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Ultraleicht Trekking
Mia im Zelt

Ultraleichte mobile Behausung

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Hallo,

Reisen kann man aktuell ja ohnehin nicht und da kann man sich doch mit der Verbesserung bzw. Erleichterung der Ausrüstung beschäftigen. :mrgreen: Eigentlich wollte ich mir ein 1-P-Zelt nähen, wenn ich mit dem 2-P-Zelt fertig bin, doch weil ich aufgrund meiner aktuell massiven Überstunden nur noch wenig Zeit zum nähen habe, überlege ich mir ein leichteres Zelt oder Ähnliches zu kaufen. Zuvor möchte ich mir einen Überblick verschaffen und bitte um Rat und Tipps. 

Bisher bin ich mit diesem Zelt unterwegs und damit sehr zufrieden. Es ist mit 870g ohne Heringe zwar leicht aber doch nicht ultraleicht. Ich schätze, es geht leichter. ;) 

 

Was wird gesucht?:

- Platz für eine Person 173cm + Apside für Gepäck und Schuhe

- 360° Wetterschutz bei Wind und Regen (da Nutzung in den Bergen). Ein Gewitter und Windböen sollte es aushalten.

- Entweder Außenzelt inkl. wasserdichtem Boden oder nur Außenzelt und Boden dann extra. 

- möglichst leicht

- ich möchte drin sitzen können

- einwandig

- unauffällige Farbe wie z.B. dunkelgrün oder camo

- gerne Nutzung mit Trekkingstöcken

Vom Preis her habe ich noch keine konkrete Vorstellung und möchte mir erst einen Überblick verschaffen. 

 

Ich freue mich auf eure Anregungen. 

VG Mia im Zelt

bearbeitet von Mia im Zelt

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Die Anforderungen klingen für mich sehr nach einem Mid, also einem pyramidenförmigen Zelt, was mit nem Trekking-Stock in der Mitte aufgebaut wird. Preislich gibts da fast alles, vom günstigen DD Hammocks Pyramid-Tent bis zum 'mittleren Preissegment' wie z.B. dem Mountain Laurel Designs Solomid (XL) bis hin zu Deluxe-Varianten von HMG oder Locus Gear. Prinzip immer das Gleiche, nur unterschiedlich leicht/teuer/durchdacht.

Ggf. wenn auch nicht ganz so Richtig-Scheisswetter-Stabil auch Einmannzelte von Tarptent (Aeon Li, z.B.) oder Zpacks (Plexamid). Das wäre dann aber auch schon gehobene Preisklasse. Preisvorstellung, von ~100 Euro—700 Euro alles dabei :)

Nur die Farbe könnte je nach Hersteller schwierig werden, z.B. schränkt das wiederum die Materialauswahl/Zeltauswahl ein.

bearbeitet von waldgefrickel

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Die (mutmaßliche) Blaupause deines Zeltes, das Big Sky Wisp Super-Bivy wiegt nur knapp über 500 g, kostet keine Unsummen, und da du dein Zelt ja magst müsstest du dich nichtmal umgewöhnen ;)

Edit: bin überrascht, das gibt's sogar in Waldgrün. Schick!

Aber: Gewicht scheint höher, finde da verschiedene Angaben, das müsstest du recherchieren

bearbeitet von grmbl

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vor 8 Stunden schrieb Mia im Zelt:

Bisher bin ich mit diesem Zelt unterwegs und damit sehr zufrieden. Es ist mit 870g ohne Heringe zwar leicht aber doch nicht ultraleicht. Ich schätze, es geht leichter. ;) 

Die Frage ist, wieviel leichter Dir wieviel Geld wert ist. Du kannst natürlich ein HMG Shelter kaufen. Das ist unbestritten sauleicht. Aber ein Vielfaches Deines Geertops.

So eine Gießkannenfrage nach dem Motto schlagt mal alles vor führt oft zu Verwirrung. Empfehle eine Vorrecherche aufgrund derer Du eine Vorauswahl triffst.

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Hallo @Mia im Zelt,

ich bin oft mit dem Nemo Apollo 3P unterwegs:

Nur Außemzelt

Nominell 3P, aber nur in der Phantasie der Entwickler. Gut für Zwei und luxuriös für Einen. Selbst im Winter, wenn der Schnee das Zelt nach innen drückt.

