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Ultraleicht Trekking
Don Jojo

210D Nylon-Rucksack mit ultraleichten 23kg bepacken - halten die Riemen?

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Hi,

ich weis, dass meine Gewichtszahl für ein ultraleichtes Forum erstmal ziemlich hoch wirkt. Allerdings ist das Gewicht tatsächlich ultraleicht, wenn man bedenkt, dass ich ein Baby mit auf Tour habe, dass meine Frau trägt. Viel mehr als Kraxe, Baby, Sonnenschutz und ein bisschen Wasser ist bei ihr auch nicht drinnen als Gewicht. Dadurch landet alles Gepäck bei mir. Wenn man zusätzlich bedenkt, dass in den 23kg für 5 Tage Essen mit einplannt ist und bis zu 8 Liter Wasser, stellt man fest, dass das Baseweight bei unter 10kg liegt. Für 2 Personen plus Baby ist das schon ziemlich leicht. Viel können wir da nicht mehr weglassen.

Ich habe einen Granite Gear Virga 2. Das Volumen langt für unser gesamtes Gepäck und ich finde den Rucksack auch trotz seiner über 20kg noch bequem (ich liebe dieses Teil :-) ). Allerdings kam mir jetzt eine Sorge: Werden die Riemen halten? Oder werden die Nähte an den Schulter-/Hüftgurten reißen? Hat jemand von euch Erfahrung mit soviel Gewicht in einem eigentlich für ultraleichtes Gepäck ausgelegten Rucksack, der aus 210D Nylon besteht? Was denkt ihr? Brauche ich einen anderen Rucksack, oder wird das schon hinhauen?

Liebe Grüße,
Jojo

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Hi Jojo,

bei derartigem Gewicht würde ich ernsthaft in Betracht ziehen einen Traditionellen Pack mit entsprechendem Tragesystem zu nutzen. Der Virga wird ja nur bis 10kg empfohlen (was nicht heißt, dass er bei mehr kaputt geht), was durchaus seine Gründe haben wird. Schau dir vielleicht mal die Packs von ULA an.
Ich denke, dass der Rucksack die +20kg schon halten wird, aber das wird mit Sicherheit nicht bequem und langfristig auch nicht der Lebensdauer zuträglich sein.

210den ist nicht gleich 210den, aber ansich ist das relativ Robust. DxG würde ich das sicher zutrauen, anderen Stoffen nicht unbedingt.

 

schöne Grüße
Micha

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@Don Jojo, auch ich habe den Granite Gear Virga 2, und Du und ich teilen eine Liebe. Auch ich liebe das Teil. Doch ich würde nicht darauf vertrauen, dass bei bis zu 23 kg die Schultergurte lange halten. Angegeben ist der Rucksack mit einem Maximalgewicht von 12-14 kg. Klar kann man ihn auch etwas überladen, aber ob die Nähte eine längere Belastung mitmachen? Ich würde nicht darauf vertrauen. Ist schon schlimm genug, wenn Dir auf einer Solo-Tour etwas reißt, aber hier hast Du noch Partnerin und ein Baby dabei.

Meine Empfehlng ist, dass Du Dir einen Rucksack aussuchst, der für ein Gewicht bis 25 kg geeignet ist.

Viel Spaß bei Euren Touren

Thomas

 

 

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Hi, danke für euer Feedback. Ich habe mir den voll gepackten Rucksack jetzt nochmal genauer angesehen. Die Schultergurte sind oben in einer Art und Weise angenäht, dass ich keine Angst habe, dass da was reißt. Probleme kann ich mir vorstellen, dass im Hüftbereich auftreten. Nicht beim Hüftgurt selber, sondern dort wo die Schulterriemen angenäht sind. Da entsteht sehr viel Zug an einer sehr kleinen Stelle.

Von Granite Gear gibt es auch noch zwei größere Rucksäcke, nämlich den Crown und den Blaze. Da ich das Tragesystem meines Virgas einfach hervorragend finde, werde ich wahrscheinlich die zwei, sowie den von euch vorgeschlagenen Catalyst mal austesten. Die sind alle drei bis 15 - 18 empfohlen. Kommen also in die richtige Größenordnung.

Danke :-)

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Crown und Blaze sind Beide bei sackundpack.de nur bis 15 kg empfohlen, die haben eigentlich bei Zuladung imho immer realistische Werte, da wuerde ich jetzt nicht unbedingt davon ausgehen, dass sich die Teile mit 23 kg noch vernuenftig tragen btw ist der Crown auch bei TLS bis 15 und der Blaze bis 16 kg angegeben....
Mein Fall sind die Dinger im Vergleich z.B. zu HMG oder Crux auch nicht, aber das ist natuerlich voellig subjektiv und immer vom eigenen Ruecken abhaengig.

