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Ultraleicht Trekking

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Liebe Kollegen und Kolleginnen des Ultraleicht-Trekkings

Ich bin neu hier und sage erst einmal hallo zu Euch und bedanke mich für die vielen tollen Beiträge der aktiven Gemeinschaft, die mir schon oft weitergeholfen haben.

Ich habe vor kurzem damit begonnen, meine Ausrüstung selbst herzustellen und bin totaler Anfänger, was das Nähen an Nähmaschinen betrifft. Mein erstes Projekt ist das Annähen eines 20mm Polypropylen-Gurtes an einen Schultergurt eines Rucksackes, um einen Brustgurt zu spannen.

Ich verwende eine Pfaff 1212, eine 100er Jeans-Nadel und 50Nm oder 80Nm Polyestergarn von Extremtextil. Stichart: Steppstich, Ziffer 3. Oberfadenspannung auf Standard (ungefähr Ziffer 4) bzw. in verschiedenen Versuchen schrittweise bis Ziffer 7 erhöht.

Ich bekomme bis jetzt kein sauberes Nahtbild hin. Oft verheddert sich der Unterfaden, insbesondere, wenn ich die Naht im Rückwärtsgang vernähen will (siehe Bild). Es kommt dann auch vor, dass die Nadel auf die Stickplatte schlägt. Die Maschine ist gewartet und vom Fachmann eingestellt. Die Nadel wurde zentriert und justiert. Der Schultergurt passt mit etwas Druck unter den Nähfuss. Ich habe mit und ohne Obertransport IDT gearbeitet und konnte auf beide Weise kein gutes Resultat erzielen. Ich kann gut und sauber (für meine Verhältnisse) bis zu drei Gurtbänder übereinander nähen (siehe Bild).

Hat mir jemand einen Tipp zum Setup (Nadel, Garn, Stichart, etc.) oder sonst einen Tipp, wie man diese Sache am besten vernähen kann? Liegt es vielleicht einfach an der Näh-Technik? Oder kommt die Maschine einfach an ihre Grenzen? Ich bin für jeden Tipp sehr dankbar.

Herzlichen Dank und freundliche Grüsse aus der Schweiz

Peter

 

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bearbeitet von Peschamel

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Willkommen im Forum  :)

Oberfadenspannung ist nur Relativ, da sie mit der Unterfadenspannung spielt, die du ja nur über ein Schräubchen grob festlegst.

Auf der Druckplattte sollte die Nadel nie aufschlagen. Entweder hast du so stark am Stoff gezogen/geschoben, dass diese abgelenkt wurde, oder die Nadel war nicht bis zum Anschlag drin.

Deine Oberfadenspannung ist zu gering - wäre jetzt meine Idee.  Der Faden kräuselt sich unterhalb, d.h. er wird von der viel höheren Unterfadenspannung unterhalb gehalten.   Mit "3" nähe ich zwei Dünne Stöffchen zusammen, wofür ja "Standard" da ist (z.B. zwei Jerseystöffchen). Das was du da machst, mache ich bei 9 - also auf Anschlag, wobei ich aber auch die Unterfadenspannung etwas stärker habe als beim Auslieferzustand.
Faden ist OK. Ich verwende bei Rucksäcken 30er, 40er und 60er Garn (Amann Serafil) mit 110er bis 70er Nadel.  Jeansnadel ist bei so grober Arbeit bzw. so vielen Schichten empfehlenswert, da diese etwas kräftiger ist und nicht so schnell bricht.

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Vielen Dank, lieber @AlphaRay.

Ich vermute auch, dass der Transport noch nicht gut läuft. Am Stoff schiebe oder ziehe ich nicht, aber möglicherweise sollte ich sachte etwas mithelfen.

Ich werde also die Oberfadenspannung drastisch erhöhen und allenfalls auch die Unterfadenspannung.

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Wenn du deine Oberfadenspannung auf Anschlag stellst und der Faden dann immernoch so aussieht, dann ist deine Mechanik zur Einstellung der Oberfadenspannung defekt. So war es bei meiner alten Pfaff jedenfalls. Der Faden wird dort durch 2 Metallblättchen gehalten die mittels Feder zusammengedrückt werden. Dort ist bei meiner Pfaff immer der Faden herausgerutscht und die Oberfadenspannung lies sich nicht mehr einstellen. 

