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Ultraleicht Trekking

einar46

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  1. @KonradskyJa das weiß ich, aber so hat sich Silnet gut verarbeiten lassen. In den nächsten Tagen starte ich zu einer mehrwöchigen Wandertour an der Ostsee. Dort werde ich den so präparierten Tarp einem Härtetest unterziehen. Bei der letzten Nutzung des Tarps im Mai/Juni 2018 habe ich bei einer Übernachtung festgestellt, dass die Nähte undicht sind. Beim Händler (trekking-lite-store) stand zu dem Tarp (Lightwave Starlight 2 Cuben) kein Hinweis, dass der Tarp noch abgedichtet werden muss. Mittlerweise hat der Händler den wichtigen Hinweis zu den Tarps ergänzt. Nach meiner Wandertour werde ich berichten, ob das mit dem Abdichten so funktioniert hat, wie ich mir das vorstelle.
  2. SilNet ist von der Konsistenz her relativ dickflüssig und lässt sich mit dem mitgelieferten kleinen Pinsel nur sehr schlecht auftragen. Ich habe die Hälfte einer Tube in ein Glas gegeben. Dann habe ich etwas Terpentin-Verdünnung aus dem Baumarkt zugesetzt und verührt, bis eine gut streichfähige Konsistenz der Mischung erreicht war. Diese Vorgehensweise verbessert das Fließverhalten und schont auch den Materialverbrauch. Dann habe ich diese Mischung mit einem 10 mm breiten, nicht zu harten, Malerpinsel auf die Nähte aufgetragen. Ich habe vorher den Malerpinsel noch etwas mit der Schere auf eine Länge von etwa 10 mm gekürzt. Anschließend habe ich mit einem terpentingetränkten Lappen alle überstehenden Reste abgewischt. Nichts klebt, alles ist dicht...
  3. Ich kann die Quilts von AsTucas nur "wärmstens" empfehlen. Habe zwei davon (Apex 133 und Apex 200). Bin damit in den letzten Jahren von Februar bis November in Europa unterwegs gewesen. Wenns mal doch richtig kalt werden sollte, was hindert mich daran zusätzliche Sachen beim Schlafen anzuziehen? Nichts. Eine Legging und einen relativ dicken Pullover habe ich immer dabei, auch im Sommer. So musste ich schon oft schlafen. Für mich ist das ein Kompromiss zwischen dem Gewicht eines KuFa-Quilts, dem Packmaß und dem Schlafkomfort.
  4. Meine Regenausrüstung besteht aus Regenjacke, Regenhose und Regengamaschen, alles von zpacks. Im Februar/März 2018 (19 Tage) und Oktober/November 2018 (19 Tage) war ich insgesamt 38 Tage auf dem Via de la Plata in Spanien unterwegs. Davon hatte ich 19 Regentage, teilweise Starkregen mit heftigen Seitenwinden und am Morgen oft Temperaturen von 0°C bis 5°C, sozusagen kurz vor Schnee. Es war nass und kalt. Gefroren habe ich nie, weil ich mich nach dem Zwiebelprinzip gekleidet habe. 1.Schicht: Unterhose, T-Shirt und Socken (Darn Tough) alles aus Merino 2.Schicht: Legging und dünner langärmliger Pullover (Merino) 3.Schicht: Climalite Pullover von Cumulus und Wanderhose von Fjällräven 4.Schicht: Regensachen, die geliechzeitig auch gegen Wind schützen (Jacke, Hose und Gamaschen) Diese Kombination habe ich oft tragen müssen, manchmal den ganzen Tag. An manchen Tagen konnte ich gegen Mittag die 2.Schicht ablegen, wenn die Temperaturen die 10-Grad-Grenze erreicht hatten. Meine ALTRA-Trailrunner waren durch die Gamaschen notdürftig vor Nässe geschützt. Irgendwann waren sie aber auch vollkommen nass. Durch die Mesh-Oberfläche trocknen die ALTRA-Schuhe, im Gegensatz zu Gore- oder Lederschuhen, aber sehr schnell. Ich muss @Dingorecht geben, irgendwann dringt die Nässe auch durch die beste Regenkleidung (durch die Ärmel, wenn man mit Trekkingstöcken auch im Regen läuft; durch den Kragen, wenn man nicht immer die Kapuze aufhaben will). Und dass der Wasserdampf bei solchen Bedingungen auch noch nach außen dringen soll, ist eine Mär der Outdoor-Industrie. Bei schwierigen Streckenverhältnissen und solchen Wetterbedingungen hat man Wasser von außen und von innen. Man muss versuchen damit klarzukommen und das beste draus machen. Jetzt wird sich mancher fragen, warum ich zu diesen Jahreszeiten in Spanien unterwegs war. Ich habe mir diese Zeiten (Regenzeit im Februar/März) bewusst ausgesucht, weil ich dem Massenauflauf entgehen wollte. Das ist mit tatsächlich gelungen. Im Februar/März habe ich nur 7 Wanderer getroffen. Die oben erwähnte Ausrüstung hat sich für mich!!! unter den beschriebenen Wetterbedingungen bestens bewährt.
