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Ultraleicht Trekking

Packraft - Packraft-Treffen


khyal

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khyal hat diesen Beitrag moderiert:

Um in den chaotischen Packrafting-Bereich bzw Threads etwas Ordnung zu bringen, habe ich auf Wunsch von Usern neue Threads angelegt, in denen kuenftig hoffentlich etwas mehr on-topic der Austausch ueber Packrafting-Themen statt finden kann :
1.XUL-Packrafts und ihre Paddel - Boote bis 1,2 kg kg, Paddel bis ½ kg
(z.B. KLD, Anfibio Nano)
2.Packraft - Boote > 1,2 kg
3.Bekleidung
4.Paddel - Ab ½ kg
5.MYOG, Reparatur & Gepaeckbefestigung
6.Zusaetzliche Ausruestung - z.B. Sicherheit, Rucksaecke, Pumpen, Bodenversteifungen
7.Offene Packraft-Touren
8.Packraft-Treffen

Ich bitte alle darum, darauf zu achten, ihre Beitraege in die passenden Threads zu schreiben und nach Moeglichkeit diese Threads auszuwaehlen.
Ihr koennt ab sofort diese Threads fuer Diskussionen nutzen.


Ich werde in den naechster Zeit noch die wesentlichsten Beitraege aus den alten Chaosthreads ueber die Zitatfunktion in den leeren Beitrag unterhalb von Diesem einfuegen, so werden die alten Chaosthreads zugunsten der Lesbarkeit nicht zerfleddert.

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Hier nun Zitate zum Thema aus dem alten Chaos-Thread zu einem geplanten Treffen Ende Oktober / November 19

Am 19.9.2019 um 11:37 schrieb martinfarrent:

Ganzjährig geöffnet ist zum Beispiel der Campingplatz am Schalkenmehrener Maar in der Eifel - mit Zugang zum See. Und wer im Winter nicht zelten will, kann ins Hotel gehen, das zum selben Betrieb gehört. Allein das 'Mod-Team' könnte fünf Boote und (wenn ich richtig zähle) vier Paddel mitbringen. Wenn du zum Beispiel mit einem Faltboot und weiteren Paddeln dazu kämst, wäre das schon ein ganz ordentlicher Grundstock. 

Auf einem See wäre ja die Geschwindigkeitseinschätzung leichter, und man könnte sogar mit Segeln herumspielen. Am zweiten Tag eines solchen Treffens böte sich als Fluss dann die Rur an.

Am 19.9.2019 um 12:10 schrieb khyal:

Klar werden ein paar unterschiedliche Boote bei einem derartigen Treffen da sein, sind ja schon mal LWD und Sigma von Martin und Nomad Light, Adventure und Alligator Pro von mir.
Wenn viele hinkommen, kann ich evtl mindestens zum Angucken noch weitere Boote mitbringen, weitere Ausruestung von mir wie Westen, Helm usw kann ich natuerlich auch zeigen.

Die momentane Idee von Martin und mir ist halt, zu schauen, ob wir nicht Ende Oktober (wenn ich vom Paddeln in A/CH zurueck bin) bzw Anfang November ein Stammtisch-Treffen in der Eifel machen.

Allerdings finde ich einem bestimmten Camping am Rursee bzw Heimbacher Staubecken (hat sich schon frueher bei Stammtisch-Wintertreffen von ODS bewaehrt) deutlich interessanter.

Dann koennen Interessierte eine Runde auf dem Staubecken mit den Booten machen und fuer die, die schon ein bisschen mehr Paddeln, lohnt sich auch die Anreise, die koennen mit uns auf der Rur paddeln bzw wenn sich jemand tagsueber sich lieber beim Wandern austoben will, geht das auch prima, ich bin auch schon zu so einem Treffen ueber mehrere Tage via Eifelsteig angelaufen. 

Am 19.9.2019 um 14:19 schrieb noodles:

Wenn die Location für das Treffen etwas mittiger in D liegen würde, hätte ich auch großes Interesse. Ich könnte noch ein älteres 17" Challenger Ally beisteuern.

Am 19.9.2019 um 15:06 schrieb crisensus:

klingt gut - aber die Location - eben kurz geschaut - von München mit den Öffis  um die 8 Stunden - nee das ist mir zu weit.. da bin ich ja schneller im HH Hafen! - ok wird dann wohl eher ein "Nordler" Treff - bin gespannt auf die Auswertungen (ich hätte eh nur in altes alpacka beisteuern können...)

Am 20.9.2019 um 01:35 schrieb khyal:

Naja das Problem ist, es muss ja auch ein vernuenftiger Fluss da sein, auf dem es Spass macht, mit PC unterwegs zu sein, es muss sich ja auch fuer die "lohnen", die mit den PC kommen, um Andere Probe paddeln zu lassen.
So ein reiner Zahmwasserfluss wie Fulda / Werra waere da etwas langweilig, dann muss eben am Uebernachtungsplatz auch ein stehendes Gewaesser fuer die sein, die mal ein PC Probe paddeln wollen.

Mir fallen da nur 2 Locations ein, eben Camping in Heimbach mit Heimbacher Staubecken und Rur, oder ganz evtl Camping am Lippesee mit (noch) Wildwasser-Trainingsstrecke und Lippe, die Lippe hatte aber die letzten Wochen viel zu wenig Wasser.

 

Am 20.9.2019 um 10:07 schrieb martinfarrent:

 

Wie man sieht, ist 'mittig' zuweilen eine etwas schwammige Definitionssache... abhängig vom eigenen Standort, den vorgesehenen Verkehrsmitteln usw.. Wichtig finde ich die schon von @khyal beschriebenen Grundprämissen: Wir brauchen einen geeigneten See mit (offenem!) Campingplatz oder sonstigen preiswerten Übernachtungsmöglichkeiten für den ersten Tag. Und für den zweiten brauchen wir einen netten Fluss. Darüber hinaus kann man ja nicht von allen Bootsbesitzern erwarten, dass sie Boote und Paddel auch für die Flusspassage ausleihen... das hängt m.E. sehr vom Erfahrungsstand der leihenden Paddler ab (auf dem See ist das eine andere Sache). Deshalb wäre es wohl gut, wenn die Gegend auch zum Wandern reizvoll wäre: also für diejenigen, die am zweiten Tag auf dem Trockenen sitzen. 

Am 23.9.2019 um 15:48 schrieb khyal:

...was den Zeltplatz an der Weser betrifft
...ist das von den hier genannten Vorbedingungen

nicht geeignet, der Platz liegt an der Weser kurz hinter H.Muenden, wo die beiden von mir erwaehnten Zahmwasserfluesse Fulda/Werra zusammenfliessen und zur Weser werden. Die Weser ist ein schnell fliessendes Zahmgewaesser, also gleich sozusagen doppelt nicht geeignet, da einerseits kein stehendes Gewaesser am Uebernachtungsplatz fuer die vorhanden ist, die mal Packrafts ausprobieren wollen und andererseits ist das Zahmwasser halt fuer die, die die Packrafts mitbringen, nix, um da beim Paddeln mit Packrafts Spass zu haben, ist halt nen Zahmwasser-Anfaenger-Verleihboot-Fluss :mrgreen:

Um das mal etwas weiter auszufuehren...
Wenn ich mit dem PC unterwegs bin, habe ich nur meine Sachen auf dem Boot bei und evtl steht irgendwo ein leeres Auto oder Motorrad rum, was auf meine Rueckkehr wartet, insofern habe ich da alles "im Blick".

