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<rss version="2.0"><channel><title>Reiseberichte Neueste Themen</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/forum/43-reiseberichte/</link><description>Reiseberichte Neueste Themen</description><language>de</language><item><title>F&#xFC;nf Tage auf dem GR221 (Mallorca) im April 2026</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146802-f%C3%BCnf-tage-auf-dem-gr221-mallorca-im-april-2026/</link><description><![CDATA[<p>
	Hallo zusammen, <br />
	ich bin den Weg letzte Woche klassisch NoBo gelaufen und kann somit aktuelles berichten. Dabei hatte ich perfektes Wetter und somit immer glasklare Sicht - das machte den Weg für mich zu eines der besten Kurzausflüge der letzten Jahre - auch, weil ich ziemlich wenig erwartet hatte.<br />
	<u>Übernachtung:</u> Um mal mit einem Mythos aufzuräumen: Der Weg ist Wildcampers Paradise. Ich kann mich nicht erinnern, auf einer Insel jemals so viele Camp-Möglichkeiten pro km entdeckt zu haben. Das kommt nicht zuletzt auch dadurch zustande, dass es viele historische Kohlemeiler-Plätze gibt, die in den (ehemaligen) Wäldern topfeben angelegt wurden. Somit trampelt man auch nichts kaputt, wenn man sein Zelt dort platziert. Man sieht auch morgens einige Zelter, die direkt am Wegesrand aufgebaut haben. Anscheinend juckt es dort keinen trotz allgemeinem Verbot, anders kann ich mir das nicht erklären. Ich selbst habe sieben Nächte im Zelt verbracht und das war auch am An-und Abreisetag kein Problem. Einen Hinweis möchte ich hierzu geben: Der Abschnitt Sant Elm bis zur Vogelwarte/Mühle hoch würde ich wegen der Verbotsschilder und dem angeblich unangenehmen Besitzer der Warte nicht als Zeltrevier einplanen. <br />
	<u>Verpflegung:</u> Hier war ich das erste Mal ohne Kocher unterwegs. Grund dafür ist, dass es so wenige natürliche Quellen gibt. Um nicht literweise Wasser mitzuschleppen, habe ich jedes Dorf angesteuert, um welches zu kaufen. Somit kann man auch gleich für den Tag einkaufen gehen bzw. ein Resto besuchen. Preise in kleinen Läden höher, sonst ca. 1/1 wie in D. Da die Läden auch Sonntags geöffnet sind, war das logistisch kein Problem.<br />
	<u>Wegführung:</u> Der GR ist weitestgehend gut ausgeschildert, man muss sehr wenig aufs Navi schauen. Bei ein paar Bergpassagen war es dennoch hilfreich. Ein paar Berge habe ich am Wegesrand mitgenommen. Man muss sich nicht stur an den Weg klammern. Mein Weg ging strenggenommen von Peguera bis kurz vor Pollenca mit einem Abstecher zum Deia Strand. Warum man den Abschnitt Pollenca zum Meer laufen will, erschließt sich mir nicht. Würde ich nicht machen. Der berüchtigte Abstieg vor Lluc war für mich machbar, obwohl ich ein ziemlicher Angsthase bin. Von der Zeit her hätte auch die Route über den Puig Tomir gepasst, aber für mich mit meiner Höhenangst nicht machbar, bin wieder abgestiegen.<br />
	Einsam ist man nicht auf den Wegen, aber überlaufen ist er ebenfalls nicht. Anfangs habe ich sechs Tage angepeilt, aber es ging sehr gut in fünf Tagen in jeweis ca 27km-Abschnitten.<br />
	<u>Ausrüstung:</u> Mir hat mein 35L Atom locker gereicht. War mit einem Schlafsack bis -2 Grad unterwegs, den es niemals gebraucht hat. Kocher blieb zuhause und den habe ich nicht vermisst. Da ich keinen Wind hatte, konnte ich mein Trekker-Zelt auch exponiert aufbauen.<br />
	<u>Öffis</u>: Sehr gutes Bussystem auf der Insel. Man zahlt einfachsterweise mit Karte vorn am Busfahrer und beim aussteigen hält man die Karte wieder an einen Leser. Somit wird die Strecke automatisch ermittelt. Die Verbindungen sind <a href="https://www.tib.org/de/linies-i-horaris" rel="external nofollow">hier</a> einsehbar, aber die Zeiten stimmen nicht. Lokal an der Haltestelle sind die Zeiten dann korrekt ausgezeichnet. Man braucht kein Taxi vom Flughafen in die Stadt, es geht alles mit dem Bus. Selbst bei Abbruch entlang des Weges ist die Chance hoch, dass es eine Busverbindung vom nächsten Kaff nach Palma gibt.<br />
	<br />
	Andere Berichte von mir gibt es hier:<br />
	<a href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146137-zehn-tage-mare-e-monti-und-mare-e-mare-korsika-im-mai-2025" rel="">Korsika</a><br />
	<a href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/7514-la-gomera-gr-132/#comment-834940" rel="">La Gomera</a><br />
	<a href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/144197-eine-woche-nordland-saltfjellet-und-junkerdal-np-ende-august-anfang-september-2024" rel="">Norwegen</a>
</p>

<p><a href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2026_04/GR221.jpg.ed11a83435c43766398d25d87537330f.jpg" class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" ><img data-fileid="79164" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2026_04/GR221.thumb.jpg.1a4eda9ff89ce08c56faa823d0caa8d6.jpg" data-ratio="46.4" width="1000" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" alt="GR221.jpg"></a></p>]]></description><guid isPermaLink="false">146802</guid><pubDate>Tue, 28 Apr 2026 08:11:22 +0000</pubDate></item><item><title>Lichtenfelser Panoramaweg - 3 Tage Trekkingtour in der Waldeckischen Schweiz</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/66807-lichtenfelser-panoramaweg-3-tage-trekkingtour-in-der-waldeckischen-schweiz/</link><description><![CDATA[<p>
	<strong>Tag 1</strong><br><br>
	3 Tage Überstunden abbauen, die bessere Hälfte auf Dienstreise. Also Zeit und Lust auf ein kleines Abenteuer.  Wie immer ist die Auswahl der möglichen Wege schwer, da gibt es noch so viel im näheren Umfeld, was man mal wandern möchte. Fest stand schnell, es sollen keine Tagestouren werden, sondern was "richtiges". Ein Thruhike und dann direkt mal so leicht wie möglich und so nah an der Natur wie möglich.<br><br>
	Durch eine Internetseite wurde ich auf den Lichtenfelser Panoramaweg bzw. die neuen <a href="https://www.naturpark-kellerwald-edersee.de/de/trekkingplaetze/?essential" rel="external nofollow">Trekkingplätze im Naturpark Edersee</a> aufmerksam. Daher war schnell der Entschluss gefasst: Mal testen, bevor in 2023 mit einem Buchungsportal alle Termine schnell weg sind.<br><br>
	Beim Lichtenfelser Panoramaweg handelt es sich um einen 70 km langen Rundweg in der Waldeckischen Schweiz, dem Gebiet zwischen der "Sauerländischen Toskana" (um Medebach) und dem Edersee. Dazu noch als "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" ausgezeichnet und als Rundweg gut geeignet. Also los und zwei Trekkingplätze gebucht und den Selfmade Rucksack gepackt.<br><br>
	Los ging es nach knapp über einer Stunde Anfahrt am <a href="https://goo.gl/maps/TZCh6Gbr6wgwbnBv7" rel="external nofollow">Wanderparkplatz "Tor zum Kellerwald"</a> in Fürstenberg, einer Untergemeinde der "Stadt" Lichtenfels. Ab dem Startpunkt galt es dem weißen L auf blauem Grund zu folgen.
</p>

<p>
	<br><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59459" data-ratio="56.25" width="800" alt="image.jpeg.c03ff37de70b2e6b49c2658cc7bf4a1d.jpeg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/image.jpeg.c03ff37de70b2e6b49c2658cc7bf4a1d.jpeg"></p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Der Weg startet mit Asphalt, um vom Parkplatz auf den eigentlichen Trail zu kommen. Nun ja, das nimmt man ja in Kauf. Nach ca. 250 Metern biegt man Richtung Süden ab und begibt sich in den Wald. Nach einem ersten Aha-Erlebnis mit einem kleine Pfad über eine Brücke dann aber die erste Enttäuschung. Auf ca. 150 Metern alles voll mit Brennnesseln. Sowas liebe ich ja, denn zum einen sieht man so direkt, dass der Weg offenbar nicht sehr häufig gegangen wird, zum anderen hat man sofort den größten Feind im Wald vor Augen: Zecken! Und so war es dann auch. Nach der Passage direkt 5 Zecken an der Hose <img alt=":-(" data-emoticon="" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" title=":-(" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/emoticons/default_icon_e_sad.gif"> Fängt ja gut an.
</p>

<p>
	<br><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59461" data-ratio="56.25" width="800" alt="image.jpeg.1722ab158542ebddc28c8c1c714b84c3.jpeg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/image.jpeg.1722ab158542ebddc28c8c1c714b84c3.jpeg"><br><br><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59463" data-ratio="56.25" width="800" alt="image.jpeg.09ae889cecf0e45b35d0254d10484d6a.jpeg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/image.jpeg.09ae889cecf0e45b35d0254d10484d6a.jpeg"></p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Nach diesem kleinen Aufreger aber erstmal wieder Freude: Ein netter Weg durch den Wald, der teilweise leicht ausgedünnt ist, aber nicht zu sehr verunstaltet. Nach ca. 4 Kilometern erreiche ich einen tollen, neuen Picknickplatz in einem offenen Talbereich direkt am Bachlauf des Heimbach und genehmige mir ein zweites Frühstück. Warum die Schoko-Croissants auch den ganzen Tag mitschleppen?
</p>

<p>
	<br><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59464" data-ratio="56.25" width="800" alt="image.jpeg.3eac335e6f33f106f71be1f50650c9d7.jpeg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/image.jpeg.3eac335e6f33f106f71be1f50650c9d7.jpeg"></p>

<p>
	<br>
	Nach einer kleinen Schleife taucht dann nach einiger Zeit plötzlich mitten im Wald ein Schloss vor einem auf. Sogar bewohnt. Ein Schild verrät, dass es sich um Gut Reckenberg handelt und sich dies in Privatbesitz befindet. Betreten verboten. Trotzdem auch von außen imposant und eine sehr schöne Lage.<br><br><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59465" data-ratio="56.25" width="800" alt="image.jpeg.89cbe43e92f920f0744fc89876a4c41a.jpeg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/image.jpeg.89cbe43e92f920f0744fc89876a4c41a.jpeg"><br><br>
	An einem weiteren Rastplatz wird man mit einer neuen Infotafel über den Weg informiert und überquert dann anschließend über eine sehr eigentümliche Hängebrücke den beschaulichen Fluss Orke. Eine wirklich sehr schöne Gegend. Dazu merke ich noch, dass der Weg parallel zum Kellerwaldsteig verläuft.
</p>

<p>
	<br><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59466" data-ratio="56.25" width="800" alt="image.jpeg.55f11d06298e2a0770b74d409cb3215c.jpeg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/image.jpeg.55f11d06298e2a0770b74d409cb3215c.jpeg"></p>

<p>
	Auf den ersten Kilometern guter Wandergenuss.<br><br>
	Nach der Überquerung der Orke geht man in einer weiten Schleife durch ein breites einsames Tal entlang einer Schleife der Orke. Sehr schön!
</p>

<p>
	<img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59467" data-ratio="56.25" width="800" alt="image.jpeg.4503f3532d5ad0b6ed9c7933497be337.jpeg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/image.jpeg.4503f3532d5ad0b6ed9c7933497be337.jpeg"><br><br>
	Anschließend beginnt ein Anstieg auf einen schmalen Pfad hoch oberhalb der Orke. Gesäumt von tollem Laubwald und bemoosten Steinen. Ein traumhafter Wegabschnitt. Da schlägt das Wandererherz sofort höher!
</p>

<p>
	<img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59468" data-ratio="56.25" width="800" alt="image.jpeg.b24837ee0307194ebb43d9b81ef0d9cb.jpeg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/image.jpeg.b24837ee0307194ebb43d9b81ef0d9cb.jpeg"><br><br>
	Nach der Querung einer Landstraße wird der Weg eintöniger und man geht auf geraden breiteren Wegen Richtung Sachsenberg. Unterwegs gibt es immerhin ein wenig Abwechselung durch offene Landschaft und Kühe, die offenbar sehr selten Wanderer zu sehen bekommen, denn man wird neugierig beäugt.
</p>

<p>
	<img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59469" data-ratio="56.25" width="800" alt="image.jpeg.6d8a775fbd3a608110eb00b73f27711f.jpeg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/image.jpeg.6d8a775fbd3a608110eb00b73f27711f.jpeg"><br><br>
	In Sachsenberg nutze ich die letzte und einzige Gelegenheit für den ersten Wandertag meine zwei Wasserflaschen wieder aufzufüllen. Ein kurzer Abstecher vom Weg führt zu einem Getränkekontor. Zum Glück ist man hier Wanderern freundlich gesinnt und füllt meine Flaschen gerne mit Leitungswasser auf. Es entwickelt sich sogar noch ein kurzes Gespräch über den Panoramaweg und den Wandermarathon am Edersee.
</p>

<p>
	<img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59470" data-ratio="56.25" width="800" alt="image.jpeg.c7c7b78913f9d2660bfefd59672ca9e8.jpeg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/image.jpeg.c7c7b78913f9d2660bfefd59672ca9e8.jpeg"></p>

<p>
	Nach dem Ort Sachsenberg geht es zum Endspurt des Wandertages und die Hoffnung auf einen schönen Trekkingplatz.<br>
	Meist führt der Weg über breitere Wald- und Forstwege mit feinem oder grobem Schotter ohne Wegehighlights. Immerhin ist der Wald hier in der Gegend noch ziemlich gut in Schuss und der Boden sogar noch einigermaßen feucht.<br><br>
	Bei Kilometer 16,5 überquert man mit der Nuhne schon das dritte Fließgewässer am ersten Wandertag! Alles sehr schöne Bäche oder Kleinflüsse. Doch leider wurde vorab vom Naturpark Team davon abgeraten hier Wasser zu schöpfen oder zu filtern. Denn zu oft wird hier Wasser aus Kläranlagen eingeleitet und die Landwirtschaft tut ihr übriges das Wasser nicht trinkbar zu halten.
</p>

<p>
	<br><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59471" data-ratio="56.25" width="800" alt="image.jpeg.9890e40f38ed4c93beb31d03c32f26d3.jpeg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/image.jpeg.9890e40f38ed4c93beb31d03c32f26d3.jpeg"></p>

<p>
	<br>
	Weiter geht es oberhalb der Nuhne auf eher unspektakulären geraden Fortwegen bis zu dem Punkt an dem ich aufpassen muss, um den ca. 1,5 km langen Abzweig zum ersten Trekkingplatz mit dem Namen "Nuhnetal" nicht zu verpassen. Der Weg zum Trekkingplatz, zieht sich noch in die Länge und man passiert dabei direkt zwei sehr schöne Plätze mit Schutzhütten, bei denen man sich fragt: "Warum wurde der Platz nicht hier eingerichtet?".<br><br>
	Am Trekkingplatz angekommen kann ich es erst gar nicht so recht glauben. Denn mehr als ein Tisch mit zwei Bänken, einer alten verfallenen Bank und einem Mini-Areal das sehr uneben, mit dicken Wurzeln und groben Steinen versetzt ist, ist nichts vorzufinden. Keine schönen ebenen Flächen oder gar ein weicher Boden mit Hackschnitzeln oder ähnliches, wie man es von anderen Trekkingplätzen in anderen Regionen kennt.<br><br>
	Etwas später entdecke ich ca. 35 Meter entfernt den Weg entlang die Komposttoilette die zum Platz gehört. Diese ist sauber und gut gepflegt. Ihr gegenüber geht es auf eine Art kleine Weide im offenen Talbereich. Nach kurzer "Inspektion" beschließe ich einfach auf dieser Weide gegenüber dem eigentlichen Trekkingplatz versteckt das Lager aufzubauen. <br><br>
	So liege ich gemütlich im Zelt und lasse den ersten Wandertag mit dem Rauschen der nahen Nuhne ausklingen.
</p>

<p>
	<img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59472" data-ratio="56.25" width="800" alt="image.jpeg.a0b7d8d113b00737612f5408a04005d5.jpeg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/image.jpeg.a0b7d8d113b00737612f5408a04005d5.jpeg"><br><br><strong>Erster Tag: 24,4 km - 510 hm</strong><br><br>
	... to be continued...
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">66807</guid><pubDate>Wed, 19 Oct 2022 14:56:39 +0000</pubDate></item><item><title>Impressionen von Touren</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/35-impressionen-von-touren/</link><description><![CDATA[
<p>Ich find es schön sich Bilder von verschiedenen Touren anzuschauen und neue Anreize für eigene Touren zu bekommen. </p><p>Es müssen ja nicht immer gleich vollwertige Reiseberichte sein und nicht jeder hat einen Blog als Plattform für sowas <img src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" alt=";)" srcset="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/emoticons/wink@2x.png 2x" width="20" height="20" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/emoticons/default_wink.png"></p><p>Mit diesem thread soll allen die Möglichkeit gegeben werden eigene Anekdoten und Bilder zu posten oder sich von anderen inspirieren zu lassen.</p><p>Ich hoffe die Idee findet regen Anklang.</p><p>Ich mach mal einen kleinen Anfang:</p><p><a href="http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=48519&amp;title=hermannsweg&amp;cat=500" rel="external nofollow"><img src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" alt="Hermannsweg2.jpg" data-src="http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/Hermannsweg2.jpg"></a></p><p>Unterwegs auf dem Hermannsweg bei Bielefeld</p><p><a href="http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=48518&amp;title=hermannsweg&amp;cat=500" rel="external nofollow"><img src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" alt="Hermannsweg1.jpg" data-src="http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/Hermannsweg1.jpg"></a></p><p>Bestes Wetter. Alles grau aber keinen Tropfen Regen <img src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" alt=";)" srcset="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/emoticons/wink@2x.png 2x" width="20" height="20" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/emoticons/default_wink.png"></p><p><a href="http://www.outdoorseiten.net/fotos/showphoto.php?photo=48520&amp;title=hermannsweg&amp;cat=500" rel="external nofollow"><img src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" alt="Hermannsweg3.jpg" data-src="http://www.outdoorseiten.net/fotos/data/500/Hermannsweg3.jpg"></a></p><p>Mein HuckePACK auf seiner ersten Tour. Sehr komfortabel.</p><p><span>(Und jepp, das ist ein ODS-Crosspost, ich finde einen solchen thread hier aber auch ganz gut.)</span></p>
]]></description><guid isPermaLink="false">35</guid><pubDate>Mon, 12 Mar 2012 14:40:51 +0000</pubDate></item><item><title>Sarek - Padjelantaleden  August / September 2017</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/5640-sarek-padjelantaleden-august-september-2017/</link><description><![CDATA[
<p>
	 
</p>

<p>
	Sarek. Allein der Name hat mich fasziniert, noch mehr sein vielgebrauchter Kosename "die letzte Wildnis Europas" !<br>
	Den größten Teil Skandinaviens, habe ich bis jetzt wilder und ursprünglicher wahrgenommen als die in Mitteleuropa von Urbanem Gebiet umzingelten und eingesperrten Naturschutzgebiete. Wild, das heißt für mich, fernab von Zivilisation und jeglicher Zeichen dieser. Auch auf einem Trail ist man in der Natur und ist dieser ganz nahe, doch man bewegt sich doch eingeschränkt auf einem mehr oder weniger künstlich erbauten Korridor durch die Landschaft. Wenn es ein Gebiet gibt, wo man mehrere Tage, bis Wochen sogar, abseits von Wegen, frei nach Schnauze "offtrail" wandern könnte , dann wohl doch im Sarek, dachte ich mir. <br>
	Dass sich meine großen Erwartungen sich nicht komplett bestätigt sahen, ahnen vielleicht schon einige, die schon dort waren.
</p>

<p>
	Für meine Planung zu dieser Reise habe ich viele Informationen hier aus dem Forum und von Mitgliedern bekommen. Deswegen, um mich dafür zu bedanken, will auch ich hier mein Bericht zur Schau stellen, um anderen möglicherweise bei der Planung zu helfen oder zumindest Eindrücke zu vermitteln.
</p>

<p>
	<br>
	Die Idee war es den Nationlpark von Süd nach Nord zu durchqueren  und oben angelangt, westlich an der Grenze zum Sarek entlang zu laufen um auf den Padjelantaleden, zurück zu meinem Ausgangsort Kvikkjokk zu gelangen. 
</p>

<p>
	Als endlich die bestellte Karte im Maßstab 1:50000 ( von Calazo, auf Tyvek gedruckt, deckt den ganzen Park sowie einen kleinen nördlichen Teil des Padjelantaleden ab) ankam, konnte ich mich damit und mit Hilfe des Kartenprogramms Gaia GPS auf die Feinarbeit der Route stürzen. Herausgekommen ist das:
</p>

<p style="text-align:center;">
	￼<br>
	￼<img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="17251" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" alt="59b80433ec605_Bildschirmfoto2017-09-09um18_26_55.png.png.76ec220fa17eb3bde77407b0c05f973c.png" width="995" data-ratio="63.22" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2017_09/59b80433ec605_Bildschirmfoto2017-09-09um18_26_55.png.png.76ec220fa17eb3bde77407b0c05f973c.png">(Die mit einem Häuschen <img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="17252" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" alt="59b8044e98ff8_Bildschirmfoto2017-09-09um18_27_56.png.png.0a10d16e2a2d3c6f66c9336bdecd0477.png" width="788" data-ratio="80.46" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2017_09/59b8044e98ff8_Bildschirmfoto2017-09-09um18_27_56.png.png.0a10d16e2a2d3c6f66c9336bdecd0477.png"></p>

<p style="text-align:center;">
	<span style="font-size:10px;">(Die mit einem Häuschen markierten Stellen sind Schutzhütten, das rote Symbol markiert Kvikkjokk)</span>
</p>

<p style="text-align:center;">
	 
</p>

<p style="text-align:center;">
	 
</p>

<p>
	<br>
	Da ich nicht genau wusste wann ich die Reise antreten würde und die Fähre nach Ritsem nur bis zum 10. September fährt, fiel diese Alternative für mich aus.Mit 242km lag die Strecke auch in meinem vorhanden Zeitrahmen.
</p>

<p>
	Von diesen 242km, verlaufen die ersten 10km auf dem Kungsleden, 100km im Sarek und 132km auf dem Padjelantaleden. Somit ergeben sich 100km offtrail und 142km ontrail.
</p>

<p>
	100km Strecke klingt erstmal nicht nach einem großen Ding und sind auf ebenem Terrain auch gut in 3 Tagen abgelaufen, da ich aber noch nie abseits der Wege unterwegs war, konnte ich mir wenig vorstellen wie schnell man im Gebirge, im Fjiäll und im Sumpf wohl vorankommen würde. Außerdem wollte ich mir zwei Puffertage mit einplanen um unvorhersehbare Zwischenfälle, wie Wasserhochstand, sehr schlechtes Wetter (gibt's ja eigentlich gar nicht, nur schlechte Kleidung.... ) und Krankheit oder Verletzung ausgleichen zu können oder auch um meine Route spontan zu verändern.
</p>

<p>
	Die Rechnung sieht also wie folgt aus:
</p>

<p>
	offtrail 25km pro Tag  -&gt;  4 Lauftage<br>
	ontrail 35km pro Tag  -&gt;  4 Lauftage
</p>

<p>
	insgesamt                   -&gt;  8 Tage<br>
	plus zwei Puffertage -&gt;   10 Tage
</p>

<p>
	(Tatsächlich hatte ich mich allerdings verrechnet und bin bei 100:25 auf 5 gekommen. Dieser Rechenfehler hatte die Strafe zu folge, dass ich ein Tag mehr Proviant als nötig mit mir rumtragen durfte)
</p>

<p>
	Um das für mich hochgepokerte Pensum von 25km am Tag im Park 4 Tage lang durchziehen zu können musste hier natürlich auch wieder auf ultraleichtes Gepäck gesetzt werden. Ultraleicht im Sarek unterwegs zu sein, ist mit Sicherheit keine Pioniersarbeit mehr, für mich dennoch ein kleiner Schritt ins Unbekannte, da ich bis jetzt nur auf dem Südlichen Kungsleden mit leichterem Gewicht unterwegs war, allerdings mit Doppelwand Zelt.
</p>

<p>
	Auch für ein Teil meiner Ausrüstung war dieser Trip eine Premiere. Leider habe ich im Berliner Umland kein besser vergleichbares Testgebiet gefunden als die Döberitzer Heide bei Potsdam, um mein neu genähtes Pyramiden-Tarp auf Sturmtauglichkeit zu prüfen. (Was mir später zwar nicht zum Verhängnis wurde aber mir zwei sehr ungemütliche Nächte bescherte) 
</p>

<p>
	Hier meine Packliste:         <a class="ipsAttachLink" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/file/attachment.php?id=17253" data-fileid="17253" rel="">Sarek-Padjelantaleden-Loop.numbers</a>
</p>

<p>
	<br>
	￼<br>
	Mit dem Gewicht war ich vollkommen zufrieden. Ein Base-Weight von 5,24 kg ist klassisch gesehen natürlich nicht Ultraleicht aber für die dort oben im Norden herrschenden Bedingungen doch ganz minimalistisch und wenn die Klassifizierung auch persönlich für mich kein Maßstab ist, den ich anzustreben versuche, so reizt mich der Versuch dennoch zu testen mit wie wenig Equipment und Luxus mein Komfort-Limit erreicht ist.
</p>

<p>
	Die Vorfreude auf die kommenden Erlebnisse wurden nur leicht gedämpft beim Gedanken an die endlosen Stunden des Wartens, was eine Skandinavien Reise meistens mit sich bringt. Man ist in einer Stunde und fünf Minuten von Berlin aus in Stockholm und die Zeit im Nachtzug vergeht schlafend ruckzuck. Nur die ewigen Stunden des Sitzen und Wartens zwischen Flugzeug, Bahn und Bus sind für einen Menschen mit so wenig Sitzfleisch wie mir, immer eine Tortur. Die Tickets für den Zug, der mich von Schweden´s Hauptstadt nach Boden C und von dort aus über Jokkmokk nach Kvikkjokk brachte, hatte ich im Vorfeld über diese Seite gebucht ( <a href="https://www.sj.se/en/home.html#/)." rel="external nofollow">https://www.sj.se/en/home.html#/</a> )<br>
	Vom Flughafen zum Bahnhof kann man auf drei Arten kommen.Taxi, Flughafen Transfer, wobei Flygbus mit 12,50€ der günstige ist ( <a href="https://www.flygbussarna.se/en/arlanda),oder" rel="external nofollow">https://www.flygbussarna.se/en/arlanda)</a> ,oder mit den Öffentlichen. Ich hatte mich für die gemütliche Variante des Transfers entschieden, dessen Tickets man direkt an der Haltestelle vor dem Flughafen oder direkt schon an der Gepäckausgabe am Automaten kaufen kann. Die Fahrt dauert exakt 45 Minuten.  
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<p>
	Mit sich so leicht anfühlendem Gepäck auf dem Rücken (selbst mit Proviant) war ein Stadtbummel in Stockholm weit aus wendiger anstrengend, wie ein Einkauf auf dem Wochenmarkt mit 5Kg Kartoffeln im Rucksack. Ich brauchte noch eine Gasflasche, welche ich im Trekking-Himmel Laden "Alewalds" in der Kungsgatan 32 besorgte. Da sich meine Kochaktionen nur auf morgens eine Tasse Tee und Abends 0,5l Wasser für die Frezzerbag-Gerichte beschränken würden, hoffte ich dass mir eine 100g Kartusche ausreichen wird. (Insgesamt hat sie über 10Tage durchgehalten, wobei nach dem 8. Tag der Druck deutlich nachgelassen hat)
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<p>
	Auf die Fahrt mit dem Nachtzug hatte ich mich besonders gefreut, da ich noch nie in solch einem Schlaf-Gefährt unterwegs war und dies nur aus Büchern und Filmen kannte. Und Tatsächlich kam ein Gefühl von Transsibirischer Eisenbahn, Orient oder Hogwarts- Express in mir auf. Zu sechst in einem Abteil, jeweils drei übereinander, verbringt man ruckelnd und ratternd die Fahrt auf meiner Meinung nach ganz gemütlichen Betten, mit Kissen und Decken. Das mittlere Bett ist die beste Wahl, da man beim Liegen sogar noch aus dem Fenster schauen kann und kleine rote Häuschen, Seen und Birken Wälder beim an sich vorbeiziehen beobachten kann. <br>
	Am nächsten Morgen musste ich noch zwei Stunden Wartezeit hinter mich bringen in Boden C. Es gibt einen Supermarkt dort; mehr ist über den Ort auch nicht zu sagen. In Jokkmokk kann man sich das Warten erträglicher machen, indem man ebenfalls im dortigen Supermarkt einkaufen geht, das sehr Interessante Sami- und Fijäll Museum besucht (Eintritt ca. 8€) oder in der Bücherei, gegenüber dem Busbahnhof, das kostenlose W-Lan ausnutzt.
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<p>
	Abends endlich in Kvikkjokk angekommen, lief ich noch ein paar hundert Meter den Kungsleden entlang um einen Zeltplatz zu suchen. Dort gab es auch gleich eine große Auswahl davon rechts und links des Weges, mit großzügig zertrampelten Buschwerk und geschmückt mit einer guten Auswahl an Verpackungsmaterialien  und weißen Klopapierfähnchen.<br>
	Allerdings hatte ich für meine erste Nacht keine besonders großen Ansprüche und verbrachte auch wenig Zeit mit der Suche. Ich würde in den nächsten Tagen  bestimmt noch in den Genuss von besseren Campspots kommen. Nachdem ich mir ein Minilagerfeuer in einen der unzähligen schon vorhanden Feuerstellen entfacht hatte um die Dose Bohnen zu erwärmen die ich noch spontan eingekauft hatte und diese dann schnell verschlang ,schlummerte ich auch bald ein, mit Bildern von bevorstehenden Abenteuern im Kopf.
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<p>
	Der nächste Morgen begann mit der portionierten Ration von 90g gemischtem Müsli und einer Tasse Schwarztee. Noch konnte ich mich dafür begeistern. Schnell war alles gepackt und die Lauflust zog mich auf den Trail. Dem Kungelnden folgte ich dann 7 Km bis zu einem Schild das die Abzweigung nach Pårek anzeigte. Ohne dieses wäre ich wohl an dem, im Gegensatz zum wie zu einer Hikerautobahn ausgetretenen Kungsleden, kleinen, unscheinbaren Pfad vorbeigelaufen. Die Tatsache das dieser Weg an manchen Stellen reichlich zugewachsen war, ließ mich fröhlich stimmen in der Hoffnung ungestört und alleine die nächsten Tage im Nationalpark zu verbringen. Aber schon auf den ersten Kilometern überholte ich ein deutsches Pärchen, dass ich schon im Bus gesehen hatte. auf meine Frage wohin es denn gehen sollte verkündigte mir das Mädchen voller Stolz, dass sie den Sarek durchqueren wollten. Bei meiner Antwort darauf, dass ich das ebenfalls vorhabe, huschte ein kleiner Schatten über Ihr Gesicht. Solch ähnliche Reaktionen sollte ich noch öfters beobachten werden. Und bei jedem Zelt an dem ich in Richtung Parkgrenze vorbeikam, wurde auch mir klar, das ich nicht ganz so einsam sein werde wie ausgemalt.
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<p>
	Irgendwann verlief sich der Pfad im Nichts. Schluss. Also nahm ich Kurs auf den Stuor Jierttaá, den ich umrunden wollte. Die ersten Kilometer gingen über Gestrüpp und hartem steinigen Boden. Wenn der Belag so bleiben würde, würde ich gut vorankommen dachte ich. Aus dem Plan den Berg zu umrunden, wurde eine Überschreitung. Ein Schwede, der sein Hilleberg Zelt an der Parkgrenze aufgestellt hatte um von dort aus mit seiner Frau Tagestouren zu machen, gab mir diesen Tipp. er meinte der Weg drumherum wäre viel anstrengender, da es immer hoch und runter ginge und auch die Brücke so schwieriger aufzufinden wäre. Als ich auf den Berg zu marschierte, merkte ich dass mir eine gewaltige Regenwand folgte. Meine Versuch Ihr davonzulaufen und den Bergkamm zu erreichen bevor sie mich einholte, misslang mir. Ich konnte von 10 runter zählen und schon ergoss Sie sich über mir. Oben angekommen suchte ich hinter einem Felsen Deckung und schlang erstmal einen Müsliriegel runter. Dabei riss der Wind mir die Verpackung aus der Hand und das Papierchen segelte in das vor mir liegende Gådokvágge davon. Das hatte mich ziemlich genervt, dass ich an meinem ersten Tag schon Objekte hinterließ, die von meiner Anwesenheit zeugen würden. Lange konnte ich mich aber mit diesem Ärgernis nicht befassen, da ich die Brücke finden musste, die mich über den sonst nicht zu passierenden Fluss bringen würde. Allerdings konnte ich weder von der Brücke noch von dem Fluss etwas in diesem riesigen Tal erkennen. Ich entnahm der Karte die Marschrichtung von der Spitze des Berges auf Richtung der Brücke. Hier in der Nähe wollte ich mein Lager aufschlagen; Am nächsten Tag müsste ich dann nur noch der auf meinem Kompass eingestellten Marschzahl folgen und würde an die Brücke gelangen, die in der Nähe einer Rentierzüchterhütte gelegen ist.
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<p style="text-align:center;">
	<br>
	￼<img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="17254" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" alt="DSC03431.jpg.f6308d2fc92be8131b43e2e50004d804.jpg" width="1000" data-ratio="66.70" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2017_09/DSC03431.jpg.f6308d2fc92be8131b43e2e50004d804.jpg"></p>

<p style="text-align:center;">
	<span style="font-size:10px;">(kurz unterhalb des Stuor Jiettá)</span>
</p>

<p>
	Diesen Plan setzte ich dann am nächsten Tag gleich in die Tat um und immer dem Richtungspfeil meines Kompasses folgend, traf ich dann auch irgendwann auf den Fluss, den ich, trotz seiner Größe, erst sah als ich kurz vor ihm stand, da er in einer Schlucht liegt. Allerdings konnte ich die Brücke nirgends entdecken. Ich hatte nicht erwartet dass mich die Peilung, welche ich ja aus weiter Entfernung gemacht hatte, direkt auf die Stufen der Brücke führen würde aber zumindest in die Nähe. Sie konnte sich also rechts oder links von mir befinden und sich hinter irgendeiner Flussbiegung verstecken. Meinem Bauchgefühl vertrauend lief ich Richtung Westen am steilen Ufer des Flusses entlang. Immer wieder in Sümpfen einsinkend und mich durch Hüfthohes Gestrüpp kämpfend, musste ich dann aber nach einer Stunde wohl einsehen dass mich mein Gefühl getäuscht hatte und ich in die falsche Richtung gelaufen war. Also umgedreht und das ganze wieder zurück. Ermüdet, zerkratzt und etwas an meinen Navigationskünsten zweifelnd erreichte ich dann schließlich doch die Brücke. Grummelnd erinnerte ich mich dann auch prompt an die Stelle aus einem Buch über Navigation, dass ich gelesen hatte (Karte, Kompass,GPS aus dem Conrad-Stein Verlag): "Wenn man sein Ziel, das an einer Standlinie z.B. Fluss oder Ufer liegt, nicht sehen kann, ist es besser einen Punkt rechts oder links des Objektes anzupeilen, so muss man nur in eine Richtung suchen, wenn man die Standlinie erreicht". Learning by doing.
</p>

<p>
	Da ich jetzt aber war wo ich hinwollte, spielte das keine Rolle mehr. Vor mir stellten sich Berge, Gletscher und Täler so markant und eindeutig dar, dass ich solche Techniken und Spielereiern gänzlich vergessen konnte und den Kompass nur noch ab und an zum Einnorden der Karte benutze.
</p>

<p>
	Meine Route führte mich ins Jiegnavágge, von wo aus ich in das Bielloriehppe Massiv steigen wollte. Reichlich spät erreichte ich den gleichnamigen See, der gleichzeitig das Ende des Tals markiert. Lange überlegte ich mir ob ich noch an diesem Tag den Aufstieg wagen sollte. Ich wollte die Nacht lieber in tieferen Gefilden verbringen und war mir auch sicher das die Auswahl an guten Schlafplätzen dort oben bestimmt begrenzt wäre. Dass ich allerdings erst 6 Kilometer auf meiner geplanten Route zurückgelegt hatte und ich meine Puffertage nicht schon am zweiten Tag benutzen wollte, brachten mich dennoch dazu die Trekkingstöcke ein wenig zu kürzen und auf den Hang los zu stapfen.
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<p style="text-align:center;">
	<img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="17255" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" alt="DSC03436.jpg.7ebfdb97fc748fa276cd971f2deba3f4.jpg" width="1000" data-ratio="66.70" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2017_09/DSC03436.jpg.7ebfdb97fc748fa276cd971f2deba3f4.jpg"></p>

<p style="text-align:center;">
	<span style="font-size:10px;">￼(Blick vom Jiegnavágge aus auf den Unna Stuollo und dem Stuollotjåhkkå)</span>
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</p>

<p>
	Die leicht ansteigenden Geröllfelder führen zu einem plötzlich sich steil auftürmenden Schneefeld, das glatt und blendend zwischen dem Unna Stuollo und dem Stuollotjåhkkå liegt. Schritt für Schritt und mit meinen Schuhen Stufen, in den nur leicht gefrorenen Schnee, hauend, erklomm ich die Wand. Auch wenn es bestimmt lustig wäre auf dem Hosenboden hier herunter zu rodeln, flösten mir die Felsen am Ende des Schneefelds gehörigen Respekt ein und zwangen mich zur Konzentration. Die Aussicht war schon nach wenigen Höhenmeter grandios; Ich wollte Sie aber viel lieber oben in Ruhe und entspannt auf geraden Untergrund genießen. Am Plateau angekommen, konnte ich mich gar nicht entscheiden in welche Richtung ich meine staunenden Augen lenken sollte. Hinter mir lag lang und von den Wolken verdunkelt das Tal aus dem ich gekommen war. Vor mir ein Teppich aus Steinen und blauen Gipfeln, die in der Ferne leuchteten. Ich war noch nie auf dem Mond, aber so ähnlich müsste es dort wohl aussehen, kam mir in den Sinn.
</p>

<p>
	 
</p>

<p style="text-align:center;">
	<img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="17256" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" alt="DSC03439.jpg.b38e316c3b9e4a4bdf2074a512259d1e.jpg" width="1000" data-ratio="66.70" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2017_09/DSC03439.jpg.b38e316c3b9e4a4bdf2074a512259d1e.jpg"></p>

<p style="text-align:center;">
	<span style="font-size:10px;">(Blick ins Jiegnavágge)</span>
</p>

<p style="text-align:center;">
	<img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="17257" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" alt="DSC03443.jpg.bdb874b9a6d9548b767fefd9e2d4d71b.jpg" width="1000" data-ratio="66.70" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2017_09/DSC03443.jpg.bdb874b9a6d9548b767fefd9e2d4d71b.jpg"></p>

<p style="text-align:center;">
	<span style="font-size:10px;">(Blick auf das Plateau des Bielloriehppe)</span>
</p>

<p style="text-align:center;">
	 
</p>

<p style="text-align:center;">
	<img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="17258" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" alt="DSC03446.jpg.6ecbd882b996fdb1eacc1da7f8e7a1fd.jpg" width="1000" data-ratio="66.70" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2017_09/DSC03446.jpg.6ecbd882b996fdb1eacc1da7f8e7a1fd.jpg"></p>

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	-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
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	....Im Laufe der Woche gibt´s die Fortsetzung ....
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	<br>
	￼
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	<br>
	 
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]]></description><guid isPermaLink="false">5640</guid><pubDate>Tue, 12 Sep 2017 17:06:38 +0000</pubDate></item><item><title>Umbenennung Forststeig ?</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146782-umbenennung-forststeig/</link><description><![CDATA[<p style="line-height:100%;margin-bottom:0cm;">
	Umbenennung Forststeig ?
</p>

<p style="line-height:100%;margin-bottom:0cm;">
	 
</p>

<p style="line-height:100%;margin-bottom:0cm;">
	… Frühling, Saisoneröffnung für mich Rumlatscher. Fast schon traditionell mit einer mehrtägigen Tour auf dem Forststeig Elbsandsteingebirge. Liegt fast vor der Haustür…
</p>

<p style="line-height:100%;margin-bottom:0cm;">
	Dieses Mal Start in Bad Schandau über Kleinhennersdorfer Stein, Papststein, Gohrisch, (Quirl ausgelassen (am Biwak immerhin sechs Beine, davon zwei menschliche), Nikolsdorfer Wände, Labyrinth (bis hierhin immerhin 900 Hm, läppert sich halt zusammen), Eichberge, Lampertsstein, Spitzer Stein, Katzstein, (Rotstein ausgelassen). Am Sommerhübelweg verlies ich den Forststeig. Über die Alte Tetschener Straße ging es über den Fuchsteich und dem Oberen Hühnerbergweg zum Taubenteich. Viele Kröten dort, die tierischen. Doch keine Rumlatscher…
</p>

<p style="line-height:100%;margin-bottom:0cm;">
	Weiter gings auf den nun wieder Fortstseig heißenden Pfad (schon wieder massig Hm, nämlich 800)… Den Großen Zschirnstein ausgelassen... Im Bereich der Kornmärkte hieß es Drüber und Drunter den umgefallenen Bäumen. Mehrere Sprünge über den Bach inklusive. Der folgende Steilaufstieg aus dem Bachtal heraus, ist immer ganz nett. Insbesondere auf trockenem, also rutschigem Laub (nass ist’s auch rutschig) sowie auf mulchigen Boden… Noch eine (schon ältere) Warnung vor umfallenden Bäumen, weil hier keine Harvester hinkommen (man kommt auch auf dem mit Übersteigen ursprünglichem Weg durch, dafür halt gefährlicher)… Wer sagt es denn. Es gibt auch in Deutschland wilde Wildnis…
</p>

<p style="line-height:100%;margin-bottom:0cm;">
	Ab Schöna ging es dann auf dem Caspar-David-Friedreich-Weg (echter Pfad) zurück nach Bad Schandau… Wie toll: Streik der Busfahrer. Aber ich habe ja Beine für die letzten 20 km. Es ist ja gerade erst fünfzehn Uhr…
</p>

<p style="line-height:100%;margin-bottom:0cm;">
	Warum nun Umbenennung ? Insbesondere im Bereich Lampertstein bis zum Sommerhübelweg wurde die Wanderwege (Breite bisher so um die 2 Meter) innerhalb des letzten Jahres auf das Maß von Harvester-Holzertnemaschinen (Breite so um die 6 bsi 8 Meter) aufgebaggert. Etwas Grobschotter durfte auch mal sein (Spitzstein-Biwak)… Holzernte geht vor…
</p>

<p style="line-height:100%;margin-bottom:0cm;">
	Die Forsttraßen mehren sich auf dem Steig von Jahr zu Jahr… Ist da die Bezeichnung ‚Steig‘ wirklich noch gerechtfertigt ? Trekkingroute Forststeig ? Wie wäre es mit Trekkingroute Forstsraße... Schade… Teile der Route bleiben dennoch schön (anstrengend)... <span class="ipsEmoji">🙂</span>
</p>

<p style="line-height:100%;margin-bottom:0cm;">
	Auf die Grate und Steine kommt sowieso keine Maschine… Zwischendrinn muß Rumlatscher halt zum Rumflieger mutieren… <span class="ipsEmoji">😉</span>
</p>

<p style="line-height:100%;margin-bottom:0cm;">
	Noch zu Umleitungen (von Bad Schandau aus gesehen) auf meiner dreitägigen Route: Aufstieg zum Kleinhennerstdorfer Stein wird wieder mal umgeleitet (war auch letztes Jahr und öfter davor schon so); vor dem Labyrinth kleine Umleitung (Bernhardstein nicht begehbar)…
</p>

<p style="line-height:100%;margin-bottom:0cm;">
	 
</p>

<p style="line-height:100%;margin-bottom:0cm;">
	Freude beim Latschen wünscht Ein.Plattfüssle
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">146782</guid><pubDate>Fri, 17 Apr 2026 15:44:30 +0000</pubDate></item><item><title>Via Ellenica (tw. &#xE4;hnlich wie Sentiero Italia)</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146763-via-ellenica-tw-%C3%A4hnlich-wie-sentiero-italia/</link><description><![CDATA[<p>
	Ich bin grad zurück von der Via Ellenica und möchte kurz meine Erfahrungen zusammenfassen.
</p>

<p>
	<strong>Wann</strong>: 27. März bis 3. April 2026<br>
	<strong>Wetter</strong>: eher durchzogen. Meist bedeckt, oft Regen. Tagsüber okay, aber vor allem nachts recht kalt (oft einstellig). Für draussen schlafen wäre es mir zu nass-kalt gewesen. Vermutlich hatten wir etwas Pech, ich würde normalerweise mildere Bedingungen erwarten.
</p>

<p>
	<strong>Organisation</strong>: Die offizielle (?) <a href="https://camminomaterano.it/via/9/via-ellenica" rel="external nofollow"><span style="color:#3498db;">Website</span> </a>ist sehr gut gemacht und liefert viele brauchbare Infos (Etappen, GPX, ÖV, Unterkünfte etc.). Die GPX-Tracks sind zuverlässig. Der Weg ist insgesamt ca. 170 km lang, das deckt sich auch mit meinem GPS-Track.<br>
	Die Markierung ist nicht durchgehend. Ohne GPS/Smartphone würde ich es nicht empfehlen.
</p>

<p>
	<strong>Kartenmaterial</strong>: Ich habe Outdooractive mit openTopo genutzt, das wirkte ausreichend aktuell.
</p>

<p>
	<strong>Wasser</strong>: Kaum natürliche Wasserquellen. Ich habe nie Bäche oder Seen gesehen, aus denen ich hätte trinken wollen. Auch Brunnen in Dörfern sind selten. Man muss sich darauf einstellen, Wasser in Läden zu kaufen oder in Restaurants aufzufüllen.
</p>

<p>
	<strong>Verpflegung &amp; Unterkünfte:</strong> In den Ortschaften gibt es meist kleine Läden, Bäckereien etc..  Versorgung grundsätzlich gut, aber mit langen Siesta-Zeiten (teils bis 16:00).<br>
	Restaurants öffnen oft erst ab 20:00. Wer früher essen will, landet schnell bei Pizza/Focaccia , die gibt es dafür fast überall, sehr gut und sehr günstig (Pizza ca. 5–8 €, Focaccia ~1.50 €).<br>
	Unterkünfte waren ausreichend vorhanden und meist mit Heizung/Klima, was bei diesen Temperaturen wichtig war. Das würde ich ggf. im Voraus prüfen.
</p>

<p>
	<strong>Menschen</strong>: Sehr freundlich und entspannt, vor allem im Hinterland. Wandertourismus scheint kaum vorhanden, ich habe praktisch niemanden auf dem Trail getroffen.
</p>

<p>
	<strong>Draussen schlafen</strong>: Grundsätzlich möglich, aber wegen Wasserknappheit und Landwirtschaft nicht immer ideal. Es gibt mehr Waldabschnitte als z. B. auf Teilen der Via Francigena (Sizilien).
</p>

