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Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...

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vor 3 Stunden schrieb ULgäuer:

Wie ignorant muss man sein? Wie viel Aufwand an Aufklärung ist gerechtfertigt? Ab wann sollte man einfach mit dem Paddel draufhalten?

Paddel ist immer gut - manchmal auch vorbeugend wirksam :mrgreen:.

Ich bin mir übrigens ziemlich sicher, dass das gar nicht ignorant ist. Es fehlt schlicht und einfach die Information. Denn wenn man es dann erklärt, zeigen alle Verständnis. Ich hab übrigens auch ziemlich lange gebraucht, bis ich den Zusammenhang herstellen konnte :oops:. Dass ich nicht zu älteren Menschen gehe, wenn ich krank bin oder viele in meinem Umfeld kränkeln, mache ich schon immer so. Nur deshalb hat das gepasst. Erst als ich ein Video gesehen habe, in dem erklärt wurde, wie sich so eine Epidemie auf unsere Bettenkapazität auswirken könnte, hat es klick gemacht.

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vor 37 Minuten schrieb truxx:

DAS ist mir auch aufgefallen. Ich verstehe es wirklich nicht.

Es gibt Leute, die verdrängen die Wirklichkeit, weil sie damit ohnehin nicht zurecht kommen und steigern sich dann in einen pathologischen Zustand. Immer angefeuert durch idiotische Social-Media Beiträge. 

Einige wirken sehr überzeugend, ihre Aussagen sind aber an Dumpfheit kaum zu überbieten. Beispiel gefällig? Et voila: https://www.youtube.com/watch?v=aYZ2gVs9U7o

Solche Videos sind wirklich gefährlich, wer an solchen Schmarren glaubt, nimmt auch drei Tinderdates am Tag wahr, jetzt hat man ja Zeit dazu.  

 

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vor 59 Minuten schrieb truxx:

Es fehlt schlicht und einfach die Information. Denn wenn man es dann erklärt, zeigen alle Verständnis. Ich hab übrigens auch ziemlich lange gebraucht, bis ich den Zusammenhang herstellen konnte ...

Wir haben ja alle rasch dazu gelernt... jedenfalls die meisten von uns. Ich selber hätte vor wenigen Tagen nicht im Traum gedacht, dass ich einer Lockerung des Fernmeldegeheimnisses auch nur abwägend gegenüber stehen könnte - nicht einmal engstens umgrenzt und vorübergehend. OT: (Noch vor wenigen Jahren gehörte ich aus Datenschutzgründen zu den eifrigsten Verfechtern verteilter sozialer Netzwerke und versuchte vergebens, die Leute von Facebook und Twitter auf sichere(re) Alternativen zu bringen. Ich habe eigene Server betrieben, sie für andere aufgesetzt, recht viel Geld ohne jegliches Gewinnziel ausgegeben... die Idee kam aber nicht an.)

Es gibt aber einen (vielleicht durchaus informierten aber dennoch) 'renitenten' Kern, den ich gerade im Supermarkt wieder erleben durfte. Zwei Mädchen, ca. 16 Jahre alt, wollten die Abstandslinien an der Kasse nicht hinnehmen und fingen an, mich zu  beschimpfen, als ich sie drauf hinwies. Ich hatte nur mäßigen Erfolg. Sie vergrößerten den Abstand eher nur um Millimeter, kamen demonstrativ immer deutlich vor 'ihrem' Strich zum Stehen, wenn sie vorrückten. Dass sie dies taten, obwohl sie gar nichts davon hatten, ist für mich der aufschlussreiche Punkt an der Anekdote. Ich verstehe sie ja! Ich kann nicht garantieren, dass ich in ihrem Alter nicht dasselbe getan hätte. Eine Bestimmung, die ich völlig zu brechen nicht wagte, war tendenziell eine, die ich mindestens angedeutet unterminieren musste. 

