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questor

Packraft - Paddel gesucht & Diskussion ueber Packrafts

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vor einer Stunde schrieb khyal:

Was den Schaft betrifft sind mir die Schaefte von Paddeln wie dem Manta Ray oder den Werner-Paddeln einfach zu duennwandig, das mag in tiefen Wasser toll sein, 200 g weniger in den Haenden zu haben bzw am Rucksack, aber wenn ich irgendwo in der Pampa echt auf das Paddel angewiesen bin, trage ich lieber ein bisschen mehr dahin und muss nicht staendig Muffe haben, dass das Teil die Graetsche macht.

...

Deswegen ist es fuer mich klar, grosse Nylonblaetter, Schaftlaenge 225-230 und der Schaft entweder Alu oder die Wandstaerke min so wie bei der Vertex-Serie.
Momemtan finde ich da fuer mich das Vertex Multi Plus am Angenehmsten :
Laenge einstellbar 210-225, auch mal als Stechpaddel verwendbar, Schaft nicht zu duenne Wandstaerke.
Aber die Alu-Standardpaddel von Moll bzw Anfibio sind echt ok fuer das Geld und ich rate, erstmal damit anzufangen.

Was das Gewicht betrifft, tun sich Vertex und Basic bzw. Moll Playa ja nicht wirklich viel. Aber den Gedanken an leichtere Paddel habe ich sowieso ein bisschen nach hinten geschoben. Irgendwo geht offenbar immer etwas flöten, sobald das Paddel wesentlich leichter als mein Moll Playa wird... zumal in der von mir gewünschten Länge. Entweder ist es die Fähigkeit, genannte Bodenberührungen wegzustecken, oder die Blattgröße oder die Schaftstärke, oder...

OT: Momentan bin ich - wie anderweitig beschrieben - dabei, das sonstige Trekkinggewicht speziell für Hybridtouren mit Paddelanteil zu senken, sprich: ausnahmsweise Polycro, Spiritus, kurze Matratze (alles Dinge, die ich sonst nicht sonderlich schätze). Vermutlich fällt mir noch mehr ein... und zu guter Letzt (wenn ich keine Stellschraube mehr finde) packe ich noch diese klugen Worte von @ULgäuer in den mentalen Rucksack:

Zitat

OT: Man kann das Problem auch reframen. Das Problem muss ja nicht sein, möglichst kein Gewicht zu tragen, sondern möglichst ein erträgliches Maß nicht zu überschreiten. Das Ziel ist leichter zu erreichen und es geht sich leichter, wenn man sich nicht ständig einredet, viel zu schwer zu sein.

 

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vor 6 Stunden schrieb martinfarrent:

Was das Gewicht betrifft, tun sich Vertex und Basic bzw. Moll Playa ja nicht wirklich viel.

Noe die Vorteile des Vertex Multi Plus liegen woanders :
- geringeres Spiel
- Auch als Stechpaddel mit vernuenftigem Griff (T-Griff ist Muell, wenn man mit nem Stechpaddel "normal" paddeln, also j´J-Schlag, will)

- einstellbare Laenge (unter bestimmten Verhaeltnisen ist kuerzer besser)

Mein Ratschlag ist, hoer endlich auf Dir so viele Gedanken ueber zu viel Gewicht zu machen, faktisch kann man easy selbst nen schweres Packraft auch auf laengere Strecken mittragen.

Nen Packraft ist ein Fortbewegungsmittel, mit dem man rel trocken (bei geeignettem Packraft) und easy mit viel Spass groessere Entfernungen zuruecklegen kann und da gilt halt auch, vernuenftige Ausruestung, auf die man sich verlassen kann, wiegt nun mal ein bisschen.

Mit dem Gewicht sparen um jeden Preis hat man auch schon in anderen Bereichen probiert, ob jetzt beim GL-Fliegen die Abstuerze durch falsche zu duenne Leinen, oder in frueheren Jahren die reihenweise zersplitternden Surfmasten usw usw
Und auf dem Wasser, gerade wenn es bewegter wird und auf kleineren Fluesschen, wo es nicht so tief ist, hast Du haeufig deutlich weniger Einfluss drauf, wie das Material belastet wird, als z.B. beim Wandern.

Wenn Du richtig leicht Wandern willst, geh Wandern und lass Dein Packraft zuhause und wenn Du Hybrid oder Packrafttouren machst, ok dann hast Du halt beim Wanderanteil ein paar kg mehr bei, ist doch jetzt auch kein Drama.

Mein Rat ist, geh lieber raus Paddeln (statt endlose std Rumzurecherchieren, wie Du evtl mit Einsatz von ein paar Hundert Euro 300 g beim Paddel einsparen kannst, was Du dann dafuer nur noch streicheln darfst :-D), mach erstmal ein paar Mehrtagestouren auf unterschiedlichen Fluessen mit nem Packraft, dann hast Du auch eher ein Gefuehl dafuer, wohin sich das bei Dir mit Boot / Ausruestung entwickelt, wer weiss, vielleicht entwickelt sich das in die Richtung, dass Du Spass an laengeren Strecken trocken in richtig bewegtem Wasser hast, dann geht das in Richtung von Booten wie dem Alligator usw dann sind +/- 300 g beim Paddel eh ziemlich egal :-D

 Ist halt anders als beim Rucksack, da kann ich einfach schauen, was ist der leichteste Rucksack, mit dem sich das Gepaeck, was ich bei habe, noch komfortabel trage laesst.
Beim Packraft kommt es extrem drauf an, was Du vor hast, fuer lange Wanderstrecken ,mit vielen HM und Paddeln auf wenig bewegtem Wasser bei warmen Temps passt ein ganz anderes Packraft, als fuer Touren auf gut bewegtem Wasser in den kuehleren Jahreszeiten und wenn man nicht gerade eine Woche ueber die Berge hin laeuft.

Imho ist man mit nem preiswerten vernuenftigen Universal-Packraft, wie dem Anfibio Delta bzw fuer die Fraktion mit hohem Koerpergewicht und grossen Re-Supply-Abstaenden das Sigma, dann dazu das Anfibio Basic Paddel (oder Moll, ausser der Blattfarbe ist da kein wesentlicher Unterschied), ganz gut bedient.
Dann erstmal los, raus auf´s Wasser und wenn man dann nach einiger Zeit feststellt, ein anderes Boot oder Paddel ist fuer die eigenen Vorlieben besser geeignet, kein Problem, so ein Universal-Packraft oder Basic-Paddel bekommt man auch gut weiter verkauft.
Oder man macht es wie ich, ein leichteres Packraft fuer Touren mit laengeren Wanderabschnitten und ein schwereres Packraft fuer Touren mit Schwerpunkt :-D auf dem Wasser.
Wobei ich ja zugeben muss, dass ich schon ein bisschen mit einem 3. Packraft liebaeugle (wenn doch nur mehr WW in NRW waere...).

