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Ultraleicht Trekking

khyal

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  1. Da greifst Du Gedanken von mir etwas vor Dem Bereich könnte man wirklich in einem U-Forum ein Zuhause geben, die "Einfälle statt Abfälle" Heftserie - im @Ein.Plattfüssler Thread von @Old School erwähnt, gibt es btw auch heute noch, von den Heften, bei denen es um "elektrische" Konstruktionen geht, bin ich als Elektroniker nicht so begeistert, aber z.B. das zum Kompost-Klo haben schon Etliche in meinem Freundeskreis und wir in Italien als Bauanleitung verwendet, oder das zur Warmwassergewinnung via Sonneneinstrahlung ist auch nicht schlecht. und dann hänge ich von den Grundlagen noch fix das nächste Thema an... Regler ist imho sehr einfach, früher wurde auch viel PWR Regler verwendet, da preiswerter als MPPT, aber heutzutage sind die MTTP so preiswert, daß man sie, da deutlich besserer Wirkungsgrad, gerade bei suboptimalen Verhältnissen eher verwenden sollte. Ein MTTP fährt dann auf der Kennlinie hoch und runter, bis halt in der Spannungs / Strom-Kombi die max Leistung gezogen werden kann, braucht man noch nicht mal nen Speicher-Oszi für, um sich das anzuschauen, das kann man schon nett mit zwischengehängten Multimetern sehen. Natürlich gibt es bei den MTTP-Reglern große Qualitätsunterschiede, ich kann da die Victron sehr empfehlen, zuverlässig, guter Wirkungsgrad, noch nie einen Ausfall gehabt, sehr gute Dokumentation, gute Herstellerunterstützung und auch schon viele einfache Regler via BT einstellbar, Daten inkl Historie via BT-App abfragbar. Eben ohne Herstellercloud Von der Ausgangsspannung müssen sie zum Speicher passen, viele Regler sind auf unterschiedliche Ausgangsspannungen einstellbar, die max Eingangsspannung des Reglers darf nicht überschritten werden, sonst kann er gegrillt werden. Max Strom ist der max Strom, den der Regler liefern kann, wenn die Panels mehr Strom liefern könnten, passiert dem Regler nichts, es wird nur der Teil der möglichen Panelleistung "verschenkt".
  2. Das ist eine schöne Geschichte, wie man in der Realität merkt, daß Vieles anders funkt als gedacht. Am Anfang vor ca 15 Jahren haben wir nur dort beschlossen, daß wir nicht die 220 V von unseren Nachbarn über 400 m Kabel rüber legen, sondern genau, wie wir die Wasserversorgung über Tanks mit Quellwasser sicher stellen, auch "das bisschen Strom" über eine kleine Inselanlage sicher stellen, auch um genau, wie mit dem Quellwasser, auch mit der elektrischen Energie bewußter umzugehen und nicht den "Wald zu verkabeln". In Italien gibt es ja viel Sonne, also gedacht, wird doch wohl ein gutes Panel im Baumwipfel reichen, mit nem PWR ne Auto-Bat laden, dann über USB-Adapter und 12 V Adapter für´s Ultrabook die Verbraucher versorgen. Klettergurt an, mit Steigklemmen am Seil in den Baumwipfel, 20 W Panel reingehängt, nach 1/2 Tag lief es. Aber was direkt innerhalb weniger Wochen klar war, daß die Panelleistung viel zu wenig war, im nächsten Jahr kamen dann statt dessen 2* 50 W in die Baumwipfel. Als ich eine andere größere Anlage von 12 V auf 48 V umstellte, hatte ich nen Victron MPPT übrig, damit flog der PWR raus. Über die Jahre war ein ewiger Ärger die