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Ultraleicht Trekking

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Was sind Wander-Projekte in meinem Sprachgebrauch?

Wander-Projekte sind eine lose Ansammlung von Wandertouren, zusammengefasst unter thematischen und/oder geografischen Gesichtspunkten.

Was bedeutet das Wander-Projekt GLW für mich?

Idee

Bei meinen Recherchen im Internet über Langstreckenwanderungen bin ich immer wieder über eine bestimmte Kategorie von Langstreckenwanderungen gestolpert.

Das sind die frei geplanten Langstreckenwanderungen.

Was sind frei geplante Langstreckenwanderungen in meinem Sprachgebrauch?

Das werde ich am Beispiel der NPL-Wandertour (Norge pa langs, Norwegen der Länge nach, ca. 2500 km) in Norwegen erläutern.

Das ist die klassische norwegische Langstreckenwanderung, die sowohl im Sommer als auch im Winter begangen wird. Die Idee ist es, vom südlichsten Punkt Norwegens, dem Leuchtturm am Kap Lindesnes, bis hinauf zum nördlichsten Punkt Norwegens, dem Nordkap, oder auch umgekehrt, zu laufen. Es gibt keine fest definierten Regeln und auch keine Stempel (Jakobswege), die man sich abholen kann. Es gibt keine feste und markierte Route und es gibt keinen Wanderführer. Wer sich an diese Langstreckenwanderung wagt, muss sich alle Informationen selbst besorgen. Informationen auf Deutsch sind nur sehr schwer zu finden. Im Internet, bei den Veteranen der NPL-Wandertour, kann man sich evtl. Informationen beschaffen, welchen Weg sie gegangen sind. Tracks habe ich keine gefunden. So muss sich jeder seine eigene NPL-Wandertour zusammenstellen.

Eine inoffizielle norwegische Internetseite zum Thema NPL wird vom Norweger Odd Vinje gepflegt und findet sich unter www.norgepaalangs.info. Auf der Liste stehen derzeit (Stand Juli 2019) etwa 425 Wanderer, die bisher NPL geplant bzw. absolviert haben und von denen man weiß. Einige Deutsche sind auch dabei, aber um die zu zählen reichen zwei Hände aus.

Bei der Planung meiner Wandertouren für das Jahr 2019 bin ich auf eine weitere frei geplante Langstreckenwanderung gestoßen.

Im Herbst 2018 habe ich mit den Planungen für eine Langstreckenwanderung im Sommer 2019 in Schweden begonnen. Schweden? Da fällt jedem Wanderfreund sicherlich sofort das Stichwort Kungsleden ein. Meine Idee war es zuerst den südlichen Kungsleden (von Sälen nach Storlien) zu laufen und anschließend den nördlichen Kungsleden (von Hemavan nach Abisko).

Was ist mit dem Zwischenstück, dem Abschnitt von Storlien nach Hemavan? Das wollte ich auch unbedingt zu Fuß bewältigen.

Dafür existiert aber im Moment kein markierter Wanderweg. Meine Recherchen im Internet haben ergeben, dass einige Wanderer für dieses Zwischenstück auf den Europäischen Fernwanderweg E1 ausweichen. Der verläuft zwischen Storlien und Hemavan hauptsächlich auf der norwegischen Seite, weitestgehend in der Nähe der Grenze zu Schweden. Mich hat das nicht so begeistert und ich habe mich gefragt, ob es nicht doch eine andere Möglichkeit gibt, dieses Zwischenstück auf der schwedischen Seite zu wandern.

Nach einer intensiven Recherche im Internet bin ich auf eine sehr interessante frei geplante Langstreckenwanderung in Schweden gestoßen. Das Gröna Bandet (Das grüne Band, ca. 1300-1400 km, je nach Streckenverlauf). Ähnlich, wie die NPL-Wandertour in Norwegen, gibt es auch hier nur die beiden Endpunkte Grövelsjön, der auf dem südlichen Kungsleden liegt, und Treriksröset, der auf dem Nordkalottleden liegt. Die Langstreckenwanderung kann in beide Richtungen begangen werden, sowohl im Sommer als auch im Winter. Einzige Randbedingung für die Bewältigung dieser Langstreckenwanderung sind die beiden Endpunkte und der Wunsch, dass man sich möglichst auf der schwedischen Seite der Grenze zu Norwegen aufhält.

Auf der Internetseite www.vitagronabandet.se gibt es eine Liste der Wanderer, die die Langstreckenwanderung schon gegangen sind bzw. die das in den nächsten Jahren geplant haben. Auch hier gibt es wieder einige deutsche Wanderer, die diese Langstreckenwanderung schon bewältigt haben.

Für mich sind frei geplante Langstreckenwanderungen die Königsdisziplin im Langstreckenwandern. Neben der Länge einer solchen Wanderung kommt erschwerend hinzu, dass sich jeder seinen Weg selbst suchen muss.

Ich bin der Meinung, dass jeder Langstreckenwanderer, der etwas auf sich hält, einmal solch eine frei geplante Langstreckenwanderung unter seine Füße nehmen sollte.

Bei meinen intensiven Recherchen im Internet bin auch auf die Internetseite des australischen Wanderers Cam „Swami“ Honan (www.thehikinglife.com) aufmerksam geworden. Er ist einer der meistgewanderten Menschen der Welt und hat bisher ca. 100000 km zu Fuß zurückgelegt. Im Jahr 2011 und 2012 hat er ein Wanderprojekt in Nordamerika realisiert, das bei ihm unter dem Namen „12 Long Walks“ geführt wird. Innerhalb von 18 Monaten hat er 12 Langstreckenwanderungen (23012 km, 545 Tage, Tagesdurchschnitt 42,3 km) absolviert. Darunter auch die drei berühmten amerikanischen Trails AT (73 Tage), CDT (74 Tage) und PCT (85 Tage) innerhalb von 12 Monaten.

Für mich ist dass eine unfassbare Leistung.

Als ich das gelesen habe, schoss ein Gedanke durch meinen Kopf…

Was wäre, wenn man auch in Deutschland eine Sammlung mehrerer  Langstreckenwanderungen hätte, die zusätzlich auch noch frei geplante Langstreckenwanderungen nach dem Motto von NPL (Norge pa langs) in Norwegen und GB (Gröna Bandet) in Schweden wären?

Was in Norwegen und Schweden funktioniert, warum soll das nicht auch in Deutschland gehen?

Wer sich zB auf der Internetseite www.waymarkedtrails.org die Wanderwege von Deutschland anzeigen lässt, wird feststellen, dass das wie ein „Spinnennetz“ aussieht. So zahlreich sind die Wanderwege.

Wo ist da noch Platz für weitere Wanderwege?

Der Gedanke ließ mich trotzdem nicht mehr los. Wochenlang habe ich darüber nachgedacht.

Wegen zwei familiären Terminen (Mitte Mai und Mitte Juli), die ich nicht verschieben konnte, musste ich mein Kungsleden-Projekt (Start Anfang Juni 2019) erstmal auf Eis legen. Der Zeitraum für die Realisierung erschien mir zu kurz.

Dann habe ich über ein Ersatzprojekt nachgedacht, das ich in ca. 45 Tagen (ab Mitte Mai oder ab Mitte September 2019) erledigen könnte. Da ist mir wieder meine Wanderung an der Ostsee eingefallen, wo ich schon einmal ca. 200 km mit meiner Frau unterwegs war.