Was Multiusing von Ausruestung wie z.B. Sleeping Pad als Bodenmatte im Packraft, oder Packraft als Schlafunterlage  betrifft, klappt das halt im Sueden bei warmen Temps deutlich besser, z.B. in Spanien war es kein Problem mit den nassen Sleeping Pads, nach einer halben std in der Sonne waren die wieder trocken, in D musste ich die Teile dann mit etwas Anderem abdecken, um keinen feuchten Schlafsack zu bekommen.

So und jetzt geh ich mein Zeug in den Rucksack schmeissen, eigentlich will ich ja in erster Linie schauen, wieviel Wasser der Ombrone in welchem Abschnitt hat, fuer die Mehrtagesplanung, aber wenn man einmal am Fluss steht...

 

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vor 45 Minuten schrieb khyal:

Mein Rat ist, geh lieber raus Paddeln...

Tue ich ja, auch heute Abend wieder.

 

vor 46 Minuten schrieb khyal:

... statt endlose std Rumzurecherchieren, wie Du evtl mit Einsatz von ein paar Hundert Euro 300 g beim Paddel einsparen kannst, was Du dann dafuer nur noch streicheln darfst :-D)

Ach... die Recherche war eigentlich auch lehrreich, drehte sich zwar schlussendlich im vollen Kreis (weil ich mit dem vorhandenen Paddel und seinem Gewicht nun versöhnt bin), drängte sich aber gerade in diesem Forum auf, weil die Gewichtsunterschiede zu den leichtesten Paddeln so eklatant sind. Da juckte also mental etwas, das durchdacht werden musste. 

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vor 59 Minuten schrieb momper:

Moll Kombination - könnte dieses als günstiges 2er-Packrafting-Stechpaddel taugen? 

Hoffentlich kriegst du fundiertere Antworten von den Experten, aber mir sagt so ein T-Griff beim Touren-Stechpaddel nicht zu. Das müsstet du mal ausprobieren. (Wir bräuchten hier langsam mal einen Treff an einem See, wo wir alle unser Material mitbringen und dann unterschiedliche Sachen testen könnten.)

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Richtig, der T-Griff taugt nix fuer Stechpaddel-Paddeln, da der Grundschlag auf der hinteren Position halt der J-Schlag ist, bei dem Du das Paddelblatt waehrend des Durchziehens verdrehst, um den Seitendrall auszugleichen, sonst koennte man auch eher das Anfibio Basic Multi nehmen...

Ein vernuenftiges Stechpaddel braucht deswegen den Palm-Griff, zuerst, als ich kein Geld ausgeben wollte, hatte ich vor, einfach ein altes Holzpaddel zu schlachten und mir aus dem oberen Teil einen "Palm-Adapter" fuer das Basic zurechtzuschleifen, aber dann habe ich mir die Loesung szusagen fertig gekauft Vertex Multi +, natuerlich erstmal teuer, aber damit hatte ich dann gleich auch ein Paddel, um unter verschiedenen Bedingungen die richtige Laenge rauszufinden.


Was den Treff betrifft bzw das Paddeln betrifft, sieht es ja momentan so aus, als koennte es etwas um das erste September-Wochenende werden...
Ich habe in Planung mit einem der hier Anwesenden :-D Do 5.9. - Sa 7.9. Morgens (ich dann noch den ganzen Sa) die Lippe zu Paddeln, natuerlich den Teil mit etwas mehr Entertainement ab Sande.
OT: (Am So ist bei mir noch nicht sicher, entweder ich habe noch Zeit, oder ich habe mit ein paar Newbies einen "Schnupperkurs", sollte der Anwesende :-D doch nicht koennen...er hat halt ab Sa Nachmittag einen anderen Termin... wuerde ich auch evtl das Ganze umdrehen und den Schnupperkurs Do oder Fr machen und dann ab Fr Abend oder Sa die Lippe bis Mo Nachmittag Paddeln.)
Da unsere Packrafts ja leicht sind, ist es ja nun kein Problem, bei einer Uebernachtung nachmittags frueher Schluss zu machen und falls es da nicht viel Stoemung ist, ein bisschen hoch und runter zu Paddeln, um andere Sachen zu testen, oder evtl auch ein Stueck den Fluss eben hochzulaufen...perfekt waere natuerlich von suedlich Lippstadt wieder hoch zum noerdlichen Park und dann die Lippstaedter Umflut samt Bootsrutsche nochmal zu paddeln, da koennt Ihr auch gleich Flachwasser"paddeln" ueben :-D, da duerfte es dann, je nach Regen die Wochen vorher, sehr sehr flach sein...

Nachteil an der Sache ist natuerlich, dass auf der Lippe jeder nur ein Setting bei hat, was Andere evtl mal kurz Testen koennen, aber ich weiss nicht, inwieweit Andere ausser mir ueberhaupt mehrere Paddel / Boote haben...?

Sollte natuerlich momentan jemand in der suedlichen Toskana sein...oder fuer ein Testival an der Agger-Talsperre oder Biggestausee haette ich im Nov wieder Zeit...
 

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vor 11 Minuten schrieb khyal:

Was den Treff betrifft bzw das Paddeln betrifft, sieht es ja momentan so aus, als koennte es etwas um das erste September-Wochenende werden...
Ich habe in Planung mit einem der hier Anwesenden :-D Do 5.9. - Sa 7.9. Morgens (ich dann noch den ganzen Sa) die Lippe zu Paddeln, natuerlich den Teil mit etwas mehr Entertainement ab Sande.
OT: (Am So ist bei mir noch nicht sicher, entweder ich habe noch Zeit, oder ich habe mit ein paar Newbies einen "Schnupperkurs", sollte der Anwesende :-D doch nicht koennen...er hat halt ab Sa Nachmittag einen anderen Termin... wuerde ich auch evtl das Ganze umdrehen und den Schnupperkurs Do oder Fr machen und dann ab Fr Abend oder Sa die Lippe bis Mo Nachmittag Paddeln.)

Von mir (Anwesender) aus wäre die Umplanung okay. Ich wäre zwar dann auf dem Fluss nicht mehr dabei. Aber wenn sich genügend für den Part am See melden, macht ja auch der Austausch Spaß. 

 

vor 13 Minuten schrieb khyal:

Nachteil an der Sache ist natuerlich, dass auf der Lippe jeder nur ein Setting bei hat, was Andere evtl mal kurz Testen koennen, aber ich weiss nicht, inwieweit Andere ausser mir ueberhaupt mehrere Paddel / Boote haben...?

Da ich unverbesserlich bin, habe ich bis dahin längst zwei Paddel (Moll Playa und Manta Ray Hybrid). @khyal: Lach nicht! :-) Aber das Moll Playa (bzw. die identische Version von Anfibio) bringst du als Autofahrer wohl sowieso mit, oder?

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vor 41 Minuten schrieb martinfarrent:

Aber wenn sich genügend für den Part am See melden, macht ja auch der Austausch Spaß. 

