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Ultraleicht Trekking
LisSpu

Packliste für 3 Tage Hüttentour Kleinwalsertal

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr Lieben,

War bisher nur stille Beobachterin :)

Nun wollte ich euch mal um Kritik und Verbesserungsvorschläge im Bezug auf meine Packliste bitten.

Ich bin totaler Anfänger habe außer kleine Tagestouren noch nichts gemacht. Nun haben wir für Ende September eine 3 Tages Hüttentour im Kleinwalsertal geplant. Da ich noch fast keinerlei Ausrüstung hatte, habe ich mir einiges neu zugelegt und dabei gleich auf Gewicht geachtet, da ich nun öfter längere Touren machen will, auch mal mit Zelt (müsste ich auch noch kaufen). Man sieht an der Packliste auch welche Sachen neu sind und welche ich schon hatte (Gewicht). Wollte aber für so eine kurze Tour nicht auch noch alles Vorhandene ersetzen. 

So genug geredet, ich freue mich auf eure Kritik und hätte gerne auch Anregungen, was daheim gelassen werden kann, was fehlt und was ich mir später noch neu kaufen könnte/sollte.

 

P.s Ein paar wenige Sachen konnte ich noch nicht wiegen

https://lighterpack.com/r/98l96j

 

 

 

bearbeitet von LisSpu

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Ich mach trotzdem mal den Anfang, kurz stichpunktartig:
Regenjacke mit viel zu hohem Gewicht, Handyladekabel ebenfalls (für die paar Tage überhaupt notwendig?), Erste Hilfe viel zu schwer (was ist dort drin?), Regenhose bei 3 Tagen notwendig? (kommt auf die Shorts und Leggins an), FlipfFlops + Hüttenschuhe? 

Das ist erstmal das, was mir zunächst einfällt.
Dort sind eine Reihe von "Komfort"-Artikeln drauf, die man auch sicher weglassen könnte. Oropax, Fußcreme ...

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vor 1 Minute schrieb hims:

Ich mach trotzdem mal den Anfang, kurz stichpunktartig:
Regenjacke mit viel zu hohem Gewicht, Handyladekabel ebenfalls (für die paar Tage überhaupt notwendig?), Erste Hilfe viel zu schwer (was ist dort drin?), Regenhose bei 3 Tagen notwendig? (kommt auf die Shorts und Leggins an), FlipfFlops + Hüttenschuhe? 

Das ist erstmal das, was mir zunächst einfällt.
Dort sind eine Reihe von "Komfort"-Artikeln drauf, die man auch sicher weglassen könnte. Oropax, Fußcreme ...

Zunächst mal  vielen Dank  :)

Ja regenjacke habe ich schon eine im Blick mit 230 g, aber gerade noch zu teuer :(

im erstehilfe set sind standard sachen drin (auch rettungsdecke und dreieckstuch etc), würde eigentlich nur 240 g wiegen aber ich habe noch wunddesinfektion rein, würde da ungern darauf verzichten.. Oder gibts da auch leichtere alternativen? Ist so ein 50 ml Fläschchen. 

Die FlipFlops und Creme sind notwenig wegen aktuellem Pilzproblem... Will nicht alle Leute anstecken :/

Regenhose weiß ich noch nicht wirklich ob ich sie brauchen werde, da kuck ich dann spontan wie das Wetter wird. In näherer Zukunft will ich mich aber an einem selbstgenähten Regenkilt versuchen.

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vor 14 Minuten schrieb Idgie:

Ich fürchte mit dem CSV wirst Du nicht allzu viele Reaktionen bekommen. Einfacher für den geneigten Hilfesteller wäre zum Beispiel die Liste in das oft genutzte Lighterpack zu übertragen.

Danke, habe nun den link eingefügt, hoffe das geht so? Dachte erst mit der datei ist es besser 

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vor 24 Minuten schrieb LisSpu:

Danke, habe nun den link eingefügt, hoffe das geht so? Dachte erst mit der datei ist es besser 

Der Link funktioniert leider nicht, der führt nur auf die Startseite.

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vor 26 Minuten schrieb hwq:

Der Link funktioniert leider nicht, der führt nur auf die Startseite.

Du musst Dich anmelden @LisSpu (ist kostenlos und ganz simpel) und Deine Liste dort eintragen ;-)
Deine Packlisten haben dann eigene Links, die Du hier posten kannst und die dann für geneigte Leser einfach über den Browser aufzurufen sind. 

bearbeitet von Idgie

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Oh mann, manchmal frag ich mich ob mein Hirn noch an ist. Habe die packliste ja mit dem programm erstellt, hab jetzt nur nicht gecheckt wo der link für meine liste ist :roll:

Danke nochmal für den Hinweis, jetzt müsste es aber wirklich passen :grin:

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vor 55 Minuten schrieb LisSpu:

ich habe noch wunddesinfektion rein, würde da ungern darauf verzichten.. Oder gibts da auch leichtere alternativen? Ist so ein 50 ml Fläschchen. :)

Die FlipFlops und Creme sind notwenig wegen aktuellem Pilzproblem... Will nicht alle Leute anstecken :/

In der Apotheke fragen. Wunddesinfektion gibts auch in 5(?) ml Fläschen, is dann nur nicht zum Sprühen. Oder Umfüllen in ein Mini-Kunststoff-Fläschen.

Gibt glaub auch einzeln verpackte Wunddesinfektionstücher...

Flipflops gehen auch als Hüttenschuhe, is zwar bissl nervig mit Socken, geht aber schon ;-)

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vor 9 Minuten schrieb LisSpu:

Danke nochmal für den Hinweis, jetzt müsste es aber wirklich passen :grin:

Nee klappt noch nicht, glaub du musst den Link posten, den du oben rechts unter "Share" einblenden und kopieren kannst.

