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Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...

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Gerade eben schrieb martinfarrent:

Wenn westliche Experten den Zahlen trauen (und das tun sie offenbar), müssen doch mehr als vage Denkspiele dahinter stecken, oder? 

Viele der Zahlen aus China wurden/werden auch noch an den Kontrollmechanismen vorbei übermittelt. Es gibt deshalb auch nur ein selektives Vertrauen.

Wieder zurück zum direkten Topic: ich habe gerade die Route für den Sonntagsspaziergang von outdooractive heruntergeladen. 30km und kaum Höhenmeter, also ganz gemütlich, und das arbeitslose Reserve-Paar Brooks Cascadia, das ich eigentlich nach Kennedy Meadows vorausschicken wollte, wird endlich fertig eingelaufen.

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vor 18 Minuten schrieb martinfarrent:

Wenn westliche Experten den Zahlen trauen (und das tun sie offenbar)

Ich nehme da schon skeptische Zwischentöne wahr. Zumindest bei Herrn Drosten.

vor 18 Minuten schrieb martinfarrent:

Doch, gibt es! Hast du die chinesischen Propagandabilder der letzten Tage nicht gesehen? Die Chose wird als Sieg der 'kommunistischen' Partei gepriesen, die zurzeit auch innenpolitische Erfolge nötig hat und das Vertrauen in die Wirtschaft zu boosten versucht. Die Filmbeispiele im hiesigen Fernsehen hatten geradezu nordkoreanisches Topniveau!

Deshalb glaube ich auch nicht an die Zahlen...

vor 33 Minuten schrieb paddelpaul:

die ganzen partypeople....

Mir hat gerade meine 80jährige Mutter (die auf dem Land lebt) am Telefon erzählt, dass ihre Nachbarin mit ihr am WE essen gehen wollte (sie hat Gottseidank abgelehnt) und eine andere Nachbarin von ihr hätte lässig von einem Kaffeekränzchen mit 10 Personen vor ein paar Tagen erzählt und empfand das anscheinend immer noch so lässig...  (alle in einem ähnlichen Alter). Ich kann nur hoffen, dass das eine krasse Ausnahme ist... Sicher sind die "Jungendgangs" eher diejenigen die unterwegs sind.

bearbeitet von sja

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vor 12 Minuten schrieb SouthWest:

Man sollte sich mal an den Gedanken gewöhnen dass nicht alles abgrundtief schlechte aus Russland und China kommt und alles Gute und schöne aus dem Westen.

 

OT:  Zum Thema "leicht autoritärer Befehlston" vs. "wir werden es zusammen schaffen" vergleiche man

  • die Medienkonferenzen des Schweizer Bundesrates (heute mit den Herren Maurer und Parmelin von der SVP und Herrn Berset von der SP - dies entspricht in Deutschland ungefähr zwei AFDlern und einen Grünen. Maurer war seit 1991 im nationalen Parlament, einem seiner Söhne wurde die politische Karriere seines Vaters vor Gericht strafmildernd angerechnet. Er wurde deswegen ständig gemobbt. Herr Parmelin wird allgemein als "not the sharpest kniffe in the drawer" gesehen. Viele Leute sagen, wenn sich ein Land ein Regierungsmitglied wie Herr Parmelin leisten kann, muss es dem Land ziemlich gut gehen) https://www.youtube.com/watch?v=5VmkZy1SAyI - der Anfang ist Französisch, da die Herren Berset und Parmelin aus der französischsprachigen Schweiz kommen. 

 

 

  • mit derjenigen des Herrn Ministerpäsidenten Dr Söder aus Bayern, ebenfalls von heute. https://www.youtube.com/watch?v=TEWRmFAnFtQ - Herrn Söder werden von politischen Beobachtern Ambitionen auf höhere Weihen, z.B. ein Job in der Bundesregierung nachgesagt, dementsprechend müsse er sich nun profilieren. Er wirkt nicht halb so souverän wie unsere wackere Truppe ;-) 

Leider auch hier nicht unbedingt grossartige Aussagen zur Dauer der Einschränkungen.

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vor 13 Minuten schrieb Mars:

Er wirkt nicht halb so souverän wie unsere wackere Truppe ;-) 

OT: ... was ich ihm (wenn dem so ist) hoch anrechne, obwohl ich kein Freund der CSU bin. Wenn ein demokratischer Politiker bei der Verkündung von Ausgangsbeschränkungen - so nötig sie auch sein mögen - 'souverän' wirken würde, wäre das ein sehr schlechtes Omen.

