Zum Inhalt springen
Ultraleicht Trekking

Alle Aktivitäten

Dieser Stream aktualisiert sich automatisch

  1. Letzte Stunde
  2. Sicherheits-Fahrtechnik-Tipp: Im groben Geläuf VORDERER Fuß Ferse RUNTER. HINTERER Fuß Ferse HOCH. Körperspannung halten! Dann schüttelt dich das Rad auch nicht ab.
  3. Heute
  4. Tolle Bilder! Schöner Rucksack!
  5. War gerade 10 Tage in Norwegen Bike-Touring. Wetter war eher grau... Trotzdem schön! In Årviksand am Strand. Auch auf Arnøya. Die Sonne kam auch mal raus. Meer & Berge <3 Ne Qualle am Pier. Und hunderte kleine Fische =)
  6. Wohl vorallem für Schweizer interessant. Hier (tutti.ch/ Kleinanzeigen) verkauft einer sein gebrauchtes GoLite Shangri La 2 inkl. Bodenwanne für CHF 100. Ich bin nicht der Anbieter und ich kenne den auch nicht. Hätte ich nicht selbst schon eins, würd ich das Angebot hier gar nicht posten und das Teil würde mir gehören OT: Hoffe das Angebot geht hier in Ordnung? Links zu ebay sind ja verboten, keine Ahnung ob das mit Kleinanzeige in dieselbe Kategorie fällt.
  7. Gestern
  8. Endlich geht es wieder weiter! Danke fürs mitnehmen!
  9. 28. Tag - 07.09.2020 oder der lange gehegte Traum Unterhalb Riffugio Arlaud - oberhalb Lago del Laux (nach Usseaux) 26.7 Kilometer, 1713 Höhenmeter, 8 Stunden, 45 Minuten Ich war aufgeregt. Endlich würde ich den Colle dell Assietta erreichen. Seit Jahren wollte ich endlich mal hierher. Das sich dies nun mit der GTA ergibt war eher ein angenehmer Zufall. Gemütlich und euphorisch stiefelte ich los und erreichte schnell einmal das Riffugio Arlaud. Hier wurde ich freudig begrüsst, hatte aber keine Lust bereits nach knappen 30 Minuten eine Pause einzulegen. In absoluter Ruhe wanderte ich der Assietta Passstrasse entgegen. Das Wetter war eher trüb aber trocken. Der Nebel verlieh dem ganzen einen sehr Charakter, was mir sehr gefiel. Die Markierungen wurden immer dürftiger, der Weg blieb aber klar erkennbar. Unterwegs konnte ich einige Eichhörnchen beobachten und aus der Ferne vernahm ich röhrende Hirsche. Via der gut erhaltenen Strada dei Cannoni erreichte ich bald die Passstrasse. Strada dei Cannoni Scheinwerfer auf den Wald Assietta Kammstrasse Das Wetter wurde garstiger und ich musste mich wärmer anziehen. Glücklicherweise schreckte das Wetter (es blieb trocken) wohl auch viele Touristen ab. Den einen oder anderen Geländewagen und Motorradfahrer überholte mich, es war aber angenehm und ich konnte den historischen Verkehrsweg und seine Bewohner geniessen. Im Riffugio Assietta wars dann endgültig Zeit um mich etwas aufzuwärmen. Als Kaffee gabs leider nur einen aus der Kapselmaschine, aber selbst der schmeckt in Italien besser als bei uns. "Gipfelfoto" Im Abstieg verlief ich mich etwas, bemerkte mein Missgeschick aber schnell. Ohne dieses Missgeschick hätte ich jedoch eine amüsante Nebensächlichkeit verpasst. Nämlich die E-Bike Ladestation auf der abgelegenen, unbestossenen aber recht modern und renovierten Alpe Assietta. Wie lustig ist denn das. Da müssen wohl Subventionen oder dergleichen im Spiel gewesen sein. Amüsante Nebensächlichkeit Im weiteren Abstieg verzog sich der Nebel immer mehr und bald zeigte sich die Sonne. Was für eine wunderbare Wohltat nach dem kalten Nebel. Sofort legte ich bei einer Ruine eine Pause ein und breite mein Zeug aus. Ich genoss die lange Pause in vollen Zügen. Auf dem Weg nach Balboutet Das schöne Dörfchen Balboutet wirkte wie ausgestorben. Keine Menschen, keine Autos, nichts. Lediglich einige Baustellen. Die Szenerie wirkte wie in einem dieser Endzeitfilmen. Wenig später erreiche ich das schmucke Dörfchen Usseaux, wo sich zusammen mit mir einige Touris rumtrieben. Sogar eine Polizeipatrouille war unterwegs. Die öffentliche Toilette war leider geschlossen. So nutzte ich kurz das öffentliche WLAN um mal wieder mit meiner Partnerin zu quatschen was ich ebenfalls immer sehr genoss. War einfach schön zwischendurch eine bekannte Stimme zu hören und einige Minuten mit ihr zu sprechen. Mit dem InReach verschickte ich lediglich die Standard „mir gehts gut“ Nachrichten und durchs Roaming war mir telefonieren schlicht zu teuer. Genug