<p>
	<strong>Anreise</strong>: Von der Schweiz sehr gut machbar: Bern → Milano → Nachtzug nach Bari (Einzelkabine, bequem), Ankunft morgens ca. 08:00, dann weiter nach Alberobello (Startpunkt). Bari selbst ist einen Abstecher wert.
</p>

<p>
	<strong>Charakter des Weges:</strong> Ruhig, wenig touristisch, teilweise sehr idyllisch (Schluchten, Landschaft), aber auch unspektakuläre Abschnitte durch Felder.<br>
	Relativ hoher Anteil Teerstrassen (geschätzt ~1/3). Meist wenig Verkehr und rücksichtsvolle Autofahrer, aber es bleibt Asphalt. Gerade bei Städten läuft man oft längere Stücke hinein und wieder hinaus auf Strasse. Abkürzungen sind schwierig, da Alternativen meist ebenfalls Teer sind.
</p>

<p>
	<strong>ÖV unterwegs: </strong>Mit Zug relativ einfach. Busse sind deutlich mühsamer (unübersichtliche Anbieter, Ticketkauf etc.).
</p>

<p>
	<strong>Fazit:</strong> Ich bin etwas ambivalent. Der Weg ist ruhig und kulinarisch sehr dankbar, aber landschaftlich nicht durchgehend spektakulär und mit relativ viel Asphalt.<br>
	Empfehlenswert vor allem, wenn man eine entspannte, wenig frequentierte Wanderung sucht, gerne gut isst und sich an Teerstrassen nicht allzu sehr stört.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">146763</guid><pubDate>Sun, 05 Apr 2026 16:37:54 +0000</pubDate></item><item><title>Fischerweg / Fishermen's Trail</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146751-fischerweg-fishermens-trail/</link><description><![CDATA[<p>
	Hallo, 
</p>

<p>
	hier nur ein kurzer Abriss der Wanderung mit ein paar konkreten Tipps von mir. Berichte gibt es ja sonst schon genug....
</p>

<p>
	An- und Abfahrt:<br />
	Hin: Flug von München nach Lissabon um 6:00 Uhr, dann S-Bahn vom Flughaften zur Station Oriente, dann Flixbus nach Sines, dann ein Bolt-Taxi (8 €) zum Startpunkt am Strand. Um 13:00 Uhr war ich am Wandern. Das hat alles wunderbar geklappt.<br />
	Zurück: Rede Express-Bus von Sagres nach Lissabon um 8:45 Uhr, habe mir Lissabon angesehen und einmal übernachtet, dann Rückflug am nächsten Tag. Würde ich so aber nicht wieder machen, weil nach einer Woche auf dem Trail hat mich das Treiben in Lissabon wirklich extrem genervt (kleiner Anflug von Trail-Depression).
</p>

<p>
	Zum Trail:<br />
	Ich bin vom 16.03. bis zum 22.03. von Sines nach Sagres gewandert und bin dabei immer auf dem eigentlichen Fischerweg geblieben. Der Trail ist insgesamt sehr schön, tolle Landschaft, viele Single-Trails, wenig Straßen (auch die "unschönen" Etappen waren für meinen Geschmack durchaus ok, kein Grund diese zu skippen). Ich war das erste Mal am Meer wandern, das hat mir sehr gefallen. Das Wetter war eher schlecht (viel Regen, viel starker Wind, teilweise Sturm), dafür waren die Wellen wohl recht stark, was den teilweise schon gewaltigen Eindruck der Küste noch verbessert hat. Kann ich wirklich empfehlen!
</p>

<p>
	Wegen starker Regenfälle in den Wochen und Monaten davor waren ein paar Brücken/Übergänge in Mitleidenschaft gezogen. Gelegentlich musste man deshalb durch ins Meer fließende Bäche waten, die wegen der aktuellen Regenfälle in einem Fall auch mal ca. 1 m tief waren. Sonst ist der Trail aber m. E. recht einfach und auch für Einsteiger gut wanderbar.
</p>

<p>
	Ich habe allgemein gewisse Knieprobleme, hier aber keine Probleme, weil der ständige Wechsel zwischen Auf und Ab deutlich besser für meine Knie ist als 4 Stunden hoch und dann 4 Stunden runter. Auch der weiche Sand war mit den Stöcken kein Problem. Ich war aber einer der wenigen, die Stöcke dabei hatten.
</p>

<p>
	Ich habe wild gecampt, was sehr schön war und im Wesentlichen auch gut möglich (schwierig vielleicht nur im Abschnitt Vila do Bispro - Sagres, da dort nur offene Landschaft). Das hatte auch den Vorteil, dass wenn ich jeweils hinter den typischen Abschnitts-Ortschaften übernachtet habe und entsprechend früh losgelaufen bin, manchmal über Stunden keine anderen Wanderer getroffen habe. Wenn ich das anders gemacht habe, also vor den jeweiligen Ortschaften übernachtet und dann morgens mit den anderen Wanderern so um 9 oder 10 Uhr hinter den Orten zusammen getroffen bin, war schon deutlich mehr los. Insgesamt ging es aber zu dieser Jahreszeit, es war nicht wirklich überlaufen. Ich hatte den Eindruck dass die allermeisten Wanderer jeweils die offiziellen Etappen-Tagestouren gehen, weshalb der Trail dann am Nachmittag auch zunehmend leer war.
</p>

<p>
	Versorgung ist alle 10 bis 15 km durch kleine Ortschaften mit Minimarkt problemlos möglich.
</p>

<p>
	Ausrüstungstipps:<br />
	Wie gesagt, das Wetter war eher schlecht. Ich hatte nur einen Regenschirm dabei, sonst kein Regenzeug. Das war ein Fehler, Regenschirm bei starkem Wind ist für den A.... Bin also regelmäßig ziemlich nass geworden, einmal auch pitschpatschnass (bei Tagesniederschlagsmenge von 28 mm), so dass ich dann doch mal auf einen Campingplatz gegangen bin, für Waschmaschine und Trockner. Das nächste mal also wieder normales Regenzeug. Ansonsten hatte ich einem 250-er Daunen-Quilt, das war völlig ausreichend, könnte man ggf. auch was leichteres mitnehmen. Kritisch waren die Heringe, ich hatte Swiss Piranhas dabei (weil ich gemeint habe ich komme mit anderen nicht durch die Handgepäck-Kontrolle), habe aber nicht berücksichtigt, dass dort alles praktisch ausschließlich äußerst leichter Sandboden ist. In Kombination mit dem Wind (eine Nacht gab es offizielle Sturmwarnung) waren die Heringe dann im Wesentlichen untauglich und ich musste mir mit eingegrabenem Strandmüll abhelfen, bevor ich dann in einem Ort in so einem Chinesen-Allroundladen massive Stahlheringe (das waren die einzigen, die sie hatten) gekauft habe. Nix mehr mit Ultraleicht ab dann. Empfehlung: Sandheringe mitnehmen!
</p>

<p>
	In diesem Zusammenhang ein Tipp: Bin ja ein Sparfux und buche daher allgemein eigentlich nur Handgepäck, habe dann aber immer das Problem, dass ich nicht weiß, ob ich mit meinen Wanderstöcken durch die Sicherheitskontrolle durchkomme und wie es mit Heringen ist. Jetzt hatte ich kurz vor dem Abflug ein SMS der Fluggesellschaft bekommen, man möge doch bitte sein Handgepäck aufgeben, weil der Flug recht voll sei. Die Dame bei der Gepäckaufgabe meinte zu mir, dass man bei den allermeisten Fluggesellschaften immer sein Handgepäck auch kostenlos als normales Gepäck aufgeben könne. Somit entfällt dann der Ganze Stress mit Wanderstücken, Heringen, Messer das man sich vor Ort erst noch wieder kaufen muss.
</p>

<p>
	Der Weg ist exzessiv beschildert. Ich hatte mir noch eine Karte auf Osmand heruntergeladen, damit ich ohne Internet immer eine gute Übersicht hatte, das war völlig ausreichend. Ich hatte zum Testen auch eine Smartwatch mit Navigation dabei (Amazfit Active Max, kurz vorher gekauft) und hatte mir dafür von irgendsoeiner schwindligen Seite die gpx-Datei heruntergeladen, ohne die genauer vorher angesehen zu haben. Offenbar sind die dafür häufiger auf anderen Wegen des Wegenetztes gewandert, jedenfalls nicht auf dem original Fischerweg, weshalb das dann nicht wirklich geklappt hat. Hatte aber auch keine Not das noch zu ändern, weil der Wege ja ohnehin super ausgeschildert war. 
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	Fazit: Hat mir sehr gefallen, kann ich wirklich weiterempfehlen!
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	Gerd
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<p><a href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2026_03/IMG_20260320_115202.jpg.af137f26db05758ad1f75a8676a3b557.jpg" class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" ><img data-fileid="78895" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2026_03/IMG_20260320_115202.thumb.jpg.5835a97566cb813158f2bb4197aa1b32.jpg" data-ratio="75" width="1000" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" alt="IMG_20260320_115202.jpg"></a></p>]]></description><guid isPermaLink="false">146751</guid><pubDate>Mon, 30 Mar 2026 07:21:00 +0000</pubDate></item><item><title>Sweden Kungsleden - Hemavan - Abisko NOBO 2025</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146384-sweden-kungsleden-hemavan-abisko-nobo-2025/</link><description><![CDATA[<p>
	<span lang="de" xml:lang="de">Tag 1 – Stockholm - Hemavan</span></p><p></p>


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	<span lang="de" xml:lang="de">Vorab: Wenn ihr nicht vorhabt komplett die ganze Zeit wild zu zelten, kauft euch den 1 Jahres STF-Membership. Ich hab’s viel zu spät gemacht, erst in Saltoluokta. Die Mitgliedschaft hat dieses Jahr 375 Kronen gekostet, ca. 35 Euro, aber wenn Du zum Beispiel bei schlechtem Wetter die Einrichtungen der Hütten benutzen möchtest (kein Gasverbrauch, geschützt, teilweise Trockenraum und Saunanutzung), dann zahlst Du als STF Mitglied für das Aufstellen des Zeltes statt 300 Kronen nur noch 200 Kronen.</span></p><p></p>


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	<span lang="de" xml:lang="de"></span></p><p> </p>


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	<span lang="de" xml:lang="de">Als ich im Flughafen von Stockholm ankomme muss ich erstmal die 400 gr. Dose Milchpulver in einen Ziplockbeutel umfüllen. Ja, es gab nur 400 gr. als Minimum. Aber bei gefühlten zusätzlichen 500gr. Würfelzucker und ner Menge English Breakfast Teebeuteln macht das dann auch fast keinen Unterschied mehr.<br />
	Beim umpacken fällt mir in dem Bereich ein großer Löke auf, der auch einen Rucksack dabeihat, da es hier nur der Bereich war wo es nach Hemavan ging war klar, dass es ein anderer Hiker sein muss. Kurz mit ihm ins Gespräch gekommen, es stellte sich heraus, dass es ein Schwede war, der auch in die Richtung wollte wie ich. Schön dachte ich, bin ich zu mindestens nicht der einzige NOBO. Enthusiastisch wie ich war sagte ich ihm noch, dass ich nach Ankunft um ca. 16.00 noch wandern wollte, ca. 12 km.<br />
	Das Flugzeug kam pünktlich und wir mussten vor Hemavan noch einen Zwischenstopp in Lycksele machen und kamen dann auch um 16.00 in Hemavan an. Kleiner Flughafen, man geht dann zu Fuß durch ein Gebäude und wartet davor auf dem Parkplatz, dass das Gepäck dann rausgefahren wird und man sein eigenes dann einsammeln kann. Dort habe ich dann noch 2 andere Hiker getroffen, Hans oder auch Hasse genannt und Schwede und Mattesch aus Polen. Hasse wollte nur nach Amarnäs und Mattesch hatte wohl nur 2 Wochen und hatte daher vor, jeden Tag 30km zu wandern.<br />
	Vielleicht war ich etwas naiv oder verwöhnt von anderen Wanderungen, dachte ich doch tatsächlich, dass hier Schilder wären, wo es zur STF Fjällstation geht, oder woher ich mein Gas herbekomme. Aber man kann ja auch einfach mit Menschen reden. Gesagt, getan, ca. 500-750m vom Flughafen gab es dann eine Tankstelle, die aber in 30 Minuten dicht macht, also dort hingestratzt, nach Gas zum Kochen gefragt, was zur allgemeinen Erheiterung des Verkäufers und der umstehenden Personen geführt hat. Und noch ein Feuerzeug gekauft. Gegenüber der Tankstelle gab es noch einen Supermarkt, also dorthin, 2 andere etwas abgerockte Hiker getroffen, die ihre Tour von Abisko aus gerade beendet hatten und an der Steckdose außen am Pfosten fürs Unterdach in ca. 3m Höhe ihre elektrischen Geräte wieder aufgeladen haben und auf ihren Bus gewartet hatten. Kurz miteinander geschnackt, dann in den Supermarkt und erstmal reichlich kalte, zuckerinfusionierte Getränke gekauft, sprich Cola und eine Packung Pringles Sour Cream fürs Frühstück. Achja, ich vergas vielleicht einen nicht ganz unwichtigen Aspekt zu erwähnen, es war ausgesprochen warm in Schweden und ganz ungewöhnlich gerade im Nordteil von Schweden. Für mich, viel zu warm zum Wandern. Da es in Deutschland vorher eine längere Regenperiode gab, bin ich also von kühlerem Wetter zur wärmeren gewechselt. Ich weiß nicht wie spät es mittlerweile war, irgendwas zwischen 17.00 und 18.00 und mir wurde klar, dass das mit dem heute noch Wandern nichts mehr bei mir wird. Wenn ich wirklich früh aufstehe (automatisch), gehe ich teilweise schon um 18.00 ins Zelt, höre noch Hörbuch und penne dann irgendwann. Also Plan B, die STF Hütte finden, war am Ende nicht besonders schwer, die ist direkt am Weg zum Start/Ende des Kungsleden. Dann zur Rezeption, eine Nacht für ein Zelt gebucht, bin da nochmal duschen gegangen, versucht strategisch einen günstigen Schattenplatz zu finden, was nur bedingt geglückt ist, Sonnenuntergang, bzw. tiefer stehende Sonne irgendwas um 23.00 und Aufgang dann wieder 3.00 noch was. Egal, rein ins Zelt, versucht zu schlafen. </span></p><p></p>


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	<span lang="de" xml:lang="de"></span></p><p> </p>


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	<span lang="de" xml:lang="de">Tag 2 – Hemavan – Viterskalet Wildzelten</span></p><p></p>


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	<span lang="de" xml:lang="de">Ich bin dann wie immer recht früh wach, ca. 5.00, hab Sachen gepackt, meine zweite Cola getrunken, Wasserflaschen gefüllt, an der analogen Waage außen meinen Rucksack gewogen, ca. 16kg, ich weiß, gibt Schnappatmung bei manchen und bin dann langsam los. Geht zum Start etwas bergauf, aber slow and steady erstmal losgelegt, mich gleich kurz verlaufen, aber den Irrtum schnell bemerkt und dann den richtigen Einstieg/Start gefunden. Da ich wegen vorheriger Faulheit noch nicht fit und es viel zu warm war, wurde es ein recht kurzer Tag. Ich bin in Viterskalet bei der Hütte angekommen, habe gefragt ob Sie Getränke verkaufen, was glücklicherweise der Fall war, in der Regel ist es dann immer Bier und Cola, gefragt ob diese auch gekühlt seien, was bejaht wurde und mir ein inneres Lächeln auf meine Lippen zauberte, um dann festzustellen, dass gekühlt nicht unbedingt Kühlschrank meint, sondern auch ein Eimer mit Wasser aus dem Fluss, wo dann die Dosen drin stimmen. Aber mir war das wumpe, die Cola war auf jeden Fall kühler als außen und daher wunderbar. Dann nachgefragt ob ich hier in der Umgebung zelten dürfe ohne was zu bezahlen, was verneint wurde, weil man die Zeltplätze in der Nähe für die vorhalten wollte die dann auch die Einrichtungen nutzen und dafür zahlen, dann mitgeteilt, dass ich drüber nachdenke was ich mache und weiter Pause gemacht bis dahin. Der Tag war noch recht jung, bin ja um 6.00 ca. los, waren erst 11km und ich habe mich dann entschieden noch ein Stück weiter zu gehen, als Dankeschön für mich habe ich dann noch eine dritte Cola getrunken, sind 330ml Dosen die jeweils 40 Kronen kosten, also irgendwas um 3,80€ schätze ich pro Dose. Günstig war es nicht. </span><span lang="de" style="font-family:'Segoe UI Emoji', sans-serif;" xml:lang="de"><span class="ipsEmoji">😊</span></span><br />
	<span lang="de" xml:lang="de">Die Hüttenwirtin hat mir nach meiner Entscheidung mitgeteilt, dass es ca. 1 km weiter schöne Wildzeltplätze in der Nähe einer Hängebrücke geben würde, das war ganz nach meinem Sinne, ich also los zu diesem Ort für meine nächste Übernachtung. Irgendwann dann auch den Platz gefunden, schon einige Zelte dort gesehen in einem Bereich von ca. 750 m verteilt. Ich habe dann erfahren, dass viele auf den dort naheliegenden Berg Storfjället wollen und am Fuße des Berges übernachten um dann früh morgens dort hochzugehen. Übrigens, gehört hat man ja schon davon, ich war etwas naiv, aber zum falschen Zeitpunkt sind die Mücken und Brooms oder Bruums eine äußerst nervige Angelegenheit, und ja, der Zeitpunkt war definitiv falsch. Mücken kennt man, aber die Brooms sind Pferdefliegen auf Steroiden und beißen, auch durch Stoff. Das war eine weitere Erkenntnis, am besten nichts eng Anliegendes anhaben, was natürlich mit meinem Longsleeve Hoodie der Fall war. Unten rum hatte ich nur eine kurze Hose, dementsprechend sahen meine Beine am Abend auch aus wie ein Streuselkuchen. Aber auch da war ich selbst schuld, hatte mir in Stockholm noch eine Antimückensalbe gekauft, aber nicht drauf gemacht. Ich muss aber rückblickend sagen, dass die Lernkurve steil war und ich mein Verhalten in unterschiedlichster Weise später angepasst habe.<br />
	Achja, bevor ich es vergesse, die Markierungen. Anfangs war ich etwas verwundert und dachte das wäre vielleicht eine schwedische Besonderheit. Häufig stecken 2-3m hohe Holzpfosten in der Erde die am oberen Ende dann häufig ein rotes X, ebenfalls aus Holz haben. Nach meiner Sozialisierung heißt das eigentlich, Stop, hier nicht lang, aber da es keine Alternativen gab, bin ich einfach hinterhergelaufen, habe allerdings anfangs noch aufs Handy geschaut um zu überprüfen ob ich richtig bin. Im Laufe meiner Wanderung hat sich dann das Rätsel gelöst. Es gibt 2 Kungsledenwege, einmal für den Sommer und einmal für den Winter. Manchmal können die auch überlappend sein, wieder was gelernt.<br />
	Da es warm war, kein Schatten vorhanden, bin ich dann runter zum Fluß um meine Füße einfach bis zu den Knien in das kühle köstliche Nass zu tauchen, mich auf den Rücken zu legen und einfach für kurze Zeit die Erfrischung zu genießen und die Körpertemperatur dadurch abzusenken. Irgendwann dann wieder hoch, ab ins Zelt und ne Runde poofen.</span></p><p></p>


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	<span lang="de" xml:lang="de"></span></p><p> </p>


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	<span lang="de" xml:lang="de">tbc...</span>
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	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_08/254_1_4k_Sweden-Kungsleden-008.png.537246b3429df5ea96c975ec03c13b95.png" data-fileid="77395" data-fileext="png" rel=""><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="77395" data-ratio="42.70" width="1000" alt="254_1_4k_Sweden-Kungsleden-008.thumb.png.42f0ab88aa76fe648af3c61b95489267.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_08/254_1_4k_Sweden-Kungsleden-008.thumb.png.42f0ab88aa76fe648af3c61b95489267.png" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a><a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_08/254_1_4k_Sweden-Kungsleden-007.png.28594d7954a90e6aa05b562f0c23d2f7.png" data-fileid="77394" data-fileext="png" rel=""><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="77394" data-ratio="42.70" 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</p>

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	<span lang="de" xml:lang="de"></span></p><p> </p>


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	<span lang="de" xml:lang="de"></span></p><p> </p>


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	<span lang="de" xml:lang="de"></span></p><p> </p>

]]></description><guid isPermaLink="false">146384</guid><pubDate>Fri, 22 Aug 2025 20:57:45 +0000</pubDate></item><item><title>GR53 &#x2013; Rund 350 km durch die Vogesen</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/141148-gr53-%E2%80%93-rund-350-km-durch-die-vogesen/</link><description><![CDATA[<p>
	<span style="color:#2980b9;">Da der GR53 hier im Forum doch recht beliebt scheint und ich dank der Informationen hier im Forum auf ihn aufmerksam geworden bin, möchte ich einen kurzen Bericht teilen. Ich war Ende April/Anfang Mai 2024 eine Woche am GR53 unterwegs. Eigentlich hätten es 10 Tage sein sollen um ihn über die 430km komplett von Wissembourg bis Belfort zu erwandern. Aber lest selbst.</span>
</p>

<p>
	<span style="color:#2980b9;">Disclaimer: Der Bericht entstammt ursprünglich meinem Blog: </span><a href="https://www.wegalsziel.at/gr53-ultraleicht/" rel="external nofollow"><span style="color:#2980b9;">https://www.wegalsziel.at/gr53-ultraleicht/</span></a><span style="color:#2980b9;"> und ich habe ihn zusätzlich hier ins Forum kopiert.</span>
</p>

<p>
	 
</p>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Weitwandernd durch die Vogesen in Frankreich. Ende April 2024 habe ich mit meinem ultraleichten 4,4 Kilogramm „schweren“ Rucksack eine Woche lang das Mittelgebirge in der französischen Region Grand Est entdeckt.
</p>

<h1 style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:24px;padding:0px;">
	<strong style="padding:0px;">Die Vogesen und seine Wanderwege</strong>
</h1>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Die Vogesen sind ein klassisches Mittelgebirge. Das französische Pendant zum Schwarzwald in Deutschland. Eben nur auf der westlichen Seite des Rheins. Die höchsten Erhebungen im Süden erreichen knapp die 1.400 Meter Marke.
</p>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Die Vogesen verfügen über ein dichtes Netz an Weitwanderwegen. Der<span> </span><a href="https://www.outdooractive.com/de/route/fernwanderweg/vogesen/ueberquerung-des-vogesenmassivs-von-wissembourg-bis-belfort/28953486/#caml=8hk,17w2p6,807jh2,0,0" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow">GR53</a><span> </span>und einige seiner alternativen Wegführungen verlaufen ebenso wie der GR5 und der recht neue (aber in der Thruhikerszene rasant an Bedeutung gewinnende)<span> </span><a href="https://www.hexatrek.com/en" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow">Hexatrek</a><span> </span>in Richtung Nord-Süd, längs über die Vogesen.
</p>

<h2 style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:22px;padding:0px;">
	<strong style="padding:0px;">Der GR53</strong>
</h2>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Der GR53 erstreckt sich offiziell über rund 430 Kilometer, 14.000 Höhenmeter im Anstieg und nochmals so viele im Abstieg. Im Norden bildet das Städtchen Wissembourg den Terminus, im Süden die Stadt Belfort.
</p>

<div style="border:none;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;text-align:center;">
	<a href="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_185840.jpg" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow"><img alt="Verlauf des GR53 lt. abfotografierter Infotafel" data-ratio="137.36" height="754" srcset="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_185840-e1715684734258-742x1024.jpg 742w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_185840-e1715684734258-217x300.jpg 217w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_185840-e1715684734258-768x1060.jpg 768w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_185840-e1715684734258-1113x1536.jpg 1113w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_185840-e1715684734258-1484x2048.jpg 1484w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_185840-e1715684734258-1170x1614.jpg 1170w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_185840-e1715684734258-585x807.jpg 585w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_185840-e1715684734258-1320x1821.jpg 1320w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_185840-e1715684734258.jpg 1533w" style="border:0px none;padding:0px;vertical-align:top;" width="546" data-src="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_185840-e1715684734258-742x1024.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>

	<p style="color:#ffffff;font-size:14px;padding:11px 10px;text-align:center;">
		<span style="color:#2c3e50;">Verlauf des GR53 lt. abfotografierter Infotafel</span>
	</p>
</div>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Wer die Vogesen einmal längs durchquert erlebt dabei drei recht unterschiedliche Abschnitte dieses Gebirges.
</p>

<h3 style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:20px;padding:0px;">
	<strong style="padding:0px;">Nordvogesen</strong>
</h3>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	In den Nordvogesen sind die Erhebungen bescheiden. Immer auf und ab mäandert der Weg durch ausgedehnte Wälder. Der Weg verläuft zu einem guten Teil auf Single Trails. Das ist ebenso erfreulich wie die Ruhe und Abgeschiedenheit die man hier vorfindet. Das ist zumindest in der Nebensaison der Fall. Generell ist der GR53 in der Nebensaison im Frühling oder Herbst zu empfehlen. In der Hauptsaison sind die Vogesen gut besucht. Der GR53 ist ein beliebter Weitwanderweg, die Vogesen sind ein Wanderhotspot.
</p>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	<a href="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_143537.jpg" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow"><img alt="Typische Szenerie in den Nordvogesen am GR53, Wald" data-ratio="75.08" height="768" srcset="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_143537-1024x768.jpg 1024w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_143537-300x225.jpg 300w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_143537-768x576.jpg 768w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_143537-1536x1152.jpg 1536w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_143537-2048x1536.jpg 2048w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_143537-1920x1440.jpg 1920w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_143537-1170x878.jpg 1170w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_143537-585x439.jpg 585w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_143537-1320x990.jpg 1320w" style="border:none;padding:0px;vertical-align:top;" width="1024" data-src="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_143537-1024x768.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Trotz seiner geringen Höhen macht man bereits in den Nordvogesen erstaunlich viele Höhenmeter. Auf meinen üblichen 40-50 Kilometer Tagesetappen kumulieren sich meist rund 1.600+ Höhenmeter pro Tag. Das ergibt rund 400 Höhenmeter pro 10 Kilometer die bewältigt werden wollen. Dafür belohnen die Anstiege bereits mit zahlreichen Burgen und Ruinen entlang des Weges. Wer regelmäßige, weite Fernsichten sucht wird allerdings enttäuscht sein.
</p>

<div style="border:none;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;text-align:center;">
	<a href="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_172805.jpg" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow"><img alt="Ruinen und Sandsteinformationen sind allgegenwärtig am GR53" data-ratio="75.08" height="883" srcset="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_172805-e1715685057653-1024x883.jpg 1024w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_172805-e1715685057653-300x259.jpg 300w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_172805-e1715685057653-768x662.jpg 768w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_172805-e1715685057653-1170x1009.jpg 1170w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_172805-e1715685057653-585x504.jpg 585w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_172805-e1715685057653-1320x1138.jpg 1320w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_172805-e1715685057653.jpg 1500w" style="border:0px none;padding:0px;vertical-align:top;" width="1024" data-src="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_172805-e1715685057653-1024x883.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>

	<p style="color:#ffffff;font-size:14px;padding:11px 10px;text-align:center;">
		<span style="color:#000000;">Ruinen und Sandsteinformationensind allgegenwärtig am GR53</span>
	</p>
</div>

<h2 style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:22px;padding:0px;">
	<strong style="padding:0px;">Meine Zeit in den Vogesen kam ungeplant</strong>
</h2>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Ich selbst genieße den Einstieg in diesen Trail in den Nordvogesen. Von Wissembourg bis Saverne laufe ich mich gut ein. Dieser Abschnitt ist lediglich 100 Kilometer lang. Wer ultraleicht und schnell unterwegs ist, kann dieses Teilstück gut in unter drei Tagen absolvieren. Der GR53 ist meine erste Tour dieser Art seit August 2022 als ich in den USA in der<span> </span><a href="https://www.wegalsziel.at/projekte/" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow">Sierra Nevada</a><span> </span>und am<span> </span><a href="https://www.wegalsziel.at/category/weitwanderungen/colorado-trail/" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow">Colorado Trail</a><span> </span>unterwegs war. Die erste längere Wanderung nach meiner<span> </span><a href="https://www.wegalsziel.at/category/leukaemie/" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow">Krebsdiagnose</a>.
</p>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Eigentlich wäre ich jetzt gar nicht in den Vogesen unterwegs. Der Plan war, zu dieser Zeit die<span> </span><a href="https://www.cai.it/gruppo_regionale/gr-toscana/sentieri-e-rifugi/sentieri/gea/" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow">Grande Escursione Appenninica</a><span> </span>(GEA) in der italienischen Emilia-Romagna zu erkunden. In der Vorbereitung habe ich einige längere Tageswanderungen gemacht. Außerdem war ich für zwei Tage und 100 Kilometer im Schwarzwald entlang des Albsteigs Schwarzwald und Schluchtensteigs unterwegs. Während der Vorbereitung hatte ich leider einige gesundheitliche Probleme. Aufgrund meiner Vordiagnose und mangels Erfahrungen seither, fehlt mir noch ein wenig das Vertrauen in meinen eigenen Körper.
</p>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Der GR53 liegt sehr nahe zu Deutschland. Die An- und Abreise ist schnell und einfach machbar. Das bedeutet im Bedarfsfall eine schnelle und sichere Exit-Option. Der GR53 ist zivilisationsnäher als die GEA, die Verpflegungssituation ist großzügiger und erlaubt ein geringeres Rucksackgewicht.
</p>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Die Kombination vieler Faktoren hat mich also spontan auf den GR53 umschwenken lassen. Innerhalb von zwei Tagen gab es eine grobe Planung. Das ist auch einer der positiven Aspekte am GR53. Er Bedarf im Grunde keiner großen Planung.
</p>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	In meinem Fall hieß das die GPS-Tracks beschaffen und auf meine Geräte (Smartphone und GPS-Uhr) spielen. Außerdem eine kurze Recherche der möglichen Versorgungspunkte (Öffnungszeiten und Standorte von Supermärkten via Google Maps) und die Ermittlung der Distanzen zwischen diesen. Schon konnte es los gehen.
</p>

<h2 style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:22px;padding:0px;">
	<strong style="padding:0px;">Der GR53 ist nicht spektakulär aber gepflastert mit spannenden Klecksen</strong>
</h2>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Obwohl der GR53 hauptsächlich durch bewaldete Gebiete führt, ist er selten langweilig. In der Vergangenheit habe ich viele meiner Wege nach dem Kriterium „möglichst Spektakulär“ gewählt. Groß war meine Sorge in den dichten, grünen Tunneln der Vogesen gelangweilt zu werden. Diese Sorge hat sich nicht bewahrheitet. Der GR53 führt durch viele ausgedehnte Wälder. Er bietet aber sehr viel Abwechslung. Einerseits durch die drei unterschiedlichen Abschnitte Nord-, Mittel- und Südvogesen. Andererseits durch kulturell und zivilisatorisch interessante Kleckse zwischendurch. Charmante kleine Dörfer, interessante Sandsteinformationen, zerfallene Ruinen und imposante Burgen, Weinberge und als Highlight die Hochebenen der südlichen Hochvogesen. Alle paar Kilometer warten Überraschungen auf jene die das Abenteuer GR53 eingehen.
</p>

<div style="border:none;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;text-align:center;">
	<a href="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240428_083116.jpg" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow"><img alt="Die Nordvogesen am GR53 sind nicht spektakulär aber niemals langweilig" data-ratio="75.08" height="768" srcset="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240428_083116-1024x768.jpg 1024w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240428_083116-300x225.jpg 300w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240428_083116-768x576.jpg 768w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240428_083116-1536x1152.jpg 1536w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240428_083116-1920x1440.jpg 1920w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240428_083116-1170x878.jpg 1170w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240428_083116-585x439.jpg 585w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240428_083116-1320x990.jpg 1320w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240428_083116.jpg 2000w" style="border:0px none;padding:0px;vertical-align:top;" width="1024" data-src="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240428_083116-1024x768.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>

	<p style="color:#ffffff;font-size:14px;padding:11px 10px;text-align:center;">
		<span style="color:#000000;">Die Nordvogesen am GR53 sind nicht spektakulär aber niemals langweilig</span>
	</p>
</div>

<div style="border:none;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;text-align:center;">
	<a href="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_195541-e1715685198506.jpg" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow"><img alt="Das Lager ist aufgeschlagen in den Nordvogesen am GR53" data-ratio="45.40" height="454" srcset="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_195541-e1715685198506-1024x454.jpg 1024w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_195541-e1715685198506-300x133.jpg 300w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_195541-e1715685198506-768x340.jpg 768w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_195541-e1715685198506-1536x680.jpg 1536w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_195541-e1715685198506-1920x851.jpg 1920w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_195541-e1715685198506-1170x518.jpg 1170w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_195541-e1715685198506-585x259.jpg 585w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_195541-e1715685198506-1320x585.jpg 1320w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_195541-e1715685198506.jpg 2000w" style="border:0px none;padding:0px;vertical-align:top;" width="1024" data-src="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240426_195541-e1715685198506-1024x454.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>

	<p style="color:#ffffff;font-size:14px;padding:11px 10px;text-align:center;">
		<span style="color:#000000;">Das Lager ist aufgeschlagen in den Nordvogesen am GR53</span>
	</p>
</div>

<h3 style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:20px;padding:0px;">
	<strong style="padding:0px;">Mittelvogesen</strong>
</h3>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Südlich der Nordvogesen erheben sich die Gipfel höher. Die Mittelvogesen erheben sich entlang des GR53 bis auf knapp über 1.000 Meter. Das bedeutet längere und steilere Anstiege. Die Beschaffenheit der Wälder ändert sich langsam. Die dominanten Laubbäume werden von Nadelgehölzen abgelöst. Dafür ist dieser mittlere Abschnitt des GR53 zivilisationsnäher. In den Talsohlen warten regelmäßig kleinere oder größere Dörfer und Städtchen. Die touristisch gut besuchten Regionen des Elsass rücken näher. Das bedeutet aber auch das die Möglichkeit der Versorgung sehr gut wird.
</p>

<div style="border:none;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;text-align:center;">
	<a href="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_140830.jpg" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow"><img alt="In den mittleren Vogesen kommt man durch einige touristische Örtchen (hier Ribeauville)" data-ratio="75.08" height="768" srcset="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_140830-1024x768.jpg 1024w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_140830-300x225.jpg 300w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_140830-768x576.jpg 768w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_140830-1536x1152.jpg 1536w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_140830-2048x1536.jpg 2048w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_140830-1920x1440.jpg 1920w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_140830-1170x878.jpg 1170w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_140830-585x439.jpg 585w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_140830-1320x990.jpg 1320w" style="border:0px none;padding:0px;vertical-align:top;" width="1024" data-src="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_140830-1024x768.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>

	<p style="color:#ffffff;font-size:14px;padding:11px 10px;text-align:center;">
		<span style="color:#000000;">In den mittleren Vogesen kommt man durch einige touristische Örtchen (hier Ribeauville)</span>
	</p>
</div>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Burgen und Ruinen sind weiterhin ständige Begleiter. Auch die düstere Geschichte der Weltkriege begleitet den Weg. Wer Zeit und Interesse hat, dem sei der Besuch einiger der Denkmäler entlang des Weges ans Herz gelegt. Ich durfte einige dieser Orte bereits in der Vergangenheit während eines konventionellen Urlaubs besuchen. Die Geschichten gehen unter die Haut. Der Weitwanderer von heute entscheidet sich aus freien Stücken für den Aufenthalt in diesen Bergen, im Idealfall genießt er jeden Moment in dieser Idylle. Noch vor einigen Jahrzehnten verbrachten Tausende von Menschen einen Teil ihres Lebens unfreiwillig und unter undenkbarem Leid genau an jenen Orten. Viele davon ließen ihr Leben in den Wäldern der Vogesen. Viele im Konzentrationslager von Struthof, wiederum andere in den schier endlosen Schützengräben und Bunkeranlagen deren Überreste noch immer an vielen Stellen in den Vogesen zu finden sind.
</p>

<div style="border:none;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;text-align:center;">
	<a href="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_144026.jpg" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow"><img alt="Burgen und Ruinen bleiben am GR53 ständige Begleiter. Egal ob nah oder am Horizont." data-ratio="75.08" height="768" srcset="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_144026-1024x768.jpg 1024w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_144026-300x225.jpg 300w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_144026-768x576.jpg 768w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_144026-1536x1152.jpg 1536w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_144026-2048x1536.jpg 2048w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_144026-1920x1440.jpg 1920w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_144026-1170x878.jpg 1170w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_144026-585x439.jpg 585w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_144026-1320x990.jpg 1320w" style="border:0px none;padding:0px;vertical-align:top;" width="1024" data-src="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_144026-1024x768.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>

	<p style="color:#ffffff;font-size:14px;padding:11px 10px;text-align:center;">
		<span style="color:#000000;">Burgen und Ruinen bleiben am GR53 ständige Begleiter. Egal ob nah oder am Horizont.</span>
	</p>
</div>

<div style="border:none;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;text-align:center;">
	<a href="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240503_115339.jpg" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow"><img alt="Gedenkstätte und ehemaliges Konzentrationslager Struthof am GR53" data-ratio="59.50" height="595" srcset="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240503_115339-e1715685890203-1024x595.jpg 1024w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240503_115339-e1715685890203-300x174.jpg 300w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240503_115339-e1715685890203-768x446.jpg 768w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240503_115339-e1715685890203-1536x893.jpg 1536w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240503_115339-e1715685890203-2048x1191.jpg 2048w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240503_115339-e1715685890203-1920x1116.jpg 1920w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240503_115339-e1715685890203-1170x680.jpg 1170w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240503_115339-e1715685890203-585x340.jpg 585w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240503_115339-e1715685890203-1320x767.jpg 1320w" style="border:0px none;padding:0px;vertical-align:top;" width="1024" data-src="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240503_115339-e1715685890203-1024x595.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>

	<p style="color:#ffffff;font-size:14px;padding:11px 10px;text-align:center;">
		<span style="color:#000000;">Gedenkstätte und ehemaliges Konzentrationslager Struthof am GR53</span>
	</p>
</div>

<h2 style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:22px;padding:0px;">
	<strong style="padding:0px;">In den Mittelvogesen greife ich tief in die Trickkiste</strong>
</h2>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Mein GR53 Erlebnis sollte eine Genuss werden. Schweiß, Tränen, Entbehrungen und Mühen kenne ich von vergangenen Weitwanderungen. Schöne Erinnerungen an die ich zukünftig auch wieder anknüpfen möchte. Jetzt ist aber (noch) nicht der Moment dafür. Genuss auf Wanderschaft bedeutet für mich mit möglichst wenig Sorgen und unter bestmöglichen Bedingungen unterwegs zu sein. Während ich zu Beginn meiner Tour ideales Wanderwetter hatte, versprach der Wetterbericht für die kommenden Tage kaltes und nasses Wetter. Strikt dem Nord-Süd-Verlauf folgend hätte das für mich bedeutet, dass ich die Hochebenen und Kämme der Hochvogesen während der ungemütlichsten Bedingungen erreicht hätte. Gefühlte Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt, Regen und nächtlicher Schneeregen sowie campieren auf Matsch und Schneematsch, die aufgrund der Schneereste der Schneefälle von Mitte April noch zahlreich vorhanden waren, wären die zu erwartenden Bedingungen gewesen. Bedingungen auf die ich mich nicht einlassen wollte. Bedingungen denen ich mich derzeit körperlich und mental einfach nicht gewappnet fühle.
</p>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Es musste also ein Plan her. Als erfahrener Weitwanderer Griff ich auf das Konzept eines Flip-Flops zurück. Bei einem Flip-Flop verlässt man an einem Punkt den Trail (die Umständen können dabei unterschiedlicher Natur sein) und springt an einen anderen Punkt, um von dort weiter zu wandern. Die dabei entstandene Lücke versucht man im Normallfall im Anschluss irgendwie zu schließen.
</p>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Einige der Orte und Städtchen entlang des GR53 sind gut an das Verkehrsnetz angeschlossen. Ideal für einen schnellen und reibungslosen Flip-Flop. Ich verlasse also in Urmatt den GR53 und springe Richtung Süden nach Thann. Von dort wandere ich dann Richtung Norden zurück bis Urmatt um die Lücke zu schließen. Dadurch kann ich die südlichen Hochvogesen, mit deren höchsten Erhebungen knapp über 1.400 Meter und die offenen Hochebenen und Kammlagen während gutem Wetter und bester Fernsicht entdecken.
</p>

<div style="border:none;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;text-align:center;">
	<a href="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_155407.jpg" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow"><img alt="Thann am GR53" data-ratio="75.08" height="768" srcset="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_155407-1024x768.jpg 1024w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_155407-300x225.jpg 300w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_155407-768x576.jpg 768w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_155407-1536x1152.jpg 1536w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_155407-2048x1536.jpg 2048w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_155407-1920x1440.jpg 1920w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_155407-1170x878.jpg 1170w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_155407-585x439.jpg 585w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_155407-1320x990.jpg 1320w" style="border:0px none;padding:0px;vertical-align:top;" width="1024" data-src="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_155407-1024x768.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>

	<p style="color:#ffffff;font-size:14px;padding:11px 10px;text-align:center;">
		<span style="color:#000000;">Angekommen in Thann geht es nun Richtung Norden entlang des GR53, steil in die Hochvogesen.</span>
	</p>
</div>

<h3 style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:20px;padding:0px;">
	<strong style="padding:0px;">Südvogesen</strong>
</h3>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Die Südvogesen bilden, wie bereits beschrieben, die höchsten Abschnitte am GR53. Sie unterscheiden sich deutlich von den beiden Abschnitten im Norden. Stellenweise herrscht alpiner Charakter. Über der Baumgrenze werden die Bäume spärlich und karg, Almlandschaften und kleine Skigebiete sind zu finden. Gutes Wetter und klarer Himmel bedeutet grandiose 360° Aussichten.
</p>

<div style="border:none;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;text-align:center;">
	<a href="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_072822.jpg" style="color:#ef5350;padding:0px;text-align:center;" rel="external nofollow"><img alt="Am Grand Ballon (1424m), dem höchsten Punkt der Vogesen angekommen. Hier wird es alpiner." data-ratio="75.08" height="768" srcset="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_072822-1024x768.jpg 1024w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_072822-300x225.jpg 300w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_072822-768x576.jpg 768w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_072822-1536x1152.jpg 1536w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_072822-2048x1536.jpg 2048w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_072822-1920x1440.jpg 1920w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_072822-1170x878.jpg 1170w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_072822-585x439.jpg 585w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_072822-1320x990.jpg 1320w" style="border:0px none;padding:0px;vertical-align:top;" width="1024" data-src="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_072822-1024x768.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>

	<p style="color:#ffffff;font-size:14px;padding:11px 10px;text-align:center;">
		<span style="color:#000000;">Am Grand Ballon (1424m), dem höchsten Punkt der Vogesen angekommen. Hier wird es alpiner.</span>
	</p>
</div>

<h2 style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:22px;padding:0px;">
	<strong style="padding:0px;">Nun bin ich also in den Südvogesen</strong>
</h2>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Die Südvogesen sind definitiv der spektakulärste Abschnitt des GR53. Mit ein Grund wieso ich ihn bei gutem Wetter besuchen wollte. Ich bereue meine Entscheidung nicht. Während zwei warmer und sonniger Tage überquere ich ab Thann das Gebirge bis Thannenkirch.
</p>

<div style="border:none;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;text-align:center;">
	<a href="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_103030.jpg" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow"><img alt="Schneereste in den Hochvogesen am GR53." data-ratio="66.90" height="669" srcset="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_103030-e1715686300844-1024x669.jpg 1024w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_103030-e1715686300844-300x196.jpg 300w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_103030-e1715686300844-768x502.jpg 768w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_103030-e1715686300844-1536x1004.jpg 1536w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_103030-e1715686300844-1920x1255.jpg 1920w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_103030-e1715686300844-1170x765.jpg 1170w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_103030-e1715686300844-585x382.jpg 585w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_103030-e1715686300844-1320x863.jpg 1320w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_103030-e1715686300844.jpg 1963w" style="border:0px none;padding:0px;vertical-align:top;" width="1024" data-src="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_103030-e1715686300844-1024x669.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>

	<p style="color:#ffffff;font-size:14px;padding:11px 10px;text-align:center;">
		<span style="color:#000000;">Schneereste in den Hochvogesen am GR53.</span>
	</p>
</div>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Ich komme langsamer vorwärts als gedacht. Ich habe den Restschnee unterschätzt. Eigentlich sind die Kämme und Hochebenen schneefrei. Allerdings wurde der Schnee in die Mulden der überwiegend tief erodierten Fußpfade verfrachtet und hat sich dort angesammelt. Entlang der Fußwege liegen also vielfach 10-30 Zentimeter Schneematsch und Matsch. An vielen anderen Stellen bilden die Wege Rinnsale voller Schmelzwasser. Abseits dieser Pfade verhindern struppige, alpine Büsche und Pflanzen ein einfacheres Vorwärtskommen. Teilweise fühle ich mich wie im skandinavischen Fjell während der Schneeschmelze. Einige Postholing-Erlebnisse und das dauernde Einsinken im Schneematsch versetzen mich gedanklich zurück in die Sierra Nevada entlang des Pacific Crest Trail. Natürlich alles en miniature. Aber trotzdem.
</p>

<div style="border:none;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;text-align:center;">
	<a href="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_160202.jpg" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow"><img alt="Fühlt sich ein bisschen nach Fjell an, hier am GR53." data-ratio="59.30" height="593" srcset="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_160202-e1715686398646-1024x593.jpg 1024w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_160202-e1715686398646-300x174.jpg 300w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_160202-e1715686398646-768x445.jpg 768w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_160202-e1715686398646-1536x890.jpg 1536w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_160202-e1715686398646-2048x1187.jpg 2048w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_160202-e1715686398646-1920x1113.jpg 1920w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_160202-e1715686398646-1170x678.jpg 1170w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_160202-e1715686398646-585x339.jpg 585w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_160202-e1715686398646-1320x765.jpg 1320w" style="border:0px none;padding:0px;vertical-align:top;" width="1024" data-src="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_160202-e1715686398646-1024x593.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>

	<p style="color:#ffffff;font-size:14px;padding:11px 10px;text-align:center;">
		<span style="color:#000000;">Fühlt sich ein bisschen nach Fjell an, hier am GR53. Auch die riesigen, schweren Rucksäcke anderer Wanderer schreien fast „Skandinavien“.</span>
	</p>
</div>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Und wiederum bereue ich meine Entscheidung nicht. In vielen Abschnitten wüsste ich bei miesem Wetter nicht wirklich wo ich mein nächtliches Lager aufschlagen sollte. Das hier oben ein großes Naturschutzgebiet zu finden ist, macht die Sache nicht unbedingt leichter. Dank meinem Griff in die Trickkiste stellt sich diese Frage allerdings nicht. Die erste Nacht in den südlichen Vogesen verbringe ich neben einem Soldatenfriedhof französischer Soldaten aus dem 1. Weltkrieg. Was ist schauriger? Eine Nacht alleine im Wald oder eine Nacht alleine am Friedhof? Ich kombiniere beides für den maximalen Gruseleffekt. Wer regelmäßig draußen schläft, weiß das es im Grunde nichts zu fürchten gibt. Lieber im Wald und lieber am Friedhof als auf der Parkbank im Stadtzentrum. Meist spielt einem der Geist nur Streiche. Die scheinbar furchtbarsten Geräusche haben oft die harmloseste Ursache (wie z.B. ein Käfer der unter dem Zeltboden krabbelt). Es gab jedenfalls keinen nächtlichen Geisterbesuch. Trotzdem begleiten mich vor dem Einschlafen ein paar Gedanken an all die jungen Männer die hier, nur wenige Meter neben mir, ihr Leben gelassen haben. Egal wieviel ich diesen Abend nachdenke, ich verstehe Krieg einfach nicht. Ich verstehe die Menschheit nicht. Das wird auch mit ein Grund sein wieso ich lieber hier alleine im Wald liege, als das ich an einem freien Abend in einer Bar feiere.
</p>