Wenn wir nun ein Treffen machen, wo es darum geht, dass Leute, die noch keine Entscheidung getroffen haben, mal div Boote, Paddel usw ausprobieren koennen, bringe ich gerne mein ganzes Material (z.B. 3 MRS-Boote, 4 Paddel) mit, falls wir viele sind, kann ich evtl noch weiteres Material zum Zeigen von Sack & Pack ausleihen, aber dann muss natuerlich sichergestellt sein, dass spaeter tagsueber das Auto sicher steht, da ist dann ja richtig was drin und neben dem Risiko bei meinem eigenen Material wuerde ich ja auch fuer die ausgeliehenen Sachen haften.

Auf einem Camping ist das gut gegeben, aber ich wuerde das Auto mit dem ganzen Sachen drin nicht so an einem Strassenrand abstellen.
Desweiteren ist es so, dass ich es nett finde, abends beim Grillen zusammen zu sitzen, ich gerne von meinen Erfahrungen mit verschiedenem Material usw berichten kann und auch gerne in risikoloser Umgebung (also stehendes Gewaesser mit "weichem Grund") fuer Newbies mein Material zum gemeinsamen Probepaddeln zur Verfuegung stelle, aber es muss dann zumindest da auch ein Gewaesser sein, auf dem es dann auch uns etwas erfahreneren PC-Paddlern Spass macht, zu paddeln.
Und das ist bei einem reinem Zahmwasser eben nicht so gegeben.

Was nun das Thema Anfahrt betrifft, ja, wir werden nicht einen Platz finden, der fuer alle um die Ecke liegt, wir leben nun mal in D, was etwas groesser als z.B. Lichtenstein ist :mrgreen:
Da geht es nun darum, was ist zeitlich oder finanziell machbar fuer den Einzelnen, das kann nur jeder fuer sich entscheiden...
Kann auch sein, dass wir da kein Ziel finden, was fuer genuegend akzeptabel ist...

Ich seh das so, wer nur eben sein Zelt usw einpacken muss, evtl noch ein PC an die Seite schnallt, kann eher auch fuer ein paar € mit Flixbus o.A. in die naechste groessere Stadt anreisen (wenn es ihm fuer ein WE nicht zuviel Aufwand ist) und bei passender Anreisezeit kann ihn dann ja jemand (z.B. ich) auf der Anfahrt mit dem Auto aufsammeln. 

Fuer mich sieht der Aufwand etwas anders aus, das ganze Material einpacken (evtl noch weiteres Material extern besorgen), die Anreise ist dann auch nicht mehr anders, als mit KFZ aufgrund des Gepaeck-Umfangs machbar, nach Rueckreise alle Boote wieder aufbauen, spuelen, reinigen, trocknen, wieder einpacken, Nebenkrams wie Westen spuelen, evtl externes Material wieder zurueck bringen...
Im Zusamenhang mit der um ein Wochenende bei mir verfuegbarer Zeit ist dann keine weitere Anreise als 200-250 km drin...

Was mir an geeigneten Plaetze in 250 km Umkreis bekannt ist, habe ich gelistet, eben ziemlich perfekt Rursee mit Rur, auch wegen Wandermoeglichkeiten fuer PC-Newbies, da koennten wir auch easy ein WE auf dem Camping bleiben btw habe ich beim letzten Mal fuer eine Nacht < 20 € fuer 2 Leute, 2 Zelte, 2 Autos bezahlt.

Da koennte ich mir z.B. folgendes Timing vorstellen :
Anreise Fr Nachmittag
Abends Grillen & Chillen
Sa Morgen Fruehstueck, anschliessend gemeinsames Probepaddeln auf dem Staubecken

Sa Mittag die PCler mit Booten paddeln die Rur runter, die Anderen gehen nach eigenen Vorlieben entweder etwas Wandern (viele nette Trails, teilweise direkt vom Camping) oder Chillen
Sa Abend Grillen & Chillen
So Morgen evtl nochmal gemeinsames Probepaddeln, falls bei jemand fuer konkrete Entscheidung noetig
Dann Abreise bzw nochmal Rur paddeln, vielleicht will ja auch jemand von da ein paar Tage Eifelsteig starten...


Evtl auch geeignet Lippesee, Wildwasser-Trainingsstrecke und Lippe (z.Z. noch viel zu wenig Pegel), waere natuerlich mit deutlich oestlicher mehr mittig in D, aber da waere dann auch aufgrund des schlechteren OeNV so, dass man dann nicht abends eben mit der Bahn wieder zum Camping zurueck kann und dadurch eher nur das obige Timing bis Sa Mittag haette und dann die PCler irgendwo unterwegs an der Lippe Sa Abend uebernachten...deswegen finde ich die Rur besser geeignet, da ist am Endpunkt des ca 3 std (ohne Pausen gerechnet) Paddelns eine nette Aussengastro und direkt daneben eine Bahnstation von der stuendlich in einer halben std ein Zug zum Startpunkt zurueck fahrt und von dem Bahnhof aus kann man, ueberwegend ueber Wege die Rur bzw Staubecken entlang 2-2.5 km zurueck zum Camping laufen.

Wenn jemand noch eine Location bekannt ist, die auch gut geeignet ist, her damit :mrgreen:
- in 250 km Umkreis Overath / Koeln
- preiswerter im Oktober / November offener Camping mit Feuerstelle, direkt an einem paddelbaren See
- in fusslaeufiger Entfernung Fluss mit min mehreren WW 1 Stellen, der eine sehr gute OeNV-Anbindung zurueck zur Campingnaehe hat

 

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  • 1 Monat später...

Packrafting-Treffen & Packraft (Probe) Paddeln - Wochenende 15. - 17.11.2019

Es gibt halt bei einigen Usern Interesse, fuer eine Kaufentscheidung mal die Moeglichkeit zu haben, ein paar Packrafts / Paddel Probe zu paddeln und mal div PC-Ausruestung live in die Finger zu bekommen und da wir eh noch ein Paddel-Wochenende machen wollten, dachten wir (Martin & ich) uns, das bekommt man Beides unter einen Hut :-)

Wann :
3. Nov-We (Fr 15.11. nachmittags / abends - So 17.11. nachmittags)...

Wo :
Eifel, Staubecken Heimbach / Rur, Campingplatz Zeltwiese (30 km SO Aachen, 50 km W Bonn)
(auch mit OeNV zu erreichen, ist vom Bf Heimbach ein netter Spaziergang, ueberwiegend an der Rur bzw Staubecken entlang, wenn ich mit dem Auto hinfahre, kann ich aber auch noch jemand z.B. in Koeln aufsammeln)



Der momentane Plan ist halt :

Fr Nachmitttag/Abend treffen (Naeheres koennen wir noch individuell absprechen), abends Chillen, Grillen, evtl Lagerfeuer, ja natuerlich Material-Diskussionen...

Sa Morgen, fuer die, die z.B. vor einer Kaufentscheidung stehen, Boote Probe Paddeln auf dem Staubecken...
An Booten koennen wir dafuer schon mal Anfibio Sigma, MRS Nomad Light, MRS Adventure, Alligator Pro XL, an Paddeln Moll & Anfibio Basic (Alu) in 220 & 230, Anfibio Vertex Multi Plus (GFK, in der Laenge verstellbar, umbaubar auf 2 Stechpaddel, oder ein Standup-Paddel), evtl Aqua Bound Manta Ray Hybrid 230 stellen.
Bei entsprechendem Interesse und falls es wieder lieferbar ist, kann ich evtl auch noch ein Anfibio Nano SL (das < 1 kg Teil) und ein Anfibio Fly (< 1/2 kg Paddel, neben Einsatz bei UL-PC auch nett als Reserve) dafuer besorgen...und natuerlich ist auch viel Zubehoer fuer PC-Reisen usw da, ich bin da ja inzwischen gut ausgestattet und habe viel ausprobiert :-)...

