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Ultraleicht Trekking

Packraft - Paddel gesucht & Diskussion über Packrafts


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vor 6 Minuten schrieb martinfarrent:

Wenn du mit Festboot-Paddlern zusammen touren willst, bist du ja ohnehin weitgehend an deren Logistik und Grenzen gebunden.

Für mich persönlich gilt das Interesse eher dem Vergleich von Schlauch- zu Faltboot. Da sind die logistischen Anforderungen ja sehr ähnlich.

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Das ist das UL Setup mit dem Supai Flatwater canyon, Supai olo Paddel und Anfibio zipsuit...bei dem Boot kann man die Luftbläschen unter dem Boden dahinwandern sehen Weil mir vor kurzem hier bei

Bitte nicht eine neue Diskussion darueber, irgendwann soll ja auch mal der Uebergang zu den neuen Threads statt finden, nach Moeglichkeit, bevor dieser Thread 20 Seiten hat , es gab schon Stimmen (war

Du meinst man solle die Packrafts im Auto auf die Burg fahren ? Aber da gibt es doch noch nicht mal einen Burggraben Und was den Zeltplatz an der Weser betrifft a) seid Ihr da ja eh fuer das H

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vor 24 Minuten schrieb wilbo:

Für mich persönlich gilt das Interesse eher dem Vergleich von Schlauch- zu Faltboot. Da sind die logistischen Anforderungen ja sehr ähnlich.

Wenn du normale Schlauchboote meinst: klar. Mein Kanadier hat 18 kg.

Aber Packrafts sind doch logistisch eine völlig andere Nummer. Mit 2,0 kg bis (wenn's hoch kommt) 8,0 kg Bootsausrüstung brauchst du kein Auto. Da reichen öffentliche Verkehrsmittel, Trampen, Fahrräder oder Trailrunner... je nach Gewicht in passender Mischung.

Im Sommer sah mein später Nachmittag oft genug so aus: Boot packen, mit der Straßenbahn nach Siegburg fahren, 500 m bis 2 km zu Fuß zu einer schönen Startstelle, dann flussabwärts auf der Sieg bis zum Rhein. Anschließend Kaffee trinken und zum Bus gehen.

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vor 2 Stunden schrieb martinfarrent:

Ich gebe aber zu: Seitdem ich Packrafts kenne, reizen mich selbst die zuweilen extremen Sonderangebote für Schlauchkajaks  im Bonner Globi-Outlet nicht mehr sonderlich

Klar, das ganze ist auch etwas irrational. Die Dinger sind einfach schön. Im Interesse des Budgets hoffe ich insgeheim, dass ihr mir die Neuanschaffung noch ausredet. Schließlich kann man im Packraftstore auch mieten.

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vor 18 Stunden schrieb noodles:

Im Interesse des Budgets hoffe ich insgeheim, dass ihr mir die Neuanschaffung noch ausredet. Schließlich kann man im Packraftstore auch mieten.

Und dann gibt es noch die Frage, ob das Zweitboot immer ganz so hochwertig sein muss wie das Hauptgefährt...

Billiger als vergleichbare Boote sind z.B. Nortik und Frontier (und ein paar andere Marken, die etwa in den Ebay-Kleinanzeigen auftauchen und zu denen neutrale Informationen leider nur spärlich zu finden sind. Das gilt ja schon für Frontier.  Mich würde sehr interessieren, was speziell von dieser Marke zu halten ist.). Insgesamt konzentriert sich die hiesige Forumsexpertise ja auf Alpacka, MSR und Anfibio. Schon Kokopelli kommt reichlich kurz. Und dann gibt es noch ein paar Leute, die sich auf DIY-Kits eingelassen haben... dazu aber kaum abschließende Beurteilungen. Wie kitzelt man das Wissen über andere Marken aus eventuellen Mitlesern heraus?

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Das Sputnik ist soweit auch OK. Ich verwende eines der ersten Boote. Durch das  dicke Material ist das Boot vergleichsweise schwer (ca. 3,7kg) . Bei meinem Sputnik ist noch ein Grabnerventil verbaut. Auf den neueren Produktfotos sieht man z. T. schon "neue" Ventile. Der Preis, der heute dafür aufgerufen wird, wäre mir aber zu hoch...

 

 

Bearbeitet von Schnegel
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vor 20 Stunden schrieb wilbo:

Ja klar! Ich meinte damit, dass der kleinste gemeinsame Nenner die Anreise mit den Öffis wäre...

Gehen wir aber bei einem Faltboot oder Schlauchkajak von mindestens 15 kg Bootsgewicht aus, so könntest du mit Packrafts etwas weniger als die Hälfte der Last schleppen... und dabei gleich zwei Boote einpacken (z.B. das Sigma für die Strecke und ein Alligator für ausgesprochenes Wildwasser).  Klingt ein bisschen absurd und ist es wahrscheinlich auch, verdeutlicht aber die relativen Gewichtsdimensionen.

 

vor 28 Minuten schrieb Schnegel:

Das Sputnik ist soweit auch OK. Ich verwende eines der ersten Boote. Durch das  dicke Material ist das Boot vergleichsweise schwer (ca. 3,7kg) . 

Bei mir könnte zum Beispiel ein dediziertes Wildwasserboot für harte Fälle gern vergleichsweise schwer sein - und dafür billiger, weil sich die Gelegenheit für mich seltener ergäbe. Bei längeren Trips bin ich nach derzeitiger Selbsteinschätzung eher tourenorientiert, auch mit Wanderpassagen. Kurze und nicht allzu heftige Wildwasserstrecken stecken für diese Ausrichtung - zumal zur warmen Jahreszeit - ja auch einige offene Boote weg. Bei @noodles könnte ich mir vorstellen, dass sein 'schnelles' Boot ähnlich kompromissartig ausfallen könnte - also schwerer und billiger. 

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vor 35 Minuten schrieb martinfarrent:

... und dabei gleich zwei Boote einpacken z.B. das Sigma für die Strecke

OT: Mir lag es vollkommen fern, hier einen ernsthaften Vergleich Packraft versus Faltboot aufzumachen. :grin:
Ich fände es für mich interessant zu vergleichen, wo denn genau die Unterschiede im Test sind ohne gleich 80,- € für ein Leihboot hinzulegen. Auch wäre die Auswahl an unterschiedlichen Booten bei einem Treffen nett.