Immer an der Ostseeküste entlang, von Bansin bis Flensburg. Dann entlang der dänischen Grenze rüber zur Nordseeküste und an der Nordseeküste entlang bis nach Emden.

Meine erste frei geplante Langstreckenwanderung in Deutschland nahm langsam in meinem Kopf Gestalt an. Sofort hatte ich noch weitere Ideen für frei geplante Langstreckenwanderungen innerhalb von Deutschland.

Namensgebung

Insgesamt hatten sich vorerst 5 frei geplante Langstreckenwanderungen in meinem Kopf „angesammelt“. Es musste etwas Ordnung her in meinem Kopf.

Als Mathematiker und freiberuflicher Softwareentwickler (ABAP in SAP) habe ich in den letzten 20 Jahren deutschlandweit in vielen großen Software-Projekten gearbeitet. In diesen Projekten ist eine gewisse Ordnung und Organisation für den Erfolg unabdingbar.

Für mein Wander-Projekt wollte ich das auch so halten. Also habe ich mir erstmal einen Namen für mein Wander-Projekt gesucht. Als Softwareentwickler habe ich in Englisch programmiert. Trotzdem habe ich eine gewisse Abneigung gegen Anglizismen in der deutschen Sprache. Aber viele englische Begriffe, wie zB Trekking, Trail und Tracks, haben sich in der deutschsprachigen Wanderwelt etabliert und sind dort nicht mehr wegzudenken.

Außerdem wollte ich keine Zahl in meinem Projektnamen haben, wie Cam „Swami“ Honan in seinem Wander-Projekt „12 Long Walks“. Dadurch wollte ich mir die Möglichkeit für spätere Erweiterungen offen halten.

Zusätzlich sollte der Bezug zu Deutschland auch im Namen des Wander-Projekts sofort sichtbar sein.

So habe ich mich mit etwas „Bauchgrummeln“ für den Namen

     German Long Walks

entschieden. Abgekürzt also:

     GLW

Trails

In alphabetischer Reihenfolge werde ich jetzt die 5 Trails aufzählen und kurz erläutern, die aktuell in meinem GLW-Wander-Projekt zu finden sind. Für alle Trails habe ich Start- und Endpunkte definiert, die mit der Bahn gut zu erreichen sind. Eine Ausnahme bei der Erreichbarkeit gibt es dennoch, aber später mehr dazu.

Das Bild im Anhang zeigt farblich hervorgehoben die Lage der 5 Trails. Bei der Beschreibung der Trails verweise ich gelegentlich auf diese Farben.

GBT - German Border Trail - Deutscher Grenzweg 

Östlicher Punkt:          Campingplatz Nandalee im Ort Sellin (Bansin) am Schmollensee
Westlicher Punkt:        Bahnhof in Emden

Länge Grobplanung:   ca. 2600 km
Länge Feinplanung:    noch offen

Farbe im Bild:              blau

Der östliche Punkt ist der Campingplatz Nandalee im Ort Sellin am Schmollensee. Das ist ein terrassenförmig angelegter wunderschöner Campingplatz mit Blick auf den Schmollensee. Eine kleine Gaststätte, mitten auf dem Campingplatz, bietet ein vorzügliches Essen an. Der Campingplatz liegt ca. 3,5 km landeinwärts und ist über den Bahnhof Bansin auf der Insel Usedom zu erreichen.

Der westliche Punkt ist der Bahnhof in Emden.

Bei diesem Trail versuche ich mich immer in der Nähe der Landesgrenzen zu unseren Nachbarländern zu bewegen. Ausgenommen von diesem Trail sind die Küsten der Nord- und Ostsee, sowie die Grenze zu Dänemark. Diese Bereiche gehören zu einem anderen Trail.

Immer an der Landesgrenze entlang? Das hört sich erstmal überhaupt nicht spektakulär an. Wer sich aber einmal die Landkarte von Deutschland, zusammen mit Teilen der Nachbarländer, anschaut, wird überrascht sein.

Wenn man zB vom östlichen Punkt (Campingplatz Nandalee) zum westlichen Punkt (Bahnhof Emden) wandert, trifft man auf atemberaubende Landschaften, die ich einfach mal so hintereinander aufzählen will:

-Flusslandschaft an Oder und Neiße
-Elbsandsteingebirge
-Erzgebirge
-Fichtelgebirge
-Oberpfälzer Wald
-Bayerischer Wald
-Alpenvorland
-Alpen
-Bodensee
-Rheinebene in BW
-Schwarzwald
-Pfälzer Wald
-Hunsrück
-Eifel
-Rheinebene in NRW
-Münsterland
-Emsland

Muss ich noch mehr aufführen? Da ist fast alles vertreten, was in der Kategorie der deutschen Mittelgebirgslandschaften Rang und Namen hat.

GCC - German Coast To Coast Trail - Deutscher Küstenweg

Östlicher Punkt:          Campingplatz Nandalee im Ort Sellin (Bansin) am Schmollensee
Westlicher Punkt:        Bahnhof in Emden

Länge Grobplanung:   ca. 1200 km (mit!!! der Insel Rügen)
Länge Feinplanung:    1183 km (ohne!!! die Insel Rügen)

Farbe im Bild:              rot

Der östliche Punkt ist der Campingplatz Nandalee im Ort Sellin am Schmollensee. Das ist ein terrassenförmig angelegter wunderschöner Campingplatz mit Blick auf den Schmollensee. Eine kleine Gaststätte, mitten auf dem Campingplatz, bietet ein vorzügliches Essen an. Der Campingplatz liegt ca. 3,5 km landeinwärts und ist über den Bahnhof Bansin auf der Insel Usedom zu erreichen.

Der westliche Punkt ist der Bahnhof in Emden.

Bei diesem Trail versuche ich mich immer in der Nähe der deutschen Küsten (Ost- und Nordsee) zu bewegen. Um zB von der Ostsee an die Nordsee zu kommen, versuche ich eine Route in der Nähe der dänischen Grenze zu finden.

GCT - German Cross Traverse - Quer durch Deutschland

Östlicher Punkt:           Bahnhof in Frankfurt/Oder
Westlicher Punkt:        Bahnhof in Bad Bentheim

Länge Grobplanung:    ca. 750 km
Länge Feinplanung:     noch offen

Farbe im Bild:              gelb

Der östliche Punkt ist der Bahnhof in Frankfurt/Oder.

Der westliche Punkt ist der Bahnhof in Bad Bentheim.

Bei diesem Trail habe ich mich etwas vom Europäischen Fernwanderweg E11 inspirieren lassen. Der E11 betritt in Frankfurt/Oder deutschen Boden und verlässt bei Bad Bentheim deutschen Boden. Beide Orte sind gut mit der Bahn zu erreichen.

Das Bild zeigt im Raum Berlin 2 Varianten dieses Trails. Die erste Variante (Nordvariante) verläuft mitten durch Berlin. Die zweite Variante (Südvariante) umgeht den Großraum Berlin. Mein Favorit für die Feinplanung im Großraum Berlin ist aktuell die Südvariante. Zusätzlich werde ich bei meiner Route noch meinen Heimatort Schochwitz (Salzatal), den Lutherweg bei Eisleben und den Harz einplanen.

