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Ultraleicht Trekking
ThomasK

Angst vor fremden Hunden auf Tour- was tun?

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Ich hab mal ne Zeitlang in Kampot, Kambodscha, gelebt und der kürzeste Weg in die Stadt ging an einem Haus entlang, wo 4 oder 5 sehr aggressive Hunde immer frei rumgelaufen sind. Sobald die mich gesehen haben sind sie auf mich losgestürzt und haben versucht mich zu beißen. Die Besitzer fanden das lustig.

Am Anfang hab ich die Hunde noch mit Steinen auf Abstand halten können, aber das war ihnen nach ein paar Tagen egal. Meine Vermieterin hat mir dann einen Holzstock mit Nägeln gebracht, aber das wollte ich nicht. Die Hunde mit Wasser bespritzen (auf die Augen zielen) hat dann tatsächlich mehrere Wochen lang geholfen.

Wenn ich Probleme mit freilaufenden Hunden habe ist das seitdem immer meine erste Wahl und funktioniert auch meistens. In Kampot hatte ich, nachdem das Wasser auch aufgehört hat zu wirken, mal ein ernstes Gespräch mit einem der Halter. Evtl. hatte ich dabei sogar den oben erwähnten Holzstock in der Hand. Ab dem Zeitpunkt haben sie die Hunde zurückgepfiffen sobald sie mich gesehen haben.

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vor 43 Minuten schrieb immermüde:

stimmt, aber die Hunde eines Jägers sind in der Regel ausgebildet genau das zu tun.

Nein, eben nicht. Da muss ich Dir widerprechen. Die Hunde von Jägern sind sicherlich nicht dazu ausgebildet Menschen zu binden. Sie müssen sogar unter Hunden sozial verträglich sein, sonst würden Gemeinschaftsjagden nicht funktionieren! Dort sind die Hunde nämlich oft weit vom Führer weg. Würden sie sich Menschen oder Hunden gegenüber aggressiv verhalten wäre dass kontra produktiv!

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vor 1 Stunde schrieb truxx:

OT:

die drei klassischen Sätze eines Hundehalters:

1. Der tut nix. 

2. Der will nur spielen! 

3. Also DAS hat er ja noch nie gemacht? 

 

Umgekehrt rücken nicht gerade wenige Menschen auch Hunden ungefragt auf die Pelle. Besonders toll sind Mütter, die den Halter blöd anmachen, weil der ihr Kind nicht an seinen Hund ranlässt und dem Kind erklärt, wie man mit so einem Lebewesen umgehen sollte.

Bei dem Thema gibt es keinen Konsens im Sinne von der einen Lösung. Ängste sind nachvollziehbar, bilden aber oft die reale Bedrohung nicht ab.

Mich hat auch mal ein Hündchen gebissen. Ein wenig Muffe hatte ich durchaus wegen evtl Tollwut. Da interessiert einen die Statistik wenig.

Wir leben aber auch so Risiko befreit, da entwickeln wir wohl gewisse Ticks.

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Irgendwie finde ich es ja lustig: In diesem Forum, in dem es eigentlich immer um skills und deren Erweiterung geht, darum, dass wir fast nie sturmfeste Burgzelte oder schienenbeinhohe Lederklopper an den Füßen... brauchen, geht es um Höchstbedrohungsszenarien durch Hunde. Die es sicher irgendwann, irgendwo gibt.

Vielleicht hilft die Vorstellung, dass so ein Hund eine weitere Unbill des Outdoorers ist. So wie wir uns vor anderen Unbillen auch mit Regenröckchen, mit Minitarps plus dem Wissen um sinnvolle Aufstellplätze, mit Biwaksäcken usw. schützen, könnten doch gerade wir dazu prädestiniert sein die notwendigen Skills für die Unbill Scheißköter zu lernen.

Und einen Vorteil haben Hunde gegenüber Mistwetter: Meistens ist ein Verantwortlicher dabei, bei dem wir uns lautstark beschweren können!

(disclaimer: Nicht alle Hunde sind Scheißköter, besonders keine Forumshunde!)

