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Ultraleicht Trekking

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Ich oute mich jetzt mal als UL-Einsteiger :?

Ich habe zwar schon ein paar Touren (bis ca 350 km am Stück) hinter mir. Jedoch alle mit reichlich Resupply Möglichkeiten und Nächten, in denen wir uns eine Auszeit vom Zelt genommen haben. Entsprechend war auch mein Rucksack nicht so schwer, dass ich mir Gedanken im Grammbereich gemacht habe. Das soll sich jetzt ändern - wir haben dieses Jahr zwar nur eine Japan-Tour vor (da darf man eh nicht zelten), nächstes Jahr aber eine Skandinavien-Tour von so 3 Wochen mit wenig Resupply Möglichkeiten und übernächstes Jahr den AT oder eine andere richtig weite Strecke durch 3 Jahreszeiten vor.

Unser aktuelles Zelt ist das MSR Hubba Hubba 2 NX. Das kommt minus ein paar Kleinigkeiten auf 1400 g, verteilt auf 2 Personen - also 700 g pro Person. Bisher hat es uns auch bei Regen und Wind gute Dienste geleistet und auch in Schottland das Zeckennest aus dem Innenzelt draußen gehalten (auch wenn wir am nächsten Morgen 2 h damit verbracht haben, hunderte Zecken aus der in den Apsiden gelagerten Ausrüstung zu pulen....).

Jetzt lese ich all diese spannenden Dinge über Tarps und frage mich: Wie viel Gewicht könnten wir sparen? Und lohnt sich das? Wie ist der Komfort unter einem Tarp? Wird man bei Wund und Regen/Schnee nicht super nass und kühlt total aus (bin eine Frostbeule)? Wird man nicht ständig gebissen/gestochen/muss in Gegenden mit Schlangen und Skorpionen Angst haben? Hat jemand Lust, mir den Unterschied so aus der Nutzerperspektive zu beschreiben?

 

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Mit einem Tarp oder etwa einem trailstar könntet ihr vielleicht nochmal die Hälfte an Gewicht sparen.

Oft ist es halt so, dass man dann saisonbedingt oder aufgrund des Reiseziels gar keinen weiteren Schutz braucht. 

Richtig aufgestellt schützt auch ein Tarp sehr gut gegen Wind und ist somit „warm“. Ein doppelwandiges Zelt mit solid Inner bringt auch höchstens ein paar wenige Grad. Das Mehrgewicht ist besser in einen wärmeren Schlafsack investiert. 

Für mich geht es neben Gewicht um noch zwei weitere Dinge: Einfachheit/Minimalismus (und der sich oft daraus ergebenden Flexibilität) und Nähe zur Natur. 

Ich schlafe gern so offen wie möglich, je nach Wetterverhältnissen. Fühle mich eingeschlossen in so ein Plastik-Cocoon nicht sonderlich wohl. Von der Luftqualität reden wir lieber gar nicht. 

Ich kenne Leute, die konnten mit camping im Zelt nie warm werden. Sei es einfach weil es für sie nicht reizvoll ist oder weil sie ein bisschen klaustrophobisch veranlagt sind.

Andererseits muss man unterm Tarp halt schon mal damit rechnen mit ner Schnecke im Haar aufzuwachen, die fröhlich vor sich hin schnurpst. ¯\_(ツ)_/¯ 

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Eine Schnecke würde mich jetzt nicht stören - aber grade in Skandinavien oder auf dem AT muss man schon mal damit rechnen, dass es auch eine Woche am Stück regnen kann. Hat man da mit Tarp irgendeine Chance, trocken zu bleiben? Besonders, wenn es noch dazu windig ist?

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Man muss ertmal schauen was man alles als "Tarp" versteht. Ein einfaches Stück Zeltplane, vielleicht mit ein bisschen Formgebug (catcut oder ähnliches) oder zählen auch geschlossenere Formen wie Mids darunter? Wenn ersteres gemeint ist (bei einem Mid + Inner spart man meist dennoch ewas gewicht gegenüber einem "normalen" Zelt, inzwischen ist der Unterschied aber nicht mehr groß - im Gewicht und im Komfort.