Batterien, die recht schnell die Grätsche machten (klar können nicht viele Ladezyklen und machen noch schneller die Grätsche, wenn man sie recht weit entlädt), egal ob jetzt Blei oder AGM Solar-Batterien, viel Rohstoff-Verbrauch, mieses Recycling, schlagartiger Ausfall, hatten wir auf Dauer keine Lust drauf. Dazu kam, daß sobald für Werkzeug 220 V nötig waren, immer direkt der Geni an mußte, selbst wenn man nur für ein paar min den Bandschleifer oder Oberfräse brauchte. Der Teil der Lösung war einfach, ein platte kleine Motorrad-Bat blieb am MPPT als Stützbatterie, am Verbraucher-Ausgang eine Ecoflow angeschlossen, die wir eh bei hatten, prima, schon mal besser, für kürzere 220 V Werkzeuge kein Geni mehr nötig und längere Bauprojekte mit 220 V sind vielleicht 1-2 Tage / Jahr. Aber natürlich ging es weiter, Bäume wachsen und ein paar dünnere Bäume rings um meine "Panelbäume" wuchsen höher, daß die Panels nicht mehr so lange Sonne bekamen, daß wir vermehrt dazu übergegangen sind, die PS statt dessen mit 140 Wp Faltpanel auf einer sonnigen Freifläche zu laden. Als dann bei einer anderen größeren Anlage wegen Erweiterung aus Platzgründen 2 gute 200 Wp Panels vom Dach flogen, reisten die mit nach Italien und werden, wenn wir da sind, auf die Freifläche gestellt, von da ging es dann 70 m Kabel zum Regler an den die Ecoflow gehängt wurde (der Umweg über den Regler war nötig, da die River-Serie nur 25 V am Solareingang ab konnte, was auch hies, max 100 W laden) ab diesem Jahr könnte eigentlich der Regler raus fliegen, da die River 2 Serie höhere Spannungen am Solareingang ab kann, dann sind auch 200 W Ladeleistung möglich. Wir sind also auf einer 15 Jahres-Reise von 20 WP, 12 V Auto-Bat bei 400 Wp & 1/2 kWh PS angekommen... Ich kann grundsätzlich bei derartigen Kleinanlagen nur dazu raten, statt irgendwelchen Batterien usw eine Ecoflow Powerstation zu verwenden, im Vergleich zu entsprechenden Lion bzw LiFePo4 😎 Bat kosten die Teile gar nicht so viel mehr, man hat gleich div USB(-C), 12 V, 220 V Ausgänge zur Verfügung, viele Infos über Ladezustand, Leistung rein/raus (auch via BT aus etwas Entfernung abfragbar) und die Dinger sind imho gut aufgebaut (auch Andreas Schmitz hatte mal eine zerlegt und sich lobend drüber geäußert).
  3. Dann fangen wir doch mal mit den Grundlagen an : Letrztendslich besteht eine autarke Solaranlage immer neben Kleinkram aus 4 Grundelementen, die kann ich ja nach und nach im Thread durchgehen... - Solarpanel - Kabel - Regler - Speicher Zum Schluß kommen dann noch entsprechende Leistungs / Speicherberechnungen usw Fangen wir mal mit dem Speicher an... Wenn man mal exotische Sachen wie "Salzwasserspeicher" beiseite läßt, gibt es in der Hauzptsache 4 elektrische Speicher die verwendet werden - Bleibatterien (mal platt gesagt Autobatterien) damit und AGM ging es damals los, sehr preiswert in der Anschaffung, im Vergleich über die Jahre bei mehr Benutzung inzwischen teurer als Lion/Lipo schlechter Wirkungsgrad, nur ca 50-60% der Kapazität nutzt, wenig Ladezyklen wartungsintensiv - AGM Batterien (ein grosser Teil der Solarbatterien sind AGMs) deutlich teurer als Blei, im Vergleich über die Jahre bei mehr Benutzung inzwischen teurer als Lion/Lipo schlechter