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Ultraleicht Trekking

cafeconleche

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  1. Ich finde den Thread wirklich interessant - ein dickes Danke an alle, die hier ihre Gedanken reingeben! Hohe Philosophie würde ich nun auch nicht darin wittern wollen, mir läge eher ein netter Gedankenaustausch am (virtuellen) Lagerfeuer näher, so der Zustand bevor zu viel Cervisia genossen wurde. Entstanden ist der Eingangspost ja, weil nach Podcasts für die langen Strecken auf dem PCT gefragt wurde, und ich den Thread nicht mit so nem "Wozu braucht du das auf dem tollen Trail" plus einer daraus nachfolgenden Diskussion darüber verderben wollte. Mein eher "kontemplativer" Ansatz hat ja eigentlich zwei Aspekte (im Sinne von einerseits sich-vertiefen-in-die-Natur und andererseits sich-vertiefen-in-die-eigene-Gedankenwelt). So ergab sich für mich zunächst die Frage: Wenn ich so einen schönen Weg gehe, was brauche ich mehr - oder noch mehr? So viele Augenblicke (Augen-Blicke), für die - für mich - galt: "Verweile doch, du bist so schön", ohne mir hier ein Faustsches Streben nach Erkenntnis anmaßen zu wollen, sondern nur ein Genuss-Streben. Und dann, zweitens, in der Muße, und in mehreren Monaten hatte ich eine Menge Zeit dafür: Wohin führen mich meine Gedanken, (und was sind überhaupt meine Gedanken, und was sind meine Gedanken zu anderer Leute Gedanken) wenn ich sie einfach frei herumlaufen lasse? Was davon möchte / kann / will / sollte ich in meinen Alltag mitnehmen, übernehmen und was lieber nur einmal zuendedenken (oder nicht mal das) und dann abschließen, verwerfen. Ich muss sagen, ich bin schon ein ziemlich interessanter Mensch für mich, wenn ich mir mal richtig zuhören kann... Auf Alltagswegen, zu Fuß oder in Öffis, beim Kochen höre ich mittlerweile ganz oft Podcasts. Oder wenn ich mich mal ungesund in einen Gedankenkreisel verirre, aus dem ich allein nicht herausfinde. @noodlesAnsatz, die Arbeit (lesen von Fachtexten) nach draußen zu verlagern, um mehr draußen sein zu können, finde ich fürs Alltagsleben sehr interessant. Gibts eigentlich auch Audio-Textmarker (ernsthafte Frage)? Auch mit Diktierfunktion ist der Ansatz noch ausbaubar. Natürlich, @questor und @Wander Schaf, viel hat es damit zu tun, was eine Person für sich selber herausgefunden hat, was ihr gut tut, oder wie sie lernt, was ihre bevorzugten Eingangskanäle für Information von außen sind, wie multitaskingfähig sie ist, was an weiteren Möglichkeiten zum Gedankenaustausch oder -input vorhanden ist, von Mitwanderern bis zu abendlicher Lektüre, wie eingebunden sie im Alltag ist... Ich habe den Begriff "Prokrastination" in diesem Thread übrigens als Mutmaßung aufgefasst, dass wir hier gerade eine solche betreiben.
  2. Stimmt, da gebe ich dir vollkommen recht. Ich will Hörbücher und Podcasts nicht verteufeln. So auf alltäglichen Wegen, die ich halt so gehe, mache ich das inzwischen auch oft so. Aber es kann eben auch ganz interessant sein zu sehen, wo einen so eine Art ungelenktes Gedankenkreisenlassen oder die Langeweile hintreiben. Auch das kann zu Veränderungen in einem selber bei langen Wanderungen beitragen.
  3. Interessanter Ansatz, @noodles, das gefällt mir: Mehr rausgehen zu können, indem man sich Texte, die man lesen muss, konvertiert und anhört... Auf die Idee bin ich echt noch nicht gekommen. Aber geht das bei dir echt mit schwierigem Kram? So etwas muss ich mir laur vorlesen, damit ich es verstehe. @hans im glueck: Ha-hans, bitte! Etwas Toleranz! Im Sinne von ertragen, erdulden...es geht hier doch um Meinungsaustausch auf Augenhöhe ...
  4. Hallo, gerade wollte ich auf @nierth s neuen Thread zur Vorbereitung auf den PCT Podcasts zu sammeln, spontan antworten: Wozu? - Aber das war nicht seine / ihre Frage. Also jetzt hier in Philosophie: Warum ist es so üblich geworden, sich mit Musik, Hörbuch, Podcast beim Wandern abzulenken? Gehe ich nicht eigentlich deswegen alleine raus in die Natur (insbesondere auf einen so langen, so wunderschönen Trail) um mich mit der Natur und mit mir selber zu beschäftigen? Und hilft bei Letzterem nicht auch eine gewisse Langeweile, das Gedanken-durchs-eigene-Gehirn-schlendern-lassen? Einfach mal sehen, welche Gedanken da so auftauchen nach Stunden der gedanklichen Leere? Was von der Natur bekomme ich denn noch groß mit, wenn ich einem spannenden Krimi lausche oder dem Interview mit Snowden in Zeit Bühne (sehr empfehlenswert!). Oder ist die Knopf-im-Ohr-Ablenkung ein Ersatz für Wanderpartner, die halt gerade nicht dabei sind? Zu mir: Ich war vergangenes Jahr fast ein halbes Jahr unterwegs, ohne Podcasts und Hörspiele, und habe an etwa 15-20 Tagen je ca. eine Stunde Musik gehört. Überwiegend, wenn die letzten 2-3 Meilen ziemlich lang wurden. Ansonsten habe ich Natur und Landschaften "mit allen Sinnen" wahrgenommen und fast immer genossen, und (in sehr unterschiedlichen Anteilen) die Gedanken schweifen lassen, mich gelangweilt, daraus wieder Gedanken entwickelt, mich mit realen Menschen unterhalten... ach ja, und einfach Langeweile, bisweilen auch mal Einsamkeit ausgehalten. Dagegen, wenn ich hier in der Stadt rumlaufe (ich gehe viel zu Fuß) oder in einem Reisebus, der Bahn oder so unterwegs bin, dann nutze ich die Knöpfe im Ohr recht ausgiebig...
  5. cafeconleche