Ohne die mitgelieferte Stange knapp über 500g.

Nicht so teuer, ich habe meines für €180,- erstanden.

Aber: Hellgrün

Eventuell wäre das etwas für Dich. 

Viele Grüße,

mosven

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Am 19.4.2020 um 22:48 schrieb waldgefrickel:

Die Anforderungen klingen für mich sehr nach einem Mid, also einem pyramidenförmigen Zelt, was mit nem Trekking-Stock in der Mitte aufgebaut wird. Preislich gibts da fast alles, vom günstigen DD Hammocks Pyramid-Tent bis zum 'mittleren Preissegment' wie z.B. dem Mountain Laurel Designs Solomid (XL) bis hin zu Deluxe-Varianten von HMG oder Locus Gear. Prinzip immer das Gleiche, nur unterschiedlich leicht/teuer/durchdacht.

Nur die Farbe könnte je nach Hersteller schwierig werden, z.B. schränkt das wiederum die Materialauswahl/Zeltauswahl ein.

Ein pyramidenförmiges Zelt klingt gut! Die Marke MLD kannte ich noch gar nicht, das Angebot wirkt sehr interessant. Warum schlägst du das Solomid in XL vor und nicht in der normalen Größe? Bin ja nicht besonders groß und schätze, dass ich damit zurechtkommen sollte. 

Von der Farbe sollte es in erster Linie her unauffällig sein. V.a. keine grellen Farben. 

vor 23 Stunden schrieb grmbl:

Die (mutmaßliche) Blaupause deines Zeltes, das Big Sky Wisp Super-Bivy wiegt nur knapp über 500 g, kostet keine Unsummen, und da du dein Zelt ja magst müsstest du dich nichtmal umgewöhnen ;)

Aber: Gewicht scheint höher, finde da verschiedene Angaben, das müsstest du recherchieren

Danke! Ich werde zwecks des Gewichts recherchieren. Ein Umstieg sollte sich lohnen. 

vor 16 Stunden schrieb Dingo:

Die Frage ist, wieviel leichter Dir wieviel Geld wert ist. Du kannst natürlich ein HMG Shelter kaufen. Das ist unbestritten sauleicht. Aber ein Vielfaches Deines Geertops.

So eine Gießkannenfrage nach dem Motto schlagt mal alles vor führt oft zu Verwirrung. Empfehle eine Vorrecherche aufgrund derer Du eine Vorauswahl triffst.

Das sehe ich etwas anders. Ich kenne nicht sehr viele Hersteller (z.B. HMG - noch nie gehört) und freue mich schon alleine deshalb über Vorschläge. Dann fällt die Recherche leichter. Aber gerne suche ich in den nächsten Tagen ein paar Vorschläge raus. 

vor 13 Stunden schrieb mosven:

Nominell 3P, aber nur in der Phantasie der Entwickler. Gut für Zwei und luxuriös für Einen. Selbst im Winter, wenn der Schnee das Zelt nach innen drückt.

Ohne die mitgelieferte Stange knapp über 500g..

Aber: Hellgrün

Hallo,

danke für den Tipp. Die Farbe ist mir tatsächlich zu grell. Möchte auch kein so großes Zelt für mich alleine haben. Da wird es dann mit der Stellplatzfindung deutlich schwerer. 

bearbeitet von Mia im Zelt

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Dann gibt es zusätzlich zu den Mids noch die Poncho-Tarps (mit Inner/Bathtubefloor) wie das Gatewoodcape. Ich bin dafür leider viel zu groß.

OT: Wenn du das Zelt im Moment kaufen möchtest, könnte das Angebot und die Auswahl durch die aktuelle Corona-Situation sich vo  alleine einschränken.

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vor 21 Stunden schrieb Mia im Zelt:

Ein pyramidenförmiges Zelt klingt gut! Die Marke MLD kannte ich noch gar nicht, das Angebot wirkt sehr interessant. Warum schlägst du das Solomid in XL vor und nicht in der normalen Größe? Bin ja nicht besonders groß und schätze, dass ich damit zurechtkommen sollte. 