Wirkungsgrad, nur ca 50-60% der Kapazität nutzt, wenig Ladezyklen keine Wartung - Lion-Speicherbausteine / Batterien In der Anschaffung teurer als AGM/Blei, über die Jahre preiswerter da deutlich mehr Ladezyklen, typisch 800 guter Wirkungsgrad, komplette Kapazität nutzbar keine Wartung - Lipo-Speicherbausteine / Batterien In der Anschaffung teurer als AGM/Blei, über die Jahre preiswerter da deutlich mehr Ladezyklen, typisch 3-5000 guter Wirkungsgrad, komplette Kapazität nutzbar keine Wartung Noch kurz zu den Ladezyklen, bei Blei / AGM ist eher davon auszugehen, daß sie dann die Grätsche machen, also Komplettausfall, bei Lion /Lipo gilt, daß dann noch min 80% SoH erreicht werden, also die Teile noch 80% Kapazität haben. Ein Ladezyklus ist 100% -> 0 %, wenn man also z.B. eine zu 90% volle Lion auf 40% runter zieht, ist das 1/2 Ladezyklus. Insofern sind die 800 Ladezyklen von Lion schon richtig viel, als Reise-Powerstation o.A. eh, aber auch wenn wir mal rechnen würden auf Basis von 1/2 Ladezyklus / Tag -> 1600 / 365 hat sie nach mehr als 4 Jahren täglicher Dauernutzung noch mehr als 80% nutzbare Kapazität. Bei den heutigen günstigen Preisen für Lion / Lipo sehe ich keinen Grund mehr, AGM / Blei zu benutzen.
  4. yes und nicht nur das... Wenn ich an das Hochwasser 21 denke, ich wohne zwar auf einem Hügel, aber die Stromverteilerstationen sind im Tal, wir hatten ca 1 Woche, bis die Stromversorgung wieder komplett hergestellt war. Bei mir lief damals dann die Stromversorgung für die Woche über einen Geni. Beim nächsten längeren Stromausfall, war dann meine Versorgung schon deutlich einfacher / leiser über 2 Powerstations & Faltpanel. Um sich auszurechnen, wieviel Ladeleistung man für die Autarkie braucht, kommt es nicht so sehr darauf an, wieviel kWh / Jahr, sondern wieviel kWh / Woche man im Zeitraum Mitte Nov-Ende Februar braucht. Um da eine völlige Autarkie zu haben (also nicht mal Bat oder PS bei Nachbarn laden o.A.) braucht man Einiges an Speicher und deutlich mehr Panelleistung, als im Sommer. Oder man muß halt für längere Schlechtwetterphasen eine Zwischenladung mittels Geni bzw Auto-Lima o.A. als Reserve planen. Jetzt hat dieser "Stromversorgungs-Autarkie-Thread-Teil" rel wenig mit dem TO zu tun. Deswegen wurde die Beiträge in einen eigenen Thread im OT-Bereich verschoben. @Ein.Plattfüssler hat ja lobenswerterweise schon seine Anlage in einem extra Thread beschrieben, ich habe mir erlaubt, für die Übersicht, die technischen angegebenen Eckdaten im Threadtitel zu ergänzen. jetzt komme ich ja in Zugzwang mich auch für die Beschreibungen aufzuraffen Ich weiß noch, wie das damals war, als ich vor ca 15 Jahren mit entsprechenden Settings angefangen habe, konnte man zwar prima Infos für große Einspeise-Anlagen finden, oder über die imho völlig überzogenen gesetzlichen Einschränkungen in D, was evtl auch damit zu tun hat, daß sich an derartigen Inet-"Plätzen" die ganzen kommerziellen Solateure tummeln, aber unkonventionelle, preiswerte, einfache Settings für wenig Verbrauch z.B. Tiny House, Bauwagen, kleineres Boot usw, war/ist eher noch Mangelware und dabei ist das je nach Setting auch für Leute, die mit dem ohmschen Gesetz auf Kriegsfuß stehen , recht einfach aufzubauen.