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vor 14 Stunden schrieb immermüde:

bei "Hofhunden" -  umgeht einfach ihr Territorium.

Setzt immer voraus, dass sich das so einfach abschätzen lässt.

Mir hat es in der Tat mal den Hintern - ist welches Körperteil auch immer gerettet, dass ich zufällig auf der richtigen Seite der Territoriumsgrenze stand, als drei stattliche Köter in der Türkei von weitem auf mich zugerannt kamen, kläfften, das Fell aufstellten, die Zähne fletschten. Blieben dann tatsächlich an einer imaginierten Linie stehen, keinen halben Meter von mir. War für mich Mensch nicht mit dem Auge zu erkennen, reines Glück.

 

Habe auch schon mal ein wenig recherchiert. Bei den Ton-Geschichten liest man durchwachsenes, von funktioniert super bis hin zu interessiert ne wütende Töle einen Dreck.

Der gute alte steinaufhebetrick hat schon oft funktioniert - besonders in Osteuropa scheinen Hunde das zu kennen und ziehen ab.

Anschreien hat auch schon mal funktioniert.

Und in Brasilien habe ich kürzlich einem Vierbeiner im wadenbeißerformat mit der Pike Flugstunden geben müssen, als er nach mir geschnappt hat, geht auch, je nach Gewicht.

Aber die Allzweckwaffe ist da noch nicht dabei.

 

bearbeitet von questor

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vor einer Stunde schrieb immermüde:

stimmt, aber die Hunde eines Jägers sind in der Regel ausgebildet genau das zu tun.

Nö, erstens gibt es nicht „den“ Jagdhund, da gibts Unterschiede nicht alle eignen sich für alles.  Unsere Familiensofarolle weiß trotz bestandener Prüfung sehr genau was grade sein Job ist, „Menschen stellen“ steht da nirgends auf der Agenda.

Wenn du auf meinem Grundstück versuchst ein Kind zu klauen entdeckt er eventuell seine schottischen Gene da er sein Rudel beschützen will, aber Radfahrer, Jogger, selbst unsere doofen Kaninchen sind Safe.

 

Nein ich schieße nicht auf Tiere.

 

Nochmal was Produktives:

Manche Hundebesitzer sind dumm, ich bin der Meinung das es mehr dumme Autofahrer gibt aber naja, Hunde sind nur so gut und sozial wie Ihr Herrchen, wenn der Besitzer in deinen Augen Ok ist sind es seine Hunde meist auch.

Ich würde nicht dazu raten Hunde anzufassen die man nicht kennt und nie ohne ausdrückliche Erlaubnis des Besitzers.

 

 

 

 

 

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bearbeitet von dennisdraussen

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vor 4 Stunden schrieb derray:

Bei unserer Hundetrainerin geht das, zum Beispiel, mit dem Zuruf "sieh Fahrrad".

Ich ruf immer „Dickmops! An die Seite“ und gucke zu gespannt wer zuerst reagiert.

Ich bin allerdings auch für Leinenzwang wenn Hund und Besitzer schlecht sozialisiert sind. Normale Hunde beißen Menschen nicht.

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vor 3 Stunden schrieb ThomasK:

Danke für das genaue Lesen.

Ja, ich meine, dass mein Recht ungefährdet in Deutschland Sport auszuüben über dem des Hundehalters liegt, seinem Hund "artgerecht" zu halten. Vielleicht falsch ?

 

Gerngeschehen.

Du bist vollkommen im Recht. Genau so wie die meisten rechts abbiegenden Radler im Recht gegenüber dem LKW neben ihnen sind. Wenn dir dein Recht dann immer noch wichtiger ist als das für dich sicherste zu tun, mein Segen hat Jeder für sein Recht mit Kopf und Kragen einzustehen.

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vor 4 Stunden schrieb ThomasK:

Danke für das genaue Lesen.

Ja, ich meine, dass mein Recht ungefährdet in Deutschland Sport auszuüben über dem des Hundehalters liegt, seinem Hund "artgerecht" zu halten. Vielleicht falsch ?

