Jump to content
Ultraleicht Trekking
ThomasK

Was motiviert euch ultraleicht unterwegs zu sein?

Empfohlene Beiträge

Am 30.1.2020 um 06:04 schrieb Nimrod:

2. Bei einer Ausbildung lernten wir im "Bereich Multiuse" eine nette Rechnung:

Ich kann da noch eine andere Rechnung aufmachen:

  • Meine ersten Wanderschuhe waren die Hanwag Alaska Wide GTX, da wog ein Schuh ca. 1 kg
  • Bei einer Strecke von 40 km, die ich manchmal auch laufe, und einer Schrittweite von 80 cm, sind das 50000 Schritte
  • Also musste ich an einem solchen Tag mit den Hanwag-Schuhen 50000 kg anheben
  • Das sind 50 Tonnen
  • Bildlich dargestellt ist das ein Traktor mit 5 voll beladenen 10-Tonnen-Anhängern
  • Bei meinen aktuellen ALTRA-Schuhen wiegt ein Schuh ca. 290 g
  • Das macht 14500 kg = 14,5 Tonnen
  • Das ist nur!!! noch ein Traktor mit einem vollen 10-Tonnen-Anhänger und einem halbvollen 10-Tonnen-Anhänger
  • Das ist schon ein gewaltiger Unterschied

Genau dieser "kleine" Unterschied motiviert mich bei der Suche nach dem einen oder anderen Gramm, das ich einsparen könnte...

 

bearbeitet von einar46

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hmmm. Ich halte solche Rechnungen wie die beiden zum Thema, wieviel Last bewegt man, für wenig hilfreich.

Zum einen ist der Körper eine Maschine, die auch mal gefordert sein will, zum anderen kann ich mit den Fakten - man bewege so und soviel Tonnen - auf den Lebensalltag übertragen nicht viel anfangen. Klar klingen die Zahlen beeindrucken, aber je nachdem wie man sich bewegt kann man rechnerisch sicherlich beeindruckende Lasten ermitteln - aber was fange ich mit der Info an - manche Bewegungen kann ich ja nicht vermeiden.

Zu UL gehört auch Körperwahrnehmung, den Rest macht man dann richtig.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nabend,

ich war jahrelang zu schwer unterwegs, weil ich dachte, dass muss so sein. Das Wandern machte trotzdem Spaß (sonst hätte ich dieses Hobby schon längst aufgegeben), aber es war halt anstrengend. Ich wollte für jede Eventualität gewappnet sein und nahm einfach zuviel mit. Punkt.
Ich hab dann, aus reinem Eigennutz, begonnen Gewicht zu reduzieren. Einfach nur um es mir angenehmer zu machen. Ich fing an, alles was ich hatte, zu wiegen und zu vergleichen. Und dann sagte mir mein gesunder Menschenverstand, warum schleppe ich z.B. einen Rucksack, der fast 3 kg wiegt? :shock::-D  (der in manchen Fällen seine Berechtigung hat, aber in 99% der Fälle halt nicht) 
So wurde ich immer leichter, ohne etwas von der UL-Welt zu ahnen. Und jetzt bin ich hier, hole mir neue Infos, versuche Fragen zu stellen und mir das Beste herauszupicken. Das motiviert mich noch mehr. Bin zwar von UL noch a bisserl entfernt, aber L bin ich doch schon gut unterwegs.
Was ich am UL-Gedanken mag ist die Reduzierung auf das Nötigste, ohne sich zu gefährden.  

Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald

Muli

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 4.7.2019 um 19:37 schrieb MarcG:

Weniger Schleppen ist weniger anstrengend. Das ist wirklich auch schon fast alles. 

Genauso sehe ich das auch.

Meine erste Trekkingtour, Kungsleden Mitte der 90er, hab ich mit 27kg begonnen, mehr als die Hälfte meines Eigengewichtes. Und die Tour hat mir Spaß gemacht! Bis auf aufgescheuerte Hüften hatte ich keine Probleme. Dennoch habe ich aus dieser Tour viel gelernt, was ich brauche und was nicht. Die folgenden Touren starteten mit ~18kg + Essen, meist für autarke 14-18 Tage, insgesamt also "nur" noch ~23-25kg. Schon besser. Die "leeren" 18kg am Ende waren wie fliegen. Weglassen ging nicht mehr viel. Leichter ging also nur durch Neukauf. Der Rucksack alleine wog schon 3,5 kg, das Zelt auch noch einmal. Der warme Kufa-Schlafsack ebenfalls. Der Trangia-Kocher ... Tief in die Tasche gegriffen habe ich dann erst vor bald 3 Jahren, als ich meine erste richtig lange Tour plante: 800km durch die Pyrenäen, HRP. Nicht unschuldig war das Internet mit all den Tourenbeschreibungen und den neuen Equipment-Möglichkeiten. So bin ich quasi mit einem Schlag auf ~7,5kg gekommen (+1,5kg Kamera, muss), dazu weiterhin Essen für 10-14 Tage. Max. 15kg zu Beginn. Schon ein großer Unterschied! Wenn auch kein UL in manchem Sinne. Ich möchte meine Touren jedoch genießen und nicht nur überleben.

Ich kann aber nicht sagen, dass ich jetzt "näher an der Natur" bin, mir das Wandern mehr Spaß macht oder so. Es ist einfach bequemer geworden. Ich wäre aber auch mit über 20kg weiterhin mit viel Freude gewandert. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.








×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Ihrem Gerät platziert, um die Bedinung dieser Website zu verbessern. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind. Lies bitte auch unsere Datenschutzerklärung, sowie unsere Nutzungsbedingungen und die Netiquette.