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Ultraleicht Trekking

Packraft - Zusaetzliche Ausruestung - z.B. Sicherheit, Rucksaecke, Pumpen, Bodenversteifungen


Empfohlene Beiträge

khyal hat diesen Beitrag moderiert:

Um in den chaotischen Packrafting-Bereich bzw Threads etwas Ordnung zu bringen, habe ich auf Wunsch von Usern neue Threads angelegt, in denen kuenftig hoffentlich etwas mehr on-topic der Austausch ueber Packrafting-Themen statt finden kann :
1.XUL-Packrafts und ihre Paddel - Boote bis 1,2 kg kg, Paddel bis ½ kg
(z.B. KLD, Anfibio Nano)
2.Packraft - Boote > 1,2 kg
3.Bekleidung
4.Paddel - Ab ½ kg
5.MYOG, Reparatur & Gepaeckbefestigung
6.Zusaetzliche Ausruestung - z.B. Sicherheit, Rucksaecke, Pumpen, Bodenversteifungen
7.Offene Packraft-Touren
8.Packraft-Treffen

Ich bitte alle darum, darauf zu achten, ihre Beitraege in die passenden Threads zu schreiben und nach Moeglichkeit diese Threads auszuwaehlen.
Ihr koennt ab sofort diese Threads fuer Diskussionen nutzen.


Ich werde in den naechster Zeit noch die wesentlichsten Beitraege aus den alten Chaosthreads ueber die Zitatfunktion in den leeren Beitrag unterhalb von Diesem einfuegen, so werden die alten Chaosthreads zugunsten der Lesbarkeit nicht zerfleddert.

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  • 3 Wochen später...
  • 2 Wochen später...

Fußstütze und Gewicht für den Bug

Ich bin gestern von einer 3 tägigen Tour zurück und da mir das Nomad etwas zu viel Fußraum hat, ich mit meinen 1,81m mich also nicht im Boot mit den Füßen abstützen kann, hatte ich mir eine Fußstütze besorgt, wie es sie übrigens auch im Packrafting Store gibt. Funktioniert zwar, aber man hat ein Teil mehr zum Aufblasen und kein zusätzliches Gewicht im Bug (was das Boot merklich schneller macht und die Fahreigenschaften verbessert). 

Ich habe daher meinen 4l Ortlieb Wassersack genommen, Trinkwasser muss ich ja eh mitnehmen und der Sack hat die perfekte Größe, er passt bestens in den Bug des Nomads. Das Gewicht kommt den Fahreigenschaften sehr zugute, deutlich besser, als wenn ich den Sack oben aufs Deck packe. Und wenn ich Wasser entnehme, dann fülle ich den Sack mit Luft nach, so dass das Volumen konstant bleibt.  

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Im offenen Boot (also nicht im von dir, @Stoker, erwähnten) lässt sich auch der Rucksack anders befestigen, sodass er tiefer und wenigstens zum Teil im Fußraum liegt. So kann man bspw. ein Sigma bei Bedarf innen 'kürzen'. Ich suche aber noch nach einer befriedigenden Möglichkeit, diese Option möglichst 'on the fly' zu nutzen... um den Raum für ausgestreckte Beine bei entsprechenden Passagen schnell wieder herzustellen.

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  • 8 Monate später...

Mein Hiko kann jetzt alle Ruder der Familie aufnehmen. Dank einer PVC Spende aus dem Forum und den Kleberresten vom Anbau einer Finne. Die 2 Netze: https://outdoorfritzen.de/Decksnetz-elastisch-Breite-17-cm 

Es folgen noch Ösen zur Befestigung zweier Packrafts... 

DSC_1396.JPG

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  • 6 Monate später...

Ich habe den STS 65L in grün, er ist sehr robust (steif!) - das Tragesystem ist ok, d.h. es lassen sich auch schwerere packrafts (+Zeug) gut transportieren. Nachteil: die Öffnung des packs ist schmal (d.h. wenn man sein packraft innen transportieren möchte, was ich meist mache) dann muss man nach dem Paddeln wieder sehr sauber zusammenpacken. Das Ding (65L ) ist gefühlt KLEINER als der Hiko 60. Weshalb ich meinen Hiko bevorzuge - Am Anfang hatte ich beim HIKO dann den Hüftgurt vom STS angebracht (weil der sich dann besser tragen lässt...) - FAZIT: für mich kein guter packraft pack weil - zu schwer, zu steif - kann aber auch an mir liegen (wie gesagt ich hab' das packraft + Zeug gerne drinnen  - damit ich beim ÖPNV nicht alles "nass mache"...)  -ich glaube @cergol kann dir noch etwas über seine Erfahrungen sagen (hat den gelben auch 65L)

 

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Wie @crisensus schon schrieb, bin ich ebenfalls Besitzer des STS Sacks mit 65Litern und kann mehr oder minder alles bestätigen.

+ Der Rucksack ist wirklich sehr robust.

+ Tragesystem ist ordentlich gearbeitet und ist angenehm zu nutzen, auch noch bei höherem Gewicht (20-25kg)

- Mein Packsystem ist umgekehrt wie crisensus', bei mir darf alles was trocken ist nach innen, alles was nass ist und nass werden kann, kommt nach aussen, insgesamt sind das beim Packraften je nach Jahreszeit 80-90 Liter ( inkl. Feststoff Schwimmweste und Helm). Das Volumen des Packs ist schlecht zugänglich und kommt mir deutlich weniger als 65Liter vor ( gefühlt 45-50l Nutzkapazität). Das ist zum einen sicher den Luftpolstern geschuldet, die sich beim Packen im Inneren eines wasserdichten Packs bilden, zum anderen

-der Steifigkeit. Der Sack ist, gerade bei Kälte bockhart und beim Einrollen wird viel Platz verschenkt, weil sich der Rucksack nicht anpasst

- Ja, Schultergurt und Hüftgurt kann man abnehmen, war für mich der Kaufgrund, denn ich wollte kein nasses Gurtzeug auf dem Heimweg, jedoch ist das ein derartig übles Gefrickel, das der Hüftgurt nicht selten Zuhause blieb und die Schultergurte nur äusserst widerwillig wieder mit kalten Fingern an Ort und Stelle kamen (und diese verbrauchen auf dem Wasser dann ordentlich Platz im Inneren)

-die Einrolllippe ist extremsteif und breit. Verglichen mit Ortlieb Säcken die mit 30mm auskommen sind es bei STS fast doppelte Breite und durch die Steifigkeit noch mehr Material/Volumen was verschenkt wird.

