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Ultraleicht Trekking

khyal

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    Im Bergischen Land, nahe Koeln
  1. Reparatur Außenzelt MSR Huba Huba HP

    Andere Marke usw und auch nicht beim grossen Steuervermeider gekauft, aber ansonsten ja so etwas... Nur damit wir uns nicht missverstehen, das Tape haelt gut auf PU-Polyester, aber nicht vernuenftig als Reptape auf Si-Nylon, aber zum Fixen beim Kleben reichts...
  2. Reparatur Außenzelt MSR Huba Huba HP

    Muss ja nicht ewig halten, soll ja nur bei kleineren Loechern (richtig Grosse naehe ich) den Stoff solange fixieren, bis das Seamgrip ziemlich trocken ist. Ich benutze Spinnacker-Reparaturtape, ist aber auch nicht anders als duennes Zelt-Reptape
  3. Reparatur Außenzelt MSR Huba Huba HP

    Wuerde auch von innen her arbeiten, nur ein klein bisschen anders. Von aussen jede Stelle mit etwas Tape zukleben, um den Stoff zu fixieren (dann brauchst Du den Stoff nicht fuer jede Stelle neu verspannen), dann bei kleineren Loechern von innen nur einen Tropfen Seamgrip drauf, bei etwas Groesseren ein kleines Stueck Stoff verkleben (dann trage ich aber das Seamgrip auf das Zelt auf, nicht auf den Flicken, ist dann zumindest bei meiner Motorik weniger Gefummel), Material ist ziemlich Wurscht, das Abdichten macht Seamgrip, halt was, was nicht steifer als der Zeltstoff ist und moeglichst wenig auffaellt. Wenn beim Zelt nicht Stoffstuecke dabei waren, koenntest Du den Herings oder Gestaengebeutel schlachten, der ist meist aus demselben Stoff wie das AZ.
  4. Wer benutzt Bekleidung aus Wolle?

    Khyal hat diesen Beitrag moderiert: Leider musste ich weiter oben taetig werden und OT in Beitraegen ausblenden. Liebe Leute, bitte bleibt beim Thema, ist doch gerade wieder gut dabei.
  5. Yes, wuerde ich machen, einer nah zum Mittelklett an der unteren Tuere... Die projekzierte Flaeche der Tueren ist ja rel gross, bei viel Wind wird durch eine Abspannleine da das Zelt ruhiger. Klar haben viele Zelte nicht dran, habe die Erfahrung gemacht, wenn der Wind auf die Tuere steht und es richtig hackt, bringt es was. Aber kommt ja auch immer drauf an, wo man mit dem Teil unterwegs ist, ich bin halt rel viel im Gebirge, da weht es haeufiger heftig, Du findest haeufiger keine windgeschuetzten Plaetze und hast auch ein echtes Problem, wenn es Dir das Zelt dynamisch zusammenpackt... Deswegen werde ich da auf jeden Fall eine Schlaufe hinsetzen, kann aber auch gut sein, dass ich an der Stelle statt Klett Knebel & Ring verwende und dann habe ich ja gleichzeitig meine Schlaufe...
  6. Sandheringe