    PCT 2020

    ... da gehör ich mit Sicherheit dazu nee, easy nicht, aber es ging dann wenigstens. Zum Fragenkomplex Wie halte ich das mit dem Proviant, Bear hang und Ursack, bärensichere Kanister gabs auch im letzten Jahr eine Diskussion - oder zwei (z.B. im 2019er PCT-Thread). Da gab es ziemlich viele Argumente von A bisZ von B wie "Bärenschutz" über N wie "niemand machts" bzw. "niemand machts richtig" bis Y wie "Yogi sagt...".
  6. cafeconleche

    PCT 2020

    @Sandyüben... und: gar nicht erst versuchen, so wie beim Schlagballweitwurf zu werfen. Man trifft doch nicht, aber das Gewicht, das du an die Schnur gebunden hast, hat so viel Schmackes, dass es sich womöglich mehrfach um einen Ast wickelt. Und da bekommst du nicht mehr los. Oder mit Schmacke zurückkommt und da dein Kopf ist. Ich fand es leichter von unten, wie wenn man sanft jemandem ein Schlüsselbund zuwirft oder einem kleinen Kind etwas, was es fangen können soll. Zum Trost: Yogi hängt nie. Sie empfiehlt, nicht dort zu schlafen, wo sich Tiere schon gute Erfahrung mit Fütterung gemacht haben...
  7. cafeconleche