-Zu wenig zusätzliche Schlaufen und Fixierpunkte, leider aber ein Leiden der meisten wasserdichten Rucksäcke

-Verglichen mit Hiko und Konsorten ein recht hoher Preis und Gewicht

Da ich den Rucksack bei ebay -NEU- zum wirklichen Schnäppchenpreis bekommen habe, rege ich mich nicht sehr auf, wieder kaufen oder empfehlen würde ich den STS 65L Sack nicht.

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vor 1 Stunde schrieb cergol:

-Verglichen mit Hiko und Konsorten ein recht hoher Preis und Gewicht

Eure Statements sind eindeutig und da ich den Hiko schon in 40l habe (tadellos!), wird es dann sicherlich die 60l Version (55,- €!) werden. Allerdings hatte ich schon woanders geschrieben -> Hiko könnte wunderbar eine Packraftversion des Packs herausbringen, die ein paar mehr Haltepunkte bietet ... diese selbst zu ergänzen, ist allerdings auch easy möglich ...
Edit: Wo ich mir den Hiko nochmal anschaue - vielleicht würden sogar 2 weitere Daisy Chains reichen ...

Bearbeitet von momper
Ergänzug
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vor 21 Minuten schrieb momper:

da ich den Hiko schon in 40l habe (tadellos!), wird es dann sicherlich die 60l Version (55,- €!) werden.

Yes habe selber den 40er, den ich haeufiger bei Tagestouren nutze, gerade angesichts des guenstigen Preises echt nett und lang genug, um das Paddel mit rein zu packen, ein Paddelbuddy ist auch mit dem 60er sehr zufrieden...
Der 60er ist ja z.Z. beim PC-Store nicht lieferbar, bei SUPK sind ziemlich sicher noch Rote lieferbar, nur nicht im Webshop, also -> Email-Bestellung.

Wenn ich laenger unerwegs bin, also auch Zelt, Lebensmittel fuer mehrere Tage, neben dem Boot, zum Fluss tragen muss, oder generell laengere Wanderstrecken habe, bevorzuge ich allerdings meinen HMG Porter (frueher 4400, den hat jetzt ein anderer Packraft-Paddler hier, jetzt 5400).
Der hat natuerlich ohne Ende Fixpunkte zum Laschen und auf jeder Seite 3 20 mm Kompressionsgurte, unter die man prima Sachen wie Boot, Zelt, Matte usw drunter schnallen kann.

Eigentlich macht es in Nicht-Zahmwasser immer Sinn, den Rucksack quer auf den Bug zu schnallen, bei offenen PC wirkt er wie eine Mini-Sprayhood, Du nimmst also weniger Wasser auf und bei geschlossenen PC mit WW-Spritzdecke hast Du normalerweise darunter keinen Platz fuer einen kompletten Rucksack.

Ein wichtiges Thema ist natuerlich die Schwerpunkt-Verlagerung durch einen schweren Rucksack (das PC wird kippeliger / kenterfreudiger) mus man natuerlich immer in Relation zum Koerpergewicht sehen (da haben Leute wie ich Vorteile :mrgreen:).

Aber selbst bei mir hat das teilweise heftige Auswirkungen, mal ein Beispiel :

Normalerweise packe ich ja in WW zur Trimmung immer meine Wasser / Lebensmittel-Vorraete unten ins Boot (das sind die schweren Sachen, die nicht so teuer wieder zu beschaffen waeren, wenn sie bei einem Schwimmer verschuett gingen...)

Letztes Jahr im Oktober war ich WW-Paddeln in A, bei einem Fluss bin ich erst am spaeten Nachmittag auf den Fluss gekommen, da ich nur noch bis zur ersten schoenen Uebernachtungsstelle paddeln wollte, habe ich fix den Rucksack mit dem kompletten Inhalt (auch Elektronik-Arbeitskram usw, inkl 4 l Wasser und Lebensmittel fuer 3-4 Tage) auf den Bug vom Alligator Pro geschnallt.
Der Fluss war easy, aber es kam innerhalb von 1/2 std 2* an WW 1-2 Stellen zu kritischen Situationen, die haetten auch mit einem Schwimmer enden koennen, das PC war sehr kippelig und subjektiv so unhandlich wie ein deutlich laengeres PC mit weniger Kielsprung.
Daraufhin habe ich kurz angehalten, die 4 l Wasser und ca 2.5 kg Lebensmittel unten ins Boot gepackt, also eigentlich, wenn man sieht, dass das Restgewicht des Rucksacks noch bei ca 8 kg und ich > 100 kg bin, % keine grosse Aenderung, aber ein Riesenunterschied, nicht mehr kippelig, wie ich es vom Alligator Pro gewoehnt bin, super handlich usw

Insofern kann ich nur dazu raten, gerade Wassersack usw fuer Trimmung zu verwenden, eben auch, je nach dem, welche Eigenschaften man braucht, vorne oder hinter den Sitz ins Boot.
 

Am 29.10.2019 um 11:14 schrieb martinfarrent:

Ich suche aber noch nach einer befriedigenden Möglichkeit, diese Option möglichst 'on the fly' zu nutzen... um den Raum für ausgestreckte Beine bei entsprechenden Passagen schnell wieder herzustellen.

Komm halt das naechste Mal mit mir Paddeln, Du bist ja nun wirklich um die Ecke, dann kann ich Dir mein Setting dafuer zeigen, damit laesst sich der Rucksack innerhalb von sec auf dem Bug festschnallen / abnehmen, wobei ich meine, das haetten wir schon mal durchgehechelt :mrgreen:
 

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vor 3 Stunden schrieb khyal:

Komm halt das naechste Mal mit mir Paddeln, Du bist ja nun wirklich um die Ecke, dann kann ich Dir mein Setting dafuer zeigen, damit laesst sich der Rucksack innerhalb von sec auf dem Bug festschnallen / abnehmen, wobei ich meine, das haetten wir schon mal durchgehechelt :mrgreen:
 

Ist auch längst gelöst. :-) Mitkommen will ich ja trotzdem.

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vor einer Stunde schrieb momper:

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/ueberlebensanzug/1649480318-211-784

Kann man Überlebensanzüge aus der professionellen Seefahrt auch als Trockenanzugalternative in zahmen Wasser benutzen? Die gibt es häufig in sehr gutem Zustand recht günstig gebraucht zu kaufen ...

Der hat wahrscheinlich so viel Gewicht und Packmaß wie dein Boot. 

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vor 17 Minuten schrieb yoggoyo:

Der hat wahrscheinlich so viel Gewicht und Packmaß wie dein Boot. 