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- Lange Unterhose und Leggins als Wärmeschutz? Vielleicht kannst Du auf eines verzichten.
- Deo, es gibt z.B. Deocreme. Der Hersteller schickt mit jeder Bestellung auch Pröbchen, die wiegen all inklusiv 10g und reichen für etwa 10-14 Tage.  
- Ein Evonell Handtuch wiegt deutlich weniger, je nachdem wie groß man es schneidet. Vileda geht auch ;-)
- Das Dein Rucksack schwer ist, braucht ja keiner Erwähnung, aber brauchst Du bei dem wirklich die Liner und die Drybags?

Am Anfang hat man immer noch Hemmungen, Sachen zu Hause zu lassen, da muss jeder selber nach und nach Erfahrungen sammeln, um zu sehen, dass es auch ohne oder mit weniger geht. Nach und nach erreicht man seine eigene Wohlfühl-Zone, die ist bei jedem individuell.

Ich wünsche Dir jedenfalls viel Spaß bei Deiner Tour und solltest Du jetzt schon auf 5 Kilo Gesamtgewicht (ohne Lebensmittel) kommen, wird Dich definitiv jeder Hüttenwanderer beneiden! 

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Erste Hilfe Set auf ein Stück rollenpflaster reduzieren. 

Deotücher von DM eine Option? 

Evtl.: Labello, Karten+Geld+Gummi, Taschenmesser, Sonnenbrille

Mülltüte als Regenkilt statt Regenhose

Seife reduzieren - die reicht ewig (Dr. Bonner beim DM und dann in augentropfflasche aus der Apotheke umgefüllt) 

100g für Ladekabel ist hoffentlich ein Schätzwert!? 

Ansonsten alles wie oben... Hüttenschuhe raus, drybags raus oder durch ziplocks ersetzen, Microfaserlappen statt Handtuch, usw. 

Viele Grüße 

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Als Noch-Nicht-Profi :) fällt mir auf:

- Handtuch würde ich durch was kleineres ersetzen, Mikrofasertuch (52g) oder Spüllappen (7g).
- Ladekabel ist schwer, da sollte man mit 50g hinkommen.
- Flip Flops und Hüttenschuhe: Ich würde wohl nur eins davon mitnehmen
- Dry Bags: Evtl. reichen auch Gefrierbeutel?
- 1. Hilfe erscheint mir etwas schwer, mein Medikamentenpäckchen wiegt unter 100g (Octenisept+Rettungsdecke+Magnesium+Cetirizin+Paracetamol+Pflaster+Loperamid)
- Kosmetik/Kultur: da braucht man für 3 Tage nicht so viel eigentlich. Ne viertel Tube Mini-Zahnpasta würde ich aber mitnehmen, Dr. Bronners im Mund mag ich nicht
- Als Gefäße zum umfüllen nutze ich: 20ml-Dropper-Fläschchen (Dr. Bronners, Fahrradkettenöl bei Radtouren, ...) und 15ml-Zerstäuber-Fläschchen (Deo aus Roller umgefüllt, Mückenspray, Desinfektionsspray, ...). Sowas hier:
https://www.ebay.de/itm/122903188126
https://www.amazon.de/gp/product/B00EOKIL44

Ich vermisse:

- Taschenmesser: ok, ist optional, aber z.B. um Pflaster zu schneiden,  Victorinox Classic SD (21g)
- Taschentücher: ok, man kann auch Klopapier nehmen, aber ich kalkuliere immer 2 Taschentücher pro Tag
- Magnesium gegen Krämpfe
- Trinkflasche(n): z.B. 1-Liter-Saftflasche von Aldi o.ä. (33g)
- Stirnlampe/Mini-Lampe: wenn man nachts mal aufs Klo will, z.B. Nitecore Tube oder Nitecore TIP
- Labello: nicht unbedingt nötig, aber für mich persönlich wichtig. Ich nehme einen mit LSF20 von Rossmann

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So, erstmal danke an alle. Finde das Forum jetzt schon toll. Habe zur Liste noch die Marken hinzugefügt, falls es jemand noch interessiert. 

vor 17 Stunden schrieb Idgie:

- Lange Unterhose und Leggins als Wärmeschutz? Vielleicht kannst Du auf eines verzichten.
- Deo, es gibt z.B. Deocreme. Der Hersteller schickt mit jeder Bestellung auch Pröbchen, die wiegen all inklusiv 10g und reichen für etwa 10-14 Tage.  
- Ein Evonell Handtuch wiegt deutlich weniger, je nachdem wie groß man es schneidet. Vileda geht auch ;-)
- Das Dein Rucksack schwer ist, braucht ja keiner Erwähnung, aber brauchst Du bei dem wirklich die Liner und die Drybags?

Leggins ist zum Wandern und lange Unterhose zum Schlafen. Die Deocreme hört sich interessant an. Mein Handtuch hätte ich mir im nachhinein auch leichter vorgestellt, aber nun ists schon gekauft :D. Ist der Rucksack denn so übel? Dachte der ist vom Gewicht ganz oaky, vorallem weil ich mich noch nicht mit einem ganz ohne tragesystem anfreunden kann.

vor 16 Stunden schrieb notenblog:

Je nach Wetterprognose reichen vielleicht diese günstigen Regensachen: Klick. Eine ähnliche Jacke reicht mir grad oft aus und wiegt nur 137g.

Das wäre ne gute Alternative. Ich dachte vielleicht auch an einen Schirm.. Aber dann hat man ja die Hände nicht mehr frei..

vor 16 Stunden schrieb Jörn:

100g für Ladekabel ist hoffentlich ein Schätzwert!?

Ist der tatsächliche Wert, ist das einzige das ich besitze.. Ist schon ne recht große Box dran

vor 2 Stunden schrieb mexl916:

Nur kleine Anmerkung am Rande: du kannst Flüssigkeiten, Cremes etc. auch in kleinere Behälter umfüllen.