    PCT 2020

    Bear hang Kit funktioniert nicht und ist unnötig. Aber ein bisschen widerspreche ich @zeank: Es gibt Orte, da ist es schon sinnvoll, einen ordentlichen Bear hang zu versuchen, an denen gerade ein "activ bear" , "opportunistic bear" unterwegs ist. Zumindest wenn man auf "established tenting spots" schläft. Mir fallen fürs letzte Jahr ein: Direkt vor / nach Lassen, und ein paar Tage nördlich von Sonora Pass (Desolation Wilderness?). Also genau da, wo man den Bärenkanister northbound meist nicht mehr hat (oder southbound noch nicht). In frischen Guthooks-Kommentaren wurde dort vor einem Bären gewarnt, der sich nachts so leise anschleichen konnte, dass am Morgen der Essensbeutel weg war - der neben dem Kopf eines Cowboy campenden gelegen hatte. (ich weiß natürlich nicht, was der vorher geraucht hatte). An anderen Stellen wurde vor Nagern gewarnt, die sich auch einen Weg ins Zelt knabbern, da habe ich auch das Essen aufgehängt, aber nicht so lang nach einem echten Bear hang - tauglichen Baum gesucht. Ich hatte mir bei LiteAF so ein Bear hang kit für rund 50$ bestellt, das würde ich nicht mehr tun. Erstens haben ganz viele diese blauen Säcke und man verwechselt sie leicht, zweitens muss es nicht das teure DCF sein, drittens ist die schicke leichte Schnur viel zu dünn, verknotet leicht und schneidet sowohl in die Äste als auch in die Hände, wenn der Beutel mit mehr Essen als für einen Tag befüllt ist, und viertens ist der "PCT-Stick" mit viel Gewicht am anderen Ende schlicht nicht zu bedienen. es hat schon seinen Grund, weswegen auf allen Youtube-Erklärvideos nur zwei Packungen Mountainhouse meals in den Beutel gepackt werden. Wenn man hängen will, ist es auf jeden Fall sinnvoll vorher werfen zu üben (oder an einem Platz zu hängen, an dem einen niemand beobachtet). Ab dem zweiten Versuch verheddert sich die Schnur im Unterholz, oder man steht drauf, oder... Außerdem eine etwas dickere Schnur zu nehmen, die ist leichter zu bedienen, zu entknoten und besser für die Äste.
  8. cafeconleche

    PCT 2020

    Mir hat dort jemand gesagt, das sei von Staat zu Staat unterschiedlich. In Kalifornien sei es aber kostenlos. Vielleicht weiß @Emmeraxmehr, der letztes Jahr unterwegs war. Das hier hat er letztes Jahr gepostet.
  9. cafeconleche

