersteller mitgegeben waren vorhanden sind. Alles das was fotographiert wurde habe ich noch; Gewicht: 65g

      20€

       
      Eine Thermarest Neoair Xlite in ich glaube Large (zumindest ist sie 192cm lang und an der breitesten Stelle 60 cm breit; Matte ist kaum genutzt, ist mir zu schwer und lang; Gewicht: inkl. Packsack 465g

      100 €


      Kathoola Microspikes in der Größe Large; sind mir etwas zu groß und eine Stelle im elastischen Gummi ist gerissen -> für MYOGer leicht reperabel, können so auch noch genutzt werden

      5€ + Porto

      Plasti Dip; flüssiges Gummi zum Sprühen in schwarz *reserviert*
      Dose ist neu und zB zum MYOGen von Custom Vibram Five Fingers mit Zehensocken angeschafft worden
      5€ + Porto

      Klymit Matte mit Handpumpe zum Aufpusten *reserviert*

      gedacht als Rückenteil zum Einlegen in einen rahmenlosen Rucksack
      64 x 29cm
      5€ + Porto

       
      2 Laufbursche Isomatten "Foam pads" *reserviert*
      eine wurde zugeschnitten: 142 x 49 cm die andere ist in Originalgröße 192 x 49 cm; beide Matten haben Einschnitte von Schnüren mit denen sie eingewickelt waren und ein paar Macken im empfindlichen Material - wurden aber seltenst genutzt

      Je 3€ (kurz) und 5€ (lang) + Porto


      3 Zpacks Trekking Pole Cups zum abspannen von Tarps *reserviert*
      -> haben ein Cuben Inlay und sind ungenutzt (nur ein bisschen dreckig von er Lagerung )

      2€ + Porto


       
      Viel Spaß beim Bieten und Stöbern und allzeit gute Touren - happy trails!
       
    • Von paustl
      Hallo!
      Ich möchte mir ein leichtes (<2kg), freistehenden 2 Personenzelt kaufen. Es kommen für mich die folgenden Zelte in Frage:
      * Wechsel Exogen 2 https://www.wechsel-tents.de/en/tents/zerog-exogen-2-231049/
      * Big Agnes Copper Spur 2 https://www.bigagnes.com/Copper-Spur-HV-UL2
      * MSR Hubba Hubba Shield 2 https://www.outdoortrends.de/msr-hubba-hubba-shield-2-personen-zelt.html?number=CD.10336&odt_inside_eu=1&utm_source=Idealo&utm_medium=PSC&utm_content=Idealo&utm_campaign=PreisSuma&ia-pkpmtrack=100-9353835313236323131303-101-101-101
      Meine Fragen sind:
      * Kann jemand einschätzen wie viel windfester das Exogen 2, als die beiden Alternativen ist? Bitte mit Erklärung ;-). Bei welchen Windbedingungen ist das bemerkbar?
      * Wie ist die Wassersäule des Exogen 2, 5000 mm (deutscher Hersteller, daher Messung an werksfrischen Material) im Vergleich zu den Wassersäulen der anderen Zelte 1200 mm (amerikanische Hersteller, daher Messung nach simulierter Nutzung) einzuschätzen?
      * Welche Vorteile  seht ihr bei den jeweiligen Zelten?
      Hintergrund ist, dass ein Angestellter das Exogen 2 als das deutlich robustere und wetterfestere Zelt herausstellte, ich ihm aber nicht ganz vertraue, weil er z.B. den Unterschied der Messweisen zwischen den Herstellern nicht kannte.
      Vielen Dank und liebe Grüße! paustl
       
       
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