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[Biete] ÜLA Circuit Umbau auf Extension-Collar - Unikat!

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Tach auch,

biete hier einen ÜLA Circuit in Größe M / Hüftgurtgröße M an, den ich 2010 direkt bei ÜLA in den USA gekauft hatte, da es zu der Zeit die feinen Teile hierzulande noch nicht gab. Zum Kaufpreis von 200USD kamen noch 64USD shipping und mit dem ganzen Zollkosten hatte ich dann den Rucksack für knapp 300€ in der Hand. Jo, so war das damals ;-  ) 

Ok, aber jetzt zu dem Rucksack ansich. Da ich schon immer viel wert auf Komfort legte, störten mich die unteren Gurte der Schulterträger, da sie ziemlich weit oben , also direkt durch die seitlichen Öffnungen der Netztaschen führten und dort vernäht waren. Damit saßen sie mir ein bisschen zu weit oben und die Schulterträger drückten nach meinem Empfinden immer wieder mal unter den Achseln. Bin d.b. ziemlich sensibel. Kurzum habe ich mir die Träger vom Laufburschen nach unten versetzen lassen (damals in der Entstehung seiner Cottage nahm er noch Änderungens -und Reparaturaufträge an), in dem er ein gedoppeltes Dreieck aus Dyneema sauber in die Seiten einnähte und die Gurtführung darüber einige Zentimeter nach unten brachte (aus dem grauen Material waren auch seine ersten Rucksäcke). Das brachte schon erheblich mehr Raum unter den Achseln. Um das Ganze noch ein wenig zu unterstützen, habe ich noch einen zweiten "Brustgurt" - in dem Fall ehr ein Bauchgurt in den unteren Teil der Schultergurte eingehangen, welcher aber einfach wieder ausgehangen werden kann. Auch den eigentlichen Brustgurt habe ich möglichst weit oben eingefädelt, da es so für mich am angenehmsten ist. Da der Steg der Leiterschnalle in der Mitte unterbrochen ist, kann man diese b.B. auch wieder weiter unten einhängen. Bisschen Gefummel, aber machbar. Die Öffnungsrichtung der Reißverschlüße an den Hüftgurttaschen habe ich bei ÜLA noch nie verstanden (hatte mehrere von denen). Um diese zu öffnen, sind diese standartmäßig so eingenäht, daß man den Schlitten vom Körper weg nach vorn Richtung Hüftgurtschnalle ziehen muß, was ja noch einigermaßen funktioniert, aber beim schließen hatte sich jedes Mal in der Rundung der Schlitten verklemmt und die Tasche ausgebeult. Das Schließen war so mit einer Hand nicht mehr möglich und nur mit der zweiten Hand machbar. Das ging mir extrem auf'n Keks! Also habe ich nen Stück die Naht aufgetrennt, einfach den Schlitten gegenläufig eingesetzt und per Hand wieder vernäht. Sieht man nur bei genauerem hinsehen. Dadurch lassen sich die Reißverschlüße easy mit einer Hand öffnen und schließen. Warum das ÜLA nicht generell so macht ist mir ein Rätsel...

So und nun zu dem wahrscheinlich auffälligstem Umbau - dem Extension-Collar. Da mir Rollverschlüße an Rucksäcken schon immer zu fummelig waren, sollte unbedingt so eine feine Haube dran, wie sie der Laufbursche verbaute. Damals nähte auch Mr. Hardstone (natürlich mit der Genehmigung von Mateusz) Rucksäcke in dem Stil mit solchen Hauben. Ich war vor Jahren mit ihm öfters auf Tour und er bot mir auf meine Nachfrage an, solch ein Extension-Collar in meinen ÜLA Circuit zu implementieren, was ihm hervorragend gelang. Also ein absolutes Unikat nicht nur der Umbauten wegen, sondern weil dort vier goldenen Hände quasi Hand angelegt haben. Achja und nicht von dem Mr. Hardstone Logo irritieren lassen - damals war die Nachfrage nach seinen Rucksäcken auf den verschiedenen Forentreffen und besonders danach hier im Forum sehr groß, er hat aber eigentlich nur für sich selbst genäht und wollte damit Kaufanfragen vermeiden. Bein mir hat er mal ne Ausnahme gemacht ;- )