VG. -wilbo-

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vor 20 Minuten schrieb wilbo:

OT: Mir lag es vollkommen fern, hier einen ernsthaften Vergleich Packraft versus Faltboot aufzumachen. :grin:
Ich fände es für mich interessant zu vergleichen, wo denn genau die Unterschiede im Test sind ohne gleich 80,- € für ein Leihboot hinzulegen. Auch wäre die Auswahl an unterschiedlichen Booten bei einem Treffen nett.

VG. -wilbo-

Ganzjährig geöffnet ist zum Beispiel der Campingplatz am Schalkenmehrener Maar in der Eifel - mit Zugang zum See. Und wer im Winter nicht zelten will, kann ins Hotel gehen, das zum selben Betrieb gehört. Allein das 'Mod-Team' könnte fünf Boote und (wenn ich richtig zähle) vier Paddel mitbringen. Wenn du zum Beispiel mit einem Faltboot und weiteren Paddeln dazu kämst, wäre das schon ein ganz ordentlicher Grundstock. 

Auf einem See wäre ja die Geschwindigkeitseinschätzung leichter, und man könnte sogar mit Segeln herumspielen. Am zweiten Tag eines solchen Treffens böte sich als Fluss dann die Rur an.

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vor 16 Minuten schrieb wilbo:

OT: Mir lag es vollkommen fern, hier einen ernsthaften Vergleich Packraft versus Faltboot aufzumachen. :grin:
Ich fände es für mich interessant zu vergleichen, wo denn genau die Unterschiede im Test sind ohne gleich 80,- € für ein Leihboot hinzulegen. Auch wäre die Auswahl an unterschiedlichen Booten bei einem Treffen nett.

VG. -wilbo-

OT: Normale Schlauchis und Ally lassen wir mal lieber aussen vor, das ist eine komplett andere Baustelle, ist so als wenn wir uns in einem Thread ueber UL-Rucksaecke austauschen und jemand einen Vergleich mit Rollkoffern moechte :mrgreen:

Klar werden ein paar unterschiedliche Boote bei einem derartigen Treffen da sein, sind ja schon mal LWD und Sigma von Martin und Nomad Light, Adventure und Alligator Pro von mir.
Wenn viele hinkommen, kann ich evtl mindestens zum Angucken noch weitere Boote mitbringen, weitere Ausruestung von mir wie Westen, Helm usw kann ich natuerlich auch zeigen.

Die momentane Idee von Martin und mir ist halt, zu schauen, ob wir nicht Ende Oktober (wenn ich vom Paddeln in A/CH zurueck bin) bzw Anfang November ein Stammtisch-Treffen in der Eifel machen.

Allerdings finde ich einem bestimmten Camping am Rursee bzw Heimbacher Staubecken (hat sich schon frueher bei Stammtisch-Wintertreffen von ODS bewaehrt) deutlich interessanter.

Dann koennen Interessierte eine Runde auf dem Staubecken mit den Booten machen und fuer die, die schon ein bisschen mehr Paddeln, lohnt sich auch die Anreise, die koennen mit uns auf der Rur paddeln bzw wenn sich jemand tagsueber sich lieber beim Wandern austoben will, geht das auch prima, ich bin auch schon zu so einem Treffen ueber mehrere Tage via Eifelsteig angelaufen. 

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vor 9 Stunden schrieb Schnegel:

Das Sputnik ist soweit auch OK. Ich verwende eines der ersten Boote. Durch das  dicke Material ist das Boot vergleichsweise schwer (ca. 3,7kg) . Bei meinem Sputnik ist noch ein Grabnerventil verbaut. Auf den neueren Produktfotos sieht man z. T. schon "neue" Ventile. Der Preis, der heute dafür aufgerufen wird, wäre mir aber zu hoch...

 

 

Das Sputnik wollte ich mir irgendwann auch kaufen ... und es ist beruhigend zu lesen, dass es von passabler Qualität ist. Ich finde es wie Du zu teuer und ich werde versuchen, es direkt aus Russland zu importieren (sollte jemand auch Interesse haben -> PN ;). Aber 'ne langfristige Sache für mich ...

Bearbeitet von momper
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Direktimport hatte ich mir auch überlegt. Habe dann aber ein günstiges Gebrauchtboot gefunden. Timetrail bietet das 1er Sputnik für umgerechnet 240€ an. Meins hat noch den Boden aus PVC-Gewebe. Das hat mich am Anfang doch etwas abgeschreckt. In den neueren Beschreibungen sind die Böden aus Urethangewebe und es sind die gängigeren Packraftventile verbaut. 

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vor 11 Stunden schrieb noodles:

Wenn die Location für das Treffen etwas mittiger in D liegen würde, hätte ich auch großes Interesse.

Naja das Problem ist, es muss ja auch ein vernuenftiger Fluss da sein, auf dem es Spass macht, mit PC unterwegs zu sein, es muss sich ja auch fuer die "lohnen", die mit den PC kommen, um Andere Probe paddeln zu lassen.
So ein reiner Zahmwasserfluss wie Fulda / Werra waere da etwas langweilig, dann muss eben am Uebernachtungsplatz auch ein stehendes Gewaesser fuer die sein, die mal ein PC Probe paddeln wollen.

Mir fallen da nur 2 Locations ein, eben Camping in Heimbach mit Heimbacher Staubecken und Rur, oder ganz evtl Camping am Lippesee mit (noch) Wildwasser-Trainingsstrecke und Lippe, die Lippe hatte aber die letzten Wochen viel zu wenig Wasser.

 

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vor 19 Stunden schrieb noodles:

Wenn die Location für das Treffen etwas mittiger in D liegen würde...

 

vor 19 Stunden schrieb crisensus:

klingt gut - aber die Location - eben kurz geschaut - von München mit den Öffis  um die 8 Stunden - nee das ist mir zu weit.. da bin ich ja schneller im HH Hafen! 

Wie man sieht, ist 'mittig' zuweilen eine etwas schwammige Definitionssache... abhängig vom eigenen Standort, den vorgesehenen Verkehrsmitteln usw.. Wichtig finde ich die schon von @khyal beschriebenen Grundprämissen: Wir brauchen einen geeigneten See mit (offenem!) Campingplatz oder sonstigen preiswerten Übernachtungsmöglichkeiten für den ersten Tag. Und für den zweiten brauchen wir einen netten Fluss. Darüber hinaus kann man ja nicht von allen Bootsbesitzern erwarten, dass sie Boote und Paddel auch für die Flusspassage ausleihen... das hängt m.E. sehr vom Erfahrungsstand der leihenden Paddler ab (auf dem See ist das eine andere Sache). Deshalb wäre es wohl gut, wenn die Gegend auch zum Wandern reizvoll wäre: also für diejenigen, die am zweiten Tag auf dem Trockenen sitzen. 