Sa Nachmittag
- fuer die, die mit eigenem Boot da sind (egal ob jetzt Packraft oder Kajak usw, sind nur keine "Spassboote" auf der Rur erlaubt), die Rur runter (macht bei dem z.Z. niedrigeren Wasserstand mehr Spass und man kann kehrwassermaessig mehr ausprobieren, als wenn bei hoeherem Wasserstand alles glattgebuegelt ist), ist eine schoene Paddelei von ca 20 km mit Stroemung & 3 km Stausee, mit mehreren netten Anlegestellen unterwegs und man kann ganz easy nah von jeder Anlegestelle mit dem "stuendlichen" Zug nach Heimbach zurueck...
- fuer die, die zum Probe Paddeln / Schnuppern da sind, gibt es z.B. direkt ab dem Camping bzw Stausee daneben schoene, durchmarkierte Wanderstrecken, sind ja in der Eifel...

Sa Abend, Chillen, Grillen, ja natuerlich Material-Diskussionen...
ich kann auch mein Foto/Video-Material von meiner Hybridtour (Sierra Cazorla), Ombrone (I, Toskana) bzw der Packrafting-Tour A (Salzach, Drau, Gail, Enns) mitbringen, wenn Interesse besteht.

So spaeten Vormittag / Mittag,
- fuer die, die mit eigenem Boot da sind, nochmal die Rur runter...


Wichtig ist halt, dass ich auf dem Camping zumindest eine ungefaehre Anzahl an Leuten / Zelten anmelden muss und noch wichtiger fuer die, die die Rur mitpaddeln wollen, im Winter ist das moegliche Kontigent deutlich kleiner ( bis Ende Oktober 120 Boote / Tag, ab November 20 Boote / Tag, man muss sich ja aus Naturschutzgruenden anmelden...), wer also die Rur mitpaddeln will, sollte sich das nach Moeglichkeit sehr bald ueberlegen, nicht dass dann das Kontigent voll ist, wir sind ja nicht die Einzigen, die gerne die Rur paddeln...

btw im Gegensatz zu anderen Fluessen, die diesen Herbst arg mit extremen Niedrigwasser zu kaempfen haben, ist auf der Rur normalerweise genuegend Paddelwasser, da sie tagsueber an der Staumauer das Wasser aufdrehen....

"Ersatzziel", falls Rur aus irgendwelchen Gruenden kurzfristig nicht geht, ist Lippesee & Lippe...

Wenn jemand Interesse bzw Fragen hat, fragen...

Khyal
 

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Ich wäre gerne mit meinem Kumpel gekommen, mit dem ich jedes Jahr eine Kanutour mache. Der kann leider nicht und damit habe ich auch kein Boot mehr. (Wobei nicht so schlimm, wahrscheinlich hätte ich eh nicht das ganze Wochenende kommen können.)

Nur würde ich mich euch, wenn das ok ist, Freitag Abend anschließen und nur bis Samstag Mittag bleiben. Hätte echt Lust mir diese Packcraftgeschichte mal anzuschauen. Klingt ziemlich spannend. :)

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vor 3 Stunden schrieb Dr.Matchbox:

Ich wäre gerne mit meinem Kumpel gekommen, mit dem ich jedes Jahr eine Kanutour mache. Der kann leider nicht und damit habe ich auch kein Boot mehr. (Wobei nicht so schlimm, wahrscheinlich hätte ich eh nicht das ganze Wochenende kommen können.)

Nur würde ich mich euch, wenn das ok ist, Freitag Abend anschließen und nur bis Samstag Mittag bleiben. Hätte echt Lust mir diese Packcraftgeschichte mal anzuschauen. Klingt ziemlich spannend. :)

Ja klar ist das ok, wir muessen nur sehen, dass wir Sa rel frueh in die Gaenge kommen, denn ca 13.00 muss ich anfangen, die Boote einzurollen, damit wir rechtzeitig auf die Rur kommen....
a) ist da aus Naturschutzgruenden nur das Paddeln bis 18.00 erlaubt und
b) kannst Du auf der Rur auch nur bis dann Paddeln, da sie das Wasser an der Staumauer fast abdrehen...
 
PN mir doch mal Deine Email-Addi, wenn das Wochenende etwas naeher gerueckt ist, klaeren wir Naeheres via Email...
 

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vor 3 Stunden schrieb schluppe:

Ist die Rur auch mit einem Kanadier befahrbar?

Es hat Ende Oktober noch ein Canadier-Treffen gegeben, wo sie auch genau diesen Abschnitt der Rur gepaddelt sind.

Man muss halt etwas schauen / steuern, damit man nicht aufsetzt, da es ziemlich niedriger Wasserstand ist, dadurch ist es ja auch mehr Entertainement, als wenn bei hoeherem Pegel alles glattgebuegelt waere.

Meine Canadier-Einschaetzung ist so, z.B. mit einem 15 oder 16´ Prospektor, oder Ally in derselben Groesse ohne Bootbeschaedigungen (ausser vielleicht ein paar leichten Kratzern von leichten Aufsetzern) machbar, wenn man steuern kann, wenn ich jetzt keine Packrafts haette, wuerde ich da auch mit einem meiner Ally´s runter paddeln, aber lieber mit dem 13,7´als mit dem 16,5´, aber mit nem 18´ wollte ich das nicht machen und auch nicht, wenn ich den Boden gerne kratzerfrei behalten wollte...Packraft, Kajak ist halt netter, wegen Handlichkeit...

Die drehen tagsueber an der Staumauer das Wasser auf, dass es gerade gut zum Paddeln reicht, wenn man vernuenftig steuern kann, landschaftlich recht schoen und abwechselungsreich...

Wettermaessig sind wir da bei etwas Regen (natuerlich) auch, nur bei Dauerregen halt nicht...
 

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vor 37 Minuten schrieb Dr.Matchbox:

Ja cool, das passt doch super. :)

Fr werde ich mit 1-2 Leuten ca 15.30-16.00 auflaufen, da ich entspannt im Hellen aufbauen & das Material vorbereiten will.

So etwas, wie Grillen / Feuerholz klaeren wir dann noch via Email untereinander, was wir da benutzen / machen, haengt ja davon ab, wieviele wir sind...

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Am 8.11.2019 um 13:22 schrieb Stoker:

Leider ist das Treffen für mich am anderen Ende Deutschlands, sonst wäre ich auch gerne gekommen... 

Schade, aber kann ich verstehen, ich wuerde auch nicht fuer 2,5 Tage so weit fahren...

 

vor 7 Stunden schrieb questor:

Könnte mir im nächsten Jahr im Frühsommer noch mal einen Anlauf mit gemeinsamer Termin- und Ortsfindung vorstellen.

n.b. - warum nicht unter Forumstreffen?

Haette mich gefreut, wenn Du dabei gewesen waerst...

Nicht unter Forumstreffen, da es eben nur fuer Leute interessant ist, die Packraften oder darueber Infos wollen und genau dafuer ist ja dieser Thread.