    Macht auch nicht den Riesenunterschied, da hat es mir bei Wind die Beutel trotzdem bei Wind durch den Sand gezogen und bei wenig Wind war es ausreichend, die drauf zu legen.. Bei der Einbuddelei, hast Du haeufiger ja auch Sandgrund, wo Du gar nicht so tief buddeln kannst, wie es sinnvoll waere... Bei viel lockerem Sand bringt es auch Einiges, Heringe tiefer in den fester komprimierten Sand zu buddeln. Wenn ich nicht vorhersehbar auf einer Tour Sand und deswegen eben keine Blizzard bei habe, bringt es auch schon Einiges, normale Y-Heringe (ob jetzt die HB oder MSR ist Wurscht, zerlegt hat es mir bis jetzt nur Noname) schon mal tiefer einzubuddeln und falls genuegend bei, an den meist belasteten Punkten 2 ueber Kreuz zu setzen. Das hoehere Gewicht der Blizzard gegenueber irgendwelchen Sandanker-Beutel oder Abflussrohr / Laubgitter-Bastel-Loesungen relativiert sich ja auch dadurch etwas, dass man die eben dann unterwegs auf dem meisten anderen Grund auch ganz gut verwenden kann, dann eben einfach nicht so tief eingesteckt, aber bleibt natuerlich 11-12 g schwerer als ein guter Y-Hering.
  7. Yes das Notch hat halt auch eine aehnliche Lueftung an den Enden wie Saddle und Strat. ist mir (ich bin ja auch rel lang) zu niedrig (lieber die Saddle / Strat-Hoehe), durch den symetrischen First weniger Raum als bei den Beiden und dadurch stehen die Stoecke im Weg. Dazu kommt, dass es fuer meinen Geschmack im Kopf / Fussbereich zu schmal ist, wird z.B. schwierig da abens mal im Schlafsack vernuenftig in die Karte zu schauen...aber ist natuerlich schoen leicht, mit dem Teil sind ja so Einige unterwegs. Nach seinem Plan oben, verstehe ich auch nicht ganz, ich hatte mir das bis jetzt so gedacht, oben hoert der Eingang auf weniger Spiel, unten ist der Stoff nur mit Schnueren punktuell abgespannt und nicht mit einer Dachbahn vernaeht, dadurch noch mehr Spiel. Wenn nicht gleich breite Abdeckung (so habe ich es vor) haette ich eher gedacht, dass es unten breitere Abdeckung braucht.
  8. Yes das ist einer der groessten Nachteile beim "The One" dass es durch die senkrechte Rueckseite nicht so windstabil wie z.B. ein Stratospire ist, aber es ist ja auch eine andere Gewichtsklasse und bei der 2er Version "The Two" ist es ja auch anders. Ich halte das Ding auch bei Deiner Groesse fuer zu kurz, es sei denn Du arbeitest mit V-Strats wie Henry beim Stratospire, aber das willst Du ja wahrscheinlich nicht. Was ich auf jeden Fall machen wuerde, ist mit dem diagonalen First vom Strat. zu arbeiten, gibt mehr "Kopffreiheit", mehr Raum und die Staebe stehen nicht so im Durchgang. Ich kann verstehen, dass Du lieber ohne Reissverschluesse bauen willst, ist ja eine Menge zusaetzliche Arbeit, aber ich habe da noch nicht so die wirklich gute Loesung gesehen, Bei Zpacks biegen sich nach Userangaben die Haken auf (die Idee des Doppelhakens finde ich ja erstmal klasse) und beim TT Saddle 2 bzw The One finde ich es etwas fummelig, aber ich bin natuerlich auch von meinen anderen Zelten durch Reissverschluesse verwoehnt. Mit etwas von der Kante zurueckgesetzten O oder D-Ringen und Mini-Karabiner hatte ich auch schon ueberlegt, aber ich glaube, das waere mir zuviel Gefummel, wenn Wind auf dem Zelt steht. Ausserdem finde ich es generell nervig, wenn ich bei viel Kondenswasser auf der Zeltinnenseite mit den Haenden bis ganz an die Kante greifen muss, das endet haeufig mit nassen Aermeln. Ich stricke da momentan eher an einer Spannschnur-Umlenkungs-Methode, aber das muss sich erstmal als Test in der Praxis an einem Zelt bewaehren. Wenn du eh die Tieouts und Verstaerkungen vernaehen willst (bin auch eher ein Freund von Naehen als Kleben) warum machst Du es nicht andersrum, aufnaehen und dann die Naehte mit passendem Nahtdichter abdichten, finde ich weniger Gefummel und kein Kopfzerbrechen, ob denn nun Silnet oder Seamgrip Dir fehlen Abspanner auf der Tuerflaeche... OT: Ich bin so nebenher selber busy mit ner Zeltidee, ich lasse es nur langsamer angehen, da ich momentan eh keine Zeit zum Naehen habe. Grundform aehnlich, aber Schraegfirst wie bei Strat./Saddle, Lueftung wie bei Moment / Saddle, keine AZ-Reissverschluesse, ob V-Strats wie beim Strat. oder Stab wie beim Saddle weiss ich noch nicht, tendiere zum Stab, aber esrtmal sehen, wie sich das beim Saddle bei viel Wind schlaegt, Terassenoption wie beim rainbow, aber beidseitig klettbar, dadurch nur eine noetig...AZ aus Cuben, IZ aus leichtes DWR-Nylon, Boden 30er Si-Nylon.
  9. Sandheringe