 

Uh schwieriges Thema, ich bin echt kein Jurist, aber ein Recht auf Sport wird schwer zu finden sein, wenn du deine Argumentation auf gegenseitiger Rücksichtnahme aufbaust kommst du besser zurecht. Auch Hunde dürfen frei laufen, je nach Bundesland manchmal auch nicht, wenn du konsequent bist und wirklich was bewirken willst bring die Sache zur Anzeige falls du verletzt wirst, das findet deine Krankenkasse gut, der Hund muss danach hoffentlich einen Maulkorb tragen und bei wiederholter Auffälligkeit von Hund und Besitzer gibts eventuell auch für den Besitzer ein Verbot  Hunde zu halten. Hilft dir bestimmt nicht deine Angst zu überwinden, aber du rettest damit eventuell das nächste Opfer.

 

Hast du bei dir in der Nähe sowas wie eine Hundeschule oder Hunde Agility Vereine die sind normalerweise recht gut darin dir Beiszubringen warum der Fellball sich grade seltsam benimmt.

 

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vor 3 Stunden schrieb noodles:

Auf dem Mountainbike bin ich in Dörfern oder im Wald schon mehrfach von Hunden angegriffen und auch gebissen worden. Gegenmaßnahme: vorausschauendes Fahren und Kontakt vermeiden oder Knüppel in die Hand nehmen und aggressiv auftreten. In D halte ich die Gefahren in der Regel für beherrschbar. 

Ratlos bin ich aber bei den Berichten über freilaufende Hütehunde auf Kreta oder in Rumänien. Hat da jemand Erfahrungen in Abwehrtechniken?

Gerade bei solchen Situationen:

fällt mir irgendwie noch nicht wirklich was effektives ein.

Einen dicken Knüppel auf den Kopf, das hilft immer.

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Skills, Skills, Skills!

Aus meiner Erfahrung als früherer Hundehalter und Wanderer mit Kontakt zu freilaufenden Hütehunden ohne anwesenden Hirten ist folgendes bei der Sichtung eines Hundes zu tun (Kurzversion, evtl. unvoll- bzw. missverständlich! Für eine nuanciertere Herangehensweise sollte sich jeder mit Angst vor Hunden persönlich mit einem Hundetrainer in ein Hundeauslaufgebiet begeben und seine Angst wegtrainieren!):

 

a) Hund mit Hundehalter/in in der Nähe:

- Halter/in freundlich bitten, den Hund anzuleinen. (Achtung: Hunde an der Leine können sich aggressiver gebärden, da sie "quasi über die Leine eine mögliche Angst des Halters spüren". Also Abstand halten, selbst wenn der Halter den Hund an der Leine hält.)

 

b) Herrenloser Hund oder Besitzer/in nicht sichtbar:

- Ruhe bewahren, langsam weiterlaufen, wenn möglich größeren Bogen machen, Abstand halten. Wer ganz sicher gehen will: Stehenbleiben. Kein Rennen (Jagdinstinkt!), kein langes Anstarren (Drohgebärde bei Hunden), kein Rumfuchteln mit den Händen (Drohgebärde und es könnte den Hund verschrecken, deshalb Hände nahe am Körper halten)! Das Verhalten muss für den Hund einschätzbar bleiben, um selbst ruhig bleiben zu können.

- Den Hund in ruhiger Tonlage ansprechen (auch wenn er mich/uns noch nicht gesehen hat.) und dessen Reaktion beobachten ([+] Wedelt er mit dem Schwanz? Dreht er sich weg? ODER [-] Stoppt er? Erstarrt er? Starrt er einen länger an? Knurrt er und fletscht die Zähne? Sind die Haare am Rücken und der Schwanz starr aufgestellt?)