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@Peschamel

Achte bitte darauf, beim Einlegen des Oberfadens den Naehfuss oben zu haben, sonst kann es gut sein, dass sich der Faden neben die Einstellvorrichtung fuer die Oberfadenspannung legt. Ob die dann ganz lose oder extrem hoch ist, bleibt dem Zufall ueberlassen....

Ich weiss nicht, ob es fuer die Pfaff 1212 zutrifft - bei unserer Pfaff ist es zumindest so...

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Bei meiner Maschine (Singer aus den 70ern) heißen solche Unterfadenschlaufen, dass ich entweder nicht richtig eingefädelt habe oder dass der Greifer gereinigt werden muss.

Da Du aber das Gurtband nähen kann und die Maschine gewartet wurde, fallen die häufigsten Ursachen für solche Fehler schon mal weg …

Ich würde mal versuchen, ganz langsam ein paar Stiche zu nähen (je nach dem, wie der Anlasser anspricht, auch nur mit Handrad), vielleicht fällt Dir dann auf, wo es hakt (gerade, wenn die Nadel aufschlägt. Das darf einfach nicht passieren). Eine andere Möglichkeit wäre, dass sich das Mesh im Transporteur verhakt. Dann würde es helfen, etwas Stickvlies oder auch anderen Stoff unterzulegen (und den nach der Naht abzureißen oder rauszufriemeln).

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vor 11 Minuten schrieb Schildkröt:

Da Du aber das Gurtband nähen kann und die Maschine gewartet wurde, fallen die häufigsten Ursachen für solche Fehler schon mal weg … 

Es ist ziemlich sicher die Fadenspannung.  Das problem habe ich mit meiner alten, sowie mit meiner modernen, Computergesteuerten Maschine, wenn Unterfadenspannung viel  stärker ist.
Wenn das Problem bei mir plötzlich auftacht, dann passierte es, dass das Garn aus dem Greifarm raus ist (!!!)...bis heute noch nicht raus gefunden, wie das passieren kann...
D.h. die Oberfadenspannung ist dann gleich 0. Nach 3 bis 4 Stichen ist dann alles Blockert und die Maschine stoppt den Motor (die neuere erkennt Überlastungen und näht nicht weiter, bis man es behebt).

D.h. wenn man die Spannung richtig eingestellt hat und es dann tortzdem so aussieht, obwohl es eben noch ging, einfach mal Garn raus und kooomplett neu einfädeln. Ist dann zu 99% wieder weg ;) 
Falls hier eine Erhöhung der Fadenspannung nur ein wenig bringt, würde ich zuerst versuchen die Unterfadenspannung zu lockern, bevor man anfängt die Maschine auseinander zu schrauben.  D.h. das Schräubchen am Untergarnrollen-Halter leeeicht (!) nach links drehen. Reicht auf wirklich eine 1/5tel bis 1/10tel Drehung.

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vor 36 Minuten schrieb AlphaRay:

Wenn das Problem bei mir plötzlich auftacht, dann passierte es, dass das Garn aus dem Greifarm raus ist (!!!)...bis heute noch nicht raus gefunden, wie das passieren kann...
D.h. die Oberfadenspannung ist dann gleich 0. Nach 3 bis 4 Stichen ist dann alles Blockert und die Maschine stoppt den Motor (die neuere erkennt Überlastungen und näht nicht weiter, bis man es behebt).

 

@AlphaRay

Lieber Nähkollege, das ist zu 100% ganz genau das, was mir immer passiert. Das Garn ist sogar aus dem Greifarm raus. Also verstehe ich das richtig: Dieses Phänomen tritt auf, wenn die Oberfadenspannung zu schwach ist (bzw. gleichzeitig auch die Unterfadenspannung zu stark)?

@Schildkröt

Das ist ein guter Hinweis: Möglicherweise verheddert das Mesh am Transporteur. Ich werde also ein Vlies drunter legen.

Jungs, Ihr seid der Hammer!

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vor 16 Minuten schrieb Peschamel:

Das Garn ist sogar aus dem Greifarm raus. Also verstehe ich das richtig: Dieses Phänomen tritt auf, wenn die Oberfadenspannung zu schwach ist (bzw. gleichzeitig auch die Unterfadenspannung zu stark)? 

Genau das ist das Problem bei mir - wenn das passiert, dann suche und probiere ich nicht mehr rum, sondern fädel neu ein, weil das Garn nicht mehr im Greifarm ist, und somit die ganze Oberfadenspannung dahin.