Ich habe die schon umgefüllt. Habe 50ml Dropper Bottles oder wie das heißt. Mich beschleicht aber allmählich das Gefühl, dass ich da ein bisschen großzügig war :grin:

 

vor 26 Minuten schrieb hwq:

Kosmetik/Kultur: da braucht man für 3 Tage nicht so viel eigentlich. Ne viertel Tube Mini-Zahnpasta würde ich aber mitnehmen, Dr. Bronners im Mund mag ich nicht

Ich vermisse:

- Taschenmesser: ok, ist optional, aber z.B. um Pflaster zu schneiden,  Victorinox Classic SD (21g)
- Taschentücher: ok, man kann auch Klopapier nehmen, aber ich kalkuliere immer 2 Taschentücher pro Tag
- Magnesium gegen Krämpfe
- Trinkflasche(n): z.B. 1-Liter-Saftflasche von Aldi o.ä. (33g)
- Stirnlampe/Mini-Lampe: wenn man nachts mal aufs Klo will, z.B. Nitecore Tube oder Nitecore TIP
- Labello: nicht unbedingt nötig, aber für mich persönlich wichtig. Ich nehme einen mit LSF20 von Rossmann

Das war aus der Liste nicht erschließbar. Ich ziehe mit meinem Freund los, dieser hat Zahnpastaextrakt, Taschenmesser, Stirnlampe dabei, deswegen nehme ich das nicht mit. Taschentücher!! Wenn ich die vergessen hätte ohje :D hab stark heuschnupfen und immer eine triefende nase.

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Ich bin auch kein Profi, aber bei 3Tagen würd ich die kurze Hose für die Hütte weglassen. Kannst abends in der Wanderhose bleiben ;-) Wenn was nass wird, haste immer noch die Schlafhose.

1. Hilfe haste im Ziplock Beutel? Hatte das zu Anfang in dem "gekauften" Set-pack, was natürlich viel schwerer ist....

Wer weiß, wo du am Ende landest. Vielleicht passt dann alles sogar in nen Tagesrucksack.... ;-)

Viel Spaß

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vor 21 Minuten schrieb sja:

Ich bin auch kein Profi, aber bei 3Tagen würd ich die kurze Hose für die Hütte weglassen. Kannst abends in der Wanderhose bleiben ;-) Wenn was nass wird, haste immer noch die Schlafhose.

1. Hilfe haste im Ziplock Beutel? Hatte das zu Anfang in dem "gekauften" Set-pack, was natürlich viel schwerer ist....

Wer weiß, wo du am Ende landest. Vielleicht passt dann alles sogar in nen Tagesrucksack.... ;-)

Viel Spaß

Oh das probier ich gleichmal mit dem Zipbeutel, wieviel Gewicht das ausmacht! Danke

Edit: die blöde Verpackung, die schon dabei war wiegt doch tatsächlich 100g. Nehme den zipbeutel

bearbeitet von LisSpu

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Hi,

Regenjacke und -hose geht auch in leicht und billig, allerdings nicht unbedingt schön.

https://www.google.de/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.amazon.de/Dri-Enten-mit-Kapuze-Rainsuit/dp/B07817YZXL&ved=2ahUKEwj4zaj5lLjdAhXGsqQKHWrPAOkQFjADegQIBxAB&usg=AOvVaw0z4fk5pDSwwruRAwmrQihy

Wiegt bei mir in XL zusammen 297g.

Gruß K

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vor 30 Minuten schrieb LisSpu:

Nehme den zipbeutel

Würd ich auch für Hygiene nehmen. Ist auch leichter als die üblichen Kulturbeutelchen, selbst bei den leichten gibts noch nen Unterschied. Aber haste wahrscheinlich schon ;-)

bearbeitet von sja

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vor 8 Minuten schrieb sja:

Würd ich auch für Hygiene nehmen. Ist auch leichter als die üblichen Kulturbeutelchen, selbst bei den leichten gibts noch nen Unterschied. Aber haste wahrscheinlich schon ;-)

Jap Hygiene ist schon im Zipbeutel :)

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vor 2 Stunden schrieb LisSpu:

Ist der Rucksack denn so übel? Dachte der ist vom Gewicht ganz oaky, vorallem weil ich mich noch nicht mit einem ganz ohne tragesystem anfreunden kann

Na, ja, Tragesystem oder nicht ist ja eine Frage des Gewichts, das man reinpackt. Ich vermute eher, du brauchst keine 45L, wenn ich die überarbeitete Packliste so angucke. Wir waren im Sommer 3 Wochen in den Alpen unterwegs und bekamen 30L grad mal so eben voll. Mein Rucksack war ein Salomon Peak30 (doof langer Rücken, viele Schnüre entfernt) mit 410g, meine liebste Wanderbegleitung hat eine Osprey ??? 30L  mit knapp 800g. Beide haben Hüftgurte und tragen sich gut.

 

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vor 30 Minuten schrieb notenblog:

Na, ja, Tragesystem oder nicht ist ja eine Frage des Gewichts, das man reinpackt. Ich vermute eher, du brauchst keine 45L, wenn ich die überarbeitete Packliste so angucke. Wir waren im Sommer 3 Wochen in den Alpen unterwegs und bekamen 30L grad mal so eben voll. Mein Rucksack war ein Salomon Peak30 (doof langer Rücken, viele Schnüre entfernt) mit 410g, meine liebste Wanderbegleitung hat eine Osprey ??? 30L  mit knapp 800g. Beide haben Hüftgurte und tragen sich gut.

