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Ultraleicht Trekking

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Moin zusammen,

via Suchfunktion konnte ich kein derartiges Thema finden, vielleicht findet das Thema aber ja noch jemand anderes interessant...

Meine grundsätzliche Frage: wie haltet ihr es mit dem Kopieren von Produkten anderer Hersteller für den Eigenbedarf? 
Ich meine hier vor Allem kleinere Hersteller mit wirklich innovativen Produkten/Designs, die es sonst (noch) nirgendwo anders gibt. Und da hier ja wohl auch kleinere Hersteller vertreten sind - wie seht ihr das?

In meinem Beispiel geht es um ein Produkt eines relativ kleinen kanadischen Herstellers. Seit release haben mich Design und die scheinbare Funktionalität wirklich begeistert. Das Produkt wird allerdings immer nur in kleineren batches hergestellt - ist also schwerer (nicht schwer) zu bekommen - und Versand, Zoll etc. würden den Preis deutlich nach oben treiben.

Insbesondere aufgrund der Verfügbarkeit habe ich mich letztes Jahr dazu entschieden, das Produkt in seiner Grundform zu kopieren. Das hätte auch alles nicht besser funktionieren können. So weit so gut... 
Jetzt habe ich also im Grunde das lang ersehnte Produkt, es funktioniert wirklich super und ich hatte Freude am Selbstbau... frage mich nun aber, ob das cool ist oder nicht?
Unter anderen Umständen hätte ich den Sommer in Kanada verbracht und hätte mir, einfach um dem meiner Meinung nach tollen und innovativen Design Tribut zu zollen, das Produkt möglicherweise sogar nochmal im Original gekauft. Ist das bescheuert?!

Wie sehr ihr das? Steigere ich mich da rein? Vermutlich kopiert man eh mit allem was man sich näht immer irgendwen... irgendwer kam ja auch mal auf die Idee mit dem Rollverschluss an Packsäcken. Das nähe ich nach ohne mit der Wimper zu zucken...

Bin auf eure Meinungen gespannt.

 

Stepston

 

bearbeitet von Stepston
Typo

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Das MYOG Forum ist voll von Plagiaten!!! :D

Für den persönlichen Gebrauch? überhaupt kein schlechtes Gewissen! Das ist ja auch ein bisschen "Ehrung" eines genialen Designs. Also ich fühle mich in so einem Fall als Entwickler geschmeichelt.

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Konzepte und Ideen zu übernehem finde ich völlig ok.

Bei der Übernahme von Schnittmustern wird es dann fraglich. Während ich keine Bedenken hätte, das Schnittmuster bei großen Marken abzunehmen und privat zu verwenden, würde ich auf keinen Fall mir das Produkt einer Cottage kaufen um den Schnitt Eins-zu-Eins abzukopieren und es dann zurückgeben/weiterverkaufen. Weitergabe fremder Schnittmuster auch nicht.

Aber wart es ab, wenn es ein besonders gutes Konzept ist, wird es eh bald von anderen Herstellern nachgebaut. Da gibt es doch auch schon genügend Beispiele für.

Und mit MYOG machst du ja jetzt nicht gerade andere wirtschaftlich kaputt. Wer wirklich die Zeit auf sich nimmt um eine tolle Idee nachzubasteln, dem sei es meiner Meinung nach auch gegönnt.

edit: Andreas hats eigentlich mit wenigen Worten gut auf den Punkt gebracht!

bearbeitet von tib

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Für den Eigenbedarf sehe ich da auch kein großes Problem. Außerdem ist ja immer die Frage, wie weit es sich um eine identische Kopie handelt oder ob man nicht doch Kleinigkeiten ändert (sei es nur die Farbe, oder hier 2 cm mehr oder weniger..). Wenn ich aber tatsächlich eine in allen Belangen identische Kopie anstrebe, dann würde ich mir auch das Original holen (wegen Unterstützung, idR günstiger, besser verarbeitet, etc.).

bearbeitet von moritz

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Für den Eigenbedarf etwas "nachmachen" finde ich völlig ok, ich schade ja niemandem damit, schon gar nicht wenn ich mir das Originalprodukt vielleicht gar nicht leisten kann und somit eh nicht kaufen könnte. Natürlich darf/sollte ich mit was kopiertem keine kommerzielle Zwecke verfolgen ...

vor 49 Minuten schrieb tib:

Während ich keine Bedenken hätte, das Schnittmuster bei großen Marken abzunehmen und privat zu verwenden, würde ich auf keinen Fall mir das Produkt einer Cottage kaufen um den Schnitt Eins-zu-Eins abzukopieren

Das finde ich jedoch fraglich, einen Unterschied zwischen einer "großen Marke" und einer "Cottage" zu machen, Eigentum ist Eigentum, egal wem es gehört, egal wieviel Kohle die Firma macht, egal wer der Chef ist und egal wie reich oder auch nicht der ist ... das ist für mich das "böse Großkonzerndenken" (überspitzt ausgedrückt). Ich unterstütze auch lieber die kleine Cottage aber auch "die Großen" haben gute Produkte.

bearbeitet von TappsiTörtel

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OT:

vor 5 Minuten schrieb TappsiTörtel:

Das finde ich jedoch fraglich, einen Unterschied zwischen einer "großen Marke" und einer "Cottage" zu machen, Eigentum ist Eigentum, egal wem es gehört, egal wieviel Kohle die Firma macht, egal wer der Chef ist und egal wie reich oder auch nicht der ist ... das ist für mich das "böse Großkonzerndenken" (überspitzt ausgedrückt). Ich unterstütze auch lieber die kleine Cottage aber auch "die Großen" haben gute Produkte.

Uii, jetzt wirds kompliziert!

Du hast recht es gibt nicht die Unterteilung in guten und schlechten Kapitalismus. Aber es gibt Cottages, bei denen in Ländern mit hohem Einkommen gearbeitet wird und die geringen Umsatz haben. Die unterstütze ich gerne und da macht ein Rucksack mehr oder weniger in der Auftragsliste auch was aus. Da bin ich persönlich eher bereit auch mal ein paar Euro mehr in die Hand zu nehmen. Bei großen Unternehmen die global produzieren, verdienen die Näher/innen so wenig, dass ich da wirklich nicht sagen kann, dass mein Kauf da was ausmacht. Und dass dann Produzenten aus Fernost (die ja mehr oder weniger in den selben Ländern produzieren) die Sachen der großen Marken nachbauen und zu 1/3 des Preises verkaufen können und dabei immer noch was verdienen sagt doch einiges aus. (Ja, mir ist klar, dass die Preise in europäischen Läden zu einem sehr guten Teil im Laden entstehen)

Und wenn ich dann noch gucke, was bei Extex der Preisunterschied vom Material von einer 70 Euro zur einer 500 Euro Regenjacke ein-und-derselben Marke ist – sorry, aber das ist reines Geldgemache! Und jetzt wieder zurück zum Anfang des Posts: aber ja, so funktioniert Kapitalismus und die großen Unternehmen können, soweit sie sich nicht den Prinzipien von Wachstum und Dominanz entziehen, nicht viel anders handeln. Wer Big-Player sein will, muss sich an die Spielregeln des Kapitalismus halten.

(ohje, bitte lasst uns diese Diskussion nicht hier in diesem Thread führen. Bitte!)

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OT:

Hmmm. Wenn man für 70 Euro Material bei E-Tex kauft ist das ohne Know-How, ohne Entwicklung, ohne Garantien, ohne Schnittmuster, ohne fertig hergestellt zu sein, ohne Lohnkosten, ohne Risiko uvm. erstmal nur Material, also eine Ausgangssituation.

PS You started the fire ;-)

 

Zur Ausgangsfrage. Schönes moralisches Dilemma. Ist eben auch die Frage, wäre ma  selbst auf das Produkt gekommen? Ist es dann eine Parallelschöpfung? Andreas fühlt sich geehrt. Verstehe ich. Aber er hat sich ja auch für den Weg des Hobbyisten entschieden. Es würde anders aussehen, wenn er damit Geld verdienen müsste. 

Wobei Andreas sicher eine ähnliche Ausnahme bilden würde, wie es Florian von Tschum schon tut. Der bietet zT ja die Schnittmuster seiner Tschums kostenfrei an. Hut ab vor soviel Vertrauen in die Kundschaft, doch auch bei ihm zu ordern.

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OT: @Dingo ich will hier die Diskussion garnicht weiter anheizen sondern nur nochmal meinen Post verdeutlichen, da er anscheinend Missverständlich war.

 

vor 22 Minuten schrieb Dingo:

OT:

Hmmm. Wenn man für 70 Euro Material bei E-Tex kauft ist das ohne Know-How, ohne Entwicklung, ohne Garantien, ohne Schnittmuster, ohne fertig hergestellt zu sein, ohne Lohnkosten, ohne Risiko uvm. erstmal nur Material, also eine Ausgangssituation.