<div style="border:none;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;text-align:center;">
	<a href="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_180003.jpg" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow"><img alt="Soldatenfriedhof am GR53" data-ratio="56.00" height="560" srcset="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_180003-e1715686519978-1024x560.jpg 1024w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_180003-e1715686519978-300x164.jpg 300w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_180003-e1715686519978-768x420.jpg 768w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_180003-e1715686519978-1536x839.jpg 1536w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_180003-e1715686519978-1920x1049.jpg 1920w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_180003-e1715686519978-1170x639.jpg 1170w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_180003-e1715686519978-585x320.jpg 585w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_180003-e1715686519978-1320x721.jpg 1320w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_180003-e1715686519978.jpg 2000w" style="border:0px none;padding:0px;vertical-align:top;" width="1024" data-src="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240430_180003-e1715686519978-1024x560.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>

	<p style="color:#ffffff;font-size:14px;padding:11px 10px;text-align:center;">
		<span style="color:#000000;">Soldatenfriedhof am GR53. Meine Nachbarschaft während einer Nacht im Zelt.</span>
	</p>
</div>

<div style="border:none;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;text-align:center;">
	<a href="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_064156.jpg" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow"><img alt="Alte Bunkeranlagen und Schützengräben am GR53." data-ratio="65.30" height="653" srcset="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_064156-e1715686583530-1024x653.jpg 1024w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_064156-e1715686583530-300x191.jpg 300w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_064156-e1715686583530-768x490.jpg 768w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_064156-e1715686583530-1536x980.jpg 1536w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_064156-e1715686583530-2048x1307.jpg 2048w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_064156-e1715686583530-1920x1225.jpg 1920w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_064156-e1715686583530-1170x746.jpg 1170w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_064156-e1715686583530-585x373.jpg 585w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_064156-e1715686583530-1320x842.jpg 1320w" style="border:0px none;padding:0px;vertical-align:top;" width="1024" data-src="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_064156-e1715686583530-1024x653.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>

	<p style="color:#ffffff;font-size:14px;padding:11px 10px;text-align:center;">
		<span style="color:#000000;">Alte Bunkeranlagen und Schützengräben am GR53. Sie finden sich vielerorts.</span>
	</p>
</div>

<h2 style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:22px;padding:0px;">
	<strong style="padding:0px;">Auf dem Weg die Lücke zu schließen</strong>
</h2>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Ich bewege mich also weiter Richtung Norden. Zurück Richtung Urmatt wo ich vor kurzem den Trail Richtung Süden verlassen habe. Ich komme zurück in die mittleren Vogesen und gönne mir in Thannenkirch ausnahmsweise eine Nacht in einem Zimmer. Duschen und ein paar Stunden relaxen sind angesagt. Außerdem sind für die Nacht Gewitter und der prognostizierte Wetterumschwung vorhergesagt. Meine Ausrüstung bleibt also auch trocken. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
</p>

<div style="border:none;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;text-align:center;">
	<a href="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_154411.jpg" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow"><img alt="Unterkunft am GR53 in Thannenkirch." data-ratio="75.08" height="768" srcset="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_154411-1024x768.jpg 1024w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_154411-300x225.jpg 300w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_154411-768x576.jpg 768w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_154411-1536x1152.jpg 1536w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_154411-2048x1536.jpg 2048w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_154411-1920x1440.jpg 1920w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_154411-1170x878.jpg 1170w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_154411-585x439.jpg 585w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_154411-1320x990.jpg 1320w" style="border:0px none;padding:0px;vertical-align:top;" width="1024" data-src="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_154411-1024x768.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>

	<p style="color:#ffffff;font-size:14px;padding:11px 10px;text-align:center;">
		<span style="color:#000000;">Meine Unterkunft am GR53 in Thannenkirch. Duschen und relaxen.</span>
	</p>
</div>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Der Wetterbericht hat nicht gelogen. Am Tag darauf ist es merkbar kälter und bedrohliche Wolken bedecken den Himmel. Ich entscheide mich dafür kurz vom Wegverlauf des GR53 abzuweichen und nehme die offizielle Routenführung des Hexatrek. Dadurch spare ich mir einen wenig geradlinigen Umweg inklusive An- und Abstieg auf den Ungersberg. Hier verläuft der Hexatrek talnah durch nette Weinberge. Eigentlich eine schöne Abwechslung zu den vielen Wäldern. Ich schaffe es bis nach Barr, besorge mir etwas Proviant und starte in den nächsten Aufstieg. Gerade als ich einen großzügigen Holzpavillion erreiche beginnt es zu regnen, dann zu schütten. Ich deute das als Zeichen und mache eine Pause. Es ist bereits später Nachmittag und es hört nicht mehr auf. Mir ist kalt und ich beschließe den Tag vor meinem angestrebten Pensum zu beenden. Zu verlockend ist der trockene, saubere und großzügige Pavillion.
</p>

<div style="border:none;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;text-align:center;">
	<a href="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240502_144213.jpg" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow"><img alt="Hexatrek Alternativroute" data-ratio="75.08" height="768" srcset="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240502_144213-1024x768.jpg 1024w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240502_144213-300x225.jpg 300w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240502_144213-768x576.jpg 768w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240502_144213-1536x1152.jpg 1536w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240502_144213-2048x1536.jpg 2048w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240502_144213-1920x1440.jpg 1920w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240502_144213-1170x878.jpg 1170w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240502_144213-585x439.jpg 585w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240502_144213-1320x990.jpg 1320w" style="border:0px none;padding:0px;vertical-align:top;" width="1024" data-src="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240502_144213-1024x768.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>

	<p style="color:#ffffff;font-size:14px;padding:11px 10px;text-align:center;">
		<span style="color:#000000;">Auf meiner Alternativroute entlang des Hexatrek geht es vermehrt durch Weinberge.</span>
	</p>
</div>

<div style="border:none;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;text-align:center;">
	<a href="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240502_171310.jpg" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow"><img alt="Holzpavillion am GR53" data-ratio="75.08" height="876" srcset="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240502_171310-e1715686758928-1024x876.jpg 1024w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240502_171310-e1715686758928-300x257.jpg 300w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240502_171310-e1715686758928-768x657.jpg 768w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240502_171310-e1715686758928-1170x1001.jpg 1170w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240502_171310-e1715686758928-585x500.jpg 585w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240502_171310-e1715686758928-1320x1129.jpg 1320w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240502_171310-e1715686758928.jpg 1500w" style="border:0px none;padding:0px;vertical-align:top;" width="1024" data-src="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240502_171310-e1715686758928-1024x876.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>

	<p style="color:#ffffff;font-size:14px;padding:11px 10px;text-align:center;">
		<span style="color:#000000;">Ein Holzpavillion am GR53 schützt mich vor dem Regen. Hier bleibe ich für die Nacht.</span>
	</p>
</div>

<h2 style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:22px;padding:0px;">
	<strong style="padding:0px;">Die Lücke schließt sich nicht</strong>
</h2>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Während der Nacht spüre ich meinen Rücken. Die Luft ist kalt und feucht, ich liege auf einer Isomatte am Betonboden. Nichts was ich nicht aus der Vergangenheit kenne. Früh morgens geht es weiter. Ein Ziehen im unteren Rücken begleitet mich. Die Bedingungen werden ungemütlicher. Es regnet und ist windig. Im Aufstieg schwitze ich, in der Ebene und dem Abstieg friere ich.
</p>

<div style="border:none;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;text-align:center;">
	<a href="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240503_111516.jpg" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow"><img alt="Ungemütliche Bedingungen am GR53" data-ratio="67.40" height="674" srcset="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240503_111516-e1715686851640-1024x674.jpg 1024w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240503_111516-e1715686851640-300x197.jpg 300w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240503_111516-e1715686851640-768x506.jpg 768w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240503_111516-e1715686851640-1536x1011.jpg 1536w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240503_111516-e1715686851640-2048x1348.jpg 2048w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240503_111516-e1715686851640-1920x1264.jpg 1920w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240503_111516-e1715686851640-1170x770.jpg 1170w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240503_111516-e1715686851640-585x385.jpg 585w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240503_111516-e1715686851640-1320x869.jpg 1320w" style="border:0px none;padding:0px;vertical-align:top;" width="1024" data-src="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240503_111516-e1715686851640-1024x674.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>

	<p style="color:#ffffff;font-size:14px;padding:11px 10px;text-align:center;">
		<span style="color:#000000;">Ungemütliche Bedingungen am GR53. Es ist kalt, feucht und windig.</span>
	</p>
</div>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Dann geht es relativ schnell. Aus einem leichten Ziehen entsteht eine Blockade im unteren Lendenwirbelbereich. Ich kann kaum aufrecht stehen. Es zieht mich auf die rechte Seite, eine unsichtbare Kraft zieht mich in eine gekrümmte Haltung. Elektrisierender Schmerz schießt ein. „Mist, was nun?“… Ich habe keine Ahnung wie ich weiterkommen soll. 15 Kilometer sind es in die nächste Ortschaft. Eigentlich hätte ich noch rund 30 Kilometer für den Tag geplant. Nun frage ich mich wie ich den nächsten Kilometer schaffen soll. Ich hänge in meiner gebückten Haltung fest. Ohne lange nachzudenken weiß ich was die einzig vernünftige Sache ist. Den Ort erreichen und die Sache gut sein lassen. Ich spüre das diese Blockade keine Sache ist die nach einer Nacht mit gutem Schlaf geregelt ist. Ich zwinge meinen Körper in eine vertikale Position und beginne Schritte zu machen. Immer wieder entweicht ein leiser, qualvoller Schrei über meine Lippen. Ganz unkontrolliert. Ich schmeiße eine Schmerztablette ein. Mehr für den Kopf als für den Körper. Ibuprofen reicht hier nicht aus. Irgendwann bin ich wieder „eingelaufen“. Zumindest gehe ich relativ aufrecht und der Schmerz ist nicht mehr stechend. Ich erreiche Schirmeck. Dort gibt es einen Bahnhof und einen Supermarkt. Irgendwie möchte ich nicht aufgeben. Ich beschließe zuerst Proviant für den nächsten Tag zu kaufen. Dann schauen wir weiter, sage ich mir. In einem Anflug von Dummheit begebe ich mich nach dem Einkauf raus aus Schirmeck, weiter Richtung meinem Ziel. Nach zwei weiteren Kilometern sehe ich es ein. Das macht keinen Sinn. Eine weitere Nacht am Boden schaffe ich nicht, geschweige denn die weiteren 30 Kilometer Richtung Lückenschluss. Ich buche online ein kleines, ranziges Apartment in Schirmeck und quäle mich zurück in den Ort.
</p>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Als ich mich mit entblößtem Oberkörper im Badspiegel betrachte denke ich der Fußboden ist schräg. In Wirklichkeit zieht es meinen Körper um einige Grade nach rechts. Ich zücke das Handy und checke die Möglichkeiten für meine morgige Abreise.
</p>

<h2 style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:22px;padding:0px;">
	<strong style="padding:0px;">Persönliches Fazit</strong>
</h2>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	30 Kilometer fehlen mir für den Lückenschluss von Wissembourg bis Thann. Die anschließenden finalen Kilometer von Thann bis Belfort kann ich dadurch leider auch nicht anschließen. Im Endeffekt bin ich also während 7 Wandertagen rund 340 Kilometer und knapp 12.000 Höhenmeter im Anstieg auf dem GR53 unterwegs.
</p>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Gerne hätte ich den GR53 komplett in einem Guss absolviert, trotzdem ist mir die Entscheidung angesichts der Umstände leicht gefallen. In Anbetracht der Geschehnisse der letzten eineinhalb Jahre bin ich von Herzen dankbar das ich am GR53 unterwegs sein durfte. Um das zu tun was ich liebe und vielleicht am besten kann (auch wenn es diesmal nicht zu 100% gereicht hat).
</p>

<h2 style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:22px;padding:0px;">
	<strong style="padding:0px;">Gedanken zum GR53</strong>
</h2>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Der GR53 stand lange auf meiner erweiterten Watch-List. Als Trail für zwischendurch mal. Wenn es mal eher schnell gehen soll. Kurze und einfache Anreise. Einfache Logistik und Versorgung. Ansprechendes Profil aber nicht zu anspruchsvoll. In gewisser Hinsicht habe ich dem GR53 also lange keine besondere Bedeutung zugesprochen. Ihn eher als nachrangigen Trail empfunden. Als Plan-B oder wenn mir einfach irgendwann die Ideen für spektakulärere Wege ausgehen. Damit habe ich dem GR53 in gewisser Weise unrecht getan. Klar gibt es spektakulärere, längere und anspruchsvollere Wege. Aber jeder Weg hat seine Berechtigung und seinen perfekten Moment. Für mich war das nun der Fall. Als spontaner Plan-B zur GEA in mein Tourenprofil gerutscht, als Möglichkeit meiner Rehabilitation in das Weitwanderleben.
</p>

<div style="border:none;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;text-align:center;">
	<a href="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_115100.jpg" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow"><img alt="GR53 in den Vogesen" data-ratio="64.80" height="648" srcset="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_115100-e1715687136822-1024x648.jpg 1024w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_115100-e1715687136822-300x190.jpg 300w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_115100-e1715687136822-768x486.jpg 768w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_115100-e1715687136822-1536x972.jpg 1536w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_115100-e1715687136822-1920x1215.jpg 1920w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_115100-e1715687136822-1170x741.jpg 1170w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_115100-e1715687136822-585x370.jpg 585w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_115100-e1715687136822-1320x836.jpg 1320w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_115100-e1715687136822.jpg 2000w" style="border:0px none;padding:0px;vertical-align:top;" width="1024" data-src="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240501_115100-e1715687136822-1024x648.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>

	<p style="color:#ffffff;font-size:14px;padding:11px 10px;text-align:center;">
		<span style="color:#000000;">Der GR53 ist vielleicht nicht der spektakulärste Weg in Europa aber sehr abwechslungsreich und ein kleines Juwel mit vielen Vorteilen.</span>
	</p>
</div>

<p style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;">
	Mittlerweile ist der GR53 mehr für mich. Er hat einen Platz in meinem Herzen gefunden. Er hat Erinnerungen und Momente geschaffen die einige spektakulärere Trails nicht erzeugen konnten. Er war da als ich ihn gebraucht habe und hat mich trotz meiner Vorurteile willkommen geheißen. Der GR53 hat Charm und Charisma. Vielleicht liegt das auch daran das ich in Bezug auf Wanderwege ein absoluter Frankreichfan bin.
</p>

<div style="border:none;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;text-align:center;">
	<a href="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240427_135123.jpg" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow"><img alt="Die Wälder der Nordvogesen haben mich beeindruckt." data-ratio="75.08" height="830" srcset="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240427_135123-e1715686974351-1024x830.jpg 1024w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240427_135123-e1715686974351-300x243.jpg 300w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240427_135123-e1715686974351-768x623.jpg 768w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240427_135123-e1715686974351-1536x1245.jpg 1536w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240427_135123-e1715686974351-1170x949.jpg 1170w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240427_135123-e1715686974351-585x474.jpg 585w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240427_135123-e1715686974351-1320x1070.jpg 1320w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240427_135123-e1715686974351.jpg 1734w" style="border:0px none;padding:0px;vertical-align:top;" width="1024" data-src="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240427_135123-e1715686974351-1024x830.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>

	<p style="color:#ffffff;font-size:14px;padding:11px 10px;text-align:center;">
		<span style="color:#000000;">Die Wälder der Nordvogesen haben mich positiv überrascht.</span>
	</p>
</div>

<h2 style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:22px;padding:0px;">
	<strong style="padding:0px;">Vorteile des GR53</strong>
</h2>

<ul style="background-color:#ffffff;color:#313131;font-size:16px;padding:0px 0px 0px 36px;">
	<li style="padding:0px;">
		Abwechslungsreicher Weitwanderweg durch drei unterschiedliche Abschnitte der Vogesen.
	</li>
	<li style="padding:0px;">
		Großteils nicht unbedingt spektakulär aber niemals langweilig.
	</li>
	<li style="padding:0px;">
		Viel Kultur und Geschichte entlang des Weges. Unaufdringlich und für jene die daran Interesse haben.
	</li>
	<li style="padding:0px;">
		Gut geeignet für Nebensaison im Frühling und Herbst. Einerseits weniger Menschen, andererseits sind Touren im Vergleich zu höheren Lagen (z.B. Alpen) bereits oder noch möglich.
	</li>
	<li style="padding:0px;">
		Einfache und schnelle Anreise aus großen Teilen des deutschsprachigen Raums. Auch per öffentlicher Verkehrsmittel.
	</li>
	<li style="padding:0px;">
		Aufgrund der guten Erreichbarkeit einiger Orte und Städtchen einfache Möglichkeit den GR53 zeitlich versetzt in Sektionen zu wandern.
	</li>
	<li style="padding:0px;">
		In Frankreich, so auch in den Vogesen, herrscht ein recht lockerer Umgang mit den Regeln des Biwakierens.
	</li>
	<li style="padding:0px;">
		Gut ausgeprägtes Netz an (kostenlosen Selbstversorger-)Hütten. Selbstversorgerhütten und andere Unterstände für die Nacht recht häufig, öffentlich zugänglich, kostenlos und basierend auf first-come, first-served Prinzip.
	</li>
	<li style="padding:0px;">
		Wegenetz in top gepflegtem Zustand.
	</li>
	<li style="padding:0px;">
		Großer Anteil an Single Trails und naturnahen Wegen. Anteil Asphalt und Forstwege verhältnismäßig gering.
	</li>
	<li style="padding:0px;">
		Markierung nahezu lückenlos und Idiotensicher.
	</li>
	<li style="padding:0px;">
		Wegenetz in den Vogesen sehr dicht. Erlaubt auch individuelle und alternative Wegeführung, Umwege, Abkürzungen, etc.
	</li>
	<li style="padding:0px;">
		Gute Versorgungssituation in vielen Abschnitten. Insbesondere regelmäßige Supermärkte in den Mittelvogesen. Maximaler Food-Carry in meinem Fall ~100 Kilometer.
	</li>
</ul>

<div style="border:none;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;text-align:center;">
	<a href="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_103254.jpg" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow"><img alt="kleiner Supermarkt am GR53 in Urmatt" data-ratio="57.10" height="571" srcset="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_103254-e1715687243865-1024x571.jpg 1024w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_103254-e1715687243865-300x167.jpg 300w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_103254-e1715687243865-768x428.jpg 768w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_103254-e1715687243865-1536x856.jpg 1536w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_103254-e1715687243865-2048x1141.jpg 2048w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_103254-e1715687243865-1920x1070.jpg 1920w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_103254-e1715687243865-1170x652.jpg 1170w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_103254-e1715687243865-585x326.jpg 585w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_103254-e1715687243865-1320x736.jpg 1320w" style="border:0px none;padding:0px;vertical-align:top;" width="1024" data-src="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_103254-e1715687243865-1024x571.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>

	<p style="color:#ffffff;font-size:14px;padding:11px 10px;text-align:center;">
		<span style="color:#000000;">Die Versorgungssituation am GR53 ist ziemlich gut. Hier: kleiner Supermarkt am GR53 in Urmatt</span>
	</p>
</div>

<div style="border:none;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;text-align:center;">
	<a href="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_201748.jpg" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow"><img alt="Biwakieren am GR53 ist selten ein Problem." data-ratio="75.08" height="768" srcset="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_201748-1024x768.jpg 1024w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_201748-300x225.jpg 300w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_201748-768x576.jpg 768w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_201748-1536x1152.jpg 1536w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_201748-1920x1440.jpg 1920w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_201748-1170x878.jpg 1170w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_201748-585x439.jpg 585w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_201748-1320x990.jpg 1320w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_201748.jpg 2000w" style="border:0px none;padding:0px;vertical-align:top;" width="1024" data-src="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240429_201748-1024x768.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>

	<p style="color:#ffffff;font-size:14px;padding:11px 10px;text-align:center;">
		<span style="color:#000000;">Biwakieren am GR53 ist nur selten ein Problem.</span>
	</p>
</div>

<div style="border:none;color:#313131;font-size:16px;padding:0px;text-align:center;">
	<a href="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240428_200552.jpg" style="color:#ef5350;padding:0px;" rel="external nofollow"><img alt="Eine der zahlreichen Unterstände am GR53" data-ratio="69.30" height="693" srcset="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240428_200552-e1715687335530-1024x693.jpg 1024w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240428_200552-e1715687335530-300x203.jpg 300w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240428_200552-e1715687335530-768x520.jpg 768w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240428_200552-e1715687335530-1536x1039.jpg 1536w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240428_200552-e1715687335530-2048x1385.jpg 2048w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240428_200552-e1715687335530-1920x1299.jpg 1920w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240428_200552-e1715687335530-1170x791.jpg 1170w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240428_200552-e1715687335530-585x396.jpg 585w, https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240428_200552-e1715687335530-1320x893.jpg 1320w" style="border:0px none;padding:0px;vertical-align:top;" width="1024" data-src="https://www.wegalsziel.at/wp-content/uploads/2024/05/20240428_200552-e1715687335530-1024x693.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</div>
]]></description><guid isPermaLink="false">141148</guid><pubDate>Tue, 14 May 2024 12:33:21 +0000</pubDate></item><item><title>So nicht geplant, aber trotzdem sch&#xF6;n: 7 Tage auf dem S&#xF6;rmlandsleden</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146435-so-nicht-geplant-aber-trotzdem-sch%C3%B6n-7-tage-auf-dem-s%C3%B6rmlandsleden/</link><description><![CDATA[<p>
	Seit April stand fest: Dieses Jahr nehme ich mir gigantische drei Wochen am Stück Urlaub und reise in aller Ruhe nach Grövelsjön um dort (vielleicht mit Abstechern) auf dem südlichen Kungsleden nach Fjällnäs oder weiter zu laufen. Eine Woche vor der geplanten Abreise geschah dann das, was niemand möchte: Eins meiner Haustiere wurde krank und pflegebedürftig und hinzu kam eine fiese Entzündung am Zahn bei mir selbst, sowie allgemeine Erschöpfung. Nach ein paar Tagen des inneren Ringens beschloss ich, den Aufbruch eine Woche zu verschieben. Dummerweise änderte sich das Wetter in der Zielregion innerhalb dieser Zeit zum Schlechteren: Von trockenen Tagestemperaturen um die 15 Grad zu mehreren auf einander folgenden Regentagen um die 10 Grad. Also nochmal umentschieden: Dieses Jahr wieder keine Rentiere, sondern im südlicheren Schweden bleiben. Also auf den Sörmlandsleden. Etwas weniger ab vom Schuss, aber egal. Die finale Entscheidung darüber wurde einen Tag vor der Abreise getroffen. Egal, es lebe die Spontanität und Flexibilität. An einem schönen Dienstag Mittag ging es mit dem Zug nach Hamburg und von dort nach ein paar Stunden Puffer-Aufenthalt (besser ist das, wenn man mit der Bahn reist) mit dem Nachtzug nach Stockholm. Da ich mit vierbeiniger Begleitung (meiner Hündin Ola) reise, bedeutet das: 12 Stunden im Sechser-Sitzplatzabteil. Liegewagen mit Hund geht eher nicht. Das Glück war mit mir, denn teilen musste ich mir das Abteil nur mit einer Chilenin und deren netten Mops(Mix?), sodass genug Platz zum Ausstrecken auf den freien Sitzen war. Meine Hündin hat die nächtliche Zugfahrt prima gemeistert und nach dem Abendbrot sehr entspannt durchgeschlafen. Die Abteilgenossin und der nette Mops auch. Ich selbst...jo, ein paar Stündchen so einigermaßen.  
</p>

<p>
	</p><video class="ipsEmbeddedVideo" controls="" data-video-embed="">
		<source type="video/mp4" data-video-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_09/20250910_070913.mp4.b451f8d1e7b5052754c2271a5de0fa9f.mp4"><a class="ipsAttachLink" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/file/attachment.php?id=77667&amp;key=dc3dfdcf1cce47ec82b4afe1fb8a0849" data-fileid="77667" data-fileext="mp4" rel="">20250910_070913.mp4</a>
	</source></video>
	 


<p>
	In Stockholm angekommen gab es eine Begrüßungs-Zimtschnecke und dann Hopphopp ab in den Zug nach Mölnbo, von wo aus wir (so gegen 14 Uhr) endlich loslaufen konnten. Tagesziel war eine Schutzhütte am Lilla Horsjön. Infos und Kartenmaterial hatte ich mir im Voraus bzw unterwegs bei sormlandsleden.se gegen eine Jahresbeitrag heruntergeladen. Müsste man nicht, um sich die Routen zu machen, da man den Weg auf Komoot oder Mapy auch so findet, aber ich finde die Sache toll und unterstütze mit meinem Veitrag gerne das Pflegen der tollen Infrastruktur. 
</p>

<p>
	Vom Bahnhof Mölnbo aus ist man wirklich sehr sehr schnell Waldpfaden unterwegs- ein toller Einstieg! Da ich vor 11 Jahren schonmal dort unterwegs war und die Etapoe damals als letzte gelaufen bin, wusste ich das noch verschwommen und hatte sie bewusst an den Start gesetzt. Schon bald kam die Freude an Wald und Seen auf. Nicht nur bei mir, sondern auch bei Ola, die ein paar ordentliche Urlaubszoomies am See hinlegt. Kurz vor dem Ziel gab es die erste coole Tierbegegnung: Eine das Seeufer entlang schwimmende Ringelnatter. Toll! An der Schutzhütte angekommen haben wir uns sehr gefreut, weil der Ort so schön ist. Ola hat gleich den größten Felsen zum Ausguck erkoren und sich dort positioniert (passionierte Wachhündin). Nach dem selbst gedörrten Abendmahl (Nudeln mit Tomatensauce und Sojahack) ging es früh ins Bett und wir wurden von Regenrauschen auf dem Dach in den Schlaf begleitet.
</p>

<p>
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">146435</guid><pubDate>Sat, 20 Sep 2025 21:42:46 +0000</pubDate></item><item><title><![CDATA[4 Monate auf dem Panorama-Fernwanderweg Sentiero Italia - Apennin-Halbinsel & Sizilien]]></title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/84734-4-monate-auf-dem-panorama-fernwanderweg-sentiero-italia-apennin-halbinsel-sizilien/</link><description><![CDATA[<p>
	Hallo <img alt=":smile:" data-emoticon="" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" title=":smile:" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/emoticons/default_icon_e_smile.gif"></p>

<p>
	 
</p>

<p>
	vor wenigen Tagen habe ich meinen Thruhike auf dem Sentiero Italia (kurz: SI) beendet und möchte hier von meinen Erfahrungen auf diesem doch noch sehr unbekannten Trail berichten. Nach und nach werde ich zu den einzelnen Abschnitten meiner Wanderung schreiben. Meine Infos zur Planung der Wanderung habe ich von dieser sehr informativen <a href="https://www.vasentiero.org/en/home" rel="external nofollow">Website</a> bezogen. Dort findet man GPX-Tracks, Tipps zu Unterkünften und Beschreibungen der Tagesetappen. Der komplette Sentiero Italia ist 7850km lang und kann grob in vier Bereiche unterschieden werden: die Alpen, die Apenninhalbinsel sowie die Inseln Sardinien und Sizilien. Ich bin im Örtchen Garessio im Piemont gestartet und auf dem Festland bis Reggio Calabria. Somit habe ich die Apenninhalbinsel von Nord nach Süd durchquert. Von Reggio Calabria aus bin ich mit der Fähre nach Sizilien gefahren und habe dort meine Wanderung in Trapani beendet. 
</p>

<p>
	 
</p>

<p style="text-align:center;">
	<img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="60494" data-ratio="45.10" width="1000" alt="20220805_062706.jpg.7942c1f966eebc53cb498dc8b93ef892.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_11/20220805_062706.jpg.7942c1f966eebc53cb498dc8b93ef892.jpg"></p>

<p>
	<strong>Hier ein paar Daten</strong><strong>:</strong>
</p>

<p>
	<u>Zeitraum:</u> 19.07.-21.11.2022
</p>

<p>
	<u>Von/Bis:</u> Garessio - Trapani
</p>

<p>
	<u>Kilometer:</u> 3111 km
</p>

<p>
	<u>Höhenmeter:</u> 119.700 hm bergauf
</p>

<p>
	<u>Nächte:</u> 126 (80 im Zelt, 32 in B&amp;Bs, 8 in Biwakhütten, 3 in Rifugios und 3 auf Campingplätzen)
</p>

<p>
	<u>Ruhetag:</u> 9
</p>

<p>
	<u>Durchwanderte Regionen: </u>Ligurien, Toskana, Emilia-Romagna, Umbrien, Marken, Latium, Abruzzen, Molise, Kampanien, Basilikata, Kalabrien und die Insel Sizilien 
</p>

<p style="text-align:center;">
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="60489" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_11/20220731_154744-01.jpeg.b752589b0ae5fc91500437abe8c8504c.jpeg" rel=""><img alt="20220731_154744-01.thumb.jpeg.e05be5dd2d8540e3cc0df96ad1f8c194.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="60489" data-ratio="45.10" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_11/20220731_154744-01.thumb.jpeg.e05be5dd2d8540e3cc0df96ad1f8c194.jpeg"></a>
</p>

<p>
	<u>Kurze Zusammenfassung:</u>
</p>

<p>
	Der Sentiero Italia führt durch grandiose und oftmals gleichzeitig einsame Berglandschaften über Wege, die meistens mehr oder weniger gut markiert sind. Nicht nur aufgrund der Höhenmeter ist der Weg anspruchsvoll, auch der Weg selber hält einige Herausforderungen bereit. Obwohl Italien ein dicht besiedeltes Land ist, führt der SI überwiegend zivilisationsfern und bietet somit tolle Naturerlebnisse. Alle paar Tage führt der Weg durch pittoreske Dörfer und seltener durch Städte, in denen man Lebensmittel einkaufen kann. Dort hat man, wenn man eine Unterkunft findet, auch die Möglichkeit einen Ruhetag einzulegen. 
</p>

<p>
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">84734</guid><pubDate>Sat, 26 Nov 2022 21:40:20 +0000</pubDate></item><item><title>Auf Madeira durch die Wolken</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/6099-auf-madeira-durch-die-wolken/</link><description><![CDATA[
<p>
	<u><span style="font-size:14pt;">Reisebericht Madeira Januar 2018</span></u>
</p>

<p>
	<span style="font-size:10pt;"> </span>
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:10pt;">Ausrüstung:</span></b>
</p>

<p>
	<a href="https://lighterpack.com/r/2caxlb" rel="external nofollow"><span style="font-size:10pt;">https://lighterpack.com/r/2caxlb</span></a>
</p>

<p>
	<span style="font-size:10pt;"> </span><b><span style="font-size:10pt;">Infos:</span></b>
</p>

<p>
	<span style="font-size:10pt;">Auf diesem Blog waren viele nützliche Links hinterlegt, inkl. Gpx-Track Ost nach West:</span>
</p>

<p>
	<a href="http://www.taeve-supertramp.de/madeira-von-ost-nach-west-2017/" rel="external nofollow"><span style="font-size:10pt;">http://www.taeve-supertramp.de/madeira-von-ost-nach-west-2017/</span></a>
</p>

<p>
	<span style="font-size:10pt;"> </span><b><span style="font-size:10pt;">Map Madeira:</span></b>
</p>

<p>
	<a href="http://www.4umaps.eu/insel-madeira-funchal/download-wander-mtb-karte.aspx?id=88" rel="external nofollow"><span style="font-size:10pt;">http://www.4umaps.eu/insel-madeira-funchal/download-wander-mtb-karte.aspx?id=88</span></a>
</p>

<p>
	<span style="font-size:10pt;"> </span><b><span style="font-size:10pt;">Flickr:</span></b>
</p>

<p>
	<a href="https://flic.kr/s/aHskuAuMkC" rel="external nofollow"><span style="font-size:10pt;">https://flic.kr/s/aHskuAuMkC</span></a>
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:10pt;"> </span></b><a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileid="19277" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2018_01/Unbenannt.png.51074990846a55460aa9419e4747b930.png" rel=""><img alt="Unbenannt.thumb.png.ec07c12a8e9db3f7d56888979109a0b4.png" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19277" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" width="1000" data-ratio="59.80" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2018_01/Unbenannt.thumb.png.ec07c12a8e9db3f7d56888979109a0b4.png"></a>
</p>

<p>
	<span style="font-size:10pt;">Reisezeit:<span>                              </span>6.-13. Januar 2018</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:10pt;">Personen:<span>                             </span>1</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:10pt;">Temperatur:<span>                         </span>5 – 18 °C</span>
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:10pt;"> </span></b><b><span style="font-size:10pt;">6.1.2018 Anreise</span></b>
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:10pt;"> </span></b><span style="font-size:10pt;">Das dritte Jahr in Folge besuche ich im Winter die Kanaren. Meine diesjährige Winterflucht soll Madeira sein, also spontan gebucht, das übliche gepackt und pünktlich um 12.30 Uhr sitze ich in der Maschine.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:10pt;">Laut Plan Ankunft 17:00 Uhr Ankunft…laut Plan…</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:10pt;">Von der Landung in Madeira hatte ich schon etwas gehört. Schwieriger Flughafen, Piloten brauchen extra Ausbildung. Aber hierbei bekomme ich das erste Mal kalte Füße beim Fliegen. Es rappelt und schwankt so sehr, dass ich froh bin das Eurowings nicht die Kotztüte wegoptimiert hat, wie Ryanair. Eine Frau vor mir ist kreidebleich und an der Stelle wo wir eigentlich endlich mit den Rädern aufsetzen sollten geht es wieder in die Lüfte.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:10pt;">Kurz darauf meldet sich der Pilot und wir stranden eine halbe Stunde später in Teneriffa Süd. Hier ist es auch schön, aber hier war ich doch erst wandern…</span>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:10pt;">7.1.2018 Anreise zweiter Versuch</span></b>
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:10pt;"> </span></b><span style="font-size:10pt;">Nach einer Nacht in einem schicken Hotel (mit wirklich schlechtem Essen), bezahlt von der Airline, geht es früh morgens auf einen zweiten Versuch Richtung Funchal Airport. Heute soll der Wind nicht ganz so kräftig sein, aber immer noch aus schwieriger Nordwestrichtung. Anscheinend haben wir ruhige zehn Minuten und wir kommen auf dem Rollfeld zum Stehen. Es ist 12 Uhr Ortszeit und ich stehe mit Rucksack an der Bushaltestelle Richtung Machico. </span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:10pt;">Hinweis: Es gibt zwei Bushaltestellen am Airport. Eine für den Aerobus der zwischen Funchal und Airport pendelt (5€ oneway) und eine für die lokalen Busse.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:10pt;">Die Busse sind ziemlich rudimentär, wie ich auch vorher schon im Netz lesen konnte. Außerdem fahren diese nur um Funchal und unter der Woche ausreichend regelmäßig. </span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:10pt;">Gegen 12.30 Uhr stehe ich endlich, nach vielem rumgefrage und der Hilfe eines deutschen Rentnerpaares an der Levada Canical und kann mich in Bewegung setzen.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:10pt;">Zum Start steht ein Küstenweg an, davon soll es hier nicht so viele geben und außerdem sieht man in der Inselmitte schon Wolken hängen.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:10pt;">Der Wind war stark, genau wie die Landschaft.</span>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileid="19278" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2018_01/5a627ec92574b_Madeira2018(7).jpg.dc6f001bd9d8cafd3a7a9769a813cf1b.jpg" rel=""><img alt="5a627ec943dc9_Madeira2018(7).thumb.jpg.617e8a7f62be5f1f20f7d34e2b2a9587.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19278" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" width="1000" data-ratio="75.00" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2018_01/5a627ec943dc9_Madeira2018(7).thumb.jpg.617e8a7f62be5f1f20f7d34e2b2a9587.jpg"></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileid="19279" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2018_01/5a627ed4b3213_Madeira2018(4).jpg.dd34d3b8db8d8c3566ba611597c926c3.jpg" rel=""><img alt="5a627ed4d3517_Madeira2018(4).thumb.jpg.e2f9ccb0fedfd7908efd480f09b492d4.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19279" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" width="1000" data-ratio="75.00" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2018_01/5a627ed4d3517_Madeira2018(4).thumb.jpg.e2f9ccb0fedfd7908efd480f09b492d4.jpg"></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileid="19280" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2018_01/5a627edd97bfd_Madeira2018(6).jpg.ed4c8b04d9c31a97fcd07c696073956c.jpg" rel=""><img alt="5a627eddb5e7d_Madeira2018(6).thumb.jpg.227106fa8a522323fb96a456f44b1bba.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19280" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" width="1000" data-ratio="75.00" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2018_01/5a627eddb5e7d_Madeira2018(6).thumb.jpg.227106fa8a522323fb96a456f44b1bba.jpg"></a>
</p>

<p>
	<span style="font-size:10pt;">Nachmittags erreiche ich Porto da Cruz von hier aus möchte ich ins Inselinnere. Da ich noch vollverpflegt war und noch im Laufmodus füllte ich in Porto da Cruz nur kurz Wasser auf und lief direkt weiter. Richtung Wolkenumhüllte Berge. Die reißen bestimmt bald auf…</span>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileid="19281" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2018_01/5a627ef727915_Madeira2018(8).jpg.b3af9ee3631e73df3ae4e0ed09505d33.jpg" rel=""><img alt="5a627ef74b462_Madeira2018(8).thumb.jpg.c636fea196330832ae9df483e3a9b70a.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19281" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" width="1000" data-ratio="75.00" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2018_01/5a627ef74b462_Madeira2018(8).thumb.jpg.c636fea196330832ae9df483e3a9b70a.jpg"></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileid="19282" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2018_01/5a627efb4b803_Madeira2018(9).jpg.b2c613dccf1869fbfd27ff3536bbb89a.jpg" rel=""><img alt="5a627efb6a9e6_Madeira2018(9).thumb.jpg.725fc5a4c3d4d8b13b02f24a12080971.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19282" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" width="1000" data-ratio="75.00" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2018_01/5a627efb6a9e6_Madeira2018(9).thumb.jpg.725fc5a4c3d4d8b13b02f24a12080971.jpg"></a>
</p>

<p>
	<span style="font-size:10pt;">Es ging Bergauf und ich kam der grauen Masse immer näher wodurch es hin und wieder anfing zu regnen. Die Erfrischung tat gut. Ich ging von Levada zu Levada und es wurde steiler und steiler, bergauf, bergab. Gefühlt ging es für drei Meter hoch einen runter.</span>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileid="19283" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2018_01/5a627f0b1f67a_Madeira2018(12).jpg.a01956a9165d11987fa9585a0fdbdb36.jpg" rel=""><img alt="5a627f0b45e32_Madeira2018(12).thumb.jpg.c24ea8788846e9cc420f37b0a04bedc2.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19283" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" width="1000" data-ratio="75.00" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2018_01/5a627f0b45e32_Madeira2018(12).thumb.jpg.c24ea8788846e9cc420f37b0a04bedc2.jpg"></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileid="19284" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2018_01/5a627f1498d1c_Madeira2018(11).jpg.8e8382747bbae24c1f76b56243b6c5fe.jpg" rel=""><img alt="5a627f14cb920_Madeira2018(11).thumb.jpg.c6ee26f0c9301b5a41cb3922440c03a6.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19284" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" width="1000" data-ratio="75.00" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2018_01/5a627f14cb920_Madeira2018(11).thumb.jpg.c6ee26f0c9301b5a41cb3922440c03a6.jpg"></a>
</p>