 

Hm ja das dachte ich mir auch schon.. Man kann den rucksack aber sehr gut komprimieren.. Er soll ja eigentlich auch bei längeren touren zum einsatz kommen (mit zelt etc.) deswegen habe ich mir das Volumen ausgesucht.. Naja bin aber ja auch noch blutiger Anfänger, für kurze Touren wäre vielleicht wirklich ein extra Rucksack besser

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    • Von Ernie0815
      Hallo zusammen
      ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen:
      Seit ein paar Jahren bin ich etappenweise auf dem Jakosweg unterwegs. Mein Freund und ich sind in der Stuttgart Gegend gestartet und inzwischen in Frankreich angekommen. Insgesamt sind wir schon über 1000km unterwegs. Im Oktober soll es zwei Wochen von LePuy nach Cahors gehen (ca.360km). Meine Ausrüstung habe ich im Lauf der Jahre immer weiter optimiert und vor allem an Gewicht gespart. Dieses Jahr gab es einen neuen Rucksack (Hyberg Atilla), der nur halb so schwer ist wie der alte. Meine Softshell-Jacke habe ich durch eine Windjacke ersetzt.
      Auf dem Jakobsweg übernachteten wir bisher etwa die Hälfte der Nächte mit dem Zelt und sonst in Pilgerherbergen. Kochausrüstung hatten wir nur einmal dabei, ist aber nicht nötig, weil man immer was zu essen bekommt. Unter diesem link (https://lighterpack.com/r/ce74sd)  findet Ihr meine Packliste. Wer kann mir ein paar Tipps geben?
      Vielen Dank und bon camino
      Ernie
    • Von PinkyTheTrekker
      Liebe Zahnbürstenabsäger und Grammzähler,
      es ist schön auf dieses Forum gestoßen zu sein.
      Ich heiße Michael, bin 23 Jahre alt und finde mich mehr und mehr in der Liebe zum Wandern und selbstredend auch zur Natur wieder - jedoch mit dem Ziel, möglichst leicht (und demnach frei und mit Spaß an der Sache) unterwegs zu sein. Während meiner ersten Solowanderung (E5) 2015 musste ich mich nach 4 Tagen geschlagen geben : Mit ca. 15 -18kg auf 63kg Körpergewicht, einem Rucksack der nicht wirklich passte und völlig ugeübt, marschirte ich mit vollem (Über)elan , man könnte sagen, leicht wahnsinnig, Berg rauf und wieder runter, bis ich nach vier Tagen hartem Geballer mein Hüftgelenk nicht mehr aushielt. Die Probleme hielten auch noch viele Monate danach an, mittlerweile komm ich zwar völlig zurecht - bin seit 2einhalb Jahren passionierter Kletterer und Boulderer und habe dort auch überhaupt keine Probleme mit meiner Hüfte - doch manchmal spüre ich das Ziepen immer noch. Genau dieser Umstand macht auch einen großen Teil in meiner Motivation daher, in Richtung UL-Trekking zu gehen, neben dem Spaß der auch offensichtlich mit dem Leichtgewicht einhergeht.
      Vieles habe ich hier bereits gelernt und nun ist es soweit: Meine Solowanderung steht bald an und nach langer langer Recherche und Entscheidungsfindungen habe ich nun meine Packliste online (siehe unten). Leider fehlt mir das Geld um dabei völlig am Rad zu drehen, daher ist die Liste nun wiegesagt eine Annäherung an das UL-Trekking.
      Nun würde ich mich sehr geehrt fühlen, wenn ein paar UL-Spezialisten und Life-hacks-cracks mal drüber schauen könnten um mir als Neuling z.B. sagen zu können, wobezüglich ich auf jeden Fall mal nochmal drüber nachdenken sollte oder was ich für wenig Geld noch sinnvoll verbessern kann.
      Kurz zur Route:
      Der Küstenweg des Jakobsweges - Camino del Norte -  850km, Gelände gilt als mittel bis schwer, klassisches Atlamtikküstenklima (relativ stetig, auch im Herbst, nicht allzuheiß im Sommer, viel Wind), Dauer etwa 6 Wochen, Beginn: Anfang - Mitte September.
      Ich bin auch sehr(!) interessiert an Leuten, die den Weg speziell schon gelaufen sind und demnach wertvolle Erfahrungen mit mir teilen können.
      Besondere Fragen wären noch Folgende:
      - Ist das Kochsystem oder das Schlafsystem für die Tour angemessen?
      - Ist der Rucksack für die Liste angemessen?
      - Wasserfilter: Finde diese Squeeze-Sache noch nicht ganz optimal -> gibts in der Gewichtsklasse noch ne praktischere Alternative?
      - Für die Regenhose habe diese Tolle MYOG-Version gefunden (https://bit.ly/2Llmecn). Meine Regenjacke ist allerdings noch viel zu schwer --> leichte, günstige Alternative?
      - Doofe Frage: Ich weiß die Dinger trägt wohl kaum einer mehr aber ich liebe Boxershorts statt den Hodenquetschern --> gibts soweit ich weiß nur aus Baumwolle --> Sinnvoll?
      Ansonsten bin ich wiegesagt für alle Anregungen und kritischer Auseinandersetzung offen und freue mich auf eure Beiträge.
      Hier die Liste: https://lighterpack.com/r/3ymwi3
       
      Beste Grüße
      Michael
       
       
       
    • Von Barbarix
      Hallo zusammen,
      hier mein Reisebericht zu der Annapurna-Runde, die ich zusammen mit Felix im Nov. 2017 gewandert bin. Nicht speziell UL, aber durch die Infrastruktur mit einem sehr geringen Base Weight machbar. Wir hatten trotzdem Zelt und Kocher dabei, beides haben wir allerdings nicht benutzt. Die Unterkünfte und das Essen dort sind top!
      Vielen Dank für die Fotos an Felix (dank seiner Spiegelreflex deutlich bessere Fotos als mit meiner Knipse).
      Viel Spaß beim Lesen!
      Erik
       