OT: Ich finde ja, dass hier so einige Leute experimentieren und Geld ausgeben, letztlich aber großenteils jeder für sich. Man berät sich zwar im Forum, doch fehlt meist die Live-Sicht auf die gewählten Produkte und ihre Alternativen. Deshalb wäre ich sehr für den Treff am See (wo dann auch jeder sehen kann, wie superlativ mein LWD in Wirklichkeit ist ;-) ). Immer wieder lässt sich ja in Diskussionen erkennen, dass ein paar Leute sogar seit einigen Jahren der Packraft-Leidenschaft frönen und zwar mit recht unterschiedlichen Bedürfnissen und Konfigurationen. Ich glaube, wenn wir am See auch nur zu Fünft (besser natürlich mehr) wären, würden wir alle Einiges lernen.

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Ich kann meine 3 Paddel, Moll 230, Anfibio 220, Anfibio Multi +, an Booten Anfibio Sigma & MRS Adventure (ganz vielleicht evtl noch ein Alligator), sollten wir richtig viele werden, kann ich auch evtl noch 1 oder 2 Boote mehr zum Testen besorgen...

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Naja ein Rumhaengen / Chillen auf dem Camping am Lippesee ist zwar auch nett, aber deutlich netter finde ich mit dem Packraft unterwegs zu sein, abends zu Chillen und die Lippe bietet (genuegend Wasser vorausgesetzt, am Engsten wird es bei der lippstaedter Umflut) fuer einen Fluss in NRW schon nettes Entertainement.
Ausserdem kann man ja eher noch im bewegten Wasser, wenn die Boote von jemand gepaddelt werden, der sie kennt, eher noch sehen, welches Boot wofuer taugt.

Deswegen steht bei mir die Paddeltour auf der Lippe im Vordergrund und der Schnupperkurs bzw Austausch am See sehe ich eher so drangehaengt fuer einen Abend & Tag.

Aber lass uns mal abwarten, ob und wann ueberhaupt Andere Interesse haben.

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Am 28.7.2019 um 14:18 schrieb khyal:

Ich kann meine 3 Paddel, Moll 230, Anfibio 220, Anfibio Multi +, an Booten Anfibio Sigma & MRS Adventure (ganz vielleicht evtl noch ein Alligator), sollten wir richtig viele werden, kann ich auch evtl noch 1 oder 2 Boote mehr zum Testen besorgen...

Macht, sofern ich frei kriege, mindestens vier Paddel und 3 bis 4 Boote, ggf. auch mehr Boote.

Ich ließe dann mein Moll 230 zuhause (das bringst ja du schon mit) und hätte das LWD sowie als Paddel das Manta Ray Hybrid (230) dabei. 

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Danke - habe verstanden - Palm-Griff ;)

Da ich aber schon 2 Doppelpaddel habe (Anfibio und Nortik) und gerade wenig Geld, würde ich die Kosten gerne klein halten: https://www.denk-outdoor.de/grey-owl-holzstechpaddel-scout - wäre dann z.B. sowas o.k.? Vom Gewicht her, scheint Holz ja garnicht sooo schlimm zu sein... 

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vor 5 Stunden schrieb momper:

Danke - habe verstanden - Palm-Griff ;)

Da ich aber schon 2 Doppelpaddel habe (Anfibio und Nortik) und gerade wenig Geld, würde ich die Kosten gerne klein halten: https://www.denk-outdoor.de/grey-owl-holzstechpaddel-scout - wäre dann z.B. sowas o.k.? Vom Gewicht her, scheint Holz ja garnicht sooo schlimm zu sein... 

Das Paddel ist schon ok, aber kein ausgesprochenes Flusspaddel fuer Niedrigwasser...deswegen eher nicht...wenn...
Must noch die richtige Laenge ausmessen und viel billiger wird das nicht und deutlich schwerer...

Ich weiss jetzt gerade nicht welches PC Du hast ?

Willst Du nicht evtl warten, ob sich was z.B. an dem Fr oder So im Sep am Lippesee ergibt, ein paar Holz-Stechpaddel zum Ausprobieren koennte ich auch noch ins Auto werfen...

Aber die ganze Aktion macht nur Sinn, wenn zum Testen auch ein paar Leute kommen...
Terminlich ist mir da eigentlich egal, wie das hinundher geschoben wird, solange ich min 2.5 Tage auf der Lippe habe...
Also entweder Lippesee Do Nachmittag/Abend bis irgendwann Fr und dann Lippe, waere natuerlich logistisch netter, da aber evtl die meisten Do / Fr Vormittag nicht koennen, macht es evtl mehr Sinn zuerst Lippe und dann Sa spaeten Nachmittag / Abend am Lippesee bis So Mittag.
Natuerlich kann man auf der Lippe abends auch mal was Testen, wenn man will, aber im Boot schleppe ich natuerlich kein extra Zeug mit.
Am Lippesee kann ich meine 2 Boote & 3 PC-Paddel (s.o.) ein paar Holz-Stechpaddel, wenn gewuenscht, bieten und ganz evtl ein weiteres Boot, da bin ich momentan am Ueberlegen, evtl kommt noch ein Alligator oder Nomad dazu...
 

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vor 2 Stunden schrieb questor:

Wenn's noch etwas mittiger wird, finden sich vielleicht auch noch mehr der recht großen Berliner packraft Fraktion ;-);-)

Die Paderborner Region ist doch immerhin deutlich näher an Berlin als das Rheinland, wo @khyal und ich wohnen. Dafür natürlich nicht sonderlich mittig, was den Süden der Republik betrifft. Es geht aber auch um die recht vielfältigen Bedingungen, die wir auf dem See und dem Fluss vorfinden dürften.

Wünschenswert fände ich zum Beispiel, wenn einerseits ganz fokussierte Wildwasserboote, andererseits aber auch die allerleichtesten Flussüberquerer wie die Supai-Boote zu sehen wären... und alles dazwischen natürlich auch. 

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vor 2 Stunden schrieb questor:

Macht halt mal ein Doodle auf, wieviele sich wann finden würden. ;-)

Wenn's noch etwas mittiger wird, finden sich vielleicht auch noch mehr der recht großen Berliner packraft Fraktion ;-);-)

Doodle ? Bis jetzt ist ja nur bei Martin und mir klar, dass wir da paddeln, wir kriegen das noch ohne hin :-D, wenn sich jetzt noch ein paar melden, kann man ja sehen...