gejammert. Dorfplatz von Usseaux (Wer genau schaut, erkennt das Motiv aus dem Rother) Auf wenig interessantem Weg, sprich Strasse erreichte ich bald das Hotel Lago del Laux wo ich mir einen Kaffee und die Toilette gönnte. Das Posto Tappa in Usseaux wirkte übrigens dauerhaft geschlossen, resp. habs nicht mehr gesehen. Nun ists aber Zeit weiterzugehen. Da ich mir mit dem Nachtlager im Anschluss etwas gar viel Zeit liess und an dem einen oder anderen potentiellen Platz vorbeilief und andere Plätze sich als ungeeignet erwiesen, nahm ich gegen 19:30 Uhr den erstbesten Platz in einem Waldstück. Überraschenderweise erwies sich dieser als saubequem. Ich genoss noch eine Suppe mit getrockneten Pilzen und Couscous und schlief im Anschluss, trotz der kalten Temperaturen ausgezeichnet. Was für ein schöner Tag. Wie ich nun so währenddem Schreiben zurückdenke werde ich ganz wehmütig und vermisse diese Zeit. Bald, bald wieder… Nachtlager. Bequemer als es ausschaut
  10. 7. Tag (Pausentag) Irgendwie bin ich völlig knorke, kann aber nicht länger liegen. Ich gehe zum in der Nähe gelegenen Bäcker und hole mir zwei Kaffee. Nach einem ausgiebigen Frühstück gehe ich in die Stadt. Ich komme am offiziellen Campingplatz vorbei. Es spiegelt ungefähr meinen Eindruck von unterwegs wieder. Es sind kaum Wanderer und Paddler unterwegs. Nur gefühlt viele Radler. Das Bild ist von Mittag, da sind sicherlich die ganzen Radler schon aufgebrochen. Nur eine Familie packt noch zusammen. Auch der Camperabschnitt ist relativ leer trotz Ferienzeit, wie auf allen Zeltplätzen, die ich bisher so sah. Der große Camperboom scheint also vorbei zu sein. Ui, Münden scheint ja richtig nett zu sein. Aber zuvor schaue ich mir die Umsatzstelle für morgen an und gehe weiter zum Weserstein. Von links kommt die Fulda und von rechts die Werra, die sich zur Weser vereinigen. Die Werra: Ich schlenderte ein wenig durch die Stadt, die richtig schnieke ist. Ich frage mich, wie die da drinnen die Wohnungen einrichten, wenn sie Häuser die krumm und schief sind. Kurz noch einkaufen und dann ab zur Tillyschanze. Kurz vor dem Turm sehe ich wenige Meter vom Weg entfernt eine Bank mit Aussicht. Ich gehe hin. Was für ein schönes Plätzchen! Hier verweile ich über eine Stunde und erledige einige Orga-Sachen, Telefonate usw. Zwischendurch kommt der angekündigte Regen, der angekündigt war. Aber es nieselt nur Mal kurz. Ich gehe weiter zur Tillyschanze. Die 2,50 Euro lohnen nicht wirklich. Es bietet sich die gleiche Aussicht wie von der Bank, wo ich vorher war. Danach gehe ich in den Biergarten und snacke ich etwas. Nebenbei schreibe ich an meinem Bericht von gestern. Als ich aufbrechen will fängt es richtig an zu regnen. Also bleibe ich noch auf ein Bier. Wieder einmal liegt der Wetterbericht voll daneben. Gestern sollte es sonnig sein. Aber es regnete und es war durchwachsen. Heute sollte es den ganzen Tag regnen, aber es war nur rund eine Stunde. Hahahaha, der Hund hat nen Pochno an, wie geil! Zurück am Campingplatz bin ich kurz irritiert. Es sind zwei Camper da und eine große Gruppe Radler ( vielleicht 10?). Der "Chef" vom Kanu Club meinte gestern noch, dass in der Woche selten jemand kommt, nur am Wochenende. Die Radlergruppe war wohl gerade einkaufen, haben aber den geschützten Sitzbereich mit Handtüchern und Zeugs belegt. In dem Moment fing es auch an zu nieseln. Na toll. Und ich wollte jetzt essen. Und obwohl der Platz riesig ist Campen sie genau an meinem Tarp Irgendwie wurmt es mich. Unterm Baum isses auch schön und finde den Frieden mit mir und strafe die Gruppe mit Missachtung (Habe aber auch das Gefühl, dass sie nichts mir zu tun haben wollen). Beim Bezahlen ist es noch einmal erfreulich, ich brauche nur für eine Nacht zu zahlen. Und als ich ihm erzähle, das ich auf der Tillyschanze war, freut er sich und fängt an über Leute zu lästern, die da mit dem Auto hoch fahren (die wenigsten laufen wohl hoch). Wir verstehen uns blendend
  11. dann hast du die falsche paarung pedal-schuhe. DMR V6 und five tens und dann überlegst du was du machst um den grip zu reduzieren, weil fuß korrigieren nicht mehr geht.
