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Ultraleicht Trekking

cafeconleche

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  1. Solplex - Ausreißen bei Wind

    @alle Danke für eure Hilfen, Fotos, Anteilnahme. Ich denke, dass @Bea mit ihrer Analyse recht hat: Die Naht schwächt das Material. Immerhin ist es nicht die ganz dünne Cuben-Version, sondern die etwas dickere. Vielleicht sollte man bei solchem Wind auch besser beide Türen schließen und mit dem Knopf in der Mitte verbinden (die Stelle ist ordentlich verstärkt) - dann ist oben in der Ecke die Belastung raus? Zpacks hat noch keine Post von mir bekommen, habe ich aber vor - und sei es, dass sie von einer für sie noch unbekannten Schwachstelle erfahren (immerhin fanden hier schon drei Threadteilnehmer etwas), und sonst habe ich im Netz nix dazu gefunden - bei etwas halbherziger Suche. OT: was haltet ihr von der neuen Möglichkeit, Sol- und Duplex in ein freistehendes Zelt zu verwandeln? http://www.zpacks.com/shelter/solplex-flex.shtml
  2. Solplex - Ausreißen bei Wind

    @nats und @ArminS, gute Idee. Oben hatte ich schon mal die ganze Spitze, da ist zu sehen, dass auuf der rechten Seite ("Außentür") eine Verstärkung eingenäht ist, auf der linken Seite ("Innentür") nicht. Und genau da dehnt sich das Material auf, der Saum fasert auf. Hier beide Seiten in Großaufnahme: Das ist die Außentür: Das ist die Innentür mit der aufgedehnten Stelle: Und hier noch mal von ganz nah, da sieht man wie nur noch die einzelnen Fasern gehalten werden:
  3. Solplex - Ausreißen bei Wind

    Danke fürs Nachgucken, @ArminS. Dann wäre es ja ein feature, kein bug. Das verunsichter mich jetzt doch ein wenig: Stelle ich mich mit der Stelle an? Habe ich das Zelt mit dem Wind überbelastet? Vielleicht kannst Du, @Paulmatti, oder sonst noch ein Solplex- Besitzer vorsichtshalber auch nachgucken.
  4. Solplex - Ausreißen bei Wind

    Danke, dann hab ich ja schon zwei Referenzen!
  5. Kungsleden / Padjelantaleden im Juli / August

    Ich habe gerade noch einmal @mawis Auswertung seiner Sarek-Ausrüstung gelesen. Genau das Problem mit dem hohen Abspannen des -plex-Zeltes hatte ich auch - nur hatte ich besseres Wetter, wenig Regen und nur der Wind ging halt entsprechend rein. Und zwei der spillrigen empfindlichen Titan-Nägel hatte ich durch Groundhogs ersetzt (die, die Leinen mit den Stöcken halten) - und das war auch gut so!
  6. Solplex - Ausreißen bei Wind

    Danke, @ArminS, sollte vergleichbar sein, ist ja meines Wissens der große Bruder
  7. Solplex - Ausreißen bei Wind

    Ich habe seit dem Frühjahr ein Solplex und benutze es wirklich gern. Vor meiner Kungsleden-Padjelanta-Tour habe ich es auf mehreren Übernachtungstouren und im Harz ausprobiert und beschlossen, dass es für den Weg ausreichen müsste. Leider fing dort nach wenigen Tagen etwas an auszureißen, weshalb ich mich nicht mehr traute, es an potentiell windigen Stellen aufzubauen und an entprechend windigen Tagen in nicht windgeschützten Lagen vermehrt auf STF-Hüttenübernachtungen setzen musste, damit die Stelle nicht schlimmer wird. Ich bin der Meinung, dass ZPacks an der Stelle eine Verstärkung vergessen hat und es somit ein Produktionsfehler ist und kein allgemeines Problem darstellt. Auf dem Foto sieht man die Stelle, die den langen Stock aufnimmt. Daneben die beidenTeile, mit denen man das Zelt vor dem Moskitonetz schließen kann. Auf der rechten Seite ist eine eingenähte Verstärkung zu sehen, auf der linken Seite fehlt diese. Und genau dahat sich das Material gedehnt und beginnt aufzureißen. Ich kann mir nur vorstellen, dass hier die Verstärkung fehlt. Es war wirklich nur windig und nicht stürmisch an der Stelle an der es passiert ist, un das dürfte nicht passieren. Bevor ich an ZPacks deswegen schreibe, würde ich gern meine Meinung verifiziert wissen. Könnte bitte jemand, der / die ein Solplex oder Altaplex besitzt ( @mawi, @Bea) nachgucken, ob die Verstärkung an beide Seiten gehört? Oder habe ich etwas falsch gemacht?
  8. Kungsleden / Padjelantaleden im Juli / August