GGB - German Green Band - Deutsches Grünes Band

Nördlicher Punkt:        Campingplatz Priwall bei Lübeck
Südlicher Punkt:          Drei-Länder-Eck (Sachsen, Thüringen, Bayern)

Länge Grobplanung:   ca. 900 km
Länge Feinplanung:    noch offen

Farbe im Bild:              grün

Der nördliche Punkt ist der Campingplatz Priwall (Naturfreundehaus Priwall) am Pötenitzer Wiek. Zu erreichen ist der Campingplatz entweder vom Bahnhof Travemünde (ca. 2,8 km Fußweg) oder vom Bahnhof Lübeck (ca. 21,7 km Fußweg).

Der südliche Punkt ist das Drei-Länder-Eck (Sachsen, Thüringen, Bayern oder ehemals DDR, BRD, CSSR). Dieser Punkt ist nicht so einfach mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Im 3 km entfernten Ort Nentschau befindet sich eine Bushaltestelle. Die nächste größere Stadt ist Hof. Bis dahin sind es ca. 17 km Fußweg.

Die ehemalige innerdeutsche Grenze zwischen der BRD und der DDR ist der Namensgeber für diesen Trail. Umgangssprachlich (Volksmund) wurde diese Grenze auch die „grüne Grenze“ genannt.

Außerdem wollte ich, so wie in Schweden, auch ein Grünes Band in meinem Wander-Projekt haben.

In über 40 Jahren (1949 - 1989) hat kaum ein Mensch diesen streng bewachten Grenzbereich betreten. Dadurch ist ein einzigartiges Biotop entstanden. Der Rennsteig im Thüringer Wald kreuzt mehrmals die ehemalige Grenze zwischen Thüringen und Bayern. Bei meiner letzten Wanderung über den Rennsteig habe ich genau bei einer dieser Kreuzungen während einer Rastpause zwei Radfahrer getroffen. Sie berichteten mir, dass in Thüringen noch große Teile des ehemaligen Grenzweges (Kolonnenweg) intakt sind und dass man dort sehr gut mit dem Fahrrad entlang fahren kann. Im Bereich des Brockens (Harz) gibt es diesen Grenzweg ebenfalls noch. Da bin ich schon zu Fuß unterwegs gewesen.

GLT - German Length Traverse - Deutschland der Länge nach

Nördlicher Punkt:        Bahnhof in Flensburg
Südlicher Punkt:         Bahnhof in Garmisch-Partenkirchen

Länge Grobplanung:   ca. 850 km
Länge Feinplanung:    noch offen

Farbe im Bild:              violett

Der nördliche Punkt ist der Bahnhof in Flensburg.

Der südliche Punkt ist der Bahnhof in Garmisch-Partenkirchen.

Wenn es eine Quer-Traverse in Deutschland gibt, dann soll es auch eine Längs-Traverse geben.

Außerdem wollte ich, so wie in Norwegen, auch eine Längs-Traverse für Deutschland in meinem Wander-Projekt haben.

Grob- und Feinplanung

In der Phase der Grobplanung habe ich mit Hilfe des Luftlinien-Routings (siehe Trails im Bild) den ungefähren Verlauf der einzelnen Trails festgelegt. Dadurch wollte ich auch ein Gefühl für die zu erwartende Länge der Trails erhalten.

In der Phase der Feinplanung suche ich nach Routen (Wege, Straßen usw) entlang der festgelegten Luftlinien-Routen. Ich rechne damit, dass sich die Länge der Trails gegenüber der Grobplanung um ca. 1/5 vergrößert. Das bedeutet, dass zB der GBT-Trail, wenn er "ausgelaufen" wird, d.h. "immer an der Grenze entlang", über 3000 km lang sein wird.

Den GCC-Trail habe ich als ersten Trail aus meinem Wander-Projekt schon feingeplant. Dabei habe ich die Insel Rügen ausgelassen. Die Gesamtlänge des Trails beträgt ohne die Insel Rügen genau 1183 km.

Im allgemeinen führe ich die Feinplanung von Wandertouren so durch, dass ich mir Tracks aus dem Internet besorge. Diese Tracks prüfe ich dann in meiner Routenplanungssoftware BaseCamp auf ihre Qualität. Wichtig sind für mich dabei die Anzahl der Trackpunkte. Besitzt ein Track zu wenig Trackpunkte, verläuft ein Track manchmal mitten durch die Landschaft und es ist nicht genau zu erkennen, wo der Wanderer entlang gelaufen ist. Trotzdem lasse ich mir den Track aus dem Internet in der Routenplanungssoftware anzeigen und plane dann meinen eigenen Track mit Hilfe des Internet-Tracks.

Bei meinem Wander-Projekt mache ich das anders. Ich lasse mir keine Tracks aus dem Internet anzeigen. Lediglich die Luftlinien-Routen verwende ich zur groben Orientierung.

Ich war ja schon einmal an der Ostseeküste unterwegs (ca. 200 km vom Campingplatz Nandalee bis zum Campingplatz Zingst). Von daher weiß ich, dass es da einen Europäischen Fernwanderweg E9 entlang der Küste gibt. Zusätzlich die Radwege Euroroute R1 und EuroVelo 10. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mich öfters auf diesen Wegen bewegen werde. Bei der Planung musste ich mich zwingen diese Tracks aus dem Internet nicht zu verwenden.

Ich bin gespannt welche Wege ich mir für den GCC-Trail ausgesucht habe und wie hoch der Anteil an Radwegen und Straßen ist.

Wer in Deutschland wandert, weiß, dass die nächste Ortschaft nicht weit entfernt ist. In Deutschland ist man also fast immer „zivilisationsnah“ unterwegs. Man kann das mögen oder auch nicht. Das ist Ansichtssache.

Ich freue mich jedenfalls auf die Realisierung meines Wander-Projekts.

Werde ich Tracks meiner realisierten Trails in meinem Blog veröffentlichen?

Da bin ich zwiegespalten. Ich habe mich immer gefreut, wenn ich für die Planung meiner eigenen Wandertouren Tracks im Internet gefunden habe. Wenn die Tracks aus dem Internet dann noch qualitätsmäßig gut waren, hat mich das besonders gefreut.

Für die NPL-Wandertour in Norwegen habe ich, trotz intensiver Recherche im Internet, keine Tracks gefunden.

Für die GB-Wandertour in Schweden war das schon anders. Einige Wanderer haben Bildschirmabzüge von Landkarten mit ihren Tracks veröffentlicht, so dass man erahnen konnte, wo sie entlang gelaufen sind. Andere haben Bildschirmabzüge von Landkarten mit Luftlinien-Routen auf ihren Webseiten angezeigt.

Aber nirgendwo waren saubere Tracks (GPX-Dateien) für eine der Wandertouren (NPL oder GB) zu finden.

Vorerst werde ich die Tracks meiner realisierten Trails ebenfalls nicht veröffentlichen. Das letzte Wort über dieses Thema ist aber noch nicht gesprochen.

Darüber muss ich noch abschließend nachdenken…

Randbedingungen

Randbedingungen für die Planung der Trails gibt es fast nicht.