Von der Farbe sollte es in erster Linie her unauffällig sein. V.a. keine grellen Farben. 

Die normale Version sollte bei Deiner Körpergröße ausreichen. Mir wärs mit 1,86 zu klein und die ~100g Mehrgewicht wert. Kein besonderer Grund :)

Farbe würde dann (so wie auch bei vielen anderen Herstellern) wahrscheinlich entweder: SilNylon in Braun/Grün oder DCF/Cuben in Camo werden. Ich hab das Solomid XL genau in der Konfiguration schon laaange auf meiner 'will ich haben'-Liste.

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So ich fange mal an mit einer kleinen Auflistung an Zelten und Tarps, die ich interessant finde inkl. meinen Gedanken dazu:

SMD Gatewood Cape (ca. 310g; Wetterschutz?, Windstabilund 100% Regendicht?, lässt es sich gut genug abspannen?)

MLD Solomid  (310-410 g, Materialien klingen irgendwie alle toll - da wäre die Entscheidung sehr schwer - lohnt sich DCF? Camo - vs. grün, Lohnt sich der Preisunterschied im Vergleich zum Lanshan?, nur aus den USA?)

Zpacks Hexamid Pocket Tarp with door (ca. 148g, extrem leicht, genug Schutz vorhanden? Bis zum Boden abspannbar? Farbe zu auffällig? nur aus den USA?)

3F UL Gear Lanshan 1 (nur Außenzelt ca. 413g, sehr günstig, ohne Innenzelt sinnvoll nutzbar?, wie bei schlechtem Wetter? Qualitätsunterschied zu MLD?)

Six Moon Designs Deschutes Zero-G (DCF) (teuer, sehr leicht, bis zum Boen abspannbar? in DE bestellbar, mit Reißverschluss?, wetterschutz - wie gut? langlebig?)

Weitere Vorschläge sind natürlich auch willkommen! ;)

 

Da alle ohne Boden sind würde ich natürlich mir ein entsprechenden Bathtube dazu nähen. Sowas habe ich bereits genäht für mein MYOG-2P Zelt genäht). Die Böden von Zelten mit Boden sind mir meist zu wenig wasserdicht. Möchte gerne auf ein zusätzliches Groundsheet verzichten können. 

bearbeitet von Mia im Zelt
Ergänzung

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Das Gatewood Cape bietet meiner Erfahrung nach zumindest guten Regenschutz. Habe schon mehrmals starken Regen damit trocken überstanden. Gewindet hat es da gefühlt auch stark, aber wie stark der Wind tatsächlich war, kann ich nicht beurteilen. Daher will ich zur Gewittertauglichkeit in den Bergen mal nichts sagen. Willst du das Gatewood Cape dann auch als Ersatz für bisherige Regenkleidung nutzen? Falls nicht würde ich davon abraten und eher eines der anderen Vorschläge nehmen. Die würde ich bei ähnlichem Gewicht dann doch etwas komfortabler einschätzen.

Falls doch würde ich mir das aber auch sehr gut überlegen, insbesondere, falls du nicht vor hast dir mehrere Zelte zuzulegen. Für Touren, auf denen mit Regen zu rechnen ist und man vielleicht auch mal einen oder mehrere Tage im Zelt verbringen muss/will, würde ich dann doch etwas anderes mitnehmen (wenn ich etwas anderes hätte :D ). Theoretisch ist es wohl möglich, das Gatewood Cape von innen heraus aufzubauen, so dass man nicht nass wird, praktisch sehe ich das aber eher weniger passieren. Da läuft es dann doch eher darauf hinaus zu hoffen, dass die Windjacke einen trocken genug hält. Beim Abbau im Regen geht das Spiel dann wieder los, wobei das dann noch eher von innen heraus geht mMn.

