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Ultraleicht Trekking

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Inspiriert von Gämsmanns` Thread "Trau ich mich ran?" (hab nur den Titel gelesen :grin:, meine Antwort wäre "Nein, ich trau mich nicht" ) hier mal folgende Frage: Hat nicht der eine oder andere der hier postenden Hobby/Profischneider Bock sich durch Auftragsnäharbeiten was dazuzuverdienen?

Beispiel: Ich hab mir ne Windhose aus Ptx Quantum nähen lassen beim local Schneider, hat 70,- Euro gekostet, nur die Arbeit = sehr teuer. Nächstes Beispiel: Hab beim Outdoorservice nen Daunenschlafsack waschen lassen, Füllung/Hülle separat, Hülle flicken lassen, Fussende kürzen lassen: 155,- Euro, inkl. Rückporto= sehr billig (die reinen Näharbeiten ca. 100,-).

So Arbeiten wie im Beispiel 2 lohnen sich sicher für "Hobby"schneider nicht, aber die Mehrzahl der hier im Forum anfallenden Sachen sind wohl doch eher wie Beispiel 1 gelagert.Die Arbeitszeit  war wahrscheinlich unter 1 Stunde, und wenn das 40-50,- Euro gekostet hätte, würde ich da gar nix sagen; 70,- finde ich schon happig.

Interessieren würde mich halt mal, obs da prinzipiell Interesse beim einen oder anderen der hier aktiven Schneiderlein gäbe, und wenn nicht, warum nicht.

Vorstellbares Procedere: "Kunde" schickt Stoff und Schnittmuster/ zu kopierendes Kleidungsstück an "Schneider" und zahlt Hin -und Rückporto.

Gruss,

 

Paul

bearbeitet von paddelpaul

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vor 13 Minuten schrieb paddelpaul:

Beispiel: Ich hab mir ne Windhose aus Ptx Quantum nähen lassen beim local Schneider, hat 70,- Euro gekostet, nur die Arbeit = sehr teuer.

Ich finde das ehrlich gesagt günstig für eine Einzelanfertigung. Wenn man bedenkt, dass neben der reinen Näharbeit auch noch ein Schnitt erstellt werden muss (das frisst die meiste Zeit), Steuern abgeführt werden müssen, Sozialversicherungen,... 

Nein, ich würde keine Auftragsarbeiten nach Kundenwunsch machen. Das rentiert sich nicht. Entweder näht sich der Schneider arm oder dem Kunden ist der reale Preis zu teuer. Bei letzterem muss man sich vor Augen führen, dass da auch der Schneider verlieren würde: es kostet nämlich auch einiges an Zeit vorzuplanen um einen Kostenvoranschlag zu erstellen, und das bezahlt kein Kunde der abspringt. Man verliert also Zeit und dadurch auch geld

bearbeitet von Andreas K.

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vor 2 Minuten schrieb Andreas K.:

Wenn man bedenkt, dass neben der reinen Näharbeit auch noch ein Schnitt erstellt werden muss (das frisst die meiste Zeit)

Ich bin halt Laie :-D; muss der Schneider auch nen Schnitt erstellen wenn er "nur" ein vorhandenes Teil kopieren muss?

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vor 12 Minuten schrieb paddelpaul:

Ich bin halt Laie :-D; muss der Schneider auch nen Schnitt erstellen wenn er "nur" ein vorhandenes Teil kopieren muss?

Kommt drauf an...wenn das Teil an den Nähten zerschnitten werden darf, dann ist es nur ein Auflegen auf den neuen Stoff und direkt Zuschneiden..aber ich denke du meinst das anders :D

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Nähen ist das eine.

Dann hat der Kunde auch noch eine Stunde die Arbeit besprochen,

dann einen Schnitt angefertigt, dann angerufen, damit man das

Ganze abholen kann und dann auch noch die Abschlussbesprechung.

Sind doch alles nur ein paar Minuten. Und plötzlich

sind aus 70€ angeblichem Stundenlohn nur noch 25€ geworden. Upps.

 

Gruss

Konrad

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Liebe Leute,

wenn man nicht selbstständig arbeitet, kann man leider solche Preise nicht verstehen. Wie Andreas K. geschrieben hat, bitte denken Sie daran, dass die Menschen Ihre Brötchen verdienen müssen. 
Es gibt sehr viele unsichtbare Ausgaben. Ich finde das 70,- völlig in Ordnung.

bearbeitet von apiko

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Die Preise beim lokalen Schneider variieren aber auch extrem. Als ich meine kurze Regenhose nähen lassen wollte, wollte die erste Schneiderin dafür 150 €, der zweite 25 €. Etwas Rumsuchen könnte sich also lohnen. Vielleicht auch mal in einem Viertel, in dem die Ladenmieten geringer sind. Meiner geringen Erfahrung nach arbeiten Schneider auch günstiger, wenn Deutsch nicht ihre Muttersprache ist.