PS You started the fire

Wenn du im Outdoorladen Jacken ein-und-derselben Marke anguckst. Manche Marken haben ja „billig-Segment“ (70 Euro) und teuer (350 Euro – die 500 Euro sind dann vielleicht schon ganz andere Marken. Sorry, dazu habe ich zu wenig Überblick). Und wenn man diese Stoffe anguckt und das mit den Preisen bei Extremtextil vergleicht, dann stellt man zwar schon fest, dass es einen Unterschied im Preis rechtfertigt. Und klar, aufwendigerer Schnitt mit mehr Nähten und Taschen macht auch was vom Preis aus. Aber wenn die eine Jacke gewinnbringend für 70 Euro verkauft wird, dann müsste die andere (bei den Margen) für 150 Euro locker möglich sein (vielleicht auch schon 100?).

Und ich hatte da keinesfalls die Preise mit MYOG vergleichen wollen. Das würde ich nicht machen. Ist eben ein Hobby!

bearbeitet von tib

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Also, wer etwas kopiert, vielleicht sogar noch verbessert und das nicht hier im MYOG Bereich vorstellt, der sollte sich allerdings schämen! :-D
Ich finde, dass 1:1 kopieren langweilig ist. Wenn, dann sollte man das Teil schon an seine eigenen Anforderungen anpassen oder altes Material upcyclen, sonst ist das ganze MYOGen nicht die Mühe wert.

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Ich halte 1:1 Kopien ohnehin für schwer machbar wenn man nicht im Besitz des Originals ist und es wirklich genau unter die Lupe nehmen kann. Ansonsten finde ich kopieren absolut in Ordnung. Auch die kommerziellen Hersteller erfinden nicht das Rad neu. Wieviele Produkte sind da auf dem Markt die sich verdächtig ähneln? Zig. Meiner Meinung nach kopieren alle Hersteller von anderen und setzen ihnen ihre persönliche Note auf. Insbesondere bei Rucksäcken sind die Ähnlichkeiten doch sehr groß und innovativ sind dann nur Details wie das neue Verschlusssystem der Huckepacks, welches ich an meinem neuen Rucksack auch verwendet habe weil es einfach clever ist. Mich würde interessieren um welches Produkt es sich bei dir handelt, kannst du das mal lüften? 

An sich sehe ich kein Problem im kopieren für den privaten Gebrauch. Allerdings kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen, dass ein eigenes Produkt sehr viel befriedigender ist als eine Kopie. Bspw. Habe ich mal ein zwei Personen Zelt genäht was norwegische Winde ohne Murren ausgehalten hat. Der Schnitt war von mir. Gutes Gefühl. Trotzdem im Prinzip wie ein Duplex,  TheTwo usw. Halt nur mit eigenen Maßen und Details. Aber das ist genau das was ich meine was auch die kommerziellen Hersteller tun, die erfinden keine neuen Zelte...Und trotzdem kreieren sie was eigenes.

bearbeitet von Ledertramp
Rechtschreibung

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Außerdem "lohnt" sich eine 1:1 Kopie aus wirtschaftlicher Sicht nur, wenn man seine Zeit als unerschöüflich und wertfrei ansieht. Sobald man sich einen Stundenlohn gegenrechent, wäre das Orginal vermutlich immer günstiger. Allein die Zeit, die in Entwicklung, Prototypen und Recherchen steckt, ist nicht zu unterschätzen, und wenn es "nur" das abnehmen des Schnittes ist.

Das, was MYOG von kommerziellen Lösungen unterscheidet, ist, dass mein Produkt auf mich und meine Bedürfnisse möglichst gut zugeschnitten ist.

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Wenn man das Beispiel von Michas Flat-Tarp hier im Forum betrachtet, hat das kopieren und neu interpretieren/anpassen an eigene Anforderungen ja wirklich viel Positives hervorgebracht.
Original, dann mit Beaks, dann als Mid