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Am 20.9.2019 um 10:07 schrieb martinfarrent:

 

Wie man sieht, ist 'mittig' zuweilen eine etwas schwammige Definitionssache... abhängig vom eigenen Standort, den vorgesehenen Verkehrsmitteln usw.. Wichtig finde ich die schon von @khyal beschriebenen Grundprämissen: Wir brauchen einen geeigneten See mit (offenem!) Campingplatz oder sonstigen preiswerten Übernachtungsmöglichkeiten für den ersten Tag. Und für den zweiten brauchen wir einen netten Fluss. Darüber hinaus kann man ja nicht von allen Bootsbesitzern erwarten, dass sie Boote und Paddel auch für die Flusspassage ausleihen... das hängt m.E. sehr vom Erfahrungsstand der leihenden Paddler ab (auf dem See ist das eine andere Sache). Deshalb wäre es wohl gut, wenn die Gegend auch zum Wandern reizvoll wäre: also für diejenigen, die am zweiten Tag auf dem Trockenen sitzen. 

für mittig kann ich nichts beitragen (da kenne ich mich nicht aus) Süden, wäre denkbar (aber nicht jetzt im Herbst das wird's nachts schon sauber kalt)  - für's späte Frühjahr oder so gäb es da Campingplätze am See, Flüsse mit unterschiedlichen Anforderungen und natürlich wanderbare Alpen.... das bringt uns aber auch nicht weiter - wie gesagt freue mich auf eure Berichte

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vor 1 Stunde schrieb questor:

OT: was ist eigentlich aus dem Aufteilen dieses Threads geworden, in dem sich jetzt auch noch Treffen als Thema eingeschlichen haben?

Ausdrücklich nicht als Mod hätte ich eine Idee: 

Wir lassen diesen Thread stehen und schließen ihn bald; denn das Durcheinander ist organisch gewachsen und schwer auseinander zu rupfen. Irgendwie ist hier so eine Art Packraft-Einstiegsthread entstanden... den ich persönlich oft sehr informativ und spannend fand, der aber tatsächlich so langsam an seine Fassungsgrenzen kommt.

Gleichzeitig machen wir, mit Verweis auf die bisherige Diskussion hier, ein paar neue und definiertere Leer-Threads zum Befüllen auf. Vorschläge:

  • Packraft: allgemein
  • Packcraft: Paddelfragen
  • Packraft: UL-Boote
  • Packraft: Tourenboote
  • Packraft: Wildwasserboote
  • Packraft: Treffen 


Täte das der Ordnungsliebe genüge? ;-)  Was haltet Ihr davon?
 

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vor einer Stunde schrieb martinfarrent:

Ausdrücklich nicht als Mod hätte ich eine Idee: 

Wir lassen diesen Thread stehen und schließen ihn bald; denn das Durcheinander ist organisch gewachsen und schwer auseinander zu rupfen. Irgendwie ist hier so eine Art Packraft-Einstiegsthread entstanden... den ich persönlich oft sehr informativ und spannend fand, der aber tatsächlich so langsam an seine Fassungsgrenzen kommt.

Gleichzeitig machen wir, mit Verweis auf die bisherige Diskussion hier, ein paar neue und definiertere Leer-Threads zum Befüllen auf. Vorschläge:

  • Packraft: allgemein
  • Packcraft: Paddelfragen
  • Packraft: UL-Boote
  • Packraft: Tourenboote
  • Packraft: Wildwasserboote
  • Packraft: Treffen 


Täte das der Ordnungsliebe genüge? ;-)  Was haltet Ihr davon?
 

OT: Nix :mrgreen:

Ich denke wir muessen die Aufteilungs-Diskussion nicht erneut fuehren, haben wir ja schon hier im Thread und die neuen Threads benannt, es geht ja nicht nur um diesen Thread, die anderen PC-Tracks sind ja genauso chaotisch.

Es geht ja auch darum, die Beitraege bzw Inhalte in die neuen Threads rueber zu ziehen, steht alles schon in diesem Thread drin.

Ich bin da auch klar in Zugzwang, hatte ja zugesagt, das gelegentlich zu machen (die Erinnerung von Questor ist klar berechtigt), nur ist das richtig viel Arbeit, auch teilweise einzelne Beitraege via Zitat-Funktion auseinander zu fleddern und ich hatte gedacht, das muss auch alles auf einen Rutsch erfolgen, damit niemand in die neuen Threads reinschreibt, bevor nicht der ganze alte Kram aus den Threads dort chronologisch drin steht, aber mal wieder die Mod-Moeglichkeiten vergessen, dass ich ja die neuen Threads sperren kann, bis ich fertig bin 8-).
Meine Planung war eigentlich, das laengst schon, an einem spaeten Abend gemacht zu haben, aber es fehlte einfach die Zeit dafuer...
Ich denke, ich kann das spaetestens Anfang Oktober machen, bevor ich zum Paddeln fahre.

btw eine Aufteilung Tourenboote / Wildwasser macht keinen Sinn, da bekommt man keine vernuenftige Grenze hin und was Treffen betrifft, denke ich, macht es mehr Sinn fuer jedes Treffen bzw groessere Tour einen eigenen Thread zu machen, der halt wieder in der Versenkung verschwindet, wenn das gelaufen ist, sonst wird das zu chaotisch, wenn sich 2 Sachen zeitlich ueberschneiden....
z.B. gibt es jetzt gerade 2 verschiedene Themen zu Treffen / Touren, einerseits ein PC-Treffen, was wir hier schon angeschnitten haben und andererseits bin ich Anfang / Mitte Oktober 10-14 Tage zum Paddeln vermutlich im Bereich Bayern (Regen), Oesterreich, Schweiz, Slowenien (Socca) unterwegs (bin da nicht so festgelegt, muss halt auf den Fluessen genuegend Wasser sein und nichtr zu heftig, ich bin nicht Libertist :mrgreen:) und haette da natuerlich auch Lust drauf, teilweise mit Anderen von Euch zusammen zu paddeln, aber dazu mehr in einem extra Thread...

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vor 4 Minuten schrieb questor:

*Hust Location:

OT: was ist eigentlich aus dem Aufteilen dieses Threads geworden, in dem sich jetzt auch noch Treffen als Thema eingeschlichen haben?

