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Ultraleicht Trekking

Sammelthread - myog kleine Basteleien


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Bin eben beim Stöbern hier auf einen link zu einem Proviantbeutel gestoßen (natürlich DCF!), da weitergeguckt und einen  Heringsbeutel entdeckt (natürlich...): https://bonfus.com/product/dcf-tent

Ich meine, es gibt bisher kleinen Thread für kleinste myog hacks und Basteleien, für die sich eigene Threads kaum lohnen?   Beispiel - um meine Tarpstange auch IM Tarp als Stockersatz nutzen

Camp- oder Duschschuhe quick and dirty. Man nehme: Einlegesohlen der Trailrunner, Gummiband und Kam-Snaps, 5 Minuten Zeit, fertig. Gewichtstechnisch kaum zu unterbieten. Der Kurztest,

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vor 36 Minuten schrieb schwyzi:

@Trekkerling

Die "Verschnürung" ist klasse!:) 

Kurze Frage: sind diese Einlegesohlen unten wasserdicht? Im BCG hat das jemand gemacht, allerdings enttäuschendes Ergebnis - durchs nasse Gras zum Pinkeln = nasse Einlegesohlen, Socken...

Nur als "Erfahrungswert", zwar nicht mein eigener, aber aus zuverlässiger Quelle.

LG schwyzi

Hm, wasserdicht wollte ich es eigentlich gar nicht haben. Das sind die normalen Einlegesohlen meiner Trailrunner. Wenn man damit durch's nasse Gras geht, sind die Füße/Socken/Latschen nass. Aber von unten dürften die schon relativ wasserdicht sein, das ist Plastik.  Mein Gedanke für die Latschen ist eher für's Duschen oder in einer Berghütte, weniger als Campschuhe. Wobei ich als Campschuhe weniger Angst um nasse Füße hätte, in so einem Szenario würde ich vermutlich barfuß in die Schlappen, ich will mir eher die Einlegesohlen nicht an spitzen Steinen oder Stöcken kaputt machen.

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Sorry, hab mich unklar ausgedrückt. Für"in der Hütte/Herberge etc. sind die bestimmt klasse!

Die Erfahrungen, von denen ich sprach, kommen aus dem bushcraft-Bereich; und mit "nasse Einlegesohlen, Socken" meinte ich , dass die Einlegesohlen wirklich durchnässt waren vom morgendlichen Pinkelgang, und dementsprechend die Socken in den Schuhen auch...

Wenn man irgendwo im Wald n Tarp aufbaut, ist es oft halt nicht so geraten, barfuß im Dunklen zum Wasserlassen zu gehen. Dafür waren die Einlegesohlen-Puschen gedacht gewesen, war halt n fail.

Als Hüttenschuhe ne klasse Idee!

LG schwyzi

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vor 4 Minuten schrieb schwyzi:

Wenn man irgendwo im Wald n Tarp aufbaut, ist es oft halt nicht so geraten, barfuß im Dunklen zum Wasserlassen zu gehen.

also ich schlüpfe dann schnell in meine schuhe rein. die hab ich sowieso dabei und extra arbeit machts auch nicht. bis ich mir die sohlen mit den riemen an die füsse gepfriemelt hab bin ich schon wieder zurück...

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@danobajaDu trägst auch keine Monster-bombproof-Stiefel wie viele bushcrafter!

Und jene Stiefel müssen selbstverständlich über Nacht auf zwei extra geschnitzte und in die Ere getriebene Holzpflöcke kopfüber aufgestellt weren, damit sich nicht in der Nacht eine ganze Nutriafamilie darin einnistet...8-):D

Bearbeitet von schwyzi
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vor 26 Minuten schrieb schwyzi:

@danobajaDu trägst auch keine Monster-bombproof-Stiefel wie viele bushcrafter!