- Wedelt er mit dem Schwanz oder dreht er sich weg, ist er meist harmlos. Weiteres ruhiges ansprechen und man kann zu 99% ohne Probleme passieren. Im Fall, dass er locker auf einen zutrabt, um sich eine Begrüßung abzuholen, gilt wiederum für Ängstliche: Ruhe bewahrenkein langes Anstarren, kein Rumfuchteln mit den Händen, Hände nahe am Körper halten. Bei fremden, selbst freundlichen Hunden nicht am Anfang runterbeugen. Der Hund wird nur schnuppern, evtl. einen anrempeln, dann aber das Interesse verlieren und sich wieder wegbewegen. Selbst wenn er zubeßen wollen würde, würde er bei angelegten Armen nur in die Hose schnappen. Hundekämpfe werden normalerweise verletzungsfrei geführt.

- Stoppt er ohne Schwanzwedeln (wäre für mich immernoch ein positves Signal), sollte der Laie ihn dennoch weiter als leichte Gefahr einstufen. Weiteres ruhiges ansprechen und Hund beobachten.

- Starrt er einen länger an u/o knurrt er und fletscht die Zähne u/o sind die Haare am Rücken (und der Schwanz) aufgestellt u/o rennt er aggressiv (bellend) auf einen zu: Stehenbleiben, Anstarren (bei Hunden ist das eine Drohung) und laut Ansprechen/-schreien. Dem Hund immer eine Fluchtmöglichkeit lassen. Ist er weiter als 5m entfernt, kann man insbesondere bei Hütehunden auch die Hand mit Stock als Drohgebärde hochreißen. Da Menschen als größer und stärker vom Hund wahrgenommen werden, wird der Hund keinen Angriff wagen.

- Wenn er dann immer noch auf einen bellend/knurrend zurennnt (<5m), hilft nur noch zuschlagen (Augen, Schnauze, Bauch, Weichteile). Diesen Fall hatte ich allerdings noch nicht beim Wandern.

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vor 8 Stunden schrieb ThomasK:

Ja, ich meine, dass mein Recht ungefährdet in Deutschland Sport auszuüben über dem des Hundehalters liegt, seinem Hund "artgerecht" zu halten. Vielleicht falsch ?

Ich denke auch immer als Fahrradfahrer, dass, wenn ich Vorfahrt habe, ich auch fahren dürfte/sollte. Dennoch bremse ich bei grün bei jedem Rechtsabbieger bzw. habe zumindest beide Hände an den Bremshebeln.

Die perfekte Welt wird es nie geben. Dementsprechend sollte man sich selbst vor möglichen Schäden der eigenen Gesundheit bewahren.

Ein Hund ist ein domestiziertes Raubtier und immer als solches zu behandeln. Schnelle Bewegungen (Laufen/Joggen bzw. Fahrradfahren werden immer die Instinkte eines Hundes ansprechen. Dass nicht jeder Hund einem hinterherrennt, liegt nur an Erziehung und kann demnach nicht bei unbekannten Hunden vorausgesetzt werden.)

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Ich arbeite beruflich mit Hunden und bin selbst Halterin zweier Hunde  Wenn mir hundelose Menschen entgegen kommen, dann leiine ich meine Hunde an. Immer! Damit schränke ich das Leben meiner Hunde doch nicht ein, im Gegenteil, gut erzogene Hunde haben mehr Freiheit.
Mich regt das Thema sehr auf, weil das rücksichtslose Verhalten vieler Hundehalter dazu führt, das Hunde nicht mehr gerne gesehen sind. 
Hier ist eindeutig der Hundehalter in der Pflicht, der seinen Hund gefälligst so zu führen hat, das andere Menschen und Tiere nicht in ihren Freiheiten eingeschränkt werden.
Da die Menschen aber in der Regel uneinsichtig sind, würde ich Dir, Thomas, empfehlen, eine Hundeschule aufzusuchen, die sogenannte Angstkurse für hundelose Menschen anbietet. Dort lernst Du die Körpersprache von Hunden einzuschätzen und Dich richtig zu Verhalten. Einige der hier getätigten Aussagen über Hundeverhalten sind mit Vorsicht zu genießen und zudem pauschal. Hundeverhalten ist genau wie das der Menschen sehr diffizil, nur weil sich einer am Kopf kratzt, heißt das nicht, dass es ihn juckt.
Die Hundeschule sollte zudem auch eine fachlich fundierte Ausbildung haben, Hundetrainer darf sich leider immer noch jeder nennen, die gesetzlichen Hürden dafür sind lachhaft. Du darfst mich gerne kontaktieren, wenn Du Fragen dazu hast, vielleicht kann ich Dir bei der Beurteilung, ob die Schule taugt weiter helfen.