Ja - Du hast natürlich recht. Hier hatten die Kosten Priorität und haben meinen Geist für UL-Angelegenheiten vernebelt ... Gebrauchtmarkt für Trockenzüge finde ich wg. Passform und Zustand schwierig ... und einen neuen Anzug z.B. aus dem Packraftingstore will ich mir diesen Winter nicht mehr leisten ...

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vor 6 Minuten schrieb momper:

Ja - Du hast natürlich recht. Hier hatten die Kosten Priorität und haben meinen Geist für UL-Angelegenheiten vernebelt ... Gebrauchtmarkt für Trockenzüge finde ich wg. Passform und Zustand schwierig ... und einen neuen Anzug z.B. aus dem Packraftingstore will ich mir diesen Winter nicht mehr leisten ...

Verständlich, aber sofern du das Packraft nicht verwendest wie ein Feststoffboot, sondern auch damit läufst, glaube ich nicht, dass du mit sowas glücklich wirst. Dann würde ich lieber warten und mir sowas wie z.B. nen Packsuit oder Hiko Valkyrie etc. kaufen. 

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habe den Hiko 60L geholt.

Ich hoffe, dass er für das Anfibio Nano SL jetzt nicht überdimensioniert ist.

Rucksack kam jetzt vor  dem Boot, also mal gucken...

Dachte halt, da geht im Zweifel deutlich mehr rein, auch wenn man mal länger unterwegs ist.

Was meint ihr ist die Belastungsgrenze für den Hiko 60 L

10kg?

Bearbeitet von ultraleichtflo
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scheint zu passen.

Das Nano SL gefällt mir jedenfalls sehr. Im Gegensatz zum Klymit LWD sieht es auch aus wie ein Boot  und ist erstaunlich lang, groß

 

So jetzt habe ich ein paar Fragen zum Nano, bzw. es betrifft ja auch andere Anfibio Modelle.

1. Natürlich fällt gleich die merkwürdigkeit mit dem Pumpsack, dass man den mangels zwischengeschaltetem Ventil, den Punmpsack während des Aufpumpens abschrauben muss, das Boot dann Luft verliert und man den Rest mit der Lunge erledigen muss.

Also denkt man natürlich an einen Adapter.

gibt es da was wie so einen Schaumstoff oder Gummiring, der passt, und den man einfach so bestellen kann. Ich habe das Video von Sacki gesehen, aber der hat anscheinend nur einen für sich persönlich per 3 D Drucker herstellen lassen. Das muss ja wohl auch anders gehen...

2. Und wie ist das mit der Finne, wo sollte die optimal am Nano SL befestigt werden?

3. wie befestigt ihr optimal euren packsack an dem Boot? das Nano hat dafür 5 befestigungspunkte.

Also was für Packriemen und wie? auch damit es möglichst leicht aber sicher ist.

4. Thema Sitz

benötigt das Nano überhaupt einen Sitz. es hat ja jetzt nicht so einen hohen Bug bzw. Heck wie die anderen Modelle.

Hat jemand Erfahrung mit den beiden Sitztypen, die es dafür und für andere Modelle gibt, also den mit Rückenlehne oder den ohne.

Für den ohne Rückenlehne spricht, dass er leichter ist und sinnvoll als Kopfkissen verwendet werden kann.

Der mit Rückenlehne bietet viell. den Komfort, den man auf längeren Strecken benötigt.

Leider kann man die Rückenlehne ja bei diesem Sitz anscheinend nicht abnehmen? sonst wäre die Entscheidung leicht.

Also vielleicht doch eher den mit Rückenlehne und für super leicht einfach gar keinen, und notfalls auf irgendwas draufsetzen....

 

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  • 1 Monat später...
Am 9.2.2021 um 15:43 schrieb ultraleichtflo:

scheint zu passen.

Das Nano SL gefällt mir jedenfalls sehr. Im Gegensatz zum Klymit LWD sieht es auch aus wie ein Boot  und ist erstaunlich lang, groß

 

So jetzt habe ich ein paar Fragen zum Nano, bzw. es betrifft ja auch andere Anfibio Modelle.

1. Natürlich fällt gleich die merkwürdigkeit mit dem Pumpsack, dass man den mangels zwischengeschaltetem Ventil, den Punmpsack während des Aufpumpens abschrauben muss, das Boot dann Luft verliert und man den Rest mit der Lunge erledigen muss.

Also denkt man natürlich an einen Adapter.

gibt es da was wie so einen Schaumstoff oder Gummiring, der passt, und den man einfach so bestellen kann. Ich habe das Video von Sacki gesehen, aber der hat anscheinend nur einen für sich persönlich per 3 D Drucker herstellen lassen. Das muss ja wohl auch anders gehen...

2. Und wie ist das mit der Finne, wo sollte die optimal am Nano SL befestigt werden?

3. wie befestigt ihr optimal euren packsack an dem Boot? das Nano hat dafür 5 befestigungspunkte.

Also was für Packriemen und wie? auch damit es möglichst leicht aber sicher ist.

4. Thema Sitz

benötigt das Nano überhaupt einen Sitz. es hat ja jetzt nicht so einen hohen Bug bzw. Heck wie die anderen Modelle.

Hat jemand Erfahrung mit den beiden Sitztypen, die es dafür und für andere Modelle gibt, also den mit Rückenlehne oder den ohne.

Für den ohne Rückenlehne spricht, dass er leichter ist und sinnvoll als Kopfkissen verwendet werden kann.

Der mit Rückenlehne bietet viell. den Komfort, den man auf längeren Strecken benötigt.

Leider kann man die Rückenlehne ja bei diesem Sitz anscheinend nicht abnehmen? sonst wäre die Entscheidung leicht.

Also vielleicht doch eher den mit Rückenlehne und für super leicht einfach gar keinen, und notfalls auf irgendwas draufsetzen....

 

Der ist irgendwie an mir vorbeigegangen, aber besser spaet als nie :mrgreen:

Klar der LWD wird ja nicht umsonst von vielen als Spass-Luftmatraze o.A. bezeichnet, mit dem erstaunlich lang / gross, ok das haengt evtl auch ein bisschen mit den Koerpermassen zusammen, bei uns sehen die Packrafts auch sehr unterschiedlich aus, je nachdem ob meine Liebste oder ich drin sitzen.

1.
Nein, das mit dem Pumpsack macht so Sinn, da Du dadurch das Boot schneller und leichter fuellen kannst, wenn man das ein paarmal gemacht hat, verliert man beim Abschrauben, Ventil aufschrauben vielleicht die Luft von einem Atemzug.
Dazu kommt, dass man dann nicht das Ventilplaettchen waehrend des Pumpens so abnutzt, das hat ja beim aufgepumpten Boot mehr eine statische Funktion.

