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Ultraleicht Trekking

khyal

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  1. OT: Nein, seitdem hat er ja den Einsink-Stop auf der Stange. Vom UL-Standpunkt empfehle ich dann franzoesiche bzw belgische Kronkorken fuer den Einsinkstop, die Flaschen haben ja Schraubverschluss, da spart man Werkzeug. Ueberhaupt muesste man man den Rutscheffekt der Innenseite bei verschiedenen Kronkorken ausmessen, hat nicht vielleicht einer ein nettes stl bzw gcode-file fuer ein Inlett, um das zu verhindern ? Es ist schon lustig, fuer welchen, eigentlich selbstverstaendlichen, Kleinkram...wie hier...ja was mache ich denn, wenn mir ein Stab wegen duennem Durchmesser einsinkt ?...Das Ziel wechseln auf eins mit harteren Boeden ?...Nein eine nobelpreis-verdaechtige Loesung, ich nehme mir was zum drunter legen oder drauf stecken mit... hier momentan Threads entstehen... Wollen wir nicht vielleicht allmaehlich anfangen, fuer verschiedene Touren hilfreiche Podcasts zu erstellen "hier einatmen, hier ausatmen, hier runter schauen" ? Sorry aber gerade nach dem Wintertreffen und Austausch mit einigen Reiseadlern bzw Professionals, wo ich immer wieder den hohen Skillstand und die umfangreichen, ausgebufften Eigenkonstruktionen bewundere, faellt mir dann halt so etwas besonders auf... Jetzt mal ernsthaft auf die Korkenloesung bezogen, das ist aus Stabilitaetsgruenden imho nicht so zu empfehlen. Bei etwas mehr Wind, wenn das Ganze das Arbeiten anfaengt, wird im besten Fall der Korken zerbroeseln bzw durch Aufweiten des Lochs die Stange rausrutschen, die dann natuerlich prima bei Zelten, die oben eine Aufnahme fuer eine Verbreiterung, wie Griff vom Trekkingstock haben, wie z.B. Zpacks, SMD, an dieser Stelle das Zelt durchstossen und/oder, da ja dabei die Stangenlaenge verkuerzt wird, steht das Zelt nicht mehr stramm abgespannt und faengt dabei das Schlagen im Wind an und legt sich nach etwas Zeit mit wegrutschendem Stab evtl schlafen. Sollte wieder erwarten, der lange Endstopfen nicht aufweiten, kann durch die Hebelwirkung (das Endstueck steckt ja nur einen cm in der Stange) die Stange am Ende aufgeweitet werden bzw Haarrisse bekommen. Nach > 100 Gestaengereparaturen fuer Andere habe ich da inzwischen so einige empirische Werte, was Stangen mitmachen und was eher nicht Ja und kann ich auch eine Loesung anbieten oder nur Spotten / Meckern / Besserwissen ? Wenn ich als Aufstellstange fuer ein Zelt mit Koecheraufnahme eine Stange nehme mit Endstuecken, die dafuer eigentlich nicht geeignet sind, wie die im obigen Bildbeispiel, schneide ich als erstes mal die Spitzen fuer die Gurtbandoesen ab, das ist nur unnoetiger Ballast, der es schwerer macht. Dann gehe ich her und setze mehrere eng aufeinander passende"Gummi-Endkappen" drauf, die Vorgehensweise hat gleich mehrere Vorteile, ich veraendere die Laenge der Stange nur um einen cm-Bruchteil, eine fuer das Zelt passend produzierte Stange passt also von der Laenge her noch. Da die "Gummikappe" nun um das Ende der Stange selber greift, habe ich keine Hebelwirkung auf die Endhuelse. Achso solche Endkappen bekommt Ihr fuer ein paar Cent in Laeden, die Gummikrams wie Dichtungsprofil usw haben, da sollte man eh fuer div Myog-Bastelleien ein paar von in den Kleinkram-Sortimentskaesten haben. Etwas aufwendiger wird es, wenn man z.B. die schoen stabilen und leichten 11 mm Zpacks-Carbonstangen auch wahlweise fuer Tarptents und Zelt anderer Marken einsetzen will, die oben eine Gurtband-Oesen-Aufnahme haben. Ich kann ja nicht einfach oben die Kappe von der