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Ultraleicht Trekking

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  4. Ich würde auch zu dem schwereren raten. Ich habe beide Stoffe schon verarbeitet und fand den 30den wesentlich angenehmer zu verarbeiten. Der 36er war ziemlich "schlüpfrig" in Ermangelung eines besseren Wortes. Der 30den-Stoff hingegen, blieb einfach da, wo er sein sollte. Also gerade wenn das dein erstes Projekt ist, nimm lieber den "schwereren".
  5. N´Abend! Zu 1. Wenn ich schon Silnylon nehmen wollte, würde ich das 6.6er Ripstop testen. Leider habe ich noch keine Erfahrungswerte mit diesem Gewebe, es steht aber auf meiner Liste. Bisher wurden meine beschichteten Tarps aus Silpoly genäht und ich war von der geringen Wasseraufnahme, im Gegensatz zum Silnylon, echt verblüfft. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/983-nur-ein-tarp/?do=findComment&comment=532594 Das mit den 250 g wird eher knapp werden, weil dafür das Stoffgewicht deutlich geringer sein müsste. Mit einem 24 g/qm DCF komme ich bei einem 170 x 300 cm Tarp, mit allen Schnüren auf 235 g. Zu 2. Meine Abspannpunkte nähe ich an den Ecken immer auf den Rollsaum. Damit geht der Zug vom Saum gleichmäßig auf die Fläche über. Auf der Unterseite wird ein Verstärkungs-Pad aus 200 g/qm Gewebe eingefasst. Somit ist das Gurtband mit doppelt und dreifach gelegtem Stoff vernäht. Die Abspannpunkte am Rand werden ähnlich behandelt, nur dass das Gurtband zusätzlich auf die Fläche genäht ist. Dadurch kann sehr viel Zug auf eine recht dünne Gewebefläche gebracht werden. Üblicherweise nähe ich die Gurtbandschlaufen deutlich größer, da bei mir ein MSR Blizzard Stake, direkt am Boden durchpassen muss. OT: Statt Leinenspanner verwende ich seit geraumer Zeit fast nur noch Jungle-Loops. Damit habe ich genug Variationsmöglichkeiten zum Abspannen und kann die Doppelschnur zum Verlängern sogar noch als Soft-Schäkel verwenden. (Das Schwarze ist übrigens ein Test-Tarp aus dem Cordura® Diamond-Ripstop-Nylon 6.6, was ich aufgrund der Querdehnung nicht empfehlen würde). Zu 3. Ich würde zu gut 3 Meter Länge raten. (Nimm ruhig 10 cm mehr, damit es am Ende auch wirklich 3 m werden) Bei der Halbpyramide wird es bei Wind und Regen auf einen recht niedrigen Aufbau hinauslaufen. Mit diesem 3×2 Meter Tarp waren mir beim Gewittersturm die vorderen Abspannpunkte etwas zu hoch geraten. Der Wind drückte mehr Sprühregen als erwartet unters Tarp. VG. -wilbo-
  6. Wir verwenden die zusätzliche Zeltunterlage, welche ich fälschlicherweise aus Angst um das dünne Material von Tarptent, gekauft habe.
  7. Hohe Dehnung tritt bei vernuenftigen Si-Nylon nur auf, wenn ein trockenes Tarp nass wird und auch dann ist die Dehnung so wenig, dass es bei einem stramm gespannten Tarp nicht weiter auffaellt, ich musste noch nie ein Tarp aus dem 36er Material dann nachspannen. Sind beides gute Stoffe, entscheide nach Bauchgefuehl. Ich naehe die Verstaerkung auf und dann auf die Verstaerkung das Gurtband. Nimm 3 m Laenge, die 11g machen es nicht fett und dann hast Du mehr Sicherheitsreserven bei Regen & Wind.
  8. Ach und unter dem Punkt "Wanderland" gibt es dann auch die Höhenmeter.
  9. Kris

    Solide Trailrunner?