Einfach abzuspannen ist es in meinen Augen auch nicht, was das ganze nicht verbessert. Ich benutze es aber auch nicht so oft, vielleicht müsste ich nur vor jeder Tour noch ein paar mal das aufbauen üben. Von Stromfahrer (glaube ich) gibt es eine Anleitung im Forum. Sollte sich per SuFu finden lassen. Wenn ich mich recht erinnere baut die aber auf einem Inner auf, ich nutze das Gatewood Cape immer ohne. Letztendlich steht es bei mir schon immer sicher nach kurzer Zeit, aber irgendwo hängt es dann doch auch immer ein bisschen durch, so dass der Platz im inneren nicht sonderlich groß ist und die Gefahr besteht Kondens abzustreifen. Andere schaffen allerdings auch gute Aufbauten, das müsstest du dann wohl mal selbst probieren.

Sitzen kann man im Gatewood Cape zwar, aber wirklich komfortabel ist das für mich (ca. 180cm) auch nicht, da einfach zu beengt. Ist insgesamt eher was für Schönwettertouren in meinen Augen. Bei schlechtem Wetter für mich eher wie ein sehr komfortabler bivy als ein richtiges Zelt. Abends zum schlafen rein, morgens raus. Alles andere, z.B. drin essen, umziehen etc. zwar möglich, aber für mich eher unkomfortabel.

 

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vor 16 Stunden schrieb Mia im Zelt:

So ich fange mal an mit einer kleinen Auflistung an Zelten und Tarps, die ich interessant finde inkl. meinen Gedanken dazu:

SMD Gatewood Cape (ca. 310g; Wetterschutz?, Windstabilund 100% Regendicht?, lässt es sich gut genug abspannen?)

MLD Solomid  (310-410 g, Materialien klingen irgendwie alle toll - da wäre die Entscheidung sehr schwer - lohnt sich DCF? Camo - vs. grün, Lohnt sich der Preisunterschied im Vergleich zum Lanshan?, nur aus den USA?)

Zpacks Hexamid Pocket Tarp with door (ca. 148g, extrem leicht, genug Schutz vorhanden? Bis zum Boden abspannbar? Farbe zu auffällig? nur aus den USA?)

3F UL Gear Lanshan 1 (nur Außenzelt ca. 413g, sehr günstig, ohne Innenzelt sinnvoll nutzbar?, wie bei schlechtem Wetter? Qualitätsunterschied zu MLD?)

Six Moon Designs Deschutes Zero-G (DCF) (teuer, sehr leicht, bis zum Boen abspannbar? in DE bestellbar, mit Reißverschluss?, wetterschutz - wie gut? langlebig?)

Weitere Vorschläge sind natürlich auch willkommen! ;)

 

Da alle ohne Boden sind würde ich natürlich mir ein entsprechenden Bathtube dazu nähen. Sowas habe ich bereits genäht für mein MYOG-2P Zelt genäht). Die Böden von Zelten mit Boden sind mir meist zu wenig wasserdicht. Möchte gerne auf ein zusätzliches Groundsheet verzichten können. 

Für das Poket Tarp bietet Zpacks ein Bathtub Groundsheet an.

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@ T-Travel: Vielen Dank! Deine ausführliche Beschreibung empfinde ich als sehr hilfreich. Es würde mich stören, wenn ich den Regenschutz zum aufbauen des Tarps ausziehen müsste. An diesen Aspekt hatte ich bisher gar nicht gedacht. Auch die weniger guten Abspannmöglichkeiten schrecken schon ab. Vom Gewichtsunterschied her ist es auch nicht leichter als die meisten meiner anderen Vorschläge. Somit ist das SMD Gatewood Cape wohl raus.

@ Thomas: Danke für den Tipp. Wäre eine Option, sollte ich mich für dieses Tarp entscheiden. Ansonsten wähle ich die Maße auch gerne nach meinen Bedürfnissen aus. 

@ zeank: Das gefällt mir auch! Jedoch ist der Preisunterschied zwischen USA und DE schon erschreckend. :shock: In DE ist es über 200€ teurer.

___

Über das Zpacks Tarp habe ich nach langer Suche ein Video auf YT gefunden. Es scheint, als lässt sich die "Tür" von dem Tarp nur mit großer Höhe abspannen. 

Meine Favoriten sind akt. das SMD Tarp aus DCF und das MLD Solomid. 

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vor 39 Minuten schrieb Mia im Zelt:

Meine Favoriten sind akt. das SMD Tarp aus DCF und das MLD Solomid. 

