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Ultraleicht Trekking

khyal

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    Im Bergischen Land, nahe Koeln

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  1. khyal

    Gewitter im Zelt - gefährlich?

    OT: Jetzt bin ich aber gespannt, wer Deiner Meinung nach von uns im Norden und wer im Sueden unterwegs ist ? Bei den Gewiittern konnte ich eigentlich bis jetzt keinen grossen Unterschied feststellen, ob die nun z.B. in Schottland, Irland, Schweden oder in Spanien, Italien, Griechenland waren, um nur mal jeweils 3 Laender in Europa Nord / Sued rauszugreifen. Es gibt natuerlich Gebiete, da ist das Gewitterrisiko deutlich kleiner z.B. habe ich kein Gewitter in der Sahara oder iranischen pakistanischen Wueste/Steppe erlebt. OT: Nee das vergesse ich nicht und natuerlich bin ich ein grosser Verfechter von "Hike your own trail", aber imho handelt, wer in einem Gebiet mit hoeherer Schlechtwetter-Wahrscheinlichkeit (und/oder entsprechenden Vorhersagen), oder in Gebieten unterwegs ist, wo es nachts richtig dunkel wird und die Wege nicht so sind, dass man sie blind laufen kann, stupid light, wenn er kein vernuenftiges Regenzeug und eine gute Stirnlampe bei hat. Das ist ja das Schoene, dass heutzutage diese Sachen so leicht geworden sind, dass man dadurch das Gewicht nicht mehr so nach oben treibt, wie vor 20 oder 30 Jahren und eine nett atmungsaktive Jacke wie die Minimus kann man auch prima abends vor dem Zelt als Windjacke nutzen, was dadurch wieder Gewicht bei den anderen Klamotten spart. Aber das haben wir doch laengst abgehakt, dass es im Zelt nicht gefaehrlicher ist als draussen, aber die Theorien des Bullifahrers, dessen groesstes Problem war, wie er jetzt seine Plane vor dem Bus aufspannen muss, um trocken Abendessen zu koennen, was Wanderer mit Zelt im Gewitter tun sollten, fand ich schon unterhaltsam, vor allem kaeme man mit seinen Tips ja richtig in Stress, wenn ich mir ueberlege, dass ich ja dann einerseits hoechst gefaehrdet bin, wenn ich nicht sofort die metallenen Trekkingstaebe aus meinem Zelt entferne und mehrere Meter entfernt auf den Boden lege, aber andererseits ich ja nix Metallisches in den Haenden halten soll, weil es "die Blitze anzieht", bleibt ja eigentlich nur noch, die Stoecke in hohem Bogen (ach nein, alles hohe zieht ja die Blitze an, ich meinten in flachem) Bogen aus dem Zelt zu werfen. Gut dass ich inzwischen haeufig mit dem Zpacks Carbon Staff laufe, dann schlaegt schon mal auf der Seite der Blitz nicht mehr ins Zelt Nein sorry, ich will mich jetzt nicht ueber die Angst vor Blitzen lustig machen, vor irgendwas muss man Angst haben und ich habe auch schon Situationen mit Blitzen gehabt, wo mir auch der Ars** auf Grundeis ging z.B. als ich mit dem Motorrad auf der linken Spur auf der AB unterwegs war und kurz vor mir der Blitz in die Mittel-Leitplanke einschlug. Ich weiss, dass Gewitter im Zelt sehr beaengstigend wirken kann (ich geniesse da mehr die Lightshow und freue mich, dass ich in einem dichten, windstabilen Zelt sitze), z.B. meine Liebste ist da vorsichtig ausgedrueckt, sehr unentspannt. Wenn man sich die Statistik anschaut, ist das Risiko vom Blitz getoetet zu werden, aeusserst gering, dann sollte man sich eher Sorgen darum machen, dass was mit der Nahrung nicht stimmt oder dass bei der Anfahrt ins Wandergebiet das KFZ in einen Unfall verwickelt wird und man sollte vor allem den Deppenstick zuhause lassen, Selfies haben sich ja z.B. in Gebirgen statistisch zu einer haeufigen Todesursache entwickelt. Es hilft haeufig, mit Risiken entspannter umzugehen, wenn man sich mal auf statistischer Ebene damit auseinander setzt, was nicht heisst, dass man deswegen dann nicht auf ein paar grundlegende Sachen achten sollte, z.B. fuehle ich mich unwohl, wenn ich im Gewitter mit dem Zelt am hoechste Punkt stehe oder Dieser in meiner unmittelbaren Naehe ist. OT: Kann mich da z.B. an einen Paddeltrip mit Freunden erinnern, wir hatten angefangen, die Zelte neben einer Baumgruppe aufzubauen, da ein starker Wind wehte und Diese Windschutz gaben, als ich in der Ferne Wolken sah, die gut auf ein heranziehendes Gewitter hindeuten konnten. Da diese hohe Baumgruppe die einzigen Baeume in naeherer Umgebung waren, nahn ich mein halb aufgebautes Zelt und baute es in 100 m Entfernung auf und schlug den Anderen vor, das auch zu machen, was sie etwas meckernd machten. Im dann kurze Zeit spaeter ueber uns haengenden Gewitter schlug der Blitz tatsaechlich ca 20 m entfernt von da, wo wir gestanden hatten, in die Baumgruppe, ob uns wirklich was durch Kriechstroeme passiert waere, weiss ich nicht, aber so fand ich es entspannter.
  2. khyal

