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Ultraleicht Trekking

einar46

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Über einar46

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    Salzatal, Saalekreis, Sachsen-Anhalt
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    Wandern

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  1. einar46

    Regenjacke

    Auch ich benutze meine Regenjacke (zpacks, 196 g) als Windjacke. Mein 4-fach-Kleidungs-Zwiebelsystem (1=T-Shirt (Merino), 2=langärmliger dünner Pullover (Merino), 3=dicker langärmliger Pullover (Cumulus Climalite, KuFa, 276 g), 4=Regenjacke) hält leichte Minusgrade aus. Das konnte ich so im Februar/März 2018 und Oktober/November 2018+2019 auf verschiedenen Jakobswegen in Spanien bei Wind, Regen und Schnee ausprobieren. Den Versprechungen der Hersteller der Kleidung, was die Atmungsaktivität angeht, traue ich trotzdem nicht über den Weg. Da bin ich einer Meinung, wie manche Vorredner. Dem Problem der "Atmungsaktivität" nähere ich mich aber auch noch von einer anderen Seite. Ich versuche mich auf meinen Wandertouren so zu kleiden, dass ich möglichst wenig schwitze und auch nicht friere. Das ist eine Gratwanderung zwischen Anziehen und Ausziehen von Kleidungsschichten. Das geht soweit, dass ich mich mehrmals am Tag umziehe, um mich den aktuellen Wetterbedingungen anzupassen. Mittlerweile funktioniert das sehr gut. Ich schwitze wenig, also kann mir die Atmungsaktivität egal sein. Ich friere auch fast nie. Handschuhe, Schlauchschal und Wollmütze habe ich nicht dabei. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Als intensiver Nutzer von Trekkingstöcken sind diese meine "Wärmespender". Wenn ich merke, dass ich anfange zu frieren (zB oft in den Morgenstunden einer Tagesetappe), erhöhe ich leicht mein Gehtempo und setzte dabei intensiv meine Trekkingstöcke ein. Mein ganzer Oberkörper ist dabei in Bewegung und das führt in der Regel zu einer Erwärmung. Wenn das ausreicht, gehe ich mit dem erhöhten Tempo weiter. Reicht das nicht, ziehe ich ein weiteres Kleidungsstück an. Das ist aber immer noch nicht die ganze Wahrheit. Auch der persönliche Fitnesszustand spielt eine Rolle. Wenn ich fit bin, dann bereitet mir körperliche Anstrengung weniger Probleme und ich komme nicht so leicht ins Schwitzen. Deshalb bereite ich mich vor meinen Langstreckenwanderungen intensiv auf die zu erwartende Belastung vor. Jeder kennt das Phänomen, je länger eine Wanderung dauert, umso fitter wird man. Deshalb ist es für mich wichtig, dass ich zum Beginn einer Langstreckenwanderung bereits auf einem bestimmten Fitnesslevel bin. Mit diesen "Stellschrauben" (Kleidungsschichten, Trekkingstöcke, Gehtempo, Fitnesszustand) experementiere ich schon seit einiger Zeit sehr intensiv und es gelingt mir immer besser mich blitzschnell auf Situationen einzustellen, so dass ich nicht schwitze oder nicht friere.
  2. Irgendein Jakobsweg (Via de la Plata, Mozarabe) im Süden von Spanien (Andalusien, Temp. 18°C im Februar)...
  3. Auf meiner Jakobswegtour im Oktober/November in Spanien hat mich die Schlechtwetterfront, die Südeuropa heimgesucht hat, auch in Nordspanien erwischt. 9 Tage Regen-Wetter, 2 davon Schnee bis zu 20 cm. Mit meinen ALTRA-Trailrunnern hatte ich da keine Chance trocken zu bleiben. Deshalb suche ich auch eine Lösung für "trockene Füße" in ALTRA-Trailrunnern bei solchen Wetterbedingungen. Ich werde die "Gefrierbeutel-Variante" von @ThomasK ausprobieren. Wenn sich das bewährt, werde ich mir ein paar "wasserdichte" Socken aus atmungsaktiven Cuben basteln.