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Zum Thema Totalitarismus, Autoritarismus und Führung vs. Liberalismus, Libertarismus und demokratische Zivilgesellschaft:

https://www.zeit.de/kultur/2020-03/persoenliche-freiheit-coronavirus-ausnahmezustand-krisensituation

Als Ticker zum Thema der Einschränkungen persönlicher Freiheiten - natürlich nur gaaanz temporär und alles zum besten: Tagebuch der inneren Sicherheit 

http://www.cilip.de/institut/corona-tagebuch/

China hat's vorgemacht - sind ja für einige großes Vorbild - gratulierte!

https://taz.de/Corona-in-China/!5668754/

Und wo wir Grad bei China sind: Wie China sich wie schon zuvor mit Entwicklungshilfe in Afrika nun auch mit Krisenhilfe Einfluss erkauft - there is no free lunch.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-03/coronakrise-china-hilfsgueter-italien-usa-coronavirus-covid-19

Völlig glaubhaft, der Endsieg über den Virus, keinerlei Zweifel
:ph34r:

https://youtu.be/LwqhvRcBrK4

So, genug Linkpeitsche.

bearbeitet von SouthWest
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vor einer Stunde schrieb Dingo:

Das würde ja suggerieren, dass Du absolute Kontrolle hast. Hast Du nicht. Und ja. Natürlich kannst Du auch zuhause einen der berühmten Haushaltsunfälle haben. Nur mit dem Mototrrad gehst Du eben ein bewußtes Risiko ein.

OT: Klar, mit dem Motorrad must Du mehr schauen, 90% aller kritischen Situation im Verkehr kommen eh durch irgendwelche Deppen, die im Auto umbedingt auf ihrem Smartfone rumdaddeln muessen, statt auf den Verkehr zu achten.

Da ich seit zig Jahren nur noch Enduro fahre, habe ich den Vorteil, dass ich durch die erhoehte Sitzposition deutlich mehr voraus sehen kann und nicht nur, wie in der Dose, die Bremsleuchten des Vordermanns sehe ausserdem kann ich in die Autos schauen und bei den Kandidaten, die mit Ihrem Smartfone rumspielen, mehr Seitenabstand halten.

Ich bin ja eigentlich voellig gegen die Regelmentierungswut der EU, aber da wuerde ich mir wuenschen, dass ein Gesetz kommt, dass den Smartfones, sobald Du Dich in ein Auto setzt, technisch der Datensaft abgedreht wird und Telefonieren nur geht, wenn eine Freisprecheinrichtung angeschlossen ist, oder ein Knopf im Ohr.
Es gibt in meinen Augen keinen Grund, weswegen man im Auto unbedingt Datentraffic braucht, es sei denn, man will Rumdaddeln, fuer Stauinformationen und Karten gibt es andere Loesungen...

Kommt halt auch immer drauf an, wie man faehrt, bei uns um die Ecke in der Eifel und im Bergischen sterben im Fruehjahr jedes Wochende im Schnitt mehrere Motorradfahrer, die nach der Winterpause irgendwelche 100-200 PS Renndackel aus der Garage holen und dann im Tiefflug durch die Gegend knallen, bis es sie an irgendeinem Baum oder Gegenverkehr zerlegt.
Ich habe inzwischen > 2.000.000 km mit dem Motorrad runter, scheine also irgendwas richtig zu machen, da ich immer noch lebe :grin:
 
Ich gehoere halt zu den Leuten, die aus Nachhaltigkeitsgruenden und weil die Kohle knapp ist, mit dem Motorrad jobmaessig unterwegs sind, mit Dose (mal davon abgesehen, dass ich mir das gar nicht leisten koennte) wuerde ich, wenn ich den durchschnittlichen Stau & Parkplatz-Suche einrechne, min doppelt so viel Abgase rausblasen, finde das deswegen rel schraeg, dass in verschiedenen Staedten irgendwelche Hybrid-Alibi-Dosen auf die Umweltspur duerfen, aber 2raeder nicht.
Was glaubst Du was normalerweise auf den Strassen los waere, wenn die Millionen, die mit dem motorisierten 2rad zur Arbeit fahren, auch noch Dose fahren wuerden, wie es in der Stadt, in der Naehe der Arbeitsplaetze mit den Parkplaetzen aussaehe.