Ich weiß auch, dass es vor mehreren Jahren eine Diskussion hier gab über das Schnittmuster eines Trailstars. Da kann man sicher streiten, ob das ausmessen und online-stellen rechtens ist oder nicht. Selbiges gilt wohl auch für das vermessene Gatewood-Cape von @wilbo, das ich mir dann genäht habe. Allerdings ist der Aufwand immer noch enorm, ob du jetzt das Teil ausgemessen hast oder nicht. Ich saß locker einen Tag an meinem kleinen Modell...und wem das keinen Spaß macht, der näht das dann auch nicht nach. Das lohnt sich nicht, erst recht nicht bei den Kampfpreisen aus China. Und ich denke, die meisten Leute hier sind eher Konsumenten als MYOG-Fanatiker. Deshalb glaube ich nicht, dass die Produzenten aufgrund von selbstgenähtem Gear einen Einbruch in ihren Kassen haben. Huckepacks war ja auch super schnell ausverkauft - und ich habe noch keinen Rucksack im MYOG-Bereich mit seinem neuen Rolltop gesehen.

bearbeitet von die zwiebel

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Hm, als jemand der eigentlich bis auf Gaskocher, Luftmatratzen und hartanodisierte Töpfe so gut wie alles an Ausrüstung MYOGt finde ich Plagiate voll OK. MYOG ist immer noch ein Nischenmarkt. Da können in D gerade Mal zwei, drei Stoffläden von überleben. Somit werden die Ausrüstungshersteller nicht reihenweise Pleite gehen nur weil sich einige "Spinner" hier ein Zelt nähen.

Die Hersteller tun immer so als hätten sie das Rad neu erfunden und hätten jetzt gerade den ganz großen Wurf am Start. Ist natürlich Blödsinn. Weder Jack Wolfskin noch Huckepacks haben den Rucksack erfunden, Hilleberg und Tarpent nicht das Firstzelt, MLD und Black Diamond schon gar nicht das Pyramidenzelt und Schlafsäcke gab es schon vor Amundsens Zeiten. Maximal gibt es Verbesserungen im Detail und nach und nach, Babyschritt für Babyschritt entwickelt sich dann was Neues draus. Letztendlich stehen wir aber alle, MYOGer genau so wie die Hersteller, auf den Schultern von Giganten. Ich habe deshalb keine moralischen Bedenken mit Ideen von anderen zu holen und umzusetzen.

Mein Duplexclon ist im Prinzip ein stinknormales Querlieger- Firstzelt für zwei Personen. Da waren Zpacks nicht die ersten. Ich habe deren Detaillösungen bzgl. des Eingangs und der Moskitonetzbefestigung am Kopf und Fußende übernommen, aber so der Quantensprung sind diese Details jetzt auch wieder nicht. Es würde mich nicht wundern wenn diese nicht schon mal vorher bei irgendeinem MYOGer oder sonstwo zu finden waren.

Selbst wenn ich jetzt drei Jahre nicht ins Internet gucken würde und mir dann ein Zelt nähen würde, käme garantiert irgendwer daher und würde parallelen zu irgendeinem Produkt finden was gerade am Markt ist.

Für mich war in den 90ern Ray Jardines Rucksack eine Offenbarung, allerdings ist das nur ein Sack mit zwei Trägern, einem Kompressionsriemen oben rüber und drei Netztaschen. Bahnbrechend neues ist da nicht dabei, trotzdem war der Rucksack für mich eben genau das: Bahnbrechend. Mit halbwegs modernen, erstaunlich dünnen Materialien wog das Teil nämlich nur schlappe 300 gr.

LG, Christian

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Spannende Sichtweisen sind hier vertreten!

Erstmal freut es mich, dass der allgemeine Konsens ja der zu sein scheint, dass kopieren für den Eigenbedarf in Ordnung ist. Um mein Gewissen zu beruhigen habe ich heute tatsächlich auch noch mal den Hersteller selber angeschrieben und um Seine Meinung gebeten - als Beführworter des DIY sagte er alles cool, solange es für den Eigengebrauch ist! :)

vor 10 Stunden schrieb Andreas K.:

Das MYOG Forum ist voll von Plagiaten!!! :D

Für den persönlichen Gebrauch? überhaupt kein schlechtes Gewissen! Das ist ja auch ein bisschen "Ehrung" eines genialen Designs. Also ich fühle mich in so einem Fall als Entwickler geschmeichelt.

Wenn ein Hersteller bzw. Entwickler so denkt, ist das natürlich ziemlich ehrenwert. Für meine "Unsicherheit" sorgte zum großen Teil allerdings auch der Gedanke, den Dingo ebenfalls äußerte...

vor 9 Stunden schrieb Dingo:

Es würde anders aussehen, wenn er damit Geld verdienen müsste.

