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Ultraleicht Trekking

mawi

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  1. mawi

    Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    OT: 1300Ocken für so ein Feature ausgeben? Bist du dir sicher? Dafür kannst du locker 4mal zum Wandern in die USA fliegen! Bei mir fährt nicht mal mehr der Sucher von alleine hoch, da das Gehäuse verbogen ist und auf den Sucher drückt Und die Objektivschutzlamellen fahren nicht mehr aus und das Objektiv ist dezentriert ... OT: Kann man schon. Ich glaube zu meinen auch schon mal eine Formel gesehen zu haben, mit der man berechnen konnte, wie viel man ausschneiden kann und wie viel Brennweite das entspricht. Aber ich finde, dass man es nur im begrenzten Rahmen machen kann (200mm bekomme ich wahrscheinlich nicht in entsprechender Qualität aus einem mit 70mm aufgenommenem Bild heraus) und man verliert an Auflösung. Für mich ist es eher eine Notlösung und kann kein Tele ersetzen. OT: (Insofern ich die Frage richtig verstehe) Nein, das ist unabhängig vom Sensor. Das liegt einzig am Objektiv, ob die sich die Bildqualität mit der Brennweite ändert. Es ist auch möglich, dass die Bildqualität am langen Ende besser ist.
  2. mawi

    Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    OT: Ups, verschrieben. Sorry, sind nur 1300€ (UVP)
  3. mawi

    Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    OT: Das tolle an der RX100-Serie ist, dass sich seit der Version II der Sensor nicht verändert hat. Nur ab der IVer wurde zu Gunsten der Auslesegeschwindigkeit der Sensoraufbau verändert, aber bzgl der Bildqualität hat sich bis zur VIer nichts geändert. D.h. man sucht sich einfach die Version mit seinen präferierten Features aus. Und wer knapp bei Kasse ist und auf 4k und Touchdisplay verzichten kann, der bekommt schon die IIIer gebraucht (teils sogar noch mit Restgarantie) für unter 400€ und die IVer gibt es auch schon für um die 450€. Die 1300€ für die VIer würde ich niemals ausgeben.
  4. mawi

    Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    Nicht unbedingt mit UL-Ausrüstungsbezug, aber ich denke mal, dass es für einige hier dennoch interessant sein könnte. Und zwar wurde die Sony RX100 VI vorgestellt. Die augenscheinlichsten Neuerungen (im Vergleich zu den Vormodellen) sind ein erweiterter Brennweitenbereich von 24-200mm(KB) (vorher 24-70mm(KB)) und einem Touchdisplay für die Fokuspunktsetzung/verstellung. Letzteres ist ein mega Feature. Wenn man es einmal gewohnt ist, findet man die Verstellung über das Rad oder Tastenkreuz als unzumutbare Krücke. Zumindest empfinde ich es so. Durch die Brennweitenbereichserweiterung wurde leider die Offenblende bei 24mm um fast eine ganze Blende verkleinert (von 1.8 auf 2.4) Das finde ich seeeeehr schade, aber nachvollziehbar. Sonst wäre wohl das Objektiv zu groß worden. Das Gewicht hat sich nicht verändert und wird mit 301g inkl Akku und Speicherkarte angegeben. Der Preis, na ja ....
  5. mawi