Meine zwei PTX-Quantum-Windhosen habe ich für insgesamt 40 € bekommen. Da wurde die Hose, die als Vorlage diente, dann übrigens zerschnitten.

Bei der Regenhose wollte der Schneider 5-10 € mehr haben, weil er die Vorlage letztendlich doch nicht zerschnitten hat.

 

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vor einer Stunde schrieb JanF:

Die Preise beim lokalen Schneider variieren aber auch extrem. Als ich meine kurze Regenhose nähen lassen wollte, wollte die erste Schneiderin dafür 150 €, der zweite 25 €. Etwas Rumsuchen könnte sich also lohnen.

Bei dem Preis würde ich die zweite in "Hobby-Schneiderin" Sparte schieben (bis 20-30 € nimmt dir ein Schneider für's Kürzen von Hosenbeinen).  Wenn die das Vollzeit machen würde dann nicht zu dem Preis. 25-35 € pro Stunde ist "normal".
Was vergessen wird:  Schnittmuster vorbereiten, Stoff zuschneiden - das ganze kann bei einer simplen Regenhose schon 1 - 2 Stunden einnehmen.  Stoffe müssen vernäht werden, Nähte abgedichtet, alles schön sauber umgesäumt...  das ist ja kein Standardartikel den jeder von denen zehn Stück anfertigt und schon alles vorliegen hat.

bearbeitet von AlphaRay

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vor 4 Stunden schrieb JanF:

Meiner geringen Erfahrung nach arbeiten Schneider auch günstiger, wenn Deutsch nicht ihre Muttersprache ist.

Das klingt wie Ostdeutsche verdienen zu Recht weniger als Westdeutsche. Sicher mag Deine Aussage stimmen dass ein Migrant weniger Geld kriegt / es für weniger macht, aber moralisch gesehen darf man das nicht unterstützen. Das zerstört am Ende auch die Preise auf dem Markt. Kenne ich nur allzu gut in meiner Branche. Menschen meinen mit niedrigem Preis erstmal Fuss zu fassen. Sobald sie erhöhen wollen geht der Kunde dann zum nächsten Billigheimer.

bearbeitet von Dingo

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vor 10 Stunden schrieb apiko:

Es gibt sehr viele unsichtbare Ausgaben. Ich finde das 70,- völlig in Ordnung.

Das finde ich auch!
Als Designer verdiene ich zwischen 80 und 160,- €. Das ist für mich eine Menge Geld.
Leider kann ich selbst 60,- €, nicht für Näharbeiten ansetzen, da die daraus resultierenden Produkt-Preise einfach durch die Decke gehen würden. Hier klafft eine enorme Lücke zwischen "unserem" Lohn und der billig eingekauften Arbeitskraft im Ausland.

Bei 30,- € wäre ich abzüglich aller selbst zu finanzierenden Sozialabgaben ungefähr bei 13-14 € Stundenlohn.
Im Umkehrschluss sind 30,- € eine ganze Menge, wenn es um einen marktfähigen Preis geht.

Nehmen wir das Trapezo-mid in DCF:
Da gehen ca. 190,- € Material rein.
Für die Produktion habe ich mal 3 Std. angesetzt. 90,- € (was aktuell ziemlich knapp kalkuliert ist) :wink:
Somit wäre ich jetzt bei 280,- € nur für die Fertigung.

Dann ist noch kein Stoff bestellt, kein shop am Laufen, kein Versand organisiert und keine Verwaltung dabei.
Dafür rechne ich 20 % / 56,- € darauf und bin schon bei 336,- € netto!

Pius der 19 % MwSt. von 63,84 € komme ich auf den Schnäppchenpreis von 399,84 € für ein DCF-Tarp made in Germany ...

VG. -wilbo-

 

bearbeitet von wilbo

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vor 1 Stunde schrieb Dingo:

Das klingt wie Ostdeutsche verdienen zu Recht weniger als Westdeutsche.

Nein, das klingt überhaupt nicht so, aber es hätte mich auch gewundert, wenn du an meinem Beitrag nichts zu meckern gefunden hättest. So hat halt jeder seine Hobbys.

 

vor 1 Stunde schrieb Dingo:

Sicher mag Deine Aussage stimmen dass ein Migrant weniger Geld kriegt / es für weniger macht, aber moralisch gesehen darf man das nicht unterstützen.