Carbonstange abziehen und da eine Gestaenge-Endkappe mit kurzer Spitze fuer die Oese rein setzen, das wuerde bei Wind mir in rel kurzer Zeit das Ende des Carbonstabs killen. Also muss es etwas komplizierter gemacht werden, ich setze in die Carbonstange ein kurzes Stueck Alu-Zeltstange ein (nein das wiegt nicht viel, bei 5 cm < 3 g) und in dieses eine Endstueck, dessen Spitze moeglichst kurz geschliffen und an die Oese angepasst ist. Btw war das mein Alibi, um mir einen 3D-Drucker zu kaufen, der Plan ist, einen entsprechenden Adapter aus ABS zu drucken, der eine Gewindeaufnahme fuer ein kurzes Stueck Gewindestange als Spitze hat.. Und was mache ich, wenn ich die Stange wieder fuer ein Zpacks, SMD oder anderes Zelt mit Koecheraufnahme nehmen will ? Dann gehe ich her und setze mehrere eng aufeinander passende"Gummi-Endkappen" drauf.... Bin ich in Gebieten unterwegs, wo ich mit extrem weichen Boeden rechne, wie Sandstrand, Torf, Moos, schwimmende Inseln usw, wuerden auch die dicksten Endkappen einsinken, da nehme ich zusaetzlich kleine zurechtgeschnittene Scheiben aus Polyamid (hat sich bei mir mehr bewaehrt als PE-HD, da das Polyamid etwas weniger steif ist, sich dadurch in der Mitte nach unten verformt, wodurch die Stange nicht so leicht zum Rand abrutscht, falls die Scheibe nicht absolut gerade liegt). Und wenn man nix vorbereitet hat und ueberaschend auf weiche Boden stoesst und dort nix zum Unterlegen findet,, nein, auch dann must Du Deine Tour nicht abbrechen , Du hast zig Sachen bei, die Du verwenden kannt, Kochtopf, Deckel, Loeffel, Schuhe, jede bloede Schraubdose bzw Deckel, V bzw Y-Hering quer und und und Das waer doch mal auf einem Treffen ein netter Kreativ-Wettbewerb, statt 123 Gegenstaende um eine Bierflasche zu oeffnen...
  2. Da das ja jetzt bei diesem Thema Mode ist ueber mehrere Thread querzuposten, setze ich hier auch mal meinen Beitrag rein, den ich gerade in dem Parallel-Thread reingesetzt habe...: Unterwegs sein, heisst fuer mich kein Vollkasko buchen, die Ueberraschung, Was ist hinter der naechsten Kurve ? Wo werde ich heute Nacht schlafen, wird es da so einen geilen Ausblick geben, wie ich bis jetzt, nach den HM-Linien in der Karte, von dem Bereich, wo ich am spaeten Nachmittag sein werde, annehme ? Wird das Wasser leckeres Quellwasser, ein sprudelnder Bach oder nur ein lahmes Rinnsaal sein ? Dann direkt neben dem Weg ein Viehtraenke mit plaetscherndem Wasser, was fuer eine nette Ueberraschung... Wo es gut in der Natur Wasser geben koennte, kann man eigentlich prima und deutlich zuverlaessiger aus eine topografischen Karte ablesen, egal ob jetzt Papier oder im GPS / SF. Dann sieht man nicht nur, wo irgendjemand mal etwas eingetragen hat, wo er gedacht hat, dass da Wasser sein koennte, man sieht auch schoen den Verlauf der Baeche (am Bauernhof vorbei, lieber nicht...), ob sie gut geeignet sind, in Kombination mit dem Verlauf der Hoehenlinien usw und Klima der letzten Wochen kann man eher abschaetzen, ob sie Wasser fuehren, oder wo noch kleinere Rinnsaale sein koennten usw Wenn sich damit jemand nicht sicher fuehlt und niemand hat, der ihm das auf Tour zeigen kann, ist "Trinkwasserversorgung in Extremsituationen" von Jochen Vogel ein netter Leseeinstieg in das Wasser-Thema, auch gut gegen allzuviel Panikmache, dass man gar gefiltertes Wasser noch Abkochen solle, oder vielleicht dann noch Micropur reinschmeissen Nix gegen Planung der Wasserstellen bei manchen Touren, als ich in der Sahara oder Steppe unterwegs war, habe ich das auch gemacht, aber eine App zu haben, um in D an Wasser zu kommen....