<p>
	<span style="font-size:10pt;">Irgendwann wurde es dann auch dunkel. Mit Kopflampe ging es weiter, da ich mich nicht neben die Levada legen wollte. Hier hätte auch kein Tarp hingepasst. Für den ersten Tag hatte ich mich wohl ein bisschen übernommen. Gegen 19.30 Uhr kam ich ziemlich fertig im Camp Chao das Freteiras an. Hier auf 1200hm war die erste Flache Ebene. </span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:10pt;">Erst als ich die gebratenen Nudeln von Maggi, im Schlafsack liegend, in mich stopfte ging es wieder besser. Trotz Regen und Wind konnte ich gut schlafen.</span>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">6099</guid><pubDate>Fri, 19 Jan 2018 23:30:56 +0000</pubDate></item><item><title>Tourenvorschlag Lemnos Inseltrekking</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146651-tourenvorschlag-lemnos-inseltrekking/</link><description><![CDATA[<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2026_02/image.jpeg.8a4f41547af3fb68b936c4d8c838151e.jpeg" data-fileid="78613" data-fileext="jpeg" rel=""><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="78613" data-ratio="56.30" width="1000" alt="image.thumb.jpeg.f79c298d5ef3848a5efcfe668a504ba0.jpeg" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2026_02/image.thumb.jpeg.f79c298d5ef3848a5efcfe668a504ba0.jpeg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:12pt;">0 Einleitung</span></b>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Hallo an die Community,</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">ich möchte euch heute eine knapp 190 Kilometer lange Trekkingtour vorstellen, welche ich selbst ausgearbeitet habe und im Oktober 2025 Solo in dieser Form innerhalb von 8,5 Tagen mutmaßlich „erstbegangen“ bin.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Ich hoffe, dass dieser Bericht den ein oder anderen hier anspricht und dazu inspiriert, auch mal solch ein (Planungs-)Abenteuer oder vielleicht meine Route zu wagen. Ich entschuldige mich vorab schonmal für die Länge der Posts, neben dem Wandern ist mein zweitliebstes Hobby das Schreiben.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Ich teile diesen Routenvorschlag so ausführlich, weil es mich selbst bei meinen Recherchen oft extrem nervt, wenn man sich alle Infos aus gefühlt 349 verschiedenen Quellen ziehen muss und dann doch nicht weiß, ob die Reise nachher aufgeht. Daher hier eine hoffentlich ganzheitliche Zusammenfassung für jeden, der das auch mal machen möchte.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Ich hoffe, euch ein wenig Fernweh machen zu können und würde mich dabei über jede Art der Rückmeldung freuen.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Den zugehörigen GPX-Track habe ich bei Outdooractive unter folgendem Link veröffentlicht: <a href="https://www.outdooractive.com/de/track/lemnos-inseltrekking/334117623/" rel="external nofollow">https://www.outdooractive.com/de/track/lemnos-inseltrekking/334117623/</a></span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:12pt;">1 </span></b><b><span style="font-size:12pt;">Schnelle Infos</span></b>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">- Ziel: Lemnos, nördliche Ägäis, Griechenland</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">- Stil: Inseltrekking von Küste zu Küste</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">- Routenlänge: ca. 190 Kilometer, davon 180 per GPS geplant plus ungefähr 10 Serpentinen- und Kamerastativ-Aufschlag</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">- Dauer: 8,5 Tage</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">- Durchschnittliche Tageskilometerlänge: ca. 22km, letzte Rauslaufetappe allerdings nur 10km</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">- Gelaufene positive Höhenmeter: ca. 4.500 nach GPS-Tracking, 800 mehr als per Tool berechnet</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">- Planung: Per Hand und Luftbildkarte, als Quellen lediglich WikiVoyage und ein Computerspiel</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">- Navigation und Tracking: Garmin Epix 2 am Handgelenk, Garmin Explore App auf dem Telefon und inReach mini am Rucksack, allesamt bespielt mit OSM-Kartenmaterial</span>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<u><span style="font-size:12pt;">Ziel:</span></u>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Meine Wanderung führte mich auf die achtgrößte griechische Insel namens Lemnos, welche in der nördlichen Ägäis vor der türkischen Küste und der Einfahrt zu den Dardanellen liegt. Falls sie überhaupt jemand kennt, dürfte einigen von euch diese genauso wie mir lediglich aus einem böhmischen Computerspiel aus dem Jahr 2013 bekannt sein, wo sie in einer um den Faktor 25 verkleinerten Version namens Altis komplett digital 1 zu 1 nachgebaut und für einen zukunftsfiktiven Militärkonflikt missbraucht wurde.</span>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Kurzer sprachlicher Einschub: Die deutsche Schreibweise ist Limnos, da man aber direkt nach dem ersten Tag vor Ort selbst nur noch die griechische Schreibweise Lemnos benutzen wird, bleibe ich auch hier im Reisebericht dabei.</span>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Die echte Lemnos ist knapp 500 Quadratkilometer groß und misst in ihren Ausmaßen knapp 30 x 35 Kilometer, wobei die Insel aufgrund ihres bereits sehr weit erodierten Vulkancharakters eine sehr differenzierte Landschaftsform mit etlichen Stränden, tief eingeschnittenen Buchten und einem relativ weich gezeichnetem Hügelrelief besitzt. In der Vergangenheit wurde das Aussehen der Insel als „im ägäischen Meer schlafender Schmetterling, der seinen Kopf unter Wasser hält“ beschrieben – wer auf die Karte schaut wird merken, dass diese Beschreibung recht passend ist.</span>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Warum die Wanderung auch bei entspannt geschwungener Oberfläche – der höchste Berg Vigla ist lediglich 430 Meter hoch – anspruchsvoll und herausfordernd bleibt, die Insel aus meiner Sicht gerade für Individualtrekker ein Paradies ist, man während der Wanderung mit Blick auf die Landschaft manchmal Vergleiche mit Schottland, Südafrika, Jordanien und den Falkland-Inseln zieht, man fast jeden Abend im Meer baden kann, man von der wunderbaren Tierwelt und der ältesten Besiedlungsgeschichte Europas im Hinblick auf die zahlreichen archäologischen Stätten begeistert sein und als Weitwanderer quasi von allen Einwohnern herzlich empfangen wird – und manchmal auch umarmt – das erkläre ich im Weiteren. Und wie unfassbar gut wilder Thymian duften kann.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:12pt;">2 Hinweise zur Schwierigkeit, den persönlichen Anforderungen und Rechtliches zum Wege- und Campingrecht</span></b>
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:12pt;">Vorab: Es handelt sich ausdrücklich NICHT um eine existente, NICHT um eine offizielle und erst recht NICHT um eine ausgeschilderte Route! Den von mir gelaufenen Trail gibt es so nur in meiner GPS-Version!</span></b>
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:12pt;">Verlauf und Markierungen:</span></b><span style="font-size:12pt;"> Es gibt auf Lemnos keinen markierten Weitwanderweg – überhaupt gibt es so gut wie keine markierten Wege auf der Insel! Insgesamt bin ich nur an zwei Touristen-Hotspots auf zusammengenommen vielleicht 800 Metern über sowas wie markierte Routen gelaufen, die dabei über sehr ausgesetzten Felsen verliefen und nur deshalb markiert wurden. Ich habe diese Route tatsächlich relativ spontan innerhalb von einer Woche per Luftbild und GPS-Routentool geplant, mehr dazu unter Punkt 8. Die Route ist in dieser Version also ausdrücklich nur mit GPS ablaufbar.</span>
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:12pt;">Wegbeschaffenheit:</span></b><span style="font-size:12pt;"> Ich habe so wenig Teerstraße wie möglich verplant. Viele Abschnitte führen über Schotterstraßen, welche auch mit Abstand den größten Teil des Straßen- und Wegenetzes der Insel darstellen. Ein weiterer Teil führt lediglich über inoffizielle Wege und teilweise vorbei an oder sogar über Privatgelände wie zum Beispiel Weizenfelder oder Schafwiesen und in drei Fällen auch unmittelbar über Bauernhöfe. Und einige Kilometer sind tatsächlich lediglich Durschlageübungen querfeldein, welche größtenteils aus vorgetretenen Trails von Ziegen und Schafen bestehen, in kurzen Abschnitten aber tatsächlich nur durch das zugewucherte Buschwerk führen!</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Ich habe es mal grob ohne Berücksichtigung von Serpentinen überschlagen, dabei teilen sich die 180 Kilometer der GPS-Route auf in ca.:</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">- 50% Schotterstraßen und Feldwege,</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">- 15% Asphalt- oder Betonstraßen sowie gepflasterte Wege in und um Ortschaften,</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">- 35% Querfeldein-Abschnitte, auf denen größtenteils die genannten Trampelpfade der Ziegen genutzt werden können und damit problemlos ein Single-Trail-Eindruck entsteht – wenngleich es auch einige kurze Abschnitte ohne jeden Weg durch die Botanik gibt, mehr dazu im zweiten Post mit den Etappenbeschreibungen.</span>
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:12pt;">Schwierigkeit:</span></b>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Wegbeschaffenheit: Einfach</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Gesamtschwierigkeit: Eher schwer.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Warum das?</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Zu zwei Dritteln sind die Wegbeschaffenheit und die Höhenmeter wie oben beschrieben eher einfach bis mittelschwer und technisch leicht einzuordnen. Nichtsdestotrotz würde ich die Gesamtschwierigkeit als eher schwer bezeichnen, da:</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">1. Der Trek in dieser Form nur als GPS-Route existiert,</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">2. die genannten Querfeldein-Abschnitte steil bergauf und -ab, über ausgesetzte Felspassagen, über Sanddünen und über stacheliges Buschwerk führen, und</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">3. Erfahrungen im Management mit Wasser und Nahrungsmitteln, also das Rucksackgewicht betreffend, aufgrund des Fehlens von Nachschubquellen unerlässlich sind.</span>
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:12pt;">Trinkwasser und Nahrungsnachschub:</span></b><span style="font-size:12pt;"> Pumpfilter ist Pflicht! Nahrungsnachkauf ist bei einem teilweise recht eingeschränkten Sortiment und unsicheren Öffnungszeiten möglich. Weiteres unter Punkt 9 bzw. im zweiten Post.</span>
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:12pt;">Unterkünfte:</span></b><span style="font-size:12pt;"> Es handelt sich ausdrücklich um eine reine Zeltroute! Es gibt praktisch keine buchbaren Schlafmöglichkeiten auf der Route.</span>
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:12pt;">Jedermannsrecht:</span></b><span style="font-size:12pt;"> Es gibt in Griechenland kein Jedermannsrecht, im Gegenteil, die Freiheiten im Hinblick auf Camping und Zelten sind in den letzten Jahren immer mehr eingeschränkt worden. Dies gilt aus meiner Erfahrung allerdings nur für das Festland und nicht für Lemnos. Beinah die ganze Insel wird als Weidefläche für Schafe und Ziegen genutzt, weshalb es etliche Weidezäune aus lediglich aufrecht gestellten Stahlmatten gibt, die sich kilometerweit über die gesamte Insel ziehen. Fast alle Sehenswürdigkeiten der Insel lassen sich jedoch nur erreichen, wenn man diese Zäune an Toren bzw. offenen Stellen durchschreitet oder die Zäune einfach übersteigt. Daher gibt es so etwas wie ein erweitertes Wegerecht, was durch jeden Anwohner toleriert wird. Ich habe auf der Wanderung ca. 60 Zäune überstiegen und mindestens genauso viele offene oder verschlossene Tore überwunden, häufig wurden mir diese auch durch Schäfer auf deren Höfe geöffnet, welche ich teilweise über deren Privatgrund und Ackerflächen begangen habe. Dies hat nie ein Problem dargestellt, im Gegenteil, ich wurde stets freundlich empfangen und es schien, als sei dies einfach normal bei ihnen. Wichtig ist hierbei nur, den Zaun so zu hinterlassen, wie man ihn vorgefunden hat.</span>
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:12pt;">Militäranlagen:</span></b><span style="font-size:12pt;"> Die Route verläuft teilweise unmittelbar an geschützten Militäranlagen vorbei, welche in Griechenland zur kritischen Infrastruktur gehören und an denen besondere Regeln gelten, insbesondere im Hinblick auf das Fotografieren und Filmen derselben. Ich hatte dort absolut keine Probleme, habe meine Routenwahl aber daran angepasst. Näheres siehe unter 13 und im zweiten Post.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:12pt;">In der Gesamtschau aller Punkte kann ich die Route daher nur Wanderern empfehlen, die nicht davor scheuen, einen Trek lediglich querfeldein per GPS abzulaufen, die bereits Erfahrungen in eher wasserarmen Regionen haben, die kein Problem darin sehen, vom Rucksackgewicht ohne Nachkauf gegen sich zu gehen und die damit klarkommen, auch mal Privatgrund sowie Zäune überschreiten zu müssen und daher auch zwingend mit Einheimischen in Kontakt kommen werden!</span></b>
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:12pt;"> </span></b>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Mein Vergleich: Wer in seiner Trekkingkarriere bislang nur ausgeschilderte Pilgerpfade mit Tagesrucksack und allabendlicher Unterbringung in einem Hotel mit Vollverpflegung beschritten hat, sollte diesen Trek besser sein lassen. Wer schonmal den Arctic Circle Trail in Eigenverantwortung gelaufen ist: Feuer frei!</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:12pt;">3 Warum Lemnos?</span></b>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Als ich dieses Computerspiel damals spielte, hatte ich direkt den Drang, irgendwann mal das echte Vorbild zu besuchen und mir einen Eindruck davon zu machen, ob die Landschaft eben nicht nur als Bühnenbild für einen fiktiven militärischen Konflikt in mittelfristiger Zukunft herhalten kann, sondern vielleicht auch als erfüllendes Wanderziel dienen könnte.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Nachdem ich jetzt selbst da war, habe ich den unweigerlichen Eindruck, dass Lemnos aus meiner Sicht das perfekte Reiseziel für Individualtrekker ist. Warum?</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">1. Optimales Wetter mit angenehmen Tages- und Nachttemperaturen insbesondere auch in der Nebensaison.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">2. Ein ausreichend hohes, aber sehr differenziertes Relief - man sieht von fast jedem hohen Punkt auf der Wanderung, wo man schon war oder wo es noch hingeht.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">3. Geringe Reisekosten in Bezug auf so gut wie alle Posten: An- und Abreise, Unterkünfte, Herumkommen, Essen und Trinken, Eintrittspreise und Mietwagen.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">4. Große Dichte an antiken Sehenswürdigkeiten im Kontext der griechischen und europäischen Geschichte.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">5. Reiche Artendiversität insbesondere bei der Fauna, mit hoher Wahrscheinlichkeit, auch eher seltene Arten in direkter Nähe zu sehen.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">6. Trekkingtechnisch absolute Abgeschiedenheit mit Wildnis-Charakter bei durchaus ausreichender Versorgungsstruktur – sofern dies gemäß Individualurlaub-Ethos gelebt wird.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:12pt;">4 Warum kennt man Lemnos nicht? Und warum sollte man das ändern?</span></b>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Gute Frage. Warum kennen die meisten Westeuropäer (meiner 90er-Generation) Lemnos nur aus einem Computerspiel? Weil die Insel touristisch bislang vollkommen am Leben vorbeigelaufen ist. Lemnos wird in den wenigen Reiseführern, die sie thematisieren, als verschlafene griechische Perle beschrieben. Trotz ihrer Größe hat die Insel nur knapp 16.000 Einwohner, aber ungefähr fünfmal so viele Schafe und Ziegen. Große, ausgebaute Ferienkomplexe für Pauschalurlaube gibt es überhaupt nicht, sondern nur einige kleine, aber mit hohem Standard geführte Familienhotels.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Die meisten Urlauber sind selbst Griechen, welche Lemnos aufgrund ihrer über 200 Sandstrände in den Sommermonaten zur griechischen Ferienzeit besuchen und die Zeit mit Baden und Partys an den etlichen kleinen Strandbars verbringen. Dazu gesellt sich eine kleinere Anzahl von Touristen aus Osteuropa sowie per Fähre übergesetzte Camper – tatsächlich auch aus Deutschland! – welche die hier im Vergleich sehr günstigen Preise schätzen.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Denn auf Lemnos läuft das Leben tatsächlich noch so ab, wie es sich in den ländlichen griechischen Regionen in den letzten 150 Jahren eingependelt hat. Die meisten Einheimischen leben entweder vom Fischfang, der Viehhaltung oder dem Anbau von Hartweizen. Die Vulkanerde auf Lemnos hat nämlich nicht nur eine in den Sagen über Odysseus überlieferte heilende Wirkungen, sondern sorgt auch für eine große landwirtschaftliche Fruchtbarkeit, welche sich dem Urlauber vor allem durch den charakteristischen zitrusartigen Geschmack des auf Lemnos gekelterten Weines erschließen dürfte.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Ich bin froh, Lemnos kennengelernt zu haben. Und das bei mir ausnahmsweise mal nicht nur wandertechnisch, sondern auch in dieser sehr charmant verschlafenen, griechischen Glückseligkeit, die das Einfach-so-vor-sich-hinplätschern mit sich bringt. Wer nach der Wanderung alles in Myrina gesehen hat und bei einem Tag ohne Programm einfach mal bei einem oder mehreren Gläsern Lemnoswein 3 Stunden lang am Strand in den beginnenden Sonnenuntergang glotzt, wird verstehen, was ich damit meine.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:12pt;">5 Warum teile ich diese Route?</span></b>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Ich habe tatsächlich etwas länger überlegt, ob ich diesen Trek wirklich teilen soll, da ich von dem einzigartig verschlafenen Charakter der Insel bei der gleichzeitig grandiosen Landschaft einfach begeistert war. Dieser Umstand rührt vermutlich nur genau daher, weil kaum jemand diese Insel kennt und dort wandern geht. Und genau deswegen hat mich der Spirit dort auch so sehr abgeholt.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Ich habe bei meiner Internetrecherche im Voraus überhaupt keinen Bericht darüber gefunden, dass jemand dort schonmal auf diese Art wandern war. Falls das irgendwer liest und das in der Vergangenheit schonmal gemacht hat: Meldet euch bitte hier! Der Umstand der vermeintlichen Erstbegehung hat mich in meiner Planung und Umsetzung auf jeden Fall nochmal mehr motiviert. Im ausgelegten Feedback-Buch im Amphitheater haben Menschen aus etlichen Ländern dieser Erde bescheinigt, dass Lemnos der vermutlich friedlichste Ort auf diesem Planeten ist, dass jemand dort wandern war, hat aber niemand verewigt.</span>
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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
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	<span style="font-size:12pt;">Zum Teilen der Route hier habe ich mich aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen der einheimischen Bevölkerung während meiner Wanderung entschieden. Der ein oder andere wird diese Gefühle kennen, wenn man als Trekker Länder bereist, in denen irgendwie alle ehrlich froh sind, dass man in ihrem Land wandern geht. Den häufigsten Kontakt hatte ich aufgrund der Abgeschiedenheit der Route mit lokalen Bauern, die selbst größtenteils noch in alten Steinhäusern leben und von denen kaum jemand Englisch spricht. Per Übersetzungs-App und mit Händen und Füßen habe ich aber ausnahmslos positive Rückmeldungen zu meinem Projekt erhalten. Irgendwie waren alle Menschen, die ich dort getroffen haben, wirklich glücklich darüber, dass es Menschen wie uns Wanderer gibt, welche ihre Heimat und ihre Lebensweise auf die grundlegendste aller Arten kennenlernen wollen.</span>
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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
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	<span style="font-size:12pt;">Bei meiner stinkenden, aber glückseligen Rückkehr nach 9 Tagen Wanderung in mein erstes Hotel in Myrina hat mich meine Hotelmama trotz der Umstände umarmt und ich musste ihr vor dem Duschen erstmal eine halbe Stunde lang Fotos von der Wanderung auf meinem Mobiltelefon präsentieren, wobei sie sich teilweise gefreut hat wie ein kleines Kind, weil sie seit Jahren nicht mehr an den tollen Orten gewesen ist, die ich auf dieser Wanderung sehen durfte. Ohne mein Zutun sagte sie von selbst, dass ich das irgendwo in Deutschland veröffentlichen solle, damit mehr Menschen die Schönheit ihrer Heimat kennen lernen können.</span>
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	<span style="font-size:12pt;">Was soll ich sagen, den Bericht lest ihr jetzt gerade.</span>
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	<span style="font-size:12pt;">Daher kurzer Einschub: Ich empfehle das <i>Arxontiko Hotel</i> in Myrina! Gute Preise, wunderbare Inhaberin!</span>
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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
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	<b><span style="font-size:12pt;">6 Anforderungen an mein Ziel und den Routenverlauf</span></b>
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	<span style="font-size:12pt;">Die Ideen für diesen Urlaub:</span>
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	<span style="font-size:12pt;">- Routenlänge zwischen 150 und 200 Kilometern</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;">- machbar in zwei Wochen, wobei Puffertage für organisatorische und genusstechnische Erlebnisse vor und danach möglich sein müssen</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">- An- und Abreise per vergleichbar günstigem Flug</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">- möglichst homogener Verlauf durch alle wichtigen Naturregionen, wobei man im besten Fall alle wichtigen touristischen Highlights mitnimmt</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Dieses Jahr war ich planungsfaul und hatte mir lange Zeit keine Gedanken zu meinem Herbsttrekking gemacht. Alle meine bisherigen Wanderpartner waren in anderen Verpflichtungen gebunden, womit eine Solo-Tour anstand, deren Planung mich nur für mich selbst verantwortlich machte und meine Motivation nochmal schmälerte. Vier Wochen vor dem Urlaub musste dann irgendein Ziel her, weshalb ich mir Lemnos von der Löffelliste gefischt habe und siehe da, die Flüge waren vergleichsweise günstig. Daher habe ich, ohne groß über die Konsequenz nachzudenken, die An- und Abreise vor der Planung gebucht, was mich in den nötigen Zugzwang versetzte.</span>
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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
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	<span style="font-size:12pt;">Die Planung gestaltete sich dann aufgrund fehlender Quellen tatsächlich recht schwierig, ich habe lange gesucht, aber einfach nichts zu Trekkingreisen auf Lemnos gefunden. Ich habe daher etwas gemacht, was ich zuvor noch nie getan habe, nämlich mir die spannendsten Sehenswürdigkeiten der Insel aus der englischen WikiVoyage rausgesucht und per Hand über eine GPX-Anwendung eine vermeintliche Route in einem Luftbild zusammengestrickt. </span>
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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
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	<span style="font-size:12pt;">Erstaunlicherweise kam ich auf die ungefähr gewünschte Routenlänge, die im GPX-Trek 180 Kilometer lang war. Da ich hierbei keinen Serpentinenzuschlag oder das Zurücklaufen von Kamerastativen mit eingerechnet habe, konnte ich aus Erfahrung von knapp 3 bis 8% zusätzlicher Strecke ausgehen. Dies ist auch so aufgegangen, am Ende hatte ich getrackte 190 Kilometer auf dem Tacho.</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
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	<span style="font-size:12pt;">Die von mir vorgeplante Route nimmt die aus meiner Sicht sechs wichtigsten und höchsten Berge, alle eingerichteten Naturschutzgebiete sowie alle geologisch und archäologisch interessantesten Sehenswürdigkeiten mit, wobei sie so verläuft, dass man bis auf zwei Ausnahmen eigentlich jeden Abend im Meer schwimmen kann. Zusätzlich habe ich versucht, nach Möglichkeit besondere Zeltplätze in die Route einzuweben.</span>
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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
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	<span style="font-size:12pt;">Was für mich am Erstaunlichsten ist: Obwohl die Route nur per Luftbild geplant war, ist sie fast ohne Abweichungen genauso und damit gefühlt perfekt aufgegangen. Ich habe sie vor Ort lediglich in Abschnitten angepasst, wenn bestimmte Relieflinien oder Felder einfacher zu begehen gewesen sind.</span>
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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
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	<span style="font-size:12pt;">Was auf der Route fehlt: Die mutmaßlich interessanten Zentralbereiche rund um den alten Vulkankegel von <i>Vouni bei Katalakko</i> sowie die grünen Hügel von <i>Agios Dimitrios</i>. Die haben schlicht und ergreifend nicht in die Routenvoraussetzungen gepasst. Man kann sie auf der fünften Etappe von den Höhen sehen, wer sie aber wirklich erleben will, dem empfehle ich den Besuch nach der Wanderung per Mietwagen.</span>
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	<span style="font-size:12pt;"><span>            </span></span>
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	<b><span style="font-size:12pt;">7 Reisezeit und Wetter</span></b>
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	<span style="font-size:12pt;">Meine persönlichen Präferenzen sind entspannte Tagestemperaturen ohne großartiges Geschwitze bei moderaten Nachttemperaturen, welche eine leichte Ausrüstung ermöglichen. Aufgrund meiner beruflich vorgeplanten Urlaubszeit hatte ich keine andere Wahl als den Zeitraum in den letzten beiden Oktoberwochen.</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
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	<span style="font-size:12pt;">Auf der Insel wurde mir von allen Einheimischen tatsächlich die Haupturlaubszeit zwischen August und September empfohlen – ich sollte dann nochmal wieder kommen, weil dann so richtig was los sei auf der Insel. Spätsommerliche Temperaturen über 30 Grad und überfüllte Strände brauche ich aber nicht, der Osram von oben hat mir auch so schon gereicht.</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;">In meinen zwei Wochen Ende Oktober hatte ich entspannte Tagestemperaturen von 22 Grad, welche sich in der Nacht auf minimal 13 Grad abkühlten. Bei neun Tagen Wanderung hat mittags viermal die Sonne ohne Wolken auf mich runtergebrannt – da habe ich insbesondere in den Aufstiegen gut geschwitzt und dementsprechend viel aus der Trinkblase getrunken. Weitere vier Tage hatte ich eine dankbare Wolkendecke. Auf der siebten Etappe hatte ich kurzfristig für knapp eine Stunde richtig Platzregen am <i>Strand von Keros</i>, wobei dann wirklich regentechnisch einmalig die Welt untergegangen ist.</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;">Denn ab Ende Oktober beginnt die Regenzeit auf Lemnos. Der kurzzeitige Starkregen an Tag 7 war der Einzige während der Wanderung, wobei es in weiteren drei Nächten leichten Nieselregen während der Nachtstunden gab, allerdings immer erst spät, als ich schon im Zelt lag. Davon hat man aber tagsüber nichts mehr wahrgenommen, das Zelt war beim Aufstehen immer trocken.</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

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	<b><span style="font-size:12pt;">Wichtiger Hinweis: Trotzdem wird die von mir vorgeplante GPS-Route so nur vom Beginn des Sommers im Juli bis zum dauerhaften Eintritt der Regenzeit Anfang November funktionieren. Das liegt daran, dass ich einige Abschnitte verplant habe, in denen man entweder a) nur in der Trockenzeit durch Bachtäler schreiten kann oder b) über so spät im Jahr nicht mehr bestellte Felder laufen muss.</span></b>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
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	<b><span style="font-size:12pt;">8 Hin- und herumkommen</span></b>
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	<span style="font-size:12pt;">Schnelle Preisliste:</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">- Flug von und nach Deutschland: ca. 350 Euro</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;">- Taxifahrten: Flughafen nach Myrina ca. 28 Euro, Fahrt über die komplette Insel von Plaka nach Myrina ca. 55 Euro</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">- Mietwagen: Je nach Saison 20 bis 40 Euro pro Tag (deutscher Kartenführerschein in Verbindung mit Personalausweis reicht aus, Umschreibung auf EU-Führerschein ist nicht nötig)</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

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	<b><span style="font-size:12pt;">Flüge:</span></b>
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<p>
	<span style="font-size:12pt;">Direktflüge aus Deutschland gibt es nicht. Da ich in der Nebensaison da war, gab es auch nicht so viele Tagesflüge vom griechischen Festland wie sonst. Ich bin ab Frankfurt mittags mit Lufthansa nach Athen und von dort zwei Stunden später mit Olympic nach Limnos geflogen, Ankunft dort war um 20:45 Uhr Ortszeit. Durch die späten Rückflüge hatte ich auf der Rückreise eine Nacht von 22 Uhr bis 6:45 Uhr Stopover am Flughafen Athen. Der Flugpreis betrug inklusive 23kg Aufgabegepäck für Hin- und Rückflug insgesamt 350 Euro, in der Hauptsaison dann vermutlich dementsprechend teurer.</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
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	<b><span style="font-size:12pt;">Busfahrplan:</span></b>
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	<span style="font-size:12pt;">Ein zusammenhängendes Bussystem mit Linien gibt es auf der Insel nicht. Oft fährt ein Bus morgens früh mit den Schulkindern aus dem jeweiligen Dorf in die Hauptstadt Myrina und von dort am Nachmittag wieder zurück. Ich habe keinen davon genommen und mir wurde bei meinen Rückfragen in den Ortskernen auch immer mitgeteilt, dass es eigentlich keinen festen Fahrplan gibt, sondern man mal so, und dann auch mal so fährt.</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

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	<b><span style="font-size:12pt;">Taxis:</span></b>
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<p>
	<span style="font-size:12pt;">Besser klappt es mit den Taxis. Es gibt ein offizielles System per Taxameter, wobei man erwartungsgemäß zu Fahrtbeginn vom Fahrer immer nach einem schwarzen Festpreis gefragt wird. Für die erste Nachtfahrt vom Flughafen nach Myrina habe ich den Festpreis von 30 Euro genommen, bei meiner Rückfahrt mit Taxameter von Plaka hätte die Strecke vom Flughafen dann 28,50 Euro gekostet. Hab allerdings bei der zweiten Fahrt die Anfahrt nach Plaka nicht berechnet bekommen, da ich den gleichen Taxifahrer angerufen habe… Muss jeder für sich selbst entscheiden.</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
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	<b><span style="font-size:12pt;">9 Details zu Nachschub und Quellen</span></b>
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	<b><span style="font-size:12pt;">Wasser:</span></b><span style="font-size:12pt;"> Lemnos verfügt nur über eine Handvoll natürlicher Süßwasserquellen, welche insbesondere außerhalb der Regensaison häufig in nicht erreichbaren Lagen entspringen und nur selten am Ende das Meer auch erreichen.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;">Als Erstbegeher der Route ohne genaue Kenntnisse über Quellen oder Bachläufe ergab sich daher für mich die Besonderheit, immer mit dem Unbekannten und damit mit Wasserknappheit rechnen zu müssen.</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;">Ich bin leider jemand, der durch Transpiration sehr viel Wasser verliert und dementsprechend intensiv ist mein Durst und damit Wasserverbrauch. Daher habe ich zu Beginn jedes zweiten Tages die Wassermenge von zwei Tagen geschleppt, das waren in der Regel so zwischen 5 und 6 Litern.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;">Nach dem Trek kann ich sagen: Wer einen gescheiten Wasserfilter mitführt, kann fast an jedem Tag irgendwo Wasser zapfen oder kaufen! Fast.</span>
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	<b><span style="font-size:12pt;"> </span></b>
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	<b><span style="font-size:12pt;">Ausnahmen:</span></b><span style="font-size:12pt;"> Lediglich für Etappe 2 (Fako-Halbinsel) und Etappe 8 (Überführung vom Salzsee Richtung Plaka) sollte man für zwei Tage Wasser mitschleppen.</span>
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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
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	<span style="font-size:12pt;">Die genauen Details zu den jeweiligen Wasserquellen sind den Etappenbeschreibungen im nachfolgenden Post zu entnehmen.</span>
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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
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	<span style="font-size:12pt;">Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass das Leitungswasser in Myrina ausdrücklich nicht zum Trinken geeignet ist, da es aufgrund der alten Leitungen mit Chlor versetzt wird. Alle anderen Ortschaften auf dem Trek nutzen eigens angebohrte Grundwasserreservoirs, weshalb die Wasseraufnahme an den jeweiligen Hähnen auch ohne Filter kein Problem darstellt. Ich habe auch an den Tiertränken – sofern das Wasser nicht mit Kot verunreinigt sein konnte und frei floss! – teilweise ohne Filter getankt und hatte keinerlei Probleme, näheres siehe im zweiten Post.</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

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	<b><span style="font-size:12pt;">Nahrung:</span></b><span style="font-size:12pt;"> In Bezug auf den Nahrungsnachschub sieht der Trek leider relativ mau aus. Da ich in der Nebensaison gelaufen bin, hatten eigentlich alle Strandbars und die außerhalb gelegenen Restaurants bereits geschlossen. Ein zielführender Nahrungsmittelnachkauf während des Treks ergab sich bei mir daher nur auf folgenden Etappen an folgenden Stellen:</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">- Etappe 3 in Kontias: Im Ortskern gibt es die <i>Sariklis-Bäckerei</i>. Der Inhaber Teo war einer der wenigen Kontakte auf der Wanderung, der perfektes Englisch sprach und mir, nachdem ich ihm von meinem Projekt erzählt habe, die komplette Getränkerechnung erlassen hat… Neben allerlei superleckeren griechischen Backwaren – unbedingt die gefüllten Blätterteigrollen mit Philadelphia-Frischkäse mitnehmen! – gibt es auch ein kleines Supermarktsortiment mit allerlei Säften, Bieren, Sprudeln, Nüssen, Keksen, Knabbersachen und sogar Tiefkühlware. Die Öffnungszeiten haben sich mir nicht so ganz erschlossen, er hat mir aber seine Mailadresse gegeben – fragt also im Zweifel unter <a href="mailto:teosariklis@gmail.com" rel="">teosariklis@gmail.com</a> nach, ob er offen hat bzw. falls nicht, für euren Ankunftstag ein Carepaket bereithalten kann.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">- Etappe 4 an der Hauptstraße hinter Therma: Hier könnte man zum Trinkwasser- und Nahrungsmittelkauf ein paar hundert Meter auf der Hauptstraße Richtung Myrina laufen, dort befinden sich mehrere Tankstellen und ein Supermarkt, wobei man dann über Umwege wieder (auf eigener Routenfindung!) auf den Trek gelangen müsste.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">- Etappe 6: Am Ziel in Moudros, der zweitgrößten Stadt auf der Insel, gibt es eine Handvoll Supermärkte und Bäckereien, wo sich eigentlich so gut wie alles kaufen lässt.</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
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	<span style="font-size:12pt;">Abseits davon gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten. Da ich seit jeher mit Tütennahrung arbeite, hatte ich keine grundsätzlichen Probleme, habe mich aber an jeder verfügbaren Bäckerei mit Backwaren eingedeckt. Ich bin selbst noch nie nahrungstechnisch komplett „blank“ gewandert, glaube aber, dass Hardcore-Ultralightpacker auch mit dem kleinen Sortiment in diesen Läden klarkommen werden. Blöd wäre nur, wenn die zuhaben… Ruft also besser vorher an bzw. schreibt eine Mail.</span>
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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;">Und daher ebenfalls nice to know: Die Öffnungszeiten der Geschäfte sind an die Entspanntheit auf der Insel angepasst. Die meisten Läden öffnen morgens um 9 Uhr und schließen zwischen 12:30 Uhr und 14:30 Uhr wieder, um dann gegen Abend um 18 Uhr nochmal bis ca. 21 Uhr zu öffnen. In der Zwischenzeit haben nur die großen Supermärkte in Myrina (LIDL, etc.) oder die wirklich kleinen Kioske, in denen man nur Getränke oder Süßigkeiten bekommt, offen.</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
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	<b><span style="font-size:12pt;">10 G</span></b><b><span style="font-size:12pt;">askartusche, Kartenmaterial und Ausrüstung</span></b>
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	<b><span style="font-size:12pt;">Gaskartusche:</span></b><span style="font-size:12pt;"> Egal ob zum Stechen oder Schrauben, diese bekommt man direkt in Myrina tatsächlich relativ einfach. Fast jeder kleine Mini-Markt in der Altstadt führt ein großes Sortiment. Ich habe zwar am ersten Morgen etwas suchen müssen, werde euch aber auf der folgenden Karte zwei Märkte markieren, die definitiv beide Typen in verschiedenen Größen führen. Der Preis für meine 500 Gramm Schraubgaskartusche lag bei 4,80 Euro. Markt Nr. 1 liegt unmittelbar neben dem kleinen Marktplatz im griechischen (nördlichen) Altstadtviertel, Markt Nr. 2 am Ende der einspurigen Ampelregelung im türkischen (südlichen) Altstadtviertel.</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span><a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2026_02/image.jpeg.57a872f052075cb11dccab0375375060.jpeg" data-fileid="78616" data-fileext="jpeg" rel=""><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="78616" data-ratio="75.08" width="999" alt="image.thumb.jpeg.2faf12ba8c302825a1e9d97fccd62e2d.jpeg" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2026_02/image.thumb.jpeg.2faf12ba8c302825a1e9d97fccd62e2d.jpeg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:12pt;">Kartenmaterial:</span></b><span style="font-size:12pt;"> Ich habe insgesamt vier ausprobiert und kann nun ausnahmslos die Karte vom Verlag <i>Anavasi </i>aus Athen empfehlen, diese lässt sich auch in Deutschland bestellen. Mal abgesehen vom schönen Werbslogan „Waterproof &amp; Tearproof“ ist dies die aktuellste Karte, Stand bei mir war Ende 2024. <span> </span>Außerdem lässt sich diese wohl in einer App nutzen, die ich allerdings selbst nicht getestet habe. Hinweis: Trotzdem enthält die Karte nur alle offiziellen Straßen und Wege, die Querfeldeinabschnitte sind wie erwähnt nur per GPS machbar.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:12pt;">Ausrüstung:</span></b><span style="font-size:12pt;"> Auf die persönliche Ausrüstung möchte ich nicht intensiv eingehen, jeder hat da seine eigenen Präferenzen. Ich habe aufgrund der Wettervorhersage eine Basisausrüstung im Komfortbereich von 10 Grad Schlaftemperatur ausgewählt, damit bin ich sehr gut gefahren. Ich hatte einmalig an Tag 7 eine Stunde tagsüber richtig starken Regen, wo mir die Regenjacke gute Dienste geleistet hat. Nachts hat es mehrfach geregnet, weshalb die Mitnahme des Außenzeltes die richtige Entscheidung gewesen ist.</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;">Aufgrund der Bodenbotanik empfehle ich allerdings dringend vernünftige Wanderschuhe mit Schaft sowie das Mitführen eines Wanderstocks für die steilen Abschnitte. Und leichte Aquaschuhe haben mir beim Baden sehr gute Dienste erwiesen, insbesondere im Hinblick auf die vorhandenen Seeigel. Zu beidem mehr im Post mit den Etappenbeschreibungen.</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
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	<b><span style="font-size:12pt;">11 Kontakt mit den Einheimischen – Mobilfunkempfang - Naturschutzgebiete</span></b>
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	<b><span style="font-size:12pt;">Kontakt mit Einheimischen:</span></b><span style="font-size:12pt;"> Auf dieser Route wird man aufgrund der örtlichen Begebenheiten unweigerlich insbesondere mit den örtlichen Bauern in Kontakt kommen. Ich habe, wie bereits teilweise beschrieben, ausnahmslos positive Erfahrungen gemacht. Mir wurden alle Tore geöffnet und immer wurde gefragt, was ich mache und warum es ausgerechnet ihre Heimat Lemnos zum Wandern geworden ist. Oft wurde lachend mit dem Kopf geschüttelt, mehr als einmal hat man mich als Helden bezeichnet oder mich umarmt.</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;">Am ersten Abend habe ich mich tatsächlich kurz etwas unwohl gefühlt, weil zwei Jäger – die Vogeljagd ist auf der Insel noch weit verbreitet – vor der Dämmerung mit ihren Flinten und ihren Jagdhunden im Bereich meines Zeltes unterwegs waren und diese mich auch definitiv gesehen haben mussten. Sie kamen gegen ca. 19 Uhr Ortszeit, also bereits im Dunklen, zurück und leuchteten erneut mit einem großen Scheinwerfer ihres Pickups die Brackwasserlagune ab. Einen direkten Kontakt gab es nicht, mein Unwohlsein war im Nachhinein unbegründet.</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Im Gegenteil hatte ich keinerlei negative Erfahrungen. Mehrfach bin ich direkt über Höfe und privates Besitztum gelatscht, aber das gehört wie erwähnt bei der lokalen Bevölkerung einfach dazu. Man hat mich dabei sogar mehrmals gefragt, ob man mich mitnehmen oder mir anderweitig helfen könne. Die Hilfsbereitschaft hat mich ehrlich begeistert.</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:12pt;">Verständigung:</span></b><span style="font-size:12pt;"> Außerhalb von Myrina kann auf Lemnos eigentlich niemand Englisch sprechen. Daher empfehle ich, vorab die griechischen Sprachpakete einer Übersetzungsapp auf das eigene Telefon zu laden, um immer kommunizieren zu können.</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

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	<b><span style="font-size:12pt;">Mobilfunkempfang</span></b><span style="font-size:12pt;">: Der ist grundsätzlich fast überall vorhanden, aber eben nur fast. Auf der Fako-Halbinsel und dem kompletten nordwestlichen Inselbereich gibt es einige blinde Flecken, in denen man keinerlei Verbindung hat. Ich habe standardmäßig ein InReach-Gerät mitgeführt und würde dieses zumindest für Solobegehungen insbesondere für etwaige Notfälle in diesen Bereichen empfehlen. Ansonsten findet man ein Mobilfunknetz ohne Probleme jederzeit innerhalb einer Halbtagesetappe.</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

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	<b><span style="font-size:12pt;">Naturschutz:</span></b><span style="font-size:12pt;"> Die Halbinsel von Fako, Teile rund um den höchsten Berg Vigla, die Dünen und der geologische Park an der Nordküste und auch die Salzseen an der Ostküste sind teilweise als Naturschutzgebiete gemäß den Habitat-Richtlinien „Natura 2000“ der europäischen Union ausgewiesen. Das sieht man auf etlichen, auch aktuellen Wanderkarten wie von Anavasi leider nicht.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;">Zur Erklärung: Diese EU-Naturschutzgebiete werden zwar als für Vögel und Flora besonders schützenswert ausgewiesen, unterscheiden sich aber in ihrer Beschaffenheit extrem, oft ist ein generelles Betreten durch den Menschen erlaubt, auch querfeldein. Eine gemeinsame Nutzung von Natur und Mensch schließt sich also nicht grundsätzlich aus, Betretungsverbote sind eher die Ausnahme.</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;">So ist es auch auf Lemnos. Die genannten Orte sind zwar als Naturschutzgebiete ausgewiesen, werden hier aber sehr intensiv mit Ziegen und Schafen beweidet und daher auch mit deren Trails belaufen.</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;">Jeder sollte das für sich selbst entscheiden, wie er mit der Natur umgeht. Die von mir hier bereitgestellte Tour führt durch den Lebensraum von seltenen Pflanzen, Tieren, durch Dünenlandschaften und über einen der letzten Salzseen Europas. Ich selbst folge dem Eindrücke-Fußspuren-Kodex und hatte damit auf dieser Wanderung wunderbare Begegnungen mit der heimischen Tier- und Pflanzenwelt – mit griechischen Landschildkröten, Gottesanbeterinnen, Fledermäusen, der ein oder anderen Schlange und mehreren Scheltopusiken (ja, den kannte ich vorher auch noch nicht, sucht selbst nach dem Begriff, mehr dazu unter Punkt 14). Und von dem Duft des wilden Thymians will ich gar nicht sprechen – wer aber damit Probleme hat, durch den Lebensraum dieser Tiere und Pflanzen zu laufen, sollte die Route vielleicht besser bleiben lassen.</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Es besteht übrigens auf jeder Etappe die Möglichkeit, den selbst verursachten und mitgetragenen Müll in Sammelbehältern zu entsorgen. Es gibt nämlich an den Straßen stehende Sammelmülltonnen, die in regelmäßigen Abständen geleert werden.</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

<p>
	<b><span style="font-size:12pt;">12 Militäranlagen</span></b>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;">Aufgrund ihrer Lage nahe der türkischen Küste verfügt Lemnos über mehrere militärische Anlagen und Stützpunkte, welche insbesondere eine Infrastruktur für die griechische Luftwaffe bereitstellen. Es ist in Griechenland unter Strafe verboten, Fotos von militärischen Anlagen zu machen oder diese im umzäunten Sicherheitsbereich zu betreten. Im Gespräch mit der örtlichen Polizei wurde mir bestätigt, dass insbesondere von Touristen angefertigte unberechtigte Fotos alle Jubeljahre mal vorkommen, die Strafen reichen dabei von Geld- bis hin zu tatsächlichen Gefängnisstrafen. Die Polizei und auch die Wachsoldaten sind berechtigt, bei der Kontrolle von Personen die mitgeführten Mobiltelefone und sonstigen Kameras anzusehen und diese auf unberechtigte Fotos zu durchsuchen. Nach meiner Recherche wurde das in der Vergangenheit auch tatsächlich gemacht.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Auf Etappe 1 (Stützpunkt unmittelbar hinter dem Ortsausgang von Myrina), Etappe 4 (Überschreitung des höchsten Berges Vigla), Etappe 5 (Stützpunkt vor Moudros) und Etappe 9 (Nordostkap) hat man auf dieser Route unweigerlich Berührungspunkte mit dem Militär.</span>
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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
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	<span style="font-size:12pt;">An allen Stützpunkten sind bereits ca. 200 Meter vorher große Schilder aufgestellt, die Fotos und Drohnenflüge untersagen.</span>
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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
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<p>
	<span style="font-size:12pt;">Aus meiner Sicht am kritischsten ist hierbei die Überschreitung des höchsten Berges Vigla bei Etappe 4, da auf diesem die Radardome für die Luftraumüberwachung der nördlichen Ägäis liegen und der eigentliche Gipfelbereich damit hinter dem Zaun militärisches Sperrgebiet ist. Zusätzlich erreicht man den Gipfel querfeldein und läuft unmittelbar an der Straße bzw. dem Einfahrtstor zum Stützpunkt vorbei, wo normalerweise niemals ein Tourist einen Fuß hin verliert. Ich bin da ehrlich gesagt einfach dran vorbei gelatscht, bis auf drei zivile Autos innerhalb der Umzäunung habe ich keinerlei Aktivitäten geschweige denn Wachsoldaten gesehen. Von mir hat auch trotz der dort installierten Kameras offensichtlich niemand Notiz genommen, wie auch auf dem Rest der Wanderung nicht.</span>
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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">Im Gespräch mit der örtlichen Polizei wurde mir gesagt, dass man sich im Falle einer Kontrolle einfach kooperativ verhalten und seine Wanderabsichten äußern soll. Im Zweifel soll man das Mobiltelefon oder die Kamera vorzeigen und beweisen, dass man keine direkten Aufnahmen der Anlagen gemacht hat. Ich hatte keinerlei Kontakt mit Wachsoldaten, habe mich aber an die Regeln gehalten und niemals direkte Aufnahmen der Militäranlagen gemacht.</span>
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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
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	<span style="font-size:12pt;">In der Gesamtschau war dieser Punkt sehr entspannt. Nichtsdestotrotz möchte ich dies erwähnen, da ich nach meiner vorhergehenden Internetrecherche etwas Bammel hatte, der im Nachhinein aber völlig unbegründet gewesen ist. Macht euch also nicht unnötig Stress mit den Gedanken darüber.</span>
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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
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	<span style="font-size:12pt;">Und dazu noch historisches Nice-to-know: Unabhängig davon hat Lemnos militärisch gesehen eine sehr lange und aus meiner Sicht interessante Geschichte durch ihre besondere Lage vor den Dardanellen. Man sieht auf der Wanderung immer wieder Bunkeranlagen und Küstenbefestigungen aus den beiden Weltkriegen, teilweise nebeneinanderstehend sowohl aus dem britischen Gallipoli-Feldzug im ersten als auch von der Besatzung durch Nazi-Deutschland im zweiten Weltkrieg. Ein oder zwei meiner Zeltplätze liegen auch unmittelbar an alten Küstenbunkern oder Strandbatterien.</span>
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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
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	<b><span style="font-size:12pt;">13 Was euch vom Trek abhalten könnte</span></b>
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	<span style="font-size:12pt;">Kurz und schmerzvoll:</span>
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	<span style="font-size:12pt;">1. Dornige Birbanelle und andere Stachelpflanzen: Die komplette Insel ist in den Querfeldeinabschnitten von diesem kleinen, äußerst stacheligen Busch und anderem Kraut überwuchert, welches durch das konsequente Wachstum von Stacheln versucht, dass wenig vorhandene Wasser gegen Fressfeinde zu verteidigen. Obwohl ich die Büsche nicht verzehren möchte, gelangen die Stacheln ohne zu fragen problemlos durch jede Hose, sodass ich bereits nach zwei Tagen den Kampf aufgegeben und einfach mit kurzen Beinen weitergelaufen bin. Die Schienbeine sahen jeden Abend aus, als hätte man ein Jugend-forscht-Projekt im Hauptfach Akupunktur an mir durchgeführt. Die Stacheln nerven, tun aber nicht wirklich stark weh. Ich empfehle, vernünftige Schaftschuhe auf der Wanderung anzuziehen, damit man die Büsche in den Bereichen platttreten kann, in denen man die Ziegentrails verliert.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">2. Der Geruch von Schaf- und Ziegenexkrementen: Die gesamte Insel wird intensiv für die Beweidung mit den genannten Tieren genutzt, welche dementsprechend häufig ihre Köttel in die Landschaft ablassen. Mich persönlich hat das nicht gestört, aus Erfahrung mit unserer damaligen Jordanien-Planung weiß ich aber, dass es Wanderer gibt, die sich explizit daran stören.</span>
</p>

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	<span style="font-size:12pt;"> </span>
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	<b><span style="font-size:12pt;">14 Was euch für den Trek motivieren könnte</span></b>
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	<span style="font-size:12pt;">1. Das Einlassen auf das Abenteuer. Mal wirklich ein ganzheitliches Abenteuer ohne bestehende Route. Was aber trotzdem wunderbar klappen wird.</span>
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	<span style="font-size:12pt;">2. Völlige Abgeschiedenheit auf einem Wanderweg, den es so nicht gibt. Niemand geht einem auf den Senkel, man kann tun und lassen, was die persönliche Auseinandersetzung mit der Natur hergibt.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">3. Intensive Begegnungen mit der örtlichen Fauna. Man fängt plötzlich völlig sinnbefreit an, mit Schildkröten zu sprechen und fragt sich dauerhaft, was sich die Evolution bei der Entwicklung von Scheltopusiken da eigentlich so gedacht hat. Der Moment, wenn die Gottesanbeterin mit ihren beiden Fangarmen in deine Richtung argumentiert und sich offensichtlich darüber beschwert, dass du ihr die Sonne genommen hast. Und der Moment, wenn am Ende von Tag 5 bei Faraklos beim Abendessen tatsächlich Delfine in der Bucht herumhüpfen.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">4. Der Genuss einer wunderbaren Landschaft, die einen als Beobachter in Ruhe lässt. Einer Landschaft, die eigentlich völlig flach und gleichzeitig ziemlich anstrengend ist. Und bei der einem aber trotzdem ständig die Kinnlade runterfällt, wenn man doch mal in die Ferne schaut.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:12pt;">5 Die für mich neue Möglichkeit, beinahe jeden Abend im Meer schwimmen gehen zu können. Gegen diese Form des Waschens kommt keine auch noch so intensive Deo-Dusche an.</span>
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<p>
	<span style="font-size:12pt;">5. Die ehrliche Dankbarkeit der auf Lemnos lebenden Bevölkerung. Das kann ich nicht beschreiben, dass muss man vor Ort selbst erleben.</span>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">146651</guid><pubDate>Mon, 02 Feb 2026 07:59:09 +0000</pubDate></item><item><title>Trekking in Japan - Tokai Shizen Hodo</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/4559-trekking-in-japan-tokai-shizen-hodo/</link><description><![CDATA[

<p>
	Tja, so schnell ist man wieder im Alltagsstress! Da bin ich doch bald schon wieder einen Monat hier und habe es noch immer nicht geschafft, die Tour revue passieren zu lassen. Wozu so eine Grippe doch gut sein kann - endlich ist es so weit!
</p>

<p>
	Wer Fragen hat, fragt, ansonsten kommen die einzelnen thematischen Abschnitte Stück für Stück.
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<p>
	<strong>Vorbereitung:</strong><br>
	Gab's nicht viel, der Gedanke ist eher spontan entstanden. Hatte eh geplant, wandern zu gehen, allerdings eher in Richtung Lykischer Pfad. Als dann ein Freund recht kurzfristig für ein paar Monate beruflich nach Tokyo musste und fragte, ob ich ihn nicht in seinem für tokyoter Verhältnisse opulenten Firmenappartment (zwei! Zimmer) besuchen möchte, fing ich ~1,5 Wochen vor Urlaubsbeginn in ein paar freien Momenten an zu recherchieren, ob sich Wandern und Japan nicht irgendwie kombinieren lassen.
</p>

<p>
	Zunächst eher Ernüchterung - ich hatte nicht viel Zeit, im Netz zu forsten, das gros der Infos war auf Japanisch, was ich aus mir zugänglichen Seiten rausziehen konnte, war ein längerer Tempelpfad, der eher nach Jacobsweg und midlife-crisis klang und etliche Tages- und Rundwanderwege, die man nicht mal eben ohne Zeit und Sprachkenntnisse zu einer längeren Route zusammenkombiniert - damn!
</p>

<p>
	Ich war schon kurz davor, mir einzugestehen, dass das ganz so spontan wohl doch nichts wird, als mich <a contenteditable="false" data-ipshover="" data-ipshover-target="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/profile/826-german-tourist/?do=hovercard" data-mentionid="826" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/profile/826-german-tourist/" rel="">@German Tourist</a> auf <a href="http://www.eathomas.com/" rel="external nofollow">Liz Snorkel</a> brachte, bei der ich zum ersten Mal vom <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/T%C5%8Dkai_Nature_Trail" rel="external nofollow">Tokaido</a> las.<br>
	Klang gut, vor allem auch für kurzentschlossene wie mich manageable:<br>
	- Nun denn - Tokaido also - Tokyo - Osaka, 1697km<br>
	- Gut markiert und präpariert - klingt nicht verkehrt in einem Land, in dem man kein einziges Schild lesen kann<br>
	- Kein logistischer Kraftakt, da alle paar Tage Optionen zum aufstocken gegeben sind - auch nicht verkehrt, alles andere wäre nicht mehr planbar gewesen<br>
	- Und dazu noch wenig frequentiert, abgelegene Dörfchen, tolle Natur - yay! 
</p>

<p>
	Als ich dann noch über ein minutiös geführtes <a href="http://tokaishizenhodoguide.blogspot.de/" rel="external nofollow">Blog</a> und vor allem den dazugehörigen <a href="http://www.wikiloc.com/wikiloc/user.do?id=1564959" rel="external nofollow">GPS Track</a> stolperte, fühlte ich mich einigermaßen in der Lage abzuschätzen, was einen erwartet - und vor allem durch den GPS Track auch beruhigt, was die Sprach- und Schriftbarriere angeht.  Der Trail hat eine Website, wie so viel Info, aber leider nur auf Japanisch, auf Mails wird aber zumindest auf Japenglisch geantwortet.
</p>

<p>
	Also Flug gebucht, so gut es ging noch Infos über lokale Gegebenheiten zusammengetragen, für UL-Verhältnisse eher etwas over the top gepackt (gear review folgt am Ende) und dann ging's auch schon los.<br>
	 