      Reisebericht Nepal
      Hamburg, Regenschauer                                                                                                                           Sa 29.10.17
      Heute morgen bin ich um 6:00 aufgestanden. Noch schnell zur Probe gepackt und mich in letzter Minute für den kleineren Rucksack entschieden. Kleiner, leichter und bequemer als ein halbvoller großer Rucksack. Allerdings musste ich noch schnell einen Brustgurt improvisieren. Dann alles in Luftpolsterfolie und in eine Ikea Tasche verpackt. Diesmal habe ich keinen Karton als Versandverpackung gewählt.
      Danach steht nur noch relaxen auf dem Plan und um 17:45 geht´s zum Bus. Vor lauter Aufregung steige ich in die falsche S-Bahn, bemerke aber nach 1 Station noch rechtzeitig den Fehler. Schlussendlich komme ich zeitgleich mit Felix am Flughafen an. Der Flug nach Dubai ist ganz OK und ich habe immerhin 2h geschlafen. Den Rest der Zeit verbringe ich mit dem neuen (leider schlechten) Alien-Film.
       
      Dubai / Kathmandu                                                                                                                                      So 30.10.17
      In Dubai gibt es erst einmal ein ordentliches Frühstück und wir legen uns 3h aufs Ohr. Gut dass ich meine Neo Air S im Handgepäck mitgenommen habe. Das werde ich zukünftig immer so machen!
      Wir fliegen mit der Billig-Airline flyDubay weiter nach Kathmandu . In Kathmandu  hat die Abholung am Flughafen durch das Hotel leider nicht geklappt, aber ein Taxi ist einfach zu bekommen. Leider brauchen wir für die kurze Strecke wegen kompletten Verkehrschaos fast 1h. Ob das Verkehrschaos normal ist oder an dem starken Regen liegt, erschließt sich uns nicht. Am Abend versuchen wir verzweifelt Geld an Automaten zu bekommen. Irgendwann nach dem 10. Automaten klappt es bei Felix mit seiner Visa-Karte und er kann zumindest 300€ ziehen. Bei mir klappt es leider nicht und ich habe schlechte Laune. Im Hotel überlegen wir wie wir zum Trailhead kommen und beschließen einen Wagen mit Fahrer zu nehmen. Das ist zwar teuer (160€ geteilt durch 2) aber wir sparen so einen kompletten Tag. Zum Abendessen bekommen wir gerade noch eine Portion Momo bevor die Küche schließt. Momo sind gefüllte Teigtaschen (ein wenig wie Ravioli nur anders geformt). Dann geht´s früh in Bett.


       
      Kathmandu  / Besisahar, sonnig warm, später ein wenig bewölkt                                             Mo 30.10.17
      Wir sind früh aufgestanden und Felix konnte dem Automaten noch einmal 300€ entlocken. Ich habe mein Bargeld (670€) getauscht und mir geschworen, dass ich niemals ohne Bargeld auf Reisen gehe! 670€ müssten knapp reichen. Im Hotel gibt es ein tolles Frühstück mit Omlett. Der Fahrer wartet pünktlich um 9:30 und dann geht´s los das Permit zu besorgen. Das Permit ist kein Problem und am Geldautomaten vor dem Gebäude kann ich mit meiner EC Karte immerhin noch 80€ ziehen. Das hebt die Laune!
      Um 11:00 geht es dann los und wir kommen nach fast 7h Fahrt und einer netten Mittagspause in Besisahar an. Die Landschaft ist toll und es gibt einen ersten Blick auf die Berge. Der Fahrer war sehr nett und hat mir am Schluss noch seine Karte des Annapurnagebiets geschenkt. Das ordentliche Trinkgeld hat er sich wirklich verdient!
      Das Zimmer in Besisahar ist sehr einfach aber wir können duschen und bekommen auch ein leckeres Abendessen (Parata –Fladenbrot und Dahl). Gespart wird bei dem Zimmer nur an überflüssigem: Statt einem Lichtschalter muss man 2 Drähte in die Steckdose stecken, funktioniert auch nur zeitweise, manchmal rutscht ein Draht heraus und dann ist es plötzlich dunkel
      Nachdem auch die letzten Einkäufe erledigt sind wird noch ein wenig gelesen und geschrieben und dann geht´s wieder früh in Bett. Der Wecker wird um 6:00 klingeln.


       
      Besisahar – Khanigaou, sonnig bis leicht bewölkt, 1 kurzer Schauer                                         Di 31.10.17
      Wir brauchen 1/2h um unsere Sachen zu packen. Als Frühstück gibt´s eine Banane und dann geht es los! Der Trail ist wunderschön und führt durch Reisterrassen und urwaldartige Gebiete. Der Fluss dem wir dann folgen sieht toll aus – grandios!
      Frühstück (Omelett mit Kartoffeln und Ciapati) gab es in Bulbhule nach 2 h Wandern. Mittagessen (Omelett mit Appel Pie) gab es dann in Bahmdanda. Wir sind dann noch weiter nach Kangiori wo wir und an einem Wasserfall gewaschen haben und in einer sehr einfachen Unterkunft übernachtet haben. Die Unterkunft war aus Brettern gezimmert und von einer 7cm großen Spinne geschmückt. Insgesamt haben wir heute 1,5 Etappen geschafft. Zur Feier des Tages und weil wir ungern unnötig schleppen, gibt’s den kleinen Cognac aus dem Flugzeug.