    PCT 2020

    Ich hatte Handytarif in Deutschland über Simlystore gebucht. Ob das so richtig günstig für Datenzeugs war, weiß ich nicht, weil ich da auch einfach als Nichtblogger, Nichtnetflixer usw. nicht viel brauche. Ich wollte nur einfach so viel wie möglich schon im Vorfeld abgeklärt haben. Andererseits waren Telefonanrufe ins deutsche - jetzt kommts: nur ins FESTnetz inklusive. Die habe ich aber auch gelegentlich genutzt. Wer bei Scout und Frodo unterkommt: Die fahren täglich zum nächsten ATT-Shop, sodass man das auch prima dort erledigen kann.
  10. Unser Sturm-Tunnel war absolut ok. Hätte auch (was ja auch hätte passieren können) noch eine Ecke mehr ausgehalten. Heringe haben wir eigentlich fast überall reinbekommen. Es waren aber die original Aludinger von Hilleberg beigelegten, nicht so Titan-Dinger im V-Profil. Und die halten auch gut, wenn man sie wirklich versenkt. Wenn nicht, gab es aber auch Steine, mit denen man im Zweifelsfall zusätzlich absichern konnte. Mit Groundhogs an den wichtigen Stellen und Minigroundhogs oder so an den weniger exponierten bist du aber auch gut bedient. Bei der Magellanstraßentour Richtung Cabo Froward weiß ich natürlich nicht, wie das weitergeht. Falls man sich da irgendwann mit seinem Zelt am Strand in den Sturm aus Westen stellen muss, ist man womöglich unter einem flachen Tarp besser aufgehoben als in einem hohen Zelt. Lustig war das auf einigen Zeltplätzen am Paine-W: Die meisten Zelt-Plätze (du bekommst einen der nummerierten Platze zugewiesen) sind auf Holzplattformen, und du benutzt keine Heringe, sondern bekommst Schrauben mit einer großen Öse oder schlingst deine Leine um die Bretter der Plattform. Unser 8-m2-großes Zelt war zu groß dafür, deswegen bekamen wir einen Extraplatz auf dem Boden.
  11. oja, Schuhe die hinten zu hoch sind und reindrücken. So etwas hatte ich im Sommer bei erzwungenem Modellwechsel auch auf dem PCT. Zum Glück bin ich da eine Mimose, die gleich eine Pause macht, die Schuhe auszieht und Möglichkeiten zur Abhilfe sucht. Bei mir hat es gereicht, an zwei Tagen am Morgen und in allen Pausen das Fersenteil (der Schuhe, nicht meine Achillessehne) zu dehnen. Sonst hätte ich wohl das Taschenmesser angesetzt.
  12. So, nun bin ich wieder zurück. Ich berichte hier über meine / unsere Erfahrungen in bezug auf die Zeltwahl: Zur Wahl standen BA Tigerwall, ganz neu und unser norwegenradtourenerprobtes Hilleberg Nallo3GT, für das wir uns letzendlich entschieden haben. Auf der Tour an der Magellanstraße in Richtung Cabo Froward sind wir nur bis zum Leuchtturm San Isidoro gegangen. (Viel weiter hatten wir aber auch nicht geplant). Patagonischer Starkwind aus Westen, aber wir hatten ein total windgeschütztes Plätzchen fünf Meter hinterm Strand. Da hätte alles gereicht, was Regen abhält. Auch auf der Torres del Paine - Runde (8 Übernachtungen, "W" plus "O" plus rauswandern zur Administration) war es der overkill, schon weil alle Nächte nur auf bewirtschafteten Campingplätzen, OT: meist sogar mit warmer !!! Dusche!!!!! übernachtet werden darf. Immer gab es auch windgeschützte oder wenigstens weniger windausgesetzte Plätze. Außerdem waren nicht alle Mietzelte ausgebucht, und wenn es hart auf hart gekommen wäre, hätten die einen bestimmt auch dort vor Ort eins mieten lassen (40 USD pro Nacht hätte das gekostet für so eine Art Geodät von North Face). Ausgebucht waren eher die Plätze für Leute mit eigenem Zelt. Es hat aber bestimmt auch eine gewisse Rolle gespielt, dass wegen der politischen Situation im Oktober / November viele Leute sich andere Reiseziele als Chile gesucht haben. Und