  12. Wie machst Du das - bzw. wo gibt es Einsparpotential? Was ist mit Brennstoff?
  13. Melde mich (vermutlich erwartungsgemäß) mit Five Ten Freeridern zurück... mit denen ich jetzt eine halbe Stunde rumgespielt habe. Die Kombo mit den Flats fühlt sich nun halbwegs geländetauglich an. Nun suche ich noch meine Schienenbeinschoner, um bei den Übungen, die mir so schwanen, kein Aua zu erleben. Und schon beginnt dann die Techniktherapie: bad habits die hard... oder doch mal ein bisschen flotter? Mal sehen. Moderne Flats und Bärentatzen sind nicht dasselbe. Das weiß sogar ein Klickietrottel wie ich... und hatte eben noch den Vergleich mit den Bärentatzen, die mein Sohn (noch) gut findet und auf seinem MTB montiert hat. Bügel, Riemen, Käfig usw. kommen mir heutzutage einfach nur gefährlich vor, zumal sie im Vergleich zu Klickies einigermaßen ineffizient sind (Risiko ohne viel Nutzen). Aber mit den oben erwähnten Schuhen und den Flats kriegt man den runden Tritt schon ganz gut hin. Übertriebenes Ziehen ist eh schlechter Stil - es geht eher darum, den 'konventionellen' Teil der Kreisbewegung effizienter und runder auszuführen (siehe hier: https://www.bikejames.com/strength/why-pulling-up-doesnt-add-to-your-pedal-stroke-power/). Nur bei sehr kurzen, ganz extremen Steigungen im Gelände kommt das dezidierte Hochziehen wirklich positiv zum Tragen... aber das machst du ja eh nicht. Insofern: Schau dir die oben genannten Schuhe an. Vielleicht findest du sie ästhetisch akzeptabel und im Gehen einigermaßen auszuhalten (sind sie m.E. wirklich).
  14. Danke, @tanni, für die Eindrücke! Wenn ich dann auch ramponiert zurückkomme, gibt's zumindest einen lustigen Bericht (also lustig für den Leser) hier im Forum!
  15. Ich war nicht im Sarek, komme aber gerade zurueck vom Padjelanta (Kvikkjokk-Ritsem). Vielleicht hilft dir der eine oder andere Eindruck weiter: - Die STF Huetten waren in Sachen Resupply noch besser bevorratet als die BLT Huetten. Laddejahka war zb wie oben schon angedeutet in der Tat schon ausverkauft (wobei du da wohl nicht vorbeikommst). Gut ausgestattet war der Kiosk in Staloluokta. Den Shop in Kvikkjokk fand ich etwas mau dieses Jahr, wahrscheinlich kam ich gerade kurz vor einer neuen Lieferung. Letztes Jahr als ich auf dem Kungsleden unterwegs war gabs in Aktze Anfang September noch gute Resupply Moeglichkeiten. - Ich war mit einer 10000er Powerbank und einem Solarpanel unterwegs. Letzteres kam nur waehrend der letzten zwei Tage wirklich zum Einsatz, da die Sonne sich vorher nur spaerlich hat blicken lassen. War dann aber froh dass ich sie hatte, weil die bank schon leer war. Die Schweden, mit denen ich sprach, hatten eigentlich durchweg eine 20000er Powerbank dabei. - Es war in der ersten Woche (19.-25.08) regnerisch und extrem windig. Teilweise boeig, aus diversen Richtungen, mal mit oder ohne Regen. Das Zpacks Duplex ist nun wahrlich kein Hilleberg, aber wenn man sich moeglichst in die Buesche verkriecht, saemtliche guylines nutzt und alle Steine, die man finden (und tragen) kann auf die Heringe drauflegt, klappts. Ich hab einen Typen getroffen, der ziemlich ramponiert aus dem Sarek kam ... muss dir natuerlich nicht so gehen und das Wetter ist ja auch immer anders ... just saying ...