    Gewitter im Zelt - gefährlich?

    Meist kommen ja die Gewitter am Nachmittag, wenn absehbar ist, dass das nicht nur eine kurze Lightshow ist, kann man ja auch fuer den Tag frueher Schluss machen und mal ein bisschen im Zelt Chillen. Aber wenn man weiter laeuft, dafuer hat man doch ueberhaupt vernuenftige Klamotten bei, bzw schleppt sie mit, damit es dann eben auch, wenn es windig, kalt ist, Regen und/oder Schnee faellt, noch warm und gemuetlich ist. Dunkeln ? Mit vernuenftiger Stirnlampe hat man doch gut Licht...
  3. Ich finde solche Alternativen bzw Menschen, die versuchen mit eigenen Kleinunternehmen eine nachhaltige Alternative (nachhaltig fuer Umwelt & Menschen / Mitarbeiter) auf die Beine zu stellen, richtig klasse und das hat auch nix mit dem Marketing-Blabla mancher Steuervermeider-Grossunternehmen zu tun, die versuchen, sich ein gruenes Maentelchen umzuhaengen. Die kannte ich jetzt noch nicht und mir gefaellt gut, wie die handeln, was er so in manchen Interviews sagt und bei der Kollektion auf der Website ist ja fuer jeden Geschmack was bei. Ich glaube jetzt nicht, dass es fuer mich was waere, als Kleidung fuer Weitwanderungen, vermute fuer mich zu dick / schwer, vermute (ohne es zu wissen / mit den Shirts praktische Erfahrungen zu haben) halt aehnliche Eigenschaften wie BW / Merino (zu schwer, trocknet zu langsam, nimmt zuviel Wasser auf) aber ich werde mir da mit Sicherheit das ein oder andere T-Shirt fuer die Arbeit holen und das auch mal als Info in unsere Kreise weiter geben. Danke fuer den Hinweis. Was Klamotten von Decathlon betrifft, gibt es eine Menge, was dagegen spricht, Sachen von Decathlon zu kaufen, da stimme ich @piucore und @Ziz zu, bei den Verkaufspreisen kann es da auch garantiert nicht so sein, dass die Arbeiter, die die Klamotten herstellen, fuer ihre Arbeit fair entlohnt werden und natuerlich spielt ein internationaler Konzern wie Decathlon auch das grosse Steuervermeidungsspiel, was ihm sehr grosse Vorteile gegenueber normalen Haendlern bringt. Auch was das Funktionelle bei der Kleidung betrifft, bin ich jetzt nicht so angetan von Decathlon, eigene Erfahrung habe ich da halt vor allem mit T-Shirts und Hosen, wenn ich mal "unterwegs" z.B. in Spanien doch mehr Klamotten, als gedacht, brauchte, oder halt in TerraNonna bei der "Waldarbeit". Im Vergleich zu z.B. T-Shirts von TNF usw empfinde ich die Shirts als deutlich weniger atmungsaktiv (gibt ein Modell was geht MH500) und sind schneller so "stinkig", dass ich sie waschen muss. Die Hosen haben meist einen seltsamen Schnitt, den ich am Oberschenkel als zu eng empfinde, im Bund feuchten sie bei schweisstreibenden Aktivitaeten mehr nach innen durch, als Produkte anderer Hersteller. Was die Hardshells betrifft, hatte ich schon haeufiger die Situation, dass ich mit Leuten unterwegs war, die Welche von D. an hatten und ich meine Montane Minimus und die im Vergleich zu mir aufgrund der niedrigeren Atmungsaktivitaet der Membran deutlich mehr von Schweiss durchfeuchtet waren. Insofern finde ich die Sachen fuer Weitwanderungen u.A. als suboptimal, aber natuerlich kann man auch mit suboptimaler Ausruestung viel Spass haben und wenn die Kohle echt begrenzt ist, wuerde ich eher fuer die Ausruestung, wo es wirklich drauf an kommt...Rucksack, Zelt, Schuhe, Schlafsack... gut Geld in die Hand nehmen und dann erstmal bei den Klamotten sparen.
  4. khyal

