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Ultraleicht Trekking

Bikepacking - eure Räder


Mit welchen Rädern betreibt Ihr Bikepacking?  

89 Benutzer abgestimmt

  1. 1. Mit welchen Rädern betreibt Ihr Bikepacking



Empfohlene Beiträge

vor 44 Minuten schrieb Zippi:

Ich will für Overnigther und schnelle Touren auf die Seitentaschen verzichten und überlege schon eine Weile das mal genau so wie du zu probieren. Meine Befürchtung wäre, dass der Packsack dann ein bisschen an eine Seite driftet und über die Kante des Racks rutscht. 

Wie befestigst du denn hinten den Packsack auf dem Rack? Einfach nur durch massig Zug, oder hast du noch eine Platte darunter, um die Auflagegröße zu vergrößern? 

Ich habe einen Tubus Fly Classic Gepäckträger. Der ist von der Auflage her winzig. Den Packsack ziehe ich mit zwei Spannbändern richtig fest. Darüber hab ich immer noch ein Gummispannband, damit man mal schnell was unter klemmen kann, ohne immer an der Packsack zu müssen. Oder halt für‘s Tarpgestänge. 
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vor 3 Stunden schrieb sir.henri:

Mein Setup für einen Teil der Transost Bikepacking Challenge und meiner Wintertour von Deutschland nach Sp20201205_104753.thumb.jpg.4876215e2b90f75fed8ab9fe98fd6be0.jpganien. Genug Platz für Zelt, Essen, 2 Quilts für Minustemperaturen und 6 Liter Wasser.

Nach Spanien? Welche Route schwebt dir da vor? Wieviel Zeit nimmst du dir dafür?

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  • 2 Wochen später...
  • 2 Monate später...

Ich habe alle bisherigen Touren mit einem modifizierten Vintage-Renner „Strada“ von Eddy Merckx Cycles für Karel Mintjens bestritten, den mein Vater vor über drei Dekaden vom Herrn Mintjens persönlich überreicht bekam und damit einen besonderen persönlichen Wert für mich hat. Dank neuer Gruppe, verlegten Schalthebeln und für mich passender Geometrie erfüllt es alle meine Ansprüche an ein Rad zum Strecke prügeln - auch wenn mit einem modernen Rad sicherlich regelmäßig noch ein paar km mehr drin wären. In's Gelände gehe ich damit naturgemäß eher weniger, wobei es durchaus schon die ein oder andere holprige off-road-Piste bezwungen hat. Der Stahlrahmen widerspricht dabei natürlich etwas dem Ultraleicht-Gedanken; das versuche ich dann mit meiner sonstigen Ausrüstung wieder wett zu machen. Wobei das Rad mit knapp 11kg auch kein Schwergewicht ist.

Fun Fact: Das leichteste jemals in einem offiziellen UCI-Rennen eingesetzte Rennrad wurde ebenfalls von Eddy Merckx gefahren und brachte 5.75kg auf die Waage. Damit hat er 1972 den 28 Jahre ungeschlagenen Stundenweltrekord von 49,43km aufgestellt. Quelle

 

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Bearbeitet von kiepenkerl
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  • 4 Monate später...

Es war mal fällig... ich habe mein Marktwissen (endlich) aktualisiert. 

Vorweg: Ich muss mich ja immer noch dran gewöhnen, dass heute die Mehrheit unter 'Bikepacking' eine Tour mit Gravel- oder gar Rennrad versteht. Ich werde mich dieser Mehrheit auch weiterhin nicht anschließen. ;-) 

Allerdings stelle ich fest, dass es ideale Bikepacking-MTBs von der Stange kaum noch gibt... will unter anderem sagen: Man braucht eigentlich mehr Gänge als heute üblich (superschnelle für Asphaltpassagen und auch superleichte für steile Anstiege am sechsten Tag der Tour - und am besten auch superviel dazwischen, um auch müde stets die bequemste Kadenz treten zu können). Das gibt es heute eigentlich nur per Umbau, etwa auf 3x11 oder 2x12. Als 3x10 noch Standard war, trat dieses Problem kaum auf. Doch heute kostet eine entsprechende Modifikation mindestens € 150 (wenn man selber schraubt; in der Werkstatt womöglich das Doppelte). 

Dass andererseits bei Fullys wieder mehr Fokus auf Federwege bis 130mm liegt, ist natürlich ein Marketing-Dingsbums - bringt indes für Bikepacker eine recht gute Auswahl.  Statt etwa ein Marathon-Vehikel teuer und dennoch nicht vollendet stimmig auf 'robust' zu trimmen, kann man auch gleich ein 'Down Country' oder ein gemäßigtes Trail-Bike kaufen (wenngleich ich noch immer meine, dass ein 29er Hardtail die ideale Wahl für richtig lange Touren darstellt... denn je länger die Reise, desto weniger lässt sie sich planerisch so einrichten, dass man ausschließlich auf weltberühmten Trails ins Tal saust. Und wenn doch? Fahrtechnik üben. :-) ).

Was ich gut am aktuellen Angebot finde: Es wird viel stärker als früher auf bewährte Standardteile wie XT-Bremsen gesetzt, die einerseits zuverlässig sind und andererseits auch leichter zu warten und reparieren (auch aufgrund der Verfügbarkeit von Ersatzteilen unterwegs). Systemlaufräder sehe ich an Fertigbikes zum Glück immer weniger. Andererseits sind aber ein paar uber-zuverlässige Teile - wie die mechanische Variostütze von Gravity Dropper - in Europa kaum noch zu bekommen.

Mein (individuelles) Fazit: Wer sein ideales Bikepacking-MTB zurecht geschraubt hat, sollte es - so die Mittel für ein weiteres Bike reichen - zwecks Langlebigkeit schonen und für Tagestouren vielleicht sogar im Keller lassen. 

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vor 12 Minuten schrieb Jan:

Das Cutthroat ist doch ein MTB - ein dropbar MTB :wub::)!

 

Von mir aus... ;-) 

Aber klassischerweise wollen MTB-Fahrer keine Rennlenker. Somit ist das Ding ein Nischenprodukt... bestimmt mit Daseinsberechtigung, aber für mich eher Expeditionsrad als MTB. Wahrscheinlich kann man es auf echten Trails ein bisschen quälen (besonders, wenn man eine 100mm-Federgabel einbaut) und heile nach unten kommen. Aber die Betonung liegt eher auf Beladungs- als auf Trailfähigkeit. 

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  • 1 Monat später...

Ich fahre Straße diesmal… also zu 90%. Ich besuche meinen Vater im Urlaub und habe deswegen ein Time cap. Ich versuche die 900 km in vier Tagen zu fahren. Notfalls habe ich sechs Tage weil ich mit ihm wieder zurück fahre.

Normalerweise habe ich 40mm drauf. Macht jetzt gewichtstechnisch aber keinen großen Unterschied. 

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Das ist Mal eine Ansage, 900km in 4 Tagen und zudem noch über die Alpen, Respekt!!

Magst du uns noch was zu deinem Schlafsetup sagen?

Magst du keine Aerobar befestigen? Hilft mir sehr bei langen Strecken um meine Schultern und Arme zu entlasten.

Ich wünsche dir gutes Wetter und viel Spaß!

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