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Ultraleicht Trekking

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vor 15 Minuten schrieb zeank:

Hängt ja sehr vom jeweiligen Startdate ab, würde ich denken. Aber vermutlich macht ihr euch da einfach zu viele Sorgen und Gedanken. 

Vermutlich ja. Ich häte aber gerne eine Möglichkeit, die Optionen "in Action" zu sehen, um mir ein Bild davon machen zu können, was ich gerne ausprobieren möchte (z.B. einen Quilt, da gibt es ja auch eine riesige Bandbreite) um teure Experimente zu vermeiden. Bei vielem bin ich halt immer noch absoluter Neuling.

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vor 5 Stunden schrieb BitPoet:

Schlechte Nachrichten für allle, die ein Startdatum im ohnehin begehrten April anpeilen.

Danke @zeank für den Hinweis, ich habe schon immer mal wieder nachgesehen, ob es etwas neues gibt, denn es gab ja vor ein paar Wochen schon ominöse Vorankündigungen zum Thema Long Distance Permits vom NFS und der PCTA wegen dem JMT. An sich für mich kein Thema, da ich ein wenig Schnee in der Sierra nicht abschreckend finde, aber... jetzt werden die Ende April und Anfang Mai Permits noch begehrter und mein Sabbatical werde ich nur schwer verschieben können :-( Vielleicht sollte ich schon mal anfangen, mich über den CDT als Plan B aufzuschlauen. 2020 wird wohl das "Year of Change" für Kalifornien werden. Kein Hiker Heaven oder Casa de Luna mehr, mehrere Einkaufsgelegenheiten (z.B. Sonora Pass Resupply) machen diesen Herbst die Pforten dicht, jetzt die Regel für die Southern Sierra...

Kann das dazu führen, dass Hiker aufgrund der Anforderungen, "continuous" unterwegs zu sein, die Schneelage unterschätzen, in die Southern Sierra einsteigen und sich dadurch in Gefahr bringen?

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vor 31 Minuten schrieb BitPoet:

Vermutlich ja. Ich häte aber gerne eine Möglichkeit, die Optionen "in Action" zu sehen, um mir ein Bild davon machen zu können, was ich gerne ausprobieren möchte (z.B. einen Quilt, da gibt es ja auch eine riesige Bandbreite) um teure Experimente zu vermeiden. Bei vielem bin ich halt immer noch absoluter Neuling.

Wenn du eh was neues brauchst, klar. Quilt empfiehlt sich vor allem, wenn du ein Puffy dabei haben wirst und auch darin schlafen willst.

Ich bin letzten Endes bei meinem (guten) Schlafsack (2°/-3°) geblieben und hab es nicht bereut. Hab meist in meinem Fleece geschlafen. Es gab 2-3 Nächte, wo es bisschen frisch war, gefroren habe ich aber nicht. Es gab einige Nächte, vor allem in towns, in niederen Lagen, wo es mir viel zu warm war. Dagegen habe ich leider kein Rezept gefunden. Ist aber wohl mehr so ein persönliches Ding. Ich hab jetzt auch die letzten vier Nächte, seit ich vom Trail runter bin, nicht richtig geschlafen, weil ich alles komplett vollschwitze. Nervt. 

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vor 1 Stunde schrieb zeank:

Ich bin letzten Endes bei meinem (guten) Schlafsack (2°/-3°) geblieben und hab es nicht bereut. Hab meist in meinem Fleece geschlafen. Es gab 2-3 Nächte, wo es bisschen frisch war, gefroren habe ich aber nicht. Es gab einige Nächte, vor allem in towns, in niederen Lagen, wo es mir viel zu warm war. Dagegen habe ich leider kein Rezept gefunden

Genau die wärmeren Nächte sind der Grund, warum ich einen Quilt nicht ganz ausschließen möchte (und meinen SchlaSa könnte ich auch problemlos "weitervererben"), gerade als warmer Schläfer wird Abkühlung wohl öfter mal ein Thema werden. Da sind dann natürlich auch so Fragen wie "Fußbox ja oder nein, wenn ja mit/ohne Zip", die aus dem Bauch raus nicht zu beantworten sind. Fürs erste ist aber natürlich der vorhandene X-Lite 400 gesetzt.

vor 2 Stunden schrieb Joe_McEntire:

Kann das dazu führen, dass Hiker aufgrund der Anforderungen, "continuous" unterwegs zu sein, die Schneelage unterschätzen, in die Southern Sierra einsteigen und sich dadurch in Gefahr bringen?