  16. OTOT: wenn das die orginale reifenbreite ist, dann wurden gravels ende der 1940er mit bügel gefahren (erstes foto im link, keinerlei style-einwände, schuhe auch schick)
  17. OT: Stimmt. Und die style pozilei sieht alles Bei mir schleifen sie an meinem 90er Jahre mtb auf dem Boden aber ich hab die bügel damals geliebt! Hm, mit ein paar neuen Plattform Pedalen und neuem Gummis könnte ich mit meinem alten 20" rennrad mal wieder im Winter durch den Wald rasen.... Notiz an mich :kfz gepäckträger kaufen
  18. ich bin versucht zu sagen frühe 80er. aber damals waren sie schon alt: https://www.classiclightweights.co.uk/classic_components/toeclips-all-clipped-in/ ich meine sie am besten gefunden zu haben bei längeren strecken, wegen tempo halten und abwechslung. nee, ich finde die schuhe dazu so schrecklich. aber ist alles eine sache von ausprobieren. bei mir stehn bügel auf der liste. zwischen bärentatze und flats seh ich nicht so die riesen unterschiede (ausser bei den flats die unterm fuss viel länger sind als bärentatzen, könnte man mal gucken, ob das blöd ist für beugen/strecken/fußstellung oder nicht) aber ich bin ja auch wieder neu und brauch viel zeit mit dem material.
  19. Bügel sind 90er. Die möchte ich sicher nicht mehr haben. Andererseits passen sie so gut zu Bärentatzenpedalen. Dann lieber Klickpedale, da kommt man leichter von los, als von den BügelnRiemen. Aber das ist nur meine Empfindung. Ich finde es ist Bergauf eine Offenbarung
  20. 6. Tag (Fulda) Völlig zerknautscht pelle ich mich aus dem Quilt. Ich hing gestern zu lang im Internet rum, was sich jetzt rächt. Ich muss aber raus. Das Brötchenauto ist nur noch 10min da. Ich brauche aber unbedingt Kaffee, bevor ich irgendwas entscheiden kann und das ist meine einzige Chance auf Kaffee. Die Füße fühlen sich müde und steif von gestern an. Hmm, mache ich heute eine Pause? Erstmal Kaffee. Mit zwei großen Kaffee geht es zurück zum Zelt. Beim Frühstück checke ich Mal die Optionen und höre in mich rein. Mental auf jeden Fall Pause, körperlich eigentlich fünfzig-fünfzig, Wetter spricht eher für morgen da es den ganzen Tag regnen soll und von der Strecke her eher nicht, denn heute könnte ich in Hann Münden sein, wo die Fulda endet und die Weser beginnt. Gerade der letzte Punkt und ein wenig das Wetter motivieren mich zum Weiterfahren. Beim Abbau lege ich das Solarpanel aus. Ich bin angenehm überrascht, denn trotz Bewölkung zeigt das Panel 0,2 - 0,3 Ampere an. Respekt! Obwohl ich meine mich zu beeilen, komme ich erst gegen 11 Uhr los Und dass wo ich heute rund 30 km und stehendes Gewässer vor mir habe. Entsprechend fix paddle ich los. Nach kurzer Zeit erreiche ich die Innenstadt. Ein letzter Blick zurück und es beginnt zu regnen. Trotz Regen zeigt das Solarpanel noch 0.2 Ampere an. Ich bin begeistert. Anderseits habe ich trotz praller Mittagssonne und optimaler Ausrichtung noch nie konstante Werte über 1.5 Ampere gehabt. Ich schaue natürlich nicht immer. Aber laut Spezifikation soll es bis 2,4 Ampere liefern. Hmmm, ob ich es reklamiere? Anderseits funktioniert es hervorragend bei Bewölkung. Naja, ich warte mal die Tour noch ab. Halbe Stunde später ist der Spuck vorbei. Habe mittlerweile eine Vermutung, wo das Wasser bei Regen in das Verdeck rein läuft, das muss ich aber zu Hause mit dem Gartenschlauch noch austesten. Die