Hallo Mia,

ich hatte / habe beide der o. g. Pyramiden. Das normale Solomid finde ich für meine 1,89 m gerade groß genug, die Sitzhöhe sogar komfortabel.

Besonders das Solomid eignet sich wegen der quasi rechteckigen Grundfläche sehr gut für das (selbst) Einnähen eines Bodens bzw. Netzes. Damit kommst du auf etwa 700 g. Ob es das wert ist, wenn du mit dem Geertop so zufrieden bist, bleibt die Frage. (Falls du mal im Raum KA bist, könntest du es testen)

Alles Gute beim Suchen

 

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Ich hab sowohl das Gatewood Cape als auch das Solomid. Das GWC hab ich zwar bisher noch nicht so viel verwendet, aber was Stabilität angeht, kann das mit einem Solomid niemals mithalten. Es ist nicht instabil und sicherlich für viele Zwecke völlig ausreichend, aber das Solomid ist einfach ein Bunker. Außerdem ist es geräumiger und bietet für meine Bedürfnisse und Körpergröße (176cm) luxuriös viel Platz (in der normalen Version). Müsste ich mich für nur ein Zelt entscheiden, wäre es das Solomid.

Cuben erschien mir bisher immer zu exorbitant teuer nur um 2-300g zu sparen. Wenn aber schon Cuben, dann finde ich das Tarptent Aeon Li äußerst schick.

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vor 9 Stunden schrieb Outdoorfetischist:

Cuben erschien mir bisher immer zu exorbitant teuer nur um 2-300g zu sparen. Wenn aber schon Cuben, dann finde ich das Tarptent Aeon Li äußerst schick.

Nachdem ich lange herumgesucht, verglichen und mit dem Lanshan 1 Pro unzufrieden war, bin ich auch genau beim TT Aeon Li gelandet - mMn. eine optimale Lösung für meine Zwecke. Selbst mit Tarp + Bivi kommt man nicht maßgeblich leichter.

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vor einer Stunde schrieb Capere:

Nachdem ich lange herumgesucht, verglichen und mit dem Lanshan 1 Pro unzufrieden war, bin ich auch genau beim TT Aeon Li gelandet - mMn. eine optimale Lösung für meine Zwecke. Selbst mit Tarp + Bivi kommt man nicht maßgeblich leichter.

Genau - und das bei einer Stabilität, die einem Mid ziemlich nahe kommen dürfte, relativ geräumigem Platzangebot (inkl. nutzbarer Apsis) und vollem Mückenschutz. Gut, ich mag an meinem Solomid die Modularität - das Innenzelt kann ich aushängen oder verschieben (z.B. zum Kochen im Zelt) und mit nur einem Bivy drin ist das Raumangebot gigantisch (imho) - aber das kostet natürlich Gewicht. Einziger wirklicher Mini-Nachteil beim Aeon Li in meinen Augen: Das starre Packmaß und der Umstand, dass man es falten/rollen muss.

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vor 16 Stunden schrieb Mia im Zelt:

@ zeank: Das gefällt mir auch! Jedoch ist der Preisunterschied zwischen USA und DE schon erschreckend. :shock: In DE ist es über 200€ teurer.

Das kommt schon allein daher, dass beim US Preis keine USt drauf ist. Wo hast du's in DE denn überhaupt gefunden?

PS: Wenn du zwischen @ und dem Namen eine Lücke lässt, werden wir nicht über Antworten informiert.

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@Mia im Zelt es gibt hier einen extra gatewood thread (da wird zwar viel nerdig gefachsimpelt, aber gibt vllt den tiefesten tehroetischen eindruck der im netz zum gwc auffindbar ist :D)

der aufbau erscheint schwierig, wenn die kordeln an den abspannpunkten nicht modifiziert werden ist es das wriklich. seit dem ich das mache ist es kein problem.

windstabil hatte ich es im test bis ca. 60km/h wind, da gat es mir nur an der windangriffsseite nahc 5 stunden den hering (msr mini ground hoog) aus dem boden zu 2/3 gezogen.

ich persönlich würde immer für tarps, die modular sind, plädieren und nicht für zelte (also gwc oder hexamid, weil beide können mir einem inner zu einem full on tent gemacht werden), ich finde tarps einfach flexibler in der anwedung, leichter (wenns die richtigen sind), wenn sie wie das gwc auch noch ne poncho funktion haben, ist es je nach wetter, wirklich eine überlegung wert, den regenkram zu hause zu lassen.

für das gwc spricht, dass es recht günstig ist. ich habe noch das alte, etwas schwerere modell sit 2016 in gebrauch und bin immer noch sehr zufrieden. 

viel spass beim buzzeln

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@tereglu Klingt gut. Welche Erfahrungen hast du mit dem SMD Deschutes? Welches Version davon hast du? 