    OT: Ja wir wissen inzwischen alle, dass Du nach Deinen Angaben nix mitnimmst und dann die Sachen vor Ort aus Holz bastelst o.A. Aber wie Dir doch schon mehrfach von unterschiedlichen Usern mitgeteilt wurde, wollen die Meisten nicht abends die grosse Bastelei anfangen. Was die Reepschnur-Methode betrifft, halte ich die in den meisten Faellen unterwegs in den Sandgebieten nicht fuer praktikabel,. da eben meist nicht netterweise da passende Baeume stehen ich fuerchte das siehst Du mal wieder zu sehr aus Deiner "deutsche-Waldgebiete-Perspektive"....ich habe damit allerdings schon auf kleinsten Felsinselchen z.B. in Schweden oder Griechenland oder generell im Gebierge erfolgreich mein Zelt mit in Spalten geklemmmten Heringen oder Affenfaeusten und aehnlichen Knoten im Wind verankert, aber das ist hier imho alles OT,da es hier um leichte und guenstige Moeglichkeiten fuer Sandheringe geht und nicht was man statt dessen vor Ort machen koenne. Mit Beschwerungs-Methoden zur Abspannung, egal ob jetzt mit Beutelchen, Muellbeuteln, Packsaecken, auf links gedrehten UL-Rucksack mit Sand gefuellt usw habe ich frueher auch schon viel rumprobiert, ging bei mir auch immer ganz gut, solange kaum Wind war, also z.B. in windgeschuetzten Flusstaelern durchaus eine Option. Wenn aber ernsthaft Wind auf kam, hat es dadurch belastete Anker einfach ueber den Sand gezogen, es sei denn, es war ein drangebundener Festrumpf-Canadier, 2 gekoppelte grosse Wassersaecke oder ein groesserer mit Sand gefuellter Rucksack...
  10. Wer benutzt Bekleidung aus Wolle?

    Koenntest Du dazu mal kurz etwas schreiben, die Dinger sind zwar nicht so meins, aber hatte bis jetzt den Eindruck, dass die, die sich so ein Teil angeschafft haben, damit ganz zuifrieden sind...
  11. Sandheringe