Wenn es um "normale" Tarps geht: es ist vor allem auch Modular. Wenn du außerhalb der Mücken/Zeckensaison unterwegs bist, sparst du richtig viel Gewicht; sobald du extensiven Schutz durch einen Bathtub-Floor und Zeckendichtes Netz brauchst, ist der Unterschied zu einem Einwandzelt nicht mehr groß. Dennoch als Beispiel was mit einem Tarp alles geht: https://dzjow.com/2011/06/08/tarping-with-the-grace-solo-spinntex-97/

Zudem ist ein Tarp definitiv fehleranfälliger. Man muss die Umgebung viel mehr mit einbinden, Schlafplatzwahl ist wichtiger. Ein geschlossenes Zelt, wenn es erstmal steht, ist ja fast idiotensicher. Beim Tarp sollte man schauen, woher der Wind kommt und was mach macht, wenn er Nachts ink. Regen um 90° sich dreht. 

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WOW. Das hört sich ja Hammer an.... man kommt damit tatsächlich inklusive "Innenzelt" mit 600 g hin... ok, Leinen und Heringe kommen noch dazu, aber trotzdem. WOW. Ich bin ein bisschen verliebt. Und eigentlich pleite, weil ich mir doch grade erst den megateuren Schlafsack geleistet habe... :wub::wacko:

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Meiner Meinung nach sollte die Entscheidung für ein Tarp nicht unbedingt auf Basis des Gewichts gefällt werden. Die Entscheidung solltest du eher auf Grund der Flexibilität und der Naturnähe treffen, wie schon zeank meinte. Wenn es nur um Gewicht geht könntet ihr euch auch mit einem Single Wall Zelt oder einem Zpacks Duplex etc. beschäftigen. Ich bin inzwischen bei einem Tarptent angekommen. Das bietet mir ein geringes Gewicht (vor allem wenn das Inner zu Hause bleibt) und notfalls auch mal eine richtige "Hütte".

Gerade was den AT angeht würde ich mir zumindest gar keine Gedanken machen. Im Nachhinein ärgere ich mich ein wenig, dass ich da ein Zelt mit hatte. Immer wenn die Gefahr bestand, das ich mein Zelt den ganzen Tag nass mit mir rumschleppen muss bin ich auf ein Shelter ausgewischen. Deren Dichte ist auf dem Trail so hoch, dass du theoretisch immer im "Trockenen" schlafen könntest. Halt mit den Nebenwirkungen von Schnarchern und Mäusen. Auf ein Inner wöllte ich dort allerdings nicht verzichten, da die Mücken doch sehr hartnäckig sein können und du dich sehr lange in feuchten Waldgebieten aufhalten wirst.

Aber wie auch schon gesagt wurde, könntest du dir ein billiges Tarp selbst basteln oder bei Ali kaufen, dann kannst du diese "Art" mal ausprobieren ob dir das taugt. Ein günstiges Mesh könnt ihr euch dann immer noch dazu kaufen oder nähen.

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Hej hej.

Ich persönlich rate zum Zelt (hier in Scandinavien). Ich selbst bin fast nur in der "Mückenzeit" unterwegs und

da ziehe ich ein Zelt vor. Oder auch eine Hängematte mit Mückennetz und Tarp. Natürlich kann man zum Tarp

auch ein Mückennetz mitnehmen, aber dann ist man schon fast wieder beim Zelt. Also doch Zelt :D

hmm....

 

*winks* Ted

 

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Die Monate in denen Mücken wirklich zur Plage werden, sind doch aber eher begrenzt. Kommt natürlich auch aufs Gebiet konkret an. Wird es mir zu viel nehm ich meinen Biwaksack. Das sind dann 250g Biwaksack und 200g-600g fürs Tarp, je nachdem. Mit dem Biwaksack kann ich aber auch direkt unter freiem Himmel schlafen oder im vindskydd, wenn es sowas gibt.

Mir ist schon klar, dass das nicht jedermanns Sache ist und dass die meisten ein Zelt nutzen, aber mir halt so lieber. Einfachheit, Naturnähe etc., bereits erwähnt. Ich krieg zB schon Ausschlag wenn ich nur das Klicken der Zeltstangen höre und das ewige Auf und Zu der Reisverschlüsse. 

Ich verstehe auch, dass so ein Zelt vielen ein Gefühl der Geborgenheit gibt und kann das auch selbst nachvollziehen. Aber irgendwie ist für mich dieses Gefühl unterm Tarp noch intensiver. Weil näher dran? Ich weiß es nicht.