    Wenn Obermaterial, Fersenfutter und Dämpfung noch einen guten Eindruck machen, würde ich über eine Neubesohlung nachdenken. Ich habe hier gute Erfahrungen gemacht: https://www.osm-schwarz.de/leistungen/schuhreparatur-salomon/ Für 50€ plus Versand bekommst du eine Vibram-Sohle auf die Altras.
  10. Hi wild-wechsel, Ich habe mir die Touren bei SchweizMobil gesucht. Du bekommst auch in der Regel in den Touri-Infos Tipps. Ich war bis letzte Woche noch im Wallis, genauer in Brig. Die Dame bei der Touri-Info war gut informiert und hat mir einige Dinge sagen können. Aber SchweizMobil ist ein guter Einstieg. Dort bekommst du übrigens auch angezeigt, ob sich am Ankunftsort eine Bushaltestelle oder eine Seilbahn oder ein Bahnhof befindet. Sieht dann aus wie auf dem Screenshot. LG, Florian
  11. Naja, ich würde jetzt mal nach Bergbahn suchen. Ist jetzt nicht so attraktiv, aber wenn es nicht anders geht.. Mir fällt jetzt Saas Grund ein. Da könnte man über verschiedene Wege zum Kreuzboden und mit der Bahn runter. Früher konnte man auch mit Überdimensionierten Rollern wieder runter. Macht mehr Spaß. Vielleicht geht das ja noch.
  12. Isomatte in der Hängematte? Warum kein - viel bequemerer - Underquilt?
  13. Hier dürfen sich Kühe oder Schafe nicht ausruhen. Gesehen im Lötschental.
  14. Hallo zusammen, ich hoffe, das läuft jetzt nicht unter Missbrauch des Forums, weil nicht spezifisch ultralight: Unsere Familie (erwachsene Kinder) ist gerade und noch ein paar Tage im Wallis und wollte eigentlich Tagestouren unternehmen, möglichst weit oben, oberhalb 2000m üNN (wir kommen aus dem Mittelgebirge), so 600 bis 1000hm im Aufstieg und 8 bis 14 km Länge. Nun „hat“ eins der Kinder „Knie“, vor allem bergab. Ich suche also nach Tagestouren, die möglichst keinen oder nur geringen, nicht steilen Bergab-Anteil haben. Und dann auch irgendeine Rückkehr-Möglichkeit per Bergbahn oder ÖPNV. Hat jemand eine Idee, wo/wie ich solche Touren finden kann? (Aus eigener Erfahrung kenne ich den Gemmi-Aufstieg und den Sorebois-Höhenweg. Beide kann man bergauf laufen und mit der Bergbahn zurück. Allerdings haben wir beides eben auch schon mehrfach gemacht.) Das Netz ist voll mit Touren, aber wie kann ich die filtern nach meinen Wünschen? Sorry wenn das hier nicht der richtige Platz ist. Gern auch verschieben. VG, wild-wechsel
  15. Timmy

    Solide Trailrunner?

    Ich kann das sehr gut nachvollziehen, aus finanziellen aber insbesondere auch aus ökologischen Gründen. Mittlerweile trage ich im Sommer Sandalen von Source oder Bedrock (sollen sich ja auch gut neu besohlen lassen, noch keine Erfahrung, aber halten auch so deutlich länger als Trailrunner) oder ansonsten Schuhe von GEA Waldviertler (genähte „Barfußschuhe“ aus Leder und damit auf jeden Fall problemlos neu besohlbar), wobei letztere natürlich deutlich langsamer wieder trocknen, wenn sie mal komplett nass werden..
  16. Find ich mega-praktisch. Hab mir aus ner alten Dackelgarage so ein Vordach für mein Tunnelzelt gebaut, auch, weil es bei Regen beim Ein-und Aussteigen immer hinein tröpfelte. Man kann auch prima drunter sitzen und kochen
  17. Die besseren von Decathlon liegen auch irgendwo bei 80€, bin mit denen aber ganz Glücklich, aber eher weil die mir am besten passen (danke für nichts komisch geformte, Größe 47 Füße). Ich hab am Ende aktzeptiert, das alle leichten Schuhe irgendwie ein Verschleißteil sind und ich die nehme die mir beim Tragen am angenehmsten sind. Das es am Ende (wenn man nicht jeden Euro umdrehen muss) keine riesigen finanziellen Unterschiede macht, hast du ja selber schon realisiert.
  18. Mars

