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bobjob

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    bobjob reagierte auf Ronsn in Wäschesack gegen Mikroplastik im Wasser - Guppy Friend   
    OT:
    Hier mal noch eine Zusammenfassung. Wenn die Diskusion nun Ausufert bitte ich die moderatoren darum dies zu sagen. Dann unterlasse ich jeden weiteren Kommentar.
     
    Das IARC ist die einzige (halbstaatliche) Behörde, die Glyphosat ein karzinogenes Potenzial nachsagt. An dieser IARC-Studie waren aber Anti-Gentechnik-Aktivisten und Anti-Pestizid-Aktivisten beteiligt. Christopher Portier, der maßgeblich zur IARC-Einstufung von Glyphosat beitrug, steht auf dem Gehaltszettel von Anwaltskanzleien, die Klagen gegen Unkrautmittelhersteller planen. Eine dieser Kanzleien (Lundy, Lundy, Soleau & South) bezahlte Portier 160.000 $, kurz bevor er mit der Arbeit an der IARC-Monographie begann. Dabei wurde Verschwiegenheit vereinbart. Portier stritt die Existenz dieser Bezahlung wahrheitswidrig ab, musste sie aber später doch einräumen. Portier ist außerdem seit 2013 ein Direktoriumsmitglied des Environmental Defense Fund, einer großen Anti-Pestizid-NGO in den USA. Ein berühmter Fall war auch die im Jahr 2012 veröffentlichte Studie von Gilles-Éric Séralini zum Zusammenhang zwischen Glyphosat und Tumoren bei Ratten, die in Europa überall durch die Medien rauschte. Bei einer Prüfung wurden Séralini absichtliche Manipulation und Wissenschaftsbetrug nachgewiesen. Die Studie musste zurückgezogen werden. Trotzdem führte das IARC diese Studie in seiner Bewertung an. Das IARC wusste auch von den Verstrickungen und Interessenskonflikten Portiers, hielt es entgegen allgemein gültiger wissenschaftlicher Standards aber nicht für nötig, diese offenzulegen.
    Außerdem ignorierte das IARC unter fadenscheinigen Vorwänden die mit Abstand größte Glyphosat-Studie der Welt, die Zehntausende US-Farmer, die regelmäßig Glyphosat auf ihren Äckern einsetzten, über Jahre hinweg beobachtete. Bei den Landwirten war nicht der geringste Anstieg bei Krebsraten feststellbar. Aaron Blair, ein Epidemiologe, der die IARC-Evaluierung von Glyphosat leitete, gab später vor Gericht zu, dass die Einstufung wahrscheinlich anders ausgefallen wäre, hätte das IARC diese Studie berücksichtigt.
    Ein weiterer unbegreiflicher Vorgang: das IARC verfälschte sogar Studienergebnisse. Wie eine Untersuchung der Nachrichtenagentur Reuters aufdeckte, änderte das IARC einfach so das Fazit von mindestens 10 Studien. Jede dieser Studien hatte festgestellt, dass es keinen Zusammenhang zwischen Glyphosatbelastung und Krebsraten gibt. Das IARC behauptete in seinem Bericht hingegen, das Studienergebnis sei jeweils neutral oder würde eine mögliche Krebsgefahr sogar stützen. Auf Nachfragen weigert sich das IARC seither beharrlich, zu erklären, wie diese Änderungen zustande gekommen sind oder wer sie vorgenommen hat. Die investigative Reuters-Journalistin Kate Kelland, die diese Unregelmäßigkeiten aufdeckte, wurde dafür mit dem „Science Story of the Year Award“ der Foreign Press Association ausgezeichnet.
    http://www.rationaloptimist.com/blog/the-glyphosate-scandal/
    https://www.reuters.com/article/us-who-iarc-glyphosate-specialreport/in-glyphosate-review-who-cancer-agency-edited-out-non-carcinogenic-findings-idUSKBN1CO251
  2. Gefällt mir!
    bobjob reagierte auf Ronsn in Wäschesack gegen Mikroplastik im Wasser - Guppy Friend   
    Wie mach ich das mit dem Offtopic?
    @sollitom
    OT:
    Jemand als Unbelehrbar hinstellen, obwohl er sich erstmal nur an die Fakten hält ist typisch in der Diskusion. Es sind die gleichen Schema, die dazu führen, dass NGOs und Aktivisten die Wissenschaft diffamieren. Die gleiche Argumentationskette, "ja, es gibt ja aber noch andere Studien" oder "traue keiner Studie, die Du nicht selbst gefälscht hast". Das sind die typischen Totschlagargumente um jeder weiteren Diskusion die Luft rauszunehmen.
    Und genau deshalb frage ich nach Metaanalysen, dem body of evidence oder dem Konsens. Denn die haben eins gemein, sie beinhalten alle bekannten Daten zum Zeitpunkt der Erhebung, dass gilt vorallem für Metaanalysen. Und genau das haben die Behörden im Bezug auf Glyphosat getan. Dass das Verbot irgendwann kommt, wird so sein. Aber zu was für einem Preis? Weniger Essen, mehr Errosion und am schlimmsten, der Diffamierung der Wissenschaft.
    Wie wichtig Metastudien sind zeigt auch Fukushima. Eine unglaubliche Umweltkatastrophe besonders direkt vor der Küste. Erste Metadaten zeigen aber, dass die Gesamtbelastung für "viel Fischesser" geringer ist, als zum Röngten zu gehen.
    Wie NGOs arbeiten und eben auch Utopia, Grüne, Comtac usw. in dieses Horn blasen sieht man auch wieder am Fleischatlas 2018. Da werden Antibiotikaeinsatzzahlen von 2013 als 2017er verkauft, da es sich nicht so schön liest, dass die Zahl von 2013 auf 2017 halbiert wurde. Diese Zahlen sind ziemlich gut dokumentiert, da alle AB gemeldet werden müssen. Oder uns wird 60kg Fleisch im Jahr als trauriger höchststand verkauft. Dabei wurde um 1800 an 130kg Fleisch im Jahr gegessen. Dänemark und Spanien noch heute über 100kg. Sonntagsbraten? Pustekuchen, hat man den Rest weggeschmissen oder wie? So arbeiten NGOs. Ich glaube den kein Wort, so lange sie nicht mit belegbaren und vorallem transparenten Fakten argumentieren.
    Und genau deshalb frage ich nach Metaanlysen. Da eben derzeit garnicht klar ist, ob ein Schaden dadurch entsteht. Für mich steht es außer Frage, dass Pkastik nicht in die Umwelt gehört. Unüberlegtes, voreiliges Handeln aber eben auch nicht.
    Seht mir die Diskusion bitte nach. Ich kann das Geschäft mit der Angst nur einfach nicht mehr hören. Durch ständiges wiederholen von Panik und Unwahrheiten wird es nicht wahr, aber zur Wahrheit in den Köpfen und Meinung der Menschen.
    Dass die Beutel aufwendige Filtertechniken ersetzen, wäre eine Revolution. Da günstig und ohne großen Energieaufwand.
     