    Jordan Trail

    Vielen Dank für den Bericht und die damit zusammenhängende Inspiration! Steht jetzt mit ganz oben auf der Liste (heißt in 2-3Jahren )! Wie schätzt du die Etappenangaben oben ein? Sind die realistisch? Und war viele Touris/Wandere auf deinem Abschnitt unterwegs?
  6. @wilbo & @Tipple Danke für eure Einschätzung bzgl. des VBLs.Das hätte ich mal vorher wissen sollen. Ich hatte irgendwann bemerkt, dass die ganze Warme Luft nach oben hinaus entweicht. Dass das auch das feuchte Klima beeinflusst hätte ich nicht gedacht. Im Nachhinein klingt es logisch ... Ich fürchte, dass das gleiche Problem auch bei den Füßen in den Schuhen auftritt. Beim Zeltauf- und Abbau habe ich immer sehr eiskalte Zehen mit deutlichem Taubheitsgefühl. Am rechten großen Zeh hatte ich nach der Tour sogar eine kleine schwarze Stelle entdeckt und der Zeh war noch einige Tage nach der Tour leicht taub. Das gleiche Problem hatte ich schon letztes Jahr (da ohne VBL-Prinzip an den Füßen). Liegt es daran, dass die Tüten oben nicht richtig dicht abschließen und somit die Socken innen nass werden? Oder liegt es an den Stiefeln, dass Feuchtigkeit eintritt und die Isolationssocke nass wird? Ich habe das Gefühl, dass die Schuhe nach ein paar Tagen so oder so innen feucht werden und damit auch die Isosocken. Kennt ihr das Problem oder wie handhabt ihr das mit den Füßen? Geht mir genauso. Sehr schön! Mal schauen wessen schöner ist Das kurbelt die Sehnsucht an ....
  7. Danke für das Bild! Würde es nicht ausreichen, wenn du in den unteren Buff für das Gesicht einen Schlitz hinein schneidest?
  8. mawi