    HMG Stock als Stange

    Keine Erfahrung aber man kann ganz sicher, da HMG das Zeltmaterial auf dem Griffstück des Trekkingstocks abstützt. Jedoch ist ein grosser Vorteil gemäss HMG, dass die Höhe dieser Zelte variabel sei, damit kann man je nach Luftbedürfnis unten eine grössere Lücke bauen, indem man eben die Zeltstange länger macht. Je nach dem was Du vorhast, musst Du halt ev. einen längeren oder kürzeren Stock schnitzen. Es ist auch explizit vorgesehen, das Zelt mit Paddel oder Skis aufzustellen. Zitat HMG Website: "Cone: Specially designed to prevent deformation when using oddly shaped poles, paddles, sticks or skis."
  19. Ich habe in der letzten Woche auf der Silvretta Runde den La Sportiva TX4 ausprobiert, da ich Sorge hatte, dass mir meine Hoka Speedgoats in den vielen Geröll und Schneefeldern zu wenig Schutz bieten würden. Mit dem TX4 bin ich super zufrieden und hatte noch einen Schuh mit solch einem guten Grip. Ist natürlich etwas schwerer, aber das habe ich gerne in Kauf genommen. Das Material macht auch einen robusten Eindruck und wird sicherlich eine Weile halten. Ansonsten kann ich sehr den Akasha von La Sportiva empfehlen. Den hatte ich auf etlichen Touren an und habe ihn danach noch bei einer Hausrenovierung als Arbeitsschuh benutzt und er steht immer noch im Regal und will einfach nicht kaputt gehen. Auch der Schuh wiegt etwas mehr als die klassischen Modelle, aber bietet auch etwas mehr Stabilität. Mit dem TX4 würde ich jetzt keine Langstreckenwanderung machen, aber für die Alpentour war er für mich absolut perfekt. Ich habe einen breiten Mittelfuß, beide Modelle passen für dicke Füße sehr gut.
  20. Von Vivo wander ich seit Jahren mit den Primus Trail, die letzten haben sich schnell abgenutzt. Hydra muss ich wohl mal probieren. Für eine Alpentour hab ich mir Altras gekauft und bin hinsichtlich Haltbarkeit und Grip enttäuscht, da hätten die Vivos mithalten können. Aber in Südtirol ist man doch im Kernland guter Schuhe: Scarpa, LaSportive, Aku, Tecnica, Dynafit, ist da nix dabei?
  21. Wenn in diesem Faden noch nicht erwähnt (habs nicht bemerkt): Ich würde die positive Kraft von Musik auf den Ohren nicht unterschätzen, genauso, aber weniger die Emotionen modulierend, auch interessante Podcasts/Audiovorträge/Hörbücher. Es ist sicher auch nicht verkehrt durch seine Emotionen durchzuwandern und damit auch eine Verarbeitung derselben inklusive Erkenntnisgewinn zu schaffen, aber manchmal (oder öfter) hilft die passende oder überraschende Musik aus dem eigenen Fundus sich aus einer Schleifensituation rauszureißen und einen neuen emotionalen Vibe zu finden. Musik der Freude, melancholisches für die Tränendrüse (welche zu leeren auch sehr heilsam sein kann), als Abwechslung auf lahmen Abschnitten, oder für den Motivationspush beim harten Aufstieg. Ich habe damit viele tolle Erfahrungen gemacht, ein echter Mehrwert. Ich persönlich muss allerdings darauf achten es nicht zu übertreiben und die Stille und das auf sich geworfen sein auch zu genießen.
  22. Bin nächste Woche mit der Hängematte unterwegs und erwarte Tiefsttemperaturen von 10°C. Welchen R-Wert sollte meine Isomatte haben. (Bin eher verfroren, jedenfalls in den frühen Morgenstunden ...) Ich finde R-Werte von 0,6, für 10°C, vermute aber, dass aufgrund der Luft, welche sich um die Hängematte bewegt, der R-Wert höher liegen muss.
  23. Vielen Dank für eure zahlreichen Erfahrungsberichte, Einschätzungen und Hilfestellungen. Einige berichten von der körperlichen Belastung und natürlich sind Bergwanderungen auch immer fordernd. Schön ist es nicht 3kg Essen und bis zu 4 Liter Wasser bei über 30 Grad bergauf zu schleppen. Allerdings hatte ich bisher wenig körperliche Probleme. Abends natürlich rechtschaffend müde, morgens wieder fit und belastbar. Ich lebe in den Bergen und habe das letzte Jahr entsprechend trainiert um solche Maximal-Gewichte gut in anspruchsvollen Gelände tragen zu können. Ich neige nicht zum Grübeln und habe auch nichts aus dem Alltag "mitgenommen". Es fing einfach an, sich jeden Abend mehr Raum zu verschaffen, dieses Nach-Vorne-Schauen anstatt präsent zu sein. Irgendwann auch in jeder Pause tagsüber. Und nein, meditieren oder Yoga hat auch nicht mehr geholfen, als in dem Moment des Ausübens. Ab nächster Woche bin ich wieder unterwegs. Was ich mir bisher