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">4559</guid><pubDate>Tue, 22 Nov 2016 20:12:28 +0000</pubDate></item><item><title>Ruinen, Rocks und Raki - Der PPT in Montenegro im April</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/135903-ruinen-rocks-und-raki-der-ppt-in-montenegro-im-april/</link><description><![CDATA[<p>
	<img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="64357" data-ratio="66.67" style="width:400px;height:auto;" width="657" alt="DSC06531.JPG.ea7f46cf8f1efe4399c43d8563b06cf5.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2023_04/DSC06531.JPG.ea7f46cf8f1efe4399c43d8563b06cf5.JPG"></p>

<p>
	Da ich über die Forumssuche nichts über den Weg gefunden, dachte ich, dass ich ein bisschen was über ihn schreibe.
</p>

<p>
	Der Primorska Planinarska Transverzala (PPT) führt 168 km über viel Fels von Nord nach Süd durch das westliche Montenegro. Start- und Endpunkte sind die Küstenstädte Herceg Novi und Bar, die die höchsten Berge der Region Orjen (1.895 m) und Rumija (1.594 m) sowie den Nationalpark Lovćen miteinander verbinden. Auf alle hohen Gipfel kann, muss man aber nicht zwingend.
</p>

<p>
	Der Weg ist recht unbekannt, einsam und verhältnismäßig wild, jedoch fast durchgängig sehr gut markiert. Wir haben nicht groß geplant, sondern sind einfach los und haben uns an dem sehr guten (aber in Details nicht mehr ganz aktuellen) <a href="https://hikingisgood.com/wp-content/uploads/PPT/ppt-high-quality.pdf" rel="external nofollow">.pdf von hikingisgood.com</a> sowie dem <a href="https://hikingisgood.com/wp-content/uploads/2018/05/PPT-all-stages-GPX-files.zip" rel="external nofollow">GPS Track</a> in Gaia orientiert. Ist auf jeden Fall zu empfehlen, da es aufgrund einiger Tierpfade und überwucherten Wegen manchmal nicht ganz klar ist, wo genau der Trail nun ist.. Kein durchgängiges Bushwhacking, aber an manchen Stellen verläuft man sich recht leicht <img alt=":)" data-emoticon="" height="20" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" srcset="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/emoticons/smile@2x.png 2x" title=":)" width="20" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/emoticons/default_smile.png"> Anders als im .pdf sind wir den Weg von Nord nach Süd gelaufen, einfach aus dem Grund, dass wir der Sonne entgegen laufen wollten und der Trail ursprünglich auch so geplant war. An den vorgeschlagenen Tagesetappen haben wir uns häufig orientiert, so dass wir von Mitte bis Ende April rund zehn Tage unterwegs waren. Das hat wunderbar gepasst mit morgens rumtrödeln, mal eine längere Pause machen und abends entspannt früh ankommen.
</p>

<p>
	Die <strong>Anreise</strong> geht fix in zwei Stunden von Berlin in die Hauptstadt Podgorica. Zum nahen Busbahnhof kommt man vom Flughafen nur via Taxi, 12€ pro Fahrt, auch wenn manche Taxifahrer etwas anderes behaupten ;) Die Busse fahren von hier regelmäßig überall ins Land und so waren wir etwa 4,5 Stunden später, inklusive Anschieben des zwischendurch liegengebliebenen Busses, im nördlichen Herceg Novi nahe der kroatischen Grenze.
</p>

<p>
	Die Supermärkte Idea und Voli gibt es eigentlich in allen (Klein-)Städten und führen alles von Hafer- bis Kartoffelflocken und Gas. Nur leider keine Schraub-, sondern lediglich Stechkartuschen.. Hatten wir keinen Kocher für, also führt ein kurzer Umweg in den Baumarkt Okov in der Nachbarstadt Zelenika, der als einziger welche verkauft. Durchs Land kommt man schnell mit einem Taxi oder in einem der zahlreichen Busse unterschiedlicher Unternehmen, die einen regelmäßig, günstig, langsam und mit einem immer gestressten Busfahrer in jeden Ort bringen.
</p>

<p>
	Nun aber los. Von Herceg Novi geht es direkt auf den Weg, steil und karstig wie recht häufig in den nächsten Tagen. Wir wollten Sommer, Sonne, Strand und dem Berliner Aprilwetter entfliehen. Und bekommen: Schnee.
</p>

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	<img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="64358" data-ratio="75.00" style="width:400px;height:auto;" width="484" alt="IMG_E8277.JPG.b6ce399d3c7be2c4167c12b513d0a3fc.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2023_04/IMG_E8277.JPG.b6ce399d3c7be2c4167c12b513d0a3fc.JPG"></p>

<p>
	Je höher wir kommen desto kälter, windiger und irgendwann verschneiter wird es. Zufälligerweise hat jedoch die Hütte „Za Vratlo“ kurz vor Mt. Subra geöffnet, da eine griechische Reisegruppe sie für drei Tage gemietet hat. Eher ungewöhnlich, genauso wie das Wetter zu dieser Jahreszeit, wie uns der Ranger mitteilt. So können wir die erste Nacht jedoch ebenfalls dort übernachten und sind vor dem Gewitter geschützt, das nachts über uns hereinbricht. Und noch mehr Schnee bringt. Da uns nun davon abgeraten wird, den Berg Subra jetzt zu besteigen, bleibt uns leider der erste Gipfel verwehrt und wir stapfen einen kleinen Umweg durch den makellosen Neuschnee um den Gipfel herum, um wieder auf den PPT zu treffen.
</p>

<p>
	<img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="64359" data-ratio="66.67" style="width:400px;height:auto;" width="657" alt="DSC06433.JPG.9a165accb4e7df8ec7aa528203f1826b.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2023_04/DSC06433.JPG.9a165accb4e7df8ec7aa528203f1826b.JPG"><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="64369" data-ratio="75.00" style="width:356px;height:auto;" width="484" alt="IMG_E8432.JPG.4ca7ac4ebf47ca9c3b3f5a06eb69a117.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2023_04/IMG_E8432.JPG.4ca7ac4ebf47ca9c3b3f5a06eb69a117.JPG"></p>

<p>
	Auf dem ganzen Weg gibt es zwei Hütten in den Bergen sowie eine Jagdhütte, die jedoch fast immer geschlossen und unbewohnt sind. In die Jagdhütte kommt man rein und man könnte auch dort schlafen, haben wir jedoch nicht gemacht und sie ist auch recht nah an einer Straße. Zudem findet man etwa auf der Hälfte ein geräumiges <strong>Shelter</strong> aus Holz sowie vereinzelt Shelter im Fels entlang des Weges. Eines mag im Inneren vielleicht Peter Zumthor für seine Bruder-Klaus-Kapelle inspiriert haben.. sehr cool.
</p>

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	<img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="64360" data-ratio="75.00" style="width:400px;height:auto;" width="484" alt="IMG_8332.JPG.d935d0fce7776652d423ac5f24cd142d.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2023_04/IMG_8332.JPG.d935d0fce7776652d423ac5f24cd142d.JPG"><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="64366" data-ratio="74.96" style="width:400px;height:auto;" width="691" alt="BFDK1577.JPG.333f3f24f9d24a02de6425713ccfa791.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2023_04/BFDK1577.JPG.333f3f24f9d24a02de6425713ccfa791.JPG"></p>

<p>
	In den ersten vier Tagen haben wir Schnee, Hagel, Regen und Sonnenschein, super Campspots, Ausblicke und einen abwechslungsreichen Weg. Etwa 40km geht man nun auf dem „Mountain Highway“ entlang, immer direkt am Berg auf den über hundert Jahre alten Steinwegen der ehemaligen südlichen Österreich-Ungarischen Grenze. Wir schlafen in Ruinen mit Blick auf die Bucht von Kotor, kommen durch etliche verlassene Bergdörfer zu denen keine Straße führt, müssen uns vor einem schnaubenden Bullen zurückziehen, der den Weg blockiert und holen unser Wasser aus alten Zisternen, auf die man regelmäßig trifft. Das <strong>Wasser</strong> ist meist sehr gut und klar, ab und zu von riesigen Kröten bewohnt. Wir haben es immer gefiltert und die meisten Zisternen waren im April voll. Man ist jedoch wirklich abhängig von ihnen, da es so gut wie keine anderen Wasserquellen wie etwa Bäche auf dem Weg gibt.
</p>

<p>
	<img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="64361" data-ratio="133.33" style="width:201px;height:auto;" width="363" alt="IMG_E8396.JPG.a4b30fad1d87d2c5c7173e7ce4d7d74f.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2023_04/IMG_E8396.JPG.a4b30fad1d87d2c5c7173e7ce4d7d74f.JPG"> <img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="64363" data-ratio="133.33" style="width:201px;height:auto;" width="363" alt="IMG_E8387.JPG.a5bcd6c30a11cb1726ade5ceacadc6d8.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2023_04/IMG_E8387.JPG.a5bcd6c30a11cb1726ade5ceacadc6d8.JPG"><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="64370" data-ratio="75.00" style="width:357px;height:auto;" width="484" alt="IMG_E8507.JPG.ea4e8c872182770ceb0f827c0fc352f3.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2023_04/IMG_E8507.JPG.ea4e8c872182770ceb0f827c0fc352f3.JPG"></p>

<p>
	<strong>Resupply</strong> ist etwa auf der Hälfte des Trails möglich. In dem kleinen Ort Brajići (bekannt für seine vielen Autounfälle wie uns ein Schild erklärt) fahren täglich regelmäßig Busse nach Budva oder Cetinje, in denen man einkaufen und einen Zero einlegen kann. Nur ungünstig, dass die Bushaltestelle direkt hinter einer Kurve am Berganstieg liegt.. Also, sich bemerkbar machen, winken, schnell sein und den Busfahrer später auf jeden Fall auf den Ausstieg hinweisen <img alt=";)" data-emoticon="" height="20" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" srcset="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/emoticons/wink@2x.png 2x" title=";)" width="20" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/emoticons/default_wink.png"> Wir entscheiden uns für die ehemalige Hauptstadt Cetinje, für uns im Moment auf jeden Fall die richtige Wahl. Entspannte Kleinstadt mit bisschen Trubel, in der man sich abends auf dem Marktplatz trifft. Mit offenen Höhlen, günstigem Apartment und gutem Essen (Ugostiteljska radnja Crna Gora), auch für Vegetarier.
</p>

<p>
	<img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="64362" data-ratio="66.67" style="width:448px;height:auto;" width="657" alt="DSC06494.JPG.99bb345d70edebaaac18a334a8ac4688.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2023_04/DSC06494.JPG.99bb345d70edebaaac18a334a8ac4688.JPG"><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="64368" data-ratio="74.96" style="width:400px;height:auto;" width="691" alt="WBLI8514.JPG.8a118dc1cf07ebe8d0743dc45d9da964.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2023_04/WBLI8514.JPG.8a118dc1cf07ebe8d0743dc45d9da964.JPG"></p>

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	Weiter geht’s auf die restlichen Kilometer. Die Sonne scheint nun öfter und es wird grüner. Auch wenn der Weg nicht weit vom Meer entfernt ist, sieht man es nicht immer. Oft blitzt es nur durch oder ein Berg steht davor. Und wenn, strahlt der Himmel nun so blau, dass er mit dem Meer verschmilzt. Die Sonne knallt jetzt, ein paar Steigungen stehen noch an und dass nun überall gelbe Blumen wachsen, die nach Pizza riechen, lässt die Gedanken schweifen.. Langsam hören wir auch mehr Vogelgezwitscher und alle paar Meter raschelt es links und rechts, weil ein Salamander vor uns flüchtet.
</p>

<p>
	<strong>Wildtiere</strong> sind in Montenegro verbreitet - Giftschlangen, Braunbären, Wölfe. Ein paar Schlangen sehen wir, Bären keine, dafür finde ich einen (vermutlichen) Wolfszahn. Generell ist der Weg sehr einsam, bis auf einen Dayhiker und einen Frankokanadier, der vor dem Schnee in Bosnien geflohen ist, treffen wir niemanden. Unser Essen hängen wir immer auf (oder über Ruinenmauern). Auch wenn natürlich nicht vergleichbar, erinnert mich der Weg teilweise landschaftlich an den AT: Fels, Berge, Wälder, hoch und runter - nur mit Ausblicken. Und europäischer Kultur. Und Geschichte. Und besserem Essen. Und günstiger. Und näher. Aber natürlich kürzer und null Community. Na ja, Europa ist jedenfalls schon ganz cool..
</p>

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	<img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="64374" data-ratio="66.67" style="width:404px;height:auto;" width="657" alt="DSC06661.JPG.db5e2fd946a673c125c2d2152c26852a.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2023_04/DSC06661.JPG.db5e2fd946a673c125c2d2152c26852a.JPG"><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="64375" data-ratio="66.67" style="width:404px;height:auto;" width="657" alt="DSC06505.JPG.9731987aa9504a18dfca1297bf99c88e.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2023_04/DSC06505.JPG.9731987aa9504a18dfca1297bf99c88e.JPG"></p>

<p>
	Als <strong>Gear</strong> hatten wir das Übliche dabei. Empfehlenswert ist eine lange Hose, da es teilweise ganz schön dornig und verwachsen zugeht und vielleicht eine abgeschnittene Plastikflasche + Seil, um Wasser aus den manchmal recht tiefen Zisternen zu holen. Der Titantopf mit Henkel eignet sich dafür aber auch. Und wer mit Gas kocht, kommt um die Stechkartuschen nicht herum. Da Montenegro nicht in der EU ist, wird es mit einem üblichen deutschen Handyvertrag schnell teuer. Wir haben auf Internet verzichtet, es gibt jedoch vor Ort zig Prepaid eSIMs mit 500GB Datenvolumen für zehn Euro.
</p>

<p>
	<img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="64364" data-ratio="66.67" style="width:400px;height:auto;" width="657" alt="DSC06311.JPG.db6555d1288988db1f31577fedbdf375.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2023_04/DSC06311.JPG.db6555d1288988db1f31577fedbdf375.JPG"><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="64372" data-ratio="66.67" style="width:400px;height:auto;" width="657" alt="DSC06589.JPG.3085e7627a06f64ef60c229eded92446.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2023_04/DSC06589.JPG.3085e7627a06f64ef60c229eded92446.JPG"></p>

<p>
	Für den letzten Tag lassen wir uns Zeit und steigen schließlich ab nach Bar. Die Stadt ist jedoch weniger schön als erwartet und so verlassen wir nach einem Kaffee in der Altstadt Stari Bar den Süden erneut in Richtung Norden, um die verbleibende Zeit in Risan am Meer zu verbringen.
</p>

<p>
	<img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="64365" data-ratio="74.97" style="width:400px;height:auto;" width="835" alt="AGSB4263.JPG.b3b3fe532e1e40bad45ab886e83c0c54.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2023_04/AGSB4263.JPG.b3b3fe532e1e40bad45ab886e83c0c54.JPG"></p>

<p>
	Uns hat es sehr gefallen, insbesondere die nördliche Hälfte mit den alten Grenzwegen und Ruinen. Wer einen einsamen, kurzen, relativ wilden und ursprünglichen Trail mit Steigungen sucht, könnte hier ne gute Zeit haben :)
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">135903</guid><pubDate>Sat, 29 Apr 2023 21:17:07 +0000</pubDate></item><item><title>MIUTATS: Madeira im Fr&#xFC;hling</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/135718-miutats-madeira-im-fr%C3%BChling/</link><description><![CDATA[<p>
	<strong>MIUTATS:</strong> MIUT (Madeira Island Ultra Trail) and then some. Basierend auf dem MIUT habe ich mir einen Hike durch die ganze Insel, von Küste zu Küste, von West nach Ost gebaut und bin ihn vergangene Woche gelaufen. Insgesamt 5 einhalb Tage laufen, ca. 145km gemacht mit etwas mehr als 7km (nur auf) Höhenmetern. Die haben es in sich, aber die Tour war unendlich schön! Hier die Route auf <a href="https://www.gaiagps.com/map/?loc=10.5/-17.0403/32.7367&amp;pubLink=U2rOHzTWbeNgaRkMN3EsJ2yG&amp;trackId=8c4683df7c31775d9ea70723f61296a4&amp;layer=GaiaTopoRasterMeters" rel="external nofollow">Gaia</a>. Und hier die <a href="https://lighterpack.com/r/mfhykd" rel="external nofollow">Packliste</a>.
</p>

<p>
	Meine Trekkingstöcke, Trowel, das 21g-Schweizer sowie die Heringe hab ich in Cellophan eingewickelt um diese aufzugeben. Mal sehen, etwas nervös bin ich schon deswegen, ich hab's noch nie probiert. Auch die restliche Ausrüstung, samt Essen für 6 Tage war ok. Aber die Security-Frau war auch eher mit mir abgelenkt und vor mir hat ein älteres Ehepaar die Bundespolizei beschäftigt, da noch Wasser im Handgepäck war. Eventuell bin aus versehen die Priority Lane gelaufen, aber wer weiß.
</p>

<p>
	<strong>Tag 1: Ankommen</strong><br>
	Ich bin in Frankfurt in den Flieger der EW Discover und kam pünktlich Nachmittags in FNC an. Meine in Cellophan eingewickelten Trekkingstöcke durfte ich an einer blau angemalten Säule abholen, nicht am Band. Das ist die "Weird Objects Station". Per Aerobus bin ich für 5€ nach Funchal gefahren. Bus fahren auf Madeira ist ein kleines Abenteuer für sich. Per Google Maps wollte ich die Route verfolgen und ca dort aussteigen wo ich umsteigen musste, um zum Decathlon zu kommen. Mein erstes Missionsziel war nämlich eine geeignete Gaskartusche zu finden. Die Route verlief ziemlich anders als Google Maps das versprochen hatte. Aber die Umsteighaltestelle war dann wieder richtig. Wir hatten verspätung, also hab ich eine andere Linie genommen. Der Busfahrer war so nett und hat die Tür immer in voller fahrt bereits aufgemacht, also nichts wie raus. Dann mit ein bisschen Navigationsproblemen den Decathlon gefunden und reinmarschiert. Riesen Ding, kleine Auswahl im Wandersortiment. Und zu allem übel gab es nur noch Stechkartuschen. Die Mitarbeiter haben mir dann direkt in der Innenstadt den Decathlon Connect empfohlen. Zusätzlich gibt es noch einen weiteren Wandershop wo es Kartuschen von Coleman gibt. Per Taxi (via Bolt für 12€) bin ich dann zum Connect und wurde fündig. Nach einem Belohungseis ging es zum Hotel ... was 300m entfernt lag. Später hab ich noch Salami, Käse, Chips und Tortillafladen eingekauft und hab mir Funchal etwas angeschaut.
</p>

<p>
	Zum Flug ist fast alles erstmal im Rucksack (Klamotten trage ich fast alle am Körper, es wird erstmal etwas kälter):
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="63793" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2023_04/image.jpeg.67da5bce4dd716b002cd09579b10ea85.jpeg" rel=""><img alt="image.thumb.jpeg.52e0300a53acb25c1f6046e45ab2d4d7.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="63793" data-ratio="133.21" style="height:auto;" width="563" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2023_04/image.thumb.jpeg.52e0300a53acb25c1f6046e45ab2d4d7.jpeg"></a>
</p>

<p>
	Der erste Blick den man von Madeira auf meiner Seite erhascht, das Ostkap:
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="63795" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2023_04/image.jpeg.cd8eb40e9e0cf5ddc611dcc1320c1054.jpeg" rel=""><img alt="image.thumb.jpeg.05f5d426a310ed7be1529c3a4f7f41f0.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="63795" data-ratio="133.21" style="height:auto;" width="563" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2023_04/image.thumb.jpeg.05f5d426a310ed7be1529c3a4f7f41f0.jpeg"></a>
</p>

<p>
	Das Mittagessen der nächsten Woche:
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="63794" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2023_04/image.jpeg.91ed92c8e89a332880c583f69105da28.jpeg" rel=""><img alt="image.thumb.jpeg.9919ffa08c6a89226d5c7a71fe3305c7.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="63794" data-ratio="133.21" style="height:auto;" width="563" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2023_04/image.thumb.jpeg.9919ffa08c6a89226d5c7a71fe3305c7.jpeg"></a>
</p>

<p>
	Es ist warm, sonnig, alles blüht, einfach traumhaft:<br><a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="63796" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2023_04/image.jpeg.84ba337e10f1a37b0891daad6032baaf.jpeg" rel=""><img alt="image.thumb.jpeg.7db4264b7d0e523edb5805abefaa2636.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="63796" data-ratio="133.21" style="height:auto;" width="563" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2023_04/image.thumb.jpeg.7db4264b7d0e523edb5805abefaa2636.jpeg"></a>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">135718</guid><pubDate>Sun, 09 Apr 2023 20:56:30 +0000</pubDate></item><item><title>3 Tage Habichtswaldsteig</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/65398-3-tage-habichtswaldsteig/</link><description><![CDATA[<p>
	1. Tag Anreise 
</p>

<p>
	Samstag der 8.10.2022, 6.41Uhr mit dem Zug ab Oldenburg. Geplante Ankunft in Zierenberg, 10.00 Uhr.
</p>

<p>
	Ca 7.10 Uhr Delmenhorst, nix geht mehr bei der Bahn! Funkausfall, dank Sabotage, in ganz Nord Deutschland, alle Züge stehen!
</p>

<p>
	Wir behalten gute Laune, ist ja (kurz) Urlaub!!!
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59288" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/DD20C577-958C-4588-B4C7-DB959DA50EE0.jpeg.e3b385818504ba33f51c43a5a0c8ec04.jpeg" rel=""><img alt="DD20C577-958C-4588-B4C7-DB959DA50EE0.thumb.jpeg.f7d2626f718aab9086611ba1a78f7f67.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59288" data-ratio="58.10" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/DD20C577-958C-4588-B4C7-DB959DA50EE0.thumb.jpeg.f7d2626f718aab9086611ba1a78f7f67.jpeg"></a>
</p>

<p>
	Planänderung, der erste Wandertag fällt aus, wir steigen schon in Kassel aus, eigentlich das Ziel des ersten Wandertags und nächtigen bei meiner Quasi Schwester Mina und Freund Collin!
</p>

<p>
	Feuchtföhlicher Abend, trotzdem am nächsten Tag um 9 Uhr on the Road und gegen 10 Uhr Abmarsch beim Herkules…
</p>

<p>
	2. Tag…
</p>

<p>
	Blick auf Kassel, vom Herkules aus…
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59289" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/DC34AF18-28D8-499F-82B1-3458A3F53218.jpeg.3a6546c019fcc58b1f208f733e4e566b.jpeg" rel=""><img alt="DC34AF18-28D8-499F-82B1-3458A3F53218.thumb.jpeg.4b4b9a904acc0b0f1f17e07a6fe30938.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59289" data-ratio="57.80" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/DC34AF18-28D8-499F-82B1-3458A3F53218.thumb.jpeg.4b4b9a904acc0b0f1f17e07a6fe30938.jpeg"></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59290" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/B17715B3-2509-4E6C-88F5-6DFCBFE1F9E7.jpeg.aa8f892388c77d840dde8afd2defd45e.jpeg" rel=""><img alt="B17715B3-2509-4E6C-88F5-6DFCBFE1F9E7.thumb.jpeg.3738b8dc2f2adea147cfe86b0fd6c1f4.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59290" data-ratio="75.00" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/B17715B3-2509-4E6C-88F5-6DFCBFE1F9E7.thumb.jpeg.3738b8dc2f2adea147cfe86b0fd6c1f4.jpeg"></a>
</p>

<p>
	Es folgten ca 21 Km, vorwiegend durch Buchen- und Mischwälder, Berg rauf, Berg runter, teilweise wunderschönen Ausblicken, bis knapp außerhalb von Sand zum Trekkingplatz „Läuseküppel“.
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59291" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/C27DD4E7-64D4-4044-8A38-B51344BB834A.jpeg.a01da9e823bea730e6cf3a73fe343471.jpeg" rel=""><img alt="C27DD4E7-64D4-4044-8A38-B51344BB834A.thumb.jpeg.81d3839bd7d119d69a0c455256d60e61.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59291" data-ratio="57.70" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/C27DD4E7-64D4-4044-8A38-B51344BB834A.thumb.jpeg.81d3839bd7d119d69a0c455256d60e61.jpeg"></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59293" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/21DCA330-A0ED-430A-87E1-9FE155D9CB64.jpeg.25225ad5d0a2758d191b5a2a45bfcb94.jpeg" rel=""><img alt="21DCA330-A0ED-430A-87E1-9FE155D9CB64.thumb.jpeg.2495e3018391cd0fcfd133cf493a2470.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59293" data-ratio="58.40" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/21DCA330-A0ED-430A-87E1-9FE155D9CB64.thumb.jpeg.2495e3018391cd0fcfd133cf493a2470.jpeg"></a>
</p>

<p>
	Ausblick von der Schaumburg und ein Affenkottlet… 
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59292" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/E3733713-D98A-4BBC-A3B1-B9C2DED72E87.jpeg.c0d08b0125ed23f78d8bc1a115a2523e.jpeg" rel=""><img alt="E3733713-D98A-4BBC-A3B1-B9C2DED72E87.thumb.jpeg.c70ba93737e3a5d3cdbe2d4b6f8fd52f.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59292" data-ratio="57.90" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/E3733713-D98A-4BBC-A3B1-B9C2DED72E87.thumb.jpeg.c70ba93737e3a5d3cdbe2d4b6f8fd52f.jpeg"></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59296" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/1640432E-217B-49BE-A1A2-0CB0E07A7AAB.jpeg.0c0f0ff856ec96b1139254b39c210b8d.jpeg" rel=""><img alt="1640432E-217B-49BE-A1A2-0CB0E07A7AAB.thumb.jpeg.cee8cea0486161fa79fa917aee0dd08c.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59296" data-ratio="57.60" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/1640432E-217B-49BE-A1A2-0CB0E07A7AAB.thumb.jpeg.cee8cea0486161fa79fa917aee0dd08c.jpeg"></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59297" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/17963E02-7BC1-44AE-A9BE-0B0B85B67F75.jpeg.a0489f712181d54c5bbd3b4d72b1eb8b.jpeg" rel=""><img alt="17963E02-7BC1-44AE-A9BE-0B0B85B67F75.thumb.jpeg.cff8bf99ae1571ef543070f80e12f8d5.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59297" data-ratio="75.00" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/17963E02-7BC1-44AE-A9BE-0B0B85B67F75.thumb.jpeg.cff8bf99ae1571ef543070f80e12f8d5.jpeg"></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59294" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/520207B6-3E70-4E29-B875-CD0F5D171767.jpeg.2ae3170f7dcb118b76e3363480be4371.jpeg" rel=""><img alt="520207B6-3E70-4E29-B875-CD0F5D171767.thumb.jpeg.f8894b7fb03cc2e1a5fd2a1c85e45bcd.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59294" data-ratio="133.21" style="height:auto;" width="563" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/520207B6-3E70-4E29-B875-CD0F5D171767.thumb.jpeg.f8894b7fb03cc2e1a5fd2a1c85e45bcd.jpeg"></a>
</p>

<p>
	Oben das Logo des Habichtswaldsteigs, unten ein Zeichen, das auf muntere Aktivitäten des Soulboy, oder des Solboys Schergen schließen läßt. Hat uns die meiste Zeit begleitet.
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59298" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/28572078-B7F0-46A5-9170-04E4B48EC6FA.jpeg.76ade184405c131d9f3f400b0cd7a46a.jpeg" rel=""><img alt="28572078-B7F0-46A5-9170-04E4B48EC6FA.thumb.jpeg.f9efd1b2cbabb78960b8aeb3e2e5fee6.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59298" data-ratio="60.40" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/28572078-B7F0-46A5-9170-04E4B48EC6FA.thumb.jpeg.f9efd1b2cbabb78960b8aeb3e2e5fee6.jpeg"></a>
</p>

<p>
	Ankommen, kochen, Wein trinken und Cowboy Camping.
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59299" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/8CDE9232-45CA-4581-9C82-4D8A39ECF9A8.jpeg.99dfe28d8784a857433f19d1c09c7a1a.jpeg" rel=""><img alt="8CDE9232-45CA-4581-9C82-4D8A39ECF9A8.thumb.jpeg.e4c3b3c0a14677aecb2de0c0001d8e62.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59299" data-ratio="64.20" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/8CDE9232-45CA-4581-9C82-4D8A39ECF9A8.thumb.jpeg.e4c3b3c0a14677aecb2de0c0001d8e62.jpeg"></a>
</p>

<p>
	Habe das erste Mal mit dem Borah Gear Bivy geschlafen, bei 4 Grad Temperatur.
</p>

<p>
	Was soll ich sagen, im Bivy wars genau so feucht, wie außerhalb des Bivys!!!
</p>

<p>
	Zum Glück benutze ich einen 233er Apex Quilt von GramXpert, da war mir trotzdem richtig warm. Natürlich in Verbindung mit nem Polartec Alpha Pullover von Outliteside, der nagelneuen Patagonia Micropuff und ner Langen U-Hose von Liod.
</p>

<p>
	3. Tag…
</p>

<p>
	Start in den Tag mit gutem ersten Frühstück am Platz… und zweitem Frühstück bei Edeka in Sand, ca 1,5km offtrail…
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59301" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/45BE3572-AAF0-4436-9737-623647CE713F.jpeg.fe6433d1238de3bdbc20b070f27c6f76.jpeg" rel=""><img alt="45BE3572-AAF0-4436-9737-623647CE713F.thumb.jpeg.b74510b771440db382ad5a476f72418d.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59301" data-ratio="75.00" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/45BE3572-AAF0-4436-9737-623647CE713F.thumb.jpeg.b74510b771440db382ad5a476f72418d.jpeg"></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59300" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/C2DB2AD3-EC43-47C9-8DC3-3B33343DE476.jpeg.bd5f7b13e0ae704aa534d62c03c79e3d.jpeg" rel=""><img alt="C2DB2AD3-EC43-47C9-8DC3-3B33343DE476.thumb.jpeg.119c7c00251c768b0b271664b23f7424.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59300" data-ratio="75.00" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/C2DB2AD3-EC43-47C9-8DC3-3B33343DE476.thumb.jpeg.119c7c00251c768b0b271664b23f7424.jpeg"></a>
</p>

<p>
	Und wahrhaft UL tauglichem Rotwein Resuply…
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59302" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/21417E2A-3D18-449B-AAFC-CB41317E2255.jpeg.fc5ae3bfb2c84079c7eedd16242fef45.jpeg" rel=""><img alt="21417E2A-3D18-449B-AAFC-CB41317E2255.thumb.jpeg.a5522ba35f373f7cabd99ddfce243fe7.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59302" data-ratio="60.70" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/21417E2A-3D18-449B-AAFC-CB41317E2255.thumb.jpeg.a5522ba35f373f7cabd99ddfce243fe7.jpeg"></a>
</p>

<p>
	An diesem Tag ging es recht wenig durch Wald und Berge, als vielmehr um selbige herum und duch Feld und Flur…
</p>

<p>
	Erst kurz vor Ende der, wieder ca. 21Km langen Etappe, ging es mit einem recht knackigem Anstieg, rauf zur Seibelsburg… 
</p>

<p>
	Von da war es nur noch einen Steinwurf, bis zum Trekkingplatz „Brederich“, ca 3-4 Km vor Naumburg.
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59303" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/FEE49A9C-79C0-48A5-A948-286918155CFD.jpeg.6c7a10bd8970a4fedc70289b4f678d02.jpeg" rel=""><img alt="FEE49A9C-79C0-48A5-A948-286918155CFD.thumb.jpeg.7678b2949f8a1ce523bc3c0abd696e4d.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59303" data-ratio="58.80" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/FEE49A9C-79C0-48A5-A948-286918155CFD.thumb.jpeg.7678b2949f8a1ce523bc3c0abd696e4d.jpeg"></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59304" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/DBD984EA-5FF5-4385-A0A0-6877B539978C.jpeg.a6ea5fb3878e7788a0195e7a074f52a7.jpeg" rel=""><img alt="DBD984EA-5FF5-4385-A0A0-6877B539978C.thumb.jpeg.a241608bb9fe77d522554bf9c3788798.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59304" data-ratio="171.62" style="height:auto;" width="437" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/DBD984EA-5FF5-4385-A0A0-6877B539978C.thumb.jpeg.a241608bb9fe77d522554bf9c3788798.jpeg"></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59305" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/E4139E25-D18A-4C0E-8F8D-262402072640.jpeg.1dce40ebfe1b601c0444a73b9cf83018.jpeg" rel=""><img alt="E4139E25-D18A-4C0E-8F8D-262402072640.thumb.jpeg.7413bb79e26e631430f015a192fab213.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59305" data-ratio="75.00" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/E4139E25-D18A-4C0E-8F8D-262402072640.thumb.jpeg.7413bb79e26e631430f015a192fab213.jpeg"></a>
</p>

<p>
	Mittagsrast mit Blick auf den einzigen See auf dieser Wanderung (kein Foto gemacht) und Quilt trocknen auf dem Geländer der Eisenbahn Brücke… 
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59306" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/4D3A79A8-748A-45BF-8D31-3B0FAD864B39.jpeg.0db21fa82607b6764afc30f189e518a9.jpeg" rel=""><img alt="4D3A79A8-748A-45BF-8D31-3B0FAD864B39.thumb.jpeg.1efea9be26da359e8c7a2d2b94aa206c.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59306" data-ratio="58.40" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/4D3A79A8-748A-45BF-8D31-3B0FAD864B39.thumb.jpeg.1efea9be26da359e8c7a2d2b94aa206c.jpeg"></a>
</p>

<p>
	Ausblick von der Weidelsburg…
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59307" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/7EFE9906-5B69-43C8-9040-F25744B2C919.jpeg.4e57b313ac07c6da40d4e579d69c08ac.jpeg" rel=""><img alt="7EFE9906-5B69-43C8-9040-F25744B2C919.thumb.jpeg.e7ef68bc2e981bb312ecda4fd838995a.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59307" data-ratio="56.50" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/7EFE9906-5B69-43C8-9040-F25744B2C919.thumb.jpeg.e7ef68bc2e981bb312ecda4fd838995a.jpeg"></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59308" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/DA59C569-13B3-4CED-A038-F1F814B0B1CE.jpeg.de60509c8c48232ad931f8a5c15ed8a6.jpeg" rel=""><img alt="DA59C569-13B3-4CED-A038-F1F814B0B1CE.thumb.jpeg.45dd11835d65490881452643b7a7324b.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59308" data-ratio="58.10" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/DA59C569-13B3-4CED-A038-F1F814B0B1CE.thumb.jpeg.45dd11835d65490881452643b7a7324b.jpeg"></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59309" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/FA3353A4-8BA1-4095-B89F-A6D1A09C2BFA.jpeg.de91ac3c419b7b6b6b975cbfffd1efe8.jpeg" rel=""><img alt="FA3353A4-8BA1-4095-B89F-A6D1A09C2BFA.thumb.jpeg.c61b627ddda769383c913f3e67f6ccac.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59309" data-ratio="133.21" style="height:auto;" width="563" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/FA3353A4-8BA1-4095-B89F-A6D1A09C2BFA.thumb.jpeg.c61b627ddda769383c913f3e67f6ccac.jpeg"></a>
</p>

<p>
	Der Trekking Platz war hervorragend, da auch ich mein Zelt aufstellen konnte…
</p>

<p>
	Es gab keine Holzplattform, sondern eine umzänte Wiese mit Bänken und Schutzhütte…
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59313" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/13252D49-05EE-4527-8EFA-577BA2A2033D.jpeg.576d541f4b11d8b199ae433f7f9fc30d.jpeg" rel=""><img alt="13252D49-05EE-4527-8EFA-577BA2A2033D.thumb.jpeg.5260f0ed5f4293406ce45302dbd73bc9.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59313" data-ratio="75.00" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/13252D49-05EE-4527-8EFA-577BA2A2033D.thumb.jpeg.5260f0ed5f4293406ce45302dbd73bc9.jpeg"></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59311" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/1047C390-C2D1-4D4D-BFC2-4C587148B33F.jpeg.d84975ca0aa23ce36eef9500ccf222cd.jpeg" rel=""><img alt="1047C390-C2D1-4D4D-BFC2-4C587148B33F.thumb.jpeg.6e16a8c984f4953b795c26ac2390d08d.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59311" data-ratio="57.30" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/1047C390-C2D1-4D4D-BFC2-4C587148B33F.thumb.jpeg.6e16a8c984f4953b795c26ac2390d08d.jpeg"></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59312" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/39EBC9B2-6262-4E42-B111-1722B7C63824.jpeg.97cb717cc11df6edd028bced73ff6c9f.jpeg" rel=""><img alt="39EBC9B2-6262-4E42-B111-1722B7C63824.thumb.jpeg.d636af444eb1897044873a35afe80fa5.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59312" data-ratio="58.10" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/39EBC9B2-6262-4E42-B111-1722B7C63824.thumb.jpeg.d636af444eb1897044873a35afe80fa5.jpeg"></a>
</p>

<p>
	Zu essen hatte ich das erste Mal ein selbstgebasteltes Travellunch dabei.
</p>

<p>
	Wocknudeln, Mandelsplitter, viel getr. Basilikum, gehackte schwarze, marokkanische Oliven, gehackte getr. Tomaten und eine kleine Hand voll geriebenen Parmesan.
</p>

<p>
	Die ersten 3 Zutaten in einem Plastigbeutel, Tomaten und Oliven in einem und den Parmesan in einem weiteren Beutel.
</p>

<p>
	Zum Zubereiten alles zusammen in den Topf gegeben und mit kochendem Wasser knapp bedeckt. 5 Minuten später ein total geiles Essen, ca 200g schwer.
</p>

<p>
	Ach ich habe noch den Teelöffel Harissapaste vergessen, den ich ebenfalls in einem Beutelchen mit hatte…
</p>

<p>
	Abends dann den obligatorischen Rotwein aus dem Platypusbeutel und…
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59314" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/7652C0BD-6095-4E19-BAF8-9AFA5D0DEC36.jpeg.86e821c660a9ffbb24cbfc2a74e15d89.jpeg" rel=""><img alt="7652C0BD-6095-4E19-BAF8-9AFA5D0DEC36.thumb.jpeg.97c5303c3d3d04a9b4ff931e637ac90e.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59314" data-ratio="75.00" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/7652C0BD-6095-4E19-BAF8-9AFA5D0DEC36.thumb.jpeg.97c5303c3d3d04a9b4ff931e637ac90e.jpeg"></a>
</p>

<p>
	GROG!
</p>

<p>
	Aus, mit heißem Wasser aufgegossenem Fireball Whiskey-Zimtlikör!
</p>

<p>
	Schmeckt erstklassig und ist absolut UL, da der Likör bei Lidl zur Zeit, zu je vier Stück, in Plastikflachmännern verkauft wird.
</p>

<p>
	Die funktionieren übrigens auch hervorragend zum Abfüllen von flüssiger Seife oder Spiritus für den Overnighter, etc…etc…etc….
</p>

<p>
	4. Tag…
</p>

<p>
	Der Tag beginnt lausig kalt, das Kondenzwasser am Zelt ist gefroren, aber uns beiden macht weder das noch der nicht existente Brumschädel etwas zu schaffen, sondern nach einem weiteren erdten Müsli und Kaffee Frühstück geht es Munter auf den Weg…
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59315" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/EC672154-9444-4612-98FD-585CFF3882A5.jpeg.186b88658509b41ceed76f9f3a0193cf.jpeg" rel=""><img alt="EC672154-9444-4612-98FD-585CFF3882A5.thumb.jpeg.76b2dc24d6511677f4d975e12cce9893.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59315" data-ratio="57.30" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/EC672154-9444-4612-98FD-585CFF3882A5.thumb.jpeg.76b2dc24d6511677f4d975e12cce9893.jpeg"></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59316" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/4BACE584-AD21-4523-A57B-FD3EF05304A5.jpeg.9271b8438b13ea1ec59619ce2e88a21e.jpeg" rel=""><img alt="4BACE584-AD21-4523-A57B-FD3EF05304A5.thumb.jpeg.5c550824c6944cd91aba758391d687b4.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59316" data-ratio="58.30" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/4BACE584-AD21-4523-A57B-FD3EF05304A5.thumb.jpeg.5c550824c6944cd91aba758391d687b4.jpeg"></a>
</p>

<p>
	Apropos Kaffee… 
</p>

<p>
	Mein Kumpel hatte peruanischen Kaffee von Blaek mit und ich hatte Kaffee von Mount Hagen dabei.
</p>

<p>
	Seine Beutelchen enthielten 3,8g und von den 2g Mount Hagen Beutelchen nehme ich sowieso immer zwei. Also hatten wir fast gleich viel Kaffee im Becher.
</p>

<p>
	Mir schmeckte der Mount Hagen wesentlich besser, wegen seiner deutlich herauszuschmeckenden Säure, die dem Blaek komplett fehlte.
</p>

<p>
	Aber das ist natürlich Geschmacksache…
</p>

<p>
	Der letzte Tag unserer Wanderung führte uns wieder mehr durch Wälder als der Tag zuvor, auch ging es wieder mehr rauf und runter….
</p>

<p>
	Bis nach Waldeck am Edersee sind wir allerdings nicht gelaufen, da mein Freund am folgenden Tag sehr früh zur Arbeit mußte und somit nicht erst um 23 uhr zu Hause sein wollte.
</p>

<p>
	Wir sind so ca 10-12 Km gelaufen und sint dann vom Trail ca 1,5 Km südlich nach Böhne gelaufen. 
</p>

<p>
	Von dort kann man ein Sammeltaxi anrufen, das einen, immer 25 Minuten nach der vollen Stunde, nach Bad Wildungen zum Bahnhof fährt. 4,70€ pro Person, war voll in Ordnung…
</p>

<p>
	Telefon: 05631/5062088 mindestens ne halbe Stunde vor gewünschter Abfahrt bestellen…
</p>

<p>
	Naumburg von Oben…
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59323" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/6767ED96-C63E-4FE9-AAFE-50666D8C22C5.jpeg.b5893fa706d8c2f0ff3b7d8ed6e242de.jpeg" rel=""><img alt="6767ED96-C63E-4FE9-AAFE-50666D8C22C5.thumb.jpeg.07463f2d283a33ddcb1d71d5223c629b.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59323" data-ratio="59.20" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/6767ED96-C63E-4FE9-AAFE-50666D8C22C5.thumb.jpeg.07463f2d283a33ddcb1d71d5223c629b.jpeg"></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59324" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/E29015B6-F580-46D3-AF39-99BA63F4A3CA.jpeg.f7ddc8c03751ef42cfd7af6026603ea7.jpeg" rel=""><img alt="E29015B6-F580-46D3-AF39-99BA63F4A3CA.thumb.jpeg.0abf527a7c0a6393163451b1157f67f0.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59324" data-ratio="133.21" style="height:auto;" width="563" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/E29015B6-F580-46D3-AF39-99BA63F4A3CA.thumb.jpeg.0abf527a7c0a6393163451b1157f67f0.jpeg"></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59325" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/D5DC6068-10FF-4EA7-8F54-97F4513862B4.jpeg.7fad3e994fe13058a083e47d853e3dae.jpeg" rel=""><img alt="D5DC6068-10FF-4EA7-8F54-97F4513862B4.thumb.jpeg.ad0f9bf862d453d40c207bc0d417b678.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59325" data-ratio="57.10" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/D5DC6068-10FF-4EA7-8F54-97F4513862B4.thumb.jpeg.ad0f9bf862d453d40c207bc0d417b678.jpeg"></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59326" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/E259F39F-DC8A-4A5B-8797-F1EB99443D66.jpeg.27690f10df6ce422bb23de332dafce94.jpeg" rel=""><img alt="E259F39F-DC8A-4A5B-8797-F1EB99443D66.thumb.jpeg.a40e072b666a09c6d4de3600b901d781.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59326" data-ratio="57.90" style="height:auto;" width="1000" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/E259F39F-DC8A-4A5B-8797-F1EB99443D66.thumb.jpeg.a40e072b666a09c6d4de3600b901d781.jpeg"></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpeg" data-fileid="59327" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/934DBB87-9BEE-4A70-9A7E-B68FB7A996F1.jpeg.9ce6158ca473e49faf6556b3acaf335a.jpeg" rel=""><img alt="934DBB87-9BEE-4A70-9A7E-B68FB7A996F1.thumb.jpeg.df0f6043b03f014a526a1a7eed0d63fb.jpeg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="59327" data-ratio="133.21" style="height:auto;" width="563" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2022_10/934DBB87-9BEE-4A70-9A7E-B68FB7A996F1.thumb.jpeg.df0f6043b03f014a526a1a7eed0d63fb.jpeg"></a>
</p>

<p>
	FAZIT:
</p>

<p>
	Zu erst einmal, ist uns natürlich der erste Wandertag gestohlen worden… (wird nachgeholt) Die Etappe soll eigentlich die schönste sein und hat auch den größten Anteil an Bergen aufzuweisen. 
</p>

<p>
	Nichts desto trotz ist diese Strecke die schönste Wanderung, durch ein deutsches Mittelgebirge, die ich in meiner, zugegebenermaßen recht kurzen Wanderkariere, bisher absolviert habe.
</p>

<p>
	Die Mischung macht es aus. 
</p>

<p>
	Wald und Wiesen, Hügel und Berge, viele Kilometer an Waldrändern, was ich für meinen Teil ganz besonders schätze, an allen drei Tagen immer wieder schöne Ausblicke, und nicht mehr als zwei Ortschaften auf dem Weg. Praktischer Weise sogar so verteilt, das man den Tag immer mit ner 1 Liter Flasche Wasser übersteht und erst „kurz“ vor Ende 2-3 Liter Wasser bunkern kann, je nachdem, wie viel Wasser man so benötigt, fürs Biwak…
</p>

<p>
	100 Punkte für den Habichtswaldsteig!!
</p>

<p>
	Zu guter letzt sei noch erwähnt, das es auf den ca. 85Km des Weges drei Trekkingplätze gibt, die praktischer Weise immer 21-23 Kilometer von einander entfernt sind. Zu buchen sind sie über folgende Internetseite…
</p>

<p>
	<a href="https://www.naturpark-habichtswald.de/erleben/wandern/habichtswaldsteig" rel="external nofollow">https://www.naturpark-habichtswald.de/erleben/wandern/habichtswaldsteig</a>
</p>

<p>
	P.S. Ja, ich wandere mit zwei Hüten. Einer ist ein „Strohhut“, für trockenes sonniges Wetter… ca 120g
</p>

<p>
	Der andere ist ein Wollfilzhut. Für kaltes bis feuchtes Wetter… 82g
</p>

<p>
	Dafür nehme ich aber auch nur eine U-Hose mit… <img alt=":mrgreen:" data-emoticon="" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" title=":mrgreen:" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/emoticons/default_icon_mrgreen.gif"></p>

<p>
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">65398</guid><pubDate>Wed, 12 Oct 2022 08:29:55 +0000</pubDate></item><item><title>Kammweg B&#xF6;hmische Schweiz</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146604-kammweg-b%C3%B6hmische-schweiz/</link><description><![CDATA[<p>
	Hallo zusammen, ich plane im Sommer den Kammweg Böhmische Schweiz zu laufen. 
</p>