Fuer mich steht halt ziemlich fest, dass ich an dem We ein paar Tage auf der Lippe paddeln will.
Da mich 2 meiner Kunden danach gefragt hatten, mache ich evtl fuer die einen kleinen PC-Einfuehrungskurs von 2-3 std. Das wuerde ich dann am Lippesee machen.
Da ja auch Leute hier im Forum dran interessiert waren / sind, evtl mal verschiedene Paddel / Boote Probe zu paddeln, war das nur ein Angebot von mir, dass ich meinen ganzen PC-Kram mitbringen koennte und diejenigen, das dann am Lippesee relaxed ausprobieren koennten.
Fuer mich selber habe ich da keine Motivation, noch andere Boote, Paddel zu testen, ich habe meine Ausruestung gefunden und wenn ich noch was wechsle, freut sich jemand im Forum, dass er billiger an was Gebrauchtes kommt.
Mit ein paar Usern abends am Lippesee oder der Lippe zu Grillen / Chillen, faende ich natuerlich nett :-D
Und ich mache gerne ein Video, wie Martin mit seinem Teil, die WW-Tainingsstrecke paddelt :-D

Da ich mit den Leuten fuer den kleinen Kurs den Termin genuegend vorab absprechen muss, waere nur gut, wenn wir das in absehbarer Zeit klar haetten.

Ansonsten geht es natuerlich auch so, dass ich mit Martin die Lippe Do-Sa paddele (wer dazu kommen will, kommt dazu, kommt man ja an vielen Stellen mit OeNV ran) und falls das mit meinen Kunden dann mit dem Einfuehrungskurs am So laeuft, wuerde ich vermutlich Sa Nachmittag / Abend am Lippesee sein und wenn dann jemand rel kurzfristig was Probe Paddeln will, muss er mir halt am Mi, bevor ich abends losfahre, Bescheid sagen, damit ich es auch bei habe :-D

 

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vor 16 Minuten schrieb khyal:

OT: Und ich mache gerne ein Video, wie Martin mit seinem Teil, die WW-Tainingsstrecke paddelt :-D

OT: Immerhin ist's jetzt ganz neutral schon ein 'Teil' und nicht länger eine 'Luma mit Sitzkuhle'. Sprachlich betrachtet ist das schon der halbe Weg zum Flottenflaggschiff. ;-) 

 

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vor 6 Minuten schrieb martinfarrent:

OT: Immerhin ist's jetzt ganz neutral schon ein 'Teil' und nicht länger eine 'Luma mit Sitzkuhle'. Sprachlich betrachtet ist das schon der halbe Weg zum Flottenflaggschiff. ;-) 

 

OT: Ich dachte ich paddel vorweg mit ner roten Flagge, dass gleich die Armada kommt :-D

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Gerade eingetroffen: Manta Ray Hybrid, 230 cm mit Posilok: 880 g

Ein steifer Carbon-Schaft mit glasfaserverstärkten Kunststoffblättern, die ziemlich unempfindlich wirken. Im Neuzustand praktisch kein Spiel. Die Blätter sind erwartungsgemäß bauchiger als beim Moll Playa, wirken aber merkwürdigerweise einen Hauch flexibler... mal gucken, wie sie sich machen. Das Manta Ray gilt ja eigentlich als ein 'Power-Paddel'.

Möglicherweise komme ich nachher dazu, es kurz auszuprobieren.

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vor 2 Stunden schrieb martinfarrent:

Gerade eingetroffen: Manta Ray Hybrid, 230 cm mit Posilok: 880 g

Ein steifer Carbon-Schaft mit glasfaserverstärkten Kunststoffblättern, die ziemlich unempfindlich wirken. Im Neuzustand praktisch kein Spiel. Die Blätter sind erwartungsgemäß bauchiger als beim Moll Playa, wirken aber merkwürdigerweise einen Hauch flexibler...

Fuer tiefes Wasser sicher nett, hatte ich auch schon in der Hand, da ich das ziemlich interessant fand.

Auch das minimale Spiel und das etwas leichtere Gewicht fand ich klasse aber fuer meinen Geschmack der Schaft zu geringe Wandstaerke und Blaetter zu duenn.

Dafuer paddel ich zuviel Flachwasser bzw enge Durchfahrten, wenn ich dran denke, was mein Paddel & Boot alleine in den letzten std mitmachen musste..

Aber wenn ich Morgen am Meer ankomme, nehme ich es gerne,wenn es die Kueste ein Stueck hoch geht :-D

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vor 4 Stunden schrieb khyal:

Fuer tiefes Wasser sicher nett, hatte ich auch schon in der Hand, da ich das ziemlich interessant fand.

Vorhin war ich (trotz des Regens) kurz auf der Sieg. Das Manta Ray Hybrid ist viel besser fürs steile Paddeln geeignet als mein Playa - ein sofort spürbarer Unterschied. Auch der Geradeauslauf und das Tempo verbessern sich bei mir damit weiter - aber das schätzt du ja wohl ähnlich ein.

 

vor 4 Stunden schrieb khyal:

Auch das minimale Spiel und das etwas leichtere Gewicht fand ich klasse aber fuer meinen Geschmack der Schaft zu geringe Wandstaerke und Blaetter zu duenn.

Der Gewichtsunterschied ist viel spürbarer, als ich gedacht hätte. Die Schaftsteifigkeit finde ich okay, fühle keine Flexibilität (der Schaft ist bei mir aus Carbon, nicht die Glasfaserversion). Die im Trockenen feststellbare leichte Flexibilität der Blätter, eigentlich der Blattenden (Kunststoff mit Glasfaser verstärkt) verspüre ich im Wasser nicht, sondern anständig viel Power.

 

vor 4 Stunden schrieb khyal:

Dafuer paddel ich zuviel Flachwasser...

Die Blätter machen nicht den Eindruck, als würde ich sie im Flachwasser gefährden (sind ja, wie gesagt, aus Kunststoff/Glasfaser - nur der Schaft aus Carbon).

Einziges Manko: Der Schaft ist etwas zu lang, um als ideale Aufstellstange für mein Solomid zu dienen. Stelle ich ihn daher noch schiefer als üblich, kommt die von dir, @khyal, erwähnte Dünnwandigkeit verstärkt ins Spiel (auf dem Wasser meines Erachtens ja nicht). Als Zeltstange in deutlicher Schieflage hätte ich Angst um das Ende am Boden, selbst unter Verwendung eines Neoprenstrumpfs als Schutz. Da ich aber bei Hybridtouren eh meist Trekkingstöcke dabei hätte und das Zusatzgewicht einer Carbon-Tarpstange bei reinen Paddeltouren egal wäre, ist dieser Schönheitsfehler zu verschmerzen. 

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Mal so in den Raum geworfen:

Arts-Outdoors bietet günstige, vergleichsweise leichte Paddel an.
4tlg, teilweise auch verstellbar, Längen bis 2,40! 900-1100g, ab <60€
Blätter eher länglich und etwas schmaler.

Passung ist gut, besser als beim anfibio Vertex, nur das erste, dass ich hatte war einseitig etwas arg locker und wurde problemlos getauscht.
Kontakt und Service ist super und der Versand turbo!

Z.t. ist der Schaft strukturiert, liegt mir nicht, bei mir ist es das mit den weißen Blättern geworden, da ist er glatt.