  5. Yes das Portal 2 wiegt ca 1,38 kg netto und es ist windstabiler als das DR, ich war ja schon mit Beiden auf Tour, wobei das DR auch schon Einiges ab kann. Das Portal (jetzt mal egal ob 1, 2, 3) ist vom Innenraum her richtig selbsttragend und nicht so eine imho Frickellösung mit quergeklemmten Stäben. Die Portals haben sehr viele durchdachte Details z.B. 7 Taschen, Ersatzzipper auf allen Reisverschlüssen und so einige Features, die es sturmstabil (ich mein jetzt wirklich 9 BF) machen. Das Portal hat gegenüber einem DR & Liner auch nochmal deutliche Komfort-Vorteile und bei ähnlicher Stellfläche eine deutlich bessere Raumnutzung durch die Kuppelkonstruktion. Bei Schlechtwetter hat man bei den Eingängen nochmal mehr Spiel, was das Thema regenfesten Eingang betrifft. Das Portal 1 hat nur einen Eingang, aber 2 Apsiden...häh ? Auf der Rückseite ist das AZ zugunsten einer höheren Starkwindstabilität so geschnitten das es nicht fast senkrecht runter geht sondern schräg, dadurch entsteht unter dem AZ ein rel großer trockener Ablageraum, der für großen Rucksack, Schuhe, Regenzeug dicke reicht. Ist natürlich nur von aussen erreichbar. Beim Thema Zugigkeit Portal 2 kann ich nicht zustimmen, ich bin ja mit meinem schon echt viel und bei allen Witterungsbedingungen unterwegs gewesen. Das AZ wird auf den 4 Ecken mit Spannschnurschlaufen in Haken vom IZ eingehängt, ein Zelt mit dem Schnitt vom Portal wird ja bei stärkerem Wind mit dem Fußende in den Wind gestellt, nun kann man darüber wie kurz oder lang man diese Schlaufen einstellt, sozusagen das ganze AZ auf dem IZ verschieben, also z.B. daß es am Fußende dichter über dem Boden abschließt, damit es eben nicht zugig ist im Thread Tips zur Nutzung vom Slingfin Portal findet man ein Bisschen zum Umgang mit dem Portal. Wenn auch ein Single Wall wie das Rainbow bzw DR in Frage kommt, würde ich mir mal das Lunar Orbiter anschauen (hier meine Rview im Forum) , mit Sicherheit sturmstabil, sehr easy aufzubauen, ohne Fummelei selbsttragend, 2 Eingänge, 2 große Apsiden, im "Unterwegs-Alltag" Dachbereich deutlich besser als Ablagebereich z.B. zum Schlafsack trocknen nutzbar, als bei den Rainbows, kleine Stellfläche für den nutzbaren Raum. auch wenn ich finde, daß die Portals jeden Cent dicke wertz sind, auch bei den zu erwartenden höheren Preisen in Zukunft, hat das Orbiter natürlich den Vorteil daß es einer Ecke preiswerter ist. Dafür haben halt die Portals unglaublich viele durchdachte Details und spitzernmäßiges Material / Verarbeitung.