<p>
	Ist diesen schon Jemand gelaufen und kann kurz berichten.
</p>

<p>
	Mich würde interessieren 
</p>

<p>
	Lohnt er 
</p>

<p>
	Kann man frei Zelten
</p>

<p>
	Wie sind die Wege
</p>

<p>
	Wie ist die Versorgung mit Wasser und Essen
</p>

<p>
	Vielen Dank für eure Erfahrungen 
</p>

<p>
	https://www.hrebenovka.com/de
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">146604</guid><pubDate>Fri, 09 Jan 2026 05:39:12 +0000</pubDate></item><item><title>Peaks of Balkans &#x2013; Ein bisschen Abenteuer im Dreil&#xE4;ndereck</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146497-peaks-of-balkans-%E2%80%93-ein-bisschen-abenteuer-im-dreil%C3%A4ndereck/</link><description><![CDATA[<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Es ist mal wieder Zeit für ein bisschen Trekking. Die letzte richtige Trekkingreise liegt schon mehr als ein Jahr zurück und wir hatten auch nicht so wirklich viel Spaß bei den letzten Trail Wettkämpfen. Also ging es ab in den Balkan. </span>
</p>

<h1 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:20pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:20pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Ausrüstung</span>
</h1>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:12pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Bevor man den Peaks of the Balkan wandert, muss eine grundlegende Entscheidung getroffen werden. Zelt oder Guesthouses?</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Die wichtigste Entscheidung vor dem Start war: Zelt oder Guesthouses? Wir entschieden uns, die 2–3 kg zu sparen und setzten auf Guesthouses. Im Nachhinein können wir sagen, dass dies die absolut richtige Wahl war, da die Unterkünfte sehr regelmäßig am Weg lagen. Einige davon sind sogar noch nicht auf Google Maps oder Mapy.com verzeichnet – man kann aber davon ausgehen, dass fast in jedem Dorf ein Guesthouse zu finden ist.</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:12pt;margin-bottom:12pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Einen Teil davon kann man auch über Booking.com „buchen”. In Anführungsstrichen, weil, soweit ich das mitbekommen habe, scheinen viele dort nicht regelmäßig reinzuschauen und das jeweilige Zimmer zu reservieren.</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:12pt;margin-bottom:12pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Im Folgenden noch ein paar interessante Ausrüstungsgegenstände:</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:12pt;margin-bottom:12pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Beim Rucksack habe ich mich diesmal für das Modell Aonijie 30L Fastpack (FH2530) entschieden und es etwas modifiziert. Die zwei größten Veränderungen sind, dass ich den schmalen Gurt am Bauch durch einen Gossamer Gear Fastbelt ersetzt und vorne an der Brust eine Brusttasche angeschnallt habe. Die Brusttasche ist eine günstige Tasche aus China, die ich um zwei kleine Karabiner erweitert habe, damit sie sich vernünftig am Rucksack befestigen lässt und nicht mehr herumhüpft, wenn man läuft. Warum? Vor allem für mein Handy, da ich alle anderen Taschen und Möglichkeiten, dieses zu verstauen, bisher eher unpraktisch fand, weil das Handy entweder schwer erreichbar war oder Schweiß abbekam.</span><br />
	<br />
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Wir beide haben Hydrapak Flux 750ml mit einem anderen Mundstück von den Trailrunning Soft Flasks benutzt. Ja, sie sind schwerer als normale Plastikflaschen, aber wir finden Sie deutlich praktischer, weil man diese beim Gehen nicht rausnehmen muss. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:12pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Diesmal habe ich die Fertig-Mahlzeiten von Huel ausprobiert. Etwas nervig ist, dass es diese nicht mehr in einem großen Sack gibt, sondern nur noch einzeln abgefüllt. Ich persönlich finde 400 kcal pro Tüte etwas wenig und musste daher mehrere Tüten vorher zusammenmixen. Ausprobiert habe ich: Spaghetti Bolognese (sehr gut), Mexican Chili (gut, etwas scharf), Cajun Pasta (gut, etwas scharf) und Chick'n &amp; Mushroom Pasta (essbar, schmeckt mir aber zu mehlig). Alle sind auch vegan.</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Es gibt eigentlich nur einen Ausrüstungsgegenstand, den wir gerne dabei gehabt hätten. Einen Sun Hoodie. Der steht jetzt auch schon auf unseren Wunschlisten für Weihnachten. Wir hatten viel Glück mit dem Wetter und deswegen gut gebraten. Wenn man sich nicht perfekt eincremt, holt man sich definitiv einen Sonnenbrand dort. </span>
</p>

<h1 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:20pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:20pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">An- &amp; Abreise</span>
</h1>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Hingeflogen sind wir über Tirana und zurück über Podgorica. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Ich kann hier nur empfehlen beides über Tirana zu machen. Der Bus von Gusinje/Plav nach Podgorica dauert 3.5h und zieht sich wie die Hölle und ist auch bis auf das letzte Stück super kurvig, wodurch einem irgendwann einfach nur schlecht wird. Da war Tirana nach Shkoder und dann die Komani Lake Ferry doch etwas angenehmer. (Normalerweise würde man direkt von Shkoder nach Theth fahren.)</span><br />
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Unsere faltbaren Carbon Wanderstöcke hat niemanden interessiert. Meine Freundin hatte diese sogar außen sichtbar am Rucksack. (Von Wien wussten wir von der Webseite, dass das eigentlich kein Problem sein müsste, aber beim Rückflug waren wir uns unsicher.)</span><br />
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Vorab, wir sind den Trail entgegen der Standard Laufrichtung gegangen. Wenn man seine Ruhe haben will, ist das die richtige Wahl, wenn man mit Leute quatschen will, dann sollte man lieber die gängige Richtung wählen.  </span>
</p>

<h1 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:20pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:20pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Tagesberichte</span>
</h1>

<h2 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:18pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:16pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Tag 1:</span>
</h2>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Ein besonderer Start</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">(40 km • 2850 hm ↑ • 2300 hm ↓• 10:00 h)</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Früh morgens nahmen wir in Shkodër den Shuttle zum Komani-Stausee. Von dort ging es mit dem kleinen Boot "Dragobia", das fast wie ein Bus funktioniert, bis zur vorletzten Anlegestelle (Markaj). Uns beiden war klar, dass wir Theth nicht mehr im Hellen erreichen würden, aber Tom war definitiv zu optimistisch, was die Dauer der Strecke anging!</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<br />
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Nach insgesamt 90 Minuten Busfahrt und zwei Stunden auf dem Boot starteten wir erst relativ spät um 11:30 Uhr. Die ersten, fast flachen Kilometer auf breiten Schotterwegen flogen nur so dahin, doch danach wurde unser Tempo stetig langsamer. In Curraj i Eperm, wo es auch Guesthouses gibt, hatten wir unsere einzige negative Erfahrung mit den Hunden dort: Ein Schäferhund war gar nicht begeistert davon, dass wir an seinem Schaffeld vorbeiliefen.</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:12pt;margin-bottom:12pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Beim Verlassen des Dorfes hatten wir zum ersten Mal Probleme mit der Navigation. Eingezeichnet sind zwei Wege, einer davon ist angeblich markiert. Irgendwie wurden die Wege jedoch zusammengeführt und der markierte Weg existiert in dieser Form nicht mehr, zumindest ist der Einstieg nicht ausgewiesen. Bis auf die Tatsache, dass der neue Weg eventuell etwas länger ist, war es zum Glück aber nichts Dramatisches. Auf der anderen Seite des Berges bei Qerec-Mulaj ist auch ein Campingplatz ausgeschildert, wo es wahrscheinlich auch Wasser gibt. Ursprünglich war dieser Punkt für das Mittagessen eingeplant, aber ich wollte uns die zusätzlichen Meter und Zeit sparen und hoffte, dass es weiter oben noch eine Wasserstelle gibt.</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:12pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Das nächste Stück führte über eine Stunde durch einen Laubwald stetig bergauf. Wasser war Fehlanzeige. Zum Glück war der Weg zusätzlich zu den Standard-Markierungen mit neon-orangefarbener Farbe gekennzeichnet, was den Aufstieg erträglicher machte, da der Pfad nur stellenweise sichtbar war. Ein genauer GPS-Track ist hier wirklich ein Muss!</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:12pt;margin-bottom:12pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Als wir endlich aus dem Wald kamen, wurden wir mit einer wunderschönen Aussicht belohnt – allerdings stand die Sonne schon tief. Der Weg war besser sichtbar als im Wald, jedoch stimmte die Route im GPS-Track nicht immer hundertprozentig mit dem markierten Weg überein. Das führte dazu, dass wir mehrfach den Weg verloren, wenn dieser mal nicht deutlich zu erkennen war. Die Dunkelheit, die circa ab drei Viertel der Strecke zum Pass, Joch oder Qafa einsetzte, machte die Sache nicht einfacher. Ich kann jedem, der nicht regelmäßig in den Bergen unterwegs ist und keine vernünftige Lampe dabei hat, nur abraten, den Weg im Dunkeln zu gehen, bzw. die Strecke in jedem Fall auf zwei Tage aufzuteilen.</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:12pt;margin-bottom:12pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Als wir dann endlich über den Pass waren, wurde der Weg deutlich einfacher zu folgen, was man auch schon bei der Planung sehen konnte (Strava Heatmap empfiehlt sich, wenn man sich bei einem Weg nicht sicher ist, ob und wie viel er begangen wird). Wir beide waren aber mittlerweile so fertig, dass sich der Weg wie Kaugummi zog. Gefühlt war der Weg auch um einiges länger als es die Uhr angab. Ich vermute, dass die vielen nicht eingezeichneten Serpentinen hier eine bedeutende Rolle gespielt haben.</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Um 21:45 Uhr, nach 40 km statt der geplanten 38 km, erreichten wir endlich das Hotel. Tom hatte vorausschauend schon per WhatsApp mit der Unterkunft kommuniziert, was die späte Ankunft unkompliziert machte. Sogar heißes Wasser für unser lang ersehntes "Mittag-/Abendessen" bekamen wir noch.</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczOYs9fig-xG6GDc1-uF1Pr9iPMWVg7weuwL" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczOYs9fig-xG6GDc1-uF1Pr9iPMWVg7weuwL4FOMU9eiRF828rM2FrHriXJXxFBROACdGhCKkBvSaba59NYNxZdI94-VC9pfr4rOTP8_98rCZw4ER8OFwwWYCx7zW3uoWIquDLuQVYN9IZV5C6TFduv6-A=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczNjD_Fugo9py4I3PkCUcFMwysg4PH8VtECB" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczNjD_Fugo9py4I3PkCUcFMwysg4PH8VtECBg3VGf7xukc4CztExyViHZxuDRbKmnGgIn-_5bagT9Qp6_pmLL_JhY8ozavEVyLZsk-xdG8K9DAfSP13RNKXAHJ4caPiklZP8ltw0EjTMmQovBcgAiDFzLw=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczM_K-iXvGzYet19nQGOq1rmftJM_Ko5bdhh" class="ipsImage" data-ratio="105.63" height="750" style="height:auto;" width="562" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczM_K-iXvGzYet19nQGOq1rmftJM_Ko5bdhhV7Lfaoco0nWak1Vd1NTNUdEBVe8XzesuhfO614gWUm49vmQt7Phd7FJ8sRFmmlavJcv9nCK0ndweV3NGe25A1_8NmIILzNt2HNtD2iUkiyRmx7uMSX5NGA=w710-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczMO6nosIKowkzCdJCRVMqPB2VpU_5G8ifwx" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczMO6nosIKowkzCdJCRVMqPB2VpU_5G8ifwx6hNrfQEAYpoEWIhH3XqYOoIFiDQkuMz-Ub8jCeClyu5BTMjwQG-MLcH9MAeDJ5kOrkA0T51UFj2DpEF1EwqBJAnu8PdCU0kVyxkVmfKr18melLQ6GPKl9w=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczObfRdTK-kPHbReaKumLQ7IgkNxxOICqdV0" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczObfRdTK-kPHbReaKumLQ7IgkNxxOICqdV0W24YG6QYCXeJOzyIBUhlqGULWzZPjl-0I2YhT3GR-fj-ghl87XrNTX2zAPKBbTLlxAxKz0C2W_9CndpsiamwaKcEGuvG2gkcMbqiDm60P7RtZqwcjguzcQ=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczNvq1vI3JE2b8dPAI228esCXEFF0gbocKLw" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczNvq1vI3JE2b8dPAI228esCXEFF0gbocKLwG1EzKSw2EoiTY8s6EincPRaOH8LDnoHw9RcHqmgRS5_G_tow7JoaaJP1KuElJFbjJw4DGfjGmMcXf97VrgC0kBEJw-bXM-9wuJF5--yEGwQjhaZ4DVtUAA=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczMeoSdHwfDLTq77s6MEgFed6Z9r2z2-rEgr" class="ipsImage" data-ratio="105.63" height="750" style="height:auto;" width="562" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczMeoSdHwfDLTq77s6MEgFed6Z9r2z2-rEgrYRsd5uXVNRNHgerUEzxTC-O9-iFgqT2P963FU2TxUaJ7bZa7CIx7qKscV55ea8pofQW7yTpLtfQ004OhYj9_HO5n30DWW1qwYYloSKM9txGqVJq57lT74A=w710-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<h2 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:18pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:16pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Tag2:</span>
</h2>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Ein Erholungstag</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">(27 km • 1250 hm ↑ • 1100 hm ↓• 7:00 h)</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Eigentlich war Plav das Ziel, aber der Marathon-Tag davor steckte uns noch in den Knochen. Daher entschieden wir uns für die entspannte Variante: Bis nach Gusinje wandern und von dort mit dem Bus nach Plav. Keiner von uns wollte schon wieder zehn Stunden unterwegs sein.</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<br />
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Ausgeschlafen und nach einem "okay-en" Frühstück brachen wir auf. Der Start war einfach. Ein leicht ansteigender Forstweg, der bald in einen stetig steiler werdenden Singletrail überging. Oben angekommen, waren die meisten Höhenmeter des Tages geschafft, und wir genossen eine fantastische Aussicht zurück ins Theth Tal. Danach ging es nach einem kurzen Ab- und Aufstieg entspannt bergab bis Vusanje. Der schöne Trail wich zwar irgendwann wieder einer Forststraße, aber nach 5 km erreichten wir endlich Vusanje für unsere Mittagspause, wo wir unser Fertigessen zubereiteten.</span><br />
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Eigentlich wollten wir den schöneren Wanderweg nach Gusinje nehmen, statt stumpf an der Straße entlangzugehen. Nachdem wir aber die erste Abbiegung verpasst hatten und die Alternativen den Weg nur unnötig verlängert hätten, entschieden wir uns für die Straße. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">In Gusinje deckten wir uns noch im IDEA Supermarkt (Kartenzahlung möglich!) ein, bevor wir den Bus nach Plav nahmen.</span>
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczPBHcPVEHDjeTk9tt42WJODpxZXYuvnf-wL" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczPBHcPVEHDjeTk9tt42WJODpxZXYuvnf-wLqLbXXyb8mL4tqS4dDOihBCreHjLDbNejxwoAqvA1tAmkCOUhY_w7Zx2e9XxEu87bkEuKebB402bw0H9Ied7yTQh28G1LuOYRJRFin9AsLuvXIOxa6UoaTQ=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczMkb12IjrCG3pSnCO5jCL6l4B4e8vTac6dp" class="ipsImage" data-ratio="105.63" height="750" style="height:auto;" width="562" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczMkb12IjrCG3pSnCO5jCL6l4B4e8vTac6dpTRJwbp0KSJJ2Fb7hp9UA4ELfswyXOHdoZqjWeNhp8href572owzxb2W9Nr-7wbxp7oyxVhzdcIfFeeHSSSDclZypLy--0mKtDJ2jdmMvg3OHeqEITU9QHA=w710-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczMJb0dACdQ9-YdBREZeYd0NGSIKm7kb3VYz" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczMJb0dACdQ9-YdBREZeYd0NGSIKm7kb3VYz8du3Z_sOUD50C7Kr3Eh5Na-TWdIFKWcqKPuKi280ehbn2-lmDQ3qu2N4rCX12ZhhzE-MQZaEz-V4fAMJ4r0OwF9wYfRQiHjra-rdkcPp57TZUJq4XBSZeg=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczN1tJ6FX9zL_5MzJRflqI8FItEApZADsEak" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczN1tJ6FX9zL_5MzJRflqI8FItEApZADsEakCa6oxUA82EGqXrningzY1_sWRekOr4s_LjnUryVli98g48jGTuT7GOMiZhH0Ib8hLvEgZQbF81vSriPpkIwJTS1FimupOijuviTd0qQj-7SMXbD1emB0Ww=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<h2 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:18pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:16pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Tag 3:</span>
</h2>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Tag 3: Wunderschöne Höhenzüge</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">(37 km • 2300 hm ↑ • 1800 hm ↓• 9:00 h)</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">In Plav starteten wir nach einem schnellen Einkauf von Getränken im IDEA Supermarkt. Wieder führten die ersten Kilometer über einfache Forststraßen, bis der erste große Anstieg begann. Im Gegensatz zum Vortag war dieser zum Glück weniger steil und verlief größtenteils durch den Wald, also wurden wir nicht wie am Vortag in der Sonne gebraten.</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<br />
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Oben angekommen folgten wir dem Kamm, was uns atemberaubende Ausblicke in alle Richtungen bescherte. Ein weiteres Highlight erwartete uns dort oben: der kleine Bergsee Hridsko Jezero. Nachdem wir den See umrundet hatten, stiegen wir durch einen Wald ab bis zu einem kleinen Bergdorf, wo wir kurz danach an einer Wasserquelle mit Unterstand unsere Mittagspause einlegten. Wir kamen durch ein weiteres Dorf mit Guesthouses, aber unser Ziel lag noch einige Kilometer vor uns.</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Vom Tal aus ging es wieder steil bergauf, diesmal kaum beschattet. Doch auch diese Anstrengung wurde gut belohnt: Wir wanderten auf einem weiteren Kamm entlang mit grandiosen Rundumblicken. Der Anstieg zum letzten Pass (Jelenka) war kurz und moderat. Der folgende Abstieg war dann aber knackig. Wir waren echt froh, diesen nicht im Aufstieg bewältigen zu müssen! Dazwischen gab es noch einen kurzen, steilen Aufschwung, der mit einem unnötig dünnen und wackligen Stahlseil gesichert war. Wir passierten auch einen beliebten Campingsee, bei dem wir leider feststellen mussten, dass das "Leave No Trace"-Prinzip nicht überall gelebt wurde.</span><br />
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Bald darauf erreichten wir unser Ziel: das Dorf Leqinat und die Unterkunft Guri i Kuq. Unsere Gastgeber schienen überrascht über unsere Ankunft und quartierten uns kurzerhand statt im gebuchten Doppelzimmer in einem Ferienhaus mit acht Betten ein. </span>
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczMAn7zcw4AU-yeIeqHrRRDu1lL2jvgyGrVj" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczMAn7zcw4AU-yeIeqHrRRDu1lL2jvgyGrVjzAdTq2dJ5Hlm6bGZzoT2e0uC6WceLwxoDkL0-RRqlbzexisqUoY4St9Cq6OqvqxTPbE3XTTHhIFNlWEdT3VBaPLHudCqLbAxqteudDgQpZEK-NlfOO7b1w=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczNmXORu9ZY56t4xnPpz2aF_Ygn6od9P96Ul" class="ipsImage" data-ratio="105.63" height="750" style="height:auto;" width="562" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczNmXORu9ZY56t4xnPpz2aF_Ygn6od9P96Ul2L53m749Vn8fWevQOzPJ6LcxdYdI6Y3Mu56iS-HJgjf4gHnpdVZYhry9CViPNFRR8gTfFZATLwPGwkn7Iw4HDikMJd9ZA3beknCHYeWdm4DL56Ijo3Q_Dw=w710-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczPNUS3KzslzQRpcHlC_juzpXtGcy1hXcah-" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczPNUS3KzslzQRpcHlC_juzpXtGcy1hXcah-4DM-VHQYA5hQ9H39dAdOJGRzV5izJkpuH3Fyesvb7a-mxXh0ZbuGVDFNOe8QT-AS-s1wHrdzZA_wqlrgNcknl-zS0AB8uxEzkK5DNSsDLeMEkvJQY_KH1g=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczMpNtRZkHPOHwELyvnHioWo3bd0oHIj9zWB" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczMpNtRZkHPOHwELyvnHioWo3bd0oHIj9zWBMOwNSM4soUnlxEqrobJoepbEZx03no4tk_tg3PrX68s5G9HX6osUaVNEyHULoIy9OZkIUXN96yYyBcTZZ8xSP1sHBzBw7lLka9QQSkeRjwnCr3ggJNmK8w=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczN7ABx3S1-h75jx6JcSyVJJ6AsEeFY8ewrq" class="ipsImage" data-ratio="105.63" height="750" style="height:auto;" width="562" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczN7ABx3S1-h75jx6JcSyVJJ6AsEeFY8ewrqNbrYcrCdhMSW115ou7vN13k6h4r_aiVfDuR1t9dmJwnEKzE_9_7O4d0TCFkCCRgimEDCPzY8fLAg9U6SrOOgSFtMUfTzWaO6U0rvql3-ksBuNWfcrLXFvg=w710-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczMXtFvh7-cWlDZ-Pkavbt-dh0ommCr1BHAH" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczMXtFvh7-cWlDZ-Pkavbt-dh0ommCr1BHAH_dGhYUCFqbywiES9AeBvZVvXBxNrE23btTtdUOeYpSyUWicIt83GzouGGYTqkr9hT-2o5Cl9TZ5rhjJyxx-wWSGw3gDEUnVaAdmJpC7p2Y5EWUpqbbmSiw=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczPeN-1wCcefOKAO1DxHjA3pJEhvwzOlrzfo" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="997" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczPeN-1wCcefOKAO1DxHjA3pJEhvwzOlrzfokiZwJYI-XIzkXEGhZdUQ3FbcTipc54brrYjlxs5sQmjFow2fljrNBj5Q2o14NBYzD4BaaVLiF8eD053xBYTwncTbxsZ1audEzx1h5pgijxbl49gTnODs2w=w1258-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczM0JUrd4oF-fKMhAqk3H22yDmsihaiJjFg4" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczM0JUrd4oF-fKMhAqk3H22yDmsihaiJjFg4_Yl8wb0TpM4D40yruNvaOoBxilWvIRqtOjZlJXZdrC7zd18-U8XNDxJT-mW18H47lQDduyUgTSyuzbu9A50qp4JvXJWr_SDfG5fBkeNOl9hgH7QuXdR7lg=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<h2 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:18pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:16pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Tag 4:</span>
</h2>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Ein Tag zum Vergessen</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">(30 km • 1200 hm ↑ • 1700 hm ↓ • 7:30 Stunden)</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Diesen Abschnitt können wir niemandem empfehlen! Er besteht zur Hälfte aus Asphaltstraße (15 km) und weiteren 10 km Forststraße. Es bleiben nur magere 5 km wirklich schöner Wanderwege, und die Aussicht ist die Mühe nicht wert. Wir raten dazu, vor Leqinat quer in Richtung Milishevc abzubiegen oder notfalls die Straße entlang zu trampen (was allerdings den 1200-Höhenmeter-Abstieg und Wiederaufstieg erfordert).</span><br />
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Wenigsten war man relativ schnell unterwegs. Auch hier sind wir wiedermal in einer Unterkunft(Hotel Ruguva Camp) gelandet, die die booking.com Bestätigung sehen wollte, obwohl sie diese ja auch selbst haben müssten. Auch eine Unterkunft die ich absolut nicht empfehlen würde, Müll war nicht entlernt, Klopapier hat gefehlt, die Handtücher waren nicht frisch, der Boden war nur mäßig sauber und das Badezimmer war winzig. Immerhin roch das Bettzeug frisch und sie haben ein großzügiges Lunchpaket gemacht, weil wir früher los wollten um es vor der geforderten Deadline zur nächsten Hütte zu schaffen. </span>
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczMFquHIm9LnyodpTadjGE_nZyR2vFJz_g7s" class="ipsImage" data-ratio="105.63" height="750" style="height:auto;" width="562" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczMFquHIm9LnyodpTadjGE_nZyR2vFJz_g7sEngU6itP7WyNVUGB6RTQdgJFrGJ73WO8ZcVgGGaxi1BnRgcLxK67hX-5ASe7qAukLzudCFooTO4Ylr2TH62tAiGncHsjXCFKqY_j24_utjyrUzfvLpRbLQ=w710-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<h2 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:18pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:16pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Tag 5:</span>
</h2>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Zurück zum Schönen – Die Belohnung wartet</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">(29 km • 2500 hm ↑ • 1600 hm ↓ • 8:30 h)</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Nach dem wenig inspirierenden "Tag zum Vergessen" waren wir froh, direkt an unserer Unterkunft in den ersten Anstieg starten zu können. Ganze 5 km und 1200 Höhenmeter lagen vor uns, aber das war uns tausendmal lieber als weitere Kilometer auf Asphaltstraßen. Etwa auf halber Höhe, bei den kleinen Häusern, gerieten wir unabsichtlich auf den alten, mittlerweile etwas zugewachsenen Weg. Zum Glück trafen alter und neuer Verlauf nach nur 500 Metern wieder aufeinander. Oben angekommen, wurden wir für die Mühe belohnt: Es eröffnete sich uns ein herrlicher Weitblick über eine riesige Grasfläche. Hier trafen wir auch auf eine Kuhherde, die uns auf ihrem Weg zur Wasserstelle entgegenkam.</span><br />
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Von dort ging es hinunter ins Dorf Milishevc und dann zügig über eine Forststraße nach Roshkodol. Die Wegführung hat sich wohl leicht geändert und führt jetzt durch auf der anderen Talseite entlang, aber die alte Route war auch problemlos begehbar. Ab Roshkodol wanderten wir stetig bergauf, das Tal entlang, bis wir im Talschluss einen Linksbogen zum Qafa Roshkoldol nahmen. Dieser obere Teil des Tals ist wirklich atemberaubend schön. Oben am Pass gönnten wir uns unsere wohlverdiente Mittagspause, bevor wir unseren Weg in Richtung Doberdol fortsetzten.</span><br />
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Wir folgten größtenteils dem Kamm und entschieden uns spontan für einen kleinen Schlenker über den Berg Tromeđa. Dieser liegt nur etwa 120 Höhenmeter oberhalb des normalen Weges und war die minimale zusätzliche Anstrengung absolut wert. Von dort aus konnten wir endlich unser Tagesziel erblicken: das kleine, abgelegene Bergdorf Doberdol.</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Wir können einen Stopp in Doberdol nur wärmstens empfehlen! Mit dem Wasser sollte man aber eventuell hier etwas aufpassen, wenn man den Google Bewertungen trauen kann. Grundsätzlich haben wir unser Wasser immer mit unserem Grayl, wahrscheinlich etwas übertrieben, gefiltert. Übernachtung mit Frühstück, Lunchpaket und Abendessen kostet dort nur auch 35€ pro Person. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczODJ6pmovFfChqoIcDN2JB3Ebi3g2a5Xtjo" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczODJ6pmovFfChqoIcDN2JB3Ebi3g2a5XtjoGmZho5lhGHPgC_oYe-DlAPovXGBH9h0n5o7wUFyVocE8Y_UyqSNi0btLhEwjNrQBSuNBBN2op4z5jW34qr-nGmAj7sBAjjnNbs5l9LGpKZ8el7s7aGsS_g=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczMqIynNKnKC-VK727RW_a3BGcb9iHpZDcEl" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczMqIynNKnKC-VK727RW_a3BGcb9iHpZDcElU26Cm8j5y4SRtxRmNZE9p4urAMI2bM3qTcog8QOMpXkG4XwhDF_zsmSqkDLpcMsKENzUB6VhjT5hcxNJ6JeL0TIGVfSjbeDTLXb4N98BqPB6jTLxHYrzxQ=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczMTEaEuXtQIdF_8_pS-9G4YYKxAw0UXo5pO" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczMTEaEuXtQIdF_8_pS-9G4YYKxAw0UXo5pOzWnGV9wtfMvUPlBTuB5yUUQEaAycKwnmqjFGg-EfNMIpJ1mDdybc5e5F7OwV2eLgGgZlAxkRRvo_PhMNdHnOpIS4cqLWyllGQ0BW-aCta323xi9HOxYA0w=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczPCeHPNj__0gihYNEksTH1PU5ICRJnFHYVj" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczPCeHPNj__0gihYNEksTH1PU5ICRJnFHYVjMF_WV3KeMo30hDX_-gIOcvd59cgb6z85V0ynFcrB_K6Vc5lAZsuqy8oyVcFiFDBaf2pd22PCcwKUE6kYV-8Bm_nkIWrpABW37gJn0HmMGI3ETiDmFsDiww=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczOYkSleQkXhhsskjItVoJkR7XjjpO0yUaHw" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczOYkSleQkXhhsskjItVoJkR7XjjpO0yUaHwjm1ESskvZPzgBKBrNXnHLi3tckckWjWDY-EF9DOfCLxjGJxE7L9tKeDtA9bac2XoIeapLlqUGDE3Yp7_hIiwGSRqrTSHKEp95OD-IzZL98ic0AvR3t5WpA=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczNRVoL1mzeoUXcu1mjcfVh9CWRL_xck2DgZ" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczNRVoL1mzeoUXcu1mjcfVh9CWRL_xck2DgZ2MlQhRsvtGTb0vwcxwCmYFlVIjcLacym79BWjZkl_luwXfnLgfOPs-T8y65X1xAaM46sGe8fujSTc_PtO-nFYs3rRfhub9Zq1klMTXrcOIoTE41wNZ-lFw=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczPi61hHN-_-T5KgkxhTpUsBsiMVyxJKtFnr" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczPi61hHN-_-T5KgkxhTpUsBsiMVyxJKtFnrYzH844FBS4gYjhCYacJS18ugw2WJiE0JEAlsoO8UrotChKF14OJdGdD21wp1r3TpV340F2DJF7HaGkUh98m1IOlNUyWUbrMKwn_0GfUxXRuWB4rJToNeXQ=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczP-7XyeTc9qY3DJJD8wduHqhEFmjwVTE90L" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczP-7XyeTc9qY3DJJD8wduHqhEFmjwVTE90LfbUNKy12WIh7DqzGbA1MrNLVYPqjrGnCoAiAUBT7jeGnu-5vrvkrYvPF0bIC8QGEBpcR-EVm4gEHt0KHnfDs76_KjjcAc-x_SR5WzZXoTFldmmXr0TRtow=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczOIWz-AYuIEN6LHVxEG-Gzi_l9Ycvet7oEp" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczOIWz-AYuIEN6LHVxEG-Gzi_l9Ycvet7oEp61dk0wD-oa0Cf5l3EawetkIwSNADWj2Makr1tIEkOITnYODSIwEZerc9XZUn7v0f12sJFYncJEsjYrY8ksFWA2nEj0KYpIMI4YSDjeH0Bzjc9RikXMBalw=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<h2 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:18pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:16pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Tag 6:</span>
</h2>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Ein neuer Freund</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">(31 km • 1500 hm ↑ • 2400 hm ↓ • 8:30h)</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Wir waren die Ersten, die an diesem Morgen Doberdol verließen. Wahrscheinlich war das der Grund, warum uns ein Hund folgte. Anfangs dachten wir, er würde uns nach spätestens 5 Kilometern verlassen. Schnell tauften wir ihn "Doggy 695", nach seinem Schildchen im Ohr. Doch der Hund dachte gar nicht daran, uns zu verlassen! Er folgte uns munter bergauf und bergab, vorbei an anderen Wandergruppen, die er nur kurz beschnüffelte. Der ist uns so brav gefolgt, dass die meisten dachten, dass wäre unser Hund. </span><br />
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Die ersten 10 km schlängelte sich der Trail am Berg durch den Wald, mal leicht hoch, mal leicht runter, bis zum Qafë e Vranicës. Immer noch mit Doggy 695 an unserer Seite, wurde der Weg zu einer breiten, sehr staubigen Forststraße, die wegen Bauarbeiten recht befahren war. Zum Glück mussten wir diese nicht den ganzen Weg hinunter nach Cerem nehmen, sondern konnten einem kleinen Singletrail ins Dorf folgen. In Cerem, nach bereits 16 km, füllten wir unsere Getränke auf und gönnten uns zur Feier des Tages jeder eine Softdrink. Und Doggy 695? Er wollte sich immer noch nicht von uns trennen.</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Von dort ging es ähnlich wie am Vortag langsam bergauf durch das Tal bis zum Qafa Borit. Als hätte Doggy 695 gewusst, dass der vor ihm liegende Weg für ihn unpassierbar werden würde, schloss er sich kurz nach dem Pass einer anderen Wandergruppe an. </span><br />
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Der Weg hinauf zum Qafa Presljopit war gespickt mit größeren Stufen, die kurzes zbd leichtes Kraxeln erforderten. Oben angekommen, legten wir eine späte Mittagspause ein. </span><br />
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Zur Motivation der Freundin schloss sich beim Abstieg ein neues Gruppenmitglied uns an. Ein Wanderer auf Tagestour. Saskia ist vorne weggelaufen, um den Wanderer abzuschütteln, aber mit wenig Erfolg bis nach Valbone sind wir zusammen gelaufen. In Valbone hatten wir uns den Aufenthalt im "Luxushotel” gegönnt. Jedoch mit mäßigem Glück. Das WLAN funktionierte nicht, der Spa war nur nach Voranmeldung nutzbar, unsere Kühlpacks wurden nur in Eiswürfel gelegt anstatt in den Gefrierschrank, und selbst das Frühstück war bei Öffnung noch nicht komplett fertig. Unser Tipp: Lieber eine einfache Unterkunft nehmen und nur die Hälfte bezahlen.</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczPbza8j-TaZkYKXsP6-m_IXwmrJHGWm5hBe" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczPbza8j-TaZkYKXsP6-m_IXwmrJHGWm5hBeKkezHUlOZQggvZVXugmMe2qLLYBiwo7exu_EIcJOeo780kEcH98WdmCXOIFFH6Av0XfqkESKohMoXmffMg4tO9L4A-oN2QqMhSjw0_HAMrOpAy2zITuHzw=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczML-7xaKHWkw4TzG3W1PZEsKXaNJtni7tZI" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczML-7xaKHWkw4TzG3W1PZEsKXaNJtni7tZIo3m2EzKbKfOJghsNUcrme7B2qKUDcUG-rBKxDFDl1lZro2SsfYxMolEbzY3Tjw9wQH3xSonOgRRjgvmrS1UcD0JIrWvMpdSz8ELVG_eHrJlx5mbTs-wM5g=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczPxLhbapmkhLySx8W3di8heIx78rDTn7QbF" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczPxLhbapmkhLySx8W3di8heIx78rDTn7QbF0h4JIl848nyj-2GtG49bOG9dg_si1fQEBE-DKsQ-EXTDIqTDSflKWcPKUfrScvqGI2DSKgjOkp1p_gKC7EkezCb4vUMpX97-ZDt83IhjmWPs1Umn4cjvZw=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczO6bKBEW_MV7A-1d8S-NI8OmnuoX34S7VOR" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczO6bKBEW_MV7A-1d8S-NI8OmnuoX34S7VORCixYiVOfG8TqC4cmFrCrPy_sLRDs_6OZx0IZH8tFsUVFtPK75OFfzFVGTAoHAkd1Jfox9GNzDjHxYd7f5n-GZ9Sg-JWA7M0cb55H7KMmoDcFlT7V0iVwoQ=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczPu1hPMembUDPHOwa4P02GOZx0r8svODQT9" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczPu1hPMembUDPHOwa4P02GOZx0r8svODQT9l0h8e9KJAkF-agJ9-y4xkIR6Ry14VOACQRi_c1ZB0FbE8zmrOJ1trdxV0vByrzdSXdyK_T5v7IqnXiif52wzzD1GDFf9LO3HR-Bz7EeVpjtS_AuPxd0BUg=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<h2 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:18pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:16pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Tag 7:</span>
</h2>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Ein krönender Abschluss</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">(22 km • 1700 hm ↑ • 1700 hm ↓ • 7:00h)</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Nach dem etwas enttäuschenden "Luxus"-Aufenthalt in Valbone starteten wir in unseren letzten richtigen Wandertag. Als krönenden Abschluss hatten wir uns vorgenommen, noch einen Gipfel zu besteigen. Die Wahl fiel auf den Maja e Rosit mit 2523 Metern – zwar nicht der höchste Berg der Gegend, aber mit einer tollen Prominenz und einem exzellenten Rundumblick.</span><br />
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Wir waren beide schon ziemlich müde und begannen den 8 km langen und etwa 1500 Höhenmeter umfassenden Anstieg. Obwohl unsere Rucksäcke mittlerweile deutlich leichter waren, machten sich die fast 30 Kilometer pro Tag der Vorwoche bemerkbar, und wir waren nicht besonders schnell. Ursprünglich hatten wir geplant, beim Abstieg noch einen Bogen über die Bergseen unterhalb des Maja e Jezercës zu machen, aber das stellten wir erstmal hintenan und konzentrierten uns auf den Gipfel.</span><br />
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Etwa 500 Höhenmeter unterhalb des Gipfels entdeckten wir eine Gruppe Wanderer vor uns. Das motivierte uns ungemein, das Tempo anzuziehen und vielleicht den einen oder anderen noch zu überholen. Im sehr steilen Schlussstück konnten wir tatsächlich noch ein paar "einfangen"! Oben auf dem Gipfel gab es dann die wohlverdiente Belohnung: Cola, Chips und ein einfach unglaublicher Ausblick.</span><br />
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Da wir beide ziemlich fertig waren, entschieden wir uns für die kürzeste ausgewiesene Abstiegs-Variante. Es gab theoretisch zwar noch einen kürzeren Weg, aber der war laut Strava Heatmap komplett unbegangen. Der markierte Weg war, obwohl er durch sehr steiles Gelände (30 % und mehr Gefälle) führte, sehr gut begehbar und markiert. Man sollte hier aber definitiv trittsicher und schwindelfrei sein! Unten, bei einer verfallenden Berghütte, gab es endlich Mittagessen. Gestärkt und mit dem schwierigsten Teil hinter uns, blieb nur noch ein langweiliger Forstweg, den wir schon von Tag 2 kannten, bis zur Unterkunft.</span>
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczMfu0u6AlpDPuYZLkyYUXqWHEew-3jk7iby" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczMfu0u6AlpDPuYZLkyYUXqWHEew-3jk7ibyMAVyTLfZD5ESxeGk9v3QO_BRV0SleJedJYSqfI86ZTCo1kzYgA98JC-TEpvlfyZVoM7oelS5thyniWMlrPi9Obg8yDAJ69xFZ6BPYKVfpCq2uLZWuLG14Q=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczNOCDf8rgY9RNEST43VYWBkEuAdI0AjpmL1" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczNOCDf8rgY9RNEST43VYWBkEuAdI0AjpmL1cq1jeCIFT0ONyLKpYu8jZxC66P31zKoPnhyy7LSWqxHA3lx6NABRQ43N6mFxwbipLZk3XdbfSuc-q8FYZ3TGcYRXqV6m_z2ihpeaHdGU8pr9WnFrOcJFUA=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczM67J7jOQ6bZ3TawELEFYSHFkL4Uo-4gmFn" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczM67J7jOQ6bZ3TawELEFYSHFkL4Uo-4gmFncYUxRN7ONxl4VdeaovzBE-2IxDEEL6_LwmTJnQVZWONS917GYWRV0yd25TtUzA-7-DIxlLwSCooHp7nb5GfwALT8Aqykrk--FclaFbZNNcDSQ7xbZY4VXw=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczMH_q4O1NFpEndhW2r0ne8rGEMWKhdYbbC7" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczMH_q4O1NFpEndhW2r0ne8rGEMWKhdYbbC7BSrGmR_t-cs22widW9bNoZ-nUhWuYULHw0tdem60F9EZR9VGQy8LZgixXXCjo5yl7VDLTUY4vYW0i6gzRAFN7tXY0n1SP_yAYyJ-gDJ-wOqLGM-YMo0T7g=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczNuk58YHJoFOLJv2tX_bfCkL-ZL-JEimsip" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="749" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczNuk58YHJoFOLJv2tX_bfCkL-ZL-JEimsipm8du-9rq-ZvNDCFJwA6Q5IuCRAdii72wGsBShgr2gjlXgZqUrm_J1JaeEPktJ3oGzmBzcwg4jBEHfEGsm7Wc81Byd5NgzICIR8RkNvh7dqku8v19N0DRlQ=w1263-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<h2 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:18pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:16pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Tag 8:</span>
</h2>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Wandern zum Ort + Bus</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Am letzten Tag sind wir nur noch entspannte 6km von der Unterkunft in Vusanje nach Gusinje gegangen. </span>
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczN6drSD2CoNB4y93WgbOkiqlD_eNYTEjLLi" class="ipsImage" data-ratio="105.63" height="750" style="height:auto;" width="562" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczN6drSD2CoNB4y93WgbOkiqlD_eNYTEjLLiX_LUamsiW0p-XZkQ_tAGkbLcADAHKx0hbUVa4gAlq135C8nICrj_MHhyuZadYeaLpW9iXfDSeKKsHr381MiaBkEEZLlfA0vKSjmzH7_4nXzOoFECYIh-Pw=w710-h947-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<h1 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:20pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:20pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Fazit</span>
</h1>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Wir wollen wieder in den Balkan, die Mischung zwischen coolen Berge, Abenteuer und kostengünstig, hat uns voll überzeugt. Außerdem fehlen uns noch zwei kleine Abschnitte vom Peaks of Balkan Trail. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczMgskSXCcRXOhnvZC9dHFcmZd-MyJbZ-xTQ" class="ipsImage" data-ratio="40.00" height="208" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczMgskSXCcRXOhnvZC9dHFcmZd-MyJbZ-xTQED0BatcK3WykZtre9i1m5jsJ2ohKIqU7Xl0QTwJY_TBfoe4RGPZv-K3bK3pefUTkC-y79EL3lQhb5DxM4nLCJFoC1AktBBxDEu9QR579nbje3qWe6TAgWw=w1920-h400-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<h2 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:18pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:16pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Noch ein paar Tipps &amp; Infos:</span>
</h2>

<ul style="margin-top:0;margin-bottom:0;">
	<li>
		<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Gas Kocher</span>

		<ul>
			<li>
				<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Es gab nur sehr große Gaskartuschen (500gr) oder Stechkartuschen (Es gibt theoretisch einen Adapter auf Schraubkartuschen bei Amazon, aber leicht ist dieser nicht.) als wir da waren, also eventuell auf Alkohol Kocher oder anderes umsteigen. </span>
			</li>
		</ul>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">M:tel Esim für 15€</span>
		<ul>
			<li>
				<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Eine elektronische SIM-Karte die man einfach vorher Online buchen und aktivieren kann</span>
			</li>
		</ul>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Lek</span>
		<ul>
			<li>
				<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Wechselbüro, außerhalb des Sicherheitsbereiches, solange man nicht mehr als ca. 7€/700 LEK Gebühr zahlt. </span>
			</li>
			<li>
				<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Großteil nimmt Euro, aber mit LEK kriegt man meistens einen besseren Preis. </span>
			</li>
		</ul>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Reisepass</span>
		<ul>
			<li>
				<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Schnellere Aus- &amp; Einreise, wegen automatischer Passkontrolle</span>
			</li>
			<li>
				<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Personalausweis reicht theoretisch für die Einreise</span>
			</li>
		</ul>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Border Permits</span>
		<ul>
			<li>
				<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">über zbulo machenbar (</span><a href="https://zbulo.org/de/border-crossing-permits-peaks-of-the-balkans-via-dinarica/" rel="external nofollow" style="text-decoration:none;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#1155cc;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:underline;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">https://zbulo.org/de/border-crossing-permits-peaks-of-the-balkans-via-dinarica/</span></a><span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">)</span>
			</li>
		</ul>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Hüttenschlafsack</span>
		<ul>
			<li>
				<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Definitiv Hygienischer, aber nicht unbedingt nötig</span>
			</li>
		</ul>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Die Guesthouses in den Bergen haben viel vegetarische Speisen, wegen der fehlenden Kühlinfrastruktur. </span>
	</li>
</ul>
]]></description><guid isPermaLink="false">146497</guid><pubDate>Tue, 28 Oct 2025 08:50:26 +0000</pubDate></item><item><title>Nicht immer Berge...</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146262-nicht-immer-berge/</link><description><![CDATA[<p>
	Guten Tag allesamt,
</p>

<p>
	… gerade mal ein bissel im Müritz-Nationalpark und der Rheinsberger-/ Fürstenberger Seenplatte rumgelascht. Kamen über 300 km zusammen…
</p>

<p>
	Fazit: Es müssen nicht immer die Berge sein, um seine Zeit zu verplämmpern… <span class="ipsEmoji">😀</span>
</p>

<p>
	Der Müritz-Nationalpark-Weg (GPX-Datei vorhanden) erstreckt sich über 175 km und erschließt alle Landschaftsformen des Parkes: Seen, Moore, Buchenwald, Wiesen, Hügel… aber auch Kiefern-(fast) Monokulturen. Eine reichhaltige Tierwelt ist zu beobachten, sofern man sich entsprechend verhält: Fischadler, Kranich, Widerhopf, Weihen, Große Rohrdommel (nur zu hören), Unken, Frösche, Ringelnatter, spielende Rehkitze… Ein Tier ist sogar gut zu erspüren: Die gemeine Stechmücke…
</p>

<p>
	Die Pflanzenwelt ist auf Wiesen, den Wegesrand und den Mooren (auf einem Moorsteg) aus nächster Nähe zu erkunden…
</p>

<p>
	Einen Wermutstropfen gibt es: Die ‚i-Beik-Behinderten-Seuche‘ hat sich auch hierhin ausgebreitet… <span class="ipsEmoji">🫣</span>
</p>

<p>
	Im Seengebiet um Rheinsberg und Fürstenberg ist es bezüglich der Naturraumaustattung nicht anders. Besonders eindrucksvoll immer wieder für mich der Große Stechlinsee (NSG wie alles drumherum auch)…
</p>

<p>
	Die Wasserversorgung ist meist durch kleine Friedhöfe gesichert, die oft in der Karte (1:50.000) gar nicht eingezeichnet sind. Versorgung mit Lebensmitteln in den größeren Orten wie Waren, Neutsrelitz, Röbel, Rheinsberg, Fürstenberg. Vorrat für ca. 3 Tage sinnvoll. Es wird im Bundesland Meck-Pomm und Brandenburg gelatscht...
</p>

<p>
	Unten ein paar wenige Fotos. Dennoch, ich bin lieber anwesend, als beim Fotografieren…
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Erlebnisreiche Wandertage wünscht Ein.Plattfüssler
</p>

<p><a href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_06/MNP1.JPG.5a87eaea71db7017a84756905b223130.JPG" class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" ><img data-fileid="77047" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_06/MNP1.thumb.JPG.908efa934ab703191c0ce78e830ac652.JPG" data-ratio="75" width="1000" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" alt="MüNP1.JPG"></a></p>
<p><a href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_06/MNP2.JPG.86c678c27380684072a66c2216942098.JPG" class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" ><img data-fileid="77048" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_06/MNP2.thumb.JPG.5cdaf92a6763db7dad52214ad654bd36.JPG" data-ratio="133.21" width="563" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" alt="MüNP2.JPG"></a></p>
<p><a href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_06/MNP3.JPG.0d07e0d796c4e2db61aabf67d20d60c6.JPG" class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" ><img data-fileid="77049" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_06/MNP3.thumb.JPG.ae4754aeb9899e3cc5ab83213ea73e4e.JPG" data-ratio="75" width="1000" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" alt="MüNP3.JPG"></a></p>
<p><a href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_06/MNP4.JPG.fd3b8d6bfb4597b25e6214761d4e0cca.JPG" class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" ><img data-fileid="77050" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_06/MNP4.thumb.JPG.22eb8acbf7231288da1a6465082204a3.JPG" data-ratio="75" width="1000" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" alt="MüNP4.JPG"></a></p>
<p><a href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_06/MNP5.JPG.ec25a5afeda187a73a61bebce337f9c7.JPG" class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" ><img data-fileid="77051" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_06/MNP5.thumb.JPG.ac4830a35185346e91f4a5cdb94098ae.JPG" data-ratio="75" width="1000" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" alt="MüNP5.JPG"></a></p>
<p><a href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_06/MNP6.JPG.3dd7002a1d17cdf315deac90205e84b6.JPG" class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" ><img data-fileid="77052" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_06/MNP6.thumb.JPG.9aa488e8809e813cfd57878ef6cba7e0.JPG" data-ratio="75" width="1000" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" alt="MüNP6.JPG"></a></p>]]></description><guid isPermaLink="false">146262</guid><pubDate>Thu, 26 Jun 2025 13:36:05 +0000</pubDate></item><item><title>Herbstliche Insel&#xFC;berquerung Thassos (Griechenland)</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146505-herbstliche-insel%C3%BCberquerung-thassos-griechenland/</link><description><![CDATA[<p>
	Hallo zusammen,
</p>