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vor 9 Stunden schrieb noodles:

Ratlos bin ich aber bei den Berichten über freilaufende Hütehunde auf Kreta oder in Rumänien. Hat da jemand Erfahrungen in Abwehrtechniken?

Hallo noodles!

Ich habe 4 Monate in Rumänien und insgesamt 13 Monate zwischen Deutschland und Südtürkey. Und auch in Indien, Vietnam und Kambodscha war die Hundesituation ähnlich.

Freilaufende Hunde waren bei mir immer problemlos. Die waren eher freundlich und haben versucht sich einzuschmeicheln. Teilweise wandern die sogar ein Stück mit. In Griechenland ist einer über 13 Kilometer neben mir her gelaufen.

Angst machen eher die Hofhunde. Der Grund: Zur "Erziehung" werden die Hunde extrem kurz an der Straße angebunden. Normalerweise würden Hunde bei Menschenkontakt immer Abstand halten. Hier können sie das nicht und gewöhnen sich an das letzte was ihnen bleibt: Aggressivität. Die begrenzt sich aber eigentlich immer auf das eigene Grundstück. Manchmal führt aber eben der Weg so nah daran vorbei...
In diesem Fall hilft es einen Stein aufzuheben und/oder mit dem Arm eine Wurfposition einzunehmen. Das kennen die Hunde schon, bleiben auf Abstand und man kann weiter gehen, bis zum Ende des Grundstücks.

Ein Problem war es auch in den Ländern mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Die Hunde kennen einfach die Erscheinungsform, die Geschwindigkeit und die Bewegung nicht, was sie verunsichert. Durch die anerzogene Persönlichkeitsstörung führt das auch wieder zu Aggressivität. Hier muss man den natürlichen Impuls schneller zu strampeln einfach überwinden, absteigen und ein Stück zu Fuß gehen. Bei haben sich die Hunde dann fast immer beruhigt. Falls nicht: siehe oben.

Insgesamt war die Zahl der Hunde"angriffe" aber gar nicht so zahlreich, wie es die Erwähnungen im Internet erscheinen lassen. Insgesamt wurde ich in 13 Monaten Osteuropa und 7 Monaten Asien vielleicht 5 Mal von Hunden angefallen. Im gleichen Zeitraum waren es 3 Kühe. Darüber spricht aber niemand... :-D

mfg
der Ray

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vor 19 Minuten schrieb Idgie:

Mich regt das Thema sehr auf, weil das rücksichtslose Verhalten vieler Hundehalter dazu führt, das Hunde nicht mehr gerne gesehen sind. 

Auch hier finde ich, dass es gar nicht so viele rücksichtslose Hundehalter gibt. Es erscheint nur so, weil einige wenige den Ruf von vielen in den Dreck ziehen.

mfg
der Ray

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vor 2 Minuten schrieb derray:

Auch hier finde ich, dass es gar nicht so viele rücksichtslose Hundehalter gibt. Es erscheint nur so, weil einige wenige den Ruf von vielen in den Dreck ziehen.

mfg
der Ray

Ich habe keine Zahlen ;-) aber ich finde, dass es sich in den letzten Jahren zum Negativen verändert hat. Ich habe wirklich täglich, auf Spaziergängen, unangenehme Begegnungen. Da rennen Hunde über frisch eingesäte Felder, von Häufchen und Pipi ganz zu schweigen. Der Vierbeiner darf grundsätzlich überall hinlaufen,  Grenzen zu setzen ist verpönt.
Im eigenen Kundenkreis wird „stolz“ erzählt, wie der Hund mal wieder abgehauen ist und ein Reh gejagt  hat, aber was soll man machen, er braucht ja seine Freiheit. Ich könnte noch zahlreiche weitere Beispiele bringen. 