Achja, an der linken Seite habe ich noch eine 2,5mm Gummikordel, wie auch am linken Schultergurt eine Schlaufe mit Minitanka eingschlauft, um mit der rechten Hand einfach die Stöcke dort einzufädeln und fixieren zu können. Prima Sache, die auch wunderbar funktioniert, gerade wenn man mal schnell die Stöcke wegpacken, dafür aber nicht den Rucksack abnehmen möchte. Die original Gummikordel über der vorderen Netztasche habe ich ebenfalls durch eine dünnere 2,5mm Kordel mit Minitanka ersetzt. Wenn ich schon so viel dran bastle, muß ich ja schließlich woanders sparen, gelle.

Die Trinksystemhalterung, wie auch die typisch gelben Gummikordeln und die Handschlaufen habe ich gleich am Anfang abgemacht und nie benutz, bekommt der Käufer aber natürlich mit.

Der Rucksack hat schon einige Touren hinter sich, aber pfleglich bin ich deswegen trotzdem immer damit umgegangen. Einzig in der vorderen Netztasche sind zwei kleine Löcher und am Boden sind ebenfalls zwei kleine Abriebstellen vorhanden. Mehr konnte ich nicht finden und davon abgesehen ist der Rucksack in einem wirklich gutem Zustand für sein Alter.

Bevor ich jetzt alle Spezifikationen einzeln aufliste, verlinke ich einfach mal zum ÜLA Circuit beim TrekkingLiteStore. Bis auf die schrillen Farben scheint ja wohl alles beim alten geblieben zu sein. Ja ok - das Gewicht wohl ehr nicht. Hab ihn mal auf die Waage gelegt und diese hat mir 1032g angezeigt, also ohne das Ganze Geraffel was ich aam Anfang gleich abgemacht habe. Wenn man den unteren "Brustgurt" abmacht, kommt man schon in den dreistelligen Bereich und falls das Tragegestell - also die zwei Carbonstäbe mit dem Bogen nicht notwendig sind - dann geht es schon stramm Richtung 900g, was für so einen großen, robusten und komfortablen Rucksack schon gut ist. Er war mir auch nie in meiner jetzigen Komfortausstattung zu schwer.

So, viel erzählt, aber bei so einem speziellem, aber auch einzigartigem Rucksack ist das auch nötig. Punkt. Ich hoffe nichts vergessen zu haben, falls doch, dann fragen...

Dann setze ich für das Unikat einfach mal 150€ Verhandlungsbasis an. Versand in D erfolgt für 5,99€ per DHL Paket incl. Sendungsverfolgung. Tierfreier Nichtraucherhaushalt. Bei ernst gemeintem Interesse bitte PN an mich - Danke!

Mehr und größere Bilder gibt es hier: >>> KLICK <<< 

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  • Gleiche Inhalte

    • Von noodles
      Ich habe über ein Kickstarter-Projekt das Trexad Airpack gekauft und benutze es seit ca. 8 Wochen.




      Größe: ca. 35l
      Gewicht: ca. 300g (ohne Hüftgurt)
      Besonderheit:  Rückenplatte, Schultergurte und Hüftgurt werden durch Luftkammern stabilisiert.  Luft wiegt bekanntlich nichts, es funktioniert erstaunlich gut. Ohne Luft lässt sich der Rucksack auf minimales Volumen zusammenpacken, ist also gut als Immer-dabei-Packlösung geeignet.
      Weiter soll es Wasserdicht sein:
      Ich war erst skeptisch, kann es aber jetzt bestätigen. Bei der Bauereitour hat es zeitweise geregnet wie aus Eimern, im Pack ist alles trocken geblieben.
      Robustheit?:  Es sieht empfindlich aus, ich habe das Ganze aber schon  für mehrere Kurztouren genutzt mit bis zu 7 Kg. Bisher hält alles gut. Träger und Rückenplatte gehen ineinander über und sind an mehreren Punkten befestigt. 
      Tragekomfort:  sehr gut, durch die luftgepolsterte Rückplatte sehr bequem, passt sich gut der Rückenform an. Das ist besonders hilfreich beim (gebeugten) Mountainbikefahren.
      Für wen? Super, wenn man keine Schaum-Isomatte als Rückenstabilisator dabei hat. Da ich in der Regel mit Hängematte unterwegs bin, trifft das bei mir meistens zu. Dann ist die (gewichtslose) Rückenplatte mit den Luftpolstern ideal.
      Außerdem gut geeignet als Zweitpack unterwegs oder als sehr klein verpackbares Backup.
      Empfehlung? Ja
       