Fulda wird immer breiter. Sie wirkt langsam wie ein See. Dazu dass es nicht fließt macht es mental anstrengend am Ball zu bleiben. Ich habe den Eindruck gar nicht voran zu kommen. Zum Glück weht heute größtenteils wenig Wind. Plötzlich platscht es hinter mir und ich erschrecke mich. Eine Ente ist gelandet. Sie schwimmt neben mir her und nähert sich immer wieder. Ich lasse mich treiben, da ich kurz die Karte checke. Da kommt sie zum Boot und versucht es anzuknabbern. Hey!!! Lass das! Jetzt ist aber jut! Ich paddle weiter und sie folgt noch ein Stück bis sie enttäuscht ablässt (da es keine Brotleckerlies oder ähnliches gab). Obwohl landschaftlich schön, zieht es sich etwas. Die Bootsspitze pendelt ganz schön hin und her. Ich denke mir, dass eine Finne vorn am Bug nicht schlecht wäre. Das Schild am Ufer (da steht Niedersachsen Eck drauf) erinnert mich daran, das sich Niedersachsen ziemlich tief (zur rechten Uferseite) in die Mitte Deutschlands zieht bzw. Hessen ziemlich nördlich (zur linken Uferseite). Oh nein, Hilfe Gustav treibt davon!!! Eigentlich sollte das Boot mit dem Heck voran neben dem Kanal am Wehr durch. Aber die Strömung ist so stark, dass es das Boot einfach so hineingezogen hat wie es kam. Ich muss regelrecht am Ufer hinterher rennen, damit es mir nicht die Schnur aus der Hand reißt. Am Ende war es sehr glitschig, so dass ich beinahe stürze, da das Boot so extrem gezieht. Ich hatte vorher noch kurz überlegt da durchzufahren. Zum Glück hab ich es nicht getan. Alleine ist das Risiko zu groß. Da es zu schmal zum Paddeln ist, ist die Gefahr groß dass das Boot verkantet und kentert ... Heute sind viele Angler am Ufer. Leider meist auf der Lee-Seite, wo ich natürlich auch unterwegs bin und dann immer zum Wind raus muss (und es war immer genau dann Wind, wenn ein Angler da war ). Am Wehr vor mir liegt ein Schlepper. Dahinter liegt der Bootsanleger. Der Schlepper verbirgt die Sicht auf den Anleger. Als ich ihn passiere sehe ich direkt dahinter auf dem Anleger zwei Angler. Links ist das Wehr. Auch ohne Wehr ist es mir in der Kürze unmöglich der Angelschnur auszuweichen. Ich fahre genau durch die Schnur, die sich in der Finne verfängt. Das Gebrüll ist groß. Ich bleibe aber erstaunlicherweise sehr gelassen. Die beiden Jugendlichen sind sehr aufgebracht und wirken etwas angetrunken auf mich. Ich frage sie nur, was sie erwarten, wenn sie auf dem Anleger versteckt hinter dem Kahn sitzen. Wenn es ihnen nicht passt können sie ja die Polizei rufen und wenn sie nicht schleunigst die Schnur aus der Finne fizen, reiße ich die ab. Nörgelnd befreien sie mein Boot. Ich helfe ihnen dabei. Freunde werden wir wohl trotzdem nicht mehr. An dem Bootskanal ist diesmal nicht so viel Strömung, so dass ich das Boot kontrollierter treideln lassen kann. Ein wenig später erreiche ich den Kanu Club in Münden, wo ich mein Lager aufschlage.
  21. Wärmeleistung und Belüftung ist Polartec Alpha ebenbürtig. Obendrein fußelt das Material nicht so und hat außen durch das "Mesh" eine deutlich robustere Gestalt. Aber dafür kratzt leider es auf nackter Haut ähnlich wie Merino-Wolle... Vielleicht bin ich da auch etwas empfindlich, aber mir ist dann doch der etwas fragilere Alpha Hoody lieber als dieses Tejin Octa. OT: Wer also obigen Pulli in der M möchte kann mir eine PN schreiben oder bald im Marktplatz schauen.