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Ich bin selbst Hundebesitzer und erlebe sehr unterschiedliche Menschen, die uns da auf der Gassirunde entgegenkommen. Die meisten Spaziergänger, Jogger, Radler, spielende Kinder usw. beachten uns gar nicht und gehen einfach ihrer Wege. Dann ist mein Hund auch tiefenentspannt und schnüffelt genauso vertieft weiter. Aber wenn da mal jemand ankommt, der meinen Hund schon (ängstlich) anstarrt und dann auch noch so komische Körperhaltung an den Tag legt, empfindet mein Hund dieses "Anlauern" als Gefahr und stellt diese potentiellen Angreifer. Wenn jemand freundlich zu uns ist kommt Freundlichkeit zurück.
Ich habe auch schon einen Jogger gesehen der inmitten eines Hundetreffpunktes (alles friedliche kleine Dackel und andere Achselwärmer) plötzlich hektisch auf der Stelle gelaufen und dann auch noch wild mit den Armen rudern musste. Da hat sofort alles zu kläffen angefangen. Ist nicht viel anders als wenn man vor der Polizei mit einem Messer herumfuchteln würde.

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vor 12 Stunden schrieb Schwefelfell:

Auf mich fahren beim Walken auch Hunde ab.

Noch ein praktischer Tipp:
(Trekking-) Stöcke jagen so manch einem deutschen Hund Angst ein, das haben die noch nie gesehen und wundern sich, warum du plötzlich so lange Arme hast. 
Und in anderen Ländern jagen Stöcke auch Angst ein, denn da haben sie schon oft Stöcke gesehen, wenn du verstehst, was ich meine. Die erwarten dann regelrecht, dass du sie damit schlägst, und dann ist's mit dem unauffälligen Vorbeigehen auch aus. 
Ich halte mein Stöcke beim Vorbeigehen immer an den Rucksack, dann sind sie im Notfall zur Hand, aber der Hund sieht sie nicht. 
 

vor 13 Stunden schrieb hiker:

Bei mir waren es Kühe. Ich bin mal von einer angefallen worden (absichtlich oder aus versehen weiß ich nicht - war trotzdem nicht lustig - ich dachte, sie trampelt mich tot). Danach hatte ich vor allen großen Tieren Angst.

OT: Kann ich sehr gut verstehen, hatte ich auch mal :-( plötzlich trampelte die ganze Kuhherde auf uns los. Schade, weil Kühe so liebe Tiere sind - und eine einzige Erfahrung ist so schwer aus dem Gedächtnis zu verbannen.

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vor 33 Minuten schrieb bansaim:

Kann ich sehr gut verstehen, hatte ich auch mal :-( plötzlich trampelte die ganze Kuhherde auf uns los. Schade, weil Kühe so liebe Tiere sind - und eine einzige Erfahrung ist so schwer aus dem Gedächtnis zu verbannen.

Wir haben hier Rinder die ganzjährig auf der Weide sind, ohne das die täglich betatscht werden, ist eher eine Sichtkontrolle und alle paar Tage gibts einen Heuballen.

Nach 3 Monaten denken die das sie Bisons sind! Gab hier schon ein paar Fälle wo die ausgebüxt sind und innerhalb von 20 min alles über Domestizierung vergessen hatten...

Kühe mit Kälbern sind auch nicht lieb sondern doof, instinktgesteuert und  700 bis 1000kg schwer.
 

Hunde sind dagegen bis auf wenige Ausnahmen Kuscheltiere. 
 

 

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vor einer Stunde schrieb Idgie:

Ich habe keine Zahlen ;-) aber ich finde, dass es sich in den letzten Jahren zum Negativen verändert hat.

Das will ich gar nicht bezweifeln. Setze ich aber die Begegnungen mit wirklich aggressiven Hunden ins Verhältnis mit all den gut erzogenen aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis sind erstere doch nur ein kleiner Bruchteil. 

mfg
der Ray

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