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Ultraleicht Trekking

Leicht und Seicht

Genug von der Diskussion über Ausrüstung? Zu viele Reiseberichte gelesen? Dann wird es Zeit mal ein wenig abzuschweifen.

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    • Die Eiswürfel Idee ist nicht schlecht. Ich glaube ich würde einen Eiswürfel unter die Matte legen (Glastisch für Zeitraffer von unten wäre genial  und die Wärmflasche dann auf die Matte. Klar, ist alles extremer als normal aber R-Wert ist R-Wert. Je nachdem wie viel vom Eiswürfel geschmolzen ist ergibt sich daraus der Dämmwert der Matte. Dann können wir unsere Matten in Minuten abgeben die es braucht bis der Eiswürfel geschmolzen ist 
    • Danke für den Hinweis Windriver, meine Suche hatte in der Zwischenzeit schon Erfolg.   Der Beitrag kann deshalb in "Erledigt" verschoben werden.
    • Danke. So hatte ich es auch. Nur dass mir dann das Gewicht ab 11kg dann einfach zu stark an den Schultergurten gezogen hat. 
    • Zusätzlich zu den bereits genannten Punkten: Für einen nicht-wissenschaftlichen Vergleich sollte das schon ganz gut hinhauen - vorausgesetzt, die Isolationsfähigkeit der Matten ist linear (dafür wären dann wiederum unterschiedliche, definierte Ausgangstemperaturen der Wärme-/Kältequelle nötig). Das wäre zumindest der entscheidende Aspekt, um die Ergebnisse auf Draußentemperaturen anzuwenden. Am Ende wird wohl dennoch die Frage der Praxisrelevanz bestehen bleiben; die getesteten Matten kann man dann zwar im Idealfall untereinander vergleichen, ihre Tauglichkeit unter Realbedingungen (Anstrengung, Hunger, Müdigkeit, Wind, Luftfeuchtigkeit, etc.) jedoch nur begrenzt.  Punkte, die mir spontan sonst noch einfallen, wären die Ausgangstemperaturen von Umgebungsluft und dem Metallstück - auch hier möglichst konstant für alle Versuche. Auch Luftbewegung dürfte einen Einfluss auf den Aufbau haben..  Außerdem wären mehrere Durchläufe pro Matte sinnvoll: die Ergebnisse könnten (!) dadurch an Aussagekraft gewinnen, und im schlechtesten Fall zeigen sie immer noch Schwächen im Versuchsaufbau auf. Ganz egal, was am Ende daraus wird: Respekt für solch einen Eifer und Einsatz!
    • Mal wieder ein echter wilbo! Du versuchst, eine Art Wärmedurchgangswert zu ermitteln. Folgende Überlegungen gehen mir dazu durch den Kopf: Dein Aufbau liefert Indizien für die Frage: Wieviel Wärme kann durch die Matte hindurch abgegeben werden. Dein „Oben“ ist aus Hiker-Sicht das „Unten“. Welche Aussagekraft hat eine kochendem Wasser gefüllte Wärmflasche mit einer Masse von 5 kg im Vergleich zum einem Menschen mit Hautoberflächentemperatur von 28° und einer Masse von 70 kg? Ist der Wärmeverlust nach unten (Fläche, auf der die Wärmflasche liegt, deren Größe und Temperatur), über alle Tests hinweg konstant oder, besser noch, vernachhlässigbar? Denn: Eingedenk des Wärmeverlusts nach unten ist ein doppelt so guter Messwert auf der Oberseite kein Beleg für eine doppelt so gute Isolation der Matte. Die Skala wird durch den absoluten Wärmeverlust nach unten und die Dauer „verzerrt“. Wie stark ist das Ergebnis von der Oberflächenbeschaffenheit der Matte abhängig (kleine Fläche des Thermometers, z. B. Eierschalenstruktur versus Luftkammeraufbau)? Antworten darauf habe ich nicht weiter erruiert.


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