Du meinst man solle die Packrafts im Auto auf die Burg fahren ?
Aber da gibt es doch noch nicht mal einen Burggraben :mrgreen:

Und was den Zeltplatz an der Weser betrifft
a) seid Ihr da ja eh fuer das Herbsttreffen von weg zugunsten der Burg
b) ist das von den hier genannten Vorbedingungen

Am 20.9.2019 um 01:35 schrieb khyal:

Naja das Problem ist, es muss ja auch ein vernuenftiger Fluss da sein, auf dem es Spass macht, mit PC unterwegs zu sein, es muss sich ja auch fuer die "lohnen", die mit den PC kommen, um Andere Probe paddeln zu lassen.
So ein reiner Zahmwasserfluss wie Fulda / Werra waere da etwas langweilig, dann muss eben am Uebernachtungsplatz auch ein stehendes Gewaesser fuer die sein, die mal ein PC Probe paddeln wollen.

nicht geeignet, der Platz liegt an der Weser kurz hinter H.Muenden, wo die beiden von mir erwaehnten Zahmwasserfluesse Fulda/Werra zusammenfliessen und zur Weser werden. Die Weser ist ein schnell fliessendes Zahmgewaesser, also gleich sozusagen doppelt nicht geeignet, da einerseits kein stehendes Gewaesser am Uebernachtungsplatz fuer die vorhanden ist, die mal Packrafts ausprobieren wollen und andererseits ist das Zahmwasser halt fuer die, die die Packrafts mitbringen, nix, um da beim Paddeln mit Packrafts Spass zu haben, ist halt nen Zahmwasser-Anfaenger-Verleihboot-Fluss :mrgreen:

Um das mal etwas weiter auszufuehren...
Wenn ich mit dem PC unterwegs bin, habe ich nur meine Sachen auf dem Boot bei und evtl steht irgendwo ein leeres Auto oder Motorrad rum, was auf meine Rueckkehr wartet, insofern habe ich da alles "im Blick".

Wenn wir nun ein Treffen machen, wo es darum geht, dass Leute, die noch keine Entscheidung getroffen haben, mal div Boote, Paddel usw ausprobieren koennen, bringe ich gerne mein ganzes Material (z.B. 3 MRS-Boote, 4 Paddel) mit, falls wir viele sind, kann ich evtl noch weiteres Material zum Zeigen von Sack & Pack ausleihen, aber dann muss natuerlich sichergestellt sein, dass spaeter tagsueber das Auto sicher steht, da ist dann ja richtig was drin und neben dem Risiko bei meinem eigenen Material wuerde ich ja auch fuer die ausgeliehenen Sachen haften.

Auf einem Camping ist das gut gegeben, aber ich wuerde das Auto mit dem ganzen Sachen drin nicht so an einem Strassenrand abstellen.
Desweiteren ist es so, dass ich es nett finde, abends beim Grillen zusammen zu sitzen, ich gerne von meinen Erfahrungen mit verschiedenem Material usw berichten kann und auch gerne in risikoloser Umgebung (also stehendes Gewaesser mit "weichem Grund") fuer Newbies mein Material zum gemeinsamen Probepaddeln zur Verfuegung stelle, aber es muss dann zumindest da auch ein Gewaesser sein, auf dem es dann auch uns etwas erfahreneren PC-Paddlern Spass macht, zu paddeln.
Und das ist bei einem reinem Zahmwasser eben nicht so gegeben.

Was nun das Thema Anfahrt betrifft, ja, wir werden nicht einen Platz finden, der fuer alle um die Ecke liegt, wir leben nun mal in D, was etwas groesser als z.B. Lichtenstein ist :mrgreen:
Da geht es nun darum, was ist zeitlich oder finanziell machbar fuer den Einzelnen, das kann nur jeder fuer sich entscheiden...
Kann auch sein, dass wir da kein Ziel finden, was fuer genuegend akzeptabel ist...

Ich seh das so, wer nur eben sein Zelt usw einpacken muss, evtl noch ein PC an die Seite schnallt, kann eher auch fuer ein paar € mit Flixbus o.A. in die naechste groessere Stadt anreisen (wenn es ihm fuer ein WE nicht zuviel Aufwand ist) und bei passender Anreisezeit kann ihn dann ja jemand (z.B. ich) auf der Anfahrt mit dem Auto aufsammeln. 

Fuer mich sieht der Aufwand etwas anders aus, das ganze Material einpacken (evtl noch weiteres Material extern besorgen), die Anreise ist dann auch nicht mehr anders, als mit KFZ aufgrund des Gepaeck-Umfangs machbar, nach Rueckreise alle Boote wieder aufbauen, spuelen, reinigen, trocknen, wieder einpacken, Nebenkrams wie Westen spuelen, evtl externes Material wieder zurueck bringen...
Im Zusamenhang mit der um ein Wochenende bei mir verfuegbarer Zeit ist dann keine weitere Anreise als 200-250 km drin...

Was mir an geeigneten Plaetze in 250 km Umkreis bekannt ist, habe ich gelistet, eben ziemlich perfekt Rursee mit Rur, auch wegen Wandermoeglichkeiten fuer PC-Newbies, da koennten wir auch easy ein WE auf dem Camping bleiben btw habe ich beim letzten Mal fuer eine Nacht < 20 € fuer 2 Leute, 2 Zelte, 2 Autos bezahlt.

Da koennte ich mir z.B. folgendes Timing vorstellen :
Anreise Fr Nachmittag
Abends Grillen & Chillen
Sa Morgen Fruehstueck, anschliessend gemeinsames Probepaddeln auf dem Staubecken

Sa Mittag die PCler mit Booten paddeln die Rur runter, die Anderen gehen nach eigenen Vorlieben entweder etwas Wandern (viele nette Trails, teilweise direkt vom Camping) oder Chillen
Sa Abend Grillen & Chillen
So Morgen evtl nochmal gemeinsames Probepaddeln, falls bei jemand fuer konkrete Entscheidung noetig
Dann Abreise bzw nochmal Rur paddeln, vielleicht will ja auch jemand von da ein paar Tage Eifelsteig starten...