Wie kommst du beim Sololid auf ein Gesamtgewicht von 700g? :huh: 170g Gewichtsersparnis wären mir für den Preis tatsächlich zu wenig. Ich hätte je nach Außenstoff zusammen mit einer MYOG-Bodenwanne von einem Gesamtgewicht von rund 450-550g ohne Heringe gerechnet. 

Womöglich ist es aber ohnehin schwierig das Solomid zu bekommen. Es scheint dies nur in den USA zu geben. Eine Bestellung dort scheint nach meiner bisherigen Recherche nicht nur viel teurer als ein Kauf vor Ort (was ja nicht möglich ist) und zudem ziemlich kompliziert. 

@Outdoorfetischist danke fürs Mitteilen deiner Erfahrungen. 

@Capere Den Eindruck habe ich kaum. Dieses Gewicht ist nur sehr schwer zu unterbieten. Was hat dich am Lanshan 1 Pro gestört?

@zeank Das wusste ich nicht! Danke. Nun klappt es. :) Hier habe ich es gefunden. Ist aber akt. ausverkauft. Kenne mich mit Shopping in den USA nicht aus. Weiß bisher nur, dass man in DE dann 19% Mehrwertsteuer und Zollgebühren draufzahlen muss.

 

@effwee Interessant zu wissen! Also muss bei dem erst etwas umgenäht werden, damit es richtig gut funktioniert. 60Km/h Wind ist nicht wenig.

Diesen Vorteil sehe ich bei einem Tarp auch. So brauche ich meist z.B. kein Mückennetz. Wenn ich eines bräuchte, könnte ich es mit einem Mesh Inner kombinieren und ansonsten mit einer Bodenwanne verwenden. So kann ich gezielt Gewicht sparen. 

___

Favoriten bleiben das MLD Solomid, das SMD Deschutes Zero G. Auch das TT Aeon Li ist interessant. Meine bisherigen Eindrücke:

Solomid:

+ sehr windstabil / guter Wetterschutz

+ viel Platz

+ gibts aus SilNylon und DCF in grün und Camo

+ sehr leicht. Gewicht 310 - 410g

+ sehr variabel

- wohl akt. nur in den USA bestellbar und dadurch sehr teuer 

Deschutes:

+ noch leichter

+ etwas stärkere DCF Version, damit wohl stabiler und gleichzeitig dunkler in der Farbe

+ wohl ähnlich wetterfest?

+ sehr variabel

+ genügend Platz für mich sollte vorhanden sein

+ in Deutschland erhältlich

- trotzdem teuer

Aeon Li:

+ sehr leicht für ein Komplettzelt

+ windstabil/wetterfest

+ viel Platz

- weniger variabel

- sehr teuer

SMD Gatewood Cape:

+ Multiuse als Regenschutz. 

- blöd, wenn es während des Aufbaus regnet

-/+ Platz?

- ohne Modifikation schwierig abzuspannen

+ für "Könner" mit Modifikation durchaus stabil, wenn auch nicht ganz so doll wie das Solomid

+ sehr leicht

ZPacks Hexamid Tarp w/doors:

+ extrem leicht

+ variabel

- "door" lässt sich wohl nicht bis nahe des Bodens schließen

- nur in den USA bestellbar

 

 

 

 

 

 

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Auf der Suche nach dem Solomid, gibt’s manchmal bei backpackinlight, über das hier gestolpert: 

https://backpackinglight.se/rea/pretents-soloist

(kann man irgendwo auf englisch umschalten? Ich finde es nicht. Ansonsten evtl mit Google Translate behelfen)

bearbeitet von zeank

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