Einzig die Endpunkte der einzelnen Trails habe ich vorgegeben. Entscheidend für die Vorgabe der Endpunkte war für mich die Erreichbarkeit mit der Bahn, wobei es auch hier leider eine Ausnahme gibt. Das ist das Drei-Länder-Eck zwischen Sachsen, Thüringen und Bayern, ein Endpunkt des GGB-Trails.

Den GBT-Trail habe ich noch nicht feingeplant. Für mich ist wichtig, dass ich mich immer „irgendwie“ in der Nähe der deutschen Grenze bewege. Dabei ist es mir egal, ob ich zB im Erzgebirge auf der deutschen oder tschechischen Seite unterwegs bin. Maßgebend ist für mich die Grenznähe.

Ähnlich verhält es sich zB in der Rhein-Ebene in Baden-Württemberg. Dort könnte ich auf der deutschen Seite durch den Schwarzwald gehen oder auf der französischen Seite durch die Vogesen. 

Ganz verrückt könnte es im Bereich der Alpen werden. Dort kann ich mich nahe an der Grenze zu Österreich bewegen, wenn das die Wege hergeben. Damit sind sicherlich einige Höhenmeter zu bewältigen. Ich könnte es aber auch etwas "softer" angehen lassen und durch das Alpenvorland wandern. Da ich ganz klar keine "Bergziege" bin, bevorzuge ich erstmal das Alpenvorland.

Ein km-Limit für die Grenznähe soll es aber nicht geben.

Teilnehmerliste

Über diesen Punkt habe ich sehr lange nachgedacht.

Warum eine Teilnehmerliste?

In meinem Blog werde ich über die Realisierung meines Wander-Projekts berichten. Dadurch ist das Wander-Projekt in gewisser Weise öffentlich zugänglich. Dann habe ich mir gedacht, dass evtl. auch andere Wanderer den einen oder anderen Trail planen und realisieren wollen.

Wenn Interesse besteht, wäre aus statistischen Gründen eine Teilnehmerliste, analog dem NPL in Norwegen und dem GB in Schweden, sinnvoll. So kann jeder sehen, wer die Trails gegangen ist bzw. wer das in der Zukunft plant.

Verwalten werde ich die Teilnehmerliste vorerst in meinem Blog unter dem neuen Menüpunkt Projekte.

Wer sich für das Wander-Projekt interessiert und sich für eine Realisierung eintragen lassen will, kann sich einfach per Mail (info@reinhard-kanther.de) bei mir melden und die wichtigsten Daten für einen Anfangseintrag (Jahr, vollständiger Name, Land, Trail-Kürzel, Saison, zu Fuß oder mit dem Rad, evtl. Startdatum) angeben. Alle anderen Angaben können später nachgeholt werden. Nach Beendigung des aktuellen Trails würde ich mich über eine Erfolgsmeldung freuen und das auch so in der Teilnehmerliste festhalten.

Als Startdatum für eine Aufnahme in die Teilnehmerliste würde ich das Datum Anfang Januar 2019 nehmen. Damit möchte ich verhindern, dass Trails aus der Vergangenheit in der Teilnehmerliste auftauchen.

Zukunft

Was stelle ich mir für die Zukunft meines Wander-Projekts vor?

Das werde ich in loser Folge einfach mal aufführen, ohne das die Reihenfolge eine Wertung darstellen soll.

  1. Ich werde ab Mitte Mai den GCC-Trail wandern und hoffentlich als ThruHike beenden.
  2. In einem Forum werde ich mein Wander-Projekt ebenfalls vorstellen. Das Forum und den Zeitpunkt habe ich mit diesem Beitrag festgelegt.
  3. Für meinen Blog, damit auch für die Projekte, will ich noch mehrere Fremdsprachen (Englisch, evtl. noch Spanisch und Französisch) anbieten.
  4. Anregungen und Kritik nehme ich gerne entgegen und werde ich auch beantworten, wenn ich nicht gerade selbst unterwegs bin.
  5. In den nächsten Monaten werde ich die Resonanz für mein Wander-Projekt prüfen.
  6. Sollte die Resonanz vielversprechend sein, prüfe ich die Erstellung einer eigenen Webseite für das Wanderprojekt (analog NPL in Norwegen und GB in Schweden).
  7. Vielleicht findet sich dann noch der eine oder andere Mitstreiter für die Datenpflege.

Realisierung

Den 1.Teil meines Wander-Projekts habe ich im Mai/Juni 2019 realisert. Vom 22.5. bis 28.06.2019 bin ich den GCC-Trail in 38 Tagen (2 Ruhetage) in einem ThruHike gelaufen. Die geplante Länge war 1183 km. Welche Strecke ich tatsächlich gelaufen bin, muss ich noch abschließend feststellen. In meinem Bericht zu dieser Wandertour, an dem ich gerade arbeite, werde ich die genaue Länge der zurückgelegten Strecke nachreichen.

 

GLW_Wanderprojekt.png

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vor 13 Stunden schrieb einar46:

Es gibt keine fest definierten Regeln und auch keine Stempel (Jakobswege), die man sich abholen kann. Es gibt keine feste und markierte Route und es gibt keinen Wanderführer. Wer sich an diese Langstreckenwanderung wagt, muss sich alle Informationen selbst besorgen. Informationen auf Deutsch sind nur sehr schwer zu finden. Im Internet, bei den Veteranen der NPL-Wandertour, kann man sich evtl. Informationen beschaffen, welchen Weg sie gegangen sind. Tracks habe ich keine gefunden. So muss sich jeder seine eigene NPL-Wandertour zusammenstellen.

Wenn ich's richtig verstehe, plane ich fast immer so... auch für kürzere Strecken. Ich lege fest, wo ich hin will, welche Orte ich passieren möchte, welche Teilstrecken einer vorhandenen Route vielleicht auch. Dann macht Komoot den Rest - und ich passe die berechnete Strecke noch händisch ein bisschen an. 

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Hallo Reinhard,

da hast du dir aber ordentlich Mühe gemacht bei deinen Planungen. 

Zur Wanderung am Grünen Band kann ich evtl. etwas beitragen. Ich bin den Weg vom Dreiländereck Tschechien, Bayern, Sachsen bis nach Sonneberg schon gegangen. Diesen Weg sollte man nicht unterschätzen. Der Kolonnen-Weg ist Segen und Fluch zugleich. Man muss seine Schrittweite beim Gegen den Löchern der Platten des Kolonnenwegs anpassen, sonst kommt man unweigerlich ins Stolpern. Die Ränder der Lochplatten sind sehr scharfkantig. Manchmal findet man den Weg gar nicht mehr, weil alles zugewuchert ist oder abgetragen, manchmal läuft man ewige Kilometer immer gerade aus in der prallen Sonne. Wasser war für mich auf bestimmten Abschnitten das Hauptproblem da ich keine Lust hatte aus sumpfigen Löchern oder Bächen gleich neben pestizidverseuchten Feldern mein Wasser zu holen. Im Thüringer Schiefergebirge gibt es steile Abschnitte mit ständigem Hoch und Runter. Wie die Grenzer da früher mit einem Trabbi Kübel hoch gekommen sind ist mir ein Rätsel. 