Derlei Beispiele gibt es sehr unterschiedliche - ob Jugendlichkeit, Einsamkeit, Aggression oder was auch immer die Antriebsgründe bilden. Sie fallen nicht alle trotzig aus - viele eher still. Ich weiß ehrlich nicht, wie man mit ihnen umgehen soll. Einerseits kann ich mich ja erinnern, wie verdammt einsam es vor Jahren oft war, als Single zu leben (wie lang ein misslungenes Wochenende werden konnte). Andererseits die zitierte Tinder-Frau, die überhaupt nicht single ist, sondern mit ihrem Freund in einer frisch geöffneten Beziehung lebt (so zumindest die Infos im von mir gelesenen Bericht).

Tendenziell möchte ich - unterhalb einer Ausgangssperre - eine noch weiter gehende Einschränkung der Kontaktmöglichkeiten. Das kann ich aber leicht sagen (wir sind hier seit einigen Wochen wieder zu dritt im Haus). Tendenziell neige ich zum ersten Mal im Leben (wenngleich sehr, sehr punktuell) dazu, Sicherheit vor Bürgerrecht zu stellen, etwa im Fall der Bewegungsdaten. Mehr als nur tendenziell bin ich dagegen, Maßnahmen allzu gründlich und damit lange auf ihre Wirkung und Angemessenheit zu überdenken - aber diese meine Haltung ist ja völlig unwissenschaftlich. Ganze Denksysteme geraten derzeit in mir durcheinander. 

 

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vor 4 Stunden schrieb martinfarrent:

Ganze Denksysteme geraten derzeit in mir durcheinander. 

 

Ich weiß nicht, ob es schon einmal genannt wurde, daher schreibe ich es einfach mal: Momentan fallen viele Menschen auf die letzte oder besser vorletzte Stufe der Bedürfnispyramide zurück, bei der es letztlich ums nackte Überleben geht. Die Stufen darüber gibt man in solchen Situationen normalerweise immer auf ... um es mal sehr provokativ und abgekürzt genannt zu haben.  

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vor einer Stunde schrieb Dingo:

@martinfarrent

Nächstes Mal niest Du die Gören an (oder hustest in ihre Richtung). ;)

Das wäre vielleicht angemessen gewesen.

(Statt des Küchenbeils, das ich mir aus dem Treuepunkte-Regal griff.)

:-) 

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vor 6 Stunden schrieb martinfarrent:

Wir haben ja alle rasch dazu gelernt

Hei, @martinfarrent, cool, wie Du das schreibst. Wir sind alle schon irgendwelchen Konstrukten nachgejagt oder auf vermeintliche  Wahrheiten reingefallen.

Einfach bei sich bleiben - klar sozialverträglich und verantwortungsbewußt - aber eben autonom und selbstbestimmt.

Keine Ahnung, ob du sowas in der Richtung gemeint hast, jedenfalls ist das der Gedanke, der mir dazu kommt.

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vor 10 Stunden schrieb Dieter_Z.:

Ich weiß nicht, ob es schon einmal genannt wurde, daher schreibe ich es einfach mal: Momentan fallen viele Menschen auf die letzte oder besser vorletzte Stufe der Bedürfnispyramide zurück, bei der es letztlich ums nackte Überleben geht. Die Stufen darüber gibt man in solchen Situationen normalerweise immer auf ... um es mal sehr provokativ und abgekürzt genannt zu haben.  

Das ist der passende Übergang zur Ultraleicht Philosophie.

und manchen, die immer auf EU und Globalisierung schimpfen,  wird das mal ganz gut tun mal 1-2 Ebenen runterzukommen...