  5. @LauraWenn Du Dir meine Packliste ansiehst, wirst Du feststellen, dass ich ein Fan der amerikanischen Firma zpacks (leider sehr teuer und Zoll beachten!!!) bin. Meine Regenkleidung stammt ausschließlich von zpacks. Für kühlere Regentage (früh manchmal um die 0°C), wie im Februar/März 2018 und Oktober/November 2018 auf dem Jakobsweg Via de la Plata in Spanien, bin ich mit Regenjacke, Regenhose und Regengamaschen unterwegs. Bei Sommerregen, wie im Juli 2017 auf dem Olavsweg in Norwegen, mit Regenjacke, Regenkilt und Regengamaschen. Am Kilt schätze ich im Sommer die Belüftung von unten, das ist da so ähnlich, wie beim Poncho. Letztendlich ist das eine Philosophie-Frage: Regenjacke oder Poncho. Man muss das ausprobieren, was einem zusagt und womit man sich am wohlsten fühlt...
  6. Regenjacke oder Poncho - Warum verwende ich eine Regenjacke? Am Anfang kam ein Poncho für mich überhaupt nicht in Betracht. Eine Regenjacke und eine Regenhose musste es sein. Das ist bis heute meine Regenkleidung geblieben. Auf dem Jakobsweg Via de la Plata in Spanien habe ich im Oktober/November 2018 viele Wanderer mit einem Poncho getroffen. Gefühlt waren das ca. 95% aller Wanderer. Das hat mich nachdenklich gemacht. Warum benutzen die Wanderer alle einen Poncho? Vielleicht ist ein Poncho doch besser gegen Regen geeignet. Das waren so meine Gedanken. Bevor ich mich intensiv mit dem Kauf eines Ponchos befasse, wollte ich herausfinden, welche Erfahrungen die Wanderer mit ihren Ponchos gemacht haben. Deshalb habe ich während dieser Wandertour die Poncho-Träger genau befragt und beobachtet. Erstmal habe ich die Poncho-Träger gefragt, warum sie überhaupt einen Poncho tragen. Die häufigste Antwort war, das der ganze Rucksack vollkommen geschützt ist. Bei einer Regenjacke und einem Regenschutz für den Rucksack werden bei einem Dauerregen irgendwann die Gurte so nass, dass durch den Dochteffekt die Nässe in den Rucksack und damit in den Inhalt des Rucksacks wandern könnte. Dieses Argument für einen Poncho ist für mich kein Problem. Die Gurte meines Rucksacks können nass werden, ebenso auch mein Rucksack. Der Inhalt meines Rucksacks kann trotzdem nicht nass werden, weil ich immer einen stabilen Plastiksack vom Baumarkt als Inliner in meinem Rucksack habe. Bei leichtem Regen ziehe ich nicht einmal meine Regenhülle für den Rucksack auf. In den Außentaschen meines Rucksacks befinden sich nur Dinge, die einen leichten Regenschauer aushalten. Nässeempfindliche Dinge habe ich in dünnen Plastiktüten verpackt. Bei meinen Beobachtungen ist mir auch aufgefallen, dass die Ponchos in der Regel nur bis zu den Knien reichen. Wanderer, die unter dem Poncho keine Regenhose getragen haben, sondern nur ihre normalen Wanderhosen, hatten am Abend nasse Hosen bis hoch zu den Knien. Bei heftigen Winden flatterten die Ponchos stark und boten dem Regen noch mehr Angriffsflächen. Manche Wanderer haben sich damit beholfen, dass sie Schnüre um ihren Körper gebunden haben. Ständig waren sie damit beschäftigt die Schnüre zu richten, damit sie an den vorgesehenen Stellen bleiben. Ein weiterer Umstand hat mich nachdenklich gemacht. Die Ponchos besitzen Löcher für die