       
       
    • Von entenjoke
      Hallo,
      ich bin von Juli-Oktober auf dem Nordalpenweg unterwegs und werde wohl oft in ÖAV/ DAV Hütten übernachten.
      Mein "wind hard tiny quilt" wird sicherlich nicht für die Schlafplätze akzeptiert werden.
      Habt Ihr eine Empfehlung für einen ultraleichten (aber auch robusten) Hüttenschlafsack (rechteckig, mit Kopfkissenfach)? (aus ripstop-seide evtl.?)
      Mfg
      Stephan
    • Von Marko
      Hallo zusammen,
      nachdem ich von euch viel Hilfe während meiner Vorbereitungen bekommen habe, möchte ich nun auch meine Erfahrung teilen.
      Ich wollte schon länger einen Fernwanderweg gehen, und für den Einstieg bot sich der Westweg an. Beginnt ja direkt vor meiner Haustüre.
      Hier ein Link, zu meiner Packliste https://www.geargrams.com/list?id=45364.
      Es ist nicht alles UL und ich hätte vermutlich ein paar "dicke Brummer" weg lassen können. Aber dazu später mehr.
       
      Ich hoffe ihr habt Spaß beim Lesen.
       
      Tag 1
      20.04.2018
      Heute nochmal arbeiten und dann heim, zusammen packen und los. Pforzheim Hauptbahnhof um 16.34Uhr ist Abfahrt über Karlsruhe nach Basel. Ankunft etwa 18.30Uhr.
      Hauptbahnhof Pforzheim, Gleis 4. Ich komme aus der Unterführung zum Gleis, und Steige in die S5 nach Karlsruhe. Es ist übelst warm in der Bahn. An diesem Tag sind ca. 27 grad. Sollte das nicht eigentlich ein Inter Regio sein? Ich schau nochmal in meiner App.Tatsächlich steht da IR2066. In dem Moment ertönt eine Durchsage: "Am Gleis 4 fährt ein der IR 2066, Karlsruhe Hauptbahnhof..." Shit, ich bin an Gleis 5 eingestiegen. Die Bahn steht noch. Schnell raus und ab in den Inter Regio.Hier gibt es eine Klimaanlage, die leider nicht allzuviel bringt. Aber besser als in der S-Bahn. Und durchgeschwitzt bin ich eh. Ruckzuck sind wir in Karlsruhe. Dort steig ich um in den ICE nach Basel. Total überfüllt und ich muss stehn. Später setze ich mich in den Gang. Nach ca. 1,5h fahrt komme ich um 18.42Uhr am badischen Bahnhof an. Nach ein wenig Sucherei finde ich das Symbol, dem ich folgen muss. In der Schweiz ist das etwas schwieriger. Der Westweg führt durch einen Tierpark, der aber geschlossen ist. Nachdem ich ihn umgangen habe, führt mich mein Weg an einem Flussufer entlang. Es ist herrliches Wetter. Menschen sitzen hier am Feuer, hören Musik oder liegen einfach auf der Wiese und lesen ein Buch. Gerne würde ich mich hier auch ein wenig hinsetzen und die Sonne genießen. Keine Zeit. Um halb 9 wird es dunkel, und ich muss an der Daur-Hütte sein, wo ich plane zu übernachten.
      An dem Flussufer laufe ich gefühlt Stunden entlang. Irgendwann geht es linksab über eine Brücke. Dann erstmal bergauf. Dem Markgräfler Wiiwegli folgend. Zuerst bin ich mir unsicher, ob das richtig ist, doch dann seh ich wieder das Symbol des Westweges, und bin auch schon an der Grenze zu Deutschland. Weiter bergauf und immer wieder Treppen. Oben auf dem Tullinger Berg haben sich einige Leute versammelt, um einen wunderschönen Sonnenuntergang zu genießen. Und ich bin auch dabei.Ich mache ein paar Bilder und gehe gleich weiter. "Daur-Hütte 2,2km" steht auf einem Schild. Das könnte genau reichen, bevor es richtig dunkel wird. Und so ist es auch. Es dämmert schon ziemlich, als ich ankomme.
      Während ich im Wald nach Feuerholz für die Grillstelle suche, kommt ein Auto mit lauter Musik angefahren. "Oh nein!" denke ich. Ein junger Mann, gerade 18 geworden wie er mir später sagt, fragt mich: "Wollen sie auch heute hier grillen?" "Ich will hier heute schlafen", antworte ich. Man arrangiert sich, und Timo und Melanie bieten mir sogar ein Steak und ein Bier an, was ich dankend annehme. Eigentlich ist es ein ganz lustiger Abend, bis eine weitere Gruppe Jugendlicher auftaucht, und mir klar wird, dass ich später in der Nacht weiter ziehen muss, und mir einen anderen Schlafplatz suchen. Irgendwann läuft auch noch ein nackter Mann, um die 60, mit einer Taschenlampe vorbei. Leute gibts...
      Um ca. halb 12 laufe ich los. Soweit zurück in den Wald, bis ich nichts mehr von der Geräuschkulisse am Grillplatz höre. Dann errichte ich mir im Wald mein Nachtlager.