    Quick & dirty STS Pumpsack

    @P4uL0 Welche Maße hat denn der Sack ungefähr? Und was für einen Plastikring hast du benutzt? Hast du ihn schon länger und kannst vielleicht schon was zur Haltbarkeit sagen? Danke!
  9. OT: Vielleicht bin ich ja nicht normal (trifft wahrscheinlich auf die meisten hier im Forum zu) Und das wäre mir zu aufwändig. Auch da muss ich den Schlafsack öffnen, es wird kalt und die Gefahr daneben zu pinkeln bzw. in den Schlafsack ... Da husche ich lieber schnell raus.
  10. Zum Gas und Kocher schreibe ich am Ende noch mal etwas ausführlicher. Zusammenfassend finde ich, dass es super geklappt hat. Ich war recht verschwenderisch und musste am letzten oder vorletzten Tag die dritte Kartusche anfangen. Wenn ich ein bisschen mehr auf den Verbrauch geachtet hätte, wäre ich auch gut mit den 2 hingekommen. Würde aber wohl bei der gleichen Tour zur Sicherheit wieder eine dritte Kartusche mitnehmen, aber dann nur 100 oder 230g. Die Kartuschen waren am Ende auch wirklich leer. Ich wollte sie zu Hause vor dem Entsorgen vollständig leeren, aber bei der einen ließ sich der Brenner nicht mehr starten und bei der anderen röchelte es nur noch ein wenig vor sich hin Zur IMI hatte ich ja oben schon mal geschrieben, dass sich die Kombination aus den 2 EVA-Matten sehr gut bewährt hat. Die gekürzte DoubleMat war immer noch etwas zu breit, die werde ich das nächste Mal noch mehr kürzen/schmälern. In Finnland hatte ich die TAR XTherm dabei und so habe ich einen direkten Vergleich. Also die XTherm ist schon deutlich wärmer und komfortabler als die beiden EVA-Matten. Jedoch empfand ich die EVA-MAtten nicht als kalt und bzgl. des Komforts schlafe ich eh gern hart. Dahingehend habe ich die XTherm nicht vermisst (kann mir aber gut vorstellen, dass es dem ein oder anderen zu kalt und/oder zu hart ist). Im Gegenteil, ein Punkt missfiel mir schon Finnland. Während mein Tourenpartner schon sein komplettes Schlafsetup (bestehend aus EVA-Matte und Fell + Schlafsack) ausgebreitet hatte und schon am köcheln war, war ich noch damit beschäftigt die XTherm auszublasen. Schon allein deswegen würde ich sie nicht mehr mitnehmen. Ein weiterer Nachteil der Xtherm ist, wie ich finde, die Höhe. Sie ist dadurch irgendwie leicht schwammig und man rutscht eher runter (bzw. hat das Gefühl). Und dann passen da die Arme nicht richtig mit drauf, wenn man auf dem Rücken liegt. Und durch die Höhe der Matte ist es unangenehm, dass die Arme so tief liegen. Bei der EVA-Matte hatte ich diese Probleme nicht, da störte mich auch die 50iger breite nicht. Die SBTN hat sich auch hervorragend bewährt. Hatte es ja schon im Riesengebirge etwas getestet und war überrascht, dennoch ein wenig skeptisch. Funktionierte aber auch auf Tour tadellos. Ich würde keine Thermoskanne mehr mitschleppen. Ich hatte irgendwo im Netz mal gesehen, dass einer die Flasche in Rettungsdeckenfolie einwickelte, wegen der Wärmereflexion. Würde ich aber nicht mehr machen. Ich glaube, dass das nicht viel bringt, außer zusätzliches Gewicht. Der OR-Parker ist gut, aber eigentlich auch überflüssig. Einfach die Flasche in eine Jacke oder Schlafsack einwickeln und fertig. Da ich die Flasche aber nicht mehr in den Kompressionssack des Schlafsacks hinein bekommen hatte und nicht genügend Kleidung mit hatte um zwei Flaschen einzuwickeln, war er schon nötig. Klar, abends war der letzte Schluck Wasser nur noch leicht lauwarm bis kalt (je weniger Wasser über war, desto kälter war es), aber das stört mich nicht.
  11. Ich bin mit dem auch noch nicht warm geworden. Nächste Tour will ich noch einmal einen anderen probieren, den man oben zu machen kann. Beim nächtlichen Toilettengang geht es bei mir inzwischen auch ganz gut, weil ich genau weiß, dass ich nicht weiter schlafen kann, wenn ich nicht gehe. Und bevor ich dann stundenlang unruhig vor mich hin döse mit drückender Blase, springe ich lieber gleich raus. Muss ja sowieso irgendwann raus. Nur für morgens habe ich noch keinen Motivator gefunden. Wenn ich mit anderen Leuten unterwegs bin und wir sagen XUhr ist Aufstehen, dann klappt das auch, weil es eine Art Verpflichtung ist. Wenn also jemand Tipps hat, wie man bei ungemütlichem Wetter sich früh aus dem Schlaf locken kann, dann immer her damit Ich glaube, das liegt primär am Wetter bzw Lichtbedingungen und der Landschaft Ich fotografiere meist mit Zeitautomatik (Modus A?), gebe also die Blende vor. Meist Blende 5.6 und wenn ich Blendensterne erzeugen möchte, schließe ich die Blende, also 11 bei der Sony. Ach ja, und ich speichere die Fotos immer im RAW-Format ab. Mittlerweile investiere ich kaum noch Zeit in die Nachbearbeitung der Bilder (sieht man bei einigen Bilder auch, da stimmt z.B. der Weißabgleich nicht ganz. Ist wahrscheinlich ein Kopierfehler). Mit etwas Zeit und Muße kann man da noch viel mehr rausholen. Aber das ist mir zu fummlig, zumal es auf jedem Monitor eh anders aussieht. Der Aufwand lohnt meiner Meinung nach nicht. Meist wende ich schon beim Import der Bilder in Lightroom ein Standard-Preset an (Weißwert etwas anheben, Schwarzwert minimal senken und etwas Klarheit). Danach sortiere ich die Fotos und bei der finalen Auswahl schaue ich noch einmal flüchtig drüber. Da wo es gar nicht passt, korrigiere ich halt. Korrekturen beziehen sich in der Regel nur auf Spitzenlichter und Schatten, ggf noch Weißabgleich, Belichtung, Weiß/Schwarzwert und Klarheit. Du kannst ja mal mit den Farbprofilen der Kamera experimentieren. Ich nehme immer Standard und wenn es doch mal zu fad sein sollte, korrigiere ich in Lightroom. Kannst ja mal Vivid oder Landscape ausprobieren.
  12. mawi