  3. +1 Unterwegs sein, heisst fuer mich kein Vollkasko buchen, die Ueberraschung, Was ist hinter der naechsten Kurve ? Wo werde ich heute Nacht schlafen, wird es da so einen geilen Ausblick geben, wie ich bis jetzt, nach den HM-Linien in der Karte, von dem Bereich, wo ich am spaeten Nachmittag sein werde, annehme ? Wird das Wasser leckeres Quellwasser, ein sprudelnder Bach oder nur ein lahmes Rinnsaal sein ? Dann direkt neben dem Weg ein Viehtraenke mit plaetscherndem Wasser, was fuer eine nette Ueberraschung... Wo es gut in der Natur Wasser geben koennte, kann man eigentlich prima und deutlich zuverlaessiger aus eine topografischen Karte ablesen, egal ob jetzt Papier oder im GPS / SF. Dann sieht man nicht nur, wo irgendjemand mal etwas eingetragen hat, wo er gedacht hat, dass da Wasser sein koennte, man sieht auch schoen den Verlauf der Baeche (am Bauernhof vorbei, lieber nicht...), ob sie gut geeignet sind, in Kombination mit dem Verlauf der Hoehenlinien usw und Klima der letzten Wochen kann man eher abschaetzen, ob sie Wasser fuehren, oder wo noch kleinere Rinnsaale sein koennten usw Wenn sich damit jemand nicht sicher fuehlt und niemand hat, der ihm das auf Tour zeigen kann, ist "Trinkwasserversorgung in Extremsituationen" von Jochen Vogel ein netter Leseeinstieg in das Wasser-Thema, auch gut gegen allzuviel Panikmache, dass man gar gefiltertes Wasser noch Abkochen solle, oder vielleicht dann noch Micropur reinschmeissen Nix gegen Planung der Wasserstellen bei manchen Touren, als ich in der Sahara oder Steppe unterwegs war, habe ich das auch gemacht, aber eine App zu haben, um in D an Wasser zu kommen....
  4. khyal

    Harte Socken

    Konnte ich noch nie feststellen und meine Socken sind inzwischen teilweise uralt.... An weniger Kompression beim Wandern wird es nicht liegen, ich bin z.B. gleich doppelt schwerer als GT (Koerper & Rucksack) Was bei mir vielleicht anders ist : - Ich wasche die Socken unterwegs rel haeufig (ist bei mir eine 3er Rotation nach ca 3 Tagen, mit 2 duennen, leichten Socken uebereinander) - Da ich ueberwiegend in hoeheren Schuhen als Trail Runnings laufe, bekomme ich sehr wenig bis keinen Staub & Dreck in die Schuhe, viele Wanderer mit Trail Runnings benutzen ja Gamaschen aus dem Grund und z.B. bei Dirty Girl Gaiters gibt es doch echt nette Motive, @German Tourist, ja ich habe es gelesen, dass Du Gamaschen benutzt - ich benutze fast nur Socken mit sehr geringen Wollanteil, ueberwiegend TK2 bzw TK2 cool - ich haben in meinen meisten Wanderschuhen weichere bzw daempfende Einlegsohlen z.B. von Sorbothane Ob es an irgendetwas davon liegt, oder am Mondstand , keine Ahnung, aber vielleicht ist ja was bei zum mal Testen...
  5. Davon wuerde ich die Auswahl einer PB nicht abhaengig machen, nice to have, aber es gibt ja ohne Ende 220V-USB-Adapter mit 2 Ausgaengen.