Richtig:  Ohne Oberfadenspannung bzw. mit der viel zu hohen Untefadenspannung werden die "Knoten" sehr weit unten bzw. im dem Fall unterhalb des Stoffes gemacht. Dadurch dass der Oberfaden aber durch den Stoff geht, "klebt" das ganze noch am Nähgut dran.

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diese schlaufen können auch entstehen wenn zuviel oberspannung da ist. die nadel wird krumm gezogen vom klemmenden faden und unten greift die mechanik nicht mehr richtig und anstatt zu verzwirbeln entstehen die schlaufen. zumindest bei meiner alten wertach ist das so. dass die nadel am blech anschlägt deutet in meinen augen auf zuviel spannung im faden hin. wie sonst sollte nadel so krumm gebogen werden? ist ja nix dran ausser dem faden.

mögliche fehler sind falsch eingestellt am drehrad und den oberfaden an irgendeiner stelle falsch eingefädelt.

 es kann auch vorkommen, dass bei dicken und hartem material der faden im nähgut soviel spannung bekommt dass er die nadel krummzieht. manchmal kann man sich behelfen indem man die nadel über das nähgut an die richtige stelle drückt. stich für stich.

manchmal biegt auch das material, cordura 1000 ist so ein kandidat, die nadel aus der senkrechten. besonders wenn weich und hart vernäht werden kommt das vor. scharfe nadel hilft dagegen.

es kann natürlich auch an viel zuviel spannung unten und zuwenig oben liegen. da hilft nix wie mit mustern bissl rumnähen und mit den einstellungen spielen.

ich denke dass hier in diesem fall der schultergurt einfach zu dick ist. evtl. kannst du was machen indem du die nadel manipulierst  während sie nach unten geht. aber das ist sicherlich ganz schön hart für die maschine, auch wenn du mit hand mitdrehst.

daumendrück!

bearbeitet von danobaja
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@danobaja

Besten Dank auch Dir. Ich glaube die Nadel schlägt erst nach dem Verheddern nach Auftreten der losen Schlaufen des Unterfadens auf. Die Oberfadenspannung kann bei Stufe 4 von 9 der Fadenspannung eigentlich kaum zu gross sein.

Ich versuche es einmal mit einer Microtex-Nadel.

Heute Abend wird genäht ;-)

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vor 2 Stunden schrieb Peschamel:

Die Oberfadenspannung kann bei Stufe 4 von 9 der Fadenspannung eigentlich kaum zu gross sein.

das stimmt, mir ist aber schon passiert, dass ich nicht sauber in diese scheiben eingefädelt habe. meist rutscht das, aber wenns bremst, dann gleich sehr stark. dünner faden reisst sofort, aber so ein 50 oder 80 der hält schon was aus. aber das muss nicht dein problem sein. ich wollts nur als möglichkeit aufzeigen.

viel spass beim probieren heut abend!

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Das Problem ist bei mir auch schon oft aufgetreten, zum Teil wie aus dem Nichts. Hab dann so lange ausprobiert, dass mir auch am Schluss immernoch nicht klar war, was das Problem war, und auch nicht, warum es irgendwann wieder klappte. 

Die Tipps von @Schildkröt finde ich super. Erstmal neu einfädeln, oder wenns nur bei einem bestimmten Material passiert, Vlies unterlegen. Hat mir sehr geholfen, danke!

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Hallo Jungs, es hat sich etwas getan! Ich habe noch mehrere Einstellungen der Unter- und Oberfadenspannung ausprobiert, was aber nicht geholfen hat. Dann habe ich die Jeansnadel durch eine 80er Microtex ersetzt und den Faden durch einen 75Nm rasant corespun ersetz. Und dann ging es! Kaum zu glauben. Ich vermute, dass die Maschine bei der dicken Lage, dazu die eine Lage weich, die andere hart, mit der Jeansnadel einfach an ihre Grenzen kam. Die Microtexnadel "ploppt" perfekt durch und alles läuft rund.

Ich habe für das schmale Gurtband nun einen sehr engen, mittelbreiten Zicksack-Stich gewählt. So nah, dass es praktisch eine grosse Naht ist. Das scheint mir die beste Lösung zu sein, wenn man nur ca. 17mm Breite zum nähen hat. Es ist ja nur der Brustgurt und nicht ein tragendes Teil. Ich kann am Abend noch ein Bild reinstellen, wenn es jemand interessieren sollte.