Arme, wo die Poncho-Träger die Arme rausstecken können. Wer mit Trekkingstöcken unterwegs ist, muss das tun. Ich habe keinen einzigen Poncho-Träger angetroffen, der an seinen Armen wasserdichte Kleidungsstücke getragen hat. Ich denke da vor allem an wasserdichte Armlinge, wie sie besonders oft bei Radrennfahrern zum Einsatz kommen. Auch Regenjacken habe ich nicht gesehen. Eine Regenjacke und ein Poncho darüber, das wäre aber "doppeltgemoppelt", wie man bei uns sagt. Die Poncho-Träger haben dieses Problem so gelöst, indem viele die Arme einfach unter dem Poncho versteckt haben. Damit können aber bei Regen keine Trekkingstöcke verwendet werden. Erschwerend kommt hinzu, dass bei einem Sturz die Hände nicht schnell genug unter dem Poncho hervorgezogen werden können, um den Sturz evtl. abzufangen. Bei der Beobachtung der Poncho-Träger ist mir noch ein weiteres Detail aufgefallen. Einige hatten ihren Poncho nicht richtig übergestreift. Bei ihnen war der Poncho zwischen Rucksack und Hinterkopf hängengeblieben. Damit war der Rucksack, trotz Poncho, dem Regen ausgesetzt. Zunächst konnte ich mir das nicht erklären. Später habe ich dann einen Wanderer getroffen, der nach einer Pause wieder seinen Poncho überstreifen wollte. Er hat das allein versucht. Bei seinen Versuchen ist der Poncho immer zwischen Hals und Rucksack hängengeblieben. Mehrere Versuche den Poncho überzustreifen schlugen fehl. Erst nachdem ich ihm meine Hilfe angeboten habe, konnte der Wanderer den Poncho erfolgreich überstreifen. Das habe ich noch oft beobachten können, dass Wanderer Probleme beim Überstreifen des Ponchos hatten, wenn sie das alleine tun mussten. Fazit: Für mich ist aus den aufgeführten Gründen ein Poncho aktuell keine praktikable Regenkleidung.
  7. @MarcG Ich musste auch schon Wanderungen wegen Blasen abbrechen. Mittlerweile habe ich mir einen Workarround aus 2 Schritten geschaffen, der Blasen verhindern soll. (1) Einige Tage vor Beginn der Wanderung reibe ich meine Füße mit Hirschtalg (Scholl) ein. Ich habe das Gefühl, dass meine Füße dadurch robuster werden. (2) Während der Wanderung klebe ich jeden Morgen meine Füße prophylaktisch an den gefährdeten Stellen mit Tapeband ab. Tagsüber überprüfe ich bei jeder Pause meine Füße und wiederhole die Punkte (1) und (2) nach Bedarf. Wenn dann nach einigen Tagen alles ok ist, lasse ich die Punkte (1) und (2) ganz weg. Gelegentlich verwende ich dann noch den Hirschtag, wenn ich das Gefühl habe, dass meine Füße wieder eine "Spezialbehandlung" brauchen. Seit 2 Jahren verfahre ich so und hatte nie wieder Blasen an den Füßen. Das ist aber leider nur die halbe Wahrheit. Auch die Schuhe, Socken und Gamaschen!!! sind wichtig. Aktuell sind die Schuhe von ALTRA, die Socken von Darn Tough und die Gamaschen von Dirty Girl Gaiters meine absoluten Favoriten. Aktuell versuche ich ohne Hirschtalg und Tapeband auszukommen. Im Oktober/November 2018 habe ich das so auf dem Jakobsweg Via de la Plate von Salamanca nach Santiago (500 km) ausprobiert und es hat funktioniert. Hirschtalg und Tapeband habe ich nur noch vorsichtshalber dabei. Wenn ich es ganz weglassen würde, könnte ich locker fast 200 g einsparen.