  6. Das würde mich mal näher interessieren, fände es toll, wenn Du darüber mal in einem Thread im OT-Bereich berichten würdest. Ich habe ja an einem Aufenhaltsort am Anfang auch mit 12 V Bat und entsprechenden kleineren Panels via PWM Regler geladen. Über die Jahre habe ich das umgestellt, zuerst Regler auf MPPT, dann von Bat auf PS. Auf dem Boot nutze ich ein Faltpanel & PS, bei Reisen mit Auto wie WW-Packrafting in den Alpen, Faltpanel & PS für Kompressor-Kühlbox An einem anderen Aufenhaltsort größere Insel-Solaranlage mit 48 V Lipo-Speichern. Aus Gesprächen weiß ich das inzwischen sehr viele an autarker Energie-Versorgung interessiert sind bzw es aufgebaut haben und wenn man Kochen & Lebensmittel kühlen z.B. mit Gas realsiert, kann man ja mit den heutigen Leds und z.B. Ultrabook den Rest ausser Heizen durcxaus auf Niederspannungsbasis realisieren. Vielleicht wäre es schön da mal ein paar Lösungen vorzustellen inkl hilfreicher MYOG-Geschichten dazu, gerade für Tiny Haus, Bauwagen, Boot usw als Wohnung für Manchen interessant khyal hat diesen Beitrag moderiert: Da das ja ein extra Thema gegenüber dem TO "Praxistest Solarpanel LEAF mini" ist, habe ich mir erlaubt, die entsprechenden Beträge in einen Extra-Thread im OT-Bereich zu verschieben. Zur Abgrenzung, das soll nur ein Allgemeinthread zu dem Thema sein, einzelne Anlagenbeschreibungen von Usern sollten in extra-Threads mit entsprechendem Titel kommen. Alles was elektrische Autarkie auf überwiegend nicht motorisierten Reisen betrifft, kann natürlich weiterhin in Ausrüstung diskurtiert werden. Ich schlage vor, daß wir die Grenze, was wir hier diskutieren sollten, ist, daß die Anlage weder in öffentliche Netz einspeist, noch eine direkte oder indirekte galvanische Verbindung zum öffentlichen Netz existiert (halt die Definition von Inselanlage) und die erzeugten kWh sich im Rahmen dessen max bewegen, was man in einem Familien-Haushalt benötigt.
  7. @nitram & @HEB da sind teilweise ja Hammerbilder bei, das würde ich auch gerne hinkriegen, daß nicht, liegt eindeutig nicht an der Kamera-Ausrüstung, sondern dem hinter der Kamera Sehr gerne mehr davon, natürlich auch von allen Anderen, die hier schon tolle Pics & Berichte eingestellt haben...
  8. Also wenn es um viel Brennstoffersparnis geht, müßte man das eigentlich Hitzeleitblech, nicht Widschutz nennnen. Eine windstille Stelle für den Kocher findet man immer, ob jetzt Felsen, quergelegter Rucksack, Bachsenke oder natürlich, wenn man ein vernünftige Zelt hat, Apside. Das mit der Hitze am Topf hochleiten, ist eine völlig andere Nummer, dafür braucht es einen mit knappen Abstand rings um den Topf gestellten geschlossenen Windschutz, perfekterweise auf ca 3/4 cm Abstand, 1 cm mehr Abstand verringert schon die Brennstoff-Ersparnis deutlich. Einen Titan-Windschutz wie den Bulbul nicht S) hat man normalerweise gewichtsmäßig innerhalb von einem Tag wieder raus. Bei Gas ist man mit Schlauchkochern wie dem GSI outdoors Pinnacle 4 Season oder dem SOTO Fusion Trek fein raus, mit üblichen Multifuels wie dem Omnilite Ti auch, gute Brennspirituskocher wie dem Evernew Titanium Alcohol Stove & Trivet auch, bei sehr kleinen Töpfen bzw sehr kleinem Durchmesser, muß man evtl checken, daß sich der Raum unter dem Topf nicht zu sehr erhitzt, dann könnten die Flammen etwas groß werden 😀erinnere mich da an eine Vofall, als ich den Evernew im Vargo Hexagon hatte...
  9. Da jemand zurückgefragt hat... Es gibt inzwischen ziemlich viele kleine Ultrabooks usw, die auch via USB-C geladen werden können, ist natürlich für digi Nomads wie mich ziemlich interessant. Allerdings ist die interne Lade-Elektronik meist auf min 19 V ausgelegt, es klappt also nur, wenn das Stecker-Netzteil bzw die Powerbank via PD usw nicht nur 5/9/12 V liefern kann, sonden auch 20 V z.B. bei mir div Lademöglichkeiten durchprobiert... - die üblichen Nitecore / Sandberg PBs klappen nicht - bei den Powerstations die kleine River 2 nicht, die River 2 Max bzw Pro geht - bei den Stecker-Netzteilen Anker 523 / 521 gehen. Also ist eine PB die das auch kann, ziemlich interessant, im Gegensatz zu manch anderen Marken habe ich mit Nitecore & Sandberg, was Ausfallsicherheit betrifft, sehr gute Erfahrungen gemacht und da gibt es von Sandberg was Nettes, was ich in den nächsten Tagen ordern werde und mich melde, wenn ich mit Messen durch bin.