Das Grüne Band ist 1270 KM lang. Für die Vorbereitung auf die Tour hatte ich mit das Buch "Das Grüne Band - Wandern im wilden Deutschland" von Dr. Reiner Cornelius zugelegt. Der Weg führt durch viele Naturschutzgebiete. Da viele Dörfer in der Nähe der ehemaligen Staatsgrenze auf der Seite der DDR geschleift wurden, läuft man auch etwas entfernt zur Zivilisation. Ich war jedenfalls komplett alleine und bin keiner Menschen Seele auf dem Kolonnenweg begegnet. 

Etwas ist aber noch wichtig zu sagen: MINEN!!!! Es sind wohl noch ca. 30000 Minen die beim Abbau der Minenfelder an der Grenze nicht gefunden wurden. Diese sind wohl durch Starkregen und andere natürlich Ereignisse von ihrer ursprünglichen Position weggeschwemmt worden. Es stehen auch entsprechende Warnschilder in den betroffenen Gebieten. Mit diesem Wissen im Hinterkopf läuft man ganz anders durch den Wald oder über die Wiese ;)  Also immer schön aufm Weg bleiben. Dazu muss man wissen, dass die Minen zwischen Kolonnenweg und eigentlicher Staatsgrenze verlegt wurden. Also entweder links oder rechts von einem selbst, je nachdem in welche Richtung man den Weg begeht. 

Wer den Weg mit Fahrrad fahren möchte, braucht definitiv einen stabilen Drahtesel mit dicken Reifen, sonst bleibt man in den Lochplatten hängen. 

Viele Grüße vom Steffen aus dem Thüringer Wald. 

bearbeitet von sknie

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respekt für die planungen bisher.
kürzlich las ich hier schonmal sowas ähnliches. aber weit weniger gut vorbereitet.

ein paar punkte die mir so ins auge fallen...

- ich persönlich fände es besser, wenn sich die wegbezeichnungen und demnach auch abkürzungen an der deutschen sprache orientieren und das englische wort, wenn überhaupt, hinten angestellt wird.

- die kreuzwege (süd-nord/ost-west) sollten meiner bescheidenen meinung nach vom östlichsten zum westlichsten punkt und vom südlichsten zum nördlichsten führen. beim südlichsten punkt hätte man auch gleich schonmal einen schönen grenzstein als imposante wegmarke für start- oder auch zielpunkt :) und am nörddlichsten wartet auf sylt halt die nordsee als imposanter start-/zielpunkt auf.

- in dem zusammenhang wäre es doch auch kool, wenn die wege an geografisch interessanten orten entlang führen. so zb. der kreuzungspunkt der beide kreuzwege am geografischen mittelpunkt deutschlands stattfindet. oder so orte wie der tiefste punkt deutschlands mitgenommen werden. denn an diesen orten gibt es auch schon wegmarken in form von irgendwelchen steinen, wie zb in krebeck.

- finde der grenzweg sollte auch nicht nur von der ost zur nordsee gehen, sondern tatsächlich einmal komplett rum. also auch im norden die kompletten küsten entlang und die dänsich-deutsche grenze miteinbezogen werden.

irgendwo sah ich neulich jemanden, der die 16 bundesberge^^ (danke, joe) abgeklappert hatte. also die höchsten erhebungen des jeweiligen bundeslandes. vielleicht kann man das auch irgendwie mit einplanen... für einen zusätzlichen weg oder so...

nur mal so gedankenspiele meinerseits.

 

bearbeitet von ptrsns

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@martinfarrentWenn Du das so machst, finde ich das gut. Ich wollte nur den Unterschied zwischen Wandertouren auf markierten Wanderwegen (zB die Jakobswege in Spanien) und freigeplanten Wandertouren hervorheben. Generell habe ich nichts gegen Wandertouren auf markierten Wanderwegen. Ich war ja auch schon im Jahr 2018 auf dem Jakobsweg Via de la Plata in Spanien unterwegs. Auf solchen Wegen ist die Planung wesentlich einfacher. Und ich werde auch wieder auf markierten Wanderwegen unterwegs sein, speziell im Februar/März oder Oktober/November in Spanien. Freigeplante Langstreckenwanderungen, wie NPL in Norwegen oder GB in Schweden sind aber nochmal eine andere Kategorie und die Planung der einzelnen Tagesetappen ist wesentlich umfangreicher.

@sknieDas mit den Lochplatten (oder Rasenzellen) auf den Kolonnenwegen kenne ich. Das läuft sich furchtbar. Im Harz, im Brockengebiet, war ich schon auf solchen Wegen unterwegs. Wenn man Glück hat, kann man evtl. auf dem Mittelstreifen oder auf einem Seitenstreifen laufen, wenn das Gras bzw. Unkraut noch nicht zu hoch ist. Das mit den Minen habe ich auch im Hinterkopf. Da muss man sich sehr wohl überlegen, wo man sein "Geschäft" erledigt.

@ptrsns Das mit den Bezeichnungen werde ich anpassen. Deshalb habe ich auch die Formulierung "Bauchgrummeln" gewählt, weil mir das auch nicht so richtig gefallen hat. Die engl. Bezeichnung werde ich aber hinten anstellen. Auch über die äußersten Punkte der Längs- und Quertraverse werde ich nachdenken. Wenn man in Norwegen vom südlichsten zum nördlichsten Punkt läuft, dann sollte es auch in Deutschland so sein. Die Einbindung von geografisch interessanten Punkten auf einer Wandertour möchte ich aber jedem selbst überlassen. Genau das ist das Wesen von "freigeplanten Wandertouren", dass sich jeder seinen eigenen Weg sucht und so auswählt, wie es ihm gefällt. Die Trennung von Grenzweg und Küstenweg möchte ich auch beibehalten. Aber es ist jedem selbst überlassen, diese beiden Wege als DEN Grenzweg zu laufen.

@Moderatoren: Kann ich meinen Ausgangsbeitrag noch nachträglich modifizieren? Es wird einige Zeit in Anspruch nehmen die angedeuteten Änderungen einzupflegen.

 

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Sieht sehr interessant aus.

Wie lang ist die Wandertour? Ich schätze so 2000-2500 km? Hast Du einen deutschen Namensvorschlag? Dann setze ich die Wandertour auf die Warteliste.

 

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vielleicht einfach etwas ganz simples wie "bundesbergeweg"?

hab grad mal eben das video von dem kollegen rausgekramt, bei dem ich das gesehen hatte...
https://www.youtube.com/watch?v=2P08TxKpfwY


und der passende eintrag bei dem jungen aufm seinem blog
https://blockblogg.de/16-bundesberge/

bearbeitet von ptrsns

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vor 16 Stunden schrieb einar46:

Sieht sehr interessant aus.

Wie lang ist die Wandertour? Ich schätze so 2000-2500 km? Hast Du einen deutschen Namensvorschlag? Dann setze ich die Wandertour auf die Warteliste.

 

Google sagt ca. 2.700 km. Die oben gezeigte Route ist jedoch komplett von Google ermittelt, also quick and dirty. Eine genauere Planung für eine entsprechend schöne Wegeführung ist zeitaufwendig und wird die Gesamtdistanz sicherlich verändern.

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@Joe_McEntire find ich sehr lobenswert, dass du dich da mit einer kompletten Strecke befasst hast. Sehr sehr lobenswert. Wenn man jetzt noch innerhalb des Forums für die einzelnen Teilabschnitte ortskundige Forumsteilnehmer findet, die etwas zu diesen einzelnen Teilabschnitten beitragen können, dann kriegt man da bestimmt einen tollen Weg zusammen.