... Und da ich mit dem Hersteller vor allem besagtes Produkt verbinde, kam wohl das Gefühl auf, ich würde jemandes geistiges Eigentum klauen und ihm so seine Einnahmequelle nehmen. Aber das ist in Real natürlich wirklich nicht ganz so zweidimensional zu betrachten.

vor 6 Stunden schrieb cico:

Außerdem "lohnt" sich eine 1:1 Kopie aus wirtschaftlicher Sicht nur, wenn man seine Zeit als unerschöüflich und wertfrei ansieht. Sobald man sich einen Stundenlohn gegenrechent, wäre das Orginal vermutlich immer günstiger. Allein die Zeit, die in Entwicklung, Prototypen und Recherchen steckt, ist nicht zu unterschätzen, und wenn es "nur" das abnehmen des Schnittes ist.

Ich verstehe wie Du das meinst... wenn man sich aber vor Augen führt, dass MYOG bzw. Nähen ja auch ein Hobby ist was man gerne in seiner Freizeit betreibt relativiert sich das jedoch, finde ich. Ich rechne ja auch nicht meine anderen Freizeitbeschäftungen in einen möglichen Stundenlohn um und ärgere mich dann, dass mein Leben ein einziges Verlustgeschäft ist :lol:.

vor 8 Stunden schrieb Barbarix:

Also, wer etwas kopiert, vielleicht sogar noch verbessert und das nicht hier im MYOG Bereich vorstellt, der sollte sich allerdings schämen! :-D
Ich finde, dass 1:1 kopieren langweilig ist. Wenn, dann sollte man das Teil schon an seine eigenen Anforderungen anpassen oder altes Material upcyclen, sonst ist das ganze MYOGen nicht die Mühe wert.

Haha, naja, das Produkt ist nicht ganz so UL, deswegen passt das wohl nicht hierher. Aber um es aufzudecken - es geht um die Mr.Fusion Satteltasche von Porcelain Rocket. Also Bikepacking... Verbessern respektive an meine Bedürfnisse anpassen mache ich bei Zeiten gerne. Da gibt es schon ein paar Kleinigkeiten. Was diese sind konnte ich allerdings nur herausfinden, indem ich mit der "Originalversion" unterwegs war. Alles andere wäre Raterei gewesen, da ich das Originalprodukt in Natura noch nie zu Gesicht bekommen habe.:)

vor 9 Stunden schrieb TappsiTörtel:

Das finde ich jedoch fraglich, einen Unterschied zwischen einer "großen Marke" und einer "Cottage" zu machen, Eigentum ist Eigentum, egal wem es gehört, egal wieviel Kohle die Firma macht, egal wer der Chef ist und egal wie reich oder auch nicht der ist ... das ist für mich das "böse Großkonzerndenken" (überspitzt ausgedrückt). Ich unterstütze auch lieber die kleine Cottage aber auch "die Großen" haben gute Produkte.

Ich möchte nicht nochmal Öl ins Feuer gießen, aber wo ich so drüber nachdenke hätte ich mir niemals die gleichen Gedanken gemacht, hätte ich es sich um das Produkt einer großen Marke gehandelt... :oops:

 

bearbeitet von Stepston

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Ich glaube, das von vielen vergessen wird, das nicht nur der Schnitt das schützenswerte des Produkts ist. Das Know-How für die Massenfertigung, Verarbeitung des Materials, der Materialkunde, Materialeinkauf oder Techniken bei der Verarbeitung sind im fertigen Produkt nicht mehr zu sehen, sind aber häufig das besonders wertvolle des geistigen Eigentums dieser Firma. Wenn wir bei uns im Keller ein ähnlich aussehendes Produkt fertigen, dann haben wir diese Dinge nicht zur Verfügung und tasten dieses geistige Eigentum nicht an. Am Markt bestehen könnten wir nur, wenn wir diese Dinge entwickeln würden. Da wir diese unsichtbaren Produktmerkmale nicht kopieren und nicht am Markt teilnehmen wollen denke ich, das es sich um Basteleien und Hobby handelt und nicht um Produktpiraterie.

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Jetzt mal Hand aufs Herz. Was glaubst Du wie viele Leute MYOGen UL Gear? Lass es in Deutschland ein paar Dutzend, vielleicht ein bis zwei Hundert sein. Jetzt überleg Dir mal wie viele davon ein und das selbe Objekt kopieren wollen. Und zum Schluss denke an diejenigen die bei dem Versuch daran scheitern werden und sich dann doch das Original kaufen. Da bleiben nicht viele privat genutzte Plagiate übrig. Ganz im Gegenteil sogar: Die Cottage gewinnt sogar Kunden :mrgreen: (Das ist mein Ernst!)