    Kann da nur zustimmen, ich habe da so Einiges durchprobiert, benutze die auch viel im Sand bzw bei lockerem, aufgeweichten Untergrund fuer groessere Zelte und die Einzigen, die sich bei mir bewaehrt haben, sind die Blizzard, die sind einfach nicht kleinzukriegen
  12. Yes man weiss nie was kommt, da hat bzw hatte jeder so sein eigenes Pack bei. In F in der "Vor-Handy-Zeit" ich vor allem eine lange dickere Reepschnur, mir ist es zum Glueck nie passiert, aber ich habe in den "Zentral-Alpen" genuegend bem Soren in die Baeume absemmeln gesehen z.B. weil sie beim Wenden negativ gekommen sind, selber dann schon unten die Bergwacht gerufen und in F war das damals in vielen Fluggebieten so, dass da kein Anderer war, da haettest Du bis ins naechste Fruehjahr gehangen Naja die Sicherheit beim GL-Fliegen haengt in erster Linie von dem Ding zwischen den Ohren ab Man muss halt zum Einen Gelaendestrukturen lesen koennen und daraus Sachen wie Scherwinde und Leerotoren ablesen koennen (halt so wie beim Paddeln das Wasser bzw Kehrwasser) und zum Anderen auch erkennen, wann es besser ist, nicht mehr zu starten "Wer noch nie mit der Seilbahn oder zu Fuss wieder runter ist, ist noch nicht viel geflogen" Und da gute Entscheidungen zu treffen, braucht halt Erfahrung und da war Anfang der 90er noch nicht soviel, weder persoenlich noch kollektiv. Ich war btw damals auch spaeter am "schwarzen Sonntag" in Andelsbuch, nur dass ich, als ich im Flug gesehen habe, was sich da ueber dem Bodensee zusammenbraut, runter bin und eingepackt habe, das naechste Mal habe ich dann mit Zweien gesprochen, die es nicht mitgekriegt hatten und den Einen hat es bis nach I verblasen und der Andere hat sich bei 2.500 m Startueberhoehung und steigen trotz Steilspirale in der Gewitterwolke aus dem Schirm ausgeklinkt und dann ein paar Hundert m ueber Grund die Rettung geschmissen. Ich habe damals auch dann die Zeit erlebt, wo man dachte, dass Kevlar-Leinen mit Dyneema-Ummantelung eine gute Idee waeren, klar hat ja auch aufgrund des geringeren Luftwiderstandes durch duennere den Gleitwinkel gesteigert, aber dann gab es die Kettenabrisse der A-Ebene aufgrund der gebrochenen Kevlarfasern, die Du durch das Dyneema nicht gesehen hast. Da ist auch ein Kumpel aufgrund eines Komplett-Abrisses bei einem Schirrm, den ich am Vortag noch geflogen habe, mit der Rettungskappe runter gekommen. Seitdem haben meine Schirme wieder reine Dyneemaleinen, sowas faellt dann auch unter Erfahrung .Eher nicht. Bei mir war es urspruenglich Flauten-Ueberbrueckung beim Windsurfen , da war das alles noch sehr in Entwicklung, da hatte die Teile nen Gleitwinkel von 4, da war das fuer uns schon gigantisch, als wir dann spaeter die ersten 6er Schirme hatten, da fing dass dann eigentlich erst so richtig mit dem Soren, entspannt in der Thermik steigen koennen, auch mal vom Startberg wegkommen koennen, an. Ich war dann zu der Zeit haeufiger entweder monatelang unterwegs auf der Suche nach den besten Surf bzw Flugspots (nicht perfektes Wetter gibt es nicht, entweder taugt´s zum Surfen oder zum Fliegen) unterwegs oder habe mich mit der Reiseenduro mit Schirm auf Schotterpaessen in den Alpen rumgetrieben und wenn gutes Flugwetter war, wurde der Bock irgendwo abgestellt. Natuerlich hat man sich dann auch schon mal zu Fuss nur mit Schirm fuer ein paar Tage in den Bergen rumgetrieben, aber da hielt sich die sonstuige Ausruestung doch sehr in Grenzen, nachts mit leichter Decke in den Schirm eingewickelt, elektrischen Energie-Nachschub brauchte man auch nicht, abgesehen vom Vario und evtl Funke, falls man mit Mehreren unterwegs war, war ja noch alles "mechanisch" Klar haben wir auch mal nachts oben Glamping mit Zelten, Grill usw gemacht, sowas wolltest Du natuerlich bei der Landung nicht im Ruecken haben, also nicht am Gurtzeug verstaut, sondern eher extra Rucksack, locker hinterm Gurtzeug aufgezogen, nach Start an Reepschnur unter Dich gehaengt und bei der Landung im Endanflug ausgeklinkt. Inzwischen hat sich halt bei mir der Schwerpunkt mehr beim Streckenwandern, Canadier-Paddeln, Fahrtenjolle, MTB und einigem mehr eingeperndelt, OT: Motorrad bzw Endurofahren mache ich z.B. auch schon laenger nicht mehr im Urlaub, hat nicht nur mit einer geaenderten Einstellung zum Thema Nachhaltigkeit zu tun, sondern auch damit, dass ich ja die Teile auch bei meinen Jobs statt Dose nutze und dadurch schon zig tausend km fahre... TerraNonna fordert ja auch ihre Zeit und die Gruppen / Camps sind ja nicht nur die Zeit der Gruppen selber, sondern auch Vor/Nachbereitung... Da liegt die GL-Ausruestung mit den anderen Sachen im Ausruestungskeller und wartet So betrachtet, ist das eigentlich zu schade, vielleicht sollte ich die mal guestig an jemand verkaufen, der sie haeufiger nutzt... Hier noch mal ein paar Bilder aus den Anfangsjahren zum Anfuettern Hier sieht man mal schoen die Laenge der Leinen und Dimension vom Schirm So isses dann ein paar sec nach dem Start Naja, wenn man meint, man muss im Sommer in den Zentralalpen fliegen, kann es in gutem Thermikgebieten schon mal voller sein, ist natuerlich ein nettes Gefuehl, wenn man sich dann etwas in der Thermik hochgeschraubt hat und auf seinen Startplatz runter schaut Leerer isses im Winter und beim vorher fuer den Start in einer Gasse den Schnee platt treten, wird einem auch gut warm Hier kurz vor der Landung, hatte mein Zelt untem im Wald am Fluss, da must Du halt bei kleinerer Landeflaeche (da wo der einzelne Baum neben dem Bauernhaus steht) schon ein bisschen vorher checken, wie sieht es mit der Windrichtung, Leerotoren durch Baeume usw aus
  13. Mal als Beispiel ein eigenes Erlebnis vor ca 20 eher 25 Jahren, im Winter mal wieder dicke Wolken direkt ueberm Ladeplatz, also nix von oben schoen Flug ins Tal, Thermik ist eh im Winter meist keine da. Mit Fluegen von der Bergstation mit Einlanden vor der Mittelstation vergnuegt. Leider drueckt es die Wolken etwas hoch, jetzt zwischen Berg und Mittelstation alles dicht. Heute gibt das keinen mehr, keine Lust mit der Seilbahn runter zu fahren, also in der Naehe der Mittelstation neben Tannenwald geeignetten Startplatz gesucht, nicht lange genug auf stabile Windverhaeltnisse gewartet, mitten im Startlauf haut mir eine Boe den Schirm seitwaerts in Richtung Tannen, statt sofort abzubrechen, denke ich, das krieg ich noch hin, was endet, wie so etwas enden muss, mit einem Gleitschirm, der sich mehrfach um eine Tanne gewickelt hat. Hier kommt nun das Letherman zum Einsatz, Du hast 2 Karabiner am Gurtzeug, in die deine Leinengurtschlaufen eingehaengt werden, (letztendlich haengst du im Flug an diesen beiden Karabinern unterm Schirm), die Leinengurtbaender verzweigen sich ueblicherweise in jeweils in mehrere Gurtbaender an deren Enden jeweils ein kleinerer Schraubkarabiner ist, von dem dann jeweils Mehrere etliche meter lange sich weiter verzweigende Leinen zum Schirm gehen, dazu kommen Leinen vorne zum "Fussbeschleuniger" und Leinen ganz hinten zu den Steuergriffen. Du hast ueblicherweise insgesamt mehrere Hundert m Leine zwischen deinen Gurten und dem Schirm als Verbindung und der ganze Kram haengt jetzt im Baum. Also oeffnest Du die Leinenschloesser mit dem Leatherman, hakst alle Leinen aus, ziehst die Kappe mit etwas Gezuppel aus dem Baum und hast abends die nette Abendbeschaeftigung alles wieder einzuschlaufen.
  14. Die Radikalität von UL vs Mehrheitsfähigkeit