Noch eine Frage an die Experten: Ich habe gelesen, dass die Jeansnadel eigentlich die richtige Nadel für solche Arbeiten ist, da sie das Gewebe weniger verletzt im Gegensatz zur Microtexnadel, die spitzer ist. Mit welcher Nadel und welchem Garn habt Ihr für Rucksäcke die besten Erfahrungen gemacht? Und näht Ihr dann den gesamten Rucksack mit einer Fadenstärke und der gleichen Nadel oder variiert Ihr?

Auf bald,

Peter

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vor 32 Minuten schrieb Peschamel:

Ich vermute, dass die Maschine bei der dicken Lage, dazu die eine Lage weich, die andere hart, mit der Jeansnadel einfach an ihre Grenzen kam.

Das eher nicht, da die Jenasnadel ja gerade für hartes und dickes gemacht ist.  Wenn die nicht durchgekommen wäre, dann hätte die sich entweder guut verbogen oder wäre direkt gebrochen.  Kenne ich zu gut, wenn man an einer Stelle zu viele Stiche gemacht hat, weil der Transport nicht geklappt hat.
Einfach nur neu Einfädeln mit dem alten Faden vor der ganzen neuen Spannungseinstellungen hast du gemacht?   Wie gesagt behebe ich genau dieses Problem durch Faden oben aus Maschine raus und komplett neu durch Maschine fädeln.  Dadurch dass du Garn gewechselt hast, musstest du das ja zwangsläufig - was inkl. der Spannungserhöhung zu der Fehlerbehebung schon geführt haben sollte ;)

vor 34 Minuten schrieb Peschamel:

Und näht Ihr dann den gesamten Rucksack mit einer Fadenstärke und der gleichen Nadel oder variiert Ihr?

Ich bleibe bei der selben. 40er oder 60er glattes Polyestergarn. Meistens 60er, weil ich diese in diversen Farben da habe.

vor 36 Minuten schrieb Peschamel:

ch habe für das schmale Gurtband nun einen sehr engen, mittelbreiten Zicksack-Stich gewählt. So nah, dass es praktisch eine grosse Naht ist.

So ist das auch richtig ;) Bei meiner Computermaschine stelle ich dann Zickzack mit 0,1 mm Stichlänge ein bei 2,5....4,0 mm Breite - je nach dem was ich da gerade vernähe.

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@Peschamel I'm suprised it works better with the microtex 80 needle. This might also be the cause:
Tension discs open up after the presser foot is lifted beyond a certain point. When material is too thick (eg. shoulder straps) tension discs on some household sewing machines tend to open up and loose all upper tension resulting in underside loops like those on your photo. You can check when that happens by pulling the upper thread and slowly lifting the foot. If your machine has adjustable presser foot tension then try to put more tension to it. Method that also works is pressing down on the presser foot with your finger and hand-crank the machine, be careful with that tho;-)

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vor 45 Minuten schrieb AlphaRay:

Das eher nicht, da die Jenasnadel ja gerade für hartes und dickes gemacht ist.  Wenn die nicht durchgekommen wäre, dann hätte die sich entweder guut verbogen oder wäre direkt gebrochen.  Kenne ich zu gut, wenn man an einer Stelle zu viele Stiche gemacht hat, weil der Transport nicht geklappt hat.
Einfach nur neu Einfädeln mit dem alten Faden vor der ganzen neuen Spannungseinstellungen hast du gemacht?   Wie gesagt behebe ich genau dieses Problem durch Faden oben aus Maschine raus und komplett neu durch Maschine fädeln.  Dadurch dass du Garn gewechselt hast, musstest du das ja zwangsläufig - was inkl. der Spannungserhöhung zu der Fehlerbehebung schon geführt haben sollte ;)

 

@AlphaRay

Ich hatte das Neu-Einfädeln-Prozedere vor ein paar Tagen bereits ein paar Male gemacht - ohne Erfolg. Möglicherweise war damals der Nähfuss unten beim Einfädeln. Das weiss ich nicht mehr mit Sicherheit. Ich könnte es mit dem gegenwärtigen Spannungs-Setup noch einmal mit der Jeansnadel und dem 50Nm Garn versuchen, bzw. bei stärkerem Faden wohl die Oberfadenspannung etwas erhöhen - dann hätten wir Gewissheit.

@kamov

This seems to be a very interesting Explanation - could it be that the jeans-needle has more friction on the fabric than the microtex-needle, so that it lifts the presser foot more? The symptoms I experienced while sewing with the jeans-needle indicate that there could be a problem with the presser foot staying down, you are absolutely right! I could raise the pressure of the presser (I like this wordplay haha) an see what happens. So afterall you would still go with the jeans-needle?