Adapter extra mit 3D Drucker, muss nicht...
Schau Dir mal den Innendurchmesser vom Pumpsack-Adapter und dem Ventil an, na faellt Dir was auf ?, nun geh in einen Baumarkt und schau Dir mal die OT: (ok momentan heisst es, nun besorg Dir einen Gewerbeschein und geh in einen Baumarkt :roll: aber ich finde das ja beruhigend, dass ich danach durch meinen Gewerbeschein weniger Covid-gefaerdet bin :mrgreen:)und schau Dir mal die Schlauch-Meterware an, such Dir einen Passenden aus, der stramm rein passt, schleif ihn auf Ventilseite fuer leichtes Einstecken konisch an...
War vor 2 Jahren schon lustig, ich hatte in Italien einen Stoss UL-Handpumpen (damit hinterher in den Packrafts ordentlich Druck ist, Lunge reicht da nicht) gekauft und mir dann entsprechendes Schlauchmaterial (da musste ich Schlauch in Schlauch arbeiten) im Baumarkt gekauft und der Tip fragte mehrfach nach, ob ich wirklich nur 2 m...und fragte sich wahrscheinlich, was ich fuer eine Mini-Feld-Bewaesserung haette :mrgreen:

2.
Am Besten gar nicht :mrgreen:
Wenn man sich schon ein XUL-PC holt..leg die Finne mal auf die Waage kommt mit Befestigung und Kleber auf > 100 g,  und das Nano ist eh nicht das Boot, um Strecke zu machen , da macht die Finne, wenn man vernuenftig paddelt, auch nicht den Kohl fett.
Wenn es unbedingt sein muss, die Befestigung hinten am Heck, wo der Schlauch schon wieder leicht nach oben geht, dass Du mit der Befestigung ohne Finne keine Grundberuehrung hast.

3.
Schwierig zu erklaeren, geht mit ein paar guten UL-Gurten mit Metallschnallen am Besten, zeige ich lieber, falls Du aus meiner Gegend bist, komm doch mal mit zum Paddeln, dann kann ich Dir auch noch nen Trick beim Luftsack / Ventil-Wechsel zeigen, nett waere, wenn die Wildwasser-Trainingspark in Hohenlimburg wieder auf haette, dann koennte man mal sehen, wie sich der Nano im Vergleich zum Alligator Pro und Selfbailer macht 8-)
Wenn das nun in der naechsten Stufe wieder mit min 5 Leuten bei Outdoorsport erlaubt ist, werde ich auch bestimmt mal was in den entsprechenden Thread reinsetzen, bloed ist natuerlich, dass die Lippe bei Sande wegen Renaturierung gesperrt ist und die Rur ihre Fruehjahrssperre bis Juli hat, aber mir faellt schon was ein, bewegtes Wasser mit kleinem See am Anfang mit Zeltwiese daneben, waere natuerlich perfekt, wie eben die 2 oben genannten..
Sollte ich vorher dazu kommen, meine Outdoorseite endlich wieder online zu stellen, kann ich da auch ne Foto-Anleitung drauf machen.

4.
Ein Sitz hat doch nix mit hohem Bug / Heck zu tun, so klein ist keiner, dass er da nicht ohne Sitz drueber schauen koennte. Kommt immer drauf an, wie Du das Teil einsetzt und was Du sonst bei hast, ich seh das (aus meiner Warte mit richtigen, grossen, schweren Packrafts mit WW-Eignung) so, dass das Nano eher was ist, um mal einen Fluss zu queren, oder auf einem windstollen See eine std Spass zu haben, dann reicht notfalls auch ne zusammengefaltete Evazote (sehr bewaehrt GG Sleeping Pad) um nicht im Nassen zu sitzen.
Wenn Du laenger Paddeln willst z.B. Tagestouren auf ruhigem Flueschen, wuerde ich aus Komfortgruenden einen Sitz nehmen.
Dass man den Sitz mit Rueckenlehne nicht als Kopfkissen nehmen kann, verstehe ich nicht.
Meist ist das Zelt doch breit genug, dass ich ihn quer legen kann, ansonsten kann ich doch die Lehne entweder aufrecht stellen oder die Luft raus lassen.
Bei einem Sitz mit Rueckenlehne solltest Du beruecksichtigen, dass sich dadurch der nutzbare Innenraum verkuerzt und wenn man die Beine nicht richtig ausstrecken kann, wird das bei laengerem Paddeln unangenehm bzw hohe Knie schraenken das Paddel-Handling ein.
Also mal vorher bei Trockenprobe mit Paddel und Kissen im Ruecken ausprobieren.
Ansonsten kannst Du das bei einem PC-Paddeln / Treffen natuerlich gerne mal mit Material von mir ausprobieren.





 

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vor 5 Minuten schrieb khyal:

Klar der LWD wird ja nicht umsonst von vielen als Spass-Luftmatraze o.A. bezeichnet...

Nicht unbedingt zu recht. :-) 

Der größte Nachteil des LWD (innerhalb seiner Klasse) ist nicht fehlende Geschwindigkeit, sondern die Tatsache, dass man auf alle Fälle recht nass wird. Im Sommer ist mir das häufig willkommen. Bei kühlem Wetter rühre ich das Teil hingegen nicht an.

Generell klagen fast alle Besitzer fast aller UL-Packrafts über fehlendes Tempo. Ich auch. Bekanntlich habe ich ja das LWD und daneben ein Sigma. Es müssen gute Gründe vorhanden sein, das leichtere Boot zu nehmen. Aber wenn der Paddelanteil einer Tour bei warmem Wetter bei höchstens 35% läge, würde ich das LWD mitnehmen.

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vor 1 Minute schrieb martinfarrent:

...sondern die Tatsache, dass man auf alle Fälle recht nass wird...Generell klagen fast alle Besitzer fast aller UL-Packrafts über fehlendes Tempo...Es müssen gute Gründe vorhanden sein, das leichtere Boot zu nehmen. Aber wenn der Paddelanteil einer Tour bei warmem Wetter bei höchstens 35% läge, würde ich das LWD mitnehmen.

Ich sag doch Spass-Luftmatraze :mrgreen:

Oh, ich sehe schon irgendwann muessen wir mal mit so einigen Leuten zum Wildwasserpark Hohenlimburg oder der in Lippstadt fahren...um ne Zeit, wo die Professionells nicht da sind, damit wir Raum haben, rumzualbern, dann koennen wir mal sehen, wie sich die Boote in bewegtem Wasser machen, das wird bestimmt lustig, ein Faenger unterhalb, dass nix verloren geht...