    Quick & dirty STS Pumpsack

    OT: Das kannst du nachträglich noch ändern. Du kannst eine Reaktion entfernen oder durch eine andere austauschen. Einfach eine neue wählen und fertsch.
  13. 6. Etappe: Und täglich grüßt das Murmeltier! Whoop! Whoop! Habe heute endlich mein versprechen gehalten und bin eher aufgestanden!!!! 30min eher Aber morgen! Ach, langsam ärgere ich mich gar nicht mehr richtig drüber. Ist ja auch irgendwie Urlaub. Anderseits ist es blöd, dass es früh hell wird, aber auch früh dunkel wird. Beim Abbau des Zeltes sehe ich, dass der Schlauch des A-Frames im Knick komplett eingerissen ist. Sieht aber nicht problematisch aus und soll auch die ganze Tour über halten. Für länger als 2 Wochen, würde ich vielleicht einen Ersatzschlauch mitnehmen. Das nächste Mal, lasse ich es vielleicht auch ganz weg, da durch das Absenken des Zeltes eine Stocklänge von ca. 135-145cm reichen und somit die Verlängerung nicht nötig ist. Ich fahre über einen kleinen See (Násasjávrre) ab. Es fährt sich schrecklich, da er mit vereisten Verwehungen übersät ist. Ich stackse wie ein Hund auf Glatteis über den See. (Endlich, das Guohpervágge ist bald erreicht!) Es dauert ewig, bis ich im Guohpervágge angekommen bin. Dort steige ich auf der anderen Seite gleich wieder auf. Der Aufstieg ist moderat und ich erreiche zum frühen Abend mein Minimalziel. Für einen Aufstieg zum Ruohtestjahka ist es zu spät, da hätte auch früher Aufstehen nichts geändert. Also baue ich diesmal vor dem Sonnenuntergang das Zelt auf. (Der Aufstieg.) (Blick zurück) (Blick zurück) Als ich Nachts kurz austreten muss, finde ich draußen sehr starke Nordlichtaktivität vor. Leider ist es ziemlich windig, wodurch es sich super eisig und unangenehm anfühlt. Trotz der traumhaften Kulisse kann ich mich nicht motivieren die Kamera aufzustellen und draußen auszuharren. Der Wind macht es einfach unerträglich. So schlüpfe ich wieder in den Schlafsack und hoffe auf wärmere Nächte. Allerdings wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass es die letzte klare Nacht sein soll (dann hätte ich natürlich noch Fotos gemacht). Beim Blick auf das Thermometer fand ich folgende Ku­ri­o­si­tät vor: (Innen -19°C und außen +70°C Das Kabel des Außenfühlers war direkt am Gehäuse gebrochen und viel am nächsten Morgen beim Einpacken ganz ab. Dadurch funktionierte das Thermometer ab jetzt überhaupt nicht mehr. )
  14. mawi

