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Outdoorfetischist

Trekkingstöcke - Fizan Compact Alternative?

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Hallo zusammen,

Ich habe zurzeit wie so viele hier im Forum die Fizan Compact und bin so halb zufrieden. Vorweg: Ich nutze Griffe UND Schlaufen bei Trekkingstöcken. Die Griffe der Fizans gefallen mir aber nicht gut: Zu schmal und gerade bergab (wo man ja die Stöcke leicht nach vorne neigt), gibts da einfach nicht genug zu greifen. Deshalb nutze ich die Schlaufen sehr intensiv, die aber auch nicht ideal sind: An beiden Daumen reibt das Gurtband auf der Innenseite (zwischen den beiden Gelenken) so sehr, dass ich mir auf dem GR10 fast Fahrradhandschuhe gekauft hätte - dann hatten sich aber bereits Schwielen entwickelt. Bis dahin taten die Schlaufen aber schon weh (falls für irgendwen relevant: Ich gehe mit der Hand von unten durch die Schlaufen, um mich einfach reinlehnen zu können).

Keine Alternative sind für mich mit ziemlicher Sicherheit die Gossamer Gear Griffe: Ich brauche Schlaufen. Wenn ich diese nicht nutze, ist mir das für die Unterarme zu anstrengend.

Vielleicht zur Erklärung: Mein Stockeinsatz ist gerade bergab recht rabiat: Ich lehne mich nach vorne und bremse nur noch mit den Stöcken.

Hier also die Frage: Wer hat Erfahrung mit brauchbaren Alternativen? Ich hätte gerne: Verstellbarkeit von 110 bis 130cm, bequeme Griffe und bequeme Schlaufen. Schön, aber nicht zwingend, wäre schnelle Verpackbarkeit - also vielleicht in Richtung Faltstöcke - da ich die Stöcke viel on/off benutze und es mitunter nervt, sie in der Hand zu tragen, da ich zu faul bin, sie zu verstauen.

Bei Carbon hab ich etwas Bedenken hinsichtlich meiner Einsatzart und der Robustheit. Gibt es hier weitere Trekkingstockbarbaren wie mich, die Erfahrung mit Carbon haben?

Zusatzfrage: Hat jemand Erfahrung mit Pacer Poles? Ich weiß, die sind echt schwer, aber die wären die eine Lösung, bei der ich mir vorstellen könnte, keine Schlaufen zu brauchen, was mir aus Sicherheitsaspekten eigentlich ganz recht wäre.

Ich danke im Voraus!

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vor 3 Stunden schrieb Outdoorfetischist:

Wer hat Erfahrung mit brauchbaren Alternativen?

Hallo Outdoorfetischist,

meine Stöcke vor den Fizan waren Exped Explorer Poles.

Die sind nach meiner Meinung phantastisch, aber ein ganzes Stück (stabiler) und schwerer. 

Mich beeindruckte die einzigartige Zusammenschub-Technik. Das oberste Segment ist per Drehverriegelung längenverstellbar. Die zwei unteren Segmente werden einfachst (muss ich schon sagen) durch Drücken der Arretierung des mittleren Segments und Einschieben von unten zusammengeschoben. Drücken, schieben, klack,  zusammengeschoben. 

Ich nutze die Stöcke wie Du, Hände von unten durch die Schlaufen. Bergab gesamtes Körpergewicht oben auf dem Kopf der Griffe zum Abstützen. Perfekt. 

Die Exped haben einen dickeren Griff als die Fizan und einen viel längeren für Bergauf-greifen.

Topp, aber - wie gesagt schwerer. Auch gut im Rucksack zu verstauen für den Flug, 55 cm, ganz zusammengeschoben. Durch Zerlegen noch etwas kürzer. So zusammengeschoben haben die natürlich auch ein geringeres Volumen als „das Bündel“ gefalteter Faltstöcke. Und durch die Arretiertechnik entfällt das blöde, nervende, beidseitig gleiche Einstellen und Zusammendrehen der Segmente.

Das oberste Segment ist von 105 bis 130 cm einstellbar. Und nur dieses Segment muss einmalig auf Deine Länge eingestellt werden. Das Modell gibt es mit und ohne Dämpfung (leichter). Die Stöcke sind natürlich für schwerere Leute viel besser geeignet als die filigranen Fizan. (Ich selbst hab keine Probleme, wiege nur 69 kg).