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vor 23 Stunden schrieb martinfarrent:

Ich habe jeden Morgen nachgeschaut. Hier die letzten drei Tage:

Samstag: 15% : 19%
Sonntag: 15% : 15%
Montag: 10% : 13%


Heute: 8% : 13%

(Anstieg der Fallzahl gegenüber Vortag : Anstieg im Durchschnitt der letzten sieben Tage)

Seit gestern wird die von mir verfolgte Entwicklung in Italien nun auch breiter in den Medien kommuniziert. Inzwischen manifestiert sich der Rückgang nicht nur prozentual, sondern offenbar in absoluten Zahlen. Quelle ist die Tabelle hier:  https://www.spiegel.de/thema/coronavirus/ Anzumerken ist noch, dass der Trend schon etwas länger anhält, als in meiner Liste dargestellt. 

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vor 49 Minuten schrieb pielinen:

und manchen, die immer auf EU und Globalisierung schimpfen,  wird das mal ganz gut tun mal 1-2 Ebenen runterzukommen...

Versteh ich nicht. Vom sich besinnen aufs lokale wird die Globalisierung doch nicht besser?!?! Die hat uns  das ganze ja sogar eingebrockt (verschärft um nicht unfair zu sein). Im Gegenteil beinhaltet Globalisierungskritik ja explizit die Abwendung vom globalen und den Fokus auf die Region.

Ich würde also eher vorschlagen dass sich der ein oder andere mal in der nun vielleicht gewonnenen Zeit Gedanken zur Globalisierung macht :wink:

bearbeitet von SouthWest

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vor 5 Minuten schrieb SouthWest:

Im Gegenteil beinhaltet Globalisierungskritik ja explizit die Abwendung vom globalen und den Fokus auf die Region.

OT: Andererseits: Diesmal werden wir schon aus Selbstschutz nicht drumrum kommen, im Kampf gegen die Seuche auch den ärmsten Ländern wirksam zu helfen. Wenigstens das ist gut und hoffentlich der Beginn einer neuen, sozialeren Globalisierung!

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vor 1 Stunde schrieb martinfarrent:

Seit gestern wird die von mir verfolgte Entwicklung in Italien nun auch breiter in den Medien kommuniziert.

 

Auf Facebook hat sich ein Bekannter von mir mit der Entwicklung im Kreis Heinsberg befasst. Sie weist demnach Ähnlichkeiten auf.

 

Zitat

Wenn ich das richtig sehe, hatte der Kreis Heinsberg in den letzten Tagen jeweils nur so um die drei* Prozent Neuinfektionen pro Tag. Vorausgesetzt es gibt dort keinen Testengpass, scheinen dort die - brereits früher als irgendwo sonst eingesetzten - harten Quarantänemaßnahmen zu greifen. Die Schulen und Kitas sind im Kreis Heinsberg seit Aschermittwoch (26.2.20) geschlossen.

* Nach einer anderen Quelle sind es 5% - was aber immer noch beeindrucken würde.

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vor 5 Minuten schrieb martinfarrent:

Diesmal werden wir schon aus Selbstschutz nicht drumrum kommen, im Kampf gegen die Seuche auch den ärmsten Ländern wirksam zu helfen. Wenigstens das ist gut und hoffentlich der Beginn einer neuen, sozialeren Globalisierung!

OT:  Das würde ich mir auch wünschen, sehe allerdings nicht wie man auf dieses Ausmaß, international mit den vorhandenen Mitteln reagieren könnte. Ich befürchte, da wird sich jeder selbst der Nächste sein ...

Gestern hatte ich kurz eine düstere Vision über den zukünftigen Raubbau der Ressourcen in Afrika und Südamerika. Für den Raubtier-Kapitalismus sind derart geschwächte Staaten, nach der Pandemie ein gefundenes Fressen.

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vor 1 Minute schrieb wilbo:

OT:  Das würde ich mir auch wünschen, sehe allerdings nicht wie man auf dieses Ausmaß, international mit den vorhandenen Mitteln reagieren könnte. Ich befürchte, da wird sich jeder selbst der Nächste sein ...

OT: Ich meinte... hoffe: Wenn erst einmal ein Impfstoff da ist, wird die globale Impfung im dringenden Interesse der wohlhabenden Länder sein.