    Hmm das kann ich alles nicht so nachvollziehen, auf ODS wird in etwas genauso wenig in Achtung voreinander ueber ULer geschrieben, wie hier ueber UHler. Ob oder wieviele fuer sich den Begriff UL verwenden, ist mir echt egal, Hauptsache alle haben Spass und Erkenntnisse draussen. Ich sehe auch nicht, wo die "UL-Szene" (wer soll das eigentlich sein ?) im Kampf um die Akzeptanz einen der wichtigsten Aspekte des UL-Konzepts, die Radikalitaet, opfert. Das haengt doch immer nur vom Einzelnen ab, was er in seinen oder ihren Rucksack packt, das kann ich doch immer nur fuer mich entscheiden. mir ist das egal, ob mein Mitwanderer 5 kg oder > 35 kg bei hat btw auch schon Beides auf einmal gehabt. Ich sehe auch nicht, wo sich die UL-Szene anbiedert, sich z.B. fuer Hueftgold entschuldigt, eigentlich erlebe ich es bei dem Thema hoechtens so, dass jemand, der hier auch unter einem anderen Namen im Forum schreibt und dem aufgrund seiner viele OT-Beitraege ein etwas heftigerer Wind entgegengekommen ist, "drueben" halt viele wirre, emotionale Angriffe gegen dieses Forum und seine User schreibt. Solche Leute machen mich nicht jeck, wie sagt Adenauer so schoen "Viele kennen mich, manche moegen mich, die Anderen koennen mich" Was nun die Hueftgold-Angiffe betrifft, nun ja, ist ja schon eine gewisse Logik drin (als Betroffener darf ich auch im Glashaus mit Steinen werfen ) es waere, wenn es nur um das Gesamtgewicht auf Tour ginge, wirklich billiger und weniger Aufwand, daran vor einer Tour etwas zu drehen, aber ich finde es deutlich interessanter mich mit geil**, neuer Ausruestung zu beschaeftigen und ich bin da doch nicht nur auf Gewicht fixiert.... Und wenn derartige Angriffe zu schraeg werden, nun ja in Anlehnung an einen T-Shirt-Spruch "ich habe nach einer laengeren Tour die Kilos runter, aber der ist immer noch bloed" Was nun das Thema Abgrenzung betrifft, sehe ich das zwiespaeltig, zum Einen, klar, wir brauchen hier im Forum Abgrenzungen und damit auch eine Definition, was UL in diesem Forum heisst, denn ich faende es sehr verwaessernd, wenn hier 3 kg Bach-Rucksaecke, 10 kg Kohten und Wegschmeiss-Popup-Zelte diskutiert wuerden, dafuer gibt es andere Foren (nein ich habe nicht O.., aeh ich meinte, Jehova gesagt) insofern bin auch ich fuer eine Definition, die beschreibt, was UL im Sinne des Forums heisst und auch, dass das, was weit dran vorbei schiesst, nicht in den "normalen" U-Foren diskutiert wird. Auf der anderen Seite hatte z.B. ich genau wegen den Aussagen einzelner "Hardleiner" Probleme damit, dieses Forum ernst zu nehmen. Ich bin ja nun verdammt lange outdoormaessig unterwegs und habe schon frueh viele Sachen gemacht, die heute wahrscheinlich mit dem Begriff UL bezeichnet wuerden, OT: wie mit Minimal-Ausruestung mit einem Surfbrett in den 80ern monatelang zwischen den griechischen Inseln unterwegs (da war z.B. die Schlafunterlage der Strand und Das Surfsegel das Regendach bzw Tauschutz und durch das Segelfenster konnte man die Sterne sehen), oder mit Mini-Haengematte und selbstgenaehtem Tarp (da gab es sowas noch nicht in den Laeden hier zu kaufen) unterwegs usw...Wir haben das einfach leicht / praktisch klein genannt... Wenn dann mir hier z.B. von jemand erklaert wird, wenn ich aufgrund von Streckenwahl Lebensmittel fuer viele Tage im Ruecksack haette, waere ich kein echter ULer, denn ein richtiger ULer wuerde halt seine Strecken so aussuchen, dass er spaetesatens alle 2 Tage an Supermaerkten vorbei kommt, dann hat das zu der Zeit (mal davon abgesehen, dass es mir egal ist, ob mich jemand als echten oder unechten ULer oder sonst was ansieht) natuerlich nicht gerade dazu beigetragen, das Forum ernst zu nehmen. Insofern bin ich also fuer eine Definition zur Abgrenzung des Forums, aber dagegen, dass Einzelne versuchen, ihre persoenliche Definition als allgemeingueltig zu erklaeren.
  15. Die Radikalität von UL vs Mehrheitsfähigkeit

