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Ultraleicht Trekking

einar46

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    Salzatal, Saalekreis, Sachsen-Anhalt
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    Wandern

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  1. Ich bin ja einer der Betroffenen (neben @mawi und @cozy(der wieder unterwegs ist)), die ihre Wandertouren aus gesundheitlichen Gründen ab- bzw. unterbrechen mussten. Von den vielen sehr speziellen Tipps/Ratschlägen gefällt mir der von @Seversehr gut. Er ist einfach und leicht auf einer Wandertour ohne großen Aufwand umzusetzen. Und er beinhaltet auch genau die beiden Probleme, die mir bei meiner letzten Wandertour auf dem "Grünen Band" zum Verhängnis wurden. Das ist die tägliche Streckenlänge am Anfang einer Wandertour und das sind ausreichende ZeroDays zu einem passenden Augenblick. Obwohl ich die Auswirkungen der beiden genannten Punkte sehr genau kenne, tappe ich immer wieder in die Falle und lasse mich zu längeren Tagesetappen hinreißen. Bisher ging das immer gut. Aber eben diesmal nicht. Die ersten Wochen einer Wandertour muss ich viel gelassener angehen. Mein sportlicher Ehrgeiz (trotz meines Alters von 68 Jahren) kommt mir da immer wieder in die Quere. Daran muss ich arbeiten. Aber das ist eben nicht so leicht umzusetzen.
  2. einar46

    Projekt "West"

    Hallo @Daune, ein sehr interessantes Thema, das Du da ansprichst. Ich mache mir schon seit einiger Zeit Gedanken, wie man verletzungsfrei über eine längere Wandertour kommt. Längere Wandertouren (über 1000 km) habe ich ja schon einige absolviert. Aus gesundheitlichen Gründen musste ich bisher keine abbrechen. Aber trotzdem hat es mich auf der letzten Wandertour erwischt. Vielleicht kann man das auch in einen neuen Thread stecken und darüber diskutieren...
  3. Hallo @BibbulBear, herzlichen Glückwunsch zum ThruHike. Respekt, eine Super-Leistung für Dich und Deine Partnerin. Ich wusste ja, dass Du auch am 22.Mai startest. Mir war aber nicht klar, wie Du navigierst (Wanderführer, eigene Route). Ich habe mir ja eine eigene Route zusammengestellt. Das bedeutet, dass man sich unterwegs nicht unbedingt treffen muss. Deshalb war ich freudig überrascht Dich zu treffen. Welch ein Zufall (200 m vor dem Campingplatz in Wahlhausen). Zwei Minuten früher (zum Glück habe ich zuvor eine längere Pause in einer Gaststätte in Lindewerra gemacht) und ich wäre auf dem Campingplatz verschwunden. So konnten wir uns noch etwas unterhalten. Mal sehen, wann ich die restlichen 400 km realisieren werde. Vielleicht geht es schon im August...
  4. Nach 28 Tagen und ca. 800 km habe ich meine Wandertour (in Geisa, Point Alpha) vorsichtshalber abgebrochen (aufkommende Knieprobleme, Zahnprobleme (Wurzelentzündung?)). Die Zahnentzündung musste mit Antibiotika behandelt werden. Die Knieprobleme klingen gerade langsam ab. Den Rest der Wandertour (ca. 400 km) werde ich aller Voraussicht ab Ende September nachholen. Nach dem Ende der Wandertour wird es hier einen Bericht geben. Trotzdem werde ich in den nächsten Tagen stichpunktartig in Kurzform (Wo ist dafür der geeignete Platz hier im Forum?) etwas über den bisherigen Verlauf und meine Erfahrungen mit der Ausrüstung zum Besten geben. Vielleicht ist das für den einen oder anderen Wanderer von Interesse.
  5. Das "Überkleben" kann man bei jeder Verbindung machen. Da hast Du recht. Die Überklebung sorgt für eine Zugentlastung der Klebestellen. Die Variante c) habe ich für einen DCF-eVent-Stoff (atmungsaktive Regenjacke) verwendet, der zwei unterschiedliche Seiten hatte. Nur eine Seite (ich glaube es war die Außenseite) hatte nach einem Test zufriedenstellendes Klebeverhalten. Dadurch musste ich immer Aussenseite an Aussenseite kleben. Weil ich innerhalb der Jacke keine Stege haben wollte, legte ich die Stege um und überklebte sie. Die Überklebung führt allerdings zu einem nicht unbeträchtlichen Mehrgewicht im Verhältnis zur Jacke, was mich total überrascht hat. Normale DCF-Stoffe haben ja identische Seiten, wo auch die Variante a) mit Überklebung angewendet werden könnte, wenn eine Zugentlastung gewünscht wird.
  6. Mein Starttermin steht endlich fest. Das Bahnticket nach Travemünde ist gelöst. Am Sonnabend, 22.05., geht es los. Ich kann es kaum erwarten. Durch die Verschiebung des Startermins um 12 Tage bin ich etwas in Zeitnot geraten. Heute, Do.,20.05., erhielt ich meine 1.Corona-Spritze. Der Termin dafür hat sich durch einen Zufall ergeben, so dass ich kurzfristig zusagte. Der 2.Termin ist der 1.Juli. Ursprünglich hatte ich für die Wandertour 43 Tage eingeplant, jetzt muss ich die Wandertour in 40 Tagen schaffen. Wandertouren in Zeitnot sind nie gut. Ich konnte da schon sehr viel schlechte Erfahrungen sammeln (Verletzungen durch Überlastung). Ich muss mal sehen, ob ich den Termin für die 2.Corona-Spritze um einige Tage nach hinten verlegen kann. Ich bin gespannt, wie die Angelegenheit ausgehen wird...
  7. einar46