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Moin zusammen!
Aus dem Bereich der kommerziellen Nutzung von Fotografie bin ich einen relativ lässigen Umgang mit geistigem Eigentum gewohnt. Bei fast allen Auftragsarbeiten in der Werbung wird ein "Layout-Foto" eines Kollegen als Vorlage genutzt. Aber auch hier wurde das Rad nicht neu erfunden, sondern meist eine "Kopie" von einer "Kopie" weitergegeben. OT: Dass es im Bereich der Produktfotografie schon längst nicht mehr besonders kreativ zugeht, ist wahrscheinlich eine Folge dieser Vorgehensweise.
Fairerweise muss ich zugutehalten, dass die kommerzielle Zweitnutzung meiner Fotos fast immer freiwillig vergütet wurde.

Vor diesem Hintergrund steht für mich eine private Nutzung von geistigem Eigentum in keinem Verhältnis zu einer kommerziellen Nutzung.

Jeder, der sich mit seiner Einzelfertigung einmal an den industriellen Standards gemessen hat, wird feststellen, dass das Übernehmen einer Idee oder eines Schnittes nur der halbe Weg ist. Materialkenntnisse, Produktionslogistik, Maschinchen sowie Fertigungsfähigkeiten fallen nicht vom Himmel und müssen, selbst im Kleinen erarbeitet werden.
Was bei mir zur Folge hat, dass das erste Produkt meist eine Null-Nummer ist. Und wenn man die zweite, verbesserte Variante mit einrechnet, ist es endgültig mit dem ach so günstigen Materialpreis vorbei. ;-)

Ich würde mich bei der privaten Nutzung von Schnitten und Ideen über eine Namensnennung als anerkennende Geste freuen. Wenn ich z.B. einen Rucksack-Schnitt von @Andreas K. nutze, würde ich auf den kreativen Kopf dahinter verweisen. Selbst, wenn ich den Entwurf nachher in der Ausführung minimal verändere.
Für kleinere Cottages wäre dies neben der öffentlichen Anerkennung ein Imagegewinn, der sich vermutlich auch positiv auf die Verkaufszahlen auswirken könnte.

VG. -wilbo-

 

bearbeitet von wilbo

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Was spricht dagegen, dem Hersteller in Kanada eine kurze Nachricht zukommen zu lassen, das man die Idee privat zum Eigengebrauch unter Nennung der Idee reproduziert hat (Gründe angeben) und eine angemessene Wertschätzung per PayPal auszudrücken?

PS. Es muß ja nicht immer Geld für Ware sein, es kann auch Geld für Idee sein...

bearbeitet von kra

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vor 15 Stunden schrieb Stepston:

Um mein Gewissen zu beruhigen habe ich heute tatsächlich auch noch mal den Hersteller selber angeschrieben und um Seine Meinung gebeten - als Beführworter des DIY sagte er alles cool, solange es für den Eigengebrauch ist! :)

 

vor 3 Stunden schrieb kra:

as spricht dagegen, dem Hersteller in Kanada eine kurze Nachricht zukommen zu lassen, das man die Idee privat zum Eigengebrauch unter Nennung der Idee reproduziert hat (Gründe angeben) und eine angemessene Wertschätzung per PayPal auszudrücken?

PS. Es muß ja nicht immer Geld für Ware sein, es kann auch Geld für Idee sein...

Tadah

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vor 5 Stunden schrieb kra:

Was spricht dagegen, dem Hersteller in Kanada eine kurze Nachricht zukommen zu lassen, das man die Idee privat zum Eigengebrauch unter Nennung der Idee reproduziert hat (Gründe angeben) und eine angemessene Wertschätzung per PayPal auszudrücken?

PS. Es muß ja nicht immer Geld für Ware sein, es kann auch Geld für Idee sein...

s. Unterstreichung...

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Vielleicht unterschätzen manche den Aufwand der beim MYOGen in das fertige Produkt, auch wenn es nur ein "Plagiat" ist, fliest. Meist hat man nur ein Paar Fotos von irgendeiner Internetseite und drei bis vier Abmessungen anhand derer man das ganze Teil im Prinzip nochmal neu designt und konstruiert. Signifikant weniger Aufwand hätte man nur, wenn man das fertige Produkt auftrennen würde und dann direkt davon den neuen Stoff zuschneidet. Dann hat ja aber schon irgendwer den Hersteller dafür bezahlt, ansonsten läge die Vorlage ja nicht vor dir auf dem Tisch. Eine andere Ausnahme könnte sein wenn ich als MYOGer stumpf einem Bauplan folge, und selbst da muß ich immer noch selber nähen.