Mit der gemeinsamen Ortsfindung ist fuer mich so eine Sache, ich paddel ja lieber, als nur darueber zu reden (wobei ich ja auch gerne Leute mit Infos zutexte :mrgreen:) und auf Seen und reinem Zahmwasser zu paddeln, finde ich laenger stinklangweilig (da habe ich mich schon frueher mit Canadier genuegend "ausgetobt"), deswegen wuerde ich mit den Packrafts eher nur irgendwo hinkommen, wo auch "bewegteres" Wasser ist, wobei ich natuerlich, falls es wieder ein Wintertreffen geben sollte und ich dann Zeit habe, gerne "gewuenschte" Packrafts bzw Ausruestung mitbringen kann.

Ich stelle ja gerne meine Boote und Ausruestung fuer Testpaddeln u.A. zur Verfuegung und geben meine Erfahrungen auch ueber Reisen mit Packraft weiter.
Fuer Probe Paddeln macht da natuerlich stehendes Wasser am meisten Sinn, aber es muss halt auch fuer Leute wie mich paddelmaessig Spass drin sein, deswegen bietet sich fuer solche Packraft- Events an, einen Camping o.A. an einem See zu haben (bei dem man auch etwas freier ist, was Feuer und "Nachtruhe" betrifft) und dann aber auch einen Fluss in der Naehe, wo etwas leichter ww-Fun drin ist.
Wenn ich jetzt mal Bayern / A (was natuerlich packraftmaessig ein Traum ist), beiseite lasse, faellt mir eben in erster Linie nur die Rur mit Rursee und dem schon ausfuehrlich mit div ODS-Stammtisch-Wintertreffen getesteten Camping ein, aber ich bin natuerlich auch offen fuer andere Locations, die entsprechend "passen"....

Schon mal mein Ausblick auf das naechste Jahr...

Ich werde genau im Fruehsommer wieder zum WW-Paddeln mit Zeltausruestung (nix Heftiges, sagen wir bis 2+) nach Oesterreich fahren und hatte mir schon ueberlegt, dass ich da gerne via Forum sehen wuerde, ob man da nicht etwas gemeinsam paddelt bzw irgendwo ein Treffen hat...kann ich nur empfehlen, die Tour dieses Jahr war ein Traum...

Ende April - Mitte Mai werde ich irgendwo fuer ein paar Wochen hybridtourmaessig unterwegs sein, kann gut sein, dass es wieder die Gegend um die Sierra di Cazorla / SP wird, bin da aber auch offen fuer andere Vorschlaege (schiele so ein bisschen nach Albanien, Griechenland), auch da faende ich es nett, einen Teil der Zeit gemeinsam unterwegs zu sein...

Naja und natuerlich nach der Schneeschmelze hier alles abpaddeln, was geht :-)

Bin natuerlich auch da wieder offen fuer einen entsprechenden Event mit Zelten am See & interessanten Fluss...

Aber macht doch ruhig mal irgendwo im Osten ein Packraft-Treffen...es muss ja nicht jeder bei allem dabei sein...:mrgreen:

 

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Fix ein kleiner Bericht zum Packraft-Paddeln am vergangenen Wochenende...

Nachdem die Teilnehmeranzahl nochmal kraeftig wegen Krankheit bzw Handwerkertermin gebroeselt war, stand fest, dass wir nur noch zu 3. sein werden, was natuerlich die Absprachen wegen Grillen, Lagerfeuer usw einfacher machten.

Eigentlich behauptet ja der DKV, dass sie die aktuellen Wasserabgabewerte vom Stausee (die darueber entscheiden, ob die Rur paddelbar ist) immer absolut aktuell halten, danach war im Vorfeld klar, dass Paddeln auf der Rur moeglich ist.
Da ich aber nach meinem Bauchgefuehl Fr Mittag auf einmal Zweifel hatte, hatte ich mich telefonisch beim Betreiber bis zur Staumauer durchgefragt und siehe da, seit Laengerem bekannt, war wegen Wartungarbeiten die Wassermenge deutlich reduziert, was Paddeln auf der Rur unmoeglich machte, nur der DKV hatte es verschnarcht.:?

Daraufhin gab es eine kurzfristige telefonische Kriesensitzung, kurz mal Alternativen durchgegangen, da der Camping bzw dessen Zeltwiese aber fuer unsere Zwecke nahezu perfekt ist (Feuer, Grillen no Prob, Platz ohne Ende, weit ab von allen Anderen) und wir ja eh fuer das Probepaddeln stehendes Wasser brauchten, war nach einiger Zeit klar, wir fahren trotzdem zum Rursee und statt Rur paddeln wir halt eine grosse Runde ueber den See.

Da ich noch von einer bei mir gefaellten „Orkankiefer“ gut Brennholz liegen hatte, war das halbe Auto damit gefuellt und wir hatten an den Abenden ein schoenes warmes Lagerfeuer, was bei Nacht-Temps um - 5 Grad auch den Komfort deutlich erhoeht hat.

Sa Morgen sind wir dann zum Hauptstaubecken ruebergefahren und die Packrafts waren faul mit dem Kompressor schnell aufgepustet.
Die grosse Runde ueber den See war auch prima, um das unterschiedliche „Fahrverhalten“ von Sigma, Adventure und Nomad Light vergleichen zu koennen, wobei nicht ueberraschend, der Outcome war, dass der Nomad Light aufgrund seines guten Geradeauslaufs und der etwas hoeheren Geschwindigkeit das am meisten geeignette Boot fuer stehende Gewaesser ist, wobei ich aber geschwindigkeitsmaessig ich mit dem Adventure nicht viel langsamer war.
Die meiste Zeit hatten wir auf der Tour strahlenden Sonnenschein und waren im Timing klasse, also Boote in der Daemmerung eingerollt und bis wir wieder auf dem Camping waren, war es dunkel, das ganze Wochenende hatten wir keinen Tropfen Regen oder Schnee 8-).

Wer nicht dabei war, selbst schuld :mrgreen:

Ich bin aber nicht abgeneigt, mich am uebernaechsten Wochenende da nochmal fuer Paddeln auf der Rur zu treffen, bis dahin sollen die Wartungsarbeiten an der Staumauer dicke abgeschlossen sein und die Wettervorhersage sieht prima aus...mal schauen...

Hier noch ein paar Bildimpressionen...alle Bilder von mir aufgenommen...

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Am 19.11.2019 um 15:44 schrieb khyal:

Ich bin aber nicht abgeneigt, mich am uebernaechsten Wochenende da nochmal fuer Paddeln auf der Rur zu treffen, bis dahin sollen die Wartungsarbeiten an der Staumauer dicke abgeschlossen sein und die Wettervorhersage sieht prima aus...mal schauen...

So nicht abgeneigt zu sein, mich am naechsten Wochenende da nochmal fuer Paddeln auf der Rur zu treffen, ist eine Untertreibung :mrgreen:, die Wettervorhersage fuer´s kommende Wochenende ist klasse, die Pegelwerte vom Stauwerk sehen z.Z. super aus, das wird vermutlich nicht so eine Nummer bei erlaubtem Mindestpegel teilweise Slalom zu Paddeln, um nicht aufzusetzen, wenn der Pegel so bleibt (13 m³/s, erlaubter Mindestpegel 7,5 m³/s) geht es auch, wenn jemand einen langen Canadier hat.

Ich waere zwar auch offen fuer andere Fluesse z.B. Lippe und dann zuerst an der kleinen Wildwasser-Trainingsstrecke rumspielen, aber der Vorteil bei der Rur ist, dass es eine klasse Zeltwiese auf dem Camping ist, wo vermutlich kein Anderer ist und Grillen & Lagerfeuer kein Problem ist.

