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Ultraleicht Trekking

cafeconleche

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  1. Danke, ggf komme ich darauf zurück - aber bevor er sich in irgendwelchen Ausrüstungskisten langweilt...
  2. Er heißt Triflex. Vielleicht hat jemand noch so einen herumliegen und braucht ihn nicht?
  3. Es ist wasserlöslicher als Leuko , hält im einigermaßen trockenen Zustand gut, auch dadurch, dass es dehnbar ist.
  4. Fettcreme (bei mir tatsächlich Hirschtalgsalbe) wird bei niedrigen Temperaturen sehr fest, dann bekommt man sie nicht aus der Tube. Ich fülle sie deswegen gern in eine Dose um.
  5. Zur Altra-Größen-Frage-Diskussion: Wenn mann sich nach den US-Größen richtet und Schuhe für seine Frau sucht und Hinweise von Männern bekommt, muss man unbedingt wissen, dass US-Schuhgrößen bei Männern und Frauen unterschiedlich sind. Ich glaube Männer-8 ist ungefähr Frauen-10. (Ich kauf immer die Männerschuhe, die sind noch weiter in der Zehenbox, sonst wüsste ich das auch nicht) Also unbedingt die Umrechnung in GB- oder EU-Größen beachten - bei uns sind die Längenbezeichnungen - nicht die Weiten - eigentlich gleich.
  6. Gas reicht meist länger als man denkt. Aber ganz so entspannt ist da mit dem Nachkaufen nicht immer. Ich bin im vergangenen Jahr den Westweg gelaufen und hatte hier (bisschen runterscrollen) die Gaskartuschenfrage gestellt. Ergebnis: Ich bin mit einer großen Kartusche losgelaufen und habe mir auf die Weghälfte noch eine kleine in ein Gasthaus geschickt, das ich vorab gebucht habe, und das war gut so. Da war die große noch nicht leer, aber bald danach. In richtigen Städten sollte das natürlich anders sein. Und ich hatte auch keinen sparsamen Windmaster sondern den kleinen BRS-Brenner dabei.
  7. OT: könnte nicht bitte der nächste, der zu den Kacktüten was schreiben möchte, dazu einen neuen Faden aufmachen, bitte?
  8. @Mia im Zelt: man kann nur kurze Zeit seine Beiträge editieren, also auch Bilder dazugegeben…
  9. Kann man das in die Umwelt kippen? Guten Gewissens mein ich?
  10. Es ist merkwürdig: Obwohl man weder Zelt noch Schlafsack einpacken muss, dauern Hotel-Aufbrüche immer länger als Zelt-Aufbrüche. Vielleicht liegt es ja am Frühstücksbüffet und der freien Kaffeeverfügbarkeit? Aber irgendwann sind wir wieder unterwegs, werfen einen letzten Blick auf die Burgruine... und haben bald wieder den Anschluss an unseren K-F-Weg gefunden. Heute ist es grau und ziemlich windigkühl, und aus dem Nichts tauchen plötzlich Regenwolken auf, die weder Wetteronline noch der DWD vorhergesehen haben. Um es vorwegzunehmen: wir kriegen nix ab; irgendwie ziehen sie um uns herum. Unser Weg bietet uns Alternativen an: unten bleiben an der Unstrut oder hoch und Segelflugzeuge angucken. Logisch: rauf gehen wir. Es herrscht Hochbetrieb, man übt offenbar starten und landen. Für die Mittagspause finden wir ein windabgewandtes Plätzchen, wir wärmen uns mit einem Abschiedsteechen, ich übernehme das Zeltgestänge und die Heringe, denn gleich werde ich allein weiterlaufen, und bringe meinen Partner noch zum Bahnhof Laucha. Kurzes Zaudern: Soll ich mitfahren angesichts der schwarzen Wolken? Dann aber entscheide ich, dass ich es darauf anlegen werde nass zu werden - und wandere weiter. Schließlich ist das eine Gelegenheit auszuprobieren, wie sich ein nassgeregneter Huckepacks Phoenix als Schlafunterlage im Fußbereich handhaben lässt. Denk ich. Als Ziel setze ich mir eine Quelle kurz vor Freyburg. Die Landschaft wird weinbergiger, ich laufe an Straußenwirtschaften vorbei, die aber ausnahmslos geschlossen sind. Bei Zscheiplitz (was für ein Name!) gibt es einen alten Kalksteinbruch mit Erklärtafeln und Kalkbrennofen und sehr nette Hundebesitzer, die mir den Weg nach Freyburg weisen. Nicht den, den ich nehmen möchte, aber ich bedanke mich und ziehe meines Weges. Wasser nehme ich keines mehr auf, es gibt ja eine Quelle. Frühlingswege sind einfach etwas Besonderes! ... und dann erreiche ich meine Quelle und lerne dort: Sie ist seit Jahren trocken und wird von den Kindern dort nur Hexenloch genannt. Na, dann muss ich da auch nicht mein Zelt aufstellen. Ich gehe ein paar hundert Meter zurück und baue das Zelt morgensonnenoptimiert auf. Für Erbspüree und Tee reicht das Wasser noch. Wie riesig ist ein Tigerwall, wenn man allein drin liegt! 