  10. Nöe aber sehr viel und sehr gute mit den Ecoflow Powerstations, was natürlich eine andere Baustelle ist. Sehr hochwertiug aufgebaut, sehr gute technische Daten, die ich beim Nachmessen auch jeweils bestätigt bekommen habe. Was ich interessant finde, daß vor etwas Zeit Sandberg nette Powerbanks rausgebracht hat, die auch bis 20 V hoch auf dem USB-Ausgang liefern können und damit tauglich sind, um Ultrabooks mit USB-C Ladeanschluß laden zu können. Denke werde ich mir mal demnächst messtechnisch anschauen und ausprobieren.
  11. Ich bekomme ja immer wieder Taschen bzw Stirnlampen zur Begutachtung / Rep auf den Tisch, deren User aus ihrer Sicht einen nicht reparablen Schaden an ihrer Lampe festgestellt haben, daß entweder das Licht der Lampe in den höheren Leuchtstufen flackert, oder sich erst gar nicht in die höheren Leuchtstufen schalten läßt. In allen Fällen ist es dieselbe Ursache : Kein technischer Defekt der Lampe ! Letztendlich war vermutlich die Ursache Verunreinigungen durch die Finger o.Ä. Also konkret die Akkus werden mit den Fingern angepackt, wenn sie gegen einen Vollen ausgetauscht werden, oder der Akku zum externen Laden entnommen wird. Dabei landet auch entsprechende Stoffe bzw Verunreinigungen von den Fingern auf den Endpolen der Akkus, dadurch entstehen Übergangswiderstände, bei höheren Stromstärken (Leuchtstufen) entsteht dadurch an diesen Stellen Spannungsabfall und damit Wärme, wodurch die Oxidation dort verstärkt wird, also noch größere Übegangswiderstände usw Irgendwann ist der Übergangswiderstand so groß, das einerseits die Stromstärke zu sehr begrenzt wird und andererseits zu wenig Spannung an der Elektronik ankommt. Die Batteriepole sehen dann z.B. so aus (sorry, Bilder leicht unscharf) Die Beseitigung ist eigentlich easy, man muß nur die Pole reinigen, das geht am Besten mit einem entsprechenden Reinigungsstift für Kontakte z.B. Diesem, nach Reinigung funktioniert die Lampe wieder einwandfrei. Da ein derartiger Stift nur ein paar € kostet, empfehle ich, sich wirklich dafür einen derartigen Stift zu besorgen und nicht mit z.B. Schleifpapier dran rumzudocktern
  12. Yes da spielt nicht nur Eigengewicht eine Rolle, auch Körperbau, körperliche Fitness, oder auch evtl inwieweit man es dem eigenen Partner, der evtl nicht so erfahren ist, "leichter machen will". Der Gewichtsunterschied ist imho je nach Körperlänge usw deutlich größer z.B. muß ein gröberes bzw längeres Zelt aufgrund der größeren Flächen auch stabiler gebaut sein, um dieselbe Starkwind-Stabilität usw zu haben, aufgrund des höheren Rucksacksgewichts, kommt dann evtl, damit sie auch nachhaltig ist, lange hält, eine stabile 3 Lagen Hardshell zum Einsatz usw Die Lebensmittel / Tag können dann bei einem Re-Supply Abstand von 1-2 Wochen auch gewichtsmäßig gut unterschiedlich sein, Kochtopf größer, mehr Brennstoff usw Isomatte größer, stabiler oder dicker, Schuhe stabilere Sohle, evtl Trekkingstöcke stabiler usw usw Es summiert sich, wir haben häufig genug in der Gruppe unterwegs Ausrüstung verglichen
  13. Ja würde ich lassen, damit eine Brennstoffersparnis durch einen rundumgestellten Windschutz, der die Hitze seitwärts am Topf hoch führt, auftritt, muß dieser Windschutz sehr eng gestellt sein, da macht evtl 1 cm schon einen Unterschied von 15-20% aus, dabei würde aber auch die Kartusche sehr stark erhitzt und da habe ich im Laufe der ahre schon bei Anderen so einiges Heftige erlebt. Du könntest natürlich, was aber mehr Gewicht bedeuten würde, Dir eine runde Grundscheibe basteln, die Du zwischen Brenner und Kartusche dazwischen schraubst und dann kannst Du auf Diese div entsprechende Titan-Windschutze wie die EOE Bulbuls, den Toaks oder eben halt was selber stricken z.B. nach den oben gemachten Vorschlägen.