  22. Capere

    Pilze

    Jep, ist schon gut was los im Wald.
  23. LAUFBURSCHE

    Pilze

    Lecker! Pfifferlinge waren bei uns auch schon einige wenige da. Und vor zwei Wochen auch endlich Steinies! OT: Denn einen freien Tag im Wald brauch auch der Labu mal
  24. Die Auflagefläche hilft den Druck über den Fuß zu verteilen. Damit muss man dann nicht mal zwingend dicke und starre Sohlen fahren. Klickschuhe verteilen den Druck über möglichst steife Innensohlen. Bügel sind 90er. Die möchte ich sicher nicht mehr haben. Andererseits passen sie so gut zu Bärentatzenpedalen. Zu Klickpedalen könnte ich mich noch überreden lassen, wenn die Schuhe dazu entsprechend geschnitten wären. Aber nicht wegen dem Pedalziehen. Das wird imo überbewertet.
  25. dr-nic

    Pilze

    Trotz Trockenheit gestern diese knackigen Burschen gefunden... Und das in Norddeutschland.
  26. Hey, danke, @Harakiri! - Mückennetz haben andere sehr wichtig gefunden - daher dachte ich, die 9g sind es wert. Ein bisschen Autan ist aber auch dabei (im Kulturbeutel). - Löffel ist ein Toaks Titan - keine Ahnung ob das leichter geht bei gleicher Stabilität. - Das "Zelt" ist durch den Bivy (EE Recon-Nachbau) durchaus geschlossen, d.h. mückensicher und windabweisend. Groundsheet ist daher auch unnötig, weil integriert (ich stelle den Nachbau später im Forum vor). - Wasser brauche ich immer ca. 3,5 Liter im Lager (Trinken bei Lagersuche, Abendessen, Frühstück, Hygiene, daher die drei Behältnisse). - Sitzmatte ist in Torsolänge (3mm EVA). Wenn die Neoair-Matte komplett unbrauchbar wird, habe ich keinen Plan... Aber das erscheint mir nun nicht so wahrscheinlich... - Die Hose ist eine Fjällräven Abisko, finde ich sehr bequem, windabweisender und robuster als eine Nylonhose, die freilich 140g leichter wäre. - Windjacke habe ich gestern schnell genäht, weil noch Material übrig war. Ich dachte, zum Laufen ist das angenehmer als immer die Regenjacke anzuziehen. Außerdem geht sonst vielleicht die Regenjacke schneller kaputt. - Der Beutel für die Nahrung (Myog Silnylon) fasst nur zwei bis drei Tagesrationen, der Rest ist dann unten im Rucksack.
  27. Ich würde einfach für 16 Tage essen mitnehmen. Die Distanz geht doch klar. Sind etwa 10kg Essen, so wie bei dir. Mit Wasser und Ausrüstung läge ich da vermutlich bei einem startgewicht um 16/17 kg, du halt bei 18,x laut Liste. Finde ich in Ordnung. Den Stress evtl kein Essen kaufen zu können oder wegen Mäuse leer dazustehen fänd ich nerviger als das tragen.
  28. OT: äh...das ist doch ne reine mtb frage oder? (weil man die grössere auflagefläche doch nur "braucht", wenn man auf schnellen trails kunststückchen macht, oder? zum quasi-umfrageteil: als neuling im gravel-geshäft fahr ich bärentatze mit norvan sl (seit ende april; herbst/winter werden alte schwere turnschuhe aufgebraucht). funzt ganz gut, wobei mir die bärentatzen fast zu gezackelt sind, weil ich manchmal beim starten wegen sohlenprofil in einer gefühlt falschen auflage-konstellation auf einem pedal lande und dann etwas korrigieren muss (so halben bis ein cm denk ich). eher als über flat-pedale denk ich drüber nach, mir noch bügel an die bärentatzen zu machen, um nach oben ziehen zu können beim treten. das könnte nach meiner vorstellung eher schlecht für die norvans sein. für winter das pedal find ich schick (@icefreak). gibts das in leicht? edit, thx, jetzt erst geklickt: ja, interessant. (und pins cutten, cool, ich hab grade nen neuen blechschneider)
  1. Ältere Aktivitäten anzeigen
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Diese Website benutzen Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Lies bitte auch unsere Datenschutzerklärung, sowie unsere Nutzungsbedingungen und die Netiquette.