Evtl auch geeignet Lippesee, Wildwasser-Trainingsstrecke und Lippe (z.Z. noch viel zu wenig Pegel), waere natuerlich mit deutlich oestlicher mehr mittig in D, aber da waere dann auch aufgrund des schlechteren OeNV so, dass man dann nicht abends eben mit der Bahn wieder zum Camping zurueck kann und dadurch eher nur das obige Timing bis Sa Mittag haette und dann die PCler irgendwo unterwegs an der Lippe Sa Abend uebernachten...deswegen finde ich die Rur besser geeignet, da ist am Endpunkt des ca 3 std (ohne Pausen gerechnet) Paddelns eine nette Aussengastro und direkt daneben eine Bahnstation von der stuendlich in einer halben std ein Zug zum Startpunkt zurueck fahrt und von dem Bahnhof aus kann man, ueberwegend ueber Wege die Rur bzw Staubecken entlang 2-2.5 km zurueck zum Camping laufen.

Wenn jemand noch eine Location bekannt ist, die auch gut geeignet ist, her damit :mrgreen:
- in 250 km Umkreis Overath / Koeln
- preiswerter im Oktober / November offener Camping mit Feuerstelle, direkt an einem paddelbaren See
- in fusslaeufiger Entfernung Fluss mit min mehreren WW 1 Stellen, der eine sehr gute OeNV-Anbindung zurueck zur Campingnaehe hat

 

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vor 18 Stunden schrieb khyal:

btw eine Aufteilung Tourenboote / Wildwasser macht keinen Sinn, da bekommt man keine vernuenftige Grenze hin...

OT: Die funktionellen Grenzen sind überall fließend, oder? In diesem Fall dachte ich an eine grobe Unterscheidung zwischen Booten, die auf Tour mal eine Wildwasserpassage wegstecken können, und solchen, die speziell für Wildwasser gemacht sind. Das fußt aber auf dem Eindruck, dass eine Unterscheidung der Bootstypen in den Threads gewünscht ist. Von mir aus brauchen wir diese Unterscheidung nicht unbedingt. Wir können genauso gut alle Boote am selben Ort behandeln.

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vor 23 Stunden schrieb martinfarrent:

OT: Die funktionellen Grenzen sind überall fließend, oder? In diesem Fall dachte ich an eine grobe Unterscheidung zwischen Booten, die auf Tour mal eine Wildwasserpassage wegstecken können, und solchen, die speziell für Wildwasser gemacht sind. Das fußt aber auf dem Eindruck, dass eine Unterscheidung der Bootstypen in den Threads gewünscht ist. Von mir aus brauchen wir diese Unterscheidung nicht unbedingt. Wir können genauso gut alle Boote am selben Ort behandeln.

Bitte nicht eine neue Diskussion darueber, irgendwann soll ja auch mal der Uebergang zu den neuen Threads statt finden, nach Moeglichkeit, bevor dieser Thread 20 Seiten hat :mrgreen:, es gab schon Stimmen (warst Du nicht auch dabei ?) dafuer, die ganz leichten PC in einen extra Thread zu stecken...

Ich hatte mir jetzt gestern Gedanken darueber gemacht, wie man den Uebergang zuegig hinbekommt und trotzdem das Wichtigste aus den alten Threads in die Neuen bekommt und eigentlich gibt es dafuer nur eine praktikable Loesung, die neuen Threads anlegen mit einem Platzhalter in den ich via Zitatfunktion das Wichtigste aus den alten Threads noch spaeter eintragen kann.

Das ist eben passiert, es gibt 8 angelegte neue Threads zum Thema Packraft, in denen im Modkasten dies steht :

"Um in den chaotischen Packrafting-Bereich bzw Threads etwas Ordnung zu bringen, habe ich auf Wunsch von Usern neue Threads angelegt, in denen kuenftig hoffentlich etwas mehr on-topic der Austausch ueber Packrafting-Themen statt finden kann :
1.XUL-Packrafts und ihre Paddel - Boote bis 1,2 kg kg, Paddel bis ½ kg
(z.B. KLD, Anfibio Nano)
2.Packrafts - Boote > 1,2 kg
3.Bekleidung
4.Paddel - Ab ½ kg
5.MYOG, Reparatur & Gepaeckbefestigung
6.Zusaetzliche Ausruestung - z.B. Sicherheit, Rucksaecke, Pumpen, Bodenversteifungen
7.Offene Packraft-Touren
8.Packraft-Treffen

Ich bitte alle darum, darauf zu achten, ihre Beitraege in die passenden Threads zu schreiben und nach Moeglichkeit diese Threads auszuwaehlen.
Ihr koennt ab sofort diese Threads fuer Diskussionen nutzen.


Ich werde in den naechster Zeit noch die wesentlichsten Beitraege aus den alten Chaosthreads ueber die Zitatfunktion in den leeren Beitrag unterhalb von Diesem einfuegen, so werden die alten Chaosthreads zugunsten der Lesbarkeit nicht zerfleddert."

7 und 8 getrennt, da es sonst bei terminlichen Ueberschneidungen zu unuebersichtlich wird, da bei einem Treffen ja ueber einen etwas laengeren Zeitraum Beitraege entstehen.

Ich hoffe mit dieser Loesung kann jeder irgendwie leben...das Leben ist halt ein Kompromis :mrgreen:

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    • Von Herr Froschler
      Im Prinzip gibt es zwei Methoden ein Schlauchboot zu bauen:
      - man baut sich eine luftdichte Hülle aus stabilem Material (TPU Gewebe, PVC Gewebe, Gummi-Gewebe). Beispiele sind Packrafts, Beiboote aus PVC Plane. 
      - man nimmt eine luftdichte Blase aus einem weniger stabilen Material (TPU Folie, PVC Folie, Gummischlauch) und steckt sie in eine stabile Außenhülle. Die Hülle muß daher nicht luftdicht sein und kann auf verschiedene Weisen realisiert werden. Dieses Prinzip findet man oft bei günstigen Kajaks (Itiwit, Sevylor) und ausserhalb der Schlauchboot Welt bei Luftzelten, Kites, Fahrradreifen.
      Für den MYOG Freund hat die erste Methode den Nachteil dass der Grad der Luftdichtigkeit erst am Ende des Bauprozesses bestimmt wird und in der Regel umfangreiche Nacharbeiten nötig sind um Lecks zu dichten.
      TPU Folie wäre eine Möglichkeit Blasen zu realisieren, die sehr hart aufgeblasen werden können (Kites, Luftzelte), Folie gibts im Kite Bedarf, hat seinen Preis.  Die PVC Folie der Schlauchbootblasen ist sehr schwer, muß verschweißt werden und Bezugsquellen kenne ich nicht - das scheidet also aus. 
      Interessanterweise wird oder wurde im Kite Bereich auch PE Folie für Blasen verwendet. Die Vorteile von PE Folie sind Gewicht, Preis und Verfügbarkeit in vielen Dicken und Formaten u.a. als Schlauchfolie.
      Deshalb hab ich folgenden Versuch gemacht:
      - PE Baufolie in 0.1mm Dicke (die lag gerade rum) mit einem Balkenschweissgerät zu einem Kissen geschweißt 
      - vorher noch ein Loch reingeschnitten und ein SUP Ventil reingeschraubt mit einem Stück PVC Plane zur besseren Dichtheit und zur besseren Einpassung in die Außenhülle. Für die SUP Ventile gibts die abgebildeten Adapter so dass man mit einem Bag, einer Doppelhubpumpe oder Fahrradpumpe aufpumpen oder nachpumpen kann. 
      - das Kissen war beim ersten Versuch dicht, hält die Luft über Wochen und hält ordentliche Belastungen aus!
      - Das PE Kissen hab ich dann in eine Hülle aus PVC Plane gesteckt und wieder aufgeblasen
      PE Schlauchfolie gibts auf ebay bis 80cm Breite (D=51cm) und bis 0,2mm Dicke. 
      Um ein Packraft zu realisieren würde man wohl am besten so vorgehen: aus seinem Lieblingsmaterial eine Außenhülle kleben, nähen oder schweissen. Am Heck einen Wickelverschluss anbringen. 2 Blasen anfertigen, durch den offenen Wickelverschluss einbringen und positionieren. Wickelverschluss schliessen, aufpumpen, fertig. Da die Außenhülle nicht luftdicht ausgeführt werden muss kann man sie zügig realisieren.
      Eine Sache habe ich allerdings nicht komplett verstanden. Bei den meisten Packrafts ist der Durchmesser der Hülle nicht konstant über die Länge. Wenn die Mittelsektion sagen wir mal einen Durchmesser von 28 cm hat und die größte Ausdehnung in Bug oder Heck 90 cm sind, dann wird eine Blase aus Schlauchfolie mit einem Durchmesser von 50cm Bug oder Heck nicht ausfüllen (PE ist nicht sehr elastisch), dh die zwei Blasen müßten sich dort überlappen. Wird das klappen?
      Falls jemand hier schon mal was ähnliches probiert hat oder was beitragen kann, bitte schreiben.
       
    • Von skullmonkey
      Ich bin im Juli 2020 alleine erst durch den Lemmenjoki National Park gewandert und danach 80 km mit dem Packraft - nem Anfibio Rebel 2K - erst ein kurzes Stück den Repojoki und dann den Ivalojoki runtergepaddelt. Erstmal ein Video für diejenigen die gerne in Ruhe sowas sehen, aber es folgen auch noch Text, Tips und Fotos =) 
      Der Ivalojoki verläuft durch die Hammastunturi Wildnis, ein Goldgräber Gebiet, in dem auch heute noch nach Gold gesucht wird. Neben dem Ivalojoki sieht man aber wenig davon, das findet mehr an den kleinen Flüsschen rechts und links statt. Das schöne am Ivalojoki ist das er nicht sehr schwierig ist, was Ihn auch für Anfänger sehr geeignet macht. Auch der Repojoki, an dem ich rein bin, ist einfach.

      Wer nicht auf Mücken und Bremsen steht, nimmt am Besten auch ein Mückennetz für den Kopf mit  
       

      Am ersten Tag paddeln auf dem Ivalojoki habe ich knapp 28 km zurückgelegt, und einen absolut HERRLICHEN Campingplatz gefunden, auf einer Sandbank, in einem Kieferwald. Es gab schon einige Feuerstellen und auch trockenes, totes Holz lag bereit - da habe ich mich natürlich nicht lange bitten lassen, und ein Feuer gemacht!

      Am zweiten Tag auf dem Fluss bin ich dann recht bald an Kuttura vorbeigekommen - das ist der Ort an dem 95% aller Paddler reingehen. Wer mag kann recht einfach von Saariselkä aus durch die Hammastunturi Wildnis bis Kuttura oder Ivalojoen Kultala wandern und dann anfangen zu paddeln, oder bei Polar Creek schauen ob Sie einen von Ivalo/ Saariselkä aus nach Kuttura mitnehmen. Wer eher auf Kajaks und Kanus steht, kann die da auch ausleihen.
      Auf der Outdoors.fi Webseite gibt es eine sehr gute Flussbeschreibung der Strecke, alle Stromschnellen sind ausführlich beschrieben und ich habe mir das ganze aufs iPhone in die Notes App kopiert, um es auch offline lesen zu können. Passend dazu ist ein Blick auf den Wasserstand hier. 
       Die Flussbeschreibung hat empfohlen sich Saarnaköngäs anzusehen, und da habe ich diesen kleinen Kollegen getroffen. 

      Ich habe mir Saarnaköngäs gut angesehen, und dann war die Stromschnelle auch einfach zu fahren (ich schreibe dies aus der Perspektive von jemanden der 10 Jahre Paddelerfahrung hat, da ich alleine unterwegs war war ich aber recht vorsichtig - trotzdem denke ich das auch Anfänger die Stromschnelle sicher fahren können). 

      Es gab einige schöne, einfache Stromschnellen, aber ich war auch relativ happy als es langsam gen Ivalojoen Kultala ging. Korhosenkoski, kurz vor dem Ziel, hat mir dann bei der letzten Welle den Schoss voll mit Wasser gemacht - Beine anwinkeln und Problem gelöst  Das war der einzige "Kritische" Augenblick, aber alles gut. Und dann sah ich auch schon die Hängebrücke. 
       

      Die Saunakoski Stromschnelle darunter wurde vorbildlich gemeistert, und dann ging es an Land. Die Hängebrücke war (ist?) unter Reparatur, und so war ich ganz alleine im Ivalojoen Kultala Museum Dörfchen. Das ist echt ein herrlicher Platz, und da ich ganz alleine war habe ich in der Hütte geschlafen. Auf der anderen Seite des Ufers war eine junge Frau mit Ihren beiden Hunden am campen, das waren die einzigste Person die ich den ganzen Tag gesehen habe.
      Am nächsten Tag ging es bei herrlichstem Sonnenschein und Temperaturen nahe der 30°C weiter. Bei den Ritakoski Stromschnellen + Hütten habe ich ne Pause gemacht und die ersten Angler gesehen, und dann ging es weiter. Nach Ritakoski wird es eher "langweilig" da der Fluss breiter und ruhiger wird, und es nur noch einige kleine Stromschnellen gibt. Es gab aber einen enormen Zuwachs an Mücken und Bremsen je weiter ich den Fluss runtergepaddelt bin. 