    Projekt "West"

    Mein Bahnticket nach Travemünde ist gebucht, am Samstag geht es endlich los...
  8. Ich kann dieser Vorgehensweise, analog @Martin und @danobaja, voll und ganz zustimmen. Ein bisschen kann man das "Wandern im Regen" auch im häuslichen Umfeld trainieren. Rausgehen, wenn es in Strömen gießt, auch wenn die Nachbarn die "Augen verleiern", und das Regen-Setup testen. Mein Zelt hängt immer außen in einem Beutel verpackt. Das wird auch bei kurzen Pausen nicht getrocknet, das wäre mir zu viel Aufwand. Pausen sind bei mir Pausen, da will ich nicht rumwuseln. Nach dem Aufbau und vor dem Abbau wird es grob vonn innen mit dem Handtuch (MultiUse) abgewischt (wegen Kondensfeuchtigkeit, habe nur ein Einwandzelt). Das bedeutet im Umkehrschluss, wenn es nach dem Aufbau nicht im Wind trocknen kann, bleibt es eben von außen nass.
  9. Genau deshalb klebe ich meine MYOG-DCF-Geschichten, weil ich mit dem Nähen auf Kriegsfuß stehe. Ich klebe meine Tunnelzüge für Kordelschnüre, indem ich den Rand (zB am Ämelbund) zweimal in der Breite des Transferklebebandes umklappe. Da, wo die Kordelschnur aus dem Tunnelzug rauskommen soll, mache ich mit dem Lötkolben vorsichtig ein kleines Loch in den Tunnelzug und verstärke die Stelle mit einem Stück DCF-Reparaturklebeband. Wenns schön aussehen soll, schlage ich da eine Metallöse rein. Die Öse muss aber vor dem Umklappen an der richtigen Stelle eingeschlagen werden.
  10. Ich verwende das Transferklebeband und das DCF-Reparaturklebeband von extremtextil.
  11. Ich habe mal in der Schnelle aufgezeichnet, wie ich DCF verklebe (Bild 1). Hoffe, dass das einigermaßen zu erkennen ist, was ich da treibe... Die Verklebung a) ist eine einfache Verklebung mit Transferklebeband. Diese Variante verwende ich sehr selten. Bei der Verklebung b) knicke ich die zu verklebenden Teile in der Breite des Transferklebebandes um. Das Teil, wo ich den Transferkleber aufbringe, lege ich vollkommen um. So lässt sich der Transferkleber besser aufbringen. Dann lege ich die verklebten Teile nach einer beliebigen Seite um und bringe das Transferklebeband auf. Dann wird einfach nochmal verklebt. Diese Variante benötigt die doppelte Menge an Transferklebeband. Wird von mir selten benutzt. Auch bei der Verklebung c) knicke ich die zu verklebenden Teile um und verklebe sie erstmal mit Transferklebeband (c1). Dann lege ich die verklebten Teile in eine Richtung ganz um und überklebe die verklebten Stellen mit DCF-Reparaturklebeband (c2). Das DCF-Reparaturklebeband sorgt für eine Zugentlastung. Trotz großer Kraftanstrengung ist es mir nicht gelungen eine solche Verbindung zu lösen. Das ist meine bevorzugte Klebevariante für zugbelastete Verklebungen. @wilbohat natürlich vollkommen recht. Man muss erstmal ein bisschen üben, bis man "den Bogen