Vielleicht hilft Dir das?!

Grüße

DonCamino

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bearbeitet von DonCamino

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vor 11 Stunden schrieb Dean:

Ja jetzt musst aber auch sagen wie schwer sie sind

;-)  latürnich: 480 g die gefederten!, damit 100 g schwerer als meine Fizan mit Gummis. Die ungefederten sollen bei 450 g liegen.

bearbeitet von DonCamino

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Die Exped Stöcke klingen nicht übel, aber die scheinen nicht mehr hergestellt zu werden. Und: Sowas muss es doch auch in leichter geben. Ich bin ja mit der Robustheit der Fizans zufrieden und will eigentlich nur bequeme Schlaufen und Griffe. Wenn ich mir schwere Trekkingstöcke kaufe, dann würde ich glaub ich den Pacer Poles eine Chance geben.

Kann jemand etwas zur Robustheit der Fizans im Vergleich zu gängigen Carbonstöcken sagen? Ich hatte im Laden neulich die Leki Micro Vario Carbon in der Hand und die machen auf mich rundum einen guten Eindruck (sind aber auch schwer. Ach menno...)

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Hallo,

ich hatte die Carbonstöcke von Comperdell, - damals die ziemlich leichtesten auf dem Markt und nicht wirklich preiswert..

Auf meiner ersten Sarektour ist einer im bergab-Modus  schlicht und ergreifend gebrochen, bzw. gesplittert (was einen üblen Sturz nach sich zog, - glücklicherweise ohne bleibende Blessuren), obwohl er zum Schadenszeitpunkt eigentlich gar nicht so voll belastet wurde.

Fazit: Nie wieder Carbon.

Bin mit meinen Fizans mehr als zufrieden. Mehrere Sarektouren, USA-  und Westgrönland bisher ohne Mucken gemeistert.

Auch finde ich den Griffkopf zum Abstützen beim bergabgehen für mich als völlig ausreichend.

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vor 10 Minuten schrieb andreköln:

Bin mit meinen Fizans mehr als zufrieden.

dito! Ist wohl v.a. eine Gewichtsfrage des Benutzers. Hält aufgrund der Material"stärke" meine 68 / 69 kg aus, < 80 oder 90... augenscheinlich viel schlechter

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Ich nutze den Griffkopf ungerne. Ich will wirklich Gewicht auf die Stöcke bringen können. Beispielsweise im steinigen Abstieg, wenn ich da eine größere "Stufe" ist, die ich herunterhopsen möchte und den Hopser mit den Stöcken abbremsen will. Die Stöcke stecken das problemlos weg, aber den Griffkopf zu greifen ist imho um einiges instabiler als wenn ich die Stöcke - trotz meiner Körpergröße von nur 176cm -  auf maximaler Länge (~132cm) habe und in den Schlaufen hänge. Mit instabil meine ich seitliches Wegknicken (doofe Umschreibung). In Worten: Wenn ich von oben auf den Griffkopf drücke, ist das ja ein instabiles Gleichgewicht. Sobald eine kleine seitliche Kraft wirkt, haut der Stock leicht in die Richtung ab, weil die Verbindung von Hand-auf-Griffkopf ja den Winkel zwischen Arm und Stock kaum fixiert. Bei längerem Stock und Händen in den Schlaufen ist das anders: Dadurch, dass ich in den Schlaufen hänge, die Kraft also nicht ganz oben auf den Stock bringe, ist das ganze stabiler.

Auf den aktuellen Produktbildern im Internet sieht es fast so aus, als hätten die neueren Fizans andere Schlaufen, als meine (die sind glaub ich 3 Jahre alt). Kann das jemand bestätigen? Sind die bequemer (insbesondere im Daumenbereich)?

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Moin,

besonders auf den Ultralangstreckenwegen in der USA werden regelmäßig Trekkingstöcke von Cascade Mountain verwendet. Ich kann aber nichts zur Qualität sagen, aber vielleicht weiß jemand aus dem Forum mehr. Stabil müssen die Stöcke sein, wenn sie eine Weitwanderung dieser Art überstehen, sind offensichtlich deutlich günstiger als Comperdell, Leki und Co und liegt gewichtstechnisch bei den Trekkingstöcken von Fizan.