 

vor 3 Minuten schrieb wilbo:

Gestern hatte ich kurz eine düstere Vision über den zukünftigen Raubbau der Ressourcen in Afrika und Südamerika. Für den Raubtier-Kapitalismus sind derart geschwächte Staaten, nach der Pandemie ein gefundenes Fressen.

OT: Das wäre die systemnatürliche Reaktion der Betreffenden - da hast du Recht. Aber vielleicht empfinden wir, die Bevölkerungen, anderweitige Nöte nach dieser Krise etwas anders. Vielleicht haben wir sogar ein Auge drauf.

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vor 29 Minuten schrieb wilbo:

Gestern hatte ich kurz eine düstere Vision über den zukünftigen Raubbau der Ressourcen in Afrika und Südamerika. Für den Raubtier-Kapitalismus sind derart geschwächte Staaten, nach der Pandemie ein gefundenes Fressen.

Wo es etwas zu holen gibt, da findet der Raubbau schon lange statt. Dazu braucht es keinen Virus. Die Länder zB in Afrika sind so auch schon schwach genug. Gutes Beispiel: Die europäischen Fangflotten die vor der afrikanischen Küste alles leerfischen. Und wenn ein Land etwas stärker ist wird es halt wieder zurechtgebombt. Libyen war 2010 auf dem Human Development Index auf Rang 40 unter allen Nationen weltweit.. Leider gibt's da Öl.

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vor 29 Minuten schrieb SouthWest:

Wo es etwas zu holen gibt, da findet der Raubbau schon lange statt. Dazu braucht es keinen Virus. 

Ja, das stimmt. Aber wenn das alles vorbei ist, stehen wir Steuerzahler vor einem Fakt: Wir subventionieren jetzt vormals gesunde Großkonzerne. Wir werden uns dann fragen dürfen, was sie mit dem Geld tun. Meine diesbezügliche Hoffnung bleibt zwar realistisch gebremst - aber vielleicht (nur vielleicht) verlangen wir lautstark eine Differenzierung: Kein Geld für diejenigen, die unsere Welt nur weiter zugrunde richten!

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OT:

Heute kam im Deutschlandfunk lauter Lob für wie die Regierung mit der Virussache umgeht. Dem würde ich mich grundsätzlich auch anschliessen. Es wird in Deutschland im weltweiten Vergleich ja recht viel getestet (ratet mal warum die Fallzahlen zB in Frankreich so niedrig sind, gleichzeitig aber so viele dort schon gestorben sind), was gut ist. Allerdings sollte man schon erwähnen dass das am Anfang seeeeeehr zäh voran ging. Ich wiederhole also meine vor Tagen hier etwas rüpelhafte ("Jens Spahn vor Kanzler!") gebrachte Kritik am Umgang mit der Sache.

Normalerweise sollte man doch denken dass eine Regierung einen Notfallplan in der Schublade hat. Wenn zum Beispiel an einer Schule ein Massaker stattfindet, dann sind in 60 Minuten Sondereinsatzkräfte vor Ort. Das scheint sehr gut vorbereitet. Ein Virus ist nun nicht wirklich etwas besonderes. Die Ausbreitung ist grundsätzlich exponentiell (eine sehr einfache mathematische Funktion mit ein paar interessanten Eigenschaften) und wird durch den R Wert (wieviele andere steckt ein infizierter im Mittel an?) gekennzeichnet. Dann spielt noch die Mortalität eine sehr wichtige Rolle. Beide Werte waren relativ früh in China ermittelt worden. Man hätte also mal was vorbereiten können. Dann reist der Virus natürlich per Flugzeug überall hin. In Norditalien war er zuerst massiv vorhanden. Nur eine Frage der Zeit dass er nach Deutschland kommt. Man hätte also mal was vorbereiten können. Stattdessen geschah nix. Flüge von zB Padua in der roten Zone nach Berlin haben ganz normal stattgefunden als ob nichts wäre. Kein Fieber messen, keine Fragen gestellt, ... Über 6 oder 8 Wochen hat man einfach nur zugeschaut. Meine (gewagte) These: Die bisher 125 Todesopfer in Deutschland gehen auf die Kappe zögerlicher Politiker. Man könnte vielleicht sogar sagen: Die wirtschaftlichen Auswirkungen (Minus 7% Bruttosozialprodukt ist vorhergesagt) eines mehrere Wochen langen Lockdowns gehen auch auf jene. Den Virus hätte man am Anfang abwürgen koönnen. Siehe Singapur, Thailand, etc