Ansonsten ist die Modellpolitik eher verwirrend.

https://www.arts-outdoors.de/extasea-tour-vario-fiberglas-doppelpaddel
https://www.arts-outdoors.de/extasea-tour-vario-fiberglas-doppelpaddel-210-240cm-4-teilig-schwarz-weiss#/636-farbe-weiss/1442-lange-230_240_cm
https://www.arts-outdoors.de/extasea-safari-fiberglas-vario-doppelpaddel-kajak-paddel-4-teilig#/636-farbe-weiss/1440-lange-210_220_cm

Gibt auch Carbon Varianten, die auch preiswert scheinen, da kann ich aber nichts zu sagen.
https://www.arts-outdoors.de/paddelsport/paddel/doppelpaddel?1=paddelsport%2Fpaddel%2F&2=paddelsport%2Fpaddel&rewrite=doppelpaddel&3=doppelpaddel&orderby=price&orderway=asc&orderway=asc#s[7][]:

Einen 5€ Newsletter Gutschein gibt es auch. Macht man auf jeden Fall nichts falsch.

bearbeitet von questor

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vor 2 Stunden schrieb martinfarrent:

Wahrscheinlich nicht. Aber die Blattgröße und - wie selbst ich feststellen kann - die Blattform machen eine ganze Menge aus.

Genau lange schmale Blaetter sind gut zum ermuedungsfreien Paddeln auf Seen usw aber weder fuer WW noch fuer Flachwasser gut geeignet.

Was den Schaft vom Manta Ray betrifft, geht es mir nur um Bruchanfaelligkeit.

Z.B. heute war ich auf dem Ombrone auf einem Stueck unterwegs, da waerst Du meist am Ufer nicht rausgekommen, da voellig zugewachsen, von irgendwo hin laufen ganz zu schweigen, in Spanien waeren es etliche Tagesmaersche zum naechsten Bus gewesen.

Da will ich mich auf mein Paddel 100% verlassen koennen, wenn es das Anfibio Smash mit 230 gaebe, waere das meins :-)

Aber ich bin auf jeden Fall daran interessiert, das Manta Ray Probe zu paddeln...

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      Santiago de Chile, tagsüber zwischen 32-35°C Mo 20.2.17
      Die Chilenen sind sehr nett und hilfsbereit! Erst einmal Geld geholt und dann ein Taxi genommen. Nach dem Flug habe ich keine Lust auf irgendwelche Abenteuer mit dem Minibus. Die Taxifahrt hat 50min gedauert, weil der Taxifahrer die Adresse nicht finden konnte. Um 12:00 Uhr bin ich dann endlich im Zimmer, das allerdings leider noch belegt ist. Also erst einmal zu Mittag essen (Bohnen, Reis, Salat) und dann das Zimmer beziehen. Nach einer kurzen Siesta geht es in die Innenstadt. Wenn man Links und Rechts verwechselt ist der Weg zur Metro ganz schön weit! Wenn man es richtig macht sind es 10min. Nach einer ¾h und 4-mal Fragen habe ich endlich die Metrostation und ich fahre ins Zentrum. Santiago ist jetzt nicht so der Hit aber es gibt einige ganz nette Ecken. Dank Globalisierung sind mir wenigstens die Preise vertraut: Ein Café con Leche mit einem Stück Apfelkuchen: 6,50€. Besonders gut hat mir der Park am Cerro Santa Lucia gefallen. Sehr liebevoll angelegt, eine Oase in der Hauptstadt. Die Stadt und auch das Stadtzentrum sind sehr weitläufig und ich bin insgesamt 5h zu Fuß unterwegs. Leider haben sowohl der Mercato Central als auch das „Aqui esta Coco“ (Restaurant) geschlossen – Schade!
      Nach dem ausgedehnten Spaziergang und dem langen Flug bin ich restlos KO und ich esse an einem kleinen Platz in einer Bar. Ich lasse mich überraschen, was ich da bestellt habe. Der Kaffee in Santiago ist übrigens wirklich gut: Stark, haut aber nicht auf den Magen. Leider wird das der letzte gute Kaffee sein, den ich bekomme. In Feuerland ist der Kaffe nicht besonders und in Argentinien leider grauenhaft.

      Santiago de Chile, tagsüber zwischen 32-35°C Di 21.2.17
      Frühstück ist einfach: 2 Eier zum selber braten, dazu Toast. Heute nehme ich den richtigen Weg zur Metro. Vorher buche ich über Uber für morgen die Fahrt zum Flughafen.
      Ich komme gerade noch rechtzeitig zur Stadttour angejoggt. Die Tour dauert 3h ist super interessant und man gibt am Schluss ein (anständiges) Trinkgeld. Es ist eine alternative Stadttour über die Märkte, der nördliche Teil des Zentrums und den Zentralfriedhof (!). Man erfährt auch einiges zur Geschichte vor allem zur jüngsten Geschichte seit Präsident Allende und dem Putsch durch Pinochet. Super spannend und sehr empfehlenswert!
      Danach einen Meeresfrüchteeintopf im Tio Willy im Mercado Central und dann weiter zum Cerro Christobal. Für die Seilbahn müsste ich mindestens 1h Schlange stehen und so spaziere ich auf Berg. Bei der Hitze ist das echt anstrengend und ich freue mich schon auf das kalte Feuerland. Aber der Blick auf die Stadt belohnt den schweißtreibenden Aufstieg. Auf dem Rückweg stärke ich mich noch mit einem Mote con huesillo – sehr lecker!
      Leider kann ich keinen Platz im Peumayen reservieren – Reservierungen werden so kurzfristig nicht mehr angenommen, aber ich soll einfach um 19:00 dort sein und mein Glück versuchen. Schlendere danach noch ein wenig durch die Stadt un um 19:00 bin ich wieder im Peumayen.
      Yesss! Habe einen wunderbaren Platz im überdachten Innenhof bekommen, ich finde sogar einen der besten Plätze. Danach gibt es ein Abendessen der Extraklasse: traditionelle chilenische Gerichte der unterschiedlichen Ureinwohnerstämme neu interpretiert – Alles in Allem gehobene moderner Küche. Nach einem Pisco Sour als Aperitif gab es zum Einstieg 6 verschiedene Brotvariationen. Danach gemischte Vorspeisen. Als Hauptgang ein sehr zartes, köstliches Steak vom Pferd auf einem heißen Stein, danach 8 verschiedene Nachspeisen.

      Santiago de Chile, nachts 30°C Mi 22.2.17
      Habe bei dieser Hitze nicht besonders gut geschlafen. Uber ist super, alles funktioniert reibungslos. Am Flughafen dann leider ein Komplettchaos, weil Sky Airlines das IT-System umstellt. Aber nach 1h warten habe ich meine Boardkarte mit einem Fensterplatz.
      In Punta Arenas angekommen nehme ich ein Taxi ins Hostel, von dort aus gehe ich gleich ins Reisebüro. Ich habe Glück, um 16:00 fährt ein Boot zur Pinguinkolonie auf der Magdalena Insel. Die andere Kolonie, die man per Straße erreichen kann ist um diese Zeit im Jahr schon verlassen.
      Die 60€ lohnen sich auf jeden Fall: Eine schöne Bootsfahrt von 2h zur Insel, 1h auf der Insel und 2h wieder bei Sonnenuntergang zurück. Die Pinguine sind echt putzig und sehr fotogen!
      Punta Arenas finde ich recht hässlich, gut dass ich nur eine Nacht bleibe und es morgen wieder weiter geht.