    Yes UL bedeutet fuer mich, vor allem immer wieder alles in Frage zu stellen, zu schauen, wo ich bei meiner Ausruestung / Verbrauchsmittel noch etwas Gewicht sparen kann, oder wo ich bei gleichem Gewicht mehr Komfort oder Tauglichkeit erzielen kann, auch eigene Erfahrungen immer wieder in Frage zu stellen (das nochmalige Ueberpruefen hat mich z.B. bei meiner letzten Spanientour gut 1/3 kg gekostet (Spirituskocher ist nicht immer leichter als Spritkocher...). Die 5 kg Grenze ist mir dabei rel egal a) isses so, dass das Gepaeck was bei mir nicht darunter faellt, ob jetzt Kamera/Video-Ausruestung, Lebensmittel/Brennstoff, Schreibkram eh inzwischen auf vielen Touren mehr wiegt, als das Basisgewicht, was deutlich leichter als frueher ist, aber auch, weil ich es deutlich interessanter finde, das Gesamtgewicht zu vermidern, tragen muss ich ja alles Wo ich voellig mit Dir uebereinstimme, ist, dass die Auseinandersetzung vor einer Tour / jedes Teil in Frage stellen, fuer mich auch sehr wichtig ist, deswegen erleichtere ich mir das z.B. darueber, dass ich zwar eine Ausruestungs-Datenbank habe, in der die einzelnen Gegenstaende mit Gewicht drin stehen, ist halt hilfreich zum Vergleich vor Neukauf bzw neubasteln von Ausruestung zum Vergleich, aber keine Packlisten mehr habe, da nehme ich nichts mehr als gegeben hin...kostet zwar mehr Zeit, aber hilft, alte Zoepfe abzuschneiden
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