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vor 7 Stunden schrieb khyal:


Ich bin ja eigentlich voellig gegen die Regelmentierungswut der EU, aber da wuerde ich mir wuenschen, dass ein Gesetz kommt, dass den Smartfones, sobald Du Dich in ein Auto setzt, technisch der Datensaft abgedreht wird und Telefonieren nur geht, wenn eine Freisprecheinrichtung angeschlossen ist, oder ein Knopf im Ohr.
Es gibt in meinen Augen keinen Grund, weswegen man im Auto unbedingt Datentraffic braucht, es sei denn, man will Rumdaddeln, fuer Stauinformationen und Karten gibt es andere Loesungen...


 

Sowas würde ich mir auch wünschen aber strickt im Auto den Saft abdrehen wird nicht funktionieren, dz hast ja auch mal nen Beifahrer und oder kinder mit dabei, denen würde dann ja praktisch auch der Hahn abgedreht. 

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vor 14 Stunden schrieb sja:

Ich nehme da schon skeptische Zwischentöne wahr. Zumindest bei Herrn Drosten.

Einem kommunistischen System traue ich als ehemaliger DDR-Bürger nie über den Weg. Dafür habe ich in der Vergangenheit zu viel erlebt.

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Dass man speziell alles tut, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, ist klar. Ansonsten finde ich eine Diskussion darüber, welche (erlaubten und unverwandten) Verhaltensweisen das Risiko zusätzlicher Belastungen für unser Gesundheitssystem mit sich bringen, ein bisschen schwierig. Seit langen Jahren bin ich mindestens zweimal jährlich im Hochgebirge unterwegs: provoziere dabei auf Ski und auf dem Bike theoretisch den Hubschraubereinsatz. Auch diese (wörtlich) Spiele könnten einem anderen Menschen ja mal das Leben kosten. Da liegt man vielleicht mit gebrochener Hüfte im letzten verfügbaren Helikopter, während ein anderer an der Autobahn oder am Schlaganfall verreckt. Wenn das mal auf mich zuträfe: Wäre ich Täter? 

Will sagen: Gerade in diesem Forum sind ziemlich viele Leute unterwegs, deren Freizeit überdurchschnittlich riskant ausgelebt wird. Wir eignen uns daher ein bisschen schlecht als Moralapostel in dieser Angelegenheit.

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vor 7 Minuten schrieb einar46:

Einem kommunistischen System traue ich als ehemaliger DDR-Bürger nie über den Weg. Dafür habe ich in der Vergangenheit zu viel erlebt.

OT: Das ist ein sowieso kein kommunistisches System, sondern ein autoritär geführter Staat mit brutalkapitalistischer Wirtschaftspolitik. Gesteuert wird dies von einer Partei, die sich aus historischen Gründen kommunistisch nennt. Aber der Name hat keinerlei Realitätsanspruch in der Gegenwart. Ein lustiges Pendant wäre zum Beispiel ein Schützenverein im Westfälischen: Da sind meist überhaupt keine Sportschützen mehr drin.

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vor 22 Minuten schrieb martinfarrent:

Dass man speziell alles tut, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, ist klar.

Dass man nicht alles tut, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, ist aber genauso klar.

 

vor 15 Stunden schrieb sja:

Mir hat gerade meine 80jährige Mutter (die auf dem Land lebt) am Telefon erzählt, dass ihre Nachbarin mit ihr am WE essen gehen wollte (sie hat Gottseidank abgelehnt) und eine andere Nachbarin von ihr hätte lässig von einem Kaffeekränzchen mit 10 Personen vor ein paar Tagen erzählt und empfand das anscheinend immer noch so lässig...  (alle in einem ähnlichen Alter). Ich kann nur hoffen, dass das eine krasse Ausnahme ist... Sicher sind die "Jungendgangs" eher diejenigen die unterwegs sind.

Ich arbeite noch mit Menschen aller Altersklassen zusammen und die älteren kümmern sich da meiner Erfahrung nach weniger um Abstand usw. als die jüngeren. Würde da also auch nicht letztere an den Pranger stellen.

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vor 7 Minuten schrieb T-Travel:

Ich arbeite noch mit Menschen aller Altersklassen zusammen und die älteren kümmern sich da meiner Erfahrung nach weniger um Abstand usw. als die jüngeren. Würde da also auch nicht letztere an den Pranger stellen.