Persönlich ist mir das Gefühl der Unkompliziertheit extrem wichtig. Drum schlaf ich eigentlich am liebsten in sheltern. Man wirft seine Matte rein, rollt den Schlafsack aus, macht Feuer, isst, singt(?), lacht, dreht sich um, kuschelt sich rein und schläft. Scheisse, Zähneputzen vergessen!

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Ein Tarp bietet auch noch diverse andere Nutzungs-Möglichkeiten wie: schneller Regenschutz, Bodenplane, Windschutz, improvisierter Biwaksack, Materialtransport, abdichten von Hütten, schneller Sichtschutz, improvisierter Transportsack, Regenschutz für mehr Leute oder für den Kocher etc. etc.

Wo viele Viecher oder Leute unterwegs sind und wo es keine Bäume oder Stöcke gibt, bevorzuge ich aber ein Zelt.

bearbeitet von ALF

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vor 14 Minuten schrieb zeank:

250g Biwaksack und 200g-600g fürs Tarp

Für einen je 250 g.

Im. Vergleich zu 700 g pro Kopf, mit Bodenplane, Mückenschutz - und der Moglichkeit zur Zweisamkeit, die im Bivy eher nicht gegeben ist.

Wenn das Zelt wirklich 1400 g wiegt, und es sich einigermaßen auf zwei verteilen lässt, dann würde ich das Zelt den Alternativen vorziehen. Schon der Mücken wegen!

Denn mit Tarp kommt ein groudsheet dazu, ein Mückennetz, Stöcke ( bei Schweden denke ich vor allem an Fjell, da ist's mit Stöcken oder Bäumen nicht so leicht...), Heringe...schon ist der Gewichtsvorteil nicht mehr so groß.

Vor allem ist es vorhanden! Für die erste geplante Tour würde ich das erstmal ausprobieren, idealerweise vorher bei ner kürzeren Tour, nicht erst in Schweden.

Nur meine Auffassung...

LG schwyzi

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vor 12 Stunden schrieb schwyzi:

Für einen je 250 g.

Im. Vergleich zu 700 g pro Kopf, mit Bodenplane, Mückenschutz - und der Moglichkeit zur Zweisamkeit, die im Bivy eher nicht gegeben ist.

Wenn das Zelt wirklich 1400 g wiegt, und es sich einigermaßen auf zwei verteilen lässt, dann würde ich das Zelt den Alternativen vorziehen. Schon der Mücken wegen!

Denn mit Tarp kommt ein groudsheet dazu, ein Mückennetz, Stöcke ( bei Schweden denke ich vor allem an Fjell, da ist's mit Stöcken oder Bäumen nicht so leicht...), Heringe...schon ist der Gewichtsvorteil nicht mehr so groß.

Vor allem ist es vorhanden! Für die erste geplante Tour würde ich das erstmal ausprobieren, idealerweise vorher bei ner kürzeren Tour, nicht erst in Schweden.

Nur meine Auffassung...

LG schwyzi

Das ist natürlich auch ein gutes Argument. Das Zelt haben wir schon auf 2 Touren getestet, darunter eine Überquerung der Isle of Sky in Schottland. Trotz Wind und Regen und Zeckenplage sind wir damit sehr gut gefahren. Ich habe nochmal nachgewogen - wir kommen auf 1450 g ohne Footprint. Den werden wir in Skandinavien aber wahrscheinlich sowieso nicht brauchen. Auf der isle of Skye hat er uns den Arsch gerettet - wir mussten teilweise im Sumpf schlafen (du trittst auf und es sammeln sich Wasser im Fußabdruck), das macht der Zeltboden dann doch nicht mit. Für den AT dagegen ist es mir etwas schwer...

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vor 13 Stunden schrieb tofu:

Wenn es nur um Gewicht geht könntet ihr euch auch mit einem Single Wall Zelt oder einem Zpacks Duplex etc. beschäftigen. Ich bin inzwischen bei einem Tarptent angekommen. Das bietet mir ein geringes Gewicht (vor allem wenn das Inner zu Hause bleibt) und notfalls auch mal eine richtige "Hütte".

Gerade was den AT angeht würde ich mir zumindest gar keine Gedanken machen. Im Nachhinein ärgere ich mich ein wenig, dass ich da ein Zelt mit hatte. Immer wenn die Gefahr bestand, das ich mein Zelt den ganzen Tag nass mit mir rumschleppen muss bin ich auf ein Shelter ausgewischen. Deren Dichte ist auf dem Trail so hoch, dass du theoretisch immer im "Trockenen" schlafen könntest. Halt mit den Nebenwirkungen von Schnarchern und Mäusen. Auf ein Inner wöllte ich dort allerdings nicht verzichten, da die Mücken doch sehr hartnäckig sein können und du dich sehr lange in feuchten Waldgebieten aufhalten wirst.