Und jene Stiefel müssen selbstverständlich über Nacht auf zwei extra geschnitzte und in die Ere getriebene Holzpflöcke kopfüber aufgestellt weren, damit sich nicht in der Nacht eine ganze Nutriafamilie darin einnistet...8-):D

meist nicht, aber ich erinner mich noch gut an meine nacht in der ich das erste mal polarlichter gesehen hab. da stand ich barfuss in den plastikschalen der koflach ultras auf der lichtung.

mein glück war wohl dass die schuhe im zelt ohne apsis mit drinnen waren. sonst wär ich wahrscheinlich auf nen nutria getreten...:roll::lol:

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Wiederverwendbarer Teebeutel (quick&dirty)

 

Idee: Einen einfachen Teebeutel nähen mit Restmaterial. Ab wann sich aus Sicht des Umweltschutzes es lohnt einen widerverwendbaren Filter zu nutzen, habe ich nicht bewertet, aber es ist ein Versuch. Leider sind Gewebe und Nähgarn oder Schnur nicht für Lebensmitteleinsatz produziert. Und bei 100°C heißem Wasser können sich nicht so nette Stoffverbindungen lösen. Zu diesem Punkt aber später.

Design: Es ist ein einfacher Beutel mit Abmaßen etwa 8 cm x 6 cm.

Teefilter.JPG.4423318e30d9313c8cda72285ef6cd4e.JPG

Ergebnis: Bei einem Gewicht von 0.86g (plus/minus Toleranz) sollte es für eine UL Tour noch im akzeptablen Rahmen liegen.  Es könnte auch als grober Wasserpartikelfilter (siehe Dual-Use) ganz nach der UL Philosophie verwendet werden.

Hinweis: Da das Gewebe nicht für den Einsatz mit Lebensmitteln produziert wurde, sollte man vorsichtig sein. Ich weiß, dass Schnur und Nähgarn aus PE sind, aber beim Mesh kann ich nur raten.

Versuch: Deshalb habe einen kurzen Test gemacht und den Filter mit heißem Wasser aus dem Wasserkocher übergossen. Das Wasser aus dem Kocher ist geruchsneutral, aber nach wenigen Sekunden kam mir ein chemischer Geruch entgegen. Ich würde es mit Kohlebriketts aus dem Baumarkt umschreiben und würde somit beim Whisky-Tasting nicht punkten ;-), aber anders kann ich es nicht beschreiben. Auch der zweite Aufguss bekam schnell diese Geruchsnote und hat mich überzeugt, dass meine Gesundheit vor dem Gewicht liegt und ich eine andere Lösung finden muss. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder welche Materialien verwendet ihr?

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vor 6 Stunden schrieb viking:

welche Materialien verwendet ihr?

ich hab das mit nem baumwollsäckchen gemacht. hat prima funtioniert, nur zum saubermachen hab ich jede menge wasser gebraucht, weil sich tee- und kaffeereste angeheftet haben. je kälter desto übler wurde es. und es hat sich hässlich verfärbt.

ich hab das nach der ersten woche im winter wieder aufgegeben und lass das zeug einfach ohne in der tasse absinken. den letzten schluck einfach zum ausspülen der tasse hernehmen.

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Gerade loser Tee ist da unproblematisch.

Wie mein Vorgänger werfe ich den losen Tee in meinem Topf und übergieße ihn mit Wasser.

Ein Problem bei dem Baumwollsäckchen ist noch, daß es ewig nicht trocknet. Und dann außen am Rucksack das Material verfärbt.

Da bleibe ich lieber bei meiner 0g Lösung. ;-)

 

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vor 4 Stunden schrieb Wallfahrer:

Hallo,

ich nehme zur Kaffee- oder Tee- Zubereitung einen dieser "Anprobe-Strümpfe aus der Damenabteilung im Schuhladen" die wiegen nix und trocknen schnell....

LG

Wallfahrer

 

 

 

Ich meine, dass Stefan Dapprich auch diesen Ansatz vorgeschlagen hat. Darüber nachgedacht habe ich auch. 

Bei Raumtemperatur riecht das verwendete Gewebe auch nach nichts (neu und nach dem Auskochen). Aber wie oben geschrieben, riecht das Wasser durch das Gewebe chemisch.  Somit müssen sich irgendwelche Stoffe durch die Temperatur lösen. Da diese Verbindungen schon mit der Nase detektierbar sind, ist dies ein Alarmzeichen für mich. 

