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Ultraleicht Trekking
Matzo

Megamarsch Frankfurt 2019

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So ein Event hat schon was. Ich kenne das vom Fahrradfahren und JP Morgan Lauf. Die Verpflegungsstationen sind super und die Stimmung ist halt ganz anders, als wenn man privat läuft. Beim JP Morgan Lauf jubeln einem Zuschauer am Streckenrand zu, das motiviert unglaublich. Beim Megamarsch wird aufgrund der Strecke und Teilnehmerzahl wahrscheinlich weniger mit Menschenmassen am Streckenrand zu rechnen sein.

Außerdem kann man bei so einem Event Strecken laufen, die einem sonst nicht zur Verfügung stehen. Also 5 km auf der Straße durch Frankfurt joggen, beim JP.

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Ach, da kann ich ja auch mal was sinnvolles beitragen :)

Ich wohne ja in Jena, und hier gibt es ein solches Event seit 1986. Keine Ahnung ob die "das erfunden" haben, aber zumindest ist der Charakter der Veranstaltung etwas anders als die Megamärsche. Das soll nicht bedeuten, dass die schlecht sind, hier wird das eben von Ehrenamtlichen und mit Unterstützung durch Spenden organisiert, die MM sind ja eine komerzielle Veranstaltung, Leute müssen bezahlt werden, die Infrastruktur kostet auch. Muss ja nicht schlechter sein (gut, dafür kostet es aber schonmal 40€ mehr).

Ich habe die 100km hier zwei Mal angetreten, keines Mal beendet. Kenne aber doch einige die das regelmäßig machen und auch schaffen. Ich habe das auch noch vor zu schaffen, dieses Jahr bin ich aber grade auf dem Jakobsweg.

Prinzipiell ist das auch machbar. Kommt natürlich auf die Strecke ein wenig an, grade die Höhenmeter und teils recht anstrengenden Abstiege auf der hiesigen Route machen meinen Knien regelmäßig Probleme.

Die Stimmung dabei ist natürlich großartig. Zumindest meistens. Nachts gibt es gerne mal so eine "Hassphase" in der man am liebsten mit niemandem Sprechen würde.

An Tips kann ich eigentlich nichts geben, was Nutzern dieses Forums nicht eh schon bekannt wäre: Leicht sein, es gibt alle 20km Verpflegung. Gut eingelaufene Schuhe. Eine Woche vorher beginnen die vom Wolf gefährdeten Stellen mit Hirschtalg vorzubereiten. Und auf jeden Fall Vorbereiten. Ich empfehle dabei mindestens eine Strecke 40km+ zu machen. Achso, Stirnlampe nicht vergessen!

wenn mir noch was einfällt ergänze ich :)

 

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Ob das für die Veranstalter ein Bombengeschäft ist, kann ich nicht beurteilen, ich würde nicht tauschen wollen und gönne jedem seine Goldesel-Geldmaschine solange es keine Betrugsmasche ist. Die Kosten für mich entsprechen ca. 2 Tagen Hüttenwanderung. Hab schon mehr Geld für weniger Gegenwert bezahlt.

Sag Bescheid, wenn Dein Event soweit ist.

Meine Motivation ist, in einem sehr übersichtlichen Zeitrahmen durch Planung, Training und Ausrüstungswahl eine Herausforderung mit anspruchsvollen Rahmenbedingungen zu bewältigen. Klingt vorher spannend und ist im Nachhinein spannend zu analysieren und zu reflektieren. Daß dazwischen „Blut, Schweiß und Tränen“ liegen, ist mir bewusst.

Interressant finde ich zu schauen, was möglich ist/wäre, wenns mal sein müsste. Mein Wandermaximum waren bislang 9 Stunden mit der ungünstigen Aussicht auf weitere 1,5 std. (Pfunders bis zur Turnaretscher Hütte bzw. Maurerberghütte).

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vor 2 Stunden schrieb Matzo:

Ob das für die Veranstalter ein Bombengeschäft ist, kann ich nicht beurteilen, ich würde nicht tauschen wollen und gönne jedem seine Goldesel-Geldmaschine solange es keine Betrugsmasche ist. Die Kosten für mich entsprechen ca. 2 Tagen Hüttenwanderung. Hab schon mehr Geld für weniger Gegenwert bezahlt.

Sag Bescheid, wenn Dein Event soweit ist.

Meine Motivation ist, in einem sehr übersichtlichen Zeitrahmen durch Planung, Training und Ausrüstungswahl eine Herausforderung mit anspruchsvollen Rahmenbedingungen zu bewältigen. Klingt vorher spannend und ist im Nachhinein spannend zu analysieren und zu reflektieren. Daß dazwischen „Blut, Schweiß und Tränen“ liegen, ist mir bewusst.

Interressant finde ich zu schauen, was möglich ist/wäre, wenns mal sein müsste. Mein Wandermaximum waren bislang 9 Stunden mit der ungünstigen Aussicht auf weitere 1,5 std. (Pfunders bis zur Turnaretscher Hütte bzw. Maurerberghütte).

Bei Hüttenübernachtungen wird mehr für mich gemacht, Heli Essenstransport, bei 60€/Nacht gibts sogar ein Bett und Frühstück.. bei den Megamärschen gibts meist nicht mehr als 4 Bananen und Wasser, Ich Hab mal versucht den Hexenstieg in 24h zu laufen und bin Knapp zu langsam gewesen, eventuell hätten mir da Zuschauer auch geholfen.