Dazu kommt, dass es da ueberhaupt kein Problem ist, die Rur runterzupaddeln und sehr fix & easy wieder zum Startpunkt zu kommen.
Es gibt auch praktisch direkt vom Camping nette Wanderwege, der Rursee liegt ja u.A. am Eifelsteig, ist also auch nett, fuer die, die nicht unbedingt zum Paddeln, sondern eher zum Grillen, am Feuer Chillen kommen und dann vielleicht tagsueber etwas Wandern wollen.




 

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  • 5 Wochen später...
  • 8 Monate später...
  • 2 Wochen später...

Also ich kann noch nicht sicher sagen, ob das bei mir klappt, die Chancen sind gut, wenn, waere das Zeitfenster Sa 10 - So 11.10. Ich wuerde wahrscheinlich schon am Fr Abend hinfahren...
Waere dann auf einem Camping bei Heimbach, direkt am Staubecken, mit Packraft kann man dann via Staubecken mit 100 m Umtragen am Wehr in der Rur weiter paddeln...

Hinterher in Oesterreich 14 Tage Paddeln, da faende ich es natuerlich auch nett, mal jemand zu treffen bzw einen Fluss gemeinsam zu paddeln, ist bei mir meist so grob 3 Tage auf einem Fluss mit Zelt, dann abends Stueck weiter fahren zum naechsten Fluss, 3 Tage usw usw....ueberwiegend so grob Gegend Kaernten...

2.Nov Haelfte gehen wir evtl nochmal ein paar Tage die Lippe paddeln...
 

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  • 3 Wochen später...
Am 13.9.2020 um 22:43 schrieb khyal:

Also ich kann noch nicht sicher sagen, ob das bei mir klappt....waere das Zeitfenster Sa 10 - So 11.10.

Hinterher in Oesterreich 14 Tage Paddeln, da faende ich es natuerlich auch nett, mal jemand zu treffen bzw einen Fluss gemeinsam zu paddeln, ist bei mir meist so grob 3 Tage auf einem Fluss mit Zelt, dann abends Stueck weiter fahren zum naechsten Fluss, 3 Tage usw usw....ueberwiegend so grob Gegend Kaernten...

2.Nov Haelfte gehen wir evtl nochmal ein paar Tage die Lippe paddeln...
 

Das mit dem kommenden Wochenende in der Eifel wird bei mir nix, bin gerade aus Italien zurueck, habe etlich Arbeitsauftraege hier liegen und will ja 2. Oktoberhaelfte zum Paddeln nach A, evtl SL....das wuerde zu stressig reingequetscht...

Bei A/SL da faende ich es natuerlich auch nett, Andere zu treffen, mal gemeinsam einen Fluss zu paddeln...

Das mit November Lippe o.A. steht sicher, da koennte man auch ein kleines Boote Probe paddeln auf dem See einbauen, wenn man die erste Uebernachtung auf den Camping gehen wuerde...

 

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So um mal mit den naechsten Paddelterminen konkret zu werden...

Am Mittwoch fahre ich fuer 2 Wochen "gemaessigtes" WW-Packraften.
Bis jetzt geplant, Kaernten, Salzburger Land (moechte nochmal Drau, Salzach, evtl Gail und was mir sonst so einfaellt), evtl Socca...
Wenn sich jemand zufaellig zur selben Zeit darum treibt, faende ich es nett, auch mal einen Fluss mit Mehreren zu Paddeln, dann am Besten PN...

Im November ca 25. - 28.11. wollen wir (bis jetzt 3) in D ein paar Tage auf einem Fluss unterwegs sein, bis jetzt zielt die Planung auf Lippe ab Lippesee, wenn das aus irgendwelchen Gruenden nicht geht z.B. Covid-19-Schutzmassnahmen, waere eins der moeglichen Ausweichziele der Regen, vorausgesetzt da passt der Pegel.
Aber deutlich wahrscheinlicher ist, dass wir die Lippe Paddeln, da koennten man sich fuer die erste Nacht auch auf dem Camping Lippesee treffen und auf dem See ein kleines Packraft-Probepaddeln machen...
Wenn wer dabei sein moechte, lieber fruehzeitig melden...

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  • 2 Wochen später...
  • 1 Monat später...
  • 8 Monate später...

Packraft-Treffen (nicht nur) und Fluss Paddeln (16.)17.9. - 19.9. vermutlich Eifel

Hi Ihr,

ist an der Zeit, mal wieder ein Packrafttreffen & Packraft Probe Paddeln & Tourpaddeln auszurufen :-)

Perfekter Ort ist der Camping in Heimbach mit Staubecken und 20 km Rur dran.

Warum, wieso :mrgreen: koennt Ihr alles weiter oben im Thread nachlesen, auch wie so etwas zeitlich gut ablaufen koennte, auch ueber die Location mit Feuerstelle usw

Aktuell kann ich an Booten zum Probe paddeln auf dem Staubecken dies anbieten....MRS Alligator Pro XXL, Alligator Selfbailer, Adventure, Nomad und Anfibio Sigma, div Ausruestung zum befingern fuer Mehrtagestouren bzw Wildwasser eh.

Es gibt auch praktisch direkt vom Camping nette Wanderwege, der Rursee liegt ja u.A. am Eifelsteig, ist also auch nett, fuer die, die nicht unbedingt zum Paddeln, sondern eher zum Grillen, am Feuer Chillen kommen und dann vielleicht tagsueber etwas Wandern / Mountainbiken wollen.

Denke dass evtl noch von Anderen Boote dazu kommen, sollten es rel viele Leute sein, koennte ich evtl auch noch ein oder 2 Boote vom SUPK ausleihen.

Bei der momentanen Corona-Entwicklung kann es natuerlich bis Ende September gut sein, dass man fuer den Camping einen Impfnachweis braucht OT: (beim FC in Koelle werden bei Heimspielen nur noch Geimpfte oder Genesene zugelassen, nix mit Soforttests usw, ein paar Kneipen sind schon nachgezogen) vielleicht mal ein Anlass, falls Ihr noch nicht geimpft seid, drueber nachzudenken...

Sollte es aus irgendwelchen Gruenden in Heimbach nicht moeglich sein, koennte man evtl ein kuerzeres Treffen am Lippesee machen und dann die Leuté mit eigenen Booten anschliessend fuer 2-3 Tage gemeinsam auf dr Lippe paddeln, aber Heimbach wuerde schon deutlich besser passen...

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    • Von doman
      Ich hoffe, ihr haltet mich nicht für einen Zyniker oder Ignoranten, wenn ich hier von einer Wassersportaktivität berichte, während Teile Deutschlands unter Wasser stehen und viele Leute anderes zu tun haben, als Freizeitbeschäftigungen nachzugehen. Immerhin kann ich zur meiner Entlastung anführen, dass ich diese Tour lange geplant habe und mir den Zeitpunkt leider nicht aussuchen konnte. Und den Umständen geschuldet ist dann auch, dass ich die Tour nicht wie geplant zu Ende durchführen konnte.
      Wie in einem anderen Faden berichtet, habe ich kürzlich Bikepackingtaschen für mein neues Gravelbike hergestellt. Der erste Praxis-Einsatz sollte auf eben dieser Tour auf dem Lech stattfinden. Von unserem Urlaubsort im Allgäu bei Füssen wollte ich - so der Plan - mit einer kompletten Wildwasserausrüstung (Packraft, Wildwasserpaddel, Helm, Schwimmweste, Trocki) nebst Übernachtungsequipment (Tarp, Hängematte, Schlafsack, Kocher) zum Oberlauf des Lech radeln um dann mit dem Boot von Steeg bis Weißenbach zu raften. Am ersten Tag wollte ich bis Steeg radeln, um dann am zweiten Tag morgens mit dem Boot einzusetzen und nachmittags in Weißenbach anzukommen. Anschließend sollte es mit dem Rad zurück Richtung Füssen gehen.
      Hier zeige ich zunächst, wie ich die Sachen am Rad untergebracht habe. Als Bedingung stand für mich von vornherein fest, dass nahezu das gesamte Equipment am Rad festgemacht werden soll. Einen kleinen Rucksack wollte ich nur für den Fall mitführen, dass irgendetwas unterwegs kaputt geht, bzw. die Befestigung nicht so klappt wie geplant.