  4. Wir liegen ja mit unseren Ansichten nicht so weit auseinander. Ich benutze einen Hüftgurt und komme sehr gut damit klar. Wenn ich es schaffe mein Basisgewicht von derzeit 5,2 kg weit unter die 5-kg-Grenze zu drücken, dann werde ich vielleicht auch einen Versuch ohne Hüftgurt starten. Dafür fehlt mir aber im Moment der richtige Rucksack.
  5. Das ist der berühmte Vergleich zwischen Äpfel und Birnen, zwischen einem Hochleistungs-Bergsteiger und einem einfachen Wanderer, zwischen Gewichten von geschätzt < 2kg? (Was wird er wohl für wenige Stunden in seinem Rucksack haben?) und 10 kg bei einem Wanderer. Aber wie gesagt: Jedem das seine...
  6. Ich habe einfach mal die Hüftgurt-Diskussion aus dem Thread "HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEES" in diesen Thread verlagert. @kra: @Trekkerling, der Gedankengang hat was für sich - nämlich die Logik Was hat das mit Logik zu tun, wenn ich einen geschätzten Wert von 25 kg nehme und davon dann 20% berechne und auf 5 kg komme, ein Gewicht, das UL-Wanderer gerne anstreben? Das ist einfache Mathematik, mehr nicht. Schon mal darüber nachgedacht, warum ein 3-beiniger Tisch immer! sicher steht? es in vielen Bereichen des menschlichen Lebens 3-Punkt-Gurte (Auto usw) gibt? Das hat etwas mit der Lastverteilung zu tun. Das ist nämlich Physik. Ein Rucksack mit 2 Schultergurten und einem Hüftgurt ist auch ein 3-Punkt-System und hat automatisch eine bessere Lastverteilung als ein Rucksack mit nur 2 Schultergurten. Dabei ist es mir persönlich egal, ob der Hüftgurt aus einem einfachen Riemen besteht, wie bei meinem Zpacks Nero, oder einem hochkomfortablen und ausgeklügelten System, wie bei meinem Kestrel von Osprey. Für mich ist auch nicht wichtig welche Last wo liegt. Wichtig ist für mich eine ausreichende Bewegungsfreiheit im Schulterbereich und die bietet mir nur ein Rucksack mit Hüftgurt. Die Beine müssen letztendlich alles tragen, egal wie die Lastverteilung ist. Ich möchte die Diskussion auch nicht weiter vertiefen. Wenn jemand ohne Hüftgurt mit seinem Rucksack klar kommt und dadurch das Gewicht für einen Hüftgurt einsparen kann, warum nicht?
  7. Ich kann @ArminS nur vorbehaltlos zustimmen. Als intensiver Nutzer von Trekkingstöcken, der seine Trekkingstöcke nicht nur wie Spazierstöcke benutzt, ist mein ganzer Oberkörper in ständiger Bewegung. Wenn ich mir dann vorstellen muss, dass da auf den Schultern ein Gewicht von 10-12 kg hängt, würde das meine Bewegungsfreiheit im Schulterbereich enorm einschränken. Ob 5, 10 oder 15 kg, für mich gehört die Hauptlast eines Rucksacks auf die Hüfte. Noch schärfer formuliert: Ein Rucksack ohne Hüftgurt ist für mich "stupid light". Sorry, aber zu dieser Aussage stehe ich...
  8. Zwar etwas schwerer, wie die zuvor vorgestellten Schuhe, aber mit denen kann man zur Not auch ein paar km laufen... https://xeroshoes.co.uk/xero-shoes-umara-ztrail.html
  9. Ich bin auch so ein "Beuteltier". Meine ganze Ausrüstung steckt in selbstgemachten Cuben-Beuteln, sozusagen für den schnellen Zugriff. Auch der Kleinkram, aber teilweise in unterschiedlichen Beuteln. Aber was @ThomasK da gebastelt hat, gefällt mir sehr gut. Alles an einem Fleck. Das werde ich mir anschauen...