Ich bin in einen Laden gegangen, habe meine Wünsche vorgetragen und gefragt, was das kosten wird. Der Inhaber des Ladens hat mir dann einen Preis genannt. Deiner Meinung nach hätte ich dann also dankend ablehnen sollen, mit der Begründung, dass mir der Preis zu niedrig ist? Oder ihn hochhandeln sollen?

 

vor 1 Stunde schrieb Dingo:

Menschen meinen mit niedrigem Preis erstmal Fuss zu fassen.

Ich bezweifle, dass der ältere Herr in dem noch älter wirkenden Laden gerade versucht, sich eine Existenz aufzubauen.

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vor 7 Stunden schrieb paddelpaul:

Interessieren würde mich halt mal, obs da prinzipiell Interesse beim einen oder anderen der hier aktiven Schneiderlein gäbe, und wenn nicht, warum nicht.

Ich betrachte die Frage als beantwortet :grin:

Hey, vielen Dank für die Resonanz aus der "Zunft"; ich sehe, ich hab mindestens mal den Gesamtaufwand falsch eingeschätzt. Ich hatte mich halt schon länger gewundert, dass sich bei so vielen kompetenten Nähern im Forum nicht schon ein semiprofessioneller Myog-Graumarkt etabliert hat, aber das ist ja nun geklärt.  

Im übrigen war ich top zufrieden mit der abgelieferten Arbeit, insofern alles gut.

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Mit Auftragsnäharbeiten wird es wohl eher nichts.

Dafür könnte ich mir etwas anderes durchaus vorstellen: Unsere Hobbyschneider nähen ja den perfekten Rucksack oder das wunderschöne Zelt nicht mal eben so aus dem Handgelenk, sondern haben vorher einige Prototypen hergestellt. Wenn sie wissen, daß es dankbare Abnehmer dafür gibt, fallen die durchaus gebrauchsfähigen, aber eben noch mit kleinen Makeln behafteten Prototypen nicht dem Materialrecycling zum Opfer, sondern wechseln für einen sehr fairen Preis den Besitzer.

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Naja, das ist sicher ne gute Idee Mittagsfrost, allerdings geht es teilweise um viel Geld, rein für das Material. Ich habe einfach nicht genug Vertrauen in die Nähfähigkeit der Forumsmitglieder um dann etwas ohne es je gesehen zu haben zu kaufen. Wobei ich da vielleicht extrem bin. Ich fühle mich auch unsicher ein trekkertent dcf zu kaufen(hab keine Ahnung ob die ordentlich DCF verarbeiten) oder ein zPacks duplex( hab schon viel Mist über die Qualität gehört).

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vor 14 Minuten schrieb Mittagsfrost:

fallen die durchaus gebrauchsfähigen, aber eben noch mit kleinen Makeln behafteten Prototypen nicht dem Materialrecycling zum Opfer, sondern wechseln für einen sehr fairen Preis den Besitzer.

Oder wandern in die Aservatenkammer... 

Ich brauch ein größeres Haus :???:

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vor 1 Stunde schrieb JanF:

Nein, das klingt überhaupt nicht so, aber es hätte mich auch gewundert, wenn du an meinem Beitrag nichts zu meckern gefunden hättest. So hat halt jeder seine Hobbys.

 

Ich bin in einen Laden gegangen, habe meine Wünsche vorgetragen und gefragt, was das kosten wird. Der Inhaber des Ladens hat mir dann einen Preis genannt. Deiner Meinung nach hätte ich dann also dankend ablehnen sollen, mit der Begründung, dass mir der Preis zu niedrig ist? Oder ihn hochhandeln sollen?

 

Ich bezweifle, dass der ältere Herr in dem noch älter wirkenden Laden gerade versucht, sich eine Existenz aufzubauen.

Fühlst Du Dich irgendwie ertappt, oder warum die Aggression?

Wenn ich lese: Meiner geringen Erfahrung nach arbeiten Schneider auch günstiger, wenn Deutsch nicht ihre Muttersprache ist., dann geht mir folgendes durch den Kopf: selbstständig, kann sich keine Krankenversicherung leisten, hat keine Rücklagen und vermutlich keine Rente etc.

Meine Nichte ist Schneiderin und Gewandmeisterin. Letzteres ist selten in Deutschland. Sie arbeitet inzwischen für Filmproduktionen. Das ist zwar oft Schinderei. Wird aber angemessen bezahlt.