Als ortskundiger Einheimischer, könnte ich zum Wegverlauf zwischen den Punkten E und F beitragen.

Viele Grüße vom Steffen

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Ich musste bei der Vorstellung Deines Projektes direkt an Wolfang Büschers "Deutschland, eine Reise" denken, worin er seine 3-monatige Reise einmal um Deutschland herum beschreibt und das mich seinerzeit beim Lesen fasziniert hat. Es ist schon eine Weile her, dass ich es gelesen habe, aber der Beschreibung nach wandert er nicht nur, sondern reist auch per Bus, Anhalter und Schiff.

Ein wirklich tolles Projekt, das Du Dir da ausgedacht und in das Du ja auch schon einiges an Arbeit reingesteckt hast.  Vielen Dank dafür!

Prinzipiell hätte ich große Lust als Wanderer teilzuhaben, aber leider werde ich in absehbarer Zukunft kein entsprechendes Zeitfenster zur Verfügung haben. 

Ich hoffe sehr, dass Dein Projekt soviel Resonanz erfährt, dass Du es weiterführst, denn irgendwann finde ich bestimmt die Zeit, zumindest eine der Touren zu machen. Halte uns hier gerne auf dem Laufenden.

Zu guter Letzt: Pro deutsche Namen auch von meiner Seite.

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Das Projekt hat mittlerweile einen deutschen Namen (Deutsche Langstreckenwanderungen (DLW)). Ebenso die 5 Wandertouren und eine weitere Wandertour, die auf der Warteliste steht (Vorschlag von @ptrsns). Die erste Wandertour, den Deutschen Küstenweg (DKW, 1189 km), so wie ich ihn benannt habe, konnte ich im Mai/Juni 2019 als ThruHike in 38 Tagen beenden. Die anderen Wandertouren versuche ich bei passender Gelegenheit zu realisieren, weil ich auch noch in anderen Ländern wandern will. Die nächste Wandertour meines DLW-Wanderprojekts wird das Deutsche Grüne Band (DGB, 1168 km) sein, das bereits fertig geplant ist. Das Deutsche Grüne Band ist übrigens die ehemalige grüne Grenze in Deutschland. Nur den Zeitpunkt muss ich noch festlegen.

Von jeder Wandertour wird es einen Bericht geben. Der aktuelle Bericht über den Deutschen Küstenweg ist gerade in Arbeit. Den Bericht werde ich in meinem Blog und hier im Forum veröffentlichen.

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vor einer Stunde schrieb einar46:

Das Projekt hat mittlerweile einen deutschen Namen (Deutsche Langstreckenwanderungen (DLW)). Ebenso die 5 Wandertouren und eine weitere Wandertour, die auf der Warteliste steht (Vorschlag von @ptrsns). Die erste Wandertour, den Deutschen Küstenweg (DKW, 1189 km), so wie ich ihn benannt habe, konnte ich im Mai/Juni 2019 als ThruHike in 38 Tagen beenden. Die anderen Wandertouren versuche ich bei passender Gelegenheit zu realisieren, weil ich auch noch in anderen Ländern wandern will. Die nächste Wandertour meines DLW-Wanderprojekts wird das Deutsche Grüne Band (DGB, 1168 km) sein, das bereits fertig geplant ist. Das Deutsche Grüne Band ist übrigens die ehemalige grüne Grenze in Deutschland. Nur den Zeitpunkt muss ich noch festlegen.

Von jeder Wandertour wird es einen Bericht geben. Der aktuelle Bericht über den Deutschen Küstenweg ist gerade in Arbeit. Den Bericht werde ich in meinem Blog und hier im Forum veröffentlichen.

Hallo @einar46 falls du Interesse hast an einem Mitwanderer für ein Teilstück deines Weges. Ich würde dich auf dem Teilstück Blankenstein in Thüringen bis Herleshausen begleiten wenn es zeitlich passt.

Viele Grüße Steffen

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@sknieDas Angebot nehme ich sehr gerne an.

Aber ich werde das Grüne Band, so ist es erstmal geplant, in der Gegenrichtung durchlaufen, also von Nord nach Süd und damit von Herleshausen nach Blankenstein (,wenn mich mein geographisches Gedächtnis nicht in Stich gelassen hat).

Ich plane meine längeren Wandertouren immer sehr langfristig. Meine Grob-Planungen für die nächsten 12 Monate sehen aktuell so aus:

  • Oktober/November 2019: Wandertour liegt noch nicht fest
  • Februar/März 2020: Camino de Levante (Spanien) von Valencia bis Zamora, weiter bis Astorga, weiter bis Santiago, weiter bis Kap Finisterre (ca. 1300 km)
  • Mai/Juni 2020: Deutsches Grünes Band (1168 km nach der Feinplanung)

 

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Hallo Enar,

ich habe in den letzten Monaten genau die gleichen Gedanken im Kopf gehab - das deutsche Wegenetz bietet sich für freie Wanderungen an. Meine  Idee war eine Wanderung von SW nach NO, also von Basel nach Heringsdorf. Zeit und Recherchemöglichkeiten hatte ich noch nicht. Meine Idee war, sowohl Freunde/ Familie auf dem Weg zu besuchen, als auch historische Stätten einzubauen. 

Idee Streckenführung bisher: Schwarzwald- Karlsruhe- Pfälzer Wald - Bingen- Taunus- Eisenach-Harz- Magdeburg- Havelberg- Neustadt- Rheinsberg- Prenzlau- Anklam- Heringsdorf. Allerdings muss ich da noch etwas Hirnschmalz reinstecken.

Ich kann mir durchaus vorstellen, solch einen Weg über die nächsten Jahre zu erkunden. Einen genauen Verlauf möchte ich aber erst auf der Wanderung finden.

Grüße Martin

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@ptrsnsBis ich den "hölzernen Pyjama" :-D anziehen muss, will ich noch meiner Wanderleidenschaft nachgehen. Das hält mich körperlich fitt. Mein Blog und das Forum hier sorgen zusätzlich für geistige Frische.

Auf dem Kammweg im Erzgebirge habe ich im Mai 2018 einen 75-jährigen (fliegenden) Holländer getroffen, der jeden Tag ca. 40 km gelaufen ist. Nach einer Stunde gemeinsamen Laufens habe ich ihn ziehen lassen, weil das Tempo so hoch war. Wenn ich in dem Alter noch so fitt bin, dann wäre ich sehr zufrieden.

@MartinDein Wegevorschlag ist eine gute Idee für mein DLW-Wanderprojekt. Das wäre eine Diagonal-Traverse von Deutschland. Von Südwesten nach Nordosten oder umgekehrt. Das werde ich auf die Warteliste meines DLW-Wanderprojekts setzen. Als nordöstlichen Punkt würde ich dann den Campingplatz Nandalee in der Nähe von Bansin/Heringsdorf nehmen. Als südöstlichen Punkt schwebt mir die Stadt Lindau am Bodensee vor. Mein Heimatort würde da sehr gut in den Wegeverlauf passen.

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Moin,

ich würde für die Nord-Süd-Richtung einfach den E1 drüberlegen (und dann spontan darauf variieren, wenn mir die Route nicht passt), zumal Teile davon ja auch in deiner Planung genutzt werden: die Westvariante in SH, Lüneburger Heide (ca. Heidschnuckenweg), Westweg,...