    The Big 3

    Yes die sind beide nett, wobei ich beim Stratospire das solid Inner (damit war ich schon viel unter heftigen Bedingungen unterwegs) nehmen wuerde. Das Notch muss man moegen, Cuben ist natuerlich ein tolles Material und das Zelt ist fuer ein Zelt mit IZ richtig leicht und hat eine gute Lueftung, mir waere nur das Teil an Kopf / Fussende zu schmal, da geht unten kein Gepaeck ins IZ und man kann noch nicht mal rumlungernd auf der Matte auf ne Karte schauen. In der Kategorie kein Preislimit wuerde ich dann eher das Duplex oder das Plexamid von Zpacks nehmen.
  5. khyal

    Winterschlafsack Western Mountaineering Antelope

    So allgemein wuerde ich das nicht ausdruecken. Wenn man unter folgenden Bedingungen unterwegs ist : - nachts ist es innerhalb des Zeltes bzw unterm Tarp deutlich unter Null - auch tagsueber bleibt es deutlich unter Null Grad auch bei Sonneneinstrahlung - nachts ist der Schlafsack eigentlich zu warm, dadurch schwitzt man stark hat man das Problem, dass ein Schweissanteil innerhalb des Schlafsack kondensiert und friert. Wenn es dann tagsueber auch bei Sonneneinstrahlung nicht warm genug wird, dass dieses Eis wieder taut und verdunstet, hat man ein Problem, da der Schlafsack immer schwerer wird und die Isolation abnimmt. Dann ist eine Moeglichkeit, einen VBL einzusetzen, wodurch die Feuchtigkeit erst gar nicht in den Schlafsack gelangt. Ich mag die Dinger nicht, hatte bis jetzt bei Wintertouren ohne VBL bei bis zu minus 20 nachts und - 10 tagsueber noch nie ein Problem damit, allerdings achte ich auch drauf, den Schlafsack so einzusetzen, dass er nachts nicht zu warm wird, so dass erst gar nicht soviel Schweiss entsteht. Ein Freund von mir setzt dagegen bei Winterzelttouren in Skandinavien die Teile sehr gerne ein. Ist also wie immer, jeder wie er will und wie es fuer ihn passt
  6. khyal

    Winterschlafsack Western Mountaineering Antelope

    Mit WM machst Du erstmal nix falsch, die sind richtig klasse, ich dachte ja vorher schon, ich haette echt gute Daunen-Schlafsaecke, aber der WM (Megalite) war damals dann nochmal ein "Aha-Erlebnis" und liegt nochmal 2 Klassen drueber. Eine Membran wie z.B. Gore behindert die "Atmung" des Schlafsacks bzw es wird, gerade, wenn Du im Schlafsack schwitzt, etwas mehr Kondenswasser im Schlafsack bleiben, was natuerlich, falls Du haeufiger laenger im kalen Winter unterwegs bist, das "Eisprob" verstaerkt entstehen lassen kann. Da hat MFS seine Vorteile, deswegen geht es bei mir bei der Grundempfehlung so grob in der Richtung : Pfadfinder usw, die auch mal so draussen pennen wollen, Gore Bei Zelt MFS Wenn man weiss, was man macht, also dass der Wind keinen Regen unter´s Tarp treiben kann und man in der Beziehung "on" ist, kann man imho den MFS nehmen. Ich bin schon mit meinem WM ohne Gore mit Tarp unterwegsa gewesen und wuerde es jederzeit wieder machen... Ach wenn wir grad beim Schwitzen sind, imho sollte man klar einen Schlafsack waehlen, in dem man nicht friert, aber er sollte auch nicht zu warm sein, ist ja nicht nur Mehrgewicht durch´s Material, wenn der Schlafsack zu warm ist, produzierst Du auch mehr Kondenswasser, d.h. must mehr Aufmerksamkeit auf das Trocknen des Schlafsacks richten und traegst evtl dadurch mehr Gewicht. Ich kenne das, dass man bei der Schlafsack-Auswahl lieber sozusagen ein paar Grad Sicherheits-Reserve bei haben will, aber gerade im UL-Bereich sollte man den Schlafsack sozusagen "realistisch" aussuchen und wenn es dann doch mal kaelter wird, eben Socken, Muetze, evtl Bekleidung im Schlafsack an haben, oder wenn man es vorher absehen kann, dass es kaelter als "normalerweise" wird, kann man das Teil ja auch fuer den Einsatz mit dem STS Reactor Extreme (bringt nach meinen Erfahrungen gut 6 Grad) pimpen. Die WM-Temp-Angaben sind meiner Erfahrung nach, eher vorsichtig, wenn Du also nicht eine ausgesprochene Frostbeule bist, kannst Du da ruhig nochmal 2 Grad draufrechnen bzw weiter ins Minus rechnen... Wahrscheinlich hast Du Dir ja die Auswahl gut ueberlegt, aber bist Du sicher, dass Du fuer Touren in D im Winter ausserhalb des Alpenraums einen so warmen Schlafsack brauchst ? Oder waere evtl ein WM mit etwas weniger Isolierung / Gewicht auch ausreichend ? Wenn ich jetzt durch Deine Aswahl des Antelope davon ausgehe, dass Du einen "mittelweit" geschnittenen Schlafsack von WM willst, waere ja der naechste, 5 Grad weniger warme Schlafsack der Badger, wenn es auch enger sein darf, der Apache...
  7. khyal