Ich meine Andrew Skurka hat auch mal ein Review nach einer Tour gemacht und der Hersteller hat recht gut abgeschlossen.

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Ich hab mir jetzt erstmal das aktuelle Modell der Fizans geordert. Die Schlaufen sehen tatsächlich anders aus als die Neoprenschlaufen bei meinem Modell und in einer Produktbeschreibung, die ich gelesen habe ist von "seidigem Material" der (neuen) Schlaufen die Rede. Die Schlaufen der Lekis, die ich im Laden in der Hand hatte, fühlten sich ebenfalls seidig an und ich glaube das Material könnte mein Problem mit den Schlaufen lösen - ich bin mal gespannt!

Zwar sind die Griffe anscheinend unverändert und auch eine schnellere Verstaubarkeit wäre nice-to-have gewesen, aber dafür bekomme ich das leichteste Gewicht bei bewährter Robustheit, die Unanfälligkeit von Alu und den sehr günstigen Preis (so die Schlaufen denn halten, was sie versprechen).

Einzig auf gründliches Durchtrocknen vor dem Verstauen werde ich beim neuen Modell besser achten, meine alten Fizans hatten am Ende das Problem, dass der Schraubverschluss nicht mehr vollständig zuverlässig gegriffen hat, was anscheinend durch Verstauen in feuchtem Zustand kommt (nur um das hier nochmal erwähnt zu haben, damit andere den Fehler vielleicht vermeiden können :)).

Ich melde mich, sobald die Stöcke da sind und berichte über den Komfortgrad der Schlaufen!

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Moin!

Da ich persönlich an einem Erfahrungsbericht von euch interessiert bin, habe ich noch eben den besagten Link herausgesucht.

https://andrewskurka.com/2015/long-term-review-cascade-mountain-tech-quick-lock-poles/

Die Trekkingstöcke kosten bei Ebay etwas über 40 Euro. Somit wären die Stöcke konkurrenzfähig.

Hat jemand von euch mit dem Material von Cascade Mountain Erfahrungen gesammelt? Würde mich interessieren.

Gibt es eine Datenbank für Komponenten bezüglich ihrer Lebenserwartungen, Stärken und Schwächen? Wenn es auf UL Ausrüstung beschränkt wird und Kleidung nicht aufgelistet wird, sollte es noch handhabbar sein. Aber wahrscheinlich gibt es am Ende stets nur ein Review pro Artikel.

bearbeitet von SouthWest
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Ich nutze seit geraumer Zeit die Helinox FL135 Ridgeline. Die scheinen nicht mehr hergestellt zu werden (hab zumindest nichts auf der Helinox Webseite gefunden.) Es gibt sie aber noch im Web. Leider sind sie sehr teuer. Haben aber beim AT-Thruhike gute Dienste geleistet und hielten deutlich besser als die Fizan, die andere in der Gruppe hatte. Die Griffe und Schlaufen empfand ich auch immer als sehr angenehm.

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Black diamond distance Z und FLZ. Gibt's in Carbon und Alu, fix oder verstellbar. Halten bisher bei mir (Carbon Z) gut* und sind noch ziemlich leicht (295 g bei 130cm).

*) Edit: Das will was heißen. Ich habe schon so einige Stöcke geschrottet. Die Fizan würden bei meinem "Einsatzprofil" keine Woche halten.

bearbeitet von SouthWest
Gewicht und edit

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Am 12.10.2018 um 17:50 schrieb Outdoorfetischist:

...

Zusatzfrage: Hat jemand Erfahrung mit Pacer Poles? Ich weiß, die sind echt schwer, aber die wären die eine Lösung, bei der ich mir vorstellen könnte, keine Schlaufen zu brauchen, was mir aus Sicherheitsaspekten eigentlich ganz recht wäre.