Ich bin von meinem Wohnort in Nordfriesland schon eine selbstgeplante Route zum E1-West (und weiter Teile des E1) gelaufen, fehlen tut mir jetzt noch das kurze Stück von List / Sylt hierher - und der Abzweiger nach Norden durch DK, S und N zum Nordkapp.:-D

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  • Gleiche Inhalte

    • Von rentoo
      Ende Mai, Anfang Juni 2019 bin ich den Soonwaldsteig mit einem Freund gegangen. Die ca. 85 km sind wir in 5 Etappen, mit 4 Übernachtungen gegangen. Da es offizielle Übernachtungsplätze gibt, die erste Nacht sogar auf einer prächtigen Burgruine, gab es absolut keinen Grund für Stealth Camping, zumal ich den Trend, offizielle Trekkingplätze zur Verfügung zu stellen, absolut unterstütze.
      Ich bin sehr glücklich, den Hunsrück, dessen Landschaftsbild stets zwischen schroffer und liebreizender Schönheit wechselt, kenngelernt zu haben. Auf- und Abstiege können teilweise ganz schön heftig sein, aber wie so oft, wird jede Anstrengung mit bezaubernder Landschaft und Aussichten belohnt.
      Viel Spaß beim Lesen dieses Reiseberichts.
      Lieber Gruß
      Rentoo
       Anreise
      Nach der Anreise mit dem Auto, das in Bingen am Rhein geparkt wurde, ging es mit der Bahn nach Kirn, wo der Startpunkt liegt. Die Zugfahrt dauert eine gute Stunde. Da es mittlerweile bereits gegen Nachmittag ging, sind wir nicht sofort auf den Trail gegangen, sondern haben in Kirn auf einem Campingplatz übernachtet, der ca. 3 km vom Beginn der ersten Etappe entfernt liegt.
       
      1. Etappe
      Frisch gestärkt und bestens gelaunt konnten wir uns auf die erste Etappe stürzen. Da alle Übernachtungsplätze vorab gebucht und bestätigt waren, hatten wir keinen zeitlichen Spielraum und mussten uns an die vorgegebenen Etappen halten. Dies war aber selbstverständlich kein Problem, da die Tagesetappen bei der 5-Tages-Variante so zwischen 15 und 20 km liegen.  Leider hat man bei der ersten Etappe noch nicht so richtig das Gefühl in der Natur zu sein, da man immer wieder Zivilisationsgeräusche, meist Motorräder und Autos wahrnimmt. Dennoch gibt es selbstverständlich sehr schöne Ecken.
       
       
      Das Tages-Highlight für mich war allerdings die Übernachtung auf der Schmidtburg. Dort hat übrigens auch der Schinderhannes gelebt. Den Übernachtungsplatz muss man gesondert von den Trekkingplätzen buchen. Der Burgvogt, ein netter älterer Herr verlangt 2,50 Euro pro Person. Mehrere Toiletten und Wasserstellen sind auf der Burg verteilt. Übrigens habe ich so einige nette Menschen dort kennengelernt.
        
      2. Etappe
      Der 2. Tag auf dem Steig hat mich dann wieder richtig versöhnt. Endlich hatte ich das Gefühl so mitten in der Natur und ganz weit weg von der Zivilisation zu sein. Interessant ist, dass man auf dieser Etappe längere Strecken über Wege läuft, auf denen unzählige Steinbrocken liegen. Auch einige Geröllfelder sind zu überqueren. Der Tag hat echt Spaß gemacht. Ich weiß nicht, welche Hormone da bei mir ausgeschüttet wurden, aber ich hätte vor Begeisterung platzen können, so großartig war der Weg.

       
      Am Trekkingplatz angekommen, wurde aufgebaut und dann haben wir den Abend gemütlich am Lagerfeuer ausklingen lassen.
       

       
      3. Etappe
      Am 3. Tag wechselte die Landschaft von ihrer schroffen Schönheit in eine doch eher sanfte und liebreizende Seite. Ich habe mich mit dem Filmen und Fotografieren kaum bremsen können.
        
      Hier stelle ich einen typischen Trekkingplatz vor. Gut versteckt findet man ihn nur durch Zufall, oder wenn man ihn gebucht und gezahlt hat, denn dann erhält man die Koordinaten.
       
       
      Selbst Trail Magic gab es. Auf beiden Plätzen hatten die Verantwortlichen Wasserflaschen bereitgestellt, die man für einen Euro pro Flasche kaufen konnte. Da Wasser wirklich Mangelware ist, haben wir uns doch sehr darüber gefreut.
       
       
      4. Etappe
      Der 4. Tag der Etappe war ziemlich darauf ausgelegt, Strecke zu machen. Selbstverständlich sind wir auch an diesem Tag durch eine atemberaubende Landschaft gegangen, doch leider waren große Teile davon mit Windrädern „verschandelt“. Nicht dass hier der Eindruck entsteht, dass ich nicht auf alternative Energiegewinnung stehe, aber Windräder zeigen einem eindeutig, dass die Zivilisation nicht weit entfernt ist.

       
      Die letzte Übernachtung fand nicht auf einem Trekkingplatz statt, sondern an der Lauschhütte, einem bewirtschafteten Wald-Ausflugslokal mit Klettergarten, Bogenschießen und einem Zeltplatz.
        
      5. Etappe
      Die nun letzte Etappe führte uns wieder nach Bingen am Rhein. Zuerst dachte ich, dass hier die Landschaft in den Hintergrund tritt und stattdessen Strecke machen angesagt ist, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Denn noch bevor man den Rhein zum ersten Mal sieht erinnert der Soonwaldsteig noch einmal ganz deutlich daran, dass es sich lohnt, ihn zu laufen.

       
       
      Da ausgerechnet an diesem Tag Vatertag war, waren selbstverständlich viele Menschen unterwegs. So einige Einladungen auf ein Bier konnte ich nicht ablehnen, was dazu führte, dass ich die letzten Kilometer bis zum Bahnhof ziemlich getorkelt bin. Das war eine sehr interessante Erfahrung für mich. 
       
       
       
       
      Fazit
      Ich bin richtig glücklich, den Soonwaldsteig gegangen zu sein. Der Mangel an natürlichen Wasserstellen wird durch das Netz offener Wasserhähne ausgeglichen. Wer plant, den Steig zu gehen sollte sich unbedingt auch die GPX-Datei mit den angebotenen Wasserstellen herunterladen. Ich empfehle dafür zu sorgen, dass man mindestens immer 3 liter Wasser dabei hat.
      Alle Infos zum Steig findet man unter www.soonwaldsteig.de.
       