Wie oben schon erwähnt, wir stehen alle auf den Schultern von Giganten. In ein Produkt fliest natürlich viel Ingenieursleistung rein, aber die wirklich neuen Innovationen sind in den allermeisten Fällen eben nur minimale Detailverbesserungen (die zumeist nach einigen Jahren wieder in der Versenkung verschwinden weil sie eben doch nicht so gut waren). Die Ingenieursleistung muß jeder Hersteller und MYOGer erbringen wenn er sich etwas konstruiert, auch wenn es "nur" abgekupfert ist.

@kra: Zum Thema Geld für Ideen: Was wäre denn deiner Meinung nach angemessen? Ist ja nicht so als dass ich da einen wirklichen Gegenwert erhalte (s.o.). Konstruieren und Nähen muß ich das Teil ja immer noch selber.

Wieviel hat eigentlich das kanadische Cottage an den Erfinder der Satteltasche und an den Erfinder des Gearskins gezahlt? Wieviel zahlt Hilleberg an den Erfinder des Tunnelzeltes und Jack Wolfskin an den Erfinder des Hüftgurtes? Wieviel zahlt Tarptent.com (Stratospire 201?) an Hilleberg (Keb 1973) und wieviel zahlt Hilleberg an diese Jungs.

Irgendwie habe ich was gegen den (von Anwälten der Rechteverwerter geschaffenen) Kunstbegriff des "geistigen Eigentums". Als ob das ein Naturrecht wäre. "Geistiges Eigentum" suggeriert eine Gleichwertigkeit zu  "normalem" Eigentum an echten Dingen welche aber nicht gegeben ist. Klaue ich einem Bäcker ein Brötchen dann kann er eben dieses Brötchen nicht mehr verkaufen. Bei "geistigem Eigentum" geht das durchaus.

Ich meine: Man zahlt eben nicht für die "Idee" sondern für das fertige Produkt und die dort hinein geflossene Ingenieursleistung.

LG, Christian

bearbeitet von Christian Wagner
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vor 12 Stunden schrieb kra:

Was spricht dagegen, dem Hersteller in Kanada eine kurze Nachricht zukommen zu lassen, das man die Idee privat zum Eigengebrauch unter Nennung der Idee reproduziert hat (Gründe angeben) und eine angemessene Wertschätzung per PayPal auszudrücken?

PS. Es muß ja nicht immer Geld für Ware sein, es kann auch Geld für Idee sein...

Den Hersteller habe ich wie gesagt angeschrieben. Mit dem Geld für Idee... es ging mir tatsächlich flüchtig durch den Kopf, dann fand ich es aber etwas übertrieben. Wenn ich mal die Möglichkeit haben sollte, und ich meine ohne Versand, Zoll und dergleichen, würde ich ernsthaft in Erwägung ziehen, mir die Satteltasche im Original zu kaufen. Das wäre dahingehend unnötig, als dass mir meine MYOG Version bisher vollends ausreicht, ich würde es aber vermutlich tatsächlich machen.

vor 18 Stunden schrieb fettewalze:

@Stepston OT: Ich wäre an einer Vorstellung Deiner Mr.Fusion-MYOG-Variante interessiert!

Ich sehe zu, dass ich die Tage ein paar Fotos gemacht bekomme. Zur Zeit ist der "Gepäckträger" nur für eine 27.2 mm Sattelstütze passend und ich fahre momentan ein Rad mit 31.8 mm... Ich schaue was geht ;)

 

Grüße,

Stepston

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Am 14.4.2020 um 10:43 schrieb Stepston:

In meinem Beispiel geht es um ein Produkt eines relativ kleinen kanadischen Herstellers. Seit release haben mich Design und die scheinbare Funktionalität wirklich begeistert. Das Produkt wird allerdings immer nur in kleineren batches hergestellt - ist also schwerer (nicht schwer) zu bekommen - und Versand, Zoll etc. würden den Preis deutlich nach oben treiben.

@Christian Wagner, durchaus eine berechtigte Sichtweise, aber in meinen Augen reduziert das die Leistung des Anderen alleine auf die physische Anfertigung und vernachlässigt den vorher stattfindenden kreativen Teils völlig. WQie oben geschrieben ging es gerade wohl um eine pfiffige Neuinterpretation einer Lösung, aus der ein kleiner Hersteller ein neues Produkt generiert, das er in Kleinstserien vertreibt. Typisch ideengetriebenes Produkt.