OT: Du hast echt was die letzten Wochen versaeumt, bei den Hochwasserpegeln hatten Suelz, Agger richtig Entertainement :mrgreen: und selbst auf der Zahmwasser-eher-See-Sieg :grin: gab es eine richtige WW 1+ Stelle, Du kennst sicher den Riesenumbau hinter dem mittleren Brueckenpfeiler an der Eisenbahnbruecke Troisdorf ?
Dahinter war ein ca 100 m langes Kehrwasser mit extremen Sog, auch nach unten und Pilzen, mit dem Alligator richtig nett zum Spielen, wir waren einmal zu dritt da unterwegs, ich hatte die Anderen noch vor der Stelle gewarnt, der mit dem Ponto war ueberrascht davon, hat lustig ausgesehen, ist durchgekommen, die 3. mit Kajak, sehr erfahren, hat es reingehauen, sie hat 15 min gebraucht, sich da rauszukaempfen, ohne Weste waere sie draufgegangen, tja auch ein Badenwannfluss kann beim "richtigen" Pegel gefaehrlich sein...

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vor einer Stunde schrieb noodles:

Wenn man sich den Erfahrungsbericht von einer Tour durch Nordsibirien ansieht, sind die Bedenken a la Spaßluftmatraze glaube ich gut widerlegt.

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil :mrgreen: da ging es um den LWD

 

vor 1 Stunde schrieb khyal:

Klar der LWD wird ja nicht umsonst von vielen als Spass-Luftmatraze o.A. bezeichnet


Aber ich entdecke auch in dem Sibirien-Bericht in erster Linie nur Herausforderungen beim Wandern und Aufnahmen von dem PC an einem windstillen See, klar da komme ich mit der Bauweise vom Nano, wenn mir denn die Tragkraft reicht, gut hin, ist ja auch genau der Einsatzzweck, den ich fuer das Nano & langsam fliessende Zahmwasser-Fluesschen sehe.

Auf stroemungsbewegtem Wasser (oder natuerlich bei Windwellen) sieht das ganz anders aus, da haust Du in der Natur (wenn das nicht ein durchgestylter Qualitaets-Wasserwanderweg mit Kneipen-Sonnenterassen mit gepolstertem Anleger davor :mrgreen: ist) mit dem Boot mit Stroemungsgeschwindigkeit gegen Steine, in manchen Situationen kannst Du das Boot nicht easy aus dem Wasser heben, sodern krabbelst eine Boeschung hoch und ziehst das PC an der Landleine hinter Dir mit Gepaeck die Boeschung hoch, und wenn Du mal kenterst, was im WW nun mal vor kommt, knallt evtl das Boot auch unkontrolliert vor Felsen, wenn Du in "WW1 bzw easy 2" um mal den angeblichen Einsatzzweck im Sibirienbericht zu zitieren, ins Boot steigst, hast Du in vielen Faellen durch die Stroemung (nein die Natur macht Dir nicht ueberall einstiegsfreundliche Kehrwasser hin) nur die Wahl, das entweder kajakmaessig zu erledigen, an Land in der Boeschung ins Boot rein und dann mit Schwung ueber den Grund ins Wasser rutschen, oder Dir eine flache Stelle suchen und Dich dann vom Grund mit dem Paddel freistossen.

Da sehe ich mit den Materialien von nem MRS (selber schon mit dem Alligator Pro oder Adventure gemacht) oder den meisten Alpacka (selber schon mit dem Mule gemacht) kein Problem, mit der noetigen Vorsicht und schonendem Boeschungsgrund wuerde ich das auch noch einem Sigma oder Delta zutrauen (im spanischen Gebirge habe ich ja mitgekriegt, was der Sigma diesbezueglich abkann) aber mit nem Nano und erst recht mit den anderen von dem Typ erwaehnten Dingern (mit Ausnahme vom Alpacka) wuerde ich so eine Nummer mit der Boeschung nicht veranstalten.

Nun kommt noch ein anderes Thema in bewegtem Wasser dazu, damit ein Boot vernuenftig und schnell manovriert werden kann, um Felsen auszuweichen, die richtigen Durchfahrststellen anzusteuern, darf es nicht traege sein, dafuer sollte ich die Zuladung so grob max 70% ausnutzen, da sind wir beim Nano bei ca 80 kg fuer Ausruestung & Eigengewicht. Desweiteren nimmst Du natuerlich bei einem flachen Bug, erst recht, wenn dann durch Gepaeck noch zusaetzlich Gewicht drauf kommt, ordentlich Wasser auf, noch heftiger ist das wenige Volumen am Heck, sobald Du da nur eine kleine Stufe runterfaehrst (und die hast Du ab 2 und die gibt es auch haeufig in Fluessen, die eigentlich als WW1 klassifiziert sind) saeufst du kurzfristig hinten derartig ab, dass Du dann richtig ordentlich Wasser im Boot hast.
Nun kannst Du aber im WW nicht wie am Badesee-Ufer oder irgendeinem Zahmwasserfluesschen mit Sandbaenken dann anhalten und mal eben das Wasser rauskippen, dann hast Du eben mal 10 kg oder mehr zusaetzlich drin (in spanischen Gebirge waren es bei mir mit dem Sigma auch teilweise bis 20 kg, aber der hat ne andere Zuladung) und dann wird es dadurch zusaetzlich link.

Ein Fluss hat auch, je nach Wasserstand u.U. sehr unterschiedliche WW-Stufen, da ist die Faustformel fuer etwas Sicherheit, das Material und die eigenen Skills sollten beim Tourenpaddeln fuer eine WW-Stufe mehr reichen, als der Fluss klassifiziert ist.

Deswegen halte ich das fuer sehr gefaehrlich, in einem Forum letztendlich zu schreiben, dass ein Boot wie das Nano fuer WW1- leichtes WW2 geeignet sei, wenn das jemand ernst nimmt, kann der in echte Schwierigkeiten kommen.