Ich habe mir diese Single Wall Zelte /Tarptents mit Inner mal angeschaut - hört sich eigentlich sehr gut an. Ich werde mich da noch mal intensiv mit beschäftigen. Vielleicht lässt sich da ja trotzdem noch was an Gewicht sparen.

Die Shelter sind echt nicht so mein Ding (ich muss auch mal von den Menschen weg, deswegen mache ich das ja ;-)), wenn möglich wollten wir die vermeiden (also außer es schüttet total).

Und Mücken sind ein echtes Problem für mich. Ich bin ein sehr beliebtes Opfer - ich hab den Abend im feuchten Wald in Sandalen verbracht (zum Glück auf einer WE-Tour nahe zuhause) und konnte anschließend eine Woche keine geschlossenen Schuhe tragen, weil meine Füße von den ganzen Stichen so angeschwollen waren.... jemand einen Mückenschutztipp? Also Spray oder so?

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vor 6 Minuten schrieb quantumalice:

... ich muss auch mal von den Menschen weg, deswegen mache ich das ja ;-)

OT: Dann würde ich die populären Fernwanderwege meiden. :grin:

vor 17 Stunden schrieb quantumalice:

Ich oute mich jetzt mal als UL-Einsteiger

Schau Dir mal die Seite von Christine an. Sie hat eine pragmatische Einstellung zu Ausrüstungsfragen und berichtet aus einem reichen Erfahrungsschatz.
Hier direkt was zum AT. http://christine-on-big-trip.blogspot.com/search/label/Appalachian Trail

VG. -wilbo-

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Wie so oft gibt's auch beim Shelter keine eierlegende Wollmilchsau. Auf einer Skandinavien Tour zur Mückenzeit macht ein Zelt vielleicht mehr Sinn, auf dem PCT wäre es bescheuert mehr als ein minimales Tarp ein zu packen. Auf dem AT wirst du bei schlecht Wetter dein Tarp auch kaum aufstellen, sondern dich (trotz Mäuse) lieber in ein festes Shelter zurück ziehen in dem man am nächsten Morgen entspannt seine trockenen Sachen einpacken kann, statt ein komplett triefnasses Zelt zu all den anderen nassen Sachen in den nassen Rucksack zu stopfen.
Jede Tour hat andere Ansprüche ans Shelter, das sollte man immer vorher neu evaluieren!

schöne Grüße
Micha

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Am 8.5.2019 um 16:27 schrieb quantumalice:

wird man bei Wind und Regen/Schnee nicht super nass und kühlt total aus (bin eine Frostbeule)? Wird man nicht ständig gebissen/gestochen/muss in Gegenden mit Schlangen und Skorpionen Angst haben? Hat jemand Lust, mir den Unterschied so aus der Nutzerperspektive zu beschreiben?

 

Früher bin ich oft nur mit Tarp unterwegs gewesen, heute fast nur noch mit Tarpzelt / Einwandzelt.

- NEIN, man wird nicht super nass und kalt, wenn man an den richtigen Plätzen ein Tarp gut aufstellt. Es bedarf aber mehr Erfahrung.

- JA, je nach Situation / Gegend wird man gebissen, gestochen etc.,  wenn man keinen zusätzlichen Schutz hat. Ich war monatelang in Australien, Neuseeland u.a. unterwegs und war extrem froh über ein geschlossenes Zelt.

 

OT: @micha90 ich würde mir etwas mehr Toleranz wünschen... Es gibt  zahlreiche (nicht bescheuerte) Leute, die genauso weit oder weiter als du gewandert sind und trotzdem auf dem PCT ein Zelt verwenden. Und ebenso auf dem AT bei Regen im Zelt übernachten. (ich z.B.)

bearbeitet von tereglu
Rechtschreibung

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vor einer Stunde schrieb tereglu:

OT: @micha90 ich würde mir etwas mehr Toleranz wünschen... Es gibt  zahlreiche (nicht bescheuerte) Leute, die genauso weit oder weiter als du gewandert sind und trotzdem auf dem PCT ein Zelt verwenden. Und ebenso auf dem AT bei Regen im Zelt übernachten. (ich z.B.)