  6. OT: Geht da nicht nur um Blei, koennen z.B. auch heftigst erhoehte Zink und andere Metallwerte sein. Ne Wasseranalyse ist nicht so teuer, aber halt ein gutes Checkmittel, vom Wasser nimmt man nun mal sehr viel zu sich und da helfen bei miesen Rohren im Haus auch die evtl Analyseberichte vom Wasserwerk o.A. nicht weiter...
  7. Ich wohne zum Glueck in einer Gegend, wo vernuenftiges Wasser aus der Leitung kommt und nicht so eine wiederaufbereitete Kalkbruehe wie frueher in Koeln linksrheinisch und in unserem Suedzuhause TerraNonna haben wir bestes Quellwasser. Mit so einer Chlorbruehe, wie z.B. ja leider aufgrund der EU-Trinkwasser-Verordnung inzwischen auf den Kanaren aus vielen Wasserhaehnen kommt, kannst Du mich jagen Ich finde auch das Argument, weil vielleicht aus einem geringen %-Satz von Wasserkraenen, die man unterwegs nutzt, auch zu einem geringen %-Satz untergemischtes Chlordioxid kommt, koennte man das auch ruhig taeglich in deutlich hoeherer Dosis zu sich nehmen, nicht so ganz logisch durchdacht...OT: ich wuerde ja nie so weit gehen, eine Argumentation von Dir als "ziemlichen Bloedsinn" zu bezeichnen
  8. Auja, erst 140 zahlen, dann jede Menge Zeit rummatschen, also 0,6 l Flasche voll machen, 10 sec Rumkneten, durch Filter ausgiessen, 0,6 l Flasche vollmachen, 10 sec Rumkneten usw usw usw Dann noch nicht mal wissen, wann und ob man ueberhaupt irgendwann das Schaum-Replacement bekommt... Ich glaube, der Filter und ich, das wird nix Also wenn ich laenger in einer Gegend waere, wo ich glaubte, dass es wichtig waere, eine vernuenftige Kohlestufe zu haben, wuerde ich dann eher da einen herkoemlichen Combifilter wie den MSR Minworks o.A. nutzen...sowas habe ich auch beim Preppers-Kram... Wenn ich unterwegs bin, finde ich Kohle nicht so wichtig, ein bisschen Schwermetall macht nicht direkt nach 4 l krank und naechste Nacht bin ich eh woanders, da sollten sich eher mal die Bewohner von aelteren Haeusern Gedanken machen, was da bei uns in WGs schon bei entsprechenden Analysen rauskam....und das pfeift man sich dann einen grossen Teil des Jahres rein...btw hat da eine experimental dazwischen gehaengte Katadyn-Kohlestufe ordentlich was gebracht... Kohlestufen sind auch sehr nuetzlich, um Chlorgeschmack aus dem Wasser zu filtern, schon viel in Staedten in Nordafrika / Asien benutzt und das ist haeufig die letzte Chlorbruehe...
  9. Naja die verkaufen sich halt wie geschnitten Brot, da haben die Laeden halt Schwierigkeiten, den Bedarf richtig einzuschaetzen und da es ein rel aufweniger Import ist, tun sich das nur wenige Laeden das an, aber die 1,5 und die 0,9 l sind bei sackundpack.de und u.A. die 2 l ist bei wotws vorraetig... Naja mir waere die ganze Pumperei und Flaschen Festhalterei viel zu viel Gefummel, dazu bin ich zu bequem, dann lieber einfach ein Gravitationssystem in den Baum haengen und ich brauch nicht minutenlang rumzufummeln. Was nun den Gewichtsvergleich betrifft, ist das so nicht ganz richtig, denn den Trailshot kann ich ja nur direkt am Wasser benutzen (was mir zu unbequem waere) und da koennte ich beim Squeeze usw auch einen kleinen Beutel benutzen. Btw ist das Ding, wenn man es mit den Sawyern vergleicht, mit 1 l / min kreuzlahm, wenn ich das gerade noch von meinem ODS-Test richtig im Kopf habe, gehen selbst beim kleinen Mini im Druckbetrieb 1,25 l in 37 sec durch... Dass sich die Hersteller alle, was die gesamt-Literleistung