    Packliste Kanada

    Ich habe leider eher fuer Dich Tips, die das Ganze schwerer, als leichter machen, oder gewichtsneutral sind und der Ausfallsicherheit dienen. Bei der Isomatte vermute ich aufgrund des Gewichts, dass sie nicht unter der Prolite durchlaeuft, sondern ueberwiegend als Unterlage im Beinbereich dienen soll ? Ich wuerde eine in voller Laenge mitnehmen, schuetzt die Prolite gegen Durchstiche gerade beim draussen Rumlungern und der Zeltboden des Carbon Reflex bietet da ja auch nicht viel Schutz Oder isses die GG Thinlight ? Der Toaks Windschutz ist zu niedrig fuer den WBS, da verbrauchst Du mehr Spiritus, nimm den Bulbul, wiegt sogar noch 2,5 g weniger Gerade wenn es mal kaelter wird ist es nervig mit einem Mini Bic den WBS anzuzuenden, besorgt Dir lieber ein leichtes Jet-Feuerzeug, was geht ist das JT-06 von Conrad, wenn Du den Deckel, Kette, Metallring zuhause laesst, sparst Du nochmal etwas Gewicht... Baerenseil, ok fuer den Zweck und da es auf Deinen Touren da oben ja nur ein Backup waere, ginge natuerlich auch staerkere Kevlar-Angelschnur, wenn Du was willst, wo Du auch Knoten wieder leicht aufbekommst, ist die Dyneema/Polyester-Schnur 1,5 mm von Extex geeignet, bei den ueblichen 15 m fuer Baerenschnur wiegt die (1,66 g/m) 25 g statt 40, wenn Du natuerlich schon fuer spaeter so etwas wie den PCT im Auge hast, kann ich verstehen, wenn Du so etwas wie die GG Dynaglide benutzt (die benutze ich, doppelt genommen fuer meine Wander-Haengematte, 35 g/15 m ist ja fuer Haengematten-Aufhaengung echt leicht), Karabiner verstehe ich jetzt nicht, Du kannst doch Knoten ? Handtuch finde ich sehr schwer, ich kann verstehen, das Du ein Handtuch willst was lang genug ist, auch den Ruecken abzutrocknen, da geht bei mir auch die Bequemlichkeit vor, aber entweder bekommst Du bei Dir im Globi Outlett noch ein Ortec (ich fuerchte eher nicht), das wiegt schmaler zurechtgeschnitten, ca 55 g, oder Du naehst 2 Packtowl Nano zusammen, 2* 21,8 g Die Platypus wuerde ich noch gegen die Evernew tauschen, halten besser Den Exped UL Sack wuerde ich noch gegen eine STS U-Sil Dry Sack tauschen, die Exped UL sind genauso anfaellig, wie die STS Nano d.h. reissen leicht unterhalb der Verstaerkung fuer den Rollverschluss ein Jetzt ist ja bei Dir die Zeit fuer Nachbeschaffung echt knapp, geht ja nur noch "um die Ecke"...da kommen ja fast nur noch Daniel/Thomas in Frage und ich habe auch immer Einiges neu in Reserve liegen, das ist ja von Dir mit KFZ auch nicht allzuweit (dann aber bitte vorher anrufen)... - Bulbul, STS Sack kannst Du ja noch fix bei Daniel/Thomas holen - Evernew Wasserbeutel auch, den 2 l koenntest Du auch von mir bekommen, falls nicht vorraetig - EV50 4mm, Kevlar-Angelschnur, Extex-Schnur, Packtowl Nano von mir - Conrad Feuerzeug, falls Du eh bei mir vorbei kommst, auch von mir, sonst hast Du ja einen "vor der Tuer"
  8. khyal