    • Von dennisdraussen
      Da ich zuviele Rucksäcke habe ist mein Crux AK 57 zu haben, alle Bänder ungekürzt, keine Beschädigungen, guter Zustand,  
      Rückenlänge 3 also bis 190cm 
      Nicht wirklich UL mit ca 1300g aber robust und verträgt auch mal 15kg Beladung.
      Ältere Version ohne Rollverschluss.
      140€ inkl Versand
       
       


    • Von bluesphemy
      Moin zusammen,
      ich hab am Wochenende kurz mal im Vorstellungsthread "Hallo" gesagt. Wollte jetzt auch mal was beitragen, nachdem ich auch hier viel gelesen habe.
      Ich habe vor knapp einem Jahr ein Tutorial erstellt für Schulterriemen, wie sie Pa'lante auch in ihrem V1 verwendet. Damals hab ich's auf Reddit gepostet und vielleicht hat es ja jemand dort auch schon gesehen. Dachte aber es lohnt sich, das hier auch nochmal zu teilen für alle die nichts mit Reddit am Hut haben und sich fragen, wie sie Schulterriemen angehen sollen.

      Das Tutorial ist ein Imgur-Album. Link
      Falls ihr fragen habt, immer her damit 
      PS: Das Tutorial ist leider auf Englisch, also kann ich da auch gerne nochmal das ein oder andere klarstellen, falls Bedarf besteht.
    • Von die zwiebel
      Hallo zusammen,
      mich hat am Montag die Lust gepackt ein wenig zu schneidern und da ich eigentlich schon genug Zeug habe, verlose ich den frisch genähten Rucksack zugunsten von Mateusz (Bedingungen siehe unten).
      Der Rucksack ist ein klassischer Rolltop aus Diamond-Ripstop von Extex (210D, 120g/m², leichte PU Beschichtung). Das Volumen schätze ich auf ca. 30 L (Höhe: 85 cm, Breite: 29 cm, Tiefe: 16 cm) ohne die Meshtaschen, wobei in die seitlichen Taschen jeweils eine 1,5 L Flasche passt. Die Nähte sind von Innen mit Saumband eingefasst, der Rollverschluss mit einem PE-HD Streifen verstärkt, alle Gurtbänder und Schnüre sind noch ungekürzt und unversäumt. Das Gewicht liegt bei +/- 300g (hab leider nur eine grobe Küchenwaage).
      Den Versand als versichertes Paket übernehme ich, nach dem ich die Gurtbänder je nach Größe der glücklichen Person angepasst und versäumt habe.
      Die Bedingungen sind wie folgt (der Einfachheit halber ebenfalls aus einem anderen Faden kopiert):
      Ein Los kann zum Preis von 5,-€ erworben werden. Die Anzahl der Lose ist hierbei natürlich unbegrenzt. Bitte hier im Faden posten!!
      Die Bezahlung der Lose erfolgt per Zahlung direkt an Mateusz. Zahlungsmöglichkeiten finden sich auf ilovelaufbursche.de (Verwendungszweck beachten!!!)
      Ein Zahlungsnachweis in Form eines Screenshot oder eines Scans des Einzahlungsbeleges, die Anzahl der Lose, Name und Kontaktdresse des Loskäufers sind per PN an mich zu senden. Nur so erlangt ein Los Gültigkeit!
      Einsendeschluss: Sonntag, der 31. März 2019 um 24:00 Uhr.
       