betrifft deutlich in die Tasche luegen, ist klar, aber 2000 l gegenueber 1/2 Million L ist schon ein Unterschied. Nun lass uns doch mal Gewichte vergleichen, selbst der Mini hat schon eine hoehere Durchfluss / Literleistung, um den so zu benutzen wie den Trailshot brauche ich nur einen Schmutzwasserbeutel, nehmen wir mal einen etwas groeseren, stabilere 0.9 l Evernew an, auch wenn der deutlich mehr wiegt, als der Sawyer, dann sind das 37 g fuer den Mini trocken und 36 g fuer den Beute, also 73 g, gegenueber 145 g fuer den Trailshot, also 1/2 Gewicht, ich muss auch einfach nur statisch draufdruecken, statt rumzupumpen. Wenn ich nun die Komfortloesung nehme, einen 2 L Evernew und etwas Schnur fuer den Gravitationsbetrieb, wiegt das Ding immer noch < 60% von dem Teil. Selbst ein komplett geschlossenes Gravitations-System mit 2 2 l Evernew-Beuteln, Schnur und dem "groesseren" Squeeze Micro, bringt immer noch nicht mehr Gewicht auf die waage, als der Trasilshot alleine und ich habe schon Behaelter fuer 4 L Wasser dabei... Wundert mich nicht, ich kenne eigentlich fast nur Leute, die wie ich, eine mechanische Filterung dem "Chemie zu sich nehmen" vorziehen, aber gerade, wenn man kurz unterwegs ist, ist natuerlich Micropur Forte bei weitem das Leichteste, wenn man mit dem Geschmack klar kommt und es ok findet, mit dem Trinkwasser diese Mittelchen zu sich zu nehmen... Ich nehme dann lieber 60-70 g Filter mit, die Wasserbehaelter brauchte ich ja eh... Hatte ich schon mal zum Test, durch die geringe Gesamt-Literleistung produziert man, wenn man mehr unterwegs ist, jede Menge Sondermuell und das Ding wird teurer als Sawyer, man kann kein Gravitationssystem damit basteln und leichter als der kleine oder mittlere Sawyer ist er ca auch nicht und diese komische Gummi-Trinkflasche ist auch nicht meins. Aber auch hier gilt, da muss sich jeder den Weg, die Ausruestung aussuchen, die zu ihm passt.... .
  10. So ist es, also erstmal die Geraete fuer eine Woche wie auf Tour benutzen, alle Ladevorgaenge ueber ein USB-Meter laufen lassen, dann hat man schon mal eine Ahnung vom Tagesverbrauch. Wieviel Tage man evtl Schlechtwetter beim Solarpanel ueberbruecken bzw in welchem Tagesabstand man irgendwelche Steckdosen anlaufen will, wird ja jeder selber wissen, so kann man leicht die gesamt benoetigte Energie ausrechnen. Der ganze mAh Schwachsinn bei Powerbanks ist natuerlich eh schon mal Bloedsinn, ueblicherweise geben die Hersteller die Ah des internen Lion-Akkus an, der hat aber eben meist nur 3.7 V, deswegen erstmal das, wie kra richtig schreibt, auf Wh umrechnen, dann bei einer guten Powerbank 25% abziehen, dann kommt man allmaehlich auf einen realistischen Wert, was man rausholt Nehmen wir mal so einen 10.000 mAh Brocken, erstmal den Marketing-Schwachsinn mit mAh weg, es sind 10 Ah * 3.7 V = 37 Wh, 25% Umwandlungsverluste und Restkapazitaet (damit der Akku auch laenger als 50 Zyklen ueberlebt, abgezogen), bleiben 27,75 Wh, umgerechnet sind das 5,6 Ah am USB-Ausgang. Die meisten SF gehen rel verschwenderisch mit der Ladeenergie um, haeufig liegt man gar nicht so verkehrt, wenn man das 1:1 auf die Ah des internen Akkus umrechnet. Bleibt also meist ca 50% von dem uebrig, was man zuerst als Laie annimmt.
  11. khyal

    Schnäppchen

    Man kann aber auch einfach auf ihrer Website schauen, da stehen doch alle Gewichte wunderbar aufgelistet...92 - 115 g, je nach Groesse...