Das hat wenig mit Toleranz zu tun. Es darf doch jeder das mit rum schleppen, was ihn glücklich macht. Micha hat nur in weiten Teilen nicht mal mehr das Tarp aufgestellt, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Da wäre ich auch froh, nur 200g Tarp statt 1000g Zelt als Backup mit rum zu schleppen. 

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vor 12 Stunden schrieb quantumalice:

Das ist natürlich auch ein gutes Argument. Das Zelt haben wir schon auf 2 Touren getestet, darunter eine Überquerung der Isle of Sky in Schottland. Trotz Wind und Regen und Zeckenplage sind wir damit sehr gut gefahren.

Auf der Isle of Skye war ich mit einem Quasi-Tarp + Ikea-Plastefolie unterwegs. "Gezeltet" wurde auch im Sumpfgebiet. Ein geschlossenes Zelt habe ich zu keiner Zeit vermisst.

Wie so oft gilt: Skills aneignen, Sachen einfach mal ausprobieren. Dies erweitert sehr stark den eigenen Horizont und vermindert im Endeffekt oft das Rucksackgewicht. :wink:

bearbeitet von fettewalze

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vor 12 Stunden schrieb fettewalze:

Auf der Isle of Skye war ich mit einem Quasi-Tarp + Ikea-Plastefolie unterwegs. "Gezeltet" wurde auch im Sumpfgebiet. Ein geschlossenes Zelt habe ich zu keiner Zeit vermisst.

Wie so oft gilt: Skills aneignen, Sachen einfach mal ausprobieren. Dies erweitert sehr stark den eigenen Horizont und vermindert im Endeffekt oft das Rucksackgewicht. :wink:

Ok, krass. Ich werde bestimmt mal ein paar Sachen ausprobieren. Ich denke, erstmal steht der Umstieg von Doppelzelt auf Einwandzelt/Tarpzelt an. Mein Vorschlag, es doch einfach mal auf einer kürzeren Tour mit nur Tarp zu versuchen, wurde von meinem insektenphobischen Partner direkt abgeschmettert. Baby steps, baby steps... ich bleibe hartnäckig. Wenigstens konnte ich ihn dazu überzeugen, unser 1450 g Zelt gegen etwas Leichteres zu tauschen. Mit dem Stratosphire Li wären wir ja z.B. bei nur 796 g - zu zweit geht das ja echt. Klar, man kann das Zelt nicht aufteilen, aber dafür nimmt dann einer halt anderen Kram wie Kochzeug. 

Weiss jemand, ob es in Deutschland die Möglichkeit gibt, das Stratospire Li mal live zu testen? Mein Partner ist 196 cm groß, von daher könnte es schon knapp werden.

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vor 14 Stunden schrieb tereglu:

Früher bin ich oft nur mit Tarp unterwegs gewesen, heute fast nur noch mit Tarpzelt / Einwandzelt.

- NEIN, man wird nicht super nass und kalt, wenn man an den richtigen Plätzen ein Tarp gut aufstellt. Es bedarf aber mehr Erfahrung.

- JA, je nach Situation / Gegend wird man gebissen, gestochen etc.,  wenn man keinen zusätzlichen Schutz hat. Ich war monatelang in Australien, Neuseeland u.a. unterwegs und war extrem froh über ein geschlossenes Zelt.

 

OT: @micha90 ich würde mir etwas mehr Toleranz wünschen... Es gibt  zahlreiche (nicht bescheuerte) Leute, die genauso weit oder weiter als du gewandert sind und trotzdem auf dem PCT ein Zelt verwenden. Und ebenso auf dem AT bei Regen im Zelt übernachten. (ich z.B.)

Ich hasse (viele) Hütten. Bzw. die Besoffenen, die man dort gerne mal trifft. Ich hab nichts dagegen, Leute auf dem Weg zu treffen, campe aber lieber einsam. Das wäre mir das Mehrgewicht eines Einwandzeltes wert. Zumal ich ohne Mückenschutz nicht überleben kann (ich bin die, die aufgrund von Wandersandalen im Wald 2 Wochen keine Schuhe mehr tragen konnte, weil meine Füße jeweils über 50 Stiche hatten und meine Füße so angeschwollen sind - seitdem auch keine Sandalen mehr :?).

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