  3. Gefällt mir!
    bobjob reagierte auf Ronsn in Wäschesack gegen Mikroplastik im Wasser - Guppy Friend   
    OT:
    @sompio
    Nur das IARC hat "wahrscheinlich Krebserregend" festgestellt. Und das unter der Leitung von Christopher Portier und unter Ausschluss der damals aktuellen Studie an 150000 Landwirten in den USA.
    Christopher Portier ist dafür bekannt, eine NGO mit Steuergelder Subventionierung zu leiten. Jahresumsatz 160mio$. Er war maßgeblich an der Arbeit mit dem IARC zu Glyphosat beteiligt. Die anderen Wissenschaftler sagten, hätte man der damals aktuellen Studie noch 2Wochen Zeit bis zur Veröffentlung gegeben, wäre das Urteil anders ausgefallen. Portier hatte das erfolgreich verhindert. Eine Journalistin wurde für ihre Recherche mit dem Jahres Award ausgezeichnet, weil sie aufgedeckt hatte, dass Portier von einer Anwaltskanzlei 160000$ auf sein Privatkonto bekam, nachdem (Edit: vor der Untersuchung) die Nachricht draußen war. Die Kanzlei vertritt mehrere Sammelklagen angeblicher Krebserkrankungen durch Glyphosat. Ganz klar befangen. Und warum treten dann bei unseren Landwirten diese Krebserkrankungen nicht auf? Weil es dazu keine Evidenz gibt.
    Zum Thema Artenvielfallt ist das BUA erst umgeschwängt, nachdem klar wurde, dass dir Krebswahrscheinlichkeit wissenschaftlich nicht haltbar ist. Ein bissi Recherche bringt die frühere Argumentation vom BUA zum Vorschein. Und was Artenvielfalt angeht. Was wäre die Alternative zu Glyphosat? Der Pflug! Wusstest Du das eine Überfahrt mit dem Flug bis zu 20mal mehr Dieselruß aufs Feld bringt. Liegt am Wiederstand in der Erde und dem Mehrgewicht. Dieselruß ist ganz sicher Krebserregend. Nebenbei wird beim Pflügen der ganze Boden durchschnitten und alles was dazwischen kommt ist Tot. Pflanzen gibt es dann auch keine mehr. Das liegt auch in Sache. Denn da wo Essen angebaut werden soll, darf keine Konkurrenz sein. Weniger Pflanzenwachstum inkl. Denn es wird gepflügt und die feuchte Erde hochgeholt, darin die Saat gelegt. Erster Stress fürs Saatgut weil kalt und nass. Nachdem diese Angewurzelt ist, muss sie in trocknen Boden wachsen. Das führt zu minder Erträgen. Kein Problem, wir sind Reich und kaufen das nach, was fehlt. Wahrscheinlich aus Ländern, wo es weniger Regulierungen für PSM gibt. Wie dem auch sei, ob Glyphosat oder Pflug, beides putzt die Flächen leer, damit unser Essen wachsen kann.
    @die zwiebel
    Mit was sie Geld verdienen, spielt im Punkt Gewinn überhaupt keine Rolle. Es bleiben 1,3mrd Gewinn oder 13mrd Umsatz. Damit schmiere ich nicht die ganze Wissenschaft. Ich verteidige hier auch nicht Monsanto, sondern die Wissenschaft.
    Zum Thema Saatgut.
    Die Glyphosatresistenten Saaten sind auf Jahrzehnte in der EU verboten. Dafür wurde schon vor langer Zeit gesorgt. So verstehe ich deine Argumention nicht ganz, was Monsanto davon in der EU hat. Und nur hier wird ein Glyphosatverbot angestrebt.
    Ich finds traurig, dass intelligente Menschen nicht auf die Wissenschaft vertrauen und eher auf NGOs ohne Sachkunde vertrauen. Deren Gründe mögen Gute sein, aber sie haben schon lange aufgehört sich an den Fakten zu orientieren.
     

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