      Tag 2
      21.04.2018
      Um ca. halb 7 werde ich wach. Als ich aus dem Schlafsack steige, ist es recht kühl, obwohl ich die ganze Nacht geschwitzt habe. Erstmal packe ich alles zusammen, und gehe zurück zur Daur-Hütte. Da sollte ja noch etwas Glut in der Feuerstelle sein zum aufwärmen, und vielleicht sind die Jugendlichen ja weg. Es ist wirklich niemand mehr hier. Die Asche in der Feuerstelle qualmt noch. Leider ist der Platz komplett zugemüllt. Obwohl dort 5 Mülltonnen stehen. Ich sammle den Müll auf und werfe ihn weg. Außer den in der Hütte. Das wird mir dann doch zu blöd.
      Ein wunderschöner Sonnenaufgang versüßt mir meine Stimmung. Ich mache ein paar Fotos. Zähne putzen, Frühstück und weiter geht es. Ich bin etwa bei Kilometer 10. Heute will ich mindestens 25 km schaffen. Recht zügig trete ich den Weg an. Leider fehlen teilweise Beschilderungen. Kurz nach Egisholz gehe ich etwa 1km in die falsche Richtung. Also wieder zurück. Es ist verdammt heiss, und ich schwitze wie blöd. Mein T-Shirt ist total durchnässt.Immer wieder muss ich Rast machen.Nachdem es einige Kilometer über Feldwege ging, komme ich an das erste Portal bei einer Burg. Ich glaube Röttler-Burg. Das gibt mir wieder Motivation. Die brauche ich auch, denn heute wird es noch sehr anstrengend. Es geht auf den Blauen. Also fast durchgehend bergauf. Um mein Ziel zu erreichen gebe ich etwas Gas. An der Sausenburg gehe ich zuerst vorbei, dann sage ich mir: "Da hat man bestimmt ne schöne Aussicht." Und so ist es auch. Die etlichen Treppenstufen zum Turm lohnen sich. In Kandern gehe ich Einkaufen. Morgen ist Sonntag, und ich brauche außerdem dringend Wasser. Als ich aus Kandern herauslaufe, kommt mir Ben Tüxen entgegen (EinMannImWald). Er hat schweres Gepäck dabei. Ich grüße nur kurz, traue mich nicht ihn anzusprechen. Später in der Hütte am Hexenplatz, einer sehr gemütlichen Hütte mit Ofen, Bänken und Tisch, lese ich im Hüttenbuch seinen Eintrag von gestern. Er geht auch den Westweg Richtung Basel.
      Auf einer Bank im Schatten mache ich um ca. 13Uhr eine Pause. Zu Hause anrufen, essen und trinken, und ich gönne mir einen Energydrink. Zu dem Zeitpunkt bin ich eigentlich schon am Ende meiner Kräfte. So kommt es mir zumindest vor. Aber die Pause tut mir gut. Ich muss einfach nur einen Gang runter schalten. Es ist 14 Uhr als ich weiter gehe. Noch 6h bis es dunkel wird. Also eigentlich noch genug Zeit. Ich gehe jetzt viel langsamer bergauf. Immernoch anstrengend, aber auszuhalten. Ab und zu muss ich trotzdem Pausen machen. Ich bin sowas von glücklich, als ich am Parkplatz auf dem Blauen ankomme. Ich gehe in das Restaurant und esse eine Currywurst mit Pommes, dazu eine Cola. Nachdem ich noch auf der Toilette war, wandere ich weiter. Es geht jetzt schön bergab. Bei der Egerten Hütte treffe ich 2 Wanderer, mit denen ich mich kurz unterhalte. Ich bekomme den Tipp, dass in ca. 3km eine schöne Hütte mit Türe und Grillstelle kommt. Im Vergleich zu meinem letzten Nachtquartier ein echter Luxus. Bis dort hin gehe ich noch, mache mir ein Feuer an, und koche ein Süppchen. Um ca. 22Uhr gehe ich schlafen. 
      Heute habe ich ungefähr 28km gemacht. Als ich wieder zuhause in der Karte nachschaue, fällt mir auf, dass es etwas mehr als 1000 Höhenmeter waren.
       
      Tag 3
      22.04.2018
      Heute Nacht bin ich mehrmals wach geworden, weil mir übelst warm war. Ich habe meinen Schlafsack dieses Mal offen gelassen. Immer wenn ich wach wurde, habe ich ihn etwas angehoben. Das half aber nur kurz. Um ca. 7 Uhr stehe ich auf. Es ist schon lange hell. Nach dem Zähneputzen und Frühstücken telefoniere ich lange mit meiner Freundin. Erst um 8 Uhr habe ich alles zusammen gepackt und gehe los. Heute geht es über den Belchen. Durch viele Wiesen und Kuhweiden laufe ich in der prallen Sonne. Endlich wieder im kühleren Wald, geht es steil bergauf. Sehr anstrengend das Ganze. Insgeheim hoffte ich, meine Tageskilometer von gestern noch zu toppen. Aber jetzt glaube ich nicht mehr daran. Irgendwann laufe ich wieder über Wiesen. Der Ausblick ist herrlich. Oben auf dem Belchen angekommen, setze ich mich erstmal in einen Liegestuhl. Aber die Sonne scheint mir zu stark, und ich muss mich in den Schatten setzen. Ich spüre auch schon ein Brennen im Nacken. Hier oben sehe ich das erste Mal Schne auf meiner Tour. Beim Abstieg wird es sogar noch mehr. Immer wieder muss ich über Schnee gehen. Es wird recht steil und felsig. An einem Bach fülle ich meine Wasserflaschen auf, filtere das Wasser aber vorsichtshalber. Auf dem Weg komme ich immer wieder an Stellen vorbei, an denen ich meine Flaschen auffüllen könnte. Deshalb ärgere ich mich, weil ich das Gewicht umsonst mit mir rum schleppe. In Notschrei setze ich mich im Außenbereich eines Restaurants an einen Tisch. So weit wie möglich weg von den anderen Gästen. Ich möchte niemanden mit meinem Geruch belästigen. Badische Käsknöpfle und dazu eine große Cola gibt es. Von hier wären es noch knapp 10km auf den Feldberg, und es ist 16 Uhr. Ich könnte dort einkehren, mal duschen etc. Aber schaffe ich heute noch 10 km? Es wird steil bergauif gehen, und dort liegt sicher einiges an Schnee. Ich bezahle meine Rechnung. Beim Aufstehen bemerke ich, dass meine Beine nicht mehr so wollen. Sie fühlen sich richtig schwer an. Alles klar. Heute gehe ich nicht mehr auf den Feldberg. Die beste Option, vorher noch zu übernachten, ist die Auerhahnhütte. Dort gehe ich hin. Um ca. 17 Uhr komme ich an, nachdem ich durch tiefen Schnee waten musste. Es ist noch früh, aber egal. Ich habe heute ca. 25km gemacht. Das muss reichen. Ich mache mir Holz zurecht für ein kleines Feuer und fülle meine Edelstahlflasche mit Schnee, den ich später am Feuer schmelzen will. Beim Ausziehen der Schuhe bemerke ich eine Blase am Zeigezeh. Sie ist noch zu und tut zum Glück nicht weh. Mit dem geschmlzenen Schnee wasche ich meine Socken und meine Unterhose, hänge sie zum Trocknen ans Feuer. Zum Essen mache ich mir Couscous mit Gemüsebrühe. Mit Wasser muss ich hier nicht sparen. Überall liegt Schnee. Wie gestern schon, gehe ich um 22 Uhr schlafen. Morgen will ich früh raus, um viele Kilometer zu schaffen.
       