    Zelt und Nässe

    Ok, dann wird der Gewichtsabstand kleiner zum Scarp... Je nachdem, wie stabil (damit Windstabilitaet) Du die Aufstellstangen willst, kommen dann 150-220 g dazu. Beim Plexamid reicht natuerlich eine Stange bzw ich habe es mit meinem Staff aufgebaut. Dann koennte evtl auch das TT Rainbow bzw Double Rainbow jeweils mit Liner (1 bzw 1,2 kg + 0,1 kg Liner) eine Option sein,. War mit Beiden auch schon unter solchen Bedingungen auf Tour. Haben halt Beide, wie auch das Duplex bzw Plexamid Meshtueren bis zur Bodenwanne, dadurch wird es in Gebieten mit viel Wind zugig im IZ. Erfuellen die "Schlechtwetterzelt-Bedingungen", ziemlich windstabil, die Moeglichkeit den bzw die Eingaenge in "ueberdachte Terrassen" zu verwandeln, ist genial und gerade bei einem Regentag sehr angenehm. Mich hatte jemand, damals noch auf ODS, gebeten, nachdem ich mit dem Teil laenger bei Dauerregen, Schnee, Sturm im spanischen Gebirge unterwegs war, darueber etwas zu schreiben, habe ich gemacht, mein persoenliches Fazit unter den Bedingungen war "das Zelt haelt es prima aus, aber der Bewohner nicht" Btw war damals nach der Tour, das erste Zelt, was ich mir gekauft habe, das Scarp 2 s.I. Ich merke gerade beim Schreiben, dass ich einen wichtigen Aspekt der "Schlechtwetterzelt-Bedingungen" vergessen habe : - dass man es schnell und ohne viel Gefummel auf/abbauen kann, um einen konkreten Wert anzugeben, sagen wir 2 min inkl Abspannleinen Habe die Liste in meinem frueheren Thread entsprechend editiert Wenn man beim Schlechtwetterzelt ein richtig windstabiles Teil und etwas mehr Platz zum "Abfeiern" von Sturmtagen haben will und das Zelt alleine nutzt, wuerde ich die Zeltliste verkuerzen auf TT SS1, TT Scarp 1 (falls man unter 1,80 ist, sonst zuwenig Sitzhoehe), Double Rainbow mit Liner oder Duplex mit Liner, die letzten Beiden mit dem Nachteil, dass es zugig wird bei viel Wind (kann man natuerlich mit etwas Naehen aendern). Wenn der Preis keine Rolle spielt, wuerde ich das Double Rainbow rauswerfen, hat keine Vorteile gegenueber dem Duplex und auch wenn Stoecke einrechnet, um 2/3 mehr Gewicht. Wenn man ueber 180 ist, wuerde ich das Scarp 1 wegen mangelnder Sitzhoehe rauswerfen. Also wenn man z.B. 190 ist (Scarp 1 raus) bei Preisen gegen 1000 € Schnappatmung bekommt (Duplex raus), bleiben noch SS1 und Double Rainbow, ist man haeufiger in kalten, windigen Gebieten unterwegs, wuerde ich dann das SS1 nehmen, ansonsten sind Double Rainbow bzw Saddle auch eine Option.
  9. khyal