      Puerto Williams, Tolles Wetter, leichter Regen am späten Nachmittag Do 23.2.17
      Der Flug war perfekt, ich Sitze auf Platz 1A und die Sicht auf Ushuaia und die Berge ist atemberaubend. Ich kann auch den ganzen Beagelkanal überblicken und sehe jede Menge Gletscher. Am Flughafen werde ich von Cecilia freudig begrüßt und dann geht´s auch schon zum Campingplatz. Naja Campingplatz, eigentlich ist es Cecilias Garten. Aber mit der Hütte, in der sich 2 Bäder, eine Küche und ein großes Wohnzimmer befinden ist es zwar einfach aber sehr gemütlich und familiär. Puerto Williams hat für einen so kleinen Ort doch einiges zu bieten: Das Café am Hafen ist sehr schön, leider haut mir der Kaffee auf den Magen. Ein tolles Museum mit Internet und ein paar kleine Restaurants. Bei der Polizei melde ich mich schon mal für die Dientes del Navarino Tour ab, dann muss ich das morgen nicht mehr erledigen.
      Die Leute auf dem Campingplatz sind sehr nett: Julien ist ein netter Franzose, der komplett von meinem MYOG Packraft begeistert ist. Er überlegt ob und wie er auf seiner noch mehrmonatigen Reise ein Packraft bauen kann. Ich schicke ihm noch meinen Bauplan. Von Anne und Max bekomme ich einen Geburtstagskuchen und Cecilia bringt noch 2 große Lachse und einen anderen Fisch, aus dem die Franzosen ein tolles Abendessen zaubern. So feiern wir meinen Geburtstag noch bis Mitternacht – unvergesslich!

      Dientes del Navarino, super Wetter – Sonne pur, morgens 6°C Fr 24.2.17
      Um 9:00 geht es los und Cecilia bringt uns zum Trailhead. Vorher wiege ich meinen Rucksack noch an einer Kofferwaage: 11,3kg inkl. Packraftausrüstung und Verpflegung für 7 Tage. Das ist echt gut und passt ganz gut zu meiner Packliste, die 10,9kg errechnet hat. Der Trail ist sehr schön, mache viel Fotos und genieße das tolle Wetter. Ein gelungener Start für die erste Tour. Meine geplante Etappe schaffe ich gut und um 18:00 baue ich das Zelt auf. Jetzt noch ein wenig schreiben und dann kochen. Das Wetter auf Feuerland ist recht wechselhaft. Nachts nimmt der Wind zu und die Böen haben schon fast Sturmstärke. Ich hatte schon ein wenig Angst um mein Zelt, aber es hat mich nicht im Stich gelassen! Später setzt Regen ein. Ich versuche das Zelt bei den starken Böen ein wenig abzustützen. Jetzt muss das Zelt wirklich halten!


      Dientes del Navarino, super Wetter – auf dem Weg zum Gipfel etwas Regen Sa 25.2.17
      Ich breche nach dieser aufregenden Nacht erst um 10:00 auf – ohne Früstück. Das Frühstück hole ich in einer windgeschützten Senke kurz unterhalb des Gipfels nach. Der Regen hat auch aufgehört und ich kann eine schöne Pause einlegen. Kurz vor dem Abstieg durch einen Wald kann man bis zur Inselgruppe von Kap Hoorn sehen – Wow! Beim Abstieg, der eines der schwierigsten Wegstücke sein soll, verliere ich leider den Weg und muss mich durchs Unterholz schlagen und 1000 umgefallene Bäume überklettern. Sehr unangenehm und dann rutsche ich in einem besonders steilen Teilstück aus verdrehe ich mir auch noch das Knie. Gut dass ich einen leichten Rucksack habe. Kurz vor dem Fluss finde ich den Weg wieder und es geht gemütlich flach das Tal entlang, bis ich unter einem Baum durchkrabbel und plötzlich vor einer Hängematte stehe. Ich bin bei der Hütte angekommen und es ist erst 14:00. Toll ein halber Tag um die Gegend zu erkunden. Anne und Max sind auch schon da und haben bereits ihr Zelt aufgebaut. Ihr Platz letzte Nacht war wohl weniger geschützt und sie haben einen Riss im Außenzelt und einen im Innenzelt bzw. im Boden. Aber so ein Hilleberg lässt sich gut reparieren. Die Hütte hat einen Ofen und die beiden heizen schon mal schön ein. Vorher versuchen wir zu fischen, geben aber schon nach einer halben Stunde wieder auf. Den Versuch zu Paddeln muss ich auch recht schnell wieder aufgeben. Der Wind hat inzwischen kräftig zugelegt und inzwischen schon fast Sturmstärke. Das wird mir mit dem Packraft schnell zu viel. Am Abend kochen wir noch gemeinsam und gehen früh schlafen.


      Isla del Navarino, super Wetter aber windig So 26.2.17
      Wache schon um 7:30 auf und bin froh in der Hütte übernachtet zu haben. Die Nacht war sehr windig. Aber jetzt am Morgen wird der Wind schwächer. Ich mache erst einmal einen Kaffee und probiere dann fast bei Windstille mein Packraft aus. Ich paddle bei herrlichem Wetter eine gute Stunde – ein Traum geht in Erfüllung!
      Ich überlege, ob ich noch weiter bis zur Küste wandern soll, entscheide mich aber dann doch dagegen. Ich breche kurz nach 12:00 auf und mache mich auf den Rückweg. Mein Knie schmerz noch ein wenig von dem gestrigen Ausrutscher. Da mir dieses angeschlagene Knie schon mal eine Wanderung in Grönland verdorben hat habe ich mich für die sichere Variante entschieden und bin nicht weiter zur Küste gewandert. Ich bereue die Entscheidung nicht! Der Rückweg ist herrlich und ich genieße das tolle Wetter und lasse mir Zeit.
      Kurz nach 17:00 komme ich an meinem alten Zeltplatz an, beschließe aber noch ein wenig weiter zu gehen. Kurz darauf entdecke ich eine winzige aber ebene Fläche im Wald. An dieser windgeschützten Stelle bleibe ich! Vorher muss ich aber noch zurück und Wasser holen. Der Wind frischt wieder auf und um 19:00 wird es so kalt und windig, dass ich mich zum Schreiben ins Zelt setze. Ich bin froh, dass ich im Wald zelte!