Ich danke im Voraus!

absolut geile teile! hab die schlaufen bisher nicht einmal vermisst. aber der wirkliche pluspunkt bei den dingern ist, dass man einfach aufrechter läuft. ich kann besser atmen, seh mehr. hab meine lekis nicht mehr ausm schrank geholt seit ich die pacerpoles hab.

die pacers haben übrigens ne schlaufe, allerdings nicht zum reinlehnen, sondern nur um den stock am handgelenk zu halten bei bedarf. ist nur eine dünne gummischnur mit tanka.

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vor 3 Stunden schrieb SouthWest:

Die Fizan würden bei meinem "Einsatzprofil" keine Woche halten.

Wie sieht denn dein Einsatzprofil aus und weshalb meinst du die Fizans würden das nicht mitmachen?

Neben dem Preis passen mir bei den Black Diamond Z-Poles die Größen nicht. 105-125cm ist eigentlich zu kurz, 120-140 zu lang. Ich brauche 110-130cm. Allerdings hab ich lange überlegt, ob die 120er in fester Länge nicht ein Kompromiss wären. Probiere ich vielleicht in Zukunft mal aus.

@danobaja: Danke für die Erfahrung mit den Pacer Poles! Das klingt (leider ;) ) so gut, dass ich die echt gerne ausprobieren würde. Ich werd mal schauen, ob ich nach wie vor ein Vielnutzer bleibe, was Trekkingstöcke angeht, diese also kaum im/am Rucksack sind. Nur dann würde sich das Mehrgewicht für mich lohnen. Keine Schlaufen zu brauchen finde ich wirklich sehr attraktiv, gerade auch mit Hinblick auf einen Sturz wäre es echt super, einfach loslassen zu können.

Welche Variante hast du (Alu/Carbon)?

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vor 4 Stunden schrieb Outdoorfetischist:

Wie sieht denn dein Einsatzprofil aus und weshalb meinst du die Fizans würden das nicht mitmachen?

Ich benutze die Dinger oft nicht auf einfachen Trails oder guten Wegen, sondern in schwierigem Gelände um mich richtig abzustützen und um mir Sicherheit zu geben. Das kann auch mal alpines Blockgelände sein. Gleichzeitig bin ich auch nicht gerade leichtgewichtig und benutze glaube ich auch recht viel Kraft mit den Armen/Stöcken. Wenn man im Blockgelände mal abrutscht und sich mit dem Stock halten muss, dann macht es ruckizucki "knacks" wenn der Stock aus hauchdünnem Aluröhrchen ist. Unter Umständen bricht dann noch mehr als der Stock. Deswegen bevorzuge ich was stabileres. Bei den BD Poles hatte ich am Anfang ein unsicheres Gefühl. Die halten soweit allerdings wirklich überraschend gut. Mal sehen wann die auch "Knacks" machen.

Zitat

Allerdings hab ich lange überlegt, ob die 120er in fester Länge nicht ein Kompromiss wären. Probiere ich vielleicht in Zukunft mal aus.

Sich an die fixe Länge zu gewöhnen war weit weniger schwierig als gedacht. Das Teil sollte etwas länger sein als man zum Mid aufbauen braucht, dann kann man mit einem leichten Winkel alle Aufbauhöhen abdecken. Die 130 cm bei mir passen da super. Ob 120 cm in deinem Setup passen kann ich natürlich nicht sagen. Beim Bergaufgehen kann man weiter unten greifen und hat so effektiv einen kürzeren Stock.

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vor 54 Minuten schrieb SouthWest:

Sich an die fixe Länge zu gewöhnen war weit weniger schwierig als gedacht. Das Teil sollte etwas länger sein als man zum Mid aufbauen braucht, dann kann man mit einem leichten Winkel alle Aufbauhöhen abdecken. Die 130 cm bei mir passen da super. Ob 120 cm in deinem Setup passen kann ich natürlich nicht sagen. Beim Bergaufgehen kann man weiter unten greifen und hat so effektiv einen kürzeren Stock.

Das ist halt etwas das Problem: Bergauf finde ichs ohne Schlaufen echt nervig, weil die Unterarme dann so viel arbeiten müssen. Wenn ich aber 130er Stöcke nehme, ist Schlaufennutzung bergauf (da brauche ich 110-115cm) ausgeschlossen. Fürs Mid gäbe es ja auch Dinge wie Pole Jacks. Aber ich glaube das ist für mich eh alles erstmal Zukunftsmusik, wenn mir die Schlaufen der neuen Fizans gefallen. Ich hab mit denen auch schon Stürze abgefangen und es hat funktioniert, daher haben die erstmal mein volles Vertrauen. Aber gut zu wissen, dass die BD Carbon ebenfalls stabil genug sind!