Pressing down the presser by hand while sewing is a bad-ass move!

Cheers,

Peter

bearbeitet von Peschamel

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Friction is possible explanation but I doubt it is that much of a difference. I think it would be the friction from the needle going back up then. In this case friction is increased mainly because you used thicker needle before rather than needle type. 

I would say if microtex 80 works fine for you then just use that. 

vor 17 Minuten schrieb Peschamel:

Pressing down the presser by hand is a bad-ass move!

Best to turn off the machine when doing that so no accidental pressing on the pedal :) Not sure if this works with computerized machines.

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Vor ca. 40 Jahren hatte ich mir 2 Rucksäcke selber genäht (als Student mit genügend Zeit...), auf einer vollmechanischen Pfaff 30 oder 130 aus der Mitte des letzen Jahrhunderts.

Was ich noch in Erinnerung habe war, das es sehr auf die gewählte Nadel ankam, ob die Naht was wurde. Wobei ich die ganz dicken Nähte (gut gepolsterter Bauchgurt am Ruclsack Sack annähen) von einer Sattlerin mit einer guten, alten Adler Nähmaschine machen ließ. Aber bis 4 Lagen Cordura 1000 plus G1000 ging es noch ganz gut. Darüber hinaus, wenn auch noch eine Isomatte als Rückenpolster dazu kam wurde es etwas mühsamer.

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Auf die Sache mit der Nadel hätten wir eigentlich auch kommen können :? Ich könnte mir vorstellen, dass sie sich auf dem Weg durch den Stoff immer etwas verhakt hat und dadurch die Fadenspannungsprobleme kamen.

vor 2 Stunden schrieb Peschamel:

Noch eine Frage an die Experten: Ich habe gelesen, dass die Jeansnadel eigentlich die richtige Nadel für solche Arbeiten ist, da sie das Gewebe weniger verletzt im Gegensatz zur Microtexnadel, die spitzer ist. Mit welcher Nadel und welchem Garn habt Ihr für Rucksäcke die besten Erfahrungen gemacht? Und näht Ihr dann den gesamten Rucksack mit einer Fadenstärke und der gleichen Nadel oder variiert Ihr?

Kann es sein, dass Du Jeans- und Jerseynadeln verwechselst? Jeansnadeln sind extra hart, um festem Gewebe wie etwa Jeans gewachsen zu sein. Dabei sticht sie dann auch durch Gewebefäden durch, was bei Jeans oder ähnlichen Stoffen aber kein Problem darstellt.

Jersey- und Stretchnadeln haben hingegen eine abgerundete Spitze, damit die Nadel nicht im Gewebe hängen bleibt, Fäden zersticht oder Fäden zieht - das passiert bei Jerseystoffen einfach deutlich leichter als bei Geweben. Diese Nadeln sind Pflicht, wenn Du auf Strickware nähst wie eben Jersey.

Und Mikrotex-Nadeln sind eben besonders fein, um keine großen Löcher in feine Stoffe zu machen und durch die geringere Dicke (gerade im Vergleich zu Jeansnadeln) gleiten sie auch besser durch den Stoff.

Wenn Du Spaß dran hast, versuch mal Stoffe mit verschiedenen Nadeln zu nähen, das hilft auf jeden Fall, die Unterschiede zwischen Nadeln zu verstehen.

vor 3 Stunden schrieb Peschamel:

Und näht Ihr dann den gesamten Rucksack mit einer Fadenstärke und der gleichen Nadel oder variiert Ihr? 

Rucksäcke habe ich noch nie genäht. Aber generell wechsel ich die Nadel immer, wenn ich denke, dass eine andere besser ist. Die Nadel zu wechseln und den Faden neu einzufädeln dauert ein paar Sekunden, eine Naht mit der falschen Nadel zu nähen, ist ätzend. Ich hab mir viel Frust und Zeit zum auftrennen erspart, als ich endlich mal verstanden habe, Jerseystoffe auch mit einer Jerseynadel zu nähen …

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@Schildkröt

Merci für die Rückmeldung! Eine Verwechslung liegt nicht vor. Ich habe (noch) keine Jersey-Nadeln. Ich habe mich an die Beschreibung vom Schmetz Nadel ABC gehalten: Schmetz Nadel ABC.