Ich würde mal vermuten, dass San Jacinto und die San Gabriel Mountains bei den meisten schon genug Eindruck hinterlassen, um eine sinnvolle Entscheidung zu treffen.

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vor 31 Minuten schrieb BitPoet:

Genau die wärmeren Nächte sind der Grund, warum ich einen Quilt nicht ganz ausschließen möchte (und meinen SchlaSa könnte ich auch problemlos "weitervererben"), gerade als warmer Schläfer wird Abkühlung wohl öfter mal ein Thema werden. Da sind dann natürlich auch so Fragen wie "Fußbox ja oder nein, wenn ja mit/ohne Zip", die aus dem Bauch raus nicht zu beantworten sind.

Solange der Schlafsack einen vollständigen Reisverschluss hat, ist das Resultat ja dasselbe wie bei einem offenen Quilt. Mal vom Gewicht abgesehen. 

vor 31 Minuten schrieb BitPoet:

Fürs erste ist aber natürlich der vorhandene X-Lite 400 gesetzt.

Den hatte ein Kumpel auch, mit dem ich die letzten paar hundert Meilen zusammen gewandert bin. Er war eigentlich sehr zufrieden, gerade als es zum Schluss dann doch recht ekelhaft wurde. Er hat sich aber gleich am zweiten Tag, als er noch nagelneu war, durch einen klemmenden Reisverschluss ein Loch in die Aussenhülle gerissen. :(

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vor 13 Minuten schrieb zeank:

das Resultat ja dasselbe wie bei einem offenen Quilt. Mal vom Gewicht abgesehen.

Er hat Jehova gesagt! :mrgreen:

vor 14 Minuten schrieb zeank:

Den hatte ein Kumpel auch, mit dem ich die letzten paar hundert Meilen zusammen gewandert bin. Er war eigentlich sehr zufrieden, gerade als es zum Schluss dann doch recht ekelhaft wurde.

Das ist schon mal gut zu hören.

vor 14 Minuten schrieb zeank:

Er hat sich aber gleich am zweiten Tag, als er noch nagelneu war, durch einen klemmenden Reisverschluss ein Loch in die Aussenhülle gerissen.

Autsch. Aber der 3mm-Zipper kann ganz schön pfriemelig sein, da wir ich auch schon kurz davor.

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vor 8 Stunden schrieb BitPoet:
vor 11 Stunden schrieb Joe_McEntire:

Kann das dazu führen, dass Hiker aufgrund der Anforderungen, "continuous" unterwegs zu sein, die Schneelage unterschätzen, in die Southern Sierra einsteigen und sich dadurch in Gefahr bringen?

Ich würde mal vermuten, dass San Jacinto und die San Gabriel Mountains bei den meisten schon genug Eindruck hinterlassen, um eine sinnvolle Entscheidung zu treffen.

Vielleicht will die PCT-Orga auch einfach weniger Leute auf dem Trail haben; von den neuen Vorgaben werden sich zumindest die langsamen Wanderer evtl. abschrecken lassen, und viele Schnelle werden einfach Mitte bis Ende Mai wegen Überfüllung keine Starterlaubnis kriegen.

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Führt das alles jetzt dazu, dass der PCT wieder mehr Abenteuer und weniger Wohlfühltrip für geplagte Großstädter wird?

Kommentar soll in keinster Weise irgendeine Leistung schmälern und ist ein bisschen spitz formuliert. Aber zum Beispiel diese "Skipperei" fand ich immer schon seltsam.

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Finde das - als Nichtbetroffener - auch in Ordnung. Das PCT-Permit war als Vereinfachung für Thru-hiker gedacht, damit sie nicht jedes Permit einzeln beantragen müssen. Wer nicht thru-hikt, muss sich halt wie jeder andere auch um seine Permits kümmern.