<p>
	ich bin Oliver, Jahrgang 76 und seit einigen Jahren im Trekking- und Alpinbereich unterwegs.<br />
	Bin erst seit ein paar Wochen hier angemeldet, nutze jetzt die Gelegenheit und stelle mich kurz vor mit meiner aktuellsten Tour durch Thassos.<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_right" data-fileext="jpg" data-fileid="78019" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/PXL_20251012_064647531.RAW-02.ORIGINAL.jpg.d2f522793fa80155c3044bc31ba326cf.jpg" rel="" style="float:right;"><img alt="PXL_20251012_064647531.RAW-02.ORIGINAL.thumb.jpg.4d447a13f2256ac25f5f85c10d86ca94.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="78019" data-ratio="132.67" style="width:150px;height:auto;" width="564" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/PXL_20251012_064647531.RAW-02.ORIGINAL.thumb.jpg.4d447a13f2256ac25f5f85c10d86ca94.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a><br />
	<br />
	Mein Fokus liegt auf Fitness und Naturerlebnis - Ultralight-Wandern, nicht ganz so Ultralight-Wandern und Rucksack effizient packen gehören aber auch immer dazu <span class="ipsEmoji">😄</span><br />
	Die Touren dauern zum Glück meist länger als das einpacken des Rucksacks...<br />
	<br />
	Neben klassischen Touren und Wanderungen rund um Frankfurt am Main, habe ich auch ordentlich Erfahrung im alpinen Gelände und baue mir seit einiger Zeit eigenes Equipment (z. B. Tarps, Rucksackmodifikationen). Daneben interessiere ich mich sehr für Fotografie und Musik machen (Synthesizer).
</p>

<p>
	Ich freue mich darauf, mich hier auszutauschen – sei es über:
</p>

<ul>
	<li>
		DIY-Gear und Materialien (welche Stoffe, Nähtechniken oder Modifikationen ihr nutzt)
	</li>
	<li>
		Alpine Routen und Herausforderungen (Trittsicherheit, Wetter, Ausrüstung)
	</li>
	<li>
		Ultralight-Strategien für längere Touren (Gewichtsoptimierung)
	</li>
	<li>
		Erfahrungsberichte zu weniger bekannten Trails (besonders in Europa)
	</li>
	<li>
		Netzwerken und Ausflüge machen mit Leuten aus Frankfurt am Main und Umgebung
	</li>
</ul>

<p>
	Aktuell plane ich, mein Wissen und meine Erfahrungen in einem Blog/Projekt namens „<a href="http://www.packologe.de" rel="external nofollow">http://www.packologe.de</a>“ zu teilen – mit praktischen Tipps, Gear-Optimierung, Links und Tourenberichte.<br />
	Es ist nur ein kleines Projekt für meinen eigenen Spaß und Reflektion, da ich nicht jeden Tag meine Familie mit meiner Leidenschaft vollquatschen kann.<br />
	Zudem baue ich gern Webseiten, wenn die Füße eine Pause brauchen.
</p>

<p>
	<strong>Thassos-Inselüberquerung inkl. Ipsarion-Gipfel (28 km, 1.280 HM).</strong><br />
	<br />
	Ich war mit der Familie unterwegs im Oktober und unser Urlaubs-Motto ist: "Berge und Strand - dann ist alles gut!"<br />
	Ich in die Berge für einen Tag, Kind und Kegel entspannen am Strand. Funktioniert prima!<br />
	Wir baden aber auch mal zusammen im See auf 2000m Höhe in Tirol.<br />
	<br />
	Es war wirklich eine fantastische Tour über knapp 10 Stunden bei bestem Wetter.<br />
	Die Planung war sehr interessant, da ich die Insel überhaupt nicht kannte...<br />
	Als ich erfuhr, dass die Insel Luftlinie quasi nur 25x25km groß ist, kam ich natürlich wie immer auf eine Schnapsidee... <strong>Warum nicht komplett drüberlatschen?</strong><br />
	Überfordere ich mich oder unterfordere ich mich damit? Weder noch musste ich dann feststellen.
</p>

<p>
	Thassos steigt quasi von West nach Ost auf bis zum Gipfel des Ipsarion.<br />
	Es geht stetig bergauf an den Flanken und Rücken der steinigen Hügel.<br />
	Alles ist voll mit Kiefernwäldern, Ziegen (inkl ein paar Skelette) und schönen Ausblicken über die gesamte Insel.<br />
	Die Waldbrandgefahr ist das Hauptthema auf Thassos, daher hab ich vorher Abstiegsrouten geplant... man weiss nie!<br />
	Es gibt eine Menge Drohnen der Feuerwehr, die über einem schweben können.
</p>

<p>
	Kurz vor dem Gipfel habe ich dann tatsächlich Feuerwehrmänner getroffen, mit denen ich den Gipfel erreicht habe und einen netten Plausch führte.<br />
	Zu der Zeit war ich richtig fertig und hab dann nochmal ordentlich gegessen für den gerölligen Abstieg nach Potamia.<br />
	Ihr kennt ja die Sprüche: "Ist nicht mehr weit!". Ein Fußzeh musste mit einer fetten Blase büßen.<br />
	Bis zum Strand habe ich es nicht mehr geschafft und meine Familie hat mich dann mit dem Jeep abgeholt.
</p>

<p>
	Um den Beitrag nicht unnötig auszudehnen, könnt ihr gerne mehr Details erfahren:
</p>

<ul>
	<li>
		<a href="https://out.ac/Idvm9H" rel="external nofollow">Zur Tour bei Outdoor Active</a> (GPX, Ausrüstung etc.)
	</li>
</ul>

<p>
	Nächstes längeres Projekt: Karwendel mit einem Kumpel im Sommer 2026.
</p>

<p>
	Ich bin gespannt auf eure Perspektiven, Fragen und freue mich auf den Austausch!
</p>

<p>
	Oliver<br />
	Kein Wort wurde mit KI erstellt.
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/PXL_20251012_051730782.RAW-02.ORIGINAL.jpg.22cb40b31b32c2df4d6efbef5631a911.jpg" data-fileid="78018" data-fileext="jpg" rel=""><img alt="PXL_20251012_051730782.RAW-02.ORIGINAL.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="78018" data-ratio="75.3" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/PXL_20251012_051730782.RAW-02.ORIGINAL.thumb.jpg.1c409919e82af0d5f19cd977cdac1a5d.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/PXL_20251012_062710772.RAW-02.ORIGINAL.jpg.f9ec0295554868d5004290b511289454.jpg" data-fileid="78020" data-fileext="jpg" rel=""><img alt="PXL_20251012_062710772.RAW-02.ORIGINAL.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="78020" data-ratio="75.3" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/PXL_20251012_062710772.RAW-02.ORIGINAL.thumb.jpg.7584bcb48ca8336326623a910c396fa9.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/PXL_20251012_045155356.RAW-02.ORIGINAL.jpg.4e307d0fe808892eaee9be63a68c9b7c.jpg" data-fileid="78021" data-fileext="jpg" rel=""><img alt="PXL_20251012_045155356.RAW-02.ORIGINAL.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="78021" data-ratio="75.3" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/PXL_20251012_045155356.RAW-02.ORIGINAL.thumb.jpg.d26790cff3b5050aac2145928806b759.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/PXL_20251012_044825272.RAW-02.ORIGINAL.jpg.1ddcdb646c6582dee9efc9840cabfedb.jpg" data-fileid="78022" data-fileext="jpg" rel=""><img alt="PXL_20251012_044825272.RAW-02.ORIGINAL.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="78022" data-ratio="75.3" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/PXL_20251012_044825272.RAW-02.ORIGINAL.thumb.jpg.ca2d135055aa9d6c0e9dcecaed1e8246.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/PXL_20251012_103015469.RAW-02.ORIGINAL.jpg.3ca3d4c3e40e97a5e4fc362a1ed74522.jpg" data-fileid="78023" data-fileext="jpg" rel=""><img alt="PXL_20251012_103015469.RAW-02.ORIGINAL.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="78023" data-ratio="75.3" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/PXL_20251012_103015469.RAW-02.ORIGINAL.thumb.jpg.26a70ada9cfe195bfacd7b01223ccdb2.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/PXL_20251012_095906867.RAW-02.ORIGINAL.jpg.8706ad2f700f9558e4aeb5ec857aaab7.jpg" data-fileid="78024" data-fileext="jpg" rel=""><img alt="PXL_20251012_095906867.RAW-02.ORIGINAL.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="78024" data-ratio="75.3" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/PXL_20251012_095906867.RAW-02.ORIGINAL.thumb.jpg.a04af1418c764f4c1b7d20115e3ff20c.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">146505</guid><pubDate>Thu, 30 Oct 2025 08:24:43 +0000</pubDate></item><item><title><![CDATA[Sierra Nevada - Der GR240 & andere Wege]]></title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/140951-sierra-nevada-der-gr240-andere-wege/</link><description><![CDATA[<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Mitte April sind meine Freundin und ich Teile des GR240, auch bekannt als Sendero Sulayr, durch den Naturpark/Nationalpark Sierra Nevada in Spanien gewandert. </span>
</p>

<h1 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:20pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:20pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Vorbereitung</span>
</h1>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Wir sind beide aktive Läufer und fahren auch ab und zu Rennrad, ansonsten kann man eigentlich nur die Handvoll Trailläufe bis 25km und 1500hm, die wir vorher gemacht haben, als wirkliche Konditionsvorbereitung zählen. Leider haben wir kein richtiges Höhentraining machen können, da in den Alpen noch zu viel Schnee lag. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Die genaue </span><a href="https://www.komoot.com/tour/1466842514?share_token=aLTf36HkdZmteXMOVoRoCPFMqwZQFV7FlxndRh4hjGZ824uR11&amp;ref=wtd" rel="external nofollow" style="text-decoration:none;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#1155cc;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:underline;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Route</span></a><span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;"> wurde über Komoot geplant, einfach weil man dort (mit Premium) die markierten Wege sehen kann und so zumindest etwas sicherer ist, dass der Weg auch wirklich existiert. Sehr hilfreich waren auch die aktuellen </span><a href="https://apps.sentinel-hub.com/eo-browser/" rel="external nofollow" style="text-decoration:none;"><span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#1155cc;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:underline;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Satellitenbilder</span></a><span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">, um die genaue Schneelage abschätzen und die Machbarkeit besser garantieren zu können, was bei allen Abschnitten ab ca. 2500 hm wichtig war.  </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Ein wichtiges Kriterium für die Route war auch, dass wir jeden zweiten Tag in ein Dorf kamen, um die Kühlpacks für die Spritzentherapie, die meine Freundin macht und die bei 1-8C gelagert werden müssen, in einer Tiefkühltruhe aufzufrischen. (Über die genaue Lagerung werde ich noch etwas schreiben).</span>
</p>

<h1 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:20pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:20pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Ausrüstung</span>
</h1>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Hier sind die Besonderheiten. Zur Aufbewahrung der Spritze haben wir uns eine Art Thermoskanne mit Temperaturanzeige besorgt. Darin war dann ein kleines und ein großes Kühlpack, die bei ca. 20 Grad Außentemperatur die Spritze um 48h im richtigen Temperaturfenster gehalten haben. Leicht war das Ganze mit ca. 700gr natürlich nicht, aber was besseres haben wir auch nicht gefunden. Daher kam dann auch die Vorgabe alle 2 Tage in einer Hütte sein zu müssen. Für unsere Hüttentouren im Sommer müssen wir uns vielleicht noch was neues überlegen, aber die leichte Variante mit 2 kleinen Kühlpacks hält vielleicht 4-5h kalt.</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Unser Schlaf-Setup bestand aus einem MSR Freelite 2, Exped Ultra 3R Duo, zwei Cumulus X-LITE 300 und Mammut Air Pillows mit Buff und Alpha Hoodie als Kopfkissen. Im Nachhinein hätte ein Groundsheet für die eine Nacht, in der wir im Refugio Vivac auf dem Boden geschlafen haben, wahrscheinlich auch gereicht.</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Zum Kochen haben wir einen 1,5 Liter Titan-Topf von Amazon. Wir kochen unser Abendessen gerne selbst, daher reicht etwas Kleineres leider nicht aus. Der MSR Pocketrocket 2 Brenner hat im Großen und Ganzen auch gute Dienste geleistet, aber für das nächste Mal werde ich vielleicht noch etwas für mehr Windfestigkeit ändern, da es an vielen Stellen einfach zu sehr gezogen hat.</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Der Wasserfilter war zu dieser Zeit auch eher überflüssig, da überall frisches Schmelzwasser den Berg hinunterlief. Beim ersten Mal, wo der Platypus Quickdraw trotzdem zum Einsatz kam, habe ich die Softbottle definitiv vermisst. Die oder eine günstigere Alternative wird beim nächsten Mal dabei sein. Und ich dachte, der Grayl Ultralight wäre beim Filtern nervig. <img alt=":P" data-emoticon="" height="20" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/emoticons/default_tongue.png" srcset="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/emoticons/tongue@2x.png 2x" title=":P" width="20" /></span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Unsere beiden Rucksäcke (Nashville Cutaway, Atelier, Longue Distance Hybride) haben wir um einen Gossamer Gear SitLight Camp Seat erweitert, damit sich der Stoff und evtl. Teile im Inneren nicht mit Schweiß vollsaugen und es sich am Rücken etwas besser anfühlt.Ansonsten habe ich noch den Standard “Hüftgurt” vom Cutaway durch einen GG Fast Belt getauscht, dadurch konnte man das Gewicht deutlich besser auf die Hüfte verlagern. </span>
</p>

<h1 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:20pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:20pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Anreise</span>
</h1>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Wir sind in Malaga gelandet und von dort aus weiter mit dem Bus nach Granada. Es gibt einen direkten Bus vom Flughafen, aber da dieser zeitlich nicht gepasst hat, haben wir einen Bogen über die Innenstadt von Malaga gemacht. Das kam uns nicht ungelegen, da wir zu der Mittagszeit eh was essen mussten/sollten. In Granada haben wir uns dann noch bei Decathlon und den umliegenden Supermärkten mit Gaskartusche und Verpflegung eingedeckt, bevor wir uns beim B&amp;B Hotel direkt nebenan eine gute Nacht Schlaf gegönnt haben. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Am nächsten Morgen haben wir dann um 8:00 den Bus direkt hoch zum Skigebiet Pradollano genommen. (Im Sommer erst ab 9:00, Tickets kann man nur an den ALSA-Automaten kaufen und nicht im Bus)</span>
</p>

<h1 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:20pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:20pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Tag 1</span><br />
	<span style="font-size:16pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Pradollano - Refugio Vivac de Ventura</span>
</h1>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">In Pradollano haben wir dann recht schnell den Zuweg zum GR240 gefunden, der sich dann aber ganz schnell wieder verlief und man sich viel mit GPS, Steinmännchen und vereinzelter Spuren den Weg selber suchen musste und dabei versucht nicht an Dornen oder den Büschen hängen zu bleiben.</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczN1Daaw9IH1rYrXFYIXvvEXH6Kjwje-YGJC" class="ipsImage" data-ratio="104.31" height="750" style="height:auto;" width="564" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczN1Daaw9IH1rYrXFYIXvvEXH6Kjwje-YGJC9pp0wZcy08LvGdHRU5dDOh6zrIzbw0rtWVOaMc2G7wQNDUH94OoCMMcjaAR_D4JL9X6oxamb0fO3e-L_ZFUYMfRKvX7OEio3x8PUW98IT5-N6JAh40kQUA=w719-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	(Ja, hier ist ein Weg zusehen.)
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Garmin Explore hatte sich zu dem Zeitpunkt auch entschlossen einfach den Großteil der von mir eingezeichneten Routen zu “verlieren”, somit mussten wir auf Komoot zurückfallen, was aber auch gut funktioniert hat. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Nach ca. 5km waren wir dann endlich auf dem GR240, wo das navigieren einfacherer wurde. (Gelegentlich lassen die Markierungen etwas auf sich warten, aber in der Regel ist der Weg ganz gut erkennbar.) Es ging zügig den ersten kleinen Anstieg hoch und durch einen schönen Wald auf einem Singletrail hinunter zu einem Gebäude, wo man sein Wasser nachfüllen kann. Dort trafen wir auch die einzige Person auf dem Weg für heute, einen Trailläufer. Weiter ging es über einen breiten Forstweg den Berg hoch und wieder einen Stück runter zu einer Farm, wo der Weg wieder in Singletrail überging und man weiter bis zum Bach/Fluss im Tal hinabstieg.</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczOy78lp3kEhJ33R6Hyl-37gd-fSqAHeZWRE" class="ipsImage" data-ratio="104.31" height="750" style="height:auto;" width="564" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczOy78lp3kEhJ33R6Hyl-37gd-fSqAHeZWREAQQ4rC00HfgIY6EFZ4h34nXObwS1fQb7HhTAQEdh83f0SfAXMFZq2Rq3ERtY88oVA4_ZNKo8Qhw1RVluPqBzdCZX4iyGPYKb6I98zpc7TwYjjPPiDWCqpw=w719-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Von dort aus ging es wieder steil nach oben, wo wir ein paar grasenden Pferden mit einem süßen Fohlen begegnet sind.</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;"> </span><img alt="AP1GczNFe6-LzObQt3xF5V2YQq9fIp7ksXVMVHWM" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczNFe6-LzObQt3xF5V2YQq9fIp7ksXVMVHWMdmoYtgqgEFVlNnLNzGQGxH_AfGBpSS6metzsmaiMkb-xiZhlQztJ5I1WvrH-NHD5z40ptEynCzf6_L3-KRO3C4m-hSqdHGmFZn6avac2APQxq5gnAHNKfg=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Oben und mit ein bisschen Abstand zu den Tieren haben wir dann eine längere Snackpause eingelegt und die Aussicht genossen bevor wir dem erstmal flachen Weg weiter gefolgt sind, bevor man um den Kamm herum war und man wieder für die nächste Flussüberquerung ins Tal abgestiegen sind. Von dort aus ging wieder ein breiter Weg hoch, dem wir bis zum Aussichtspunkt Mirador de La Rinconada de Nigüelas gefolgt sind. </span>
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczO_zFamWBmm1tYL689xqVD6AVdOc4nGkdMN" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczO_zFamWBmm1tYL689xqVD6AVdOc4nGkdMN94o79xaaFzqYA0NEfWfKaf2kKDx3532IaaLeUcPR4ymyxjC_7Xwpoj6MKSanOvp9XrR89BZ_HkVvYUqccB7PPIa1jhG-68nm8I_XOmY2BiVMoQXRSLC76w=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczP7zwMf769-lcdPS8VSA2ygb9DsITLmgNRw" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczP7zwMf769-lcdPS8VSA2ygb9DsITLmgNRw3UQh-WpVdrMC7muaFv4qFvNfdlY6Nox8a9sqdYvxeDkfziipjvf_LOXIIRfKXkUnAVpy1IW4rZEZrVaAB4wWeuMv9A6cidqfrlFfCThCu___dY443SLdOw=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczNrilUa4KPdBmgfn7_Ji6iSmNGe2SuQhvYS" class="ipsImage" data-ratio="104.31" height="750" style="height:auto;" width="564" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczNrilUa4KPdBmgfn7_Ji6iSmNGe2SuQhvYSlakvvMfiZxOJ9yqce43kz69k9BNHxkzZBjQBqWV7m72rdhDRjohKeRaySYrOXVVNDQ7jlpBjValoXIIWYvr52FwSqmNEraR1awVAG0-4nuNfXV9v2FrNlA=w719-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Auf dem Weg waren wir am diskutieren, was der beste Plan für den Rest des Tages wäre. Weiter dem GR240 folgen und potentiell keine Campsite finden bis zum Refugio - Casa Forestal de Tello oder über den Berg Cerro del Caballo(ca. 45km) gehen und das Refugio de Ventura(ca. 38km) nehmen. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Das eine ist flach, aber folgt einem breiten Weg ein Stückchen unterhalb des Nationalparks mit vielen Gebäuden in der Nähe, von denen man nicht campen darf. Der andere Weg sind 900hm hoch und ein nicht unbedingt einfacher Abstieg runter zum Refugio, aber dafür kürzer bis zum ersten garantierten Schlafpunkt. </span>
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczO2LfLOl2gsWhuWew_5r-Dzk74wQcwGvFkj" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczO2LfLOl2gsWhuWew_5r-Dzk74wQcwGvFkjXRGpSwvZqbf-H9JGf44AyXJ_zXsV31-85_08VszfRW7NYW3epK-H6_o5wnHTJK31ZzQQ4Zib7RV40ZAahE2kmxqWPa4IoFdfi2JIOCicUz-ehEhDe1QITg=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Wir haben uns für letzteres entschieden und haben uns die 900hm zu Ende hin gut hoch gequält. Dabei durften wir das eine oder andere kleine Schneefeld überqueren, aber da der Kamm relativ Steigungsarm ist, waren die Schneefelder ungefährlich.  </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczN76YqKCIg7ArLtiKfvQRgEkhajMrcuHUXn" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczN76YqKCIg7ArLtiKfvQRgEkhajMrcuHUXnNMmVVHg3kDD7bL7Gph8XtOCDAT1PGahzxHKx46tNdxmQ1T1mV1lxz4gzypaIIF3zs05K4_TwWu01tkaeTmzEk_jxGAE6xMiLa_KF3jksnciZsqE5SI9iQA=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczPEYbCXU6kncbayY8GCpgXXZ1eG6e196bQ7" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczPEYbCXU6kncbayY8GCpgXXZ1eG6e196bQ7euongsLSAWQQ4uF6_r63m_5ldKMzH0zs8zfXqtbeGbwqjHzX3Pv-TGf5qWmUs1Z_D-1PyNYfPjwHs2sHti-CG7BjJsla1N8qUJaTG6E4AdhWNVpb0pdhlg=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Oben gab es dann eine super Aussicht und direkt die nächste Weg Entscheidung. Im Vorfeld hatte ich schon zwei Varianten auf komoot gesehen, die letzte Entscheidung aber auf vor Ort verschoben. Variante 1 war über die Lagune und das Refugio Vivac unterhalb des Gipfels entlang in Richtung Ziel. Der Abstieg zur Lagune sah grundsätzlich gut aus, aber dann man das Stück unterhalb des Gipfel nicht einsehen konnte und man wahrscheinlich(Ich sag hier wahrscheinlich, weil man den Weg unter dem Schnee nicht sehen kann und keine Spuren zu sehen waren) seitlich einen kleinen Kamm wieder hoch musste, der mit Schnee bedeckt war und steil aussah(Auf dem Zweiten Gifpelfoto ist der Kamm zu sehen, beim ersten sieht man, dass man zu mindestens leicht zur Lagune kommen würde), erstmal für Variante 2 entschieden die direkt in die richtige Richtung ging und uns auch noch die Alternative bot einfach dem Weg auf dem Kamm zu folgen und nicht auf den direktesten Weg abzubiegen. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Dafür haben wir uns dann auch entschieden, als wir 500m weiter die nächste kritische Stelle entdeckten. Man hätte zwar zum Weg runtergehen können, aber der verlief sich bald wieder in einem steilen Schneefeld unterhalb einer Klippe mit keinem offensichtlichen Pfad. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Wir sind dann dem Kamm soweit gefolgt, bis auch der Osthang, auf den wir wollten, eine flache Stelle bog querfeldein über ein kleines Schneefeld wieder auf den richtigen Weg zu gelangen. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Zurück auf dem richtigen Weg waren es noch ein paar einfache Kilometer zum relativ verwahrlosten Refugio Vivac de Ventura. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczOLtbvW4FnrNPTpuTV6tRtTohd0X2ajdtXM" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczOLtbvW4FnrNPTpuTV6tRtTohd0X2ajdtXMo7fvQRIdCvcLp0ZWNC0mZH6Ehl7dH-HufQAQfo3-y-8bb6Y9vczOA0N6TK7VAkJ6-0s9B9tBkGzwtEkBFLIsvxfQ0S2vQJ3JpB2Frfo3opK-wxFW2ADy7g=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Das war die einzige Nacht, wo wir unser Zelt so halb gebraucht haben. Wir haben es nur mit dem Innenteil im Refugio aufgebaut, um die Matte (und uns) zu schützen. Um das Refugio gibt es auch noch einen Zaun, der zumindestens die meisten Tiere weghält.  </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Praktisch war, dass ein kleiner Bergbach, etwa 50m vom Refugio entfernt, über den Weg verlief. Ob der auch im Sommer da ist, wage ich aber zu bezweifeln.  </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczOdiCeGcVAHESp7SIh-F5DcoDt9ez0Vw9mp" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczOdiCeGcVAHESp7SIh-F5DcoDt9ez0Vw9mp6_NHTJa1UPYRRcugdOmjU-w3yEyOSUcEzTdX4ySjvOmRWHeNgGpARQHyK8IsHLssL3begZjS1zU_vRiIn3kzgcgh1AIPjAhRVBM1XQoIrQ0H466HUFTlrg=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<h1 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:20pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:20pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Tag 2</span>
</h1>

<h2 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:18pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:16pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Refugio Vivac de Ventura - Capileira</span>
</h2>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Um ca. 6 Uhr sind wir dann am nächsten Tag aufgestanden, haben unsere Sachen gepackt und einen ersten kleinen Snack gegessen. Während die Sonne langsam aufging, sind wir den relativ gut markierten und schönen Weg hinunter ins Tal zum Refugio abgestiegen. Dort angekommen, haben wir unser richtiges Frühstück gekocht. Das bestand meistens aus einem Tactical Foodpack für mich und 2 Packungen Hafermix für meine Freundin. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczP4QaMnHdXWMo0M9RASOaFv4Dggy-m-_Isb" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczP4QaMnHdXWMo0M9RASOaFv4Dggy-m-_IsbIVPwrpPvKeQosfRVs2PXVn3197IylrhW7cz6SSw8Tw7bt9qUaOxXLapIFah1NN6tES1UCQOIz0txlI8KLpmYt7O-os06jgC0ZYhTQWgHCPoFn150N2-jjg=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	(Blick zurück nach dem Frühstück)
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Von dort ging es erstmal recht langweilig auf einem breiten Weg bis zu einem eher verwahrlosten Erholungsgelände mit Bänken, wo wir eine kurze Mittagspause eingelegt haben. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczPUO6odWdA3sXC78ATER20pSdontYYMp2Wq" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczPUO6odWdA3sXC78ATER20pSdontYYMp2Wq-Mx05y_HYA7xiqOk0Mbgu00jQ7uj0fNgjYAw-gWBEKEZtzW4QhnIwW-zGWdB9lmT0n1YYidtvhgOTdNNwHt3-xsZV9E6OuzKf1LhAmlVjmKF9XMfmhOLuQ=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Ein kleines Stück nach der Pause wurden wir dann positiv überrascht, ich hatte nicht richtig auf die Karte geschaut und erwartet, dass man weiter einem breiten Weg folgt. Glücklicherweise folgt man von dort erstmal eine ganze Weile einen dieser Mini-Kanälen, die das Wasser für die Bewässerungen umleiten. Eine schöne Abwechslung.</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczOgKKUb9H_d-5wuP23R73fbUGIWbBMPBlbk" class="ipsImage" data-ratio="104.31" height="750" style="height:auto;" width="564" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczOgKKUb9H_d-5wuP23R73fbUGIWbBMPBlbkYdrmLh60uXXsMze5BGX2__uPgIRS8y5rTFCu7SflfQ98pYb-EnDweaQRiqOERCK7dr44RnvzuD6Q3klod6VQ_E_jOSW3Q01i37_HGUYvdBYt3WUEWtZWCQ=w719-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczOyz3FOmx_9qyyZoX4FcRcxarCy4hV4eAIZ" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczOyz3FOmx_9qyyZoX4FcRcxarCy4hV4eAIZeDa6foIrgpr6lIbIHJbZh_82YUmWiKGB4GsjR3ToCE-UHkKPchAtA5X3hUlCTVrTvbRhfmXUJPnfrAE5P_qTwDhG4UQu5QMAM8SCas9x4VFwNi68bYKH_A=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczPPFQWUxdnkS-ZwG0pLavnyOQWQeQ0VCb6_" class="ipsImage" data-ratio="104.31" height="750" style="height:auto;" width="564" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczPPFQWUxdnkS-ZwG0pLavnyOQWQeQ0VCb6_KbkIAsiPa8QSkKdCS7kY6s8pncX86FsEB5xDe4RPHbMeRZhtS6TarjWqAmo2UcwveQhLXbMrMyj2X5_65FaJM7nSOplMlwCmfVi0vRNjd0vCVnc-FaK5vw=w719-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Kurz vor der Ortschaft Capiliera geht es noch mal steil bergab auf einen eher nervigen Singletrail mit vielen losen Steinen und dann steil berghoch in die Ortschaft. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Unser Hotel für die Nacht lag am oberen Ende von Capileira, also durften wir noch ein Stückchen höher stiefeln. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczP7wUJwrZLk76fd9W723Q2ZDRB1VrgAyxBo" class="ipsImage" data-ratio="104.31" height="750" style="height:auto;" width="564" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczP7wUJwrZLk76fd9W723Q2ZDRB1VrgAyxBo1OCudNnIohTb10tFdJc1GgDeM8zJrED7oqvY98f8ETmRkIQUIkdDRP2g1F8zZo1sISKhz9ZaShR_h7AQJy8RXkCcIMDw-f8E5PzEQSjwRUQx85HEPqH-EA=w719-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczNeINf5hZ5Tnb7KYsYIlM9ej8vSBAhRImA7" class="ipsImage" data-ratio="104.31" height="750" style="height:auto;" width="564" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczNeINf5hZ5Tnb7KYsYIlM9ej8vSBAhRImA7PIud792hmD6rZujycTCqHsBeWvYfbGv5obp-zsT2pRqw_sGXGWTDrpzBWj8ryYHzmfya2p1lTbYQBxXAu4u-kz2RvheeGTOOfCV-0QibPYEyh_Y9fXYaCQ=w719-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<h1 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:20pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:20pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Tag 3</span>
</h1>

<h2 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:18pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:16pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Capileira - Trevelez</span>
</h2>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Heute war die Königsetappe angesagt, mit einem Bogen über den höchsten Berg des spanischen Festlands nach Trevelez. Nach einem guten Frühstück und einer erholsamen Nacht begannen wir den langen Anstieg. Die ersten 2h gingen viel durch Wald mit gelegentlichen Ausblicken und meistens sehr schönen Wegen. </span>
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczNTldP4mZr1MKPFSo8C5C2OsXHnFnSpNnK1" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczNTldP4mZr1MKPFSo8C5C2OsXHnFnSpNnK1XCmyuTMXJ_qLW4R-WV5K0L7nShN-FyWOeIlwhv3iNF614JkWpkcf8WudDstj-Kl5-2CTOEzsq8iwY17DVnLyM6n8ZvEhUY3PK2Ojh5PUVwAoX544xgzIQg=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczPUy658ohUKmcloH1DMW8breKLEg6ZdBADN" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczPUy658ohUKmcloH1DMW8breKLEg6ZdBADNV9zFtmiQ4VzQYaX4xTvlv3PlbZaNwjJjmVRBHc3KmewkQWOvddG-S9Y6JOaM01xqHR6cghhWFlpeooG4aIGBTwhjIfywxbF7GP1zuDI_8kJ-QXYdTA5wuw=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Die meiste Zeit, wenn man Mulhacen besteigt, sieht man den eigentlichen Gipfel nicht, sondern nur Mulhacen II, der etwas niedriger gelegen ist. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczOqXP6hfSfs32k3MpUM8tZB1vvZZq59-i1M" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczOqXP6hfSfs32k3MpUM8tZB1vvZZq59-i1MJu1ZxosJKcyx6fNYuIPHP3uBfyX5vKPXGPJfjNZ4q0veFKp1PRL4mACKVRU1Jx60zXjN3GUYxqeX3c2JG2VzMkwfF0D8aEIiSnhLz6UYW2uLtuJq26m4_g=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Der Weg steigt stetig, aber die meiste Zeit nicht sehr steil. Die Vegetation wird langsam karger und der Untergrund steiniger. Ein paar Wolken sammelten sich am Rande des Kamms, aber nie so, dass man sich über einen vorzeitigen Abstieg Gedanken machen müsste. Schnee blieb auch bis vor den Gipfel weit vom Weg entfernt. Nur die abnehmende Luft erschwerte den Anstieg. Oben angekommen gab es eine kurze Stärkung und Bilder, aber da Saskia etwas mit Asthma Probleme hat, sind wir schnell wieder abgestiegen. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczPKwtoFdWF2QaeBGmjZ43pW1FD6fxZwe24S" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczPKwtoFdWF2QaeBGmjZ43pW1FD6fxZwe24S--5TCDoyxUFcZLqVYLy-JaBnzhfIgQ2BF8ctf3OPCglzxvhKDNy3x56QGcG3sUhECoh2w-U7rinxnBCKIGuiyqIxdma3CY70FMCsgEl0Z_2zdunqedHD9w=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczNAgO3gGP0dWvuoPR5r2Pte8tJZOKeRooY4" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczNAgO3gGP0dWvuoPR5r2Pte8tJZOKeRooY4LCvAPMKxA5WV6BgyNqFk-5deVxkEvip6IZoIX-6u627AkF5HPIs1ZArM5Xae05EJ4dKZaImwi6KcOC2mOAsDhZRIpOSi94AaFhfVyUVMaVoTxp8pud0cyQ=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczPHi42Y_sozYQctZWbuEBYjqDp84FmJL3pZ" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczPHi42Y_sozYQctZWbuEBYjqDp84FmJL3pZ56jmGd0styPNDrnl8xWk2_5_lFyiwWPmdyLXmYlnFTq60mujPmlIXGijmMD23x-Vbz8Ltrr02r5Lwexx2sJiY1Svix0KTcdCsPwXDev10cIvPb0t-B4UuQ=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczObivl8ekQ13EJujgkUGQXL5Xja5tlus16p" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczObivl8ekQ13EJujgkUGQXL5Xja5tlus16pxE5UYtEeiTxpziAqat899HYKfR_L0x2jE4tMENYzOEmvXBS_lUCaRjm4ikSBbZJijsi2Ax7KQP0Y2pUYgiCliPAkNNxjupTDyXAz8XlCwlyIKQeZqMVeBw=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Auf dem Weg hinab kamen dann endlich die erwarteten Schneefelder(Bild 3 mit den niedrig hängenden Wolken). Die Mikro-Spikes wurden übergezogen und langsam hinab navigiert. Immer in der Nähe von oder auf dem Weg, aber so dass die Schneefelder nicht zu steil waren oder wir zu nah an den Abhang zu unserer rechten Seite kamen. Kurz vor den 7 Lagunen kam dann die erste Schlüsselstelle für heute. Man muss dort leider runter vom Kamm und den zu unser linken liegenden Abhang hinunter. Wir hatten aber Glück denn es gab einen 3-4m breiten Streifen, wo kein Schnee lag, der nicht zu Steil war und man gut über die Steine und Brocken kraxeln kann. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczMGVxtRDYH8ua001vuHC7yeAk5WCPEeOOKW" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczMGVxtRDYH8ua001vuHC7yeAk5WCPEeOOKWyJmeeaya3oMA4OZOCwtYmpWjUbnpQP2k-VVY_3qiUqP-n52Fo4eP2Z3q_LJeMA5RcMqNT73WZtcRkobH-PwbPZYqURprpTCQjQ8KH4zgqgmDkqWH0Qe86Q=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Bei den Lagunen haben wir unser Wasser wieder aufgefüllt und etwas gegessen. Bevor es an die zweite Schlüsselstelle ging. Hier konnte man zwischen dem Weg, der direkt den Berg runtergeht, dem Wasser folgt und einen Weg, der nicht so steil ist, aber länger ist, wählen. Entschieden haben wir uns für die erste Variante. Es gab zwar oben ein steiles Schneefeld, dass man queren musste, aber es waren nur ca. 5m und es gab Spuren. Wasser lief auch nur rechts von uns runter, sodass man sich sicher sein konnte, dass das Stück nicht vom Wasser unterspült war. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczNFR88c8XC-SKnxRP8glCRBI50xgWcJ9dJ1" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczNFR88c8XC-SKnxRP8glCRBI50xgWcJ9dJ1iSjznNNNSp6lcizpgJVq2N7lyKgONfEV4j9feNwBHWPcDlj8sT9CmWiw14_fhyAKtKlfNydliXh6NPkZfJMgNpi4rf-aRbB6g_O566sHcOnqFqfV9NIOOQ=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Danach wurde der Weg deutlich einfacher und wir mussten nur noch eine Handvoll Schneefelder überqueren, bis wir an der Schutzhütte vorbeikamen. Von dort aus flogen wir mehr den Weg runter als gingen. Für das Stück von der Schutzhütte bis nach Trevelez, was mit 2h ausgeschildert war, haben wir nur 40min gebraucht. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczMU-ls5ZXCNvWvqVurb13g4B-wk6S88hESg" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczMU-ls5ZXCNvWvqVurb13g4B-wk6S88hESgqA1M6omNd122Z9jnb_88oCL9LtEBgarGyzGJ3a7y88FwZgxuj2FcMEtWMQwsUL3xDjMflD5wuG1H9f6XsdKg0rAuDlqaJrNxBt4bGf6hsU8eGvqkRqGNow=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczORbuHoiPOTbsnT5oljd_zb4OqqwxJK0z8Q" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczORbuHoiPOTbsnT5oljd_zb4OqqwxJK0z8Q0S8_qNQ_S3uhPV6UCxGli4u94IqWLbXH6RFPbzsy9ZDvszm0bqzbsZOjngnJ4Of1a449-7ozw-Xq2V_EL4UurPPT2YVAExgzFf4h8JEKwuNgCmg48Wcvig=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<h1 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:20pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:20pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Tag 4</span>
</h1>

<h2 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:18pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:16pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Trevelez - Refugio vivac Siete Estrellas</span>
</h2>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Nach einem kurzen Abstieg durchs Dorf begann auf der anderen Seite des Tals der große Anstieg für den Tag. Einem schönen Weg folgend stiegen wir langsam wieder hinauf, bis man wieder auf einem neuen Kamm stand. Dort angekommen, begann der wahrscheinlich nervigste Teil bisher. Über 20 km breite Wege, ohne große Abwechslung und nur leicht bergauf und ab. Auf so Stücken wünscht man sich nur einen Laufrucksack anzuhaben, damit ein Stück was eine Stunde dauert nach 25 min wieder vorbei ist, insbesondere wenn man auf der anderen Talseite sehen kann, wo man in einer Stunde sein wird.  </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczMfP-uOp-C6zTXCeI0i_obXrTsHFD06aiBg" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczMfP-uOp-C6zTXCeI0i_obXrTsHFD06aiBgNs--KQQRlE2ssROoxZc39ZAV4y12yLD6hLzbk6MSq26FSRSsfi4WexsANXoUwTx0tWw2hqis39H4REX6HN-2pNh-o5vNBBTPKsaAtORfTnjktvS59xGENw=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczOHsxV6nofbofqJYqaLpwgUna9xxMw-d6T-" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczOHsxV6nofbofqJYqaLpwgUna9xxMw-d6T-T226WXHZVxfCfDDazWUInDyPpXZ9hPeJftvgQrA1rcGszGAfP89GGcOKCOKL05a-EY6eUlAmgoyLgTTvfEDNEXQlpSmLcEcjbaqTrDmexgCGquo46xEIdQ=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczOj-NAjdbeMi2sz4zQ9XQ6f0eN1rt2Ozy0q" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczOj-NAjdbeMi2sz4zQ9XQ6f0eN1rt2Ozy0qFduBM765CZyn4JwF92LVwZcNCLGmOU7GiLd_jb3Hidm1rlZZ7bnJO6YeGIaxBtABR7OaDj-MLL-MGOcSzOOYbw8D9dZF7WvxKmt56RBgFi1wS34P7YoP6w=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /><br />
	(Hier sieht man gut den Weg auf der anderen Seite. :P)
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Irgendwann hatten wir aber auch das Teilstück wieder hinter uns gebracht. Der Weg wurde wieder abwechslungsreicher und schöner. Kurz nach einem kleinen Schäferhaus haben wir dann unser Abendessen gekocht.</span>
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczMaqknfjl3h9VNhP-WWeYK8AqKh0u2i_Pj5" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczMaqknfjl3h9VNhP-WWeYK8AqKh0u2i_Pj5GaVOM6cSmghmNvjKxCEo73kVEifB9j1ZsfflfKpd7I0j4c6xAJkVk9eUY0t5YM65vUA7aykVNyEBZ0QYMT0QeHs0d2qbegUT48hsNIu5L0YiU_g0rH2SZg=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	Die restlichen 7km zum Refugio gingen sich weitesgehend sehr gut, nur der letzte Kilometer war ein leichter Kampf. Im Wald hatten wir den Weg verloren und sind Querfeld ein zum Refugio gegangen.
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczNObayuBlxF26IdEEAeqnBBGhFXl0NsHp3i" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczNObayuBlxF26IdEEAeqnBBGhFXl0NsHp3i3Ywh0kNz6RqZ-6xPW_p88hMB1-P4n3pbI1NpPZflbZo3NPP130CdHaAaUN2wjwStvlG4iVGu9NFqaei5NhSGOEWxNOsaYFtfh7xcXfx5lRK0_XB0DHSIxQ=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	Im Refugio haben wir dann auch unseren ersten Wanderer getroffen der den GR240 gegangen ist. Der Spanier war moralisch ziemlich am Ende, was mich nach dem Teilstück nicht sonderlich überrascht und plante am nächsten Morgen erstmal wieder abzusteigen und sich aufzufrischen.
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczOG3B0kOMirHk5ktLdchxk5pGHYcNaxWaLE" class="ipsImage" data-ratio="104.31" height="750" style="height:auto;" width="564" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczOG3B0kOMirHk5ktLdchxk5pGHYcNaxWaLE6plCKRHrTumPJjGkXWpv5Ks2S6ZadzGkc_k0be6XQhtXQkUJRZsFJIKaTNcz2qxW8pQWSt6Lt3XJuQbSNCW1i_CoA3W4ko5AJ1DzwPuCjebU_yeG4yLegw=w719-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	(Innen sieht es deutlich besser aus als Außen.)
</p>

<h1 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:20pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:20pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Tag 5</span>
</h1>

<h2 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:18pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:16pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Refugio vivac Siete Estrellas - La Calahorra</span>
</h2>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	Am nächsten morgen sind wir wieder um 6:00 Uhr aufgestanden und mit einem kleinen Snack losgewandert. Was uns am Vorabend passiert war, passierte uns jetzt direkt im dunkeln wieder. Nach 20m im Wald verlor sich der Weg, wegen Baumfällarbeiten.
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	Zum Glück ist es echt nur ein kleines Stück das man so laufen muss und wir waren recht schnell wieder auf einem Weg. Heute ging es wieder runter vom GR240 und direkt hoch in Richtung Hauptkamm der Sierra Nevada.
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczPwmu_Jor-X_O_ytlatDMwuSKVJbJ6opQ0q" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczPwmu_Jor-X_O_ytlatDMwuSKVJbJ6opQ0qNuPZB6mRNSmbYaqE6QgwieKdunjAm6vjgs3FpDhO0BDXvAUK_Dbmjt-CNnGRd8gxy38QComhKpRrUWMH_x_l5CGekyI1TDnM43O8t4ZSfPjvQOJAJIvtJQ=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczOm05HTcLUTac9Gt1JzoNWS3dr0sJcTrUko" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczOm05HTcLUTac9Gt1JzoNWS3dr0sJcTrUkoLbViXwjxCccsFHxglU5zFGte_Zc6UfbxrsVNvOWN7P1W9_rT0Xuy9MRv_nrS9l5GB0GoySMZZDoh0nYxzdv6rNz3vDwFjiQMNFiZgp06Mu2XqVaqCxkxRQ=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	Oben angekommen folgten wir dem Weg ein Stück in Richtung Gipfel, bevor wir abbogen und versuchten, einem Weg zu folgen, der laut Komoot existiert. Auf Sateliten Bilder habe ich den Weg schon vergeblich gesucht und auch die andere Alternative runter, verlief sich schnell auf den Bildern. Also sind wir einfach den direkten Weg runtergegangen. Immerhin war das Tagesziel schon gut sichtbar.
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczPLYwSpjm2YezG3wBzxQLCOhxQIekVrxrT1" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczPLYwSpjm2YezG3wBzxQLCOhxQIekVrxrT1cBoUg-j77btqQZ41ZUS_rvspTkbIxmPDKGlpiNS_TkJMHeskl6-Ivgobr0uZqE5Zx3ruILoEgp-duvhfSAr9BCde4yeSyjrnEHkmKoz-nruNm_MW48s0-A=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	Der Rest des Weges war wieder gut markiert und existierte auch wirklich. Zu mindestens bis wir in der ersten Ortschaft waren. Nachdem wir erst vergeblich den Supermarkt gesucht haben, haben wir dann vergeblich den Start des Weges zum nächsten Ort gesucht. Es gab aber genug andere Wege weiter, also war es auch nur eine kleines Hindernis.
</p>

<h1 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:20pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:20pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Tag 6</span>
</h1>