    So, ich bin wieder zurück. Die Tour wurde etwas kürzer als geplant, aus verschiedenen Gründen (Kombination aus Füßen, Zelt, Finanzen - dazu später ggf. in einem neuen Faden). Ich bin wie geplant in Abisko gestartet, bis Vakkatovare auf dem KL geblieben. Als Alleinwanderin wollte ich doch lieber kein Risiko auf weniger begangenem Weg eingehen (vom Abbiegen auf den NKL war mir vor Ort abgeraten worden wegen Schneelage / Wasserstand beim Queren / Brückenlage). Dann habe ich den Bus von Vakkatovare nach Ritsem genommen und dann den Padjelantaleden gegangen, der wirklich wunderschön ist. Zunächst: Es war klasse. Wandern mit kleinem Gepäck macht definitiv Spaß. Jedenfalls, wenn man so viel Glück mit dem Wetter hatte wie ich. Anfangs war ich ständig am zweifeln: Was fehlt mir? Kann es wirklich sein, dass ich alles Notwendige dabei habe, wenn mein Rucksack so viel leichter / kleiner ist als der von allen anderen? Letzlich gab es dann tatsächlich Probleme mit dem Solplex (da reißt etwas ein - Verweis auf anderen Faden, den ich dazu eröffnen möchte), die dazu geführt haben, dass ich bei starkem Wind auf Hütten ausgewichen bin, um die entsprechende Stelle nicht noch mehr zu belasten. Zur Bewertung meiner Ausrüstung: Unter Berücksichtigung der ständig vorhandenen Backup-Lösung STF-Hütte komplett ausreichend, wenn nicht noch überzogen, besonders beim Essenschleppen. Für Quer-durch-den-Sarek hätte ich damit aber nicht gewollt; dafür war sie ja auch nicht gedacht. Rucksack: Osprey Exos 38 - ausreichend, wenn auch knapp. Das Regenzeug war oben auf dem Deckel und das Zelt in der geräumigen Außentasche, und Wasser braucht man dort ja nicht mitzuschleppen. So war in der einen Seitentasche Platz für den Spiritus. Bei echtem Regen stand das Wasser am Ende des Tages unten im Rucksack, also war es gut, wirklich dichte Plastiktüten benutzen. Zelt: Solplex, von der Größe her ausreichend; ob ich das auch sagen würde, wenn ich 1-2 Wochen früher losgewandert wäre, weiß ich nicht. Da herrschten wochenlang Dauerregen und 8 Grad. Mit Kondens hatte ich kaum Probleme, was sicher auch daran lag, dass es ja keine richtigen Nächte gab und schönes Wetter war. Schlafsack: WM Apache (Daune); war zu meinem Reisezeitpunkt zu warm, aber es hätte auch anders kommen können. Ob Daune bei anderen Wetterlagen mit dem kleinen Zeltchen ohne wirkliches Vorzelt, in dem man den klatschnassen Rucksack hätte parken können, beherrschbar gewesen wären - aber ich war ja nicht im Sarek, sondern hätte Ausweichoptionen gehabt. Matte: Prolite 90 plus Windschutzscheibenmatte für die Beine, wie von @Stromfahrer empfohlen, war super. Die Methode, sich den Rucksack unter die Beine zu legen, passt eher für trockene Gebiete... Kocher: Trail Designs Cone mit Toaks 550 und ein weiteres 300ml Töpfchen (als Luxus, um gleichzeitig Müsli und Tee genießen zu können) war komplett ausreichend. Bekleidung: 1. Schicht: 2 Kunstfaser-Hemdchen, die einigermaßen häufig gewaschen werden mussten , 2 Kufa-Unterhosen. Eine lange Wollunterhose (von Mey; ist viel billiger als das Icebreaker-Zeug, sehr leicht, wahrscheinlich nicht so warm und auch nicht so sexy), haben sich bewährt. Die KuFa-Hemdchen werden aber in absehbarer Zeit verschrottet - sie riechen furchtbar. 2. Schicht: Langarm-Hemd (Mücken- und Sonnenschutz) hat sich bewährt, Meru-Fleecepulli plus Decathlon-Fleecejacke - kaum gleichzeitig gebraucht, da Wetter meist warm. Jogging-Leggins plus Regenhose sind hinreichend warm und mückendurchstichsicher; die Membran von der Regenhose direkt auf dem Oberschenkel zu haben, fand ich nicht angenehm. Die Mayersport-Hose war superbequem, aber nicht wirklich durchstichsicher und wurde nur benutzt, wenn die Jogginghose nass war. Dafür hätte aber die Wollunterhose auch gereicht. Also ein Teil zuviel. 3. Schicht: Froggtoggs-Regenjacke plus Marmot-Regenhose. Super, beides. Füße: Dexshell Socken (mit Merino innen) tragen sich toll. Die Füße bleiben wirklich trocken, und weder Socke, noch Fuß, noch Schuh stinken. Wenn die Dexshells aber innen nass / feucht werden (z.B. wenn der durchquerte Bacht tiefer war als erwartet), pillt das Merino ziemlich. Das stört nicht, aber ich weiß nicht, wie lange das Merino dann hält. Wichtig ist, die Socken abends auf links zu drehen, wenn sie doch feucht sind, damit die Innenseite trocknen kann. Die Kombination mit den Merell Moab Ventilator war gut, das Wasser kam aus den Schuhen gut rausgelaufen. ABER: Der Schuh ist wohl mehr gepolstert als die, die @Stromfahrer dazu benutzt, und braucht selber erhebliche Zeit zum Trocknen. Ist ein bisschen doof, wenn man schon Schlafsocken (=normale Wandersocken) anhat und dann noch mal raus möchte. Ich habe mir dann Plastiktüten in die Schuhe gepackt oder bin barfuß in die Schuhe geschlüpft.
  9. Kungsleden / Padjelantaleden im Juli / August