Da steht, dass Microtex-Nadeln besonders spitz sind, während die Jeans-Nadel eine mittlere Kugelspitze habe und den Stoff weniger verletze.

Ich versuche es heute Abend noch einmal mit dem Jeans-Setup :-)

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Ich hatte so was auch schon. Was mir aufgefallen ist, ist dass es enorme Unterschiede zwischen den Garnen gibt. Gewisse lassen sich mit sehr viel weniger Kraft auch durch Gurtband und dergleichen ziehen. Einsame Spitze ist bei mir das Garn von Ray Jardine. Das ist zwar sehr dick, ergibt aber sehr wenig Widerstand selbst bei vielen Schichten dickem Material und liess sich bei mir immer mit einer normaler 80er Nadel verarbeiten.

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      Gewicht: 1070g inkl. Gestänge (was für die Kombination Zelt + Schlafsack durchaus akzeptabel ist finde ich)
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      Da wir hier im MYOG-Forum sind, möcht ich natürlich auch ein bisschen was zur Entstehungsgeschichte Teilen. 
       

      Angefangen hat das ganze mit einem Schnur-Gestängemodell, um mit der Statik des Tunnelteils ein wenig herumzuspielen. Basierend darauf habe ich dann mehrere Prototypen gebaut, großteils aus einer Bauplane (nicht elastisch, stabil, billig und Panzertape hält perfekt darauf). 

       
      Ich hab dann lange wegen den Materialen überlegt und tatsächlich bereits 40g atmungsaktives DCF zuhause. Das war für mich die logische Wahl von größtmögliche Atmungsaktivität und wasserdicht. Ich hab mich im Nachhinein dann aber doch für ein etwas schwereres 80g 2.5 Lagen-Laminat entschieden. Gründe dafür waren die Farbe (unauffälliger), vor allem aber einfachere Verarbeitung und kostengünstiger, wenn was in die Hose geht. Um die geringere Atmungsaktivität zu kompensieren, habe ich auf der Rückseite unter einer großzügigen Lasche auf der gesamten Breite Moskito-Netz vernäht. Erste Tests haben gezeigt, dass die dadurch entstehende Zirkulation durchaus angenehm ist. Beim ersten Test (0° außen, trocken) ist jedenfalls kein Tröpfchen Kondens entstanden. Falls es eine nächste Version geben sollte, bin ich derzeit geneigt, auf atmungsaktive Stoffe zu verzichten und nur die Zirkulation zur Belüftung zu verwenden. 
       

      Der Oberteil besteht aus zwei Teilen, dem Tunnelteil und dem Rückteil. Hier im Bild das Rückteil mit dem Belüftungs-Moskito oben, der Öffnung zur Schirmkammer und der Schirmkammer aus rotem Ripstop. Rechts die Bodenwanne aus 65g Ripstop PU. Diese ist - um Material zu sparen - in der Mitte 1x mit einfacher Kappnaht vernäht. Die Ösen für's Gestänge sind in 20mm Gurtband gepresst. Die Gurtbänder sind durchgezogen, um mechanische Belastung am Zeltboden zu vermeiden. 
      Sämtliche Reißverschlüsse sind mit Laschen überdeckbar, die im Abstand von 50cm mit Anorak-Druckknöpfen fixiert werden.

      Das Gestänge kommt in einen abgenähten Kanal und wird links und rechts in den Ösen gespannt. Das Gestänge selbst ist übrigends selbst heißgebogen, mit geraden Stangen lässt sich der Radius leider nicht erreichen - selbst nicht mit den verwendeten 8.05mm NSR Featherlite.

       
      Falls das jemand nachbauen möchte, Schnittmuster gibts gerne auf Anfrage - kann man natürlich auch ohne die Schirmkammer bauen, so viele Gleitschirmpiloten gibt's da draußen wohl nicht, die auch mal am Berg schlafen  
       
       
      Liebe Grüße und Danke für den Input hier aus dem Forum
      Thomas
       
       
       
       
    • Von Andreas K.
      Ein Beispiel für die Trageriemen findet man hier: 
       
      Präambel: Die im folgenden beschriebenen Schulterträger sind darauf ausgelegt, dass sie in einem Winkel von 20° am Rückenteil eines Rucksacks angesetzt werden. Der Ansatz beträgt 3cm, der Abstand der Schulterträger zueinander 7-8cm.
      Die Schablonen finden sich im Anhang.
      1) Die Teile der Schulterträger auf rechter Seite des Stoffes der Decklage bzw. auf rechter Seite des Polsters anzeichnen. Der rote Strich längs diagonal auf der Schablone entspricht der gewünschten Ausrichtung bzgl. des Musters auf dem gewählten Material. Die kurzen roten Striche mit Pfeilmarker quer diagonal markieren Einschnitte an Decklage bzw. Polsterung. Die Nahtzugaben auf den Schablonen sind bereits inkludiert.