    • Von Barbarix
      Reisebericht Mongolei 2015
      Nachdem mich die meisten hier nur als Bastlwastl und MYOGer kennen will ich endlich mal berichten, was ich mit dem selbst gebauten Kram dann so mache. In der Vergangenheit sind die Reiseberichte immer irgendwie untergegangen – mea culpa!
      Also los geht’s!
       
       
      Sa 20.6.15
      Habe jetzt über 6 Monate für die Reisevorbereitung gebraucht, Zelt, Rucksack, Trekkingstöcke, Paddel, Packraft (auf dem Foto ist noch der blaue Prototyp) und Kleinkram entworfen, gebaut und ausprobiert. Hoffentlich klappt das auch alles so wie gedacht. Die vorfreudige Aufregung hat mich dann doch etwas früher aus dem Haus gejagt und ich bin dann recht früh bei Regenwetter zum Hamburger Hauptbahnhof. Von dort mit dem ICE in der 1. Klasse (Dank Billigticket war das nur ein paar Euro teurer als 2. Klasse) nach Berlin. Dort mit dem Flughafenbus zum Flughafen und so frühzeitig angekommen, dass ich als Erster einchecken konnte. Wenigstens ist mir so der Fensterplatz gesichert. Nach einem Zwischenstopp in Moskow sind wir dann am nächsten Tag mit 1,5h Verspätung gelandet.

      Rucksackgewicht inkl. Packraft, Paddel und Verpflegung für 10 Tage: 11899g
       
      So 21.6.15
      Werde direkt vom Flugplatz abgeholt und ins Hostel gebracht. Die Lage ist gut, das Zimmer sauber, günstig und geräumig. Außerdem ist Gerald der Inhaber super hilfsbereit. Was will man mehr?
      Nach einem ersten Rundgang in dem überraschend hässlichen Ulaanbatar erhole ich mich erst einmal bei einem Milchkaffe im Café Bene (Südkoreas Antwort auf Starbucks). Sowohl der Kaffee als auch die Schokoladenmoussetorte sind sehr lecker! Weil ich danach nicht viel Hunger habe geht´s am Abend dann noch kurz in das Khaan Buuz auf der Peace Avenue. Ich beschließe doch nicht noch eine Nacht in UB zu bleiben sondern morgen früh schon zu meiner Trekking Tour aufzubrechen.

      Ulaanbatar
       
      Mo 22.6.15
      So, das erste Abenteuer ist geschafft, ich sitze vermutlich im richtigen Bus nach Naidelch. Von dort aus kann ich leider keinen Platz in einem Minibus ergattern. Also teile ich mir ein Taxis mit 3 anderen Einheimischen, die zusätzlich noch ihre beiden Kinder mitnehmen. Das Taxi schafft dann leider eine längere Steigung weder im 1. Gang noch im Rückwärtsgang. Also alle Mann raus und schieben! So gegen 15:00 bin ich dann in Terelji angekommen und habe noch 15km Luftlinie geschafft. Mein Zelt habe ich direkt am Terelji Fluss aufgestellt. Abenteuerromantik mit Fluss und Sonnenuntergang!

      Terelji-Tal
       

      Lagerplatz am Terelji
       

      Abendessen!
       
      Di 23.6.15
      Heute gehe ich nicht querfeldein sondern nutze meistens einen Weg. Dadurch schaffe ich schöne 24km Luftlinie. Leider überrascht mich am späten Nachmittag ein Gewitter, als ich in einem engeren Talabschnitt bin. Ich höre einen Donner und schon sehe ich schwarze Wolken über dem Bergkamm. Ganz toll, weil ich heute Morgen meine Ausrüstung einfach so verpackt habe und nicht im wasserdichten Packsack. Also schnell erst einmal die Regenklamotten rausgekramt und angezogen. Während die ersten Graupeln fallen packe ich meine Sachen in den wasserdichten Packsack, der auch zum Aufpumpen meines Packrafts dient. Dabei ziehe ich versehentlich meinen kleinen grauen (!) Beutel mit meiner NeoAir aus dem Rucksack ohne dass ich das bemerke. Da der Boden mit kniehohem Gestrüpp bewachsen ist sehe ich den grauen Packsack nicht. Obwohl ich mir schon lange angewöhnt habe den Platz noch einmal abzusuchen bevor ich aufbreche. Mittlerweile hagelt es kräftig, die Hagelkörner haben die Größe von M&Ms.
      Ich gehe noch 1 Stunde und beschließe dann das Zelt aufzubauen. Ich bin durchgefroren und habe für heute genug. Als ich die NeoAir nicht finden kann überlege ich kurz zurückzugehen. Da ich aber abseits des Weges war ist es praktisch unmöglich die Stelle wieder zu finden. Ich freunde mich zwangsläufig mit der Tatsache an, dass ich die nächsten 8 Nächte auf meiner dünnen Laufburschematte verbringen werde. Die hatte ich glücklicherweise als Durchspießschutz und als Backup mitgenommen. Außerdem hat sich die Hülse meines Trekkingstocks gelöst. Egal, er funktioniert auch so problemlos. Trotzdem schlägt einem das zusammen mit dem Wetter und der harten Schlafunterlage aufs Gemüt. Heute koche ich zum ersten Mal mit Spiritus, weil ich bei dem Regen das Zelt nicht mehr verlassen mag. Die Nacht ist bitterkalt.

      Die Vegetation hat es nicht einfach
       
      Mi 24.6.15
      Strahlend blauer Himmel! Heute schaffe ich nur 16km Luftlinie, obwohl ich alles gebe. Für die ersten 3km brauche ich über 3 h weil ich mich durch mannshohes Dickicht und Gestrüpp schlagen muss. Eine Machete wäre hier angebracht! An der Quelle des Terelji tanke ich noch einmal 4l Wasser, weil ich nicht sicher bin, ob ich morgen Wasser finden werde. Auch für die nächsten 2km in einem dichten und sehr steilen Waldstück brauche ich eine Ewigkeit. Das dauernde Klettern über umgefallene Bäume in dem steilen Gelände kostet einfach wahnsinnig viel Zeit und Kraft. Dann wird es besser, weil ich wieder offenes Gelände habe. Nach insgesamt 16km Luftlinie erreiche ich einen Gebirgssee wo ich dann auch mein Zelt aufbaue. Der See ist komplett zugefroren, aber es gibt ein paar Stellen, wo ich Wasser schöpfen kann.
      Heute koche ich wieder mit Holz auf meinem Nomadic Stove. Da ich nur 2 Hände voll Holz benötige, ist das Brennholzsuchen überhaupt kein Problem. Außerdem kann ich meine Couscous-Pfanne mit wilden Zwiebeln und wildem Schnittlauch aufpeppen. Sehr lecker!
      Beim Abendessen wird mir klar, dass ich die ursprünglich geplante Route unmöglich schaffe, weil ich einfach nicht die Strecke schaffe, die ich mir als Tagesleistung vorgenommen habe und eingeplant habe. Demnach müsste ich jeden Tag 20km Luftlinie schaffen und wäre darauf angewiesen ziemlich flott über den Tuul-Fluss zurück zu paddeln. Das erscheint mir jetzt doch zu riskant. Ich möchte nicht riskieren, dass eine Suchaktion gestartet wird, nur weil ich mich um 2 Tage verspäte. Daher beschließe ich die Runde abzukürzen und dem Dsaan-Fluss der östlich des Asralt Chairchan entspring zu folgen. Dieser mündet dann wieder in den Terelji.