    @zeank weiter PN
  10. Kungsleden / Padjelantaleden im Juli / August

    @zeank wär ja lustig. Jetzt habe ich in Abisko angerufen und dort erfahren, Spiritus gebe es an "several" Stationen. Nach Ritsem gefragt, sagte die Frau am Telefon, sie "vermute", dass es welchen gibt. Ich gebs auf.
  11. Kungsleden / Padjelantaleden im Juli / August

    @zeankich habe Dein Interesse an der Spiritusfrage nicht vergessen, sondern schlicht keine Antwort aus Ritsem bekommen. Habe auch schon versucht anzurufen, wenn man auf englisch sprechen will, wird man nach Abisko Fjällstation umgeleitet und es geht keiner ran. Ich probier es morgen noch mal. Sollte ich in Abisko am Samstag Auskunft bekommen UND dort ein öffentlich bedienbarer Rechner finden, kann ich die Antwort noch posten (sofern interessanter als "wissen wir auch nicht"). Mit meinem Keilschrifthandy kann ich das nicht.
  12. Wandertour auf Kreta - wer hat Tipps parat?

    gibt gerade - falls Du auch Gedrucktes magst - einen neu erschienenen Führer im Conrad-Stein-Verlag zum E4, man kann auch online schon mal reingucken, welche Ecken der abdeckt.
  13. Kungsleden / Padjelantaleden im Juli / August