       
      2) Die beiden Teile eines Trägers rechts auf rechts, von der unbeschnittenen Seite ausgehend, bis zur Schnittmarke mittels Steppnaht (rote kleingestrichelte Linie) vernähen. Die Nahtzugabe beträgt 1cm.

       
      3) Die zwei unteren Ecken und den Überstand der Decklage oben zurückschneiden.

       
      4) Träger auf rechts drehen, dabei Ecken sauber ausformen.

       
      5) Eine „scharfe Kante“ zwischen Decklage und Polster abstecken, anschließend den Träger parallel zur Kante, ca. 4mm, von der unbeschnittenen Seite ausgehend bis zur Schnittmarke (ggf. umgekehrt) absteppen (rote kleingestrichelte Linie Außen).
      (Optional: Eine zweite parallel verlaufende Naht weitere 4mm versetzt absteppen).
      Danach die Mittellinie zwischen den endgültigen äußeren Kanten des Trägers absteppen (rote kleingestrichelte Linie innen). Die Breite des Trägers beträgt 8cm vom oberen Abschluss der unbeschnittenen Seite ausgehend bis zum markierten Einschnitt auf der gegenüberliegenden Seite. Darunter ist die Breite durch den Verlauf der bereits vernähten Kanten klar definiert.
      Im Anschluss die gedachte endgültige Kante auf der beschnittenen Seite, 8cm parallel zur Unbeschnittenen, mit einem lösbaren Heftstich abnähen (blaue großgestrichelte Linie).

       
      6) Jetzt die Kanten der überstehenden Polsterung nach links umlegen und heften (blaue großgestrichelte Linie).

       
      7) Anschließend den überlappenden Teil der Polsterung zur Decklage hin umklappen. Die Heftnaht, die den Rand des Schulterträgers markiert, dient hierbei als Bruchkante. Die jetzt innen liegende Kante der Polsterung muss der Länge nach leicht gedehnt werden, so dass diese beim folgenden Abstecken sauber an der Mittelnaht anliegt.

       
      8) Dann muss nur noch die gedoppelte Polsterung ca. 2mm parallel zu den innen liegenden Kanten und einmal längsmittig zwischen den Rändern abesteppt werden (rote kleingestrichelte Linien). Zum Schluss werden nur noch die Heftnähte (blaue großgestrichelte Linien) gelöst, und fertig ist der Schulterträger.