  8. Nochmal das "Schnallen"-Thema... Die Schnalle des Hüftgurtes des Rucksacks, die gelegentlich Löcher in Shirts reißt, führt bei Wanderern, die einen Hosengürtel mit Schnalle an ihren Wanderhosen tragen, zu einem weiteren Problem. Vor einigen Jahren hat mir mal ein erfahrener Wandersmann, als er gesehen hat, wie ich mich mit meinem ersten 20 kg-Rucksack abgeplagt habe, einen Tipp gegeben, wie man Rucksäcke mit einem solchen Gewicht einigermaßen effektiv tragen kann. Sein Tipp: Der Hüftgurt des Rucksacks muss ganz fest angezogen werden, so dass die Hauptlast des Rucksacks auf der Hüfte sitzt. Die Schultergurte, so meinte er schmunzelnd, sollen nur verhindern, dass der Rucksack nicht nach hinten wegklappt. Das führt aber dazu, dass sich manchmal die Schnallen von Hosengürtel und Rucksack gegenseitig behindern. Eine Schnalle drückt immer, egal welche. Mich hat das maßlos gestört und ich habe nach eine Lösung gesucht. Ein Hosengürtel ohne Schnalle? Geht das? Ja das geht. Nach intensiver Recherche im Internet habe ich die Lösung gefunden. Eine Frau hat da ein Patent für einen Hosengürtel ohne Schnalle angemeldet (Shop). Ich trage nur noch diese Gürtel, auch im Privat- und Berufsleben.
  9. Der erste Versuch war ein altes Brillenetui (siehe Bild). Jetzt habe ich 2 kleine Stoffüberzieher, einen als Ersatz, weil man das Ding beim Absetzen des Rucksack doch mal verlieren könnte...
  10. Meine Merinowolle-Shirts sind auch immer im Bereich des Gürtels defekt gewesen. Anfangs habe ich nicht "geschnallt", warum das so ist. Dann ist mir aber ein Licht aufgegangen und ich habe nach einer Lösung gesucht. Ich hoffe auf dem Bild ist zu erkennen, was ich seit zwei Jahren immer dabei habe...
  11. @dr-nicDanke für den Tipp... Auch an meinen zpacks Arc Haul habe ich zwei zusätzliche kleine Schlaufen "drangezwirbelt" (das Wort gefällt mir). Wenn ich den Nero bestellen sollte (, mein Zeigefinger zuckt schon gewaltig, da er den Bestellknopf auslösen will), werde ich das ausprobieren. Das wäre eine ideale Lösung für meine Übernachtungs-Ausrüstung. Auch bei Atompacks werde ich mal vorbeischauen...
  12. @martinfarrentDa hast Du vollkommen recht... Meine Rucksäcke, egal von welcher Machart und von welchem Material, behandle ich immer wie ein rohes Ei. Für mich ist der Rucksack, neben den Schuhen, der wichtigste Ausrüstungsgegenstand.
  13. @roliDas hört sich doch gut an... Da könnte ich ja mit den kleinen Zusatztaschen an Gürtel und Schultergurt ca. 300 g einsparen. Wenn der Rucksack auch noch wasserdicht!!! ist, könnte ich meinen Inliner (stabiler Plastiksack aus dem Baumarkt) von ca. 100 g zusätzlich aus dem Rucksack verbannen. Das macht dann schon ca. 400 g an Einsparung und die 5-kg-Grenze kommt in Sichtweite. Ich muss das jetzt noch ein paar Tage in meinem Kopf reifen lassen...
  14. Ich klinke mich einfach mal in die Diskussion ein, weil ich auch einen neuen Rucksack suche. Meine Randbedingungen sind nahezu identisch mit denen von @dr-nic. Aktuell habe ich einen Rucksack von zpacks Arc Haul, der mit einigen kleinen Zusatztaschen auf ca. 680 g kommt. Beim Arc Haul hängt meine Übernachtungs-Ausrüstung (Tarp, Unterlage, Isomatte, Heringe) außen in einem wasserdichten Beutel quer unter der Rückentasche in zwei einfachen Schlaufen. Das ist sehr praktisch. Beim zpacks Nero gibt es diese Schlaufen nicht mehr. Meine Übernachtungs-Ausrüstung möchte ich aber trotzdem außen befestigen. Meine Packgewohnheiten möchte ich auch nicht unbedingt ändern, weil sich das für mich bewährt hat. In den Seitentaschen stecken die Trinkflaschen und der eine oder andere Snack für unterwegs. In der Rückentasche habe ich meine Regenkleidung (Jacke, Hose, Gamaschen), meinen Wasserfilter, meinen Notsender und ebenfalls etwas Nahrung für den Tag. Manchmal muss da noch ein schnell abgelegtes Kleidungsstück hinein (Pullover, Zipper-Hosenbeine usw). Meine Rückentasche ist also immer gut ausgelastet. Jetzt muss die Übernachtungs-Ausrüstung zusätzlich noch in die Rückentasche oder woanders hin. Hat da schon jemand Erfahrung mit dem Nero?
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