Ja... unterwegs zu meinen selten gewordenen Einkäufen habe ich entsprechende Gespräche auch schon überhört. Polemisch gesagt: Ich habe fast den Eindruck,  dass manche älteren Leute seit Schließung der Theken von ihrer einziger Plattform der Meinungsbildung getrennt sind und nun auf einem Einstellungsstand verharren, der schon vor einer Woche katastrophal veraltet war und sich heute fast suizidal  ausnimmt.

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Habe jetzt angefangen, mich mit der Vorbereitung einer Tour zum Schrebergarten statt dem südl. Kungsleden zu befassen. (Die Versorgung eigener Kleingärten wird auch bei Ausgangssperre erlaubt sein.) Bin schon sehr aufgeregt: Mind. die Hälfte des Weges ist nicht asphaltiert, hoher Wildtierbestand. Meint ihr, ich sollte einen Bärenkanister einpacken? Und welche Schuhe ziehe ich an?  

Ach menno. 

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vor 20 Minuten schrieb T-Travel:

Dass man nicht alles tut, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, ist aber genauso klar.

 

Ich arbeite noch mit Menschen aller Altersklassen zusammen und die älteren kümmern sich da meiner Erfahrung nach weniger um Abstand usw. als die jüngeren. Würde da also auch nicht letztere an den Pranger stellen.

Auch wenn ich das nicht gut finde, ich glaube, etliche alte Menschen sagen sich, dass sie in völliger Isolation eingehen und gehen dann lieber das Risiko ein. Gerade für Menschen, die einsam sind und/oder an Depressionen leiden, ist fehlender sozialer Kontakt eine unerträgliche Hölle.

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vor 1 Stunde schrieb P4uL0:

Sowas würde ich mir auch wünschen aber strickt im Auto den Saft abdrehen wird nicht funktionieren, dz hast ja auch mal nen Beifahrer und oder kinder mit dabei, denen würde dann ja praktisch auch der Hahn abgedreht. 

OT: Ja und ?

Also wir fahren ja haeufiger laengere Strecken z.B. nach TerraNonna usw und da schweigen wir uns dann nicht an und jeder daddelt auf irgendeinem Smartfone rum, ist ne tolle Zeit, um mal in Ruhe lange Gespraeche zu fuehren, oder der Beifahrer pennt und der Fahrer hoert Hoerbuch, als die Kids noch kleiner waren, hatte ich auf den ersten langen Fahrten fuer den Juengsten nen Tablett mit Filmen orbereitet, aber selbst das kam meist nicht zum Einsatz.

vor 9 Minuten schrieb martinfarrent:

Will sagen: Gerade in diesem Forum sind ziemlich viele Leute unterwegs, deren Freizeit überdurchschnittlich riskant ausgelebt wird. Wir eignen uns daher ein bisschen schlecht als Moralapostel in dieser Angelegenheit.

Du glaubst echt, dass wenn wir draussen unterwegs sind, wo es keine KFZ gibt, die Luft und das Wasser (dank Wasserfilter :mrgreen:) deutlich besser als in den Staedten ist, wir entschleunigen, uns wahrscheinlich zu einem grossen Teil besser ernaehren, als der Durchschnitt (Chips usw ist logistisch unterwegs einfach nicht das, was am Meisten Sinn macht und TK-Pizza kann man auch so schlecht auf dem Kocher zubereiten), wir, da die Aufmerksamkeit nicht durch 1000 andere Sachen abgelenkt ist, viel sorgfaeltiger darauf achten, was wir tun, ein hoeheres Gesundheits/ ernsthaftes Verletzungsrisiko als der Durchschnitt haben ?

OT: Ich kann mich noch an die Diskussion damals erinnern, als die Kankenkassen ueberlegt hatten, ob nicht Leute die Risiko-Sportarten machen (wenn ich mich recht erinnere, standen damals Sachen wie Paddeln, Surfen, GL-Fliegen (wo z.B. statistisch gesehen, das hoechste Gesundheits-Risiko die Anfahrt mit dem KFZ zur Seilbahn ist) usw auf der Liste standen) einen Zuschlag zahlen sollten.
Da haben wir uns dann gefragt, wie hoch eigentlich der Zuschlag fuer die echten Risiko-Sportarten wie Rauchen, Alkohol Saufen, Chipstuetenfressend vor der Glotze sitzen, wie bekloppt mit dem KFZ im Tiefflug durch die Gegend brettern, sich Jobstress bis zum Herzklabaster machen usw usw usw ausfallen sollte :mrgreen:

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vor 2 Minuten schrieb khyal:

Da haben wir uns dann gefragt, wie hoch eigentlich der Zuschlag fuer die echten Risiko-Sportarten wie Rauchen, Alkohol Saufen, Chipstuetenfressend vor der Glotze sitzen, wie bekloppt mit dem KFZ im Tiefflug durch die Gegend brettern, sich Jobstress bis zum Herzklabaster machen usw usw usw ausfallen sollte :mrgreen:

OT: Der Zuschlag war eine furchtbare Idee. Gleichwohl: Verbring mal eine Winterwoche in den Alpen. Der Hubschrauber ist schon relativ oft unterwegs - und immer in Richtung Berg, nicht in Richtung Fernseh-/Chipfresszimmer. ;-) 

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vor 15 Minuten schrieb martinfarrent:

OT: Der Hubschrauber ist schon relativ oft unterwegs - und immer in Richtung Berg, nicht in Richtung Fernseh-/Chipfresszimmer. ;-) 

OT: Stimmt. In städtischer Umgebung reicht ein normaler Krankenwagen :wink:

bearbeitet von SouthWest

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vor 1 Minute schrieb Jennypenny:

Auch wenn ich das nicht gut finde, ich glaube, etliche alte Menschen sagen sich, dass sie in völliger Isolation eingehen und gehen dann lieber das Risiko ein. Gerade für Menschen, die einsam sind und/oder an Depressionen leiden, ist fehlender sozialer Kontakt eine unerträgliche Hölle.

Zum ersten Teil, also meine direkten Nachbarn sind im Schnitt 20-25 Jahre aelter als ich und die gehen sehr bewusst damit um, man unterhaelt sich, aber eben draussen und auf ein paar m Abstand, wenn ich so jobmaessig oder wegen Einkaufen unterwegs bin und Gruppen sehe, die nah zusammenstehen, sind das entweder Kids (da haben dann halt die Eltern in der Vermittlung der Risiken Mist gebaut), die Altersklasse unter 30 oder in manchen Gegenden auch Menschen, wo vielleicht die Sprachbarriere im Weg steht, um zu kapieren, was jetzt wesentlich ist.
Was man diesbezueglich natuerlich auch sagen muss, ist, dass dem durchschnittlichen Deutschen die 2m Regel eh rel leicht fallen muesste, da laeuft ja z.B. im Vergleich zu der Herzlichkeit, die ich fast ueberall auf Reisen erlebt habe, ausserhalb des Freundeskreises eh eher der Kontakt kuehl / auf Abstand aus, es sei denn es gibt ein neues Appleteil, oder an den typischen Saufplaetzen in den Staedten :???:

Zum zweiten Teil, ja, sozialer Kontakt ist wesentlich fuer die mentale und damit in letzter Konsequenz koerperlichen Gesundheit, wir haben fast alle die Moeglichkeit unsere sozialen Kontakte ausserhalb der "Familie" in diesen Zeiten halt eingeschraenkt dank IT usw anders auszuleben, aber richtig heftig isses fuer die, denen nun die Kontaktlosigkeit von aussen aufgezwungen wird, weil haeusliche Therapien nicht mehr statt finden, der Pflegedienst nur noch eingeschraenkt kommt und nicht zu vergessen alle im Knast, wo inzwischen in den Meisten alles an sozialen Kontakten auf Null runter gefahren ist.

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vor 19 Minuten schrieb martinfarrent:

Verbring mal eine Winterwoche in den Alpen. Der Hubschrauber ist schon relativ oft unterwegs - und immer in Richtung Berg, nicht in Richtung Fernseh-/Chipfresszimmer. ;-) 

OT: Yes und ich bin beim GL-Fliegen haeufig genug an den Terrassen der Berghuetten-Restaurants vorbei gekommen und hab gesehen, was da auch schon mittags ueberwiegen an Getraenken auf den Tischen steht, das ist kein O-Saft und wer natuerlich abends beim Apre-Ski saeuft, hat halt am naechsten Tag auch nicht die fitten Reaktionszeiten.
Mich wuerde echt interessieren, wie sich die Verletzungszahlen veraendern, wenn ein Gebiet alkfrei waere.