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vor 5 Stunden schrieb Outdoorfetischist:

Welche Variante hast du (Alu/Carbon)?

https://shop.pacerpole.com/product/pacerpole-dual-lock-system/

ich hab die neoprenhandüberzüge dazu. brauch bis -15 keine handschuhe drunterziehen. verarbeitung top, super beratung durch heather, und ein super netter kontakt.

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vor 7 Minuten schrieb danobaja:

https://shop.pacerpole.com/product/pacerpole-dual-lock-system/

ich hab die neoprenhandüberzüge dazu. brauch bis -15 keine handschuhe drunterziehen. verarbeitung top, super beratung durch heather, und ein super netter kontakt. 

Die Dual Locks wegen einfacherer Verstellbarkeit? Sind ja schwerer als die 3-Section-Version. Was ist dein Eindruck zur Robustheit der Carbonversion?

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So, die Fizans sind schon angekommen (sehr flotter Versand von greenline!) und ich hab einige Vergleichsbilder geschossen:

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Die alten Schlaufen (oben) und die neuen (unten). Ich denke man erkennt die Unterschiede ganz gut. Neoprenpolsterung gibt es nicht mehr, ebenso wenig Gurtband. Es war das Gurtband, das bei mir immer Reibung verursacht hat. Die neuen Schlaufen sind sehr breit und aus einem sehr weichen Material, von dem ich mir weniger Reibung erhoffe. Es war insbesondere die Festigkeit des Gurtbandes, die mir Schwierigkeiten bereitet hat.

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Noch einmal die alten Schlaufen.

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Gerade beim Bergabgehen greift man den Griff ja nicht vollständig. Dadurch reibt das Gurtband am Daumen.

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Und die neuen Schlaufen, hier etwas zu eng eingestellt.

 

Die Griffe scheinen mir beim neuen Modell einen winzigen Tick kleiner, als beim alten. Heißt für mich: Sie sind ähnlich nutzlos für jedweden Einsatz, der mit etwas Kraft zu tun hat. Schlaufen nutzen oder Griffe wechseln heißt hier die Devise.

Wenn alles klappt, kann ich die neuen Fizans die Tage im Harz testen. Ich berichte dann nochmal aus der Praxis.

Wäre echt top, wenn die funktionieren, denn die Fizans sind schon unschlagbar leicht und günstig. Allerdings krieg ich auch die Pacer Poles nicht mehr aus dem Kopf :D

bearbeitet von Outdoorfetischist

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Zu den BD Poles:

  • die Carbon Ultra Z-Poles (fix) in 130 cm sind super. Ich habe die schon extrem belastet (auf einem Pole um Hindernisse geschwungen). Die halten seit Jahren.
  • die Carbon Ultra Distance FLZ in 120- 145: ich habe sie nach 2 Tagen geschrottet. image.png.4a5bf6a594ce4869d3a9d758b615bc2e.png

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Am 17.10.2018 um 17:21 schrieb Outdoorfetischist:

Die Griffe scheinen mir beim neuen Modell einen winzigen Tick kleiner, als beim alten. Heißt für mich: Sie sind ähnlich nutzlos für jedweden Einsatz, der mit etwas Kraft zu tun hat. Schlaufen nutzen oder Griffe wechseln heißt hier die Devise.

Wenn alles klappt, kann ich die neuen Fizans die Tage im Harz testen. Ich berichte dann nochmal aus der Praxis.

Wäre echt top, wenn die funktionieren, denn die Fizans sind schon unschlagbar leicht und günstig. Allerdings krieg ich auch die Pacer Poles nicht mehr aus dem Kopf :D

Hatte die Fizans mit der neuen Schlaufe bei einer einwöchigen Bergtour mit dabei. Ich war sehr zufrieden, es gab lediglich ein Problem mit der Schlaufe: Ich musste sie regelmässig nachziehen, während Belastung wurde die Schlaufe immer lockerer...

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