      Nachdem ich den Rucksack gerade fertig gestellt habe, würde ich ihn am liebsten selbst behalten...also kauft ein paar Lose! Es lohnt sich
      Sollte jemand Fragen zum Rucksack haben: Falls es dem Kauf von Losen dient gern im Faden, bei weitläufigeren Fragen per PN oder in einem ausgelagerten Thread.
      So und nun mal Los(e)!
       

    • Von doman
      Ich habe mir am letzten Wochenende einen lange gehegten Traum erfüllt und eine viertägige Tour durch die Alpen bis an die Baumgrenze unternommen, auf der ich mit Rucksack und Schneeschuhen völlig autark unterwegs war. Dieses Projekt möchte ich hier in mehreren Teilen vorstellen. Beginnen wir mit der 
      Ausrüstung 
      Mir war von vornherein klar, dass ich bei dem geplanten Unterfangen streng genommen nicht im UL-Gewichtsbereich würde bleiben können, aber mehr als 15 kg sollten es nicht sein - und wurden es auch nicht. Mitgenommen habe ich (in Leserichtung zeilenweise aufgeführt):

      Ein Sirui-Carbon-Stativ (knapp 1 kg), ein DIY-DCF (Cuben Fiber) Tarp für meine Cross Hammock Querhängematte (118 g), ein DIY-DCF Hot Tent, soweit ich sehe das erste seiner Art (269 g), einen Titanium Wood-Stove von Seek-Outside, mit Klappsäge, stabilem Messer für Batoning und anderem Feuerequipment (2 kg), einen DIY-DCF-Rucksack von 42 Litern mit äußeren Netztaschen an drei Seiten (299 g),
      einen gelben Sack mit Lebensmitteln, einen 2-Liter Titankochtopf zum Schnee schmelzen, darin befinden sich weitere Lebensmittel, ein oranger Sack mit DIY-Merino Unterwäsche lang und ein zusätzliches Paar Merino-Socken, eine Thermoskanne 0,5
      meine Lumix GH4-Kamera mit Olympus 12-40 2.8 Objektiv (1 kg), Go Pro 7 Black, einen dunkelgrünen Sack mit Kabeln,  Akkus und Stirnlampe, eine Daunenjacke von Arcteryx (300 g), eine Cross Hammock Standard in robustem Stoff (350 g), zwei kleine Säckchen mit Schnüren fürs Tarp und die Hängematte und anderem Krimskrams, einen 750 ml Titanbecher mit 100 ml Gaskartusche und Soto-Gasbrenner, einen DIY-Daunenschlafsack mit 750 g 850 Cuin Daunenfüllung (950 g),
      schwere Leki Makalu Stöcke (die aber auf 145 cm ausgezogen werden können), 2 Schneeteller
      eine Termarest Neo-Air X-Therm Max Large mit (blödem) Speed Valve, ein No-Name Gorilla-Pod Stativ für die Go Pro und meine MSR lightning Ascent Schneeschuhe (1,77 kg)
      Das Herzstück der Ausrüstung ist das DCF-Zelt mit Stove Jack für das Ofenrohr. In dem habe ich mich abends und morgens aufwärmen, Schnee schmelzen und Essen zubereiten können.

      Der aufgebaute Ofen mit den Töpfen. Wie ihr seht, habe ich keine Aufstellstange (und auch keine Heringe) mitgenommen, sondern mir immer einen Holzstab und Stöcke zum Abspannen gesucht.

      Der Rucksack hat von der Größe her gerade so gereicht, sogar die Schneeschuhe konnten außen für den An- und Abtransport noch angebracht werden.

      Geschlafen habe ich aus Komfortgründen nicht im Zelt, sondern immer in der Hängematte, das Tarp habe ich nur in einer Nacht aufgespannt.

      Und auf diese Weise konnte ich mit immer noch überschaubarem Gewicht bis an die Baumgrenze 4 Tage völlig unabhängig unterwegs sein. Am Leib getragen habe ich Kleidung aus Wolle und als äußerer Schicht eine DIY-Jacke und Hose aus Etaproof.

      Die Beschreibung der Tour selbst folgt demnächst!
      Siehe auch:
      Teil 2: Die Strecke hier. Teil 3: Die Erfahrungen hier.
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