das "W" ist natürlich noch viel komfortabler, die haben sogar Bunkrooms für den der so was mag (und bezahlt). Wir haben ein Pärchen gesehen, das den ganzen Weg mit einem STS Tarp gegangen ist (in dem Wissen, dass es Backupmöglichkeiten gibt). Auch zu Weihnachten auf dem Circuito de los Dientes de Navarino hätte das neue Tiger Wall im Prinzip gereicht - und war das Nallo GT nicht absolut ideal, (aber toll, weil wir relativ kurze Etappen gemacht haben). Dort war es dann auch einsamer. Bis auf die erste Nacht haben wir alle von uns genutzten Zeltmöglichkeiten für uns alleine gehabt. Mit dem Wetter hatten wir riesiges Glück, es regnete fast nur nachts. Oder jedenfalls, wenn wir schon oder noch im Zelt waren. Zum Teil war es sehr windig, was in den Tälern an den Seen zu unberechenbaren Starkwindböen aus wechselnden Richtungen führte, und der Boden ist zum Teil sehr moorig und durchweicht. Einerseits wegen Schneeschmelze und andererseits wegen der nordamerikanischen Biber, die die Tallandschaften mit ihren Dämmen umgestalten. Ein echtes Problem dort. Warum unser Zelt nicht ideal war? Ich meine natürlich zusätzlich zu seinem Gewicht von 2,9kg? Wegen seiner Grundfläche. Man braucht für das Zelt mit der riesigen Apsis ungefähr so viel Platz wie für einen Mittelklassewagen. Wir haben jedesmal einen gut bis sehr gut geschützten Platz auf nichtdurchweichtem Boden gefunden - aber dreimal wirklich nur deswegen, weil wir die einzigen waren (und zusammen zwei ziemlich gutes Näschen für schicke Plätze haben). Das TigerWall wäre auch ok gewesen, weil man für kleine Zelte eher windgeschützte Plätze findet. Oder auch ein Duplex, oder eben alles, was Wind abkann und unten hinreichend dicht ist. Alles, was Skandinavien und Schottland kann. Dann hätte ich mir aber bei der geringen Wassersäule des TigerWall-Bodens mit meinem Daunenquilt lieber eine Ganzkörpermatte, nicht die 90-cm-Prolite, mitnehmen sollen. Wir hatten übrigens keine Mücken - aber vielleicht waren wir eine Woche zu früh. In ein paar stehenden Pfützen wimmelte es.
  13. Uh, ein interessantes Thema und Wissenschaft für sich, das ich gleich auf meine "folgen"-Liste setze. Mein derzeitiger Stand ist: 1. Liebe hat etwas mit Erwartungshaltung zu tun, und wird, wenn diese unrealistisch ist, irgendwann enttäuscht, es ist nur eine Frage der Zeit. Jedenfalls auf Regenklamotten bezogen. Alles andere ist OT. 2. Meine Erwartungshaltung ist höher, wenn ich viel investiert habe. 3. Konklusion: Viel Geld für leichtes Regenzeug auszugeben hat für mich nicht viel Sinn. 4. Todo es relativo, oder Rechnung mit mehreren Variablen. Froggtoggs UL Rainsuite, Windjacke, Euroschirm (der auch gegen Sonne) beim Wandern, meine immer noch dichte 10 Jahre alte dicke 500gramm-Berghaus-3-Lagen-Laminatjacke (damals sauteuer, obwohl preisreduziert) und diverese mehr oder inzwischen weniger dichte teurere Regenhosen beim Radfahren und im Alltagsregen - und mehr oder weniger kontrolliertes Nasswerdenakzeptieren oder auch mal Unterstellen je nach Temperatur, erwartete Regendauer und erwartete Trocknungschance. Oder (vorgezogene) Mittagspause im flugs aufgestellten Zeltchen - wir sind ja flexibel. Ich liebe den FroggToggs UL Rainsuite, und er hat meine Liebe nicht enttäuscht. Was bestimmt schon daran liegt, dass ich automatisch an so ein Billigteil andere Erwartungen habe als an eine 300odermehrEuronenjacke oder 100Eurohose und daher die Limits eher zu akzeptieren bereit bin - bzw sie nur kontrolliert auszutesten. Das heißt (für mich) für den Rainsuite: - Bequemlichkeit und Mut zur Lücke bei Wander-Kurztouren oder einigermaßen bewohntem