Jetzt mal vorausgesetzt, es sind wirklich die realistischen WW-Stufen gemeint und nicht "Angler-Latein" ich kenne auch Leute, die angeblich WW2 auf einem Fluesschen gepaddelt sind, der bei dem Pegel, mal abgesehen von 1-2 Brueckenpfeilern, Zahmwasser ist OT: (ist halt wie mit dem Wind, ich steh nachts mit dem Zelt in strammen Wind, vielleicht so 4+ BF, die neben mir hatten Sturm 9 BF :mrgreen:)

 

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    • Von doman
      Nach den Projekten des Trockis und des Zeltes stand noch ein weiteres Unternehmen auf meiner Liste - und das habe ich in den letzten Tagen realisiert. Den Bausatz für das UL-Packraft hatte ich bereits vor ein paar Monaten gekauft - zum Glück, denn inzwischen ist der nicht mehr lieferbar. Nachdem ich meine inneren Zweifel überwunden hatte, ob ich das hinkriegen werde, habe ich mich Anfang der Woche an die Arbeit gemacht. Fast sah es so aus, als könnte ich gleich wieder einpacken, denn mein Ali-Bügeleisen gab nach einem kurzen Probebetrieb seinen Geist auf:

      Die Leiterbahn am rechten Rand der Platine brannte nach 5 Minuten durch und mein Versuch, die Strecke mit einem angelöteten Kabel zu überbrücken schlug fehl. Zum Glück half mir @questoraus, sodass ich doch noch starten konnte. Vielen Dank! Mit einigem Probieren habe ich die richtige Temperatur herausgefunden

      Das Anbügeln der fertig zugeschnittenen Schlauchteile an den Boden klappte recht gut. Man sollte meiner Meinung nach auf jeden Fall der Versuchung widerstehen, auch noch die letzten Luftblasen rausgebügelt zu bekommen, sonst läuft man Gefahr, Löcher in den hauchdünnen Stoff zu brennen (ist mir an einer Stelle passiert und wurde mit Seamgrip repariert).

      Die eigentliche Herausforderung kommt erst beim Schließen der letzten Naht; bei mir war das entgegen dem Rat von Anbieter Matt der Bug. Das Holzteil, das man sich fürs Verbinden der Schläuche anfertigen muss, ist in den beiden Schnauzenkurven nicht das adäquate Werkzeug.

      Ich habe diese Stellen nur mit einer Glaskugel zugebügelt bekommen.

      Kurz darauf muss man den Holzklotz rausholen und kann dann die letzten 30 cm nur noch gegen einen eingelegten Pappstreifen bügeln, den man ganz am Schluss aus dem Ventil rausfummelt.

      Vorher muss man noch die zuletzt geschlossene Naht durch den verbleibenden Schlitz nach außen drehen und mit Seamgrip abdichten. Trotz des Einsatzes von Puder ließ es sich nicht vermeiden, dass die mit Seamgrip behandelten Stellen beim Wenden andere innere Teile berührten und dort Flecken zurückließen, die man auf dem letzten Bild sieht.

      Nach dem ersten Aufblasen stellte sich raus, dass anscheinend nur eine einzige Stelle - wo nämlich die vordere Schnauze mit dem Boden verbunden wird (oben links von meinem Daumen) - undicht ist. Mittlerweile ist das Boot aber komplett dicht.

      Vom gezeigten Gewicht kann man noch mal 5 Gramm für den Pappstreifen abziehen, der sich zu der Zeit noch im Boot befand.
      Ich bin insgesamt von diesem Ultraleichtboot sehr angetan. Das kann ich wirklich immer dabei haben, und ich werde auch ausprobieren, ob da auch noch das Rad draufpasst.
      Man sollte bei der Bewertung bedenken, dass es sich hier um keinen Schwimmring mit Boden handelt, wie sie oft als UL-Boot angeboten werden, und auch um kein Stummelpackraft für Pygmäen, sondern um ein ausgewachsenes 2,70 m langes Boot, in dem auch ich mit 1,87 m genügend Platz habe - bei voll ausgestreckten Beinen!
      Test folgt.
       
       
    • Von yoggoyo
      Hi, 
      Ich verkaufe meinen Anfibio ZipSuit in Größe L. Hals-und Handmanschetten sind aus Neopren, Füßlinge aus Latex. 
      Ich habe den Anzug vor einem halben Jahr gebraucht von LandWater Adventures für 340€ gekauft. Es handelt sich um einen der Leihanzüge, die aber coronabedingt dort nur wenig verliehen wurden. Ich selbst hatte den Anzug noch für ca. 5 Tage in Gebrauch. 
      Der Zustand ist gut, man sieht aber einige Flecken und das Neopren hat ein paar kleinere Druckstellen, die die Funktion nicht beeinflussen. An den Handmanschetten löst sich die kleine Abdeckungleiste. Auch das stört nicht, ich habe den Anzug so bekommen und war zu faul die Abdeckungen wieder anzukleben. 
      Die Füßlinge sind locker groß genug bis Größe 45. Mir passt der Anzug mit 1,78cm gut, etwas größer könnte man aber auch noch sein. 
      Der Grund für den Verkauf ist, dass die Halsmanschette an meinem schmalen Hals nicht richtig abdichtet. 
      Ich empfehle den Anzug für alles außer regelmäßigen WW-Einsatz, was aber aufgrund der Konstruktion und der Neoprenmanschetten klar sein sollte. 
      Neu kostet der Anzug so aktuell 484€, bezahlt habe ich 340€. 
      Ich biete Ihn hier für VB 280€ an
      Grüße Konrad 