30km waren es heute und kumulierte 650 Höhenmeter. Fühlt sich gut an. Kurz vorm Einschlafen höre ich dann Regentropfen. Jetzt darf es gerne - der Test mit dem nassen Rucksack hat noch Zeit! Am Morgen stehe ich früh auf. Ich stelle fest: morgensonnenoptimiert nützt nur was bei Sonne. Hm. Zelt wird etwas trockengewischt, und dann bin ich unterwegs. Frühstück ruft! In Freyburg wird es bestimmt eine Bäckerei geben fürs Frühstück. Das wohl eher noch nicht: Nach einem ausgiebigen Bäckereifrühstück geht es weiter, und weil es nicht mehr weit ist nach Naumburg, gehe ich nach Groß- und Kleinjena noch einen kleinen Umweg über Roßbach (Straußenwirtschaft an Straußenwirtschaft, alle geschlossen) und gucke mir Schulpforta an, ehemaliges Zisterzienserkloster mit mehrhundertjähriger Schultradition diverser Couleur. Von dort wandere dann am idyllischen Ufer der Kleinen Saale auf dem Finnewanderweg nach Naumburg zum Dom. Gut, dass es so kühl ist - in einem Monat wird man hier bestimmt aufgefressen! Der Dom, Weltkulturerbe, (die linke Kirche) mit drei Türmen nee, einer hatte sich versteckt: doch mit vieren: zweimal Romanik, zweimal Gotik. Dort verbringe ich noch ein paar Stunden mit dem Naumburger Meister und den berühmten Stifterfiguren und füge den 17 Wanderkilometern noch einiges an Hin-und-her im Domkomplex hinzu. Fazit der Tour: Die Landschaften fand ich sehr schön und abwechslungsreich, und wie es sich für alte Kulturlandschaften gehört, gibt es auch viel zu sehen. Viele Schlösser am Wegesrand - wollte man alles angucken, käme man nicht voran. Wenn man sich nicht sklavisch an die Wegmarkierung hält, kann man noch viel mehr sehen, dem Weg einige Höhenmeter hinzufügen und einiges an Kilometern auf dem asphaltierten Unstrut-Radweg vermeiden. Irgenwann wandere ich ihn dann auch zuende, an Jena vorbei nach Saalfelden und besuche die Feengrotten mit ihren farbigen Tropfsteinen. Übrigens: Ich stelle gerade fest: Ich habe den Weg falsch benannt: Er heißt Feengrotten-Kyffhäuser-Weg, also andersrum.
  11. Nach einem Frühstück, das wir aus gegebenem Anlass zeckensicher auf dem Unstrut-Radweg sitzend eingenommen hatten, ging es ein paar km nach Roßleben. Dort wechselten wir zurück auf unseren Kyffhäuser-Feengrotten-Weg, um ihn alsbald wieder zu verlassen. Aus irgendwelchen Gründen - oder auch grundlos - umgeht er nämlich Nebra, den Fundort der berühmten Himmelsscheibe, großräumig. Beim Mittagessen an einem ehemaligen Steinbruch blicken wir ein letztes Mal zurück zum Kyffhäuser... ...und entdecken zu meinem Erstaunen Frühlings-Adonisröschen. Bisher dachte ich, die kämen bei uns nur an den Oderhängen nördlich von Frankfurt vor. Wir verdödeln dort fast zwei Stunden in der Sonne - Urlaub halt. Die "Arche Nebra" mit der Ausstellung zu der Himmelsscheibe lassen wir in anbetracht der Uhrzeit und des schönen Wetters rechts liegen und gehen gleich auf schönem federndem Waldboden zur Fundstelle mit Aussichtsturm auf den Mittelberg. Das nennt sich dort Arche-Rundweg. Irgend jemand könnte mal die ganzen querliegenden Bäume wegräumen, viele scheinen dort schon lange zu liegen. Schick ist es da oben, ich vergesse zu fotografieren. Wir wandern noch nach Nebra, wo wir uns eine Nacht im Hotel gönnen mit Badewanne und Abendbuffet. Wir müssen uns dabei sputen: Abgeräumt wird um 20 Uhr!
  12. @Mia im Zelt stimmt du hattest anders gefragt. Wenn selber nähen, dann wäre es denke ich sinnvoll Mehrwert damit zu verbinden, wie Handhabbarkeit. Also: Wie glatt / rutschig ist der Stoff? Ich denke, je rutschiger um so besser. Und möglichst hell, in hellen Tüten findet man Sachen schneller als in dunklen. Wobei man natürlich argumentieren kann: solange ich suchen muss, habe ich zu viel dabei.
  13. @Mia im Zeltich würde bei dem (einen) blauen Müllsack bleiben, einzelne Löcher mit Tape reparieren und, wenn der Sack nach geraumer Zeit wegen der vielen Tapestücke zu schwer wird, diesen mit Altkleidern füllen (damit wird er zwar nicht voll, aber noch einer sinnvollen Verwendung zugeführt). Mein derzeitiger (dunkelgrau, 27g) Müllsack hat jetzt ca. 30 Wandertage hinter sich und noch kein Loch. Dafür lohnt der Aufwand m.E. nicht.
  14. Wozu braucht man eine feuerfeste Unterlage? Entweder es ist keine große Waldbrandgefahr, und dann ist es nach meiner Erfahrung aus meinener Spirituszeit eigentlich immer möglich, die Feuergefahr zu minimieren durch eine entsprechende Auswahl bzw. Gestaltung des Kochplatzes: - auf / neben einem gekiesten oder anderweitig aufgeschütteten Weg - am Ufer (feuchter Untergrund) - auf Sand - auf (entsprechend ausgewähltem) Baumstumpf - auf Picknicktisch / Bank / in Unterstellhütte - Wegräumen / Abgraben der Nadeln/Blätter/supertrockener (Humus)erde bis zur mineralischen Erde rund um meine um Kochen ausgewählte Stelle (mit dem Catholespaten). Oder es ist sehr trocken, dann ist hohe Waldbrandstufe mit Rauch- und erst recht Feuerverbot, und dann verbietet sich dort auch das Kochen mit der feuerfesten Unterlage.
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