    Leichte Thermosflasche gesucht

    Ich würde keine extra Flasche mitnehmen, schon gar nicht eine Thermosflasche. Einfach den Tee in die Flasche füllen, die du eh dabei hast (hierbei machen sich Weithalsflaschen zum Befüllen sehr gut, wiegen aber in der Regel wieder mehr), und bei Bedarf die Flasche in einen Pulli/Jacke/Quilt/etc wickeln und fertig. Hält selbst bei -20°C über Stunden warm.
  15. 5. Etappe: Der Berg ruft! Brrrrr! Ich habe eiskalte Füße und sonst kann ich auch nicht behaupten, dass es mir sonderlich warm wäre. Diese Nacht verbrachte ich ohne VBL, also an der Tüte kann es nicht liegen. Vielleicht an der etwas dünneren EVA-Matte am Fußende? Die TAR XTherm ist zwar etwas wärmer, aber mit der möchte ich nicht mehr im Winter losziehen. Die EVA-Matte ist so schön einfach und schnell zu handhaben. Auch die Kombination aus 14mm Matte + gekürzter Exped DoubleMat. Für die nächste Tour werde ich die DoubleMat sogar noch etwas schmäler schneiden. OT: Anmerkung aus dem Off: Mir fällt gerade auf, dass ich glaub jeden Tag damit beginne, dass ich friere. Das habe ich so gar nicht mehr in Erinnerung. Ich glaube, dass kalt eher leicht frösteln meint und ich nicht wirklich gefroren habe. Außer die Zehen, die waren immer am Abend und Morgen eiskalt und teilweise sogar leicht taub. In der Nacht waren -24°C und ich komme wieder erst gegen 8Uhr aus dem Schlafsack raus. Und dementsprechend komme ich wie jeden Tag wieder erst gegen 10Uhr los. *Grummel* Morgen, aber morgen werde ich früher aufstehen!!! Ich beeile mich mit dem Abbau des Zeltes. Die Schneeanker sind wieder einmal festgefroren. Ich haue die Schaufel volle Kanne in den harten Schnee und will den ersten Anker ausheben, indem ich den Schaufelstiel nach hinten ziehe. *Knacks* Piep! Piiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiep! Piiiep piep piep piiiiep piiiiiep piep piiiep piiiiiep piep piiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiep piep piep piiiiiiep *luft hol* PIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIEP PIEP PIIIIEP Schaufel!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Oh Mann! Eigentlich ärgere ich mich mehr über mich, da ich schon zu Hause beim auspacken der Schaufel arge Zweifel an deren Stabilität hatte. Aber dennoch einpackte Das nächste Mal werde ich alle wichtigen Ausrüstungsgegenstände vorher ausgiebig testen und bei Zweifel nicht mehr mitnehmen. Na ja, jedenfalls ist die Schaufel am Schaft eingeknickt. Das Blatt ist noch dran, aber es ist offensichtlich, dass es sehr wahrscheinlich am Ende der Tour nicht mehr sein wird. Ich breche auf und gehe bergauf Richtung Lánjektjahkka. Aber anstatt über die etwas flachere und kammartige Westflanke hoch zu gehen, wähle ich die Abkürzung und greife ich direkt von südlicher Seite an. Umso länger ich mich hoch kämpfe, umso mehr zweifel ich, ob es letztlich der schnellere Weg ist. Der Hang ist sehr steil und stark vereist. Es fällt mir schwer die Stiefel ins Eis zu hauen und komme dementsprechend langsam voran. Das nächste Mal muss ich Felle oder Grödel mitnehmen! (Anfangs geht es noch fluffig und schnell voran. Da unten irgendwo schlief ich.) Die Ski am Rucksack steigern gefühlt das Gewicht des Rucksacks auf 30kg oder mehr. Ich verfluche das Gewicht!!!! Und dieser Kack-Gipfel will einfach nicht näher kommen! Der Aufstieg zieht sich ewig und ich denke mehrmals, dass ich endlich oben bin. Aber letztlich tat sich dahinter wieder eine Erhebung auf. Immer und immer wieder. (Wie hier, man könnte meinen, dass da oben der Gipfel ist, aber weit gefehlt. Es ist erst der Kamm oben.) Endlich oben angekommen zieht ein eisiger Wind auf. Das Thermometer ist schon wieder aus und der inReach meckert herum, dass es ihm zu kalt sei und er sich bald ausschalten würde (was er aber letztlich nie tat). Nur die Kamera hält tapfer durch, wahrscheinlich weil der Akku die ganze