      Das Hauptproblem dabei ist, wie man die Paddel unterbringt, ohne sie quer am Lenker oder im Rucksack zu verstauen, weil das - meiner Meinung nach - dem ganzen Rad seine Beweglichkeit und Agilität nimmt. Bei mir passen die Paddelblätter komplett in die Rahmentasche und die Paddelschäfte stecken daneben und werden am Unterrohr entlanggeführt. Sie ragen neben dem Gabelschaft aus der Tasche, aber beeinträchtigen das Lenkverhalten in keiner Weise - eine wie ich finde perfekte Lösung. Die Rahmentasche hat außerdem noch Platz für jede Menge Ausrüstungsteile, vom Tarp, über das Werkzeug, die Wechselklamotten bis zum Erste-Hilfe-Set. Das Packraft kommt hinter den Sattel, und auch diese Befestigung hat einwandfrei gehalten. Eine Oberrohrtasche habe ich in letzter Minute noch vor dem Urlaub geklebt. Sie enthält Lebensmittel.

      Mein gesamtes Übernachtungsequipment und auch der Trocki steckt in den Gabeltaschen, links eine TAR-Isomatte (600 g) und eine Cross Hammock aus Cloud 71 (150 g, incl. Aufhängung), rechts mein MYOG-Quilt (400 g) und der MYOG-Trocki (340 g). Alles Übrige, das heißt 2 Liter Wasser, Kocher, Schwimmweste zum Aufblasen, Luftpumpe, weiteres Werkzeug und die Verpflegung wurde in der Lenkertasche verpackt. Die neue Halterung von Ortlieb ist spitze, weil sie ohne nervige Gegenstücke am Lenker auskommt. Aber die Tasche selbst halte ich für eine Fehlkonstruktion, weil sie viel zu schmal für meinen 42-cm-Lenker ausfällt, unten rund ist, sich nicht während der Fahrt öffnen lässt und mit einem nicht dicht schließenden Rollverschluss ausgerüstet wurde. Da werde ich mir in Kürze was Besseres um den Halter herum bauen.

      Als ich kurz hinter Weißenbach auf den Lech traf, war mir schon klar, dass ich wohl kaum so weit herunter fahren würde, weil "Der blaue Lech"

      sich durch die Regenfälle der letzten Zeit in einen schlammigen, zum Teil mehrere hundert Meter breiten Strom verwandelt hatte, auf dem man sich im Packraft wahrscheinlich ziemlich verloren vorkäme. Ich füge hinzu, dass es auch während des ersten Tages der Tour nahezu ununterbrochen geregnet hat.

      Der Pegel selbst war innerhalb von drei Tagen um knapp 40 cm gestiegen.

      Und diese 40 cm haben dem Charakter des Wildwassers (2+ bis 3) einiges an Wucht dazugegeben. Als ich am Abend des ersten Tages kurz unterhalb von Steeg angekommen war, habe ich - glücklicherweise in einer Regenpause - meine Hängematte direkt am Ufer aufgehängt und bin nach 70 km Gravelstrecke schnell eingeschlafen.

      Der nächste Tag begann ohne Niederschlag, was ich als gutes Zeichen nahm, obwohl er Pegel noch mal weiter gestiegen war. Nach einem Frühstück habe ich das Gepäck im Boot (Alpacka Gnu) und das Rad auf dem Boot verstaut und hatte zunächst einen ganz guten Eindruck. 

      An Stelle des Sattel vom Gnu, auf dem man eine sehr gute Kontrolle über das Boot hat, habe ich den Sitz meines MYOG-UL-Packrafts mitgenommen. Und der schlackert im Boot und hat mir keine gute Kontrolle über das Boot verschafft. Ein typischer Fall von Stupid Light - wie ich jetzt weiß.

      Nach dem Einsetzen ging es sofort extrem heftig zur Sache. Das Fahrrad allerdings saß bombenfest und hat das Boot eindeutig stabilisiert. 

      In kürzester Zeit wurde mir klar, dass ich die Befahrung unter diesen Bedingungen nicht sehr lange durchhalten würde, weil die Kentergefahr extrem hoch war und ich keinen guten, stabilen Sitz hatte. Nach etwa 3 Kilometern habe ich - der Vernunft folgend - mich in ein Kehrwasser am Ufer gerettet und habe das Bikerafting abgebrochen.

      Ich hatte dann noch eine sehr entspannte Graveltour zurück zum Ausgangsort.

      Weil der Wildwasserhelm keinen guten Sitz zum Radfahren hatte, habe ich ihn noch hinten draufgeschnallt und bin nach anderthalb Tagen wieder bei Füssen gelandet. Mein Fazit: Bikeraften hat bei mir mit Sicherheit noch eine Zukunft, aber ich werde mir etwas zahmere Flüsse aussuchen und keine UL-Experimente mit dem Sitz mehr veranstalten.
    • Von doman
      Nach den Projekten des Trockis und des Zeltes stand noch ein weiteres Unternehmen auf meiner Liste - und das habe ich in den letzten Tagen realisiert. Den Bausatz für das UL-Packraft hatte ich bereits vor ein paar Monaten gekauft - zum Glück, denn inzwischen ist der nicht mehr lieferbar. Nachdem ich meine inneren Zweifel überwunden hatte, ob ich das hinkriegen werde, habe ich mich Anfang der Woche an die Arbeit gemacht. Fast sah es so aus, als könnte ich gleich wieder einpacken, denn mein Ali-Bügeleisen gab nach einem kurzen Probebetrieb seinen Geist auf:

      Die Leiterbahn am rechten Rand der Platine brannte nach 5 Minuten durch und mein Versuch, die Strecke mit einem angelöteten Kabel zu überbrücken schlug fehl. Zum Glück half mir @questoraus, sodass ich doch noch starten konnte. Vielen Dank! Mit einigem Probieren habe ich die richtige Temperatur herausgefunden

      Das Anbügeln der fertig zugeschnittenen Schlauchteile an den Boden klappte recht gut. Man sollte meiner Meinung nach auf jeden Fall der Versuchung widerstehen, auch noch die letzten Luftblasen rausgebügelt zu bekommen, sonst läuft man Gefahr, Löcher in den hauchdünnen Stoff zu brennen (ist mir an einer Stelle passiert und wurde mit Seamgrip repariert).

      Die eigentliche Herausforderung kommt erst beim Schließen der letzten Naht; bei mir war das entgegen dem Rat von Anbieter Matt der Bug. Das Holzteil, das man sich fürs Verbinden der Schläuche anfertigen muss, ist in den beiden Schnauzenkurven nicht das adäquate Werkzeug.

      Ich habe diese Stellen nur mit einer Glaskugel zugebügelt bekommen.

      Kurz darauf muss man den Holzklotz rausholen und kann dann die letzten 30 cm nur noch gegen einen eingelegten Pappstreifen bügeln, den man ganz am Schluss aus dem Ventil rausfummelt.