Und stimme @Mil hinsichtlich der Skipperei zu: Erstaunlich wie beliebt der PCT noch ist, obwohl der Weg von extrem wenigen wirklich gethru-hikt wird. Habe auch das Gefühl, dass das Skippen und Flip-Floppen am Ende gerne verheimlicht wird ...

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vor 28 Minuten schrieb Mil:

Führt das alles jetzt dazu, dass der PCT wieder mehr Abenteuer

Was zum Abenteuer wird, ist doch eine ganz individuelle Angelegenheit und das eigene Abenteuer hängt meiner Ansicht nach nicht davon ab, was andere machen. Jeder, wie es für ihn oder sie passt.. Solange die Natur das verträgt.

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Bin da als - hoffentlich - betroffene zwiegespalten. Einerseits entspricht es dem, was eh der Plan und die Hoffnung ist. Auch für mich fühlt sich flipfloppen falsch an. Andererseits kann es je nach Wetterbedingungen zu einer Entscheidung zwischen unkalkulierbarem Risiko und es zeitlich nicht nach Kanada schaffen werden.

Letztlich wird es davon abhängen, wie gut oder schlecht man für später noch mal an ein Permit für die Sierra kommt. Unmöglich sollte das hoffentlich nicht sein.

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Nüchtern betrachtet, was sich wirklich ändert: du überspringst die Sierra wegen schlechter Bedingungen, willst diesen dann später machen, brauchst dazu dann aber ein neues Permit (und vermutlich wohl nur dazu, wenngleich eigentlich auch für den Rest des Trails) und wirst zumindest dieses dann aber nicht so einfach bekommen. 
 

Die Skipperei, wo Leute mal hier und mal da 100-200 Meilen mit dem Taxi fahren, wird es nachwievor geben. Unabhängig davon wie man dazu steht. 

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Ich will hier niemanden zu nahe treten, aber ich schließe mich auch der Meinung von @Mil und @JanF an. Ein ThruHike ist nur ein ThruHike, wenn ein Trail am Stück hintereinander weg gegangen wird. Wenn ich auf unvorhergesehene Bedingungen treffe, sei es durch Wetterunbilden oder unbegehbare Wege, dann muss ich vom Trail runter und Umwege (manchmal sicherlich gewaltige Umwege) machen. Durch das Skippen und Flip-Floppen kann sich jeder die Wege-Rosinen rauspicken, das ist für mich dann kein ThruHike.

Ein bißchen kann man das mit der Besteigung des Mount Everest vergleichen. Da werden manche hochgetragen und reklamieren dann die Besteigung als einen persönlichen Erfolg. Was Reinhold Messner zu dieser Art von Bergsteigen sagt, hat sicherlich jeder schon gehört.

Trotzdem habe ich gewaltigen Respekt vor den Wanderern, die die 4500 km gelaufen sind, egal, wie die zustande gekommen sind. Das will ich hier nochmal klar zum Ausdruck bringen.

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vor 3 Stunden schrieb Sandy:

Auch für mich fühlt sich flipfloppen falsch an. Andererseits kann es je nach Wetterbedingungen zu einer Entscheidung zwischen unkalkulierbarem Risiko und es zeitlich nicht nach Kanada schaffen werden.

Das unkalkulierbare Risiko sollte sich denke ich überwiegend auf ein frühes Startdatum beschränken. Klar muss man ggf. mal eine Kaltfront aussitzen oder noch ein paar Tage warten bis die Trailheads öffnen, aber wenn man sich die Videos der letzten Jahre so ansieht, dann waren die, die durch den Schnee sind, oft besser dran als die, die erst mal geflipfloppt sind und dann die volle Schneeschmelze abbekommen haben. Schneeschuhe und Leichtsteigeisen kann man im Zweifelsfall noch kaufen oder leihen und Bremsen mit der Axt ist relativ schnell gelernt. Man ist ja nicht allein auf dem Trail, so findet sich sicher auch eine Tramily mit erfahreneren Winterwanderern. Viele übersehen auch, dass Flipfloppen Zeit braucht. Da sind schnell einige Tage weg - wenn die Sierras noch Schnee haben, dann ist das oft auch in Oregon so, so dass man schon ein gutes Stück fahren muss. Und dann wieder zurück. Und wieder weiter hoch für den letzten Abschnitt, denn man will ja am Terminus aufhören, nicht mittendrin...