  12. Geht so, hat da den Spitznamen Clog-Filter, die haben eher den Squeeze bei.
  13. Gibt es nicht. Ich nehme aber die Fragen als Anregung, mal einen ausfuehrlichen Grundlagen-Artikel, wenn ich Zeit habe, zu schreiben. Wird wohl dann hoffentlich / hoechstwahrscheinlich auf meiner naechsten Tour April/Mai sein
  14. Ja die Flussrate ist auch nach meinen Messungen fast gleich hoch, hat also diesbezueglich mehr Reserven als der Mini, aber setzt sich nach div Erfahrungsberichten schon schneller zu, als der Squeeze, da ist er eher beim Mini. Den Adapter gab es schon immer fuer ein paar €, laesst sich mangels Gewinde nicht mit dem Mini verwenden, aber mit dem Squeeze. Toll um ein geschlossenes Gravitations-Filtersystem zu bauen, deutlich weniger Grefummel als beim Mini, zum Backflushing ist das Teil nach meinen Erfahrungen aber nur sehr bedingt geeignet, da es beim Backflushing auf einen sehr schnellen, hohen Druck ankommt und das bekommst Du mit der Spritze deutlich besser hin. Platy ist mit dem Gewinde wohl immer wieder mal problematisch und nach meiner Erfahrung halten die Evernew auch laenger und machen keinen "Gewindeaerger"... wuerde ich eher empfehlen... Du kannst bei den beiden Filtern so grob mit folgenden Tourgewichten rechnen, Squeeze ca 85 g, Squeeze Micro knapp 60 g (ist ja trotz gutem Ausschuetteln immer ein bisschen Wasser drin), dazu dann Cleaning-Adapter, Schnur zum Aufhaengen und bei langen Touren evtl die Spritze (solche Spritzen bekommt man aber auch in richtig grossen Apotheken oder evtl wenn man nett fragt, in einem Krankenhaus)... Benutzt habe ich schon alle 3, meine Abstufung fuer die 3 Filter ist so : Wenn man nicht vor hat, ihn zu benutzen, sondern eher nur als Backup bei hat (z.B. als jetzt gerade meine Liebste durch Indien getourt ist), Sawyer Mini, klar, der kann auch mehr, aber was das Zusetzen betrifft, ist der Squeeze halt viel besser Wenn man sehr haeufig oder auf Weitwanderrouten unterwegs ist, Sawyer Squeeze Wenn man eher ueber verlaengerte Wochenenden unterwegs ist bzw auf laengeren Touren nur gelegentlich den Filter benutzt, Sawyer Micro Squeeze oder Sawyer Squeeze, je nachdem, wie viel "Reserve" man haben will...
  15. Wasserbedarf ist auch immer von Koerperbau usw abhaengig, deswegen kann man da schlecht von Anderen auf sich uebertragen, ausserdem natuerlich auch stark von Temp, Klima und gelaufener Strecke abhaengig... Da ich keine Lust habe, mehr als noetig zu schleppen, sehe ich zu, dass ich in der Naehe von Wasser uebernachte (da laufe ich lieber mal eben vom Zelt 500 m zum naechsten Bach / quelle und fuelle meine Faltflaschen). Bedingt natuerlich entsprechend "vernuenftige" Karten in GPS oder auf Papier. Fuer eine Uebernachtung inkl Kochen, abends Kaffee, Tee, Morgens 2 Kaffee, nochmal satt trinken, bevor es los geht, ein bisschen Wasser zum Waschen mit Schwamm und 3/4 l fuer tagsueber unterwegs, rechne ich 4.5 l... Wenn ich mich morgens nochmal satt trinke, es ist nicht Hochsommer und das Gelaende hat nicht zuviel HM, komme ich, bis ich am Abend wieder in der Naehe von Wssser bin, mit 3/4 l hin...pro 400 Hm Steigung rechne ich gut 1/2 l drauf... Aufbewahren in den Evernew-Faltflaschen & 0.5 l PET-Flasche zum Trinken, Wasserfilterung bei normalen Touren Sawyer Squeeze, bei Kurztouren (max 9 Tage) Sawyer Micro Squeeze.
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