      Tag 4
      23.04.2018
      Im Gegensatz zu meinem Plan früh aufzustehn, wache ich erst um 20 nach 7 auf. Ich lasse mir Zeit, und gönne mir heute sogar das erste Mal einen Kaffee zum Frühstück. Es ist bereits halb 9 als ich los gehe. Es geht gar nicht so steil bergauf, wie ich erwartet hatte. Auch der Schnee stört mich wenig. Das Laufen ist sogar richtig angenehm. Endlich ist es auch nicht mehr so heiss. Auf meinem Weg Richtung Gipfel, habe ich auf dem Feldberg eine herrliche Aussicht. Es herrscht zwar nicht ganz so klare Sicht, aber es könnte schlimmer sein. Immerhin sagt meine Wetterapp für heuteRegen an. Durch den Schnee erkennt man den Weg schlecht, und ich schaue ab und zu auf dem Handy nach, ob ich noch richtig bin. Zum Glück entdecke ich auch Fußspuren. Irgendjemand hatte hier wohl Zehenschuhe an. Dieser Spur folge ich in umgekehrter Richtung. Oben auf dem Feldberg gibt es eine kleine Aussichtsplattform. Bis in die Alpen kann man heute leider nicht sehen. Ein Mann mit seiner ca. 3-jährigen Tochter erzählt mir, dass er hier oben einen allinclusiv Urlaub mit seiner hochschwangeren Frau und seiner Tochter macht. Sowas muss auch mal sein. Nach einer kleinen Plauderei beginne ich den Abstieg. Hier wird es mit dem Orientieren immer schwieriger, aber dank der Fußspuren verlaufe ich mich nicht. Den Berg hinab fließen überall Bäche aus geschmolzenem Schnee. Ich breche im Schnee immer wieder ein. Einmal sogar bis zur Hüfte, und stehe dann in einem Bach. Über mehrere gestürzte Bäume muss ich steigen. Irgendwann geht es nicht mehr so steil bergab, und es liegt auch kein Schnee mehr. Jetzt kann ich etwas Gas geben. Als es anfängt zu nieseln, ziehe ich sofort meinen Poncho über. Ich möchte nicht, dass die Sachen in meinem Rucksack nass werden. Die Regenhose lasse ich erstmal weg. Nach einer Weile fängt es an, wie aus Eimern zu schütten. Da komme ich an einer Hütte vorbei. Es ist 12 Uhr. Wenn ich erstmal eine Mittagspause mache, regnet es vielleicht nicht mehr so stark, wenn ich weiter gehe. Also gehe ich in die offene Hütte und lege den nassen Poncho zum Trocknen hin. Dann packe ich mein Kochzeug aus, und bereite mir Couscous zu. Leider nimmt meine Tour hier eine Wendung. Ich erfahre, dass meine Freundin ernsthaft krank ist, und ich muss die Tour abbrechen. Ich laufe noch die 8 km bis Hinterzarten, wo ich um 15 Uhr ankomme, und fahre dann mit Bus und Bahn nach Hause.
       
      Insgesamt bin ich ca. 85 km gewandert.
       
      Fazit
      Ich war gut vorbereitet. Habe mir im Vorfeld viele Gedanken gemacht, und hatte eigentlich zu viele Sorgen. Ich glaube nicht, dass es noch viel kälter geworden wäre, von daher hätte ich die Steppjacke zuhause lassen können. Mein Schlafsack war für knapp 0 Grad ausgelegt. Viel zu viel. Der 10 Euro Rucksack hat sehr gute Dienste geleistet. Ich hatte fast durchgehend meine Daumen in den Daumenschlaufen eingehängt, und so hatte ich kaum Gewicht auf den Schultern. Meine Z-Lite, die ich geteilt und übereinander gelegt habe zum Schlafen, und den Rucksack unter die Füsse, war ausreichend bequem. Ich hatte keine Rückenschmerzen oder sonst was. In meine Schuhe habe ich mich verliebt. Ich hatte vor, meine Lowa Wendelstein anzuziehen für die Tour. Aber diese musste ich an Lowa senden wegen einer Reklamation. Sie haben mir kostenfrei ein komplett neues Paar geschickt. Eine Woche vor dem Westweg...Mit nagelneuen Schuhen wollte ich den Westweg nicht gehen. Die Adidas Trail Running Schuhe haben sich dann sogar als die bessere Wahl herausgestellt. Die Edelstahlflasche ist relativ schwer, aber ich würde sie wieder mitnehmen.
      Von meiner körperlichen Fitness war ich selbst ein wenig positiv überrascht muss ich sagen.
      Wo ich noch sehr dran arbeiten muss ist die Ernährung auf Tour. Mir hat viel gefehlt wie Fette und Kohlenhydrate. ch habe viele Fitnessriegel gegessen, hätte aber mehr richtige Mahlzeiten zu mir nehmen müssen.
      Ich hoffe, dass ich gerade Einsteigern ein wenig die Nervosität nehmen kann, und gebt mir gerne Tipps, was ich bei einem nächsten Reisebericht besser machen könnte.
      Die Bilder sind leider nicht ganz in der richtigen Reihenfolge.
       































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