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Ultraleicht Trekking

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vor 2 Stunden schrieb kra:

Die nächtliche "Schlafpause", also Wachphase in der Zeit zw. 2:00 und 4:00 ist aus der Zeit vor der elektrischen Beleuchtung und der Industrialisierung gut dokumentiert. Da war es nicht ungewöhnlich, das die Menschen mal ne Stunde wach waren, auch rumliefen und was taten. Und dann ins Bett und weiterschlafen.

Das hatte ich auch schon einmal wo gelesen. Fand das sehr interessant. Ist halt nicht so praktisch, wenn man irgendwo im nirgendwo im Zelt liegt. Da gibt es nicht viel, was man in der Nacht erledigen/weg schaffen kann :lol:.

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vor 3 Stunden schrieb zeank:

Nur dass Urin halt Getier anzieht wie ein Magnet und man dann, wenn man Pech hat, den Rest der Nacht von Rehen wachgehalten wird. :P

lol, DAS Problem hatte ich noch nie =) 

vor 2 Stunden schrieb einar46:

das Rauschen eines Baches ist für mich das ideale Einschlafgeräusch

Für mich auch. Wie Reinhard baue ich immer ganz gerne meine Unterkunft in der Nähe von nem Fluss oder ähnlich auf, das ist einfach nur herrlich. Probleme mit "erhöhtem Pinkelbedürfnis" habe ich da auch nicht :D

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Habe schon an Wildbächen und neben Güterzuggeleisen (extrem laut )geschlafen.

Nach ein Paar Zügen kann ich das Geräusch scheinbar als ungefährlich "Ausblenden".

Aber wenn mein Kumpel zum Pinkeln schleicht , bin ich wach !

Das finde ich auch gut so.

Möchte mich nicht mit Schlaftablette / Ohrstöpsel u.s.w. "Ausschalten".

Würde mich ärgern , wenn ein Wolf vorbeischaut und ich verpenne alles !

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vor 1 Stunde schrieb bieber1:

Möchte mich nicht mit Schlaftablette / Ohrstöpsel u.s.w. "Ausschalten".

Ich schlafe immer mit Ohrenstöpseln.

Trotzdem bin ich nicht restlos "ausgeschaltet". Ich weiß nicht genau, wie ich es beschreiben soll, aber die Ohrenstöpsel filtern "bestimmte Geräusche" heraus. Die Geräusche, die ich hören will, höre ich. Dazu gehört zB auch mein auf "stumm" geschaltetes Handy, wenn ich denn mal einen Wecker brauche.

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Ich bin phasenweise und mäßig stark vom sog. Restless-Legs-Syndrom betroffen, ein unangenehmes nächliches Kribbeln der Waden, was ein kaum zu unterdrückendes Bewegungsbedürfnis provoziert. Schlechte Voraussetzungen, für erholsame Nächte, wenn der Zeltkumpel ebenfalls unter massiven Ein- und Durchschlafstörungen leidet.

Eine Woche Isle of Skye Trail, schon in der ersten Nacht haben wir beide so gut geschlafen wie schon lange nicht mehr und das ging genauso weiter. Wir hatten Hörbuch-mp3s für Tage dabei, um uns die schlaflosen Stunden nachts zu vertreiben, nicht einmal gebraucht. Im Januar in Dänemark in Thy mit wenig Tageslicht und langen Nächten wieder perfekt geschlafen, ich wusste garnicht, dass ich problemlos 12 Stunden im Schafsack verbringen kann.

Meine Theorie: Viel Sauerstoff, viel Licht, keine Bildschirme, keine Reizüberflutung, kein permanenter Entscheidungsdruck im Alltag, schöne Bettschwere, Vorfreude auf den nächsten Tag...

Zuhause sitze ich des nächtens oft vorm PC und stöbere z.B. hier im Forum und warte, bis das Kribbeln nachlässt und ich weiterschlafen kann.

Lichtblick: im März nach Malle zum GR221.

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Moin,

Schönes Thema! Ich schlafe unterwegs nie wirklich gut. Ständig drehe ich mich auf der TaR herum weil der Rücken schmerzt. Ich liebe die Unabhängigkeit mit Zelt aber gut geschlafen habe ich noch nie bzw 1oder2x. Habe auch schon ne andere Matte,ne exped Down map7 probiert, leider noch schlechter geschlafen. Trotzdem möchte ich die Touren nicht missen und nehme den schlechten Schlaf in kauf.

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ich kann das nicht bestätigen. ich bin jetzt seid einem jahr und drei monaten unterwegs, schlafe in unterschiedlichsten betten, meiner hängematte, am boden mit meiner kleidung als "isomattenersatz", auf wiesen, unter brücken, auf irgendwelchen laderampen in industriegebieten, im wald, auf dem feld, in einkaufszeilen, auf baustellen, mal zukalt, mal zu warm.

der stress endet sobald ich liege. schlafen kann ich überall, egal wie hart oder weich oder wie laut oder leise. morgens bin ich ausgeruht mal nach 4 und mal nach 12 stunden. ich bin wärend der letzten monate so ausgeglichen und zufrieden wie nie zuvor in meinem leben.

 

A

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Ich schlafe draußen auch besser als drin. Allerdings unter zwei Voraussetzungen: erstens brauche ich eine Luftmatte, sonst wecken mich Rückenschmerzen auf. Und zweitens brauche ich ein geschlossenes Zelt. Ist einfach die Psyche. Obwohl ein Zelt faktisch null Schutz bietet, interessiert sich mein Sicherheitsempfinden dafür überhaupt nicht. Hauptsache vier geschlossene Wände.

Ähnlich geht es mir auch auf Gerüsten. Ich turne mit traumwandlerischer Sicherheit im sechsten Stock auf einem wackligen Gerüst rum, solange nur ein engmaschiges, grünes Fangnetz montiert ist. Wehe es ist ein grobmaschiges, weißes, dann ist schon ab dem zweiten Stockwerk Ende.

Wahrscheinlich würde ich auch wie ein Wellensittich sofort einschlafen, wenn man mir eine Decke über den Kopf legt :mrgreen:.

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Ich sage nur

Hängematte

Seit ich die benutze, schlafe ich draußen besser als drinn. Wenn kein Regen droht und man auf das Tarp verzichten kann, hat man über sich die Sterne. Das beruhigt, wenn man doch mal aufwacht. Seit ca. 3 Jahren nutze ich auf Tour nur noch die Matte. Auf dem Boden hatte ich immer Probleme, im Zelt manchmal klaustrophobische Zustände. Geräusche kann man im Zelt fast nicht orten und nur schwer identifizieren, das ist in der Hängematte viel einfacher. Außerdem hat mein keine Scheu vor Bodenkrabblern.

Einziger Nachteil: Durch die Rückenlage schnarcht man angeblich - behaupten jedenfalls andere. Obs stimmt? Ich habe mich jedenfalls noch nie schnarchen gehört.-_-

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Viel Bewegung und der Blick ins Grüne baut eigentlich Stress ab. Ich vermute das gleicht sich aus. Bzw. ist es immer eine Frage wie sicher man sich fühlt. So ganz alleine irgendwo im nirgendwo würde ich wohl auch schlechter einschlafen.

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