       
      Decklage Links.zip Decklage Rechts.zip Polster Links.zip Polster Rechts.zip
    • Von Andreas K.
      Wie in der Präsentation des Daunenquilts "Siebenschläfer" angekündigt, kann ich nun auch die Bauanleitung für den Quilt liefern:
      Material:
      ca. 5,7lfm Stoff nach Wahl, daunendicht ca. 2,7m elastische Kordel, Ø 2mm ca. 0,7m Grosgrain (Ripsband), Breite 15mm ca. 3,0m Gummiband, Breite 15mm 7x Flachschnalle, 15mm 2x Tanka 1x Einwege-Reißverschluss, teilbar, Schienenbreite 3mm, Länge 75cm 250g Daune, 850cuin
        Außerdem:
      ca. 40,0 m doppelseitiges Klebeband, Breite 15mm  
      Arbeitsschritte:
      Zuschnitt:
      Teile auf kalandrierter Seite des Stoffes anzeichnen (Konturen, Positionen Befestigungsbänder, Markierungslinien Kammertrennwände); Abb. 1 und 2 Teile zuschneiden  
      Ober-/ Unterseite:
      Ecken nach innen umschlagen und fixieren; Abb. 3 Nahtzugabe nach innen umschlagen und heften; Abb. 4  
      Unterseite:
      Klebestreifen entlang der Markierungslinien für die Kammertrennwände anbringen; Klebeband verläuft oberhalb der Linie, vom Fußende aus gesehen; Abb. 5 Kammertrennwände aufkleben; Nahtzugabe schließt mit oberer Kante des Klebestreifens ab, Trennwand selbst weist zum Fußende hin; Abb. 6 ggf. die über den seitlichen Rand des Unterteils hinausragenden Teile der Kammertrennwände parallel zu deren ursprünglichen Schnittkanten beschneiden; Abb. 7 Kammertrennwände und Unterseite vom Fußteil aus beginnend mittels Steppnähten verbinden; untere Ränder der Klebestreifen entsprechen den Nahtlinien; !ACHTUNG! unbedingt knapp neben den Klebestreifen nähen; Klebestreifen abziehen  
      Oberseite:
      Klebestreifen anbringen (siehe Unterseite) Je Kammer Trennwand aufkleben, Überstand beschneiden, Trennwand mit Oberseite vernähen, Klebestreifen abziehen (siehe Unterseite); !ACHTUNG! Diese Arbeitsschritte Kammer für Kammer einzeln ausführen  
      Tunnelzüge:
      Tunnel zuschneiden: 2 Stück á 75,5x6cm (Kopfende), 2 Stück á 60,5x6cm (Fußende) Enden umschlagen und heften; Stoffstücke 2x der Länge nach zu Tunneln mit 20mm Breite falten und fixieren; Abb. 8 Auf Quiltunterseite die zwei kurzen Tunnel entlang der Kante am Fußende, die zwei langen Tunnel entlang der Kante am Kopfende fixieren; Die Tunnel treffen sich jeweils mittig an Fuß- bzw. Kopfende Je Tunnelbahn 2 Ripsbänder á 10cm zuschneiden Für die Fixpunkte der Zugschnur kopfseitig den männlichen bzw. weiblichen Teil einer Schnalle auf Band fädeln; Bänder in Form eines flachen „G“ falten, in Querrichtung mittig mit Steppstich vernähen; Abb. 9 Für die Fixpunkte der Zugschnur fußseitig die Bänder in Form eines flachen „G“ falten, in Querrichtung mittig mit Steppstich vernähen Gummikordel in Tunnel einziehen; am Treffpunkt zweier Tunnel (Kopf- bzw. Fußseite) Tanka und Kordelgriff auffädeln; alternativ kann Tanka auch nachträglich aufgefädelt und durch einen einfachen Schlaufenknoten darüber vor Durchrutschen gesichert werden; Abb. 10 Kordeln an den Enden mit Bandschlaufen verknoten Bandschlaufen in die Tunnel einschieben und fixieren; fußseitig schließen die Bandschlaufen bündig mit den seitlichen Tunnelenden ab; kopfseitig stehen die Bandschlaufen mit den Schnallenteilen ca. 5mm über  
      Ränder schließen/ Quilt befüllen:
      Trennwände längsmittig, mit Falz in Richtung Kopfende hin, falten und fixieren; Nähte Ober- und Unteseite liegen hierbei aufeinander Ripsbänder auf 6cm zuschneiden; weibliche Teile der Schnallen auffädeln dann mittig falten Bänder an den am Quilt markierten Positionen mit Schnallen nach Außen zwischen die Ober- und Unterseite einschieben und fixieren; Die Falze stehen hierbei ca. 5mm über die Quiltränder hinaus, die Oberseite der Schnallen zeigt zur Quiltoberseite hin Die Quilthälften zu einer Seite hin am Kopf- und am Fußende abstecken, anschließend knapp der Kante entlang absteppen Kammern von der offenen Seite aus einzeln nach Angabe befüllen und abstecken; Abb. 11 Offene Seite mittels Steppnaht, knapp zur Kante verlaufend, schließen Reißverschluss, ausgehend vom Fußende, mit Schiene in Richtung Oberseite zeigend auf Unterseite festnähen;  
      Daunenverteilung:
      Quilt zusammen mit 3 Tennisbällen in den Trockner geben; Maschine auf niedriger Temperatur oder kalt laufen lassen bis die Daunen gleichmäßig verteilt sind Alternativ: Quilt flach ausbreiten, Daunen durch sanftes Klopfen mit der Hand verteilen  
      Mattenbefestigung:
      Gummibänder zuschneiden; Länge entspricht etwa 2/3 des Mattenumfangs Je Band zwei männliche Teile der Schnallen mit Dreisteg auffädeln; die Stecker zeigen jeweils nach Außen, also voneinander weg; Die Oberseite der Stecker liegt auf dem Band auf Bänder an den Enden gegeneinander einfalten (wie bei doppelter Kappnaht) und vernähen  











       
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