    Zelt und Nässe

    Nee das waere imho nix Keine vernuenftige Lueftung, keine regenfesten Eingaenge, sehr viel Mesh im Tuerbereich, im Dachbereich Single Wall, Aussenzelt zu duennes Material... Keine vernuenftige Lueftung, zu windempfindlich, Single Wall, Boden zu niedrige Wassersaeule, viel zu niedrig "Das" Schlechtwetterzelt gibt es fuer mich nicht, es kommt immer auf die Bedingungen bzw Schwerpunkte an... Was ich jetzt aber mal bei einem "Schlechtwetterzelt" als Grundvoraussetzung ansetze : - dass man aufrecht drin auf seiner Unterlage sitzen kann - dass der oder die Eingaenge regenfest sind - dass man in der geschlossenen Apsis kochen kann und noch genuegend Platz fuer nasses Gepaeck / Klamotten hat - dass das Aussenzelt-Material sich entweder nicht dehnt (halt Cuben, Poly wird meist zu schwer) oder bei Si-Nylon min D30 ist, damit es sich nicht zu sehr bei Regen dehnt - Bei Si-Nylon der Dehnung angemessene Zeltkonstruktion und Nachspannmoeglichkeit - Fuer den Fall eines Falles, genuegend Starkwind-Abspannungen - moeglichst gute Lueftung - dass man es schnell und ohne viel Gefummel auf/abbauen kann, um einen konkreten Wert anzugeben, sagen wir 2 min inkl Abspannleinen Ich will mal ein paar geeignette Zelte anreissen... Mit Diesen war ich schon unter derartigen Bedingungen auf Tour : TT Scarp 1 solid Inner erfuellt alle obigen Bedingungen, sehr gute Lueftung, extrem windstabil, aber fuer mich mit gut 190 zu niedrige Sitzhoehe, finde es mit knapp 1,5 kg fuer ein 1 P Zelt auch zu schwer TT Scarp 2 solid Inner erfuellt alle obigen Bedingungen, sehr gute Lueftung, extrem windstabil, auch hoch genug, aber mit knapp 1,8 kg fuer ein 2 P Zelt aus UL-Sicht zu schwer zum Wandern, nehme ich aber gerne beim Paddeln mit meiner Liebsten, wenn ich mit viel Wind rechne TT StratoSpire 1 solid Inner Mein meistbenutztes Wanderzelt, erfuellt alle obigen Bedingungen, Lueftung nicht so gut wie beim Scarp, aber zumindest vernuenftige Topluefter, sehr windstabil, schoen hoch, 2 riesige Apsiden, da lassen sich prima Schlechtwettertage abfeiern, 1,2 kg TT Saddle 2 partly-solid Inner Nehme ich in letzter Zeit haeufiger, erfuellt alle obigen Bedingungen, Lueftung extrem gut, windstabil, kann da aber nicht mit dem Scarp oder SS mithalten, hoch, 2 grosse Apsiden, alleine natuerlich gigantisch Platz im IZ, da lassen sich prima Schlechtwettertage abfeiern Da nur partly-solid, habe ich mir fuer Schweinewetter einen externen Liner genaeht, der hat sich sehr bewaehrt, 1,25 kg mit Liner und den kurzen Stangen Diese Zelte sind auch eine Ueberlegung wert : TT Notch partly-solid Inner erfuellt alle obigen Bedingungen, gute Lueftung, Windstabilitaet aehnlich Saddle, natuerlich mit 0,8 kg schoen leicht, aber mir waere es zum Abfeiern von Schlechtwettertagen im Kopf / Fussbereich zu schmal und wenn ich es benutzen wuerde, wuerde ich mir, da partly-solid, einen externen Liner dafuer naehen Zpacks Duplex erfuellt alle obigen Bedingungen, ziemlich windstabil, 2 grosse Apsiden, alleine natuerlich gigantisch Platz im IZ, da lassen sich prima Schlechtwettertage abfeiern, mit 0,6 kg im dickeren Material natuerlich sensationell leicht, aber da Single Wall wuerde ich mir dafuer einen Liner naehen, von der Konstruktion her, laesst sich das Kondenswasser (z.B. im Gegensatz zum GG The Two) prima nach aussen ableiten, wenn der heftige Preis nicht waere, laege es bei mir im Regal... Zpacks Plexamid erfuellt alle obigen Bedingungen, aber nur ein Eingang, Apside kleiner als die beim Duplex und AZ in dem Bereich rel hoch, IZ schoen hoch, mehr Platz als im Notch, weniger als im SS1, mit 0,45 kg im dickeren Material natuerlich sensationell leicht, aber da Single Wall wuerde ich mir dafuer einen Liner naehen, von der Konstruktion her, laesst sich das Kondenswasser (z.B. im Gegensatz zum GG The Two) prima nach aussen ableiten... Habe ich momentan gerade vom S&P bei mir liegen, bin schon sehr damit am liebaeugeln, wenn der heftige Preis nicht waere... Aber ist fuer mich aufgrund der rel kleinen Apsis und dem darueber rel hohen AZ eher kein Schlechtwetterzelt, ausser vielleicht in windabgedeckten Gebieten, Einsatzgebiet fuer mich waere eher mehrtaetige Eifelwanderungen im Wald...
  10. khyal