raus" hat. Deshalb habe ich mit einfachen Beuteln angefangen, die noch nach Jahren uneingeschränkt ihren Dienst tun. Dann steigerte sich die Kompliziertheit von MYOG-Projekt zu MYOG-Projekt. Gerade Strecken klebe ich immer in kleinen Teilstrecken. Bei Kurven (siehe Punkt d) im Bild 1) schneide ich kleine Dreicke (d1) aus der umgelegten Kante heraus. Beim Verkleben sollten die so eingeschnittenen Kanten wieder gerade aneinanderliegen, wenn ich den Radius der Kurve bei den Einschnitten richtig beachtete (, was mir meistens nicht gelingt). Je enger ein Kurve ist, umso mehr und enger beieinanderliegende Einschnitte mache ich. Wenn ich dann noch den Eindruck habe, dass durch die Einschnitte die Stabilität leiden könnte, überklebe ich die Stellen noch mit DCF-Reparaturklebeband. Bei einem CatCut an der Unterkante eines Tarps würde ich das immer machen, weil da ja ordentlich Zug drauf ist. Man kann in Kurven auch nur einfache Einschnitte machen (siehe Punkt d2). Beim Verkleben überlappen sich dann die umgelegten Kanten etwas. Wenn ich da so beim Schreiben über CatCut nachdenke, kommt mir noch eine ganz andere Idee für das Kleben in den Sinn. Man schneidet den CatCut einfach aus und faltet ihn nicht und schneidet ihn auch nicht ein. Lediglich das DCF-Reparaturklebeband könnte wie ein Einfassband außen und innen um den CatCut gelegt werden. Das DCF-Reparaturklebeband erhält dann die zuvor beschriebenen Einschnitte und lässt sich so besser um die Unterkante des Tarps legen. Das DCF-Reparaturklebeband ist dann eine Art Kantenschutz und das DCF des Tarps muss nicht eingeschnitten werden. Das 2.Bild zeigt, wie ich mir einen Abspannpunkt in der Klebevariante vorstellen könnte. Eines der abgebildeten Klebeteile wird einfach wie im Bild angezeigt auf eine Ecke des Tarps geklebt. An den rot gestrichelten Stellen wird das aufgeklebte Teil vorsichtig bis zur Ecke des Tarps eingeschnitten. Dann werden die eingeschnittenen Teile um die Kante des Tarps gelegt und verklebt. Wer darauf achtet, dass durch die Einschnitte das Mittelteil nicht einfach rausfällt und noch hängenbleibt (blaue gestrichelte Linie, ca. 3-4 mm?), kann das Mittelteil des Klebeteils auch noch nach hinten unter das Tarp umlegen. Das Mittelteil überlappt dann die beiden anderen umgelegten Teile und sorgt für zusätzliche Stabilität. Vielleicht muss ich doch mal ein MYOG-Tarp-Projekt in der Klebevariante in Angriff nehmen. Einfach um zu zeigen, dass das funktioniert...
  12. Gestern bei Nieselregen bei meiner täglichen Wanderrunde über 10 km aufgenommen. Gelb und grün dominieren aktuell eindeutig die Landschaft bei uns. Leider kann ich Euch nicht den Duft der Rapsblüten vermitteln, der überall in der Luft "herumwabbelt". Etwas für die Augen und die Nase...