überlegt habe (vielleicht hilft das auch jemand anderen in einer ähnlichen Situation): Ich haben den "thru hike" Gedanken ad acta gelegt. Ich kann mir vorstellen, dass sich durch die vielen Thru-Hike Videos in meinem Unterbewusstsein festgesetzt hat, dass ich von A nach B möglichst zeiteffizient wandern "soll", um irgendein abstraktes Tagesetappenziel zu erfüllen. >>> Damit das Skandinavien-Feeling und der Wandergenuss zurück kommt. Ich tausche Kamera gegen Kindle. So werde ich das Handy tagsüber zum Fotografieren & Navigieren verwenden, dann aber verstauen (anstatt mit der Kindle App zu lesen). >>> Damit habe ich weniger Gelegenheit habe, jeden Abend schon Tage voraus die "beste" Route online finden zu wollen. Ein unsinniges Unterfangen, aber das war genau die Dauerschleife in meinem Hirn.
  24. Das führte mich über viele Jahrzehnte immer wieder nach Skandinavien. Gerade am Anfang einer Tour habe ich gelernt mir Zeit zu lassen. Zu Beginn einer extrem langen Wanderung in Schweden bin ich gleich am zweiten Tag in die Sinnkrise geschlittert. Mit unglaublich schwerem Gepäck habe ich mich auf eine Hochebene gequält und war oben angekommen, schon am nächstbesten Zeltplatz fix und fertig. Am darauffolgenden Tag hatte ich absolut keine Lust mehr weiter zulaufen. Allein der Gedanke an den über-packten Rucksack verursachte massives Unwohlsein und mündete in der Fragestellung, was ich denn hier oben so treibe. (Zu Recht)! Also beschloss ich noch einen Tag dranzuhängen und einfach dazubleiben, wo ich gestandet war. Die Sonne schien und das Fjell lag ausgebreitet direkt vor meinem Zeltplatz. Im Laufe des Tages sickerte bei mir die Erkenntnis durch, dass ich genauso gut einfach hier bleiben und den Rucksack leerfressen könnte. Keinen würde das auch nur im Geringsten interessieren. Also lag ich einen weiteren Tag in der Sonne, begann mich mit Zeit zu langweilen und warf hin und wieder mal einen Blick auf die Karte ... Nach Anpassung der Etappen an meine Belastungsgrenze wurde es trotz des Gewichts, eine der schönsten Touren. VG. -wilbo-
  25. Den MSR Miniworks EX hat damals Joe Vogel empfohlen. Der hat ja richtig Ahnung. Habe mir den dann gekauft und bin total begeistert. Habe im Angebot 99€ bezahlt. Ein Filter mit dem große Mengen gefiltert werden können und der auch wieder sehr leicht fit gemacht werden kann, wenn verstopft. Eben was für Idioten. Gruß Konrad
  26. Also manchmal erzählen Leute ja, dass sie raus gehen um die Gedanken frei schweifen zu lassen. Irgendwie passiert das bei mir nicht. Ich lande dann auch eher bei den Fragen die sich ganz unfrei in dem Moment stellen: "wie lange geht es heute? Wo kann ich schlafen? Was gibt's zu futtern? Wann hört endlich diese Steigung auf?" usw.. Sich diese Dinge zu fragen ist aus meiner Sicht völlig normal und verständlich. Was mir noch nicht passiert ist, ist dass mich das völlig gelähmt und eingeschränkt hat. Es hat mich eher zu Lösungen, Umwegen, Entscheidungen getrieben. Eine Tour mal abzubrechen ist zwar immer doof, aber kommt natürlich auch Mal vor, gerade wenn man häufiger los zieht. Sollte man auch nicht zuu schwer nehmen. Hoffentlich hilft Dir der eine oder andere Rat hier.
  27. Moin, ich bin als Tourguide öfter mal unterwegs und bin auf der Suche nach einem zuverlässigen Wasserfilter. Privat nutze ich entweder den Platypus Quickdraw oder den Sawyer Mini. Ich hatte auch schonmal den MSR Guardian Purifier für mich privat als ich noch weit weg war von Ultraleicht Ich suche einen Filter der: - für Gruppen von 4-10 Personen geeignet ist (im Moment eher 4-5 Leute, notfalls kann man da ja einen zweiten kaufen) - langlebig ist - am besten schon länger auf dem Markt ist und sich bewährt hat - eine einfache/intuitive Bedienung ermöglicht (sodass auch Teilnehmer das Gerät bedienen können ohne 10 Minuten eine Anleitung zu bekommen) Pluspunkt wäre möglichst einfache Reinigung. Preis ist erstmal zweitrangig (die teuersten habe ich jetzt so für 400€ gesehen). Was ich im Moment im Auge habe bzw. mir schon oft empfohlen wurde: - Katadyn Pocket Wasserfilter (550g, 0,2 Mikron, 20 Jahre Herstellergarantie, 280€, 50.000 Liter) - MSR Miniworks EX (450g, 0,2 Mikron, 2000 Liter, 150€) Beides Keramikfilter mit Pumpe. Falls jmd andere Ideen hat, gerne her damit. Danke euch!
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