Den Gruppenzwangund und Motivationskick stell ich mir ähnlich wie beimToughmudder vor das wäre wohl wirklich mal interressant. Die Ausrüstungswahl  und das Training für 100km Wanderweg am Stück (mit Versorgungspunkten) ist auch recht übersichtlich.

 

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Ich bin in Berlin den Mammutmarsch gelaufen, gleiche Distanz anderer Veranstalter. Nach 78 km hat die Muskulatur der Oberschenkel versagt, nix ging mehr. Distanzen von ca. 50 km Laufe ich gelegentlich problemlos. Also ein Trainingslauf von 40-50 km bringt meiner Meinung nach wenig. Die Stimmung in Berlin war grandios, Verpflegung war ok, Müsliriegel vom Discounter und reichlich Obst. Zusätzlich könnte man für einen geringen Obolus Suppe aus der Gulaschkanone kaufen 

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Ich habe fünf oder sechs mal die Horizonte Jena gefinished, bin auch schon beim Ostseeweg (bei km94 abgebrochen) und beim 107er bei der 7-Seen-Wanderung mitgelaufen. 

Die Horizontale ist eigentlich mehr wie eine non-profit-veranstaltung mit viel Geschichte, ner tollen Orga und einer fantastischen Strecke! 

Gerade wenn man zügig unterwegs ist, hat man da auch sehr viel Ruhe um alles zu genießen. 

 

Vor den MM habe ich mich gedrückt, weil wirklich kommerziell. Leipzig hatte trotz des großen Rahmens eine tolle Orga! 

Und die Motivation ist klar: einfach mal in netter Runde etwas spazieren gehen. 

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Tough Mudder sieht auch immer sehr lustig aus. Aber da ich eher inselbegabt bin und zu gefühlt 50% meiner Körpergröße aus Beinen bestehe, geh ich halt „in netter Runde etwas spazieren“. Anfahrt ist mit unter einer Stunde auch übersichtlich. Etwas weniger Kommerziellem in der Nähe wäre ich natürlich auch nicht abgeneigt.

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ich bin dieses Jahr auch auf diese 100km-Wanderungen aufmerksam geworden und habe mich beim Saale-Orla-100er angemeldet https://100.stadt-tanna.de/allgemeine-informationen/

scheint auch eine eher ehrenamtliche Organisationsstruktur zu sein, Startgeld finde ich deutlich angemessener als bei den MM-Veranstaltungen und die Gegend klingt auch nett :-)

Ich möchte einfach mal eine neue Herausforderung annehmen und hatte bis eben ehrlicherweise gedacht, dass das jetzt kein Hexenwerk sein kann, 100km am Stück zu gehen (wir reden ja nicht von rennen)...wenn ich mir aber die Berichte von streikenden Muskeln etc. durchlese, sollte ich das vielleicht doch ein wenig ernster nehmen? Jedenfalls plane ich, in den Tagen davor den Forststeig zu wandern - das sind dann auch 100km, allerdings in ca. vier Tagen - mal schaun, ob diese Erwärmung ausreichend ist.

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Hier mal eine kurze Nachlese zu meinem 100km Marsch im Oktober 2019.

Als Vorbereitung hatte ich eine 20km Nacht- und Regenwanderung gemacht, um das mit dem Licht und dem Regensetting zu testen.

Zwei Tage vor der Veranstaltung wollte ich es meinen Oberschenkelfaszien mit der Rolle nochmal richtig zeigen, was dann zu 2 Tagen Oberschenkelzerrung führte, die ich aber mit Wärmepflastern ganz gut weg bekam.

Die Stimmung während der Wanderung war sehr nett, gerade Nachts teilweise sehr surrealistisch. Die ersten Abbrecher sah ich schon bei km 4, was mich bei zweitem Nachdenken demütig werden lies, weil shit happens.

Weil ich in der letzten Startergruppe losgelaufen bin, war der erste Verpflegungspunkt total überlaufen. Banane gegriffen, Kanisterwasser getankt und weiter.

Das Teilnehmerfeld verteilte bzw. verdünnte sich dann nach und nach. 

Die Verpflegung fand ich gut, ich hatte allerdings keine großen Ansprüche. Äpfel, Bananen, Riegel, Brezeln, Wasser. Hinsetzen und Gulasch essen könnte ich mir nicht vorstellen.

Ab ca. 50 km haben mir die Knie weh getan. Vielleicht dem hohen Asphaltanteil geschuldet. Mein Laufdurchschnitt von anfangs 5,5km/h hatte sich auf 4,5 gesenkt. Ich hatte dann irgendwann beschlossen mich nicht noch weiter zu quälen. ich hätte die letzten 40 km mit einem 4er Schnitt unter Schmerzen in weiteren 10 Stunden runterreißen müssen. Dachte mir, ich bin ja nicht Maso und habe am dritten Verpflegungspunkt nach 12std30min, bei ca. 63km abgebrochen.

Prinzipiell würde ich sowas nochmal machen. Dabei dann noch weniger Kram einpacken und nicht im Voraus buchen, sondern kurzfristig in der Facebookgruppe oder am Start das Ticket kaufen.

Definitiv geholfen haben die Trekkingstöcke, und die Merril Trail Glove finde ich Top für sowas.

bearbeitet von Matzo
Zeit ergänzt

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