  13. In dem von @paffverlinkten Thread steht auch von mir ein Beitrag. Dort beschreibe ich, was ich alles schon geklebt habe. Das hält bis heute alles bombenfest. Wenn ich jetzt ein Tarp als MYOG-Projekt realisieren sollte, was aktuell weit außerhalb meiner Wünsche liegt, würde ich alles kleben. Selbst Abspannpunkte würde ich kleben. Mein zpacks-Tarp musste ich mit einem schwarzen Reparaturflicken reparieren (ist auch im verlinkten Thread in einem Bild zu sehen). Das ist die am stärksten durch Zugkräfte beanspruchte Stelle des Tarps. Die ist an einer genähten Stelle (auf 3 cm) eingerissen. Da ruckt und zuckt sich nach der Klebe-Reparatur nichts, egal wie stark ich die Leine spanne.
  14. Über meinen Facebook-Account werde ich das tagesaktuell tun. Später dann, wenn die Wandertour hoffentlich erfolgreich abgeschlossen werden konnte, verarbeite ich meine Eindrücke in einem ausführlichen Bericht (siehe Blog, evtl. auch hier im Forum).
  15. Die nutze ich auch schon einige Jahre. Irgendwo im Forum habe ich schon einmal beschrieben, welche Vorteile mir Trekkingstöcke bringen. Ich wiederhole es gerne nochmal: Zelt-/Tarpaufbau (brauche keine Extrastangen für den Zeltaufbau) Wärmesspender (Anwendung der Diagonaltechnik beim Wandern (ein Video hier im Forum hat mich aufgeklärt, wie die von mir intuitiv eingesetzte Technik heißt) - durch diese Technik ist mein ganzer Oberkörper in ständiger Bewegung und wird auch bei leichten Minusgraden sehr schnell warm, seither brauche ich keine Handschuhe mehr) Frühwarnsystem (den Krach, den meine Trekkingstöcke auf den Wegen machen, können Wildtiere schon von Weitem hören (sie hören mich eher, als sie mich riechen), so können sie rechtzeitig reagieren und es kommt nicht zu unliebsamen und plötzlichen Begegnungen, die meistens in einem aggressiven Verteidungsverhalten seitens der Wildtiere enden) Verteidungswaffe (mit meinen Trekkingstöcken konnte ich schon mehrfach angreifende Hunde erfolgreich abwehren (Deutschland, Spanien); dafür halte ich meine Trekkingstöcke einfach mit den Spitzen schräg nach vorn und unten; Hunde merken instinktiv, dass da eine Gefahr lauert) 3. und 4.Hilfsbein (wenn ich mal mit einem Fuß umknicken sollte, habe ich immer noch 3 "Beine" auf denen ich stehen kann, die dann ein Dreieck bilden (dreibeinige Tische kippeln nicht und stehen bombenfest); vor der Benutzung von Trekkingstöcken hatte ich teilweise schwere Verletzungen vom Umknicken, die zu Abbrüchen von Touren führten; seit der Benutzung von Trekkingstöcken gab es nie wieder eine schwere Umknick-Verletzung; mit den Trekkingstöcken konnte ich mich beim Umknicken immer "abfangen") Auf- und Abstiegshilfe (speziell bei Abstiegen können Trekkingstöcke sehr hilfreich sein, wenn kurzzeitig das Körpergewicht teilweise auf die Stöcke verlagert werden kann)
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