Bei derartigen Zuladungen und moeglichst leicht, wuerde ich mir vor allem mal die HMG (Hyperlight Mountain Gear) Rucksaecke anschauen.
Ich habe seit Jahren den 4400 Porter mit (optionaler) Netz-Aussentasche und benutze ihn haeufiger bis ca 22-23 kg (wenn der naechste Re-Supply weit weg ist) und er traegt sich dann fuer das Gewicht noch richtig komfortabel (UL-Forum, 23 kg und komfortabel Tragen, ich ducke mich ja schon weg :mrgreen:) und es ist bis jetzt keinerlei Schwaechung an Naehten o.A. zu sehen.
3400er hat der Packsack knapp 60 l, 4400 ca 72 l.
Gibt 3 Ausfuehrungen - Porter (2 waagerechte Kompressionsriemen und lange Daisychains = man kann am Besten Sachen aussen drauf schnallen, mit der Optionalen Netztasche das universellste Konzept), Windrider (sehr stabile Netz-Aussentaschen), Southwest (Stoff-Aussentaschen, macht in meinen Augen ausser bei Bushhacking keinen Sinn).
Ein bisschen zu den Rucksack-Gewichten, Du bewegst Dich zwischen ca 900 g (3400 Windrider) und 1300 g (4400 Porter mit der optionalen Aussentasche).

 

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Also der blaze ac60 packt die 23kg insbes wenn bei dem gewicht das wasser inkludiert ist. Sowohl von der Stabilität als auch vom tragekomfort her.

Der hersteller gibt ein load rating von 40 pound an. Ich habe den rucksack selber.

Der hmg porter ist vom hersteller auch bis zu max 40 pound load capacity angegeben. Preislich kostet der in etwa das dopoelte vom ac 60. Der ac 60 hat im aussenbereich noch viel platz im sinne von leicht zugänglichen mesh taschen...

Den crown würde ich damit nicht mehr beladen wollen.

Lg

bearbeitet von Ben

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Ben Du bist also mit dem Blaze schon ueber laengere Strecken mit 23 kg o.A. gelaufen und fandest ihn dabei im Vergleich zu einigen anderen UL-Rucksaecken komfortabel, oder ist das eine Annahme von Dir, durch Deine Erfahrungen bei niedrigeren Gewichten ?

Ist ja auf jeden Fall schon mal eine Praxiserfahrung zu dem Teil.

Der 4400 Porter und Windrider wird vom Hersteller mit 60 lbs angegeben, was 27 kg entspricht.

Ich kann aus meinen Erfahrungen und denen einiger anderer Weitwanderer bestaetigen, dass sich der 4400 Porter im Vergleich mit vielen anderen UL-Rucksaecken bei hohen Gewichten ueber 20 kg sehr komfortabel traegt.

Grosser Vorteil bei HMG ist natuerlich auch das wasserdichte DCF Material, was insgesamt den Rucksack fast wasserdicht macht.

Ob einem das den rel hohen Preis wert ist, ob der Rucksack perfekt zum eigenen Ruecken passt, das kann nur jeder fuer sich entscheiden...

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vor 56 Minuten schrieb khyal:

Ben Du bist also mit dem Blaze schon ueber laengere Strecken mit 23 kg o.A. gelaufen und fandest ihn dabei im Vergleich zu einigen anderen UL-Rucksaecken komfortabel

Ich wehre mich davor mit 23kg unterwegs zu sein, das war bisher bei meinen touren nicht nötig.

Ich habe den blaze ac 60 schon einige Jahre, und etwa bis 20kg beladen - die trägt er, so komfortabel sich 20kg halt tragen lassen. 

Der rucksack ist ausgesprochen gut gepolstert und auch dir lastenübertragung auf die hüfte ist durch das kunststoff rückenpaneel sehr gut. Auch kann man den rucksack sehr gut auf die individuelle rückenlänge einstellen. 

Der rucksack ist für die angedachte last stabil genug gebaut.

So wie jojo schreibt sind 8kg des geplanten gewichts wasser und das essen ist in das gewicht inkludiert.

... unter diesen Voraussetzungen sehe ich keinen grund warum der AC 60 nicht funktionieren sollte.

 

Lg

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      Nachdem ich den Rucksack gerade fertig gestellt habe, würde ich ihn am liebsten selbst behalten...also kauft ein paar Lose! Es lohnt sich
      Sollte jemand Fragen zum Rucksack haben: Falls es dem Kauf von Losen dient gern im Faden, bei weitläufigeren Fragen per PN oder in einem ausgelagerten Thread.
      So und nun mal Los(e)!
       

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