      Es gab wieder einige herrliche Sandbänke, und sogar vom Packraft aus habe ich Pfade und Feuerringe gesehen. Aber ich wollte noch ein Stück weiter. Ich hatte gedacht bei der Louhioja Hütte zu übernachten - doch da traf ich jedoch die ersten Paddler. Ne Gruppe von sechs freundlichen Finnen waren schon in der Hütte, und auch waren die Mücken hier so zahlreich das ich dann doch noch weiter bin. 
      Kurz darauf habe ich eine herrliche Sandbank angefahren und erklommen, aber das war eine wahre Mückenhölle da ein kleiner See neban an war. Also wieder weiter. 

      Am Ende habe ich auf einer Kiesinsel mein Camp aufgebaut. Das habe ich oft bei Japanischen Wanderern gesehen, und wollte es mal selbst ausprobieren. Und was soll ich sagen? Es war gemütlich und ich habe sehr komfortabel geschlafen (im Video oben sieht man recht ausführlich wie ich alles aufgebaut habe, fängt so ab Minute 21:30 an). Leider wurden es auch immer mehr Mücken, die mich gefunden haben, und so bin ich dann in den bivy und quilt geschlüpft und bin gut eingeschlafen (bin kurz nach Mitternacht von nem Motorboot kurz aufgeweckt worden - ein paar Angler waren noch zu später Stunde unterwegs). 
      Am nächsten Tag lagen dann noch knapp 9 km paddeln vor mir, und mit Toloskoski die zweite Stromschnelle die man sich ansehen sollte laut Flussbeschreibung. Habe ich gemacht, bin fast von den Mücken aufgesaugt worden, bin schnell wieder zurück und dann einfach runtergefahren. Den die Sache ist, den unteren Teil der Stromschnelle kann man eh nicht von oben sehen, und das war der wildere Teil. Da das Wasser relativ niedrig war bin ich am letzten Stein kurz aufgesessen, konnte mich aber im Nu befreien und bin dann fröhlich weitergepaddelt. 

      Und paddeln muss man nun. Nach Tolosjoki wird der Fluss ruhig und breit, Sommerhäuser und Felder säumen das Ufer. Ich bin dann bei Tolonen (kurz oberhalb der Lappispola Stromschnelle) raus, und bin recht einfach & schnell bis nach Ivalo per Anhalter mitgenommen worden. 
      Im Fazit kann ich den Ivalojoki fürs Packraften sehr empfehlen. Man kann die Strecke nach oben und unten hinaus beliebig verlängern, ich denke ich bin den für mich am schönsten und besten Abschnitt gefahren, mit den meisten Stromschnellen, tollen Möglichkeiten zum wild campen und auch interessanten historischen Plätzen mit Ritakoski und Ivalojoen Kultala. Wer schon einen WW Kurs gemacht hat und gerne im Norden mehr Erfahrung sammeln möchte, ist hier richtig. Aber am Besten mit mindestens einer weiteren Person paddeln gehen, und nicht so wie ich alleine  
      Kurz zur Ausrüstung: Ich hatte das Anfibio Rebel 2K mit den TubeBags, das war fantastisch da nix vorne aufm Packraft war - da war nur der DeckPack. Ich bin mit dem Anfibio Wave Paddel gepaddelt, da das auch perfekt als "Zeltstange" für mein MLD TrailStar funktioniert hat. Getragen habe ich alles im Lemmenjoki National Park in dem HMG SouthWest 3400 Rucksack - ich hatte nämlich Essen für 9 Tage dabei, da ich dachte das paddeln würde langsamer gehen. Realistisch kann man in zwei Tagen von Kuttura nach Tolonen paddeln, das sind knapp 50 km, ohne viel Anstrengung. Erheblich langsamer, mit Pausentagen und kleinen Wanderungen, geht natürlich auch! Und wer von Saariselkä aus reinwandert und bis Ivalo paddelt, ist locker ne Woche unterwegs.
      Zeitlich wurde mir vor Mittsommer und der Herbst empfohlen: Dann gibt es wenig oder gar keine Mücken, und das Wasser ist höher. Wer also jetzt im Herbst noch nach einer Tour sucht  ! 
    • Von Herr Froschler
      Hier noch ein paar Updates zu dem PVC Boot, das ich kürzlich vorgestellt habe.
      - Auslegung der umlaufenden Längsnaht: Aus Faulheit nehme ich gerne eine Handpumpe zum Aufpumpen. Das hat jetzt einmal zum Aufreissen der umlaufenden Längsnaht geführt. Kein Problem, hab ich wieder geklebt. Wahrscheinlich werde mittelfristig die Naht öffnen und Seamstrips einkleben um die Scherkräfte abzuleiten.
      - Wasserlage: Auf dem Bild am Poolrand sieht man sehr schön dass das Raft eine ungewöhnliche Form vgl mit einem Alpacka Klon hat. Da Heck und Bug recht voluminös ausgeführt sind wird die Sektion in der Mitte stark verformt, was zu den seitlichen Knicken führt. 
      Im Wasser liegt das Raft hauptsächlich auf Bug und Heck auf. Mit Passagier sinkt dann das Heck leicht ab, der Bug steigt aber nicht auf. Mein Eindruck ist dass das Raft besser Manövrierbar (weniger anspricht) ist als das Vergleichs Raft möglicherweise weil es auf Bug, mittlerem Teil und Heck aufliegt, anstelle von Heck und mittlerem Schlauch. 
      Um die potentiellen Selbstlenzeigenschaften zu ergründen hab ich dann hinten und vorne jeweils ein Loch in den Boden geschnitten.

       
      Das Resultat lässt sich anhand des Bildes mit dem Paddler vorhersagen: Wasser dringt hauptsächlich hinten ein und man sitzt mit dem Hintern in einer Pfütze. Liesse sich durch ein höheres Kissen etwas minimieren. Im Prinzip halt so wie es für die normalen Packrafts beschrieben wird. Für Einsätze ausserhalb von Wildwasser bringt mir das nichts, deshalb kleb ich die Löcher wieder zu.
      Im Urlaub war ich mit dem anderen Packraft am Meer. Beim Wave Surfen mit ein Meter hohen Wellen läuft das Boot relativ schnell voll. Da man da eh durchnässt ist, spielt der nasse Hintern dabei keine Rolle und die Löcher würden echten Mehrwert bringen. 
       