    Zelt und Nässe

    Groesstenteils stimme ich Andreas zu, das Teil ist einfach lausig konstruiert und Vaude zeigt sich absolut resistent gegenueber Verbesserungsvorschlaegen. Neben der miesen Lueftung kommt noch dazu, dass das Teil sehr empfindlich gegenueber starkem Wind ist, was u.U. durch die Verwendung von nur einem Stab jeweils am Ende und dessen Abspannung kommt. Schau Dir mal zum Vergleich das TT Scarp an, das hat jeweils 5 Staebe an den Enden, eine Lueftung ueber Kopf/Fussende, Topluefter und Laengslueftung an beiden Seiten. Was die Dehnung von Si-Nylon betrifft, gibt es da grosse Material-Unterschiede, auch was die Dehnung betrifft, dazu kommt, dass sich natuerlich ein duennes D20 Si-Nylon, wie es bei den Vaude, Hilleberg, MSR, Helsport (da isses teilweise sogar D15)-UL-Zelten verwendet wird, sich deutlich mehr dehnt, als das D30 von Tarptent, Cuben / Composite Dyneema dehnt sich gar nicht.
  11. khyal

    Zelt und Nässe

    Naja ich meinten jetzt weniger Werbeaussagen von Herstellern bzw angelernte, nicht fachkundige Verkaeufern, die aus dem Katalog vorlesen, sondern praktische Erfahrungen von Usern... Ich halte das Marmot, auch wenn es natuerlich schoen preiswert ist, wenn Du haeufig in schlechtem Wetter unterwegs bist, fuer nicht gut geeignet (IZ-Konstruktion zuviel Mesh, dadurch kalt, gerade im Dachbereich ist das auch nix, wegen abtropfendem Kondenswasser....AZ fuer ein Schlechtwetterzelt zu miese Belueftung...auch nicht besonders windstabil). Evtl wuerde ich mal ueber ein anderes Zelt nachdenken, das Ding ist ja auch sehr schwer, dann kannst Du auch gleich Dein hier geschildertes Problem mit erledigen....
  12. khyal

    Zelt und Nässe

    Ich habe ein bisschen das Gefuehl, Du denkst ueber ein Problem nach, was nicht existiert Es ist extrem selten, dass Du in stroemenden Regen (der so stark ist, dass er bei zuegigem Abbau das IZ stark durchnaesst) das Zelt abbauen must. Und wenn es mal so ist (ich warte dann eher noch ein paar min, bis es nicht mehr so extrem schuettet), kann man immer noch das AZ lose ueber das IZ legen und darunter mit etwas Gefummel das Gestaenge aus dem IZ entfernen. In Bezug auf Regennaesse ist das Problem eher ein Anderes : Wenn Du AZ und IZ zusammen einpackst, wird das IZ durch das nasse AZ ueber den Tag voellig durchfeuchtet, deswegen ist u.U. je nach Zielgebiet und Klima ein getrenntes Verpacken zu empfehlen. Insofern bieten da auch die von sinje empfohlenen Zelte "AZ first" keine Vorteile (in anderer Hinsicht...Thema kurze Aufbauzeit, schon, dafuer meist nicht ganz so gut fuer warme Laender geeignet...aber das fuehrt hier zu weit). Was ich sehr empfehlen kann, ist ein kleines extra Handtuch z.B. das Packtowl Nano (ca 20 g, wieso z.B. der sackundpack das Gewicht nur mit Packsack und Karabiner mit 34 g angibt, weiss nur der Geier ), wenn doch mal der IZ-Boden abends nass ist, kann man ihn fix damit abwischen. Eigentlich ist es nie so, dass selbst bei voellig durchnaesstem IZ etwas auf den Schlafsack tropft, aber wenn das IZ richtig nass ist, ist das Klima nicht so angenehm. Aber auch hier wieder, der groessere Anteil der User hier ist in den Sommermonaten unterwegs, da baut man am naechsten Abend das Zelt eine halbe std frueher auf, oeffnet beide Tueren (wenn man ein vernuenftiges Zelt hat ) und innerhalb kuerzester Zeit trocknet das Zelt gut durch. Wenn man, wie z.B. ich, auch viel in kaltem / schlechten Wetter unterwegs ist, macht es viel Sinn, bei der Zeltauswahl nicht nur auf gute Belueftung (damit nicht soviel Kondenswasser entsteht) zu achten, sondern auch darauf, dass das Material nicht so durchfeuchtet (da ist natuerlich Cuben / Composie Dyneema perfekt), da gibt es auch "innerhalb" von Si-Nylon grosse Unterschiede z.B. nehmen da nach meinen Erfahrungen die IZ von Tarptent deutlich weniger Wasser auf, als Vaude, HB usw
  13. khyal