Zeit am Glühen ist. (auch die Stirnlampe machte nie Probleme) (Panoramablick Richtung Álggajávrre) (Blick grob Richtung Padjelanta) (Blick Richtung Padjelanta) (Und damit ist der Rundumblick durch ) (Noch einmal Blick Richtung Álggajávrre weil es so schön ist ) Leider raubte der Aufstieg so viel Zeit, dass jetzt nicht mehr so viel Zeit zum verweilen bleibt. Ich bringe noch schnell die Ski quer am Rucksack an, dadurch ist der Schwerpunkt tiefer und die Ski wackeln nicht so. So ist der Rucksack deutlich angenehmer zu tragen, aber dennoch gefühlt sehr schwer. (Hier noch mit Ski hochkant am Rucksack.) Ich breche auf und blicke besorgt zum Abstieg. Es sieht aus, als gäbe es ein sehr steiles Hangstück, das nicht auf der Karte verzeichnet ist. Ich bin mir unsicher, ob es nur durch die Perspektive täuscht oder da wirklich senkrecht runter geht. Alternativ könnte ich den gleichen Weg zurück, aber das wäre ein ziemlicher Umweg. Also entscheide ich mich bis zur der Stelle zu gehen und zu schauen, ob es machbar ist. Schnell bemerke ich, dass sich auf der rechten Seite ein weiterer Hügel auftut. Erst jetzt realisiere ich, dass ich noch gar nicht richtig oben war, sondern der Gipfel vor mir liegt. Ich bin geknickt und verfluche mich, dass ich morgens immer so spät aufstehe!!! Morgen, aber morgen werde ich ganz gewiss mindestens 2 Stunden früher aufstehen! Ich überlege, ob ich noch den Abstecher zum Gipfel mache, aber es ist schon 16Uhr und falls ich doch den anderen Weg nehmen muss, dann wird es zeitmäßig sehr eng. Hier oben will ich nicht unbedingt nächtigen, da es kaum ebene Flächen und es keinen Schutz für den Fall eines Sturmes gibt. Die Entscheidung fällt mir sehr schwer, aber der Verstand treibt mich nach unten. (Beim Abstieg mit Blick ins Guohpervágge) (Aus anderer Perspektive) (Voraus kann man ganz gut die vermeintliche Abbruchstelle sehen, an der es senkrecht nach unten gehen könnte. Links ist die Aufstiegsroute zu sehen.) Als ich die steile Stelle erreiche, bin ich erleichtert. Es ist schon steil, aber gut machbar (auf jeden Fall nicht Senkrecht, wie es von oben aussah). Das erste Stück geht ganz gut, aber dann ist es wieder sehr vereist und ich habe Probleme die Stiefel ins Eis zu hauen. Ich mache nur mini Tipsi-Tapsi-Schrittchen. Ich überlege, ob ich nicht einfach runter rutsche. Hmmm, könnte entweder auf dem Rucksack runterrutschen oder ihn vorschicken und auf der Isomatte folgen. Da fallen mir wieder die zwei Aktionen von meinem Tourenpartner in Finnland ein. Er hatte auch 2 mal die Pulka den Hang hinab sausen lassen und das ging beide Male nicht gut aus. Hmmmmm. Und während ich darüber nachgrüble, bin ich auch schon fast unten. (Blick zurück. Von hier aus sieht es überhaupt nicht steil aus Links oben der echte Gipfel und die stelle Rechts am Rand, die ich für den Gipfel hielt Bei der Kante oben (in der Bildmitte) ging es nahezu Senkrecht runter und dann sehr steil zum Gletscher runter (Kommt leider auf dem Bild überhaupt nicht rüber). Laut dem Sarek Winterführer ist das die Abfahrtsroute und man "soll" sich da hinunter stürzen! Im Leben nicht! Nicht mal mit Abfahrtsski!) Letztlich ging der Abstieg bis hier hin sehr schnell und ich ärgere mich sehr, dass ich nicht doch noch einen Abstecher zum Gipfel gemacht habe. Ach Verdammt! Aber morgen, morgen!! Ja morgen, na ihr wisst schon! Nach einem kleinen Fotostopp steige ich noch weiter runter, bis es flacher wird und eine geeignete Lagerstelle finde. Beim Zeltaufbau wurde ich wieder einmal von einem tollen Sonnenuntergang abgelenkt. Hach, langsam sind diese viele Sonne und diese kitschigen Sonnenuntergänge eklig! OT: Entschuldigung für die vielen Bilder, aber ich hatte euch ja anfangs vorgewarnt. Jetzt müsst ihr da durch und euch von den vielen Schönwetter- und Sonnenuntergangsbilder langweilen lassen
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