      Vorher muss man noch die zuletzt geschlossene Naht durch den verbleibenden Schlitz nach außen drehen und mit Seamgrip abdichten. Trotz des Einsatzes von Puder ließ es sich nicht vermeiden, dass die mit Seamgrip behandelten Stellen beim Wenden andere innere Teile berührten und dort Flecken zurückließen, die man auf dem letzten Bild sieht.

      Nach dem ersten Aufblasen stellte sich raus, dass anscheinend nur eine einzige Stelle - wo nämlich die vordere Schnauze mit dem Boden verbunden wird (oben links von meinem Daumen) - undicht ist. Mittlerweile ist das Boot aber komplett dicht.

      Vom gezeigten Gewicht kann man noch mal 5 Gramm für den Pappstreifen abziehen, der sich zu der Zeit noch im Boot befand.
      Ich bin insgesamt von diesem Ultraleichtboot sehr angetan. Das kann ich wirklich immer dabei haben, und ich werde auch ausprobieren, ob da auch noch das Rad draufpasst.
      Man sollte bei der Bewertung bedenken, dass es sich hier um keinen Schwimmring mit Boden handelt, wie sie oft als UL-Boot angeboten werden, und auch um kein Stummelpackraft für Pygmäen, sondern um ein ausgewachsenes 2,70 m langes Boot, in dem auch ich mit 1,87 m genügend Platz habe - bei voll ausgestreckten Beinen!
      Test folgt.
       
       
    • Von yoggoyo
      Hi, 
      Ich verkaufe meinen Anfibio ZipSuit in Größe L. Hals-und Handmanschetten sind aus Neopren, Füßlinge aus Latex. 
      Ich habe den Anzug vor einem halben Jahr gebraucht von LandWater Adventures für 340€ gekauft. Es handelt sich um einen der Leihanzüge, die aber coronabedingt dort nur wenig verliehen wurden. Ich selbst hatte den Anzug noch für ca. 5 Tage in Gebrauch. 
      Der Zustand ist gut, man sieht aber einige Flecken und das Neopren hat ein paar kleinere Druckstellen, die die Funktion nicht beeinflussen. An den Handmanschetten löst sich die kleine Abdeckungleiste. Auch das stört nicht, ich habe den Anzug so bekommen und war zu faul die Abdeckungen wieder anzukleben. 
      Die Füßlinge sind locker groß genug bis Größe 45. Mir passt der Anzug mit 1,78cm gut, etwas größer könnte man aber auch noch sein. 
      Der Grund für den Verkauf ist, dass die Halsmanschette an meinem schmalen Hals nicht richtig abdichtet. 
      Ich empfehle den Anzug für alles außer regelmäßigen WW-Einsatz, was aber aufgrund der Konstruktion und der Neoprenmanschetten klar sein sollte. 
      Neu kostet der Anzug so aktuell 484€, bezahlt habe ich 340€. 
      Ich biete Ihn hier für VB 280€ an
      Grüße Konrad 








    • Von Herr Froschler
      Im Prinzip gibt es zwei Methoden ein Schlauchboot zu bauen:
      - man baut sich eine luftdichte Hülle aus stabilem Material (TPU Gewebe, PVC Gewebe, Gummi-Gewebe). Beispiele sind Packrafts, Beiboote aus PVC Plane. 
      - man nimmt eine luftdichte Blase aus einem weniger stabilen Material (TPU Folie, PVC Folie, Gummischlauch) und steckt sie in eine stabile Außenhülle. Die Hülle muß daher nicht luftdicht sein und kann auf verschiedene Weisen realisiert werden. Dieses Prinzip findet man oft bei günstigen Kajaks (Itiwit, Sevylor) und ausserhalb der Schlauchboot Welt bei Luftzelten, Kites, Fahrradreifen.
      Für den MYOG Freund hat die erste Methode den Nachteil dass der Grad der Luftdichtigkeit erst am Ende des Bauprozesses bestimmt wird und in der Regel umfangreiche Nacharbeiten nötig sind um Lecks zu dichten.
      TPU Folie wäre eine Möglichkeit Blasen zu realisieren, die sehr hart aufgeblasen werden können (Kites, Luftzelte), Folie gibts im Kite Bedarf, hat seinen Preis.  Die PVC Folie der Schlauchbootblasen ist sehr schwer, muß verschweißt werden und Bezugsquellen kenne ich nicht - das scheidet also aus. 
      Interessanterweise wird oder wurde im Kite Bereich auch PE Folie für Blasen verwendet. Die Vorteile von PE Folie sind Gewicht, Preis und Verfügbarkeit in vielen Dicken und Formaten u.a. als Schlauchfolie.
      Deshalb hab ich folgenden Versuch gemacht:
      - PE Baufolie in 0.1mm Dicke (die lag gerade rum) mit einem Balkenschweissgerät zu einem Kissen geschweißt 
      - vorher noch ein Loch reingeschnitten und ein SUP Ventil reingeschraubt mit einem Stück PVC Plane zur besseren Dichtheit und zur besseren Einpassung in die Außenhülle. Für die SUP Ventile gibts die abgebildeten Adapter so dass man mit einem Bag, einer Doppelhubpumpe oder Fahrradpumpe aufpumpen oder nachpumpen kann. 
      - das Kissen war beim ersten Versuch dicht, hält die Luft über Wochen und hält ordentliche Belastungen aus!
      - Das PE Kissen hab ich dann in eine Hülle aus PVC Plane gesteckt und wieder aufgeblasen
      PE Schlauchfolie gibts auf ebay bis 80cm Breite (D=51cm) und bis 0,2mm Dicke. 
      Um ein Packraft zu realisieren würde man wohl am besten so vorgehen: aus seinem Lieblingsmaterial eine Außenhülle kleben, nähen oder schweissen. Am Heck einen Wickelverschluss anbringen. 2 Blasen anfertigen, durch den offenen Wickelverschluss einbringen und positionieren. Wickelverschluss schliessen, aufpumpen, fertig. Da die Außenhülle nicht luftdicht ausgeführt werden muss kann man sie zügig realisieren.
      Eine Sache habe ich allerdings nicht komplett verstanden. Bei den meisten Packrafts ist der Durchmesser der Hülle nicht konstant über die Länge. Wenn die Mittelsektion sagen wir mal einen Durchmesser von 28 cm hat und die größte Ausdehnung in Bug oder Heck 90 cm sind, dann wird eine Blase aus Schlauchfolie mit einem Durchmesser von 50cm Bug oder Heck nicht ausfüllen (PE ist nicht sehr elastisch), dh die zwei Blasen müßten sich dort überlappen. Wird das klappen?
      Falls jemand hier schon mal was ähnliches probiert hat oder was beitragen kann, bitte schreiben.
       
    • Von skullmonkey
      Ich bin im Juli 2020 alleine erst durch den Lemmenjoki National Park gewandert und danach 80 km mit dem Packraft - nem Anfibio Rebel 2K - erst ein kurzes Stück den Repojoki und dann den Ivalojoki runtergepaddelt. Erstmal ein Video für diejenigen die gerne in Ruhe sowas sehen, aber es folgen auch noch Text, Tips und Fotos =) 
      Der Ivalojoki verläuft durch die Hammastunturi Wildnis, ein Goldgräber Gebiet, in dem auch heute noch nach Gold gesucht wird. Neben dem Ivalojoki sieht man aber wenig davon, das findet mehr an den kleinen Flüsschen rechts und links statt. Das schöne am Ivalojoki ist das er nicht sehr schwierig ist, was Ihn auch für Anfänger sehr geeignet macht. Auch der Repojoki, an dem ich rein bin, ist einfach.