    • Von Herr Froschler
      Im Prinzip gibt es zwei Methoden ein Schlauchboot zu bauen:
      - man baut sich eine luftdichte Hülle aus stabilem Material (TPU Gewebe, PVC Gewebe, Gummi-Gewebe). Beispiele sind Packrafts, Beiboote aus PVC Plane. 
      - man nimmt eine luftdichte Blase aus einem weniger stabilen Material (TPU Folie, PVC Folie, Gummischlauch) und steckt sie in eine stabile Außenhülle. Die Hülle muß daher nicht luftdicht sein und kann auf verschiedene Weisen realisiert werden. Dieses Prinzip findet man oft bei günstigen Kajaks (Itiwit, Sevylor) und ausserhalb der Schlauchboot Welt bei Luftzelten, Kites, Fahrradreifen.
      Für den MYOG Freund hat die erste Methode den Nachteil dass der Grad der Luftdichtigkeit erst am Ende des Bauprozesses bestimmt wird und in der Regel umfangreiche Nacharbeiten nötig sind um Lecks zu dichten.
      TPU Folie wäre eine Möglichkeit Blasen zu realisieren, die sehr hart aufgeblasen werden können (Kites, Luftzelte), Folie gibts im Kite Bedarf, hat seinen Preis.  Die PVC Folie der Schlauchbootblasen ist sehr schwer, muß verschweißt werden und Bezugsquellen kenne ich nicht - das scheidet also aus. 
      Interessanterweise wird oder wurde im Kite Bereich auch PE Folie für Blasen verwendet. Die Vorteile von PE Folie sind Gewicht, Preis und Verfügbarkeit in vielen Dicken und Formaten u.a. als Schlauchfolie.
      Deshalb hab ich folgenden Versuch gemacht:
      - PE Baufolie in 0.1mm Dicke (die lag gerade rum) mit einem Balkenschweissgerät zu einem Kissen geschweißt 
      - vorher noch ein Loch reingeschnitten und ein SUP Ventil reingeschraubt mit einem Stück PVC Plane zur besseren Dichtheit und zur besseren Einpassung in die Außenhülle. Für die SUP Ventile gibts die abgebildeten Adapter so dass man mit einem Bag, einer Doppelhubpumpe oder Fahrradpumpe aufpumpen oder nachpumpen kann. 
      - das Kissen war beim ersten Versuch dicht, hält die Luft über Wochen und hält ordentliche Belastungen aus!
      - Das PE Kissen hab ich dann in eine Hülle aus PVC Plane gesteckt und wieder aufgeblasen
      PE Schlauchfolie gibts auf ebay bis 80cm Breite (D=51cm) und bis 0,2mm Dicke. 
      Um ein Packraft zu realisieren würde man wohl am besten so vorgehen: aus seinem Lieblingsmaterial eine Außenhülle kleben, nähen oder schweissen. Am Heck einen Wickelverschluss anbringen. 2 Blasen anfertigen, durch den offenen Wickelverschluss einbringen und positionieren. Wickelverschluss schliessen, aufpumpen, fertig. Da die Außenhülle nicht luftdicht ausgeführt werden muss kann man sie zügig realisieren.
      Eine Sache habe ich allerdings nicht komplett verstanden. Bei den meisten Packrafts ist der Durchmesser der Hülle nicht konstant über die Länge. Wenn die Mittelsektion sagen wir mal einen Durchmesser von 28 cm hat und die größte Ausdehnung in Bug oder Heck 90 cm sind, dann wird eine Blase aus Schlauchfolie mit einem Durchmesser von 50cm Bug oder Heck nicht ausfüllen (PE ist nicht sehr elastisch), dh die zwei Blasen müßten sich dort überlappen. Wird das klappen?
      Falls jemand hier schon mal was ähnliches probiert hat oder was beitragen kann, bitte schreiben.
       
    • Von skullmonkey
      Ich bin im Juli 2020 alleine erst durch den Lemmenjoki National Park gewandert und danach 80 km mit dem Packraft - nem Anfibio Rebel 2K - erst ein kurzes Stück den Repojoki und dann den Ivalojoki runtergepaddelt. Erstmal ein Video für diejenigen die gerne in Ruhe sowas sehen, aber es folgen auch noch Text, Tips und Fotos =) 
      Der Ivalojoki verläuft durch die Hammastunturi Wildnis, ein Goldgräber Gebiet, in dem auch heute noch nach Gold gesucht wird. Neben dem Ivalojoki sieht man aber wenig davon, das findet mehr an den kleinen Flüsschen rechts und links statt. Das schöne am Ivalojoki ist das er nicht sehr schwierig ist, was Ihn auch für Anfänger sehr geeignet macht. Auch der Repojoki, an dem ich rein bin, ist einfach.

      Wer nicht auf Mücken und Bremsen steht, nimmt am Besten auch ein Mückennetz für den Kopf mit  
       

      Am ersten Tag paddeln auf dem Ivalojoki habe ich knapp 28 km zurückgelegt, und einen absolut HERRLICHEN Campingplatz gefunden, auf einer Sandbank, in einem Kieferwald. Es gab schon einige Feuerstellen und auch trockenes, totes Holz lag bereit - da habe ich mich natürlich nicht lange bitten lassen, und ein Feuer gemacht!

      Am zweiten Tag auf dem Fluss bin ich dann recht bald an Kuttura vorbeigekommen - das ist der Ort an dem 95% aller Paddler reingehen. Wer mag kann recht einfach von Saariselkä aus durch die Hammastunturi Wildnis bis Kuttura oder Ivalojoen Kultala wandern und dann anfangen zu paddeln, oder bei Polar Creek schauen ob Sie einen von Ivalo/ Saariselkä aus nach Kuttura mitnehmen. Wer eher auf Kajaks und Kanus steht, kann die da auch ausleihen.
      Auf der Outdoors.fi Webseite gibt es eine sehr gute Flussbeschreibung der Strecke, alle Stromschnellen sind ausführlich beschrieben und ich habe mir das ganze aufs iPhone in die Notes App kopiert, um es auch offline lesen zu können. Passend dazu ist ein Blick auf den Wasserstand hier. 
       Die Flussbeschreibung hat empfohlen sich Saarnaköngäs anzusehen, und da habe ich diesen kleinen Kollegen getroffen. 

      Ich habe mir Saarnaköngäs gut angesehen, und dann war die Stromschnelle auch einfach zu fahren (ich schreibe dies aus der Perspektive von jemanden der 10 Jahre Paddelerfahrung hat, da ich alleine unterwegs war war ich aber recht vorsichtig - trotzdem denke ich das auch Anfänger die Stromschnelle sicher fahren können). 

      Es gab einige schöne, einfache Stromschnellen, aber ich war auch relativ happy als es langsam gen Ivalojoen Kultala ging. Korhosenkoski, kurz vor dem Ziel, hat mir dann bei der letzten Welle den Schoss voll mit Wasser gemacht - Beine anwinkeln und Problem gelöst  Das war der einzige "Kritische" Augenblick, aber alles gut. Und dann sah ich auch schon die Hängebrücke. 
       

      Die Saunakoski Stromschnelle darunter wurde vorbildlich gemeistert, und dann ging es an Land. Die Hängebrücke war (ist?) unter Reparatur, und so war ich ganz alleine im Ivalojoen Kultala Museum Dörfchen. Das ist echt ein herrlicher Platz, und da ich ganz alleine war habe ich in der Hütte geschlafen. Auf der anderen Seite des Ufers war eine junge Frau mit Ihren beiden Hunden am campen, das waren die einzigste Person die ich den ganzen Tag gesehen habe.
      Am nächsten Tag ging es bei herrlichstem Sonnenschein und Temperaturen nahe der 30°C weiter. Bei den Ritakoski Stromschnellen + Hütten habe ich ne Pause gemacht und die ersten Angler gesehen, und dann ging es weiter. Nach Ritakoski wird es eher "langweilig" da der Fluss breiter und ruhiger wird, und es nur noch einige kleine Stromschnellen gibt. Es gab aber einen enormen Zuwachs an Mücken und Bremsen je weiter ich den Fluss runtergepaddelt bin. 