<h2 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:18pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:16pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">La Calahorra - Refugio de La Cucaracha</span>
</h2>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Nach einem akzeptablen Frühstück im Hostel haben wir beim Losgehen direkt die Entscheidung getroffen, nicht den Feldwegen zu folgen, sondern einfach die Straße direkt nach Alquife zu nehmen. Dabei haben wir uns bestimmt einen KM gespart und die handvoll von Autos die Sonntagmorgens unterwegs waren haben uns auch nicht gestört. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczNXTHWC6ELXmWHaBVVKV9QcxrtZaE2EWbz-" class="ipsImage" data-ratio="104.31" height="750" style="height:auto;" width="564" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczNXTHWC6ELXmWHaBVVKV9QcxrtZaE2EWbz-uBDH5UQeUWwMZ2KanodBGxdOOo72aU5ZJaqj2_vP7fojzS5O6eYOgTyuFBc21yXZ2emMNiCyAKM7gZ4LoMGrtaWKXaJepuZZ1GMRm0DyfX9Xw2LXyNM0nA=w719-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczOqR_SBOm_CHw5tIOWT3eVUqZVQ3VGKJgEu" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczOqR_SBOm_CHw5tIOWT3eVUqZVQ3VGKJgEu8sYQ4L20QPehyWsgeWkaWAEeNFQEQyKXBGiG0qgtb2dVNY1jE32g-VSB6yQzD2ecmCWjWEEt5nZYZfq5uoskWi4pJ1bgbWaIM-c0ZyGiM9TBm_FcBTuTrw=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">In Alquife sind wir dann ein Stück dem Jakobsweg nach Jerez del Marquesado gefolgt. Dort ging es dann endlich wieder auf einem Singletrail den Berg hoch. Nach ca. 5km sind wir dann auch wieder auf den GR240 gestoßen. </span>
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczNb1_h0ZmBVL-oPYln4wc4N2gWdSLnHrrMq" class="ipsImage" data-ratio="104.31" height="750" style="height:auto;" width="564" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczNb1_h0ZmBVL-oPYln4wc4N2gWdSLnHrrMqVVkjy9Y0YsG34xDxp4Lm27BB0iXVp_hebiiia3DarlCS_9ca6AZ8TBZ128GHIBv3WxO4ukH3v6Su-S0WPVKwFA74aMiaHHSCnq-k1RDwnf681TmfDu3ItQ=w719-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczM3Ezpxznd53Mr4Ny-Ap-VZAsldGUYimU_H" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczM3Ezpxznd53Mr4Ny-Ap-VZAsldGUYimU_HpT5K-P6IKz_JDTwx97YeGPAC2sK0nt1X9zo_MciBdySINqKgtxQzt8cpAHGt6G0ASLlLHKFMpLQhpu-539OtFRXt4GZp34hKejYy_sNrlt5IvYDbI7rtXA=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	Wieder auf GR240 stiegt man weiter stetig hinauf bis man zu "Los Lavaderos de la Reina" kommt, wo plötzlich deutlich mehr Leute unterwegs waren. Die Ecke ist einer der schönsten in der Sierra Nevada, daher überrascht mich das jetzt nicht so sonderlich.
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczOK8VykyCy6C9CnsrdA7G2F79A4F5XlPuH_" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczOK8VykyCy6C9CnsrdA7G2F79A4F5XlPuH_mPb3Or-_b1zgaVTAaAzGz65_r_1syYdzp20gZpR9rVix-f2i7q2THumaLjSRfJA_bl4in9ZuX30bKtBlgsXv1cCU-BS9e3a6sGvtZIxkle6BvdgPQRImVA=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczNJnI9KAgqt-EHKEYqucrWL5ow6g_yvpmBV" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczNJnI9KAgqt-EHKEYqucrWL5ow6g_yvpmBVZkLfRyahKbso-dFtWM_l0Q8vANbhvp_9C8Dq7Op8jpWQWpP7JRhkf9bkn6nu7dxsD1pHOLoyPG6ygCZx9PdIqlV8Jyj1amT45M2zSB_XdwROTnS_gm7ZMQ=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczMcRn6GEXj-BX5lbXj2Nd-AO76Q9gF39UZt" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczMcRn6GEXj-BX5lbXj2Nd-AO76Q9gF39UZtFdbDLUyk-InPrj7wKnkC8SLGTkWSpQQ1j88burpxwJPliX-Ivn4aFC3S6zY9eOloNh7BwS8v8YnvHhBfAe_Cn43CsTVUemNJnWBMcfR_HgVNpeBCxYe7gw=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Kurz vor dem Refugio ging es dann über das letzte Schneefeld vom Trip.</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczM5nQ4KK9QiJXZmitAH_BVOpaQtcX9PwsJ6" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczM5nQ4KK9QiJXZmitAH_BVOpaQtcX9PwsJ6x3YGKo-jq5T9btl9HAr1HPex1y0i65PQ8yDUE6NkgqSFbtINPy3dydBA0a4XrZOGS-IRf5YLN0NNrK4gc0s5F8zgwZWQHLhHrDmPiwmWA0NTI8khSyyIeg=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	Am Refugio de Peña Partida kochten wir unser Abendessen. Als wir beim Essen waren, kam eine größere Wandergruppe (8pax) und zwei Frauen, die anscheinend im Refugio schlafen wollten. Relativ schnell entbrannte eine Diskussion auf Spanisch, denn mit uns inklusive würden definitiv nicht alle reinpassen. Bis wir dann auf Englisch gefragt wurden, ob wir auch dort schlafen würden, zu ihrer Erleichterung hatten wir sowieso vor, bis zum nächsten Refugio weiterzugehen. Es war ohnehin erst 16 Uhr, also noch lange nicht die Zeit den Tag zu beenden.
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczMiDhHR7JwoS8g92ltjftVjnyk2Nd5UKybn" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczMiDhHR7JwoS8g92ltjftVjnyk2Nd5UKybn23VVEf8cZRwzJDL1dWT9JppW9UEWBIsWxMu9GDAZ4i1bFDWbtMYWKqeq0aKFFi_8v2Rl3H13OXKi7ed9RVcuukqPqxpPosh9rg0Ms3Seb3wQIgLAcDoxnA=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczOapaGSiLNqGRf1KCRC3eeMCcd0gDBAornn" class="ipsImage" data-ratio="104.31" height="750" style="height:auto;" width="564" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczOapaGSiLNqGRf1KCRC3eeMCcd0gDBAornnhs6DQeaUR_CdFWha-lHyEw5ZC-WHwqFhgXYjSQMqq36s7uXZJNvSYK01Bi6MyO6xC_75Ezhx5r8assxlmKj1-6INrld9VMYc3Hbn5OzyB30gZN8WMeLwcw=w719-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczNFRrPOUcEtEwXogMwuRrI_0XN4vpiupzEi" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczNFRrPOUcEtEwXogMwuRrI_0XN4vpiupzEi0Wkek2vnMKSqg0qYKV0qDKlNupa3blGVCsJj8zNAD83s92VqEOwrSmnUepuirDVkkaOsBrO1vzo52nhcDUe_DSbq3kfp6yQa3pyi4Tz80VXpNCo5F0fktA=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Teile des Weges runter zum nächsten Refugio stellten sich dann auch als etwas herausfordernder heraus. Der Weg war mal wieder etwas schlechter markiert und zwischendurch holpriger, kein Wunder, dass die nicht unbedingt weitergehen wollten. Bei dem Refugio trafen wir dann völlig überraschend den Spanier, dem wir schon vor zwei Tagen begegnet sind, diesmal deutlich besser gestimmt. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczOwiWr2jJSCz6jko0zzNT1JUb736X3Ue4hv" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczOwiWr2jJSCz6jko0zzNT1JUb736X3Ue4hvCD8A4UJW3ALI2jvuiTD5XhaZo9x0kmBeO4XVnyfckGVUVJvLh8etXOM3APDd-c-IDeSYbcrOkbrPyNTm6y9c-0luLvsGzAliW7ZGkyVFkw5Aw6UQ3KqB-Q=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczOU9SF13okh9ED5Pg7xtiCcmVCm4W5XMQxH" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczOU9SF13okh9ED5Pg7xtiCcmVCm4W5XMQxHqXkPS2xlXY0t6i-Gs_OVblEFvRilOcfhl27Fv2fw4sStZnsd7C_0mJdiDA3XDiqGAis1k3HcHP09vk_iPaxvq5lQnLUlkw2XiHObg1oHa78bc5aBhP8gCQ=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<h1 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:20pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:20pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Tag 7</span>
</h1>

<h2 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:18pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:16pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Refugio de La Cucaracha - Monachil</span>
</h2>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Wie die beiden letzten Male sind wir auch am letzten Tag um 6:00 aufgestanden, haben unsere Sachen zusammengepackt und sind mit einem kleinen Snack in der Hand gestartet. Zuerst ging es steil bergab, entlang eines Weges mit vielen Serpentinen. Im Tal ging es dann über eine Holzbrücke über den Bergfluss und auf einen relativ breiten Weg, der sich an den Hang schmiegte. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczNbPWB7u8w3T_8H3hPS0QA9PDAHl2IhvIvV" class="ipsImage" data-ratio="104.31" height="750" style="height:auto;" width="564" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczNbPWB7u8w3T_8H3hPS0QA9PDAHl2IhvIvV9gHCKz8JSvRVI3BqYThUtXgDlHekIzrWNQXRFdk3MJmfprcToTvBYCuUby5avrvSKS8Ds7gjxf3-K0xFs8MCJupP7GpLbmGOcD3Jx3zbYqNJU18D0hOOMw=w719-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Nach einer Stunde gab es dann unser letztes Frühstück für die Reise. Nachdem man dem Weg ein ganzes Stück gefolgt ist, biegt man ab und steigt wieder hinauf. Der Weg wird dann langsam immer fester, bis man einer Straße den Berg hoch folgt. Dieser folgt man, bis man auf die Straße zum Skigebiet stößt. Dort ist übrigens auch so ein Art Tourismuscenter für die Sierra Nevada, aber das war zu mindestens Montags nicht offen, aber ein paar Hundert Meter weiter gibt es ein Restaurant/Cafe, was offen aussah. </span>
</p>

<p>
	Von dort aus ging es mehrer Kilometer über einen Feldweg, bevor wir nächsten Tal den GR240 endgültig hinter uns lassen würden.
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczNAW9M1NXVE6msAaP3av-G8tRjP38MWnNjh" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczNAW9M1NXVE6msAaP3av-G8tRjP38MWnNjhj-G9RBdSdWICA7i-h5wsNdAaX8g0JC9gi534L8m2qOfkCN01MdrJNnG6OF0WmIs70WjvU78p91Vnigz1kazpx_4pvCjlrndzRUvAV5_HNYlnTYl4qpoXww=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Nach der letzten Markierung ging es noch ein paar Kilometer auf eine breiten Weg entlag bevor wir auf einen Singletrail gewechselt sind. Der war zwar super cool, aber auch sehr ausgesetzt und teilweise in einem sehr schlechten Zustand, sodass nochmal ordentlich Konzentration und Trittfestigkeit gefordert war. Die T3, die auf Komoot angegeben sind, sind bei dem Weg Zustand eher untertrieben und ich würde den Weg den wenigsten empfehlen. Wir hatten zweimal auch leichte Probleme, den Weg zu finden. Das war der technisch anspruchsvollste Abschnitt der gesamten Strecke.</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczPGBF_Ry7WPd5BcIJUW4ZG2VB9XWmGq17cN" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczPGBF_Ry7WPd5BcIJUW4ZG2VB9XWmGq17cNctOcRA7sC_UoA-1fCD4vIsFq_Mvh9dHyOEVoppldR2upWjgNOfq2YVJQNdRPDfhYrRdPB1s3NTlG7Z7VGQEIT6DVi31SEuErm0ARQEtE0FzZvJk7WgWQZA=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczP32lkN8GLLyxZsX0n4dc-EYLA8Kq1YIvf3" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczP32lkN8GLLyxZsX0n4dc-EYLA8Kq1YIvf3xCygyd72gYhaigBaGbEiExrrjE7nrTYUx9oLTrRmuHxW2gXUgVf0zRITmxWpFR4txoCLRtNlwvHP6dLBKKkR907XmjnP2We7WCtb5JudtHuHt7A6zSqfTg=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczNAjn8Q2IPgHvRdi4xHGFfbBIOv_9Hfa8Iv" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczNAjn8Q2IPgHvRdi4xHGFfbBIOv_9Hfa8IvbmrzRswskpbYbp77YTB0hs4YmDZxEWUGlcnxo-__MRf14MtDjyUvode0fS1viyFiXIJgEeJwuoeNDXWSaprKgFbJ7eSZgKEfv8KapAzz6AEc12LAatL_UA=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczP2vJSXn_UZYMo3ngw3zNHqohcpG-h7cfcW" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="996" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczP2vJSXn_UZYMo3ngw3zNHqohcpG-h7cfcWkXZtt-E2xT_ZEnJ8tgEh8ZfWnSXEogIXhMRkRUhPTAFg0gD0Kd18plhFLZTPTgi2ugNaGBUlVOvucEyEFF4mwvrC2eSOPulv-qpzVSBXde6fRn2u76s3Yg=w1268-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Die letzten 5 km wurden nochmal deutlich freundlicher und man merkte sehr schnell, dass wir deutlich näher an der Zivilisation waren, weil plötzlich deutlich mehr Menschen unterwegs waren. Entlang des Rio Monachil, teilweise durch eine Art Klamm und über Hängebrücken ging es dann zurück nach Monachil.</span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczNdOaz56FAPCXCv2RELS2Vs4kvjbr972nIw" class="ipsImage" data-ratio="104.31" height="750" style="height:auto;" width="564" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczNdOaz56FAPCXCv2RELS2Vs4kvjbr972nIwlpdPfN6GKZMV0fFLHJuCBacMBXVbY6ipQMK32tIC3t2i81WZ42V8hK3dy3zjXKfxqNQGH1_f_EkkGjbSxiSCDKUofS9rukt1lTgfeAqZvChTvcEFfyW7qw=w719-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczP0RtKozO9eJfWXGi9v5ws5iVVoX0aWgKXU" class="ipsImage" data-ratio="104.31" height="750" style="height:auto;" width="564" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczP0RtKozO9eJfWXGi9v5ws5iVVoX0aWgKXU67ddajhV10PT8CFifYVTtJLJIXtQX7786F0zk8zUFhpINEnfIiM8gPi13ZHjgdpThq_UEZ73LrIDY_Nzf092y-cLeGzyaySId_We4MwJNY8Pk6o2MUDAIQ=w719-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczPhyAUlO-WCOTcJYGkFHUnAc5hewJfyn155" class="ipsImage" data-ratio="104.31" height="750" style="height:auto;" width="564" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczPhyAUlO-WCOTcJYGkFHUnAc5hewJfyn155ovToXXOEsOsNx-aVsOp0NxMrI7gFCKORyQ2DIrr9aRusv8F7yEzLFyhIsSEptOXpW3DqOHLBFdJCyMJKCoy68hMe3EJM3mUpEifzJvrl43Vop9zmdiLSrg=w719-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	<img alt="AP1GczN2okL2UWV-0Y9lKOVb8sbki1YTgqAk30RS" class="ipsImage" data-ratio="104.31" height="750" style="height:auto;" width="564" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczN2okL2UWV-0Y9lKOVb8sbki1YTgqAk30RS7khdG6L1-5P7lZrztvpX-LnqkkoYmbYqJRt91EQhBbZAWzaTkpHUvyi7wRONMlg-3JXc4KrVSz43LdJ4f36WGCaZqPBNhZb0SIMiGNN_gFhWoz3ynVZm_w=w719-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	Mit der verdienten Cola haben wir uns dann an die Bushaltestelle gesetzt und gewartet.
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<img alt="AP1GczPA5_WJLcoVvH-CAk3qqvKzclzs8n5lTFJR" class="ipsImage" data-ratio="75.08" height="750" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://lh3.googleusercontent.com/pw/AP1GczPA5_WJLcoVvH-CAk3qqvKzclzs8n5lTFJRnvZNu7-NCy9i8BnCO6K_Myd0RkPGbt5K2wVLXsNxdoJk_-1vUIUWVqRjPFYLB6T17xu6gltVG2dqAp6BwnyrYFMM-Uql2fysch7ZD8FotI6TDL7nnFMHVw=w1273-h955-s-no" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<h1 dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:20pt;margin-bottom:6pt;">
	<span style="font-size:20pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Fazit</span>
</h1>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Hat es uns beiden gefallen und würden wir es direkt wieder machen? Ja. Würde ich etwas an der Strecke ändern? Ja, aber nur Tag 4. Ich würde wahrscheinlich direkt von Trevelez Richtung Norden auf den Hauptkamm und dann den Kamm folgend Richtung Osten bis man dann für das Refugio vivac de las Chorreras absteigen muss. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Zwischendurch habe ich meine kurze Hose ein bisschen vermisst, aber jedes Mal, wenn der Weg etwas unwegsamer wurde, war ich froh, eine lange Hose zu haben. Die Freundin hat jetzt auch eingesehen, dass drei Hosen &amp; Shirts, mindestens je eins, zu viel sind und dass sie auf solchen Touren mehr essen sollte/muss. Die neuen Windjacken und die Alpha Hoodies, die wir für den Trip angeschafft hatten, waren auch super. Durch die Refugios Vivac, die in einem überraschend guten Zustand sind, kann man sich auch noch einiges an Ausrüstung und Gewicht sparen. Dünnerer Quilte/Schlafsack &amp; kein Zelt, würde schon etwas ausmachen. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Um das Wetterrisiko noch weiter zu verringern, sollte man wahrscheinlich eher Mai anpeilen, aber wir hatten Glück und der Schnee war Mitte April schon mehr eine coole Abwechslung als ein Hindernis. Später als Mai würde ich es aber auch nicht machen, weil es dann wahrscheinlich unerträglich heiß wird. </span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height:1.38;margin-top:0pt;margin-bottom:0pt;">
	<span style="font-size:11pt;font-family:Arial, sans-serif;color:#000000;background-color:transparent;font-weight:400;font-style:normal;font-variant:normal;text-decoration:none;vertical-align:baseline;white-space:pre-wrap;">Hoffe es hat euch halbwegs gefallen, wenn ihr bestimmte Fragen habt, werde ich versuchen die bestmöglich zu beantw</span>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">140951</guid><pubDate>Sat, 04 May 2024 09:34:26 +0000</pubDate></item><item><title>Sieben Tage TMB (Tour de Mont Blanc) im September 2025</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146427-sieben-tage-tmb-tour-de-mont-blanc-im-september-2025/</link><description><![CDATA[<p>
	Ein paar Tipps zum sehr belaufenen Weg, international von allem in Asien und USA gehyped - dementsprechen ist Publikum da. Wer die Einsamkeit sucht, sollte diesen Weg meiden. Bin eigentlich dafür nicht geschaffen und war eigentlich mit Reisepartner geplant, der dann doch abgesprungen ist - bin ich wegen der Planungen den Weg dann alleine gelaufen und habe es wegen den tollen Aussichten nicht bereut. Ich war natürlich mit Zelt unterwegs und das geht ganz gut. Im Juli und August ist dort Hochsaison. Die Naturschutzgebiete auf französischer Seite sind dann nur beschränkt für ein Nachtlager mit Zelt erlaubt. Hier braucht man ein Online-Permit. Schon um flexibel zu sein sollte man den September wählen, was temperaturmäßig völlig i.O. war. Regularien zum campen sind <a href="https://www.montourdumontblanc.com/de/il4-tmb_p24-biwak.aspx" rel="external nofollow">hier</a> zu finden. Es gibt genug öffentliche Zeltplätze, die vom P/L Verhältnis doch sehr unterschiedlich sind. Ich selbst kann die in Les Houches und Les Chosalets für jeweils 12€ empfehlen, das waren die Nächte 1 und 6 bei mir.
</p>

<p>
	Gestartet wird offiziell in Les Houches gegen den Urzeigersinn. Da ich mit dem Fern(nacht)bus in Chamonix angekommen bin und ich keine Lust mehr auf Öffies hatte, war mein Startpunkt die Fernbushaltestelle. Der Weg ist ca 170km lang und hat 10.000Hm. Beides ist wegen variabler Wegführung auch variabel gestaltbar.
</p>

<p>
	mehr Infos folgen in kürze...
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_09/Route_TMB.png.73495f95016e7abbda541db892b4a929.png" data-fileid="77599" data-fileext="png" rel=""><img alt="Route_TMB.png" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="77599" data-ratio="108.59" style="height:auto;" width="652" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_09/Route_TMB.png.73495f95016e7abbda541db892b4a929.png" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_09/Profil_TMB.png.9b4818556325fb3bced301e7127c11d6.png" data-fileid="77600" data-fileext="png" rel=""><img alt="Profil_TMB.png" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="77600" data-ratio="8.7" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_09/Profil_TMB.thumb.png.44e0d061042287a3bf9e841b65a6d81e.png" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">146427</guid><pubDate>Sun, 14 Sep 2025 10:26:18 +0000</pubDate></item><item><title>Via Apsyrtides - 150 Kilometer Cres / Kroatien</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146152-via-apsyrtides-150-kilometer-cres-kroatien/</link><description><![CDATA[<p>
	Wir waren auf der Suche nach einem Wanderweg über 100 Km, den man im April/Mai bei schönem Wetter laufen kann. <br />
	Nach ein paar Recherchen sprang uns der relativ neue Via Apsyrtides ins Auge - der erste Eindruck war perfekt. Meer, Berge und gutes Essen. Was will man mehr. 
</p>

<p>
	<a href="https://viaapsyrtides.hr" rel="external nofollow">https://viaapsyrtides.hr/</a>
</p>

<p>
	<br />
	Die Anreise mit dem Zug aus dem Ruhrgebiet hat reibungslos geklappt, hat allerdings auch einige Stunden gebraucht. Quer durch Deutschland, Österreich, Slowenien und Kroatien ging es dann mit dem Boot aus Rijeka nach Cres. 
</p>

<p>
	Der Start der Reise stand unter keinem guten Stern, da wir beide kurz vorher krank geworden sind und wir deswegen die Wanderung etwas verschieben mussten. So hatten wir erstmal zwei Tage in der Stadt Cres, die abseits der Touristenmassen in den Sommermonaten wirklich eine kleine, schöne Stadt ist in der man es gut aushalten konnte.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpg" data-fileid="76722" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_05/PXL_20250429_190350997.NIGHT.jpg.8e417a34eacf63d60e43de957463cf6c.jpg" rel=""><img alt="PXL_20250429_190350997.NIGHT.thumb.jpg.7e5664f2a4c46645341587517e5e1af4.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="76722" data-ratio="75.00" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_05/PXL_20250429_190350997.NIGHT.thumb.jpg.7e5664f2a4c46645341587517e5e1af4.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<strong>Erste Etappe: Beli - Cres</strong>
</p>

<p>
	der offizielle Startpunkt der Wanderung ist Cape Jablanac, der ist aber leider sehr schwer zu erreichen. Man kann aus Cres mit dem Bus nach Beli fahren und dort in den Pension Tramuntana das Personal nach einem Shuttle fragen. Da wir beide aber eh noch etwas krank waren, haben wir uns dazu entschieden einfach aus Beli loszulaufen und dann die ersten beiden Etappen zusammen zu legen und wieder bis nach Cres zu laufen. Wie sich später herausstellte, war das nicht die beste Idee. 
</p>

<p>
	Beli ist ein sehr schöner Ort mit einem richtig tollen Strand an dem man ruhig einen Tag verbringen kann. Von da aus konnten wir auch die ersten spannenden tierischen Entdeckungen machen. Die ersten Gänsegeier kreisten über uns und auf dem Weg zum Strand konnten wir auch ein paar Delfine entdecken! Auch die Pension Tramuntana war sehr gemütlich und hatte ein tolles Personal und gutes Essen. 
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpg" data-fileid="76724" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_05/PXL_20250501_102736098.jpg.04e54a29ec95896dbe522d404b8707b9.jpg" rel=""><img alt="PXL_20250501_102736098.thumb.jpg.47378ab818bb8830173e0933a577cf13.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="76724" data-ratio="75.00" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_05/PXL_20250501_102736098.thumb.jpg.47378ab818bb8830173e0933a577cf13.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpg" data-fileid="76725" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_05/PXL_20250501_142214127.jpg.808177a2b65ca69c60ed9ccc28d739dc.jpg" rel=""><img alt="PXL_20250501_142214127.thumb.jpg.ebe095885125123be77a130a0106acd5.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="76725" data-ratio="75.00" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_05/PXL_20250501_142214127.thumb.jpg.ebe095885125123be77a130a0106acd5.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Die ersten Meter vielen uns merklich schwer, da es (wie gefühlt immer am Anfang ein Tour!) erstmal steil bergauf ging. Die Etappe an sich war aber landschaftlich sehr schön, viele Wälder, der höchste Gipfel der Tour (knappe 600Meter), ein richtig schöner Pausenplatz in PREDOŠĆICA, Hänge voller Salbei die in der Sonne wahnsinnig gut gerochen haben.
</p>

<p>
	Mit dem zweiten Teil der Etappe haben wir uns aufgrund der Gesundheit etwas übernommen. An sich war der Weg sehr schön, aber der Abstieg nach Cres durch lichte Wälder und Olivenhainen ging leider voll durch die Mittagssonne auf langen Schotterwegen bergab und wir wurden ordentlich gegrillt. In Kombi mit einer Erkältung eine fiese Mischung und wir kamen richtig platt in Cres an und mussten erstmal in den Supermarkt und eine kalte Cola trinken. Wir haben uns dann auch für eine Nacht auf dem Campingplatz entscheiden, der leider wirklich nicht schön ist und wir hatten eine eher unruhige Nacht. 
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpg" data-fileid="76726" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_05/PXL_20250502_081147621.jpg.36ad1127ad51dea91e239ad32f769916.jpg" rel=""><img alt="PXL_20250502_081147621.thumb.jpg.056880cae288e1e446f6e6d85bf03911.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="76726" data-ratio="75.00" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_05/PXL_20250502_081147621.thumb.jpg.056880cae288e1e446f6e6d85bf03911.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpg" data-fileid="76727" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_05/PXL_20250502_091316263.jpg.f745dc52d3e095387e74daca3c45de94.jpg" rel=""><img alt="PXL_20250502_091316263.thumb.jpg.b14f539703fc2c56766a52776331bdaf.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="76727" data-ratio="75.00" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_05/PXL_20250502_091316263.thumb.jpg.b14f539703fc2c56766a52776331bdaf.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpg" data-fileid="76728" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_05/PXL_20250502_114547465.jpg.bff32af6366faa86434e9d0b84402305.jpg" rel=""><img alt="PXL_20250502_114547465.thumb.jpg.1bf22ef53f1e88c20b3217f001bb1e6f.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="76728" data-ratio="75.00" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_05/PXL_20250502_114547465.thumb.jpg.1bf22ef53f1e88c20b3217f001bb1e6f.jpg" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<strong>Fortsetzung folgt ...</strong>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">146152</guid><pubDate>Sat, 17 May 2025 20:22:45 +0000</pubDate></item><item><title>Abenteuer (?) VPW</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146460-abenteuer-vpw/</link><description><![CDATA[<p>
	Vorbenerkung: Den VPW bin ich im letzten Jahr gegangen. Den Reisebericht aber nicht fertiggestellt. Hier nun einen ersten Teil… Ggf. folgt ein weiterer… Sofern ich meine Faulheit überwinden kann… oder ich beabsichtige euch zu nerven...
</p>

<p>
	<strong>VPW – Vogtland Panorama Weg</strong>
</p>

<p>
	Gestern ist Jesus in den Himmel gefahren. Ich fahre heute ins Vogtland. Vogtland ? Was’n das ? Weißer Fleck ! Also nichts wie hin !
</p>

<p>
	Der Zug rollt pünktlich in Reichenbach am oberen Bahnhof ein.
</p>

<p>
	Kaum bin ich raus, düst er wieder ab. Tzzz… halt nicht die Deutsche Bahn…
</p>

<p>
	Hinter dem verlassenen großen Bahnhofsgebäude wird ein Supermatkt sichtbar. Das späte Mittagessen mit Cola und Kuchen ist also gesichert.
</p>

<p>
	Dann geht’s richtig los. Zum VPW, dem Vogland Panorama Weg…
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWSchild2-24.JPG.a4e6ae89f877449e3af776e59e4b1349.JPG" data-fileid="77818" data-fileext="JPG" rel=""><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="77818" data-ratio="75.00" width="1000" alt="FuVPWSchild2-24.thumb.JPG.4dbc2fe2f183e777cd3abd2a366bd7e5.JPG" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWSchild2-24.thumb.JPG.4dbc2fe2f183e777cd3abd2a366bd7e5.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Reichenbach geht in Mylau über. Dort nach rechts zum Friedhof abgebogen. Er hat mich… – der VPW…
</p>

<p>
	Und der offeriert gleich mal eines seiner Merkmale: Es geht immer bergan ! Weiteres später…
</p>

<p>
	Die Höhe habe ich auf einem schmalen Trampelpfad erklommen. Der Weg führt durch Feldhecken hindurch zum zweiten Merkmal: Es gibt jede Menge Aussichten ! Auf Hügel (oder sind das schon (Mittelgebirgs-) Berge ?), auf Täler, auf Dörfer, auch mal auf ein Flüsschen…
</p>

<p>
	Eine Bank steht da. Draufsetzen und die restliche Cola reinschütten.
</p>

<p>
	<img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="77819" data-ratio="75.00" width="640" alt="FuVPWBlickMylau2-24.JPG.2659807552abd9d99e3408ae751cc8c9.JPG" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWBlickMylau2-24.JPG.2659807552abd9d99e3408ae751cc8c9.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	Das dritte Merkmal des VPW offenbart sich: Es geht immer bergab ! Wenn es nicht bergan geht !
</p>

<p>
	Weiter zwischen piepsenden und trällernden Feldhecken. Auf halber Höhe öffnen diese sich. Ein knallgelbes Rapsfeld unter knallblauen Himmel mit einigen Haufen an Wolken rückt ins Sichtfeld. Kitschig wie manche Postkarten, sofern mensch die noch kennt…
</p>

<p>
	Ich biege, ganz besoffen von soviel Idylle, nach rechts ab. Falsch ! Bemerke es. Aber auch ein anderer Wanderer tut das. Wie peinlich ! Schnell kaschiert mittels fingierter Fotoknipserei…
</p>

<p>
	Das vierte Merkmal des VPW: Er ist deutlich markiert ! Ausser für von Idylle Besoffene…
</p>

<p>
	Der schmale Weg schlängelt sich in Richtung in der Landschaft herumstehender Bäume. Schon bald gibt’s dennoch einen ersten Blick auf die ‚Göltzschtalbrücke‘. Ein geradezu irrwitziges und monumentales Bauwerk nur aus Ziegelsteinen und Mörtel in unzähligen übereinander stehenden Rundbögen. Und noch heute fahren Züge da drüber. Kann der Wanderer auch, sofern er mal kurz in die Vogtlandbahn hüpft. Die ist übrigens häufig mehr oder weniger wegbegleitend verfügbar. Zum Füsse ausruhen, Blasen abheilen lassen, Schneestürme und Orkane aussitzen…
</p>

<p>
	<img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="77820" data-ratio="75.00" width="640" alt="FuVPWGltzschtalbrcke3-24.JPG.739deef18c0982f2465b2c6d4ef2cbc2.JPG" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWGltzschtalbrcke3-24.JPG.739deef18c0982f2465b2c6d4ef2cbc2.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" />
</p>

<p>
	Der Weg lässt mich unter der ‚Göltzschtalbrücke’ hindurch. Auch der Blick von unten hinauf ist beeindruckend. Die riesige Brücke und das schmale Göltz-Flüsschen, ein Kontrast. Das Tal aber ist weit und so die Brücke daher lang und riesig… und haltbar, wie es scheint...
</p>

<p>
	Nun geht’s auf schmalen Pfaden auf halber Höhe an baumbestockten Hängen und Felsen entlang. Das fünfte Merkmal des VPW: Die (Trink-) Wasserversorgung aus kleinen Rinnsalen und Bächen ist eher kein Problem. Ein Blick auf die Karte ist dennoch immer hilfreich…
</p>

<p>
	An den Felsen treffe ich auf Kletterer. Da entlang in die Höhe würde mich keiner bringen. Bröckliges Schiefergestein ist eher was für Todessüchtige, oder ?
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWFels1-24.JPG.ac2b99938d78a6d6eb6005723c80576e.JPG" data-fileid="77821" data-fileext="JPG" rel=""><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="77821" data-ratio="133.21" width="563" alt="FuVPWFels1-24.thumb.JPG.58de203f6ac890008dfffdc04e3f94eb.JPG" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWFels1-24.thumb.JPG.58de203f6ac890008dfffdc04e3f94eb.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWFels3-24.JPG.936f1e764934cfbfbafa055ae329572c.JPG" data-fileid="77822" data-fileext="JPG" rel=""><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="77822" data-ratio="133.21" width="563" alt="FuVPWFels3-24.thumb.JPG.4a8670591b69cec1faa0c17a9a7e64a8.JPG" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWFels3-24.thumb.JPG.4a8670591b69cec1faa0c17a9a7e64a8.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	Bei Göltzhammer begrüße ich die ‚Weiße Elster’, deren Verlauf ich nun ebenso wie dem der Vogtlandbahn folgen werde. Ich erst mal in der Höhe, die Bahn eher im Tal außer Sicht- und Hörweite.
</p>

<p>
	Bin nun auf etwa 350 m in der Höhe. Der Abend rückt heran, der Magen meldet sich. Der Kuchen ist verdaut. Am Ende einer Gartenanlage steht eine Bank in der Abendsonne. Und schon sitze ich drauf. Müsli mischen, Apfel schnippeln, mampfen, mit Wasser nachspülen… Schokalade … Auf der Karte entdecke ich eine grüne Fläche. Da müßte doch ein Schlafplatz zu finden sein… Denke ich…
</p>

<p>
	An der grünen Fläche angekommen, denke ich: Wird schwierig werden. Lichte Gehölze, der Boden in Schräglage, viele Wege. Nach dem Abklappern einiger potentieller Ecken ist die Wahl gefallen. Eigentlich für mich ein wenig nah am Gehölzrand, aber eben, ohne Hochstand eines Jägers in der Nähe. Ich mag niemanden in der Wahrnehmung seiner Interessein stören, egal ob Mensch, Tier, Pflanze und was es sonst noch geben mag…
</p>

<p>
	Ein Bauer lärmt noch mit Trekker und Stapler oder sonst was auf seinen Acker… Bei Dämmerung wage ich den Aufbau… Als es dunkel ist, wackelt ein Irrlicht über einen nahen Weg. Undefinierbar, was da geschieht… Irgendwann taucht es Richtung Tal ab… Ruhe… bis zum Morgen. Falsch gedacht ! Die Vogtländer sind echte Knaller. Der Grund der Ballerei bleibt mir verborgen. Soweit ich weiß, gilt auch im Vogtland der mitteleuropäische Kalender.
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWBaumSonne2-24.JPG.769272e5c0d5cc7579cd5311820e7e19.JPG" data-fileid="77823" data-fileext="JPG" rel=""><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="77823" data-ratio="133.21" width="563" alt="FuVPWBaumSonne2-24.thumb.JPG.30ebbe6c97ead30c865bad40285c121f.JPG" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWBaumSonne2-24.thumb.JPG.30ebbe6c97ead30c865bad40285c121f.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	Morgens bei beginnender Dämmerung dann die Brüllerei der Gefiederten. Ziemlich durcheinander das Morgenkonzert…
</p>

<p>
	In der Nacht gelernt. Sechstes Merkmal des VPW: Biwakplätze fallen nicht vom Himmel, sind aber ziemlich nahe, wollen dennoch sorgfältig ausgesucht sein…
</p>

<p>
	Praktisches am Morgen, da steht doch am Wegesrand gleich eine Bank. Frühstück, selten so früh. Habe noch etwas Zeit bis zum notwendigen Einkauf. Den Supermarkt wecken wohl keine Vögel... Bereiten des Morgenkaffees. Dazu wieder Müsli…
</p>

<p>
	Abstieg nach Elsterberg. Praktisch so ein schlaues graues Kästchen mit dem kleinen Bildschirm. Das weiß immer, wo es was zu futtern gibt… Kuchen und Cola als zweites Frühstück… Wandern ist echt super...
</p>

<p>
	Danach wieder hoch in den Hang, um gleich mal wieder runter zu gehen. Vorher noch einen Blick vom ‚Kriebelstein‘. Viel Landschaft, ein Blick ins Tal…
</p>

<p>
	Unten angekommen, begrüßt mich die ‚Weiße Elster‘. So nah, ist ein Kennenlernen möglich. Hier darf sie doch tatsächlich natürlich fließen. Im Flußbett liegen abgestürzte Felbrocken, links und rechts erheben sich Felsen. Munter plätschert, strömt und gurgelt es. Um die Felsbrocken mit bizarr aber natürlich geformten ‚Holzskulpturen‘. Ich höre, auf einer Bank sitzend, gerne zu…
</p>

<p>
	An den Ufern, neben dem Pfad blühen wilde Stauden und Kräuter. Hin und wieder kommt was vorbeigesummt und gebrummt. Manchmal kreuzt auch die begleitende Vogtlandbahn den Fluß. Störend ist die nicht…
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWElster7-24.JPG.a19afc0d9886e1a5abfe034e58f7a413.JPG" data-fileid="77824" data-fileext="JPG" rel=""><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="77824" data-ratio="75.00" width="1000" alt="FuVPWElster7-24.thumb.JPG.50c037a65809dc4f602004338d483a68.JPG" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWElster7-24.thumb.JPG.50c037a65809dc4f602004338d483a68.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWBlumeTeufel2-24.JPG.93a4878f093ab2d072d871e752378f44.JPG" data-fileid="77825" data-fileext="JPG" rel=""><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="77825" data-ratio="133.21" width="563" alt="FuVPWBlumeTeufel2-24.thumb.JPG.b03493df01c64b9a30c259b922cd2243.JPG" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWBlumeTeufel2-24.thumb.JPG.b03493df01c64b9a30c259b922cd2243.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	Weiter geht’s. Die Elstertalbrücke hat ein eisernes Korsett. Hier wird instandgehalten. Weg gesperrt… Aber doch nicht für mich ! Die Bahn fährt ja auch drunter durch, tzzz… Ich komme trotz der am Wochenende laufenden Arbeiten ungeschoren durch. Doch leider auf der verkehrten Flußseite. Hier hgeht’s als Abstecher zur Talsperre Pöhl. Keine Lust auf ein Bad. Also zurück. Neuer Anlauf und zum dritten Mal durch die Bögen der Brücke… geschafft. Niemand hat mich aufhalten wollen. Nichts ist mir auf die Birne gefallen. Glück muß mensch haben. Die Bahn pfeift drauf…
</p>

<p>
	Schmaler Pfad, steiler felsiger Aufstieg und ich bin im Nymphental. Hier plätschert ein Bach und es stehen Bänke. Sogar ein Papierkorb aus Waschbeton (Nostalgie ?) ist vorhanden. Mittagsrast. Nudeln, wie (fast) immer. Dieses Mal yum-yum mit ostasiatischem Geschmack. Als Nachtisch dazu etwas Schokolade. Was sonst...
</p>

<p>
	An der Pfaffenmühle zweigt eine Weg-Alternative zur Syrauer Drachenhöhle, zur einzigen Holländermühle des Vogtlandes, zur Schaudestillation und Absinth-Ausstellung (was es nicht alles so gibt ! Prost !) ab. Der Weg liegt in praller Soone, birgt viel Aspahlt und Bebauung. Die Höhle kenne ich aus Kindheitstagen und der Drache ist sowieso längst ausgezogen. Alkohol bei der Hitze ist auch nicht anzuraten. Die Mühle wird mich ohne Wind auch nicht kühlen. Also geht’s die Hauptroute in Richtung Stadtrand Plauen weiter… Der Plauener Stadtwald ist am Sonntag Nachmittag recht gut besucht. Es wird lauter. Hört sich an wie eine Horde Urzeitlicher auf’m Kriegspfad. Doch gefehlt, im Sportpark spielt irgendwer gegen irgendwen Fußball. Nicht gerade leise...
</p>

<p>
	Bis Zwoschwitz dann Asphalt. Die Sonne knallt noch immer vom Himmel. Dann steht auch noch ein Bus eines nach Selbstaussage freundlichem Reisebusunternehmen vor dem briefmarkengroßen wegweisenden VPW-Aufkleber an der Laterne und ich laufe in praller Sonne einen Umweg. Egal, Umwege erhöhen die Ortskenntnis. Fehler bemerkt und zurück. Über einen schattenlosen fußtraktierenden Geröllweg geht’s zum ‚Neuteich‘. Viel Betrieb, eine schattenwerfende Hecke. Ufff… erst mal hinstrecken… trinken, futtern…
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWBlumen4-24.JPG.26038eb302268ed3ef28dde43bdea95a.JPG" data-fileid="77826" data-fileext="JPG" rel=""><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="77826" data-ratio="75.00" width="1000" alt="FuVPWBlumen4-24.thumb.JPG.f3c27ff6699428ad2b484a541c9fed47.JPG" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWBlumen4-24.thumb.JPG.f3c27ff6699428ad2b484a541c9fed47.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	Auf zum NSG Großer Weidenteich. Es knallt schon wieder, am hellichten Tag, im Wald. Räuber ?
</p>

<p>
	Da mache ich doch gern einen Bogen drum. Trete ein in ein Meer aus Gelb. Der Ginster ist auf riesigen Flächen in voller Blüte. Darin bade ich doch gern… und verlaufe mich… wegen der Idylle (siehe viertes Merkmal des VPW)… Da mache ich gleich mal ein abendliches idyllisches Picknick… und verlaufe mich schon wieder. Links wäre die rechte Wahl. Geradeaus ist’s auch nicht schlecht… Immerhin komme ich so an der einzigen gastronomischen Versorgungsmöglichkeit weit und breit vorbei: ein Imbisswagen, geöffnet an späten Nachmittag, fast Abend !!!
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWGinster3-24.JPG.c60dc1c378080962b513b6140d72bfa1.JPG" data-fileid="77827" data-fileext="JPG" rel=""><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="77827" data-ratio="75.00" width="1000" alt="FuVPWGinster3-24.thumb.JPG.3afc8a555436c0008d21257d723fa287.JPG" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWGinster3-24.thumb.JPG.3afc8a555436c0008d21257d723fa287.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWGinster2-24.JPG.2b131500719cb9480d88fcc9a3d78d1a.JPG" data-fileid="77828" data-fileext="JPG" rel=""><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="77828" data-ratio="75.00" width="1000" alt="FuVPWGinster2-24.thumb.JPG.b03af7e07662c525178611ea4f346b5b.JPG" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWGinster2-24.thumb.JPG.b03af7e07662c525178611ea4f346b5b.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	Abend ist das Stichwort. Schlafplatzsuche angesagt.Hinterm nächsten Ort geht es stramm beran. Die lang schon sichtbare querende Strasse ist leergedegt. Keine Fahrzeuge. Gequert. Hier müßte ich doch fündig werden. Ein Bestand an jungen Laubhölzern bietet sich an. Doch der steht an einer Wegkreuzung und davor steht eine einsame Bank… Egal, hier ist ‚tote Hose‘. Also rein da, ein paar Meter hinter der Bank… Tote Hose ? Mitten im Aufbau kommt ein Auto aus Richtung Wald, fährt vorbei. Ist sicherlich die Ausnahme. Wenig später ein Auto aus Richtung Straße. Hält an der Wegkreuzung, Türen klappen mehrfach, dreht um, Türen klappen, fährt von dannen. Uff, Aufatmen. Das war’s hoffentlich… Irren ist menschlich. Aufbau fertig, da höre ich Stimmen. Spinne ich ? War’s zuviel Sonne heute ? Keinesfalls, da Kommen Fußgänger. Es ist schon dunkel, im Wald. Und setzen sich auf die Bank. Ohje, was jetzt ? Sehen können sie mich nicht. Lampe brauche ich nicht. Hören auch nicht. Ich mache keinen Lärm… Abwarten ? Ich entscheide Abzubauen… Bin fertig. Da erheben sich die Personen und ziehen weiter… Ich auch. Ein paar Meter weiter in den Busch. Doch viel ist’s nicht. Mit Brombeeren stehe ich auf Kriegsfuß… Immerhin schlafen heute all die Knaller schon…
</p>

<p>
	Heute morgen geht’s mit den Liedern der Gefiederten Richtung Oelsnitz. Mal in der Höhe, mal an der Weißen Elster, durch die auch recht imposante Autobahnbrücke Pirk. Eine Bank wäre jetzt nett. Nicht’s Neues. Wenn man solche haben möchte, ist kilometerlang keine in Sicht. Ein umgetürzter Baum tut es auch. Etwas Kulinarisches, kreiert von Chefkoch Knorr, in den Topf rühren (Überraschung: Nudeln, mit Spinat !), Blubbern, Ziehen, Abkühlen lassen, Futtern… Die Beine lang machen. Da kommen doch tatsächlich zwei (noch ältere) Wanderer mit Rucksack daher. Sind einige Tagesetappen auf dem VPW unterwegs, von Pension zu Pension. Auch mal zurück mit der Bahn in die vorherige Unterkunft… Sie haben den VPW umgetauft In VHW – Vogtland Hunger Weg. Gaststätten, zumindest vor dem Abend geöffnete, mit Speisenangebot sind wohl Mangelware… Tzzz, da liebe ich doch meine Nudeln !!!
</p>

<p>
	Nach der Siesta treffe ich nicht nur die beiden Wanderer wieder, sondern vorher drei Bänke im Abstand von wenigen Metern. Die beiden Herrschaften, wollen nach Oelsnitz. Ich nehme eine abkürzende Variante und sitze bald an einem kleinem Weiher unter einem uralten Baum, auf einer Bank (!) und lass es mir gutgehen…
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWBurggraben7-24.JPG.86355b3a49d6e2580a0d70c5784599c3.JPG" data-fileid="77829" data-fileext="JPG" rel=""><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="77829" data-ratio="133.21" width="563" alt="FuVPWBurggraben7-24.thumb.JPG.71ea422a0edc53078352e09a5c30c4be.JPG" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWBurggraben7-24.thumb.JPG.71ea422a0edc53078352e09a5c30c4be.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWBurggraben2-24.JPG.b29dbbeca97182afb04dda0646492569.JPG" data-fileid="77830" data-fileext="JPG" rel=""><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="77830" data-ratio="75.00" width="1000" alt="FuVPWBurggraben2-24.thumb.JPG.827e1eb73ed3a683290edf5a8bc9f7eb.JPG" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWBurggraben2-24.thumb.JPG.827e1eb73ed3a683290edf5a8bc9f7eb.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	Irgendwann ist auch völlig unaufregend ein Lagerplatz gefunden. Auch mal nett…
</p>

<p>
	Hase und Fuchs haben mir nicht ‚Gute Nacht‘ gewünscht. Aber ‚Guten Morgen‘. Der Hase mümmelt seine Frühstückskräuter, der Fuchs versucht sich im Mäusefangen.
</p>

<p>
	Der Wind hat stark aufgefrischt. Schwierig einen ruhigen Platz für meinen Frühstückskaffee und Müsli zu finden. Der Platz hier am Waldrand ist schön sonnig. Ich befürchte nur, das mir der den Kaffe aus der Tasse gepustet wird. Es gelingt mir mit Deckel drauf, den Kaffee doch allein zu trinken…
</p>

<p>
	Der nächste Einkauf steht an. Bad Elster. Königliches Kurbad. Kurbetrieb noch heute… der nächste Supermarkt aber knapp vier Kilometer entfernt (!). Doch siehe da, es gibt noch ein ‚nah und gut‘ o.s.ä., wo es alles für mich Rumtrampler für ein morgendliches Dinner gibt.
</p>

<p>
	Ein Kinderspielplatz mit viel Spielzeug, aber ohne Kinder und einer Bank. Ideal zum Futtern und stören werde ich wohl niemanden. Die Kinder sind bestimmt in ihren Gärten oder in der Schule. Höchst amüsant, wie ein gewerblicher Rasenmäher viele viele Male mähend über ein briefmarkengroßes Rasenstück düst…
</p>

<p>
	Ich gehe weiter. Bestaune die Königliche Bäderarchitektur. Schön anzusehen. Viel Schnörkel, viel weiß. Viel Tourismuskram…
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWGrenzweg1-24.JPG.3eb4f6829c4180d10e35b228646641b4.JPG" data-fileid="77831" data-fileext="JPG" rel=""><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="77831" data-ratio="133.21" width="563" alt="FuVPWGrenzweg1-24.thumb.JPG.d1b92ef41b086087ef44aaf40f9b11f1.JPG" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_2025_10/FuVPWGrenzweg1-24.thumb.JPG.d1b92ef41b086087ef44aaf40f9b11f1.JPG" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
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	(Vielleicht gibt’s eine Fortführung….)
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</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">146460</guid><pubDate>Wed, 08 Oct 2025 09:14:59 +0000</pubDate></item></channel></rss>