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Hallo zusammen,

auch ich plane den Thru-Hike auf dem PCT für 2020. Würde gerne Ende April starten, aber das wird sich wohl erst in ein paar Wochen genauer planen lassen (je nachdem welche Permit man überhaupt ergattern lässt). Ich bin auf jeden Fall schon einmal sehr überrascht, wie viele deutschsprachige nächstes Jahr ebenfalls den Traum planen. Ich komme selbst aus Mittelfranken. Zufällig jemand aus der Gegend dabei?

Bin gespannt auf regen Austausch hier. Hat jemand schon Erfahrung, wie das mit der Post in den USA funktioniert für den Resupply bzw. die Bouncebox? Welche Kosten da entstehen? So genau habe ich das noch nicht gefunden.

LG

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Kann mich da Mandelyn anschließen. Soweit ich gehört hab braucht man für den Anfang sich garkeine Sorgen zu machen. Wenn ich richtig gelesen habe , gibt es in Oregon einen Punkt an dem viele 3 Pakete versenden. Aber bis dahin wirst du für dich selbst herausgefunden haben was du brauchst/Tag und auch wie es genau funktioniert. 

 

 

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Ja, es geht super ohne Bounce Box oder Resupply Packete. Zur Frage Schlafsack/Quilt: Ich bin mit meinem Cumulus Quilt 450 gut durch die Sierra gekommen. Beim campen vor dem Pass auf 3300m Höhe wird es in der Nacht sehr kalt (-5 Grad?). Auch San Jacinto bis Big Bear war manchmal kalt (mit Neuschnee, mehrere Nächte).  Ich bin am 5. Mai gestartet und war 16. Juni Kennedy Meadows (South).

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Am 14.10.2019 um 11:45 schrieb Hatti:

Bin gespannt auf regen Austausch hier. Hat jemand schon Erfahrung, wie das mit der Post in den USA funktioniert für den Resupply bzw. die Bouncebox? Welche Kosten da entstehen? So genau habe ich das noch nicht gefunden.

Ich habe zwar auch noch keine Erfahrung, aber das sind die Punkte, die ich mir von erfolgreichen ThruHikern und diversen Blogs zusammenklabustert habe:

Ein mittleres Paket sollte so in der Größenordnung von 8$ kosten, das ist mit Prime-Versand (versichert) und damit die Chance kleiner, dass es unterwegs verloren geht. Alle, mit denen ich gesprochen habe, haben bislang empfohlen, nicht die billigsten Tarife des USPS zu nehmen.

Für die Bounce-Box gibt es auch noch die Möglichkeit, für etwas über 18$ eine Premium Flatrate Box zu verschicken. Die kann man, so lange man sie nicht öffnet, mehrmals wieder weiter schicken lassen (meist auch telefonisch, auch wenn das je nach Laune der Postangestellten vor Ort manchmal etwas anstrengend werden kann). Das bietet sich u.U. für manche "Ersatzteile" an, die man nicht so einfach am Weg kaufen kann (Ersatzschuhe, orthopädische Einlegesohlen etc.)

Wichtig ist, genau darauf zu achten, ob das Ziel eine USPS (United States Postal Service) Station ist bzw. von dieser angefahren wird, oder ob ein anderer Dienstleister (wie UPS) verwendet werden muss. Das ist wie bei uns auch mit DHL, UPS, Hermes & Co., auch was das Verschicken betrifft. Bei Onlineshop-Bestellungen unterwegs auch dran denken! Sonst geht das Paket zurück oder liegt herrenlos in irgendeiner Postfilialie in der Region.