      Wer nicht auf Mücken und Bremsen steht, nimmt am Besten auch ein Mückennetz für den Kopf mit  
       

      Am ersten Tag paddeln auf dem Ivalojoki habe ich knapp 28 km zurückgelegt, und einen absolut HERRLICHEN Campingplatz gefunden, auf einer Sandbank, in einem Kieferwald. Es gab schon einige Feuerstellen und auch trockenes, totes Holz lag bereit - da habe ich mich natürlich nicht lange bitten lassen, und ein Feuer gemacht!

      Am zweiten Tag auf dem Fluss bin ich dann recht bald an Kuttura vorbeigekommen - das ist der Ort an dem 95% aller Paddler reingehen. Wer mag kann recht einfach von Saariselkä aus durch die Hammastunturi Wildnis bis Kuttura oder Ivalojoen Kultala wandern und dann anfangen zu paddeln, oder bei Polar Creek schauen ob Sie einen von Ivalo/ Saariselkä aus nach Kuttura mitnehmen. Wer eher auf Kajaks und Kanus steht, kann die da auch ausleihen.
      Auf der Outdoors.fi Webseite gibt es eine sehr gute Flussbeschreibung der Strecke, alle Stromschnellen sind ausführlich beschrieben und ich habe mir das ganze aufs iPhone in die Notes App kopiert, um es auch offline lesen zu können. Passend dazu ist ein Blick auf den Wasserstand hier. 
       Die Flussbeschreibung hat empfohlen sich Saarnaköngäs anzusehen, und da habe ich diesen kleinen Kollegen getroffen. 

      Ich habe mir Saarnaköngäs gut angesehen, und dann war die Stromschnelle auch einfach zu fahren (ich schreibe dies aus der Perspektive von jemanden der 10 Jahre Paddelerfahrung hat, da ich alleine unterwegs war war ich aber recht vorsichtig - trotzdem denke ich das auch Anfänger die Stromschnelle sicher fahren können). 

      Es gab einige schöne, einfache Stromschnellen, aber ich war auch relativ happy als es langsam gen Ivalojoen Kultala ging. Korhosenkoski, kurz vor dem Ziel, hat mir dann bei der letzten Welle den Schoss voll mit Wasser gemacht - Beine anwinkeln und Problem gelöst  Das war der einzige "Kritische" Augenblick, aber alles gut. Und dann sah ich auch schon die Hängebrücke. 
       

      Die Saunakoski Stromschnelle darunter wurde vorbildlich gemeistert, und dann ging es an Land. Die Hängebrücke war (ist?) unter Reparatur, und so war ich ganz alleine im Ivalojoen Kultala Museum Dörfchen. Das ist echt ein herrlicher Platz, und da ich ganz alleine war habe ich in der Hütte geschlafen. Auf der anderen Seite des Ufers war eine junge Frau mit Ihren beiden Hunden am campen, das waren die einzigste Person die ich den ganzen Tag gesehen habe.
      Am nächsten Tag ging es bei herrlichstem Sonnenschein und Temperaturen nahe der 30°C weiter. Bei den Ritakoski Stromschnellen + Hütten habe ich ne Pause gemacht und die ersten Angler gesehen, und dann ging es weiter. Nach Ritakoski wird es eher "langweilig" da der Fluss breiter und ruhiger wird, und es nur noch einige kleine Stromschnellen gibt. Es gab aber einen enormen Zuwachs an Mücken und Bremsen je weiter ich den Fluss runtergepaddelt bin. 

      Es gab wieder einige herrliche Sandbänke, und sogar vom Packraft aus habe ich Pfade und Feuerringe gesehen. Aber ich wollte noch ein Stück weiter. Ich hatte gedacht bei der Louhioja Hütte zu übernachten - doch da traf ich jedoch die ersten Paddler. Ne Gruppe von sechs freundlichen Finnen waren schon in der Hütte, und auch waren die Mücken hier so zahlreich das ich dann doch noch weiter bin. 
      Kurz darauf habe ich eine herrliche Sandbank angefahren und erklommen, aber das war eine wahre Mückenhölle da ein kleiner See neban an war. Also wieder weiter. 

      Am Ende habe ich auf einer Kiesinsel mein Camp aufgebaut. Das habe ich oft bei Japanischen Wanderern gesehen, und wollte es mal selbst ausprobieren. Und was soll ich sagen? Es war gemütlich und ich habe sehr komfortabel geschlafen (im Video oben sieht man recht ausführlich wie ich alles aufgebaut habe, fängt so ab Minute 21:30 an). Leider wurden es auch immer mehr Mücken, die mich gefunden haben, und so bin ich dann in den bivy und quilt geschlüpft und bin gut eingeschlafen (bin kurz nach Mitternacht von nem Motorboot kurz aufgeweckt worden - ein paar Angler waren noch zu später Stunde unterwegs). 
      Am nächsten Tag lagen dann noch knapp 9 km paddeln vor mir, und mit Toloskoski die zweite Stromschnelle die man sich ansehen sollte laut Flussbeschreibung. Habe ich gemacht, bin fast von den Mücken aufgesaugt worden, bin schnell wieder zurück und dann einfach runtergefahren. Den die Sache ist, den unteren Teil der Stromschnelle kann man eh nicht von oben sehen, und das war der wildere Teil. Da das Wasser relativ niedrig war bin ich am letzten Stein kurz aufgesessen, konnte mich aber im Nu befreien und bin dann fröhlich weitergepaddelt. 

      Und paddeln muss man nun. Nach Tolosjoki wird der Fluss ruhig und breit, Sommerhäuser und Felder säumen das Ufer. Ich bin dann bei Tolonen (kurz oberhalb der Lappispola Stromschnelle) raus, und bin recht einfach & schnell bis nach Ivalo per Anhalter mitgenommen worden. 
      Im Fazit kann ich den Ivalojoki fürs Packraften sehr empfehlen. Man kann die Strecke nach oben und unten hinaus beliebig verlängern, ich denke ich bin den für mich am schönsten und besten Abschnitt gefahren, mit den meisten Stromschnellen, tollen Möglichkeiten zum wild campen und auch interessanten historischen Plätzen mit Ritakoski und Ivalojoen Kultala. Wer schon einen WW Kurs gemacht hat und gerne im Norden mehr Erfahrung sammeln möchte, ist hier richtig. Aber am Besten mit mindestens einer weiteren Person paddeln gehen, und nicht so wie ich alleine  
      Kurz zur Ausrüstung: Ich hatte das Anfibio Rebel 2K mit den TubeBags, das war fantastisch da nix vorne aufm Packraft war - da war nur der DeckPack. Ich bin mit dem Anfibio Wave Paddel gepaddelt, da das auch perfekt als "Zeltstange" für mein MLD TrailStar funktioniert hat. Getragen habe ich alles im Lemmenjoki National Park in dem HMG SouthWest 3400 Rucksack - ich hatte nämlich Essen für 9 Tage dabei, da ich dachte das paddeln würde langsamer gehen. Realistisch kann man in zwei Tagen von Kuttura nach Tolonen paddeln, das sind knapp 50 km, ohne viel Anstrengung. Erheblich langsamer, mit Pausentagen und kleinen Wanderungen, geht natürlich auch! Und wer von Saariselkä aus reinwandert und bis Ivalo paddelt, ist locker ne Woche unterwegs.
      Zeitlich wurde mir vor Mittsommer und der Herbst empfohlen: Dann gibt es wenig oder gar keine Mücken, und das Wasser ist höher. Wer also jetzt im Herbst noch nach einer Tour sucht  ! 


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