Gelände: wenns kaputt ist, ists kein Problem, kann man ja nachkaufen oder kleben. In irgendeinem Video (von Dixie?) hieß es mal: für einen AT Truhike reichen 2 Rainsuites - da ist man ja fast immer zivilisationsnah. Das Bewusstsein hilft: wenns sein muss, dann kauf ich halt irgendwas (Schweres), was dann im Berliner Alltagsregenradfahren verschlissen wird (was bei mir de facto aber noch nie nötig war). - Eine gewisse Redundanz und Vorsicht bei längeren zivilisationsferneren Touren, auf denen ich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit mehrere Tage im Nassen herumlaufe, ohne Nachkäufe tun zu können: mir bei Pausen immer etwas zum Sitzen unterlegen, genügend Duct-tape dabeihaben, und das Bewusstsein: Wenn die Hose komplett reißt, habe ich noch die Zeltunterlage als Regenrock und eine Windhose (ich weiß, dann könnte ich ja gleich die Regenhose weglassen, mach ich ja auch manchmal). Und normalerweise regnet es ja weniger als befürchtet. Die Liebe zur FroggToggs UL überzustapazieren hieße zu erwarten, - dass sie in korsikaartiger Macchia oder bei Überkletteraktionen keine Risse bekommt, man könnte auch das Wort "zerfetzt" benutzen - dass man bei richtig Regen plus richtig fett Wind von vorn im Reißverschlussbereich und am Hals nicht feucht wird, - wirklich lange Lebensdauer. - Und mehr als Wandern sollte man in den Dingern wirklich nicht, also Klettern, Gletschertouren, alles, wo man gefährlich hängenbleiben kann - und DEET sollte man denke ich besser nicht an den Fingern haben... Drohen Bushwhacking-Aktionen, ist der etwas schwerere aber viel voluminösere und noch hässlichere Froggtoggs-Rainsuite in pink (Oberteil) und schwarz (Hose) besser geeignet (das ist die Frauenversion, da gibt es bestimmt auch etwas im Männerbereich). Der hält obendrein auch noch ganz gut warm. Ach ja: Irgendwann wurde ich von meinem Freund darauf hingewiesen, dass ich mit 100 g Regenjacke plus 300g Puffy plus 100g Windjacke plus 200g Fleece gewichtmäßig nicht sooo viel besser dastünde als er mit seiner 3-Lagenjacke plus Fleece, analog ich zusätzlich zu meiner 100g Froggtoggs Regenhose ja auch noch meine 62g-Windhose dabeihabe. Ist schon was dran. Liebe und Vertrauen einer bekennenden Frostbeule zum Rainsuite haben wohl Grenzen... Und noch ein achja: Die Größen fallen eher elefantenmäßig aus, besonders gemessen daran, dass die meisten Sportklamotten im Frauenbereich ja Spatzengrößen haben. (M ist mir hier zu reichlich, Sportsachen kauf ich meistens L) Und noch ein disclaimer: Das Zeug ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht nachhaltig produziert, weder was Umwelt noch was Arbeitsbedingungen angeht. Da ist VAUDE (und bestimmt auch andere) mit seinen Nachhaltigkeitskonzepten, Arbeitsschutz, familiengerechten Arbeitszeiten usw. besser. OT: Gibts dazu schon einen Thread: Faire und nachhaltige leichte Regensachen, die halten was sie versprechen.
  14. Ach ja, die gute alte Fehsenfeldausgabe ohne die Verhunzungen durch den Karl-May-Verlag? Da habe ich auch einiges auf meinem Tolino. Kann man die immer noch so einfach bei der Karl-May-Gesellschaft runterladen? Und durch die (mehrfache) Lektüre von "A walk in the Woods" bin ich letzendlich auf dem PCT gelandet (absichtlich, ich hab mich nicht verlaufen). Dort habe ich mal wieder den "Lord of the Rings" gelesen - in meinen Augen perfektes gedrucktes "Road Movie". Aktuell habe ich mir "Aus dem Leben eines Taugenichts" vorgenommen. Nebst Reiseführern. Und wenn ichs mir genau überlege, sollte jetzt der perfekte Zeit für Chatwin "In Patagonien" sein...
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