In einigen Orten wo es keine Poststation gibt kann man sich ja auch Pakete an Läden, Hotels oder Trail Angels schicken lassen. Läden und Hotels erheben aber auch oft eine Aufbewahrungsgebühr (von 5$ über 25$ am Vermillion Valley Resort bis hoch zu 75$), d.h. man sollte sich darüber schlau machen und das einkalkulieren. Manche (z.B. Red's Meadow Resort) sind nicht nur relativ teuer sondern man muss auch ein Formular ausfüllen und hinschicken, sonst kann das Paket abgewiesen werden oder verloren gehen.

Was mir bislang alle einhellig gesagt haben:

  • In SoCal muss man sich eigentlich nur die Schneeausrüstung und den Bärenkanister vorausschicken. Ab wann man die Schneeausrüstung braucht hängt von Startzeit und Schneelage ab, manche Jahre (wie dieses) sind sie schon in den San Jacinto Mountains notwendig (dann evtl. gleich ab dem Start tragen), in anderen Jahren reicht es bei spätem Start, sie zusammen mit dem Bärenkanister nach Kennedy Meadows (South) zu schicken.
  • Unbedingt darauf achten, dass die Kennedy Meadows Adresse "Inyokern" in der Adresse hat, denn es gibt ja auch noch das nördliche Kennedy Meadows, das schon mitten in der High Sierra ist. Es passiert nicht wenigen, dass sie das falsche erwischen und dann teure Ausrüstung nochmal kaufen müssen.
  • Die Pakete gut kennzeichnen. Den Namen dabei groß auf jede Seite schreiben (manche verlangen sonst sogar extra für die Aufbewahrung, weil das Suchen länger dauert) und dazu "Hold for PCT hiker" und das voraussichtliche Ankunftsdatum (ETA MM/DD/YYYY) angeben.

Eine gute Übersicht mit den gesammelten Erfahrungen des 2018er Jahrgangs gibt es auf HalfwayAnywhere (englisch). Die am meisten empfohlenen Resupply-Points sind dort:

Zitat

DESERT: 1 (Warner Springs)
SIERRA: 1 (Kennedy Meadows)
NORCAL: 1 (Sierra City)
OREGON: 3 (Crater Lake/Mazama Village Store, Big Lake Youth Camp, Timberline Lodge)
WASHINGTON: 4 (White Pass, Snoqualmie Pass, Stevens Pass/Skykomish, Skehekin)

 

Interessante Infos gibt es auch auf dem Blog von Dixie (ebenfalls englisch).

Mein PCT Guide von Cicerone hat für viele Orte die Adressen und Aufbewahrungsgebühren für Pakete aufgeführt, allerdings mit Stand 2016 und damit definitiv nicht mehr aktuell.

vor 3 Stunden schrieb Mandelyn:

Ich hatte ehrlich gesagt vor, ohne Resupply-Boxen oder Bouncebox auszukommen (auch um etwas Geld zu sparen).

Evtl. sparen Resupply-Boxen sogar Geld. Manche kleinere Orte sind wohl sehr teuer, so dass sich für größere Vorräte eine Resupply-Box rechnen kann. Das sollte sich aber auch unterwegs noch herausfinden lassen. Zu früh vorausschicken ist eh nicht sinnvoll, da die Pakete oft nur 30 Tage aufbewahrt werden. Mit einer Paketlaufzeit von 1 bis 3 Wochen wird dann das Zeitfenster für die pünktliche Abholung ziemlich klein.

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vor 1 Stunde schrieb BitPoet:

In SoCal muss man sich eigentlich nur die Schneeausrüstung und den Bärenkanister vorausschicken. Ab wann man die Schneeausrüstung braucht hängt von Startzeit und Schneelage ab, manche Jahre (wie dieses) sind sie schon in den San Jacinto Mountains notwendig (dann evtl. gleich ab dem Start tragen), in anderen Jahren reicht es bei spätem Start, sie zusammen mit dem Bärenkanister nach Kennedy Meadows (South) zu schicken.

Habe ehrlich gesagt vor, die Schneeausrüstung erst vor Ort zu kaufen, wenn ich sehe was nötig ist. Und den Bärenkanister wollte ich mieten.

