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Ultraleicht Trekking
Ledertramp

Zelt für Lofoten im Juli/August

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Moin zusammen,

im Sommer geht's für mich auf die Lofoten und ich bin unschlüssig welches Zelt ich mitnehmen soll. Als ich das letzte mal da war, mit ultraheavy Ausrüstung habe ich die windige Kraft schon gut erlebt. Dieses mal möchte ich aber möglichst leicht unterwegs sein. Ich besitze derzeit nur Myog Versionen vom Lunar Solo und vom Duplex. Ich brauch was, was dem Wind standhält und auch Regen verträgt. Entweder Myog oder Kauf. Preislich unter 400 Euro, vom Gewicht unter 1,5 Kilo. Das wären so meine Ideen. Hat jemand eine Idee? Ich hatte zb  schonmal das Trekkertent Phreeranger ins Auge gefasst, hat da jemand Erfahrung mit der Windstabilität? Vielleicht auch mit der silpoly Version? 

Viele Grüße 

Michael 

bearbeitet von Ledertramp

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vor 12 Minuten schrieb Dingo:

Wieso freistehend? Verankert werden muss es trotzdem.

Hast du auch wieder Recht. Dachte an den felsigen Boden - aber bei starkem Wind fliegt dir natürlich die Hütte weg

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Was spricht gegen deinen Lunar-Nachbau? Traust du deinen eigenen Nähkünsten nicht?
:mrgreen:

Ich würde nichts neues kaufen und mit einem deiner Zelte losziehen. Falls du unbedingt dein Geld loswerden möchtest, dann kann ich das MLD SoloMID empfehlen. Das ist ein unglaublich stabiler Bunker. Selbst schon eine Nacht drin verbracht, als sich der Stock bog (aufgebaut als A-Frame) und ich fürchtete, dass es mir das Cuben zerfetzt. Zelt sowie ich haben die Nacht wunderbar überstanden, konnte mich sogar entspannen und schlafen.

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Also bei 2000g hätte ich einen Tip. Aber im UL Bereich vielleicht eher ein TarpTent, zB. das Scarp 2. Kyhal kennt es bestens ;-)

Falls doch Trotzburg und 2000g, dann das Lightwave G15. Ist sogar bis auf die Apsis freistehend. Aber wir sind ja im UL Forum ;-)

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vor 36 Minuten schrieb mawi:

Was spricht gegen deinen Lunar-Nachbau? Traust du deinen eigenen Nähkünsten nicht?
:mrgreen:

Ich würde nichts neues kaufen und mit einem deiner Zelte losziehen. Falls du unbedingt dein Geld loswerden möchtest, dann kann ich das MLD SoloMID empfehlen. Das ist ein unglaublich stabiler Bunker. Selbst schon eine Nacht drin verbracht, als sich der Stock bog (aufgebaut als A-Frame) und ich fürchtete, dass es mir das Cuben zerfetzt. Zelt sowie ich haben die Nacht wunderbar überstanden, konnte mich sogar entspannen und schlafen.

Doch doch den traue ich schon. Bin mir aber nicht sicher ob das die Winde auf den Lofoten hält. Bzw. den Raum nickt so verringert, dass ich nicht mehr drin liegen kann wenn es regnet, ohne nass zu werden...was meint ihr?

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Auf den Lofoten bist du ja zumeist auf 1-3 Tages-Touren unterwegs. Und hast zudem fast überall Handy-Empfang. Du weißt also vor Beginn einer jeden Tour, ob ein Unwetter aufzieht. Wenn du nicht gerade auf den Graten zelten möchtest, dein Zelt sauber genäht ist und du im Fall einer unangenehmen Wettervorhersage bereit bist eine Jugendherberge aufzusuchen, hätte ich da keine Bedenken. Daher würde ich auch nichts neues kaufen, sondern vom gesparten Geld lieber die Reise um eine Woche verlängern :)

Falls Neukauf, dann unterstreiche ich die obige Solomid Empfehlung. Bei deinem Budget dann in SilNylon mit Inner, wenn es für dich von der Größe passt.

bearbeitet von BohnenBub

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+1 @mawi u @BohnenBub. Norwegen und auch Nordnorwegen sind perfektes UL-Gelaende. Freistehend & Schrankwaende sind nicht nötig. 