  14. Der Windschutz sollte nie mit um die Kartusche gehen, es besteht die Gefahr der Überhitzung mit entsprecheden Folgen. Besser einen guten Schlauchkocher nehmen, ich empfehle den Pinnacle 4 Season Gaskocher, steht kippstabiler, ist niedriger, dadurch läßt sich besser in der Apsis kochen, Windchutz kein Problem, das Mehrgewicht hat man durch Benutzung mit Windschutz schnell wieder raus. Topf lieber breit / niedrig, spart etwas Brennstoff, läßt sich besser umrühren. Für eine Person finde ich den Soto Titanium Pot 1100 (nutze ich selber) perfekt, unglaublich leicht, Topfzange schon dabei... Wenn man solo mit viel frischen Sachen kocht, passt der Evernew Ti U.L.Pot 1300 nutze ich selber), wenn man zu 2 etwas genügsam ist und evtl Soße o.A. in einem 2. kleinen Topf kocht, passt der dafür auch. Für 2 gab es den Snowpeak Titanium Cook & Save, 2 l (nutze ich selber) leicht, zusätzlich Flexdeckel, perfekt, leider hat Snowpeak das Teil vor ein paar Jahren eingestellt, schade... Es gibt den Keith Titanium Titanium Pot 1.8 l eigentlich ein nettes Teil, aber hal deutlich schwerer.
  15. Yes, fasst es gut zusammen, das StratoSpire 1 ist ein nettes Zelt, habe damit auch schon in ordentlich Wind gestanden, hat eine bessere Raumausnutzung, vor allem auch in den Apsiden, als das X-Mid, aber im Vergleich zu guten Kuppeln usw brauchen Firstzelte und erst recht Mids / Lavvus deutlich mehr Stellfläche für denselben "Wohnraum" und die ist häufig Mangelware im Gebirge, erst recht, wenn es darum geht, es mal bei Sturm oder wegen "Nichtsichtbarkeit "in eine Lücke zu schieben". Bei dem Anforderungsprofil "2 bis 4 Tage Wanderungen in den Alpen. Vorrangig geht's auf den Berg...nicht Winter...vor allem wichtig, dass ich ein stabiles Zelt mit mir trage, da in den meisten Fällen eigentlich eine Übernachtung über der Baumgrenze stattfindet." passen aufgrund meiner Erfahrungen Portal 1 (ok deutlich über dem Limit) oder das SMD Lunar Orbiter (neu knapp über dem Limit, aber wird gebraucht drunter liegen) sehr gut. Bei Beiden sehr gute Verarbeitung (beim Portal excellent), sturmstabil, das Orbiter baut sich noch schneller auf, beide vom Innenraum her selbststragend, Beim Orbiter gutes Material, beim Portal excellentes Material, beide Zelte gut durchdacht, habe ich nix zu Motzen (das ist gar nicht so häufig ) beim Portal noch ein paar mehr Features, aber der Preisunterschied läßt sich nicht wegdiskutieren.
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