bearbeitet von SouthWest

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vor 5 Minuten schrieb SouthWest:

Meine (gewagte) These: Die bisher 125 Todesopfer in Deutschland gehen auf die Kappe zögerlicher Politiker. 

OT: Du magst Recht haben. Aber andererseits muss ich mich auch an den eigenen Kopf packen und verschämt zugeben: Wenn man mir Ende Februar meinen Skiurlaub (zufällig in einem noch immer nicht besonders verdächtigen Gebiet) verboten hätte, wäre ich sauer und möglicherweise auch uneinsichtig gewesen.

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vor 17 Minuten schrieb SouthWest:

Über 6 oder 8 Wochen hat man einfach nur zugeschaut. Meine (gewagte) These: Die bisher 125 Todesopfer in Deutschland gehen auf die Kappe zögerlicher Politiker. Man könnte vielleicht sogar sagen: Die wirtschaftlichen Auswirkungen (Minus 7% Bruttosozialprodukt ist vorhergesagt) eines mehrere Wochen langen Lockdowns gehen auch auf jene. Den Virus hätte man am Anfang abwürgen koönnen. Siehe Singapur, Thailand, etc

Dem kann ich nur zustimmen.

Ich sehe das ebenso. Eine entschiedene Reaktion von seiten der Regierung Ende Februar/Anfang März hätte vieles verhindert oder abgeschwächt. Grenzen dicht, alles konrollieren, was rein will und alle verdächtigen Einreisende in Quarantäne, nicht ein ganzes Volk, so wie es jetzt ist.

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vor 2 Minuten schrieb einar46:

Ich sehe das ebenso. Eine entschiedene Reaktion von seiten der Regierung Ende Februar/Anfang März hätte vieles verhindert oder abgeschwächt. Grenzen dicht, alles konrollieren, was rein will und alle verdächtigen Einreisende in Quarantäne, nicht ein ganzes Volk, so wie es jetzt ist.

OT: In Heinsberg wurden am 26. Februar strenge Präventionsmaßnahmen beschlossen. Da war das Virus aber längst schon anderswo in Deutschland. Also liegt der von dir genannte Zeitpunkt ohnehin zu spät, und dein retrospektiver Vorschlag macht selbst in der Fantasie wenig Sinn. Wann genau hätte man Grenzen also schließen sollen? Wie durchsetzbar wäre die Maßnahme damals gewesen? Die Frage gilt selbst für diejenigen, die Grenzen gern aus ganz anderen Gründen schließen möchten ;-) ; denn auch sie wollen nur aussperren, aber selbst nicht eingesperrt sein. Wer sollte es Anfang Januar wagen, die Deutschen von Gran Canaria fernzuhalten? 

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vor 43 Minuten schrieb SouthWest:

Normalerweise sollte man doch denken dass eine Regierung einen Notfallplan in der Schublade hat.

Zitat

OT: Ich weiß nicht, ob die Bundestagsdrucksache 17/12051 vom 03.01.2013 schon
Gegenstand dieser Diskussion war: Dort kann man ab Seite 55 ungefähr das
Szenario nachlesen, das wir jetzt haben.

Von den Nachbarn: https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/108779-Corona-Gedanken-und-Erfahrungen?p=1800860&viewfull=1#post1800860

VG, -wilbo-

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vor 35 Minuten schrieb martinfarrent:

Wer sollte es Anfang Januar wagen, die Deutschen von Gran Canaria fernzuhalten? 