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vor 1 Stunde schrieb BitPoet:

Evtl. sparen Resupply-Boxen sogar Geld. Manche kleinere Orte sind wohl sehr teuer, so dass sich für größere Vorräte eine Resupply-Box rechnen kann. Das sollte sich aber auch unterwegs noch herausfinden lassen. Zu früh vorausschicken ist eh nicht sinnvoll, da die Pakete oft nur 30 Tage aufbewahrt werden. Mit einer Paketlaufzeit von 1 bis 3 Wochen wird dann das Zeitfenster für die pünktliche Abholung ziemlich klein.

Okay, danke für den Hinweis :) 

 

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Die Paketlaufzeit innerhalb Califoniens beträgt nur wenige Tage. Die Aufbewahrung an den PCT Post Offices ist zu 95% über die ganze Saison (3 Monate+). Das Bouncen wird wohl jetzt nicht mehr möglich sein, dieses Jahr wurden wohl die Tarife umgestellt. Ich konnte im Mai noch Bouncen, keine Ahnung wie der Stand ist. Ich brauchte keine Winterausrüstung vor der Sierra, da musst du dir nur gedanken machen wenn du Anfang April los willst (was ziemlicher Blödsinn ist).

In Warner Springs brauchst du keine Box- die Hikerboxen sind voll. Der Store gibt nicht viel her und ist teuer, allerdings sind es von dort nur 4 Tage bis zur Idyllwild und unterwegs gibt es noch Mikes Place und ein Diner (Paradise Valley Cafe).

Schneeausrüstung kann man ohne Probleme in KM kaufen, dort sind 2 Ausstatter. Bärenbox leihen musst du dich schon im Winter/Frühjahr drum kümmern. Echt mieten bringt keinen Vorteil, eine Bärenbox kostet 60$.
Ich habe die Ausrüstung online gekauft und an KM- Grumpy Bears Bar schicken lassen (kostet keine Abholgebühr, im General Store musst du eine Gebühr zahlen). Essen hab ich mir mit Amazon Prime schicken lassen (Testmonat!)

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Zum Vorposter: Ich war im Frühling noch in Mikes Place und habe Strangebirds tolle Pizza gegessen, aber habe jetzt von mehreren Leuten gehört, dass das jetzt Geschichte ist. Gründe variieren. Aber ein bisschen seltsam war es da schon...

Ich habe meinen Resupply in Warner Springs locker machen können. Hikerbox plus Zukauf im kleinen Laden. Die Preise sind zwar recht heftig, aber aller Erlös geht an die Schule des sehr armen Distriktes, deswegen fand ich es gerade an diesem vorbildlich ehrenamtlich geführten PCT-Unterstützer-Punkt absolut ok. 

Vergesst bei der ganzen Dollarzählerei nicht die Portokosten für Priority- Pakete: je nach Größe 15 oder 20 Dollar. Finanziell lohnt sich das m.E. meistens nicht. UND man hat ein Problem, wenn sich die Pläne ändern. 

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Am 16.6.2019 um 13:35 schrieb Mars:

Zeroday Resupply - werde ich ganz sicher nutzen, falls ich es tatsächlich in die USA schaffe. Habe letztes Jahr einen Schweizer gesehen, der dies benutzt hat. Manche Läden entlang des Trails sehen schon im August aus, als würde jemand den ehemaligen Ostblock sehr toll finden oder du musst 50 Meilen weiter hitchen, aber das ist ziemlich aufwändig. Auch sind die Preise entlang des Trails für typische Hiker-Artikel nicht gerade preiswert.  1.25 für eine Portion Kaffee mag etwas teuer wirken, ist aber immer noch 0.75 billiger als auf gewissen Pässen. 

Ich hab mir gegen Ende des PCT Amazon Prime zugelegt, mir größere Menge von was-auch-immer nach XY liefern lassen und das dann dort wieder in kleinere Pakete aufgeteilt. Andere Leute haben gleich via Walmart direkt auf den Trail bestellt. Nicht genau was man via Zeroday oder Sonora Pass Resupply bekommt (letztere hören eh auf?), aber wohl ausreichend gut.

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