    @zeank habe ich vor, sobald ich eine Antwort bekomme. @Poffel hei, danke - vielleicht packe ich mir noch ein paar richtige Gamaschen ein... schließlich wandere ich in Abisko am nächsten Samstag los... gut jedenfalls, dass ich die Dexshells mit Wolle drin genommen habe und nicht die mit Bambusstrickware... @Stromfahrer nee, dass ich die Socken zu groß bestellt hatte, lag nur daran, dass ich nicht aufgepasst habe, nicht an Dir
  14. Kungsleden / Padjelantaleden im Juli / August

    danke, wie blöd von mir, hätte ich auch selber daruf kommen können - schon losgeschickt
  15. Kungsleden / Padjelantaleden im Juli / August

    lange nicht geschrieben, aber inzwischen habe ich einiges ausprobiert: Dexshell-Socken (mit Merino innen) plus Merell Moab in Größe größer scheint zu klappen. Bei uns hats ja ein bisschen geregnet, da konnte man mitten in der Stadt furten. Wasser läuft aus dem Moab Ventilator schnell ab, und nach ca. 50m quatscht es nicht mehr im Schuh. OT: Übrigens war Dexshell sehr kulant, als ich die Socken zunächst eine Größe zu groß bestellt hatte: Zeitgleich zur Retoure haben sie mir, ohne nochmal die horrende Shipping-Gebühr zu berechnen, die Größe M zugeschickt. In der Uckermark und im Harz habe ich in sieben Nächten Küche und Schlafzimmer für hinreichend luxuriös befunden - Schlafzimmer mit dem von @Stromfahrerempfohlen Matten-Setup weiter oben in diesem Faden. Bei der Kleidung bin ich jetzt auch so weit; die schicke schwere Berghaus wurde durch eine elegante Barbie-farbene Driducks-Jacke ersetzt. Hat im Harz schon die Feuer- äh, Regenprobe bestanden. Das Meiste ist gewogen, verglichen, getauscht, verworfen oder bestätigt worden. Und wahrscheinlich reicht der Exos 38 trotz des voluminösen Zeltes und des WM Apache . (Meine Packliste würde ich ja gerne posten, aber bislang gehts mit Bleistift und Kopf einfach schneller als mit diesen ganzen Tools - vielleicht schaff ichs ja noch.) Jetzt geht es um Verbrauch. Dazu noch mal die Strecke: Von Abisko auf dem KL bis Sälka, bis der NKL nach Westen abzweigt. Ab dort über die Sitasjaurestugorna nach Ritsem. Dann Padjelantaleden, ab Kvikkjokk wieder KL. Gelegentlich, wenn es sich gerade anbietet, würde ich in der Nähe von Hütten übernachten und dann auch für die Nutzung der Fazilitäten (Sauna...) zahlen. Dann kann man ja auch dort kochen und, falls es Strom gibt, auch diverse Batterien nachladen - wenigstens in Ritsem hoffe ich. Essen sollte kein so großes Problem sein; auf dem KL sowieso nicht, aber auch auf dem Padjelantaleden gibt es zur Hauptreisezeit an den von Samen betriebenen Hütten gelegentlich Brot und Fisch oder geräucherten Elch, wenn ich keine Lust mehr auf Couscous, Müsli, Tubenkäse und Wasa habe. Außerdem nutze ich das Integrated food storage system . Aber wie sieht es mit Rödsprit, Spiritus aus? Mehr als eine Halblitercolaflasche will ich nicht mitnehmen. Im Harz habe ich 40 ml pro Tag (incl Heißgetränk) gebraucht. Muss ich von Abisko bis Kvikkjokk (ca 14 Tage) durchhalten (mit ggf. Küchennutzung an 2 Abenden und / oder Einschränkung beim Heißgetränk), oder bekommt man in Ritsem welchen? Ab Kvikkjokk bin ich ja nur noch auf dem KL unterwegs, da sollte es mindestens 1x pro Woche was geben, hoffe ich.
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