Mit "geistigem Eigentum" argumentiuerst nur du, mir geht es um einen fairen Ausgleich für diesen Fall, in dem für einen Spezialfall wohl eine gute Lösung gefunmden wurde. Der andere Bereich sind die Sperrpatente mit denen an strategisch günstiger Stelle eines Weltweiten Entwicklungsprozesses (bestes Beispiel: Mobilfunk) Engstellen geschaffen werden, an denen abkassiert werden kann.

Aber generell bin Ich der Ansicht, das sich das Schwergewicht der Waren bezogenen Wirtschaft (immer bezogen auf die Endprodukte des Konsumenten) gerade im technischen Bereich langsam hin zu einem ideengetriebenen System verschiebt. Nicht in der physikalischen Herstellung des Produktes liegt die Leistung sondern im Nutzen der aus der Idee kommt. Wo und durch wen die physische Realisiserung stattfindet ist 2.Rangig (Bsp. verlängerte Werkbänke, Auftragsfertigungen und "Chinesische Kopien").

@Stepston, überlege dir, welchen Anteil deiner Meinung nach die Idee am Gelingen des Produktes hat. Und davon einen fairen Teil. Es geht weder darum besonders generös zu sein noch besonders knausrig, sondern einfach die qualität der Idee zu vergüten.

 

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vor 55 Minuten schrieb kra:

@Christian Wagner, durchaus eine berechtigte Sichtweise, aber in meinen Augen reduziert das die Leistung des Anderen alleine auf die physische Anfertigung und vernachlässigt den vorher stattfindenden kreativen Teils völlig...

Jein.

Es geht hier ja immer noch im hobbymäßiges Nachbauen für den persönlichen Gebrauch. Da sehe ich schon einen Unterschied zu - sagen wir Mal kommerziellen Kopien die dann über Aliexpress etc. vertrieben werden, da durch diese natürlich schon ein Schaden für den Vorlagengeber entsteht.

Warum ich die Ingenieursleistung so in den Vordergrund gerückt habe , kommt daher, weil es eben völlig unüblich ist das man den Giganten, auf deren Schultern man steht, und zu denen man eine neue Idee hinzugefügt hat, Geld für Ihre Vorleistung gibt.

Warum soll ich da als kleiner Hobbynäher jetzt damit anfangen, wo doch dem Vorlagengeber sowieso kein Schaden entsteht (Ich habe zwar einen Duplexclon genäht, hätte mir aber niemals ein Duplex gekauft!). Das ist IMHO wieder einmal das Haar in der Suppe gesucht und dann die Moralkeule geschwungen.

vor einer Stunde schrieb kra:

Mit "geistigem Eigentum" argumentiuerst nur du, mir geht es um einen fairen Ausgleich für diesen Fall, in dem für einen Spezialfall wohl eine gute Lösung gefunmden wurde. Der andere Bereich sind die Sperrpatente mit denen an strategisch günstiger Stelle eines Weltweiten Entwicklungsprozesses (bestes Beispiel: Mobilfunk) Engstellen geschaffen werden, an denen abkassiert werden kann.

Das geistige Eigentum habe ich hier nicht ins Spiel gebracht. ;-)

Es ist schon lange nicht mehr so das Patente oder Gebrauchsmuster den kleinen Erfinder schützen. Diese Mechanismen dienen heutzutage großen Konzernen als Waffen die dann benutzt werden um eben den kleinen Erfinder, oder die Konkurrenz (Apple vs. Samsung) fertig zu machen. Nehmen wir Mal an, du als kleiner Erfinder meldest ein Patent an und produzierst ein kleines Produkt in Kleinserie. Jetzt kommt, sagen wir mal, Apple daher und möchte dein Patent haben. Die behaupten einfach Mal dass dein Produkt gegen ein paar Dutzend Ihrer Patente verstößt. Allein die Androhung der Patentklage führt dazu das du als kleine Klitsche de facto Pleite bist. Was machst du also? Du wirst dich auf einen Vergleich einigen und Apple dein Patent lizenzieren. Das ist original Erpressung, aber eben legal. Der ursprüngliche Sinn von Patenten, die Innovationsförderung (!) und Schutz der Erfinder, hat sich somit ins Gegenteil verkehrt. IMHO weg mit den Patenten, bzw. wenigstens deutlich kürzere Geltungszeiten.

LG, Christian

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