  10. Ich glaube da macht es sich @Anhalter etwas zu leicht. Die Infrastruktur ist eben nicht überall so ausgebaut, wie auf dem Frances, wo es alle 4 bis 5 km eine Herberge gibt. Trotzdem habe ich auf dem Frances in Foncebadon (1430 Meter, bei Dunkelheit, Schneefall und Minusgraden) erlebt, wie ein dt. Wanderer wegen einer vollen Herberge abgewiesen wurde. Nicht einmal seine Isomatte durfte er auf dem Boden ausrollen. In anderen Herbergen des Ortes ist er auch nicht untergekommen. Er musste in seinem Zelt schlafen, das er glücklicherweise dabei hatte. Am anderen Tag habe ich ihn getroffen. Es war eine schlimme Nacht, so sein kurzer Kommentar... Aber er hätte ja auch einfach bei Nacht, Schneefall und Minusgraden über den Cruz de Ferro (1500 Meter) zur nächsten Herberge gehen können. Ist ja kein Problem...
  11. Ich kann @DonCamino in fast allen Punkten nur zustimmen. Das Leben auf den Caminos findet in den Herbergen statt. Dort triffst Du Menschen aus allen Ländern. Einen Punkt würde ich mir aber genau überlegen. Das ist die „Notunterkunft auf dem Rücken“, wie es @DonCamino so schön formuliert hat. Ohne Notunterkunft bist Du gezwungen von Herberge zu Herberge zu laufen. Wenn das Herbergsnetz dicht ist, stellt das kein Problem dar. Wie das auf dem Portuguese mit den Herbergen aussieht kann ich aber nicht beurteilen. Zu bestimmten Jahreszeiten sind die Herbergen gern mal sehr voll, so dass Du evtl. auf Matratzen auf dem Boden schlafen musst. Und wenn Du das Pech hast zwischen eine größere Reisegruppe (zB koreanische Pilgergruppen) zu geraten, wie es mir jetzt im November!!! auf dem Frances in Astorga passiert ist, dann werden Pilger, die zu spät kommen, gern mal abgewiesen. In großen Städten ist das kein Problem, dann gehst Du einfach zur nächsten Herberge, auch wenn die etwas teurer ist als die öffentlichen Herbergen. Dieses Problem gilt es jedenfalls genau zu bedenken.
  12. Ich war jetzt 2018 und 2019 auf Caminos in Spanien unterwegs. Dort habe ich ausschließlich in Herbergen übernachtet. Trotzdem hatte ich immer eine "Notunterkunft" (Tarp, Isomatte (Torso), dünner Schlafsack) für den "Notfall" dabei. Das hat mir eine gewisse Sicherheit bei der Suche nach Herbergen gegeben. Ich habe nie vorher in Herbergen angerufen und nach einem Schlafplatz gefragt. Den Schlafsack brauchst Du, wenn Du in Herbergen übernachten willst und wenn es dort keine Decken gibt. Wenn es Decken gibt, habe ich einen Inliner (Backpackers Journey, 142 g) verwendet und dann die Decke drüber und ich musste meinen Schlafsack nicht auspacken, der in meinem Rucksack immer ganz unten liegt (größtes Packmaß). Durch den Inliner musste ich auch nicht das "superdünne" Bettzeug aufziehen, das man in manchen Herbergen bekommt. "Futterstellen" (Bars/Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten für Nahrung) findest Du in jedem noch so kleinen Ort. Die sind auf die Pilger eingestellt und haben auch oft zu Zeiten geöffnet (Siesta), wo andere Geschäfte geschlossen sind. Also brauchst Du nur die Nahrung, die Du am Tag verbrauchst, bis evtl. eine "Reserve" für den Notfall, wenn Du nicht zum Nachkaufen kommst. Das mit dem Wasser ist so eine Sache. Ich habe immer Leitungswasser getrunken und ich hatte nie Probleme damit. Andere machen das nicht und trinken nur Wasser aus Flaschen. Öffentliche Trinkwasserstellen (Leitungswasser!) gibt es sehr selten, also musst Du Deine ganze Tagesration mitnehmen oder Du fragst in Ortschaften (Bars, Geschäfte) nach Wasser. Das war, wie gesagt, in Spanien. Ich würde mich stark wundern, wenn es in Portugal anders wäre.