      LG
      rentoo
    • Von Xdust132
      Servus zusammen,
      ich würde gerne im Juni für 3-4 Tage eine Hüttentour in den Dolomiten starten. Da ich noch nie dort war und die Informationen
      im Netz vielfältig sind wollte ich mich hier mal umhören. Wer kann eine Route empfehlen, Schwierigkeitsgrad -mittel-, Alpine
      Klettererfahrung habe ich keine, lediglich mittlere Aufstiege an einem Seil entlang. Die länge der einzelnen Etappen darf anspruchs-
      voll sein, sollte aber kein extremmaß annehmen.
      Gibt es Routen die Ihr empfehlen könnt, würde mich freuen von euch zu hören.
      LG Timo 
    • Von micha90
      Ein leichtes Hallo!
      Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür - Zeit sich warme Gedanken zu machen und Bastelprojekte zu planen.
      Was mir im Moment vorschwebt ist ein Quilt für zwei Personen, womit ich aber noch absolut Null Erfahrungswerte habe, besonders was die Maße angeht.
      Bisherige Gedanken:
      Als Füllung würde ich gerne Apex verwenden, da es einfach zu verarbeiten, extrem angenehm in der Handhabung und ethisch vertretbarer als Daune ist das Teil soll für Touren im Sommer in den Alpen genutzt werden können, ansonsten auch mal Frühjahr/ Herbst in gemäßigteren Gegenden, Komforttemperatur sollte ca 0°C sein Innen- und Außenstoff wird wohl wieder Membrane 0.66 von RBTR, da es sich bei meinem AT Quilt bereits wunderbar bewährt hat.  
      Fragen:
      Welche Apex Dicke würdet ihr anraten? Ich tendiere zu 167g/m², wobei ich mit meinem 133er schon bis ca 4°C klarkomme dazu: wie viel "Wärme-Bonus" kann man erwarten, wenn der Quilt zu zweit genutzt wird? Reicht evtl 133er Apex für ein Pärchen doch bis 0°C? Welche Breite ist sinnvoll? EE und ZPacks haben beide 220cm Breite, was mir aber ehrlich gesagt sehr viel erscheint -> beide Nutzer sind recht schmal gebaut und schlafen bequem zusammen unter einer 130cm breiten Bettdecke -> reichen 180cm Breite nicht aus? haltet ihr es für Sinnvoll den Quilt teilbar zu machen (für einfacheren Transport/ aufteilen des Gewichts und vA Volumens) falls ja, wie stelle ich das am besten an ohne, dass es an der Schnittstelle rein zieht? Teilbare RVs finde ich nur bis 150cm..  
      Ich würde mich freuen, wenn Leute mit entsprechender Erfahrung ein paar der Fragen beantworten können ( @ys76 ?) Pärchen Trekking ist für mich bisher Neuland und ich kann hierbei viele Faktoren nicht so recht einschätzen.
       
      schöne Grüße
      Micha
    • Von Blitzer
      Hallo Leute,
      ich habe leider kein passendes Thema mit der SuFu gefunden, deswegen starte ich mal diesen Thread. Ich bin noch recht frisch im Thema Trekking, zumindest was das Fernreisen angeht. Bis jetzt bin ich nur mit Auto/Bus/Bahn gereist. Geflogen selber nur anderweitig ein-, zweimal. Ich möchte nächstes Jahr nach Kanada und habe z.B. große Sorge, dass das Gepäck verloren geht. Was natürlich beim Trekking der Supergau wäre. Über die gängigen Tipps, wie man was verpackt etc., was man für Ansprüche und Möglichkeiten im Fall der Fälle hätte, bin ich schon hinaus. Ich wollte hier nur gern von Euren Erfahrungen hören, ist Euch schon einmal Gepäck beim Fliegen verloren gegangen?
      Ein anderes Thema wäre, was mir besonders bei UL interessiert, nur mit Handgepäck zu reisen. Oft gelesen habe ich schon, dass neben Brennstoff (sowieso) auch keine nackten Gaskocher, Zeltheringe und Trekkingstöcker mit ins Handgepäck dürfen. Wie ist es mit den flexiblen dünnen UL-Zeltstangen, die man zusammensteckt?? Sonst noch irgendetwas?
      Wenn ich mit Handgepäck reisen wollen würde, welchen ca. 70l Rucksack kann man auf Handgepackgröße komprimieren? Dieser dürfte kein Gestell haben, oder eines welches man entfernen und auseinanderbauen kann, wenn es sowas überhaupt gibt?? Gelesen habe ich das zumindest bei dem Sea To Summit Hydraulic Dry Pack. Jemand Erfahrung mit dem Model? Das Gewicht des Rucksacks wäre mir nur sekundär, wenn er die genannten Bedingungen erfüllt. Wenn er dazu noch wasserdicht ist, umso besser. Nebst Ausrüstung würde ich das dann in eine Handgepäckgroße Tasche, Koffer stopfen, welchen ich dann im Hotel lasse. Ich buche meist den ersten und letzten Tag mit Unterkunft, da darf man dann eigentlich immer Ausrüstung bunkern, die man nicht braucht. Den Rest würde ich dann vor Ort kaufen. In Kanada gibt es ja Outdoor Shops fast so oft wie Supermärkte.
      Vielen Dank für Eure Mühen im Voraus .
      LG,
      Bliter
    • Von manaslu17
      Liebe Trekking Freunde,
      Mich hat nach meiner Manaslu Umrundung letzten Jahres das Trekkingfieber gepackt. Nun gehts im Sommer für 2 Wochen ins Hochland nach Island und ich bin hierfür auf der Suche
      nach der richtigen Ausrüstung. (Im Oktober wieder Nepal, diesmal Annapurna)
      Hat jemand Erfahrungen mit dem Trek Escape 2 (250 Euro) gemacht (http://www.outdoorshop123.com/trekkingzelt-ultraleicht-204.html) und kann mir davon berichten  bzw. es empfehlen ?
      Oder andere Vorschläge für ein windsicheres, stabiles, leichtes und leistbares Zelt ?  
      Als Gaskocher habe ich mir den Windmaster Stove niedergeschrieben. Scheint zwar etwas teurer zu sein,  dürfte aber sein Geld wert. sein.  Liege ich richtig dass für 12 Tage Trekken 2 250 Kartuschen empfehlenswert sind (bei  Annahme morgens Kaffee + 1 mal Suppe bzw. Nudeln kochen ?).
      Apropos Geschirr, ich möchte mir einen Becher + einen Topf + Besteck mitnehmen. Habt ihr da Tipps für mich ? 
      Schlafsack habe ich mir schon letztes Jahr für nepal den cummulus teneqa besorgt, sehr zufrieden damit. 
      Auch den Rucksack verwende ich wieder von Mountaintop  https://www.amazon.de/gp/product/B01NCKX238. Hatte keine Probleme bei durchschnittlich 6-7 Stunden gehen am Tag für 17 Tage. 
      Gps Gerät bis max 250 Euro. Könnt ihr mir da auch eins empfehlen ? 
      Wie macht ihr das mit dem Kaffee ? Löslichen Kaffee kaufen ? Und mit der Ernähung ? Primär Trockenfutter ? Gibts da Empfehlungen für mich ? 
      Vom Gewand her bin ich mittlerweile gut mit Merino ausgestattet (Unterwäsche, langes Leiberl, kurzes Leiberl, Socken). Kann man echt wochenlang tragen ohne zu stinken. Die beste Investition bis dato wie ich finde.  Bei den Jacken bin ich mir noch nicht sicher ob ich eine Fleeze und Daunenjacke mitnehmen soll oder eine davon zuhause lasse.  Mal sehen..
      Würde mich sehr über eure Tipps und Anregungen freuen,
      Schöne Feiertage noch und vielen Dank
      lg!
      manaslu. 
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