Die dt.Regierung, wenn sie der Meinung ist, dass Gefahr für die Bevölkerung im Anmarsch ist. Schließlich hat sie das im Artikel 1 der Verfassung geschworen, wenn ich mich nicht irre.

Aber ich bin gespannt, was die Aufarbeitung der Corana-Krise für Erkenntnisse ergibt und welche Maßnahmen daraus folgen.

Ich denke, dass jetzt wegen der Corana-Krise viele Menschen sensibilisiert sind und zukünftig frühzeitig einsetzende einschneidende Maßnahmen der Regierung akzeptieren würden. Bleibt natürlich die Frage, ob die Regierung das so will.

bearbeitet von einar46

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vor 17 Minuten schrieb einar46:

Die dt.Regierung, wenn sie der Meinung ist, dass Gefahr für die Bevölkerung im Anmarsch ist. Schließlich hat sie das im Artikel 1 der Verfassung geschworen, wenn ich mich nicht irre.

Ich kann mich nicht erinnern, dass in der Bevölkerung um Neujahr herum bereits große Sorge herrschte. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass die Natur dieser Seuche zu jenem Zeitpunkt sonderlich klar war. Vielmehr waren die Ansteckungsmechanismen und -dynamik gerade erst zum Untersuchungs- und Diskussionsgegenstand geworden. Zumindest außerhalb Chinas.

 

@SouthWest , @wilbo

Eine Bundesdrucksache aus dem Jahr 2013 ist selbstredend unter manchen Gesichtspunkten sehr relevant und lässt sicher auch Schuldzuweisungen zu. Aber: Die jetzt entscheidende Variable (die Natur dieser speziellen Seuche) kommt darin selbstredend nicht vor. Das sollte man bedenken.

In der Suche nach Schuldigen zeichnen sich jetzt schon populistische und ideologische Linien ab. Dazu sollten wir keinen ungewollten Beitrag leisten.

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@einar46 Hier die Tagesschau (20.00 Uhr) von 30.12.2019: https://youtu.be/qHiMpRicLJ0

(... womit ich auch keine 'Lügenpresse'-Debatte triggern möchte. Es hat vielmehr überhaupt kein selbsterklärter Durchblicker die stiefmütterliche Behandlung einer Seuche in China moniert. Mir geht es nur darum, dass wir bei retrospektiven Urteilen ein Bild von der Stimmung und Nachrichtenlage zum betreffenden Zeitpunkt bekommen, was YouTube ja ermöglicht.)

 

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vor 26 Minuten schrieb martinfarrent:

dass die Natur dieser Seuche zu jenem Zeitpunkt sonderlich klar war

Die Natur von Seuchen ist schon seit dem Mittelalter (Pest, Cholera, Typhus, Pocken) klar, aber spätestens seit dem späten 19.Jahrhundert (Pasteur, Koch). Sie breiten sich exponentiell aus. Manchmal schneller, manchmal langsamer. Da gibt es genug Beispiele aus der Geschichte.

Selbst, wenn ich nicht weiß, wie lang die Inkubationszeit dauert, kann ich rechtzeitige Maßnahmen treffen. Wenn ich dann noch weiß, dass der Herd dieser Seuche in einer ausgemachten Diktatur seinen Ausgangspunkt hat, müssten bei den demokratischen Regierungen sofort alle "Antennen" nach oben gehen. Bei den Chinesen nehme ich, was die Zahlen angeht, den schlimmsten Fall an. Selbst das ist dann nur die halbe Warheit. Die haben uns von Anfang an belogen und die Wahrheit lange hinter dem Berg gehalten.

Aber unsere Regierung hat wochenlang "rumgelabert" und beschwichtigt. Da gab es keinen, der "Eier in den Hosen" hatte.

In der Schule würde man sagen: "Setzen, Note 6".

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