Woran man mal denken kann: weicher und nicht sehr tiefer Boden, gern auch mit Gestrüpp. Also paar mehr Heringe ggf. und die Schnüre nicht zu kurz. Falls man auch nach Finnmark möchte...unbedingt vollständigen Mueckenschutz.

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vor 2 Stunden schrieb hans im glueck:

Woran man mal denken kann: weicher und nicht sehr tiefer Boden, gern auch mit Gestrüpp. Also paar mehr Heringe ggf. und die Schnüre nicht zu kurz. Falls man auch nach Finnmark möchte...unbedingt vollständigen Mueckenschutz.

Da kenn ich norwegen ganz anders...meistens bzw. an sich immer steinig. D.h. Heringe bis zum Ende rein kloppen und nicht selten mal fünf und mehr Stellen je Hering ausprobieren bis es einigermaßen klappt. Beim ersten mal da oben alle Aluherige verbraucht.  Die Titanheringe können das besser ab.

Mückenschutz würde ich in Norwegen auch als Pflicht ansehen - letztes Jahr neben Mücken zum ersten zusätzlich diese fiesen mikroskopischen Fliegen gehabt, die meine ich, durch das ultrafeine 25g Fliegengitter von ExTex sogar durch kamen...  Mücken sind nicht jedes Jahr und überall da. Ohne Kopfnetz + Hut (wg. Abstand Netz zur Haut) würde ich nicht da hoch fahren.

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vor 9 Stunden schrieb AlphaRay:

und nicht selten mal fünf und mehr Stellen je Hering ausprobieren bis es einigermaßen klappt

@AlphaRay ja! ich glaub, wir meinen das gleiche: die bodenschicht ist häufig sehr dünn, so dass man da bald auf stein trifft / zwischen steinen durch will. und es liegen nicht ueberall steine rum, die gross genug sind, um damit eine ecke abzuspannen oder zu stabilisieren. auf meiner letzten norwegen tour (2015 seiland, soroya) fand ich die dicken pins a la nano stakes am besten und hatte 4 zuviel davon mit, die ich zum stabilisieren schräg vor den pin gesetzt hab, der das mid gespannt hat - so eine art breites x der heringskalligrafie. irgendwo in den tiefen des forums müssten bilder davon sein. selbstverständlich hatten wir aber nur gutes wetter & mir ist auch klar, dass die dicken pins eigentlich am besten für harten (verdichteten) boden sind. für dünne bodenschichten sind sie aber auch gut :-). und schnur halt, wenn der platz für den hering mal weiter weg ist (und falls mal wind & wetter, keine ahnung, wie der erderwärmte sommer in norwegen so wird). geplant waren die x-e nicht, wir hatten uns für anfang juli auf spätwinterliche bedingungen eingestellt, spezialjahr, und deshalb ein ganzes sammelsurium an heringen mitgenommen. 

@Ledertramp warst du nicht grade auf senja? das würd ich mit soroya vergleichen, viel fjell-"wiese". seiland ist steiniger in der mitte, das dürfte mit lofoten vergleichbar sein. wie der sommer so wird dh obs so einen neuen dauerwind gibt wie in brandenburg, musste halt vorher schon immer mal wieder wetterbericht gucken, man kann in den apps im phone ja die kartendarstellung mittlerweile oft so klein machen, dass man ganz nordeuropa sieht, ist interessant.

bearbeitet von hans im glueck

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Um wieder aus Thema zurück zu kommen: Ich warte momentan noch auf mein Liteway PyraOmm, ist einem Solomid denke ich mal relatv ähnlich. Ist halt etwas günstiger und auch schneller zu beziehen.

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Wir waren vor 2 Jahren mit dem Tarptent Double Rainbow auf den Lofoten und sind trotz viel Regen und Wind trocken geblieben. Das wäre deutlich unter den 400€. Für 2 große Menschen plus Gepäck halt recht eng. Aber ich war über die Windstandhaftigkeit schon mehrfach beeindruckt.

bearbeitet von haengelampe
Tippfehler

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