Schön, dass Du Deine Hosen soviel billiger bekommen hast. Aber wenn man sich ein wenig damit beschäftigt, dann weiß man auch, dass das in Deutschland so nicht geht, außer jemand macht bewußt oder unbewußt Abstriche. Ich persönlich wieder lieber Geld vom Staat nehmen, als meine Arbeit und Erfahrung unter Wert zu verkaufen.

Auch kann ich mir gut vorstellen, warum so talentierte Menschen wie Andreas K lieber in ihrem Beruf bleiben. Ebenso hat Laufbursche einfach das Glück, dass die Community hier ihn auch sehr schätzt und die angemessenen Preise ohne Murren bezahlt. Das ist aber sicher eine Ausnahme.

Aber bitte wirf mir nicht vor nur des Stänkerns Willen eine Aussage von Dir zu hinterfragen. Ich war jedenfalls nicht unhöflich.

bearbeitet von Dingo

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Vielleicht ist hier nun der Punkt erreicht, an dem gesagt wird, was ein angemessener Preis für ein fiktives Standardprodukt (z.B. Regenhose oder -quilt) wäre bzw. Was ein angemessener Stundenlohn für Nähareiten sein könnte. Bis jetzt klang es hier im Faden eher nach: "XX€/Stunde sind definitiv zu wenig", vielleicht habe ich aber auch den angemessenen Gegenvorschlag nicht zwischen den Zeilen oder direkt erkannt? :rolleyes:

@wilbo  @Andreas K.

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Das es immer wieder Diskussionen über Antworten scheinbar hier im Forum geben muss. Die Frage lautete: Näht hier einer oder auch mehrere aus dem Forum für andere Leute gegen Bezahlung. Dann werden zum Teil Tipps aus Erfahrungen heraus weiter gegeben. Mehr nicht. Und dann wird in den Beiträgen über Moral geschrieben. Ich würde mir wünschen wenn dies für jemanden so wichtig ist seine moralischen Bedenken zu äußern, dass er dies per PN schreibt, denn das hat mit dem Beitrag überhaupt nichts zu tun.

Die Antworten von @wilbo und @Andreas K. zum Beispiel zeigen super sachlich auf, was Näherei für Arbeit macht und was sie kosten sollte und es deshalb uninteressant ist.    

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OT:

vor 11 Stunden schrieb Dingo:

Fühlst Du Dich irgendwie ertappt, oder warum die Aggression?

Wobei soll ich mich denn ertappt fühlen? Ernst gemeinte Frage.

 

vor 11 Stunden schrieb Dingo:

Aber bitte wirf mir nicht vor nur des Stänkerns Willen eine Aussage von Dir zu hinterfragen. Ich war jedenfalls nicht unhöflich.

Wo du in meiner Aussage herausgelesen haben willst, dass irgendjemand zu Recht weniger verdient als irgendjemand anderes, ist mir absolut schleierhaft. Mir das zu unterstellen, war sehr unredlich und unhöflich.

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vor 11 Stunden schrieb cico:

"XX€/Stunde sind definitiv zu wenig", vielleicht habe ich aber auch den angemessenen Gegenvorschlag nicht zwischen den Zeilen oder direkt erkannt?

Na ja, man kann sich ja viel wünschen ...  :grin:

Ob das mit der wirtschaftlichen Realität in Einklang steht, ist eine ganz andere Frage.
Natürlich wäre es schön beim Nähen und Entwerfen genauso vergütet zu werden wie als Designer. Leider würde dies kleiner Bezahlen, da der Nutzwert meines Produkts aus verschiedenen Quellen erheblich günstiger gedeckt werden kann. Und für die geringe Zahl der ganz reichen, denen Geld komplett egal ist, müssen andere Statussymbole her...

VG. -wilbo-
 

bearbeitet von wilbo

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vor einer Stunde schrieb wilbo:

Natürlich wäre es schön beim Nähen und Entwerfen genauso vergütet zu werden wie als Designer. Leider würde dies kleiner Bezahlen, da der Nutzwert meines Produkts aus verschiedenen Quellen erheblich günstiger gedeckt werden kann

Da hilft nur eins: eben keine Einzelfertigung anbieten, sondern selbst eine kleine Kollektion rausbringen. Die Entwicklungskosten sind dann einmalig - ggf. ändert man im Lauf der Jahre nur noch Details. Die Kosten bzw der Aufwand hierfür bleiben überschaubar. Da kann man dann auch die Produktionsprozesse optimieren und somit kosteneffizienter, sprich günstiger produzieren. Aber das weißt Du ja eh...

Wer Individualismus bezahlbar haben will muss sich eben selbst an die Nähmaschine setzen. Das war zum gewissen Teil meine Motivation das Nähen anzufangen...

bearbeitet von Andreas K.

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