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Ultraleicht Trekking
martinfarrent

Die Entwicklungsgeschichte der UL-Ausrüstung

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vor einer Stunde schrieb derray:

Es ist in meinen Augen aber keine Rechtfertigung dafür, dass große Hersteller aus reinen Marketinggründen ihren Produktnamen ein "UL" oder ähnliches anhängen und die Kunden damit täuschen, in dem sie ihnen suggerieren, dies wäre das leichtest mögliche Produkt und wenn du das kaufst bist du ULer.

Freistehend ist nie die leichtest mögliche Option... und ein gleich schweres Einwand-Zelt nach dem Tarptent-Prinzip wird auch fast immer viel robuster sein. Allerdings: Im Sortiment (nicht nur) der Ketten sind fast alle leichten Zelte freistehend... und Verkäufer wie Hersteller reden ja sowieso gerne, als gäbe es außerhalb ihres eigenen Sortiments nichts Nennenswertes zu erwerben. Dass dies eigentlich unlauter ist, stellst du zurecht fest. Dass es der Hauptgrund der von mir im Eingangspost skizzierten Entwicklung ist, glaube ich aber nicht.

Flat Tarps waren schutzmäßig einfach noch nie - oder nur sehr selten - ideal. Sie waren vielmehr zu Anfang ein bisschen unerlässlich, weil UL anders nicht funktionieren wollte. Die Entwicklung geschlossenerer und insektengeschützter Shelter bei zunächst weitgehender Anlehnung am Tarp ging von den UL-Cottages aus... weil der Bedarf bestand. Auf der anderen Seite (der größeren Produzenten) begann gleichzeitig eine Welle der Gewichtsreduzierung. Beide Tendenzen waren vom technischen Fortschritt befeuert, und nun treffen sie sich fast... aber eben nur fast. Die schon immer Großen kümmern sich um leichte Freisteher, während die (ehemaligen und tatsächlichen) Cottages möglichst komfortable und vielseitige Trekkingstockzelte entwerfen. Beide Seiten schießen auch mal Böcke oder produzieren gar absurden und überteuerten Mist. Beide Seiten zusammen bedienen aber auch den heutigen UL-Markt und lassen Vielfalt entstehen.

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vor 21 Minuten schrieb J_P:

Erfahrungen zu sammeln wie Ray Jardine...

Gerade auch Ray Jardine verdeutlicht meine Beobachtungen im Eingangspost.

Zunächst einmal predigte er Flat Tarps (mehr brauchste fast nie).

Und dann kamen die Beaks (die brauchste manchmal doch).

usw. ;-) 

Witzigerweise klang er zu jeder Phase auch ein bisschen dogmatisch.

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vor 23 Minuten schrieb martinfarrent:

Gerade auch Ray Jardine verdeutlicht meine Beobachtungen im Eingangspost.

Zunächst einmal predigte er Flat Tarps (mehr brauchste fast nie).

Und dann kamen die Beaks (die brauchste manchmal doch).

usw. ;-) 

Witzigerweise klang er zu jeder Phase auch ein bisschen dogmatisch.

Schrieb Ray Jardine nicht auch, dass er in baumlosen Gegenden nie ein Tarp sondern immer nur ein Zelt benutzen würde?!

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vor 21 Minuten schrieb J_P:

Schrieb Ray Jardine nicht auch, dass er in baumlosen Gegenden nie ein Tarp sondern immer nur ein Zelt benutzen würde?!

Fragt sich nur, wann er das schrieb.

Und außerdem war er doch anfangs immer ein Verfechter des Abstiegs vor dem Schlaf... damit das Tarp eben reichte.

P.S. Ich sollte vielleicht hinzufügen: Dogmatisch klingt man leicht, wenn man eigentlich nur begeistert und überzeugt ist. Viele Dogmen entstehen eigentlich erst beim Rezipienten - darunter vielleicht die von Ray Jardine.

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vor 36 Minuten schrieb martinfarrent:

Fragt sich nur, wann er das schrieb.

Und außerdem war er doch anfangs immer ein Verfechter des Abstiegs vor dem Schlaf... damit das Tarp eben reichte.

P.S. Ich sollte vielleicht hinzufügen: Dogmatisch klingt man leicht, wenn man eigentlich nur begeistert und überzeugt ist. Viele Dogmen entstehen eigentlich erst beim Rezipienten - darunter vielleicht die von Ray Jardine.

OT: Da ich das RayWaytarpbook nur partiell gelesen habe (ich mag die A-Form als Bodentarp einfach nicht), habe ich gefragt.

Dort steht es wohl eher nicht drin... aber ich erinnere mich, dass ich diese Aussage von ihm gehört/gelesen habe!

Das Ray Jardine Tarp hat mich nicht überzeugt... Die beaks bieten vlt etwas mehr Schutz als bei einem reinen Flattarp, Spray hat man bei Starkregen dann aber doch noch am Boden... Für Hängemattentarps sind Beaks aber eine gute Sache.

Auf seinen Bildern herrschte auch immer Chaos unter seinen Tarps... :D all sein Gerödel flog unsortiert herum. Wenn ich mein Lager aufschlage packe ich nur die Dinge aus, die ich brauche. Unordnung im Camp? Ein Graus....

 

bearbeitet von J_P

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