      Es gab wieder einige herrliche Sandbänke, und sogar vom Packraft aus habe ich Pfade und Feuerringe gesehen. Aber ich wollte noch ein Stück weiter. Ich hatte gedacht bei der Louhioja Hütte zu übernachten - doch da traf ich jedoch die ersten Paddler. Ne Gruppe von sechs freundlichen Finnen waren schon in der Hütte, und auch waren die Mücken hier so zahlreich das ich dann doch noch weiter bin. 
      Kurz darauf habe ich eine herrliche Sandbank angefahren und erklommen, aber das war eine wahre Mückenhölle da ein kleiner See neban an war. Also wieder weiter. 

      Am Ende habe ich auf einer Kiesinsel mein Camp aufgebaut. Das habe ich oft bei Japanischen Wanderern gesehen, und wollte es mal selbst ausprobieren. Und was soll ich sagen? Es war gemütlich und ich habe sehr komfortabel geschlafen (im Video oben sieht man recht ausführlich wie ich alles aufgebaut habe, fängt so ab Minute 21:30 an). Leider wurden es auch immer mehr Mücken, die mich gefunden haben, und so bin ich dann in den bivy und quilt geschlüpft und bin gut eingeschlafen (bin kurz nach Mitternacht von nem Motorboot kurz aufgeweckt worden - ein paar Angler waren noch zu später Stunde unterwegs). 
      Am nächsten Tag lagen dann noch knapp 9 km paddeln vor mir, und mit Toloskoski die zweite Stromschnelle die man sich ansehen sollte laut Flussbeschreibung. Habe ich gemacht, bin fast von den Mücken aufgesaugt worden, bin schnell wieder zurück und dann einfach runtergefahren. Den die Sache ist, den unteren Teil der Stromschnelle kann man eh nicht von oben sehen, und das war der wildere Teil. Da das Wasser relativ niedrig war bin ich am letzten Stein kurz aufgesessen, konnte mich aber im Nu befreien und bin dann fröhlich weitergepaddelt. 

      Und paddeln muss man nun. Nach Tolosjoki wird der Fluss ruhig und breit, Sommerhäuser und Felder säumen das Ufer. Ich bin dann bei Tolonen (kurz oberhalb der Lappispola Stromschnelle) raus, und bin recht einfach & schnell bis nach Ivalo per Anhalter mitgenommen worden. 
      Im Fazit kann ich den Ivalojoki fürs Packraften sehr empfehlen. Man kann die Strecke nach oben und unten hinaus beliebig verlängern, ich denke ich bin den für mich am schönsten und besten Abschnitt gefahren, mit den meisten Stromschnellen, tollen Möglichkeiten zum wild campen und auch interessanten historischen Plätzen mit Ritakoski und Ivalojoen Kultala. Wer schon einen WW Kurs gemacht hat und gerne im Norden mehr Erfahrung sammeln möchte, ist hier richtig. Aber am Besten mit mindestens einer weiteren Person paddeln gehen, und nicht so wie ich alleine  
      Kurz zur Ausrüstung: Ich hatte das Anfibio Rebel 2K mit den TubeBags, das war fantastisch da nix vorne aufm Packraft war - da war nur der DeckPack. Ich bin mit dem Anfibio Wave Paddel gepaddelt, da das auch perfekt als "Zeltstange" für mein MLD TrailStar funktioniert hat. Getragen habe ich alles im Lemmenjoki National Park in dem HMG SouthWest 3400 Rucksack - ich hatte nämlich Essen für 9 Tage dabei, da ich dachte das paddeln würde langsamer gehen. Realistisch kann man in zwei Tagen von Kuttura nach Tolonen paddeln, das sind knapp 50 km, ohne viel Anstrengung. Erheblich langsamer, mit Pausentagen und kleinen Wanderungen, geht natürlich auch! Und wer von Saariselkä aus reinwandert und bis Ivalo paddelt, ist locker ne Woche unterwegs.
      Zeitlich wurde mir vor Mittsommer und der Herbst empfohlen: Dann gibt es wenig oder gar keine Mücken, und das Wasser ist höher. Wer also jetzt im Herbst noch nach einer Tour sucht  ! 
    • Von Herr Froschler
      Hier noch ein paar Updates zu dem PVC Boot, das ich kürzlich vorgestellt habe.
      - Auslegung der umlaufenden Längsnaht: Aus Faulheit nehme ich gerne eine Handpumpe zum Aufpumpen. Das hat jetzt einmal zum Aufreissen der umlaufenden Längsnaht geführt. Kein Problem, hab ich wieder geklebt. Wahrscheinlich werde mittelfristig die Naht öffnen und Seamstrips einkleben um die Scherkräfte abzuleiten.
      - Wasserlage: Auf dem Bild am Poolrand sieht man sehr schön dass das Raft eine ungewöhnliche Form vgl mit einem Alpacka Klon hat. Da Heck und Bug recht voluminös ausgeführt sind wird die Sektion in der Mitte stark verformt, was zu den seitlichen Knicken führt. 
      Im Wasser liegt das Raft hauptsächlich auf Bug und Heck auf. Mit Passagier sinkt dann das Heck leicht ab, der Bug steigt aber nicht auf. Mein Eindruck ist dass das Raft besser Manövrierbar (weniger anspricht) ist als das Vergleichs Raft möglicherweise weil es auf Bug, mittlerem Teil und Heck aufliegt, anstelle von Heck und mittlerem Schlauch. 
      Um die potentiellen Selbstlenzeigenschaften zu ergründen hab ich dann hinten und vorne jeweils ein Loch in den Boden geschnitten.

       
      Das Resultat lässt sich anhand des Bildes mit dem Paddler vorhersagen: Wasser dringt hauptsächlich hinten ein und man sitzt mit dem Hintern in einer Pfütze. Liesse sich durch ein höheres Kissen etwas minimieren. Im Prinzip halt so wie es für die normalen Packrafts beschrieben wird. Für Einsätze ausserhalb von Wildwasser bringt mir das nichts, deshalb kleb ich die Löcher wieder zu.
      Im Urlaub war ich mit dem anderen Packraft am Meer. Beim Wave Surfen mit ein Meter hohen Wellen läuft das Boot relativ schnell voll. Da man da eh durchnässt ist, spielt der nasse Hintern dabei keine Rolle und die Löcher würden echten Mehrwert bringen. 
       
       
       
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