Kenne ich auch von frueher vom Segeln, das Ablegbier, das Bruecken-Warte-Bier usw

Muss jeder selber wissen, ich habe ja damals auch kraeftig mitgebechert, aber ich fuehl mich ohne Alk deutlich wohler.

Natuerlich spielt beim Verletzungsrisiko auch die Sensationsgier / Adrenalinkick eine grosse Rolle, nein, damit meine ich nicht nur die ganzen abgestuerzten Deppenstick-Benutzer, frag mal die Sanis, die am Wochenende an irgendwelchen Mountainbike-Spasspisten Dienst schieben, klar ich kann den Adrenalinkick verstehen, kenne ich ja auch von mancher Sportart, wie frueher Sturmsurfen (ist inzwischen zu stressig, 30 km/h auf dem Surfbrett fuehlen sich auch schon wie 140 km/h auf dem Motorrad an, ich brauche da keinen 150 km/h Orkan mehr :mrgreen:) o.A., im Normalfall wuerde ich ja sagen, ok das ist die Entscheidung des Einzelnen, ob er fuer ein paar geile Spruenge auf der MTB-Piste AOK-Chopper riskiert, aber momentan eben nicht.

 

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@wilbo ... weil wir gestern drüber sprachen: 

Heute und  momentan siehst du in der Tabelle auf spiegel.de für Italien einen Anstieg der Infiziertenzahl um 15% in 24 Stunden, was im Augenblick auch dem 7-Tage-Durchschnitt entspricht. Der Wert für heute ist derselbe wie gestern. Der 7-Tage-Wert ist allerdings von 19% auf 15% gesunken. Insgesamt und bei aller Vorsicht könnte man diese Entwicklung also als eher ermutigend interpretieren (dass der Tageswert einmal nicht gesunken ist, muss kein Trend sein). Wer ohne Vergleichsmöglichkeit die Tabelle sieht, könnte aber denken, dass die Zahl in Italien einfach Tag für Tag um durchschnittlich 15% ansteigt.

Dem gegenüber stehen katastrophale Todeszahlen aus Italien und beherrschen die Nachrichten. Aber die Toten haben sich vermutlich großenteils schon angesteckt, bevor wirksame Maßnahmen in Kraft waren. 

Das alles mit dem üblichen Hinweis, dass ich a) kein Experte bin, und dass b) meine Logik völlig daneben sein könnte.

@khyal  ... Klar ist Alkohol als Bestandteil der 'Skikultur' mancher Leute eine supergefährliche Angelegenheit. Der Hubschrauber besucht aber ziemlich oft auch Freerider, die nicht unbedingt zu den Party-Skifahrern zählen.

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vor einer Stunde schrieb Jennypenny:

Habe jetzt angefangen, mich mit der Vorbereitung einer Tour zum Schrebergarten statt dem südl. Kungsleden zu befassen. (Die Versorgung eigener Kleingärten wird auch bei Ausgangssperre erlaubt sein.) Bin schon sehr aufgeregt: Mind. die Hälfte des Weges ist nicht asphaltiert, hoher Wildtierbestand. Meint ihr, ich sollte einen Bärenkanister einpacken? Und welche Schuhe ziehe ich an? 

Rettungsdecke nicht vergessen. Und ein Satellitentelefon wäre bei einer solchen Unternehmung für den Ernstfall vielleicht auch keine schlechte Idee.

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vor 11 Minuten schrieb berghutze:

Rettungsdecke nicht vergessen. Und ein Satellitentelefon wäre bei einer solchen Unternehmung für den Ernstfall vielleicht auch keine schlechte Idee.

Lwinenschaufel nicht vergessen, soll wieder kaelter werden, die Eimer von Katadyn mit 7 Tagen Notnahrung sind ja leider erstmal nicht lieferbar, aber es ist ist ja noch genuegend Trekkingfood in den Outdoorlaeden vorhanden, was sich auch dann noch haelt, falls Du Dich zwischendurch vom Schrebergarten ernaehrst :mrgreen:

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vor 13 Minuten schrieb martinfarrent:

OT: Lawinenschaufel? Kein Multi-use, pfui. Ich brauche eine einzige Schaufel für a) Lawinen, b) als Rattentotschläger, c) als Bratpfanne mit Sicherheitsabstand zur Flamme.  

OT: Deswegen ja Lawinenschaufel, die gute Deuce ist ja was klein, was das Braten oder grosse Ratten angeht :mrgreen:

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