    Schutzhütten Eifelsteig

    4 Karten ? Da haben wir uns missverstanden, wenn Du den kompletten Eifelsteig in 25.000 abbilden willst, brauchst Du mehr als die 4, das waren jetzt nur Beispiele, die ich mal eben aus der "Eifel-Kartenkiste" geholt habe. Aber sonst ueberleg Dir die verlinkte 50.000, kann gut sein, dass die in den oertlichen Touristoffices noch zu bekommen ist. Laeufst Du denn jetzt den ganzen Steig auf einen Rutsch ? Pass bei der belgischen Etappe auf, da bekommst Du richtig Aerger bei Wildzelten, teilweise schon beim Wege verlassen usw Auch in Rurseenaehe gibt freies Uebernachten eher Aerger, da das stark frequentierte Gebiete sind, da brauchst Du auch z.B. nur mal um die Huetten rumzugehen, da bekommst Du schon das Kotzen, natuerlich sind die Verursacher ueberwiegend Tageswanderer und bei denen in Strassennaehe noch ganz andere Gruppierungen, aber eben auch "Uebernachtungs"-Wanderer und das da inzwischen die "Huettenbetreiber", Ranger, Foerster, Jaeger einen dicken Hals und wenig Toleranz haben, kann ich gut verstehen. Lad Dir doch fuer alle Faelle die Tracks von der Eifelsteigsite runter....
  14. khyal

    Schutzhütten Eifelsteig

    Kommt immer drauf an, was man vor hat. Bei mir ist es halt so, dass ich es ruhig angehen lasse und z.B. beim Eifelsteig gibt es auch abseits der Wanderautobahn viel zu sehen und da ist eben in den 1:25.000 des Eifelvereins deutlich mehr verzeichnet, als in den 50.000, dazu kommt fuer mich, dass ich in den 25.000 Karten deutlich besser beurteilen kann, welche Baeche ich fuer Trinkwasser-Gewinnung verwenden moechte, welches Gebiet fuer eine Uebernachtung am Besten geeignet ist, welche Alternativrouten nett sein koennten. Das sind dann z.B. Nr 12,16,24,32 vom Eifelverein Die Leporellos zum Eifelsteig kannst Du vergessen, zuwenig drauf. Wenn Du ueberwiegend auf dem Eifelsteig bleiben und eine 50.000 verwenden willst, kann ich Dir die Eifelsteigkarte vom Landesvermessungsamt & Eifelverein empfehlen, da sind z.B. die Huetten drin, die ist allerdings z.Z. fast ueberall vergriffen, aber hier scheint es sie noch zu geben...
  15. khyal

    Decathlon Wanderstöcke für Zeltaufbau

    Naja inwieweit ein Zelt oder Trekkingstab im Zelt nicht bricht, laesst sich nicht absolut beantworten. Neben der Konstruktion, Rohrdurchmesser und Wandstaerke des Stoecks, also auch, wie weit ueberlappen die Elemente, haengt es auch von der Konstruktion des Zeltes ab, Zelthoehe ist ja offensichtlich, aber z.B. beim Mid ist die Belastung fuer den Stab niedriger, je "mehreckiger" das Zelt ist. Bei jeweils gut konstruierten Zelten und optimalem Aufbau ist die Belastung auf die Staebe beim Firstzelt z.B. Duplex, Stratospire geringer als beim Mid, gerade wenn die nur viereckig ist. Dazu kommen natuerlich aeussere Einfluesse, also wieviel Wind wirkt auf das Zelt, wie boeig, ist Windschatten vorhanden usw z.B. bei einer Wanderung in der Eifel, wo man selten in windexponierten Gebieten unterwegs ist, sind da die Anforderungen mit Sicherheit geringer, als in den Alpen oder spanischen Gebirgen. Dazu kommt, dass je nach Zielgebiet und Jahreszeit die Folgen heftiger bzw gefaehrlich sind, wenn ein Stab schlappt macht, z.B. auf Wntertour im Gebirge mehrere Wandertage vom naechsten Ort weg. Bei derartigen Touren ist mir der stabilste Stab gerade gut genug, der kostet halt mehr, bei einer Eifeltour im Sommer sieht das anders aus.
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