      Dort liegt der Asralt Chairchan!
       

      Eissee
       

      Lager auf einer kleinen Insel am Eissee
       
      Do 25.6.15
      Eigentlich wollte ich heute den Asralt Chairchan (2800m) besteigen. Aber nach 7km Luftlinie und 4h wandern mache ich dann für heute Schluss. Ich zelte an einem Bergsee, der nicht zugefroren ist. Das Wasser ist zwar kalt aber ein kurzes Bad lasse ich mir nicht nehmen. Ich genieße den halben Pausentag in der Sonne und nutze die Gelegenheit mich und die Klamotten ausgiebig zu waschen. Das Panorama ist unglaublich schön und idyllisch. Außerdem gibt es hier auf 2000m keine Mücken und Bremsen mehr!

      Idylle am Bergsee
       

      Das MYOG Zelt funktioniert wunderbar!
      http://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/2627-neues-tarptent-f%C3%BCr-solotouren-3-jahreszeiten-sturm-m%C3%BCcken/
       
      Fr 27.6.15
      Gipfeltag! Nach dem ich gestern frische Kräfte getankt habe besteige ich heute in 2h den Asralt Chairchan. Am Gipfel sind unzählige Steinmännchen aufgebaut. Während ich etwas Studentenfutter knabbere beobachte ich wie Regenwolken am Berg vorbeiziehen. Noch ein paar Fotos mit dem Selbstauslöser und dann beginne ich den Abstieg. Nach 13km Luftlinie mache ich für heute Feierabend und koche auf dem Hobo. Um 21:00 fallen dann die ersten Tropfen und ich verkrieche mich ins Zelt. Es regnet die ganze Nacht und am Morgen hat es 2°C. Deswegen habe ich nachts in meinem Lite Line 300 etwas gefröstelt.

      Geschafft!
       

      Abstieg
       

      Immer am Wasser entlang...
       
      Sa 27.6.15
      Habe heute Einheimische in 3 Jeeps getroffen und kurz geplaudert. Als mich der Fahrer eines Jeeps fragte wo denn die Anderen aus meiner Gruppe wären, meinte ich, dass cih alleine unterwegs bin. Die Beifahrerin, die bis dahin nichts gesagt hatte, schüttelte nur den Kopf und meinte: „Crazy guy!“ Gibt es ein schöneres Kompliment? Ich glaube Nein!
      Um 17:30 Uhr mache ich Feierabend. Ich habe trotz der Windjacke einen leichten Sonnenbrand auf den Unterarmen. Was mich aber mehr stört ist meine gereizte Achillessehne, die jetzt auch noch deutlich angeschwollen ist. Leider habe ich mit den neuen (aber eingelaufenen) knöchelhohen Schuhen das gleiche Problem, das ich schon vor ein paar Jahren in Grönland hatte. Der hohe Schaft des Schuhs drück und reibt bei jedem Schritt an meiner linken Achillessehne, was diese nach ein paar Tagen mit Schmerzen und Schwellung quitiert. Ich werde nur noch mit Halbschuhen laufen, das nehme ich mir fest vor. Aber vorerst baue ich mir aus meiner Isomatte einen Keil, den ich unter die Ferse lege und so dass ich höher im Schuh sitze. Damit und mit sehr locker gebundenen Schuhen geht es deutlich besser.
      Die 16km Luftlinie, die ich heute zurückgelegt habe waren traumhaft schön. Ich bin immer auf einem Pfad in einem breiten grünen Tal gewandert. Regelmäßig haben kleinere Bäche den Weg gekreuzt, daher hatte ich nie trockene Füße, aber das stört mich nicht.
       

      Die "Jeepgang"
       
      So 28.6.15
      Heute ist wieder „Meditationswandern“ im breiten Dsaan-Tal angesagt. Ein schöner Weg in einem breiten, grünen Tal. Es ist sonnig und meiner Achillessehne geht es mit dem Isomattenkeil im Schuh deutlich besser.
      Am Nachmittag treffe ich die 3 Jeeps wieder. Sie stehen auf einer Kiesbank auf der anderen Flussseite. Der Fahrer, mit dem ich mich gestern unterhalten habe, winkt und deutet mir ich solle zum Essen rüber kommen. Ich deute mit Händen und Füßen zurück, dass ich den Fluss hier nicht queren kann. Worauf er mir zeigt, dass weiter Flussabwärts eine Furt ist. Wir verständigen uns ohne ein Wort! Ich werde zu einem wunderbaren Picknick eingeladen wir essen und plaudern über 2h. Nach einem Buttertee gibt es Chorchog. Chorchog ist gekochtes Schaffleisch mit Kartoffeln und Möhren. Der Eintopf wird gekocht, indem heiße Steine in den Topf gegeben werden, die das Wasser dann erhitzen. Dazu gibt es Essiggurken, rohe Zwiebeln und ein Dip aus rohen Zwiebeln, Öl und Kräutern. Nur der getrockneten Käse schmeckte mir absolut nicht, der Rest war sehr lecker!
      Baya war sehr an meinen Karten und an meinem Boot interessiert. Zum Abschluss gab es noch kalten Kräutertee.
      Um meinen Tageschnitt doch noch zu schaffen nimmt mich der eine Jeep noch 3km mit, bis zu der Abzweigung an der die Jeeps Richtung UB abbiegen.
      Insgesamt habe ich heute gemütliche 20km Luftlinie gemacht. Morgen will ich versuchen die restliche Strecke nach Terelji zu paddeln, mal sehen, ob das Wasser tief genug ist. Weil die Mücken heute wirklich nerven, verziehe ich mich früh ins Zelt und lese noch ein wenig.
       

      Mongolisches Picknick
       

      Ein wenig geschummelt
    • Von Barbarix
      Hallo,
       
      da gestern in Hamburg strahlender Sonnenschein war, bin ich gleich mal auf die Außenalster und habe eine kleine Testfahrt mit meinem neuen Packraft gemacht.
      Länge: 180cm
      Breite: 80 cm
      Schlauchdurchmesser 28-32cm
      Sitzbreite: Figurbetont bzw. Presspassung für meinen Hintern
      Gewicht 1090g
       

       

       

       

       
      Grüße
      Erik
       
      PS: Das Paddel habe ich schon mal hier vorgestellt:
      http://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/1880-verschiedenes-myog-get%C3%BCddel-ein-paddel/?hl=paddel
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