  13. Das frage ich mich auch. Ich bereite meine Tracks zuhause auf dem Computer vor. Das tue ich auch für gut markierte Wanderwege, wie zB die Jakobswege in Spanien. Auch auf markierten Wanderwegen, vor allem in Ortschaften, gibt es immer wieder Situationen, wo nicht ganz klar ist, wie der Weg verläuft. Dann benutze ich das Navi. Das Navi (Handy) wird im Flugmodus betrieben und damit viele "Stromfresser" ausgeschaltet. Wenn der Weg klar ist, wird der Bildschirm ausgeschaltet und das Navi bleibt in der Hosentasche. Manchmal den ganzen Tag. Als Navi benutze ich ein Handy und als Stromversorgung eine Solarzelle von sunnybag (Leaf+) mit angeschlossener 10000 mAh-Powerbank (tagsüber Strom ernten, nachts Gerät laden). Auf meinen letzten beiden 1000-km-Wandertouren hat das hervorragend funktioniert. Allerdings überlege ich jetzt, ob ich mir nicht doch noch ein neues Navi von Garmin zulege, dass auch ein Notsignal absetzen kann. Der Notsender (Spot Gen 3), der jetzt seit Jahren bei mir im Einsatz ist, funktioniert nicht zuverlässig. Manchmal werden Positionen nicht übertragen. Im Ernstfall kann das tödlich sein.
  14. @Madame_Anne Durch meine Wandertouren im Februar/März (2018) und Oktober/November (2018 und 2019) in Spanien habe ich mir bewusst einen Zeitraum ausgewählt, wo ich meinen Jahres-Wanderzeitraum (Februar bis November) etwas erweitern konnte und nicht auf die Südhalbkugel ausweichen musste man in Mitteleuropa (DE und weiter nördlich) wetterbedingt nicht immer gut über die Runden kommt man in Spanien auf den Jakobswegen, auch wetterbedingt, nicht diesen "Massenauflauf" hat Übernachtet habe ich nur in Herbergen, weil das preismäßig (ab 3€) einfach unschlagbar ist. Allerdings hatte ich für den Notfall eine vollständige Übernachtungsausrüstung für Draußen (Tarp, Isomatte, Quilt usw) dabei. Das mit dem "Frieren" ist so eine Sache. Wichtig ist meiner Meinung nach, dass man mit seiner Kleidung nach dem Zwiebelprinzip die Balance findet zwischen schwitzen und frieren, egal ob man in der flachen Ebene oder in den Bergen unterwegs ist. Gerade in den letzten 10 Tagen (ständiger Regen und Schnee) meiner Wandertour habe ich mich mehrmals auf offener Streck umgezogen, um diese Gratwanderung hinzubekommen. Mittlerweile gelingt mir das sehr gut. Das muss jeder für sich selbst ausprobieren bzw. herausfinden. Dann sind Wandertouren in den zuvor genannten Zeiträumen und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt auch kein Problem mehr.
  15. @Anhalter Meine Packliste kann in meiner Signatur eingesehen werden. Unterschiede bzw. zusätzliche Ausrüstung: dickerer Quilt von AsTucas (+150 g) dickere Legging (+125 g) Fleece-Mütze von zpacks (+27 g) Schlauchschal (+36 g) Ersatzsocken für Abends von zpacks (PossumDown Bushman's Friend Socks, +71 g) Ansonsten ist meine Packliste so ausgelegt, dass ich damit über die 3 Jahreszeiten Frühjahr, Sommer und Herbst komme. Mit Temperaturen um die 0°C hatte ich schon 2018 auf dem Via de la Plata zu tun. Mit Schnee nicht, aber was gegen Regen hilft, das tut auch seinen Dienst bei Schnee. Jedenfalls hat es Tagesetappen gegeben, wo ich meine ganze "Kleiderkiste" anziehen musste. Gefroren habe ich nie, aber nass bin ich schon geworden, vor allem an den Füßen. Aber mit den ALTRA-Trailrunnern war das vorauszusehen. Für mich waren nasse Füße kein Problem. Trotzdem haben die ALTRA-Trailrunner über 1000 km durchgehalten und das auf den spanischen Schotterpisten aller Ausprägungen.
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