 

@WallfahrerHast du mal einen solchen Test mit einer neuen Socke und heißem Wasser gemacht? Hast du einen chemischen Geruch vernommen? Oder hast du die Socke einfach so lange ausgekocht, bis nichts mehr da war?

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Am 21.1.2021 um 13:58 schrieb Capere:

Jetzt auch in einer gefütterten Version! DCF eVent + 7D Nylon + KHT60:

27,5g/Paar

Hab das Ganze passend zum Kälteeinbruch jetzt noch mal "overstuffed" (= eine weitere Schicht KHT90).

45,5g/Paar

IMG_20210206_220452.thumb.jpg.784cd05a0db6bceae33913f6caefd726.jpgIMG_20210206_220438.thumb.jpg.04a10d251bed3e5c8a3ef486a45fe4aa.jpg

Habe dabei auch herausgefunden, dass das KHT Material doch stark komprimiert wird bei Nutzung. Das KHT 60 war durch den Einsatz beim Langlaufen auf der Handinnenseite dann eher ein KHT 40...

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Am 21.1.2021 um 19:46 schrieb schwyzi:

LG schwyzi, der so langsam den Eindruck bekommt , alles sei nur noch aus DCF:wacko:

Zur Abwechslung mal etwas Low-Budget. ;)

--> Insbesondere die Aurora gefällt mir sehr als leichtere Alternative zur Nitecore NU25 (29g mit Mod)! Lässt sich mit dem Band zudem lässig um den Hals hängen.

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  • "SpaceCat" Deckel für mein Esbit Solo Stove Kochkit aus einer alten Getränkedose - wiegt 1,6g und spart damit beim Kochset satte 11,7g! Trotzdem wird der Titanbecher straff verschlossen und nichts fällt heraus.

-> Als Anregung diente mir dieses Youtube Video: DIY Custom Fosters Pot Lids.

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Für meinen Winterovernighter letztes Wochenende hab ich mir einen neuen VBL gebastelt. Der alte war einfach zu eng. Grundlage war ein Mylar-Biwaksack, den ich in Schlafsackform geschnitten habe. Zusätzlich hat das Teil einen doppelten Kordelzugbekommen.
Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DSC03443-scaled.jpg Ansichten: 0 Größe: 580,6 KB ID: 3022314Gewicht: 96g
Damit fast doppelt so schwer, wie der alte aus Polycro, aber dafür passe ich jetzt auch rein. Außerdem stabiler und mit Alu-Beschichtung. Und immerhin leichter, als das Ursprungsteil.

mfg
der Ray

Bearbeitet von derray
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  • 2 Wochen später...

leichter Pumpsack

nachdem ja leider der original TAR Pumpsack ziemlich schwer ist und zudem nicht als Liner taugt, suche ich eine Alternative.

 

 

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Ich kann noch nicht sagen wie lange der halten wird. Aber bis jetzt hat er 10 x aufpumpen gut überlebt.
Mittelfristig sollte der Beutel aber eine Nummer stabiler sein, denke ich.
Zur Not könnte man unterwegs aber auch einfach einen neuen bauen...

Teile:
- Müllbeutel, - ca. 10cm Gewebeband beidseitig (hält bombig!), als Adapter ein Stück Fahrradschlauch dazwischen. Dass der Schlauch nicht am Klebeband hält finde ich nicht schlimm. Er ist ja quasi von vorne und hinten "eingebettet".

insgesamt 9 g leicht.

Jetzt suche ich noch einen Beutel, der etwas stabiler ist, auf dem das Klebeband gut hält und der dennoch leicht ist..

 

IMG_3575.JPG

Bearbeitet von jonasRT
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gibt es eigentlich einen Grund, warum das Loch im Pumpsack immer unten ist? Wenn man ihn als Liner verwenden will, wäre es doch besser, wenn es weiter oben wäre. Schließlich steht das Wasser im Rucksack (wenn dann) immer unten. Oder sehe ich das falsch?
Ich finde mit Ausgang ezwas weiter oben lässt sich auch gut aufpumpen...

IMG_0444.thumb.jpg.5e1d6c1d8810c709f8640c9fcc04ffb0.jpg

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