       
       
    • Von cergol
      Packraften wird nun auch im Spiegel vorgestellt.
    • Von Herr Froschler
      Bevor ich mich in die Sommerpause verabschiede, hier noch schnell ein paar Fotos und Infos zu einem Rucksackboot das ich übers WE zusammengefroschelt habe. 
      Mein Ziel war:
      - einen neuen Klebstoff (Variotex GT-30) zu erproben
      - ein einfachres Design als einen Alpacka Klon zu erproben. Im Prinzip ist das hier ein dreiteiliges Badeboot Design aus Bodenplatte, Deckenplatte und Wanne. Während des Baus hab ich dann gesehen das barbarix vor Jahren was ähnliches im Forum schon vorgestellt hat.
      Diese Konstruktion lässt sich durch einziehen eines Zwischenbodens zu einem Selbstlenzer erweitern. Schaun wer mal ob ich soweit komme.
      Seit ich ein diypackraft.com Packraft zusammengebügelt habe habe ich mich entschieden in Zukunft nur noch zu kleben. Weil es vernünftiges TPU zur Zeit aber nur aus Kanada gibt froschle ich mit PVC Plane, ist zwar nicht UL, aber das Material ist leicht verfügbar, kostet fast nichts und mit 3-4 kg ist ein Packi aus 500g/qm bis 650 g/qm plane uneingeschränkt bikerafting tauglich. Gibt auch 260 g/qm Plane als Zeltboden bei ESVO, leichteres Material kenne ich nicht.
      PVC Plane kann mit folgenden Klebern geklebt werden:
      - Quellschweisskleber/Diffusionskleber, das ist nichts anderes als um die 20% PVC Pulver in polaren Lösemitteln (THF, Ester, Ketone). Löst das PVC auf beiden Seiten und verschweisst das Material sozusagen kalt. Wenn richtig ausgeführt reisst höchstens das PVC von Gewebe ab, von Hand schaff ich das allerdings nicht. Der Nachteil ist der unangenehme Geruch und das langsame Abdunsten. Der Kleber klebt anfangs nicht, die zu verklebenden Stellen müssen also für eine Zeit fixiert werded. Hab mir damit einen Alpacka Klon gebaut, werde ich aber nicht wiederholen.
      - Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Bostik PU 520 gemacht einem 2K PU Kontakt Kleber für Schlauchboote. Kann mit oder ohne Härter verwendet werden. Klebt PVC, PU oder TPU, ist hochflexibel. Kann auch zum Dichten verwendet werden, der Kleber ist allerdings relativ flüssig engestellt. Als Kontakt kleber ist für mich  auf einfache Anwendungen wie das Anbringen von D Ringen oder das Einkleben von Ventilen beschränkt. Wüsste nicht wie ich damit eine 5 m Nacht realisieren könnte.
      - Und hier mein Favorit: Variotex verkauft einen 2K PU Kontaktkleber (Universalklebstoff GT-30), der thermoaktivierbar ist. Die beiden Seiten sind nach ablüften klebefrei. Nach kurzem Anwärmen mit Föhn oder Bügeleisen zieht der Kleber an, Das erlaubt ein sauberes, schnelles und sehr präzises Arbeiten. Der Kleber kann zwar auch ohne Härter verwendet werden, aber aufgrund der Kräfte die im Schlauchboot walten habe ich den nur mit Härter benutzt. Wer die Sicherheitsbestimmungen des Härters nicht beachtet ist selber schuld. 
      Wie bin ich vorgegangen? 
      Als erstes mit Hilfe der PAD Technologie (Paper Aided Design) in nächtelanger Arbeit einen 1:10 Prototypen erstellt.

      Sah gut aus, hab ich dann aus PVC Plane 1:1 ausgeschnitten und zusammengeklebt. Die Masse hab ich so gewählt dass ich alles auf dem Reststück Plane gepasst hat.
      Die Verbindung der Bodenwanne zu den beiden Platten habe ich mit zahlreichen grosszügig ausgelegten "Seamstrips" (innen und aussen) realisiert. Die Aussennaht wollte ich aus Bequemlichkeit mit einer langen flachen Klebenaht realisieren. Da ich mir nicht sicher war ob das geht habe ich mir halber Wege einen Prüfkörber zusammengefroschelt und hart aufgpepumpt. Prüfung bestanden!

      Als Ventile verwende ich auschliesslich die Oberteile von Pet Flaschen, eins zum Aufblasen, eins zum Luft ablassen. Boston Ventile sind
      meiner Meinung unnötiges Gewicht
      Ergebnisse:
      - Der Variotex Kleber ist der Hammer. Funktioniert wie beschrieben. Die Klebenähte sind wie verschweißt. 
      Mein Fernziel ist ein Rucksackboot das konstruktiv Lecks minimiert. Deshalb habe ich die Seamstrips nicht von innen gedichtet um zu sehen ob der Kleber das reißt. Hat leider nicht ganz hin gehauen, die Randnaht scheint dicht zu sein, aber die Wanne produziert einen schönen Ring von kleinen Lecks, sowohl unten als oben. Das Boot ist durchaus verwendbar, so wie es ist, man muss halt regelmässig etwas Nachblasen. Mal sehen ob ich einen Weg finde die Lecks von außen zu dichten.
      - Das Design ist für ein relativ steifes Material (500g/qm PPC plane) wie ich es hier verarbeitet habe nicht optimal geeignet da sich prägnante Falten ausbilden, besonders bei niederem Druck. Ob das irgendwelche Konsequenzen auf Leckageneigung oder Lebensdauer hat weiß ich nicht
      - Durch voluminös ausgeführtes Heck und Bug braucht es etwas Zeit zum Aufblasen. Man hat dafür aber auch Auftrieb ohne Ende und genug Platz sein Fahrrad etc drauf zupacken.
      - Fahreigenschaften: Fragt mich nach dem Sommer.
      - Gewicht: 3,1 kg, Aufgeblasen: Länge  ca 230 cm, Breite ca 85 cm, Wanne 120x40cm. Flach: 268 x 114, Höhe des Wannensegmentes 22 cm, die zentralen Rohre habe somit einen Umfang von 33+22+33=88 cm, kann man sich leicht merken
      - Material: 20 Euro PVC Plane vom eBay. Kleber 500g GT-30, und etwas Härter
      Hier noch ein Paar Bilder, weil es regnet aus dem Treppenhaus. 
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